Briefmarken aus der Bayern-Klassik








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17.01.2023/11.00 Uhr

Kooperation Hans Söllner -
"Hanf - der etwas andere Bioladen"
Presseclub München

26.01.2023

Tanner Wachsmarkt
mit Martin Hagen

12.02.2023

Wahl zum Abgeordnetenhaus
Berlin

12.03.2023

Rottaler Großtauschtag
Rottalhalle Rotthalmünster

18-19.03.2023

83. ord. Landesparteitag
FDP-Bayern
Stadttheater Ingolstadt

08.10.2023

Landtags- und Bezirkstagswahlen

im Freistaat Bayern










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+++ Hans Söllner und „Hanf – der etwas andere Bioladen“ kooperieren +++


aktuell: Pressemappe als pdf

EDELTRAUT EXTRAKT und EDELKRAUT – Die erste Bio-Hanf-Deluxe Produktserie des bayerischen Kult-Liedermachers ist ab sofort exklusiv bundesweit in den 16 Geschäften erhältlich/Einladung zum Pressegespräch am 17.01.2023/11.00 Uhr im Presseclub München (Marienplatz 22)



MÜNCHEN (06.01.2023) – „Guad, echt sauguad muss es!“ Diese Anforderungen stellt der bayerische Kult-Liedermacher Hans Söllner an seinen Hanf. Er ist jetzt – als Vorstufe zur Legalisierung - ins CBD-Geschäft eingestiegen und hat seine eigene Bio-Hanf-Deluxe-Serie auf Basis von Biohanf mit niedrigem THC-Gehalt entwickelt.
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Konkret umfasst die EDELTRAUT EXTRAKT-Serie zwei Biokosmetik-Mundöle aus Biohanf-Vollextrakt zur Pflege des Mundraumes (mit 10 %, bzw. 20 % CBD) sowie ein THC-freies Mundspray mit Zitronen-Geschmack.

Ganz neu auf dem Markt ist das EDELKRAUT: Hochwertige CBD- und CBG-Buds in Gläsern mit jeweils zwei Gramm Inhalt – persönlich von Hans Söllner ausgewählt.

Diese fünf Produkte werden ab sofort exklusiv in den bundesweit 16 Geschäften von „Hanf – der etwas andere Bioladen“ sowie online im Internet unter www.hanf.com erhältlich sein.

Basis ist eine Kooperationsvereinbarung der Söllner GmbH (Fridolfing/Lkr. Traunstein) mit der CWE Trading EINS GmbH (Vaterstetten-Baldham/Lkr. Ebersberg)). CWE Trading EINS GmbH, gegründet von Legalisierungsaktivist Wenzel Cerveny, betreibt bundesweit 16 Geschäfte von „Hanf – der etwas andere Bioladen“, die sich auf dem stark wachsenden Markt für Wellness-Cannabis bewegen. Gerne laden wir Sie als Medienvertreter zur Vorstellung der neuen Bio Hanf Deluxe-Produkt-Serie von Hans Söllner und der Kooperation mit der CWE Trading EINS GmbH ein:

am Dienstag, 17. Januar 2023, um 11.00 Uhr
Presseclub München
Marienplatz 22/IV. St. (Eingang Rindermarkt)
80331 München
Tel. 089/2602 4848

ab 13.00 Uhr
Fototermin:
Hanf – der etwas andere Bioladen

im Tal 40
D-80331 München

Als Ansprechpartner stehen zur Verfügung:
• Hans Söllner (66), bayerischer Kult-Liedermacher und Kreateur einer BIO-HANF-Deluxe-Serie
• Markus Stadler (52), Geschäftsführer der Söllner GmbH
• Wenzel Vaclav Cerveny (61), Gründer von „Hanf – der etwas andere Bioladen“ und Vorsitzender Cannabis Verband Bayern (CVB)
• Alexander Cerveny (37), Geschäftsführer CWE Trading EINS GmbH


Um Anmeldung zum Pressegespräch wird gebeten unter E-Mail: info@koenig-online.de Für Rückfragen erreichen Sie mich unter Tel.0171/44 59 706.

Pressefach der DCI Cannabis-Institut GmbH









+++ Mit systemischer Beratung Klienten helfen +++


Berater und Coach Uwe Steinbrecher hat seine lösungsorientierte Kompetenz erweitert/Krisenhotline über Weihnachten/Neujahr


ERDING/LANDSHUT (19.12.22/pm)– Der Mensch und sein Beziehungssystem im Blick: Uwe Steinbrecher (47) vom gleichnamigen Beratungs- und Coachingunternehmen hat seine lösungsorientierte Kompetenz mit einer Weiterbildungsmaßnahme ausgebaut. Er hat in einer rund 20-monatigen Ausbildung den Abschluss als „Systemischer Berater“ (DGSF) erworben. „Das Denken in ganzen Systemen hat mich fasziniert: Der Mensch als Symptomträger (krank oder in Krise) kann nicht isoliert betrachtet, sondern ein Bezugssystem (Angehörige oder Familie) muss einbezogen werden“, betont Uwe Steinbrecher. Der Berater und Coach bietet seine Beratungsgespräche in seiner Praxis in Erding und im Yogazentrum Landshut an. Über Weihnachten und Neujahr ist er über seine Krisen-Hotline unter 01573/2071147 erreichbar.

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Ziel der Systemischen Theorie ist es laut Uwe Steinbrecher die persönlichen Kompetenzen eines Klienten herauszuarbeiten, im beruflichen oder privaten Zusammenhang zu reflektieren und schließlich zu einer Integration zu führen. Der Systemische Berater geht von der Selbstständigkeit seiner Klienten aus und betrachtet sie als „Experten in eigener Sache“. Die Haltung des Beraters sei von Akzeptanz, Einfühlungsvermögen, Unvoreingenommenheit und Wertschätzung geprägt, weiß Uwe Steinbrecher. Die Systemische Beratung orientiere sich am Anliegen und an den Wünschen der Klienten. Die Theorie gehe von der Annahme aus, „dass der psychische Zustand des Menschen durch Strukturen der zwischenmenschlichen Beziehungen bestimmt ist und jeder Mensch eigene Lösungen entwickeln kann“.

Der Systemische Berater arbeite mit den vorhandenen Ressourcen und Kompetenzen des ratsuchenden Klienten, so Uwe Steinbrecher. „Ich habe alles bei mir, wodurch ich wirken kann“, soll Hildegard von Bingen einmal gesagt haben. Der Klient sei nach diesem Bild der Profi für sich selbst und trage alle Lösungspotentiale in sich. „Der Klient erkennt nicht immer sofort, was in ihm steckt. Dafür ist der Blick durch den Berater von außen notwendig.“

Die humanistischen Ansätze der therapeutischen Interventionsmöglichkeiten haben während des Psychologiestudiums sein Interesse geweckt. Klienten dürften demzufolge nicht nur als „Symptomträger“ oder als in einer Lebenskrise steckend gesehen werden. Vielmehr sollte das Bezugssystem (Angehörige, Familie) in die Beratung miteinbezogen werden. Die Strukturen und Beziehungsqualitäten im jeweiligen System seien Untersuchungsobjekt und würden analysiert, so Steinbrecher. Methodisch kommen beispielsweise System- oder Strukturaufstellungen zum Einsatz. „Diese scheinbare spielerische Leichtigkeit des Tuns in einer analogen Art und Weise haben mich beeindruckt“, beschreibt Steinbrecher seine Motivation.

Vielseitig einsetzbar
Der systemische Ansatz ist laut Berater Steinbrecher vielseitig einsetzbar: Gerade Einzelpersonen, die Konflikte im privaten oder beruflichen Bereich haben, Veränderung im privaten oder beruflichen Leben planen oder Unterstützung bei einer Krise wünschen, kann die Systemische Beratung helfen. Für Paare kann der Ansatz sinnvoll sein, wenn eigene Lösungsversuche nicht mehr greifen, wenn Paare einen neuen Anfang oder ein gutes Ende finden möchten. Für Familien eigne sich der Ansatz, wenn Eltern unsicher sind oder sich Sorgen um die Kinder machen, wenn Unterstützung beim Ablöseprozess benötigt wird oder wenn es Konflikte zwischen Eltern und Kindern gibt.

In Organisationen kommt laut Steinbrecher der systemische Ansatz zum Einsatz, wenn es um Strategien geht oder wenn es Konflikte in Gruppen und Teams gibt, die sich um Rollen, Führung und Kommunikation drehen. Zusammengefasst kann jeder Mensch den systemischen Beratungsansatz in Anspruch nehmen, der Konflikte in sich und/oder seinem Beziehungssystem spürt, etwa in einer Paarbeziehung, in Familien, in Vereinen, Betrieben, einer Gewerkschaft oder in einer Partei.

Zum Methodenrepertoire von Uwe Steinbrecher gehört die Wingwave-Methode. Mit diesem Leistungs- und Emotions-Coaching erlebt der Coachee spürbar und schnell in wenigen Sitzungen den Abbau von Leistungsstress und die Steigerung von Kreativität, Mentalfitness und Konfliktstabilität.

Über Steinbrecher Beratung und Coaching
Uwe Steinbrecher hat sich auf Beratung und Coaching nach der systemischen Theorie spezialisiert. Er hilft Einzelpersonen, Paaren, Familien in Konflikten sowie bei Herausforderungen in Beziehungssystemen wie Vereinen, Betrieben, Gewerkschaften oder Parteien.

Uwe Steinbrecher hat an der Hochschule des Bundes für öffentliche Verwaltung studiert und als Diplom-Verwaltungswirt abgeschlossen. Er verfügt über langjährige Erfahrung als Führungskraft in der Bundesverwaltung. Er hat den Studiengang „Psychologie und mentale Gesundheit“ an der Deutschen Hochschule für Gesundheit und Sport mit dem „Bachelor of Science“ abgeschlossen. Er ist zertifizierter Wingwave-Coach.

2022 hat Steinbrecher eine über zweijährige Weiterbildungsmaßnahme zum „Systemischen Berater“ abgeschlossen. Er ist Mitglied in der Deutschen Gesellschaft für Systemische Therapie, Beratung und Familientherapie (DGSF).

Die Beratungsgespräche finden in seiner Erdinger Praxis und im Yogazentrum Landshut (Altstadt 28) an.

Bildtext: Uwe Steinbrecher hat als „Systemischer Berater“ seine Lösungskompetenz erweitert (Foto: privat).

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Kritik an Bayerns Cannabis-Alleingang


CVB-Vorsitzender Wenzel Cerveny: Freistaat sabotiert Legalisierung der Ampel-Bundesregierung/Bayern sollte Verfolgungswahn aufgeben



MÜNCHEN (18.12.22) – Der Cannabis-Verband-Bayern (CVB) hat die Pläne von Bayerns Gesundheitsminister Klaus Holetschek (CSU) kritisiert, die Cannabis-Legalisierung des Bundes mit einem Rechtsgutachten überprüfen zu lassen. „Die CSU sabotiert die Legalisierung und kriminalisiert weiter bundesweit vier Millionen Freizeit-Cannabis-Konsumenten“, sagt der CVB-Vorsitzende Wenzel Cerveny (61).

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Das Störfeuer aus Bayern ist laut Cerveny zu erwarten. „Die CSU sabotiert die Absicht der Ampelregierung, Cannabis kontrolliert an Erwachsene zu Genusszwecken in lizenzierten Geschäften abzugeben“, betont Cervey. Dadurch soll die Qualität kontrolliert werden und die Weitergabe verunreinigter Substanzen verhindert werden. Darüber soll der Jugendschutz gewährleistet werden.

Der CSU geht es Cerveny zufolge nicht darum, wie sie sagt, die Debatte zu versachlichen. „Die CSU pocht darauf, die unsinnige Prohibition aufrecht zu erhalten“, betont Cerveny. Es wurde ein Gutachten bei Prof. Dr. Bernhard Wegener, Inhaber des Lehrstuhls für Öffentliches Recht und Europarecht an der Friedrich-Alexander-Universität Erlangen bestellt. Es soll bis Ende 2023 vorliegen. Cerveny: „Die europarechtlichen Hürden sind längst bekannt.“

Potenzial: 50.000 Produkte aus Hanf
„Die CSU hat kein Interesse zu erfahren, welche Vorteile die vielseitige und nachhaltige Pflanze bringt“, wirft Cerveny der bayerischen Regierungspartei vor. Der CVB-Vorsitzende Cerveny fordert die Politik auf, endlich zu handeln, das Potenzial von Nutzhanf zu heben. „Die Pflanze bietet unendlich Möglichkeiten, umwelt- und klimaschonend zu agieren“, so Wenzel Cerveny. Etwa 50.000 Produkte lassen sich aus dem grünen Rohstoff herstellen – abseits von Rauschmitteln oder Medikamenten. Insgesamt stehen 52 von der EU zertifizierte Hanfsorten für den Nutzanbau zur Verfügung. Diese Sorten enthalten nur einen geringen Anteil von Tetrahydrocannabinol (unter 0,2 Prozent) und seien ungeeignet, rauscherzeugendes Haschisch oder Marihuana zu erzeugen. Deshalb fordert Cerveny: „Nutzhanfprodukte sollten frei verkauft werden dürfen.“

CVB: Verfolgungswahn aufgeben
Cerveny kritisiert vor allem die bayerischen Ermittlungs- und Strafbehörden, die in einem „Last-Minute“-Rausch versuchen, noch so kleine Mengen Marihuana abzuurteilen. „Es ist höchste Zeit, den Verfolgungswahn aufzugeben.“Der Zeit- und Sachaufwand der Ermittler stellt nach Ansicht des CVB-Vorsitzenden den Tatbestand der Steuerverschwendung dar. Zoll- und Justizbehörden würden versuchen, noch schnelle Erfolge einzuheimsen.

Über den Cannabis Verband Bayern (CVB)
Der Cannabis Verband Bayern (CVB) wurde im Frühjahr 2014 als Dachorganisation von bayernweit 14 Cannabis Social Clubs (CSC) gegründet. Der Verband hatte 2015 das bayernweite Volksbegehren „Ja zu Cannabis“ initiiert und rund 27.000 gültige Unterschriften gesammelt. Das Bayerische Verfassungsgericht hat ein Volksbegehren wegen Nichtzuständigkeit (Bundesrecht) abgelehnt. 2019 hat der Verband ein weiteres Volksbegehren mit dem Titel „Ja zum Hanf als Rohstoff“ (www.rettet-den-Hanftee.de) gestartet. Durch das Urteil des Bundesgerichtshofes in Leipzig vom 24. März 2021 darf Hanftee grundsätzlich an Endverbraucher zu Konsumzwecken verkauft werden, wenn eine Berauschung ausgeschlossen ist. Aus der Passage des ausschließlich gewerblichen Zwecks hatten Ermittlungsbehörden eine Betäubungsmitteleigenschaft von Hanftee oder CBD-Blüten konstruiert. Einige Ermittlungsbehörden ignorieren dieses Urteil noch heute.

Bildtext: Kritik an Bayerns Cannabis-Alleingang: Wenzel Cerveny, Vorsitzender des Cannabis-Verbandes Bayern und Gründer von bundesweit 16 Hanfladengeschäften, fordert ein Ende des Verfolgungswahns von Cannabis-Konsumenten in Bayern (Foto: Josef König für CVB)/honorarfrei).



Pressefach CVB"

Rettet den Hanftee"





+++ Verdienstmedaille für Opernsängerin +++


Bayerns Innenminister Joachim Herrmann verleiht Orden an Dr. Christine Gräfin Esterházy von Galántha


MÜNCHEN/RANSHOFEN (29.11.22/jk)– Hohe Ehre für bayerische Opernsängerin: Dr. Christine Gräfin Esterházy von Galántha (63) ist mit der Verdienstmedaille des Verdienstordens der Bundesrepublik Deutschland ausgezeichnet worden. Bayerns Innenminister Joachim Herrmann (CSU) händigte den Orden am Dienstagnachmittag im Rahmen einer Feierstunde im Innenministerium am Odeonsplatz aus. Die Opernsängerin lebt mit ihrem Mann Graf Endre Esterházy in Ranshofen bei Braunau und im burgenländischen Eisenstadt. Das Stammschloss der Familie Esterházy steht in Ering am Inn (Lkr. Rottal-Inn).

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Seit mehr als zwei Jahrzehnten setze sich Gräfin Esterházy von Galántha für die Freundschaft und das gute nachbarschaftliche Miteinander von Bayern und Österreich sowie der Völkerverständigung ein, betonte Bayerns Innenminister Joachim Herrmann in seiner Laudatio. Sie habe unterschiedlichste regionale Projekte durch die Erlöse aus zahlreichen Benefizkonzerten gefördert. So sie die Wallfahrtskirche St. Anna in der Gemeinde Ering am Inn umfassend renoviert worden. Mit ihrem Einsatz habe sie ein wachsendes Miteinander in der Grenzregion Rottal-Inn und Braunau am Inn erreicht. Im Jahr 2004 habe sie die Initiatoren der oberösterreichischen Landesausstellung „Grenzenlos“ beraten. Bei der Bayerisch-oberösterreichischen Landesausstellung „Verbündet, Verfeindet, Verschwägert“ im Jahr 2012 habe ehrenamtlich mitgewirkt, so Innenminister Herrmann.

Langanhaltendes außergewöhnliches Engagement
Auf sozialer und gesellschaftlicher Ebene habe sich Gräfin Esterházy in hohem Maße engagiert, sagte der Innenminister. Sie habe sich für eine Dorfpartnerschaft zwischen dem ungarischen Csengele und Ering am Inn eingesetzt. Als Beauftragte der evangelischen Kirchengemeinde von Ering und Simbach am Inn absolvierte sie regelmäßig Kranken- und Altenbesuche in der Region. Gräfin Esterházy habe den Tourismus in der Grenzregion mit zahlreichen Auftritten gefördert, in denen Sie für die Region geworben habe. Im Mozartjahr 2006 erforschte sie und erschloss Mozarts Reiseroute von München nach Wein über Ering am Inn. „Durch ihr außergewöhnlich hohes Engagement für Bayern und für unsere österreichischen Nachbarn habe sie einen wichtigen Beitrag zur Festigung bestehender Beziehungen und zum Aufbau neuer Partnerschaften geleistet. „Dieses langanhaltende außergewöhnliche Engagement verdiene eine öffentliche Würdigung“, betonte Innenminister Hermann.

„Wir sind alle Europäer“, betonte Dr. Christine Gräfin Esterházy in ihrer Dankesrede. Ihr Engagement sei von der Idee getragen, Brücken zwischen den Völkern zu bauen. Sie habe von der Natur eine kräftige Stimme bekommen, die nicht nur zum Singen auf der Opernbühne geeignet sei. Die Ordensträgerin sagte, sie habe die Stimme auch genutzt, damit Menschen zu bewegen und zum grenzüberschreitenden Verbinden beigetragen.

„Als eine Künstlerin, die das Opernpublikum in den Mozart-Städten Salzburg und München begeistert hat“, so schreibt Ministerpräsident Dr. Markus Söder, in seiner Nachricht über die Verleihung durch Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier. Die Ordensträgerin leben den europäischen Gedanken. Sie fördere Projekte, die der Freundschaft zwischen Österreich, Ungarn und Bayern diene und das gemeinsame kulturelle Erbe unserer Völker belebe. „Damit leisten Sie einen bedeutsamen Beitrag zum Wohl der Allgemeinheit. Dafür herzlichen Dank!“

Als Mezzosopranistin die Bühnen erobert
Unter ihrem Geburtsnamen Obermayr ist die Mezzosopranistin den Opernfans in München und Salzburg bekannt. Im Alter von 26 Jahren debütierte sie am Ulmer Theater als Carmen. Am Gärtnerplatztheater in München sang sie unter anderem den Cherubino in Mozarts „Hochzeit des Figaro“. Weitere Etappen ihrer Laufbahn führten sie an die Opernhäuser von Bayreuth, Barcelona, Paris, Volksoper Wien, Turin, Berlin und Bonn. Sie ist eine Nichte des bayerischen Volksschauspielers Karl Obermayr (1931-1985), der in „Monaco Franze“ den Kommissar Manni Kopfeck spielte. Seit 1994 ist sie mit Endre Graf Esterházy von Galántha verheiratet. 1999 hat sie über „Echte Hosenrollen in den Opern zwischen Wolfgang Amadeus Mozart und Richard Strauss an der Universität Salzburg promoviert.

Das Engagement von Gräfin Dr. Esterházy sei ein wichtiges Vorbild in der Gesellschaft. Laut Innenminister Joachim Herrmann (CSU) trägt es entscheidend zum Funktionieren des Gemeinwesens bei. „Freiwilliges Engagement macht Bayern zu einer starken Gemeinschaft.“ Sie habe sich „weit über das übliche Maß hinaus“ für die Mitmenschen eingesetzt. Dieser Einsatz sein der „Kit unserer Gesellschaft“, sagte Herrmann in seiner Eröffnungsrede.

Die Feierstunde wurde musikalisch untermalt von Christina Gräfin Esterházy mit Zitherspieler Prof. Wilfried Scharf. Sie sang die Arie „O mio babino caro“ (O mein lieber Papa) aus der Oper Gianni Schicchi von Giacomo Puccini. Die Sopranistin will in die Fußstapfen ihrer Mutter treten. In der Spielzeit 2021/22 debütierte sie als Sand- und Taumännchen in „Hänsel und Gretel“ am Staatstheater am Gärtnerplatz.

Zu den Gästen der Ordensverleihung zählten der Münchner Orthopäde und Sportmediziner Prof. Dr. Wolfgang Pförringer, die frühere TV-Ärztin Antje-Katrin Kühnemann („Sprechstunde“) sowie die ehemaligen CSU-Landtagsabgeordneten Reserl Sem (Tann) und Konrad Kobler (Passau).

Bildtexte:

Bayerns Innenminister Joachim Herrmann (CSU) händigte im Auftrag des deutschen Bundespräsidenten Frank-Walter Steinmeier die Verdienstmedaille des Verdienstordens an Dr. Christine Gräfin Esterhazy von Galántha

Prominenz bei der Preisverleihung: Antje-Katrin Kühnemann, frühere TV-Ärztin („Sprechstunde), der ehemalige CSU-Landtagsabgeordnete Konrad Kobler (Passau) sowie Dr. Christine und Endre Esterházy von Galantha. (Alle Fotos: Josef König)

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24. Jung-Senioren-Schach-Open:

+++ Jürgen Peist holt sich Schach-Krone in Bad Griesbach +++


57-jähriger Fidemeister vom Herforder Königsspringer mit 6,0 Punkten an der Spitze/Halber Punkt Vorsprung vor IM Ivan Hauser (CZE), FM Georg Haubt (Oberursel) und Volker Bub (Tornado Hochneukirch) mit 5,5 Punkten


BAD GRIESBACH (27.11.22/jk) – Spannung bis zur letzten Partie: Jürgen Peist (Herforder Königsspringer) hat sich beim 24. Jung-Senioren-Schach-Open Bad Griesbach mit einem Partiegewinn in der siebten Runde über FM Georg Haubt (Oberursel) den Turniersieg gesichert. Der 57-jährige Fidemeister, im Vorjahr noch Zweiter, kam ungeschlagen auf 6,0 Punkte. Auf den Plätzen zwei bis vier folgen IM Ivan Hausner (CZE), FM Georg Haubt und Volker Bub (Tornado Hochneukirch) mit 5,5 Punkten, getrennt nach Feinwertungspunkte. Vorjahressieger IM Dieter Pirrot (SV Hofheim) kam mit 5,0 Punkten auf Rang fünf.
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Turniersieger Jürgen Peist war mit drei Punkten aus drei Runden optimal gestartet. In den Runden vier und sechs remisierte er gegen die beiden tschechischen Meister Ivan Hausner und Josef Pribyl. Ein Partieerfolg in der letzten Runde gegen seinen Fide-Meister-Kollegen Georg Haubt machte den Sieg perfekt.

Beste Dame von sieben weiblichen Denksportlerinnen war die österreichische Internationale Meisterin Helene Mira (Bregenz). Nach einer Auftaktniederlage kam sie mit 4,5 Punkten auf den neunten Platz. Bester Niederbayer wurde Anton Königl (FC Ergolding), der bisher an allen 24 Turnieren beteiligt war, mit 4,0 Punkten auf Rang 19. Bester Oberbayer wurde Helmut Stöhr (TV Altötting). Der Denksportler aus Marktl kam – dank eines starken Finishs von drei Siegen in Folge - mit 4,5 Punkten auf den 12. Platz.

61 Denksportler, darunter sieben Frauen, aus sechs Ländern waren in der Turnierwoche im AktiVital-Hotel im niederbayerischen Kurort Bad Griesbach (Lkr. Passau) am Schachbrett aktiv. Simon Staudinger, Spielleiter des niederbayerischen Bezirksverbandes, leitete das siebenrundige Open.

Endstand nach sieben Runden: 1. FM Jürgen Peist (Herforder Königsspringer) 6,0 Punkte/32 Buchholzpunkte; 2. IM Ivan Hausner (CZE) 5,5/33; 3. FM Georg Haubt (Oberursel) 5,5/32,5; 4. Volker Bub (Tornadeo Hochneukirch) 5,5 /31; 5. IM Dieter Pirrot (SV Hofheim) 5,0/30,5; 6. Roman Krulich (Monaco) 5,0/26; 7. IM Josef Pribyl (CZE) 4,5 /32,4; 8. Andreas Schmitz (Hitdorf) 4,5/30; 9. WIM Helene Mira (AUT/Bregenz) 4,5/27,5/16,75/4; 10. Siegmund Kolthoff (Blankenese) 4,5/27,5/26,75/2.

Damenwertung: 1. WIM Helene Mira (AUT) 4,5/27,5; 2. WFM Manuela Schmitz (Hitdorf) 3,5/25,0; 3. Christa Hackbarth (SC Rottal) 3,5/24,5; 4. Ruzena Pribylova (CZE) 3,5/23,5; 5. Constanze Stimmelbayr 2,5/17,5; 6. Anita Zwetz (TSV Kareth-Lappersdorf) 2,0/24; 7. Eva-Maria Kainz (SC Rottal-Inn) 1,5/18,5.

Sonderpreise: Ü75 IM Josef Pribyl, Ü60: Christian Schatz (Postbauer-Heng); U1800: Karl Heiler (Bad Waldsee); U1700: Gerhard Vaclahovsky (Keres Augsburg) U1600: Eva-Maria Kainz (SC Rottal-Inn), U1500 Alfred Kiefel (Pocking).
Über das Jung-Senioren-Schach-Open Bad Griesbach
Das 24. Jung-Senioren-Schach-Open ist zu einer festen Einrichtung im jährlichen Turnierkalender des Denksports geworden. Das traditionelle Schach-Event im AktiVital-Hotel im niederbayerischen Kurort Bad Griesbach (Lkr. Passau) wurde 1998 zum ersten Mal ausgetragen. Bis auf 2001 (11.9.) und 2020 (Corona) fand das Turnier jährlich statt. Das Turnier ist eine Veranstaltung des Pressebüros König (Pfarrkirchen/Lkr. Rottal-Inn). Turnierorganisator Josef König (Pfarrkirchen) bedankte sich bei den Sponsoren Wunsch-Hotels, Arcobräu Gräfliches Brauhaus GmbH & Co.KG (Moos), Wohlfühltherme Bad Griesbach, Rottaler Raiffeisenbanken, VR-Bank Pfarrkirchen und die AOK Passau sowie beim Schirmherrn Bad Griesbachs Bürgermeister Jürgen Fundke und der FDP-Bundestagsabgeordneten Sandra Bubendorfer-Licht (Ampfing) für den Damenpreis.






+++ FDP im Dialog mit der katholischen Kirche +++


Sandra Bubendorfer-Licht, religionspolitische Sprecherin der FDP- Bundestagsfraktion, hat den Münchner Kardinal Reinhard Marx zum Informationsaustausch getroffen


MÜNCHEN/AMPFING (23.11.22) - Sandra Bubendorfer-Licht, religionspolitische Sprecher der FDP-Bundestagsfraktion (Ampfing), hat Kardinal Reinhard Marx, Erzbischof der Diözese München-Freising, zu einem ersten Informationsaustausch an seinem Dienstsitz im Palais Holnstein in München getroffen. Die Ablösung der Staatsleistungen, Änderungen des kirchlichen Arbeitsrechtes und der assistierte Suizid waren Schwerpunktthemen des rund einstündigen Gespräches.
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(Foto: Josef König/Abgeordnetenbüro).



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Einladung zur Berichterstattung:

Last-Minute-Prozess wegen „Cannabis light“


Anklage „wegen Handels von Betäubungsmitteln in nicht geringen Mengen“/Amtsgericht München, Nymphenburger Str. 16, Sitzungssaal A 221 (2. Stock) am 23.11.2022/um 14.30 Uhr/Cannabis-Verband-Bayern kündigt Demo vor dem Justizzentrum an



MÜNCHEN (20.11.22) – Die Berliner Ampelkoalition will Cannabis legalisieren, bayerische Ermittlungsbehörden klagen selbst wegen Cannabidiol-(CBD)-Produkten oder „Cannabis light“ an. In München muss sich der Kaufmann Manfred Gotzler (62) wegen Handelns von Betäubungsmitteln in nicht geringen Mengen vor dem Amtsgericht verteidigen. Der Prozess beginnt am Mittwoch, 23. November 2022, um 14.30 Uhr im Sitzungssaal A 221 (2. Stock). “Die Hetzjagd geht weiter. Die Ermittler verschwenden Arbeitszeit und schikanieren die Geschäftsleute“, betont Wenzel Cerveny (60), Vorsitzender des Cannabis Verbandes Bayern (CVB), der vor dem Münchner Justizzentrum eine Demonstration ankündigte.

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Kurz vor der geplanten Cannabis-Legalisierung greifen die Münchner Ermittlungsbehörden durch. Opfer der Last-Minute-Justiz von Zoll und Staatsanwaltschaft ist Manfred Gotzler (62). Der Kaufmann betreibt seit 2014 in der Rosenheimer Str. 42 in München-Haidhausen auf 150 Quadratmetern das „XDream Gifthouse“. Im Zuge einer Routinekontrolle, so heisst es, stellten am 16. Dezember 2021 eine Handvoll Beamte von Staatsanwaltschaft München und Hauptzollamt Rosenheim rund 20 Produkte von CBD-Öl bis CBD-Blüten und Kristalle sicher.

Die Staatsanwaltschaft München wirft Gotzler vor, vorsätzlich Produkte verkauft zu haben, die gegen das Betäubungsmittelgesetz verstoßen. Er habe nicht geringe Mengen der CBD-Produkte gehandelt und abgegeben. Gotzler beruft sich darauf, dass die Menge des rauscherzeugenden Tetrahydrocannabinols (THC) unter den Grenzwerten gelegen habe. Das nicht-psychoaktive CBD sei der „brave“ Verwandte des THC, etwa vergleichbar mit alkoholfreiem Bier. „Die Ermittler scheinen vor der Legalisierung noch schnell einen Triumpf feiern zu wollen“, meint Gotzler. Früher hätten sie selbst nicht genau gewusst, ob CBD legal sei oder nicht.

Wenzel Cerveny, Vorsitzender des Cannabis Verbandes Bayern (CVB), selbst Razzia-geplagter Betreiber von bundesweit 16 Geschäften, wirft den Ermittlungsbehörden vor, rechtswidrig Produkte ohne Rauschwirkung zu beschlagnahmen. Er beruft sich darauf, dass die CBD-Produkte aus EU-zertifiziertem Anbau stammen und den erlaubten Grenzwert des Wirkstoffs Tetrahydrocannabinol (THC) einhalten. CBD werde in seiner Einzelsubstanz von der World Health Organization (WHO) und von der Europäischen Union (EU) als unbedenklich und nicht als Suchtmittel eingeschätzt.

Wenzel Cerveny weist darauf hin, dass die Ermittler entweder aus Unwissenheit oder in vollem Bewusstsein ein Urteil des Bundesgerichtshofes (BGH) in Leipzig vom März 2021 ignorieren. Der BGH habe in einer Neuauslegung des Betäubungsmittelrechtes bestätigt, dass Hanftee bzw. Teile der Hanfpflanze grundsätzlich an Endverbraucher zu Konsumzwecken verkauft werden dürfen, wenn eine Berauschung ausgeschlossen ist. "Wir hatten gedacht, dass damit die Hexenjagd gegen kleine Ladenbesitzer erledigt ist", betont Wenzel Cerveny. Jetzt hofft die Branche auf eine möglichst schnelle Legalisierung von Cannabis und Entkriminalisierung durch die Ampelkoalition.

Bildtext: Last-Minute-Prozess: Der Zoll hat im Xdream Gifthouse in der Rosenheimer Straße in München-Haidhausen CBD-Produkte sichergestellt, die keinen Rausch erzeugen, die Staatsanwaltschaft klagt wegen unerlaubten Handels von Betäubungsmitteln in nicht geringen Mengen an. (Foto: privat)

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+++ 62 Denksportler aus sieben Nationen in Bad Griesbach am Start +++


24. Senioren-Schach-Open im AktiVital Hotel vom 20. bis 26.11.2022


BAD GRIESBACH (15.11.2022/jk) – So stark wie noch nie präsentiert sich das Starterfeld beim 24. Jung-Senioren-Schach-Open im AktiVital-Hotel: Sieben internationale Titelträger, fünf Sieger aus den Vorjahren, insgesamt 62 Denksportler aus sieben Nationen haben sich für das Schach-Event vom 20. bis 26. November 2022 angemeldet. Das siebentägige Turnier steht unter der Schirmherrschaft von Bad Griesbachs Bürgermeister Jürgen Fundke, der am Sonntag, 20. November, um 14 Uhr die elektronischen Schachuhren freigegeben wird.

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Sportlich ist Spannung zu erwarten: Als Favorit geht Vorjahressieger Dieter Pirrot ins Rennen: Der 58-jährige Internationale Meister aus Saarbrücken hatte im letzten Jahr das Feld mit 6 Punkten aus sieben Runden beherrscht. Ebenfalls wieder am Start ist der Zweitplatzierte Jürgen Peist aus Herford, deutscher Amateurmeister 2021. Zu den Toppfavoriten zählen die beiden tschechischen Internationalen Meister Ivan Hausner (Sieger 2019) und der achtfache Bad-Griesbach-Gewinner Josef Pribyl. Zum erweiterten Favoritenkreis zählen Roman Krulich (Monaco), Christian Schatz (Sieger 2015), Dieter Migl (Stuttgart) und 2018-Sieger Gunnar Johnsen (Norwegen).

So viele Damen wie noch nie
Mit der Zahl der Anmeldungen ist Turnier-Organisator Josef König (Pfarrkirchen) sehr zufrieden. Die Zahl 60 sei bereits vor Corona im Jahr 2019 erreicht worden. Auch im Vorjahr hätten sich viele Denksportler zunächst angemeldet, wegen des Wirrwars um den Corona-Status 2G oder 3G wieder abgemeldet, so dass nur 36 Brettstrategen am Start waren. Insofern hätte sich die Teilnehmerzahl verdoppelt.

Nach Einschätzung von Josef König werden etwa zehn Brettstrategen in den Kampf um den Turniersieg eingreifen können. Dazu zählt auch die beste von sieben gemeldeten Denksportlerinnen. An Platz zehn gesetzt ist Helene Mira, die weibliche Internationale Meisterin aus Bregenz, hatte der männlichen Konkurrenz 2019 das Fürchten gelehrt und den dritten Platz belegt. Die fünffache österreichische Staatsmeisterin spielt in der Damenbundesliga für den ASVÖ Pamhagen (Burgenland).
Die 64-jährige ist Absolventin des Max-Reinhardt-Seminars und war an verschiedenen österreichischen Bühnen tätig, davon 25 Jahre am Vorarlberger Landestheater Bregenz. Sie fand erst mit 30 Jahren zum Turnierschach. Helene Mira ist mit einer ELO-Zahl von 2055 an Rang zehn im Gesamtfeld gesetzt. Bereits zum siebten Mal ist Anita Zwetz (Kareth-Lappersdorf) an Griesbacher Brettern dabei. Aus der Region spielen Christa Hackbarth und Eva-Maria Kainz (beide Schachclub Rottal-Inn) mit. Noch ohne Elo-Wertung geht Constanze Stimmelmayr aus Landshut ins Rennen. Auf die beste Dame wartet ein Sonderpreis, gestiftet von der FDP-Bundestagsabgeordneten Sandra Bubendorfer-Licht (Ampfing).

Turnierorganisator Josef König (Pfarrkirchen) hofft, dass das Turnier nach dem Lockdown 2019 und den Einschränkungen durch die Impfregelungen wieder normal ablaufen kann. Zielgruppe für das Turnier sind fortgeschrittene Vereinsspieler, die mehr aus Spaß an der Freude das variantenreiche Brettspiel pflegen, so Turnierorganisator Josef König. Aufgrund des Auslosungssystems treffen immer gleichstarke (punktgleiche) Gegner aufeinander. Bester Niederbayer auf der Nennliste ist Prof. Dr. Johannes Grabmeier vom SV Deggendorf auf Platz 22. Ältester Teilnehmer ist der 88-jährige Münchner Ludwig Wawrinsky, der auf Platz 50 gesetzt ist.

Neue Bedenkzeit-Regelung
Die 62 Brettstrategen wetteifern beim Spiel mit König und Bauer in sieben Turnierpartien um "Schach" und "Matt". Als Turnierleiter überwacht zum zweiten Mal Simon Staudinger (Deggendorf), Bezirksspielleiter des niederbayerischen Schachverbandes und regionaler Schiedsrichter, die Begegnungen am Schachbrett. Er berichtet von einer Anpassung der Bedenkzeit gegenüber dem Vorjahr an internationale Gepflogenheiten: „Jeder Spieler hat eine Grundbedenkzeit von 130 Minuten und zusätzlich 30 Sekunden pro Zug, die von den elektronischen Uhren überwacht wird.“ Die Spieler hätten weniger Stress, weil die Zeitkontrolle nach 40 Zügen entfalle. Auch für den Schiedsrichter sei es einfacher, da die Spieler zu jeder Zeit ihre Züge auf dem Partieformular mitschreiben müssten. Somit sei mit weniger Streitfällen rund um die Zeitkontrolle zu rechnen.

Das Bad Griesbacher Schach-Ereignis lockt bereits seit 1998 Freunde des Königlichen Spiels aus mehreren Ländern nach Niederbayern: Bad Griesbachs Bürgermeister Jürgen Fundke freut sich über den Teilnehmerrekord. Nach der Corona-Zwangspause hätten die Denksportler wieder mehr Spaß am Spiel am Brett. „Als Kurort freuen wir uns über mehr als 60 Teilnehmer aus sieben Nationen.“ Der Rathauschef wird am Sonntag, 20. November 2022, um 14.00 Uhr die elektronischen Uhren zur ersten Runde freigeben.

Als Preise warten auf die Sieger 400, 300, 200 und 100 Euro sowie Sachpreise. Für Damen gibt es ebenfalls 100, 75 und 50 Euro sowie für Spieler unter 1700 ELO werden ebenfalls 100,75,50 Euro ausgeschüttet. Für Zuschauer ist der Eintritt während der Turnierwoche frei.

Der Schach-Event läuft vom 20. bis 26. November 2022 im AktiVital Hotel, Professor-Baumgartner Str. 1, D-94086 Griesbach, Tel. +49 (0) 85 32 / 70 80, E-Mail: info@wunsch-hotel.de. Information und Anmeldung: Josef König, Telefon +49-8561-910 771, E-Mail: info@koenig-online.de, Internet: www.koenig-online.de,

Bildtext: Rekordkulisse: Bereits zum 24. Mal geben sich die internationale Brettstrategen im niederbayerischen Kurort Bad Griesbach ein Stelldichein: 62 DenksportlerInnen aus sechs Nationen werden vom 20. bis 26. November 2022 im AktiVital-Hotel erwartet (Foto: Josef König).






+++ Politik soll zu Antisemitismus nicht schweigen +++


Sandra Bubendorfer-Licht, die religionspolitische Sprecherin der FDP-Bundestagsfraktion, traf Charlotte Knobloch, Präsidentin der Israelitischen Kultusgemeinde München und Oberbayern



MÜNCHEN (16.08.22) – Die religionspolitische Sprecherin der FDP-Bundestagsfraktion, Sandra Bubendorfer-Licht (Ampfing), hat sich mit Dr. Charlotte Knobloch, Präsidentin der Israelitischen Kultusgemeinde München und Oberbayern, zum Gedankenaustausch getroffen. „Politiker aller demokratischen Parteien müssen aufstehen, wenn Menschen wegen ihres Glaubens und ihrer religiösen Anschauungen beleidigt werden“, appellierte die ehemalige Vorsitzende des Zentralrats der Juden in Deutschland.
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Es liege ihr am Herzen, so Knobloch, dass sich Politiker für die Normalität im Zusammenleben der Glaubensgemeinschaften einsetzen. Nach den Entwicklungen der letzten Jahre glaube sie allerdings nicht mehr daran, dass sie persönlich noch eine Normalität für die jüdische Bevölkerung erleben werde.

Es sei erfreulich, so Charlotte Knobloch, dass die FDP wieder das Gespräch mit der jüdischen Gemeinde sucht. Sie erinnere sich noch an die Zeiten mit dem FDP-Bundesaußenminister Hans- Dietrich Genscher (1927 – 2016), der viel für die Verständigung zwischen Ost und West getan habe. Auf diesem Erbe könne und müsse aufgebaut werden, so Knobloch.

Die religionspolitische Fachsprecherin der FDP-Bundestagsfraktion unterstützt den Wunsch, dass sich die breite demokratische Basis schon gegen den geringsten aufkeimenden Antisemitismus wehrt. Sie engagiere sich etwa bei „Mühldorf ist bunt“, einem Netzwerk für Demokratie und Toleranz, und habe als Schirmherrin eine „Internationalen Woche gegen Rassismus“ unterstützt, sagt die 52-jährige Katholikin aus dem Wahlkreis Altötting-Mühldorf.

Der liberale Verfassungsstaat funktioniert nach Ansicht der FDP-Bundestagsabgeordneten am besten in Zusammenarbeit mit den Religionsgemeinschaften. Die freiheitlich-demokratische Werteordnung des Grundgesetzes sei ein Identifikationsangebot für alle Bürger – ganz gleich ob oder welcher religiösen oder weltanschaulichen Überzeugung sie anhängen. Kern dieser Werteordnung für die Bürgerinnen und Bürger seien die Grundrechte des Grundgesetzes. “Religion und Weltanschauungen können helfen, eine für den Einzelnen stimmige und sinnvolle Einordnung ins Weltganze zu finden“, so Sandra Bubendorfer-Licht.

Die jüdischen Gemeinden der Bundesrepublik hatten nach 1945 zunächst eine gewisse Distanz gesucht. „Wir wollen nur unsere Ruhe haben“, sei lange das Credo gewesen, wie Charlotte Knobloch berichtete. Nach dem Nationalsozialismus hätten sich Überlebende des Holocausts gefragt, ob sie im „Land der Mörder“ bleiben sollten. Jüdische Gemeinden seien nach dem Zweiten Weltkrieg vor allem gegründet worden, um das jüdische Leben wieder abzuwickeln, nachdem Menschen das Land verlassen hätten bzw. dies noch tun wollten. Nach der Befreiung hätten sich zur Wiedergründung der Kultusgemeinde in München nur noch 60 Personen zusammengefunden.

Blühende Gemeinde
Mit den Zuzügen der Kontingent-Flüchtlinge aus der ehemaligen Sowjetunion Anfang der 1990er Jahre habe sich die Münchner Kultusgemeinde mit rund 9.500 Mitgliedern zur größten Gemeinde Deutschlands entwickelt. Die IKG ist laut Geschäftsführer Steven Guttmann insbesondere im Bereich der Erziehung „sehr aktiv“: Neben Kinderkrippe, zwei Kindergärten und einer Grundschule, habe zum Schuljahr 2016/2017 ein jüdisches Gymnasium den Schulbetrieb aufgenommen. Bewusst sei der Lehrbetrieb in allen Bildungseinrichtungen nicht auf jüdische Kinder beschränkt: „Die Kinder lernen bei einer gemeinsamen Erziehung, sich besser zu verstehen.“ 30-50 Prozent der Kinder seien nicht- jüdisch. Das jüdische Profil bleibe dabei klar erkennbar. Christen oder anders Bekennende lernten die jüdischen Feste im Schulalltag kennen.

Sandra Bubendorfer-Licht erinnerte an ihre erste Rede vor dem Deutschen Bundestag am 30. Januar 2021. Dort hatte sich für die erweiterten rechtlichen Möglichkeiten zur Einbürgerung von Verfolgten des Nazi-Regimes und Kindern deutscher Mütter eingesetzt. Damit sei ein gesetzlicher Anspruch auf staatsangehörigkeitsrechtliche „Wiedergutmachen“ erreicht worden. Innerhalb eines Jahres seien rund 1.000 Menschen eingebürgert worden, so die FDP-Innenexpertin.

Ellen Presser, Leiterin des IKG-Kulturzentrums, führte die Bundestagsabgeordnete mit einer FDP- Delegation über den „Gang der Erinnerung“ mit den Namen der von den Nationalsozialisten ermordeten Münchner Juden zur Synagoge. „Bayerische Geschichte ist auch immer auch jüdische Geschichte gewesen und ist es wieder“, erinnerte Presser. Die bayerische Metropole sei heute wieder Heimat für ein umfangreiches jüdisches Leben, in dessen Mitte die Kultusgemeinde stehe. Der St.-Jakobs-Platz mit seinem Jüdischen Zentrum (Synagoge, Gemeindezentrum und das städtische Jüdische Museum) sei ein sichtbarer Ausdruck dieser Präsenz, aber auch ein Versprechen für die Zukunft, so Presser.

Bildtext: Dr. h.c. Charlotte Knobloch, Präsidentin der Israelitischen Kultusgemeinde München und Oberbayern, und die bayerische Bundestagsabgeordnete Sandra Bubendorfer-Licht, religionspolitische Sprecherin der FDP-Bundestagsfraktion, haben sich zum Gedankenaustausch getroffen.(Foto: Josef König/Abgeordnetenbüro).



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+++ SAMURAI – Sushibar & More +++


Feine japanische Küche mitten im Herzen des Rottals



PFARRKIRCHEN (07.08.22) – Miso-Suppe, Sushi und Sashimi kennt mittlerweile fast jeder: Dass die japanische Küche wesentlich mehr zu bieten hat, zeigt die neue exklusive Sushi-Bar „Samurai“ von Ismail „Isi“ Cindilkaya (42). Freunde der fernöstlichen Küche finden seit Anfang Juli 2022 am Pfarrkirchner Stadtplatz ihren Genusstempel. dabei eine wichtige Vorbildfunktion.



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Dunkles Holz, Bambusstöcke und eine LED-Wasserwand: Die japanische Ästhetik der Reduktion ist im „Samurai“ live zu erleben. 50 (im Sommer 120) Gäste lockt die umfangreiche Speisekarte, die mehr zu bieten hat als handgerollte Reishäppchen und rohen Fisch. Die langjährigen Sushi-Meister Timo (41) aus Myanmar und Bernhard (39) aus Sri Lanka verstehen sich als Diener (so die wörtliche Übersetzung von Samurai) der Sushi-Kunst und zelebrieren die ganze Bandbreite der feinen japanischen Küche.

Von Gyoza, über Cevice zu Sushi & Sashimi
Der Slowfood-Besuch beginnt etwa mit EDAMAME (gedämpften Sojabohnen), Yakitori (Hähnchenspieße) oder Gyoza in verschiedenen Varianten. Als Suppengang empfehlen die Köche Ramen, ein traditionelles Gericht mit Ursprung im 17. Jahrhundert. Genauso traditionell und pikant ist die Miso-Suppe aus Sojabohnenpaste. Ein besonderes Geschmackerlebnis bieten die verschiedenen Tartar-Varianten. Das Thunfisch-Tartar mit Mango, Teriyaki, Kimuchi (Chinakohl) und garniert mit Sesam erlaubt wahre Geschmacksexplosionen am Gaumen.



Die feine japanische Küche zeigen die Köche mit Cevice - rohe Meeresfrüchte in Limetten oder Zitronensaft mariniert - oder beim Fisch-Carpaccio mit Jakobsmuscheln. Klassisches Sushi gehört für die Köche ebenso zum Handwerkszeug: Maki, Gunkan Sushi, Temaki, Uramaki (Inside-out-Rolls) oder Futomaki. Sashimi als purste Form von Sushi bedeutet den Verzicht auf Reis oder anderer Beilagen. Wer eine größere Menge (25, 35 oder 45 Stück) von Sushi & Sashimi mag, kann gerne bestimmen, welche Sorte auf die Platte kommt oder sich Samurai´s Special zusammenstellen lassen. Zu den fernöstlichen Speisen passen besonders die Cocktails von Kukki, die eisgekühlt in der Flasche serviert werden, oder ein japanisches Ashi- oder Kirin-Bier.

„Qualität steht an erster Stelle“, sagt Betreiber Ismail Cindilkaya. Der rohe Fisch – Basis von Sushi und Sashimi – werde täglich geliefert. Da alle Spezialitäten frisch zubereitet werden, sollten Gäste etwas Zeit mitbringen. „Wir machen kein Fast-Food“, sagt der Sushi-Gastronom.

Der Multi-Unternehmer Ismail Cindilkay hat nach einer Lücke in der gastronomischen Landschaft Ausschau gehalten. Er ist fündig geworden. Mit seinem internationalen siebenköpfigen Team serviert er die japanischen Spezialitäten. In Pfarrkirchen betreibt er den Brauhaussaal, die Bar „Charisma“ und den „Gentlemen‘ s Barbershop“.


Syonara (Auf Wiedersehen) im

SAMURAI
Sushibar & More
Inh. Ismail Cindilkaya
Stadtplatz 4
84347 Pfarrkirchen
Tel. 08561//9 88 89 25


Öffnungszeiten:
Dienstag – Freitag 11.00 bis 14.00 Uhr und 17.00 Uhr bis 22 Uhr

Samstag/Sonntag 17.00 bis 22 Uhr

Montag Ruhetag







+++ Der Worte sind genug gewechselt … +++

Wo steht die deutsche Ampel-Bundesregierung bei ihrem Vorhaben, Cannabis zu legalisieren? - ein Zwischenstandsbericht





BERLIN (05.08.22/Von Josef König) - Der Worte sind genug gewechselt, die Cannabis-Community will Taten sehen: Die deutsche Ampelregierung aus SPD, Bündnis 90/Grüne und FDP kündigt nach dem wortreichen Konsultationsprozess „Cannabis – aber sicher “ die Legalisierung weiter an. „Wir haben in den Hearings genau den wertvollen Input erhalten, den wir uns erhofft hatten“, sagt der Drogenbeauftragte Burkhard Blienert (SPD) in seiner Bilanz und betont: „Wir wollen einen neuen Absatz in der deutschen Drogen- und Suchtpolitik schreiben.“

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Das Bundesgesundheitsministerium hat fünf Expertenanhörungen zum „Konsultationsprozess Cannabis“ durchgeführt. 200 internationale Fachleute verschiedener Disziplinen hatten sich ausgetauscht. Der Schutz der Jugend und vor Gesundheitsrisiken wird bei der kontrollierten Freigabe von Cannabis im Mittelpunkt stehen. Nach dem Prinzip „Safety first“ will Bundesgesundheitsminister Karl Lauterbach (SPD) vorgehen. Blienert schwebt ein „menschlicher Umgang“ mit suchtgefährdeten Personen vor. Trotz Strafverfolgung sei die gesundheitliche Gefahr gestiegen. Innerhalb eines klaren Rahmens sollen der Verkauf, Erwerb und Besitz von Cannabis zulässig werden. Im Herbst 2022 soll ein Eckpunktepapier und Ende des Jahres ein Gesetzesentwurf vorgelegt werden. Der Bundesgesundheitsminister will mit dem Gesetzesverfahren im nächsten Jahr „durchstarten“.

Internationale Erfahrungen im Hearing gehört
Zu den internationalen Erfahrungen mit der Abgabe von medizinischem und Genuss-Cannabis aus dem US-Bundesstaat Colorado zählt ein Bericht von Dominique Mendiola, Senior Director der Marijuana Enforcement Division im Colorado Department of Revenue. Geschäfte, Anbaustellen, Erzeuger und Bewirtungsbetriebe würden von ihrer Behörde lizensiert und überwacht. Es gebe zahlreiche Verbraucherschutzvorschriften, so dürfe eine Abgabeeinheit 10 mg des Wirkstoffs nicht überschreiten. Die wichtigste Erfahrung: Strafrechtliche Verfolgung sei nicht zielführend, sagte Dominique Mediola in Berlin.

Aus dem europäischen Inselstaat und EU-Mitglied Malta berichtete Marielle Dimech, Präsidentin der Cannabis-Behörde, über die guten Erfahrungen bei der Legalisierung. Allerdings seien nur unkommerzielle Anbieter am Markt zugelassen worden. Menschen, die mehr als 50 mg über den Eigenbau erzielen, sollen den Überschuss an eine staatliche Stelle verkaufen. Ein Konsument dürfe in Malta maximal 7g Cannabisblüten bei sich haben. Eine Ausweitung der Menge für „Social Clubs“ sei geplant.

Scholz: Bubatz kommt
„Der Worte sind genug gewechselt, lasst uns endlich Taten sehen“, kann die Cannabis-Szene – um mit Goethes Faust zu sprechen - nach dem Ende der Anhörung von der Ampelregierung fordern. Selbst der deutsche Bundeskanzler Olaf Scholz hat zur besten Fernsehzeit auf die Zuschauerfrage „wann Bubatz legal?“ mit einem Schmunzeln reagiert. Die Vorbereitung sei im Gange, die Legalisierung komme im Lauf der laufenden Legislaturperiode, so Scholz.
„Die Ampelregierung geht voran. Wir sind ein wichtiges Stück Weg gemeinsam gegangen, jetzt gibt es kein Zurück mehr“, betont Wenzel Cerveny vom Cannabis Verband Bayern (CVB). 80 Prozent der Forderungen seien erfüllbar. Allerdings fehlt Cerveny ein wichtiger Schritt, der bereits jetzt eingeleitet werden müsste. So fordert auch Richter Andreas Müller von LEAP (Law Enforcement Against Prohibition Deutschland) die sofortige Entkriminalisierung.

Oppositionspolitiker Ates Gürpinar (Die Linke) hatte noch kurz vor der parlamentarischen Sommerpause einen Antrag zur sofortigen Entkriminalisierung in den Deutschen Bundestag eingebracht. Von über 200.000 Cannabisdelikten pro Jahr seien mehr als 80 Prozent konsumnah. Die rechtlichen und sozialen Konsequenzen seien für die Betroffenen beträchtlich. Für Verfolgung und für Vollzug entstünden jährlich Kosten von einer Milliarde Euro. Der Linke-Abgeordnete schlug vor, Volljährigen den Erwerb und Besitz von bis zu 30 Gramm Cannabis oder Cannabisharz zu erlauben. Der Anbau von bis zu drei weiblichen Cannabispflanzen für den persönlichen Eigenbedarf soll erlaubt sein. Falls die zulässigen Höchstmengen überschritten werden, sieht der Gesetzesentwurf Ordnungswidrigkeiten und Bußgelder vor. Die grüne Bundestagsabgeordnete Kirsten Kappert-Gonther lehnte den Antrag der Linken als „populistisch" ab. Sie verstehe die Ungeduld, aber die Ampelregierung nutze die historische Chance, die Legalisierung von Cannabis umfassend zu regeln. Es gehe nicht mehr um das „Ob“, sondern um das „Wie“. Ein Gesetzesentwurf zur Entkriminalisierung verzögert ihrer Ansicht nach den Legalisierungsprozess. Der Antrag der Linken wurde in die Ausschüsse verwiesen.

Bildtext:
Bundesgesundheitsminister Prof. Dr. Karl Lauterbach will Legalisierung mit „Safety first“ (Foto: Bundesgesundheitsministerium)


Pressefach CVB"





Denksport und Wellness in Bad Griesbach: Ausschreibung

24. Senioren-Schach-Open Bad Griesbach im Rottal vom 20. bis 26.11.2022 im AktiVital Hotel

Zum Downloaden:
Anmeldung 2022
Ausschreibung 2022



Modus: 7 Runden nach Schweizer System, Bedenkzeit: 130 Minuten für die ganze Partie + 30 Sekunden für jeden gemachten Zug
Teilnahmeberechtigt sind Senioren über 50 Jahren (Geburtstag vor 27.11.1972). Das Turnier wird zu Elo- und DWZ-Auswertung angemeldet. Normenerwerb ist nicht möglich. Es gelten die aktuellen FIDE-Regeln (Stand 01.01.2018).

Terminplan:
Tag Datum Uhrzeit Start der Runde
Sonntag 20.11.22 11.00 - 13.00 Uhr Anmeldung
Sonntag 20.11.22 13.30 Uhr Begrüßung
Sonntag 20.11.22 14.00 Uhr 1. Runde
Montag 21.11.22 14.00 Uhr Runde 2
Dienstag 22.11.22 14.00 Uhr Runde 3
Mttwoch 23.11.22 14.00 Uhr Runde 4
Donnerstag 24.11.22 14.00 Uhr Runde 5
Freitag 25.11.22 14.00 Uhr Runde 6
Samstag 26.11.22 09.00 Uhr 7. Runde
Samstag 26.11.22 Ende Runde 7 im Anschluss Siegerehrung
Schirmherr: Jürgen Fundke, 1. Bürgermeister der Stadt Bad Griesbach

Preise:

1. Preis: 400 Euro
2. Preis: 300 Euro
3. Preis: 200 Euro
4. Preis: 100 Euro


Damen:
Ehrenpreis gestiftet von Sandra Bubendorfer-Licht MdB

1.Preis: 100 Euro
2.Preis: 75 Euro
3. Preis: 50 Euro


Beste Spieler unter 1700 ELO:
1. Preis: 100 Euro
2. Preis: 75 Euro
3. Preis: 50 Euro


Bei Punktgleichheit entscheiden folgende Feinwertungen:

1. Buchholz
2. Sonnebron-Berger
3, direkter Vergleich
keine Mehrfachgewinne; weitere Sachpreise, persönliche Abholung bei Siegerehrung

Als TWZ gilt zuerst die ELO-Zahl, danach die nationale Wertungszahl DWZ, soweit vorhanden. Stichtag für die heranzuziehenden RAtingzahlen ist der 20.11.2022. Wer keine Wertungszahl besitzt, kann keinen Ratingpreis gewinnen.

Veranstaltungsort: AktiVital Hotel , Professor-Baumgartner Str. 1, 94086 Bad Griesbach,
Tel. +49 (0) 85 32 / 70 80, E-Mail: info@aktivitalhotel.de
günstige Übernachtungskonditionen (UF/HP/VP) mit Wellness-Angeboten wie Thermalbad/Sauna im Spiellokal!

Turnierleitung: Simon Staudinger, 1. Bezirksspielleiter des niederbayerischen Schachverbandes, regionaler Schiedsrichter (FIDE), Tel. 0171/6970684.

Entscheidung des Hauptschiedsrichters sind endgültig; keine Protestmöglichkeit (Art. 11.10 der FIDE-Regeln. Die gültige Handy-Regelung (Art. 11.3.2.1 der FIDE-Regeln wird zu Turnierbeginn bekannt gegeben.
FIDE-ID: Vor der Teilnahme ist darauf zu achten, dass jeder Spieler eine FIDE-ID besitzt (zwecks ELO-Auswertung). Wer eine solche nicht hat, beantrage sie bitte rechtzeitig vor Turnierbeginn beim ELO-Referenten Jens Wolter unter Nennung von Nach- und Vornamen, des Geburtstages und des Geschlechts in folgendem Zeilenformat: Mustermann, Juergen; 2019-07-17;M Die E-Mail-Adresse für die Beantragung lautet: elo@schachbund.de; Dies gilt für Spieler aus Deutschland, Ausländische Spieler müssen die FIDE-ID bei ihrem zuständigen ELO-Referenten beantragen.

Organisation: Dipl.-Kfm. Josef König, Stadtplatz 26, D-84347 Pfarrkirchen, Tel. +49 (0) 8561/ 910 771, E-Mail:info@koenig-online.de, Schach-Open Bad Griesbach 2022

Anmeldung unter Angabe von Name, Geburtsdatum, DWZ-Zahl / ELO-Zahl
Einzahlung des Organisationsbeitrages von Euro 75,00 auf Konto-Nummer 17041286 (BLZ 12030000), IBAN DE27 1203 0000 0017 0412 86 BIC: BYLADEM1001 bei der Deutschen Kreditbank AG (DKB Berlin).

Anmeldung vor Ort möglich!

Siegerliste:
2021: IM Dieter Pirrot (Saarbrücken/SV Hofheim), 36 TN, Blitzturnier: IM Josef Pribyl: 8 TN
2020: Corona-bedingter Ausfall-
2019: IM Ivan Hausner (SC Bayernwald Regen/CZ), 60 TN, Blitzturnier: WIM Helene Mira, 14 TN
2018: Gunnar Johnsen (Tromsö/NOR)/48 TNinnen; Blitzturnier: IM Josef Pribyl
2017: FM Gottfried Schumacher (Bad Neuenahr)/56 TNinnen; Blitzturnier: IM Josef Pribyl
2016: IM Josef Pribyl (Prag/CZ)/30 TN
2015: Christian Schatz (TSV Rottendorf)/41 TN
2014: Michael Müller (Bayerwald Regen/48 TN
2013: IM Josef Pribyl (Prag/CZ)/ 40 TN
2012: IM Josef Pribyl (Prag/CZ)/ 47 TN
2011: IM Josef Pribyl (Prag/CZ)/ 39 TN
2010: Werner Kugelmann (TSV Wertingen)/ 42 TN
2009: IM Josef Pribyl (Prag/CZ) / 48 TN
2008: GM Ivan Farago (Budagapest/Ungarn)/ 46 TN
2007: IM Josef Pribyl (Prag/CZ) / 48 TN
2006: Dr. Wolfgang Weinwurm (SK Ternitz/Österreich)/35 TN
2005: IM Josef Pribyl (Prag/CZ)
2004: Bernd-Michael Werner (Böblingen)
2003: IM Josef Pribyl (Prag/CZ)
2002 II: FM Ralf Scheipl (SC Straubing)
2002 I: GM Stanimir Nicolic (YU)
2001: -
2000: FM Ralf Scheipl (Straubing) / 36 TN
1999: FM Ralf Scheipl (Straubing) / 38 TN
1998: Wolfgang Hackbart (SC Ranshofen/A) / 23 TN

Turnierhistorie:

23. Senioren-Open Bad Griesbach 2021
22. Senioren-Open Bad Griesbach 2019
21. Senioren-Open Bad Griesbach 2018
20. Senioren-Open Bad Griesbach 2017
19. Senioren-Open Bad Griesbach 2016
18. Senioren-Open Bad Griesbach 2015
17. Senioren-Open Bad Griesbach 2014
16. Senioren-Open Bad Griesbach 2013
15. Senioren-Open Bad Griesbach 2012
14. Senioren-Open Bad Griesbach 2011
13. Senioren-Open Bad Griesbach 2010
12. Senioren-Open Bad Griesbach 2009
11. Senioren-Open Bad Griesbach 2008


+++ Praxisnahes Lernen für die tägliche Polizeiarbeit +++


FDP-Bundestagsabgeordnete Sandra Bubendorfer-Licht besuchte die zentrale Fortbildungseinrichtung der Bayerischen Polizei in Ainring



AINRING (02.08.2022) - Nachgestellte Tatorte, Spurenauswertung oder Training am Leitstand einer Einsatzzentrale - Die FDP-Bundestagsabgeordnete Sandra Bubendorfer-Licht hat im Rahmen ihrer Oberbayerntour das zentrale Fortbildungsinstitut der Bayerischen Polizei (BPFI) in Ainring (Lkr. Berchtesgadener Land) besucht und tiefe Einblicke über die Polizeiarbeit gewonnen. Leitender Polizeidirektor Dr. Walter Buggisch stellte der FDP-Delegation die Arbeit des Instituts vor, das jährlich rund 12.000 Polizisten fortbildet, aber auch internationalen Experten ein Forum gibt.
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"Lebenslanges Lernen gehört zur Polizeiarbeit", betont der Chef der Fortbildungseinrichtung. "Neue Delikte aus dem Bereich des Cybercrime kommen ins Aufgabengebiet hinzu, alte Delikte verschwinden aber nicht komplett." Zudem trainiere die Polizei - ähnlich wie die Feuerwehr - in der Hoffnung, dass mögliche Ernstfälle gar nicht erst eintreten würden. Polizeiarbeit sei vor allem Gefahrenabwehr. Das Fortbildungsinstitut der Bayerischen Polizei (BPFI) sei seit 1975 zentral für die berufliche Fortbildung zuständig und organisatorisch dem Präsidium der Bayerischen Bereitschaftspolizei (BPP) nachgeordnet.

Das Institut liegt inmitten der Gemeinde Ainring-Mitterfelden. Die Institutsgebäude wurden über mehrere Jahrzehnte errichtet. 2021 sind in einem Neubau eine Sporthalle, ein Trainingszentrum und ein Seminarbereich mit einer Nutzfläche von 2.300 Quadratmetern dazu gekommen. An die 200 Mitarbeiter sind hier und in einer Außenstelle im Landkreis Cham für den Unterrichtsbetrieb und die Versorgung der Gäste verantwortlich.

Die Bundestagsabgeordnete Sandra Bubendorfer-Licht bedankte sich nach dem Rundgang für die "tiefen Einblicke" in die Polizeiarbeit: Nachgestellte Tatorte, Spurensicherung mit Pulver und Pinsel, Training auf einem Einsatz-Leitstand, aber auch die Vorstellung der kompletten Ausrüstung eines Polizeibeamten von der Sicherheitsweste bis zur Bewaffnung waren Stationen, die das breit gefächerte Angebot des Instituts vorstellten.

Ziel laut Buggisch sei es, Weiterbildung, Spezialisierung, wertvolle Impulse und praxisnahes Lernen für die gesamte Alltagsarbeit bei der Polizei mitzugeben. Alle Tätigkeiten seien am "Puls der Zeit" ausgerichtet, so der 52-jährige leitende Polizeidirektor. Neben dem umfangreichen Seminarangebot von 300 verschiedenen Angeboten für bayerische Polizeiangehörige gebe es regelmäßig Fachtagungen mit nationaler und internationaler Besetzung. 850 Veranstaltungen seien im letzten Jahr online oder in Präsenz durchgeführt worden.

Als Polizist im Sport an der Weltspitze
Leistungssport an der Weltspitze und Ausbildung zum Polizisten - seit zehn Jahren gibt es das Spitzensportmodell bei der Bayerischen Polizei. Dr. Walter Buggisch ist stolz auf dieses duale Prinzip, das in Ainring den Wintersport und den Polizeiberuf optimal miteinander verbinde. Derzeit arbeite die Polizei mit insgesamt 17 Sportverbänden zusammen, 40 Einzeldisziplinen werden gefördert. Die Ausbildungsdauer betrage im Sommersport viereinhalb Jahre, im Wintersport fünf Jahre. Pro Jahr gebe es jeweils eine viermonatige Präsenzphase, die Spitzensportlerinnen und Spitzensportler werden täglich am jeweiligen Standort polizeilich unterrichtet. Daran schließt sich die achtmonatige Wettkampfphase an, in der die Athletinnen und Athleten vollumfänglich für Trainings- und Wettkampfmaßnahmen freigestellt werden.

"Das Spitzensportmodell der Bayerischen Polizei ist ein wichtiger Baustein der staatlichen Sportförderung, um Sportarten und Disziplinen mit Medaillenpotenzial gezielt zu fördern", betont Sandra Bubendorfer-Licht, die im Bundestagsausschuss für Inneres und Heimat mit der Sportförderung thematisch beschäftigt ist. "Das Modell gibt den Leistungssportlern eine berufliche Perspektive nach dem Sport", sagt die FDP-Bundestagsabgeordnete.

Bildtexte:
Einblicke in die Polizeifortbildung (v. l.): Institutsleiter Leitender Polizeidirektor Dr. Walter Buggisch, die FDP-Bundestagsabgeordnete Sandra Bubendorfer-Licht, BGL-FDP-Kreisvorsitzender Franz Farthofer und Polizeihauptkommissarin Marianne Gottwald (BPFI Internationale Zusammenarbeit).





Kriminaltechnisches Labor: Die Bundestagsabgeordnete Sandra Bubendorfer-Licht sichert unter den Augen von Institutsleiter Dr. Walter Buggisch mittels Pulver und Pinsel Fingerabdrücke. Vom Helm bis zur Bewaffnung: Die FDP-Innenpolitikerin Sandra Bubendorfer-Licht verschaffte sich einen Überblick über die Ausrüstung eines bayerischen Polizisten. Fotos: Josef König/Abgeordnetenbüro

Bildtext: Demokratische Werte verteidigen: Die FDP-Bundestagsabgeordnete Sandra Bubendorfer-Licht hat sich zum Informationsaustausch mit Dr. Ian-Tsing Dieu, neuer Generaldirektor des Münchner Büros der deutschen Taipeh-Vertretung, getroffen (Foto: Josef König/Abgeordnetenbüro).



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+++ "Taiwan darf keine zweite Ukraine werden" +++


Austausch mit dem neuen Vertreter von Taipeh in München: FDP-Bundestagsabgeordnete Sandra Bubendorfer-Licht trifft Generaldirektor Dr. Ian-Tsing Dieu



MÜNCHEN/Ampfing - Die FDP-Bundestagsabgeordnete Sandra Bubendorfer-Licht (Ampfing) hat Generaldirektor Dr. Ian-Tsing Dieu, seit März 2022 neuer Leiter im Münchner Büro der Taipeh-Vertretung in Deutschland, zum Informationsaustausch getroffen.
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Taiwan, vor der südöstlichen Küste Chinas gelegene Insel, halb so groß wie Bayern, aber mit 24-Millionen Einwohnern, blickt besorgt auf den großen Nachbarn. "Wir haben Angst, China könnte den Ukraine-Krieg als Blaupause für eine Invasion in Taiwan nutzen", sagt Generaldirektor Dr. Ian-Tsing Dieu (52), der seit März 2022 Taipeh in Bayern und Baden-Württemberg vertritt. China verstärke seit mehreren Jahren seine militärischen Drohgebärden, so der Diplomat. Die USA hätten Taiwan Unterstützung beim Aufbau der Verteidigungsfähigkeit zugesagt. "Die internationale Gemeinschaft muss alles daransetzen, den Konflikt auf diplomatischen Weg zu lösen. Taiwan darf keine zweite Ukraine werden", betonte die FDP-Bundestagsabgeordnete Sandra Bubendorfer-Licht. "In diesen angespannten Zeiten müssen wir noch genauer schauen, wer in der Welt unsere Werte teilt", sagte sie. Das demokratische Taiwan gehöre zu diesem Kreis dazu und deshalb muss Taiwan auch den Zugang zu internationalen Organisationen erhalten.

Die Volksrepublik China sieht Taiwan als abtrünnige Provinz, die wieder mit dem Festland vereinigt werden soll - notfalls mit militärischer Gewalt. Taiwans Präsidentin Tsai Ing-wen hat die territorialen Ansprüche zurückgewiesen. Nach Agenturberichten hat China im Jahr 2022 bereits in mehr als 470 Fällen den Luftraum mit Kampfflugzeugen verletzt.

Dr. Ian-Tsing Dieu wies darauf hin, dass die europäischen Handelspartner die Drohungen Chinas ernst nehmen sollten. "Bei einer Besetzung Taiwans verliert Europa den Zugriff auf den wichtigsten Computer-Chiphersteller TSMC." Erst Anfang des Jahres war der Verkauf eines 30,8-Prozent-Paketes am Chip-Zulieferers Siltronic, Tochter der Wacker Chemie (München/Burghausen) an die taiwanesische GlobalWafers gescheitert. Zum Schutz der heimischen CHIP-Industrie hatte Deutschland die Kontrolle ausländischer Direktinvestitionen (FDI) verboten. Über die genauen Auswirkungen der gesetzlichen Vorgabe erzielten die Vertragspartner keine Einigung.

Die Handelsbeziehungen zwischen Deutschland und Taiwan zu stärken, sei Aufgabe des Münchner Büros, das für die Bundesländer Bayern und Baden-Württemberg zuständig ist. Ebenfalls neu im Münchner Team ist der dritte Sekretär Mag. Tzu-Ching Tung, der von Wien nach München kam. Sandra Bubendorfer-Licht lud die beiden Diplomaten zu einem Besuch im südostbayerischen Chemiedreieck ein.

"Deutschland ist für uns ein Vorbild", sagt Dr. Ian-Tsing Dieu und verweist auf das Rechtssystem, das sich stark am Bürgerlichen Gesetzbuch (BGB) orientiert. Der 52-jährige Diplomat hat seit 2006 die verschiedensten Stationen im Außenministerium der Republik China Taiwan durchlaufen. Zuletzt war er stellvertretender Generaldirektor der Hauptabteilung Vertrags- und Rechtsfragen. Das deutsche Rechtssystem kennt Dr. Ian-Tsing Dieu aus seinem Jura-Studium in Freiburg und Heidelberg.

Bildtext: Demokratische Werte verteidigen: Die FDP-Bundestagsabgeordnete Sandra Bubendorfer-Licht hat sich zum Informationsaustausch mit Dr. Ian-Tsing Dieu, neuer Generaldirektor des Münchner Büros der deutschen Taipeh-Vertretung, getroffen (Foto: Josef König/Abgeordnetenbüro).



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+++ Kurz vor der Legalisierung von Cannabis:

„Wir sind ratlos über das harte Vorgehen der Ermittler“ +++


Interview mit dem bundesweit tätigen Strafverteidiger Konstantin Grubwinkler aus Freilassing: Spürbarer Rückgang der Fälle mit Betäubungsmittel-Hintergrund erwartet



FREILASSING (05.06.2022/Von Josef König )– Die Ampelkoalition aus SPD, Grüne und FDP will, so der Koalitionsvertrag, die kontrollierte Abgabe von Cannabis an Erwachsene zu Genusszwecken in lizenzierten Geschäften einführen. Wie steht ein Fachanwalt für Strafrecht mit Schwerpunkt „Betäubungsmittelgesetz“ (BtMG) zu den geplanten Änderungen? Konstantin Grubwinkler (38) betreibt eine bundesweit tätige Strafrechtskanzlei mit Hauptsitz in Freilassing (Lkr. Berchtesgadener Land) und vier weiteren Standorten.

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Wann rechnen Sie mit einer Entkriminalisierung und Legalisierung von Cannabis?

Konstantin Grubwinkler: Die Legalisierung wird kommen, wie es im Koalitionsvertrag geplant ist. Es ist einfach unausweichlich. Wenn wir dem Bundesjustizminister glauben dürfen, werden die Bundesbürger im Frühjahr 2023 legal einen Joint rauchen! Hundertprozentig überzeugt bin ich noch nicht Unsere Einschätzung geht aktuell eher in Richtung Ende 2023.

Wie wird der Gesetzentwurf aussehen - der große Wurf eines kompletten Cannabis-Gesetzes oder eher mit einem Flickwerk?
Konstantin Grubwinkler: Die Vereinbarung im Koalitionsvertrag ist nicht vereinbar mit dem alten Entwurf des Cannabis Kontrollgesetzes (CannKG) der Grünen. Ich kann mir auch nicht vorstellen, dass ein komplettes Cannabisgesetz verabschiedet wird. Eher werden weitere Ausnahmen und ein Erlaubnistatbestand ins BtMG eingefügt.

Rechnen Sie selbst bei Legalisierung mit weniger Arbeit?
Konstantin Grubwinkler: Wir sind überwiegend im Betäubungsmittelstrafrecht tätig. Da sich die Mehrheit der Fälle mit Verstößen rund um Cannabisprodukten beschäftigen, erwarten wir durchaus einen spürbaren Rückgang.

Last-minute-Aktivität: Sind aktuelle Ermittlungen im Kleinstmengenbereich nur Show oder Beschäftigungstherapie für Polizei und Staatsanwälte?
Konstantin Grubwinkler: Wir sind ratlos, was Justiz und Polizei mit dem eher noch härteren Vorgehen gegen Kleinmengen von Cannabisprodukten bezwecken. Es kommt einem fast so vor, als wolle man noch schnell alles verurteilen, bevor die Legalisierung kommt. Wir haben so viele Verurteilungen wegen minimaler Mengen wie nie zuvor. Allein in den letzten Wochen zum Beispiel Strafbefehle wegen 0,18 Gramm Marihuana, eines Joints, und mehrere Strafbefehle im Bereich von einem bis drei Gramm.

Immer mehr kommen sogenannte nicht-psychoaktive Cannabidiol-CBD-Blüten im Handel in Mode, die kaum Tetrahydrocannbinol (THC) enthalten, gibt es in diesem Bereich Probleme?
Konstantin Grubwinkler: Allein unsere Kanzlei hat pro Woche mehrere Ermittlungsverfahren wegen des Erwerbs von Kleinstmengen an CBD-Blüten (meist fünf bis zehn Gramm) zu betreuen. Inzwischen gibt es diese CBD-Blüten an jeder zweiten Tankstelle zu kaufen.

Auch thc-freie Produkte wie CBD-Öle kommen in den Fokus der Behörden?
Konstantin Grubwinkler: Die Lebensmittelüberwachung ist Ländersache und läuft zum Beispiel in Bayern über das Bayerische Staatsministerium für Umwelt und Verbraucherschutz (StMUV). Das bedeutet, das aktuelle Vorgehen wegen CBD geht von der Verwaltung aus und nicht von der Justiz. Hier merken wir aber noch keinen übermäßig starken Anstieg. Wir verteidigen beziehungsweise beraten mehr als 30 CBD-Händler. Von denen hatten bislang nur sehr wenige Schwierigkeiten mit der Lebensmittelüberwachung. Das könnte sich aber durch die aktuelle europäische Rechtsprechung durchaus ändern. Verfahren wegen Lebensmittelrecht wegen neuartiger Lebensmittel (Novel-Food) sind aktuell also noch sehr selten.

Foto: privat


Reubel Grubwinkler Rechtsanwälte"





+++ Neues aus der "Wirtschaftszeitung" +++


REGENSBURG (22.05.22) – Die besten Leute bekommen Unternehmen nicht über einen autokratischen Führungsstil. Flexibiliät und die richtige Work-Life-Balance werden immer wichtiger. Die Führungsebene hat dabei eine wichtige Vorbildfunktion.

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"Der Chef muss mit gutem Beispiel vorangehen", Die Wirtschaftszeitung (Regensburg), Juni 2022, S. 17





+++ „Hanf – der etwas andere Bioladen“ kommt in den Westpark Ingolstadt +++


Eröffnung am 12. Mai 2022: 19. Standort in Mitteleuropa in einem der größten Shoppingcenter Bayerns/Vollsortiment mit 400 Produkten auf 45 qm/Warten auf Legalisierung/Zweite Dependance im Raum Ingolstadt

INGOLSTADT (12.05.22) – Mit Wellness-Cannabis auf Expansionskurs: Die Einzelhandelskette „Hanf – der etwas andere Bioladen“ hat im Westpark, einem der größten Shoppingcenter Bayerns, den 19. Standort in Mitteleuropa eröffnet. Freunde des grünen Rohstoffs erhalten rund 400 Produkte vom Hanfsamen über das nicht-psychoaktive Cannabidiol (CBD)-Öl bis hin zu CBD-Liquids. Das Hanf-Fachgeschäft ist auf 45 qm im ersten Obergeschoss (Aufgang D) zu finden (Öffnungszeiten: Montag bis Samstag von 10 Uhr bis 20 Uhr). „Die positiven Erfahrungen mit Shoppingcentern im Norden Deutschlands haben uns bei der Standortwahl überzeugt, einen zweiten Standort im Raum Ingolstadt aufzubauen“, sagt Gründer Wenzel Cerveny. Neben dem neuen Standort im Westpark Ingolstadt bleibt der Laden in der Ingolstädter Theresienstraße 28 weiter Anlaufstation für heimische Hanffreunde.
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Rund 400 Produkte aus dem vielseitigen natürlichen Rohstoff Hanf gibt es seit Donnerstag im ersten Obergeschoss des Westparks im Westen der Autometropole Ingolstadt (Am WestPark 6). Kulinarische Zutaten wie Nudeln, Käse, Mehl, Pesto oder Kaffee, dazu Hanfsamen, Hanfproteine, Hanftee und Öle bis hin zu CBD-Liquids. „Vom Hanffeld in den Laden“, lautet die Devise: Viele Produkte kommen aus eigener Herstellung, dazu gehören unter anderem die Cannabidiol-(CBD)-Öle (Hanfölaromaextrakt auf Hanfölbasis) in der Vollspektrum-Extraktion mit 3,2 Prozent als Freilandprodukt sowie 10 Prozent und 15 Prozent Anteil an CBD aus dem Gewächshaus. Neu im Sortiment sind CBD-Liquids in verschiedenen Geschmacksrichtungen mit eigenem Label. Für Tierfreunde gibt es Hanföl und Trockennahrung, die Hunde, Katzen oder Pferden schmecken und guttun. Zum Sortiment gehören auch Textilien aus Hanf von Hemden über Unterwäsche bis hin zu Laptoptaschen oder Rucksäcke aus Nepal. Kosmetik von Gesichtscreme bis Badesalz, Souvenirs und Schmuck runden das Sortiment ab.

Der 45 qm große Shop im WestPark basiert auf dem erfolgreichen Konzept des Cannabis Start-up-Unternehmens DCI Cannabis-Institut GmbH (München). Wenzel Vaclav Cerveny, Hanf-Legalisierungsaktivist und Vorsitzender des Cannabis Verbandes Bayern (CVB), hat das Unternehmen 2016 gegründet und im Mai 2017 den ersten Laden in der Münchner Einsteinstraße163 gegründet.

Der neue Standort
Der Shop findet sich im ersten Stock des Shopping- und Entertainmentcenters WestPark Ingolstadt – mit 146 Fachgeschäften und Restaurants sowie 3.300 kostenlosen Parkplätzen eines der größten Shoppingcenter Bayerns. Der WestPark gehört zum Unternehmensverbund EDEKA Südbayern. Die EDEKA Südbayern Handels Stiftung & Co. KG mit Sitz in Gaimersheim bei Ingolstadt ist mit einem Gesamtjahresumsatz von mehr als 4,35 Milliarden Euro (2020) die Nummer Eins unter den Einzelhandelsunternehmen im südbayerischen Raum.

„Große Shoppingcenter besitzen beim Kunden eine hohe Anziehungskraft“, sagt Mittelbayern-Regionalleiter Jerry Cerveny von der CWE Trading UG. Ausschlaggebend für die Standortwahl sei die positive Erfahrung in Norddeutschland gewesen. „Die beiden Ingolstäder Standorte Innenstadt und WestPark werden sich ergänzen“, sagt Filialleiter Lui Toman (61), der seit Juli 2020 den Laden in der Theresienstraße 28 betreut. Der Laden in der Innenstadt richtet sich vorwiegend an einheimischen Kunden. „WestPark-Besucher kommen teilweise aus weiten Entfernungen nach Ingolstadt.“

Die positiven Signale aus der Nach der geplanten Legalisierung von Cannabis durch die Ampel-Koalition bereitet sich „Hanf – der etwas andere Bioladen“ auf die Lizensierung als Fachgeschäft vor. „Solange bewegen wir uns im stark wachsenden Markt des Wellness Cannabis“, sagt Cerveny. Seine Zielgruppe sieht er besonders in der kaufkräftigen Altersgruppe 55plus. Darin unterscheide sich sein Konzept von sogenannten Grow- oder Headshops für zumeist junge, „recreational user“.

So hat der Cannabis-Experte vor allem Hanfprodukte ins Sortiment aufgenommen, die den nicht-psychoaktiven Wirkstoff Cannabidiol (CBD) enthalten. Diese Produkte werden aus Pflanzen aus zertifiziertem EU-Nutzhanfanbau hergestellt und verfügen über einen legalen Tetrahydrocannabinol-(THC)-Restgehalt von unter 0,2 Prozent. „Unsere Hanf-Läden werden von Menschen besucht, die häufig erst in unseren Läden mit dem Thema Hanf in Berührung kommen. „Hanf ist das neue Bio“, sagt Cerveny. Zudem sei der Hanfladen als Anlaufstation für Patienten gedacht, die sich über die Auswirkungen des seit 2017 geltenden Cannabis als Medizin-Gesetz austauschen wollen.

Hanf – der etwas andere Bioladen 19 x in Mitteleuropa
Wenzel Cerveny (60), Gründer der größten mitteleuropäischen Hanf-Einzelhandelskette, hat sich seit 2014 einen Namen in der deutschen Legalisierungsbewegung gemacht. Er war Veranstalter der zwei Münchner „Cannabis-XXL“-Messen 2015 und 2017. Unter dem Dach der im Dezember 2016 gegründeten DCI Cannabis Institut GmbH hat er zunächst seine Aktivitäten gebündelt. Die Filialen in Ingolstadt werden von der CWE Trading UG betrieben, deren Geschäfte Bruder Jerry Cerveny (55) führt. Das Unternehmen gehört zur CWE European Holdings Inc. (CAN). Seit Mai 2017 läuft der Einzelhandel „Hanf – der etwas andere Bioladen“ in der Münchner Einsteinstraße 163. Inzwischen ist die Ladenkette deutschlandweit in Chemnitz, Wolfsburg, Schenefeld (Lkr. Pinneberg) und Hamburg, bayernweit an den Standorten Augsburg (2x), Baldham, Erding, Ingolstadt (2x), München (3x), Landshut, Regensburg und Rosenheim vertreten. Dazu kommen zwei Lokalitäten in Esch-sur-Alzette und im Centre Espace Beggen in Luxembourg sowie ein Geschäft seit Juni 2021 im österreichischen Bregenz. Online sind die Hanf-Produkte unter https://hanf-bioladen.de zu bestellen.

Pressefach der DCI Cannabis-Institut GmbH





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