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31.07.2016/17.00 Uhr

Jahreshauptversammlung
Liberaler Mittelstand Bayern
Rieblwirt, Freyung 631, Landshut

11.-17.12.2016

19. (Jung-)Senioren-Schach-Open
Aktiv & Vital Hotel Residenz
Bad Griesbach






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+++ Mesutronic erntet Früchte der Neuausrichtung +++

Produktqualität: Glas, Steine und Metall im Visier/Umsatz mit Fremdkörper-Inspektionssystemen steigt 2015 um 7,9 Prozent auf 16,4 Mio. Euro/Produktpalette erweitert: Inspektionssystem „easySCOPE“ und vollautomatisches Testsystem „autoTEST“ auf Fachmessen neu am Markt eingeführt/Ortsumgehung Kirchberg: Südliche Spange für Gewerbebetriebe dringend erforderlich

KIRCHBERG IM WALD (22.07.2016) – Qualität in verpackten Produkten im Visier: Die Mesutronic Gerätebau GmbH hat 2015 mit Inspektionssystemen zur Fremdkörpererkennung den Umsatz um 7,9 Prozent auf 16,4 Mio. Euro gesteigert. Mit verdoppelten Kapazitäten und am Markt neu eingeführten Produkten wie einem Röntgenscanner und vollautomatischen Testsystemen wollen die niederbayerischen Entwickler den Umsatz bis ins Jahr 2020 auf 25 Mio. Euro erhöhen. „Wir ernten bereits die ersten Früchte der strukturellen Neuausrichtung“, betont Karl-Heinz Dürrmeier (57), geschäftsführender Gesellschafter der Mesutronic Gerätebau GmbH. Das Unternehmen mit Sitz in Kirchberg im Wald (Lkr. Regen) beschäftigt 158 Mitarbeiter (plus 13 im Vergleich zum Vorjahr) und ist in über 40 Ländern weltweit vertreten.

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Zwei neue Produktreihen sollen 2016 deutschlandweit und international laut Karl-Heinz Dürrmeier für weiteres Wachstum sorgen. Das neu entwickelte Inspektionssystem „easySCOPE“ erkennt in verpackten Produkten metallische und nicht-metallische Verunreinigungen (Steine, Glas und Kunststoffe). Ein weiteres Highlight ist das neuartige Prüfsystem „autoTest“, das Anwender bei der täglichen Arbeit unterstützt und für Prozesssicherheit und Produktqualität sorgt. Resultat des internen Fitnessprogramms und der Neuausrichtung der letzten Jahre seien bessere Kanäle zu den Märkten. „International verfügen wir über mehr Absatzpotential als in Deutschland“, sagt Dürrmeier. Die Exportquote blieb im Vergleich zum Vorjahr unverändert auf 67 Prozent.

Steigende Nachfrage aus der Lebensmittelindustrie
Weltweiter Wachstumstreiber für die Fremdkörper-Inspektions-Branche ist laut Dürrmeier der Lebensmittelbereich. „Mit einer wachsenden Bevölkerung und mehr Wohlstand und höherem Qualitätsbewusstsein steigt die Nachfrage nach industriell gefertigten Nahrungsmitteln." Damit wächst weltweit das Interesse an Inspektionsgeräten, um die Produktqualität zu überwachen und Maschinen vor Zerstörung zu schützen.

Größerer Standort Kirchberg
Für das Wachstum der Zukunft hat Mesutronic 2015 entscheidende Schritte gewagt: Die Kapazitäten sind am Standort Kirchberg im Wald nahezu verdoppelt worden. Die Produktionsfläche ist nach Angaben von Karl-Heinz Dürrmeier 2015 um 3.500 qm auf 6.000 qm erhöht worden, die Bürofläche von 800 qm auf 1.800 qm sowie die Lagerfläche von 600 auf 1.300 qm.

Duale Ausbildung
Für das weitere Wachstum benötigt die MESUTRONIC Gerätebau GmbH qualifizierte Fachkräfte. Um dem Fachkräftemangel zu begegnen, setzt der Inspektionsgerätehersteller auf Ausbildung im eigenen Haus: Derzeit werden laut Karl-Heinz Dürrmeier 18 junge Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in Kirchberg ausgebildet, davon vier in Büro- und Verwaltung und 14 im technischen Bereich. Die Übernahme in ein normales Beschäftigungsverhältnis sei nach erfolgreich abgeschlossener Ausbildung selbstverständlich. Wichtig ist für Dürrmeier die fundierte praktische Ausbildung. „Es geht nichts über eine dreijährige Lehre als Basis.“ Nach dem Praxisbezug sei eine theoretische Weiterbildung, etwa in den Studiengängen „Maschinenbau“ oder „Elektrotechnik“, sehr sinnvoll. Dieses duale Ausbildungssystem bringe die idealen Mitarbeiter für einen mittelständischen Betrieb. „Qualifizierte Aus- und Weiterbildung ist die beste Lösungsstrategie gegen Facharbeitermangel“, so der Mesutronic-Geschäftsführer.

Forderung nach südlicher Umgehungsstraße
Bevölkerung und Unternehmen stehen Karl-Heinz Dürrmeier zufolge geschlossen hinter dem Weiterbau der Kirchberger Umgehungsstraße. Bisher sei die Forderung von der Politik nur zur Hälfte erfüllt worden. Die nördliche Spange der Kreisstraße REG 12 wurde im November 2015 freigegeben. Es fehle aber immer noch der südliche Tangentenabschnitt. „Wenn die Unternehmen im Gewerbegebiet wachsen und expandieren, steigt auch der Lkw-Verkehr. Darum brauchen wir die südliche Umgehungsstraße“, fordert Karl-Heinz Dürrmeier.

Über die Mesutronic Gerätebau GmbH
Die Mesutronic Gerätebau GmbH zählt zu den weltweit führenden Entwicklern und Herstellern von innovativen Fremdkörper-Erkennungssystemen. Das mittelständische Unternehmen mit Sitz im niederbayerischen Kirchberg im Wald (Lkr. Regen) erwirtschaftete 2015 einen Umsatz in Höhe von 16,4 Millionen Euro. Metall- und Nichtmetall-Erkennungssysteme von Mesutronic sind in den Branchen Food, HealthCare, Kunststoff, Textil, Holz und Bergbau zum Verbraucher- und Maschinenschutz eingesetzt. 158 Mitarbeiter, davon 18 Auszubildende, sind am Standort Kirchberg im Wald tätig. Mesutronic startete 1993 mit fünf Mitarbeitern auf einer Fläche von 250 qm. Ab 2005 produzierten die niederbayerischen Metalldetektor-Hersteller in einem Firmengebäude mit 2.500 qm Produktions- und 800 qm Bürofläche. 2015 wurden die Kapazitäten auf 6.000 qm Produktionsfläche, 1.800 qm Bürofläche und 1.300 qm Lagerfläche erweitert. In mehr als 40 Ländern der Welt ist Mesutronic mit Service- und Vertriebsbüros vertreten.



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Metall, Glas und Steine im Visier: Mesutronic-Geschäftsführer Karl-Heinz Dürrmeier (links) und der kaufmännische Leiter Erwin Engl präsentieren den neu entwickelten „easySCOPE“-Röntgenscanner. (Foto: Mesutronic/honorarfrei)


Zum Mesutronic-Pressefach



+++ 19. (Jung-)Senioren-Open Bad Griesbach 2016 +++

Denksport und Wellness: Ausschreibung zum Turnier vom 11. bis 17. Dezember 2016 im Aktiv & Vital Hotel Residenz

BAD GRIESBACH (19.07.16) - Ein besonderes Fitnessprogramm für Körper, Geist und Seele wartet auf Denksportler im Alter über 50 Jahren bei einem Wettbewerb auf dem Schachbrett: Vom 29. November bis 5. Dezember 2015 treffen sich wieder Schachsportler aus mehreren Nationen im niederbayerischen Bad Griesbach. Bereits zum 18. Mal geht das Jungsenioren-Schach-Open im Aktiv & Vital Hotel Residenz über die Bühne.

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Die Brettstrategen wetteifern beim Spiel mit König und Bauer in sieben Turnierpartien um "Schach" und "Matt". Pro Partie haben die Spieler zwei Stunden Bedenkzeit für 40 Züge sowie eine Stunde für den Rest der Partie. Nach heißen Gefechten am Schachbrett entspannen die Denksportler im gesunden Thermen-Wasser.

Das Schach-Ereignis lockt bereits seit 1998 Freunde des Königlichen Spiels aus mehreren Ländern nach Niederbayern: Bad Griesbachs Bürgermeister Jürgen Fundke freut sich, dass wieder mehr als 40 Denksportler aus mehreren Nationen den Weg in den Gesundheitsort finden. Zielgruppe für das Turnier sind fortgeschrittene Vereinsspieler, die mehr aus Spaß an der Freude das variantenreiche Brettspiel pflegen, so Organisator Josef König.

Als Turnierleiter überwacht Werner Schubert, ehemaliger Bezirksspielleiter des niederbayerischen Schachverbandes, die Auslosung. Als Preise warten auf die Sieger 300, 200 und 100 Euro. Das Nenngeld beträgt 65,00 Euro. Für Zuschauer ist der Eintritt während der Turnierwoche frei.

Als Freizeitaktivitäten vor und nach dem variantenreichen Gedankenspiel locken das Thermalbad im Hotel, das Türkische Bad "Hamam" im Kurmittelhaus, eine der europaweit größten und modernsten Golfanlagen, Hochseilgarten, Radtouren, Ballonfahren sowie Ausflüge ins niederbayerische Hügelland.
Das Turnier läuft vom 11. bis 17. Dezember 2016 im Aktiv & Vital Hotel Residenz, Professor-Baumgartner Str. 1, D-94086 Griesbach, Tel. +49 (0) 85 32 / 70 80, E-Mail: info@wunsch-hotel.de.

Kontakt: Josef König, Telefon +49-8561-910 771, E-Mail: info@koenig-online.de, Internet: www.koenig-online.de, Anmeldung unter Angabe von Name, Geburtsdatum, DWZ-Zahl / ELO-Zahl Einzahlung des Organisationsbeitrages von Euro 70,00, auf Konto-Nummer 17041286 (BLZ 12030000), IBAN DE27 1203 0000 0017 0412 86 BIC: BYLADEM1001 bei der Deutschen Kreditbank AG (DKB Berlin).

Siegerliste:
2015: Christian Schatz (TSV Rottendorf)/41 TN
2014: Michael Müller (Bayerwald Regen/48 TN
2013: IM Josef Pribyl (Prag/CZ)/ 40 TN
2012: IM Josef Pribyl (Prag/CZ)/ 47 TN
2011: IM Josef Pribyl (Prag/CZ)/ 39 TN
2010: Werner Kugelmann (TSV Wertingen)/ 42 TN
2009: IM Josef Pribyl (Prag/CZ) / 48 TN
2008: GM Ivan Farago (Budagapest/Ungarn)/ 46 TN
2007: IM Josef Pribyl (Prag/CZ) / 48 TN
2006: Dr. Wolfgang Weinwurm (SK Ternitz/Österreich)/35 TN
2005: IM Josef Pribyl (Prag/CZ)
2004: Bernd-Michael Werner (Böblingen)
2003: IM Josef Pribyl (Prag/CZ)
2002 II: FM Ralf Scheipl (SC Straubing)
2002 I: GM Stanimir Nicolic (YU)
2000: FM Ralf Scheipl (Straubing) / 36 TN
1999: FM Ralf Scheipl (Straubing) / 38 TN
1998: Wolfgang Hackbart (SC Ranshofen/A) / 23 TN

Zum Downloaden:
Anmeldung 2016
Ausschreibung 2016


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[Familie/Gesellschaft]

+ + + Kritik an Bundesfamilienministerin:
„Reform des Jugendhilferechts geht nicht weit genug“ + + +

Amberger Verein „Trennungsväter e. V.“ fordert von Familienministerin Manuela Schwesig (SPD), die bundesweit rund 560 Jugendämter unter Bundesaufsicht zu nehmen

BERLIN/AMBERG (18.07.16/pm) – Eine Reform an Haupt und Gliedern des Jugendhilferechts hat der Verein „Trennungsväter e. V.“ von Bundesfamilienministerin Manuela Schwesig (SPD) gefordert. „Die chaotischen und teils menschenrechtswidrigen Zustände in vielen Jugendämtern bedürfen endlich einer bundesweiten Aufsicht“, betont Thomas Penttilä (46), Vorsitzender von Trennungsväter e. V. (www.trennungsvaeter.de), mit Sitz im oberpfälzischen Amberg.

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Die bereits jetzt überforderten Jugendämter werden laut Penttilä mit weiteren Aufgaben eingedeckt, für die sie fachlich nicht einmal qualifiziert sind. Nach einem Referentenentwurf aus dem Bundesfamilienministerium sollen die Jugendämter die Aufgaben zur Betreuung von behinderten Kindern von den Sozialämtern übernehmen. Anstelle neuer Aufgaben fordert Penttilä, die bislang bundesweit rund 560 autonomen kommunalen Jugendämter unter Bundesaufsicht zu stellen. „Nur so können die Ämter zentral qualifiziert und kontrolliert werden“, erklärt Penttilä.

Jetzige Reform ist falsches Signal
Bereits jetzt seien die Jugendämter durch die in den letzten zehn Jahren auf etwa 50.000 jährlich verdoppelten Fälle der Inobhutnahme überfordert. Es fehlten bundesweit Tausende von Mitarbeitern, kritisiert Penttilä. Gerade deshalb sei die jetzige Reform mit dem Aufbürden neuer Aufgaben das falsche Signal. „Das Chaos wird noch größer“, befürchtet der Vorsitzende von Trennungsväter e. V.

Derzeit arbeiten die rund 560 deutschen Jugendämter nach Ansicht von Penttilä völlig autonom und ohne jegliche wirksame Aufsicht. Es seien Fälle bekannt, in denen Aufsichtsbehörden nichts über ihre Aufsichtspflicht wussten. Die Landesjugendämter, Qualifizierungs- und Kontrollorgan, seien in vielen Bundesländern so geschrumpft, dass sie de facto kaum mehr existierten.

Der aktuelle Kinder- und Jugendbericht des Deutschen Bundestag von 2013 stellte bereits fest, dass die Landesjugendämter ihre Aufgaben „nicht wirkungsvoll“ erfüllen können. Die Lage habe sich seither verschlechtert. Bereits im Jahr 2009 und erneut 2013 habe der Menschenrechtsrat der UNO die Bundesrepublik Deutschland aufgefordert, eine wirksame Aufsicht der Jugendämter einzuführen. Die Bundesregierung habe die Empfehlungen akzeptiert, unternehme aber nichts. „Frau Schwesig, handeln Sie endlich!“ fordert Thomas Penttilä.

Die publik gewordenen Skandale in Nordrhein-Westfalen und kürzlich in Schleswig-Holstein lassen vermuten, dass in der Kinder- und Jugendhilfe massenweise Menschenrechte verletzt werden. Einige erfüllen laut Penttilä die Definition von Folter und Menschenhandel. Neben dem UNO-Menschenrechtsrat hat auch der Petitionsausschuss des EU-Parlaments Deutschland wiederholt auf die Menschenrechtsverletzungen in der Kinder- und Jugendhilfe aufmerksam gemacht. Anstatt die Problematik anzugehen, hat der Bund die Probleme jedoch immer wieder kleingeredet.

Mit Sorge- und Umgangsrecht überfordert
Jugendämter haben Penttilä zufolge bereits viele Aufgaben, Kinder vor konkreten Gefahren zu schützen, etwa bei Sorge- und Umgangsrechtsverfahren. Es sei für betroffene Eltern deutlich sichtbar, dass die Jugendämter diese Aufgaben nur noch halbherzig wahrnehmen. Für eine ordentliche Bearbeitung fehle es einfach an Kapazitäten, die Personalfluktuation in den Jugendämtern habe einen besorgniserregenden Umfang bekommen. Neuerdings kommt auch noch die Betreuung von Tausenden eingewanderten minderjährigen Flüchtlingen als Aufgabe hinzu.

Über Trennungsväter e. V. (www.trennungsvaeter.de)
Der Trennungsväter e. V. ist im Jahr 2002 im oberpfälzischen Amberg gegründet worden. Ziel des Vereines ist es, in Deutschland ein humanes, rechtsstaatliches und nach den Interessen des Kindes funktionierende Kinder- und Jugendhilfe und Familiengerichtsbarkeit zu erreichen. Inzwischen zählt der Verein bundesweit 65 Mitglieder, Väter und Mütter. Vorsitzender ist Thomas Penttilä (46). Seit dem 8. April 2015 wurde dem Verein durch den Wirtschafts- und Sozialrat der Vereinten Nationen (ECOSOC) ein Sonderberaterstatus zuerkannt. Der Verein kann damit verstärkt seine Aktivitäten für die Interessen der Trennungskinder über die UNO-Gremien fortsetzen. Der UN-Menschenrechtsrat (englisch Human Rights Council, UNHRC) löste im Juni 2006 die UN-Menschenrechtskommission ab.

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+++ FDP Rottal-Inn zuversichtlich für Bundestagswahl:
Talsohle ist durchschritten+++


Claus Rothlener (34) folgt als Kreisvorsitzender auf Siegfried H. Seidl (51), Dominik Heuwieser und Josef König bleiben Stellvertreter

EGGENFELDEN (15.07.16/jk) – Generationswechsel bei den Rottaler Freien Demokraten: Claus Rothlehner (34) ist neuer FDP-Kreisvorsitzende. Die Mitglieder wählten den Eggenfeldener Diplom-Kaufmann auf der Kreisversammlung am Freitag (15.7.) in der Sportgaststätte Eggenfelden zum Nachfolger von Siegfried H. Seidl.

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Claus Rothlehner wurde bei nur einer Enthaltung einstimmig gewählt. Ohne Gegenkandidaten gewählt wurden: Dominik Heuwieser (Unterdietfurt) und Josef König (Pfarrkirchen) als stellvertretende Kreisvorsitzende, Schatzmeister: Walter Gasslbauer (Eggenfelden), Schriftführer: Stefan Probst (Bad Birnbach) sowie als Beisitzer: Theresia und Bernhard Rauschhuber (Gangkofen) sowie Sigmund Stieber (Eggenfelden). Als Kassenprüfer wurden gewählt: Nicole Bauer und Andreas Gruber (KV Landshut-Land).

In seiner inzwischen siebeneinhalb jährigen Mitgliedschaft hat Claus Rothlehner die Höhen (Bundestagswahl 2009 mit 14,6 Prozent) und Tiefen (Abwahl aus dem Bundestag) der FDP miterlebt. Nach wie vor gelte für ihn das Motiv für seinen Eintritt in die Partei: Sie setze sich für ein Menschbild ein, das den mündigen und eigenverantwortlichen Bürger in den Mittelpunkt stellt. Den anderen Parteien sei es nicht gelungen, die Nachfolge einer liberalen Partei anzutreten. Für die FDP zähle die Chancengerechtigkeit. Jeder Mensch, unabhängig von seiner Herkunft, Geschlecht, Rasse oder sexuellen Orientierung sollte die Möglichkeit haben, durch Bildung aufzusteigen. Für die Freien Demokraten sei nach wie vor ein schlanker Staat mit weniger Bürokratie ein politisches Ziel. Die Bürger müssten sich wieder stärker von „Über-Mutti“ Merkel emanzipieren, so Rothlehner. Für die Bundestagswahl 2017 gelte es mehr als die Hürde des Einzugs in den Bundestag in Angriff zu nehmen. „Es gibt genug liberale Themen“, sagte Rothlehner, der als Bezirksschatzmeister im Präsidium der FDP-Niederbayern sitzt.

Kassenprüferin Nicole Bauer bescheinigte der Arbeit des bisherigen Kreisschatzmeisters Claus Rothlehner eine sehr gute Buchführung und ein lobenswertes Ergebnis.

Der 51-jährige Rechtsanwalt Siegfried H. Seidl hatte nach vier Jahren an der Spitze nicht mehr kandidiert. „Die Talsohle ist durchschritten“, stellte er in seiner Bilanz fest. Seidl erinnerte an den Auftritt von Bundes-Vize Wolfgang Kubicki 2013 vor 600 Zuschauern auf der Gerner Dult als einem Höhepunkt seiner Amtszeit. Nach der Abwahl aus dem Bundestag habe es sehr düster ausgesehen. Viele Handwerker und Mittelständler setzten inzwischen ihre Hoffnung wieder auf die FDP als Partei der wirtschaftlichen Vernunft. „Die Freien Demokraten haben überlebt. Es geht wieder aufwärts“, sagte Seidl.

Die stellvertretende Bezirksvorsitzende Nicole Bauer bedankte sich im Namen der niederbayerischen FDP bei Siegfried H. Seidl für sein Engagement als Kreisvorsitzender und Wahlkämpfer. Sie bedauerte, dass er nicht weiter für den Vorstand zur Verfügung stand. Er werde sich innerhalb der FDP aber in seinem Fachgebiet der Außenpolitik in die entsprechenden Gremien einbringen, versicherte Seidl.

Die Wahl der neuen Rottaler FDP-Vorstandschaft wurde von der stv. Bezirksvorsitzenden Nicole Bauer (Velden) geleitet. Andreas Gruber und Siegfried H. Seidl komplettierten den Wahlausschuss.

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Staffelübergabe bei der FDP: Claus Rothlehner (5. v. l.) übernahm den Kreisvorsitz von Siegfried H. Seidl (6. v. l.). Zur weiteren Vorstandschaft gehören (v.l.) Beisitzerin Theresia Rauschhuber, Schatzmeister Walter Gasslbauer, Beisitzer Bernhard Rauschhuber, Kreisvize Dominik Heuwieser sowie Kreisvize Josef König, Beisitzer Sigmund Stieber. Die stv. Bezirksvorsitzende Nicole Bauer leitete die Wahl. (Foto: Andreas Gruber).

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[Wirtschaft/Österreich]

+++ Wenn Gemütlichkeit auf Dynamik trifft… +++

Jahresempfang der österreichischen Wirtschaft in Bayern in der BWM-Welt



MÜNCHEN (12.07.2016/jk) – Die engen Beziehungen zwischen der Republik Österreich und dem Freistaat Bayern betonte Wirtschaftsstaatssekretär Franz-Josef Pschierer (CSU) in seiner Begrüßungsrede auf dem Jahresempfang der österreichischen Wirtschaft am Dienstagabend in der BMW-Welt in München.

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Rund 6.000 bayerische Unternehmen seien im Nachbarland engagiert. Sprache, Mentalität und Kultur seien das verbindende Element. Die beiden Länder sollten im grenzüberschreitenden Tourismus verstärkt zusammenarbeiten, schlug Pschierer vor. “Wenn ein asiatischer Tourist nach München kommt, kann er auch einen Abstecher nach Wien machen und umgekehrt.“

Konsul Dr. Michael Scherz, Leiter der österreichischen Handelsdelegation, stellte heuer das Bundesland Wien als Gastgeber vor. Die Donau-Metropole – kulinarisch mit u. a. mit Schlumberger, Meindl, Staudt vertreten, präsentierte sich den bayerischen Gästen aus Politik und Gesellschaft von seiner schönsten Seite: Wien sei mit zwei Millionen Einwohnern die perfekte Drehscheibe zwischen West- und Osteuropa. Ein Viertel der Wirtschaftsleistung Österreichs werde in der Bundeshauptstadt erwirtschaftet. 14 Millionen Übernachtungen verzeichnet die Tourismus-Hochburg, in der es nach Studien die weltweite höchste Lebensqualität gibt.

Der Wiener Wirtschaftskammer-Präsident Walter Ruck sagte, die Beziehungen zu Bayern seien gut, aber noch ausbaufähig. Die österreichische Bundeshauptstadt sei als Standort wegen der jährlich um vier Prozent wachsenden Bevölkerung interessant. Für Dr. Eberhard Sasse, IHK-Präsident von München und Oberbayern, ist Wien ein wichtiger Brückenkopf nach Osteuropa.

Nicht nur als Drehscheibe zwischen Ost und West ist Wien für den deutschen Nutzfahrzeug-Hersteller MAN wichtig. Auch der Absatz stimmt: Mit 38 Prozent ist MAN laut CEO Joachim Drees Marktführer in Österreich. München und Wien seien wie zwei Schwester-Städte: „In beiden trifft Gemütlichkeit auf Dynamik.“

Das Bundesland tut etwas für junge Unternehmen: Jährlich fließen laut Sabine Ohler, Direktorin der Internationalen Wirtschaftsagentur Wien, rund 40 Millionen Euro Fördergelder in die Wirtschaft. Die Region liege inmitten eines Marktes von über 500 Millionen Konsumenten und ermöglicht einen optimalen Marktzugang zu den wachsenden Märkten in Mittel- und Osteuropa. Darum seien 200 Headquarter in der Donaumetropole angesiedelt.

Bernhard Bachleitner, Direktor der Austrian Business Agency, verwies das ungeheure Angebot an gut ausgebildeten jungen Leuten. 23.000 Studenten seien allein auf der Wirtschaftsuniversität eingeschrieben. Wien sei mit 190.000 Studierenden die größte Studentenstadt im deutschsprachigen Raum.

Bildtext: Die Österreichische Wirtschaft lud zum Jahresempfang in die BMW-Welt (v.l.): Bayerns Wirtschaftsstaatssekretär Franz-Josef Pschierer (CSU), Axel Bartelt (Regierungspräsident der Oberpfalz) und Bayerns früherer Wirtschaftsminister Martin Zeil (FDP). Foto: Josef König.

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+++ Schweizer Management-Wissen für Niederbayern +++


Hans Lindner Regionalförderung und BWL-Institut & Seminar Basel AG bieten Fernstudiengänge an

BWL-InstitutBASEL/ARNSTORF (07.07.16) - Ostbayerische Bildungseinrichtung mit Schweizer Management-Wissen: Durch eine Kooperation mit der Betriebswirtschaftliche Institut & Seminar Basel AG bietet die Hans Lindner Regionalförderung aus dem niederbayerischen Arnstorf (Lkr. Rottal-Inn) ab Oktober 2016 zwei neue Fortbildungsmöglichkeiten an. Künftig können Unternehmer, Fach- und Führungskräfte bequem von Zuhause aus „Betriebswirtschaft“ oder „Unternehmensgründung“ studieren.

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„Mit dem BWL-Institut Basel haben wir einen idealen Partner gefunden, der sich durch seine jahrelange Expertise auf dem Gebiet der praxisorientierten Weiterbildung etabliert hat. Das Fernstudienprogramm mit betriebswirtschaftlichem Schwerpunkt ergänzt das bisherige BWL-Angebot im Präsenzstudium“, sagt Laura Hlawatsch, die den Bereich Weiterbildung bei der Hans Lindner Regionalförderung leitet.

Das Fernstudienangebot des BWL-Instituts mit Sitz in Basel richtet sich vor allem an Manager und Führungsnachwuchs, die für ihre weitere Laufbahn die Kontroll- und Führungsinstrumente der Betriebswirtschaftslehre benötigen. „Hauptziel unserer Fernlehrgänge ist es, den Teilnehmern in kompakter Form systematisch praxisrelevantes Wissen aus der Betriebswirtschaftslehre zu vermitteln und sie auf die tägliche Anwendung in ihrem Unternehmen vorzubereiten“, erläutert Studienleiter Dr. Ralf Andreas Thoma vom BWL-Institut & Seminar Basel.

Umfassende Kenntnisse vermittelt der Intensivlehrgang „Betriebswirtschaft“ und der Zertifikatslehrgang „Unternehmensgründung“. Die sechs- bis zwölfmonatigen berufsbegleitenden Fernlehrgänge schließen mit dem Dipl.-Betriebsökonom (BI) bzw. Zertifizierte/r Unternehmensgründer/in (BI) ab. Ein- bis zweimonatige Crash-Kurse in Rechnungswesen, Marketing und Strategie ergänzen das Weiterbildungsportfolio.

Über die Hans Lindner Stiftung
Seit 1999 fördert die Hans Lindner Stiftung mit Sitz im niederbayerischen Arnstorf unternehmerische Talente: Die Mitarbeiter unterstützen Schüler und Studenten bei der Berufsorientierung, begleiten Existenzgründer und Unternehmer auf dem Weg in eine erfolgreiche Selbständigkeit und organisieren Weiterbildungsmaßnahmen für Betriebe und Berufstätige sowie zahlreiche Projekte zur Stärkung der Region.

In über 100 Seminaren, Workshops und berufsbegleitenden Weiterbildungen haben Teilnehmer die Möglichkeit, den eigenen Wissensstand auf das aktuelle Niveau zu bringen. Im Mittelpunkt der Weiterbildungsangebote steht die professionelle Vermittlung von praxisorientiertem Wissen. Dabei werden Fragen und Probleme aus dem Arbeitsalltag behandelt - mit Fokus auf die betriebliche und unternehmerische Praxis in kleinen und mittelständischen Unternehmen. Weitere Infos unter www.Hans-Lindner-Stiftung.de.

Über Betriebswirtschaftliches Institut & Seminar Basel AG
Die Betriebswirtschaftliche Institut & Seminar Basel AG bietet seit 1999 als privates Weiterbildungsinstitut ein praxisorientiertes effizientes Studienangebot. Das Institut hat im März 2007 das eduQua-Zertifikat erhalten. Das Schweizerische Qualitätszertifikat für Weiterbildungsinstitutionen wurde im März 2016 erneut bestätigt. Außerdem ist das Institut Mitglied im Schweizerischen Verband für Erwachsenenbildung (SVEB) und der European Association of Distance Learning (EADL). Weitere Infos unter www.bwl-institut.ch

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Josef König, Pressesprecher des BWL-Institut & Seminar Basel, übergab zum Start der Kooperation die Studienunterlagen an Laura Hlawatsch von der Abteilung Weiterbildung der Hans Lindner Regionalförderung. Foto: Hans-Lindner-Stiftung

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+ + + Fusion der Brettstrategen vollzogen + + +

Neuer Schachclub Rottal-Inn zählt zu den mitgliederstärksten Vereinen Niederbayerns

Eggenfelden (17.06.16/jk) – Die Denksportler aus dem Landkreis Rottal-Inn sind künftig in einem Verein organisiert. „Unser Ziel ist es, den Schachsport mit vereinten Kräften voranzubringen“, sagte der Vorsitzende Patrick Bensch des neuen Schachclub Rottal-Inn.

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Mit einem einstimmigen Votum haben die Mitglieder des bisherigen SC Rottal auf einer außerordentlichen Versammlung am Freitag in den Bacchus-Stubn in Eggenfelden offiziell den Weg freigemacht. Nach der Satzungsänderung spielen die Brettstrategen für den neuen Schachclub Rottal-Inn, dem sich die Spieler des im Mai 2016 aufgelösten SC Simbach anschließen an. Mit 68 Denksportlern zählt der neue Club zu den mitgliederstärksten Vereinen in Niederbayern.

Der Schachclub Simbach am Inn hat sich durch einen Beschluss der Mitgliederversammlung am 10. Mai 2016 aufgelöst. „Es hätten sich keine Funktionsträger mehr gefunden“, begründete der Ernst Putz den Schritt. Die erste Mannschaft belegte in der abgelaufenen Saison den fünften Rang in der Bezirksliga West. Der Schachclub Rottal e. V. entstand 2007 aus der Fusion der beiden Schachclubs Eggenfelden und Pfarrkirchen. Aushängeschild ist die erste Mannschaft in der bayerischen Landesliga Süd, zwei weitere Teams sind am Start. Im Zuge der Fusion wird erwogen, eine vierte Mannschaft ins Rennen zu schicken.

Vereinsvorsitzender Patrick Bensch berichtete den Mitgliedern von einer durchwachsenen Saison der ersten Mannschaft in der Landesliga Süd. Das Aushängeschild des Vereins kam nach hartem Abstiegskampf auf den rettenden 7. Platz. Für die kommende Saison rechnet Bensch wieder mit einer schweren Aufgabe, da es personell keine Verstärkung gibt. Die zweite Mannschaft erreichte unter Leitung von Klaus Wiedmann den vierten Platz in der Niederbayernliga. Die dritte Mannschaft unter Leitung von Konrad Maier belegte den achten Platz in der Bezirksliga West.

Erfreulich ist für Bensch die Nachwuchsarbeit: Insgesamt neun Jugendliche seien gemeldet. Die erste Jugendmannschaft unter der Mannschaftsführung von Jugendleiter Gerhard Angermeier sei in diesem Jahr als Meister der Bezirksliga West in die Niederbayernliga aufgestiegen. Beim diesjährigen Mannschaftspokal hat der SC Rottal den Wettbewerb als Dritter abgeschlossen. Im Kleinen Finale der Halbfinal-Verlierer wurde die JVA Straubing deutlich mit 4:0 geschlagen. Die Einzelergebnisse: FM Martin Riediger - Jürgen H. 1:0, Günter G. - FM Patrick Bensch 0:1, Sergej C. - Andreas Siemens 0:1, Andreas Erhardsberger - Frank W. 1:0. Der SC Rottal vertritt den BV Niederbayern nun auf bayerischer Ebene, weil der Final-Verlierer SC Sonnen auf die Teilnahme verzichtet hat.

Vereinsmeister im Turnierschach wurde Fide-Meister Patrick Bensch mit 7,0 Punkten aus sieben Partien, vor Gerhard Angermeier 5,0 und Andreas Nöhbauer mit 4,5 Punkten (29,0 Feinwertung). Auf den weiteren Plätzen folgten 4. Cornelius Grigore-Nikolitsch 4,5/19,0; 5. Josef Staller 4,0; 6. Dr. Hermann Post 3,5/27,5; 7. Dr. Hans-Ulrich Rueß 3,5/27,0; 8. Konrad Maier 3,5/26,5; 9. Andreas Erhardsberger 3,5/25,5; 10. Thomas Danner 3,5/22,5; 11. Josef Hofer 3,0/20,5; 12. Harald Seelentag 3,0/20,5; 13. Martin Metodiev 2,5; 14. Simon Rueß 2,0/20; 15. Alberto Fuentes-Perez 2,0/19; 16. Herbert Baumert 1,0.

Nach der Hauptversammlung haben die Mitglieder den Vereinsmeister 2016 im Blitz-Spiel (5 Min. pro Partie und Gegner) ermittelt: Bester Schnelldenker wurde Martin Riediger mit 8,5 Punkten aus 9 Partien. Es folgten als 2. Andreas Siemens mit 7,5 Pkt.; 3. Patrick Bensch 7,0; 4. Andreas Nöhbauer 5,0; 5. Hans Wagner 4,5; 6. Josef König 4,0; 7. Klaus Wiedmann 3,5; 8. Josef Staller 2,5; 9. Wolfgang Söder 1,5 und 10. Corneliu Grigore-Nikolitsch 1,0.

Spielabende des neuen Schachclub Rottal-Inn: donnerstags ab 19.30 Uhr im Gasthof Plank, Moosecker Str. 56, Simbach am Inn und freitags ab 19.30 Uhr im Restaurant Bacchus Stubn, Landshuter Str. 54, in Eggenfelden.

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Mit vereinten Kräften für den Denksport im Landkreis: (v.l.): SC Simbach-Ex-Vorsitzender Ernst Putz, 2. SC-Rottal-Vorsitzender Klaus Wiedmann, SC-Rottal-Inn-Vorsitzender und Vereinsmeister Patrick Bensch, Andreas Nöhbauer (Dritter) und Gerhard Angermeier (Zweiter der Vereinsmeisterschaft). Foto: Josef König


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[HOCHWASSER/SIMBACH]

+++ Dammbruch löste in Simbacher Flutwelle aus+++

Stadtrat und ehemaliger 2. Bürgermeister Max Winkler hat den Ursprung der Katastrophe als Augenzeuge miterlebt



SIMBACH AM INN (04.06.16/jk) – Die Ursache für die Flutwelle im niederbayerischen Simbach am Inn (Lkr. Rottal) war ein Straßen-Dammbruch im Norden der 10.000-Einwohner-Stadt. Dies teilte der Simbacher Stadtrat und ehemalige Bürgermeister Max Winkler (69) in einer E-Mail an Bürgermeister Klaus Schmid (CSU)und seine Stadtratskollegen vorgelegt.

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Die Flutwelle wurde nach Ansicht von Winkler, der im nördlichen Ortsteil Steghäuser wohnt, nicht durch das Hochwasser an sich ausgelöst. Der Simbach habe am Mittwochmittag Hochwasser im mittleren Bereich geführt. Vom Kirchberger und Anterstorfer Bach seien ebenfalls gewaltige Wassermassen gekommen und hätten die Straßenquerungen überschwemmt. „Das war alles noch im gelben Bereich“, sagt Winkler.

Diese Wassermassen konnten seiner Beobachtung nach allerdings bei der Straße zum Schulzentrum an der Simbach-Unterquerung nicht mehr ausreichend abfließen. Dadurch habe sich ein gewaltiger Stausee im "Quasi-Rückhaltebecken" des Überflutungsgebietes zwischen Schulstraßen-Damm bis zur Höglbrücke gebildet.

Um 15 Uhr sei der "Damm", so der Augenzeuge, beim Sägewerk Eibelmeier gebrochen: „Die angestauten Wassermassen des Quasi-Rückhaltebecken haben sich in einer Hochwasserflut nach Simbach ergossen und innerhalb weniger Minuten geradezu als Hochwasser-Tsunami Simbach überschwemmt.“ Es sei kein Hochwasser, sondern ein „Hochwasser-Dammbruch“ mit entsprechender Flutwellenauswirkungen gewesen.

„Wenn die Straße zum Schulzentrum wiederhergestellt wird, sollte auf jeden Fall eine richtige Brücke mit einem großen Simbach-Durchlass gebaut werden, um diese Dammwirkung zu vermeiden“, schlägt er vor.

Ohne diese Dammbruchwirkung, so glaubt der UNS-Fraktionssprecher im Stadtrat, hätten die erheblichen Schutzmaßnahmen am Simbach nach 1991 ausgereicht hätten, um die Überschwemmung in der Stadt Simbach zu vermeiden.

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+ + + Fusion der Brettstrategen im Landkreis Rottal-Inn + + +

Schachclub Simbach am Inn löste sich auf und schließt sich Schachclub Rottal an/Umbenennung in Schachclub-Rottal-Inn geplant/Außerordentliche Hauptversammlung am 17. Juni um 19.30 Uhr im Restaurant Bacchus Stubn“

Rottal-Inn(04.06.16/jk) - Fusion der Brettstrategen: Die Denksportler aus dem Landkreis sind bald nur noch im Schachclub Rottal organisiert. Nach der Vereinsauflösung schließen sich die Mitglieder des Schachclub Simbach am Inn dem bisherigen Großverein mit Spielern aus Pfarrkirchen und Eggenlden an.

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Matt nach 32 Jahren: Der Schachclub Simbach am Inn hat sich durch einen Beschluss der Mitgliederversammlung am 10. Mai 2016 aufgelöst. Damit soll der Weg frei werden für den Zusammenschluss mit dem Schachclub Rottal. In der aktuellen Liste des Deutschen Schachbundes sind noch 22 Spieler gemeldet. Josef Strasser und Erich Neumeier hatten den Verein im Frühjahr 1984 gegründet. 36 Spieler waren damals zu einer Simultanpartie mit Großmeister Ludek Pachmann gekommen. Als niederbayerischer Meister stieg Simbach 1994 in die Regionalliga Süd-Ost auf. Zu den größten Erfolgen gehörte des SC Simbach gehört 1996 der Titel als bayerischer Meister im Schnellschach. Als südostbayerischer Meister in der Regionalliga Süd-Ost folgte 1997 der Aufstieg in die Landesliga Süd. Die erste Mannschaft belegte in der abgelaufenen Saison den fünften Rang in der Bezirksliga West.

Der Schachclub Rottal e. V. entstand 2007 aus der Fusion der beiden Schachclubs Eggenfelden und Pfarrkirchen. Der Verein hat laut Liste des Deutschen Schachbunds bisher 55 Spieler gemeldet. Aushängeschild ist die erste Mannschaft in der bayerischen Landesliga Süd, die zweite Mannschaft spielt in der Niederbayernliga, das dritte Team in der Bezirksliga West. Die Jugendmannschaft schafft kürzlich den Aufstieg in die Niederbayernliga.

Auf einer außerordentlichen Mitgliederversammlung am Freitag, 17. Juni 2016, um 19.30 Uhr im Restaurant Baccus Stubn in Eggenfelden sollen die Weichen für den Beitritt gestellt werden. Der Verein soll nach Vorschlag der Vereinsspitze in Schachclub Rottal-Inn umbenannt werden. Über diese Satzungsänderung müssen die Mitglieder abstimmen. Dafür ist eine Zwei-Drittel-Mehrheit erforderlich. Auf der Tagesordnung stehen weiter die Siegerehrung der Vereinsmeisterschaft 2015/2016 sowie die Mannschaftsplanung für die Saison 2016/2017. Im Anschluss an die Versammlung wird die Vereinsblitzmeisterschaft (5-Min. pro Partie und Spieler) durchgeführt.


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[HOCHWASSER/SPENDENKONTO]

+++ Spendenkonto für Hochwasseropfer in Lkr. Rottal-Inn eingerichtet+++

Kontoverbindung IBAN: DE81 7435 1430 0570 0068 09/BIC: BYLADEM1EGF/Stichwort: "Hochwasserhilfe"



ROTTAL-INN (03.06.16/jk) – Der Landkreis Rottal-Inn hat nach der schweren Unwetterkatastrophe ein Spendenkonto eingerichtet. „Es ist schon eine gute Sache, dass so viele Menschen für ihre leidgeprüften Mitbürgerinnen und Mitbürger spenden wollen“, erklärte Landrat Michael Fahmüller. Er verbürge sich persönlich dafür, dass die eingehenden Spendengelder nur für die Unterstützung der in Not geratenen Bewohner des Überschwemmungsgebietes verwendet werden. Das Spendenkonto: Kontoverbindung IBAN: DE81 7435 1430 0570 0068 09/BIC: BYLADEM1EGF/Stichwort: "Hochwasserhilfe"

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Das Landratsamt Pfarrkirchen bittet Bürgerinnen und Bürger, die Sachspenden abgeben wollen, derzeit noch abzuwarten. „Wir haben jetzt ganz einfach noch nicht die logistische Kapazität, um Sachspenden anzunehmen, zu lagern und zu verteilen“, so Landrat Michael Fahmüller.
Man könne zu gegebener Zeit auf die gesammelten Angebote zurückgreifen. Derzeit stehen aber andere Maßnahmen wie die Kontrolle und die Reparaturen der Verkehrsinfrastruktur oder die Unterbringung von Menschen, deren Wohnungen unbewohnbar wurden, im Mittelpunkt des Handelns. Landrat Michael Fahmüller betonte aber auch, dass die Spendenbereitschaft der Bevölkerung eine sehr erfreuliche Begleiterscheinung der Unwetterkatastrophe sei. Spendenangebote können weiterhin am Bürgertelefon unter der Nummer 08561/20725 mitgeteilt werden.

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+++ BWL-Institut-Lehrgänge ergänzen Angebot von Swissmem Kaderschule +++


Weiterführende betriebswirtschaftliche Intensivkurse werden in das Programm der Führungsschule des Verbandes der schweizerischen Maschinen-, Elektro- und Metall-Industrie aufgenommen / Berufsbegleitende Fernstudiengänge für Erwerbstätige / Sonderkonditionen für Swissmem-Mitglieder

BWL-InstitutBasel/Winterthur (03.06.2016/pm) - Die auf praxisorientierte betriebswirtschaftliche Weiterbildungsprogramme spezialisierte Betriebswirtschaftliches Institut & Seminar Basel AG/Basel) hat eine Zusammenarbeit mit der Swissmem Kaderschule/Winterthur gestartet. Die Führungsschule des Verbandes der schweizerischen Maschinen-, Elektro- und Metall-Industrie nimmt die Fernlehrgänge des BWL-Instituts in ihr Programm auf. Mitglieder von Swissmem erhalten laut BWL-Institut-Leiter Dr. Ralf Andreas Thoma 20 Prozent Rabatt auf die Studiengebühren des Weiterbildungsinstituts. Kontakt für Studieninteressenten: info@bwl-institut.ch oder kaderschule@swissmem.ch.

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Die Swissmem Kaderschule bietet schon heute eine ganze Reihe von Seminaren und Lehrgängen für Führungskräfte an. Zielgruppe sind Führungspersonen und Sachbearbeitende aller Stufen aus Unternehmen der MEM-Industrie, Kunststoff- und chemische Industrie, IT- und Kommunikationsbranche, öffentliche Verwaltung und Non-Profit-Organisationen. „Die Idee der Zusammenarbeit ist es“, erläutert Studienleiter Dr. Ralf Andreas Thoma vom Basler Weiterbildungsanbieter, „dass die Fernstudiengänge und Crashkurse des BWL-Instituts das Programm der Swissmem Kaderschule als weiterführende Lehrgänge ergänzen.“

Das Fernstudienangebot des BWL-Instituts richtet sich vor allem an Manager und Führungsnachwuchs, die für ihre weitere Laufbahn die Kontroll- und Führungsinstrumente der Betriebswirtschaftslehre benötigen. Umfassende Kenntnisse vermitteln die Intensivlehrgänge „Betriebswirtschaft“ und das Kompaktstudium „Finanzmanagement“. Die neun- bis zwölfmonatigen berufsbegleitenden Fernlehrgänge schließen mit dem Dipl.-Betriebsökonom (BI) bzw. Dipl.-Finanzökonom (BI) ab. Ein- bis zweimonatige Crash-Kurse in Rechnungswesen, Marketing und Strategie ergänzen das Weiterbildungsportfolio. „Wir vermitteln den Teilnehmern in kompakter Form systematisch praxisrelevantes BWL-Wissen und bereiten sie darauf vor, es in der täglichen Arbeit anzuwenden“, sagt Studienleiter Dr. Ralf Andreas Thoma.

Von diesem Angebot profitieren die 1.100 Unternehmen des MEM-Verbandes und Absolventen von Swissmem-Kursen, die in Zukunft zu günstigeren Konditionen Weiterbildungsmaßnahmen für ihre Mitarbeiter buchen können, so Dr. Ralf Andreas Thoma. Das Fernstudium sei besonders für Erwerbstätige gedacht, die sich weiterbilden möchten, ohne dabei ihre momentane berufliche Stellung zu riskieren oder die keine Zeit haben, regelmäßig an Abendkursen teilzunehmen. „Die modular aufgebauten Kurse sind so abgestimmt, dass die Teilnehmer zeitlich und örtlich flexibel das Aufgabengebiet studieren können.“ Die Teilnehmer werden zudem individuell und persönlich durch den Studienleiter betreut.

Über die Swissmem Kaderschule
Die Swissmem Kaderschule (Winterthur) bildet seit 70 Jahren Führungspersonen aus der Industrie nach dem Leitsatz „Führen ist lernbar“ aus. Als Führungsschule des Verbandes der schweizerischen Maschinen-, Elektro- und Metall-Industrie (MEM) bietet sie ein breites Angebot an praxisbezogenen Lehrgängen, Seminaren oder firmeninternen Ausbildungen - und dies zu speziellen Konditionen für die rund 1.100 Swissmem-Mitgliedsfirmen. Die MEM-Industrie nimmt in der schweizerischen Volkswirtschaft eine Schlüsselstellung ein: Mit rund 332 200 Beschäftigten ist sie die mit Abstand grösste industrielle Arbeitgeberin und bestreitet mit Exporten von 65,0 Milliarden CHF (2014) 32,5% der gesamten Güterausfuhren aus der Schweiz.

Über Betriebswirtschaftliches Institut & Seminar Basel AG
Die Betriebswirtschaftliche Institut & Seminar Basel AG bietet seit 1999 als privates Weiterbildungsinstitut ein praxisorientiertes effizientes Studienangebot. Das Institut hat im März 2007 das eduQua-Zertifikat erhalten. Das Schweizerische Qualitätszertifikat für Weiterbildungsinstitutionen wurde im März 2016 erneut bestätigt. Außerdem ist das Institut Mitglied im Schweizerischen Verband für Erwachsenenbildung (SVEB) und der European Association of Distance Learning (EADL). Weitere Infos unter www.bwl-institut.ch.

Zum Pressefach des BWL-Instituts & Seminar Basel

[HOCHWASSER]

+++ Bereits vier Todesopfer durch Hochwasser im Landkreis Rottal-Inn +++



ROTTAL-INN (01.06.16/jk) – Rottal-Inn – Die Zahl der Todesopfer durch das verheerende Hochwasser Landkreis Rottal-Inn hat sich vier erhöht. Gegen 21.30 Uhr wurde nach Angaben des Polizeipräsidium Niederbayern in Kollberg/Julbach eine tote Frau aus einem Bach geborgen.

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Die Frau hing laut Polizeiangaben über einem Baumstamm im Bach. Nähere Umstände seien noch nicht bekannt. Die Kripo Passau hat die Ermittlungen aufgenommen. Drei Leichen hatte die Feuerwehr gegen 20.30 Uhr in einem Haus in der Simbacher Wiesenstraße aufgefunden. Nähere Umstände sind noch nicht bekannt.

In Triftern hat sich die Lage am Abend entspannt. Der Altbach rauschte noch bis knapp unter der Brücke durch die Ortsmitte. Zahlreiche Schaulustige sahen sich das Bild der Verwüstung an: Knatternde Hubschrauber in der Luft, vom Wasser bewegte Autos im Müllchaos und zerstörte Straßenteilen. Die Bewohner begannen bereits mit den Aufräumarbeiten.

In der Mittelschule in Triftern sitzen nach einer Mitteilung des Landratsamtes immer noch rund 50 Kinder fest, die von 25 Erwachsenen betreut werden. Die derzeitige Hochwasserlage hat es noch nicht ermöglicht, die Kinder aus dem Schulgebäude abzuholen. Die Betreuer sorgen für Verpflegung und Schlafgelegenheiten für die Kinder. Ob die Kinder die Schule noch heute Abend verlassen können oder die Nacht im Schulgebäude verbringen müssen, steht noch fest.

Der Landrat des Landkreises Rottal-Inn, Michael Fahmüller, hat wegen schwerer Überschwemmungen im südlichen Landkreis Rottal-Inn am Mittwoch um 15.30 Uhr den Katastrophenzustand ausgerufen. Besonders schwer betroffen von den Überschwemmungen sind die Gemeindegebiete von Simbach a. Inn, Triftern und Tann. Einsatzkräfte von Feuerwehren, Rettungs- und Hilfsdiensten aus dem gesamten Landkreis wurden in Pfarrkirchen zusammengezogen und von hier aus zu den Einsatzorten im Katastrophengebiet geleitet.

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+++ Papstaudienz zum Stiftungsjubiläum:
Landauer Zahnarzt hat ein Herz für Spaltkinder +++

Papst Franziskus erteilte Dr. Martin Andreas apostolischen Segen für sein Engagement/Seine Stiftung Ärzte für Kinder in Not hat in zehn Jahren für 700 Kinder mit angeborener Lippen-Kiefer-Gaumenspalte Operation ermöglicht

Landau a. d. Isar/Vatikanstadt (13.05.16/pm) – Bewegender Moment: Der Landauer Zahnarzt Dr. Martin Andreas (45) hat von Papst Franziskus den apostolischen Segen für sein „Spalt-Kinder“-Engagement erhalten. Bei einer Audienz auf dem Petersplatz schilderte er dem katholischen Kirchenoberhaupt kürzlich anhand einer Collage seinen ehrenamtlichen Einsatz. „Wir bauen für Kinder mit Lippen-Kiefer-Gaumenspalte eine Brücke zurück ins Leben“, sagte der Stiftungsgründer, der in den letzten zehn Jahren rund 700 Operationen ermöglicht hat.

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„Das war einer der emotionalsten Momente meines Lebens“, berichtet der gläubige Katholik über das Zusammentreffen mit dem Papst im abgeschirmten Bereich vor der heiligen Pforte des Petersdomes. Der Heilige Vater kam mit dem deutschen Kurienerzbischof und Papst-Privatsekretär Georg Gänswein und einem Gefolge von Sicherheitsleuten nach der Audienz direkt an der „prima fila“ (ersten Reihe) vorbei. Das katholische Kirchenoberhaupt nahm sich die Zeit, mit dem Landauer Zahnarzt über sein Engagement zu sprechen. In Englisch erzählte Dr. Martin Andreas über das Wirken seiner Stiftung, die bisher 700 Kindern mit einer Lippen-Kiefer-Gaumenspalte und weiteren 1.600 Slumkindern mit einer basismedizinischen Versorgung in mehr als zehn Ländern helfen konnte. Papst Franziskus schüttelte ihm die Hand und segnete die Collage der Stiftung. „Es war eine unglaubliche Ehre für mich“, sagt der bekennende Katholik nach dem Treffen.

Einladungsschreiben vom Papst-Privatsekretär
Dr. Martin Andreas war nach eigenen Worten „ganz baff“, als er Anfang März ein offizielles Einladungsschreiben von Erzbischof Georg Gänswein zum kurzen „persönlichen Kennenlernen“ des Papstes bekommen hatte. Über den Münchner Weihbischof Wolfgang Bischof, den der Landauer im Vorfeld einer Pilgerreise getroffen hatte, war die Kunde von seinem Wirken an den deutschen Papst-Privatsekretär gekommen. Am Mittwoch, 27. April 2016, war dann der große Tag. Bereits am Vortag der Audienz hatten der Landauer Zahnarzt und seine Frau Stephanie einen persönlichen Passierschein und genaue Anweisungen für das Treffen durch einen Offizier der Schweizer Garde erhalten.

Hilfsreisen in die Welt
Gemeinsam mit anderen freiwilligen Ärzten reist Dr. Martin Andreas, der nach seinem Studium in Regensburg seit 17 Jahren eine Zahnarztpraxis in Landau betreibt, immer wieder auf eigene Kosten in medizinisch unterversorgte Länder und Krisengebiete dieser Welt, um dort während seines Urlaubes ehrenamtlich zu helfen. Die persönliche und oft schockierende Konfrontation mit den meist bettelarmen, kranken und hilflosen Kindern haben ihn 2005 zur Gründung seiner eigenen Stiftung veranlasst. Bereits von Geburt an leiden viele Kinder in Entwicklungsländern an Unterernährung, Vitaminmangel und in der Folge an einer Schwächung des natürlichen Immunsystems.

Angesichts solch mangelnder Abwehrkräfte und der meist katastrophalen hygienischen Umstände sind schwere Erkrankungen an der Tagesordnung. Fehlbildungen, Verbrennungen und Verkrüppelungen bleiben häufig unbehandelt. „Die Kinder haben kaum eine Chance auf eine angemessene medizinische Versorgung, denn die Behandlungskosten würden ihre Familien finanziell ruinieren. Die Kinder sterben oder leiden ein Leben lang an den Folgen“, sagt der vierfache Familienvater. Mit seiner Stiftung „Ärzte für Kinder in Not“ hat Dr. Martin Andreas es sich zur Aufgabe gemacht, diesen Kindern schnell, unbürokratisch und langfristig zu helfen. Dazu kooperiert die Landauer Stiftung mit anerkannten ärztlichen Organisationen im In- und Ausland wie der „Deutsche Cleft Kinderhilfe e. V.“ oder „German Doctors e. V“. Die Stiftung setzt dabei auf spezialisierte Kinderkrankenhäuser und Spalt-Operationszentren vor Ort.

Häufigste Fehlbildung bei Neugeborenen
Die Lippen-Kiefer-Gaumenspalte zählt zu den häufigsten Fehlbildungen bei Neugeborenen auf der Welt. Jedes 500. Kind in Deutschland kommt damit auf die Welt. In Indien sei die Zahl wesentlich höher, rund zehn Prozent der Spaltkinder sterben dort sogar vor der rettenden Operation. „Neugeborene können mit einer Gaumenspalte nicht gestillt werden, weil sie mit ihrem Mund keinen Unterdruck aufbauen können.“ Sobald das Kind im ersten Lebensjahr narkosefähig ist, genügt laut Dr. Martin Andreas ein diffiziler Eingriff, der rund 250 Euro kostet. Je nach Schwere der Fehlbildung seien eine oder zwei Operationen nötig. Ziel sei es, dass die Kinder wieder richtig kauen, schlucken und sprechen können. „Damit können wir den Kindern ein Überleben sichern und langfristig eine echte Chance auf ein gesundes Leben geben.“

Nach zehn Jahren Stiftungsarbeit will Dr. Martin Andreas in Zukunft nicht ruhen und plant neue Aktionen in Indien und Vietnam, um weiteren Spaltkindern in den nächsten Jahren zu helfen. Er tut dies auch im Bewusstsein, den „Ärmsten der Armen zu helfen“, wie dies auch Papst Franziskus immer wieder fordert. „Wenn es meine Zeit im Einklang mit Praxis und Familie zulässt, engagiere ich mich gerne für die armen Kinder mit Lippen-Kiefer-Gaumenspalte.“

Über die Dr. Martin Andreas Stiftung - Ärzte für Kinder in Not
Die Stiftung wurde im Dezember 2005 durch das Finanzamt München für Körperschaften unter der Steuernummer 143/235/11269 als gemeinnützig und mildtätig anerkannt. Die Dr. Martin Andreas Stiftung – Ärzte für Kinder in Not ist eine Treuhandstiftung. Treuhänder ist die Stiftung Kinderfonds. Spendenkonto der Dr. Martin Andreas Stiftung – Ärzte für Kinder in Not: IBAN: DE11 700205 00 375 1010 101 bei der Bank für Sozialwirtschaft. Alle Spenden sind in den letzten zehn Jahren zu 100 Prozent den Projekten der Stiftung zu Gute gekommen.
Bildtext:

Bewegender Moment: Papst Franziskus erteilte dem Landauer Zahnarzt Dr. Martin Andreas und seiner Frau Stephanie den apostolischen Segen.
Foto: "© L'Osservatore Romano Photo"

Bildlink (hochaufgelöst)

Bildtext: Helfer vor Ort: Nach der schockierenden Konfrontation mit den armen Kindern gründete Dr. Martin Andreas vor zehn Jahren seine Stiftung (Foto: privat)

Bildlink Flyer:

Mit diesem Flyer erläuterte der Landauer Zahnarzt Dr. Martin Andreas dem Heiligen Vater die Ziele seiner Stiftung.

Zur Homepage der Dr. Martin Andreas Stiftung - Ärzte für Kinder in Not
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