+++ Akten schneller und variabel ins Rollen bringen +++
Fairfix stellt neue Vario-Modelle des Aktenrollwagens vor / Verstellbarer Fachboden für flexiblen Transport in Behörden und Büros
TÖGING AM INN (16.05.2012/jk) - Ordner und Schriftstücke schneller und variabel bewegen: Fairfix hat die neuen Vario-Modelle des Aktenrollwagens vorgestellt, der in Behörden und Büros den Verwaltungsweg beschleunigt. "Wir bringen Akten noch schneller ins Rollen", sagt Fairfix-Inhaber Johannes Köberl aus dem oberbayerischen Töging am Inn (Lkr. Altötting). .
Die Vario-Modelle des Aktenrollwagens aus OSB-Material versprechen noch mehr Flexibilität beim Transport von Akten und Schriftstücken. Die Etagen- und Fachhöhe ist in der neuesten Auflage der Umzugshilfe individuell auf das Transportgut einstellbar. Die 32-mm-Lochschienen sind flächenbündig eingefräst, die einzelnen Fachböden wurden mit Feder-Bolzen ausgestattet. „Das gesamte Fassungsvolumen lässt sich noch effektiver nutzen“, erklärt Johannes Köberl die Neuheit.
Mit einer ebenso einfachen wie professionellen Idee hat der holztechnische Fachbetrieb Fairfix die perfekte Lösung: Der Aktenrollwagen nimmt beidseitig Akten, Ordner und andere Ablagesysteme auf. Auf der Abdeckung finden zwei Umzugskartons mit Büromaterialien Platz. Mit Hilfe von Stretch-Folie wird die Ladung schnell und preiswert gesichert, die Wagen werden nummeriert und landen so genau an ihrem Bestimmungsort. Für das Transportunternehmen bedeutet diese einfache Handhabung eine enorme Zeit-, Kraft- und Aufwandsersparnis. Und der Kunde kann sich über einen problemlosen Ablauf und günstige Umzugskosten freuen.
Fairfix-Aktenrollwagen dienen in Behörden und Büros in erster Linie zum Umzug von Registraturen. "Akten müssen nicht mehr umsortiert werden", beschreibt Köberl den Vorteil des Aktenrollwagens. "Ordner kommen direkt vom Regal in den Rollwagen. Im Archiv oder einer anderen Registratur angekommen, werden die Ordner wieder ins Regal gestellt." Die Poststelle kann mit dem Aktenrollwagen die Post schneller hin- und herbewegen.
Verstärktes Chassis
Aktenrollwagen für Behörden und Büros sind eine Weiterentwicklung der Umzugshilfen für Speditionen. Statt dreien wurden fünf Regalböden aus mit 18 mm dickem mehrschicht-verleimtem Birkenholz eingesetzt. Die Rollwagen sind 1,93 Meter hoch (normal 1,26 Meter). Die Fächer sind leicht geschrägt zur Mittelwand, so dass die Akten sicher verstaut bleiben. "Ein Rollwagen fasst rund 7,50 Meter Regal", rechnet Fairfix-Inhaber Johannes Köberl vor. Das Chassis des Spezialaktenrollwagens ist auf eine Nutzlast von 950 kg (normal 400 kg) ausgelegt. Die 125-mm-Rollen mit blauen Elastik-Rädern lassen sich abriebfest auf Teppich- und Holzböden bewegen.
Professionelle Umzugshilfe
"Wir haben Büro-Umzüge genauer unter die Lupe genommen", sagt Fairfix-Inhaber Johannes Köberl. Erst verpacken die Möbelspediteure Ordner, Akten und Büromaterial in Kartons und beladen den Lastwagen. Am neuen Standort wird ausgeladen und ausgepackt. Kartons und Inhalt werden häufig beschädigt, Transportgüter gehen verloren. "Das kostet nicht nur Zeit, sondern häufig auch Nerven", weiß Köberl. Die Transporthilfe des holztechnischen Betriebs wird beidseitig mit Akten und Ordnern beladen.
Interessante Alternative: Kaufen oder mieten?
Individuell kalkulierte, stückzahlabhängige Preise machen den Kauf des Aktenrollwagens besonders günstig. Als Alternative zum Kauf bietet Fairfix Miet-Aktenrollwagen für den reibungslosen Umzug. Das Modell Optima-groß (Art-Nr. 00S350) mit einer Traglast von 350 kg und Korpusabmessungen (HxBxT) von 1143 x 800 x 605 mm bei einer Gesamthöhe mit Rollen und Kranz von 1298 mm kann - gerade für Transportunternehmen interessant - kostengünstig gemietet werden.
Über Fairfix e. K.
Das Unternehmen wurde 1999 gegründet - damals als Montagebetrieb für Messestände und Bauelemente. Innerhalb kurzer Zeit entwickelte sich das junge, dynamische Unternehmen dann zum Holztechnischen Fachbetrieb mit einem vielseitigen Leistungsangebot und hochmodernen Produktionsmöglichkeiten.
Heute besteht das Kerngeschäft in der Entwicklung und Fertigung von systematischen und kundenspezifischen Verpackungs- und Transportkisten für Logistik und Export. Bekannt ist Fairfix zudem für hochwertige Transportgeräte zur professionellen Anwendung in der Umzugs- und Möbellogistikbranche. Aber auch zahlreiche Firmen, Institutionen und Behörden der öffentlichen Hand setzen auf die hohe Qualität der rollenden Transporthilfen, die auch in einem eigenen Online-Shop angeboten werden.
Ergänzend zum Kerngeschäft "Verpackungen und Transportsysteme" realisiert Fairfix anspruchsvolle Projekte im Innenausbau, Laden- und Messebau. Unter dem Markennamen "Loft&Lounge" werden hochwertige Massivholzmöbel gefertigt, wodurch die vielseitigen Produktionsmöglichkeiten der Schreinerei vollständig genutzt werden.
+++ “Liberale Handschrift hat Bayern nach vorne gebracht“ +++
Jubiläumsempfang mit Bayern Wirtschaftsminister Martin Zeil am 5.5.2012 in der Bayerischen Akademie für Werbung und Marketing (BAW)
MÜNCHEN (05.05.12) – Bayerns Wirtschaftsminister Martin Zeil (FDP) hat in seiner Festrede zum 30-jährigen Bestehen des Liberalen Mittelstandes (LM) Unternehmen und Selbstständige als „Herzstück“ der Wirtschaft im Freistaat gewürdigt. „Die liberale Handschrift hat Bayern nach vorne gebracht“, sagte Zeil am Samstag (5.5.12) bei einem Empfang in der Bayerischen Akademie für Werbung und Marketing (BAW) in München..
Bayern hat laut Wirtschaftsminister Martin Zeil die Finanzkrise nur wegen der vielen mittelständischen Betriebe so gut überwunden. Der Freistaat stehe auf allen Feldern gut da. Die Zahl der sozialversicherungspflichtigen Beschäftigten habe mit 4,8 Millionen im Freistaat einen Rekord erreicht. Die Arbeitslosigkeit sei mit 3,7 Prozent so niedrig wie noch nie im April eines Vorjahres. Bei der Jugendarbeitslosigkeit liege Bayern mit unter zwei Prozent europaweit an der Spitze. „Es gibt nichts Wichtigeres, als mit Arbeitsplätzen und Zukunftsperspektiven den Menschen Chancen zu eröffnen. Deshalb kümmere sich die Politik in Bayern zuerst um den Mittelstand.
Erfolgsgeheimnis der Sozialen Marktwirtschaft
Bayern ist Zeil zufolge das Bundesland mit der größten Zahl an Selbstständigen. Rund 14.000 Existenzgründer kommen jährlich hinzu.
Der wirtschaftliche Mittelstand stehe für verantwortungsbewusstes und persönliches Engagement von Unternehmern, die nicht sofort nach dem Staat rufen. Es entspreche dem liberalen Grundansatz, die Menschen nicht zu bevormunden. Jeder soll selbstbewusst den Weg gehen, den er wünscht. „Der Staat ist nicht der bessere Unternehmer, er muss nur die Rahmenbedingungen setzen und positive Impulse geben.“
Die Soziale Marktwirtschaft ist für Zeil kein Auslaufmodell. Das Erfolgsgeheimnis liege im wertegebundenen und ehrbaren Kaufmann.
Der stellvertretende Ministerpräsident und Wirtschaftsminister verteidigte seine Entscheidung, keine Staatshilfen für die Schlecker-Transfergesellschaft zu geben. Es wäre ein „verheerendes Signal“ gewesen, so Zeil: „In der Sozialen Marktwirtschaft gibt es keine Insolvenzen erster und zweiter Klasse.“
Bayern habe in der Finanzpolitik Maßstäbe gesetzt, so Zeil. Der Haushalt komme ohne Neuverschuldung aus, heuer und 2013 werden mit einer Milliarde Euro Altschulden getilgt.
Mittelstand kämpft für Fortschritt und Wohlstand
Das Interesse des Liberalen Mittelstandes gilt laut der LM-Landesvorsitzenden Jutta Herzner-Tomei seit 30 Jahren der liberalen Ordnungspolitik nach den Werten der Sozialen Marktwirtschaft. Nur diese ermögliche es Selbstständigen und Unternehmern, „in einen freien und fairen Wettbewerb ohne Marktverzerrung und Privilegien zu treten“. Rund 80 Prozent der Arbeitsplätze in Deutschland werden laut Herzner-Tomei von mittelständischen Unternehmern gestellt.
Über 80 Prozent der Auszubildenden in Deutschland werden dort ausgebildet. Der Mittelstand steuere einen erheblichen Anteil der Steuern und Abgaben zur Finanzierung des Gemeinwesens bei. Die Mittelständler seien es, so die bayerische Landesvorsitzende, die für die Mitarbeiter noch persönlich soziale Verantwortung übernehmen. „Wer für den Mittelstand kämpft, trägt deshalb nicht nur zum Wohlergehen tausender Unternehmen bei. Wer für den Mittelstand kämpft, sorgt für Fortschritt, Aufstieg und Wohlstand eines ganzen Landes“, erklärte Jutta Herzner-Tomei.
Der Einsatz für den Mittelstand sei nötiger denn je: „Außer der FDP gibt es keine politische Kraft in Deutschland, die an den freien und verantwortungsbewussten Unternehmer glaubt.“ Die Landesvorsitzende kündigte den weiteren Aufbau der liberalen Vorfeldorganisation an. Es sei mittelfristiges Ziel, im gesamten Freistaat mit Untergliederungen vertreten zu sein, so Jutta Herzner-Tomei.
Klare Kante zeigen
Thomas L. Kemmerich, Bundesvorsitzender des Liberalen Mittelstandes aus Erfurt, sprach sich dafür aus, „klare wirtschaftspolitische Kante“ zu zeigen. Im Bestreben, normkonform zu bleiben, verkomme die politische Kultur zu einem Fest aus Schulterklopfen, Händeschütteln und Rettungsaktionen. Frauenquoten, Mindestlöhne und sonstige Staatseingriffe sollten alle Benachteiligungen ausbügeln. „Unsere Entscheidungsmuskeln sind verkümmert“, konstatierte der Vorstandsvorsitzende der Friseur Masson AG und das Mitglied des Thüringer Landtages. „Es muss nicht alles populär sein, was richtig ist“, sagte er. „Im Bestreben, alles nachhaltig richtig machen zu wollen, werden die Realitäten verkannt und am Ende weichgespülte Ergebnisse präsentiert, die zum Politikverdruss in unserer Gesellschaft beitragen.“ Dem aktiv eingreifenden, umfassenden und genährten Staat gelte es entgegenzutreten und für mehr Eigenverantwortung eines jeden Einzelnen einzutreten. “Es braucht selbst und ständig denkende und handelnde Unternehmerinnen und Unternehmer – Mittelständler, die sich der Allmacht des staatlichen Kümmerns widersetzen und eigene Maßstäbe setzen“, sagte Kemmerich, der dem bayerischen Landesverband weitere 30 erfolgreiche Jahre wünschte.
Der FDP-Bundestagsabgeordnete Klaus Breil (Weilheim) erinnerte an die Anfänge des Liberalen Mittelstandes in Bayern. Der damalige FDP-Landesvorsitzende Josef Grünbeck habe mit der Gründung der Vorfeldorganisation die Bedeutung des Mittelstandes herausgestellt. Die christlich-liberale Bundesregierung habe in den letzten Jahren die Bürokratiekosten um 4,4 Milliarden Euro abgebaut. Mit dem Wachstumsbeschleunigungsgesetz sei der Mittelstand um 12 Milliarden Euro jährlich entlastet worden. Der Mittelstand als Rückgrat trage zum Erfolg der deutschen Wirtschaft bei. „Mittelstand heißt Verlässlichkeit“, so der FDP-Bundestagsabgeordnete.
Politisches Engagement vom Mittelstand gefordert
Der FDP-Wirtschaftssprecher im bayerischen Landtag, Dietrich Freiherr von Gumppenberg, bedauerte, dass nur ganz wenige Selbstständige als Abgeordnete in den Parlamenten sitzen. „Der Mittelstand muss sich auch politisch engagieren“, rief Gumppenberg Unternehmer und Selbstständige auf. „Wer, wenn nicht der Mittelstand selbst, kann für sich am besten sprechen.“ Viele Menschen seien verdrossen, weil sie die Sprache der Politik nicht mehr verständen. Deshalb sei es notwendig, dass praxiserprobte und bürgernahe Mittelständler in die Politik gehen. „Es sind nicht die Piraten, die Grünen oder Union und SPD, die sich für den Mittelstand einsetzen“, so der FDP-Landtagsabgeordnete.
Die LM-Landesvorsitzende Jutta Herzner-Tomei überreichte an Bayerns Wirtschaftsminister Martin Zeil die Ehrenmitgliedschaft für seinen politischen Kampf Seite an Seite mit dem Mittelstand. Als neuer Ehrenvorsitzender wurde Dr. Holger Bock (Immenstadt) ausgezeichnet, der den Verband von 1996 bis 1999 führte. „Standhaftigkeit und Mut“ seien das Markenzeichen des LM-Mitbegründers Schatzmeisters, sagte Laudator MdB Stephan Thomae. Die Ehrenmitgliedschaft überreichte Jutta Herzner-Tomei an BAW-Direktor Dr. Matthias Lung und LM-Geschäftsstellenleiterin Petra Ledig.
Tilman Schürer, stellvertretender Landesvorsitzender aus Nürnberg, unterstrich die gestiegene Bedeutung des Liberalen Mittelstandes in der FDP. Mit einem Antragsrecht auf Landesparteitagen könnten sich die Mittelständler Gehör verschaffen. Beim Thema Frauenquote oder Mindestlohn gelte es, sich gegen den linken Zeitgeist durchzusetzen.
Der Empfang wurde musikalisch umrahmt vom „Werner Schmitt Ensemble“ mit Bernhard Ulrich (Clarinette, Flöte, Saxophon), Peter Papritz (E-Piano) und Eric Stevens (Kontrabass). Der stellvertretende LM-Landesvorsitzende Andreas Keck führte als Moderator durch das Programm.
Auszug aus der Gästeliste:
IHK München/Oberbayern: Vize-Präsidentin Kathrin Wickenhäuser
Bund der Selbstständigen: Ehrenpräsident Fritz Wickenhäuser
Die Familienunternehmer: Landesvorsitzender Martin Schoeller
Bundestagsabgeordnete:
MdB Dr. Daniel Volk
MdB Klaus Breil
MdB Stephan Thomae
Landtagsabgeordnete:
Fraktionsvorsitzender Thomas Hacker
Dietrich Freiherr von Gumppenberg
Karsten Klein
Stadträtin München: Gabriele Neff
FDP-Stadtverbandsvorsitzender Daniel Föst
JuLis: Stv. Landesvorsitzende Dagmar Reich
Über den Liberalen Mittelstand
Der Liberale Mittelstand ist ein Zusammenschluss von mittelständischen Unternehmern, Handwerkern, Freiberuflern sowie Angestellten aus diesen Bereichen, die sich dem liberalen Gedankengut verpflichtet fühlen und dem Mittelstand eine politische Stimme geben wollen.
Die Vereinigung für Liberale Mittelstandspolitik in Bayern e.V. (VLM) wurde 1981 gegründet. Die VLM ist Motor für eine Politik, die Freiheit, unternehmerische Eigeninitiative und Wohlstand für alle zum Ziel hat. Als unabhängige Wirtschafts- und Mittelstandsorganisation steht die liberale Mittelstandsvereinigung der FDP nahe, vertritt aber ihre eigenen Positionen zu aktuellen gesellschaftlichen und politischen Themen.
Fotoalbum zum Empfang
Weitere Infos
+++ Dokumentarfilm über Waffen-Pfandleihhaus gedreht +++
Filmemacher Stanislaw Mucha zeigt in seinem Beitrag „Die Pfandleiher“ drei deutsche Pfandleihhäuser als Warenumschlagsplätze der besonderen Art / Premiere beim 27. Internationalen Dokumentarfilmfestival am Freitag, 04. Mai 2012 um 17:00 Uhr im Münchner ARRI-Kino
DIETENHOFEN (29.04.11/jk) - Das K-D Handels- und Pfandhaus im mittelfränkischen Dietenhofen ist einer von drei Schauplätzen im Dokumentarfilm „Die Pfandleiher“ von Stanislaw Mucha. Der Film feiert beim 27. Internationalen Dokumentarfilmfestival 2012 am Freitag, 04. Mai 2012, um 17:00 Uhr im Münchner ARRI-Kino Premiere. „Wir sind gespannt auf das Ergebnis der Filmarbeiten“, sagt Geschäftsführer Thomas Dachsbacher der K-D Handels- und Pfandhaus GmbH.
Stanislaw Muchas neuer Dokumentarfilm, für den er Regie geführt und das Drehbuch geschrieben hat, entdeckt den bisher kaum beleuchteten Berufsstand des Pfandleihers. „Was sind das für Menschen, die sowohl Allround-Experte sein müssen als auch Psychologe, Vertrauensperson und Geschäftsmann?“, fragte er sich. Mit seiner bekannten Spürnase für skurrile Menschen und überraschende Momente stellt sich Mucha bei drei Leihhäusern in München, Mannheim und beim bundesweit ersten Waffen-Pfandleihhaus im mittelfränkischen Dietenhofen hinter den Tresen. „Fast eine Woche hatte das Filmteam um den polnischen Dokumentarfilmer im Herbst letzten Jahres bei uns gedreht“, erinnert sich Thomas Dachsbacher.
Aus der Perspektive der Verleiher bringt Mucha nicht nur wunderliche Geschichten der Kunden, sondern erfährt auch alles über das Leben seiner Protagonisten – vom rasanten Weihnachtsgeschäft bis zur Seelsorge-Sommerflaute. „Die Situationen, die sich bei der Einschätzung des Leihobjekts am Tresen und beim hoffnungsvollen Ergattern der nicht mehr abgeholten Schätze auf Auktionen abspielen, sind ausnahmslos existenziell und emotional. Der muntere und unterhaltsame Besuch ,in den geheimen Hinterzimmern’ der Pfandleiher ist gleichzeitig ein tiefgründiger Blick auf die krisengebeutelte Befindlichkeit des aktuellen deutschen Lebens“, heißt es im Vorschautext.
Gezeigt wird der Film beim 27. Internationalen Dokumentarfilmfest München 2012 am Freitag, 4. Mai, um 17 Uhr im Arri-Kino und am 5. Mai 2012 um 21.30 Uhr im Rio 2.
Über Stanislaw Mucha
Der polnische Regisseur (geboren am 3. Mai 1970 in Nowy Targ) lebt mit seiner Familie im Gumpertsreuther Schloss in Franken. Stanislaw Mucha studierte an der Hochschule für Film und Fernsehen in Potsdam-Babelsberg. Seine Filme "Absolut Warhola" und "Die Mitte" werden europaweit beachtet. Seinen ersten Spielfilm „Nadzieja“ dreht er 2007 in Polen. Mehrfach wird Stanislaw Mucha ausgezeichnet, er erhielt 2001 den Nachwuchsförderpreis der DEFA-Stiftung.
Über die K-D Handels- und Pfandhaus GmbH
Die K-D Handels- und Pfandhaus GmbH wurde 2007 als bundesweit erstes Pfandleihhaus für Waffen gegründet. Inzwischen wurde das Spektrum um Kunst und Antiquitäten erweitert. Das fränkische „Fort Knox“ bietet zudem einen langfristigen Einlager-Service für Waffen, Kunst und Antiquitäten. Seit 1989 ist das Familienunternehmen, das von Edith Krafft-Dachsbacher gegründet wurde, im Handel mit neuen und gebrauchten Sport- und Jagdwaffen tätig. Geschäftsführer Thomas Dachsbacher (30) ist seit 2001 im Unternehmen. Prokurist Gerhard Dachsbacher (58) ist als Waffen- und Kunstexperte tätig. Sieben Mitarbeiter sind bei K-D beschäftigt. Das Unternehmen verfügt über die Waffenhandelsgenehmigung sowie die Pfandleihhausgenehmigung. Die K-D Handels- und Pfandhaus GmbH ist Mitglied im Zentralverband des Deutschen Pfandkreditgewerbes e. V. (ZDP) und Verband Deutscher Büchsenmacher und Waffenfachhändler (VDB).
Foto: TAG/TRAUM Filmproduktion GmbH & Co KG
+++ „Bei 2. Stammstrecke endlich Nägel mit Köpfen machen“ +++
VLM-Landesvorsitzende Jutta Herzner-Tomei: Die Menschen in der Metropolregion brauchen leistungsfähigen Personennahverkehr im Raum München
MÜNCHEN / INGOLSTADT (27.04.12) – Der bayerische liberale Mittelstand fordert, alle beteiligten Entscheider und Geldgeber auf, die 2. Stammstrecke im Münchner S-Bahn-System endlich auf die Schiene zu bringen. „Es wird Zeit, endlich Nägel mit Köpfen zu machen“, forderte die bayerische VLM-Landesvorsitzende Jutta Herzner-Tomei (Ingolstadt) am Freitag.
Die mittelständische Wirtschaft und ihre Beschäftigten im Raum München verbinden Herzner-Tomei zufolge enorme Hoffnungen. Die Metropolregion um die Landeshauptstadt stehe im internationalen Wettbewerb um Kapital, Fachkräfte und Wirtschaftskraft. „Wir müssen die Rahmendbedingungen setzen, um den Großraum München zu positionieren“, so die VLM-Landesvorsitzende.
Mit fünf Millionen Menschen leben rund 45 Prozent der bayerischen Bevölkerung in der Metropolregion. Sie erwirtschaften etwa 50 Prozent des bayerischen Bruttoinlandprodukts und der bayerischen Steuereinnahmen. Rund 800.000 Beschäftigte pendeln täglich aus dem Umland in die Innenstadt. „Die Lebensader S-Bahn braucht den lebenswichtigen Bypass 2. Stammstrecke“, so Herzner-Tomei.
Das Projekt 2. Stammstrecke ist Herzner-Tomei zufolge auch für die Anbindung des Flughafens München wichtige Voraussetzung. Deshalb sei der Bund gefordert, dieses bedeutende Infrastrukturprojekt für die internationale Wettbewerbsfähigkeit im Freistaats voranzubringen..
Über den Liberalen Mittelstand
Der Liberale Mittelstand ist ein Zusammenschluss von mittelständischen Unternehmern, Handwerkern, Freiberuflern sowie Angestellten aus diesen Bereichen, die sich dem liberalen Gedankengut verpflichtet fühlen und dem Mittelstand eine politische Stimme geben wollen.
Die Vereinigung für Liberale Mittelstandspolitik in Bayern e.V. (VLM) wurde 1981 gegründet. Die VLM ist Motor für eine Politik, die Freiheit, unternehmerische Eigeninitiative und Wohlstand für alle zum Ziel hat. Als unabhängige Wirtschafts- und Mittelstandsorganisation steht die liberale Mittelstandsvereinigung der FDP nahe, vertritt aber ihre eigenen Positionen zu aktuellen gesellschaftlichen und politischen Themen.
+ + + „Arbeit zu den Menschen bringen und nicht umgekehrt“ + + +
FDP-Wirtschaftssprecher Dietrich von Gumppenberg, MdL trifft IHK-Spitze mit Hauptgeschäftsführer Walter Keilbart und seinen Stellvertretern Martin Frank und Alexander Schreiner
PASSAU (26.04.12/fdp-ndb/jk) – Die Attraktivität des Ländlichen Raums in punkto Lebensqualität, Ausbau der Infrastruktur und Beschäftigungsmöglichkeiten zu verbessern, ist für die Politik und Unternehmensvertreter gleichermaßen erklärtes Ziel. „Wir müssen die Arbeit zu den Menschen bringen und nicht umgekehrt“, sagte Dietrich von Gumppenberg, wirtschaftspolitischer Sprecher der FDP-Fraktion im Bayerischen Landtag, bei einem Antrittsbesuch in der Industrie- und Handelskammer für Niederbayern mit Hauptgeschäftsführer Walter Keilbart und seinen Stellvertretern Martin Frank und Alexander Schreiner.
Der Bezirk Niederbayern wird nach Ansicht des liberalen Landtagsabgeordneten weiter vom wirtschaftlichen Aufschwung profitieren und an Attraktivität für die Menschen gewinnen“, ist der FDP-Politiker überzeugt, der seit 32 Jahren als Mitglied der IHK-Vollversammlung für München und Oberbayern dem Mittelstand und dem Unternehmertum verbunden ist. „Als Organ der regionalen Wirtschaft unterstützen wir alles, was Niederbayern dienlich ist“, sagte Walter Keilbart, IHK-Hauptgeschäftsführer. Zur Industrie- und Handelskammer für Niederbayern gehören 76.000 Mitgliedsunternehmen. Zu den wichtigsten Themenfeldern für einen weiteren Aufstieg Niederbayerns im Wettbewerb mit den Metropolregionen zählen die Kammervertreter und der FDP-Politiker den Ausbau der Verkehrsinfrastruktur, den Breitbandausbau sowie die Energieversorgung.
Der Anschluss Ostbayerns an den Münchner Flughafen Franz-Josef Strauß, sowohl über die Straße als auch über die Schiene, ist ein wichtiges Anliegen von Politik und Kammern. Beim Straßenverkehr zählt der Lückenschluss der Autobahn A 94 München – Passau zu den Maßnahmen, die vorangetrieben werden müssen. Aber auch die Verbindung zu den östlichen Nachbarn nach Tschechien dürfe nicht vernachlässigt werden. Der Eisenbahnverkehr entlang der Entwicklungsachsen habe ebenfalls Aufholbedarf. Beim Thema Donauausbau zwischen Straubing und Vilshofen war man sich einig, dass sowohl ökologische wie auch ökonomische Wirkungen in den politischen Entscheidungsprozess einfließen müssen.
Der Breitbandausbau ist ein wichtiger Faktor, der die demografische Entwicklung in Ostbayern stoppen könnte. „Der Standort ist mit schnellem Internetanschluss für Menschen und Unternehmen noch attraktiver.“ Alle bayerischen Gemeinden sollen von der Hochgeschwindigkeitsförderung des Breitbandausbaus mit einer Mindestbandbreite von 50 MBit/s mit bis zu 500.000 Euro Zuschuss profitieren, berichtete Dietrich von Gumppenberg über die Einigung der Regierungskoalition. Der FDP-Wirtschaftssprecher unterstreicht den Anspruch der Koalition, den Freistaat als High-Tech-Standort an der Spitze des Fortschritts zu halten und mit den besten und schnellsten Internetverbindungen auszustatten. Die Regierungsfraktionen haben von Gumppenberg zufolge im Nachtragshaushalt 2012 bereits für das laufende Jahr 100 Millionen Euro für das neue Förderprogramm vorgesehen.
Die Energiekosten sind laut Dietrich von Gumppenberg ein wesentlicher Faktor für die wirtschaftliche Zukunft Deutschlands. Günstige Energiepreise, so die einhellige Meinung, bedeuten den Erhalt von Arbeitsplätzen und der internationalen Wettbewerbsfähigkeit. „Eine Politik der De-Industrialisierung aufgrund steigender Energiepreise werden wir mit aller Macht verhindern“, konstatierte IHK-Hauptgeschäftsführer Walter Keilbart.
Bildtext: Die Lebens- und Arbeitsbedingungen im ländlichen Raum zu verbessern, ist eine wichtige Aufgabe, waren sich (v. l.) IHK-Hauptgeschäftsführer Walter Keilbart, FDP-Wirtschaftssprecher Dietrich von Gumppenberg, MdL, und die stellvertretenden Hauptgeschäftsführer Martin Frank und Alexander Schreiner einig (Foto: König).
+++ „Brücken bauen zwischen Klinik und Alltag“ +++
50 Sozialdienst-Experten diskutieren beim zweitägigen „Kellberger Krebssymposium“ in der Reha-Klinik Prof. Schedel über "Sozialrecht in der Onkologie"
Thyrnau-Kellberg (25.04.12) - Der technische Fortschritt in der Krebsmedizin macht es möglich: Nicht mehr jeder Krebspatient geht automatisch in Rente, dies führt aber zu neuen Fragen im Sozialrecht. „Wir müssen Brücken zwischen Klinik und Alltag bauen“, sagte Chefarzt Dr. Markus Higi von der Klinik Prof. Schedel am Dienstag beim Start des zweitägigen „Kellberger Krebssymposium“ vor rund 50 Sozialdienst-Experten aus ganz Bayern. .
„Der Tumorpatient lebt heute länger, aber auch länger mit der Therapie und deren Folgen“, sagt Chefarzt Dr. Markus Higi. Jeder Entlassungsbericht eines Rehabilitationspatienten nehme heute zur beruflichen Leistungsfähigkeit Stellung. Im Zuge dieses „Rentengutachtens“ seien früher die meisten Patienten zum "Rentner" gestempelt worden. Da die Diagnosen wegen des medizinischen Fortschritts immer früher gestellt werden, steigen die Überlebensraten von Krebspatienten.
Die Prognose einer Tumorerkrankung darf nach den Anforderungen der Rentenversicherungen keinen Einfluss auf die Leistungsfähigkeit nehmen. Diese Leistungsfähigkeit hänge von vielen Faktoren ab. Der Trend zu minimalinvasiven Eingriffen führe dazu, dass der Patient schneller auf die Beine komme. Wegen der inzwischen punktgenauen Bestrahlungen sind laut Higi höhere Dosen mit weniger Nebenwirkungen verbunden. Neue Substanzen in Tumormedikamenten würden ebenfalls die Leistungsfähigkeit beeinflussen.
Wegen des medizinischen Fortschritts und der Vorsorge ergeben sich laut Higi neue Herausforderungen. Die frühzeitige Erkennung von Prostata-Krebs über die Bestimmung des PSA-Wertes mache die Betroffenen früher zum Patienten, aber nicht immer schon rentenfähig. Problem in der Praxis: Kann etwa ein 55-jähriger Lehrer mit Inkontinenz noch zur Arbeit gehen? Früher klagten etwa 20 Prozent der Brustkrebs-Patientinnen über Armschmerzen, so dass sie bestimmte Berufe nicht mehr ausüben konnten. Inzwischen werde Achsel schonend operiert, so dass die Leistungsdefizite selten werden, so Higi.
Der Chefarzt der onkologischen Reha-Klinik Prof. Schedel unterstrich die Bedeutung der Fortbildung in der Beratung der Krebspatienten. Das Kellberger Symposium sei zu einer festen Einrichtung geworden, so Higi. "Die informelle Hektik" zwischen Akut- und Rehakliniken erfordere die Abstimmung aller Beteiligten. "Wir müssen ein Ohr bei den Patienten, das andere bei den rechtlichen Vorschriften haben“, beschreibt Dr. Markus Higi den Spagat.
Markus Besseler, Geschäftsführer der Bayerischen Krebsgesellschaft e. V., wies auf die Bedeutung der sozialen Sicherheit für Krebspatienten hin. "Die Menschen werden früher aus Akutkrankenhäusern entlassen und sind damit auch früher sich selbst überlassen." Damit sie nicht allein stehen, biete die Krebsgesellschaft mit bayernweit 50 Beratungsstellen professionelle Unterstützung bei der Krankheitsbewältigung. Der Mensch stehe im Mittelpunkt der rund 200 Selbsthilfegruppen, so der Diplom-Psychologe. Ziel der Hilfe sei es, Menschen nach der Diagnose Krebs wieder Mut zu machen und ihnen zu helfen, mehr Lebensqualität und Lebensfreude zu entwickeln. "Wir verstehen uns als Anwalt der Krebspatienten", sagt Besseler.
Männer sind Vorsorgemuffel
Das Netzwerk bei seelischen Belastungen und sozialen Problemen macht sich laut Besseler für mehr Vorsorge stark. Die Bayerische Krebsgesellschaft mit rund 2.500 Mitgliedern leiste wertvolle Aufklärungsarbeit, um das Thema zu enttabuisieren. Nachholbedarf haben laut Besseler besonders die Männer. Auf vier Frauen komme ein Mann, der zur Früherkennung gehe. "Der Mann bringt eher sein Auto zur Inspektion, als dass er zur Krebsvorsorge geht“, mahnt Besseler.
Sonja Feyrer-Schmid von der Krebsberatungsstelle am Klinikum Passau hatte am Dienstag rund 50 Sozialdienst-Expertinnen und Experten aus ganz Deutschland begrüßt. Bereits zum fünften Mal seit 2003 findet das Symposium statt, um sich über neueste Entwicklungen auszutauschen. Der Sozialdienst im Krankenhaus bietet Patienten und deren Angehörigen Beratung, Information und praktische organisatorische Hilfe für die persönlichen, sozialen und sozialrechtlichen Belange an.
Früher war der Rehabilitationsaufenthalt laut Leitender Oberarzt Dr. Stefan Trill von der Klinik Prof. Schedel die Ergänzung zur Akutversorgung. Wegen der kürzeren Aufenthaltszeiten in den Kliniken sei die dreiwöchige Rehabilitation der verlängerte Arm geworden. „Wir übernehmen immer mehr Aufgaben aus dem Akut-Bereich“, sagt der Oberarzt der Klinik Prof. Schedel. Dabei seien die rechtlichen Vorschriften der Versicherungsträger und Krankenkassen „sehr auslegungsbedürftig“. Trill setzte sich in seinem Vortrag mit der Rehafähigkeit von Patienten auseinander. "Braucht der Patient eine Reha, kann er sie durchführen und bringt die Reha etwas?“ seien die wichtigsten Fragen im Vorfeld.
Richtige Versorgung zum richtigen Zeitpunkt
Der Patient muss Trill zufolge nach den Vorgaben der Kostenträger zumindest motivierbar sein. "Reha-Fähigkeit ist ein umkämpftes Feld", sagt der Oberarzt. Ziel sei es, so Trill, dass der Patient zum richtigen Zeitpunkt in der richtigen Versorgungsstruktur ist. "Im Einzelfall sinnvolle Lösungen für den Patienten finden", empfiehlt er bei Problemen zwischen Kostenträgern, Kapazitäten, Bürokratie und dem Verlauf der Tumorerkrankung.
Weitere Referenten
Die Referenten Romana Kitzlinger (AOK Bayern/Direktion Passau), Regina Krailinger (Deutsche Rentenversicherung (Bayern Süd/Pasau), Armin Maucher (Deutsche Rentenversicherung Bayern Süd/Landshut) und Harald Zellner (MSW Versorgungsmanagement, Medizinische Geschäftsführung Städtisches Klinikum München GmbH) beleuchten in Vorträgen und Diskussionen am zweiten Tag (Mittwoch) des Kellberger Krebssymposiums neueste Entwicklungen im Sozialrecht.
Über die Klinik Prof. Schedel GmbH
Die Klinik Prof. Schedel GmbH in Thyrnau-Kellberg (Landkreis Passau) ist seit 50 Jahren im Rehabereich tätig. Mit zwölf Ärzten und 125 Mitarbeitern ist das 205-Zimmer-Haus eine der größten Einrichtungen für die Versorgung onkologischer Patienten im südostbayerischen Raum. Die auf einem 30 ha großen Areal mit Parkumfeld befindliche Klinik hat die Akzeptanz nahezu aller großen Akutkrankenhäuser und der Universitätskliniken in Bayern für Anschlussbehandlungen. Mit größtmöglicher Transparenz und hoher Qualität werden die Patienten individuell, aber auch leitliniengemäß behandelt.
Bildtext:
Das Kellberger Krebssymposium beschäftigte sich mit „Sozialrecht in der Onkologie“ (v. l.): Ltd. Oberarzt Dr. Stefan Trill (Klinik Prof. Schedel) Sonja Feyrer-Schmid (Krebsberatungsstelle Klinikum Passau), Markus Besseler (Geschäftsführer Bayerische Krebsgesellschaft e. V.) und Chefarzt Dr. Markus Higi (Klinik Prof. Schedel). (Foto: König für Klinik Prof. Schedel).
Stimmen von teilnehmenden Sozialdienst-Expertinnen:
Monika Fesl, Leiterin Sozialdienst am Krankenhaus Vilshofen, findet das Krebssymposium gut, um auf den neuesten Stand zu kommen, was sich rechtlich tut. Oft sei die Absprache zwischen den Kostenträgern schwierig, wenn der Patient Hilfe dringend braucht. „Da ist es gut zu wissen, auch mal eine Kollegin fragen zu können.“
Heidrun Bichlmeier, Kreisklinik Altötting, sagt: „Wegen der guten fachlichen Vorträge nehme ich gerne an dieser Fortbildung teil. In unserer Region gibt es wenig vergleichbare Veranstaltungen. Wir freuen uns, wenn wir zum Wohl unserer Patienten etwas dazulernen. Positive Rückmeldungen von den Patienten tun uns dann wieder gut.“
Johanna Schrötting, Krankenhaus St. Elisabeth Straubing, lobt die praxisnahen Vorträge: „Die Inhalte lassen sich in der Praxis sofort umsetzen. Es ist wichtig, den Patienten, die Möglichkeiten der Rehabilitation zu erläutern. Dies könne sich später auch für einen früheren Gang in die Rente auszahlen.“
Ria Mittermeier vom Klinikum Deggendorf: „Wir müssen das Beste für unsere Patienten herausholen. Deshalb bilden wir uns gerne fort. Es ist am besten, wenn die Patienten sowohl akut und als auch in der Rehabilitation heimatnah versorgt werden können. Nicht immer arbeiten die Kostenträger zum Wohl der Patienten zusammen, etwa wenn eine Versicherung die Reha ablehnt, die andere zustimmt.“
+++ Fastfix – das pfiffige Verpackungssystem+++
Patent für Einweg-Verpackungssystem aus OSB-Kisten erteilt / Kernstück ist eine Multifunktions-Kistenklammer / Etwa 75 Prozent weniger Volumen bei Transport und Lagerung
TÖGING AM INN (25.04.2012/jk) - Pfiffiges Verpackungssystem mit Patent: Für das einfach zu handhabende, günstige und recycelbare Einweg-Kistensystem „Fastfix“ hat das Töginger Unternehmen Fairfix e. K. das gewerbliche Schutzrecht erhalten. Über mehrere Jahre hinweg wurde das mit Federstahl-Kistenklammern montierte System aus OSB-Grobspanplatten entwickelt. „Mit „Fastfix“ lassen sich etwa 75 Prozent des Volumens bei Transport und Lagerung einsparen“, erklärt Johannes Köberl von Fairfix e. K. im oberbayerischen Töging (Lkr. Altötting).
„Einfach und günstig“ – das war für Michael Beck die Herausforderung. Der Fairfix-Betriebsleiter hat die Kistenklammer erfunden, die sechs Grobspanplatten (OSB) zusammenhält. „Jede Platte hat eine umlaufende Nut. Die Ränder sind auf Gehrung zugeschnitten, so dass die einzelnen Teile problemlos zu einer rechteckigen Kiste zusammengesetzt werden können“, beschreibt Beck das System. Ab einer Kistengröße von 10 x 10 x 10 cm ist jede Kombination möglich, ergänzt Johannes Köberl.
Von der Idee zum Patent
Betriebsleiter Michael Beck hat mehr als drei Jahre lang an seiner Idee getüftelt. Ausgangspunkt waren die hohen Kosten für bisherige Mehrweg-Systeme. „Es muss etwas Günstigeres geben“, überlegte der 45-jährige staatlich geprüfte Holztechniker. Mit einem Prototyp startete der Fastfix-Erfinder die ersten Praxistests. Neue Anforderungen ergaben sich mit der Zeit, etwa der fast werkzeuglosen Anwendung. Daraus entstand die multifunktionale Klammer aus Federstahl. „Beide Materialien - Klammer und OSB-Platten - sind einfach recycelbar“, beschreibt Beck einen weiteren Vorzug: „Fastfix ist ökonomisch und praktisch.“
Multifunktionsklammer aus Federstahl
Die Multifunktions-Kistenklammer ist das Kernstück des patentierten Verpackungssystems. Die Klammer mit einer Schenkellänge von je 30 x 35 mm hält eine Zugfestigkeit von 800 N/mm2 aus. „Die Klammern werden kraftschlüssig in die umlaufende Nut der Kistenwandelemente eingekantet.“ Durch den Biegewinkel der Klammern von unter 90 Grad wird eine Vorspannung erzeugt, die eine hohe Festigkeit der Kistenverbindung garantiert. Die seitlichen Aufbiegungen der Klammern erfüllen gleich mehrere Funktionen. Umreifungsbänder können über die Klammer sicher geführt werden, wodurch die Sicherheit im Bezug auf Belastung, Formstabilität und unbefugtem Zugriff erhöht wird. „Die Klammer wird an der Kiste gesichert und kann während der Transportkette nicht abgerissen oder demontiert werden.“ Darüber hinaus wird durch die Kantschutzfunktion der Klammer die Reißgefahr des Umreifungsbandes minimiert. Die Aufbiegungen an der Klammer dienen auch der leichten Demontage des Verpackungssystems. Bei der Demontage wird die Klammer mit einem Schraubendreher aus der Nut gehebelt. Die Klammer wird abgenommen und kann wieder verwendet werden.
Das Fastfix-System – effektiv, leicht und variabel
Fairfix liefert die OSB-Kisten zerlegt an die Kunden. „Damit entsteht etwa 75 Prozent weniger Volumen bei Transport und Lagerung“, sagt Johannes Köberl. Durch die einfache Selbstmontage entfallen weitere Kosten für Verpackungsdienstleister. „Die Kiste ist effektiv, leicht und variabel“, so Köberl. Die patentierten Fastfix-Systemkisten eignen sich sowohl zur Ein- als auch Mehrwegnutzung. Bei Teilentnahmen und Kontrollen sind die Fastfix-Kisten schnell zu öffnen und wieder zu verschließen. Die umlaufende Nut für die Klammereingriffe erlaubt eine variable Klammeranzahl. Dies sichert die Stabilität der Kisten – auch bei gesteigerten Anforderungen.
Ein rationelles Fertigungsverfahren garantiert Köberl zufolge niedrige Kistenpreise sowie eine hohe und schnelle Lieferbereitschaft. Dadurch sind auch Sondergrößen ab einem Stück sehr schnell lieferbar. Die Modulbauweise erlaube es, so Köberl, im Baukastenprinzip aus diversen Kistenteilen neue Kisten zu generieren, die an das jeweilige Transportgut angepasst werden können.
Die hohe Steifigkeit der OSB-Platten und dadurch hohe statische Belastbarkeit sind große Vorteile des patentierten Systems. Die Konstruktion erlaubt es, Materialstärken und das Gesamtgewicht zu reduzieren. Mit den Fastfix-Kisten lässt sich „um das Gut herum“ verpacken und damit ist die Kiste variabel beschickbar. Durch die hohe Formschlüssigkeit der Kistenkonstruktion entsteht eine hohe Diffusionsdichte, was bei wechselnden klimatischen Bedingungen oder Kondenswasserbildung im Container für den Korrosionsschutz des Packguts von hoher Bedeutung ist.
Zertifizierte Verpackungskisten für alle Transportwege und -mittel
Die patentierten Verpackungssysteme „Fastfix“ entsprechen laut Johannes Köberl den gültigen IPPC (International Plant Protection Convention)-Standards, die für den Export von Holzkisten in Bestimmungsländer wie z. B. China und die USA eingehalten werden müssen. „Fairfix ist zertifiziert, nach IPPC-Standards zu bauen. Nur so ist eine problemlose Ein- und Ausfuhr gewährleistet“, so Köberl. Die Komponenten müssen entsprechend behandelt und gekennzeichnet sein, wenn Massivholz für den Kistenunterbau oder für Konstruktionen im Kisteninnenraum zur Transportsicherung des Verpackungsgutes eingesetzt wird.
Ökologisch nachhaltiges Gesamtkonzept
Bewusst stellt Fairfix die Fastfix-Verpackungskisten aus OSB her. Diese Platten (für englisch: Oriented strand bzw. structural board) sind Holzwerkstoffe, die aus langen, schlanken Spänen (strands) hergestellt werden. Die Entscheidung für diesen Werkstoff ist nicht nur auf Grund der technischen Vorteile gefallen: „OSB hilft, das Ökosystem Wald zu erhalten. Die Rohstoffe werden ausschließlich aus europäischen Ländern geordert. Nur so wird der Raubbau an Tropenhölzern mit irreparablen Schäden für Mensch und Natur verhindert“, sagt Johannes Köberl.
Das Fastfix-System folgt einem ökologisch nachhaltigen Gesamtkonzept: „Alle eingesetzten Materialien sind zertifiziert sowie wiederverwend- und verwertbar." Variable Kisten reduzieren laut Köberl Restmengen auf ein Minimum. Natürliche Ressourcen wie fossile Brennstoffe werden so optimal geschont.
Produktvariation und Zubehör des Fastfix-Systems
Mit einem stabilen Kantschutzwinkel bietet Fairfix ergänzend zu den Kisten eine Synergie der Eckverbindung und der Multifunktionsklammer an. Schweres oder gestapeltes Gut wird damit sicher vor Beschädigung, Verformung oder Verschiebung geschützt. Das Fastfix-System lässt sich problemlos beim Bau von Verschlägen und Teilverschlägen einsetzen. „Lang- und Stangenware wird so schnell und sicher für den Transport oder die Lagerung verpackt.“ Die Fastfix-Kisten sind mit allen gängigen Unterbauten erhältlich: Damit ist ein optimales Handling des Packstücks garantiert. „Die Kisten sind fest mit dem Unterbau verbunden, somit entfallen Tausch- und Pfandprobleme wie bei Mehrwegpaletten.“
Über Fairfix e. K.
Das Unternehmen wurde 1999 gegründet - damals als Montagebetrieb für Messestände und Bauelemente. Innerhalb kurzer Zeit entwickelte sich das junge, dynamische Unternehmen dann zum Holztechnischen Fachbetrieb mit einem vielseitigen Leistungsangebot und hochmodernen Produktionsmöglichkeiten.
Heute besteht das Kerngeschäft in der Entwicklung und Fertigung von systematischen und kundenspezifischen Verpackungs- und Transportkisten für Logistik und Export. Bekannt ist FAIRFIX zudem für hochwertige Transportgeräte zur professionellen Anwendung in der Umzugs- und Möbellogistikbranche. Aber auch zahlreiche Firmen, Institutionen und Behörden der öffentlichen Hand setzen auf die hohe Qualität der rollenden Transporthilfen, die auch in einem eigenen Online-Shop angeboten werden.
Ergänzend zum Kerngeschäft "Verpackungen und Transportsysteme" realisiert Fairfix anspruchsvolle Projekte im Innenausbau, Laden- und Messebau. Unter dem Markenname "Loft&Lounge" werden hochwertige Massivholzmöbel gefertigt, wodurch die vielseitigen Produktionsmöglichkeiten der Schreinerei vollständig genutzt werden.
Bildtext:
Effektiv, leicht und variabel: Für das pfiffige Verpackungssystem „Fastfix“ erteilte das Patentamt die gewerblichen Schutzrechte an Erfinder Michael Beck (Bild links) und Fairfix-Inhaber Johannes Köberl.
(Foto: König für Fairfix e. K./honorarfrei)
+++ Schachclub Rottal steigt aus der Oberliga ab +++
Nur 4:4 gegen Bad Königshofen im Kellerderby/ Nach verpassten Chancen nur Platz 9 / Zweite steigt aus der Regionalliga Süd-Ost ab
PFARRKIRCHEN/EGGENFELDEN (19.04.2012/jk) - Nach zwei Jahren in der Schach-Oberliga hat sich der Schachclub Rottal mit einem mageren 4:4-Remis gegen Bad Königshofen auf Platz 9 verabschiedet. Die zweite Mannschaft steigt nach einem 3,5:4,5 gegen den SK Ingolstadt II aus der Regionalliga Süd-Ost.
„Beide Teams haben das Saisonziel des Klassenerhalts leider nicht geschafft“, konstatierte Schachclub Rottal-Vorsitzender Patrick Bensch. Der neunte Platz reiche nicht, da zwei bayerische Vereine aus der 2. Bundesliga absteigen müssen. Dabei hatten es die Rottaler Brettstrategen selbst in der Hand.
Die Gäste aus Unterfranken reisten mit nur sieben Spielern an, dafür aber mit einigen tschechischen Titelträgern. Wolfgang Hackbarth (Brett 8) konnte so den Sieg kampflos verbuchen (1,0:0,0). Hans Wagners Gegner (Brett 5) tauschte alles, was sich auf dem Brett bewegte ab und schließlich einigten sich die Kontrahenten frühzeitig auf ein Unentschieden (1,5:0,5).
Mannschaftsführer Patrick Bensch (Brett 4) machte es mustergültig vor, wie man in einem Abstiegskampf aufspielt. Mit den weißen Steinen erzielte er aus der Eröffnung Raumvorteil und Entwicklungsvorsprung. Bensch gewann einige Bauern und die Partie (2,5:0,5).
Gerhard Spiesberger (Brett 7) erlangte mit den weißen Steinen in einer Englischen Partie eine angenehme Position. Im Eifer des Gefechts übersah er jedoch ein fantastisches Turmopfer des Schwarzspielers (2,5:1,5).
Josef Heiduczek stand am ersten Brett gegen Großmeister Milo Jirovsky unter Druck. Nach einem unvorsichtigen Bauernzug konnte der Großmeister in Zeitnot mit dem Turm entscheidend auf die berüchtigte siebte Reihe eindringen. Das Matt ließ sich nur unter schwerem Materialverlust vermeiden (2,5:2,5).
Martin Riediger (Brett 2) zeigte sich gut aufgelegt mit den weißen Figuren und konnte nach einigen Ungenauigkeiten seines Gegners einen Bauern erobern, den er sich nicht mehr nehmen ließ. Kurz vor dessen Umwandlung zur Dame gab Fidemeister Tomas Studnickaauf (3,5:2,5).
Wieder einmal hatte Josef Ager (Brett 3) eine gute Eröffnung und Mittelspiel abgeliefert und in ein besseres Endspiel abgewickelt. Hier spielte er einen zu hastigen und unüberlegten Zug, der statt zum Gewinn Ager zum Verlust von zwei Bauern führte (3,5:3,5).
Jürgen Bichlmeier sprang sehr kurzfristig und unvorbereitet als Krankheitsvertretung ein. Nachdem sein Gegner in Gewinnstellung nicht energisch nachgesetzt hatte, konnte Bichlmeier mit seinem König entwischen. Leider musste er einem Remis durch dreimalige Stellungswiederholung zustimmen, um nicht matt gesetzt zu werden (4,0:4,0).
Das Oberliga-Team des Schachclub Rottal ließ sich einige Chancen in den Matches aus. „Das Spieler-Potential reicht nicht für das bayerische Oberhaus“, resümierte Patrick Bensch. Von der Papierform war der Gegner in der letzten Runde um rund 100 Wertungspunkte besser. „In entscheidenden Situationen hätten die Rottaler zu wenig abgebrüht reagiert. „Wir wollen den sofortigen Wiederaufstieg schaffen“, gibt Bensch das Ziel für die Landesliga Süd vor. In der Sommerpause werde man auch nach Verstärkung suchen.
Internationales Meisterniveau
Bei den Einzelergebnissen ragten die beiden Spitzenbretter Josef Heiduczek und Martin Riediger mit Rating-Performances von 2401 bzw. 2391 heraus. Dies entspricht internationalem Meisterniveau. Saisonhighlight war der Sieg Josef Heiduczeks gegen Grossmeister Gerald Hertneck (Zugzwang München). Beim Rest des Kaders verlief die Saison leider eher durchwachsen. Die Einzelergebnisse: Josef Heiduczek (4,5 Punkte aus 8 Partien), Martin Riediger (5,5/9), Johann Webersberger (0,5/1), Josef Ager (2,5/8), Patrick Bensch (3,5/9), Hans Wagner (3,5/9), Ingo Walch (1,5/8), Klaus Schwarzmeier (2,0/7), Gerhard Spiesberger (2,5/7), Jürgen Bichlmeier (1,0/3), Wolfgang Kücher (1,5/2) und Wolfgang Hackbarth (1,0/1).
Eine Hausnummer zu groß war die Regionalliga Süd-Ost für die zweite Mannschaft: Mit nur zwei Mannschaftsremis blieb der Abstiegsplatz 10. Selbst gegen die mit sechs Spielern antretenden Gäste der Zweiten aus Ingolstadt setzte es eine knappe 3,5:4,5-Niederlage.
SC Rottal II - SK Ingolstadt II 3½ - 4½: Dr. Rainer Hartl Alexander 0 – 1, Andreas Siemens – Thomas Zeindlmeier ½ - ½, Norbert Frühauf – Lothar Michaelis 0 – 1, Klaus Wiedmann – Ewald Appel 1:0 kl., Dr. Hans Eichinger - Prof. Dr. Udo Rimmelspacher 1:0 kl.,. Andreas Nöhbauer - Emin Duraku ½ - ½, Josef König - Dr. Ralf Hartmann ½ - ½, Alois Höchtl – Christina Winterholler 0:1.
+++ Liberaler Mittelstand erfreut über spürbaren Bürokratieabbau+++
VLM-Landesvorsitzende Jutta Herzner-Tomei: Eingeschlagener Weg richtig / Bürokratie um 25 Prozent abgebaut / Wirtschaft wird jährlich um 11 Milliarden Euro entlastet
MÜNCHEN / INGOLSTADT (19.04.12) – Der Bürokratieabbau in Deutschland ist nach Zahlen des Bundeswirtschaftsministeriums in den letzten fünf Jahren um rund 25 Prozent zurückgegangen. „Mit dem Abbau von bürokratischen Hürden geht es spürbar voran, der eingeschlagene Weg muss fortgesetzt werden“, sagte die bayerische VLM-Landesvorsitzende Jutta Herzner-Tomei (Ingolstadt) am Donnerstag.
Der Rückbau überbordender Bürokratie zahlt sich für die Unternehmen in barer Münze aus. Jährlich werden laut Ministeriumsangaben fast elf Milliarden Euro eingespart. Dieser Beitrag sei wichtig, um die Wettbewerbsfähigkeit zu steigern und das wirtschaftliche Wachstum zu erhöhen. Größte Entlastung für die Wirtschaft hat laut Ministeriumsangaben ein neues Vergaberecht ausgelöst. Die bürokratischen Belastungen seien um 400 Millionen Euro reduziert worden.
Weitere Baustellen liegen noch vor der Bürokratie: Noch heuer soll die elektronische Erstattung der Gewerbeanzeige erleichtert und mit anderen Meldepflichten verbunden werden. Im Bereich des Handwerks soll eine neue elektronische Signatur umgesetzt werden. Auch das Exportkontrollrecht soll umfassend vereinfacht werden. Ausfuhranträge können elektronisch über eine neues Portal eingereicht und der Stand der Bearbeitung nachvollzogen werden. Die Bearbeitungszeiten der Anträge sei durch weitere organisatorische Maßnahmen reduziert worden.
Der Liberale Mittelstand begrüßt es, so Jutta Herzner-Tomei, dass sich Bundeswirtschaftsministerium für die bürokratiearme Ausgestaltung der E-Bilanz sowie des umsatzsteuerrechtlichen Nachweises innereuropäischer Lieferungen (Gelangensbestätigung) einsetzen will.
Über den Liberalen Mittelstand
Der Liberale Mittelstand ist ein Zusammenschluss von mittelständischen Unternehmern, Handwerkern, Freiberuflern sowie Angestellten aus diesen Bereichen, die sich dem liberalen Gedankengut verpflichtet fühlen und dem Mittelstand eine politische Stimme geben wollen.
Die Vereinigung für Liberale Mittelstandspolitik in Bayern e.V. (VLM) wurde 1981 gegründet. Die VLM ist Motor für eine Politik, die Freiheit, unternehmerische Eigeninitiative und Wohlstand für alle zum Ziel hat. Als unabhängige Wirtschafts- und Mittelstandsorganisation steht die liberale Mittelstandsvereinigung der FDP nahe, vertritt aber ihre eigenen Positionen zu aktuellen gesellschaftlichen und politischen Themen.
+++ Liberaler Mittelstand: Betreuungsgeld sinnvoller anlegen +++
VLM-Landesvorsitzende Jutta Herzner-Tomei: Förderung von flexiblen Kinderbetreuungseinrichtungen bringt berufstätigen Eltern mehr / Betreuungsgeld fördert Facharbeitermangel
MÜNCHEN / INGOLSTADT (18.04.12) – Das von der Union favorisierte Betreuungsgeld sollte nach Ansicht des liberalen Mittelstandes besser investiert werden. "Mehr und flexiblere frühkindliche Betreuungsangebote sind die bessere Alternative", sagte die bayerische VLM-Landesvorsitzende Jutta Herzner-Tomei (Ingolstadt) am Mittwoch.
Der Liberale Mittelstand spricht sich für alle Modelle aus, die Familie und Beruf vereinbaren. Gerade im Hinblick auf den Fachkräftemangel in der Wirtschaft sei es sinnvoll, so Herzner-Tomei, entsprechende Betreuungsplätze anzubieten.
Die schnellere Rückkehr qualifizierter Frauen in den Beruf ist laut Herzner-Tomei für die Wirtschaft wichtiger. Dieser Schritt sei wichtiger als neue Finanzmittel für die Betreuung von Kleinkindern durch die Eltern zu Hause. "Das Betreuungsgeld hält junge Mütter und Väter davon ab, berufstätig zu werden."
Rund 185 Milliarden Euro werden jährlich an familienpolitischen Leistungen in Deutschland gezahlt. Dennoch sei die Geburtenrate seit den 90er-Jahren bei rund 1,3 Kindern pro Frau stabil geblieben. "Effiziente Familienpolitik sieht anders aus", so Herzner-Tomei.
Private Initiatoren aus der Wirtschaft sollten nach Auffassung des Liberalen Mittelstandes den staatlichen oder kommunalen Trägern gleichgestellt werden, die eine Kinderbetreuungseinrichtung planen und betreiben wollen. Für viele Eltern ist es laut Herzner-Tomei wichtig, dass ausreichend Kinderbetreuungsplätze vorhanden sind, die sich auch flexibel an die Bedürfnisse aller Seiten ausrichten.
Über den Liberalen Mittelstand
Der Liberale Mittelstand ist ein Zusammenschluss von mittelständischen Unternehmern, Handwerkern, Freiberuflern sowie Angestellten aus diesen Bereichen, die sich dem liberalen Gedankengut verpflichtet fühlen und dem Mittelstand eine politische Stimme geben wollen.
Die Vereinigung für Liberale Mittelstandspolitik in Bayern e.V. (VLM) wurde 1981 gegründet. Die VLM ist Motor für eine Politik, die Freiheit, unternehmerische Eigeninitiative und Wohlstand für alle zum Ziel hat. Als unabhängige Wirtschafts- und Mittelstandsorganisation steht die liberale Mittelstandsvereinigung der FDP nahe, vertritt aber ihre eigenen Positionen zu aktuellen gesellschaftlichen und politischen Themen.
+++ Liberaler Mittelstand: „Ladenschluss lockern“ +++
VLM-Landesvorsitzende Jutta Herzner-Tomei: Wirtschaftsfreundlicher Weg wünschenswert
MÜNCHEN / INGOLSTADT (17.04.12) – Der liberale Mittelstand unterstützt die Forderung der FDP-Landtagsfraktion, die Ladenschluss-Zeiten im Freistaat zu lockern. „Wir wünschen uns einen wirtschaftsfreundlicheren Weg“, sagte die VLM-Landesvorsitzende Jutta Herzner-Tomei (Ingolstadt) am Dienstag.
Der Liberale Mittelstand begrüßt laut Herzner-Tomei den Kompromissvorschlag der FDP-Fraktion im Maximilianeum. Wirtschaftssprecher Dietrich von Gumppenberg hatte vorgeschlagen, zumindest an einem Tag in der Woche die Läden bis 22 Uhr öffnen zu lassen. Die bisherigen Ladenschlusszeiten von 20 Uhr kritisierte der FDP-Abgeordnete als „Erstarrung“.
Für viele Menschen im Freistaat wäre es laut Herzner-Tomei wünschenswert, länger einzukaufen. In einer florierenden Wirtschaft leisteten die Beschäftigen Überstunden und schafften es nicht mehr rechtzeitig in den Supermarkt. „Wer lange arbeitet, hat auch noch Stress, den Ladenschluss zu schaffen. „Wir müssen nur die Scheu überwinden, einen Abend frei zugeben“, sagt Herzner-Tomei. Beim langen Donnerstag als Dienstleistungsabend sei dies ähnlich gewesen. „Jeder Ladenbetreiber sollte selbst entscheiden, wann er an seinem langen Tag öffnet.“
Der liberale Mittelstand setzt sich laut Herzner-Tomei für flexible Öffnungszeiten ein. „Warum sollen wir Kunden vorschreiben, wann sie einkaufen wollen und müssen?“. Jeder Laden sollte an den Werktagen seine Öffnungszeiten ebenfalls frei wählen können. Letztlich entscheide der Kunde, wann er einkaufen will. Ein guter Geschäftsmann richtet sich danach. „Die Politik muss die Menschen nicht bevormunden.“
Über den Liberalen Mittelstand
Der Liberale Mittelstand ist ein Zusammenschluss von mittelständischen Unternehmern, Handwerkern, Freiberuflern sowie Angestellten aus diesen Bereichen, die sich dem liberalen Gedankengut verpflichtet fühlen und dem Mittelstand eine politische Stimme geben wollen.
Die Vereinigung für Liberale Mittelstandspolitik in Bayern e.V. (VLM) wurde 1981 gegründet. Die VLM ist Motor für eine Politik, die Freiheit, unternehmerische Eigeninitiative und Wohlstand für alle zum Ziel hat. Als unabhängige Wirtschafts- und Mittelstandsorganisation steht die liberale Mittelstandsvereinigung der FDP nahe, vertritt aber ihre eigenen Positionen zu aktuellen gesellschaftlichen und politischen Themen.
+++ Reha-Sonderfonds hilft bedürftigen Krebspatienten +++
Prof. Dr. Hannes Schedel: Therapieerfolg steht vor Kostenübernahme durch Kassen/ Unbürokratische Hilfe/Fonds sprang bereits neun Patienten zur Seite
THYRNAU-KELLBERG (12.04.12) – Mit einem bundesweit einmaligen Reha-Sonderfonds hilft eine onkologische Rehabilitationsklinik bedürftigen Krebspatienten und will restriktive Kostenträger zum Nachdenken bringen. „Wenn dringend notwendige Therapiemaßnahmen durch die Krankenkassen abgelehnt werden, springt der Sonderfonds unbürokratisch ein“, erklärt Prof. Dr. Hannes Schedel von der onkologischen Reha-Klinik Prof. Schedel in Kellberg (Lkr. Passau).
Die Operation ist beendet, nun steht ein Reha-Aufenthalt an: Gerade bei der Krebsbehandlung trägt eine effektive Rehabilitation und Anschlussheilbehandlungsmaßnahme entscheidend zur Genesung bei. Von den Krankenkassen können dabei erhebliche bürokratische Hürden ausgehen. Außerdem werden oft stationäre Maßnahmen ambulant umgelenkt mit möglichen Nachteilen für die Patienten. Ein Konflikt, der nicht nur die Patienten, sondern auch die Ärzte in der onkologischen Reha-Klinik Prof. Schedel betroffen macht.
Klinikleiter Professor Dr. Hannes Schedel ergreift nun selbst die Initiative: „Wenn eine Therapieeinheit für den Patienten wichtig ist, die ihn auf seinem Genesungsweg ein großes Stück vorwärts bringt, dann heißt es einfach handeln“, weiß der Leiter der gleichnamigen onkologischen Reha-Klinik. Gerade weniger vermögende Patienten könnten sich eine von den Kostenträgern abgelehnte Maßnahme aus der eigenen Tasche oft nicht leisten oder bekommen nur Teile eines dringend notwendigen Reha-Aufenthaltes erstattet. „Sehr schnell können hier Kosten im drei- bis vierstelligen Euro-Bereich entstehen, die die Betroffenen extrem belasten“, weiß Schedel aus der Vergangenheit.
Hilfe ist also notwendig - schnell und unbürokratisch. Um dies zu realisieren, starteten Prof. Schedel und sein Team rund um Chefarzt Markus Higi einen Sonderfonds, der in diesen Fällen für betroffene Patienten einspringen kann. Aufgestockt wird der Fonds durch private Einlagen des Klinikleiters selbst.
„Wenn wir zu Beginn der Reha-Maßnahme von Patienten sehen, dass hier für ihn eventuell ein Therapieproblem aufgrund fehlender Kostenübernahme entsteht, setzen wir uns zusammen. Wir besprechen das Therapiekonzept und füllen die Lücke dann über den Sonderfonds auf“, erläutert Prof. Schedel die Idee. „So können wir im Sinne des Patienten handeln und müssen uns nicht etwaigen Kostenbeschränkungen beugen.“
Bislang kamen neun Patienten in den Genuss der Kellberger-Initiative. „Im Grunde ist es ein Armutszeugnis für unser Gesundheitswesen, wenn wichtige und notwendige Therapiemaßnahmen gerade bei so eklatanten und lebensbedrohlichen Erkrankungen aus bürokratischer Umständlichkeit oder Kostengründen zum Teil nicht genehmigt werden“, kritisiert Prof. Schedel, „aber letztlich trägt der Patient daran ja keine Schuld, und wir wollen doch, dass dem einzelnen geholfen werden kann.“
Gedacht sind die Zuschüsse aus dem Kellberger Sonderfonds für Patienten, die tatsächlich in finanziellen Nöten sind, was entsprechend geprüft wird. Die Hilfe kann dabei auch über die reine Kostenübernahme für Therapien hinausgehen. „Vor kurzem hatten wir eine Reha-Patientin bei uns, für die wir die Kosten des Aufenthaltes ihres ebenfalls kranken Mannes, den sie nicht allein lassen konnte, übernommen haben“, erinnert sich Prof. Schedel, „auch für solche Fälle ist unsere Initiative gedacht.“
Es bleibt zu hoffen, dass das Kellberger-Modell bundesweit Schule macht oder zumindest die Krankenkassen einmal zum Nachdenken animiert.
Über die Klinik Prof. Schedel GmbH
Die Klinik Prof. Schedel GmbH in Thyrnau-Kellberg (Landkreis Passau) ist seit 50 Jahren im Rehabereich tätig. Mit zwölf Ärzten und 125 Mitarbeitern ist das 205-Zimmer-Haus eine der größten Einrichtungen für die Versorgung onkologischer Patienten im südostbayerischen Raum. Die auf einem 30 ha großen Areal mit Parkumfeld befindliche Klinik hat die Akzeptanz nahezu aller großen Akutkrankenhäuser und der Universitätskliniken in Bayern für Anschlussbehandlungen. Mit größtmöglicher Transparenz und hoher Qualität werden die Patienten individuell, aber auch leitliniengemäß behandelt.
+++ FC Bayern München triumphiert beim Blitzschach +++
Quartett um Großmeister Michael Bezold (ELO 2523) holte 39:1 Mannschaftspunkte / 7 Punkte Vorsprung auf Verfolger NT Nürnberg/ SK Passau auf Platz acht, Ausrichter Rottal auf Rang zehn
PFARRKIRCHEN (31.03.2012/jk) - Bayerns Blitzschach-Elite zu Gast im Rottal: Der FC Bayern München hat bei den bayerischen Meisterschaften im Blitzschach (5 Minuten pro Partie und Spieler) triumphiert. Das Quartett mit Großmeister Michael Bezold, Internationaler Meister Christoph Renner, Fidemeister Ludwig Denglmann und Dr. Ferdinand Unzicker holte sich mit 39:1 Mannschaftpunkten und 64,5 Brettpunkten die Schach-Krone. Auf den Plätzen zwei und drei folgten mit gehörigem Punkteabstand der SC Noris Tarrasch Nürnberg 32:8/55,0 und der SC Forchheim 30:10/55,0. Rund 90 Denksportlerinnen und Denksportler aus ganz Bayern brüteten am Samstag im Kolpinghaus Pfarrkirchen über dem Schachbrett.
Der FC Bayern München setzte die Papierform eindrucksvoll auf dem Brett um: Großmeister Michael Bezold mit einer internationalen Wertungszahl von 2523) wies am ersten Brett 18,5 Punkte aus 20 Partien aus und sicherte sich den Brettpreis. Bernhard König vom SK Freising war mit 15,5 Punkten bester Mann am zweiten Brett. Johannes Zwanzger (SC Forchheim) gewann mit 15,0 Punkten die Wertung an Brett drei. Dr. Ferdinand Unzicker (Bayern München) gewann die Brettwertung an Brett vier mit 17,0 Punkten.
Da das Turnier im Rahmen des 150-jährigen Stadtjubiläums der Rottaler Kreisstadt ausgetragen wurde, gab Schirmherr Bürgermeister Georg Riedl den Denksportlern einen kurzen historischen Überblick über die Gründung Pfarrkirchens. Anschließend eröffnete der Schirmherr mit der Freigabe der Uhren das Turnier.
Schachclub-Rottal Vereinsvorsitzender Patrick Bensch wies in seiner Begrüßung darauf hin, dass die heimischen Denksportler in der höchsten bayerischen Oberliga und damit zu den sportlichen Aushängeschildern der Stadt Pfarrkirchen zählten. Darum hätte sich der Schachclub gerne um die Ausrichtung des Turniers im Rahmen der 150-Jahr-Feier beworben und den Zuschlag vom bayerischen Schachbund bekommen.
Schachkultur von anderem Planeten
„Fingerfertigkeit, Geschick und schnelle Auffassungsgabe“ sind laut SC-Rottal-Vorsitzender Patrick Bensch die wichtigsten Eigenschaften bei der Blitzschach-Disziplin. Dabei schlugen sich die heimischen Akteure beachtlich. Punktgenau kamen sie – wie von der Papierform eingereiht – auf Platz 10. Gegen die „Schachkultur von einem anderen Planeten“, wie SC-Rottal-Vereinsblitzmeister Martin Riediger die Spielleistung der Bayern-Brettstrategen einordnete, war kein Kraut gewachsen. Der SC Rottal beugte sich mit 0:4. Die Vorherrschaft in Niederbayern entschied der SK Passau mit Platz 8.
Das Turnier mit rund 840 Blitz-Partien (jeder Spieler hat fünf Minuten auf der elektronischen Schachuhr) ging reibungslos über die Bühne. Turnierleiter Christian Ostermeier, 1. Bundesspielleiter des Bayerischen Schachbundes aus Bad Aibling, hatte keine größeren Streitfälle der Denksportler zu bewältigen. „Ich bin zufrieden“, sagte er. Ein paar kleinere Reklamationen konnten einvernehmlich gelöst werden. Für das Blitz-Turnier auf bayerischer Ebene sind die ersten sieben Teams des Vorjahres sowie je zwei Teams aus den Bezirken sowie der Ausrichter qualifiziert.
Endstand: 1. FC Bayern München 39 : 1 Mannschaftspunkte/ 64,5 Brettpunkte (GM Michael Bezold 18,5 Pkt., IM Christoph Renner 15,0; FM Ludwig Deglmann 14,0; Dr. Ferdinand Unzicker 14,0); 2. SC NT Nürnberg 32:8, 55,0 (FM Thomas Martin 16,0; FM Florian Wagner 10,0; FM Oskar Hirn 13,5; Vit. Promyshlyanskyy 15,5); 3. SC Forchheim 30:10/55,0 (FM Leon Mons 11,5; FM Manfred Heidrich 13,0, Johannes Zwanzger 15,0; Andreas Kräußling 15,5);
4. SK Freising 30:10/53,5; 5. SG Pang/Rosenheim 27:13/47,5; 6. SC Gröbenzell 24:16/42; 7. SK Ingolstadt 24:16/41,5; 8. SK Passau 23:17/44,5 (Ernst Schüller 11,0; FM Dietmar Hiermann 10,0; Wolfgang Linhart 9,0; Richard Holzer 14,5); 9. TSV Haunstetten 23:17/40,5; 10. Schachclub Rottal 20:20 / 38,0 (Josef Heiduczek 5,0; FM Martin Riediger 13,0; Klaus Schwarzmeier 10,0; FM Patrick Bensch 4,5; Andreas Siemens 5,5);
11. SK Kriegshaber 19:21/38,5; 12. SC Bamberg 18:22/37,5; 13. SC Obernau 18:22/36,0; 14. SK Mering 16:24/34,5; 15. FC Marktleuthen 16:24/32,5; 16. SC 48/88 Erlangen 13:27/35,5; 17. SK Klingenberg 13:27/32,5; 18. MSC 1836 München 12:28/31,0; 19. SK Kelheim 11:29/28,5; 20. Regensburger Turnerschaft 7:33/25,5; 21. SC Sendling 5:35.
Bildtext:
Der FC Bayern München triumphierte am Schachbrett (v. l.): Großmeister Michael Bezold, IM Christoph Renner, FM Ludwig Deglmann und Dr. Ferdinand Unzicker. (Foto: König)
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+++ Dokument des Bürokratie-Grauens: „Gelangensbestätigung“ ist nicht gelungen +++
VLM-Landesvorsitzende Jutta Herzner-Tomei: Alleingang deutscher Finanzverwaltung ist Schikane für Exporteure / Nachweispflichten für EU-Lieferungen („Gelangensbestätigung“) ist unzumutbar / Bürokratiemonster kostet Exportwirtschaft Milliarden
MÜNCHEN / INGOLSTADT (29.03.12) – Als unzumutbare Schikane durch die deutsche Finanzverwaltung hat der liberale Mittelstand die Nachweispflichten für Exporteure bei EU-Lieferungen, die sogenannte Gelangensbestätigung, bezeichnet. „Es ist der falsche Weg, statt Bürokratie abzubauen, nur für deutsche Unternehmen Hürden aufzubauen“, kritisiert Jutta Herzner-Tomei, Landesvorsitzende der Vereinigung für Liberale Mittelstandspolitik in Bayern e. V. (VLM), am Donnerstag in Ingolstadt.
Bisher wurden Lieferungen deutscher Unternehmen an innereuropäische Unternehmen von der Umsatzsteuer befreit. Der Kunde hatte bisher seine ausländische Umsatz-Identifikationsnummer (USt-IdNr.) mitgeteilt und um eine umsatzsteuerfreie Rechnung gebeten. Seit Anfang dieses Jahres sei der Export bereits bürokratisch verschärft worden, der Exporteur musste sich die Richtigkeit der UST-IdNr. vom Bundeszentralamt für Steuern bestätigen lassen. Der Verkäufer konnte die Rechnung ausstellen, musste aber den Nachweis über die Lieferung der Ware bringen. Dies geschah bisher über die Rechnungskopie und den „weißen Frachtbrief“ des Spediteurs, die Posteinlieferungsbescheinigung oder vergleichbare Unterlagen.
Seit dem 1.1.2012 (mit Übergangsfrist bis zum 30.6.) reicht aufgrund eines Alleingangs des deutschen Finanzministeriums solch ein Nachweis nicht mehr aus. Vielmehr muss eine sogenannte „Gelangensbestätigung“ des Kunden eingereicht werden. Diese muss Namen und Anschrift des Abnehmers, Menge des Gegenstands der Lieferung und die handelsübliche Bezeichnung inklusive der Fahrzeug-Identifikationsnummer bei Fahrzeugen, Tag und Ort des Erhalts des Gegenstands im EU-Ausland oder bei Selbsttransporten durch den Abnehmer Tag und Ort des Endes der Beförderung, das Ausstellungsdatum der Bestätigung und die Unterschrift des Abnehmers enthalten.
Bei Kunden im EU-Ausland herrscht nach Berichten von Exporteuren großes Unverständnis. Deutsche Unternehmen müssten Aufklärungsarbeit über den Alleingang der deutschen Finanzverwaltung leisten. „Diese Regelung baut ein neues Handelshemmnis innerhalb der EU auf und benachteiligt deutsche Exporteure“, kritisiert Jutta Herzner-Tomei.
Umsatzsteuerpflicht entsteht
Ohne diese „Gelangensbestätigung“ unterliegt die Sendung der deutschen Umsatzsteuerpflicht. Der Verkäufer, z. B. im Online-Handel, habe entweder den Aufwand, einer ausgebliebenen Gelangensbestätigung nachzulaufen oder ohne den Nachweis des Gelangens sogar noch Umsatzsteuer nachzahlen zu müssen.
Außer bürokratischen Aufwands bringt die Lösung Herzner-Tomei zufolge keinen Erkenntnisgewinn für die Finanzverwaltung. „Es ist sehr unwahrscheinlich, dass sich Umsatzsteuerbetrüger durch die Gelangensbestätigung abhalten lassen. Der Rest der seriös arbeitenden Exporteure wird bestraft“, so die VLM-Landesvorsitzende.
Der Verkäufer ist nach den geltenden deutschen fiskalischen Vorschriften darauf angewiesen, dass der Empfänger bereit ist, das „Gelangen“, also den Erhalt der Ware zu bestätigen. Im Umkehrschluss könne er die bürokratischen Pflichten auf den Abnehmer abwälzen, wenn er die Umsatzsteuer in Höhe von 19 Prozent verrechnet. Nach Einreichen der Gelangensbestätigung könne dann die Umsatzsteuer an den Warenempfänger rückerstattet werden.
Die Finanzverwaltung hatte auf die massive Kritik an der „Gelangensbestätigung“ bereits reagiert und die Übergangsfrist bis zum 30.06.2012 verlängert. Bis dahin werde es nicht beanstandet, wenn der beleg- und buchmäßige Nachweis der Voraussetzungen der Steuerbefreiung noch auf Grundlage der alten Rechtslage geführt werde, heißt es in einem Schreiben des Bundesministeriums der Finanzen (BMF).
Schlechtes Gewissen der Finanzverwaltung
Das Einräumen einer Übergangsfrist von sechs Monaten zeigt nach Ansicht von Herzner-Tomei das schlechte Gewissen der Finanzverwaltung: „Eine echte Lösung sieht anders aus.“ Experten schätzen einen Aufwand von 5 bis 20 Euro je Gelangensbestätigung. Das Bürokratiemonster werde die deutsche Exportwirtschaft „Milliarden“ kosten, so Herzner-Tomei.
Über den Liberalen Mittelstand
Der Liberale Mittelstand ist ein Zusammenschluss von mittelständischen Unternehmern, Handwerkern, Freiberuflern sowie Angestellten aus diesen Bereichen, die sich dem liberalen Gedankengut verpflichtet fühlen und dem Mittelstand eine politische Stimme geben wollen.
Die Vereinigung für Liberale Mittelstandspolitik in Bayern e.V. (VLM) wurde 1981 gegründet. Die VLM ist Motor für eine Politik, die Freiheit, unternehmerische Eigeninitiative und Wohlstand für alle zum Ziel hat. Als unabhängige Wirtschafts- und Mittelstandsorganisation steht die liberale Mittelstandsvereinigung der FDP nahe, vertritt aber ihre eigenen Positionen zu aktuellen gesellschaftlichen und politischen Themen.
+ + + Internet-Sicherheit oder -Kriminalität im Unternehmen + + +
IT-Forensiker Christian Perst referiert bei Veranstaltung der UnternehmerAllianz Süd am Dienstag, 27.03.12, um 19.00 Uhr in Irschenberg (Kaffeerösterei Dinzler)
IRSCHENBERG (21.03.12) – Warum spionieren chinesische Computer-Hacker bevorzugt Rechtsanwaltskanzleien aus? „Es ist sehr viel einfacher, über ungesicherte Anwalts-PC an die Daten von Unternehmen zu kommen“, sagt der IT-Forensiker Christian Perst. Der IT-Experte demonstriert auf einer Veranstaltung der UnternehmerAllianz Süd am Dienstag, 27. März 2012, um 19.00 Uhr, wie es Kriminellen gelingt, sich in fremde Computer einzuloggen und welche Abwehrmaßnahmen es gibt. Veranstaltungsort ist die Dinzler Kaffeerösterei AG in Irschenberg (an der Ausfahrt der A8). .
Auf Unternehmen lauern nach Ansicht des Referenten viele mögliche unfreundliche Angriffe aus dem Internet: Unbekannte brechen in den Webserver ein, manipulieren den Webshop oder knacken das Online-Banking. Dipl.-Ing. Christian Perst, Inhaber des Unternehmens itEXPERsT (Braunau am Inn) analysiert die Schwachstellen von Computernetzen und lüftet Insidergeheimnisse. Gerne beantwortet er auch Fragen.
Die Veranstaltung findet statt am 27.03.2012 um 19.00 Uhr in der Dinzler Kaffeerösterei AG, direkt an der Ausfahrt „Irschenberg“ der A8 München-Salzburg, Wendling 15, 83737 Irschenberg (www.dinzler.de). Organisationsbeitrag: UA-Süd-Mitglieder frei, Nichtmitglieder 20,00 Euro, Anmeldung bitte bis 23.03.12 unter info@ua-sued.de oder Tel. 089 / 38 38 71 72 (Teilnehmerzahl ist begrenzt).
Über die UnternehmerAllianz Süd e. V.
Die UnternehmerAllianz Süd e. V. mit Sitz in München ist ein Zusammenschluss von unternehmerisch tätigen Menschen, die sich - auch in rauen Zeiten - gegenseitig unterstützen. Die Vereinigung dient Eigentums-Unternehmer/innen als Plattform, die ihr Schicksal nicht dem Zufall überlassen wollen, sondern aktiv sind und sich regelmäßig austauschen und wirtschaftspolitisch aktiv sein wollen.
Die Mitglieder der UnternehmerAllianz Süd wissen um die Notwendigkeit, so Vorstand Christoph Werr, Verbündete zu haben und sich auszutauschen. „Die Erfahrung zeigt, dass es falsch ist zu glauben, man schafft alles alleine.“
Die Unternehmervereinigung aus dem südlichen Bayern setzt sich für die Förderung der Unternehmerenergie und Unternehmerkultur ein. „Ob man innerhalb der Familie Ansehen und Respekt genießt, hängt meist von der Persönlichkeit ab. Die gesellschaftliche Anerkennung wird jedoch überwiegend durch den unternehmerischen Erfolg erreicht“, sagt Christoph Werr. Im Falle des Misserfolges wende sich das Blatt dramatisch. Dies führe dazu, dass der Unternehmer, der gerne und ausführlich über seine Erfolge spricht, seine Misserfolge verschweigt. Erfolgreiche, starke Unternehmer/innen könnten sich kaum vorstellen, dass man auch eines Tages mit Krisen konfrontiert werden kann. „Wir wollen eine Kultur der zweiten Chance für Unternehmer etablieren“, erläutert Vorstand Christoph Werr.
Der erfolgreichste Unternehmer habe Kunden und Lieferanten, die in eine Krise kommen können. Zu wenig Unternehmer wissen dann mit einer derartigen Situation umzugehen. Die UnternehmerAllianz Süd sieht sich genau an der Schnittstelle zwischen Eigentums-Unternehmer/innen, Politik und der breiten Öffentlichkeit.
Die UnternehmerAllianz Süd ist die Plattform für Ermutiger, Erfahrene, Erfolgreiche, aber auch für Gescheiterte. Dieses Netzwerk bildet die Basis für den Austausch von Erfahrungen. „UnternehmerAllianz-Süd-Mitglieder wissen, was falsch laufen kann und was sich nicht wiederholen sollte. Hier sind Unternehmer/innen im Dialog.“
+++ Originelle Rezepte mit Spanischem Salbei bringen Power +++
Extraportion Vitalstoffe aus den Samen einer uralten Pflanze / Apotheker Jochen Bischoff: Supernahrung mit viel Omega-3-Fettsäuren und hochwertigen Proteinen
GRABENSTÄTT (21.03.12/jk) – Mit „Salvia hispanica“, der wiederentdeckten Supernahrung der Mayas, Inkas und Azteken, lassen sich leckere Speisen und Energiegetränke mit einer Extraportion Power zaubern. „Salbei-Samen sind in der Küche sowohl roh als auch erhitzt verwendbar“, sagt Apotheker Jochen Bischoff aus dem oberbayerischen Grabenstätt (Lkr. Traunstein). Rezepte für Speisen und Energiegetränke sowie zum Backen sind unter www.apothekerbischoff.de zu finden.
Der Samen des „Spanischen Salbei“ ist in der Küche vielseitig verwendbar: „Dank seines milden Eigengeschmacks kann man die kleinen grauen Körner bei fast jedem Gericht als Beigabe verwenden“, so Jochen Bischoff. Als schmackhafter Zusatz lassen sich die Samen oder ein Gel etwa der Salatsoße beifügen. Ein extrem hoher Gehalt an Omega-3-Fettsäuren (optimales Verhältnis zu Omega-6), hoher Anteil an hochwertigen Proteinen, Vitaminen und Mineralstoffen sowie viele stark quellfähige Ballaststoffe zeichnen die Samen aus.
Traditionelle Anwendung als „Pinole“
Der Spanische Salbei wird Bischoff zufolge traditionell als „Pinole“ getrunken. Dazu werden zwei Esslöffel der Samen in 300 ml Frucht- oder Gemüsesaft eingerührt. Die Mischung etwa zehn Minuten stehen lassen und mehrmals umrühren. „Fertig ist die sättigende und für Diabetiker und Sportler hervorragend geeignete kleine Mahlzeit“, rät der Apotheker.
Brot mit Salbei-Samen
Nach einem interessanten Rezept lässt sich mit Salbei-Samen und Öl Brot backen. Es ist nicht nur knusprig, sondern bleibt auch lange frisch. Man nehme 1/2 kg Dinkelmehl, 20 g Sesam, 40 g Spanischer-Salbei-Samen, 30 g Sonnenblumenkerne (oder auch Kürbiskerne), 1 1/2 TL Salz, 1/2 Pkg. frische Hefe, 1/2 Liter lauwarmes Wasser, 1/16 Liter Olivenöl sowie die Brotgewürze Kümmel (1/2 TL), Koriander (1/2 TL) und Anis (1/2 TL). Diese mörsern und dem Teig unterkneten. Alle Zutaten werden gut miteinander mit Knethaken oder dem Kochlöffel vermischt, bis der Teig sehr weich ist. Der Teig muss zwei Stunden bei Zimmertemperatur ruhen (am besten in verschlossener Plastikschüssel z. B. Hefeteigschüssel), dann Teig in eine geölte Kastenform füllen und im vorgeheizten Backrohr bei 200 Grad ca. 60 Minuten backen. „Brot mit Salvia hispanica ist nicht nur knusprig, es bleibt auch lange frisch“, so Bischoff.
Rührei mit Spanischem Salbei
Sehr schmackhaft und einfach zubereitet kommt der Spanische Salbei in Rühreiern daher. Der Samen wird in Olivenöl leicht angeröstet. „Das ergibt einen nussigen Geschmack“, weiß Apotheker Jochen Bischoff. Schon zwei Esslöffel des Samens versorgen den Organismus mit rund fünf Gramm Omega-3-Fettsäuren,200 mg Kalzium und noch vielen anderen Nährstoffen. Die so genannten Omega-3-Eier, die man immer öfter in Supermärkten entdeckt, stammen im Übrigen von Hühnern, die ein Omega-3-reiches Futter wie Spanischer-Salbei-Samen bekommen, so Bischoff.
Salbei-Samen-Gel
Einfach ein Volumen Salbei-Samen-Saat in sieben Volumen Wasser oder Saft einrühren und ca. 20 Minuten quellen lassen. Während der Quellzeit sollte das Gel mehrmals umgerührt werden. Das Gel eignet sich als köstlicher Zusatz im Salat.
Schon die Ureinwohner Nordamerikas haben seit Jahrtausenden die Samen des Salvia hispanica roh oder getrocknet gegessen. Die Azteken und Mayas wussten schon um die Besonderheit der Pflanze. Durch die Einnahme dieser Saat waren sie nicht nur körperlich ausdauernder, sondern auch geistig überlegener. Für die aztekischen Krieger, so ist überliefert, waren Salbei-Samen die Überlebensration: Zwei Esslöffel voll Samen in Wasser eingeweicht, stärkten eine Person für 24 Stunden. Die Azteken bereiteten Speisen wie Polenta für gewöhnlich mit Salbei-Samen zu. Je nach gewünschter Geschmacksrichtung süß oder herzhaft, wurde sie zusätzlich mit Honig oder Chili und Pfeffer verfeinert.
Heutzutage stammt der Spanische Salbei nach Angaben von Bischoff aus kontrolliert biologischem Anbau. „Die cholesterinfreien Samenkörner sind für eine kalorienbewusste Ernährungsweise besonders geeignet“, sagt der Apotheker. Die Ernährung sei bestens für Sportler und Menschen geeignet, die auf ihren Blutzuckerspiegel achten müssten. Die glutenfreien und ohne Gentechnik hergestellten Samen seien verdauungsfördernd.
Über die Apotheke Bischoff
Apotheker Jochen Bischoff (62) betreibt seit 1979 in Grabenstätt (Lkr. Traunstein) eine klassische Apotheke, in der Patienten jedes Rezept einlösen können. Nach dem Studium der Pharmazie in Kiel, London und München war er in verschiedenen Apotheken tätig, die sich auf Eigenproduktionen spezialisiert hatten. Inzwischen hat sich Jochen Bischoff ein umfangreiches Sortiment aus solider eigener Manufaktur mit teilweise sehr ungewöhnlichen, aber hocheffizienten Rezepturen aufgebaut. „Die Spezialitäten werden nach altbewährten Rezepturen alter Formularien und amtlicher Arzneibücher, aber nach pharmazeutisch modernen Standards in Handarbeit wieder hergestellt.“ Bei der manuellen Herstellung legt er größten Wert auf die Reinheit der Ausgangssubstanzen. „Ich weiß, wie die Ausgangsstoffe gewonnen, verarbeitet, gelagert und transportiert werden“, sagt der Fachapotheker für Ernährung und Offizinpharmazie. Dieser Begriff kommt von Offizin, dem Arbeits- und Verkaufsraum einer Apotheke. Im Onlineshop www.apothekerbischoff.de sind weitere Arznei- und Nahrungsergänzungsmittel, Kosmetik und Wohlfühlmittel erhältlich.
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Rührei mit Power: Spanischer-Salbei-Samen wird in Olivenöl vorher leicht angeröstet. Schon zwei Esslöffel des Samens versorgen den Organismus mit rund fünf Gramm Omega-3-Fettsäuren, 200 mg Kalzium und noch vielen anderen Nährstoffen.
Foto: Christoph Werr für Apotheke Grabenstätt
+ + + Zahnarzt wehrt sich gegen Ausbildungsverbot durch Funktionäre + + +
Dr. med. dent. Johann Eichenseer: Trotz Fachkräftemangel dürfen wir nicht ausbilden / Zahnärztlicher Bezirksverband verwehrt den angestellten Zahnärzten einer „MVZ-GmbH“ das Ausbildungsrecht / Juristische Schritte angekündigt
NÜRNBERG (21.03.2012/jk) – Die Fronten sind verhärtet: Zahnarzt Dr. med. dent. Johann Eichenseer (58), Betreiber der Zahnärztlichen Tagesklinik (ZTK) in der Nürnberger Karolinenstraße, wehrt sich gegen ein Ausbildungsverbot durch Funktionäre des Zahnärztlichen Bezirksverbandes (ZBV) Mittelfranken. „In der Branche herrscht Fachkräftemangel, aber wir dürfen nicht ausbilden“, ärgert sich Dr. Johann Eichenseer, der weitere fünf Zahnkliniken in München, Regensburg, Riedenburg und Schmidmühlen betreibt.
(www.z-tagesklinik.de).
Zwei jungen Menschen möchte die als medizinisches Versorgungszentrum (MVZ) betriebene Zahnärztliche Tagesklinik Nürnberg die Chance geben, sie als Zahnmedizinische Fachangestellte (ZFA) auszubilden. Ausbildungsstart soll der 1. September 2012 sein. Daraus wird aber nichts, weil sich der Zahnärztliche Bezirksverband Mittelfranken quer stellt und der Zahnärztlichen Tagesklinik MVZ GmbH ein Ausbildungsrecht verwehrt.
Die Funktionäre des Zahnärztlichen Bezirksverbandes Mittelfranken beharren darauf, dass nur „Praxisinhaber“ befugt seien, zahnärztliche Fachangestellte auszubilden. Da die als MVZ GmbH betriebene Zahnärztliche Tagesklinik keinen Praxisinhaber im herkömmlichen Sinne hat, dürften auch die in der Tagesklinik angestellten Zahnärzte nicht ausbilden.
ZTK-Anwalt Werner Vogl verweist dagegen auf die „Richtlinie für die Zahnärztlichen Bezirksverbände zur Bewilligung von Verträgen mit Auszubildenden“. Die Richtlinie sehe ausdrücklich die Möglichkeit vor, zwei ZFA je Praxisinhaber oder angestelltem Zahnarzt auszubilden, so der Fachanwalt für Medizinrecht mit Kanzleien in Göppingen und München.
Klinikbetreiber Dr. Eichenseer geht davon aus, dass die sechs angestellten Zahnärzte der MVZ-GmbH nach den Ausbildungsrichtlinien einem „Praxisinhaber“ gleichzusetzen sind. „Mir werden Knüppel zwischen die Beine geworfen“, konstatiert der Leiter der Zahnärztlichen Tagesklinik. Obwohl der Betrieb eines zahnärztlichen MVZ in der Rechtsform einer GmbH und mit ausschließlich angestellten Zahnärzten zulässig ist, würde die Auffassung des ZBV Mittelfranken bei einer entsprechenden Praxiskonstellation zu einem vollständigen Ausbildungsverbot führen, so Eichenseer.
In seinem Nürnberger MVZ seien sechs fest angestellte Zahnärzte tätig, die sehr wohl ausbilden können und die insoweit dem Praxisinhaber einer herkömmlichen Zahnarztpraxis gleichzusetzen seien, kontert Dr. Eichenseer gegenüber dem ZBV Mittelfranken. Zusammen mit 20 zahnmedizinischen Fachangestellten behandeln sie seit Mai 2009 an fast 365 Tagen im Jahr die Patienten.
Dr. Johann Eichenseer will sich mit dem Ausbildungsverbot nicht abfinden. Er hat inzwischen über seinen Anwalt rechtliche Maßnahmen, u. a. eine Dienstaufsichtsbeschwerde, gegen die Funktionäre des Zahnärztlichen Bezirksverbands Mittelfranken, einer Körperschaft des Öffentlichen Rechts, eingeleitet.
Klinikverbund Zahnärztliche Tageskliniken Dr. Eichenseer
Dr. med. dent. Johann Eichenseer hat sein Konzept der Zahnärztlichen Tageskliniken zuerst 2005 in Schmidmühlen (Lkr. Amberg-Sulzbach) umgesetzt. Mit der Gründung der Zahnärztlichen Tageskliniken Regensburg, München und Riedenburg betrat er 2007 rechtliches Neuland. Zum ersten Mal wurden in Deutschland Zahnkliniken in überörtlicher Berufsausübungsgemeinschaft (BAG) geführt. 2008 eröffnete die Zahnärztliche Tagesklinik München II in der Boschetsrieder Straße 72. Seit 2008 ist die Zahnärztliche Tagesklinik Dr. Eichenseer MVZ GmbH in die BAG integriert. In der Zahnärztlichen Tagesklinik Nürnberg werden seit Mai 2009 die Patienten auf einer Fläche von 1.500 Quadratmetern mit 23 Behandlungseinheiten betreut. Seit Ende 2011 wird die Nürnberger Tagesklinik als zahnärztliches MVZ betrieben. Der Klinikverbund besteht heute aus den sechs Zahnärztlichen Tageskliniken an den fünf Standorten München, Nürnberg, Regensburg, Riedenburg (Lkr. Kelheim) und Schmidmühlen (Lkr. Amberg-Sulzbach).
+++ Liberaler Mittelstand schafft Strukturen: „Der Aufbau kommt voran“ +++
Landesvorsitzende Jutta Herzner-Tomei: Mehrere Bezirksverbände im Aufbau / Neue Satzung verabschiedet / Antragsrecht bei FDP-Landesparteitagen / Firmenbesichtigung bei Busausstatter Schnierle GmbH (Gersthofen)
AUGSBURG/GERSTHOFEN (17.03.12/jk) – Der liberale Mittelstand stellt sich im Freistaat breiter auf: Mit einer geänderten Satzung werden Strukturen in den bayerischen Bezirken geschaffen. „Der Aufbau kommt voran“, sagte die VLM-Landesvorsitzende Jutta Herzner-Tomei (Ingolstadt) auf der Mitgliederversammlung am Samstag im Augsburger Restaurant Fischerstuben.
Mit großer Mehrheit haben die Mitglieder eine neue Satzung verabschiedet. Diese ist dem weiteren Aufbau der liberalen Mittelständler im Freistaat geschuldet. Es sollen bayernweit Bezirks- und Kreisverbände aufgebaut werden. Nach Niederbayern, Mittel- und Oberfranken wird noch im März der Bezirksverband Unterfranken gegründet. In Oberbayern, Schwaben und der Oberpfalz steht die Gründung noch heuer bevor. In den letzten Wochen seien zwölf neue Mitglieder der liberalen Vorfeldorganisation beigetreten, so Herzner-Tomei. Mehr Gewicht bekommen die Mittelständler durch ein Antragsrecht auf den FDP-Landtagsparteitagen. Die Landesvorsitzende Jutta Herzner-Tomei ist bereits im Landesvorstand kooptiert.
Ein Highlight des laufenden Jahres wird die Feier zum 30-jährigen Bestehen des Verbandes sein. Dafür laufen laut Herzner-Tomei die Vorbereitungen für den Event am 5. Mai in München auf Hochtouren.
VLM besucht Hermann Schnierle GmbH
Im Vorfeld der Mitgliederversammlung hat eine VLM-Gruppe zusammen mit Bayerns FDP-Generalsekretärin und Kreisvorsitzende der FDP Augsburg-Stadt einen klassischen Mittelständler besucht. Firmengründer Hermann J. Schnierle und Geschäftsführer Martin Schnierle gaben einen Einblick in die Arbeit des Gersthofener Busausstatters mit 125 Mitarbeitern. Das Unternehmen wurde 1966 als Autosattlerei gegründet. Schwerpunkt ist die Omnibusausstattung mit Sitzen. Zunächst seien hauptsächlich gebrauchte Omnibusse neu bezogen, später auch für sämtliche bekannten Bus- und Sitzhersteller Näh- und Polsterarbeiten übernommen worden. Anfang der 80er wurden die ersten, zunächst noch aus den USA importierten Wohnmobilsitze für den europäischen Markt gefertigt. Die Omnibusausstattung und Wohnmobilsitzfertigung sind auch heute noch wichtige Arbeitsgebiete der Firma Schnierle.
In den 90er Jahren haben die Gersthofener Sonderausstatter damit begonnen, Sitze für Kleinbusse zu fertigen. Eine Novität aus dem Hause Schnierle seien Reisebussitze mit integriertem 3-Punkt-Gurt gewesen, erzählte Martin Schnierle. Die Schwaben haben mit der Bestuhlung von Sonderfahrzeugen für Ambulanzen, Notärzte oder Feuerwehren mit der Produktion von 800 bis 1.000 Fahrzeugen jährlich eine Nische gefunden. Mit der „RolliBox“ hat der Sondersitzausstatter ein innovatives Beförderungskonzept für Passagiere mit und ohne Rollstuhl entwickelt, das Geschäftsführer Martin Schnierle den liberalen Mittelständlern demonstrierte.
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VLM besuchte Busausstatter Schnierle GmbH in Gersthofen (v. l.): Firmengründer Hermann J. Schnierle, Gisela Ullmann (Ingolstadt), FDP-Kreisschatzmeister Markus Arnold (Augsburg), VLM-Landesvorsitzende Jutta Herzner-Tomei (Ingolstadt), VLM-Schatzmeister Dr. Holger Bock (Lindau), Bayerns FDP-Generalsekretärin Miriam Gruß (Augsburg), stv. VLM-Landesvorsitzender Andreas Keck (München) und Schnierle-Geschäftsführer Martin Schnierle (Foto: König).
Über den Liberalen Mittelstand
Der Liberale Mittelstand ist ein Zusammenschluss von mittelständischen Unternehmern, Handwerkern, Freiberuflern sowie Angestellten aus diesen Bereichen, die sich dem liberalen Gedankengut verpflichtet fühlen und dem Mittelstand eine politische Stimme geben wollen.
Die Vereinigung für Liberale Mittelstandspolitik in Bayern e. V. (VLM) wurde 1981 gegründet. Die VLM ist Motor für eine Politik, die Freiheit, unternehmerische Eigeninitiative und Wohlstand für alle zum Ziel hat. Als unabhängige Wirtschafts- und Mittelstandsorganisation steht die liberale Mittelstandsvereinigung der FDP nahe, vertritt aber ihre eigenen Positionen zu aktuellen gesellschaftlichen und politischen Themen.
+++ Oberliga: Keine Chance für SC Rottal aus +++
2,5:5,5-Auswärtsschlappe gegen Gröbenzell / Zweite nach 2,5:5,5 gegen Tegernsee am Tabellenende der Regionalliga Süd-Ost
PFARRKIRCHEN/EGGENFELDEN (18.03.2012/jk) - Keine Chance: Der Schachclub Rottal hat in der achten Runde der Schachoberliga Bayern gegen den SC Gröbenzell mit 2,5:5,5 verloren. Die „Zweite“ verlor ihr Match gegen den TV Tegernsee in der Regionalliga Süd-Ost ebenfalls mit 2,5:5,5.
Aus dem erhofften Befreiungsschlag beim SC Gröbenzell wurde für die Rottaler Denksportler nichts. Das Match war eine klare Sache: Nach der Eröffnung ging die Koordination der weißen Figuren von Klaus Schwarzmeier (Brett 7) verloren, was sein Gegner auszunutzen wusste (0,0:1,0). Martin Riediger (Brett 2) akzeptierte aufgrund der geringeren Bedenkzeit in unklarer, aber ausgeglichener Stellung ein Remisgebot (0,5:1,5). Am 4. Brett lieferte Patrick Bensch eine sehr gute Partie. Er verrechnete sich bei einer Endspielabwicklung, und die ursprüngliche Gewinnstellung mündete in einem Remis (1,0:2,0).
Nach der letztmaligen eher unglücklich verlaufenden Partie zeigte sich Josef Heiduzek am Spitzenbrett diesmal sehr gut aufgelegt und vorbereitet. Gegen den starken Fidemeister Andreas Zach gelang es ihm, den Eröffnungsvorteil in einen Punkt umzumünzen (2,0:2,0).
Gerhard Spiesberger (Brett 8) stand von Beginn an mit den schwarzen Steinen unter Druck. Seinem Gegner gelang es diesen Vorteil in einen Bauern- und damit Partiegewinn umzuwandeln (2,0:3,0). Ingo Walch (Brett 6) war in einer ähnlichen Situation. Er konnte zwar die Position langsam ausgleichen, aber just in dem Moment unterlief ihm ein entscheidender Fehler (2,0:4,0).
Josef Ager (Brett 3) hatte zumindest optisch eine sehr aussichtsreiche Ausgangslage. Nachdem er jedoch eine Qualität opfern musste, war er mit einem Remis durch Dauerschach mehr als zufrieden (2,5:4,5).
An Brett 5 erhielt Hans Wagner im Tausch für eine verschlechterte Bauernstruktur den Vorteil des Läuferpaares. In der geschlossenen Stellung spielte jenes kaum eine Rolle. Nachdem sein Gegner zwei Figuren gegen einen Turm eroberte hatte, erwies sich das resultierende Endspiel als nicht zu halten (2,5:5,5).
Abhängig von der Tabellensituation bayerischer Vereine in der zweiten Bundesliga Ost bietet nur ein Sieg in der letzten Runde noch Chancen auf den Klassenerhalt in der Oberliga. Die letzte Runde findet am 15. April im Pfarrkirchner CLG-Gebäude (Rennbahnstraße 7) statt. Im direkten Abstiegskampf muss der SC Rottal gegen den SC Bad Königshofen gewinnen, der nur einen Tabellenplatz Vorsprung hat.
In der Regionalliga Süd-Ost haben sich die rund 200 DWZ-Punkte auf dem Papier auf dem Schachbrett bestätigt: TV Tegernsee gewann mit 5,5:2,5: Klaus Wiedmann holte an Brett vier einen Sieg. Dr. Hans Eichinger, Andreas Nöhbauer und Alois Höchtl remisierten an den Brettern fünf, sechs und sieben. Die Zweite liegt abgeschlagen am Tabellenende. Selbst ein Sieg in der letzten Runde verheißt noch nicht den Sprung auf Platz neun. Rettung verheißt aber nur Rang acht.
+++ Als Logistiker erfolgreich Englisch sprechen +++
Präsenzkurs „English for Logistics“ in Basel / Starttermin ist Mittwoch, 16. Mai 2012 / Inhouse-Lösungen auf Anfrage möglich
BASEL (14.03.12/jk) – Logistiker der Zukunft kommen ohne die weltweit führende Sprache nicht aus: Um auf dem internationalen Markt der Distributionsbranche erfolgreich tätig zu sein, ist effektive Kommunikation mit Kunden, Mitarbeitern, Spediteuren oder Zollämtern Voraussetzung. Der Kurs „Englisch für Logistik“ am Betriebswirtschaftlichen Institut & Seminar Basel in Zusammenarbeit mit ihrem Schwesterunternehmen Atlas Business Language GmbH trainiert die fachlichen Sprachkenntnisse. Der zehnwöchige Kurs (à zwei Stunden) startet am Mittwoch, 16. Mai 2012, von 18 bis 20 Uhr. „Der Kurs ist auf die Sprachbedürfnisse im Logistikwesen zugeschnitten und bietet einen ausführlichen Überblick über die geschäftsrelevante Sprache“, sagt Studienleiter Dr. Ralf Andreas Thoma.
Der Kurs orientiert sich laut Dr. Ralf Andreas Thoma am Studienbuch „English for Logistics“ aus der Reihe Oxford Business English Professional. Ergänzende Materialien bereiten die Teilnehmer in unterschiedlichen Plansituationen auf die Praxis vor. Dabei erlernen und vertiefen die Teilnehmer Redewendungen und Strategien für eine kompetente Kommunikation.
Logistik ohne die führende internationale Sprache funktioniert nicht. Die Branche lebt von einer globalisierten Welt. Wer als Mitarbeiter fit sein will, braucht Fremdsprachenkenntnisse in Englisch, um die täglich anfallenden Distributionsaufgaben zu erledigen. Der Kurs behandelt beispielsweise die typischen Abkürzungen im Logistikbereich wie 3PL (3rd Party Logistics). Dabei handelt es sich um externe Logistikdienstleister mit Schwerpunkt auf Transport und Lagerung von Waren, die über eigene Infrastruktur (Transportfahrzeuge, Umschlagvorrichtungen und Lagerkapazitäten) verfügen. Mitarbeiter von 3PL-Anbietern sollten in Englisch fit sein, wenn sie Zollformalitäten abfertigen, Waren verpacken und etikettieren müssen. Im Kurs lernen die Teilnehmer die wichtigsten Begriffe zu den Transportarten, Containertypen und Güterarten. Sie lernen Transporte zu planen und zu arrangieren sowie Angebote zu erstellen.
Der Kurs richtet sich Dr. Ralf Andreas Thoma zufolge an Teilnehmer auf der Sprachstufe B1 + B2 auf der Alte-Skala (www.alte.org), er kann aber auch auf höhere oder niedrigere Sprachstufen angepasst werden. Der Einstufungstest ist direkt als pdf zu laden (http://www.ablzurich.ch/Einstufungstests.html). Für qualifizierte Teilnehmer ist der Kurs auch auf der Sprachstufe C1 möglich. Die Teilnahmegebühr beträgt CHF 750,-. Für Unternehmen, die ihre Mitarbeiter in Logistik-Englisch gut aufstellen wollen, bietet die Atlas Business Language auch unternehmensspezifische Inhouse- Kurse an.
Atlas Business Language ABL GmbH/
BWL-Institut & Seminar Basel AG
Die Atlas Business Language ABL GmbH (Zürich) als Schwesterunternehmen der Betriebswirtschaftliches Institut & Seminar Basel AG hat sich seit 2001 auf Sprachkurse in allen Geschäftssprachen spezialisiert. ABL versteht sich als spezialisierter Anbieter von Firmenkursen. Zu den Kunden zählen internationale Konzerne wie Canon, Sunrise, Würth, MAN oder Credit Suisse. Alle ABL-Trainer sind diplomierte Sprachlehrer mit mindestens drei Jahren Berufserfahrung. Dies garantiert einen lebendig gestalteten, auf die individuellen Bedürfnisse der Teilnehmer zugeschnittenen Unterricht. Weitere Infos unter www.ablzurich.ch.
Die 1999 in Basel gegründete Betriebswirtschaftliches Institut & Seminar Basel AG bietet als privates Weiterbildungsinstitut ein praxisorientiertes effizientes Studienangebot. Über 100 Teilnehmer schreiben sich jährlich in die Intensivstudiengänge ein. Ergänzende Seminarveranstaltungen begleiten die Intensivstudiengänge. Das Institut hat 2007 das eduQua-Zertifikat (Schweizerisches Qualitätszertifikat für Weiterbildungsinstitutionen) erhalten, das 2010 bestätigt worden ist. Außerdem ist das Institut Mitglied im Schweizerischen Verband für Erwachsenenbildung (SVEB) und der European Association of Distance Learning (EADL).
+++ FDP-Wirtschaftssprecher als Mitglied begrüßt +++
Dietrich von Gumppenberg überreichte auf dem FDP-Landesparteitag Aufnahmeantrag an Landesvorsitzende Jutta Herzner-Tomei
LINDAU (10.03.12) – Bayerns liberaler Mittelstand hat ein neues prominentes Mitglied in seinen Reihen: FDP-Wirtschaftssprecher Dietrich von Gumppenberg, MdL, unterschrieb auf dem Landesparteitag in Lindau den Aufnahmeantrag für die liberale Vorfeldorganisation. "Liberale Wirtschaftspolitik mit Blick auf den Mittelstand ist ein Garant für sichere Arbeitsplätze und wirtschaftliches Wachstum, das gilt für Bayern wie auch für den Bund", waren sich die VLM-Landesvorsitzende Jutta Herzner-Tomei (Ingolstadt) und Dietrich von Gumppenberg (Bayerbach/Lkr. Landshut) einig.
Arbeitsplätze entstehen nach Ansicht des FDP-Wirtschaftssprechers im Landtag nur dort, wo Unternehmen sind. Die Liberalen setzten auf Unternehmer in Mittelstand, Handwerk und Dienstleistungen, auf die freien Berufe und auf Existenzgründer. Diese Gruppe sei risikobereit, habe neue Geschäftsideen und fühle sich verantwortlich für ihre Mitarbeiter. Bezahlbare Energiekosten seien besonders für Mittelständler ein wesentlicher Faktor. Günstige Energiepreise bedeuten den Erhalt von Arbeitsplätzen und der internationalen Wettbewerbsfähigkeit.
„Die kleinen und mittleren Unternehmen stellen in Bayern die meisten Arbeits- und Ausbildungsplätze, erwirtschaften Steuern und sind hochinnovativ.“
Der Mittelstand sei keine „betriebswirtschaftliche Recheneinheit, sondern eine Geisteshaltung“. „Pioniersinn und Heimatverbundenheit, Mut und Verantwortungsgefühl – diese mittelständischen Tugenden sind heute gefragt, um unser Land nach vorn zu bringen“, bekräftigt Dietrich von Gumppenberg.
Der neue FDP-Wirtschaftssprecher Dietrich von Gumppenberg aus Bayerbach bei Landshut zog am 1. Februar 2012 als Nachrücker in den Bayerischen Landtag ein. Der 70-jährige PR-Unternehmer gehörte dem Parlament bereits von 1990 bis 1994 an und rückt für Franz-Xaver Kirschner nach, der zum 31. Januar 2012 sein Landtagsmandat zurückgegeben hat.
Über den Liberalen Mittelstand
Der Liberale Mittelstand ist ein Zusammenschluss von mittelständischen Unternehmern, Handwerkern, Freiberuflern sowie Angestellten aus diesen Bereichen, die sich dem liberalen Gedankengut verpflichtet fühlen und dem Mittelstand eine politische Stimme geben wollen.
Die Vereinigung für Liberale Mittelstandspolitik in Bayern e. V. (VLM) wurde 1981 gegründet. Die VLM ist Motor für eine Politik, die Freiheit, unternehmerische Eigeninitiative und Wohlstand für alle zum Ziel hat. Als unabhängige Wirtschafts- und Mittelstandsorganisation steht die liberale Mittelstandsvereinigung der FDP nahe, vertritt aber ihre eigenen Positionen zu aktuellen gesellschaftlichen und politischen Themen.
+++ Liberale Mittelständler positiv gestimmt +++
Frühjahrsumfrage unter Mitgliedern: 68,42 Prozent erwarten mehr Umsatz/ 36,84 Prozent wollen mehr investieren als 2011/ 47,37 Prozent wollen Arbeitsplätze schaffen / VLM-Landesvorsitzende Jutta Herzner-Tomei: Positives Umfeld in Bayern
MÜNCHEN / INGOLSTADT (06.03.12) – Das positive wirtschaftliche Umfeld macht sich bemerkbar: 68,42 Prozent der liberalen Mittelständler im Freistaat erwarten laut einer Frühjahrsumfrage 2012 mehr Umsatz, fast die Hälfte (47,37 Prozent) will neue Arbeitsplätze schaffen. „Bayerns Wirtschaft läuft rund – der leistungswillige und -fähige Mittelstand ist ein wichtiger Motor“, sagte Jutta Herzner-Tomei, Landesvorsitzende des bayerischen liberalen Mittelstandes (VLM), am Dienstag in Ingolstadt..
Das Klima für den Mittelstand ist nach Angaben der Umfrageteilnehmer positiv: 68,42 Prozent erwarten für 2012 höhere Umsätze. 26,32 Prozent rechnen mit gleich bleibenden Umsätzen wie 2011, nur 5,26 Prozent prognostizieren sinkende Umsatzzahlen. Die für zukünftige Umsätze wichtige Investitionsbereitschaft ist weiterhin hoch: 36,84 Prozent der liberalen Mittelständler wollen 2012 stärker investieren als im Vorjahr. „Nur wer heute investiert, wird morgen ernten“, so Herzner-Tomei. Gleichviel werden genau stark investieren wie 2011. Etwa ein Viertel (26,32 Prozent) zeigt sich weniger investitionsbereit.
Erfreulich ist die Bereitschaft der Mittelständler, die Belegschaft weiter aufzubauen: 47,37 Prozent wollen neue Arbeitsplätze schaffen. 42,10 Prozent halten den Personalbestand unverändert. Nur 10,53 Prozent sehen sich gezwungen, Arbeitsplätze abzubauen.
Das Risiko der Altersarmut betrifft Selbstständige überproportional stark. Deshalb ist ausreichende Vorsorge wichtig: 81,58 Prozent der Umfrageteilnehmer haben bereits Vorsorge getroffen. 13,16 Prozent planen gerade die Vorsorge, 5,26 Prozent stellen zur Vorsorge (noch) keine Überlegungen an.
Gerade Freiberufler, Selbstständige und Unternehmer sind enormen Risiken ausgesetzt. Nur gut jeder Zehnte (10,53 Prozent) der Umfrageteilnehmer spricht sich für eine gesetzliche Rentenversicherung für Selbstständige aus. 5,26 hielten eine solche Absicherung für wichtig. 84,21 Prozent halten sie für irrelevant.
Über den Liberalen Mittelstand
Der Liberale Mittelstand ist ein Zusammenschluss von mittelständischen Unternehmern, Handwerkern, Freiberuflern sowie Angestellten aus diesen Bereichen, die sich dem liberalen Gedankengut verpflichtet fühlen und dem Mittelstand eine politische Stimme geben wollen.
Die Vereinigung für Liberale Mittelstandspolitik in Bayern e.V. (VLM) wurde 1981 gegründet. Die VLM ist Motor für eine Politik, die Freiheit, unternehmerische Eigeninitiative und Wohlstand für alle zum Ziel hat. Als unabhängige Wirtschafts- und Mittelstandsorganisation steht die liberale Mittelstandsvereinigung der FDP nahe, vertritt aber ihre eigenen Positionen zu aktuellen gesellschaftlichen und politischen Themen.
+++ Fernstudium mit Präsenzübungen kombinieren: Berufsbegleitend BWL studieren +++
Praxisorientierte betriebswirtschaftliche Weiterbildungsprogramme nach dem „Blended Learning“-Konzept: / Studiengänge „Betriebswirtschaft“, „Finanzmanagement“ und „Immobilienökonomie“ starten am 15. April 2012 zum 27. Mal
BASEL (01.03.12/jk) – An Führungskräfte und Nachwuchsmanager ohne wirtschaftsakademische Ausbildung richtet sich das praxisorientierte betriebswirtschaftliche Weiterbildungsangebot. Bereits zum 27. Mal starten beim BWL-Institut & Seminar Basel die berufsbegleitenden Fernstudiengänge „Betriebswirtschaft“, „Finanzmanagement“ und „Immobilienökonomie“. Die Kombination von Fernstudium und Präsenzübungen rückt dabei stärker in den Vordergrund: Die modular aufgebauten Fernlehrgänge beginnen am 15. April 2012. „Fernstudenten vertiefen in Präsenzübungen ihr Wissen und tauschen sich mit anderen Teilnehmern aus“, sagt Studienleiter Dr. Ralf Andreas Thoma vom Betriebswirtschaftlichen Institut & Seminar Basel (www.bwl-institut.ch).
Moderne Formen des E-Learnings und traditionelle Präsenzveranstaltungen werden im Zuge des “Blended Learning”-Konzepts laut Studienleiter Dr. Ralf Andreas Thoma noch stärker verzahnt. „Die Effektivität elektronischer Lernformen verbinden wir mit den sozialen Aspekten der zwischenmenschlichen Kommunikation.“ Es ermöglicht nach Ansicht des Studienleiters Lernen, Kommunizieren, Informieren und Wissensmanagement, losgelöst von Ort und Zeit in Kombination mit Erfahrungsaustausch und persönlichen Begegnungen im klassischen Präsenztraining.
In den praxisorientierten Fernstudiengängen wird fundiertes betriebswirtschaftliches Wissen vermittelt. Das neun- bis zwölfmonatige berufsbegleitende Intensivstudium BWL, in zehn Module unterteilt, ist auf die Bedürfnisse von Führungskräften und Nachwuchskräften zugeschnitten, die sich zur Ergänzung ihres Fachwissens umfassende betriebswirtschaftliche Kenntnisse aneignen wollen.
Der Studiengang, der bereits zum 27. Mal aufgelegt wird, schließt als Dipl.-Betriebsökonom (BI) ab. Praxisrelevante Kenntnisse in "Betriebswirtschaft" stehen im Fokus des Fernlehrgangs: Neben einer Einführung geht es um das Rechnungswesen (Bilanz und GuV, Kosten- und Leistungsrechnung), um Controlling, Marketing, Finanzierung, Investitionsrechnung sowie zwei Kapitel der Unternehmensführung und einen Abstecher in die Volkswirtschaftslehre. Das Intensivstudium Betriebswirtschaftslehre ist auch in einer englischsprachigen Version als „Intensive Course in Business Administration“ möglich.
Das sechs- bis neunmonatige Kompaktstudium Finanzmanagement, ebenfalls in 27. Auflage, richtet sich speziell an karriereorientierte Fach- und Führungskräfte aus dem Finanzbereich. Es schließt als Dipl.-Finanzökonom (BI) ab. Mit einem neun- bis zwölfmonatigen Fernstudium zum Dipl.-Immobilienökonom (BI) werden Fach- und Führungskräfte aus der Immobilien-, Versicherungs- und Finanzwirtschaft angesprochen.
Sonderkonditionen für arbeitslose und gekündigte Teilnehmer
Beruf und Studium am Betriebswirtschaftlichen Institut & Seminar Basel lassen sich nach Angaben des Studienleiters ohne Ortswechsel und Aufgabe des privaten Umfeldes optimal vereinen. Die Studiengebühr für die Intensivstudiengänge „Betriebswirtschaft“ und „Immobilienökonomie“ betragen jeweils 4.800 Euro/7.100 CHF, für das Kompaktstudium „Finanzmanagement“ 2.900 Euro/4.100 CHF. Für erwerbslose und gekündigte Teilnehmer gelten Sonderkonditionen.
Über das Fernstudium hinaus vernetzt das BWL-Institut das Angebot um die klassische Lernmethode der Übungen. Folgende Termine stehen bereits fest: Rechnungswesen am 06.03.2012 mit Prof. Paul Sidiropoulus, Strategisches Management am 05.05.2012 mit Dr. Sven Köhler, Controlling am 05.06.2012 mit Prof. Paul Sidiropoulus, Strategisches Marketing am 23.06.2012 mit Dr. Sven Köhler sowie Einführung Marketing am 10.11.2012 mit Dr. Sven Köhler.
Betriebswirtschaftliches Institut & Seminar Basel AG
Die 1999 in Basel gegründete Betriebswirtschaftliches Institut & Seminar Basel AG bietet als privates Weiterbildungsinstitut ein praxisorientiertes effizientes Studienangebot. Über 100 Teilnehmer schreiben sich jährlich in die Intensivstudiengänge ein. Ergänzende Seminarveranstaltungen begleiten die Intensivstudiengänge. Das Institut hat am 12. März 2007 das eduQua-Zertifikat erhalten. Das Schweizerische Qualitätszertifikat für Weiterbildungsinstitutionen wurde am 8. März 2010 bestätigt. Außerdem ist das Institut Mitglied im Schweizerischen Verband für Erwachsenenbildung (SVEB) und der European Association of Distance Learning (EADL). Weitere Infos unter www.bwl-institut.ch.
+++ Geheimtipp für Ausdauersportler: Spanischer Salbei gibt Extraportion Power +++
Apotheker Jochen Bischoff: Supernahrung der Mayas mit viel Omega-3-Fettsäuren und hochwertigen Proteinen/ Zwei Esslöffel voll Samen in Wasser eingeweicht, stärken eine Person für 24 Stunden / Kleine sättigende Mahlzeiten für Sportler und Diabetiker
GRABENSTÄTT (01.03.12) – Wiederentdeckt: Spanischer Salbei (Salvia hispanica) – die Supernahrung der Mayas, Inkas und Atzteken – liefert Sportlern eine Extraportion Power. „Hochwertige Proteine des Samens unterstützen die Zellerneuerung und Zellregeneration und helfen Sportlern beim schnellen Muskelaufbau“, erklärt Apotheker Jochen Bischoff aus dem oberbayerischen Grabenstätt (Lkr. Traunstein). Mehr Informationen zum neuen Geheimtipp für Ausdauersportler sind unter www.apothekerbischoff.de zu finden. .
Spanischer Salbei gilt seit alters her als die Läufer-Nahrung der Nachrichtenläufer in der Maya-Kultur. Sie konnten mit wenigen dieser kleinen Samenkörner den ganzen Tag über rennen. Mit dem Untergang der alten Kulturen Lateinamerikas geriet auch dieser Samen in Vergessenheit. In der Neuzeit hat 1997 ein 52-jähriger Tarahumara-Indianer für Furore gesorgt, als er ein international ausgeschriebenes 100-Meilen-Rennen auf selbst gefertigten Sandalen gewann. Bei diesen Indianern gehört die Salbei-Saat zu den Grundnahrungsmitteln. Diese Sensation inspirierte den Amerikaner Christopher McDougall, der Sache auf den Grund zu gehen. Seine Nachforschungen hielt er in einem Buch fest: „Born to Run: Ein vergessenes Volk und das Geheimnis der besten und glücklichsten Läufer der Welt.“
Nie wieder Hungerast und Heißhunger
Für Triathleten und Ausdauersportler ist der Spanische Salbei wie geschaffen: „Nur zwei Esslöffel voll Salbei-Samen in Wasser eingeweicht, stärken eine Person für 24 Stunden“, sagt Apotheker Jochen Bischoff. Die Samen sind leicht zu transportieren, die grauen Körner quellen in der Radler-Flasche auf und spenden den ganzen Tag ausreichend Energie. „Hungerast oder der berühmte Heißhunger haben keine Chance mehr“, so Bischoff.
Hoher Anteil an Omega-3-Fettsäuren und Proteinen
Das Geheimnis des Spanischen Salbeis liegt laut Apotheker Jochen Bischoff im extrem hohen Gehalt an Omega-3-Fettsäuren (optimales Verhältnis zu Omega-6), einem hohen Anteil an Proteinen und Vitaminen, Mineralien und Antioxidantien sowie stark quellfähigen Ballaststoffen aus langkettigen Polysacchariden. „Diese langen Zuckerketten werden sehr langsam abgebaut und dadurch dem Körper über lange Zeiträume minimale Zuckermengen im Blut zur Verfügung gestellt. Diese kann er schnell in Energie umwandeln. Power ohne Ende!“ Hochwertige Proteine unterstützen die Zellerneuerung und Zellregeneration und helfen Sportlern beim schnellen Muskelaufbau bei gleichzeitiger Gewichtsreduktion. Vitamin A schützt Haut und Schleimhaut, stärkt das Auge, fördert Wachstum und gesunde Knochen.
Anwendung als „Pinole“
Der Salbei-Samen wird Bischoff zufolge traditionell als „Pinole“ getrunken. Dazu werden zwei Esslöffel der Samen in 300 ml Frucht- oder Gemüsesaft eingerührt. Die Mischung etwa zehn Minuten stehen lassen und mehrmals umrühren. „Fertig ist die sättigende und für Diabetiker und Sportler hervorragend geeignete kleine Mahlzeit“, rät der Apotheker.
Der Salbei-Samen ist in der Küche sowohl roh als auch erhitzt einsetzbar. Salbei lässt sich als schmackhafter Zusatz einer Salatsoße verwenden, Salbei-Samen können in Suppen oder Omeletts verwendet werden. Mit Mehl gemischt, kann man Brot, Gebäck, Pizza, Mehlspeisen und Kuchen machen.
Woher kommt der Spanische Salbei (Salvia hispanica)?
Salvia hispanica kommt ursprünglich aus Mittel- und Süd-Amerika und wird dort auch als Chia-Samen bezeichnet. Das Wort „Chia“ ist abgeleitet aus der Aztekensprache Nahuatl von „Chian“ und bedeutet „ölig“. Damals wurde der Samen zu religiösen Zwecken, als Nahrungsmittel und als Rohstoff von Medizin und Farben verwendet. Eroberer Hernando Cortez soll bereits im Jahr 1519 festgestellt haben, dass der Salbei Kern der aztekischen Ernährungsgrundlage war.
Der Samen war wesentlicher Bestandteil geheimnisvoller Zeremonien, die für ihre fromme und geistige Kultur lebenswichtig waren. Die Azteken glaubten, so ist überliefert, der Salbei versorge sie mystisch mit übernatürlichen Kräften. Nach der spanischen Eroberung von Mexiko wurde die Salbei-Saat vermutlich um 1521 nach Spanien eingeführt. Es war der berühmte Botaniker Karl Linnaeus (1707-1778), der Salbei den botanischen Namen „Salvia hispanica L.“ gab.
Heutzutage stammt der Spanische Salbei nach Angaben von Bischoff aus kontrolliert biologischem Anbau. „Die cholesterinfreien Samenkörner sind für eine kalorienbewusste Ernährungsweise besonders geeignet“, sagt der Apotheker. Die Ernährung sei ideal für Sportler und Menschen, die auf ihren Blutzuckerspiegel achten müssten. Die glutenfreien und ohne Gentechnik hergestellten Samen seien verdauungsfördernd.
Über die Apotheke Bischoff
Apotheker Jochen Bischoff (62) betreibt seit 1979 in Grabenstätt (Lkr. Traunstein) eine klassische Apotheke, in der Patienten jedes Rezept einlösen können. Nach dem Studium der Pharmazie in Kiel, London und München war er in verschiedenen Apotheken tätig, die sich auf Eigenproduktionen spezialisiert hatten. Inzwischen hat sich Jochen Bischoff ein umfangreiches Sortiment aus solider eigener Manufaktur mit teilweise sehr ungewöhnlichen, aber hocheffizienten Rezepturen aufgebaut. „Die Spezialitäten werden nach altbewährten Rezepturen alter Formularien und amtlicher Arzneibücher, aber nach pharmazeutisch modernen Standards in Handarbeit wieder hergestellt.“ Bei der manuellen Herstellung legt er größten Wert auf die Reinheit der Ausgangssubstanzen. „Ich weiß, wie die Ausgangsstoffe gewonnen, verarbeitet, gelagert und transportiert werden“, sagt der Fachapotheker für Ernährung und Offizinpharmazie. Dieser Begriff kommt von Offizin, dem Arbeits- und Verkaufsraum einer Apotheke. Im Onlineshop www.apothekerbischoff.de sind weitere Arznei- und Nahrungsergänzungsmittel, Kosmetik und Wohlfühlmittel erhältlich.
Bildtext: Extraportion Power für Sportler: Als Pinole werden zwei Esslöffel „Spanischer Salbei“-Samen in 300 ml Saft eingerührt. Zehn Minuten quellen lassen. Fertig ist die Supernahrung von Ausdauerläufern.
(Foto: Christoph Werr für Apotheker Bischoff)
+ + + Niederbayerischer Liberaler wählt Bundespräsidenten + + +
FDP-Landtagsabgeordneter Dietrich von Gumppenberg (Bayerbach) als Mitglied der 15. Bundesversammlung am 18. März nominiert
MÜNCHEN/BAYERBACH (01.03.12/fdp-ndb/jk) – Ein niederbayerischer Liberaler wählt den neuen Bundespräsidenten mit: Der FDP-Landtagsabgeordnete Dietrich von Gumppenberg (Bayernbach/Lkr. Landshut) ist von der Landtagsfraktion am Mittwoch als Wahlmann der 15. Bundesversammlung benannt worden.
Wenn am 18. März in Berlin die 1240 Mitglieder der Bundesversammlung ein neues Staatsoberhaupt wählen, ist der Bayerbacher Abgeordnete als einer von acht bayerischen Liberalen mit dabei. Dietrich von Gumppenberg freut sich: „Die Teilnahme an der Bundesversammlung ist für mich eine große Ehre.“
Der ehemalige Bürgerrechtler Joachim Gauck besitze die größtmögliche gesellschaftliche Akzeptanz, sei partei- und fraktionsübergreifend anerkannt und genieße das Vertrauen der FDP im Bayerischen Landtag. „Ich werde deshalb Joachim Gauck in der bevorstehenden Bundesversammlung unterstützen“, sagt der niederbayerische Liberale, der erst am 1. Februar 2012 für Dr. Franz X. Kirschner (Passau) in den Landtag nachrückte, aber bereits von 1990 bis 1994 im Maximilianeum ein Mandat hatte.
+++ Neuer Ansatz in der Krebstherapie: Mit dem Hund gemeinsam in Reha +++
Wenn der beste Freund des Menschen bei der Krebstherapie hilft / Prof. Dr. Hannes Schedel: Wichtiger Faktor für erfolgreiche Rehabilitation / Kooperation mit dem Hundehof Karin Keisel
THYRNAU-KELLBERG (29.02.12) – Wenn der beste Freund des Menschen hilft: Einen ganz neuen Ansatz in der Therapie von Krebspatienten geht die Klinik Professor Schedel im niederbayerischen Kellberg (Lkr. Passau). Hundebesitzer, die den rund dreiwöchigen Reha-Aufenthalt antreten müssen, können ihren geliebten Vierbeiner mitnehmen. „Begleitende Hunde sind ein wichtiger Faktor für die Genesung des Herrchen“, erklärt der Leiter der onkologischen Rehabilitationsklinik, Prof. Dr. Hannes Schedel.
„Wir erreichen hier gleich zwei positive Effekte“, beschreibt Klinikleiter Prof. Hannes Schedel den neuen Ansatz der Klinik. „Gerade allein lebende oder ältere Patienten kommen in große Nöte geraten, da sie nicht wissen, wo sie – fern der Heimat - den Hund während der Reha-Maßnahme unterbringen sollen“, so die Erfahrung der Reha-Experten. „So kommen sie schon beunruhigt mit Sorgen bei uns an oder sind traurig, weil sie von ihrem Haustier getrennt sind. Genau das wollen wir ändern und auch hier helfen!“
Sorge um Hund stärker als Schmerzen
Wie Professor Schedel beschreibt, ist ein zentraler Ansatz einer effektiven Anschlussheilbehandlung die psycho-onkologische Betreuung. „Wir wollen ja den Patienten Ängste und Sorgen nehmen, sie positiv und optimistisch stimmen.“ 80 Prozent der Hundebesitzer gaben in einer Klinik-Befragung hinsichtlich ihres aktuellen Gemütszustandes an, dass sie gar nicht so sehr ihre Erkrankung beschäftigt, sondern vielmehr die Trennung und die Sorge um ihr Haustier. „Wir möchten aber, dass unsere Patienten glücklich sind, und darum haben wir uns diese Lösung überlegt“, erläutert der Klinikleiter.
Schon aus hygienischen Gründen dürfen die Tiere nicht direkt in die Klinik und das Zimmer der Patienten einziehen. Darum schlossen die Kellberger einen langfristigen Vertrag mit dem Hundehof Karin Keisel (http://hundehof-keisel.de.tl). Dort werden die Tiere während der Abwesenheit ihrer Besitzer professionell betreut, Herrchen oder Frauchen kann sich nach den Therapien in ihrer Freizeit dann wieder selbst um sie kümmern oder mit ihnen spazieren gehen. „Der Effekt eines vertrauten Umfelds und die Gewissheit, dass es auch dem Tier gut geht, gibt den Patienten unglaublich viel Kraft“, weiß Chefarzt Dr. Markus Higi, „davon versprechen wir uns auch entsprechende positive Effekte in der psychologischen Betreuung unserer Patienten. Genau so etwas stärkt die allgemeine Stimmung ungemein.“
Bis zu fünf Hunde können die Kellberger Reha-Spezialisten zur Zeit zum Selbstkostenpreis in Kliniknähe unterbringen. Schon jetzt liegt die Kellberger in der Patientengunst ganz vorne bei den bundesdeutschen Reha-Einrichtungen. Mit diesem neuen Serviceangebot wird das sicher auch in Zukunft so bleiben.
Über die Klinik Prof. Schedel GmbH
Die Klinik Prof. Schedel GmbH in Thyrnau-Kellberg (Landkreis Passau) ist seit 50 Jahren im Rehabereich tätig. Mit zwölf Ärzten und 125 Mitarbeitern ist das 205-Zimmer-Haus eine der größten Einrichtungen für die Versorgung onkologischer Patienten im südostbayerischen Raum. Die auf einem 30 ha großen Areal mit Parkumfeld befindliche Klinik hat die Akzeptanz nahezu aller großen Akutkrankenhäuser und der Universitätskliniken in Bayern für Anschlussbehandlungen. Mit größtmöglicher Transparenz und hoher Qualität werden die Patienten individuell, aber auch leitliniengemäß behandelt.
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Mit dem Hund gemeinsam in die Rehabilitation: Der beste Freund des Menschen begleitet Krebspatienten bei ihrem dreiwöchigen Reha-Aufenthalt in der Klinik Prof. Schedel in Kellberg bei Passau. Prof. Dr. Hannes Schedel (rechts) und Karin Keisel vom Hundehof Keisel kooperieren.
Foto: Klinik Prof. Schedel
+++ Oberliga: Jetzt wird´s eng für den Schachclub Rottal +++
3:5-Niederlage gegen Neutraubling / Zweite verliert 3,5:4,5 gegen Ebersberg/Grafing / Dritte sichert sich mit 6:2-Sieg Aufstieg in die Niederbayernliga
PFARRKIRCHEN/EGGENFELDEN (27.02.2012/jk) - In der Oberliga wird es für den Schachclub Rottal eng: Nach einer 3:5-Heimniederlage gegen Neutraubling stehen die Denksportler auf dem vorletzten neunten Rang. Für die zweite Mannschaft ist nach der 3,5:4,5-Niederlage der Klassenerhalt in der Regionalliga Süd-Ost kaum mehr zu schaffen. Die dritte Mannschaft steigt mit einem 6:2 gegen Straubing II als Tabellenerster der Bezirksliga West in die Niederbayernliga auf..
Im Oberliga-Heimkampf gegen Neutraubling hatten die Rottaler einen erwartet schweren Stand. Aufgrund der vergebenen Chancen ging die Niederlage in Ordnung: Am siebten Brett akzeptierte Gerhard Spiesberger mit den schwarzen Steinen spielend ein frühes Remisgebot in etwa ausgeglichener Stellung (0,5:0,5). Josef Ager (Brett 3) spielte die Eröffnung sehr schnell und verlor einen Bauern ohne jegliche Kompensation (0,5:1,5). Am Spitzenbrett konnte Josef Heiduczek sehr gut mithalten, ließ jedoch in beiderseitiger starker Zeitnot einen elementaren Gabeltrick zu, der die Dame und damit die Partie kostete (0,5:2,5). Patrick Bensch besaß aus der Eröffnung eine schöne Stellung mit leichten Vorteilen. Im Laufe der Partie bei immer weniger werdender Bedenkzeit verlor er jedoch den Faden und entscheidende Bauern (0,5:3,5).
An Brett 5 musste Hans Wagner in einer etwas schlechteren Stellung Genauigkeit walten lassen. Er verteidigte sich aktiv und konnte dadurch ohne Mühen ausgleichen (1,0:4,0). Wolfgang Kücher (Brett 8) opferte einen Bauern und hatte dafür im Endspiel einen sehr zentralen und aktiven König, der im das Remis sichern sollte. Sein Gegner wollte die Situation am Königsflügel durch Bauerntausch klären, und Kücher konnte einen vorteilhaften Bauerndurchbruch anbringen (2,0:4,0).
Die verbleibenden zwei Partien hätten die Rottaler nun gewinnen müssen, allerdings wurde diese Eventualität sofort im Keime erstickt als Ingo Walch Dauerschach geben musste, um nicht selbst Matt werden (2,5:4,5).
An Brett 2 konnte Martin Riediger kleine Stellungsvorteile ansammeln. Durch einen strategisch unbegründeten Figurentausch musste er in der Folge genau spielen, um die Position in Zeitnot im Gleichgewicht zu halten (3,0:5,0).
Nach dieser erneuten Niederlage heißt es beim nächsten Kampf im März in Gröbenzell bereits "Alles oder Nichts". Nur ein Mannschaftssieg, der aufgrund vergangener Ergebnisse durchaus möglich ist, bringt die Hoffnung auf den Klassenerhalt wieder.
In der Regionalliga Süd-Ost scheint der Abstieg unausweichlich: Im Abstiegsduell zog Schachclub Rottal II mit einer knappen 3,5:4,5-Niederlage den Kürzeren. Es bleiben noch zwei Runden gegen nominell stärkere Gegner, um sich vom Tabellenende wegzustoßen.
Die Einzelergebnisse: Schachclub Rottal II – SU Ebersberg-Grafing 3½ - 4½: Dr. Rainer Hartl – Ulrich Zenker 0:1, Thomas Zankl- Georg Schweiger ½ - ½, Andreas Siemens - Christian Krause ½ - ½, Norbert Frühauf – Arthur Gil ½ - ½, Klaus Wiedmann – Stephan Brem, ½ - ½, Dr. Hans Eichinger – Frank Bauer ½ - ½, Andreas Nöhbauer – Melik Kramer 0 – 1, Alois Höchtl – Georg Kislinger 1 – 0.
In der Bezirksliga West hat der Schachclub Rottal III sein Meisterstück geschafft: Der 6:2-Erfolg gegen SC Straubing II sicherte den Titel und damit den Aufstieg ins niederbayerische Oberhaus. Einzelergebnisse: SC Rottal III – SC Straubing II 6 – 2: Josef König – Hans-Peter Gerl 0:1, Corneliu Grigore-Nikolitsch - Igor Lomasov 1:0 kl, , Gerhard Angermeier – Franz Plachi 1 – 0, Josef Staller – Jan Walentukiewicz 1:0 kl., Wolfgang Waechter – Daniel Schied ½ - ½ , Andreas Klinge – Johann Feldmayer ½ - ½, Robert Bachheibl – Rainer Kutheil 1 – 0, Dr. Hermann Post- Guenter Bromberger 1 – 0.
+++ Dachmarke „German Mittelstand“ ist gutes Marketinginstrument +++
VLM-Landesvorsitzende Jutta Herzner-Tomei: Aushängeschild für internationale Wettbewerbsfähigkeit
MÜNCHEN / INGOLSTADT (12.02.12) – Der liberale Mittelstand Bayern hat die Initiative aus dem Bundeswirtschaftsministerium begrüßt, eine neue Dachmarke für den deutschen Mittelstand zu entwickeln. „Der Mittelstand als Aushängeschild der deutschen Wirtschaft wird durch eine Dachmarke im Ausland bekannter“, sagt Jutta Herzner-Tomei, Landesvorsitzende des bayerischen liberalen Mittelstandes (VLM).
Mit einer Dachmarke für den Mittelstand werden Herzner-Tomei zufolge auf den Auslandsmärkten neue Wachstumspotenziale erschlossen. Der Mittelstand steht für die Erfolge der deutschen Exportwirtschaft. Bayerns Mittelstand stellt 70 Prozent der Arbeits- und 80 Prozent der Ausbildungsplätze im Freistaat. Die über 300.000 deutschen mittelständischen Exporteure, vor allem aus dem verarbeitenden Gewerbe, tragen zum Renommee bei. Viele davon seien "Hidden Champions", die in ihren Bereichen Weltmarktführer sind.
Die bayerische VLM-Landesvorsitzende sieht in der Initiative des deutschen Wirtschaftsministers Philipp Röslers, in wichtiges Marketinginstrument, den Mittelstand den Rücken zu stärken. „Innovative Mittelständler gehören zur Stütze der Wirtschaft“, sagt Herzner-Tomei. Der Mittelstand sei Deutschlands wichtigster Innovations- und Technologiemotor. Über 30.000 forschende und 110.000 innovative mittelständische Unternehmen bringen laut Herzner-Tomei regelmäßig neue Produkte und Verfahren auf die Märkte. Als größte Herausforderung sieht die VLM-Landesvorsitzende den Fachkräftemangel in vielen technischen Berufen. Sie setzt sich für verstärkte Bemühungen um qualifizierte Zuwanderung aus dem Ausland ein.
Der VLM begrüßt die Initiative des Bundeswirtschaftsministeriums, die bisherige ZIM-Netzwerkförderung in die Kooperationsförderung des Zentralen Innovationsprogramms Mittelstand zu integrieren und das Innovationsprogramm auch für größere mittelständische Unternehmen bis 500 Beschäftigte zu öffnen.
Über den Liberalen Mittelstand
Der Liberale Mittelstand ist ein Zusammenschluss von mittelständischen Unternehmern, Handwerkern, Freiberuflern sowie Angestellten aus diesen Bereichen, die sich dem liberalen Gedankengut verpflichtet fühlen und dem Mittelstand eine politische Stimme geben wollen.
Die Vereinigung für Liberale Mittelstandspolitik in Bayern e.V. (VLM) wurde 1981 gegründet. Die VLM ist Motor für eine Politik, die Freiheit, unternehmerische Eigeninitiative und Wohlstand für alle zum Ziel hat. Als unabhängige Wirtschafts- und Mittelstandsorganisation steht die liberale Mittelstandsvereinigung der FDP nahe, vertritt aber ihre eigenen Positionen zu aktuellen gesellschaftlichen und politischen Themen.
+++ Gerhard Drexler zum Präsidenten für Lions-Amtsjahr 2012/13 gewählt +++
Präsidentschaft unter dem Motto „Wissen schafft Zukunft – Zukunft Wissenschaft“/ Neue Vizepräsidenten wurden Hans Wudy und Christoph Huber / Offizielle Amtsübergabe ist für den 22. Juni 2012 geplant
FREYUNG-GRAFENAU (10.02.2012/jk) – Neuwahl an der Spitze des Lions-Clubs: Gerhard Drexler wird im Sommer den Staffelstab von Präsident Carsten Clemens übernehmen. Der 48-jährige Geschäftsführer der Drexler Finanzmanagement GmbH wurde von den Lions-Mitgliedern am Freitagabend im Landhotel Postwirt in Rosenau an die Spitze gewählt.
„Es ist mir eine große Ehre und ich freue mich über das Vertrauen“, sagte der designierte Präsident.
Mit einem umfangreichen Programm startet Gerhard Drexler offiziell im Juli 2012 in seine Präsidentschaft unter dem Motto „Wissen schafft Zukunft – Zukunft Wissenschaft“. Einer der Höhepunkte soll ein Vortrag des neuen Präsidenten der Hochschule Deggendorf (HDU), Prof. Dr. Peter Sperber im Lions-Club sein. Weitere Vorträge sollen sich u.a. mit den Themen Wissenschaft in der Region / „Bayerwald-Hochschule“ beschäftigen. Der diesjährige Lions-Ausflug unter der Präsidentschaft von Carsten Clemens und Leitung von Wolfgang Hufler geht auf den „Spuren der Habsburger“ nach Österreich. Als weitere Highlights werden die Lions Activity am Säumerfest Grafenau, eine Charity -Veranstaltung in Bergreichenstein sowie ein Charity-Golfturnier durchgeführt, kündigte Drexler an. 37 Lions zwischen Zwiesel und Waldkirchen sind ehrenamtlich für die gute Sache tätig.
Unter der erfahrenen Leitung von Dr. Alfons Maurer (Grafenau) ging die Wahl wie immer reibungslos über die Bühne. Als Vizepräsidenten neu im Amt sind Hans Wudy, Leiter der Glasfachschule Zwiesel, und Christoph Huber, Geschäftsführer von Modehaus Garhammer in Waldkirchen. Als Sekretär wird Günter Eis (Freyung) tätig, die Kasse wird von Schatzmeister Stefan Proßer (Riedlhütte) verwaltet. Als Rechnungsprüfer fungieren Wolfgang Hufler (Spiegelau) und Arthur Winkler (Schönberg), Clubmaster ist Lothar Nebl (Grafenau), Jugendbeauftragter/Austausch Josef Liebl (Grafenau); die internationalen Verbindungen pflegen Dr. Klaus Bauer (Grafenau) mit der Jumelage LC Schärding und Dr. Alfons Maurer mit der Jumelage LC Alajuela/Costa Rica, für Public Relations/Zeitschrift LION ist Günter Eis zuständig, Internationale Beziehungen: Dr. Alfons Maurer, Internet-Beauftragter: Dr. Volker Tornow (St. Oswald) und für Klasse 2000/Lions-Quest Walter Treml (Hinterschmieding).
Über den Lions-Club
Der Lions Club ist laut Gerhard Drexler eine weltweite Vereinigung freier Menschen, die in freundschaftlicher Verbundenheit bereit sind, sich den gesellschaftlichen Problemen unserer Zeit zu stellen und uneigennützig an ihrer Lösung mitzuwirken. „Leben ist ohne Nächstenliebe sinnlos“ (Lions) lautet ein Leitspruch. Das offizielle Motto der Vereinigung lautet „We serve“ (engl.) oder „Wir dienen“. Damit verpflichte sich jedes Lions-Mitglied, so Drexler, den Dienst am Nächsten über seinen persönlichen Profit zu stellen.
Lions-Mitglieder verpflichten sich Drexler zufolge der Toleranz im menschlichen Zusammenleben und wollen insbesondere der Gemeinschaft dienen, freundschaftliche Beziehungen zwischen den Völkern entwickeln und dadurch den Weltfrieden festigen und ihren Mitmenschen in materieller und seelischer Not beistehen sowie die Kulturgüter sinnvoll bewahren. Schwerpunkte des Engagements sind u. a. verschiedene Programme für Kinder und Jugendliche, der internationale Jugendaustausch sowie der weltweite Kampf gegen Blindheit. Daneben engagieren sich Lions im Bereich Gesundheit und Prävention, helfen nach Katastrophen, organisieren Hilfslieferungen und tragen zum Erhalt deutscher Kulturdenkmäler bei.
Der erste deutsche Lions Club wurde 1951 in Düsseldorf gegründet. Derzeit engagieren sich in der Bundesrepublik über 49.000 Mitglieder in über 1.450 Clubs für die Gemeinschaft und für Menschen in Not. Die deutschen Lions Clubs sind im Multi-Distrikt 111 – Deutschland der Internationalen Vereinigung zusammengeschlossen und werden durch den Vorsitzenden des Governorrates (GVR) vertreten.
Lions Clubs International ist ein 1917 gegründeter Service Club. Der Sitz befindet sich heute in Oak Brook, Illinois. Die international tätige Institution ist mit 1.351.336 Mitgliedern in 45.626 Clubs aus 208 Ländern und Gebieten die mitgliederstärkste Service-Cluborganisation der Welt, die ein geschätztes Spendenaufkommen von rund 2 Milliarden US-Dollar erzielten.
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Neuwahl beim Lions-Club Freyung-Grafenau am Nationalpark: Der designierte Präsident Gerhard Drexler (v.l.) übernimmt das Amt im Juni von Präsident Carsten Clemens.
+++ SC Rottal lässt in der Oberliga Chancen aus +++
3:5-Niederlage gegen Zugzwang München / Sensation an Brett 1: Josef Heiduczek besiegt Großmeister Gerald Hertneck
PFARRKIRCHEN/EGGENFELDEN - (jk) Die Rottaler Denksportler haben in der sechsten Runde der Schach-Oberliga bei der 3,0:5,0-Niederlage gegen Zugzwang München zahlreichen Chancen nicht genutzt. Die zweite Mannschaft kam in der Regionalliga Süd-Ost mit 1:7 unter die Räder. Das dritte Team verlor in der Bezirksliga West gegen Ergoldsbach mit 2:6, bleibt aber Tabellenführer.
Erstaunlich viele Chancen haben sich den Rottaler Figurenkünstlern auswärts bei den nominell überlegenen Schachfreunden von Zugzwang München geboten. Nach dem massenhaften Auslassen dieser Möglichkeiten kam es zur "erwarteten" Schlappe. Gerhard Spiesberger (Brett 8) erlangte mit den schwarzen Steinen und seiner Boguljow-Indischen Variante mühelosen Ausgleich. Er übersah jedoch ein Manöver des Weißen, das ihm einen Bauern kostete (0,0:1,0).
Sensationell besiegte Josef Heiduzek den internationalen Schachgroßmeister Gerald Hertneck (Elo 2550) am Spitzenbrett. In der Eröffnung opferte Heiduczek einen Bauern und erlangte starkes Angriffspiel. Hertneck musste bereits eine Qualität, opfern um den Angriff abzuschwächen. Im Endspiel bewies Heiduczek den Überblick und gewann (1,0:1,0).
Patrick Bensch (Brett 4) spielte die Eröffnung sehr gut und eroberte einen Bauern. In der Folge erlaubte er sich Ungenauigkeiten wodurch sein Gegner das materielle und positionelle Gleichgewicht wieder herstellen konnte (1,5:1,5). An Brett 7 zauberte Klaus Schwarzmeier einmal mehr eine Englische Eröffnung aufs Brett. Leichte Positionsvorteile konnte sein Gegner jedoch ausgleichen. Die Partie endete mit Remis durch dreimalige Stellungswiederholung (2,0:2,0).
Endlich schien das Schach-Glück Ingo Walch an Brett 6 wieder hold. Mit den schwarzen Figuren erspielte er sich eine klare Gewinnstellung. In Zeitnot gelang es seinem Gegner, noch den Spieß umzudrehen (2,0:3,0).
Auch bei Josef Ager (Brett 3) schien es zumindest für ein Remis zu reichen. Doch im Leichtfiguren-Endspiel Springer gegen Läufer stellte er einen Bauern ein, wodurch die Partie unhaltbar wurde (2,0:4,0).
Und selbst Rekordvereinsmeister Hans Wagner (Brett 3) hatte einen rabenschwarzen Tag erwischt. Nachdem er scheinbar gefahrlos einen Bauern erobern konnte, übersah er einen tückischen Doppelangriff seines Gegners, worauf dieser seinen Bauern mit Zinsen zurück bekam (2,0:5,0).
Nach einer sieglosen letzten Saison gelang es Martin Riediger (Brett 2) die nunmehr dritte Schwarzpartie in Folge zu gewinnen - diesmal gegen den jungen internationalen Meister Markus Lammers (Elo 2397). Mittels eines Bauernopfers erreichte Riediger eine aktive Stellung, die er nicht verwerten konnte. So musste er sich in einem unklaren Endspiel mit zwei Leichtfiguren gegen Turm und zwei Bauern seiner Haut erwehren. Lammers überzog das ausgeglichene Endspiel und Riediger gelang es nach 98 Zügen mit Springer und Läufer matt zu setzen (Endstand 3:5).
Statt mit einem klaren Sieg und zwei Mannschaftspunkten mussten die Rottaler aufgrund der vertändelten Chancen die Heimreise mit leeren Händen antreten. Die Chancen auf den Klassenerhalt sind jedoch intakt. In der siebten Runde empfängt das Oberliga-Team am 4. März im CLG-Gebäude Pfarrkirchen den starken Aufsteiger aus Neutraubling.
Keine Chance hatte die zweite Mannschaft in der Regionalliga Süd-Ost beim 1:7 gegen SV Deggendorf. Nur Andreas Nöhbauer und Edgar Brückl holten halbe Punkte.
Kaum besser erging es SC Rottal III bei der 2:6-Niederlage gegen den TSV Ergoldsbach. Der einzige Sieg gelang Thomas Danner; Andreas Klinge und Harald Seelentag teilten mit ihren Gegnern die Punkte. Trost nach der Niederlage war die behauptete Tabellenführung.
+++ Natürliches Nasenreflexöl verbessert Sauerstoffzufuhr +++
Nasenreflexzonen-Therapiekonzept der Apotheke Grabenstätt macht die Nase frei: Ätherische Öle reizen die Schleimhäute / Nasensekret läuft ab / Durchatmen ist wieder möglich / Mehr Sauerstoff ermöglicht höhere Leistungen
GRABENSTÄTT (08.02.12) – Die Nasenatmung möglichst auf Dauerbetrieb zu stellen, ist für sportliche Betätigung ein Muss. Wenn die Nase mal verstopft ist, Kiefer-, Neben- und Stirnhöhlen verschleimt sind, gibt es eine natürliche Methode für freien Durchzug: Mit der Nasenreflexzonen-Therapie lassen sich erstaunliche Ergebnisse für eine unbeschwerte Nasenatmung erzielen, die für Sportler besonders wichtig ist. „Ein extramildes Nasenreflexöl macht die Nase frei, mehr Sauerstoff heißt mehr Leistung“, sagt Apotheker Jochen Bischoff (62) aus dem oberbayerischen Grabenstätt (Lkr. Traunstein).
Ohne ausreichend gute Sauerstoffzufuhr läuft bei Sportlern nichts: Darum schwört auch Langlauf-Lehrerin Irene Schroll (45) aus Vachendorf im Chiemgau auf eine freie Nase mit dem Nasenreflexöl. „Die Massage der Nebenhöhlen mit einem Öl getränkten Wattestäbchen ist ein wirksamer Weg, um die Nase frei zu bekommen.“ Die sportliche Gärtnermeisterin, die im Winter Ski-Langlauf betreibt und im Sommer Marathon läuft, ärgert sich, dass sie in ihrer aktiven Zeit noch nicht auf das Nasenreflexöl zurückgreifen konnte. Als Ski-Langläuferin holte sie 1990 mit der deutschen Mannschaft den Vize-Weltmeistertitel, als Biathletin wurde sie in Sprint und Einzellauf Deutsche Meisterin. Bei einer verstopften Nase greift sie jetzt zum Nasenreflexzonenöl. Freie Atemwege ermöglichen eine uneingeschränkte Leistungsfähigkeit, sagte Irene Schroll.
Mit der Nasenreflexzonen-Therapie verbessert sich laut Apotheker Jochen Bischoff die Sauerstoffzufuhr. Der Anwender führt ein mit Nasenreflexöl getränktes Wattestäbchen vorsichtig durch ein Nasenloch in die Neben- oder Kieferhöhle. Mit leicht drehenden Bewegungen werden die Nasengänge massiert. „Die ätherischen Öle reizen die Schleimhäute leicht“, weiß der Apotheker. Beim Anwender kommt es zum Niesen: Das Nasensekret verflüssige sich und laufe ab. „Die Druck- und Kopfschmerzen verschwinden schnell. Gutes Durchatmen ist möglich, die verschiedenen Höhlen des Nasenraumes werden bis zum erneuten Zuschwellen gut belüftet“, so Apotheker Jochen Bischoff. Die Dauer der Linderung ist laut Bischoff abhängig von der Aktualität der Schleimbildungsphase. „Das kann von zehn Minuten bis zu mehreren Stunden andauern.“ Wer häufiger Probleme mit den Schleimhäuten hat, sollte den Ursachen nachgehen und diese beheben, rät Bischoff.
Eine freie Nase ist Bischoff zufolge für die Atmung von enormer Bedeutung. „Das menschliche Riechorgan reinigt und befeuchtet die Luft, wärmt sie vor ihrem Weg in die Lunge an.“ Die Schleimhäute innerhalb der Atemwege übernehmen mit mikroskopisch feinen Härchen diese Aufgabe. Wenn diese Schleimhäute verstopft sind, habe dies Auswirkungen auf die Nasennebenhöhlen genauso wie auf den Tränenkanal und den Mittelohrkanal, der die Sinnesorgane im Kopf miteinander verbindet und für vier der fünf menschlichen Sinne verantwortlich ist. „Wenn die Nase frei ist, geht es dem Menschen gut.“
Das von der Apotheke Grabenstätt entwickelte Therapiekonzept führt laut Bischoff von der kurzfristigen Symptombehandlung bis zum Auffinden der Krankheitsursachen und deren dauerhaften Beseitigung. Erkältungen sind schwer zu bekämpfen, da über 200 verschiedene Virenarten die Schleimhäute im Nasen- und Rachenraum befallen können. Bakterielle Infektionen seien meist auch im Spiel. „Es gibt keine Krankheit, die den Menschen häufiger befällt.“ Bei Erwachsenen läuft zwei- bis dreimal im Jahr die Nase, bei Kleinkindern bis zu zehnmal, schätzt der Apotheker.
Das extramilde Nasenreflexöl sei von den Inhaltsstoffen her so zusammengestellt, dass es den Körper anregt, sich selbst zu heilen. Die in Apotheker Bischoff`s natürlichem Nasenreflexöl enthaltenen ätherischen Öle bewirken ein schnelles Abschwellen der Schleimhäute und das Ablaufen des Nasensekretes. Sie durchlüften die Höhlen des Nasenraumes und wirken desinfizierend.
Produkt-Info: Apotheker Bischoff Nasenreflexöl 30ml, Euro 14,45. Inhalt: 100 ml Nasenreflexöl extramild enthalten: Ol. Citri 10,0 ml, Ol. Eucalypti 10,0 ml, Ol. Menthae pip. 7,5 ml und Ol. Jojobae 72,5 ml. Das Nasenreflexöl sollte nur bei akuten Entzündungen und Verschleimungen mehrmals täglich angewendet werden. Das Öl kann auch für Inhalationen verwendet werden. Gegenanzeigen und Nebenwirkungen seien nicht bekannt. Der Kontakt mit den Augen sollte vermieden werden, da es zu einer leichten Reizung der Augen führen kann.
Über die Apotheke Bischoff
Apotheker Jochen Bischoff (62) betreibt seit 1979 in Grabenstätt (Lkr. Traunstein) eine klassische Apotheke, in der Patienten jedes Rezept einlösen können. Nach dem Studium der Pharmazie in Kiel, London und München war er in verschiedenen Apotheken tätig, die sich auf Eigenproduktionen spezialisiert hatten. Inzwischen hat sich Jochen Bischoff ein umfangreiches Sortiment aus solider eigener Manufaktur mit teilweise sehr ungewöhnlichen, aber hocheffizienten Rezepturen aufgebaut. „Die Spezialitäten werden nach altbewährten Rezepturen alter Formularien und amtlicher Arzneibücher, aber nach pharmazeutisch modernen Standards in Handarbeit wieder hergestellt.“ Bei der manuellen Herstellung legt er größten Wert auf die Reinheit der Ausgangssubstanzen. „Ich weiß, wie die Ausgangsstoffe gewonnen, verarbeitet, gelagert und transportiert werden“, sagt der Fachapotheker für Ernährung und Offizinpharmazie. Dieser Begriff kommt von Offizin, dem Arbeits- und Verkaufsraum einer Apotheke. Im Onlineshop www.apothekerbischoff.de sind weitere Arznei- und Nahrungsergänzungsmittel, Kosmetika und Wohlfühlmittel erhältlich.
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Natürliches Nasenreflexöl verbessert die Sauerstoffzufuhr, darauf schwört Irene Schroll. Die Langlauf-Vizeweltmeisterin mit der deutschen Mannschaft von 1990 verbessert so die leistungsfreundliche Nasenatmung für ihre Breitensportaktivitäten Langlauf und Marathon.
Foto: Christoph Werr für Apotheke Grabenstätt
+++ Rehabilitationsmediziner rücken dem Schmerz zu Leibe +++
Kellberger Klinik entwickelte Schmerztherapie für Krebspatienten / Oberstes Ziel ist Schmerzfreiheit / Maßgeschneidertes Konzept mit Spezialisten aus verschiedenen Disziplinen unter einem Dach
THYRNAU-KELLBERG (07.02.12) – Für Krebspatienten mit Tumorerkrankungen haben ostbayerische Rehabilitationsmediziner eine „maßgeschneiderte“ Schmerztherapie entwickelt, mit der bis zu 80 Prozent der Patienten schmerzfrei werden. „Kein Mensch muss unnötig Schmerzen hinnehmen oder erdulden“, sagt Klinikleiter Prof. Dr. med. Hannes Schedel von der gleichnamigen Klinik im niederbayerischen Kellberg (Lkr. Passau). Mit zwölf Ärzten und 125 Mitarbeitern zählt das 205-Betten-Haus zu einer der größten Einrichtungen für die Versorgung onkologischer Patienten im südostbayerischen Raum.
Mehr als 420.000 Menschen in Deutschland erkranken jährlich an Krebs. Etwa ein Drittel aller von Krebs Betroffenen leidet nach Angaben der Deutschen Gesellschaft für Schmerztherapie bereits in einem frühen Stadium der Erkrankung an Schmerzen. Im weiteren Verlauf sind es bis zu 90 Prozent. Oberstes Ziel der rund dreiwöchigen Therapie ist laut Angaben von Prof. Dr. med. Hannes Schedel die „Schmerzfreiheit“ der Patienten.
Die Rehabilitationsexperten orientierten sich neben den Standard-Leitlinien an einer „maßgeschneiderten“ individuellen Betreuung für jeden einzelnen Patienten. „Nur wenige Tumorpatienten haben immer gleich starke Schmerzen. Diese sollen bei möglichst wenigen Nebenwirkungen gelindert werden“, so beschreibt Schedel die Aufgabe. Gleichzeitig sei es wichtig, vorher abzuklären, ob die Tumorerkrankung oder die Therapie die Schmerzen verursacht. Außerdem spiele es eine Rolle, ob akute oder chronische Schmerzen behandelt werden müssen.
Die Kombination der möglichen Methoden „unter einem Dach“ ist laut Schedel bundesweit nur in wenigen Rehabilitationseinrichtungen mit einer solchen Streubreite möglich. Die Präsenz der therapeutischen Streuung reiche von Krebsspezialisten, Anästhesisten über Diabetologen bis hin zu Physiotherapeuten und physikalischen Therapeuten. Psychologen und Therapeuten helfen, den Umgang des Patienten mit der Krankheit zu bewältigen. „Gut zuhören, gut fragen und das Thema gut beherrschen ist die Voraussetzung“, so Schedel.
„Der Schmerzpatient benötigt ein Betreuerteam, das die vorgeschlagene Therapie umsetzt.“ Die Effizienz werde vom Patienten anhand einer regelmäßigen Verlaufsdokumentation erfasst. „Kurze Wege und die Nähe zu den Therapeuten sind dabei sehr hilfreich“, resümiert der Klinikleiter. Wie klinische Tests ergaben, lassen sich mit solchen Behandlungsprogrammen länger anhaltende positive Effekte erzielen. Die Lebensqualität der Patienten verbessere sich und die Arbeitsfähigkeit werde wiederhergestellt.
Im Verlauf der Erkrankung entwickeln laut Chefarzt Dr. Markus Higi rund 50 bis 70 Prozent aller Krebspatienten Tumorschmerzen. Wenn etwa ein Tumor auf die Nervenbahn drückt, müsse für eine Übergangszeit ein Schmerztherapiekonzept umgesetzt werden. Die Region sei zwar bestrahlt worden, aber der Bestrahlungseffekt noch nicht eingetreten. „Die Zwischenzeit muss überbrückt werden.“ Gerade beim onkologischen Patienten sei es essentiell, so Higi, die Behandlung zwischen der eigentlichen Tumortherapie und der Schmerzkontrolle abzustimmen.
Schmerzen sind messbar
Patienten dokumentieren Higi zufolge die Schmerzstärke in einem Schmerztagebuch. In einer Skala von 0 (keine Schmerzen) bis 10 (stärkste Schmerzen) werde die empfundene Stärke eingetragen. Dies sei vor allem in der medikamentösen Einstellungsphase eine wichtige Richtgröße für das Schmerzmanagement. Je nach Wert können die Mediziner abschätzen, ob die Dosis erhöht oder ein stärker wirkendes Medikament eingesetzt werden soll. So können Arzt und Patient gemeinsam verfolgen, ob die Therapie anschlägt. Ein festes Zeitschema sei für eine optimierte Schmerztherapie von Vorteil, sagt der Mediziner, da Arzneimittel und die verschiedenen Verfahren unterschiedlich lang wirken.
Starke Schmerzmittel
Zu den Spezialisten gehören auch Ärzte, die für den Einsatz von starken Schmerzmitteln und deren komplexen Wechselwirkungen die nötigen Erfahrungswerte mitbringen. „Der Einsatz von starken Schmerzmitteln oder Entzündungshemmern ist für gewisse Zeit notwendig, um einer chronischen Ausbreitung vorzubeugen“, sagt Klinik-Chefarzt Dr. Higi. „Aushalten“ von Tumorschmerzen sei der falsche Weg. „Schmerzen lähmen den Patienten und entziehen seinem Körper die Kraft.“
Schmerzgedächtnis auslöschen
Wenn akuten Schmerzen nicht effektiv gegengesteuert wird, so der Chefarzt, können sie chronisch werden. Ein Schmerzgedächtnis entwickelt sich, wenn die Nervenbahnen auf bereits bekannte Impulse schnell und überschießend zu reagieren lernen. „Mit der Zeit braucht die Bahn dann keinen Auslöser mehr, es reicht schon ein Gedanke, ein minimaler Reiz, und die Schmerzbahnen werden aktiviert.“ Dieser Aufbau eines Schmerzgedächtnisses mit besonders intensiven und lang anhaltenden Schmerzen müsse medikamentös verhindert werden.
Kombination entscheidend
Der optimale Mix aus Medikamenten, Entspannungstechniken und physikalischen Verfahren sei die Basis für einen Erfolg der dreiwöchigen Rehabilitationsmaßnahme, weiß Klinikleiter Prof. Dr. Schedel. Entscheidend sei immer das biologische Verhalten der Tumorregion. Wenn die Tumortherapie schnell anspreche, sich die Tumormasse verkleinert, lässt sich die Schmerzfreiheit meist schneller erreichen. Schreitet das Tumorwachstum fort, werde die schnelle Schmerzkontrolle allerdings schwieriger. Dennoch müssen die Rehabilitationsexperten innerhalb von 21 Tagen ein passendes Programm konzipieren und umsetzen. „Damit rücken wir Schmerzen meistens erfolgreich zu Leibe“, so der Klinikchef.
Über die Klinik Prof. Schedel GmbH
Die Klinik Prof. Schedel GmbH in Thyrnau-Kellberg (Landkreis Passau) ist seit 50 Jahren im Rehabereich tätig. Mit zwölf Ärzten und 125 Mitarbeitern ist das 205-Zimmer-Haus eine der größten Einrichtungen für die Versorgung onkologischer Patienten im südostbayerischen Raum. Die auf einem 30 ha großen Areal mit Parkumfeld befindliche Klinik hat die Akzeptanz nahezu aller großen Akutkrankenhäuser und der Universitätskliniken in Bayern für Anschlussbehandlungen. Mit größtmöglicher Transparenz und hoher Qualität werden die Patienten individuell, aber auch leitliniengemäß behandelt.
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