+++ Crashkurs Kommunalfinanzen: Kommunales Handeln in Euro und Cent+++
Hermann Forster, Kämmerer der Stadt Bad Tölz, referierte bei Seminar „Crashkurs Kommunalfinanzen“ der Friedrich-Naumann-Stiftung für die Freiheit/Thomas-Dehler-Stiftung am Samstag vor Kommunalpolitikern im Eggenfeldener Gasthaus „Unser Wirtshaus“
EGGENFELDEN (22.01.12/jk) - Hermann Forster, Kämmerer der Stadt Bad Tölz, hat bei einem Tagesseminar „Crashkurs Kommunalfinanzen“ des liberalen Bildungswerks Friedrich-Naumann-Stiftung für die Freiheit/Thomas-Dehler-Stiftung Licht in den Dschungel des Haushaltsrechts gebracht: „Das kommunale Handeln wird im Haushalt in Euro und Cent niedergelegt“, sagte Forster vor 20 Kommunalpolitikern aus Nieder-und Oberbayern im Gasthaus „Unser Wirtshaus“ am Samstag in Eggenfelden.
Haushaltsplanung sei für Gemeinde- und Stadträte eine spannende Herausforderung, findet der Kämmerer, der von seiner Stellvertreterin Silke Furmanek unterstützt wurde. Der Kommunalpolitiker müsse dabei kein Experte im Kommunal- und Steuerrecht sein. Vielmehr reiche der „gesunde Sachverstand und die Orientierung am Gemeinwohl, so Forster, der seit 2009 berufsmäßiger Stadtrat der 18000-Einwohner-Stadt Bad Tölz ist. „Was können wir uns leisten?“, sollten sich die kommunalen Vertreter fragen. Der ausgabenorientierte Ansatz „Wie können wir unsere Wünsche finanzieren?“ führe häufig zu überschuldeten Kommunen.
Der Referent zeigte den Katalog an Pflicht- und freiwilligen Aufgaben der Kommune von der Abwasserbeseitigung über die Friedhofsverwaltung bis zum Öffentlichen Nahverkehr auf, die sich letztlich im Haushalt als Ausgaben wiederfinden. Dabei gebe es fast immer Interessenskonflikte zwischen verschiedensten Für- und Widersprechern, die abzuwägen seien. „Alles kann man nicht haben.“
Bei der Aufstellung des Haushalts sei es sinnvoll, die Einnahmen vorsichtig am unteren Ende und die Ausgaben am oberen Ende hoch zu schätzen. Damit bleibe noch ein Spielraum. Es sei am besten, „einnahmeorientiert“ heranzugehen, rät der Praktiker, der seit 20 Jahren bei der Stadt Bad Tölz beschäftigt ist und vorher elf Jahre am Finanzamt Miesbach tätig war. Das Zahlenwerk finde sich nach der Kameralistik mit Verwaltungs- und Vermögenshaushalt in einer Einnahme- und Ausgaben-Rechnung, die unter dem Strich ausgeglichen ist. Die kaufmännische Buchführung (Doppik) mit Gewinn- und Verlust-Rechnung und Bilanzen ist nach Ansicht von Forster für die Kommunen wenig geeignet. „Eine Kommune muss nicht gewinnorientiert arbeiten.“ Die Euphorie der letzten Jahre sei zum Stillstand gekommen. Nur 100 von 2100 Gemeinden in Bayern vertrauten nach Einschätzung von Forster auf die Doppik.
Der Referent erläuterte anhand des Haushalts von Bad Tölz mit einem Volumen von 39 Millionen Euro und rund 2000 Buchungsstellen die Posten. Der Vermögenshaushalt verfüge über ein Volumen von 9,4 Millionen Euro.
Auf der Einnahmenseite der Kommune bekommt der Bürger Park-, Abwasser- oder Friedhofsgebühren sowie Fremdenverkehrs- und Kurbeitrag mit Zu den wichtigsten Einnahmen gehören aber Grund- und Gewerbesteuer.
Einnahmepotential für Kommune
Immer wieder für Diskussionsstoff sorgt der Hebesatz bei der Gewerbesteuer. Forster plädiert für einen Hebesatz deutlich über dem Durchschnittssatz von 300, etwa 380 wie in Bad Tölz. Nur so bleibe das Geld in der Gemeinde. Von 3.800 Euro Gewerbesteuereinnahmen blieben 1.097 Euro in der Gemeinde. Bei einem Hebesatz von 340 blieben von 3.400 Euro nur 694 Euro in der Gemeinde, rechnet Forster vor. Von Bagatellsteuern wie Zweitwohnsteuer oder Hundesteuern rät der Kämmerer ab, weil sie der Verwaltung häufig mehr Ärger als Einnahmen brächten. Einnahmequellen von Bund und Land, die nach komplizierten Schlüsseln berechnet werden, können von der Kommune nicht beeinflusst werden, stellte Forster klar. Kommunen erhalten einen Anteil von 2,2 Prozent der Umsatzsteuer sowie 15 Prozent der Lohn- und Einkommensteuer vom Bund sowie aufgrund der eigenen Steuerkraft Schlüsselzuweisungen vom Land Bayern. Der Verteilungskampf unter den Kommunen werde härter. Das Land Bayern verteile über die nachgewiesene oder nicht vorhandene Steuerkraft rund 2,68 Milliarden Euro an die Gemeinde.
Zweckbau oder goldener Palast
Die Entscheidungsfreiheit sei, so Forster, Aufgabe der kommunalen Mandatsträger. Ob Zweckbau oder „goldener Palast“ spiegele sich in den Zahlen des Haushalts wider. Es zeige sich auch, ob die Kommune „gesunde“ oder „ungesunde“ Schulden habe. In den 80er Jahren hätten viele Gemeinden in Hallenbäder investiert, ohne die Folgekosten in schlechten Zeiten zu bedenken. „Das dicke Ende kommt zum Schluss.“ Es sei nach wie vor sinnvoll, so Forster, dass sich Kommunen antizyklisch verhalten. Der Spruch „Spare in der Zeit, dann hast du in der Not zu halten“ gelte besonders für Kommunen. In wirtschaftlich harten Zeiten könnten die Gemeinden mit Maßnahmen vor Ort investieren.
Angehende und gewählte Kommunalpolitiker sollten die Chancen und Erfordernisse des Haushaltsrechts kennen, sagte Josef König, Forenleiter Niederbayern der Friedrich-Naumann-Stiftung für die Freiheit/Thomas-Dehler-Stiftung. Ziel des Seminars war es, die Begriffe des kommunalen Haushalts und des Finanzausgleichs zu erklären und die Zusammenhänge aufzuzeigen. König freute sich über die gute Resonanz mit der Teilnahme von sieben Mandatsträgern, darunter Bürgermeister Franz Josef Weber (Malgersdorf) und Anna Nagl, 2. Bürgermeisterin aus Falkenberg, sowie Stadt- und Gemeinderäte. König bedankte sich beim Referenten Hermann Forster und seiner Assistentin Silke Furmanek für die spannende Aufbereitung des Themas.
Thomas-Dehler-Stiftung/Friedrich-Naumann-Stiftung für die Freiheit
Die Thomas-Dehler-Stiftung ist das liberale Bildungswerk in Bayern. Es handelt sich um eine politische Stiftung, wobei das Wort „liberal“ den politischen wie geistigen Standpunkt kennzeichnet. Sie steht der Freien Demokratischen Partei Deutschlands (FDP) nahe. Die gesellschaftspolitische und demokratische Bildungsarbeit der Friedrich-Naumann-Stiftung für die Freiheit zielt auf Information und Politikberatung im In- und Ausland, die auf den Prinzipien der freiheitlich-demokratischen Grundordnung aufbaut und den Grundsätzen der Solidarität, Subsidiarität und gegenseitigen Toleranz verpflichtet ist.
Grundaxiom des Liberalismus ist der aus der Aufklärung gewachsene Wertebezug zu Freiheit, Recht, Frieden, Toleranz, Selbstbestimmung, verantwortlichem Individualismus und zu kritischem Rationalismus. Das freie Wort ist ebenso zentral wie der friedliche Austausch der Argumente; ein liberales Bildungswerk wird sich daher immer bemühen, dem „audiatur et altera pars“ („man höre auch die andere Seite“) in der Diskussion in seinen Veranstaltungen breitesten Raum zu geben, gerade um die geistige Auseinandersetzung zu suchen.
Bildtexte:
Referent Hermann Forster, Kämmerer der Stadt Bad Tölz, brachte Licht in den Dschungel des kommunalen Haushalt.
Fortbildung für angehende und gewählte Kommunalpolitiker (v. l): Referent Hermann Forster, Kämmerer der Stadt Bad Tölz, Bürgermeister Franz Josef Weber (Malgersdorf), Stv. FDP-Kreisvorsitzender Siegfried H. Seidl (Eggenfelden), Seminarleiter Josef König, Forenleiter des liberalen Bildungswerks Thomas-Dehler-Stiftung (Pfarrkirchen), JuLis-Kreisvorsitzender Dominik Heuwieser (Eggenfelden), FDP-Kreisvorsitzender und Gemeinderat Florian Wassermann (Bayerbach), Regens FDP-Kreisvorsitzender Gerhard Glockner und Anna Nagl, 2. Bürgermeisterin Falkenberg.
+++ Überraschung im Prestigeduell: SC Rottal bezwingt SK Passau mit 4,5:3,5 +++
Hoffnung auf Oberliga-Klassenerhalt / Zweite verliert 3,5:4,5 gegen Trostberg/ Dritte ist Tabellenführer in der Bezirksliga West
PFARRKIRCHEN/EGGENFELDEN (15.01.2012/jk) - Das Prestigeduell in der Schach-Oberliga fand einen überraschenden Ausgang: Der Schachclub Rottal hat das Niederbayern-Derby gegen SK Passau mit 4,5:3,5 für sich entschieden. Damit erhöhen sich die Chancen auf den Klassenerhalt. Der SC Rottal II zog sich in der Regionalliga Süd-Ost bei der 3,5:4,5-Niederlage gegen den TSV Trostberg achtbar aus der Affäre.
Ausschlaggebend für den Rottaler Erfolg war das Ergebnis an den Spitzenbrettern, an denen 2,5 von 3 möglichen Punkten gelangen. Josef Ager an Brett 3 legte die Partie gewohnt solide an und erreichte nach Figurenabtäuschen mühelos ein Remis (0,5:0,5). An Brett 5 übte Hans Wagner von Beginn an starken Druck aus. Nur unter Bauernopfer gelang es seinem Gegner, die Entwicklung der Figuren zu beenden. In den folgenden angezettelten Verwicklungen behielt Wagner jedoch die taktische Übersicht und gewann (1,5:0,5).
Patrick Bensch (Brett 4) hatte es mit einer ungeliebten "anti-sizilianischen" Spezialvariante zu tun. Bensch fand kein befriedigendes Rezept, stand aber nur geringfügig schlechter. Unter Druck stehend übersah er einen taktischen Kniff und verlor eine Figur und damit die Partie (1,5:1,5).
Ingo Walch (Brett 6) sah sich mit einer ungeliebten Variante konfrontiert. Für die Eroberung des Läuferpaars musste er eine Bauernschwäche in Kauf nehmen. Ein überhasteter Königsangriff Walchs unter Bauern- und Qualitätsopfer schlug allerdings nicht durch, somit ging die Partie verloren (1,5:2,5).
Gerhard Spiesberger (Brett 8) entfachte in der Holländischen Verteidigung einen starken Angriff am Damenflügel. Der Gewinn eines Bauern und die zusätzlich damit verbundenen Springergabeldrohungen zwangen seinen Gegner zur Aufgabe (2,5:2,5).
Am Spitzenbrett hatte auch Josef Heiduzek ein Wiedersehen mit einer bekannten Eröffnungsvariante. Gut vorbereitet erreichte er gegen den internationalen Meister Christian Weiss positionellen Vorteil. Statt abzuwarten, setzte Weiss auf aktiven Gegenangriff mit Bauernopfer: Heiduczek verteidigte sich ausgezeichnet und konnte seinerseits durch ein Qualitätsopfer einen unhaltbaren Freibauern zum Partiegewinn in Gang setzen (3,5:2,5).
Klaus Schwarzmeier verfügte an Brett 7 mit den weißen Steinen lange Zeit über deutliche positionelle Vorteile. Als sich der Wind nach ein paar Ungenauigkeiten drehte, konnte er das Gleichgewicht wieder herstellen. Nach einem unbedachten Bauernraub setze sein Gegner einen Freibauern erfolgreich in Bewegung und das resultierende Bauernendspiel erwies sich als verloren (3,5:3,5).
An Brett 2 erreichte Martin Riediger mit den schwarzen Figuren eine bequeme und leicht vorteilhafte Stellung. Im Mittelspiel schaffte er einen entscheidenden weit vorgerückten Freibauern, den sein Gegenüber nur unter Figurenopfer zu beseitigen vermochte. Durch ein elegantes Turmmanöver erzwang Riediger den Tausch des letzten Turmpaares, wodurch das Bauernendspiel mit Mehrfigur leicht gewonnen war (4,5:3,5).
Nach diesem unerwarteten Erfolgserlebnis stehen die Rottaler an Platz 7 (von zehn Mannschaften). „Die Lage sieht wieder besser aus“, zeigte sich Mannschaftsführer Patrick Bensch zufrieden. Der Klassenerhalt sei aus eigener Kraft zu schaffen. Mit einer geschlossenen Mannschaftsleistung wie gegen Passau sei ein Sieg zum Ligaerhalt in den nächsten Runden zu schaffen. Nächster Prüfstein ist in der sechsten Runde am 5. Februar der Tabellenzweite München Zugzwang.
Die zweite Mannschaft hat sich in der Regionalliga Süd-Ost gegen den TSV Trostberg achtbar aus der Affäre gezogen.Am Ende war aber die knappe 3,5-4,5-Niederlage nicht zu vermeiden, weil ein Brett frei gelassen werden musste und damit ein Punkt kampflos verloren ging. Ganze Punkte holten Norbert Frühauf und Andreas Nöhbauer; Klaus Wiedmann, Alois Höchtl und Gerhard Angermeier remisierten.
Die dritte Garnitur besiegte den SV Aham mit 5,5:2,5 und baute ihre Tabellenführung in der Bezirksliga West aus. Robert Bachheibl, Dr. Hermann Post, Helmut Maier, Dr. Hans-Ulrich Rueß und Berndt Aster gewannen ihre Partien; Josef Staller steuerte ein Unentschieden bei.
Josef Staller siegt bei Donau-Open in Aschach
Zum Jahresauftakt ist Josef Staller vom Schachclub Rottal ein Paukenschlag gelungen: Beim 20. Donau-Open in Aschach gewann er mit 6,0 Punkten aus sieben Runden das C-Turnier. Er konnte sich über eine ansehnliche Siegesprämie freuen. Während des gesamten Wettbewerbs lag er an der Spitze des 61-köpfigen Feldes, in der Schlussrunde sicherte er sich mit einem halben Punkt Vorsprung den letztlich verdienten Turniersieg. Norbert Frühauf belegte im A-Turnier den 74. Platz mit 2,5 Punkten.
+++ Altes Hausmittel: Lippenbalsam macht spröde Lippen weich und zart +++
GRABENSTÄTT (04.01.2012/jk) – Lippen brauchen bei extremen Temperaturen eine besondere Pflege. Apotheker Jochen Bischoff rät deshalb, bei Kälte im Winter und bei Hitze im Sommer strapazierte Lippen von Zeit zu Zeit mit einem Balsam einzucremen. „Lippenbalsam macht spröde Lippen weich und zart“, empfiehlt Apotheker Jochen Bischoff im oberbayerischen Grabenstätt (Lkr. Traunstein).
Die Haut der menschlichen Lippen besitzt Bischoff zufolge kaum Talgdrüsen, die einen schützenden Fettfilm produzieren und sie geschmeidig machen. Deshalb trocknen die Lippen sehr schnell aus, werden spröde und reißen ein. Die ein- bis zweimalige Anwendung genüge, um die Lippen wieder geschmeidig zu machen, so Bischoff. Anwender hätten mit dem Lippenbalsam drei bis vier Wochen Ruhe vor spröden Lippen. Ein stündliches – fast ritualisiertes - Eincremen sei nicht mehr notwendig, so der Apotheker.
Für die neue Kreation nach alten Naturrezepturen verwendet Jochen Bischoff eine Mischung aus hochwertigen Naturölen, natürlichen Fetten wie Schafwollfette, Bienenwachs und Baumharzen sowie einem kleinen Anteil an Vaseline. „Das macht die Lippen besonders geschmeidig“, sagt der Fachapotheker für Ernährung und Offizinpharmazie. Das Ergebnis erfüllte selbst unter härtesten Naturtests bis 40 Grad minus Außentemperaturen die hohen Anforderungen. „Die Lippen blieben intakt.“
Das alte Hausmittel aus der Apotheke hilft auch bei einem unliebsamen Krankheitserreger auf den Lippen des Menschen: Der Lippenbalsam beugt Herpesbläschen vor. Rund 30 Prozent der Menschen in Deutschland sind mit Herpes infiziert, nicht immer bricht er auch aus. „Mit Balsam behandelte Lippen werden nicht spröde. Viren können so nicht so leicht eindringen“, sagt Bischoff.
Der Lippenbalsam aus eigener Manufaktur im 5-g-Tiegel ist im Online-Shop unter www.apothekerbischoff.de für 5,95 Euro erhältlich.
Über die Apotheke Bischoff
Apotheker Jochen Bischoff (62) betreibt seit 1979 in Grabenstätt (Lkr. Traunstein) eine klassische Apotheke, in der Patienten jedes Rezept einlösen können. Nach dem Studium der Pharmazie in Kiel, London und München war er in verschiedenen Apotheken tätig, die sich auf Eigenproduktionen spezialisiert hatten. Inzwischen hat sich Jochen Bischoff ein umfangreiches Sortiment aus solider eigener Manufaktur mit teilweise sehr ungewöhnlichen, aber hocheffizienten Rezepturen aufgebaut. „Die Spezialitäten werden nach altbewährten Rezepturen alter Formularien und amtlicher Arzneibücher, aber nach pharmazeutisch modernen Standards in Handarbeit wieder hergestellt.“ Bei der manuellen Herstellung legt er größten Wert auf die Reinheit der Ausgangssubstanzen. „Ich weiß, wie die Ausgangsstoffe gewonnen, verarbeitet, gelagert und transportiert werden“, sagt der Fachapotheker für Ernährung und Offizinpharmazie. Dieser Begriff kommt von Offizin, dem Arbeits- und Verkaufsraum einer Apotheke. Im Onlineshop www.apothekerbischoff.de sind weitere Arznei- und Nahrungsergänzungsmittel, Kosmetik und Wohlfühlmittel erhältlich.
+++ Liberaler Mittelstand: „Berufsgenossenschaften reformieren“ +++
VLM-Landesvorsitzende Jutta Herzner-Tomei (Ingolstadt) plädiert für freie Wahl unter den neun Berufsgenossenschaften und für mehr Transparenz
INGOLSTADT/MÜNCHEN (04.01.12/jk) – Unternehmen sollen nach dem Willen des Liberalen Mittelstandes künftig Arbeitsunfälle frei bei einer der neun gesetzlichen Berufsgenossenschaften versichern können. „Eine Reform der Berufsgenossenschaften ist überfällig“, erklärte Jutta Herzner-Tomei, Landesvorsitzende der Vereinigung für Liberale Mittelstandspolitik in Bayern e. V. (VLM), am Mittwoch in Ingolstadt.
Mit mehr Wettbewerb und Transparenz soll die gesetzliche Unfallversicherung Herzner-Tomei zufolge auf Dauer effizienter und zukunftsfester gemacht werden. Die von den gewerblichen Berufsgenossenschaften getragene Versicherung sei nicht effizient genug und für die Unternehmen zu teuer. Eine Versicherung zum Schutz der Arbeitnehmer gegen Unfälle sei für die Arbeitgeber weiter bindend, so Herzner-Tomei, allerdings plädiert sie für eine freie Wahl der Berufsgenossenschaft.
Das Sozialgesetzbuch schreibt bisher vor, dass Unternehmen automatisch der Berufsgenossenschaft angehören, die für ihre Branche zuständig ist. Mehr Wettbewerb unter den einzelnen Berufsgenossenschaften bringt nach Ansicht der Mittelstandsvertreterin für die Unternehmen niedrigere Beiträge. „Unternehmen könnten entlastet werden, ohne den Schutz der Arbeitnehmer zu verschlechtern.“
Die Berufsgenossenschaften finanzieren sich - mit Ausnahme der landwirtschaftlichen Berufsgenossenschaften - ausschließlich über die Beiträge der Unternehmen. Die Versicherten selbst zahlen keinen Beitrag. Darin liegt ein wesentlicher Unterschied zu den anderen Zweigen der deutschen Sozialversicherung, in denen die Beiträge von Arbeitgebern und Arbeitnehmern erhoben werden. Für viele Unternehmen sei der Unfallversicherungsbeitrag von bis zu 7 Prozent ein erheblicher Bestandteil der Lohnnebenkosten. Seit 1991 seien die Unfallzahlen aufgrund des technischen Fortschritts um fast 50 Prozent gesunken. Aufgrund mangelnden Wettbewerbs in der Unfallversicherung sind die Beiträge im gleichen Zeitraum aber nur um 6 Prozent gesunken, kritisiert Herzner-Tomei.
Mit dem Ende der branchenbezogenen Monopolstellung der Berufsgenossenschaften sieht Herzner-Tomei eine Reform des ganzen Systems als notwendig an. Die neun gewerblichen Berufsgenossenschaften könnten nach Ansicht des liberalen Mittelstandes zusammengelegt werden. Die als Körperschaften des öffentlichen Rechts organisierten Sozialversicherungsträger finanzieren sich im Wesentlichen aus Beiträgen der ihnen durch Pflichtmitgliedschaft zugewiesenen rund 3,3 Millionen Unternehmen. Im Jahr 2010 betrug das gesamte der Beitragsberechnung zu Grunde gelegte Entgelt aller Unternehmen der gewerblichen Berufsgenossenschaften 743 Mrd. Euro und lag damit um 2,9 % höher als im Vorjahr. Die gewerblichen Berufsgenossenschaften beschäftigen etwa 19.000 Personen, davon etwa 2.200 als Aufsichtspersonen im Außendienst.
Eine Umstellung auf ein Kapitaldeckungsverfahren macht die Versicherung nach Ansicht von Herzner-Tomei zukunftsfester. Die Berufsgenossenschaften erheben die Beiträge bisher im Umlaufverfahren. Unternehmer müssen jeweils zu Beginn eines Jahres für die im vergangenen Jahr entstandene Lohnsumme Beiträge bezahlen. Die Berufsgenossenschaften erheben allerdings einen Beitragsvorschuss zur Zwischenfinanzierung. „Die Beiträge können kaum kalkuliert werden, weil sie jedes Jahr neu festgesetzt werden“, so Herzner-Tomei.
Die Höhe der Beiträge richtet sich dabei unter anderem nach der durchschnittlichen Unfallgefahr in der jeweiligen Branche, in der ein Unternehmer dem Schwerpunkt nach tätig ist. Es sei klar, dass die Gefahrklasse für Dachdecker höher als die für Büroangestellte ist, so Herzner-Tomei. Ein weiterer Faktor bei der Beitragsberechnung sei die so genannte Lohnsumme, das heißt die Summe der vom Unternehmer an seine Beschäftigten gezahlten Arbeitsentgelte. „Unternehmen in lohnintensiven Gewerbezweigen werden durch höhere Beiträge bestraft“, kritisiert die VLM-Landesvorsitzende.
Über den Liberalen Mittelstand
Der Liberale Mittelstand ist ein Zusammenschluss von mittelständischen Unternehmern, Handwerkern, Freiberuflern sowie Angestellten aus diesen Bereichen, die sich dem liberalen Gedankengut verpflichtet fühlen und dem Mittelstand eine politische Stimme geben wollen.
Die Vereinigung für Liberale Mittelstandspolitik in Bayern e.V. (VLM) wurde 1981 gegründet. Die VLM ist Motor für eine Politik, die Freiheit, unternehmerische Eigeninitiative und Wohlstand für alle zum Ziel hat. Als unabhängige Wirtschafts- und Mittelstandsorganisation steht die liberale Mittelstandsvereinigung der FDP nahe, vertritt aber ihre eigenen Positionen zu aktuellen gesellschaftlichen und politischen Themen.
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+++ Liberaler Mittelstand blickt vorsichtig optimistisch ins Jahr 2012 +++
VLM-Landesvorsitzende Jutta Herzner-Tomei: Abschwingende Konjunktur, europäische Schuldenkrise und Energiewende als Unsicherheitsfaktor / Wirtschaftspolitik in guten liberalen Händen/ VLM-Forderung: GWG-Abschreibung erleichtern
INGOLSTADT/MÜNCHEN (22.12.11/jk) – Der Liberale Mittelstand blickt vorsichtig optimistisch ins Jahr 2012. Die Konjunktur wird nach den Prognosen an Schwung verlieren. Noch unklar seien die Auswirkungen der europäische Schulden- und Währungskrise für den Mittelstand, sagte Jutta Herzner-Tomei, Landesvorsitzende des bayerischen liberalen Mittelstandes (VLM) am Donnerstag in Ingolstadt bei einem Ausblick auf das kommende Jahr.
Die Kennzahlen für das abgelaufene Jahr sind laut Herzner-Tomei hervorragend. „Der Mittelstand kann nicht klagen.“ Das Krisenjahr 2009 sei überwunden, die Motoren des Mittelstandes laufen wieder rund. „In Bayern habe der Mittelstand die besten Perspektiven“, so Herzner-Tomei. Sie dankte besonders dem liberalen Wirtschaftsminister Martin Zeil, der sich aktiv für den Mittelstand einsetze. Zeil habe mit seinem Mittelstandsschirm in Bayern rund 77.000 Arbeitsplätze in der Krise gerettet.
Die Rahmendaten sind hervorragend: Die Zahl der sozialversicherungspflichtigen Beschäftigten hat Herzner-Tomei zufolge mit 4,8 Millionen Menschen den Höchststand erreicht. Die erfreuliche Entwicklung zeige sich besonders auf dem Arbeitsmarkt, so die VLM-Landesvorsitzende. Bayernweit sei die Arbeitslosenquote auf 3,3 Prozent gesunken. In 52 von 96 Landkreisen und kreisfreien Städten herrsche bei Arbeitslosenquoten unter drei Prozent Vollbeschäftigung. Der Mittelstand habe beste Chancen. „Die liberale Wirtschaftspolitik im Freistaat in guten Händen“, sagt Jutta Herzner-Tomei.
Die Vollbeschäftigung bringt nach den vorliegenden Studien eine neue Herausforderung: Bis zum Jahr 2015 werden über eine halbe Million Fachkräfte in Bayern fehlen. „Wenn die Lücke nicht geschlossen wird, droht enormer Umsatzverlust“, klagt die Mittelstandsvertreterin. Allein mit Weiterbildungsmaßnahmen werde der Personalengpass nicht zu beheben sein. Es sei eine Willkommenskultur für ausländische Fachkräfte nötig, um die Lücke zu schließen. Mit der „Blue Card“ sei ein erster Schritt zu einem international wettbewerbsfähigen Zuwanderungssystem getan. Ausländische Hochschulabsolventen können demnach nach zwei Jahren ein Daueraufenthaltsrecht in Deutschland bekommen. Die Einkommensschwellen in wichtigen Mangelberufen Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik sowie für Ärzte werde auf 33.000 Euro gesenkt, wie der bayerische Wirtschaftsminister in seiner jüngsten Regierungserklärung angekündigt hat.
Für die mittelständische Wirtschaft wichtig ist Herzner-Tomei zufolge der Ausbau der Straßen- und Eisenbahn-Infrastruktur in Bayern. Aber auch der Neubau der dritten Startbahn am Flughafen München sei für ein modernes Bayern wichtig. Der Ausbau der schnellen Internetverbindungen sei mit 99 Prozent abgeschlossen, die zweite Generation an schnellen Datenverbindungen soll möglichst schnell geplant werden.
VLM-Forderung: GWG-Abschreibung erleichtern
Aus Sicht des Mittelstands fordert Herzner-Tomei leichtere Abschreibungsmöglichkeiten für Geringwertige Wirtschaftsgüter, die sich Unternehmer und Selbständige wie Handwerker, kleine Gewerbetreibende und Freiberufler anschaffen. Nach dem Willen des Liberalen Mittelstandes sollen die Grenzwerte von 410 Euro auf 1.000 Euro erhöht werden. Mit den höheren Grenzwerten für Selbstständige und Unternehmer werden die Abschreibungsregeln generell übersichtlicher: „Der Dschungel m muss endlich gelichtet werden“, fordert die VLM-Landesvorsitzende.
Über den Liberalen Mittelstand
Der Liberale Mittelstand ist ein Zusammenschluss von mittelständischen Unternehmern, Handwerkern, Freiberuflern sowie Angestellten aus diesen Bereichen, die sich dem liberalen Gedankengut verpflichtet fühlen und dem Mittelstand eine politische Stimme geben wollen.
Die Vereinigung für Liberale Mittelstandspolitik in Bayern e.V. (VLM) wurde 1981 gegründet. Die VLM ist Motor für eine Politik, die Freiheit, unternehmerische Eigeninitiative und Wohlstand für alle zum Ziel hat. Als unabhängige Wirtschafts- und Mittelstandsorganisation steht die liberale Mittelstandsvereinigung der FDP nahe, vertritt aber ihre eigenen Positionen zu aktuellen gesellschaftlichen und politischen Themen.
+++ Natürliches Nasenreflexöl macht die Nase frei +++
Nasenreflexzonen-Therapiekonzept der Apotheke Grabenstätt: Ätherische Öle reizen die Schleimhäute / Nasensekret läuft ab / Durchatmen ist wieder möglich
GRABENSTÄTT (22.12.11/jk)) – Die Nase ist verstopft, Kiefer-, Neben- und Stirnhöhlen sind verschleimt. Mit der natürlichen Nasenreflexzonen-Therapie lassen sich erstaunliche Ergebnisse für eine unbeschwerte Nasenatmung erzielen. „Das extramilde Nasenreflexöl macht die Nase frei“, empfiehlt Apotheker Jochen Bischoff (62) aus dem oberbayerischen Grabenstätt (Lkr. Traunstein).
Der Anwender führt ein mit Nasenreflexöl getränktes Wattestäbchen vorsichtig durch ein Nasenloch in die Neben- oder Kieferhöhle. Mit leicht drehenden Bewegungen werden die Nasengänge massiert. „Die ätherischen Öle reizen die Schleimhäute leicht“, weiß der Apotheker. Beim Anwender kommt es zum Niesen: Das Nasensekret verflüssige sich und laufe ab. „Die Druck- und Kopfschmerzen verschwinden schnell. Gutes Durchatmen ist möglich, die verschiedenen Höhlen des Nasenraumes werden bis zum erneuten Zuschwellen gut belüftet“, so Apotheker Jochen Bischoff. Die Dauer der Linderung ist laut Bischoff abhängig von der Aktualität der Schleimbildungsphase. „Das kann von zehn Minuten bis zu mehreren Stunden andauern.“ Wer häufiger Probleme mit den Schleimhäuten hat, sollte den Ursachen nachgehen und diese beheben, rät Bischoff.
Eine freie Nase ist Bischoff zufolge für die Atmung von enormer Bedeutung. „Das menschliche Riechorgan reinigt und befeuchtet die Luft, wärmt sie vor ihrem Weg in die Lunge an.“ Die Schleimhäute innerhalb der Atemwege übernehmen mit mikroskopisch feinen Härchen diese Aufgabe. Wenn diese Schleimhäute verstopft sind, habe dies Auswirkungen auf die Nasennebenhöhlen genauso wie auf den Tränenkanal und den Mittelohrkanal, der die Sinnesorgane im Kopf miteinander verbindet und für vier der fünf menschlichen Sinne verantwortlich ist. „Wenn die Nase frei ist, geht es dem Menschen gut.“
Das von der Apotheke Grabenstätt entwickelte Therapiekonzept führt laut Bischoff von der kurzfristigen Symptombehandlung zum Auffinden der Krankheitsursachen und deren dauerhaften Beseitigung. Das extramilde Nasenreflexöl sei von den Inhaltsstoffen her so zusammengestellt, dass es den Körper anregt, sich selbst zu heilen.
Die in Apotheker Bischoffs natürlichem Nasenreflexöl enthaltenen ätherischen Öle bewirken ein schnelles Abschwellen der Schleimhäute und das Ablaufen des Nasensekretes. Sie durchlüften die Höhlen des Nasenraumes und wirken desinfizierend.
Inhalt: 100 ml Nasenreflexöl extramild enthalten Ol. Citri 10,0 ml, Ol. Eucalypti 10,0 ml, Ol. Menthae pip. 7,5 ml und Ol. Jojobae 72,5 ml. Das Nasenreflexöl sollte nur bei akuten Entzündungen und Verschleimungen mehrmals täglich angewendet werden. Das Öl kann auch für Inhalationen verwendet werden. Gegenanzeigen und Nebenwirkungen seien nicht bekannt. Der Kontakt mit den Augen sollte vermieden werden, da es zu einer leichten Reizung der Augen führen kann.
Über die Apotheke Bischoff
Apotheker Jochen Bischoff (62) betreibt seit 1979 in Grabenstätt (Lkr. Traunstein) eine klassische Apotheke, in der Patienten jedes Rezept einlösen können. Nach dem Studium der Pharmazie in Kiel, London und München war er in verschiedenen Apotheken tätig, die sich auf Eigenproduktionen spezialisiert hatten. Inzwischen hat sich Jochen Bischoff ein umfangreiches Sortiment aus solider eigener Manufaktur mit teilweise sehr ungewöhnlichen, aber hocheffizienten Rezepturen aufgebaut. „Die Spezialitäten werden nach altbewährten Rezepturen alter Formularien und amtlicher Arzneibücher, aber nach pharmazeutisch modernen Standards in Handarbeit wieder hergestellt.“ Bei der manuellen Herstellung legt er größten Wert auf die Reinheit der Ausgangssubstanzen. „Ich weiß, wie die Ausgangsstoffe gewonnen, verarbeitet, gelagert und transportiert werden“, sagt der Fachapotheker für Ernährung und Offizinpharmazie. Dieser Begriff kommt von Offizin, dem Arbeits- und Verkaufsraum einer Apotheke. Im Onlineshop www.apothekerbischoff.de sind weitere Arznei- und Nahrungsergänzungsmittel, Kosmetik und Wohlfühlmittel erhältlich.
Bilder (Foto: Christoph Werr/Apotheke Grabenstätt):
Produktbild mit Wattestäbchen
Nasenreflexöl-Anwenderbild
+++ Unbürokratische Liquiditätsbrücke zwischen den Jahren +++
K-D Handels- und Pfandhaus GmbH (Dietenhofen) vergibt auch zwischen Weihnachten und Dreikönig Pfandkredite / Schnelle Zwischenfinanzierung für alte Meister, Antiquitäten und Waffen als Pfand
DIETENHOFEN (21.12.11/jk) - Für viele Handwerker, Gewerbetreibende oder Selbstständige ist die Zeit zwischen Weihnachten und Heilig-Dreikönig nicht einfach. Der Umsatz bricht ein, die Zahlungen für Versicherungen, Strom und Steuer werden trotzdem fällig. Wer noch Wertgegenstände wie einen alten Meister, Antiquitäten oder Waffen besitzt, bekommt in einem Pfandhaus unbürokratisch ohne Bank und Schufa-Auskunft die gewünschte Zwischenfinanzierung. „Zum Jahreswechsel boomt das Pfandgeschäft“, sagt Geschäftsführer Thomas Dachsbacher vom K-D Handels- und Pfandhaus GmbH (www.pfandleihhaus-bayern.de) im mittelfränkischen Dietenhofen (Lkr. Ansbach).
Kurz vor Weihnachten herrscht Hochbetrieb: Die Pfandleiher schieben Sonderschichten, um oft als letzte Anlaufstation eine unbürokratische Liquiditätsbrücke zu bauen. Vor den Festtagen ist es der dringende Bedarf nach Geld am höchsten, um sich noch etwas zu gönnen. Es gebe keine bürokratischen Hürden und Nachfragen wie die Schufa-Auskunft, eine Bilanz oder einen Einkommensteuernachweis. Nach den Festtagen setzt ein umgekehrter Strom ein: „Die Kunden bringen Schmückstücke vorbei, die sie beleihen oder verkaufen wollen“, erzählt Dachsbacher. Nach der Weihnachtsbescherung seien die Schmuck- und Edelstein-Schatullen voll. Wenn der Ring nicht gefallen will und der Beschenkte dringend Geld braucht, führt der Weg schon mal direkt ins Pfandhaus. Es falle nicht auf, wenn aus der Schatulle ein Schmuckstück fehlt, das vorübergehend beliehen werde, so der Pfandleiher. „Wenn ein Bild an der Wand fehlt, kommt der Kreditsuchende in Erklärungsnot“, weiß Dachsbacher.
Bis zu 50 Prozent des Marktwerts
Dafür bringen alte Meister oder wertvolle Antiquitäten bei größeren Finanzlücken eine höhere Liquidität. „Wer ein teures Gemälde nicht sofort verkaufen möchte, kann mit einem Pfandkredit einen kurzfristigen Finanzengpass überbrücken“, sagt Thomas Dachsbacher. Zeichnungen und Gemälde vom zeitgenössischen Maler bis zum international gehandelten Klassiker werden laut Dachsbacher als Pfand angenommen. Das Kunstwerk werde anhand von Gutachten und zuletzt erzielten Auktionswerten eingeschätzt. Üblicherweise kann das Pfand mit 20 bis 50 Prozent des Marktwertes beliehen werden, so Dachsbacher. „Gänzlich unbekannte Meisterwerke kann man schlecht beleihen.“
Direkt oder per Fernpfandleihe
Zwei Varianten der Pfandleihe stehen bei der K-D Handels- und Pfandhaus GmbH zur Auswahl: Entweder bringt der Pfandkreditkunde das Pfand direkt in Dietenhofen vorbei. „Wir prüfen und bewerten die Gemälde und Antiquitäten, dann erhält der Kreditnehmer sofort Bargeld und den Pfandschein. Der Kreditnehmer legt beim Abschluss des Pfandkreditvertrags lediglich den Personalausweis oder Reisepass vor. Die Auszahlung des Kredits erfolgt dann innerhalb von Minuten. Oder in der zweiten Variante lässt der Kreditkunde die Gemälde und Möbel bequem und sicher von seiner Wohnung oder dem Geschäft von einem der führenden Kunsttransporteure Deutschlands abholen. Die Gemälde werden bei K-D bewertet, der Kunde erhält schnellstmöglich Nachricht. „Der Kreditbetrag wird per Überweisung ausbezahlt und der Pfandschein zugesandt.“ Sollte der Kunde mit dem Angebot nicht zufrieden sein, erhält er die Bilder frei und versichert zurück.
Gebühren von vornherein vorgegeben
Die Gebühren sind nach der Pfandleihverordnung (§10) vom Gesetzgeber festgelegt. Für beliehene Bilder werden die Gebühren für den vollen Monat berechnet. Ein angebrochener Monat zählt immer als voller Monat. „Kreditsumme, Zinsen und Gebühren werden erst bei der Abholung der Pfandsache fällig“, sagt Dachsbacher. Es fallen 1 Prozent Kreditzinsen pro Monat an. Die Gebührenvergütung ist bis zu einem Kredit von 300 Euro vom Gesetzgeber vorgegeben. Bei einem Kreditbetrag über 300 Euro liegt die Vergütung bei 2,5 Prozent.
Auf ein mit 1.000 Euro bewertetes Bild erhält der Kreditnehmer 500 Euro ausbezahlt. Für eine Laufzeit von 90 Tagen entstehen 15 Euro Zinsen und 37,50 Euro Gebühren. Der Kreditnehmer zahlt nach drei Monaten 552,50 Euro und erhält im Gegenzug sein Bild wieder zurück. Es sei selbstverständlich möglich, den Kreditzeitraum nach Absprache zu verlängern. Der Pfandkreditnehmer muss sich keine Sorgen um sein Pfand machen. „Er hat jederzeit das Recht, es auszulösen“, erklärt Thomas Dachsbacher. Der Pfandschein diene als Nachweis des Eigentums.
Der Standard-Pfandkredit läuft Dachsbacher zufolge 90 Tage. Rund 60 bis 70 Prozent der Kunden würden verlängern, sie zahlen Zinsen und Gebühren nach. Nur zehn Prozent der Pfänder gehen nach der Erfahrung des mittelfränkischen Pfandleihers in die Versteigerung, wenn Kunden das Pfand nicht mehr auslösen können. Mehrmals im Jahr werden diese nicht ausgelösten Pfänder öffentlich versteigert.
Über die K-D Handels- und Pfandhaus GmbH
Die K-D Handels- und Pfandhaus GmbH wurde 2007 als bundesweit erstes Pfandleihhaus für Waffen gegründet. Inzwischen wurde das Spektrum um Kunst und Antiquitäten erweitert. Das fränkische „Fort Knox“ bietet zudem einen langfristigen Einlager-Service für Waffen, Kunst und Antiquitäten. Seit 1989 ist das Familienunternehmen, das von Edith Krafft-Dachsbacher gegründet wurde, im Handel mit neuen und gebrauchten Sport- und Jagdwaffen tätig. Geschäftsführer Thomas Dachsbacher (30) ist seit 2001 im Unternehmen. Prokurist Gerhard Dachsbacher (58) ist als Waffen- und Kunstexperte tätig. Sieben Mitarbeiter sind bei K-D beschäftigt. Das Unternehmen verfügt über die Waffenhandelsgenehmigung sowie die Pfandleihhausgenehmigung. Die K-D Handels- und Pfandhaus GmbH ist Mitglied im Zentralverband des Deutschen Pfandkreditgewerbes e. V. (ZDP) und Verband Deutscher Büchsenmacher und Waffenfachhändler (VDB). Mehr als eine Million Menschen nutzen in Deutschland den Pfandkredit, um Finanzengpässe zu überbrücken. Der Umsatz der Pfandkreditbetriebe erreichte nach Angaben des Zentralverbandes des Deutschen Pfandgewerbes (ZdP) im Jahr 2010 mit über 580 Millionen Euro ein neues Rekordhoch. Die ersten Leihhäuser wurden vor rund 360 Jahren in Hamburg und Regensburg eröffnet.
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Der Pfandkredit als unbürokratische Liquiditätsbrücke zwischen den Jahren. Thomas Dachsbacher von der K-D Handels- und Pfandhaus GmbH schätzt den Wert eines eingelieferten Gemäldes.
+++ ZDF berichtet über K-D-Versteigerung +++
Sendung der Drehscheibe Deutschland vom 12.12.11
DIETENHOFEN (12.12.11/jk) - ZDF-Drehscheibe Deutschland hat am 12. Dezember 2011 über die Pfandversteigerung am 24.11.11 berichtet.Link:
ZDF Drehscheibe Deutschland vom 12.12.11
+ + + Schachkalender „Schach-Träume 2012“ erschienen + + +
Satirische Zeichnungen von Johannes A. M. Dreylung
MÜNCHEN (12.12.11/jk) – Der künstlerische Schachkalender „Schach-Träume 2012“ mit satirischen Zeichnungen von Johannes A. M. Dreyling ist in der Waltraud Walddherr Edition (München) erschienen.
Bei den festen Regeln des Schachspiels erweckt der Künstler Johannes A. M. Dreyling die Figuren mit dem ihm eigenen Humor zum Leben. Während den Spielern beim Königlichen Spiel die Köpfe rauchen, und sie mit den Figuren ihr Gefecht austragen, machen diese sich ihren eigenen Reim auf die Gesellschaft. Sie finden in ihrer Schwarz/Weiß-Polarität immer neue feine Zwischentöne. Mit Hintersinn versieht der Künstler wie kein anderer seine Strichzeichnungen.
Info: Schach-Träume 2012 - Kunstkalender, ISBN 978-3-939840-09-1, 13 Blatt – Spiralbindung, Euro 17,90.
Über den Verlag
Die Waltraud Waldherr Edition wurde 2005 in München gegründet. Kunstpostkarten und Kalender (Zeichnungen) gehören zum Schwerpunkt des Verlagsprogramms.
Waltraud Waldherr ist seit über zwei Jahrzehnten in den Bereichen Bildende Kunst, Galerie und Kulturmanagement tätig.
Bestellungen über den stationären Buchhandel, www.amazon.de oder direkt beim Verlag:
Waltraud Waldherr Edition
Joseph-Seifried-Straße 18
80995 München
Tel: (089) 55 29 18 07
Mobil: (0170) 6 52 84 03
Fax: (089) 55 29 18 08
E-Mail: info@edition-ww.com
+++ Tschechischer Doppelsieg an Rottaler Schachbrettern +++
IM Josef Pribyl vor Emil Macura und Dr. Wolfgang Weinwurm (AUT) / Turnierwoche mit 39 Denksportlern aus vier Nationen ging am Samstag zu Ende
Bad GRIESBACH (10.12.11/jk) – Er hat es wieder geschafft: Zum fünften Mal hat der Prager Schach-Professor Josef Pribyl das 14. Senioren-Schach-Open Bad Griesbach für sich entschieden. Der 64-jährige Internationale Meister holte ungeschlagen 5,5 Punkten aus sieben Partien. Auf Platz zwei folgte der 77-jährige Emil Macura aus Zlin (Tschechien) mit ebenfalls 5,5 Punkten. Mit einem halben Punkt Rückstand kam Dr. Wolfgang Weinwurm (Österreich) mit 5,0 Punkten auf Rang drei. 39 Denksportler im Alter über 50 Jahre aus vier Nationen waren im Aktiv & Vital Hotel Residenz im niederbayerischen Bad Griesbach vom 4. bis 10. Dezember 2011 am Schachbrett aktiv.
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Nur drei Unentschieden hat Josef Pribyl auf dem Weg zu seinem fünften Erfolg an Rottaler Schachbrettern abgegeben und das Turnier geführt. Die Überraschung des Opens war der tscheschische Meisterkandidat Emil Macura, der in der vorletzten Runde mit einem Sieg gegen Gunnar Johnsen seinen Anspruch auf einen Platz ganz vorne dokumentierte. Der Norweger aus dem 3.000 Kilometer entfernten Tromsö musste mit Platz vier Vorlieb nehmen. Sehr solide spielte Dr. Wolfgang Weinwurm, der nur vier Unentschieden abgab. Der Sieger aus dem Jahr 2006 blieb ungeschlagen bei seinem Weg auf Rang vier. Ein furioses Turnier spielte Ludwig Wawrinsky, der als bester deutscher Teilnehmer auf Platz fünf kam. Der Münchner machte über 70 DWZ-Punkte mit 5,0 Punkten (darunter ein Remis gegen den Sieger) wett. Vorjahressieger Werner Kugelmann kam nach einer Niederlage gegen den späteren Sieger Pribyl in der fünften Runde nicht mehr ins Spiel und landete auf Platz 11.
Der Damenpreis ging an Brigitte Jurgan aus Bad Reichenhall.
Zur „Stunde der Wahrheit“ nach dem Ende der letzten Partie begrüßte Hotelier Otto Wunsch das Feld der Brettstrategen. Alle Spieler hätten in einem spannenden Turnier an Erfahrung an den 64 schwarz-weißen Feldern gewonnen. Der Hotelier will in der Kurstadt die Freunde des „Königlichen Spiels“ sammeln und einen Schachclub gründen. Dass die Denksportler in der Kurstadt willkommen sind, unterstrich Schirmherr Bürgermeister Jürgen Fundke. Er hoffte, dass das Turnier auch im nächsten Jahr wieder treue Anhänger findet.
Als Turnierleiter hatte Werner Schubert, Bezirksspielleiter des niederbayerischen Schachverbandes, das Schach-Open ohne Probleme und Streitfälle über die Bühne gebracht. Er überwachte die 133 Partien und loste nach dem Ende der Partien die Paarungen der neuen Runde am Computer aus. Über eine gelungene und reibungslose Turnierwoche freute sich Organisator Josef König (Pfarrkirchen). Über 90 Prozent der Denksportler seien schon einmal dabei gewesen. Fast 95 Prozent der Spieler kommen wieder. Dies sei ein erfreuliches Ergebnis, dass das Turnier bei der Schachfamilie ankomme, so der Organisator.
Er dankte Schirmherr Bürgermeister Jürgen Fundke und Sponsoren für ihre Unterstützung: Allianz Generalvertretung Randolf Gänger (Erding), Wohlfühl-Therme Bad Griesbach, Wunsch-Hotels, die Volksbank Vilshofen, die Rottaler Raiffeisenbank und Arco Bräu.
Endstand beim 14. Senioren-Schach-Open Bad Griesbach im Rottal:
1. IM Josef Pribyl (Holdia DP Praha/CZ) 5,5 Punkte/7 Partien/30,5 Buchholz-Punkte; 2. Emil Macura (SK Zlin) 5,5/25,5; 3. Dr. Wolfgang Weinwurm (Spg. Ternitz-Gloggnitz/AUT) 5,0/32,5; 4. Gunnar Johnsen (Tromsö/NOR) 5,0/32,0; 5. Ludwig Wawrinsky (SK Neuperlach) 5,0/30,0; 6. Günter Leuschner (SK Nürnberg 1911) 4,5/29,5; 7. Georg Aigner (TSV Dietfurt)
4,5/28,0; 8. Heinrich Boldt (TSV Kareth-Lappersdorf) 4,5/26; 9. Herbert Kiefer (SC Ansbach) 4,5/23,5; 10. Anton Königl (FC Ergolding) 4,5/23,0; 11. Werner Kugelmann (TSV Wertingen) 4,0/29,5; 12. Ortwin Bock (SK Landshut) 4,0/26,5; 13. Siegfried Klimpel (TSV Kareth-Lappersdorf) 4,0/26,5; 14. Heinz Alefs (SC Eichenau) 4,0/25,0; 15. Rudolf Lamprecht (SV Höhenkirchen) 4,0/24,0; 16. Karl Ruf (SK Neuperlach) 4,0/23,5; 17. Peter-Axel Krase (TSV Kareth-Lappersdorf) 3,5/26,5; 18. Reinhard Klein (RTA München) 3,5/26,0; 19. Herbert Schuster (SK Landshut) 3,5/26,0; 20. Rudolf Kammel (Bavaria Regensburg) 3,5/25,5; 21. Ulrich Huhn (Siemensstadt Berlin) 3,5/25,0; 22. Tomas Strakos (Praga Praha/CZ) 3,5/24,5; 23. Peter Sierian (TSV Aidenbach) 3,5/24,0; 24. Borys Bilyavskyy (FC Ergolding) 3,5/23,0; 25. Gottfried Eglseder (SC Unterpfaffenhofen) 3,5/23,0; 26. Frank Zeiger (FSV Spremberg) 3,5/21,5; 27. Johann Slacik (Westbahn Linz / AUT) 3,0/24,0; 28. Gerhard Dallmeier (Roland Weißenfels) 3,0/23,5; 29. Heinz Ulmer (SC Adlkofen) 3,0/21; 30. Reinhold Fritz (TSV Kößlarn) 3,0/20,5; 31. Alfred Rösch (Schwabing München) 2,5/26,5; 32. Dr. Hans Mahrla (SC Eichenau) 2,5/25,0; 33. Dr. Hermann Post (SC Rottal) 2,5/24,0; 34. Norbert Simmon (Schwabing München) 2,5/22,5; 35. Dietrich Laber (Botvinnik Steinsfurt) 2,5/20,5; 36. Walter Erhard sen. (Bavaria Regensburg) 2,5/18,0; 37. Brigitte Jurgan (Bad Reichenhall) 2,0/20,0 38. Günter Zorn (FC Ergolding) 2,0/17,0; 39. Denis Mlinar (SC Salburg-Süd/AUT) 1,5/17,5.
Sonderpreise: Damenpreis: Brigitte Jurgan; Bester über 60 Jahren: Gunnar Johnsen, bester über 70 Jahren: Ludwig Wawrinsky, Rating-Preise: Bester unter 1800 DWZ: Günter Leuschner, bester unter 1700: Anton Königl, bester unter 1600: Karl Ruf, bester unter 1500: Frank Zeiger (Spremberg).

Bildtext: Nach der letzten Partie: Hotelier Otto Wunsch, Dritter Dr. Wolfgang Weinwurm (Österreich), Sieger Josef Pribyl, Emil Macura (beide Tschechien), Schirmherr Bürgermeister Jürgen Fundke und Turnierleiter Werner Schubert. (Foto: König)
+++ Dschungel bei GWG lichten: „Sofort-Abschreibung auf 1.000 Euro erhöhen“ +++
VLM-Landesvorsitzende Jutta Herzner-Tomei (Ingolstadt): Abschreibungssystem vereinfachen / Liquiditätsvorteil und günstiger Zinseffekt / Normale Abschreibung erst ab 1.000 Euro
INGOLSTADT/MÜNCHEN (08.12.11/jk) – Geringwertige Wirtschaftsgüter (GWG), die sich Unternehmer und Selbständige wie Handwerker, kleine Gewerbetreibende und Freiberufler anschaffen, sollen nach dem Willen des Liberalen Mittelstands einfacher abgesetzt werden können. „Der Grenzwert muss von 410 Euro auf 1.000 Euro erhöht werden“, forderte Jutta Herzner-Tomei, Landesvorsitzende der Vereinigung für Liberale Mittelstandspolitik in Bayern e.V. (VLM), am Donnerstag in Ingolstadt.
Mit den höheren Grenzwerten für Selbstständige und Unternehmer werden nach Ansicht von Herzner-Tomei die Abschreibungsregeln generell übersichtlicher: „Der Dschungel wird gelichtet“, sagte die VLM-Landesvorsitzende. Dadurch entstehe weniger bürokratischer Aufwand für den Mittelstand. Die bisherigen Abgrenzungswerte würden überflüssig.
Zu den geringwertigen Wirtschaftsgütern (GWG) zählen alle abnutzbaren, beweglichen Güter, die schneller an Wert verlieren, als die übliche Abschreibung dauern würde. Ein Computer werde heute nicht mehr die normale zehnjährige Abschreibungsdauer genutzt. Die Anschaffungen müssen selbstständig nutzbar sein und dürfen bisher nicht mehr als 410 Euro zuzüglich Mehrwertsteuer kosten. Dieser Gegenstand kann im Jahr der Anschaffung voll abgeschrieben werden. Bei einem Verzicht auf die Vollabschreibung muss der Gegenstand über die betriebsgewöhnliche Nutzungsdauer abgeschrieben werden.
In einer zweiten Variante können die Anschaffungskosten eines Wirtschaftsgutes von 150,01 Euro bis 1.000 Euro über einen Sammelposten des entsprechenden Jahres aufgenommen und gleichmäßig über fünf Jahre abgeschrieben werden. „Mit erhöhten Grenzwerten wird das ganze Abschreibungssystem vereinfacht“, erläutert Herzner-Tomei die Vorzüge einer Anpassung der Sätze.
Liquiditätsvorteil und günstiger Zinseffekt
Diese neuen Steuerregeln sind nach Ansicht der Mittelstandssprecherin in einer sich abschwächenden Konjunktur sinnvoll. Bei gleich bleibender Gewinnsituation biete die Sofortabschreibung für die Unternehmen und Selbstständigen mehr Vorteile. Durch die Abschreibung entstünden mehr Liquidität und günstige Zinseffekte. Besonders spürbar ist dies laut Steuerexperten bei Büro- oder anderen Einrichtungsgegenständen, die standardmäßig erst nach 13 Jahren komplett abgeschrieben sind. Die klassische Abschreibung über die betriebsgewöhnliche Nutzungsdauer soll erst bei Anschaffungskosten ab 1000 Euro aufwärts gelten, so Herzner-Tomei.
Über den VLM
Der Liberale Mittelstand ist ein Zusammenschluss von mittelständischen Unternehmern, Handwerkern, Freiberuflern sowie Angestellten aus diesen Bereichen, die sich dem liberalen Gedankengut verpflichtet fühlen und dem Mittelstand eine politische Stimme geben wollen.
Die Vereinigung für Liberale Mittelstandspolitik in Bayern e.V. (VLM) wurde 1981 gegründet. Die VLM ist Motor für eine Politik, die Freiheit, unternehmerische Eigeninitiative und Wohlstand für alle zum Ziel hat. Als unabhängige Wirtschafts- und Mittelstandsorganisation steht die liberale Mittelstandsvereinigung der FDP nahe, vertritt aber ihre eigenen Positionen zu aktuellen gesellschaftlichen und politischen Themen.
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+++ Kirchanschöring setzt beim Ehrenamt aufs Internet +++
Deutschlandweit erste Gemeinde beteiligt sich bei www.doogood.org, dem bundesweiten Netzwerk für soziale Verantwortung/ Bürgermeister Hans-Jörg Birner: Wichtiges Werkzeug, ehrenamtliche Helfer und Aufgaben zusammenzubringen
KIRCHANSCHÖRING (02.12.11) - Gegenseitige Hilfe der Menschen und bürgerschaftliches Engagement zählt hier noch viel: Beim Vermitteln von sozialen Aufgaben und ehrenamtlichen Mitarbeitern setzt der 3.200-Seelen-Ort Kirchanschöring (Lkr. Traunstein) als erste Gemeinde Deutschlands auf www.doogood.org. „Wir müssen beim Ehrenamt die Zeichen der Zeit erkennen“, sagte der 44-jährige Bürgermeister Hans-Jörg Birner (CSU) anlässlich des Beitritts zum neuen bundesweiten Internet-Netzwerk für soziale Verantwortung.
Im oberbayerischen Rupertiwinkel zwischen Waginger See und österreichischer Grenze ist die Welt noch in Ordnung: Etwas mehr als ein Drittel der Kirchanschöringer Bevölkerung ist laut Bürgermeister Birner ehrenamtlich tätig. Birner: „Allein 60 Vereine sind aktiv im Dorfleben. Die Vereinsstrukturen sind noch in Ordnung, aber der Nachwuchs bricht uns weg.“ Zudem steigen laut dem Gemeindeoberhaupt die beruflichen Herausforderungen für die Dorfbewohner. Die höhere Berufstätigkeit von Frauen ist auch ausschlaggebend für knappe Zeitbudgets: „Nur wenige haben noch Zeit für ehrenamtliche Aufgaben, deshalb setzen wir jetzt auf die Auswahlfunktion der Ehrenamts-Plattform DOOGOOD“, sagt der Rathaus-Chef.
Internet statt Karteikarten
Um Helfer für diese Aufgaben zu koordinieren, hat die Gemeinde vor einiger Zeit ein „Sozialbüro“ als Knotenpunkt des sozialen Engagements – quasi auf analoger Ebene - eingerichtet. Die Vermittlung auf Basis von Karteikarten ist mühsam, die zunehmenden Daten mit Angebot und Nachfragen manuell kaum zu handeln. Mit Hilfe der neuen Internet-Plattform soll das treffsichere Finden von ehrenamtlichen Helfern leichter gehen.
Großes Angebot an ehrenamtlichen Aufgaben
Hilfe zur Selbsthilfe hat Tradition in Kirchanschöring. Seit 1991 gibt es einen Sozialfonds, aus dem unbürokratisch geholfen wird. „Wir wollen nicht nur auf den Staat vertrauen“, sagt Michaela Stockhammer, im Rathaus für Sozialwesen zuständig. Rund 15.000 Euro sind immer im Topf. 80 bis 100 Dorfbewohner kommen so jedes Jahr durch schlimme Krisen. Nachbarschaftshilfe wird groß geschrieben. Bei einem Ort mit 45 Weilern ist dies unbedingt notwendig. Die Palette an zu vergebenden ehrenamtlichen Tätigkeiten der Gemeinde, aus den Vereinen und kirchlichen Institutionen ist ebenfalls groß: Vorlesen, Begleiten, Spazieren gehen, Gartenhilfe, aber auch die Unterstützung von Familienangehörigen, die einen pflegebedürftigen Menschen betreuen. „Mit DOOGOOD wollen wir auch den Bedarf in der Bevölkerung abfragen“, sagt Michaela Stockhammer.
Ansprache einer neuer Generation von Helfern
Bürgermeister Hans-Jörg Birner war sofort von der neuen Internet-Plattform www.doogood.org begeistert, die ihm ein Mitarbeiter vorstellte. „Es schlummern noch viele freiwillige Helfer in unserer Gemeinde, von denen wir noch gar nichts wissen“, ist sich Birner sicher. Dieses Potential will er mit Hilfe des Internets wecken. Doogood ist für ihn eine gute Lösung, „weil Generationen über das Internet angesprochen werden, die bisher nicht erreicht worden sind.“ Diese Lücke schließe DOOGOOD“, so Birner.
Ehrenamtliche Leistung lohnt sich
In dem Netzwerk für soziale Verantwortung, das am 1. Dezember 2011 offiziell in Berlin vorgestellt wird, melden sich sowohl hilfswillige Ehrenamtliche als auch hilfesuchende Sozialinstitutionen oder Vereine kostenlos an und werden dann zusammen gebracht. „Wer sich gegen eine geringe Gebühr als Premiumnutzer registriert, nimmt zusätzlich an einem attraktiven Geschenk- bzw. Förderungssystem teil“, erläutert Jeanine von Stehlik, Gründerin der bundesweiten Plattform im oberbayerischen Oberhaching. Für jede ehrenamtlich geleistete Stunde wird jeweils ein DOOGOOD-Punkt gut geschrieben, den man dann in unterschiedlichste Prämien eintauschen kann. „Damit wird ehrenamtliche Leistung auch belohnt“, freut sich Bürgermeister Hans-Jörg Birner.
„Kleines Dankeschön“ für ehrenamtliche Arbeit
Anerkennung gab es für verdiente Gemeindemitglieder bisher nur über einen Titel. Die Vereine im Ort stimmten darüber ab. Ehrenamtler des Jahres 2011 sind Georg Roitner jun., der ein großes Musikfest organisiert und eine Typisierungsaktion ins Leben gerufen hat, und Elfriede Allerberger, die als gemeindliche Seniorenbeauftragte rund 800 Stunden im Jahr geleistet hat. In Zukunft soll es nicht nur beim Titel bleiben. DOOGOOD ist laut Bürgermeister Birner ein sehr gutes Werkzeug, über das Prämiensystem „ein kleines Dankeschön“ zu sagen.
Vier Millionen Arbeitsstunden täglich fehlen
„Wir wollen im sozialen Bereich den Bedarf an ehrenamtlicher Mitarbeit decken“, hofft DOOGOOD-Gründerin von Stehlik. In Deutschland besteht allein im sozialen Sektor ein Manko an Arbeitsstunden freiwilliger Helfer von vier Millionen Stunden pro Tag. Das willen man mit DOOGOOD ändern.“ Zusätzlich soll die Mitarbeit der jetzt schon bundesweit rund 30 Millionen ehrenamtlich Tätigen besser anerkannt werden“, sagt die 35-jährige Juristin, die selbst über ein Ehrenamt zur Portalgründung kam.
Für Bürgermeister Birner steht fest: „Jeder einzelne Kirchanschöringer kann jetzt mit seinen individuellen Fähigkeiten in seiner unmittelbaren Umgebung helfen.“ Das gehört für ihn zur Lebensqualität in einer lebendigen Gemeinde. Die Jugend wachse in das Ehrenamt geradezu hinein. „Mit DOOGOOD haben wir das Koordinationsinstrument gefunden. Jeder weiß in Zukunft, wo er helfen kann und wo Hilfe dringend gebraucht wird.“ Mit der Vorreiterrolle im sozialen Engagement wird auch das Credo des Bürgermeisters mit Leben erfüllt, das er sich für seine Gemeinde wünscht: „Do lost se guat leben.“
Über DOOGOOD
Hinter dem Netzwerk DOOGOOD steht die DOOGOOD-Stiftung für soziale Verantwortung mit Sitz in Oberhaching bei München. Sie sichert als beherrschende Gesellschafterin der DOOGOOD Dienstleistungs- GmbH die auf den bürgerschaftlichen “Dritten Sektor“ ausgerichtete Unternehmensstrategie dieser als wirtschaftlicher Geschäftsbetrieb tätigen GmbH. Die Erlöse dieser GmbH gehen entsprechend dem Mehrheitsanteil von 70 Prozent an die DOOGOOD-Stiftung. Das Stiftungsvermögen beträgt 300.000 Euro. Seit 2009 laufen die Vorbereitungen zum Start der Internet-Plattform.
Prominent besetzter Stiftungsrat
Mitglieder im Stiftungsrat sind Susanne Auwärter-Brodbeck (Stuttgart), Achim Beck (London), Oliver Hagedorn (Berlin), Dr. Holger Karsten (Königstein), Prof. Dr. Rüdiger von Rosen (Frankfurt), Dipl.-Kfm. Johannes Wedding (Frankfurt), Nikolaus Turner (Leiter des Arbeitskreises Bürgerstiftungen im Bundesverband Deutscher Stiftungen) und Andreas Westerfellhaus (Präsident des Deutschen Pflegerates). Dem Stiftungskuratorium gehört Elisabeth Hahnke (Mitgründerin der Initiative Rock Your Life) an. Stiftungsrat und Kuratorium entscheiden über die unbürokratische Verwendung der eingehenden Mittel für soziale Zwecke. Sozialinstitutionen, denen dringend erforderliche finanzielle Mittel fehlen, werden von DOOGOOD unterstützt.
Der Stiftungszweck ist auf folgende gemeinnützige und mildtätige Zwecke ausgerichtet: das öffentliche Gesundheitswesen, Kinder-, Jugend- und Altenhilfe und das bürgerschaftliche Engagement zugunsten gemeinnütziger, mildtätiger und kirchlicher Zwecke in Deutschland und darüber hinaus in Europa nachhaltig zu fördern.
Weitere Infos zu Doogood - Netzwerk für soziale Verantwortung
+++ Klinik Prof. Schedel setzt beim Ehrenamt aufs Internet +++
Rehabilitationsklinik beteiligt sich als niederbayernweit erste Einrichtung am bundesweiten Netzwerk www.doogood.org / Prof. Dr. Hannes Schedel: Wichtiges Werkzeug, ehrenamtliche Helfer für zusätzliche Betreuung der Patienten zu finden / Menschen gesucht, die kommunikativ sind / Dankeschön über Prämiensystem
Thyrnau-Kellberg/Oberhaching (02.12.11) – Krebspatienten brauchen in ihrer psychischen Not eine größere Ansprache, um die Zeit in der Rehabilitation zu überstehen. Bei der Suche nach ehrenamtlich tätigen Menschen setzt die Rehabilitationsklinik Prof. Schedel in Thyrnau-Kellberg (Lkr. Passau) niederbayernweit als erste soziale Einrichtung auf das bundesweite Online-Netzwerk www.doogood.org. „Wir suchen Menschen, die kommunikativ sind und Patienten ihre Zeit schenken - zum Spazierengehen, um Vorträge zu besuchen oder Gedächtnisspiele mit ihnen machen“, erklärt Prof. Dr. Hannes Schedel, Leiter der onkologischen Rehabilitationsklinik Prof. Schedel (www.klinik-prof-schedel.de), im bayerischen Thyrnau-Kellberg bei Passau. Die angesehene 205-Betten-Klinik zählt mit jährlich rund 3.000 Patienten zu den größten Rehabilitationseinrichtungen für Krebspatienten im ostbayerischen Raum.
Die ehrenamtlichen Betreuer sollen die hauptamtlichen Mitarbeiter nicht ersetzen, sondern ergänzen. Ehrenamtliche sollen am Wochenende oder am Abend mit den Patienten reden, spielen oder spazierengehen. Gesucht seien kommunikative Menschen, die mit einzelnen Patienten sprechen oder mit einer Gruppe Gedächtnistraining machen.
„Nur wenige Menschen haben noch Zeit für ehrenamtliche Aufgaben, ihre Einsatzzeit wird immer kürzer. Deshalb setzen wir jetzt auf die Auswahlfunktion der Ehrenamts-Plattform DOOGOOD“, sagt der Klinikchef. „Es schlummern noch viele freiwillige Helfer in unserer Umgebung, von denen wir noch gar nichts wissen“, so Prof. Dr. Schedel. Dieses Potential will er mit Hilfe der neuen Internet-Plattform wecken. DOOGOOD sei eine gute Lösung, „weil Generationen über das Internet angesprochen werden, die bisher nicht erreicht worden sind“. Diese Lücke schließt DOOGOOD, so der Klinikchef.
Ehrenamtliche Leistung lohnt sich
In dem Netzwerk für soziale Verantwortung, das am 1. Dezember 2011 offiziell in Berlin vorgestellt wurde, melden sich sowohl hilfswillige Ehrenamtliche als auch Hilfe suchende Sozialinstitutionen oder Vereine kostenlos an und werden dann ähnlich einer Partnerbörse zusammengebracht. Ausgewählt werden können die genauen Tage und Zeiten, an denen freiwillige Engagements benötigt werden. „Wer sich gegen eine geringe Gebühr als Premiumnutzer registriert, nimmt zusätzlich an einem attraktiven Geschenk- bzw. Förderungssystem teil“, erläutert Jeanine von Stehlik, Gründerin der bundesweiten Plattform im oberbayerischen Oberhaching. Für jede ehrenamtlich geleistete Stunde wird jeweils ein DOOGOOD-Punkt gut geschrieben, den man dann in unterschiedlichste Prämien eintauschen kann. „Damit wird ehrenamtliche Leistung auch belohnt“, freut sich Klinikchef Prof. Dr. Hannes Schedel.
„Kleines Dankeschön“ für ehrenamtliche Arbeit
Wer sich in seiner Freizeit unentgeltlich für andere engagiert, tut etwas für die Gesellschaft und beweist aktive Solidarität. Ehrenamtliches Engagement ist ein unverzichtbares Element einer Gesellschaft. Eine Anerkennung gab es für verdiente ehrenamtliche Patientenbetreuer bisher nicht. DOOGOOD ist ein sehr gutes Werkzeug, über das Prämiensystem „ein zusätzliches Dankeschön“ zu sagen, so Prof. Schedel.
Vier Millionen Arbeitsstunden täglich fehlen bundesweit
„Wir wollen im sozialen Bereich den Bedarf an ehrenamtlicher Mitarbeit decken“, hofft DOOGOOD-Gründerin von Stehlik. In Deutschland fehlen laut eigenen Berechnungen allein im sozialen Sektor freiwillige Helfer für vier Millionen Arbeitsstunden pro Tag. Das will man mit DOOGOOD ändern. „Zusätzlich soll die Mitarbeit der jetzt schon bundesweit rund 30 Millionen ehrenamtlich Tätigen besser anerkannt werden“, sagt die 35-jährige Juristin, die selbst über ein Ehrenamt zur Portalgründung kam.
So funktioniert DOOGOOD
Ähnlich einer klassischen Partnerbörse füllt die Klinik ein Suchprofil aus. Dort legt sie fest, welche Art von Helfern sie zu einem bestimmten Zeitpunkt in ihrer Institution benötigt. Auf der anderen Seite erstellen die Ehrenamtsuchenden ein Angebotsprofil, in welchem Bereich, wann und wie lange sie tätig sein möchten. Das DOOGOOD-Matching gleicht darauf Angebote und Nachfragen ab und schlägt freiwilligen Helfern Sozialinstitutionen vor, die ihren Wünschen am besten entsprechen. „Schnell, effizient und mit nur wenigen Klicks werden freiwillige Helfer angeboten“, erläutert Jeanine von Stehlik. DOOGOOD ist in seiner Basisnutzung für alle Teilnehmer kostenfrei. „Wir wollen so viel freiwilliges Engagement wie möglich in die Gesellschaft bringen“, erklärt die Portal-Gründerin.
Über die Klinik Prof. Schedel GmbH
Die Klinik Prof. Schedel GmbH in Thyrnau-Kellberg (Landkreis Passau) ist seit 50 Jahren im Rehabereich tätig. Mit zwölf Ärzten und 125 Mitarbeitern ist das 205-Zimmer-Haus eine der größten Einrichtungen für die Versorgung onkologischer Patienten im südostbayerischen Raum. Die auf einem 30 Hektar großen Areal mit Parkumfeld befindliche Klinik hat die Akzeptanz nahezu aller großen Akutkrankenhäuser und der Universitätskliniken in Bayern für Anschlussbehandlungen. Mit größtmöglicher Transparenz und hoher Qualität werden die Patienten individuell, aber auch leitliniengemäß behandelt.
Über DOOGOOD
Hinter dem Netzwerk DOOGOOD steht die DOOGOOD-Stiftung für soziale Verantwortung mit Sitz in Oberhaching bei München. Sie sichert als beherrschende Gesellschafterin der DOOGOOD Dienstleistungs- GmbH die auf den bürgerschaftlichen “Dritten Sektor“ ausgerichtete Unternehmensstrategie dieser als wirtschaftlicher Geschäftsbetrieb tätigen GmbH. Die Erlöse dieser GmbH gehen entsprechend dem Mehrheitsanteil von 70 Prozent an die DOOGOOD-Stiftung. Das Stiftungsvermögen beträgt 300.000 Euro. Seit 2009 laufen die Vorbereitungen zum Start der Internet-Plattform.
Prominent besetzter Stiftungsrat
Mitglieder im Stiftungsrat sind Susanne Auwärter-Brodbeck (Stuttgart), Achim Beck (London), Oliver Hagedorn (Berlin), Dr. Holger Karsten (Königstein), Prof. Dr. Rüdiger von Rosen (Frankfurt), Dipl.-Kfm. Johannes Wedding (Frankfurt), Nikolaus Turner (Leiter des Arbeitskreises Bürgerstiftungen im Bundesverband Deutscher Stiftungen) und Andreas Westerfellhaus (Präsident des Deutschen Pflegerates). Dem Stiftungskuratorium gehört Elisabeth Hahnke (Mitgründerin der Initiative Rock Your Life) an. Stiftungsrat und Kuratorium entscheiden über die unbürokratische Verwendung der eingehenden Mittel für soziale Zwecke. Sozialinstitutionen, denen dringend erforderliche finanzielle Mittel fehlen, werden von DOOGOOD unterstützt.
Der Stiftungszweck ist auf folgende gemeinnützige und mildtätige Zwecke ausgerichtet: das öffentliche Gesundheitswesen, Kinder-, Jugend- und Altenhilfe und das bürgerschaftliche Engagement zugunsten gemeinnütziger, mildtätiger und kirchlicher Zwecke in Deutschland und darüber hinaus in Europa nachhaltig zu fördern.
+++Schachclub Rottal chancenlos gegen FC Bayern München II +++
2,5:5,5 in der Oberliga / Zweite verliert gegen Gräfelfing / „Dritte“ ist Tabellenführer in der Bezirksliga West
PFARRKIRCHEN/EGGENFELDEN (02.12.2011/jk) - Chancenlos sind die Denksportler des Schachclub Pfarrkirchen in der Oberliga mit 2,5:5,5 vom Gastspiel beim FC Bayern München II zurückgekehrt. Die zweite Garnitur verlor in der Regionalliga Süd-Ost mit 2,5:5,5 gegen Gräfeling. In der Bezirksliga West setzte sich die dritte Mannschaft des Schachclub Rottal mit einem 5:3 über Simbach am Inn an die Tabellenspitze.
Noch relativ glimpflich ging das Oberliga-Duell mit 2,5:5,5 verloren, obwohl die nominelle Überlegenheit noch erdrückender war. Bayern trat mit einem ELO-Schnitt von 2334 an die Bretter, während sich der Schnitt der Rottaler bei 2139 bewegt. Zumindest waren die 2,5 Brettpunkte wichtig für den Abstiegskampf.
Ingo Walch (Brett 5) hatte es mit dem Internationalen Meister Klaus Wockenfuß zu, der aber in ausgeglichener Stellung mit einem frühen Remis einverstanden war (0,5:0,5). Am 4. Brett gab Hans Wagner in der Eröffnung das Läuferpaar und konnte dafür aktiv mit der Dame in die gegnerische Stellung eindringen. Mit den schwarzen Steinen spielend nahm der das Remisgebot seines Gegenübers an (1,0:1,0).
An Brett 2 wurde Josef Ager trotz zäher Verteidigung von seinem Gegner mit den weißen Steinen überspielt (1,0:2,0). Klaus Schwarzmeier (Brett 6) konnte sich lange Zeit mit zwei Springern gegen das Läuferpaar gut halten. Im Endspiel gelang es seinem erfahrenen Gegner, jedoch ein Schlupfloch zu finden und die Partie zu gewinnen (1,0:3,0).
Martin Riediger (Brett 1) setzte in einer unklaren Mittelspielposition ungenau fort, worauf er dem Gegner das Läuferpaar überlassen musste. Damit jeglichen Gegenspiels beraubt ließ sich die Niederlage nur noch hinauszögern (1,0:4,0).
Nicht mehr viel dürfte der Oberliga-Neuling Wolfgang Kücher (Brett 8) auf seine Stellung mit Minusbauern gegeben haben. Im Endspiel gelang es ihm jedoch mit einem Kniff noch das rettende Ufer zu erreichen (1,5:4,5). Auch Gerhard Spiesberger (Brett 7) hatte mit derselben Ausgangslage zu kämpfen, aber durch zähe Verteidigung holte er noch den halben Punkt (2,0:5,0).
Mannschaftsführer Patrick Bensch (Brett 3) übte lange Zeit Druck aus und verfügte über kleine Vorteile, die sich jedoch nicht verwerten ließen (2,5:5,5).
Abstiegskampf am Sonntag, 11. Dezember
Mit 1-5 Mannschaftspunkten bleibt der SC Rottal derzeit auf dem 9. und vorletzten Platz in der Oberliga. Am 11. Dezember treffen dann im CLG-Gebäude mit Rottal und dem Tabellenletzten SV Würzburg die beiden "Kellerkinder" aufeinander. Im Fußball bezeichnet man so ein Match gerne als 6-Punkte-Spiel. Um reale Chancen auf den Klassenerhalt zu wahren, muss ein Sieg her. Im Falle einer Niederlage stünden die Chancen sehr schlecht, da die Gegner in den folgenden Runden nicht einfacher werden.
Regionalliga Süd-Ost
Nach der 2,5:5,5-Auswärtsniederlage gegen Gräfelfing liegt der SC Rottal II .mit 1:5-Mannschaftspunkten und 75, Brettpunkten auf dem 10. und letzten Platz. SK Gräfelfing – SC Rottal 5,5:2,5: Wolfgang Riedel – Dr. Rainer Hartl ½ - ½, Oliver Gesing – Andreas Siemens ½ - ½, Jürgen Hofmann – Klaus Wiedmann ½ - ½, Helge Uhlmann- Dr. Hans Eichinger 1 – 0, Alexander Würdinger – Andreas Nöhbauer ½ - ½, Joachim Olbrich – Edgar Brückl 1:0 kl., Desiderius Meier – Alois Höchtl ½ - ½ , Thomas Sörgel – Gerhard Angermeier1 – 0.
Bezirksliga West:
In der Bezirksliga West setzte sich die dritte Mannschaft des Schachclub Rottal mit einem 5:3 über Simbach am Inn an die Tabellenspitze. SC Rottal III - SC Simbach 5 – 3: Corneliu Grigore-Nikolitsch – Johann Maierhofer0 – 1, Josef Staller- Ernst Putz 1 – 0, Wolfgang Wächter – Georg Putz 0 – 1, Andreas Klinge - Hermann Wimmer 1 – 0, Robert Bachheibl 0 – 1, Dr. Hermann Post – Andreas Putz 1 – 0, Helmut Maier – Albert Huber 1 – 0, Harald Seelentag -Christian Putz 1 - 0.
+++ DOOGOOD vermittelt und belohnt ehrenamtliche Helfer +++
Netzwerk für soziale Verantwortung startet bundesweite Ehrenamtsbörse / Basisnutzung kostenfrei / Prämien-Anerkennung für geleistete Tätigkeiten
BERLIN/OBERHACHING (01.12.11) - Tue Gutes und werde dafür belohnt: www.doogood.org – das neue bundesweite Netzwerk für soziale Verantwortung – ist am 1. Dezember 2011 offiziell online gegangen. „Wir schaffen per Mausklick Transparenz am Markt für ehrenamtliche Tätigkeiten und honorieren dieses Engagement mit Sachprämien“, sagte Jeanine von Stehlik, Gründerin und Vorsitzende der DOOGOOD-Stiftung (Oberhaching bei München), bei der Vorstellung des Internetportals im Tagungszentrum im Haus der Bundespressekonferenz (BPK) am Donnerstag in Berlin.
Das neu gegründete Netzwerk für soziale Verantwortung hat zum Ziel, Notstände im sozialen Bereich durch ehrenamtlich Tätige abzubauen. Bundesweit sind rund 60.000 Sozialinstitutionen, Vereine oder Gemeinden nach Angaben von Jeanine von Stehlik auf www.doogood.org bereits erfasst. DOOGOOD möchte Engpässe und Probleme in sozialen Einrichtungen durch freiwillig Engagierte und mit einem interessanten Belohnungssystem (800 verschiedene Prämien) beheben. „Wir vermitteln freiwillige Helfer effizient, bedarfsgerecht und individuell“, erklärte die 35-jährige Initiatorin.
In Deutschland besteht einer Analyse zufolge alleine im sozialen Bereich jeden Tag ein zusätzlicher Bedarf an freiwilliger Hilfe von rund vier Millionen Stunden. Durch den Wegfall der Zivildienstleistenden steigt diese Zahl dramatisch an. Zusätzlich soll die Mitarbeit der jetzt schon bundesweit rund 30 Millionen ehrenamtlich Tätigen besser anerkannt werden, so die 35-jährige Juristin, die selbst über ein Ehrenamt zur Portalgründung kam.
Dem einschneidenden Personalmangel in sozialen Institutionen stehe auf der anderen Seite eine Vielzahl von Menschen mit viel Freizeit gegenüber. Von Stehlik: „Jeder Einzelne kann mit seinen individuellen Fähigkeiten in seiner unmittelbaren Umgebung helfen. Was fehlte, war bisher eine einfache Koordination. Mit DOOGOOD weiß nun in Zukunft jeder, wo er helfen kann und wo Hilfe dringend gebraucht wird.“ Freiwillige Helfer werden aktiv informiert, wenn in ihrer Nähe Hilfe benötigt wird.
So funktioniert DOOGOOD
Ähnlich einer klassischen Partnerbörse füllen Sozialinstitutionen, gemeinnützige Vereine oder Gemeinden ein Suchprofil aus. Dort legen sie fest, welche Art von Helfern sie zu einem bestimmten Zeitpunkt in ihrer Institution benötigen. Auf der anderen Seite erstellen die Ehrenamtsuchenden ein Angebotsprofil, in welchem Bereich, wann und wie lange sie tätig sein möchten. Das DOOGOOD-Matching gleicht darauf Angebote und Nachfragen ab und schlägt freiwilligen Helfern Sozialinstitutionen vor, die ihren Wünschen am besten entsprechen. „Schnell, effizient und mit nur wenigen Klicks werden freiwillige Helfer angeboten“, erläutert Jeanine von Stehlik. DOOGOOD ist in seiner Basisnutzung für alle Teilnehmer kostenfrei. „Wir wollen so viel freiwilliges Engagement wie möglich in die Gesellschaft bringen“, erklärt die Portal-Gründerin.
Ehrenamt besser organisieren
„Die Gesellschaft kann besser zusammenwirken, wenn es vielerlei Möglichkeiten für ein engagiertes Ehrenamt gibt“, erhofft sich Prof. Dr. Rüdiger von Rosen, DOOGOOD-Stiftungsrat und Vorstandsvorsitzender des Deutschen Aktieninstituts (DAI). Er sieht in DOOGOOD die große Chance, das Ehrenamt besser zu organisieren.
Die zukünftige Versorgung von Menschen mit Pflegeleistungen liegt Andreas Westerfellhaus, Präsident des Deutschen Pflegerats, besonders am Herzen. „Eine bundesweite Ehrenamtsbörse hilft mit, diese große gesellschaftliche Herausforderung zu meistern“, so der DOOGOOD-Stiftungsrat. Der Stiftungsrat entscheidet über die unbürokratische Verwendung der eingehenden Mittel für soziale Zwecke.
"DOOGOOD ist eine fantastische und unkomplizierte Möglichkeit für engagierte Menschen und soziale Organisationen, gewinnbringend zusammen zu kommen“, sagt Elisabeth Hahnke, Mitbegründerin der Bildungsinitiative „ROCK YOUR LIFE!“ und Mitglied im Kuratorium der DOOGOOD-Stiftung. „DOOGOOD wird das Ehrenamt revolutionieren und vielen Menschen die Möglichkeit bieten, genau ihre Talente in genau der Organisation einzubringen, deren Werte und Visionen sie teilen. Bravo!", so Elisabeth Hahnke.
Zusatznutzen für Premium-Anwender
Darüber hinaus bietet DOOGOOD gegen eine geringe Gebühr zusätzliche Serviceleistungen für Premiumnutzer an. Dabei handelt es sich um Serviceleistungen sowohl für Sozialinstitutionen als auch für die Ehrenamtlichen, die sich für einen Prämienempfang registrieren. Für jede ehrenamtlich geleistete Stunde wird jeweils ein DOOGOOD-Punkt gut geschrieben. Die so erworbenen Punkte können dann in einem Prämienbereich, ähnlich wie bei den Meilenprogrammen von Fluglinien, in attraktive Sachprämien – die Palette reicht vom Handy bis zum Auto – oder Bildungsangebote eingetauscht werden. Die Prämien werden von Wirtschaft und Industrie gegen entsprechende Spendenbelege und Bewerbung auf dem Portal zur Verfügung gestellt. Premiumnutzer auf der Seite der suchenden Institutionen können zudem Förderanträge bei DOOGOOD stellen.
Über DOOGOOD
Hinter dem Netzwerk DOOGOOD steht die DOOGOOD-Stiftung für soziale Verantwortung mit Sitz in Oberhaching bei München. Sie sichert als beherrschende Gesellschafterin der DOOGOOD Dienstleistungs- GmbH die auf den bürgerschaftlichen “Dritten Sektor“ ausgerichtete Unternehmensstrategie dieser als wirtschaftlicher Geschäftsbetrieb tätigen GmbH. Die Erlöse dieser GmbH gehen entsprechend dem Mehrheitsanteil von 70 Prozent an die DOOGOOD-Stiftung. Das Stiftungsvermögen beträgt 300.000 Euro. Seit 2009 laufen die Vorbereitungen zum Start der Internet-Plattform.
Prominent besetzter Stiftungsrat
Mitglieder im Stiftungsrat sind Susanne Auwärter-Brodbeck (Stuttgart), Achim Beck (London), Oliver Hagedorn (Berlin), Dr. Holger Karsten (Königstein), Prof. Dr. Rüdiger von Rosen (Frankfurt), Dipl.-Kfm. Johannes Wedding (Frankfurt), Nikolaus Turner (Leiter des Arbeitskreises Bürgerstiftungen im Bundesverband Deutscher Stiftungen) und Andreas Westerfellhaus (Präsident des Deutschen Pflegerates). Dem Stiftungskuratorium gehört Elisabeth Hahnke (Mitgründerin der Initiative Rock Your Life) an. Stiftungsrat und Kuratorium entscheiden über die unbürokratische Verwendung der eingehenden Mittel für soziale Zwecke. Sozialinstitutionen, denen dringend erforderliche finanzielle Mittel fehlen, werden von DOOGOOD unterstützt.
Der Stiftungszweck ist auf folgende gemeinnützige und mildtätige Zwecke ausgerichtet: das öffentliche Gesundheitswesen, Kinder-, Jugend- und Altenhilfe und das bürgerschaftliche Engagement zugunsten gemeinnütziger, mildtätiger und kirchlicher Zwecke in Deutschland und darüber hinaus in Europa nachhaltig zu fördern.
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DOOGOOD – das neue Netzwerk für soziale Verantwortung – vermittelt bundesweit Sozialinstitutionen mit freiwilligen Helfern. Foto: Arnulf Stoffel für Doogood
Texte, Fotos, Radio- und TV-Material hier
Ansprechpartner für Redaktionen:
DOOGOOD-Stiftung, Jeanine von Stehlik, Telefon 089.55052230, E-Mail: jeanine.vonstehlik@doogood.org, www.doogood.org/press.php
Pressebüro König, Dipl.-Kfm. Josef König, Telefon 0171.4459706, E-Mail: info@koenig-online.de
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+++ www.doogood.org vermittelt und belohnt ehrenamtliche Helfer +++
BERLIN/OBERHACHING (01.12.11) - www.doogood.org – das neue bundesweite Netzwerk für soziale Verantwortung – ist am 1. Dezember 2011 offiziell online gegangen. „Wir schaffen per Mausklick Transparenz am Markt für ehrenamtliche Tätigkeiten und honorieren dieses Engagement mit Sachprämien“, sagte Jeanine von Stehlik, Gründerin und Vorstandsvorsitzende der DOOGOOD-Stiftung (Oberhaching bei München), bei der Vorstellung des Internetportals am Donnerstag in Berlin.
Bundesweit rund 60.000 Sozialinstitutionen, Vereine oder Gemeinden sind bereits erfasst. Ähnlich einer klassischen Partnerbörse erstellen auf der anderen Seite die Ehrenamtsuchenden ein Angebotsprofil. Das DOOGOOD-Matching gleicht darauf Angebote und Nachfragen ab und schlägt die entsprechenden Tätigkeiten vor.
In Deutschland besteht einer Analyse zufolge alleine im sozialen Bereich jeden Tag ein zusätzlicher Bedarf an freiwilliger Hilfe von rund vier Millionen Stunden. DOOGOOD möchte diese Engpässe durch freiwillig Engagierte und mit einem interessanten Belohnungssystem beheben. „Wir vermitteln freiwillige Helfer effizient, bedarfsgerecht und individuell“, so Jeanine von Stehlik.
Für Premiumnutzer bietet DOOGOOD gegen eine geringe Gebühr zusätzliche Serviceleistungen an. Für geleistete Stunden werden die Ehrenamtlichen jeweils DOOGOOD-Punkte gut geschrieben, die in über 800 verschiedene, attraktive Prämien eingetauscht werden können. Die Prämien werden von Wirtschaft und Industrie gespendet.
Hinter dem Netzwerk steht die DOOGOOD-Stiftung mit Sitz in Oberhaching. Gründerin und Stiftungsvorsitzende Jeanine von Stehlik (35) hat seit 2009 die Plattform mit einem Team entwickelt.
Mitglieder im Stiftungsrat sind u. a. Susanne Auwärter-Brodbeck (Stuttgart), Oliver Hagedorn (Berlin), Prof. Dr. Rüdiger von Rosen (Frankfurt), Andreas Westerfellhaus (Präsident Deutscher Pflegerat) und Nikolaus Turner (Leiter des Arbeitskreises Bürgerstiftungen im Bundesverband Deutscher Stiftungen). Dieser Stiftungsrat entscheidet über die unbürokratische Verwendung der eingehenden Mittel für soziale Zwecke. Elisabeth Hahnke (Rock Your Life) gehört dem Kuratorium der Stiftung an.
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DOOGOOD-Stiftung, Jeanine von Stehlik, Telefon 089.55052230, E-Mail: jeanine.vonstehlik@doogood.org, www.doogood.org/press.php
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+++ Bundeswirtschaftsminister am Stand des Liberalen Mittelstandes+++
VLM-Landesvorsitzende Jutta Herzner-Tomei trifft Dr. Philipp Rösler
LANDSHUT/INGOLSTADT (30.11.11/jk) – Die bayerische Landesvorsitzende des Liberalen Mittelstandes, Jutta Herzner-Tomei, hat Bundeswirtschaftsminister Dr. Philipp Rösler (FDP) am 26.11.11 am Rande des FDP-Landesparteitages im niederbayerischen Landshut getroffen.
Jutta Herzner-Tomei pflichtete dem Bundeswirtschaftsminister bei, der sich selbstkritisch gab. “Wir haben zu spät gemerkt, dass soziale Marktwirtschaft deutlich mehr ist als das Senken von Steuern.” Gerade in der aktuellen Krise müsse sich die FDP profilieren, so Rösler. Mit Blick auf die Finanzkrise sagte Rösler weiter, eine wieder erstarkte FDP sei notwendig, um drei Dinge zu verhindern: eine Steuerunion, eine Transferunion und Jürgen Trittin als Finanzminister.
In der aktuellen Finanz- und Schuldenkrise werde die FDP gerade jetzt mit ihrem Sachverstand gebraucht, so Rösler. “Wir dürfen uns nicht kleiner machen als wir sind”, rief der Parteichef den rund 400 Delegierten zu.
Die bayerische Landesvorsitzende des Liberalen Mittelstandes freute sich, dass der Bundeswirtschaftsminister die gute Wirtschaftspolitik im Freistaat zur Kenntnis nahm. Die Arbeitslosenquote im Freistaat liege mit 3,3 Prozent so niedrig wie noch nie, die Zahl der sozialversicherungspflichtig Beschäftigten mit 4,7 Millionen höher als je zuvor. Die geringe Jugendarbeitslosigkeit von gerade mal 2,4 Prozent ist im europäischen Vergleich nahezu einmalig. Dazu kommt, dass die bayerischen Unternehmen Rekordumsätze und -exporte verzeichnen können. Zudem tilge der Freistaat Schulden, was in anderen Bundesländern Staunen verursacht.
Die Schwerpunkte der Arbeit in Bayern sind laut Herzner-Tomei, die Energiewende mittelstandsfreundlich zu gestalten, die Breitbandversorgung auszubauen und den Fachkräftemangel zu bekämpfen.
Die liberalen Mittelstandsvertreter begrüßen die von der Bundesregierung beschlossene Anhebung der Verdienstgrenzen für Minijobber. Minijobber sollen künftig 450 Euro statt bisher 400 Euro im Monat verdienen dürfen. Bei Midijobs soll die Grenze von 800 auf 850 Euro steigen. Erstmals seit 2003 werden diese Verdienstgrenzen angehoben. Dies sei ein wichtiger Beitrag zum Inflationsausgleich, so Herzner-Tomei. Auch könnten die Beschäftigten dadurch rentenrechtlich Vorteile erhalten.
Über den VLM
Der Liberale Mittelstand ist ein Zusammenschluss von mittelständischen Unternehmern, Handwerkern, Freiberuflern sowie Angestellten aus diesen Bereichen, die sich dem liberalen Gedankengut verpflichtet fühlen und dem Mittelstand eine politische Stimme geben wollen.
Die Vereinigung für Liberale Mittelstandspolitik in Bayern e. V. (VLM) wurde 1981 gegründet. Die VLM ist Motor für eine Politik, die Freiheit, unternehmerische Eigeninitiative und Wohlstand für alle zum Ziel hat. Als unabhängige Wirtschafts- und Mittelstandsorganisation steht die liberale Mittelstandsvereinigung der FDP nahe, vertritt aber ihre eigenen Positionen zu aktuellen gesellschaftlichen und politischen Themen.
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Hoher Besuch beim Stand des Liberalen Mittelstandes: LM-Bundesvorstandsmitglied Gerhard Drexler (Freyung), Bundeswirtschaftsminister Dr. Philipp Rösler, VLM-Landesvorsitzende Jutta Herzner-Tomei (Ingolstadt) und Stv. Landesvorsitzender Andreas Keck (München). Foto: König
+ + + Neuer Sprachlehrgang: Fit in Finanz-Englisch + + +
Online-Training und Workshops bereiten Fach- und Führungskräfte auf „Cambridge Financial English“-Abschlusstest vor / Start des Lehrgangs ist im Januar 2012
BASEL (30.11.11/jk) – Weltweit ist Englisch die wichtigste Sprache der Finanzwelt. Für Fach- und Führungskräfte wird das stilsichere Beherrschen der Fachsprache im Finanz- und Rechnungswesen immer wichtiger. Speziell für diese Zielgruppe hat die Betriebswirtschaftliche Institut & Seminar Basel AG in Zusammenarbeit mit ihrem Schwesterunternehmen Atlas Business Language GmbH und der renommierten Universität Cambridge den zwölfmonatigen Lehrgang „Cambridge Financial English“ entwickelt. Der neue Lehrgang wird zum ersten Mal ab Januar 2012 durchgeführt. „Bewerber mit exzellentem Finanz-Englisch haben bei Personalleitern und Headhuntern bessere Karten“, sagt Dr. Ralf Andreas Thoma, Studienleiter der BWL-Instituts & Seminar Basel AG. Weitere Informationen und Anmeldung für diesen Lehrgang unter http://www.ablzurich.ch/Cambridge_Financial_English.html.
Der neue Lehrgang ist als Online-Training organisiert und wird durch begleitende Workshops ergänzt. Inhaltlich beschäftigen sich die Module u. a. mit Financial Reporting, Company Financial Strategy, Risk Assessment and Analysis, Banking, Insurance, Investment Banking, Ethics and Professionalism, Debt-Recovery and Credit Policy, Bankruptcy sowie Acquisitions and Mergers und Environmental and Sustainability Issues. Dazu kommt die individuelle, persönliche Betreuung durch Douglas Jackson, den Leiter von Atlas Business Language (http://www.ablzurich.ch> http://www.ablzurich.ch), via E-Mail, Telefon oder Skype. Der Start des Lehrgangs ist eine Einführung via Skype-Konferenz am Freitag, 13. Januar 2012, um 18 Uhr. Der erste Workshop findet am Samstag, 21. April 2012, der zweite Workshop am 22. September 2012, der Strategie-Workshop am 8. Dezember 2012, jeweils in Basel, statt. Die Lehrgangsteilnehmer können sich im Januar 2013 dem Cambridge-Abschlusstest stellen.
Die Abschlussprüfung der Universität Cambridge beinhaltet laut Dr. Ralf Andreas Thoma Tests zu den vier zentralen sprachlichen Fähigkeiten: Lesen, Schreiben, Zuhören und Sprechen. An diesen Anforderungen orientiere sich auch der Lehrgang. „Jeder Test basiert auf realistischen Texten, Aufgaben und Themen, denen sich Führungskräfte aus dem Finanz- und Rechnungswesen auch in ihrer täglichen Arbeit gegenüber sehen“, so der Studienleiter. Der Teilnehmer soll nach dem Lehrgang in der Lage sein, in einem internationalen Umfeld sicher und kompetent Themen des Finanz- und Rechnungswesens diskutieren zu können.
Die Teilnahmegebühr für den „Cambridge Financial Englisch“-Lehrgang beträgt 2.550 CHF. Aktuelle und ehemalige Teilnehmer des BWL-Instituts erhalten 20 Prozent Rabatt (2.040 CHF).
Atlas Business Language ABL GmbH/ BWL-Institut & Seminar Basel AG
Die Atlas Business Language ABL GmbH (Zürich) als Schwesterunternehmen der Betriebswirtschaftlichen Institut & Seminar Basel AG hat sich seit 2001 auf Sprachkurse in allen Geschäftssprachen spezialisiert. ABL versteht sich als spezialisierter Anbieter von Firmenkursen. Zu den Kunden zählen internationale Konzerne wie Canon, Sunrise, Würth, MAN oder Credit Suisse. Alle ABL-Trainer sind diplomierte Sprachlehrer mit mindestens drei Jahren Berufserfahrung. Dies garantiert einen lebendig gestalteten, auf die individuellen Bedürfnisse der Teilnehmer zugeschnittenen Unterricht. Weitere Infos unter www.ablzurich.ch.
Die 1999 in Basel gegründete Betriebswirtschaftliches Institut & Seminar Basel AG bietet als privates Weiterbildungsinstitut ein praxisorientiertes effizientes Studienangebot. Über 100 Teilnehmer schreiben sich jährlich in die Intensivstudiengänge ein. Ergänzende Seminarveranstaltungen begleiten die Intensivstudiengänge. Das Institut hat 2007 das eduQua-Zertifikat (Schweizerisches Qualitätszertifikat für Weiterbildungsinstitutionen) erhalten, das 2010 bestätigt worden ist. Außerdem ist das Institut Mitglied im Schweizerischen Verband für Erwachsenenbildung (SVEB) und der European Association of Distance Learning (EADL).
+++ Polizeibeamten-Besoldung: „Luftnummer der Opposition“ +++
Jutta Herzner-Tomei, Stv. Vorsitzende des AK Polizei der FDP Bayern: FW-Chef Aiwanger wiegelt Beamte auf“ / Liberale haben sich für Leistungen der Beamten eingesetzt

MÜNCHEN/INGOLSTADT (27.11.11/jk) - Als Luftnummer der Opposition bezeichnet Jutta Herzner-Tomei, Stv. Vorsitzende des Arbeitskreis Polizei der FDP Bayern, Vorwürfe von FW-Chef Hubert Aiwanger zur Beamtenbesoldung. „Die Opposition wiegelt die Beamten gegen die Staatsregierung auf“, wirft Herzner-Tomei dem FW-Chef vor.
Die Opposition versuche sich auf dem Rücken der Polizisten zu profilieren und ihr Süppchen zu kochen, so die liberale Polizeiexpertin. Die Liberalen hätten sich für die Leistungen zugunsten der bayerischen Beamtinnen und Beamten eingesetzt. Demnach steigen die Bezüge zum 1. Januar 2012 um 1,9 Prozent und einem Sockelbetrag von 17 Euro. Der zweite Schritt von 1,5 Prozent kommt zum 1. November 2012. Darüber hinaus werden die Leistungsstufen und -prämien als eines der Kernelemente des Neuen Dienstrechts ab 1. Januar 2013 wieder aufleben. Bereits im Vorgriff auf das neue Dienstrecht seien rund 18.000 zusätzliche Beförderungsmöglichkeiten im Doppelhaushalt 2009/2010 geschaffen worden.
Jutta Herzner-Tomei verweist auf weitere Leistungen wie die Fortführung der unbefristeten Altersteilzeit. Die regelmäßige wöchentliche Arbeitszeit werde in zwei Schritten zum 1. August 2012 und zum 1. August 2013 auf die 40-Stunden-Woche zurückgeführt. Die jährliche Sonderzahlung werde unverändert weiter gewährt. Die Zulage für Dienst zu ungünstigen Zeiten in der Nacht sei verdoppelt worden. Die Jubiläumszuwendung bleibe in vollem Umfang erhalten. Die Wegstreckenentschädigung werde nicht abgesenkt.
Die Polizeibeamtinnen und Polizeibeamten sollten nicht vergessen, so Herzner-Tomei, dass die früheren Sparprogramme auf das finanzielle Desaster bei der BayernLB zurückzuführen seien, die auf die Ära der CSU-Alleinregierung zurückgehen. Die FDP habe mit der Einstellung von jeweils 500 Polizeibeamten in den Jahren 2009 und 2010 Wort gehalten.
„Fazit: Die Staatregierung unternimmt enorme Anstrengungen zugunsten der Beamtinnen und Beamten. Die Liberalen lassen sie nicht im Regen stehen“, sagt Herzner-Tomei. Die Opposition trage auf dem Rücken der Staatsdiener in Uniform ein unseliges Wahlkampf-Vorgeplänkel aus.
+++ Fundgrube für Waffen-Sammler / Einladung zur Pfänder-Versteigerung +++
Gaspistole und Drilling kommen unter den Hammer: K-D Handels- und Pfandhaus GmbH (Dietenhofen), bundesweit erstes auf Waffen spezialisiertes Leihhaus, versteigert am Donnerstag, 24. November 2011, ab 18 Uhr nicht ausgelöste Pfandsachen / Bieter können online Vorgebot abgeben / Interessante Einkaufsquelle für Waffensammler
DIETENHOFEN (14.11.11/jk) - "Zum Ersten, zum Zweiten, zum Dritten …": Mehr als 120 unterschiedliche Posten – von der Gaspistole für zehn Euro bis zum Drilling-Jagdgewehr für 4.000 Euro Aufrufpreis – kommen am 24. November 2011 ab 18 Uhr im K-D Handels- und Pfandhaus GmbH im mittelfränkischen Dietenhofen (Lkr. Ansbach) unter den Hammer. Der öffentlich bestellte und vereidigte Auktionator Richard Kaufmann (Schechen) wird die nicht ausgelösten Pfandsachen im bundesweit ersten auf Waffen spezialisierten Pfandleihhaus versteigern. Interessierte Bieter, die eine Erwerbsberechtigung nachweisen müssen, können auch online ein Vorgebot abgeben. Die Pfandsachen sind vor Ort am Versteigerungstag ab 16 Uhr und im Internet unter http://www.waffen-pfandleihhaus.de/html/versteigerung.html zu besichtigen.
Geld gegen Waffe ist ein gefragtes Finanzierungsmodell: Das bundesweit erste auf Waffen spezialisierte Pfandhaus hat 2010 vom Wirtschaftsaufschwung profitiert und die Pfandsumme gegenüber dem Vorjahr um 24 Prozent gesteigert. „Selbstständige und Unternehmer setzen Sport- oder Jagdwaffen als Pfand ein, um unbürokratisch einen kurzfristigen Finanzengpass zu überbrücken“, sagt Geschäftsführer Thomas Dachsbacher.
Wenn es der Waffen-Eigentümer nicht schafft, die Auslösesumme nach der vereinbarten Laufzeit von 90 Tagen aufzubringen, sei es möglich, diese Frist zu verlängern. Rund 60 bis 70 Prozent der Kunden nutzen diese Möglichkeit. Für beliehene Bilder und andere Gegenstände werden die Gebühren für den vollen Monat berechnet. Ein angebrochener Monat zählt immer als voller Monat. „Kreditsumme, Zinsen und Gebühren werden erst bei der Abholung der Pfandsache fällig“, sagt Dachsbacher. Es fallen 1 Prozent Kreditzinsen pro Monat an. Die Gebührenvergütung ist bis zu einem Kredit von 300 Euro vom Gesetzgeber vorgegeben. Bei einem Kreditbetrag über 300 Euro liegt die Vergütung bei 2,5 Prozent.
Nur zehn Prozent der Pfänder gehen nach der Erfahrung des mittelfränkischen Pfandleihers in die Versteigerung. In 90 Prozent der Fälle werde die Jagdwaffe oder die Sportpistole wieder ausgelöst. „Manch ein Pfand wurde noch am Pult des Auktionators ausgelöst“, weiß Thomas Dachsbacher. Der Pfandkreditkunde habe bis zur letzten Minute Zeit, seinen verpfändeten Gegenstand auszulösen.
Mehrmals im Jahr werden die nicht ausgelösten Gegenstände versteigert und damit zu einer interessanten Einkaufsquelle für Waffensammler. Ein öffentlich bestellter und vereidigter Auktionator versteigert die nicht eingelösten Pfänder. Wenn die Pfandgegenstände mehr Geld einbringen als der Kredit dafür betrug, bekommen das überschüssige Geld, abzüglich der Gebühren, die Kunden. "Manchmal verdienen sich die Kreditnehmer noch ein paar zusätzliche Euro", weiß Dachsbacher.
Sinnvolles Werkzeug der Zwischenfinanzierung
Der Pfandkredit ist eine schnelle Kredit-Alternative ohne bürokratische Hürden und Nachfragen wie die Schufa-Auskunft oder ein Einkommensnachweis. „Wir sind der Finanzpartner von Kleinunternehmern, Selbstständigen und Handwerkern“, sagt Thomas Dachsbacher. Der Pfandkredit werde von Mittelständlern und Handwerkern als Werkzeug der Zwischenfinanzierung genutzt. „Unternehmer brauchen heute schnell und sehr kurzzeitig Geld.“ Die Kreditbearbeitungszeit sei bei den Banken in solchen Fällen oft sehr lang. Beim Pfandkredit gilt seit vorchristlicher Zeit das Prinzip „Geld gegen Pfand“ – innerhalb von Minuten. Für viele Selbstständige, Existenzgründer oder Kleingewerbetreibende sei es mittlerweile sehr schwierig oder gar unmöglich geworden, bei finanziellen Engpässen kurzfristig von ihrer Bank ein Überbrückungsdarlehen zu erhalten.
Über die K-D Handels- und Pfandhaus GmbH
Die K-D Handels- und Pfandhaus GmbH wurde 2007 als bundesweit erstes Pfandleihhaus für Waffen gegründet. Inzwischen wurde das Spektrum um Kunst und Antiquitäten erweitert. Das fränkische „Fort Knox“ bietet zudem einen langfristigen Einlager-Service für Waffen, Kunst und Antiquitäten. Seit 1989 ist das Familienunternehmen, das von Edith Krafft-Dachsbacher gegründet wurde, im Handel mit neuen und gebrauchten Sport- und Jagdwaffen tätig. Geschäftsführer Thomas Dachsbacher (30) ist seit 2001 im Unternehmen. Prokurist Gerhard Dachsbacher (58) ist als Waffen- und Kunstexperte tätig. Sieben Mitarbeiter sind bei K-D beschäftigt. Das Unternehmen verfügt über die Waffenhandelsgenehmigung sowie die Pfandleihhausgenehmigung. Die K-D Handels- und Pfandhaus GmbH ist Mitglied im Zentralverband des Deutschen Pfandkreditgewerbes e. V. (ZDP) und Verband Deutscher Büchsenmacher und Waffenfachhändler (VDB). Mehr als eine Million Menschen nutzen in Deutschland den Pfandkredit, um Finanzengpässe zu überbrücken. Der Umsatz der Pfandkreditbetriebe erreichte nach Angaben des Zentralverbandes des Deutschen Pfandgewerbes (ZdP) im Jahr 2010 mit über 580 Millionen Euro ein neues Rekordhoch. Die ersten Leihhäuser wurden vor rund 360 Jahren in Hamburg und Regensburg eröffnet.
+ + + Politiker-Schachturnier in Berlin: Josef König auf Platz 8 + + +
Stv. FDP-Bezirksvorsitzender holte 4,5 Punkte aus 7 Runden / Zwei Vorjahressieger am Schachbrett bezwungen / Beste Feinwertungszahl / 46 Denksportler aus Politik, Diplomatie und Wirtschaft am Start / Traditionsturnier „Politiker spielen Schach“ in der Quadriga-Hochschule am Werderschen Markt in Berlin
Berlin/Pfarrkirchen (05.11.11) – Der stellvertretende FDP-Bezirksvorsitzende Josef König (Schachclub Rottal) hat beim 21. Politiker-Schachturnier in Berlin mit 4,5 Punkten aus sieben Runden den 8. Platz belegt. 46 Denksportler aus Politik, Diplomatie und Wirtschaft waren am vergangenen Samstag am Start in der Quadriga-Hochschule am Werderschen Markt.
Bereits zum fünften Mal ging der Rottaler Denksportler bei dem vom Berliner Schachverband ausgerichteten Turnier „Politiker spielen Schach“ in der Bundeshauptstadt an die Bretter. Zunächst spielte er furios auf: Mit Siegen gegen Dr. Thomas Gaudzun (SPD/Berlin) und Gundsamba Lkhagvodorj (Mongolei) ging es gut los. Es lief noch besser: Mit den weißen Steinen gewann König gegen Ralf Seibicke, Präsident des Landesrechnungshofes Sachsen-Anhalt/Magdeburg und zweifacher Gewinner des Turniers. In der vierten Runde folgte ein Unentschieden gegen den Vorjahressieger Ulf von Hassel (CDU), ein Enkel des früheren Bundestagspräsidenten Kai-Uwe von Hassel. Eine Runde später besiegte König wieder einen früheren Sieger des Turniers: Dietmar Lindemann (Bündnis 90/Die Grünen), Mitarbeiter von Hans-Christian Ströbele.
Mit 4,5 Punkten aus fünf Runden durfte der 45-jährige Diplom-Kaufmann und Journalist an Brett eins des Turniers gegen den späteren Sieger Dirk Jordan antreten. In einer spannenden Partie mit den weißen Steinen war der rund 300 DWZ-Punkte bessere Dresdner überlegen. In der letzten Runde war Edmund Lomer, CDU-Ratsherr in Eckernförde, ein großer Prüfstein. Mit den schwarzen Steinen verlor König die Partie. Im Gewinnfall wäre ein zweiter Platz möglich gewesen. Mit seinem achten Platz nahm Josef
König in der Wertungsklasse „Profis II“ (Wertungszahl unter 1900) den dritten Platz ein. Mit der besten Feinwertungszahl von 32,0 Punkten hatte König die schwersten Gegner des Turniers.
In der internen Liberalen-Wertung kam der stv. Niederbayerische Bezirksvorsitzende hinter Hans-Jürgen Beerfeltz, Staatssekretär des Bundesministeriums für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (3.), auf Platz zwei vor FDP-MdB Heinz Lanfermann (16.) und Gerd Arlt (Oberhausen/20.).
Gespielt wurden sieben Runden nach Schweizer System. Jeweils punktgleiche Spieler treffen aufeinander. Je besser man spielt, umso stärker werden die Gegner im Verlauf des Turniers. Grundsätzlich hat jeder Spieler zehn Minuten Bedenkzeit pro Partie, allerdings müssen im Verein spielende „Profis“ den Amateuren eine Zeitvorgabe leisten.
Die Teilnehmer werden der Fairness halber in drei Gruppen eingeteilt: Die meisten Politik-Größen treten als Schach-Amateure an. Profis I mit einer internationalen Wertungszahl von 2000 und höher spielen in der höchsten Kategorie mit der geringsten Zeitvorgabe. Josef König ist mit einer aktuellen Wertungszahl von 1850 den Profis II zugeordnet. Er beschäftigt sich seit fast 30 Jahren mit den Varianten am Schachbrett und spielt für den Schachclub Rottal. Größter Einzelerfolg war 1987 der Gewinn des niederbayerischen Pokalwettbewerbs.
Das beste Ergebnis in der Turnierlaufbahn schaffte König vor zwei Jahren, als er den vierten Gesamtplatz erreichte und Bester der Profis 2 wurde. 2008 erreichte er unter 56 Spielern den 6. Platz, im Jahr 2007 kam er unter 66 Spielern auf den 15. Platz. Bei seinem ersten Gastspiel auf Berliner Schach-Parkett im Jahr 2006 erreichte er mit 4,5 Punkten aus sieben Runden den zwölften Platz unter 57 Spielern.
Endstand: 1. Dr. Dirk Jordan (Dresden) 6,5 Punkte aus 7 Partien/31 BH; 2. Rainer Dambach (Pasewalk) 5,5/29,5; 3. Hans-Jürgen Beerfeltz (FDP/Staatssekretär Entwicklungshilfeministerium) 5,5/2,5; 4. Ulf von Hassel (CDU/Magdeburg) 5,0/29,5; 5. Dr. Gerhard Köhler 5,0/28,5; 6. Thomas Delling 5,0/25,5; 7. Edmund Lomer 5,0/24,5; 8. Josef König (FDP/Pfarrkirchen) 4,5/32,0; 9. Dietmar Lingemann (Grüne/Bündnis 90/ Berlin) 4,5/29,0; 10. Gundsamba Lkhagvodorj (Mongolei) 4,5/29,0; 11. Alfred Seppelt (Berlin) 4,5/25,5; 16. Heinz Lanfermann (FDP-MdB, Brandenburg) 4,0/25,5;

Entscheidender Kampf an Brett 1: Der stellvertretende FDP-Bezirksvorsitzende Josef König (Pfarrkirchen/links) spielte in der sechsten Runde beim Politiker-Schachturnier gegen den späteren Sieger Dr. Dirk Jordan aus Dresden. Fotos: Dagobert Kohlmeyer.
+++ Gerhard Drexler im Bundesvorstand des Liberalen Mittelstandes +++
47-jähriger Freyunger vertritt als Beisitzer erstmal den VLM Bayern im engeren Spitzengremium: „Wir lehnen Mindestlohn ohne Wenn und Aber ab“/ Wichtigster Erfolg in der politischen Karriere
Stuttgart / Freyung (05.11.11) – Gerhard Drexler (47) aus Freyung vertritt im engeren Bundesvorstand des Liberalen Mittelstands die bayerischen Farben. Mit 81,5 Prozent der Stimmen wurde der Geschäftsführer der Drexler Finanzmanagement Versicherungs- & Fondsmakler GmbH am Samstag (05.11.11) auf der Bundesdelegiertenversammlung in Stuttgart gewählt.
Gerhard Drexler, bisher schon stellvertretender Landesvorsitzender und niederbayerischer Bezirksvorsitzender, erreichte das drittbeste Ergebnis aller Beisitzer-Kandidaten. „Der liberale Mittelstand im Freistaat ist damit erstmals im engeren Bundesvorstand vertreten“, freute sich die bayerische VLM-Landesvorsitzende Jutta Herzner-Tomei (Ingolstadt).
In seiner Bewerbungsrede erinnerte Gerhard Drexler an den von ihm initiiertem Antrag und vom FDP-Parteitag in Rostock angenommenen Beschluss, den Solidaritätszuschlag abzuschaffen. Drexler ging in seiner Rede auch auf die aktuelle Mindestlohndebatte ein, die Ankündigung der CDU, eine Lohnuntergrenze einzuführen: „Wir lehnen den Mindestlohn ohne Wenn und Aber ab“, sagte Gerhard Drexler. Ein Mindestlohn sei im schwarz-gelben Koalitionsvertrag aus guten Gründen abgelehnt worden. Die flächendeckende Einführung koste besonders in strukturschwachen Regionen viele Arbeitsplätze. Was für München gelte, könne nicht auf Bayerisch Eisenstein übertragen werden, so Gerhard Drexler.
“Diese Wahl ist der wichtigste Erfolg in meiner politischen Karriere“, meinte Gerhard Drexler nach seiner Wahl in die LM-Spitze zufrieden. Der Unternehmerverband vertrete als zweitgrößte Vorfeldorganisation der FDP bundesweit rund 1.300 Mitglieder in einem nahezu flächendeckenden Netz von 14 Landes- und zahlreichen Regionalverbänden.
Als neuen Bundesvorsitzenden wählte die Bundesversammlung mit 96 Prozent den Thüringer Landtagsabgeordneten und Vorstandsvorsitzenden der Friseur Masson AG, Thomas L. Kemmerich.
Dr. Heinrich Kolb, MdB, der die Bundesvereinigung Liberaler Mittelstand 2001 im Reichstag in Berlin mitgegründet hatte und zehn Jahre an der Spitze gestanden war, trat nicht mehr an.
Über den Liberalen Mittelstand
Der Liberale Mittelstand ist ein Zusammenschluss von mittelständischen Unternehmern, Handwerkern, Freiberuflern sowie Angestellten aus diesen Bereichen, die sich dem liberalen Gedankengut verpflichtet fühlen und dem Mittelstand eine politische Stimme geben wollen. Die Vereinigung für Liberale Mittelstandspolitik in Bayern e.V. (VLM) wurde 1981 gegründet. Die VLM ist Motor für eine Politik, die Freiheit, unternehmerische Eigeninitiative und Wohlstand für alle zum Ziel hat. Als unabhängige Wirtschafts- und Mittelstandsorganisation steht die liberale Mittelstandsvereinigung der FDP nahe, vertritt aber ihre eigenen Positionen zu aktuellen gesellschaftlichen und politischen Themen.
Bildtext: Personalien im Liberalen Mittelstand: Vorstandsmitglied Gerhard Drexler aus Freyung (links) gratuliert dem neuen Bundesvorsitzenden Thomas L. Kemmerich.
Foto: König
+++ Michael Fahmüller (CSU) löst Bruni Mayer als Landrat ab +++
Der Bürgermeister von Egglham gewinnt mit 60,28 Prozent vor Josef Guggemos (22,66 Prozent) und Peter Gräfinger mit 17,06 Prozent
PFARRKIRCHEN (23.10.11/jk) – Die Entscheidung war deutlich: Michael Fahmüller (CSU) löst als Landrat des Landkreises Rottal-Inn Bruni Mayer (UWG) ab. Der 43-jährige Bürgermeister von Egglham erreichte im ersten Wahlgahn 60,28 Prozent. Josef Guggemos (Freie Wähler) kam auf 22,66 Prozent, Peter Gräfinger (Liste Gräfinger) auf 17,06 Prozent. Nach dem vorläufigen amtlichen Endergebnis haben 23.340 Wähler für Fahmüller gestimmt. Die Wahlbeteiligung liegt bei 41,44 Prozent.
"Ich bedanke mich für das große Vertrauen", sagte Wahlsieger Fahmüller. Er habe mit einem knapperen Ergebnis gerechnet. Er wolle zum Wohle des Landkreises mit allen an einem Strang ziehen, sagte Fahmüller. "Die Gunst des Wählers ist schwarz", sagte der unterlegene Landratskandidat Josef Guggemos. Der Wahlkampf von Seiten der CSU sei deutlich besser gelaufen. Er habe weder mit einem so deutlichen Abstand nach oben noch einem so geringen Abstand zum dritten Bewerber gerechnet, so Guggemos. Die noch amtierende Landrätin Bruni Mayer wünschte Fahmüller viel Kraft für seine neue Aufgabe: "Der Bürger hat die oberste Priorität."
+++ Medizin/Onkologie: Wundheilung aktiv beschleunigen +++
Rehabilitationsmediziner der Klinik Prof. Schedel in Kellberg bei Passau setzen auf innovative Therapieverfahren bei der Wundheilung / Hydroaktive Wundauflagen fördern natürlichen Heilungsprozess
THYRNAU-KELLBERG (20.10.11/jk) – Nach Krebsoperationen setzen bayerische Rehabilitationsmediziner bereits während der Heilung von offenen Wunden auf innovative Therapieverfahren. „Statt nur Verbände zu wechseln, muss die Zeit genutzt werden, um die Beweglichkeit des Patienten möglichst frühzeitig herzustellen“, sagt Prof. Dr. Hannes Schedel, Leiter der onkologischen Rehabilitationsklinik Prof. Schedel (www.klinik-prof-schedel.de), im bayerischen Thyrnau-Kellberg bei Passau. Die 205-Betten-Klinik zählt mit jährlich rund 3.000 Patienten zu den größten Rehabilitationseinrichtungen für Krebspatienten im ostbayerischen Raum.
Der Wundheilung kommt in der onkologischen Rehabilitation eine entscheidende Rolle zu: Nur mit Hilfe eines modernen Wundmanagements heilt laut Professor Schedel die Wunde schneller und verbessert die Lebensqualität des Patienten: „Durchlässige Wundauflagen mit besonderer Beschichtung unterstützen und fördern den natürlichen Heilungsprozess.“ Rund ein Drittel der Reha-Patienten habe nach dem Akuteingriff ein Problem mit der Wundheilung. Von einem modernen Therapieverfahren profitieren laut Prof. Schedel Patienten, Mediziner, Pflegekräfte und die Gesellschaft. Der Patient erhalte durch moderne Wundbehandlung mehr Bewegungsfreiheit, Ärzte und Pflegekräfte werden entlastet. Eine schnellere Heilung sorgt dann auch für kürzere Klinikaufenthalte.
Rund 90 Prozent der Patienten in der Klinik Prof. Schedel können nach dreiwöchiger Anschlussheilbehandlung (AHB) an eine Operation mit verheilter Wunde nach Hause entlassen werden, somit auch früher wieder ihrem normalen Alltag nachgehen. Mit Wundheilung bezeichnet man den körpereigenen Verschluss einer Wunde durch weitestgehende Wiederherstellung des beschädigten Körpergewebes. „Das ist ein natürlicher Prozess, der von uns aber therapeutisch optimiert werden kann“, sagt Chefarzt Dr. med. Markus Higi von der Klinik Prof. Schedel.
Phasengerecht, individuell und problemorientiert
Die moderne Wundbehandlung erfolgt nach Angaben des Mediziners phasengerecht, individuell und problemorientiert. Die Auswahl der geeigneten Wundauflage erfolge nach Anamnese und auch der Beurteilung der Wundheilungsphase. Wichtig seien die Tiefe, Flüssigkeitsabsonderungen, die Durchblutung und eventuelle Infektionen. „Unser grundsätzliches Ziel ist es, die Exsudationsphase mit austretenden Flüssigkeiten zu verkürzen und die Granulationsphase mit neuem wachsenden Bindegewebe zu beschleunigen“, erläutert der Chefarzt, „das können wir beeinflussen.“
„Zellen fliegen nicht, sie schwimmen“
Viele Wunden heilen unter feuchtwarmen Folien oder Hydroaktiv-Verbänden erheblich schneller und besser als an der Luft. Eine Abdeckung, unter der die Temperatur- und Feuchtigkeitsverhältnisse der Wunde konstant bleiben, schützt nach den Erfahrungen der Kellberger Experten am besten. Unterhalb einer Temperatur von 28 Grad Celsius findet nämlich kaum noch die notwendige Zellteilung (Mitose) statt. „Zellen fliegen nicht, sie schwimmen“, gilt als Prinzip beim Wundprozess. Zur Wundreinigung wird in der Regel eine Kochsalzlösung verwendet. Leitungswasser sei nicht zu empfehlen. Ein Wunddesinfektionsmittel werde nur bei einer Infektion zur Reduktion der Keimlast eingesetzt.
Wundkissen mit Super-Absauger
Die Wunde sollte zum Schutz vor mechanischer und chemischer Reizung abgedeckt werden und die „Wundruhe“ ungestört verlaufen. Funktion der Wundauflage sei es, Sekrete aufzunehmen und den Nährboden für Erreger zu entziehen. Wunden, die viel Flüssigkeit absondern, werden laut Higi mit einem Super-Absorber aus Polyacrylat versorgt. „Kaum ein anderes Verbandsmaterial hat eine so starke Saugkraft.“ Der Verband muss dann auch nicht mehrfach am Tag gewechselt werden. Higi warnt vor „alten Hausmitteln“: Butter auf Brandwunden, Zucker in offene Wunden oder Zitronensaft als Spüllösung sei mit professioneller Wundtherapie nicht vereinbar. Vorbei sei auch die Zeit der gerbenden Farbstoffe, der abdichtenden Pasten oder austrocknender Wundpuder.
Heilungsstörung bei Diabetes
Manche Faktoren der Wundheilung wie das Lebensalter der Patienten oder Diabetes sind nicht beeinflussbar. Je älter ein Mensch ist, desto schlechter heilen die Wunden. Bei Menschen über 60 Jahre sei die Wundheilung dreimal so häufig gestört wie bei Jüngeren. Der Körper bilde nicht so schnell neue Zellen und Blutgefäße. Die Erfahrung der Kellberger Experten ist besonders bei Patienten mit Stoffwechselerkrankungen wie Diabetes gefragt: Hier ist laut Higi das Risiko bis zu fünfmal häufiger, dass sich die Operationswunde entzündet.
In den Akutkrankenhäusern werden nach Ansicht der Rehabilitationsmediziner immer mehr Menschen operiert, die früher als inoperabel eingestuft waren. Deshalb komme der Rehabilitation eine neue Aufgabe zu: die der postoperativen Therapie. Bei einem Drittel der Patienten in der Rehabilitation sei mit Wundheilungsproblemen zu rechnen, was sich die Betroffenen bewusst machen sollten. In der nachoperativen Phase werden die Weichen für ein normales Leben gestellt: „Die Wunde muss abheilen und der Patient wieder auf die Beine kommen - dann sind wir zufrieden“, sagt Chefarzt Dr. Markus Higi.
Über die Klinik Prof. Schedel GmbH
Die Klinik Prof. Schedel GmbH in Thyrnau-Kellberg (Landkreis Passau) ist seit 50 Jahren im Rehabereich tätig. Mit zwölf Ärzten und 125 Mitarbeitern ist das 205-Zimmer-Haus eine der größten Einrichtungen für die Versorgung onkologischer Patienten im südostbayerischen Raum. Die auf einem 30 ha großen Areal mit Parkumfeld befindliche Klinik hat die Akzeptanz nahezu aller großen Akutkrankenhäuser und der Universitätskliniken in Bayern für Anschlussbehandlungen. Mit größtmöglicher Transparenz und hoher Qualität werden die Patienten individuell, aber auch leitliniengemäß behandelt.
Bild: Prof. Dr. med. Hannes Schedel
+++ Obst.de hält mit gesündestem Sixpack Deutschland fit +++
Frisches Obst per Mausklick: Neues E-Commerce-Unternehmen versendet bundesweit Früchteboxen ins Haus / Individuelle Fotobotschaften auf der Obstbox
HALLE/SAALE (06.10.11) - Mit dem gesündesten Sixpack Deutschlands hält www.obst.de ab dem 6. Oktober fit: Der virtuelle Obsthändler versendet bundesweit eine Obstbox mit sechs Früchten sowie einer Zitruspresse inkl. Versandkosten für 11,90 Euro.
„Wir etablieren Obst statt Blumen als Geschenkidee. Über Vitamine und Vitalität freut sich jeder“, sagt Uwe Martens (47), geschäftsführender Gesellschafter des Obst.de-Betreibers Premium Obst Kontor GmbH (Halle an der Saale/Sachsen-Anhalt).
Heute bestellen – morgen frisch genießen: Für die Idee, Obst mit einer ausgeklügelten Logistikkette über das Internet zu verkaufen, wurde obst.de als einziger Anbieter frischer Lebensmittel beim Wettbewerb „Onlineshop des Jahres 2011“ unter die Top 11 nominiert.
„Gesund, lecker und anders - obst.de zeigt, wie man frische Alltagsprodukte im Onlinehandel zu einem emotionalen Verkaufsmodell macht“, heißt es. Ob als Werbebox, Präsent oder für den eigenen Bedarf: Die Themenboxen wecke mit „leckerer“ Produktinszenierung gesunden Appetit. „Intelligentes Bundling, das mit dem passenden Lieferservice dafür sorgt, dass Lebensmittelversand geht - in B2B und B2C“, so die Nominierungsjury.
„Wir sind auf dem richtigen Weg“, freut sich E-Commerce-Unternehmer Uwe Martens. Onlineshopping erfreue sich immer größerer Beliebtheit, auf dem Sektor Frischfrüchte schließe obst.de eine Angebotslücke im Absatzkanal Internet. „Jeder kann online per Mausklick seine tägliche gesunde Vitaminration bestellen.“ Das Angebot von Obst.de richtet sowohl an den Einzelverbraucher als auch an Business-Kunden, die ihre Mitarbeiter versorgen oder mit Business-Obstpaketen Kommunikationsstrategien verfolgen.
Das Obst wird direkt am Fruchtgroßmarkt in Leipzig eingekauft, verpackt und über den Logistik-Partner DHL deutschlandweit versandt. „Nur das täglich frisch eingekaufte Obst kommt in Thermenboxen, die am gleichen Tag versendet werden.“ Bestellungen bis 16 Uhr werden laut Martens zu 98 Prozent am nächsten Tag zwischen 8 und 14 Uhr deutschlandweit zugestellt.
Wer sich selbst oder Freunden, Verwandten und Bekannten eine gesunde Freude machen will, kann zwischen vier Fitboxen wählen: „Dankeschön“, „Herzlichen Glückwunsch“, „Alles Gute“ und „Gute Besserung“. Die 2-kg-Box der Herbstaktion enthält Orangen, Limetten, eine Zitrone und eine Grapefruit sowie eine Zitruspresse.
Das Angebot von Obst.de richtet sich Martens zufolge sowohl an den Einzelverbraucher als auch an Business-Kunden, die ihre Mitarbeiter zum Beispiel am Geburtstag pünktlich mit einem Vitaminpaket versorgen wollen oder mit Business-Obstpaketen Kommunikationsstrategien verfolgen. Insgesamt gibt es elf Varianten von Fruchtboxen. Business-Pakete gibt es in Preisvarianten zu 16,90 Euro, 22,90 Euro und 39,90 Euro. „Für uns sind 40.000 Boxen kein Hindernis“, sagt Uwe Martens.
Fotobotschaften auf der Obstbox
Neuester Clou ist die individuelle Fotobotschaft auf der Obstbox: „Der Absender lädt sein Wunschfoto hoch und wählt eine Grußbotschaft aus. Wir senden die frisch bestückte Obstbox an den Empfänger“, beschreibt Martens das Prozedere. Die Fotoobstbox gibt es bereits ab 16,90 Euro inkl. Versand.
Über die Premium Obst Kontor GmbH
Seit Januar 2010 baut die Premium Obst Kontor GmbH (Halle/Saale) den Internet-Shop auf. Nach der Betaphase geht der virtuelle Obsthändler am 6. Oktober 2011 mit einer Sonderaktion auf den Markt. Inzwischen sind acht feste Mitarbeiter beschäftigt, die täglich 200 bis 1000 Lieferungen konfektionieren. Für 2012 wird ein Umsatz von rund 2,4 Millionen Euro erwartet.
Bildtext: Heute bestellen – morgen frisches Obst genießen: www.obst.de versendet bundesweit den gesündesten Sixpack Deutschlands mit frischen Zitrusfrüchten für 11,90 Euro.
+++ Diagnose Krebs: Der geheime Weg zurück in den Business-Alltag +++
Klinikchef Prof. Dr. Hannes Schedel: „Es gibt Kämpfer und Verdränger“ / Prostata oder Brustkrebs häufigste Krebsarten / Abtauchen und inkognito durch die Rehabilitation / Ehrgeizig und lernfähig / Tumordiagnose führt nicht einfach zur Rente
THYRNAU-KELLBERG (28.09.11/jk) – Diagnose Krebs – für Topmanager oder Spitzenpolitiker bricht in diesem Moment nicht nur eine eigene Welt zusammen. Die Organisation im Rücken ist genauso betroffen, wie der Börsenabsturz der Apple-Aktie nach dem Rücktritt von Gründer und Chef Steve Jobs Ende August zeigte. Wie gehen Chef-Patienten in Deutschland mit einer ernsthaften Krankheit um? „Deutsche Spitzenmanager tauchen ab“, weiß Klinikchef Prof. Dr. med. Hannes Schedel (51).
Steve Jobs hatte laut Medienberichten in seinem Abschiedsbrief geschrieben, er könne die Aufgaben und Erwartungen als Apple-Chef nicht mehr erfüllen. Daraufhin sackte der Kurs des amerikanischen Computerherstellers zeitweilig um bis zu 5,3 Prozent ab. Ob der Krebs zurückgekehrt sei, blieb weiter unklar. Jobs hat eine lange Krankengeschichte hinter sich. Bereits 2004 soll er an einer seltenen Form einer Tumorerkrankung in der Bauchspeicheldrüse erkrankt sein. Nach seiner Operation vor sieben Jahren hatte Jobs noch auf eine vollständige Heilung gehofft. Anfang 2009 hatte sich Jobs wegen einer Leber-Transplantation eine Auszeit genommen. Jobs hatte es relativ einfach, er konnte sich den Luxus leisten, „öffentlich“ auszusteigen. Peugeot-PSA-Chef Christian Streiff sprach 2009 offen über seinen Schlaganfall. Intel-Chef Andy Grove hatte 1995 die Diagnose Prostatakrebs erhalten. Dieses Geheimnis teilte er nur mit dem Aufsichtsrat, nicht mit den Aktionären. Der Krebs habe nie seine Arbeit beeinträchtigt, gab er in seinem Buch später zu.
Möglichst schnell und geräuschlos
Für deutsche Top-Manager ist die Devise in einer solchen Situation klar: Es darf nicht nach außen dringen, wenn der Chef erkrankt ist. Sonst gerät alles aus dem Lot. Der Boss muss voraus denken, lenken und antreiben. Andernfalls setzt er das ganze Unternehmen der Gefahr eines Untergangs aus. Genau aus diesem Grund würden der operative Eingriff oder eine Chemotherapie sowie die anschließenden Rehabilitationsmaßnahmen möglichst schnell und geräuschlos durchgezogen, sagt Professor Dr. Hannes Schedel, der eine onkologische Rehabilitationsklinik im bayerischen Kellberg bei Passau leitet. In dem 205-Betten-Haus werden jährlich rund 3.000 Patienten von 130 Mitarbeitern in Anschlussheilbehandlungen (AHB) und Rehabilitationsmaßnahmen versorgt.
Mit Chauffeur und Sekretärin in die Klinik
Das Vorstandsmitglied eines bayerischen Unternehmens in den Mit-fünfziger-Jahren kam nach einer Prostatatumor-Operation in die Reha-Klinik. Die Erkrankung sei „leicht steuerbar“ gewesen, berichtet der Chefarzt. Mit Chauffeur und Sekretärin sei der Manager in der Klinik eingezogen und gleichzeitig schon mit einem Bein im Berufsleben gestanden. Die öffentliche Wahrnehmung seiner Diagnose hätte sofort Nachfolgediskussionen ausgelöst.
Eine 45-jährige Top-Managerin mit der Diagnose eines familiär bedingten Brustkrebses kam quasi „undercover“ in die Reha-Klinik. Der Ärztliche Direktor sei als ein einer der wenigen Mitarbeiter eingeweiht gewesen und habe die Inkognito-Patientin behandelt. Der Imageschaden für das Unternehmen wäre zu groß gewesen, wenn sich die Tatsache einer Krebserkrankung herumgesprochen hätte. So entschied sich die Managerin für eine Reha in Isolation, um der Umgebung ihre wahre Identität zu verbergen.
Kämpfer und Verdränger
Wie verarbeiten Top-Manager die Diagnose? „Es gibt Kämpfer und Verdränger“, ordnet der Klinikleiter die Typen ein. Es gebe viele Patienten, die es nicht wahrhaben wollen und sich erst recht in die Arbeit hineinstürzen, sagt Schedel, der nach seinem Medizinstudium in München an der Berliner Charité als Leitender Oberarzt für radiologische Diagnostik tätig war.
In der Alterskohorte zwischen 40 und 60 Jahren treten bei Männern häufig Prostata-, Dickdarm und Hautkrebs, bei Frauen Brustkrebs und Gebärmutterkrebs auf. Jedes Jahr erkranken allein in Deutschland rund 300.000 Menschen an Krebs. Chemotherapien, Bestrahlungen oder Tumorentfernungen hinterlassen bei Topmanagern wie bei normalen Patienten Spuren, die nur durch entsprechende Rehabilitationsmaßnahmen zu neutralisieren sind. „Die körperlichen Schäden sind immer sichtbar, die Gedanken und Gefühlszustände eines Patienten aber nicht.“
Ängste nach innen und außen
Der Manager umgeht mit der diskreten Behandlung auch wohlwollende menschliche Nachfragen. Es bleibe nicht anderes übrig als zu sagen: „Ich fühle mich gut und werde weitermachen.“ Diese Bedrohungen von außen seien zu meistern, sagt Prof. Schedel. Der Manager müsse genauso in sich hinein hören: Angst sei eine normale Reaktion auf die Diagnose Krebs mit der existenziellen Bedrohung. Diese Angst zu nehmen, sei eine wichtige Aufgabe der Rehabilitation. Nach Operation oder Chemotherapie bereiten sich in der Reha Krebspatienten auf ein Leben im normalen Umfeld vor. Unabhängig von Beruf oder der Stellung werde versucht, den Patienten in zwei bis drei Wochen körperlich und seelisch wieder voll erstarken zu lassen und die Lebensqualität wiederherzustellen.
Der Trend zu kürzeren Verweildauern ist auch von den Kostenträgern vorgegeben. Bundesweit betrug etwa im Jahr 2009 nach Angaben der Deutschen Rentenversicherung (DRV), einem der größten Kostenträger in der onkologischen Rehabilitation, die mittlere Behandlungsdauer 23 Tage. Heute werde nur in Ausnahmefällen eine dreiwöchige Rehabilitationsmaßnahme verlängert, sagt der Klinikleiter. Manager stünden dagegen unter dem Druck, möglichst schnell wieder auf der Brücke des Unternehmens zu erscheinen.
Ungeduldig, aber ehrgeizig zu lernen
„Er ist ungeduldig, aber ehrgeizig“, charakterisiert Schedel einen typischen Top-Manager. Nach einer Prostatatumor-Operation haben Männer anfangs oft ein Inkontinenz-Problem und müssen Windeln tragen. Die meisten Männer müssten deshalb in den drei Wochen der Rehabilitation lernen, ihren Beckenboden wahrzunehmen und zu trainieren. Je eher der Patient lerne, umso eher könne er auf Windeln verzichten. „Das ist ein großer Ansporn“, weiß der Reha-Experte.
Technischer Fortschritt macht´s möglich
Der geräuschlose Weg zurück in den Berufsalltag ist auch dem technischen Fortschritt in der Medizin in den letzten 20 Jahren zu verdanken. „Die Tumordiagnose führt heute nicht automatisch zur Rente“, sagt der Klinikleiter. Mittlerweile überleben seiner Einschätzung nach rund 80 Prozent der Krebspatienten entweder, weil sie geheilt werden, oder, weil wirksame Therapien die Krankheit lange in Schach halten.
Während Topmanager so schnell wie möglich den Weg in den Business-Alltag suchen, um wieder an oberster Stelle zu schalten und zu walten, müssen auch normale Arbeitnehmer wieder zurück. Solange berufliche Integration möglich sei, so der Reha-Experte, werde diese auf Druck der Versicherungsträger durchgeführt. Eine dreiwöchige Rehabilitationsmaßnahme habe sich aus Sicht der Kostenträger gelohnt, wenn der Patient in seinem späteren Berufsleben wieder ein Vierteljahr arbeiten kann. Nach Krankenrückkehrgesprächen könnten zum Beispiel andere Positionen verteilt werden. Für Chefpatienten gibt es nur eine berufliche Alternative: „Der geheime Weg zurück an die Spitze zurück oder Ruhestand“, weiß Klinikchef Schedel.
Über die Klinik Prof. Schedel GmbH
Die Klinik Prof. Schedel GmbH in Thyrnau-Kellberg (Landkreis Passau) ist seit 50 Jahren im Rehabereich tätig. Mit zwölf Ärzten und 125 Mitarbeitern ist das 205-Zimmer-Haus eine der größten Einrichtungen für die Versorgung onkologischer Patienten im südostbayerischen Raum. Die auf einem 30 ha großen Areal mit Parkumfeld befindliche Klinik hat die Akzeptanz nahezu aller großen Akutkrankenhäuser und der Universitätskliniken in Bayern für Anschlussbehandlungen. Mit größtmöglicher Transparenz und hoher Qualität werden die Patienten individuell, aber auch leitliniengemäß behandelt.
Bild: Prof. Dr. med. Hannes Schedel