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+++ Papstaudienz zum Stiftungsjubiläum:
Landauer Zahnarzt hat ein Herz für Spaltkinder +++

Papst Franziskus erteilte Dr. Martin Andreas apostolischen Segen für sein Engagement/Seine Stiftung Ärzte für Kinder in Not hat in zehn Jahren für 700 Kinder mit angeborener Lippen-Kiefer-Gaumenspalte Operation ermöglicht

Landau a. d. Isar/Vatikanstadt (13.05.16/pm) – Bewegender Moment: Der Landauer Zahnarzt Dr. Martin Andreas (45) hat von Papst Franziskus den apostolischen Segen für sein „Spalt-Kinder“-Engagement erhalten. Bei einer Audienz auf dem Petersplatz schilderte er dem katholischen Kirchenoberhaupt kürzlich anhand einer Collage seinen ehrenamtlichen Einsatz. „Wir bauen für Kinder mit Lippen-Kiefer-Gaumenspalte eine Brücke zurück ins Leben“, sagte der Stiftungsgründer, der in den letzten zehn Jahren rund 700 Operationen ermöglicht hat.

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„Das war einer der emotionalsten Momente meines Lebens“, berichtet der gläubige Katholik über das Zusammentreffen mit dem Papst im abgeschirmten Bereich vor der heiligen Pforte des Petersdomes. Der Heilige Vater kam mit dem deutschen Kurienerzbischof und Papst-Privatsekretär Georg Gänswein und einem Gefolge von Sicherheitsleuten nach der Audienz direkt an der „prima fila“ (ersten Reihe) vorbei. Das katholische Kirchenoberhaupt nahm sich die Zeit, mit dem Landauer Zahnarzt über sein Engagement zu sprechen. In Englisch erzählte Dr. Martin Andreas über das Wirken seiner Stiftung, die bisher 700 Kindern mit einer Lippen-Kiefer-Gaumenspalte und weiteren 1.600 Slumkindern mit einer basismedizinischen Versorgung in mehr als zehn Ländern helfen konnte. Papst Franziskus schüttelte ihm die Hand und segnete die Collage der Stiftung. „Es war eine unglaubliche Ehre für mich“, sagt der bekennende Katholik nach dem Treffen.

Einladungsschreiben vom Papst-Privatsekretär
Dr. Martin Andreas war nach eigenen Worten „ganz baff“, als er Anfang März ein offizielles Einladungsschreiben von Erzbischof Georg Gänswein zum kurzen „persönlichen Kennenlernen“ des Papstes bekommen hatte. Über den Münchner Weihbischof Wolfgang Bischof, den der Landauer im Vorfeld einer Pilgerreise getroffen hatte, war die Kunde von seinem Wirken an den deutschen Papst-Privatsekretär gekommen. Am Mittwoch, 27. April 2016, war dann der große Tag. Bereits am Vortag der Audienz hatten der Landauer Zahnarzt und seine Frau Stephanie einen persönlichen Passierschein und genaue Anweisungen für das Treffen durch einen Offizier der Schweizer Garde erhalten.

Hilfsreisen in die Welt
Gemeinsam mit anderen freiwilligen Ärzten reist Dr. Martin Andreas, der nach seinem Studium in Regensburg seit 17 Jahren eine Zahnarztpraxis in Landau betreibt, immer wieder auf eigene Kosten in medizinisch unterversorgte Länder und Krisengebiete dieser Welt, um dort während seines Urlaubes ehrenamtlich zu helfen. Die persönliche und oft schockierende Konfrontation mit den meist bettelarmen, kranken und hilflosen Kindern haben ihn 2005 zur Gründung seiner eigenen Stiftung veranlasst. Bereits von Geburt an leiden viele Kinder in Entwicklungsländern an Unterernährung, Vitaminmangel und in der Folge an einer Schwächung des natürlichen Immunsystems.

Angesichts solch mangelnder Abwehrkräfte und der meist katastrophalen hygienischen Umstände sind schwere Erkrankungen an der Tagesordnung. Fehlbildungen, Verbrennungen und Verkrüppelungen bleiben häufig unbehandelt. „Die Kinder haben kaum eine Chance auf eine angemessene medizinische Versorgung, denn die Behandlungskosten würden ihre Familien finanziell ruinieren. Die Kinder sterben oder leiden ein Leben lang an den Folgen“, sagt der vierfache Familienvater. Mit seiner Stiftung „Ärzte für Kinder in Not“ hat Dr. Martin Andreas es sich zur Aufgabe gemacht, diesen Kindern schnell, unbürokratisch und langfristig zu helfen. Dazu kooperiert die Landauer Stiftung mit anerkannten ärztlichen Organisationen im In- und Ausland wie der „Deutsche Cleft Kinderhilfe e. V.“ oder „German Doctors e. V“. Die Stiftung setzt dabei auf spezialisierte Kinderkrankenhäuser und Spalt-Operationszentren vor Ort.

Häufigste Fehlbildung bei Neugeborenen
Die Lippen-Kiefer-Gaumenspalte zählt zu den häufigsten Fehlbildungen bei Neugeborenen auf der Welt. Jedes 500. Kind in Deutschland kommt damit auf die Welt. In Indien sei die Zahl wesentlich höher, rund zehn Prozent der Spaltkinder sterben dort sogar vor der rettenden Operation. „Neugeborene können mit einer Gaumenspalte nicht gestillt werden, weil sie mit ihrem Mund keinen Unterdruck aufbauen können.“ Sobald das Kind im ersten Lebensjahr narkosefähig ist, genügt laut Dr. Martin Andreas ein diffiziler Eingriff, der rund 250 Euro kostet. Je nach Schwere der Fehlbildung seien eine oder zwei Operationen nötig. Ziel sei es, dass die Kinder wieder richtig kauen, schlucken und sprechen können. „Damit können wir den Kindern ein Überleben sichern und langfristig eine echte Chance auf ein gesundes Leben geben.“

Nach zehn Jahren Stiftungsarbeit will Dr. Martin Andreas in Zukunft nicht ruhen und plant neue Aktionen in Indien und Vietnam, um weiteren Spaltkindern in den nächsten Jahren zu helfen. Er tut dies auch im Bewusstsein, den „Ärmsten der Armen zu helfen“, wie dies auch Papst Franziskus immer wieder fordert. „Wenn es meine Zeit im Einklang mit Praxis und Familie zulässt, engagiere ich mich gerne für die armen Kinder mit Lippen-Kiefer-Gaumenspalte.“

Über die Dr. Martin Andreas Stiftung - Ärzte für Kinder in Not
Die Stiftung wurde im Dezember 2005 durch das Finanzamt München für Körperschaften unter der Steuernummer 143/235/11269 als gemeinnützig und mildtätig anerkannt. Die Dr. Martin Andreas Stiftung – Ärzte für Kinder in Not ist eine Treuhandstiftung. Treuhänder ist die Stiftung Kinderfonds. Spendenkonto der Dr. Martin Andreas Stiftung – Ärzte für Kinder in Not: IBAN: DE11 700205 00 375 1010 101 bei der Bank für Sozialwirtschaft. Alle Spenden sind in den letzten zehn Jahren zu 100 Prozent den Projekten der Stiftung zu Gute gekommen.
Bildtext:

Bewegender Moment: Papst Franziskus erteilte dem Landauer Zahnarzt Dr. Martin Andreas und seiner Frau Stephanie den apostolischen Segen.
Foto: "© L'Osservatore Romano Photo"

Bildlink (hochaufgelöst)

Bildtext: Helfer vor Ort: Nach der schockierenden Konfrontation mit den armen Kindern gründete Dr. Martin Andreas vor zehn Jahren seine Stiftung (Foto: privat)

Bildlink Flyer:

Mit diesem Flyer erläuterte der Landauer Zahnarzt Dr. Martin Andreas dem Heiligen Vater die Ziele seiner Stiftung.

Zur Homepage der Dr. Martin Andreas Stiftung - Ärzte für Kinder in Not
Zur Homepage der Dr. Martin Andreas Stiftung - Ärzte für Kinder in Not

[Immobilien]

+++ LBS: Anschluss fast geschafft +++

Wohneigentumsquote bei den 30- bis 50-jährigen Ostdeutschen fast auf Westniveau - Enormer Aufholprozess



BERLIN (ots) - Auf den ersten Blick liegen die neuen Bundesländer mit einer Wohneigentumsquote von nur 36 Prozent auch ein Vierteljahrhundert nach der Wiedervereinigung deutlich hinter dem Westen zurück, wo 46 Prozent der Haushalte in den eigenen vier Wänden leben. Tatsächlich verdeckt diese "grobe" Statistik die tatsächlichen Erfolge bei der Annäherung des Ostens, wie eine Analyse des Immobilienforschungsinstituts empirica in Zusammenarbeit mit LBS Research ergibt.

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Die Forscher auf Basis der aktuellen Einkommens- und Verbrauchsstichprobe (EVS) des Statistischen Bundesamtes untersucht, wie sich die Wohneigentumsbildung in verschiedenen Altersklassen entwickelt. Hier zeigt sich: Bei den 30- bis 50-Jährigen, also der Gruppe, in der in Deutschland typischerweise Wohneigentum erworben wird, unterscheidet sich die Wohneigentumsquote in den neuen Länder kaum noch vom Westen. Bei den 30- bis 39-Jährigen beträgt der Abstand zwischen Ost (28 Prozent) und West (32 Prozent) nur noch 4-Prozentpunkte. Bei den 40- bis 50-Jährigen sind es 7 Prozentpunkte (vgl. Grafik). Die amtlich ausgewiesene niedrige Wohneigentumsquote für die neuen Länder verschleiert damit die tatsächlich stattfindende Annäherung, so die Analyse. Dies wird laut LBS Research auch noch eine Reihe von Jahren so bleiben, denn bei den Haushalten über 60 Jahren liegt die Wohneigentumsquote in den neuen Ländern deutlich hinter dem Westen zurück. Hier wirke die systematische Benachteiligung zu von privaten Wohneigentümern zu DDR-Zeiten immer noch nach. Bei den 70- bis 79-Jährigen beträgt deshalb der Abstand zwischen Ost (32 Prozent) und West (58 Prozent) sogar 26 Prozentpunkte. Auf längere Sicht werde es aber aufgrund der Erfolge bei den jüngeren Generationen zu einer weiteren Angleichung kommen.

Ein weiteres - überraschendes - Ergebnis der Untersuchung: Während im Osten auch in den zurückliegenden 10 Jahren die Wohneigentumsquote weiter gestiegen ist, stagniert sie im Westen. Gegenüber 2003 haben sich die neuen Länder immerhin von 34,8 Prozent auf 36,4 Prozent verbessert; im Westen hingegen verharrte die Quote bei rund 46 Prozent. Gerade auch in der längerfristigen Betrachtung sei die Dynamik des Aufholprozesses im Osten beachtlich, so LBS Research: Vor 20 Jahren betrug der Anteil der Haushalte, die in eigenen vier Wänden lebten, mit 18,9 Prozent nur halb so viel wie heute. Auch in Berlin, traditionell "Mieter-Stadt", ist der Zuwachs der Wohneigentümer deutlich: Hier stieg die Quote von 10 auf 16 Prozent.

Bildtext: Wohneigentumsquote bei den 30- bis 50-jährigen Ostdeutschen fast auf Westniveau - Enormer Aufholprozess. Eine Sonderauswertung der Einkommens- und Verbrauchsstichprobe (EVS) des Statistischen Bundesamtes im Auftrag der LBS zeigt, dass die neuen Bundesländer bei der Wohneigentumsbildung stark aufgeholt haben. In den maßgeblichen Altersklassen liegen sie mittlerweile fast gleichauf mit den alten Bundesländern.
Foto: obs/Bundesgeschäftsstelle Landesbausparkassen (LBS)/LBS Research/Bundesgeschäftsstelle

Weitere Infos


+++ Demo für Cannabis als Medizin, Rohstoff und Genussmittel
Global Marijuana March in München +++

Cannabis-Verband Bayern ruft für Samstag, 23. April 2016, ab 12 Uhr zu Kundgebung und Demo mit Paradewagen/Berliner Jugendrichter Andreas Müller spricht am Odeonsplatz

München (19.04.16/pm) – MÜNCHEN – 4-20 in München: Der Cannabis-Verband ruft für Samstag, 23. April 2016, alle Befürworter der Legalisierung von Cannabis zur Teilnahme am „Global Mariajuna March“ auf. Treffpunkt ist um 12.00 Uhr am Odeonsplatz. Es spricht der Berliner Jugendrichter Andreas Müller. Ab 14 Uhr soll der Zug mit Paradewagen durch die Münchner Innenstadt führen. „Wir wollen besonders auf die Situation von Cannabis-Patienten aufmerksam machen, denen der Staat eine günstige Versorgung mit Medizinalhanf verweigert“, sagt Vorsitzender Wenzel Cerveny (54).


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Der 20.April hat sich weltweit als "Tag des Cannabis-Konsums" etabliert. Was in den 1970er-Jahren in Kalifornien als Uhrzeit (16:20 Uhr) für mehr oder weniger spontane "Kiffertreffen" kalifornischer Studenten begann, hat sich mittlerweile als Gedenktag zur Feier des Hanfes weltweit verbreitet. Am 23. April 2016 möchte der Cannabis-Verband Bayern diese weltweite Bewegung aufgreifen, um eine große Demonstration in München zu organisieren. Allerdings soll es in München keinen provozierenden Konsum von Cannabis geben, die Demonstration wird laut Wenzel Cerveny ganz im Zeichen der leidenden Cannabis-Patienten stehen. Der Cannabis-Verband Bayern will mit einem Informationsstand am Odeonsplatz die Bevölkerung über die vielfältigen Einsatzmöglichkeiten von Hanf informieren.

"Deutschlands härteste Jugendrichter" Andreas Müller wird einer der Hauptredner sein. Müller setzt sich seit Jahren vehement für eine Legalisierung von Cannabis ein, weil er als Richter aus erster Hand weiß, dass das strikte Verbot zu mehr Schaden als Nutzen führt. Diese Meinung teilt er mit über 150 Strafrechtsprofessoren, die den Bundestag zur Überprüfung des Betäubungsmittelgesetzes (BtmG) aufgefordert haben. „Wenn Cannabis in Deutschland endlich entkriminalisiert wird, haben viele kranke Menschen weniger Probleme mit der Polizei und den Gerichten.“ Das BtmG in seiner jetzigen Fassung verhindere leider die adäquate Versorgung mit Cannabis-Medizin, so Cerveny.

Der Cannabis-Verband Bayern plant – nach staatlicher Genehmigung – Medizinalhanf für die rund 100 Cannabis-Patienten in Bayern anzubauen. Der Anbau erfolgt nach den Vorstellungen der Initiatoren als Teil eines Forschungsprojektes, das als Cannabis-Therapie-Center Bayern in Forstinning (Lkr. Ebersberg) aufgebaut werden soll. Einen entsprechenden Eilantrag an die Bayerische Staatskanzlei nach §3 des Betäubungsmittelgesetzes (BtMG) hat der Verbands-Vorsitzende Wenzel Cerveny mit einem übergesetzlichen Notstand für die Patienten im Freistaat begründet: „Kein Patient ist dann mehr gezwungen, Hanf selber anzubauen oder sich aus dubiosen Quellen auf dem Schwarzmarkt zu versorgen“, sagt Cerveny.

Über den Cannabis Verband Bayern
Der Cannabis Verband Bayern (CVB) wurde im Frühjahr 2014 von Vaclav Wenzel Cerveny (54) gegründet. Der Verband ist die Dachorganisation von bisher 14 Cannabis Social Clubs (CSC), die sich bayernweit mit jeweils mindestens zehn Mitgliedern gegründet haben. Der Verband hat 2014 das bayernweite Volksbegehren „Ja zu Cannabis“ initiiert und rund 27.000 vom Innenministerium anerkannte Unterschriften gesammelt. Vom 10. bis 12. Juli 2015 hat der Verband die erste deutsche „CannabisXXL“-Messe in München durchgeführt. Die nächste CannabisXXL soll vom 8.bis 10. Juli 2016 stattfinden.

Ziel des Verbands ist es, neben dem medizinischen Nutzen vor allem die Vielseitigkeit des Naturprodukts Hanf aufzuzeigen.

Zum Pressefach des Cannabis-Verbandes Bayern


+ + + Schachclub Rottal bleibt in der Landesliga + + +

4,5:3,5-Erfolg in der letzten Runde gegen Garching II sichert Platz 7/Zweite auf Rang vier in der Niederbayernliga

Pfarrkirchen/Eggenfelden (19.04.16/jk) - Mit einem knappen 4,5:3,5-Erfolg gegen Garching II in der letzten Runde haben die Denksportler des Schachclub Rottal auf Platz sieben den Klassenerhalt in der Landesliga Süd geschafft. Die zweite Mannschaft gewinnt in der Niederbayernliga 5,5:2,5 gegen Röhrnbach II und belegt den vierten Platz.

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In der letzten Runde der Landesliga Süd lief es auf heimischen Brettern gegen Garching II noch einmal richtig gut: Im Duell der Fidemeister am ersten Brett bot Martin Riediger nach einem radikalen Abtauschen des Material das Unentschieden an (0,5:0,5). Am zweiten Brett hatte Alexander Müller Glück: Sein Gegner stellte in schlechterer Stellung eine Figur ein (1,5:0,5).

Der Gegner von Patrick Bensch (Brett 4) war eröffnungstheoretisch sehr gut vorbereitet. Der Rottaler Mannschaftsführer musste die Dame für Turm und Springer opfern – allerdings ohne Kompensation, so dass er auf die Verliererstraße kam (1,5:1,5). Wolfgang Kücher (Brett 7) erlangte mit Schwarz eine angenehme Stellung. Sein Gegner brachte in der Zeitnotphase ein interessantes Figurenopfer für einen weit vorgerückten Freibauern und die Initiative. Kücher konnte jedoch einen Schnitzer des Gegners ausnutzen und einen Turm zum Gewinn der Partie erobern (2,5:1,5).

Hans Wagner (Brett 5) war mit den schwarzen Steinen immer etwas in der Defensive. Im Leichtfigurenendspiel übersah leider Wagner den rettenden Plan, so dass die Partie verloren ging (2,5:2,5). Auch Gerhard Spiesberger (Brett 6) musste in einem Leichtfigurenendspiel gegen das Läuferpaar und um das Remis kämpfen. Spiesberger gelang jedoch ein Figurentausch, so dass nur mehr ungleichfarbige Läufer übrigblieben (3,0:3,0).

Josef Ager hatte am dritten Brett eine aufregende Partie, in der er lange mit einem Minusbauern spielen musste. In weiteren Komplikationen eroberte er jedoch einen Springer und gewann sicher (4,0:3,0). In Jonas Mayers (Brett 8) verzwickter Partie ging es lange Zeit hin und her. Eine schlechtere Stellung mit Minusbauern verwandelte sich zwischendrin in eine Gewinnstellung, und später in ein ausgeglichenes Turmendspiel. Das Unentschieden sicherte den Gesamtsieg (4,5:3,5).

Der SC Rottal hat mit vier Siegen und fünf Niederlagen einen guten siebten Platz erreicht. „Die Kämpfe verliefen in der Regel sehr ausgeglichen, so dass der Mittelplatz gerechtfertigt ist“, bilanziert Mannschaftsführer Patrick Bensch. Mit dem Aufstieg hatte in dieser Saison nichts zu tun, dafür seien der SK Weilheim und der Münchener SC zu dominant gewesen. „Grundstein für den Klassenhalt waren die drei Siege aus den letzten vier Kämpfen.“

In der Einzelstatistik sticht Wolfgang Kücher heraus, der in allen drei Einsätzen seine Partie gewann. Mit 3,0 Punkten aus drei Partien war er der einzige Rottaler, der über 50 Prozent gekommen ist. 50 Prozent holten Patrick Bensch (4,5/9), Gerhard Spiesberger (4,5/9), Alexander Müller (4,0/8), Josef Ager (3,5/7) und Klaus Schwarzmeier (3,0/6). Martin Riediger erspielte am Spitzenbrett stabile 4,0/9 und holte zwei Großmeisterskalps. Jonas Mayer spielte eine solide Saison mit 2,0/5. Hans Wagner schien bei sieben Remisen mit 50 Prozent einzulaufen, zog aber in den letzten beiden Partien gegen starke Gegner den Kürzeren (3,5/9). Ingo Walch holte 1,5/4 und die Ersatzspieler Dr. Rainer Hartl, Norbert Frühauf und Andreas Nöbauer jeweils 0,5/1.

Die zweite Mannschaft kam mit einem 5,5:2,5-Erfolg gegem Röhrnbach II in der letzten Runde der Niederbayernliga auf einen vierten Platz. Beim Auswärtsspiel holten Klaus Wiedmann (Brett 1), Reinhard Runde, Josef Staller und Harald Seelentag auf den Brettern sechs bis acht einen vollen Punkt. Andreas Nöhbauer (Brett zwei) sowie Norbert Frühauf und Wolfgang Söder (Brett vier und fünf) remisierten ihre Partien. Mit 6,0 Punkten aus neun Partien zählte Klaus Wiedmann zum sechstbesten Spieler der Liga, an Brett vier zum besten Spieler. Andreas Nöhbauer wurde mit 4,5 Punkten aus acht Partien bester Spieler an Brett fünf. Norbert Frühauf kam mit 4,5 Punkten aus sieben Partien auf Platz zwei an Brett sieben.

Die dritte Mannschaft musste in dieser Saison Spieler an die vorderen Mannschaften abgeben und oder – wie in der letzten Runde - sogar zwei Bretter freilassen. So kam es gegen den SV Aham zu einer 2:6-Niederlage. Cornelius Grigore-Nikolitsch an Brett zwei holte einen ganzen Punkt. Thomas Danner (Brett fünf) und Johann Merz (Brett sieben) remisierten. In der Endabrechnung bleibt nur der achte Platz.

Bildunterschrift:
Topp-Saisonergebnis: Wolfgang Kücher (SC Rottal) holte 3 Punkte aus drei Partien. Foto: Josef König


Weitere Infos


[Essen]

+++ Lamm einfach und unkompliziert zubereiten +++



HEILBRONN (ots) - Bei Lammfleisch sind deutsche Verbraucher nach wie vor zurückhaltend. Oft fehlt den Verbrauchern das Wissen, wie Lamm richtig zubereitet wird. Das wollen die Wirtschaftsverbände für Lammfleisch AHDB aus England, Bord Bia aus Irland und Interbev aus Frankreich ändern.In einer von der Europäischen Union unterstützten Aufklärungs- und Werbekampagne wollen die Verbände Verbraucher im Alter von 25 bis 45 Jahren in Belgien, Großbritannien, Frankreich, Irland, Dänemark und Deutschland für Lamm begeistern und ihnen den unkomplizierten Umgang mit dem Fleisch näherbringen. Dazu haben sie viele einfach nachzukochende Rezepte und hilfreiche Tipps und Tricks zusammengestellt, die das Kochen mit Lammfleisch erleichtern.

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In der Ruhe liegt die Kraft
"Lammfleisch ist von Natur aus zart und lässt sich schnell und einfach zubereiten" ist die Botschaft der Kampagne. Damit ein Lammgericht gelingt, sind nur ein paar Grundregeln zu beachten. So sollte Lammfleisch nach der Entnahme aus dem Kühlschrank erst einmal bei Raumtemperatur etwa eine halbe Stunde, bei größeren Stücken bis zu einer Stunde ruhen, damit der Temperaturunterschied bei der Zubereitung nicht zu groß ist. Auch nach der Zubereitung sollte Lammfleisch unbedingt noch ruhen, damit sich der Saft gleichmäßig verteilt. Als Faustregel gilt: kleinere, gegrillte Fleischstücke ruhen unter einer Aluminiumfolie so lange wie die Grillzeit. Größeren Stücken, wie Haxe oder Schulter, sollte man eine Ruhezeit von rund 15 Minuten gönnen. Dabei sollte das Fleisch einmal gewendet werden, damit es seinen vollen Geschmack entfaltet und eine schöne gleichmäßige Farbe annimmt. Außerdem empfiehlt sich, Lammfleisch nicht zu lange zu braten, zu grillen oder zu schmoren. Es verliert sonst seinen aromatischen Geschmack und kann trocken werden.

Heißbegehrt: Gegrilltes
Lammfleisch kann auf ganz unterschiedliche Art zubereitet werden. Richtig gegrillt beispielsweise ist Lammfleisch eine Köstlichkeit. Am besten eignen sich dazu Koteletts aus dem Rücken, Rippenfleisch aus der Lammbrust oder Beinscheiben aus der Haxe. Dicke Stücke sollten beim Grillen nicht zu nah an der Hitzequelle gegart werden. Hier besteht das Risiko, dass sie an der Oberfläche verbrennen, ohne im Innern gar zu werden. Wichtig ist, dass das Fleisch gleichmäßig mit Fett durchzogen ist. So bleibt es beim Grillen schön saftig.

Gebraten aromatisch und zart
Ob Lammfilet, Keule, Lammlachs oder Koteletts - richtig gebraten wird Lammfleisch aromatisch und zart. Wie beim Grillen gilt: Nicht zu lange braten, sonst verliert das Fleisch an Geschmack und es kann trocken werden. Koteletts brauchen 2 - 3 Minuten je Seite, Filets 3 - 5 Minuten, Lammlachse oder Medaillons 2 - 4 Minuten pro Seite. Koteletts werden zunächst mit Öl bestrichen und dann auf höchster Stufe scharf angebraten. Oder man lässt das Öl weg, bestreut dafür die Pfanne mit grobem Salz und brät das Fleisch dann scharf an. Anschließend kann die Temperatur reduziert werden. So bleibt das Fleisch schön saftig. Es empfiehlt sich, die Lendenkoteletts des Lamms mit dem Knochen zuzubereiten. Das Fleisch bleibt kompakt und lässt sich leichter aufschneiden. Beim Wenden des Fleisches in der Pfanne - oder auch auf dem Grill - auf keinen Fall eine Gabel verwenden, sondern einen Pfannenwender. So behält das Fleisch seinen Saft. Wok und Steingrill eignen sich ideal für Lammgeschnetzeltes, mit etwas Öl beträufelt und passend gewürzt. Für Geschnetzeltes, Gulasch oder Ragout das Fleisch immer gegen die Fasern schneiden. So zerfällt es nicht beim Garen.

Schonend gekocht ein Genuss
Ein deftiger Lammeintopf oder ein würzig-aromatisches Ragout - Lammfleisch ist auch gekocht ein Genuss. Zum Kochen eignen sich besonders Nacken- und Halsfleisch. Wichtig ist, das Fleisch bei geringer Hitze schonend zu kochen und gleichmäßig zu garen. So entfaltet es sein volles Aroma. Für gekochtes Lammfleisch sollte man sich Zeit nehmen. Es gart bei niedriger Hitze und braucht dabei keine besondere Aufmerksamkeit. Die Kochdauer hängt von der Größe des Stückes ab und kann für ein Festessen für mehr als zehn Personen bis zu drei Stunden dauern.

Leckerbissen aus dem Ofen
Schmor- oder Rollbraten sind ideale Begleiter für besondere Anlässe, Fest- und Feiertage. Zum Schmoren eignen sich Lammrücken, Halsfleisch, Lammhaxe oder Lammschulter besonders gut. Für den unverfälschten Genuss von gegartem Lammfleisch im Ofen sollte das Fleisch nach der Hälfte der Garzeit mit Knoblauch eingerieben und mit Essig beträufelt werden. Zur Verfeinerung können ungeschälte Knoblauchzehen um das Fleisch herum gelegt werden. Besondere Noten ergeben sich, wenn im Ofen gegartes Lammfleisch mit Knoblauch und Zitronenzesten gespickt und von einem mit Olivenöl verfeinerten Kräutermantel umhüllt ist. Das Fleisch sollte innen immer leicht rosa und "auf den Punkt gegart" serviert werden. Das Fleisch ist gar, wenn es sich leicht vom Knochen lösen lässt. Das volle Aroma entfaltet Lammfleisch, wenn es schonend geschmort und so gleichmäßig gegart wird. Pro Kilogramm Lammkeule ist eine Garzeit von circa 1 Stunde bei 200 C° einzuplanen, ebenso lange bei einem Lammrollbraten bei 175 C°. Bei gleicher Temperatur benötigt eine Lammhaxe zum Garen 1,5 bis 2 Stunden.

Deftige Suppen und fettarmes Hackfleisch
Suppen mit Lammfleisch sind würzig und aromatisch. Am besten eignet sich dazu Lammbrust und durchwachsener Lammnacken. Durch den höheren Fettanteil eignet sich das Fleisch hervorragend für Suppen und Eintöpfe. Das Fleisch ist sehr saftig und verleiht Suppengerichten ein einzigartiges Aroma. Lammhackfleisch ist vergleichsweise mager. Es harmoniert besonders gut mit orientalischen Gewürzen, wie Kreuzkümmel, Koriander oder Ingwer.

Die richtige Würze
Bei allen Zubereitungsarten sollte sparsam mit Salz umgegangen werden. Es empfiehlt sich, Lammfleisch erst unmittelbar vor dem Servieren zu salzen. Damit Grillfleisch zart und saftig bleibt, wird empfohlen, es vorher mehrere Stunden in Öl-, Buttermilch- oder Weinmarinade einzulegen. Das Fleisch bekommt dann einen besonders würzigen Geschmack. Je länger Lammfleisch mariniert wird, desto zarter und aromatischer wird es. Noch besser ist es, das Fleisch bereits am Vortag einzulegen und die Marinade von Zeit zu Zeit umzurühren. Für die Marinade eignen sich Kräuter wie Basilikum, Thymian, Salbei, Rosmarin, Estragon sowie glatte Petersilie oder feinblättriger Koriander. Aber auch Ingwer-, Zitronen- oder Minzmarinade können Lammfleisch ein perfektes Aroma verleihen. Der Vielfalt sind keine Grenzen gesetzt.

Schmackhafte Füllungen und kulinarische Begleiter
Füllungen sind exzellente Begleiter von Lammfleisch. Die Bandbreite reicht dabei von Füllungen mit Reis, Pistazien und Pinienkernen über Spinat mit Wurstbrät und Zwiebeln bis hin zu Rauchfleisch mit Lauchzwiebeln, Champignons und feinen Kräutern. Hier sind die Geschmäcker so unterschiedlich wie bei den Beilagen. Während hierzulande im Ofen gebackene Kartoffeln und zartes Gemüse beliebt sind, kombinieren andere kulinarische Kulturen Lamm auch mit süßen Zutaten, wie Honig, Pflaumen oder Aprikosen.

Fett entfaltet das Aroma
Die Fettschicht bei Lammrücken, Halsfleisch, Lammhaxe oder -schulter wird vor der Zubereitung rautenförmig eingeschnitten. So können Gewürze und der Geschmack von Kräutern besser in das Fleisch eindringen und es wird aromatischer. Grundsätzlich ist darauf zu achten, dass vor der Zubereitung von Lammfleisch nicht das ganze Fett im Fleisch entfernt wird, da es als wichtiger Geschmacksträger dient. Damit sich Lammkoteletts in der Pfanne nicht wölben, wird der Fettrand in Abständen von zwei Zentimetern eingeschnitten.

Lange haltbar
Frisches Lammfleisch vom Metzger hält sich im Kühlschrank 2 - 5 Tage. Tiefgekühltes Fleisch hält sich bei -18 C° im 3-Sterne-Fach bis zu zwei Jahre. Vakuumverpacktes Lammfleisch sollte weit unten in der Gefriertruhe gelagert werden. Zum Auftauen sollte das Fleisch über Nacht aus der Verpackung genommen und langsam aufgetaut werden. Nach dem Auftauen sollte Lammfleisch schnellstmöglich verarbeitet werden.

Umfangreiche Website mit vielen Rezepten und Informationen
Wer mit dem Umgang mit Lammfleisch noch ungeübt ist, findet auf der Website lammleckerlos.de einfache, leicht nachzukochende Gerichte. Ergänzend dazu gibt es viele Informationen zu Herkunft, Qualität und nachhaltiger Schafzucht.

Weitere Informationen finden Sie auf unserer Website unter www.lammleckerlos.de
Foto: obs/LAMM. EINFACH LECKER LOS/Melanie Bauer Photodesign

Weitere Infos

+++ Schweizer Management-Fernlehrgänge für Österreich:
Flexibel und zeitlich unabhängig BWL studieren +++


Intensivstudiengänge „Betriebswirtschaft“ und „Finanzmanagement“ am BWL Institut & Seminar Basel richten sich an österreichische Führungskräfte und Nachwuchsmanager, die theoretisches Basiswissen benötigen/Studienstart zum 15. April 2016

BWL-InstitutBASEL/WIEN (31.03.2016) – Flexibel über Fernlehre Schweizer Management-Wissen studieren: An österreichische Führungskräfte und Nachwuchsmanager, die für ihre weitere Laufbahn die Kontroll- und Führungsinstrumente der BWL benötigen, richtet sich das Fernstudienangebot des Betriebswirtschaftlichen Instituts & Seminar Basel. Zum 15. April 2016 starten das Intensivstudium „Betriebswirtschaft“ und das Kompaktstudium „Finanzmanagement“. Ein- bis zweimonatige Crash-Kurse in Rechnungswesen, Marketing und Unternehmensgründung sowie der Sprachkurs „Financial English“ ergänzen das Weiterbildungsportfolio. „Wir vermitteln den Teilnehmern in kompakter Form systematisch praxisrelevantes BWL-Wissen“, sagt Studienleiter Dr. Ralf Andreas Thoma vom Betriebswirtschaftlichen Institut & Seminar Basel. Kontaktadresse in Wien ist der österreichische Premium-Konferenz- und Seminaranbieter IIR (Customer Service Telefon: +43 1 891 59-212, E-Mail: service@iir.at).

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Regelmäßig bildet sich etwa die Hälfte der österreichischen Berufstätigen weiter, wie neueste Statistiken zeigen. Berufliche Weiterbildung dient dabei 84% der Befragten in erster Linie der persönlichen Weiterentwicklung, wie der IIR-Weiterbildungsindex ergab. Die Mobilitätsbereitschaft für Weiterbildung ist dabei relativ gering: Für eine einmalige, geblockte Weiterbildungsveranstaltung ist rund die Hälfte der Befragten bereit, maximal eine Stunde zu fahren, heißt es. Die Alternative für Erwerbstätige ist die Fernlehre.

Auf die Weiterbildungsbedürfnisse von österreichischen Führungskräften und Nachwuchsmanagern, die sich zur Ergänzung ihres Fachwissens umfassende betriebswirtschaftliche Kenntnisse aneignen möchten, ist laut Studienleiter Dr. Ralf Andreas Thoma das Intensivstudium „Betriebswirtschaft“ zugeschnitten. Das neun- bis zwölfmonatige berufsbegleitende Fernstudium, inzwischen zum 35. Mal angeboten, schließt mit dem Dipl.-Betriebsökonom (BI) ab.

Das Studium gliedert sich in zehn Module: Neben einer Einführung geht es um das Rechnungswesen (Bilanz und GuV, Kosten- und Leistungsrechnung), um Controlling, Marketing, Finanzierung, Investitionsrechnung sowie zwei Kapitel der Unternehmensführung und einen Abstecher in die Volkswirtschaftslehre. Das Intensivstudium Betriebswirtschaftslehre ist auch in einer englischsprachigen Version als „Intensive Course in Business Administration“ möglich.

Das Kompaktstudium „Finanzmanagement“ richtet sich speziell an karriereorientierte Fach- und Führungskräfte aus dem Finanzbereich. Das berufsbegleitende Fernstudium umfasst alle im Finanzbereich relevanten Themen der Betriebswirtschaftslehre. Das sechs- bis neunmonatige Kompaktstudium Finanzmanagement, bereits in 35. Auflage, schließt als Dipl.-Finanzökonom (BI) ab. Das Kompaktstudium ist in einer englischsprachigen Version als „Compact Course in Business Administration“ möglich.

Zeitlich und örtlich flexibel
Die Schweizer-Management-Fernlehrgänge sind laut Dr. Ralf Andreas Thoma besonders für Erwerbstätige gedacht, die sich weiterbilden möchten, ohne dabei ihre momentane berufliche Stellung zu riskieren oder keine Zeit haben, regelmäßig an Abendkursen teilzunehmen. „Die modular aufgebauten Kurse sind so abgestimmt, dass die Teilnehmer zeitlich und örtlich flexibel das Aufgabengebiet studieren können.“ Die Teilnehmer werden zudem individuell und persönlich durch den Studienleiter betreut.

Besonderer Wert wird im Fernlehrgang auf die „Schnittstellenfähigkeit“ als gefragteste soziale Kompetenz gelegt. Fachlich firme Teilnehmer sollen das BWL-Rüstzeug erhalten, damit sie mit dem Controlling auf Augenhöhe diskutieren, Marketing und strategische Ansätze besser verstehen oder Projekte planen und finanzieren können.

IIR ist Ansprechpartner in Wien
Ansprechpartner in Wien ist die IIR GmbH: IIR ist ein Aus- und Weiterbildungsunternehmen mit dem Schwerpunkt „berufsbezogene Erwachsenenbildung“. IIR wurde 1972 in New York gegründet und ist seit 1992 in Österreich aktiv. Das Unternehmen steht für intensiv recherchierte, hochwertige Veranstaltungen. Die fachliche Tiefe der Veranstaltungsinhalte, kombiniert mit der hohen Qualität der Vortragenden, ist einzigartig am österreichischen Markt. IIR beschäftigt in Österreich über 45 Mitarbeiter, die in stetigem Dialog mit der Zielgruppe die Veranstaltungen konzipieren. Das kommt gut an, Teilnehmer aus über 16.000 Unternehmen vertrauen seit 1992 auf die IIR GmbH.

Über Betriebswirtschaftliches Institut & Seminar Basel AG
Die Betriebswirtschaftliche Institut & Seminar Basel AG bietet seit 1999 als privates Weiterbildungsinstitut ein praxisorientiertes effizientes Studienangebot. Das Institut hat im März 2007 das eduQua-Zertifikat erhalten. Das Schweizerische Qualitätszertifikat für Weiterbildungsinstitutionen wurde im März 2015 erneut bestätigt. Außerdem ist das Institut Mitglied im Schweizerischen Verband für Erwachsenenbildung (SVEB) und der European Association of Distance Learning (EADL). Weitere Infos unter www.bwl-institut.ch.

Zum Pressefach des BWL-Instituts & Seminar Basel


+++ Cannabis-Verband will Medizinalhanf anbauen

Notstand für Ausnahme-Patienten beenden: Therapie-Zentrum in Forstinning im Landkreis Ebersberg mit 600 qm Anbaufläche geplant/Eilantrag bei der Bayerischen Staatskanzlei auf Anbau-Erlaubnis nach §3 des Betäubungsmittelgesetzes (BtMG) gestellt

München (24.03.16/pm) – Der Cannabis-Verband Bayern will auf 600 qm Fläche Medizinalhanf für die rund 100 Cannabis-Patienten mit behördlicher Ausnahmegenehmigung im Freistaat Bayern anbauen. Der Anbau erfolgt nach den Vorstellungen der Initiatoren als Teil eines Forschungsprojektes, das als Cannabis-Therapie-Center Bayern in Forstinning (Lkr. Ebersberg) aufgebaut werden soll. Einen entsprechenden Eilantrag an die Bayerische Staatskanzlei nach §3 des Betäubungsmittelgesetzes (BtMG) hat der Verbands-Vorsitzende Wenzel Cerveny (54) mit einem übergesetzlichen Notstand für die Patienten im Freistaat begründet: „Kein Patient ist dann mehr gezwungen, Hanf selber anzubauen oder sich aus dubiosen Quellen auf dem Schwarzmarkt zu versorgen“, sagt Cerveny.


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Die Investitionskosten für das Cannabis Therapie Center Bayern“ (CTCB) in Höhe von 1,7 Millionen Euro sollen laut Cerveny über Crowdfunding und Spenden eingesammelt werden. In der rund 2.000 qm großen Immobilie sollen sowohl der Anbau von Medizinalhanf als auch die Forschung über Cannabis für pharmazeutische Zwecke vorangetrieben werden. In Zusammenarbeit mit einem Ärzteteam sollen einwandfreie medizinische Cannabis-Blüten angebaut, getrocknet, getestet und verarbeitet werden.

Sechs Kilogramm Monatsmenge
Der Hanf-Anbau soll in einem etwa 600 Quadratmeter großen, abgesicherten Teil des Obergeschosses im Cannabis Therapie Center erfolgen. Der Medizinalhanf soll nach Genehmigung Cerveny zufolge unter Einhaltung höchster Sicherheitsauflagen in Zusammenarbeit und unter der Aufsicht der bayerischen Landesregierung angebaut werden. Die Anbaumenge soll sich nach Angaben von Cerveny aus der Menge der zu versorgenden Patienten und ihrer monatlichen Höchstbezugsmenge errechnen. Bei anfangs 100 Patienten rechnet Cerveny monatlich mit einem durchschnittlichen Bedarf von 60 Gramm pro Patient. Somit ergebe sich eine benötigte Monatsmenge von etwa sechs Kilogramm reinen, getrockneten Cannabisblüten.

Übergesetzlicher Notstand erfüllt

Alle bisherigen Klagen und Bemühungen um Kostenübernahme von Cannabis-Patienten seien bei den Krankenkassen ergebnislos verlaufen, um diesen Notstand abzuwenden. Jeder Cannabis-Patient hat laut Cerveny nach §34 des Strafgesetzbuches (StGB) einen Anspruch auf medizinische Cannabis-Blüten, da er keinen anderen mit seinem Konsum schädige. Der übergesetzliche Notstand ist für Cerveny erfüllt, wenn Patienten keinen Zugang zu medizinischem Cannabis hätten. Dieser Notstand sei bereits dann erfüllt, wenn es sich die Patienten nicht leisten könnten, die notwendige medizinische Menge zu erwerben. Die meisten Cannabis-Patienten seien über Jahre hinweg ihrer Krankheit zum Opfer gefallen und könnten es sich nicht leisten. Somit müssen sie mit nur einem Bruchteil ihrer Cannabis-Medizin auskommen und unzumutbare Schmerzen erleiden. Dies komme einer unterlassenen Hilfeleistung und Körperverletzung gleich.

„Wir möchten einen wichtigen Beitrag dazu leisten, das vollständige therapeutische Potential von Cannabis zu erschließen, indem wir die wissenschaftliche Forschung vorantreiben und Cannabis für pharmazeutische Zwecke anbauen“, so Wenzel Cerveny. Das Verwaltungsgericht Köln hat nach Angaben des Cannabis-Verbandes am 22. Juli 2014 geurteilt, dass der Eigenanbau von Cannabis für eigene medizinische Zwecke erlaubt werden muss. Das Gericht stellte in seinem Urteil fest, dass die Bundesopiumstellt bei ihren Entscheidungen über die Anträge ihren Ermessensspielraum falsch ausgeübt habe (Aktenzeichen 7K4020/12).

Beratung für Patienten
Ein Ärzteteam soll die Selbsttherapie der bislang hilflosen Patienten mit bereits erteilter Ausnahmegenehmigung begleiten. Eine richtige ärztliche Verschreibung sei nach aktueller Gesetzeslage leider immer noch nicht möglich. Bisher bestellen Patienten mit Ausnahmegenehmigung Cannabis direkt über eine Apotheke.“ Zudem werde sich ein Berater-Team sich um die Patienten kümmern und sie beim Antrag einer Genehmigung für Cannabis nach § 3 (2) BtmG (Betäubungsmittelgesetz) begleiten. Zum Konzept des Therapie-Zentrums gehört auch die Ernährungsberatung. In einem „Hanf-Kochstudio“ soll den Patienten als Hanf als gesundes Lebensmittel vorgestellt werden. Im Zuge des Jugendschutzes sollen Jugendliche und Eltern über die verschiedenen Therapien informiert werden.

Cannabis-Medizin kostenlos
Bis der Bundestag eine Kostenübernahme durch die Krankenkassen beschließt, sollen die Patienten die Cannabis-Medizin kostenlos erhalten. Nach einer Gesetzesänderung könnte Cannabis auf Rezept durch Ärzte verschrieben werden und die Kosten durch die Krankenkassen übernommen werden. Die medizinischen Cannabis-Blüten könnten dann über die Apotheken verteilt werden. „Leider dauert es aber in Berlin zu lange, bis diese Änderungen beschlossen werden. Die Patienten können nicht länger warten“, sagt Cerveny.

Eine Dauerstudie soll durch regelmäßige Zusammenarbeit mit den versorgten Patienten entstehen, um Erfahrungen und Richtlinien für die Zukunft zu sammeln. Bei der Wahl der Hanfsorten für den Anbau soll auf die besonderen medizinischen Bedürfnisse der Patienten Rücksicht genommen werden. Es sollen Sorten verwendet werden, die mit Bezug auf Tetrahydrocannabinol THC und Cannnabidiol (CBD) in israelischen Forschungsarbeiten hervorragend abgeschnitten hätten.

Über den Cannabis Verband Bayern
Der Cannabis Verband Bayern (CVB) wurde im Frühjahr 2014 von Vaclav Wenzel Cerveny (54) gegründet. Der Verband ist die Dachorganisation von bisher 14 Cannabis Social Clubs (CSC), die sich bayernweit mit jeweils mindestens zehn Mitgliedern gegründet haben. Der Verband hat 2014 das bayernweite Volksbegehren „Ja zu Cannabis“ initiiert und rund 27.000 vom Innenministerium anerkannte Unterschriften gesammelt. Vom 10. bis 12. Juli 2015 hat der Verband die erste deutsche „CannabisXXL“-Messe in München durchgeführt. Die nächste CannabisXXL soll vom 8.bis 10. Juli 2016 stattfinden.

Ziel des Verbands ist es, neben dem medizinischen Nutzen vor allem die Vielseitigkeit des Naturprodukts Hanf aufzuzeigen.

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+ + + Schachclub Rottal stolpert im Abstiegskampf + + +

Knappe 3,5:4,5-Niederlage in der Landesliga Süd gegen Kriegshaber/Zweite remisiert gegen Landau/Dritte gewinnt 5:3 gegen SC Straubing II

Pfarrkirchen/Eggenfelden (23.03.16/jk) - Die Rottaler Denksportler haben sich nach einer 3,5:4,5-Niederlage in der achten Runde der Landesliga Süd wieder in den Abstiegskampf manövriert. Sie liegen vor der letzten Runde auf Rang 8 von zehn Mannschaften. Die zweite Mannschaft holte in der Niederbayernliga ein 4:4-Unentschieden gegen die Spielgemeinschaft Landau/Dingolfing. Die dritte Mannschaft gewann in der Bezirksliga West mit 5:3.

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Für die erste Mannschaft ging es auswärts beim SK Kriegshaber ruck-zuck zurück in den Abstiegskampf: Martin Riediger (Brett 1) konnte den Holländischen „Stonewall“ nicht knacken und bot nach Damentausch in ausgeglichener Stellung das Unentschieden an (0,5:0,5). An Brett 2 wurde Alexander Müller mit einer ihm unbekannten Variante konfrontiert und fand nicht zu seinem Spiel. In schlechterer Stellung unterlief ihm ein Fehler, und sein Gegner konnte die Partie mit einem Scheinopfer der Qualität entscheiden (0,5:1,5).

Gerhard Spiesberger (Brett 7) gewann nach einem schrecklichen Patzer seines Gegners die Qualität bei überlegener Stellung (1,5:1,5). Josef Ager (Brett 3) spielte eine ganz ausgezeichnete Partie und opferte zwei Bauern in der Eröffnung. Durch den Entwicklungsvorsprung und aktiveren Figuren eroberte er das Material zurück. Nach einer unparierbaren Mattdrohung gab sein Gegenüber auf (2,5:1,5).

Hans Wagner (Brett 5) kämpfte nach einem ungenauen Eröffnungszug mit dem Rücken zur Wand und verlor (2,5:2,5). Patrick Bensch (Brett 4) verfügte lange Zeit über die Initiative. In einem etwas schlechteren Turmendspiel überschritt er die Bedenkzeit (2,5:3,5).

Klaus Schwarzmeier (Brett 6) erreichte mit den schwarzen Steinen bequemen Ausgleich, und musste lediglich im Endspiel noch etwas Genauigkeit walten lassen, um zu remisieren (3,0:4,0). Norbert Frühauf (Brett 8) brachte ein interessantes, aber vermutlich nicht ganz ausreichendes Figurenopfer, um einen Angriff auf den weißen König zu starten. Um den Gesamtsieg zu sichern, bot sein Gegner ein Remis an, was Frühauf nicht ablehnen konnte. (3,5:4,5).

Nach dieser unnötigen Niederlage befindet sich der SC Rottal auf dem achten Platz gefährlich nahe der Abstiegszone. Im letzten Heimkampf am 10. April gegen SC Garching II muss etwas Zählbares her.

In der Niederbayernliga remisierte die zweite Mannschaft gegen den SK Landau-Dingolfing mit 4:4: Reinhard Rund an Brett gelang der einzige Partiegewinn. Unentschieden holten Dr. Rainer Hartl, Klaus Wiedmann, Andreas Nöhbauer, Wolfgang Söder, Andreas Klinge und Josef Staller. Andreas Siemens musste sich seinem Gegner beugen. Mit zehn Mannschaftspunkten und 36 Brettpunkten liegt die Mannschaft auf Rang vier.

Das dritte Team holte in der Bezirksliga West einen 5:3-Erfolg gegen SC Straubing II. Cornelius Grigore-Nikolitsch, Harald Seelentag und Dr. Hermann Post auf den Brettern vier bis sechs gewannen ihre Partien. Wolfgang Wächter, Avdi Arifi, Konrad Maier und Johann Merz remisierten ihren Partien. Gerhard Angermeier verlor am Spitzenbrett. Mit sechs Mannschaftspunkten und 25 Brettpunkten liegt die dritte Mannschaft auf Platz sieben.


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[Landwirtschaft/Spargel]

+++ Gleichmäßige Wärme macht Gäuboden-Spargel zart und intensiv +++


Riesenheizung für das Weiße Gold/Saisonanstich bereits Mitte März: Deutschlandweit größtes Verfrühungssystem bringt das schmackhafte Edelgemüse auf 27 Hektar Fläche mit industrieller Abwärme der MD-Papierfabrik Plattling schneller zum Wachsen

STEPHANSPOSCHING (17.03.16/pm) – Deutschlands größte Verfrühungsanlage hat den Gäuboden-Spargel schneller aus der Winterruhe erweckt. Mit umweltfreundlicher Abwärme von stündlich bis zu zehn Megawatt aus der nahen MD-Papierfabrik Plattling wird warmes Wasser in einem 285 km langen Rohrleitungssystem unter die Dämme eines 27 Hektar großen Spargel-Feldes geleitet. Die konstant zwischen 17 und 19 Grad Celsius gehaltenen Spargel-Spitzen sprießen, das „Weiße Gold“ kommt vier Wochen früher auf die heimischen Teller. „Die gleichmäßige und kontrollierte Erwärmung macht den Gäuboden-Spargel noch zarter und intensiver im Geschmack“, sagte Karl Baumann (54), geschäftsführender Gesellschafter von Spargel + Beeren Baumann (Geiselhöring), beim symbolischen Anstich der Spargel-Saison 2016 im niederbayerischen Stephansposching (Lkr. Deggendorf).

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Seit 25 Jahren produziert das Unternehmen Spargel + Beeren Baumann im größten Lössgebiet Süddeutschlands das schmackhafte Edelgemüse. Bereits 2006 hatten die Heizspargel-Pioniere den Schritt gewagt, am Standort Straubing-Alburg mit einer Hackschnitzelanlage den Boden zu erwärmen. Seit 2013 testen sie in Stephansposching die deutschlandweit größte Vegetationsheizung zur „Verfrühung“ von Spargel. „Das bisherige Rohrsystem hat überzeugt, das Wärmesystem wurde für eine größere Anbaufläche entscheidend modifiziert“, erläutert Karl Baumann. Es gebe keine vergleichbare Anlage dieser Größenordnung mit einem 27 Hektar großen Feld im deutschsprachigen Raum. Ebenfalls einmalig sei es, dass kein Energieproduzent Partner sei, sondern die Abwärme von stündlich bis zu zehn Megawatt eines Industriebetriebs ökologisch sinnvoll genutzt werde, so Baumann. Es flossen Investitionskosten in Höhe von rund 3,4 Mio. Euro in die innovative Anlage.

Rohrsystem zehn Zentimeter unter dem Spargel
Vom nahe gelegenen holzverarbeitenden Industriebetrieb wurde laut Projektleiter Christoph Neumeier von Spargel + Beeren Baumann ein 285 Kilometer langes Rohrleitungssystem in die vier Spargelflächen verlegt, u. a. wurde dabei auch die Autobahn A 92 (München-Deggendorf) unterquert. Auf die Felder führen jeweils zwei unterirdisch verlegte Polyethylen (PE)-Schläuche pro Damm für Vor- und Rücklauf – für Heizrohre und Wasserschläuche. Diese 25 mm Durchmesser starken Rohre befinden sich direkt links und rechts neben der Spargelkrone. Durch ein ausgeklügeltes System wird laut Neumeier eine optimale Wärmeverteilung im Damm mit einer durchschnittlichen Temperatur zwischen 17 und 19°C erreicht. Die Leistung der Anlage beträgt 10 MW und es wird eine Gesamtjahresmenge von 19.000 MWh benötigt. Durch das Rohrleitungssystem werden nach Angaben des Agraringenieurs pro Stunde 800 bis 900 Kubikmeter warmes Wasser gepumpt: „Die Wärme kommt mit einer Temperatur von 90°C und 2,5 bar an der Feldübergabestation an und wird mit 30 bis 35°C über die Hauptleitungen zu den einzelnen Heizschläuchen weitergeleitet.“

Der Wachstumsimpuls erfolge bereits ab 11°C im Damm. Große Plattenwärmetauscher trennen das Fernwärmespeise-Wassersystem der MD-Papierfabrik von dem Heizungssystem der Spargelanlage, so Projektleiter Neumeier. Zum Messen der Wärme werden nach Angaben des Agraringenieurs Bodentemperatursensoren direkt über der Pflanzenkrone im Damm fixiert. Frequenzgesteuerte Kreiselpumpen können so flexibel an den aktuellen Wärmebedarf angepasst werden. Dank eines Fernwartungssystems seien eine ständige Überwachung und ein schnelles Reagieren auf kleinste Störungen vom 40 Kilometer entfernten Hauptsitz des Betriebes möglich, so Neumeier. Auch die Wetterstation mit Parametern von Niederschlag, Windgeschwindigkeit, relativer Feuchte und Außentemperatur dient als Steuerungs- und Überwachungsgrundlage.

Folien steuern Spargel-Wachstum
Bereits in den Anfangsjahren des Heizspargels sei mit einer schwarz-weißen Folie auf den Dämmen gearbeitet und so das Wachstum gesteuert worden. Die dunkle Seite diente Karl Baumann zufolge zum Treiben des Spargels, die weiße Seite hat die Pflanze noch etwas länger im Winterschlaf gehalten bzw. bei Phasen großer Sonneneinstrahlung den Damm gekühlt.

Die Dreifachabdeckung (Vlies, Doppelfolie und Folientunnel) sei ein zeitraubender Faktor bei der Ernte, da immer nur der zu stechende Bereich aufgedeckt und anschließend sofort wieder geschlossen werden müsse. Dieses Prozedere sei notwendig, so Unternehmer Karl Baumann, um nur geringe Energieverluste zuzulassen. Trotz des aufwändigen Foliensystems ernte ein Spargelstecher bis zu 10 Kilogramm des königlichen Gemüses pro Stunde. Durch eine adäquate Temperatursteuerung kann laut Baumann mit Vorausblick auf die Marktlage reagiert werden: „Der Erntezeitpunkt ist regulierbar und eine lange Saison gewährleistet.“

Startvorteil für regionalen Spargel
Ein großer Vorteil der ausgeklügelten Verfrühungsmethode liegt für Karl Baumann auf der Hand: „Der Gäuboden-Spargel kann bereits einige Wochen vor dem traditionellen Anstich geerntet und auf dem heimischen Teller serviert werden.“ Oft lege der Spargel weite Distanzen aus dem Ausland zurück, um in den deutschen Märkten das ganze Jahr seinen Platz zu finden. „Durch das innovative Abwärme-Verfrühungssystem kann bereits ab März der heimische Markt mit einem starken regionalen Produkt bedient werden.“ Sinkende Importanteile des Gemüses stehen einem stetigen Anstieg des Selbstversorgungsgrades gegenüber, freut sich der Landwirt über den Erfolg am Markt. Erstmalig peilt der niederbayerische Spargelerzeuger einen Bruttoertrag von 2.000 Tonnen Gäuboden-Spargel (nach 1.620 Tonnen im Jahr 2015) an. Qualität, Innovation und Spitzenniveau stehen für Karl Baumann ganz oben: „Spargel liebt und braucht Wärme – schließlich bringt das weiße Gold auch den Frühling mit sich. Das kulinarische Frühlingserwachen kann beginnen.“

Geschmackserlebnis Gäuboden-Spargel
Der gehaltvolle, mineralhaltige Lössboden verleiht dem Gäuboden-Spargel laut Rose-Marie Baumann, geschäftsführende Gesellschafterin bei Spargel + Beeren Baumann, seinen unverwechselbaren Charakter und einen außergewöhnlich milden Geschmack. Die Ernte des Edelgemüses erfolge klassisch von Hand, jede Stange werde einzeln gestochen. Die Spargelspitzen werden frisch vom Feld im Hauptbetrieb gewaschen, sortiert, verpackt und gehen dann auf direktem Weg zum Kunden. Freunde des Gäuboden-Spargels schätzen vor allem die Top Frische, die gleichmäßige Sortierung der Stangen und die lückenlose Qualitätskontrolle vom Feld bis zum Endverbraucher. Frischen Spargel erkennt Rose-Marie Baumann an seiner knackigen, glänzenden Schale und an der Schnittfläche, die glatt und saftig sein muss. Auch der aromatische Geruch ist ein entscheidendes Kriterium zur Frischebeurteilung.

Spargel schmeckt nicht nur köstlich, sondern ist für Rose-Marie Baumann ein echtes Wundergemüse. Spargel sei sehr kalorienarm (500 g nur ca. 100 kcal), ist blutzuckerfreundlich und habe eine entgiftende Wirkung, z. B. bei Nierensteinen. Spargel enthält Asparaginsäure, eine Aminosäure, die zur Harnbildung benötigt wird. Sie unterstützt die Ausscheidung von Stoffwechselendprodukten. Durch das reichlich enthaltene Kalium wird der Wasserhaushalt reguliert, die enthaltenen Ballaststoffe fördern die Darmtätigkeit und bei fast 95 % Wassergehalt wird nach jeder Spargelmahlzeit die Nierentätigkeit kräftig angeregt. Kurz gesagt, der Nahrungswert des Spargels ist nicht bedeutend, doch gehört er wohl zu den gesündesten, leicht verdaulichen Gemüsen. Er gilt auch als diätisches Heilmittel und ist ideal für die individuelle Frühjahrskur, zur Entgiftung und Entschlackung. Deshalb der heiße Tipp an alle Spargel-Liebhaber: „Spargel Dich fit“.

Spargel klassisch mit Sauce Hollandaise
Das klassische Rezept ist für Rose-Marie Baumann der gekochte Spargel mit Sauce Hollandaise und Kartoffeln: Den Spargel waschen, schälen und in leicht gesalzenem Wasser mit etwas Butter und einer Prise Zucker für zehn Minuten kochen. Die Kartoffeln schälen, vierteln und ebenfalls in Salzwasser garkochen. Butter in einem Topf zerlassen. Eigelb mit Zitronensaft, Wasser und Salz in einen Topf geben und diesen ins heiße Wasserbad stellen. Mit einem Mixer solange rühren, bis die Masse cremig ist. Den Topf aus dem Wasserbad nehmen (wichtig, sonst gerinnt die Soße) und nach und nach zuerst teelöffelweise, dann esslöffelweise unter ständigem Rühren die flüssige Butter zugeben, mit Salz und Pfeffer abschmecken und sofort servieren. Spargel und Kartoffeln auf einem Teller anrichten und die Sauce Hollandaise darüber verteilen. Schmackhafte Alternative zur klassischen Sauce oder als zweite Variante ist zerlassene Butter.

Über das Agrarunternehmen Baumann (Geiselhöring)
Im Vordergrund des Agrarunternehmens Baumann stehen die Unternehmen Spargel + Beeren Agrar KG und die Vermarktungsgesellschaft Spargel + Beeren Baumann GmbH. Mit rund 80 ganzjährig beschäftigten Mitarbeitern, 360 Saisonkräften als Erntehelfer und 400 selbstständigen Landarbeitern bewirtschaftet das Agrarunternehmen Baumann etwa 1.000 Hektar landwirtschaftliche Fläche, davon 970 ha gepachtet, mit Schwerpunkt Labertal/Gäuboden. Im Jahr 2015 wurden 1.620 Tonnen Spargel (plus 15 % zu 2014) geerntet. Der Absatz von Erdbeeren stieg auf 1.290 Tonnen (plus 7 % gegenüber 2014). An der Spitze steht der unternehmerische Landwirt Dipl.-Ing. agr. Karl Baumann (54).



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[A94]

+++ A94 im Kreis Passau: Baustart im August 2016 +++

Verkehrsminister Joachim Herrmann bestätigt Finanzierungszusage aus Berlin - 450 Meter langer Tunnel als Lärmschutz für Anwohner zwischen Malching und Kirchham



München/Malching (14.03.16/jk) – Die Bagger können rollen: Der Bau der Autobahn A 94 zwischen Malching und Kirchham im Landkreis Passau startet im August 2016, wie Bayerns Verkehrsminister Joachim Herrmann (CSU) nach der Finanzierungszusage durch Bundesverkehrsminister Alexander Dobrindt (CSU) am Montag mitteilte.

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"Die durchgehende Fertigstellung der A 94 rückt damit einen großen Schritt näher", freut sich Herrmann. Die insgesamt sechs Kilometer lange Strecke wird südlich von Schambach (Gemeinde Kirchham) an den bereits zweibahnigen Abschnitt Kühstein – Malching anschließen und wird nördlich von Osterholzen (Stadt Pocking) enden. Aufgrund des hohen technischen Aufwandes wird der Bau voraussichtlich fünf bis sechs Jahre dauern. Die Maßnahme kostet insgesamt rund 81 Millionen Euro.

Die Rodungsarbeiten für die ersten Baumaßnahmen sind laut Herrmann bereits erfolgreich abgeschlossen sind. Weitere Vorarbeiten wie vorgezogene Ausgleichmaßnahmen für Eingriffe in die Natur, notwendige archäologische Untersuchungen und Leitungsverlegungen werden folgen. Herrmann konkretisierte weiter: "Ab August starten dann die Baumaßnahmen für das erste Brückenbauwerk, die Überführung der Kreisstraße PA 62 südlich von Schambach über die künftige A 94.“ Das bauliche Herzstück der Maßnahme werde der rund 450 Meter lange Tunnel bei Tutting sein, der den Eingriff in den ökologisch und landschaftlich sensiblen Bereich des Kößlarner Bachs minimieren soll. Zugleich werde so optimaler Lärmschutz für die Anwohner sichergestellt.

Die angesetzte Bauzeit von fünf bis sechs Jahren ist laut Herrmann auf die technisch äußert anspruchsvolle Tunnelbaustelle zurückzuführen. Der Tunnel lieg komplett im Grundwasser und müsse abschnittsweise in wasserdichten Baugruben hergestellt werden. Da er quer zum Grundwasserstrom liegt, seien zudem Druckleitungen zur Unterquerung des Tunnels geplant, damit das Wasser weiter ungehindert fließen kann. Außerdem kreuze eine Gemeindestraße und die stark belasteten Staatsstraße St 2110, die im Zuge der Maßnahme verlegt wird, die Baustelle.

Foto: Bayerisches Innenministerium

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+++ Mammutaufgabe der Finanzierung beginnt:
Spendenaufruf für Papst-Benedikt-XVI.-Kapelle

Mitgliederversammlung des Freundeskreises: Vorsitzende Erika Graswald-Böhme berichtete über formale Fortschritte/Finanzamt Passau hat Gemeinnützigkeit anerkannt/Wunsch-Einweihungstermin: 16. April 2017 (90. Geburtstag von Papst Benedikt XVI.)/Zufahrt zum Standort Ransfelser Feld für Baustellenfahrzeuge freigemacht
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THURMANSBANG (04.03.16/pm) - Das Projekt der weltweit ersten Papst-Benedikt-XVI.-Kapelle geht in die wichtigste Phase: „Die Mammutaufgabe beginnt, die Baukosten in Höhe von etwa 150.000 Euro über Spenden und Sponsoring einzuwerben“, sagte Erika Graswald-Böhme, Initiatorin und Vorsitzende des Freundeskreises, bei einer Mitgliederversammlung am Mittwochabend im Gasthof zur Post in Thurmansbang.

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Äußerlich sind am geplanten Standort der Kapelle in Thurmansbang-Schlinding erste Anzeichen für das Projekt sichtbar. Die Zufahrt von der Staatsstraße zum Kapellenplatz wurde von störendem Astwerk befreit, so dass Baustellenfahrzeuge zum Ort des Geschehens gelangen können.

In der Zeit seit der letzten Versammlung im November 2015 hätten sich wichtige Schritte ergeben, so Graswald-Böhme, bevor es jetzt „ernst“ mit der Finanzierung werde. Die formalen Schritte sind laut Graswald-Böhme abgearbeitet: Der Bauplan für das rund 40 Quadratmeter große Gotteshaus mit Blick auf das Donautal sei genehmigt. Inzwischen haben sich 35 Unterstützer aus Deutschland und Österreich dem Verein angeschlossen. Der Sitz des Vereins wurde inzwischen von Pfarrkirchen nach Thurmansbang verlegt. Bei der Raiffeisenbank im Landkreis Passau-Nord eG wurde das Spendenkonto DE30 7406 2786 0100 8376 28 eingerichtet. Zudem sei die Satzung nach dem Umzug geändert worden. Die Satzung des Vereins erfüllt mit Bescheid des Finanzamtes Passau vom 23. Februar 2016 die Voraussetzungen nach den §§ 51,59,60 und 61 der Abgabenordnung. Somit seien die Spenden an den gemeinnützigen Verein steuerlich abzugsfähig. Andreas Bauer, Stifter des Grundstücks und 2. Vorsitzender, berichtete bereits von ersten eingegangen Spenden.

Die Kosten für den Bau schätzt Erika Graswald-Böhme auf rund 150.000 Euro, die über Spenden und Sponsoring-Aktionen hereinkommen sollen. Das Bauwerk selbst soll aus einem Ziegelmauerwerk mit einem Kuppeldach bestehen. Vor dem Eingang ist ein Brunnen geplant. Vom rund 60 qm großen Untergeschoss für einen Ausstellungsraum und Abstellräume sollen Treppen links und rechts empor zum Eingang führen. Barrierefrei ist der Eingang von den Parkplätzen erreichbar. Ehrgeiziger Wunschtermin für die Einweihung der Kapelle ist der 16. April 2017, dem 90. Geburtstag von Vater Benedikt.

Freundeskreis der Papst-Benedikt-XVI.-Kapelle e. V.
Der Freundeskreis der weltweit ersten Papst-Benedikt-XVI.-Kapelle, gegründet am 15. Januar 2015 in Pfarrkirchen (Lkr. Rottal-Inn) hat es sich zur Aufgabe gemacht, mit der Kapelle an deutschen Papst Joseph Ratzinger zu erinnern. Der emeritierte Papst Joseph Ratzinger wurde am 16. April 1927 in Marktl am Inn geboren. Er war vom 19. April 2005 bis zu seinem Amtsverzicht am 28. Februar 2013 Oberhaupt der römisch-katholischen Kirche. Er war der erste deutsche Papst seit Hadrian VI. im 16. Jahrhundert. Der Satzungszweck wird insbesondere verwirklicht durch die Planung, Organisation und Durchführung von Projekten, Events und Kampagnen zum Einwerben von Spenden sowie die Öffentlichkeitsarbeit für die Ziele des Vereines. Die Papst-Benedikt-Kapelle soll über Sponsoring und Spenden finanziert werden.

Wer das Projekt der weltweit erste Papst-Benedikt-XVI.-Kapelle unterstützen möchte, kann auf das Konto DE30 7406 2786 0100 8376 28 bei der Raiffeisenbank i. Lkr. Passau-Nord eG, BIC GENODEF1TIE spenden.

Wer Mitglied werden will, kann sich einen Antrag unter www.koenig-online.de/papst_benedikt_kapelle.html downloaden. Der jährliche Mitgliedsbeitrag beträgt für Schüler/Studenten 12,00 Euro, für Erwachsene 24,00 Euro und für Fördermitglieder 500,00 Euro.



Bildtext:
Die Zufahrt zum geplanten Standort der weltweit ersten Papst-Benedikt-XVI.-Kapelle in Thurmansbang-Schlinding ist von störendem Astwerk befreit, so dass Baufahrzeuge den Weg finden: Schatzmeister Josef Niess (v.l.), Vorsitzende Erika Graswald-Böhme und 2. Vorsitzender Andreas Bauer vom Freundeskreis schauen sich am Ransfelser Feld um. (Foto: Josef König)

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+ + + Fünf mysteriöse Todesfälle: Fluch auf Pfarrgemeinde? + + +

Endre Graf Esterházy bittet Passauer Bischof Stefan Oster um Aufklärung wegen erhöhter Sterblichkeitsrate engagierter Pfarreimitglieder/Bistum will nicht untersuchen: "Es gibt keine Inquisition mehr."

ERING AM INN (01.03.16/Von Josef König) – Fünf mysteriöse Todesfälle rund um die spätgotische Pfarrkirche Mariä Himmelfahrt im niederbayerischen Ering am Inn (Lkr. Rottal-Inn) beunruhigen die 1.700 Seelen-Gemeinde. Einem prominenten Bewohner reicht es. Er will wissen, was los ist: „Bischof Stefan Oster muss einen Inquisitor schicken, der aus kirchlicher Sicht für Aufklärung sorgt“, fordert Endre Graf Esterházy (66) in einem Schreiben an den Passauer Oberhirten. Das Bistum winkt ab: "Es gibt keine Inquisition mehr."

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Die vielen Sterbefälle kirchlicher Funktionsträger in kurzer Zeit lassen den früheren Pfarrgemeinderat nicht zur Ruhe kommen: „Es kann so nicht weitergehen. Eine Art bischöflicher Inquisitor muss in die Pfarrei kommen und die seltsamen Vorkommnisse aufklären.“ Der kirchliche Ermittler soll herausfinden, warum die Sterblichkeitsrate bei den Mitgliedern des Pfarrverbands so hoch ist, meint Graf Esterházy, der als Unternehmensberater mit seiner Frau, der Opernsängerin Dr. Christine Gräfin Esterházy (56), in Ranshofen bei Braunau auf der österreichischen Innseite und im burgenländischen Eisenstadt lebt. Das Stammschloss der Familie Esterházy steht in Ering am Inn.

In seinem Brief an den Bischof führt der Graf fünf Todesfälle an: Mesnerin Anneliese W. (2010), der stellvertretende Pfarrgemeinderatsvorsitzender Joseph M., Pfarrer Martin Sch. (Oktober 2013/52 Jahre), Wortgottesdienstleiter und Kommunionhelfer Otto Sch. (2014/56 Jahre) und vor wenigen Tagen Pfarrgemeinderatsvorsitzender Manfred H.

Der überraschende Tod des 64-jährigen Gremiumschef, der auch den Dekanatsrat führte, war der Auslöser für das Nachfassen von Endre Graf Esterházy. H. hatte am 14. Februar noch den Sonntagsgottesdienst mitgefeiert. In der Nacht darauf war er plötzlich und unerwartet gestorben. „Dass sein menschliches Herz so abrupt aufgehört hat zu schlagen, ist für viele noch nicht fassbare Wirklichkeit“, hieß es in einem Nachruf.

Kein Fall für Staatsanwalt
„Die Tode geben Rätsel auf, darauf will ich eine Antwort“, sagt Endre Graf Esterházy. Er bittet den Bischof, einen Inquisitor zu schicken, der vor Ort klären soll, „wie aus kirchlicher und christlicher Sicht die ominösen Sterbefälle dieser Würdenträger zu erklären sind“. Als Fall für einen weltlichen Ankläger sieht der adelige Unternehmensberater die erhöhte Sterblichkeitsrate nicht. Die engagierten Pfarreimitglieder seien ohne Zweifel eines natürlichen Todes gestorben. Pfarrer Peter Kieweg wurde von Endre Graf Esterházy nicht eingeweiht. Es sei „reine Eigeninitiative“ gewesen.

Inzwischen hat das Bistum Passau reagiert: "Jeder Todesfall löst Trauer und mitunter auch Fassungslosigkeit aus. Gerade dann, wenn es sich um jüngere Menschen handelt. Ob es sich im Pfarrverband Ering statistisch gesehen im genannten Zeitraum um eine höhere Häufigkeit von Todesfällen handelt, kann seitens der Diözese nicht geprüft werden. Nach Rücksprache mit Pfarrangehörigen vor Ort in Ering, kann jedoch von einer generellen Beunruhigung keine Rede sein." Die Forderung nach Einsetzung eines „Inquisitors“ scheide allein schon deshalb aus, weil es die Inquisition in der katholischen Kirche nicht mehr gebe, so eine Sprecherin.

Fotos: Josef König

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+ + + Schachclub Rottal verscheucht Abstiegsgespenst + + +

4,5:3,5-Erfolg in der Landesliga Süd über Tarrasch München /Zweite verliert gegen FC Ergolding mit 3:5

Pfarrkirchen (28.02.16/jk) - Die erste Mannschaft des Schachclub Rottal hat sich in der siebten Runde der Landesliga Süd durch einen glücklichen 4,5:3,5-Erfolg über den SC Tarrasch München Luft im Abstiegskampf verschafft. Auf Platz sechs reicht in der vorletzten Runde bereits ein Remis zum Klassenerhalt. Die zweite Mannschaft verlor in der Niederbayernliga beim FC Ergolding 1 3:5 und rutschte auf den 4. Platz ab.

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Zeitnotdramen haben die Landesliga-Partie entschieden: Im wichtigen Match gegen den Tabellenzweiten Tarrasch München gelang Jonas Mayer am achten Brett sein erster Sieg. Der Youngster hatte leichte Vorteile aus der Eröffnung und ging zum Königsangriff über. Nach einem groben Fehler seines Gegners konnte er einen Turm für ein nicht mehr abzuwendendes Matt opfern (1,0:0,0).

Hans Wagners (Brett 5) erreichte nach ausgeglichener Eröffnung schnell Remis (1,5:0,5). Ingo Walch (Brett 7) konnte sich frei entfalten, da sein Gegner die Eröffnung mit Weiß sehr anspruchslos spielte. Nach einer Schwächung des Damenflügels konnte Letzterer jedoch einen entscheidenden Freibauern bilden (1,5:1,5).

Gerhard Spiesberger (Brett 6) spielte die Abtausch-Variante im Franzosen. Es entstand ein Endspiel mit jeweils Turm und Springer, in dem Spiesberger einen gegnerischen Freibauern zum Unentschieden unschädlich machen konnte (2,0:2,0).

Martin Riediger (Brett 1) geriet gegen den Internationalen Großmeister Andrei Maksimenko (Elo 2465) nach der Eröffnung in die Defensive. Nach einigen Verrenkungen musste er viel Zeit investieren, um den unmittelbaren Zusammenbruch der Stellung zu vermeiden. Just als es wieder Hoffnung am Horizont auftauchte, stellte er einen Bauern ein und überschritt die Bedenkzeit (2,0:3,0).

Zeitnot war auch in den restlichen Partien ein Thema: Nachdem Alexander Müller (Brett 2) eine Gewinnstellung in ein eher mageres Turmendspiel mit Mehrbauern abgewickelt hatte, durfte sich sein Gegner wieder Hoffnungen auf ein Remis machen. Er vergaß jedoch die Schachuhr und überschritt ebenfalls die Bedenkzeit (3,0:3,0).

Patrick Bensch war lange Zeit am Drücker und übersah aber eine Bauerngabel, die ihn einen Bauern kostete. Seine Figurenaktivität hätte wahrscheinlich noch zum Unentschieden gereicht, aber so weit kam es nicht. Benschs Gegenüber hatte ebenso Probleme seine Bedenkzeit einzuteilen und verlor „auf Zeit“ (4,0:3,0). Nun lag es an Josef Ager (Brett 3) die Entscheidung herbeizuführen. Mit einem Mehrbauern hatte Ager jedoch eher die Herausforderung, wie er das Endspiel gewinnen kann. Die gegnerische Figurenaktivität erlaubte jedoch keine Gewinnversuche, und Ager willigte in die Zugwiederholung ein (4,5:3,5).

Am 13. März tritt die erste Mannschaft des Schachclub Rottal beim SK Kriegshaber 1 in Augsburg an. Ein Remis in der vorletzten Runde reicht zum Klassenerhalt ein.

In der Niederbayernliga gab es für den SC Rottal II eine 3:5-Niederlage gegen den FC Ergolding. Norbert Frühauf an Brett fünf holte den einzigen ganzen Punkt. Unentschieden spielten Dr. Rainer Hartl, Klaus Wiedmann, Andreas Nöhbauer und Gerhard Angermeier. Die dritte Mannschaft hatte am siebte Spieltag spielfrei.

Mit einem klaren 4:0 über den TSV Langquaid hat die Jugendmannschaft des SC Rottal ihre Führung in der Jugend-Bezirksliga West ausgebaut. Martin Metodiev setzte dabei seine Erfolgsserie fort, Leon Dietrich war bei seinem ersten Einsatz in dieser Spielzeit gleich erfolgreich. In der nächsten Runde kommt es zum Duell mit dem Tabellenzweiten FC Ergolding IV.

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Erster Sieg in der Landesliga: Nachwuchsspieler Jonas Mayer holte an Brett 8 einen ganzen Punkt für den Schachclub Rottal.


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[Mittelstand]

+++ Liberaler Mittelstand Bayern verleiht Unternehmerpreis:
„GipfelMut“ für Giesinger Bräu +++


Preis für „Chancen-Verwirklicher“ Steffen Marx (37), der als Gründer Ausdauer bewies/Kuratorium als Gesicht des LM vorgestellt/Unternehmer-Frühschoppen am Sonntag (21. Februar 2016) im Giesinger Bräu

MÜNCHEN (21.02.16/pm) - „GipfelMut für Giesinger Bräu“: Der erstmals verliehene Unternehmerpreis des Liberalen Mittelstandes Bayern geht heuer an Gründer Steffen Marx (37) von der Giesinger Biermanufaktur & Spezialitätenbraugesellschaft. „Mit pfiffigen Ideen und allerhöchstem Geschick hat sich der Gipfelstürmer in einem Markt behauptet, der von der Macht der Großbrauereien gekennzeichnet ist“, sagte Bayerns ehemaliger Wirtschaftsminister Martin Zeil (FDP) in seiner Laudatio am Sonntag (21.02.16) bei einem Unternehmer-Frühschoppen. Im Rahmen der Veranstaltung stellte der Liberale Mittelstand sein neu gegründetes Kuratorium vor, das aus zehn bayerischen Wirtschaftsexperten und Unternehmern besteht. .

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Als atemberaubend und faszinierend bezeichnet Laudator Martin Zeil die noch junge Geschichte vom Giesinger Bräu. Ein junger Mann aus Mecklenburg-Vorpommern habe sich nach seiner Zeit bei der Bundeswehr dem Studium des Brauwesens zugewandt. Während vieler „studien-begleitender Übungen“ im Hirschgarten sei in Steffen Marx die Idee gereift, in einer Giesinger Garage das „Bierlaboratorium“ zu gründen.

Mit pfiffigen Ideen wie dem „Freibierdeckel“ und vielen Hoffesten haben die Gipfelstürmer um Steffen Marx nach und nach einen festen Kundenstamm erarbeitet. Bereits 2007 sei eine Fünf-Hektoliter-Anlage angeschafft worden, 2009 eine weitere. Seit 2008 gibt es den Giesinger Bräu. Mit Investitionen von 3,1 Millionen Euro sei am jetzigen Standort in der Martin-Luther-Straße 2 ein Glas-Sudhaus entstanden. Die Banken hatten dazu 30 Prozent Eigenkapital verlangt. Mit einer spektakulären Crowdfounding-Aktion „Investier in Bier“ konnte Steffen Marx mit 600 Genussscheinen rund eine Million Euro einwerben. Das Geheimnis des Erfolgs sei – wie bei echten Gipfelstürmern – die Ausdauer gewesen. Heute nähere sich das Unternehmen rund 5.000 Hektoliter Ausstoß pro Jahr. Die Stamm-Marken „Untergiesinger Erhellung“ und „Sternhagel“ hätten sich eigenständig und unverwechselbar etabliert. Der Preisträger hat sich laut Martin Zeil mit allerhöchstem Geschick in einem Markt bewegt und behauptet, der seit Jahrzehnten einen dramatischen Konzentrationsprozess erlebt.

Wettbewerbsfähige Gründerkultur
„Wir brauchen in Deutschland endlich eine Gründerkultur, die international wettbewerbsfähig ist“, forderte Martin Zeil. Gründer hätten es immer noch schwerer als anderswo. Es gebe zu wenig Wagniskapital und zu viel Bürokratie beim Crowdfounding. Statt es Gründern leichter zu machen, werde es immer schwerer gemacht, so der ehemalige bayerische Wirtschaftsminister.

Ein Prozent Marktanteil in München erreicht
Gründerpreisträger Steffen Marx verwies in seiner Dankesrede auf das stürmische Wachstum seiner Münchner Brauerei. Vor zwölf Jahren habe er mit einem Jahresausstoß von 25 Hektolitern begonnen. Heute stößt der Giesinger Bräu mit 31 Angestellten rund 11.000 Hektoliter jährlich aus. Er habe mit diesem Absatz einen Meilenstein in der Unternehmensentwicklung erreicht. Der angestrebte Marktanteil in der bayerischen Landeshauptstadt von einem Prozent sei erreicht worden. Die wirkliche Nachfrage sei drei- bis viermal so hoch, weshalb der junge Bräu ein neues Grundstück zur Expansion sucht. Inzwischen gibt es laut Marx rund 1.000 Unterstützer, die 800.000 Euro eingezahlt hätten und jährlich 8 Prozent Verzinsung in Form von Bierzeichen erhalten.

Mehr Mittelstandskompetenz in die Parlamente
Für einen Unternehmer sei klar, dass ein „Wir schaffen das“ nur funktioniert, wenn es einen Plan gibt, wie ein Ziel zu erreichen sei, kritisierte Andreas Keck, stellvertretender Bundesvorsitzender des Liberalen Mittelstands und Münchner FDP-Chef, in seinem Grußwort die Politik der schwarz-roten Bundesregierung. „Wir brauchen Mut und Tatkraft statt abwartendem Taktieren. Deutschland hat das Recht und die Pflicht, eigene Interessen zu haben und auch zu benennen.“ Ungesteuerte Einwanderung sei nicht im Interesse des Mittelstandes, stellte Keck fest. „Wir brauchen gesteuerte Zuwanderung über ein Einwanderungsgesetz mit klar definierten Qualifikationen.“ Damit Flüchtlinge in ihren Heimatländern eine Perspektive bekommen, müssten die Fluchtursachen bekämpft werden. „Jeder erfolgreiche Mittelständler setzt seine Ressourcen bestmöglich aufeinander abgestimmt ein – das muss endlich auch in der Politik gelten.“

Die Außen-, Sicherheits-, Außenwirtschaft- und Entwicklungshilfepolitik müsse endlich zielgerichtet und aufeinander abgestimmt arbeiten und klar definierte Ziele verfolgen, so Keck, der mehr Mittelstands-Kompetenz in den Parlamenten einforderte. Scharf kritisierte er Pläne der Bundesregierung, das Bargeld abzuschaffen, Freiberuflern über die Kriterien der Scheinselbstständigkeit die Existenzgrundlage zu entziehen und die Bürokratie über die Mindestlohndokumentationspflichten zu erhöhen. „Wir müssen Unternehmern das Leben leichter und nicht schwerer machen“, so der Mittelstandspolitiker. Keck forderte die CSU auf, endlich die 3. Startbahn am Münchner Flughafen auf den Weg zu bringen.

Motor der bayerischen Wirtschaft
Uschi Lex, bayerische Landesvorsitzende des Liberalen Mittelstandes (Miesbach), betonte in ihrer Begrüßungsrede, der Mittelstand als größter Arbeitgeber in Deutschland stelle vier von fünf Ausbildungsplätzen in Deutschland. Beim Mittelstand liegen nach ihren Worten nicht nur Eigentum und Leitung, sondern auch Haftung und das Risiko unternehmerischen Handelns beisammen. Der Mittelstand sei vielfältig - Existenzgründer, Freiberufler, Handwerker, ortsbekannte Unternehmer aller Branchen gehören dazu. „Der Mittelstand ist Motor der bayerischen Wirtschaft“, so die Landesvorsitzende. Dennoch werde der Mittelstand durch ständig wachsende Bürokratie und Abgaben belastet. Während Großunternehmen oftmals eine starke Lobby haben, bei unternehmerischen Fehlentscheidungen viel zu oft staatliche Rettungsmaßnahmen folgen, sei der Mittelstand auf sich alleine gestellt, so Uschi Lex.

Im Rahmen der Feier stellte Moderatorin Britta Dassler, stv. FDP-Landesvorsitzende, die zehn Mitglieder des neu gegründeten Verbandskuratoriums vor. Das Kuratorium hat laut Landesvorsitzende Uschi Lex die Aufgabe, den Vorstand zu beraten und zu unterstützen.

Dem Kuratorium gehören an: Michael Dassler (Investmentberatung/Herzogenaurach), Thomas Hacker (ehem. FDP-Fraktionsvorsitzender, Präsident der Thomas-Dehler-Stiftung Bayern, Bayreuth), Dr. Wolfgang Heubisch (Bayerischer Wissenschaftsminister a. D., München), Sven Keussen (Gf. Gesellschafter Rohrer Firmengruppe München), Dipl.-Ing. Architektin Barbara Koller-Fichtel (Koller-Bau GmbH/Vorsitzende des Aufsichtsrates Landshuter Brauhaus/Landshut), Reinhard Kremser (RKC Reinhard Kremser Communications – Berater für Arzt- und Zahnarztmarketing, Hemau/Opf.), Dr. Günther Stoll (Geschäftsführer der Grünbeck Wasseraufbereitung GmbH, Höchstädt a. Donau), Dr. Gabriele Weishäupl (ehemalige Tourismusdirektorin der Landeshauptstadt München), Kathrin Wickenhäuser (Vorstand der Wickenhäuser & Egger AG/Vizepräsidentin der IHK München & Oberbayern) und Martin Zeil (Stv. Ministerpräsident a. D./Bayerischer Wirtschaftsminister a. D.).

Für die musikalische Unterhaltung sorgte „Edelweißprinz“ Sascha André Guhr.

Über den Liberalen Mittelstand
Der Liberale Mittelstand ist ein Zusammenschluss von mittelständischen Unternehmern, Handwerkern, Freiberuflern sowie Angestellten aus diesen Bereichen, die sich dem liberalen Gedankengut verpflichtet fühlen und dem Mittelstand eine politische Stimme geben.

Der Liberale Mittelstand Bayern wurde 1981 als Vereinigung für Liberale Mittelstandspolitik in Bayern e.V. (VLM) gegründet und versteht sich als Motor für eine Politik, die Freiheit, Verantwortung, unternehmerische Eigeninitiative und Wohlstand für alle zum Ziel hat. Als unabhängige Wirtschafts- und Mittelstandsorganisation steht die liberale Mittelstandsvereinigung der FDP nahe, vertritt aber ihre eigenen Positionen zu aktuellen gesellschaftlichen und politischen Themen.

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Gründerpreis „GipfelMut“ des Liberalen Mittelstandes für Steffen Marx (Bildmitte), Gründer des Giesinger Bräu, es gratulieren (v. l. LM-Bundesvize und Münchner FDP-Chef Andreas Keck, LM-Landesvorsitzende Uschi Lex (Miesbach), Ex-Wiesn-Chefin Dr. Gabriele Weishäupl und Laudator Martin Zeil, ehemaliger bayerischer Wirtschaftsminister. (Foto: Josef König für LM/honorarfrei).

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+ + + Hochleistungszahnmedizin zu fairen und transparenten Preisen:
Zahnärztliche Tagesklinik eröffnet in Landshut + + +

Behandlungszentrum mit 400 qm im CCL am Alten Viehmarkt 5/Bayernweit siebter Standort im Verbund/365 Tage zu ausgedehnten Öffnungszeiten für Patienten offen/Weitere Kliniken in Augsburg, Ulm und Erlangen geplant

LANDSHUT/SCHMIDMÜHLEN (20.02.16) – Hochleistungszahn-medizin zu fairen und transparenten Preisen – Mit diesem Konzept geht die Zahnärztliche Tagesklinik im City Center (CCL) in Landshut an ihrem bayernweit siebten Standort an den Start. „Wir setzen das erfolgreiche Klinikkonzept weiter fort, Patienten ganzheitlich, individuell abgestimmt zu versorgen“, sagte Dr. med. dent. Johann Eichenseer (62), Leiter des Klinikverbundes Zahnärztliche Tageskliniken mit Stammsitz in Schmidmühlen (Lkr. Amberg-Sulzbach), bei der Eröffnungsfeier am Samstag (20. Februar 2016) in Landshut. .

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In der niederbayerischen Bezirkshauptstadt ist die Zahnärztliche Tagesklinik auf einer Fläche von 400 qm im dritten Stock des City Centers am Alten Viehmarkt 5 zu finden. Fünf Zahnärzte und 15 Mitarbeiter/-innen versorgen in zehn Behandlungsräumen die Patienten. An 365 Tagen hat die Klinik zu ausgedehnten Sprechzeiten (werktags von 7 bis 21 Uhr, samstags 8 bis 18 Uhr und Notdienst an Sonn- und Feiertagen von 9 bis 12 Uhr) geöffnet.

Bei der Einweihungsfeier sprach Bürgermeister Erwin Schneck (FW) Grußworte für die Stadt Landshut. Die stellvertretende Landrätin Christel Engelhard (SPD) vertrat den Landkreis Landshut. Pfarrvikar Dr. Guido Anneser von der katholischen Pfarrei Sankt Jodok und Pfarrer Felix Reuter von der evangelischen Kirchengemeinde der Christuskirche erteilten gemeinsam den Segen für die neue Zahnklinik.

Lächeln – die Visitenkarte des Menschen
Nach dem neuesten Stand der Zahnmedizin sowie mit höchstmöglicher Sicherheit und Fachkompetenz werden die Patienten in den Zahnärztlichen Tageskliniken behandelt. Nach dem Motto „Lächeln – Ihre persönliche Visitenkarte“ setzt sich das Team mit einem ganzheitlichen und patientenbezogenen Behandlungsspektrum für die Zahngesundheit ein. In enger Zusammenarbeit mit renommierten Dentallaboren, Anästhesisten und Chirurgen erhalten Patienten bestmögliche Ergebnisse, Beratung und Preissicherheit. „Deshalb können wir günstigen Zahnersatz aus hochwertigen Materialien garantieren“, so Dr. Eichenseer.

Komplette Zahnmedizin zu bezahlbaren Preisen, hochwertiger und günstiger Zahnersatz, moderne Ausstattung und Wohlfühl-Ambiente für Angstpatienten sind die Kernpunkte des Klinikkonzeptes. Umfangreiche Serviceleistungen sowie höchste Qualitäts- und Sicherheitsstandards werden im Rahmen der zentralen Organisationsstruktur geboten. Neben strahlungsarmen digitalen Röntgengeräten kommt ein Digitaler Volumentomograph (DVT) zum Einsatz. Mit diesem Gerät fertigen Zahnärzte dreidimensionale Darstellungen der Knochenbereiche an. Anhand der 3D-Aufnahmen lassen sich zur Sicherheit der Patienten Implantat-Positionen und Risiken von Operationen besser einschätzen.

Implantate als hochwertiger Zahnersatz
Mit hochwertigen Zahnimplantaten zu bezahlbaren Preisen bietet die Zahnärztliche Tagesklinik Dr. Eichenseer eine echte Alternative zu Brücken und Prothesen, für mehr Lebensqualität auch mit Zahnersatz. Patienten erhalten in einem ersten unverbindlichen Gespräch die individuelle Beratung auf Grundlage einer sicheren Diagnostik. Das Einpflanzen künstlicher Zahnwurzeln dient laut Dr. med. dent. Johann Eichenseer als Ersatz für fehlende Zähne und als Träger für Brücken und Prothesen. „Das Zahnimplantat verwächst nach etwa zwei bis sechs Monaten mit dem Knochen und kann eine lang andauernde Stabilität verleihen.“ In den zahnärztlichen Tageskliniken werden Implantate aus bioverträglichen Werkstoffen wie zum Beispiel Titan verwendet. „Der Körper empfindet ein Zahnimplantat zwar zunächst als Fremdkörper, die Gefahr einer Abstoßung ist mit diesen Materialien jedoch gering.“ Der Behandlungserfolg liegt laut Dr. Eichenseer bei über 95 Prozent.

Hohes Qualitäts- und Hygienemanagement
Hygiene ist das A und O jeder gut geführten Zahnarztklinik. Sie schützt Patienten, Mitarbeiterinnen und Zahnärzte und ist integraler Bestandteil im Qualitätsmanagement der Zahnärztlichen Tagesklinik: „Wir praktizieren in den Kliniken ein hohes Qualität- und Hygienemanagement (QM)“, darauf legt Dr. Johann Eichenseer besonderen Wert.

Ergänzung des regionalen Angebots
Das Klinikkonzept ist laut Dr. Eichenseer nicht auf einen Verdrängungswettbewerb ausgerichtet, sondern auf eine Ergänzung des regionalen Angebots. Der Behandlungsansatz zielt auf eine ganzheitliche, individuell abgestimmte Versorgung der Patienten. „Deshalb beziehen wir nicht nur den Zahn- und Kieferbereich in unsere Diagnose mit ein, sondern den ganzen menschlichen Organismus. Vorteil eines zahnärztlichen Versorgungszentrums sei es, dass mehrere Spezialisten unter einem Dach vereint sind und der Patient nicht mehrere Praxen abfahren muss.

Vorreiter bei neuer Organisationsform
Dr. med. dent. Johann Eichenseer gründete nach seinem Studium der Ludwig-Maximilians-Universität in München 1985 seine eigene Zahnarztpraxis. Behandlungsschwerpunkte des Zahnarztes sind die Implantologie, Parodontologie, Kieferchirurgie und die Lasertherapie. Sein Konzept der Zahnärztlichen Tageskliniken setzte er zuerst 2005 in Schmidmühlen (Lkr. Amberg-Sulzbach) um. Dr. Eichenseer übernahm eine Vorreiterrolle für die neue Organisationsform des Praxisverbundes in Deutschland. Aufgrund einer Gesetzesänderung wurde es Zahnmedizinern erlaubt, an mehreren Orten – auch über die Bezirksgrenzen von Kassenzahnärztlichen Vereinigungen hinaus – tätig zu sein. So startete Dr. Eichenseer mit angestellten Zahnärzten, Gesellschaftern und Teilhabern diese „überörtlichen“ und „überbezirklichen“ Berufsausübungsgemeinschaften. Mit der Gründung der Zahnärztlichen Tageskliniken Regensburg, München (Leopoldstraße 230) und Riedenburg betrat er damit im Jahr 2007 rechtliches Neuland. 2008 eröffnete die Zahnärztliche Tagesklinik München II in der Boschetsrieder Straße 72, 2009 eine Klinik in Nürnberg.

Klinikverbund Zahnärztliche Tageskliniken Dr. Eichenseer
Der Klinikverbund – gesellschaftsrechtlich in zwei MVZ GmbHs organisiert - besteht heute aus bayernweit insgesamt sieben Zahnärztlichen Tageskliniken an den sechs Standorten Landshut, München (Leopoldstraße 230, Boschetsriederstr. 72), Nürnberg, Regensburg, Riedenburg (Lkr. Kelheim) und Schmidmühlen (Lkr. Amberg-Sulzbach). 250 Mitarbeiter, darunter 50 Ärzte und Zahnärzte, kümmern sich um das Wohl der Patienten. Weitere Zahnärztliche Kliniken sind in Augsburg, Ulm und Erlangen geplant.

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Neuer Standort der Zahnärztlichen Tagesklinik Dr. Eichenseer in der niederbayerischen Bezirkshauptstadt eröffnet (v.l.): Dr. med. dent. Johann Eichenseer, Stv. Landrätin Christel Engelhard, Martina Eichenseer und Landshuts Dritter Bürgermeister Erwin Schneck. (Foto: Josef König für ZT/honorarfrei.)
Bildlink1: Bild 1: Neuer Standort der Zahnärztlichen Tagesklinik Dr. Eichenseer in der niederbayerischen Bezirkshauptstadt eröffnet (v.l.): Dr. med. dent. Johann Eichenseer, Stv. Landrätin Christel Engelhard, Martina Eichenseer und Landshuts Dritter Bürgermeister Erwin Schneck. (Foto: Josef König für ZT/honorarfrei.)

Bildlink2: Bild 2: Kirchlicher Segen für die Zahnärztliche Tagesklinik Dr. Eichenseer in Landshut (v.l.): Dr. med. dent. Johann Eichenseer, Martina Eichenseer, Landshuts Dritter Bürgermeister Erwin Schneck, Pfarrvikar Dr. Guido Anneser von der katholischen Pfarrei Sankt Jodok und Pfarrer Felix Reuter von der evangelischen Kirchengemeinde der Christuskirche.







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