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06. November 2010/11 Uhr

20. Politiker-Schachturnier
Maritim Hotel Berlin


05. bis 11. Dezember 2010

13. Senioren-Schach-Open
Hotel Residenz Bad Griesbach


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+ + + „Grenzüberschreitende Zusammenarbeit weiter intensivieren“ + + +


Bayerns Wirtschaftsminister Martin Zeil (FDP) trifft Niederösterreichs Landeshauptmann Erwin Pröll (ÖVP)

StM Martin Zeil und LH Dr. Erwin PröllMÜNCHEN (27.07.2010/jk) - Bayerns Wirtschaftsminister Martin Zeil (FDP) hat Niederösterreichs Landeshauptmann Dr. Erwin Pröll zu einem Gesprächs über den Ausbau bilateraler Kooperationsprojekte und neue Möglichkeiten der länderübergreifenden Zusammenarbeit getroffen. „Die Wirtschaftskrise hat die bayerische wie die niederösterreichische Wirtschaft stark getroffen. Deshalb müssen wir Maßnahmen ergreifen, mit denen wir nachhaltig und dauerhaft die Innovations- und Investitionsfähigkeit unserer Betriebe stärken können“, sagte Zeil am Dienstag in München.

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Erfolgversprechende Ansätze für Kooperationen liegen Zeil zufolge in der Technologie- und Forschungspolitik. „Gezielte Investitionen in Forschung und Entwicklung sowie Bildung sind der Schlüssel zur Sicherung der Wettbewerbs- und Leistungsfähigkeit unserer Wirtschaftsstandorte. Neue Produkte, Ideen und Prozessinnovationen sind gerade heute wichtiger denn je“, so Zeil. Im Hochschulbereich bestehen zwischen Bayern und Niederösterreich bereits rege Beziehungen. „Internationale Kooperationen in Forschung und Wissenschaft, insbesondere mit unseren Partnern in den Nachbarländern sind für Bayern in einer globalisierten Welt zunehmend von Bedeutung“, meint Zeil. Eine wichtige Rolle komme dabei dem persönlichen Austausch durch Studenten- und Austauschprogramme zu.

Bayern und Niederösterreich wollen sich darüber hinaus über die Gestaltung einer zukunftsorientierten Regionalpolitik austauschen. „Die nachhaltige Entwicklung des ländlichen Raums als attraktiver Lebens- und Arbeitsraum ist für Niederösterreich und Bayern gleichermaßen wichtig. Es ist eine Leitlinie der bayerischen wie der niederösterreichischen Politik, die strukturschwächeren Regionen und die dort ansässigen kleinen und mittelständischen Unternehmen aktiv zu unterstützen. Nur durch ein enges Zusammenspiel aller Akteure kann eine innovative Regionalentwicklung erreicht werden. Die Zukunftssicherung unserer Regionen hat oberste Priorität“, erklärt Bayerns Wirtschaftsminister Zeil.

Gemeinsam für Regionalförderungen
Landeshauptmann Erwin Pröll (ÖVP) hat in Bayern einen Verbündeten, wenn es um die Regionalförderungen der EU. Ziel sei es, dass diese in der nächsten Periode nach 2013 nicht plötzlich abreißen, so Pröll. "Eines muss man sagen, dass ist für Bayern genau dasselbe wie für Niederösterreich. Die Entwicklung der schwachen Regionen zum ehemaligen Eisernen Vorhang sind bei weitem noch nicht in der Art und Weise angeglichen, dass man sagen könnte, das ist tatsächlich eine Situation wo man von dem einen auf den anderen Tag auf diese Fördersumme verzichten kann", sagte Pröll. Mit Bayern hätten sich schon mehr als 100 europäische Regionen der niederösterreichischen Initiative angeschlossen.Bayern sei der wichtige Exportmarkt und Handelspartner für Österreich.

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+ + + Am selben Tag wie Otto Waalkes geboren +++


Geburtstagsgrüße aus Ostbayern nach Ostfriesland / Carola Stadtler aus Pfarrkirchen widmet dem Komiker zum Wiegenfest ein Gedicht

Carola StadtlerPFARRKIRCHEN (20.07.2010/jk) Außergewöhnliche Geburtstagsgrüße aus Ostbayern nach Ostfriesland: Carola Stadtler hat dem Komiker Otto Waalkes zum 62. Geburtstag ein Gedicht gewidmet. Beide sind am 22. Juli 1948 geboren. „Ich war schon immer Otto-Fan, ein identischer Geburtstag verbindet irgendwie“, sagt die 61-jährige Rentnerin aus dem niederbayerischen Pfarrkirchen (Lkr. Rottal-Inn).

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„Otto, der berühmte Humorist, mit Carola am gleichen Tag geboren ist. Blaue Augen, blond und zart, wagten sie den Lebensstart“, lauten die ersten Zeilen. Vor zwei Jahren hat Carola Stadtler zum ersten Mal über den gleichen Tag- und Jahr-gleichen Geburtstag in der Zeitung gelesen. Damals feierte sie mit dem friesischen Götterboten den 60. Geburtstag. Erst vor dem 62. Wiegenfest in diesem Jahr besaß die Rottalerin die Muse, dem Komiker aus Ostfriesland ein paar nette Zeilen zu schreiben. „Als an Ostfrieslands Gestaden die Welle gischte, in Ostbayern der Bierhahn zischte. 22.07.48, welch eine magische Zahl, die gibt es für zwei Krebse nur einmal“, schreibt Carola Stadtler über de Duplizität der Ereignisse.

Heute fühlt sie eine tiefe Seelenverwandtschaft mit dem Blödelbarden aus dem Norden. Unter der Lockerheit des Sternzeichens „Krebs“, unter dem die beiden geboren sind, ist sind nach Ansicht von Astrologen häufig ein harter Panzer. Für helfende und kreative Berufe ist der Krebs geradezu prädestiniert. Carola Stadtler hat als Kinderpflegerin und Hauswirtschafterin gearbeitet, jetzt in Rente pflegt die zweifache Mutter ihre kreative Ader. Besonders die humoristische Veranlagung scheinen beide zu haben. „Bei mir etwas weniger als bei Otto“, sagt sie schmunzelnd. Für eine große Karriere wie beim Erfinder des Ottifanten hat es bei Carola Stadtler trotz Ansätze in der Schule nicht gereicht: „Ich war immer der Klassenclown.“

Sie hat drei Kinderbüchlein geschrieben, Gedichte, Sprüche und Kurzgeschichten bringt sie auch zu Papier. Noch eine Gemeinsamkeit hat die Rottalerin entdeckt: Die Mutter von Otto heißt Adele, genauso wie die Schwester von Carola Stadtler.

Als Otto-Fan wünscht sie sich nichts sehnlicher als Otto persönlich kennen zu lernen. „Wenn man am selben Tag Geburtstag hat, sollte man sich schon einmal im Leben gesehen haben“, sagt Carola Stadtler.


Vermischtes

+ + + „Balance zwischen Markt und sozialem Ausgleich finden“ + + +


FDP-Agrarexperte Thomas Dechant MdL: Wettbewerb muss in den Vordergrund / Niederbayerns Bauernpräsident Walter Heidl: „Wir stellen uns auf mehr Druck ein, alles andere wäre realitätsfern“/
Diskussionsveranstaltung der Thomas-Dehler-Stiftung/Friedrich-Naumann-Stiftung für die Freiheit in Eggenfelden

EGGENFDELDEN (12.07.2010) - „Wir müssen die Balance zwischen dem Markt und dem sozialen Ausgleich finden, damit die Landwirtschaft leben und Geld verdienen kann. Aber der Wettbewerb muss in den Vordergrund treten“, sagte der FDP-Agrarexperte und Landtagsabgeordnete Thomas Dechant (Regenstauf) bei der Diskussionsveranstaltung „Bauern und die Soziale Marktwirtschaft – eine liberale Standortbestimmung“. Zu dieser Diskussionsveranstaltung mit Niederbayerns Bauernpräsident Walter Heidl und der Rottaler Kreishandwerkerschaft-Geschäftsführerin Ingrid Hopfinger hatte die FDP-nahe Thomas-Dehler-Stiftung/Friedrich-Naumann-Stiftung für die Freiheit am Montag ins Gasthaus „Unser Wirtshaus“ in Eggenfelden (Lkr. Rottal-Inn) geladen.

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„Soziale Marktwirtschaft verbindet das Prinzip der Freiheit auf dem Markt mit dem des sozialen Ausgleich“, führte Moderator Josef König (Pfarrkirchen), Forenleiter Niederbayern der Thomas-Dehler-Stiftung/Friedrich-Naumann-Stiftung für die Freiheit, in die Runde ein. Kernidee sei, dass eine funktionierende Wirtschaftsordnung nicht von selbst entstehe, sondern vom Staat geschaffen und gepflegt werden müsse, so König.

„Wir stellen uns auf mehr Druck des Wettbewerbs der Marktwirtschaft ein, sonst wären wir realitätsfern“, sagt Niederbayerns Bauernpräsident Walter Heidl (Simbach bei Landau). Es führe aber kein Weg an der flächendeckenden Landwirtschaft vorbei. Die Pflege der Kulturlandschaft könne nur durch Ausgleichszahlungen finanziert werden, so Heidl.

Liberale Landwirtschaftspolitik verbindet laut FDP-Agrarexperte Thomas Dechant MdL (Regenstauf) den Wunsch der Bürger und Verbraucher nach sicheren Lebensmitteln und gesunder Umwelt mit einer marktwirtschaftlich ausgerichteten Politik. „Freie Marktwirtschaft ja, aber es zählt nicht das Gesetz des Stärkeren“, plädierte Dechant. Deshalb habe sich die FDP schon vor vielen Jahren dafür eingesetzt, den Bauern keine Subventionen mehr dafür zu zahlen, möglichst viel Milch oder Fleisch zu produzieren. Stattdessen erhielten sie mit der Kulturlandschaftsprämie einen Wettbewerbs-ausgleich für die hohen Tier- und Umweltschutzauflagen.
Dieser Position konnte Heidl durchaus beipflichten. Es bestehe ein öffentliches Interesse, die flächendeckende Landwirtschaft zu erhalten. Bauernfamilien in Bayern und der EU seien deshalb weiterhin auf eine soziale Marktwirtschaft mit Direktzahlungen und Marktordnungsinstrumenten als „Sicherheitsnetz“ angewiesen. Die gemeinsame Agrarpolitik für 27 Mitgliedsstaaten der EU und 500 Millionen Einwohner koste etwa 60 Milliarden Euro oder etwas weniger als ein Prozent aller öffentlichen Ausgaben in der EU.
Der bäuerliche Familiebetrieb spiele in der Pflege der Kulturlandschaft eine große Rolle, so der selbst praktizierende Landwirt. Ein wichtiger Aufgabenbereich bleibe die Nahrungsmittel-Erzeugung, bei der es nach der globalen Wirtschafts- und Finanzkrise wieder aufwärts geht. Die Landwirtschaft sei auf dem EU-Binnenmarkt gut aufgestellt, aber werde aber häufig ausgebremst: Ein japanisches Auto brauche in Deutschland den TÜV, bei den Nahrungsmitteln reichten internationale Handelszertifkate und die Lebensmittel würden billiger angeboten, missfällt Heidl.
Als dritte Säule der heimischen Landwirtschaft sieht er den Bereich nachwachsenden Rohstoffe, der für den Klimaschutz eine wichtige Rolle spiele. Jeder neunte Arbeitsplatz hängt laut Heidl in Bayern von der Landwirtschaft ab. Ohne EU-Subventionen für die Landwirtschaften hätten wir einen extremen Strukturwandel, ländliche Räume würden veröden. Mittelstand, Handwerk, Gewerbe und die gesamte Infrastruktur stünden vor dem Ruin, warnte Ingrid Hopfinger, Geschäftsführerin der Kreishandwerkerschaft Rottal-Inn, die zwölf Innungen mit 600 Mitglieder vertritt.
Die heimische Landwirtschaft als Nahrungsmittelproduzent müsse gestärkt werden. Mit Billig-Lebensmittel würden ausländische Wettbewerber versuchen, in den Markt zu kommen und die heimischen Anbieter aus zuschalten. Wenn es keine heimische Landwirtschaft mehr gebe, so Hopfinger, würden das Handwerk und der Verbraucher in die Abhängigkeit von ausländischen Agrarfabriken gelangen.
„Wer weiter denkt, kauft näher“
Die Geschäftsführerin der Kreishandwerkerschaft warb für eine regionale Allianz in der Vermarktung zwischen Landwirtschaft und Handwerk. „Wer weiter denkt, kauft näher ein“, so das Credo eines „Tag der Regionen“, der im Herbst 2010 stattfinden wird. Die Gesellschaft denke um, lege mehr wert auf regionale Produkte. „Qualität hat aber seinen Preis“, stellte die Vertreterin des Handwerks fest.

„Der Verbraucher will wissen, wer und wie die Lebensmittel erzeugt werden.“ Die eigene Gesundheit, gesunde und qualitative Produkte stünden hoch im Kurs. Das sinnvoll ausgegebene Geld für heimische Lebensmittel erhalte Arbeitsplätze vor Ort, fördere ein faires Miteinander und den Klima- und Umweltschutz. Von einer florierenden heimischen Landwirtschaft profitiere auch das Handwerk. „Das bringt unsere Heimat weiter.“ Beim Boom der Solarenergie auf den Dächern der Bauernhöfe erhielten das Elektrohandwerk, Heizungsbauer, aber auch Zimmerer aus der Region die Aufträge.
Gegen Geiz-ist-geil-Mentalität
„Bauern sind in der Vermarktung nicht auf Augenhöhe mit anderen Wirtschaftsteilnehmern“, sagte FDP-Landtagsabgeordnete Dr. Franz Xaver Kirschner, und brachte Würze in die Diskussion. Die Großindustrie und der Lebensmitteleinzelhandel würden die Bauern aushebeln. Als Lösung sieht Kirschner mittel- bis langfristig die Qualität über eine „Marke Bayern“ Genuss mit Niveau zu präsentieren. Er mahnt aber auch einen Mentalitätswechsel an: Statt in den Urlaub zu fahren, sollten die Menschen in gutes Essen und Trinken investieren. „Die Geiz-ist-geil-Mentalität bringt uns nicht weiter“, so der FDP-Wirtschaftssprecher im Maximilianeum.
„Wir müssen an der Wettbewerbsfähigkeit arbeiten. Die Marketingkompetenz der Landwirte zu stärken und eine Marke aufzubauen sind hilfreich“, pflichtete Agrarpolitiker Thomas Dechant bei. Allerdings warnte er auch: „Es muss etwas passieren, aber wir können es nicht verordnen.“ Der Bauernstand müsste auch intern seine Hausaufgaben machen, gab Heidl eine offene Flanke in der Vermarktung zu.

Größe nicht non plus ultra
„Können effizient bewirtschaftete große Höfe langfristig auch ohne Subventionen arbeiten?“ fragte Moderator Josef König. Niederbayerns Bauernpräsident Walter Heidl ist skeptisch. Es werde einen Mix an Betriebsgrößen geben: Vom Zu- über den Neben- bis zum Vollerwerbslandwirt seien unterschiedliche Größen möglich. „Wir brauchen den Mix.“ Große Strukturen seien nicht das non plus ultra. „Wir wollen keine Zwangskollektivierung wie in der DDR.“ Die zu bewirtschaftende Fläche sei meistens der knappe Faktor. Es gebe aber Möglichkeiten, der Clusterbildung bei den Schweinemästern oder etwa über den Maschinenring, um Wettbewerbsnachteile aufzufangen, so Heidl.
„Die bäuerlichen Betriebe seien wichtig, um die Strukturen im ländlichen Raum zu erhalten, gab Franz Kirschner. „Es wandern schon zu viele Menschen vom Land ab.“
Was der Landwirtschaft Probleme bereite, so FDP-Landwirtschaftsexperte Thomas Dechant, sei die allseits bekannte Hürde der übermäßigen Bürokratie und die gravierenden Wettbewerbsnachteile gegenüber ihren europäischen Mitbewerbern, da die Deutschen bei der Umsetzung europäischer Richtlinien allzu oft noch weitere regulierende Vorschriften oben auf setzen. Die Verordnungs- und Regulierungsdichte, die weltweit ihresgleichen sucht, zwinge die deutschen und damit bayerischen Landwirte in ein Korsett, das ihnen die Luft zum Atmen nimmt. „Unsere Landwirtschaft braucht endlich weniger Bürokratie und mehr Freiheit“, fordert Dechant. „Der Produzent am Anfang der Nahrungsmittelkette ist der Leidtragende“, sagt Heidl, der auf Herkunftsnachweise, Ohrmarken und Tierpass bei der Rinderzucht verwies, obwohl die Bestände längst wieder BSE-frei seien. Die Marktposition der Landwirtschaft gegenüber dem Lebensmitteleinzelhandel müsse über Änderungen im Kartellrecht gestärkt werden, forderte Niederbayerns Bauernpräsident.

Über die Thomas-Dehler-Stiftung/ Friedrich-Naumann-Stiftung für die Freiheit
Die Thomas-Dehler-Stiftung ist das liberale Bildungswerk in Bayern. Die Stiftung ist eine politische Stiftung, und das Wort „liberal“ kennzeichnet den politischen wie geistigen Standpunkt. Sie steht der Freien Demokratischen Partei Deutschlands (FDP) nahe.
Die gesellschaftspolitische und demokratische Bildungsarbeit der Friedrich-Naumann-Stiftung für die Freiheit zielt auf Information und Politikberatung im In- und Ausland, die auf den Prinzipien der freiheitlich demokratischen Grundordnung aufbaut und den Grundsätzen der Solidarität, Subsidiarität und gegenseitigen Toleranz verpflichtet ist.
Grundaxiom des Liberalismus ist der aus der Aufklärung gewachsene Wertebezug zu Freiheit, Recht, Frieden, Toleranz, Selbstbestimmung, verantwortlichem Individualismus und zu kritischem Rationalismus. Das freie Wort ist ebenso zentral wie der friedliche Austausch der Argumente; ein liberales Bildungswerk wird sich daher immer bemühen, dem „audiatur et altera pars“ in der Diskussion in seinen Veranstaltungen breitesten Raum zu geben, gerade um die geistige Auseinandersetzung zu suchen.

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+ + + Mehr Kooperation zwischen Praxis und Klinik + + +


FDP-Gesundheitssprecher Dr. Otto Bertermann MdL: Medizinische Versorgung im ländlichen Raum sichern


FDP-Gesundheitssprecher Dr. Otto BertermannEGGENFDELDEN (07.07.2010) - Mehr Kooperationen zwischen Praxis und Klinik ist das Rezept von Dr. Otto Bertermann, die medizinische Versorgung im ländlichen Raum zu verbessern. Der FDP-Gesundheitssprecher im bayerischen Landtag und Münchner Stadtrat, sprach am Mittwoch (07.07.10) im Gasthaus „Unser Wirtshaus“ in Eggenfelden.

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Der demographische Wandel stellt laut Bertermann die Gesellschaft vor die große Herausforderung, eine flächendeckende Versorgung der Bevölkerung zukünftig zu gewährleisten. Dabei spiele nicht nur die steigende Zahl der älteren Menschen eine Rolle, die häufig mehrfach von Krankheiten betroffen sind, sondern auch die aus Altersgründen aus der Versorgung ausscheidenden Ärzte.
Das Problem des Ärztemangels werde sich deutlich ausweiten, konstatiert Bertermann. Die FDP begrüße es, wenn bereits heute in bestimmten Regionen Maßnahmen wie Zahlung von Investitionskostenzuschüssen und Umsatzgarantien für Ärzte ergriffen worden sind, damit sie bereits sind, sich in unterversorgten Gebieten niederzulassen. Zudem soll die Zahl der Medizin-Studenten um zehn Prozent erhöht werden, um einem Ärzte-Mangel vorzubeugen.
Medizin wird weiblich
Familiäre und berufliche Interessen sollten durch flexiblere Arbeitszeitmodelle verbessert werde, insbesondere weil 60 Prozent der zukünftigen Ärztinnen Frauen sein werden. „Die Medizin wird weiblich“, prognostiziert Bertermann. Dies erfordert neue Arbeits- und Anstellungsverhältnisse sowie ggf. die Delegation von einzelnen Leistungen.
Ärzte müssten wieder Freude am Beruf und mehr Zeit für Patienten haben, erklärte der liberale Politiker, der selbst eine Praxis in München betreibt. Deshalb will die FDP die Ärzte von überzogenen bürokratischen Anforderungen befreien und eine leistungsgerechte Vergütung im Rahmen eines einfachen und transparenten Rahmens einführen. „Behandeln geht vor Codieren“, so Bertermann.
Als Anhänger praktischer Politik hat sich der Arzt im Maximilianeum für ein neues Transplantationsgesetz eingesetzt, das die Spendenbereitschaft der Menschen erhöhen soll. Um die Hygieneverhältnisse an Krankenhäusern zu verbessern, sollen seiner Ansicht nach eine neue Hygieneverordnung etabliert werden. Weiter setzt sich Bertermann für eine neue Palliativmedizin ein. „Zu Hause alt werden und zu hause sterben“, setze aber ein gutes Hausarztnetz voraus.
„Kleine Prämie als Lichtblick“
Als faulen Kompromiss bezeichnete Bertermann die in dieser Woche verabschiedete Gesundheitsreform. „Wir haben ein gutes Konzept“, zeigt sich Bertermann vom liberalen Politikangebot überzeugt. Es werde aber in der Koalition nicht umgesetzt. „Frau Merkel will ihre Ruhe und keine Reform.“ Ziel war es, das zu erwartende Defizit bei den gesetzlichen Krankenkassen von elf Mrd. Euro 2011 auszugleichen und gleichzeitig den Einstieg in eine dauerhaft solide Finanzierung des Gesundheitssystems zu schaffen. Lichtblick sei die neu eingeführte „kleine Prämie“ als Zusatzbeitrag zur Krankenversicherung. Erstmals verhindere ein Sozialausgleich, dass die Beitragszahler überfordert werden. Die Zusatzbeiträge schafften den Einstieg zu mehr Wettbewerb im Gesundheitssystem. Konkret erhielten die Krankenkasse mehr Beitragsautonomie.
Es sei falsch, wenn bestimmte Gruppen aus der medizinischen Versorgung von den Sparmaßnahmen ausgenommen werden. „Wenn, dann sollen alle sparen“, fordert Bertermann pragmatisch. Kritisch geht der liberale Gesundheitssprecher mit dem Koalitionspartner CSU um: „Ministerpräsident Seehofer will, dass die FDP an die Wand fährt.“
Im Vorfeld der öffentlichen Veranstaltung informierte Clemens Kühlem, Geschäftsführer der Kreiskrankenhäuser Rottal-Inn gGmbH, den FDP-Landtagsabgeordneten und den Vorstand der FDP Rottal über das augenblickliche Klinikkonzept.

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+ + + König von Ghana drückt Deutschland die Daumen + + +


Richard Sattler (70) aus Vilsbiburg fiebert bei der Fussball-WM für das afrikanische Land mit, tippt aber 2:1 für Deutschland

Richard I. von AshantiVILSBIBURG (23.06.2010/jk)) - Der König von Ghana drückt bei der Fußball-WM Deutschland die Daumen: Zwei Seelen wohnen in der Brust von Richard Sattler (70) aus dem niederbayerischen Vilsbiburg (Lkr. Landshut). „Mein Herz schlägt für Ghana, aber Deutschland muss gewinnen“, sagt Sattler alias König Richard I. von Ashanti, einer Region in der Mitte des westafrikanischen Landes. Sein Tipp für das letzte Gruppen-Spiel lautet 2:1.

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„Ghana hat gute Spieler, Deutschland die besseren“, ist Sattler überzeugt. Erst vor drei Wochen ist der Vilsbiburger von einem vierwöchigen Afrika-Aufenthalt zurückgekehrt und hat dort die Begeisterung miterlebt. Er freue sich, dass „sein“ Land die Qualifikation zur WM geschafft habe. Die Freude dort über Siege der Mannschaft sei groß: Autokolonnen fahren hupend auf und ab – wie in Deutschland. Aber er meint auch, dass die Spieler auf dem Teppich bleiben sollten. Asamoah Gyan, Torschütze im Serbien-Spiel, sei ihm zu überheblich, wenn er Deutschland heimschicken möchte, ärgert sich König Richard, der rund 6.000 km von seinem „Reich“ wohnt.

Mit einem "Akwaaba" (Willkommen) begrüßt der niederbayerische "Kini" seine Besucher. Der ungewöhnliche Aufstieg des niederbayerischen Kfz-Meisters zur königlichen Hoheit geschah vor 17 Jahren. Über einen Asylbewerber aus Ghana war er als Tourist in die Stadt Akomadan (20.000 Einwohner), die in der mittelghanesischen Region Ashanti mit ca. fünf Millionen Einwohnern auf der Fläche Bayerns liegt. Damals wurde er vom Bürgermeister und den Stadträten zum König und "Entwicklungs-Chef" ernannt. "Die ganze Stadt war auf den Beinen, als ich im königlichen Festgewand vereidigt wurde", erinnert sich Sattler.

Er sitzt seitdem auf dem ehrenamtlichen Thron einer Region. Zum Dank für sein Engagement als Entwicklungshelfer erhielt Kfz-Meister Richard Sattler von den Stammesfürsten diese Auszeichnung. Statt königlichem Ornat ist er in der niederbayerischen Kleinstadt leger gekleidet.

In Niederbayern verkaufte der Familienvater lange Jahre Autos der Marke Lada und schraubte an Vespas herum. In Afrika kümmerte er sich um Entwicklungshilfe. Vor dem Stadtrat in Akomadan hat er einen Eid geleistet. Durch sein Engagement wurden Schulen gebaut, Krankenhäuser und Kirchen saniert. Vor Ort leistet Hilfe zur Selbsthilfe. Brillen, Kleidungsstücke, Betten für Krankenhäuser, Orgeln für Kirchen oder Reifen schickt er per Lkw nach Hamburg und von dort per Schiff nach Ghana.

Seine Stippvisiten gleichen einem Staatsbesuch. Mehrere Wochen ist der Niederbayern im Jahr in Afrika. Nach über sechs Stunden Flug wird "Nana Richard" standesgemäß auf einer Sänfte durch Akadoman getragen. Daran wird auch ein Sieg Deutschlands bei der Fußball-Weltmeisterschaft nichts ändern. König bleibt Richard I. auf Lebenszeit – egal wie das Spiel heute ausgeht.

Vermischtes

+ + + Dialog zwischen den Generationen gestalten + + +


Dagmar Wolf aus Gangkofen ist Ansprechpartnerin für Liberale Senioren (LiS)


Dagmar WolfGANGKOFEN (23.06.2010) - Dagmar Wolf aus Gangkofen ist in den Landesvorstand der FDP-Vorfeld-Organisation „Liberale Senioren“ (LiS) berufen worden. Die Delegierten wählten die 58-jährige Rentnerin in München für die nächsten zwei Jahre als Beisitzerin.

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„Wir wollen den Dialog zwischen Generationen gestalten und Einfluss auf die Politik nehmen.“ Die Liberalen Senioren böten ein Forum, gemeinsam über die Situation und die Zukunft der älteren Menschen nachzudenken, Pläne zu machen und sie tatkräftig umzusetzen, so Wolf. Die Gangkofenerin arbeitet im Vorstand u. a. mit der Landesvorsitzenden Gisela Bock MdL a. D. und dem stellvertretenden Landesvorsitzenden Klaus Breil, MdB, zusammen.

Die Liberalen Senioren Bayern fordern ein flexibles Renteneintrittsalter und die Beseitigung von Altersdiskriminierung in allen Bereichen. Ein weiterer Antrag des Vorstandes zur verbesserten Pflege in Heimen mit hohem Anteil an Demenz-Erkrankten wurde ebenfalls einstimmig verabschiedet.

„Wir schließen eine weitere Lücke im liberalen Angebot und bauen eine Brücke zwischen den Generationen“, freut sich der Rottaler Kreisvorsitzende Josef König. Neben Dagmar Wolf für die Senioren und Claus Rothlehner für die Jungen Liberalen (JuLis) seien Ansprechpartner für die Belange der Bürger.

Dagmar Wolf war erst in der letzten Woche als eine von 150 Bürgerinnen beim bundesweit ersten Verbraucherparlament des Bundesverbandes der Verbraucherzentralen (vzbv) in Berlin eingeladen. Die engagierte Liberale wurde unter 400 Bewerbern ausgewählt. Unter dem Motto „Verbraucherparlament – für mich. für dich. fürs klima.“ diskutierten die Teilnehmer Strategien für mehr Klimaschutz im Verbrauchersektor. „In der Verkehrspolitik beeinflussen zumeist politische Interessenslagen und knappe Haushaltskassen die Entscheidungen. Das muss sich ändern“, fordert Wolf. „Der Nutzer des Öffentlichen Nahverkehrs muss stärker gefragt werden.“

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+ + + Josef Heiduczek holt Titel ins Rottal + + +



MAMMING / PFARRKIRCHEN (16.06.10/jk) – (jk) Mit sieben Siegen aus sieben Partien ließ Josef Heiduczek (Schachclub Rottal) keine Chance. Der 32-jährige Informatiker siegte unangefochten mit zwei Punkten Vorsprung bei den niederbayerischen Titelkämpfen im Turnierschach in Mamming (Lkr. Dingolfing-Landau).

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Auf den Plätzen folgten Tobias Schindlbeck (FC Ergolding) und Uwe Kleibel (SC Ortenburg). Insgesamt nahmen 34 Denksportler bei den Bezirkskämpfen teil. Noch ein Erfolg für die Rottaler Brettstrategen: Gerhard Angermeier siegte in der Kategorie mit einer Deutschen Wertungszahl DWZ von 1700. Er erreichte mit 3,5 Punkten den 18. Platz. Die weiteren Platzierungen Rottaler Spielern: 10. Thomas Zankl (4,5 Punkte), 11. Dominic Wisnet (4 Punkte), 23. Josef Staller (3 Punkte), 32. Corneliu Grigore-Nikolitsch (1,5 Punkte).
Wisnet gewinnt Blitz-Titel des SC Rottal
Bei den Vereinsmeisterschaften des Schachclub setzte sich Dominic Wisnet mit 12,5 Punkten durch. Auf den Plätzen folgten Josef Heiduczek 11,0 Pkt und Thomas Zankl 10,5 Pkt. Es beteiligten sich 15 Spieler.

Bildtext (v.l.): Niederbayerns Schachpräsident Klaus Kreuzer, Meister Josef Heiduczek und Turnierleiter Werner Schubert

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+ + + „2009 – 1996“: Robo Opatovsky stellt CD mit größten Hits vor + + +

Duett mit tschechischem „Superstar“ Monika Bagarova (16) / Künstler Ebip Serafidino signierte die neue Scheibe in der „Fine Art Galery“ in Bratislava

Sänger Robo Opatovsky, Superstar-Finalistin Monika Bagarova und Künstler Ebip Serafedino BRATISLAVA (26.05.10/jk) – Als er sein bekanntestes Lied anstimmte, hatte der Regen in der slowakischen Hauptstadt aufgehört: „Es regnet“ (prši), sang Robo Opatovsky (38) im Duett mit dem tschechischen „Superstar“ Monika Bagarova (16). Eine bunte Mischung aus Kunst, Musik und Medien feierte am Mittwoch (26.05.2010) in der „Fine Art Gallery“ in der Altstadt von Bratislava (Kapucinska 5) die CD-Taufe.

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Für die Duett-Aufnahme seines bekanntesten Liedes „prši“ wählte der Swing, Latin & Jazz-Sänger Robo Opatovsky die junge Finalistin im tschechischen „Superstar“. „Die Stimme klang sehr schön, besonders in Klavierbegleitung“, sagt der slowakische Sänger über die 16-jährige Brünette. Das hat ihn überzeugt, Monika Bagarova mit ins Boot zu nehmen. Auf der Sammlung sind 20 seiner größten Hits zu hören. Dazu zwei Neuerscheinungen – das Duett mit Monica Bagarova sowie ein Remix von „Nieco mas“, das er im slowakischen Finale des Eurovision Song Contest 2010 gesungen hatte.

Zusammen mit dem in Paris lebenden makedonischen Künstler Ebip Serafedino (57) tauften Monika Bagarova das neueste Werk von Opatovsky. Serafedino Ebip Serafedino signierte ein besonderes CD-Cover. Er lebt und arbeitet in seinem Atelier in Paris. Im expressionistischen Stil entwickelt er farbig satte kontrastvolle Mosaiken.

Der in Trnava geborene slowakische Sänger Robo Opatovsky startete seine musikalische Ausbildung im Jahr 1986 am Konservatorium für klassische Gitarre in Bratislava. Nach der Schule er Privatunterricht bei der renommierten Jazz-Sängerin Adrien Bartosova. Im Jahr 1996 kam er mit seinen ersten großen Hits auf den Markt. Sein erstes Album, einfach Opatovský Robo erschien 1997. Weitere Alben folgten. Zwischen 2002 und 2003 lebte er abwechselnd in Japan und der Slowakei.

Galerist Michal Matej von der Top Management Arttrading s.r.o. konnte mit dem Event zufrieden sein. Es regnete nicht mehr, so dass die Gäste auf der Freifläche vor der Galerie den Abend genossen.

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