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ABGESAGT!
22.-28.11.2020

23. Senioren-Schach-Open
AktiVitalhotel Bad Griesbach im Rottal

24.12.2020

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+++ Niedrige Mehrwertsteuer hilft der Gastronomie +++


FDP-Bundestagsabgeordnete Sandra Bubendorfer-Licht informierte sich über die Situation der Hotels und Gaststätten im Corona-Lockdown



MÜHLDORF (20.11.20) – Der Corona-Lockdown hinterlässt seine Spuren: Fast drei Viertel der Gastro-Betriebe sind in der Existenz gefährdet. „Nur eine dauerhaft gesenkte Mehrwertsteuer und faire Ausgleichszahlungen helfen unserer Branche aus der Krise“, sagte Holger Nagl, Mühldorfer Kreisvorsitzender des Deutschen Hotel- und Gaststättenverbandes (DEHOGA) im Rahmen eines Informationsgesprächs mit der FDP-Bundestagsabgeordneten Sandra Bubendorfer-Licht (Ampfing) im Hotel Bastei in Mühldorf.

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Die rund 200 Gastrobetriebe im Raum Mühldorf sind „in großer Not“, so DEHOGA-Kreisvorsitzender Holger Nagl. 72 Prozent der bayerischen Betriebe sehen sich laut neuester Umfragen in der Existenz gefährdet. Jedem sechsten Betrieb drohe in den nächsten Monaten sogar die Insolvenz. „Unsere Betriebe sterben leise“, sagt der Dehoga-Kreischef, „es geht jetzt wirklich ans Eingemachte.“ Das Jahr 2020 sei gelaufen, entscheidend sei, wie sich der Umsatz in den Wintermonaten bis März bis März entwickele.

Die Gastrobranche ist laut Nagl nicht generell gegen den Lockdown. „Gesundheitsschutz ist für uns alle wichtig.“ Die Schließung muss aber abgefedert werden. Da waren sich die Branchenvertreter mit der Bundestagsabgeordneten Sandra Bubendorfer-Licht einig, dass die Anträge für die Überbrückungshilfen zu bürokratisch angelegt worden seien. Teils seien unsinnige Förderrichtlinien zu verzeichnen.

Stundungen oder günstige Kredite
zur Überbrückung sind laut Stephanie Nömeier vom Hotel Bastei keine wirklichen Hilfen, da sie in absehbarer Zeit erwirtschaftet und zurückgezahlt werden müssten. Solange die Angst vor Corona in den Köpfen der Menschen vorhanden sei, habe die Branche zu kämpfen, so Nömeier. „Die Gäste kommen nicht.“

Der Dehoga-Kreisvorsitzende Holger Nagl plädiert für faire und einzelfallgerechte Umsatzentschädigungen und eine dauerhaft gesenkte Mehrwertsteuer für Gastronomie und Hotellerie. Dieser Forderung schloss sich die FDP-Bundestagsabgeordnete Sandra Bubendorfer-Licht an.

Bildtext:
Gastronomie und Hotellerie kämpfen in der Corona-Krise ums Überleben: Die FDP-Bundestagsabgeordnete Sandra Bubendorfer-Licht (Bild rechts) informierte sich bei der DEHOGA mit dem Kreisvorsitzen Holger Nagl (Landgasthof Hammerwirt/2. v.r.) und Stephanie Nömeier vom Bastei Hotel (links) über die aktuelle Situation. (Foto: Josef König/Abdruck honorarfrei).

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+++ Wegen Corona geht am Automaten nichts mehr +++


Petra Höcketstaller (Winhöring) im Informationsgespräch mit der FDP-Bundestagsabgeordneten Sandra Bubendorfer-Licht: Trotz zertifiziertem Hygienekonzept bleiben Spielhallen im Lockdown zu



MÜHLDORF (17.11.20) – Trotz eines ausgefeilten zertifizierten Hygienekonzepts geht in bayerischen Spielhallen wegen der Corona-Pandemie nichts mehr: „Ich verstehe den Lockdown für unsere Branche nicht“, reagiert Petra Höcketstaller, Geschäftsführerin der Höcketstaller-Gruppe (Winhöring) und 2. Vorsitzende des Bayerischen Automaten-Verbandes e. V. (BAV), mit Unverständnis.

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Mindestabstand von 1,5 Meter, Schutzmaske, Trennscheiben, Gästelisten, aufwändige Reinigungs- und Desinfektionspläne sowie Dienstanweisungen für die Mitarbeiter sind die Kernpunkte eines Hygienekonzepts des Bayerischen Automaten-Verbandes. „Der ganze Aufwand und das Bemühen war umsonst“, sagt Petra Höcketstaller. Die Automaten-Branche hofft, so bald wie möglich wieder öffnen zu können. „Durch den Lockdown werden die Spieler zum Online-Glücksspiel getrieben“, sagt die 2. BAV-Vorsitzende.

„Es ist unverständlich, dass selbst ein professionelles Infektionsschutzkonzept nicht zum weiteren Betrieb reicht und eine Branche ins Abseits gestellt wird“, kommentiert Sandra Bubendorfer-Licht das generelle Aus während des Lockdowns. Die zu sperrenden Branchen seien von der Bundesregierung nach dem Gießkannen-Prinzip ausgewählt worden. „Es gibt keine exakte Begründung für diese unverhältnismäßige Entscheidung“, so die FDP-Bundestagsabgeordnete.

Das gewerbliche Spiel hat nach den Worten von Petra Höcketstaller alle staatlichen Vorgaben umgesetzt, um maximale Sicherheit einzuhalten. Dazu gehört ein Zutritt nur für Spieler ab 18 Jahren, kein Alkohol, Spielerschutz, geschultes Personal und geprüfte Gerätequalität. Mit dem Auslaufen des Glückspielstaatsvertrages droht der Branche neues Ungemach. Alle Erlaubnisse für Spielhallen in Bayern enden mit dem 30. Juni 2021. Deshalb fordert der BAV eine unternehmerische Perspektive und Planungssicherheit für die nächsten 15 Jahre. Es sollte zugelassen werden, dass Spielhallen andere Glücksspiele wie Sportwetten oder Lottoannahmestellen anbieten dürfen. Für alle Spielformen von gewerblichen Spielhallen bis hin zu Spielbanken sollten einheitliche Werberegelungen gelten. „Der Bestand an nachweislich ordentlich arbeitenden Betrieben darf nicht noch weiter reduziert werden“, fordert Petra Höcketstaller.

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Corona-Lockdown - Nichts geht mehr in gewerblichen Spielhallen: Petra Höcketstaller, 2. Vorsitzende des Bayerischen Automaten-Verbandes, zeigt der FDP-Bundestagsabgeordneten Sandra Bubendorfer-Licht das zertifizierte Hygienekonzept. (Foto: Josef König/Abdruck honorarfrei).

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+++ Weiterbildung im Homeoffice +++


Berufsbegleitend und zeitlich flexibel das eigene Lerntempo gestalten/Corona-Pandemie beschleunigt Trend zum digitalen und mobilen Lernen

BWL-Institut BASEL (11.11.20/pm) - In unsicheren Zeiten ist eine fundierte Ausbildung das beste Fundament, um sich selbst beruflich zu positionieren und gegebenenfalls neu auszurichten. Wer auf solides fachliches Know-how zurückgreifen kann, kommt besser durch Krisenzeiten. Wer aktiv mitmacht, gestaltet den Wandel und wird nicht überrollt. Hierzu gehört, sich stetig weiterzubilden und sein berufliches Wissen konstant auszubauen – auch von Zuhause aus. „Das Homeoffice stellt uns nicht nur vor neue, teilweise unbekannte Herausforderungen. Es bietet für die eigene Weiterbildung neue Chancen“, betont Dr. Ralf Andreas Thoma, Studienleiter des Betriebswirtschaftlichen Instituts & Seminar Basel.

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Nach einer Studie des deutschen Digitalverbandes bitkom hat Mitte März 2020 infolge der Corona-Pandemie jeder zweite Berufstätige (49 Prozent) ganz oder zumindest teilweise im Homeoffice gearbeitet. Nach einer im zweiten Quartal 2020 vom ifo-Institut durchgeführten Personalleiterbefragung haben laut Statista vor der Corona-Krise rund 40 Prozent der Belegschaften in Unternehmen von Zuhause aus gearbeitet. Während der Pandemie habe sich dieser Anteil um etwa 20 Prozentpunkte auf rund 60 Prozent gesteigert. Arbeitgeber rechnen laut einer aktuellen Studie der Unternehmensberatung PwC mit einem Anstieg der Home-Office-Tage gegenüber dem Vorkrisen-Niveau um 2,0 auf 3,3 Tage pro Woche (65 Prozent Steigerung). Sieben von zehn Arbeitnehmern wünschen sich das regelmäßige Arbeiten im Homeoffice. Vor der Krise waren dies nur 22 Prozent. Das Potenzial für den Arbeitsplatz zu Hause ist noch nicht ausgeschöpft. Theoretisch können laut einer Studie von Randstad 80 Prozent der Belegschaften im Homeoffice arbeiten.

Die Zeit im Homeoffice bringt eine ganze Reihe von Herausforderungen mit sich, z.B. die Arbeit, die Familie und sich selbst zu organisieren, die Zeit einzuteilen, sich immer wieder zu motivieren. Wieviel Zeit bleibt da in der knappen Zeit noch für Weiterbildung? Oder sollte man sich nicht besser auf die Arbeit und die neuen Herausforderungen konzentrieren?

Betriebliche Weiterbildung gehört zum Instrumentenkasten im Bereich der Personalentwicklung. Wenn es darum geht, Mitarbeiter langfristig an das eigene Unternehmen zu binden, zählt die Analyse, welche Seminarprogramme wichtig sind, längst zum strategischen HR-Management. Besser aus- und weitergebildete Mitarbeiter senken die Fluktuationsrate und gehen zufriedener der gestellten Aufgabe nach. 70 Prozent der Unternehmen investieren 2020 laut einer LinkedIN-Studie gezielt in die digitale Fort- und Weiterbildung ihres Personals. In Zeiten der Corona-Pandemie ist es wichtiger geworden, digitale Lernkonzepte zu nutzen. 60 Prozent der Personalentwicklungsexperten rechnen mit höheren Investitionen in E-Learning als 2019. 66 Prozent haben vor, mehr Geld für Webinare und virtuelle Live-Schulungen auszugeben.

Fundierte Weiterbildungsprogramme sind in der Regel berufsbegleitend organisiert und dauern oft mehrere Monate. Im normalen Arbeitsumfeld ist die Gestaltung der eigenen Lernsituation sehr wichtig, um solche Lehrgänge erfolgreich zu meistern, dabei geht es insbesondere um Umgang mit der Zeit, Stressbewältigung und Motivation. Hier bietet das Homeoffice eine Reihe von Chancen, um die Lernsituation so zu gestalten, alle diese Anforderungen gut zu bewältigen. „Ein Fernlehrgang bietet hierbei die beste Ausgangslage“, betont Dr. Ralf Andreas Thoma.

Berufsbegleitend und zeitlich flexibel
Vorträge und Seminare sind von gestern: Rund ein Drittel der deutschen Unternehmen setzten im Nachgang der Corona-Pandemie geplante Präsenzveranstaltungen teilweise oder sogar vollständig digital um. Die Nutzung digitaler Lernmethoden ist laut einer Studie des Kompetenzzentrums Fachkräftesicherung (KOFA) am Institut der Wirtschaft (IW) in 36 Prozent aller Unternehmen gestiegen. Trotz Krise hätten zwölf Prozent der befragten Unternehmen ihr Angebot ausgebaut.

Der Trend ging schon vor der Corona-Pandemie zu digitalen und mobilen Formen des E-Distance-Learnings. Mit Corona kam die Beschleunigung des Trends. „Fernlehrgänge waren schon immer berufsbegleitend und in der Regel zeitlich flexibel möglich. Es gibt keine starren Zeitfenster. Man kann sich die Zeit einteilen und die Lehrgangsunterlagen zur Hand nehmen, wenn es zeitlich am besten passt“, bestätigt Dr. Ralf Andreas Thoma. Sehr wichtig für den Lernerfolg sei dabei eine seriöse Zeitplanung und regelmäßiges Lernen. „Es ist nicht so wichtig, wie viele Stunden man für den Lehrgang pro Tag und Woche aufwendet. Eine gewisse Routine und Regelmäßigkeit ist dennoch für den Lernerfolg wichtig“, rät der Studienleiter.

Kompakt und auf das Wesentliche konzentriert
Fernlehrgänge fassen die wichtigsten Themen eines Fachs zusammen und konzentrieren sich auf das Wesentliche. „Darum ist kein zusätzliches, umfassendes Studium der Fachliteratur notwendig“, ordnet der Studienleiter ein. Die Skripten eines Fernlehrgangs seien meist didaktisch sehr gut aufbereitet und inhaltlich fundiert. Noch ein wesentlicher Vorteil von Fernlehrgängen: In Seminaren muss sich der Dozent immer an der Gruppe orientieren. „Für einzelne Seminarteilnehmer geht es zu schnell, anderen ist das Tempo zu langsam. In einem Fernlehrgang bestimmt der Teilnehmende Lerntempo und auch Lerntiefe selbst“, so Dr. Ralf Andreas Thoma.

Moderne Fernlehrgänge wie das Angebot am Betriebswirtschaftlichen Institut & Seminar Basel nutzen auch die digitalen Möglichkeiten. Neben den klassischen Lernheften auf Papier werden die Lehrgangsunterlagen auch digital als eBook oder als PDF-Datei bereitgestellt. Online-Veranstaltungen wie Webinare oder Lernvideos begleiten die Lehrgänge und vertiefen die Lerninhalte (www.bwl-institut.ch).

Betriebswirtschaftliche Institut & Seminar Basel AG/Atlas Business Language ABL GmbH

Die Betriebswirtschaftliche Institut & Seminar Basel AG bietet seit 1999 als privates Weiterbildungsinstitut ein praxisorientiertes effizientes Studienangebot. Das Institut hat im März 2007 das eduQua-Zertifikat erhalten. Das Schweizerische Qualitätszertifikat für Weiterbildungsinstitutionen wurde im März 2020 erneut bestätigt. Außerdem ist das Institut Mitglied im Schweizerischen Verband für Erwachsenenbildung (SVEB) und der European Association of Distance Learning (EADL). Weitere Infos unter www.bwl-institut.ch. Die Atlas Business Language ABL GmbH als Schwesterunternehmen der Betriebswirtschaftliches Institut & Seminar Basel AG hat sich seit 2001 auf Sprachkurse, insbesondere für Firmenkunden, in allen Geschäftssprachen spezialisiert. Zu den Kunden zählen internationale Konzerne wie Bisnode, EIFFAGE, MAN oder Mercedes Benz. Alle ABL-Trainer sind diplomierte Sprachlehrer mit mindestens drei Jahren Berufserfahrung. Dies garantiert einen lebendig gestalteten, auf die individuellen Bedürfnisse der Teilnehmer zugeschnittenen Unterricht. Weitere Infos unter www.atlas-business-language.ch.

[Zum Pressefach]
[Zur Homepage des BWL-Instituts & Seminar Basel]
Atlas Business Language ABL GmbH







+++ Erfolg bei US-amerikanischer Investorenshow:
Krone für „Hanf – der etwas andere Bioladen“ +++

Mitteleuropas größte und älteste Hanf-Einzelhandelskette aus München kam beim amerikanischen Online-Wettbewerb „Retail Alchemy“ am besten an/ 99 Mitbewerber in drei Durchgängen ausgestochen/Jury und Zuschauer waren von Konzept überzeugt/Veranstalter „Cannabis10X“ organisierte größtes US-Online-Format für die Cannabis-Branche mit 1.500 Investoren und Fachbesuchern


TAMPA (Florida)/MÜNCHEN (10.11.2020) – Die bayerische Einzelhandelskette „Hanf – der etwas andere Bioladen – hat sich beim US-amerikanischen Online-Wettbewerb „Retail Alchemy“ unter 99 Mitbewerbern durchgesetzt. Eine hochrangige Jury aus der Cannabis-Branche und die Zuschauer waren vom Konzept des Münchner Unternehmens überzeugt. „Dieser Erfolg eröffnet uns neue Wege auf dem internationalen Expansionspfad“, freut sich Wenzel Cerveny (59), Gründer und Geschäftsführer der DCI GmbH (München), die bayernweit zehn Geschäfte mit etwa 500 Produkten rund um den grünen Rohstoff Hanf betreibt.

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„Retail Alchemy“ – vergleichbar der deutschen Fernsehshow „Die Höhle der Löwen - ist eine Unternehmensbörse, die Kunden bei der Kapitalbeschaffung unterstützt, neue Investoren und Partnerschaften findet sowie amerikanische und internationale Marken als Franchisesystem anbietet. Jason Tropf und Holly A. Ford vom Veranstalter www.Cannabis10X.com haben den Wettbewerb und den meistgesehenen amerikanischen Cannabis-Event mit 1.500 Investoren und Fachbesuchern organisiert. Der Wettbewerb soll die wachstumsorientierten Unternehmen bei der Suche nach Expansionskapital sowie beim Aufbau eines Franchise-Systems unterstützen (https://cannabis10x.com.

Zunächst hatten die Organisatoren 100 Marken zum virtuellen Kapital-Pitch zugelassen, die sich präsentieren mussten. Hanf - der etwas andere Bioladen kam eine Runde weiter: Im Halbfinale hatten 40 Unternehmen je zwei Minuten Zeit, um sich der Jury aus den Vorständen amerikanischer Cannabis-Unternehmen vorzustellen. Für das Finale qualifizierten sich 15 Unternehmen, die sich einer Zuschauerrunde und einer Präsentation stellen mussten. Zur Finalshow war sogar der legendäre amerikanische Komiker Cheech Marin (74) gekommen. Bereits in der Zuschauer-Runde hatte „Hanf“, Mitteleuropas älteste und größte Einzelhandelskette für Cannabis-Wellness die Nase vorn. Die bayerischen Bewerber setzten sich gegen HUSH – Hersteller eines Geräts zur Reduzierung von Passivrauch sowie der Hersteller eines hochwertigen CBD-Öls aus den USA durch.

In der Präsentationsrunde kam die fünfminütige Vorstellung von HANF bei der zehnköpfigen Jury, u. a. besetzt mit Bruce Linton, Gründer und ehemaliger CEO von Canopy Growth Corp., am besten an. „HANF – der etwas andere Bioladen“ gewann einstimmig die Cannabis-Krone.

Über die DCI GmbH
DCI-Gründer und Geschäftsführer Wenzel Vaclav Cerveny (59) hat sich seit Anfang 2014 einen Namen in der deutschen Legalisierungsbewegung gemacht. Unter dem Dach der im Dezember 2016 gegründeten DCI GmbH hat er seine Aktivitäten gebündelt. Er war Veranstalter der zwei Münchner Cannabis XXL-Messen 2015 und 2017. Seit Mai 2017 läuft die Einzelhandelskette „Hanf der etwas andere Bioladen“ mit einem Muster-Shop in der Münchner Einsteinstraße 163. Inzwischen gibt es bayernweit zehn weitere Filialen (München 3x, Augsburg 3x, Ingolstadt, Landshut, Rosenheim und Baldham) und ein weiteres Geschäft in Esch-sur-Alzette (Luxembourg). Die Hanfläden sind zudem als Anlaufstation für Patienten gedacht, die sich über die Auswirkungen des 2017 erlassenen Cannabis als Medizin-Gesetz austauschen wollen. Online sind die Produkte unter https://hanf-bioladen.de zu bestellen.

Bildtext:
Erfolg beim amerikanischen Online-Wettbewerb „Retail Alchemy“: Jury verlieh „HANF – der etwas andere Bioladen“ aus München beim amerikanischen Virtual Capital-Wettbewerb „Cannabis10X“ die Krone (Screenshot: DCI).

Pressefach der DCI Cannabis-Institut GmbH







CORONA: Wirbel um Rottaler Chefarzt


Mediziner kritisiert die parlamentarisch nicht gedeckten Fehlleistungen der Politik und die Fixierung auf die PCR-Werte/ Landratsamt: „Einzelmeinung“

PFARRKIRCHEN (30.10.20/Von Josef König/pbk) - Der Landkreis Rottal-Inn steht mit 300 Fällen an der Spitze der bundesweiten RKI-Inzidenzwert-Bundesliga, jetzt schießt ein führender Mediziner des Rottals quer: „Wann versteht unsere Politik, dass die Fixierung auf den PCR-Test der falsche Weg ist“, warnt Chefarzt Prof. Dr. Christian Gleißner von den landkreiseigenen Rottalinnkliniken mitten im Lockdown-Gebiet.

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Noch ein Hammersatz aus einem Post im internationalen sozialen Netzwerk LinkedIn von gestern: „Wer schützt uns Bürger vor den parlamentarisch nicht gedeckten Fehlentscheidungen unserer Politiker“. Der Chefarzt weiter: „Unsere Klinik ist für einen November normal belegt. Seit ca. drei Wochen liegen drei Patienten mit COVID-19 intubiert auf der Intensivstation.“ Und weiter: „Keine Anzeichen für ein Dekompensieren der medizinischen Versorgung.“ Auf gut Deutsch: Keine Probleme mit dem Versorgen der Patienten und Normalbetrieb. Er beschreibt die Situation als „business as usual, aufmerksames umsichtiges Arbeiten, keine Panik“.

„Das ist eine Einzelmeinung, die wir zu gegebener Zeit kommentieren“, sagt Mathias Kempf, Pressesprecher des Landratsamtes Rottal-Inn, gegenüber dem Pressebüro König. Als Grund für den hohen Wert gibt das Landratsamt eine große Reihentestung an, die am Dienstag in der Stadt Eggenfelden stattgefunden hat. Bei dieser Reihentestung seien 20 positive Fälle (15 Bewohner und fünf Mitarbeiter) in einer Senioreneinrichtung festgestellt worden.

Wenn selbst Chefärzte die Politik nicht verstehen, ist es kein Wunder, dass die Menschen im Rottal sauer auf München und Berlin sind.


Jung-Senioren-Schach-Open findet nicht statt


Traditionelles Turnier mit Denksportlern aus mehreren Nationen coronabedingt abgesagt/23. Auflage vom 22. bis 28. November 2020 im AktiVitalhotel Bad Griesbach fällt heuer aus /Senioren-Weltmeister Vladimir Okhotnik hatte zugesagt

Bad Griesbach (29.10.20) – Gegen Corona hat die Schachgöttin Caissa keine Chance: Die 23. Auflage des Jungsenioren-Schach-Turniers in Bad Griesbach fällt heuer ins Wasser. Rund 40 Denksportlerinnen und Denksportler aus mehreren Nationen waren vom 22. bis 28. November 2020 im AktiVital Hotel in der niederbayerischen Kurstadt unter der Schirmherrschaft von Bürgermeister Jürgen Fundke erwartet worden.

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„Wir hätten auch unter schwierigen Bedingungen gespielt. Nach dem Lockdown-Beschluss der Bundesregierung bleibt überhaupt keine Wahl“, sagt Turnierorganisator Josef König (Pfarrkirchen). Das Schutz- und Hygienekonzept für den Wettkampfbetrieb im Schach des bayerischen Schachbundes sah unter anderem Desinfektions-, Lüftung- und Mindestabstandsregel vor. Zuschauer hätten sich nicht im Turniersaal aufhalten dürfen.

Die Meldungen für das Senioren-Open waren vielversprechend: Als Turnierfavorit war der zweifache Senioren-Weltmeister Vladimir Okhotnik (70) mit 2359 ELO-Wertungszahl gemeldet, der aus der Ukraine stammt und für Frankreich startet. Vorjahressieger Ivan Hausner (ELO 2338) aus Tschechien hatten ebenfalls zugesagt, seinen Turniererfolg zu verteidigen. Als stärkte Dame wäre die mehrmalige österreichische Staatsmeisterin Helene Mira (ELO 2082/Bregenz) nach einem starken Auftritt im Vorjahr ins Rennen gegangen.

Nach dem Steigen der Inzidenzwerte in der Region hatten laut König bereits einige Teilnehmer abgesagt. Nach der Absage ist vor dem Turnier: Die Planungen für die traditionelle Denksportveranstaltung, die einen festen Platz im Kalender hat, laufen. „Wenn die Zusagen der Spitzenspieler Bestand haben, kommt im nächsten Jahr ein spannendes Turnier zustande“, hofft König.

Die angemeldeten Spieler werden benachrichtigt.
www.koenig-online.de/schach/gri2020/gri2020.html

+ + + „Gewalt kennt kein Geschlecht“ + + +

[Pressemappe zum Pressegespräch vom 26.10.2020 als PDF]

MÜNCHEN (26.10.20) – Immer mehr Männer werden Opfer häuslicher Gewalt. Internationale Studien gehen davon aus, dass beide Geschlechter in partnerschaftlichen Auseinandersetzungen 50 Prozent der Taten ausüben. „Gewalt hat und kennt kein Geschlecht“, sagte David Müller, Sprecher der bundesweiten geschlechterpolitischen Interessengemeinschaft Jungen, Männer und Väter (IG JMV) am Montag vor Journalisten in München.

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Die IG JVM stützt die Aussage, dass die Gewalt je zur Hälfte von Männern und Frauen ausgeht, auf die Auswertung von weltweit 270 Studien mit 440.000 Teilnehmern. Im Zweifel bleibe lediglich, so Müller, welches Geschlecht stärker von Gewalt betroffen sei oder welches Geschlecht häufiger zuerst zuschlage. Wenn nur einer der Partner gewalttätig ist, werde der Mann etwas häufiger zum Opfer als die Frau. Bei Gewalt gegen Kinder seien überwiegend (80 Prozent) Mütter die Täterinnen, etwa bei Kindstötung.

Für einen gleichberechtigten Schutz von Opfern fordert die Initiative, bundesweit geschlechtsunabhängige Gewaltschutz- statt Frauenhäuser zu installieren. Die Gewalt gehe von einer Person aus dem Umfeld aus, aber nicht vom ganzen anderen Geschlecht. Deshalb sollten Gewaltschutzhäuser nach dem Beispiel von Norwegen oder Finnland beiden Geschlechtern Schutz bieten, so Müller.

Das bisherige Bundesministerium für Familien, Senioren, Frauen und Jugend (BMFSFJ) soll nach Ansicht der Initiative zerschlagen werden. Das Ministerium kümmere sich seit über 20 Jahren nur um Gewalt an Frauen und habe die andere Geschlechterseite völlig ausgeblendet. Die Kooperation des Ministeriums mit extremistischen Elementen der autonomen Frauenbewegung habe zu einem neuen Weg der Totalkonfrontation gegenüber der männlichen Hälfte der Bevölkerung geführt, kritisiert Müller.

Die Interessengemeinschaft Jungen, Väter und Männer (IG JVM) ist eine überparteiliche bundesweite geschlechterpolitische Initiative, die von den drei Männerorganisationen MANNdat e. V. (Weingarten), Trennungsväter e. V. (Amberg) und Väterbewegung e. V. (Viersen) getragen wird. Dahinter stehen rund 300 Mitglieder (http://www.ig-jungen-männer-väter.de).



www.koenig-online.de/pressefach_ig_jmv.html



+++ Gewalt kennt kein Geschlecht +++

Einladung zum Pressegespräch der bundesweiten Interessengemeinschaft Jungen, Männer und Väter (IG JMV) am Montag, 26. Oktober 2020, um 10.30 Uhr im Presseclub München (Marienplatz 22, 80331 München)



MÜNCHEN – Nimmt die aktuelle Bundesregierung die partnerschaftliche Gleichberechtigung wirklich ernst? Die bundesweite Interessengemeinschaft Jungen, Männer und Väter (IG JMV) zweifelt an, dass beide Geschlechter von der Politik wirklich gleichberechtigt werden, wie ein Ende September 2020 herausgegebenes Dossier suggeriert. Dazu gibt die Männerinitiative einen aktuellen Stand zur häuslichen Gewalt in der Forschung, die im Widerspruch zur „Vermutungskultur“ des Bundesministeriums für Familie, Senioren, Frauen und Jugend (BMFSFJ) gerade in Zeiten der Corona-Pandemie steht. Deshalb stellt sich für die Initiative auch die Frage, ob „heilige Kühe“ wie das Dogma „Gewalt ist männlich“ geschlachtet werden müssen. Ist die Kooperation der Politik mit feministischen Organisationen ein Grund für die Ungleichbehandlung? Muss das Phänomen „häusliche Gewalt“ überhaupt typischerweise mit einem Geschlecht verbunden werden? Können geschlechtsneutrale „Gewaltschutzhäuser“ statt „Frauenhäuser“ in der Praxis mehr Schutz bieten? Das Bundesfamilienministerium hat es nach Ansicht der Männerinitiative in den letzten zwei Jahrzehnten versäumt, das Problem der Gewalt in Familien konstruktiv anzugehen. Kann die Zerschlagung des bisherigen Bundesfamilienministeriums ein Weg zu mehr Gleichberechtigung sein? Die Interessengemeinschaft Jungen, Männer und Väter nimmt zu diesen Fragen in der Familien- und Geschlechterpolitik Stellung und lädt zum

Pressegespräch
am Montag, 26. Oktober 2020, um 10.30 Uhr

im PresseClub München
Marienplatz 22
80331 München
Tel. 089/26024848
www.presseclub-muenchen.de

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Als Ansprechpartner stehen zur Verfügung:

• David Müller, Sprecher der bundesweiten Interessengemeinschaft Jungen, Männer und Väter (IG JMV), MANNdat. e. V. (Köln), E-Mail: david.mueller@manndat.de

• Thomas Penttilä, 1. Vorsitzender Trennungsväter e. V. (91275 Auerbach/Oberpfalz), Telefon: +49-170-64511010, E-Mail: thomas.penttilae@trennungsvaeter.de

Die IG JMV versteht sich als überparteilicher bundesweiter Zusammenschluss von Männer- und Väterinitiativen wie z. B. MANNdat e. V., Väterbewegung und Trennungsväter e. V. mit rund 300 Mitgliedern.

Corona-Richtlinien und Anmeldung: An der Veranstaltung können aufgrund der aktuellen Distanzregeln maximal 26 Kolleginnen und Kollegen vor Ort im PresseClub teilnehmen. Wir bitten alle Interessierten, sich spätestens 24 Stunden vor Veranstaltungsbeginn per E-Mail (info@koenig-online.de) zu akkreditieren, da nur dann eine Teilnahme möglich ist. Für Desinfektion und maximal mögliche Belüftung ist gesorgt; das Tragen einer Atemschutzmaske ist obligatorisch. Der Konferenzraum des PresseClubs ist nach den aktuellen Distanzregeln bestuhlt.

Für Kolleginnen und Kollegen, die nicht vor Ort teilnehmen können: Wer Fragen an die Gesprächspartner stellen möchte, kann diese vorab an das Pressebüro König (info@koenig-online.de) mailen. Wir stellen Ihre Fragen soweit möglich in der Konferenz mit Namensnennung.

Technischer Hinweis: Aus Kapazitätsgründen bitten wir alle teilnehmenden Berichterstatter auf einen Onlinezugang während der Veranstaltung zu verzichten. Bitte keine Nutzung insbesondere von Soliton, LiveU, Webstreamingdiensten, facebook-Livemodus, Telecasting- und Simulcast-Systemen oder iCloud etc. während der Veranstaltung.

Alle Interessierten können das Pressegespräch auf dem YouTube-Kanal des Presseclub München live an der Konferenz teilnehmen. Nach Ende der Veranstaltung wird die Übertragung als Video sowohl auf dem YouTube- als auch auf dem Facebook-Kanal zur Verfügung stehen. Bitte abonnieren Sie die entsprechenden Social-Media-Kanäle.

Um Anmeldung zum Pressegespräch wird gebeten unter Tel. 08561/910771 oder E-Mail: josef.koenig@koenig-online.de



+++ „Großprojekt ABS 38 kommt voran“ +++


Bayerns Bahn-Chef Klaus-Dieter Josel trifft FDP-Heimatabgeordnete Sandra Bubendorfer-Licht



MÜHLDORF (14.10.20/jk) – „Die Ampel steht auf grün. Es geht voran“, zeigt sich Bayerns Bahn-Chef Klaus-Dieter Josel positiv gestimmt. Nach den derzeitigen Planungen kann die zweigleisige Ausbaustrecke München – Mühldorf – Freilassing um das Jahr 2030 unter Verkehr genommen werden, sagte der Konzernbevollmächtigte der Deutschen Bahn AG für den Freistaat Bayern in einem Treffen mit der liberalen Bundestagsabgeordneten Sandra Bubendorfer-Licht am Montag im liberalen Bürgerbüro in Mühldorf.

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Der Planungsauftrag für das 145 Kilometer lange Großprojekt ABS 38 ist nach den Worten von Josel uneingeschränkt gegeben. Das Projekt ist im Bundesverkehrswegeplan 2030 im vordringlichen Bedarf verzeichnet, damit kann der zweigleisige Ausbau und die Elektrifizierung der Strecke vorangetrieben werden. Laut Josel sind insbesondere einige Kreuzungsfragen in Dorfen, Kirchanschöring und Fridolfing offen. Er zeigte sich optimistisch, dass diese Fragen geklärt werden. Eines der größten Bauvorhaben der Bahn in Bayern soll den Personen- und Güterverkehr ertüchtigen und die Menschen aus Klimaschutzgründen zum Umsteigen vom Individualverkehr auf den Öffentlichen Nahverkehr bringen. Nach dem Ausbau können die Züge bis zu 200 Kilometer pro Stunde fahren, derzeit maximal 120 bis 140 Kilometer pro Stunde. Als weitere Strecke in Ostbayern ist die Verbindung zwischen Landshut und Mühldorf im vordringlichen Bedarf des Bundesverkehrswegeplanes 2030 aufgeführt. Hier soll die eingleisige Strecke elektrifiziert werden.

„Der Ausbau der wichtigen Verbindung zwischen München und Mühldorf bringt die Menschen schneller in die Landeshauptstadt und zurück“, sagte die FDP-Heimatabgeordnete Sandra Bubendorfer-Licht. Die Ampfinger Abgeordnete nutzt selbst oft die Bahn und freut sich auf die Verbesserungen. Außerdem werde mit dem Ausbau der Güterverkehr vom und ins bayerische Chemiedreieck verbessert.

SOB bewirbt sich um Liniennetz
Die regionale Tochter Südostbayernbahn (SOB) ist laut Josel „gut aufgestellt“. Der bayerische Bahnchef, gelernter Volkswirt mit Schwerpunkt Verkehrspolitik, hat 1990 dort im Unternehmen angefangen und in Mühldorf den Linienstern eingeführt. Deshalb sieht er die Ausschreibung um das südostbayerische Liniennetz mit Spannung, um das sich die Deutsche Bahn-Tochter Südostbayernbahn (SOB) bewerben wird. Neben der verbesserten Ausstattung der Züge plant der Freistaat Bayern ab 2024 auf einigen Linien Triebwagen mit Wasserstoff zum Einsatz kommen zu lassen. In Mühldorf könnte dann eine Wasserstoff-Tankstelle entstehen.

Der Versuchsbetrieb zum „autonomen Fahren“ im niederbayerischen Bad Birnbach (Lkr. Rottal-Inn) soll fortgesetzt werden, wenn eine neue Fahrzeuggeneration auf den Markt kommt. Der autonome Bus funktioniert laut Josel „sehr gut“ und werde vor Ort „voll akzeptiert“. Die Linie 7015 wird von der Deutsche Bahn-Tochter Regionalbus Ostbayern GmbH zwischen dem Bahnhof und dem Marktplatz eingesetzt. „Wir bleiben am Thema dran“, sagt Josel. „Die Deutsche Bahn sammelt in Bad Birnbach wertvolle Erfahrung für die Weiterentwicklung dieser neuen Technologie.“


Bildtext: Die Planung der Strecke München-Mühldorf-Freilassing kommt voran: Bayerns Bahnchef Klaus-Dieter Josel traf die FDP-Bundestagsabgeordnete Sandra Bubendorfer-Licht im liberalen Bürgerbüro in Mühldorf (Foto: Josef König).



Weitere Infos



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+++ Führendes US-Cannabis-Unternehmen kommt nach Europa +++

ZILIS bietet mit ULTRACELL ein wasserlösliches CBD-Öl an, das mit 94 Prozent mehr Bioverfügbarkeit aufwartet/Top-Leader der ersten Stunde in Europa gesucht
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Führendes amerikanisches Hanf-Unternehmen startet in Europa durch: ZILIS sucht in allen euroäischen Ländern Top-Leader der ersten Stunde! Mehr Informationen über ZILIS. Für Rückfragen erreichen Sie mich unter 0171/4459706. Leading US-Hemp Company comes to Europe: Become Top-Sales Distributor from the very beginning! More Information.

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Wir suchen Vertriebspartner der ersten Stunde in den europäischen Ländern Deutschland, Österreich, Schweiz, Polen, Tschechien, Slowakei, Ungarn, Rumänien, Bulgarien, Litauen, Lettland, Estland, Italien, Malta, Griechenland, Frankreich, Niederlande, Belgien, Luxembourg, Dänemark, Schweden, Norwegen, Island, Irland, Großbrittanien, Serbien, Kroatien, Slowenien, Zypern. Hier geht es weiter:
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+++ "Die Leuchtkraft des heiligen Nepomuk" +++


Sechs Jahrzehnte nach Auftrag für eine Farbfensterkehrt Erika Graswald-Böhme in ihren Geburtsort Bayerisch-Eisenstein



BAYERISCH EISENSTEIN (jk) - Sechs Jahrzehnte nach dem Auftrag für ein Farbfenster in der Pfarrkirche ihres Geburtsortes Bayerisch Eisenstein begegnet Glasmalerin Erika Graswald-Böhme ihrem Werk neu.

PresseClub München im Gespräch:

+ + + „Egal, ob sich Leute CBD-Öl ins Gesicht schmieren“ + + +

Bundesdrogenbeauftrage Daniela Ludwig gegen Legalisierung von Cannabis, aber für eine differenzierte Sichtweise



München (22.09.20/jk) – Beim Thema Freizeit-Cannabis kennt sie weiter kein Pardon. Eine Legalisierung kommt für sie nicht in Frage: „Es ist kein harmloser Stoff. Je weniger Konsumenten, umso besser“, betonte Bundesdrogenbeauftragte Daniela Ludwig, MdB, am Dienstagvormittag im Presseclub-Gespräch mit Moderatorin Kerstin Tschuck.

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Dennoch differenziert die 45-jährige Rosenheimer Bundestagsabgeordnete „drei Paar Schuhe“ Cannabis: Nutzhanf/CBD, Medizinal-Cannabis und Freizeitkonsum. Unkompliziert ist für Ludwig der Umgang mit Nutzhanf und dem nicht-rauschaktiven Stoff Cannabidiol (CBD): „Wer sich CBD-Öl ins Gesicht schmieren will, okay!“ Dabei passt allerdings nicht ins Bild, wie Wenzel Cerveny vom Cannabis Verband Bayern (CVB) hinweist, dass Landwirte Drogen-Ärger bekommen, wenn sie Hanftee an Endverbraucher verkaufen.

„Wohlwollend begleiten“ will Ludwig das Thema „Medizinal-Cannabis“. Das 2017 in Kraft getretene Cannabis als Medizin-Gesetz sei inzwischen angepasst worden, so dass die Hürden für Patienten nicht mehr so hoch seien. Inzwischen seien 140 Studien gestartet worden, für bestimmte Krankheiten, etwa bei Multipler Sklerose, ließen sich Erfolge nachweisen. Das Alternativangebot Medizinal-Cannabis sei als letzte mögliche Therapieform vertretbar. Gut geregelt sieht Ludwig das Autofahren für Cannabis-Patient: „Die Rechtslage ist klar. Cannabis-Patienten sollten ihre Medizin nicht unmittelbar vor der Fahrt einnehmen.“ Über das ärztliche Rezept weise der Patient den erlaubten Besitz von Cannabis nach. „Die Polizei weiß, wie sie den Fall behandeln muss“, betont Ludwig.

Die bundesweit unterschiedlichen Vollzugsrichtlinien der Polizei in Bezug auf Cannabis-Mengen will die Drogenbeauftragte angehen. Es sei nicht objektiv nachvollziehbar, wenn man in Bayern mit sechs Gramm bestraft wird, in Berlin mit 15 Gramm in der Hosentasche ungestraft unterwegs sein darf. Die Diplom-Juristin plädiert für eine einheitliche Linie. Weniger hart soll ihrer Ansicht nach mit Cannabis-Jugendsünden umgegangen werden. „Wer mit 16 einmal mit Cannabis erwischt wird, soll später keine Schwierigkeiten beim Führerschein bekommen.“ Statt der „strafrechtlichen Keule“ will sie bei jüngeren Erst-Konsumenten mehr auf Prävention setzen.

Daniela Ludwig hat sich zur Aufgabe gemacht „Sucht zu entstigmatisieren“. Das Thema soll „raus aus der Ecke mitten in die Gesellschaft“, sagte die Bundesdrogenbeauftragte, die seit gut einem Jahr im Dienst ist. Der Corona-Lockdown im März 2020 sei zu einem „worstcase“ für Suchtkranken geworden. Das Abtauchen in das Home-office habe auch die Vertriebswege für Suchtkranke geändert. Der Konsum bei Alkohol habe sich vom stationären Denken stärker in die häusliche Wohnung verschoben. Trotz des Lockdowns seien die Mengen an Kokain auf dem Markt unverändert geblieben. Zur Sucht zählt Ludwig auch eine überzogene Handy- und Internet-Nutzung. Die Kinder und Jugendlichen müssten fit für die Digitalisierung sein. Dennoch sollten Eltern die Zeiten der Handynutzung kontrollieren. Mit der Präventionskampagne „Familie.Freunde.Follower“ hat sie sich für den gesunden Umgang mit digitalen Medien stark gemacht. Ganz verbieten will Ludwig fiese Kostenfallen im Internet. Da werden Apps zunächst gratis angeboten, entpuppen sich aber später als teure Überraschung. Diese sogenannten In-App-Käufe sollten ihrer Meinung nach verboten werden.

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Drogenpolitik in Corona-Zeiten: Die Bundesdrogenbeauftragte Daniela Ludwig, MdB, (rechts) im Gespräch mit Moderatorin und PresseClub-Vize Kerstin Tschuck.

Hanf-Maske als Geschenk: Wenzel Cerveny vom Cannabis Verband Bayern überreichte nach dem Gespräch Masken aus dem nachhaltigen Rohstoff an Daniela Ludwig. (Fotos: Josef König)

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Effiziente und effektive Weiterbildung:

+++ Nicht nur in Corona-Zeiten: Flexibel und mobil BWL lernen +++


Intensiv-Fernlehrgänge „Betriebswirtschaft“ und „Immobilienökonomie“ sowie der Kompaktlehrgang „Finanzmanagement“ starten am 15. Oktober 2020 [Pressemitteilung vom 17.03.2020 als PDF]

BWL-Institut BASEL (22.09.20/pm) – Flexibel und mobil BWL lernen: Wer sich intensiv mit den Kernthemen der Betriebswirtschaftslehre auseinandersetzen will, kann sich für die nächsten Fernlehrgänge am Betriebswirtschaftlichen Institut & Seminar Basel einschreiben, die am 15. Oktober 2020 in eine neue Auflage gehen. „Nicht nur in Corona-Zeiten bietet Distance Learning die effiziente, effektive und nachhaltigste Form der Weiterbildung: In der digitalisierten Welt dienen EBook, Laptop, Tablet und Smartphone als ideale Helfer, neues Fachwissen zu lernen“, betont Studienleiter Dr. Ralf Andreas Thoma vom Betriebswirtschaftlichen Institut & Seminar Basel. Das Institut verfügt über mehr als 20 Jahre Erfahrung als Distance-Learning-Anbieter.

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Die modular aufgebauten Fernlehrgänge sind laut Dr. Ralf Andreas Thoma das ideale Instrument, um unabhängig von Ort und Zeit selbstbestimmt, seine beruflichen Aufstiegschancen zu verbessern. Das Betriebswirtschaftliche Institut & Seminar Basel hat sich mit dem Fokus Betriebswirtschaftslehre auf unterschiedliche Weiterbildungsangebote spezialisiert, die in einer Auszeit, im Homeoffice oder neben dem Hauptberuf am Abend oder an Wochenenden absolviert werden können. Die modular aufgebauten Fernlehrgänge „Betriebswirtschaft“, „Finanzmanagement“ und „Immobilienökonomie“ starten am 15. Oktober 2020. „Nur wer eine Bilanz lesen kann und Einblick ins Controlling hat, macht in der digitalisierten Welt als Nicht-Ökonom die wichtigen Schritte auf der Karriereleiter“, sagt Studienleiter Dr. Ralf Andreas Thoma.Betriebswirtschaftliche Institut & Seminar Basel AG/Atlas Business Language ABL GmbH

Der Fernlehrgang „Betriebswirtschaft“ ist auf die Bedürfnisse von Führungs- und Führungsnachwuchskräften zugeschnitten, die sich zur Ergänzung ihres Fachwissens umfassende betriebswirtschaftliche Kenntnisse aneignen möchten. Der in zehn Module unterteilte Studiengang, der bereits zum 44. Mal aufgelegt wird, schließt als Dipl.-Betriebsökonom (BI) ab. Praxisrelevante Kenntnisse in „Betriebswirtschaft“ stehen im Fokus des Fernlehrgangs: Neben einer Einführung geht es um das Rechnungswesen (Bilanz und GuV, Kosten- und Leistungsrechnung), um Controlling, Marketing, Finanzierung, Investitionsrechnung sowie zwei Kapitel der Unternehmensführung und einen Abstecher in die Volkswirtschaftslehre. Der Lehrgang ist auch in einer englischsprachigen Version als „Intensive Course in Business Administration“ möglich. Wer sich einen Eindruck von den Lehrgängen verschaffen will, kann Auszüge aus den Lehrgangsunterlagen kostenlos und unverbindlich unter www.bwl-institut.ch einsehen.

Der Kompaktlehrgang „Finanzmanagement“ richtet sich speziell an karriereorientierte Fach- und Führungskräfte aus dem Finanzbereich (Abschluss als Dipl.-Finanzökonom (BI)). Die sechs- bis neunmonatige Weiterbildung, ebenfalls in 44. Auflage, umfasst alle im Finanzbereich relevanten Themen der Betriebswirtschaftslehre. Das Studium gliedert sich in sechs Module: Einführung in die Betriebswirtschaftslehre, Rechnungswesen I: Bilanz und GuV, Rechnungswesen II: Kosten- und Leistungsrechnung, Controlling, Finanzierung und Investitionsrechnung. Das Kompaktstudium ist auch in einer englischsprachigen Version als „Compact Course in Business Administration“ möglich.

Der Intensivlehrgang „Immobilienökonomie“ richtet sich speziell an Fach- und Führungskräfte aus Immobilien-, Versicherungs- und Finanzwirtschaft, die sich auf einen nächsten Karriereschritt vorbereiten wollen. Der neun- bis zwölfmonatige berufsbegleitende Fernlehrgang wird inzwischen zum 35. Mal angeboten. Die Kursteilnehmer lernen die klassischen BWL-Bausteine von Rechnungswesen, Bilanz, Gewinn- und Verlustrechnung, Kosten- und Leistungsrechnung, Immobilienmarketing, Facility Management, Immobilienfinanzierung bis hin zur Immobilienbewertung. Ein erster Einblick in die auf mobiles Lernen zugeschnittenen Lehrgangsunterlagen ist kostenlos und unverbindlich unter www.bwl-institut.ch möglich.

Betriebswirtschaftliche Institut & Seminar Basel AG/Atlas Business Language ABL GmbH

Die Betriebswirtschaftliche Institut & Seminar Basel AG bietet seit 1999 als privates Weiterbildungsinstitut ein praxisorientiertes effizientes Studienangebot. Das Institut hat im März 2007 das eduQua-Zertifikat erhalten. Das Schweizerische Qualitätszertifikat für Weiterbildungsinstitutionen wurde im März 2020 erneut bestätigt. Außerdem ist das Institut Mitglied im Schweizerischen Verband für Erwachsenenbildung (SVEB) und der European Association of Distance Learning (EADL). Weitere Infos unter www.bwl-institut.ch. Die Atlas Business Language ABL GmbH als Schwesterunternehmen der Betriebswirtschaftliches Institut & Seminar Basel AG hat sich seit 2001 auf Sprachkurse, insbesondere für Firmenkunden, in allen Geschäftssprachen spezialisiert. Zu den Kunden zählen internationale Konzerne wie Canon, Sunrise, Würth, MAN oder Credit Suisse. Alle ABL-Trainer sind diplomierte Sprachlehrer mit mindestens drei Jahren Berufserfahrung. Dies garantiert einen lebendig gestalteten, auf die individuellen Bedürfnisse der Teilnehmer zugeschnittenen Unterricht. Weitere Infos unter www.atlas-business-language.ch.

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Atlas Business Language ABL GmbH



+++ FDP-Mittelstandsgespräch: „Am Bau kommt die Corona-Krise mit Verzögerung“ +++


Unternehmer Klaus Schultheiss (Burghausen-Lindach) warnt vor einem konjunkturellen Einbruch/Sein Rat: Degressive Abschreibung für Immobilien wieder einführen



BURGHAUSEN (02.09.20) – An der Baubranche ist die Corona-Krise bisher fast spurlos vorüber gegangen. „Die vollen Auftragsbücher werden bis in den Herbst 2021 abgearbeitet sein, dann kommt der konjunkturelle Einbruch mit voller Wucht“, warnte Klaus Schultheiss, geschäftsführender Gesellschafter der Schultheiss GmbH in Burghausen-Lindach, bei einem FDP-Mittelstandsgespräch mit der Bundestagsabgeordneten Sandra Bubendorfer-Licht (Ampfing) am Freitag. Der Altöttinger FDP-Kreisvorsitzende Konrad Kammergruber hatte das Gespräch, bei dem auch die Burghauser Stadträtin und FDP-Ortsvorsitzende Dr. Birgit Schwab teilgenommen hat, initiiert.

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Seine Prognose des konjunkturellen Abschwungs am Bau untermauert Unternehmer Klaus Schultheiss mit den stark gesunkenen Bauvoranfragen vor allem in gewerblichen Sektor. Dieser Indikator lässt seiner Ansicht nach blutrote Zahlen nach dem Winter 2021/22 befürchten. Noch seien die Auftragsbücher am Bau voll. Derzeit baut Schultheiss als Bauträger 50 barrierefreie Wohnungen – „mit eigener Belegschaft“, wie er mit Blick auf die Diskussion um Werkverträge besonders betont. „Wir leiden unter dem System Tönnies“, beklagt der Unternehmer und FDP-Fraktionsvorsitzender im Stadtrat Burghausen. Es sei besonders unangenehm, dass der Staat nichts dagegen unternehme, wenn sich Unternehmen einen Wettbewerbsvorteil erschleichen. Auch das Handwerk leide unter dem System. Deshalb begrüßt es Schultheiss, dass Anfang 2020 die Meisterpflicht in zwölf Handwerksberufen wieder eingeführt worden ist. Sein Fazit: „Der Meister muss wieder etwas gelten.“

Amerikanische Konzerne in Europa besteuern
Als Mittelständler beklagt Klaus Schultheiss noch immer überbordende Bürokratie gegenüber den kleinen Unternehmen, während die internationalen Konzerne kaum Steuern zahlen. Deshalb plädiert er auch dafür, Google, Amazon & Co. europaweit zu besteuern. Die amerikanischen Konzerne dürfen seiner Ansicht nach nicht ungeschoren davonkommen. Äußerst verwundert war er allerdings darüber, dass bei ihm genau dann eine Steuerprüfung angekündigt wurde, als die Corona-Krise eine Schließung des Hauses nötig machte. „Wir hatten zu dieser Zeit wirklich andere Probleme.“

Schultheiss begrüßt die für ein halbes Jahr geltende Mehrwertsteuer-Senkung von 19 auf 16 Prozent. Dies habe bei den Handwerksumsätzen zu Impulsen geführt. Der Lockdown habe dazu beigetragen, dass viele Privatleute das Heim verschönert und ausgebaut hätten. Dies habe bei ihm zu einem Mehrabsatz im Bereich Markisen und Sonnenschutz geführt. Der Unternehmer spricht sich dafür aus, zur Bewältigung der Corona-Krise am Bau die degressive Abschreibung mit zehn Prozent zu Beginn wieder einzuführen. Dies könnte den zu erwartenden Auftragseinbruch abfedern und Unternehmen und Privatleute dazu animieren, trotz der Unsicherheit aufgrund der Corona-Krise weiter zu investieren.

FDP fordert weniger staatliche Auflagen
Die FDP-Bundestagsabgeordnete Sandra Bubendorfer-Licht wies darauf hin, dass die degressive Abschreibung für Wohn – und Gewerbeimmobilien möglichst schnell eingeführt werden sollte. Es sei eine Forderung der FDP Bayern, schnell und günstig neuen Wohnraum zu schaffen, damit Wohnen wieder bezahlbar wird. Aber auch für den Bau von Gewerbeimmobilien könnten damit Impulse geschaffen werden. Die Freien Demokraten wollen nicht länger zusehen, wie staatliche Auflagen, Gesetze und Verordnungen die Baukosten immer weiter explodieren lassen. Die Wiedereinführung der degressiven Abschreibung auf Wohnimmobilien sei ein Kernelement, um den Wohnungsbau zu stimulieren, so Bubendorfer-Licht.

Niederlassungen in Niederbayern und der Oberpfalz
Seit über 60 Jahren bürgt der Name Schultheiss für Qualität und Zuverlässigkeit. 1956 haben Heinz und Hilde Schultheiss das Unternehmen gegründet. Der gelernte Raumausstatter- und Parkettlegermeister Klaus Schultheiss hat das Unternehmer 1989 mit zehn Mitarbeitern übernommen. Seit 2000 präsentiert die Schultheiss GmbH in Burghausen-Lindach die ganze Welt rund um Bauen und Wohnen und versteht sich als regionaler Dienstleister rund um den Haus- und Gewerbebau. Das Unternehmen mit Zweigniederlassungen im niederbayerischen Kößlarn (Lkr. Passau) und im oberpfälzischen Tegernheim (Lkr. Regensburg) fungiert als Partner und Generalunternehmer für Planer, Firmenkunden und private Bauherren. Innerhalb der letzten 30 Jahre ist die Mitarbeiterzahl in der Firmengruppe auf ca. 100 Mitarbeiter angewachsen.

Regionales Wirtschaftsgeschehen im Blick
Mit dem Mittelstandsgespräch will die FDP Altötting dazu beitragen, dass die Mandatsträger einen Einblick in das regionale Wirtschaftsgeschehen erhalten. „Es ist wichtig, dass unsere Abgeordnete die Themen und Sorgen des Mittelstands kennt. Es sei deswegen sehr zu begrüßen, dass Frau Bubendorfer-Licht jede Gelegenheit für solche Ortstermine nutzt“, so Kreisvorsitzender Konrad Kammergruber. „Genau solche innovativen und zukunftsfähigen Mittelständler wie die Schultheiss GmbH brauchen wir in Burghausen neben der großen Industrie. Denn nur so haben wir eine starke Wirtschaft in einer dann auch wettbewerbsfähigen Region“, betonte die Burghauser FDP-Ortsvorsitzende und Stadträtin Dr. Birgit Schwab.

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Mittelstand im Blick (v.l.): FDP-Kreisvorsitzender Konrad Kammergruber, Unternehmer Klaus Schultheiss, FDP-Bundestagsabgeordnete Sandra Bubendorfer-Licht und die Burghauser Stadträtin und FDP-Ortsvorsitzende Dr. Birgit Schwab. (Foto: Josef König/Abdruck honorarfrei)

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+ + + Klaus Wiedmann führt Schachclub Rottal-Inn e. V. + + +

53-jähriger Bankkaufmann wird Nachfolger von Patrick Bensch/Josef König neuer 2. Vorsitzender/Coronabedingt unterbrochene Saison 2019/2020 wird an zwei Septemberwochenenden zu Ende gespielt/Neues Spiellokal: Pizzeria Fiume, Eggenfeldener str. 6, Pfarrkirchen


PFARRKIRCHEN (02.09.20/jk) – Führungswechsel am Schachbrett: Klaus Wiedmann ist nach dem Rücktritt von Patrick Bensch zum ersten Vorsitzenden des Schachclub Rottal-Inn e. V. gewählt worden. Die Mitglieder wählten den 53-jährigen Bankkaufmann aus Eggenfelden für vier Jahre an die Spitze. Als neuer 2. Vorsitzender wurde Josef König (Pfarrkirchen) in der außerordentlichen Mitgliederversammlung im neuen Spiellokal „Pizzeria Fiume“ gewählt.

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Klaus Wiedmann bedankte sich bei Patrick Bensch für seinen unermüdlichen Einsatz. Patrick Bensch hatte den Schachclub Rottal-Inn e. V. seit der Gründung, also mit der Fusion der beiden Nachbarvereine aus Eggenfelden und Pfarrkirchen, im Jahr 2007 geleitet. Höhepunkt sei der Aufstieg 2010 in die bayerische Oberliga gewesen. Mit über 60 Mitgliedern zählen die Rottaler Denksportler zu den führenden Vereinen Niederbayerns.

Unter der Wahlleitung von Konrad Maier sowie den Beisitzern Josef Staller und Georg Putz wurden die Wahlen ohne Gegenkandidaten zügig durchgeführt. Klaus Wiedmann erhielt bei einer Enthaltung zwölf Stimmen und wurde damit zum neuen Vorsitzenden gewählt. Auf Josef König entfielen im Wahlgang um den 2. Vorsitz bei zwei Enthaltungen elf Stimmen. Kassier Hans Wagner (Pfarrkirchen), Jugendwart Gerhard Angermeier (Falkenberg) und Schriftführerin Eva-Maria Kainz (Pfarrkirchen) erhielten zwölf Stimmen bei jeweils einer Enthaltung. Die Kassenprüfer Dr. Hans-Ulrich Rueß und Konrad Maier wurden einstimmig gewählt.

Nach der Corona-Krise treten die Rottaler Denksportler erstmals wieder an die Schachbretter. Die abgebrochenen Ligen-Wettkämpfe der Saison 2019/20 werden am 13. und 20. September mit den Runden 8 und 9 nachgeholt. Für die erste Mannschaft in der Landesliga Süd geht es gegen Tabellenführer Gröbenzell und Tabellendritten Münchner SC II um den Klassenerhalt. Erst am 27.09.20 ist dann Meldeschluss für die kommende Saison. Die erste Runde der neuen Saison 20/21 beginnt am 15. November 2020.

Die Spielabende des Schachclub Rottal-Inn finden freitags ab 19 Uhr in der Pizzeria „Fiume“, Eggenfeldener Str. 6, 84347 Pfarrkirchen, statt.

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- Neuer Vorsitzender des Schachclub Rottal-Inn
- Neue Führungsmannschaft beim Schachclub Rottal-Inn: Klaus Wiedmann mit den weißen Steinen leitetet die Geschicke des Schachclubs Rottal-Inn, 2. Vorsitzender ist neu: Josef König, das Team ergänzen (stehend) Schatzmeister Hans Wagner (v.l.) Eva-Maria Kainz und Jugendleiter Gerhard Angermeier (Falkenberg)

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+++ Antrittsbesuch bei Burghausens Stadtoberhaupt +++


FDP-Bundestagsabgeordnete Sandra Bubendorfer-Licht hat Bürgermeister Florian Schneider ihren Antrittsbesuch abgestattet



BURGHAUSEN (26.08.20) – Die FDP-Bundestagsabgeordnete Sandra Bubendorfer-Licht (Ampfing) hat dem Ersten Bürgermeister der Stadt Burghausen, Florian Schneider (SPD), einen Antrittsbesuch abgestattet. Die liberale Heimatabgeordnete im Wahlkreis 212 (Altötting) wünschte ihm viel Erfolg im Amt und eine gute Zusammenarbeit, auch über Parteigrenzen hinweg.

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Beide Mandatsträger haben aufgrund der Corona-Pandemie mit großen Herausforderungen zu kämpfen. Mit Blick auf die wirtschaftliche Lage der 20.000-Einwohner-Stadt stellt Schneider, der seit dem 1. Mai im Amt ist, fest: „Wenn die Gewerbesteuerzahlungen insbesondere der heimischen Industrie stark rückläufig sein sollten, sind die extrem guten Jahre erstmal vorbei.“

Die liberale Heimatabgeordnete, seit 9. Dezember 2019 im Bundestag, macht sich Sorgen um die Entwicklung der regionalen Wirtschaft und des Arbeitsmarktes. Insofern sei es wichtig, so waren sich beide einig, dass Infrastrukturprojekte wie die Umgehung der Bundesstraße 20 und das Eisenbahnprojekt ABS 38 (Elektrifizierung und zweigleisiger Ausbau von München über Mühldorf nach Freilassing) wichtige Impulse für Stadt Burghausen und die Region bringen. Der Abschnitt Tüßling – Freilassing sei besonders für den Gütertransport aus dem Chemiedreieck an die Mittelmeerhäfen Triest und Koper wichtig.

Als weitere wichtige Säule für die Entwicklung der Stadt und der Region halten die Bundestagsabgeordnete und der Bürgermeister den Aufbau des Campus Burghausen der Technischen Hochschule Rosenheim. Die Verbindung zwischen Theorie im Hörsaal und Praxis in den Betrieben der Region biete viele Perspektiven. Bürgermeister Schneider sieht im Thema „Wasserstofftechnologien“ ein besonderes Potential.

Im Kulturbereich hofft Schneider, dass das international bedeutende kulturelle Aushängeschild der Stadt im nächsten Jahr wieder stattfinden kann. Heuer war die „Jazzwoche“ Corona-bedingt ausgefallen. „Die Planungen für die 51. Auflage im März 2021 laufen.“

Zum Abschied des Antrittsbesuches überreichte Sandra Bubendorfer-Licht einen Bildband über die Bundeshauptstadt Berlin und genoss einen Ausblick vom Rathausfenster auf die längste Burg der Welt.

Bildtext: Antrittsbesuch: Bundestagsabgeordnete Sandra Bubendorfer-Licht besuchte Burghausens Bürgermeister Florian Schneider (Foto: Josef König)

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+++ Intensive Einblicke in die Arbeit der Bergretter +++


FDP-Bundestagsabgeordnete Sabdra Bubendorfer-Licht besuchte die Bergwacht Bad Reichenhall



BAD REICHENHALL (24.08.20) – Die FDP-Bundestagsabgeordnete Sandra Bubendorfer-Licht hat im Rahmen ihrer Sommertour die Bergwacht (BW) Bad Reichenhall besucht. „Die Helfer mit der Liebe zu den Bergen sind für mich Helden, die Wanderer, Kletterer oder Wintersportler aus luftiger Höhe retten“, sagt die Berichterstatterin zum Katastrophenschutz der liberalen Fraktion im Bundestagsinnenausschuss. Dr. Klaus (Nik) Burger, Regionalleiter der Bergwacht Chiemgau und Stefan Strecker, Leiter der Bergwacht Bad Reichenhall, gaben einen intensiven und nahen Einblick in die Arbeit der Bergretter. FDP-Kreisvorsitzender Arno Pichler (Bayerisch Gmain) sowie die Stellvertreter des Kreisverbandes, Susa Engeler (Bad Reichenhall) und Franz Farthofer (Marktschellenberg), hatten die Betreuungsabgeordnete bei ihrem Besuch am Freitag begleitet.

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Nach Artikel 17 des Bayerischen Rettungsdienstgesetzes wird die Bergwacht für die Berg- und Höhlenrettung eingesetzt. Kernaufgaben sind weiterhin die Katastrophenhilfe und die Mitwirkung im Natur- und Umweltschutz. Die Bergwacht Reichenhall ist Teil der BW-Region Chiemgau, einer von sieben Regionen in Bayern, die sich von Schleching im Westen bis zur Landesgrenze zu Österreich im Osten und zum Alpenvorland nördlich der Autobahn A8 bis nach Berchtesgaden erstreckt. 15 Bergwachten mit rund 600 ehrenamtlichen, aktiven Bergrettern leisten laut Regionalleiter Dr. Klaus (Nik) Burger jährlich rund 1.152 Einsätze (2019). Tendenz steigend: Vor zehn Jahren wurden die Bergretter nur zu 887 Einsätzen gerufen. Auch die Zahlen der alpinen Luftrettung steigen kontinuierlich, so Burger.

Im Einsatzbereich Saalachtal rückt die Bergwacht Bad Reichenhall laut Bereichsleiter Stefan Strecker jährlich zu rund 100 Einsätzen aus. Von den dortigen 76 Mitgliedern gehören 46 Einsatzkräfte zum aktiven Dienst. Geleitet werden die Teams von einer Einsatzleiterin und zehn Einsatzleitern. Dazu kommen Spezialisten wie zwei Hundeführer, fünf Canyonretter und ein Spezialist für den Kriseninterventionsdienst (KID). Rund 3.500 Bergretterinnen und Bergretter sind nach Angaben des bayerischen Innenministeriums im Freistaat rund um die Uhr, 365 Tage im Jahre in Bereitschaft und leisten jährlich rund 14.500 Einsätze und Hilfeleistungen. Vor hundert Jahren wurde die Organisation in München gegründet.

Die Bergretter sehen sich einer gestiegenen Erwartungs- und Anspruchshaltung gegenüber. Dabei nehme die gesunde Selbsteinschätzung der Bergtouristen tendenziell ab, wie Regionalleiter Dr. Kaus Burger und Bereichsleiter Stefan Strecker in der Praxis feststellen. Indizien seien die Zunahme von Notruf-Indikationen, die als sogenannte Blockierungen eingeschätzt werden. Bergtouristen folgten den digitalen Routen manchmal blindlings, ohne die Eignung für die alpine Welt zu besitzen. Zudem verführe der schnelle Griff zum Handy zu einer schnelleren Alarmierung. Die finanziellen Risiken einer Rettungsaktion werden bisweilen als minimal angesehen. „Der Notruf 112 erscheint in zunehmendem Maße als eine kalkulierte Kraftreserve der alpinen Selbstverwirklichung“, sagt Regionalleiter und Jurist Dr. Klaus Burger. Es werde erwartet, dass die Bergrettung als „selbstverständliche Dienstleistung zu jeder Zeit, in jedem Gelände und bei jedem Wetter“ kommt.

Erstaunt war die Besuchergruppe über die hohen Anforderungen an die ehrenamtlichen Retter. Neben der Liebe zu den Bergen werde vorausgesetzt, dass angehende Kandidaten das Klettern und das Skifahren beherrschen. Die Ausbildung zur aktiven Einsatzkraft kann im besten Fall in etwa zwei Jahren durchlaufen werden. Interessenten werden laut Stefan Strecker im Sommer und Winter auf Eignung geprüft. Im Sommer liege der Schwerpunkt auf dem Umgang und Klettern mit dem Seil, im Winter ist die Skitechnik und die Lawinenkunde gefragt. „Wenn Interessenten die Tests bestehen, beginnt die eigentliche Ausbildung“, so Strecker. Jeder Anwärter lerne die spezifischen Rettungsgeräte und die Zusammenarbeit im Team kennen. Neben der Kenntnis der Rechnungstechniken werden in der Grundausbildung Notfallmedizin und Luftrettung gelehrt. Auch der Naturschutz kommt in der Ausbildung nicht zu kurz. Ein bayernweites, und wie Burger bemerkt, „weltweit einmaliges“ Übungszentrum in Bad Tölz ermögliche das Training und die Simulation von schwierigen Situationen in der Flugrettung wie auch in der Seilbahnrettung. Sichtungen und Prüfungen erfolgen überörtlich durch das Ausbildungs- und Prüfungsteam der Bergwacht Chiemgau.

Die Finanzierung der Bergrettung steht Burger und Strecker auf drei Säulen. Ein Drittel wird über die Abrechnung der geleisteten Einsätze mit den Krankenkassen eingebracht, ein Drittel finanzieren Förderer und Spender und ein weiteres Drittel steuert der Freistaat bei. Bayern gibt laut Innenministerium im Doppelhaushalt 2020/21 rund 5,3 Millionen Euro die Beschaffung von Fahrzeugen, Rettungsmittel und Funktechnik aus.

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Besuch bei der Bergwacht Reichenhall (v.l.) Stefan Strecker (Leiter BW Reichenhall), Dr. Klaus Burger (Regionalleiter BW Chiemgau), FDP-Bundestagsabgeordnete Sandra Bubendorfer-Licht, FDP-Kreisvorsitzender Arno Pichler (Bayerisch Gmain) sowie die stellvertretenden Kreisvorsitzenden Susa Engeler (Bad Reichenhall) und Franz Farthofer (Marktschellenberg)

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+++ "Gelber Farbfleck tut der Region gut" +++


FDP-Bundestagsabgeordnete Sandra Bubendorfer-Licht als Bewerberin für den Wahlkreis 212 Altötting nominiert



Altötting (19.08.20/pm)- Sandra Bubendorfer-Licht ist als FDP-Kandidatin für die Bundestagswahl 2021 im Wahlkreis 212 Altötting nominiert worden. Die Mitglieder aus den Kreisverbänden Mühldorf und Altötting stimmten mehrheitlich mit nur einer Gegenstimme für die 50-jährige Bundestagsabgeordnete aus Ampfing. "Ein gelber Farbfleck tut der Region gut", sagte die FDP-Innenpolitikerin in ihrer Bewerbungsrede am Montagabend im Altöttinger Gasthaus Andechser-Schex. Die Wahl ohne Gegenkandidaten hatte Landtagsvizepräsident Dr. Wolfgang Heubisch MdL geleitet.

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Konrad Kammergruber, Vorsitzender des federführenden Kreisverbandes Altötting, hatte die Aufstellungssammlung eröffnet. Die FDP im Wahlkreis 212 Altötting nominiere als erste Partei die Direktkandidatin. Mit einem „Wumms“, wie sich auch ein Kanzlerkandidat angekündigt habe, wollen die Freien Demokraten in einen starken Wahlkampf starten, so Kammergruber.

Sandra Bubendorfer-Licht betonte in ihrer Rede, dass es bei der letzten Bundestagswahl 2017 darum gegangen war, dass der organisierte politische Liberalismus wieder in den Bundestag einziehe. Die Vorsitzende des Kreisverbandes Mühldorf war damals auf Platz 13 der bayerischen Landesliste knapp nicht ins Parlament eingezogen. In der Wahlnacht sei um 4.32 Uhr festgestanden, dass der Listenplatz nicht ausreiche. Seit dem 9. Dezember 2019 ist die Ampfingerin für den verstorbenen Jimmy Schulz Mitglied in den Deutschen Bundestag nachgerückt. Dort ist sie Mitglied im Ausschuss für Inneres und Heimat sowie im Petitionsausschuss.

Ein besonderes Anliegen ist Bubendorfer-Licht der Zivil- und Katastrophenschutz, der gerade in der Corona-Krise eine neue Bedeutung erlangt hat. Es sei sinnvoll, mit klaren Strategien und einem kühlen Kopf auf die Gefahren des Corona-Virus zu reagieren. „Wir müssen als Opposition höllisch aufpassen, dass die Regierung nicht über das Ziel hinausschießt“, warnt die Innenpolitikerin. Besonders die Anliegen der Heimat will sie in Berlin vorbringen. Sie sei stolz darauf, als erstes Nicht-CSU-Mitglied den Wahlkreis Altötting und damit den südostbayerischen Raum zu vertreten. Es sei nicht gut, wenn nur eine Partei herrsche, so die Bundestagsabgeordnete: „Ein gelber Farbfleck tut der Region gut.“

Im nächsten Jahr geht laut Bubendorfer-Licht darum, möglichst wieder 10,7 Prozent zu erreichen. Sie wird sich als Bewerberin bei der Aufstellung der bayerischen FDP-Landesliste auf dem Landesparteitag am 21./22. November 2020 in Landshut um aussichtsreichen Platz bewerben.

Landtagsvizepräsident Dr. Wolfgang Heubisch nutzte eine Auszählpause für einen Bericht aus der Landespolitik. Auf dem Höhepunkt der Corona-Krise sei Ministerpräsident Markus Söder (CSU) vorgeprescht. Alle Fraktionen seien gefolgt: „Wir mussten handeln.“ Im Laufe der Zeit sei das „achtgefühl“ des Ministerpräsidenten aber zu viel geworden. Söder habe alle Entscheidungen in die Staatskanzlei gezogen. Dabei sei etwa die Kultur und viele kunstschaffende Soloselbstständige als „Stiefkind“ behandelt worden, sagt der ehemalige Kunst- und Wissenschaftsminister von 2008 bis 2013. Söder sei wenig „kulturaffin“, er spiele in der Oper mit dem Handy. Dabei pocht Heubisch auf den Verfassungsrang: „Bayern ist ein Kulturstaat.“

Das Chaos in der Gesundheitspolitik sei auf die von Söder eingeführte Aufspaltung des Ministeriums in München und Nürnberg zurückzuführen, so der Münchner Landtagsabgeordnete. Wenig hält Heubisch vom Wirken des bayerischen Wirtschaftsministers Hubert Aiwanger (FW): „Er kann Bayern nicht in eine High-Tech-Zukunft führen.“ Bildungsminister Michael Piazolo (FW) kann sich nach Einschätzung von Heubisch nicht gegen die Beamten seines Ministeriums durchsetzen.

Als Delegierte für die Aufstellung der Landesliste wurden gewählt: Sandra Bubendorfer-Licht, Dr. Wolfgang Storm, Valentin Clemente und Karl Licht (ale KV Mühldorf), Konrad Kammergruber (Altötting) und Sissi Frey (Burghausen). Bildtext:
Die Ampfinger Bundestagsabgeordnete Sandra Bubendorfer-Licht ist als FDP-Bewerberin für den Wahlkreis 212 Altötting nominiert worden. Es gratulieren (v. l.) Kreisvorsitzender Konrad Kammergruber und Landtagsvizepräsident Dr. Wolfgang Heubisch, MdL (Foto: Josef König)

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+++ Gartenkräuter aus Niederbayern im Glas
Kräuterpestos mit Hanf erfreuen den Gaumen +++

Neue vegane Hanf-Linie von „Der Kräuterbauer“ ist exklusiv in den neun Filialen von „Hanf – der etwas andere Bioladen erhältlich/„Gipfelstürmer“, „Hakuna Matata“ oder „Morgenkuss“ versprechen exquisite Genüsse mit Hanf-Geschmack


MÜNCHEN/KÖSSLARN (18.08.20) – Gartenkräuter im Glas erfreuen den Gaumen: Die neue vegane Hanf-Line der Kräuterpestos von „Der Kräuterbauer“ ist ab sofort exklusiv in den neun bayerischen Filialen von „Hanf – der etwas andere Bioladen“ erhältlich. „Hanf ist ein geschmacksintensiver Rohstoff, der Kräuterpestos eine eigene Note verleiht“, sagt Kräuterbauer Paul Joseph Stoiber (62) aus dem niederbayerischen Kößlarn (Lkr. Passau). „Kräuterpestos auf Basis von Hanfsamen zeigen die vielfältige Verwendbarkeit des grünen Rohstoffs“, betont Wenzel Cerveny (59), Gründer und Geschäftsführer der Betreibergesellschaft DCI Cannabis Institut GmbH aus München. Die Kooperation unterstützt den Ansatz, regionale Hanf-Produkte ins Regal zu bringen.

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Die Kräuterpestos mit Hanfsamen ergänzen laut Wenzel Cerveny hervorragend die rund 500 Produkte des Hanfladen-Sortiments. Nach dem Motto „Vom Hanffeld in den Laden“ ist der Gründer der Filialkette bemüht, möglichst regionale Produkte ins Sortiment zu holen. Die cremigen Pestos mit 30 Prozent Hanfanteil zeichnen sich durch eine besondere Geschmackskomponente aus. „Gipfelstürmer“, „Hakuna Matata“ oder „Morgenkuss“ lauten die kreativen geschmacksintensiven Ergebnisse aus der niederbayerischen Kräuterküche. Sie sind vielseitig verwendbar auf Fleisch, Nudeln, Reis, Kartoffel oder als Brotaufstriche und Dips.

Gipfelstürmer, Hakuna Matata und Morgenkuss
Der intensive „Gipfelstürmer“ mit Knoblauch, Petersilie, Chili, Kreuzkümmel, Bockshornklee und Steinsalz eignet sich laut Kräuterbauer Paul Joseph Stoiber als „Gipfel des feinen Geschmacks“ zur Universalwürze. Der „Gipfelstürmer“ wird für Fleischmarinaden, Ofenkartoffeln, Gemüsedips, Salatsoßen oder auf Toastbrot und Baguette verwendet. „Hakuna Matata“ ist ebenfalls als kräftiges würziges Pesto aus getrockneten Tomaten, nativem Olivenöl, Knoblauch und frischem Koriander kreiert. Die Mischung mit der besonderen Note ist vielseitig verwendbar, etwa klassisch auf Nudeln, im Joghurt-Dip, zu Falafel, Ofenkartoffeln, Gemüse oder Baguette. Der „Morgenkuss“ ist speziell für Knoblauch-Fans gedacht: Die kräftig, würzige Mischung mit Knoblauch und Liebstöckel eignet sich zu allen Fleisch-, Fisch- und Gemüsegerichten, die mit Knoblauch harmonieren oder mit Frischkäse gemischt als leckerer Dip.

Die Kräuter für das Pesto und der Hanf werden kontrolliert biologisch auf niederbayerischen Feldern angebaut. Es werden keine zusätzlichen Konservierungsmittel, Füllstoffe oder Käse verwendet. Die vegan und ohne Nüsse einzigartig komponierten Gartenkräuter werden im 100 ml-Glas in die Regale gelangen. Auf einem halben Hektar baut Kräuterbauer Paul Joseph Stoiber (62) die über 2.500 Jahre alte Kulturpflanze Hanf im Rottal an (www.kräuterbauer.de). „Hanf wächst sehr schnell und ist sehr widerstandsfähig“, sagt der gelernte Gärtner und Florist. Stoiber verwendet die THC-arme EU-zertifizierte Hanf-Sorte USO 31. Seit zehn Jahren gewinnt er mehr oder weniger intensiv seinen Hanf-Rohstoff. Der Gehalt an berauschendem Tetrahydrocannabinol (THC) liegt stets unter 0,2 Prozent.

Die neue Pesto-Linie mit Hanf von „Der Kräuterbauer“ ist exklusiv in den neun bayerischen Filialen von „Hanf – der etwas andere Bioladen“ in München (3x), Augsburg (2x), Ingolstadt, Landshut, Rosenheim und Baldham erhältlich. Das 100ml-Glas kostet 7,50 Euro. Über die DCI Cannabis Institut GmbH DCI-Gründer und Geschäftsführer Wenzel Vaclav Cerveny (59) hat sich seit Anfang 2014 einen Namen in der deutschen Legalisierungsbewegung gemacht. Unter dem Dach der im Dezember 2016 gegründeten DCI Cannabis Institut GmbH hat er seine Aktivitäten gebündelt. Er war Veranstalter der zwei Münchner Cannabis XXL-Messen 2015 und 2017. Seit Mai 2017 läuft der Einzelhandel „Hanf der etwas andere Bioladen“ in der Münchner Einsteinstraße 163. Online sind die Produkte unter https://hanf-bioladen.de zu bestellen.

Die DCI Cannabis Institut GmbH mit bisher acht Einzelhandelsgeschäften in Bayern (Umsatz 2019: 3 Mio. CAD/2 Mio. Euro/18 Mitarbeiter) gehört zum nicht-börsennotierten kanadischen Unternehmen CWE European Holding Inc. (Toronto). Ziel ist der Aufbau des größten Hanf- und CBD-Einzelhandels in Zentraleuropa. Langfristig wird der Börsengang in Canada angestrebt. Das Unternehmen plant in den nächsten zwei Jahren bundesweit 50 weitere Filialen in 1a-Lagen größerer deutscher Städte.

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Kräuterpestos mit Hanf erfreuen den Gaumen: Die Kräuterpestos mit 30 Prozent Hanfanteil von Kräuterbauer Paul Joseph Stoiber (rechts) sind exklusiv in den neun bayerischen Filialen von „Hanf – der etwas andere Bioladen“ von DCI-Gründer Wenzel Cerveny erhältlich.

Pressefach der DCI Cannabis-Institut GmbH





+++ „Wichtiger Baustein des Zivil- und Katastrophenschutzes“ +++


FDP-Bundestagsabgeordnete Sandra Bubendorfer-Licht und Nicole Bauer besuchten das Sanitätslehrregiment Niederbayern (SanLehrRgt) in der Gäuboden-Kaserne in Feldkirchen bei Straubing


FELDKIRCHEN (18.08.20) – Die FDP-Bundestagsabgeordneten Nicole Bauer (Velden) und Sandra Bubendorfer-Licht (Ampfing) haben sich über das Aufgabenspektrum des Sanitätslehrregiments (SanLehrRgt) in der Gäuboden-Kaserne in Feldkirchen bei Straubing informiert. Unter der Führung des Kommandeurs Oberstarzt (OTA) Dr. Tobias Gamberger demonstrierte die 3. Kompanie den Aufbau eines Rettungszentrums.

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In einem Hangar stellten die Soldaten den Aufbau von Rettungszentren aus Containern, luftgestützten Zelten und Mischformen vor. Das Feldlazarett ist dabei aufgebaut wie ein Krankenhaus mit Operationssaal, Intensivstation und Pflegestation. Die Stationen werden im Einsatzfall vom Sanitätspersonal schichtfähig rund um die Uhr betrieben, die Ärzte werden zu den Einsätzen von den Bundeswehr-Krankenhäusern hinzugezogen, wo sie normalerweise Dienst tun, wie Oberstarzt Dr. Tobias Gamberger betont.

Die modular aufgebauten Sanitätseinrichtungen können in den vorgestellten Konfigurationen bis zu 72 Pflegebetten umfassen. Dabei komme darauf an, wie schnell die Krankenstation aufgebaut werden muss. Container-System mit einem Gewicht bis acht Tonnen seien nicht so flexibel zu transportieren, wie die Zelte mit einem Gewicht von 500 Kilogramm. Beeindruckt waren die beiden Bundestagsabgeordneten von mobilen Operationssälen mit drei OP-Tischen.

Oberstleutnant Rainer Grießbaum gab in seinem Vortrag im Saal des Offiziersheimes einen Überblick über die Geschichte des Standortes und den Auftrag des Sanitätslehrregiments. In der Gäuboden-Kaserne werden Sanitätskräfte der Bundeswehr auf Einsätze vorbereitet. Ihre Grundausbildung absolvieren laut Oberstleutnant Grießbaum bundesweit alle Sanitätsoffiziersanwärter in Niederbayern. Der Verband hält Personal und Material für die Einsatzversorgung wie luftgeschützte Zelte oder Container bereit. Dazu zählen Fahrzeuge, Zelte, Container und medinische Geräte. Zudem entwickele die Truppe SanFahrzeuge weiter und optimiere Container-Zelt-Systeme, so Grießbaum.

Die FDP-Bundestagsabgeordnete Sandra Bubendorfer-Licht sagte, sie habe großen Respekt vor den Leistungen der Bundeswehr. Den Einsätzen und der Einsatzbereitschaft der Soldaten müssten auch in der Bevölkerung wieder mehr Respekt entgegengebracht werden. Das Mitglied im Ausschuss für Inneres und Heimat, sieht in der Bundeswehr auch einen wichtigen Baustein des Zivil- und Katastrophenschutzes. Ob bei Waldbränden, Hochwasser oder Covid-19 arbeiten zivile und militärische Stellen zum Schutz der Bevölkerung im Katastrophenfall zusammen. „Das Material der Bundeswehr ist hochbegehrt“, weiß OTA Dr. Tobias Gamberger. Der Kommandeur beschrieb dies am Beispiel eines betagteren Unimog-Modells. Das SanFahrzeug habe die Eigenschaft, in 1,20 Meter tiefen Wasser vorwärts zu kommen. Das Fahrzeug sei deshalb für Hochwassereinsätzen immer noch wichtig.

Eine wichtige Baustelle der Bundeswehr ist laut OTA Dr. Gamberger die Digitalisierung. Es sei heute schneller und günstiger, eine Dienstvorschrift per E-Mail in Sekundenschnelle zu verbreiten. Allerdings müsse das mobile Arbeiten durch digitale Geräte sicher vor Cyberangriffen sein. Die FDP-Bundestagsabgeordnete Nicole Bauer sieht hier enormen Nachholbedarf: „Es blutet mir das Herz, wenn ausgerechnet die Bundeswehr von Innovationen und neuen Technologien ferngehalten wird.“ Mit Interesse hat die frauenpolitische Sprecherin der FDP-Bundestagsfraktion den hohen Frauenanteil und die Karrierechancen von Frauen bei der Bundeswehr bekundet. Rund 60 Prozent der 235 neuen Offiziersanwärter im Sanitätsdienst sind laut OTA Dr. Gamberger weiblich. Zwei von fünf Dienstposten seien mit Frauen besetzt. Arzthelferinnen, Apothekerin oder Pharmazeutinnen haben in Uniform gute Karrierechancen, wie drei Berufssoldatinnen berichteten.

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Liberale Besucher beim Sanitätslehrregiment in der Gäuboden-Kaserne mit (v.l.) Kommandeur Oberstarzt Dr. Tobias Gamberger, die FDP-Bundestagsabgeordneten Nicole Bauer und Sandra Bubendorfer-Licht sowie Niederbayerns FDP-Vorsitzende Maria Raum und Vize-JuLi-Vorsitzender Matthias Tobler.





Beeindruckender Operationsraum in einem luftgestützten Zelt (v.l.): Die FDP-Bundestagsabgeordneten Sandra Bubendorfer-Licht und Nicole Bauer mit Kommandeur Oberstarzt Dr. Tobias Gamberger.




Besuch beim Sanitätslehrregiment in der Gäuboden-Kaserne (v.l.): Kommandeur Oberstarzt Dr. Tobias Gamberger, die FDP-Bundestagsabgeordneten Sandra Bubendorfer-Licht und Nicole Bauer sowie der Niederbayerns JuLi-Vize Matthias Tobler. (Fotos: Josef König/honorarfrei)

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+++ Clevere und nachhaltige Logistik-Lösungen +++


FDP-Bundestagsabgeordnete Sandra Bubendorfer-Licht (Ampfing) besuchte die FAIRFIX GmbH in Pleiskirchen (Lkr. Altötting)
PLEISKIRCHEN (11.08.2020) – Die FDP-Bundestagsabgeordnete Sandra Bubendorfer-Licht (Ampfing) hat im Rahmen ihrer Wahlkreis-Tour das Unternehmen Fairfix GmbH Verpackungen und Transportsysteme in Pleiskirchen (Lkr. Altötting) besucht. „Solche innovativen und nachhaltigen Ideen braucht das Land“, betonte die liberale Abgeordnete.

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Fairfix hat sich auf innovative Logistik-Lösungen aus Grobspanplatten konzentriert. Die Gründer und Geschäftsführer Johannes Köberl (43) und Michael Beck (54) haben sich darauf spezialisiert, aus diesen sogenannten oriented structural board (OSB)-Platten patentierte Kisten (FASTFIX) und Container-Stausysteme (CORFEX) zu entwickeln. Das Unternehmen erwirtschafte 2019 mit zwölf Mitarbeitern rund 1,1 Millionen Euro Umsatz. 1999 als Montagebetrieb für Messestände gegründet, entwickelte sich der holztechnische Betrieb zum Anbieter eines weltweit einzigartigen Systems. Seit März 2015 produziert Fairfix auf einer Fläche von 950 qm in Pleiskirchen.

Die Corona-Pandemie hat Fairfix relativ gut überstanden. Verpackungssysteme waren laut Johannes Köberl auch während der Krise gefragt, etwa um Laborgeräte in den hölzernen Produkten des Unternehmens zu transportieren. Der Export gehört zudem zu den tragenden Säulen von Fairfix. Stark vertreten ist das Unternehmen seit 2016 in Japan: Eine Division des Otani-Konzerns hat in der westjapanischen Stadt Niigata eine Kopie des Fairfix-Werkes aufgebaut. Das 1922 gegründete Unternehmen vermarktet die Fairfix-Systeme im asiatischen Raum.

Das FAST FIX-Kistensystem zeichnet sich laut Johannes Köberl durch eine Modulbauweise aus. So lassen sich unterschiedliche Stückzahlen oder ständig wechselnde Produktabmessungen nach dem Baukastenprinzip kombinieren. Die Palette reicht dabei von kleinen Kisten (10 cm/10 cm /10 cm) bis zu großen Lösungen mit 4,50 x 3,00 x 3,00 Meter. Die Kisten können mit einem geringen Montageaufwand ohne Schrauben und Nägel verbunden werden und ausgepackt werden, wie sich Sandra Bubendorfer-Licht selbst überzeugen konnte.

Mit dem Container-Stausystem CORFEX können Laderäume optimal genutzt werden. Die selbstsichernden Komponenten lassen sich laut Johannes Köberl spannungslos einbauen. Die verwendeten Hölzer müssen – gerade bei der Einfuhr in China oder den USA – gültigen Standards entsprechen. Alle eingesetzten Materialien sind laut Köberl zertifiziert, wiederverwend- und verwertbar. „Auf das ökologisch nachhaltige Gesamtkonzept legen wir großen Wert“, betont Johannes Köberl.

Der Informationsbesuch gab Sandra Bubendorfer-Licht einen interessanten Einblick in ein junges, aufstrebendes international orientiertes Unternehmen. Für die Wahlkreisabgeordnete ist es sehr erfreulich, dass ein „hidden champion“ seinen Standort in Pleiskirchen gefunden hat.

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Clevere und nachhaltige Logistik-Lösungen: FAIRFIX-Geschäftsführer Johannes Köberl zeigt der Wahlkreisabgeordneten Sandra Bubendorfer-Licht, wie sich mit dem nachhaltigen CORFEX-System Laderaum optimal ausnutzen lässt.

Mit geringem Montageaufwand lassen sich die modularen Kistensysteme von Fairfix montieren: Die FDP-Bundestagsabgeordnete Sandra Bubendorfer-Licht überzeugte sich davon im Rahmen eines Informationsbesuches beim Pleiskirchner Unternehmen mit Geschäftsführer Johannes Köberl. (Fotos: Josef König/honorarfrei)

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+ + + „Lebensmittelüberwacher kam nicht zur Hanftee-Party + + +

Landwirte empört: „Wir wurden als Drogenanbauer verdächtigt“/12 kg fertiger Tee und 200 kg Rohware dürfen nicht mehr an regionale Teegenießer verkauft werden/Zwangsgeld angedroht


Altmannstein (02.08.20/jk) – Der Beamte der Lebensmittelüberwachung hatte keine Lust auf eine Tasse Hanftee: „Drogen“, so lautete sein vorschnelles Urteil, das er hinter einem Erzeugnis aus oberbayerischen Feldern in Altmannstein (Lkr. Eichstätt) vermutete. Mit dem Verkauf an Privatleute ist es vorerst vorbei. „Wir haben eine erlaubte EU-zertifizierte Hanfsorte angebaut, das Verkaufsverbot ruiniert uns“, sagt Landwirt Christian Rehm (46), der seinen Hof in neunter Generation bewirtschaftet. 12 kg verpackter Tee und 200 kg Rohware dürfen nicht mehr an private Genießer aus der Region verkauft werden.

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Bisher war für die Rehms die Welt auf ihrem Hof im Laimerstadt, einem Ortsteil des Marktes Altmannstein, noch in Ordnung. Ein schmucker Hof zwischen Hopfen, Weizenfeldern und einem weiteren grünen Rohstoff. Seit Agraringenieur Christian Rehm sich einer nachhaltigen Pflanze widmet, haben die Behörden ein Auge auf ihn. Auf rund acht Hektar baut Rehm die eu-zertifizierte Hanf-Sorte Earlina 8FC an. Über 100.000 Euro hat der Betrieb in den neuen Geschäftszweig investiert. Erntemaschinen hat der Agraringenieur umgebaut, Trocknungsanlagen und Maschinen zur Trennung von Blättern und Stängel konstruiert. Sogar bei Hildegard von Bingen hat er nachgelesen, was es braucht, um Qualitätstee herzustellen.

Hinzu kommt: Rehm hat sich vom Landwirtschaftsamt beraten lassen, um rechtlich immer auf der sicheren Seite sein, wie er betont. „Wir verstehen die Welt nicht mehr. Wir werden zu Drogenanbauern abgestempelt“, sagt Seniorchef Franz Rehm (70) nach jener Behördenaktion.

Seit dem 22. Juli 2020 haben die Landwirte den Glauben an die Gerechtigkeit verloren: Ein Beamter der Lebensmittelüberwachung („Ich bin das Gesetz“) am Landratsamt Eichstätt erklärt ihnen, dass sie ab sofort bei einer Androhung von 1.000 Euro Strafe ihren Hanftee nicht mehr „in den Verkehr bringen“ dürfen, wie das Verkaufsverbot im Beamtendeutsch heißt.

Das kann nicht sein, sagt sich der Hanfanbauer. Christian Rehm schickt die Probe an sein Labor! Und zurecht: Das Ergebnis zeigt 0,02149 Prozent des psychoaktiven Wirkstoffes Tetrahydrocannabinol (THC). Der Grenzwert für bearbeiteten Lebensmitteln beträgt 0,05 Prozent, wie Wenzel Cerveny, Vorsitzender des Cannabis Verbandes Bayern (CVB) und Betreiber von acht Einzelhandelsfilialen mit Hanfprodukten, bei einem Besuch vor Ort bestätigt.

„In Bayern herrscht eine besondere Gangart gegen alles, was mit Hanf zu tun hat“, stellt Cerveny in letzter Zeit immer mehr fest. Der Landwirt habe rechtlich nichts verkehrt gemacht, alle Auflagen erfüllt. Das EU-zertifizierte Saatgut mit einem geringen Anteil des rausch erzeugenden (THC) von 0,2 Prozent sei erlaubt. Wenzel Cerveny sieht die Reaktion der Behörde als Schikane. „Schlimm ist, dass es zu Kettenreaktionen führt. Die Behörden von der Lebensüberwachung bis zu den Staatsanwaltschaften steigern sich in einen Verfolgungsrausch.“

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- „Die Gangart der Behörden wird härter“, sagt Wenzel Cerveny (links) vom Cannabis Verband Bayern, der den Hanftee von Christian Rehm prüft.


- Christian Rehm im Hanffeld: Die Blüten der thc-armen Sorte Earlina 8FC sind für Hanftee besonders geeignet


- Die extra konstruierten Trocknungsanlagen sind leer: „Wir sind ruiniert“, sagt Landwirt Christian Rehm, der den Hof in neunter Generation bewirtschaftet. (Fotos: Josef König)

Zur Homepage des Volksbegehrens "Ja zum Hanf als Rohstoff"

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+++ Eldorado für Ingolstädter Hanffreunde offiziell eröffnet +++

„Hanf – der etwas andere Bioladen“ mit bayernweit acht Einzelhandelsgeschäften am Markt/ Hanf-Vollsortiment mit 500 Produkten auf 35-qm-Fläche in der Theresienstraße 28/Gesunde Produkte aus einer vielseitigen Pflanze


INGOLSTADT (23.07.2020) – Alles rund um legalen Hanf: Für Ingolstädter Freunde des vielseitigen Rohstoffs gibt es seit Juni 2020 ein wahres Eldorado. Das neue Geschäft von „Hanf – der etwas andere Bioladen“ in der Theresienstraße 28 bietet auf 35 qm Fläche rund 500 Produkte auf Basis der grünen Pflanze. „Cannabis kommt in der Mitte der Gesellschaft an“, sagte Wenzel Cerveny (59), Gründer und Geschäftsführer der Betreibergesellschaft DCI Cannabis Institut GmbH aus München, zur offiziellen Eröffnung der neuen Ingolstädter Filiale am Donnerstag (23.07.20). Das Unternehmen plant in den nächsten zwei Jahren bundesweit 50 weitere Filialen in 1a-Lagen größerer deutscher Städte.

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Das neue Ingolstädter Einzelhandelsgeschäft basiert auf dem erfolgreichen Konzept des Muster-Shops in der Münchner Einsteinstraße 163. Der Hanf-Legalisierungsaktivist und Vorsitzende des Cannabis Verbandes Bayern (CVB), Wenzel Vaclav Cerveny, hat das Unternehmen 2016 gegründet. Inzwischen gibt es bayernweit sieben weitere Filialen (München 2x, Augsburg 2x, Landshut, Rosenheim, Baldham) und ein weiteres Geschäft in Esch-sur-Alzette (Luxembourg). Die neue Filiale sei der nächste Standort-Schritt in der Expansionsplanung gewesen, so Cerveny. Alle bisherigen bayerischen Filialen liegen rund um München. Die Hanfläden sind zudem als Anlaufstation für Patienten gedacht, die sich über die Auswirkungen des Cannabis als Medizin-Gesetz austauschen wollen.

Von Hanfsamen bis zu CBD-Öl
Rund 500 Produkte aus dem vielseitigen natürlichen Rohstoff gibt es seit Mitte Juni im neuen Ingolstädter Hanfladen. Dazu zählen kulinarische Zutaten wie Nudeln, Käse, Mehl oder Pesto oder Kaffee dazu Hanfsamen, Hanfproteine, Hanftees und Öle. „Vom Hanffeld in den Laden“, lautet das Credo, wie Jiri Cerveny (55), Geschäftsführer der DCI-Tochter CWE Trading UG und Verantwortlicher der beiden Filialen Landshut und Ingolstadt, betont. Viele Produkte kommen aus eigener Herstellung, dazu gehören unter anderem die Cannabidiol-(CBD)-Öle in der Vollspektrum-Extraktion mit 3,2 Prozent als Freilandprodukt sowie mit 10 Prozent und 15 Prozent Anteil an CBD aus dem Gewächshaus. Für Tierfreunde gebe es Hanföl und Trockennahrung, die Hunde, Katzen oder Pferden schmecken und guttun. Zum Sortiment gehören auch Textilien aus Hanf von Hemden bis zur Unterwäsche. Kosmetik von Gesichtscreme bis Badesalz, sowie CBD-Liquid für E-Zigaretten, Souvenirs und Schmuck runden das Sortiment ab, so Cerveny.

Filialleiter Lui Toman (59) aus Gelbelsee ist fasziniert von der Vielseitigkeit der Hanf-Pflanze. Gerade der Wirkstoff Cannabidiol (CBD) zeichne sich durch seine gesundheitlichen Vorteile für Mensch und Tier aus, so der gelernte Klavierlehrer und Musikproduzent. Hanf sei eine der ältesten Nutzpflanzen des Menschen, aber wegen der berauschenden Wirkung des Wirkstoffes Tetrahydrocannabinol (THC) zum Konsum verboten worden. Der Wirkstoff CBD habe jedoch keine berauschende (psychoaktive) Wirkung. In Verbindung mit allen möglichen Nahrungsmitteln rückt THC-armer Hanf laut Toman in den letzten Jahren immer mehr in das Interesse der Menschen. Der Ingolstädter Hanfladen hat von Montag bis Freitag von 11 bis 18 Uhr und samstags von 11 bis 16 Uhr geöffnet.

Über die DCI Cannabis Institut GmbH DCI-Gründer und Geschäftsführer Wenzel Vaclav Cerveny (59) hat sich seit Anfang 2014 einen Namen in der deutschen Legalisierungsbewegung gemacht. Unter dem Dach der im Dezember 2016 gegründeten DCI Cannabis Institut GmbH hat er seine Aktivitäten gebündelt. Er war Veranstalter der zwei Münchner Cannabis XXL-Messen 2015 und 2017. Seit Mai 2017 läuft der Einzelhandel „Hanf der etwas andere Bioladen“ in der Münchner Einsteinstraße 163. Online sind die Produkte unter https://hanf-bioladen.de zu bestellen.

Die DCI Cannabis Institut GmbH mit bisher sieben Einzelhandelsgeschäften in Bayern (Umsatz 2019: 3 Mio. CAD/2 Mio. Euro/18 Mitarbeiter) gehört zum nicht-börsennotierten kanadischen Unternehmen CWE European Holding Inc. (Toronto). Ziel ist der Aufbau des größten Hanf- und CBD-Einzelhandels in Zentraleuropa. Langfristig wird der Börsengang in Canada angestrebt.

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Offizielle Eröffnung der Filiale Ingolstadt von „Hanf - der etwas andere Bioladen“ mit den Gründern Silke und Wenzel Cerveny, Roland Meier (Vorsitzender Cannabis Social Club Ingolstadt) und Filialleiter Lui Toman (Foto: Josef König für DCI Cannabis Institut GmbH/honorarfrei).

Pressefach der DCI Cannabis-Institut GmbH





+++ Unwürdiges Trauerspiel“ +++


FDP-Bundestagsabgeordnete Sandra Bubendorfer-Licht: Schrumpfkurs bei Landwirtschaftsschulen geht an den Bedürfnissen der regionalen Landwirtschaft vorbei/Scheinheilige Rettungsaktion der heimischen CSU-Funktionäre
TÖGING (19.07.20) – Die Ampfinger FDP-Bundestagsabgeordnete Sandra Bubendorfer-Licht hat den Schrumpfkurs bei den Landwirtschaftsschulen und die scheinheilige Reaktion der regionalen CSU-Heimatabgeordneten als „unwürdiges Trauerspiel“ kritisiert.

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Nach dem Streichen des Landwirtschaftsschulstandortes Töging durch Landwirtschaftsministerin Michaela Kaniber geben die regionalen CSU-Funktionäre, allen voran der CSU-Bundestagsabgeordnete und Innenstaatssekretär Stephan Mayer sowie die Landtagsabgeordneten Dr. Marcel Huber und Dr. Martin Huber, die Unschuld vom Lande.

Die beiden CSU-Mandatsträger wollen der Bevölkerung und den Landwirten allen Ernstes weis machen, dass sie von den Plänen der eigenen Landwirtschaftsministerin nichts gewusst haben. „Haltet den Dieb“ - Mit dem plumpen Trick versuchen sie jetzt vom eigenen Versagen abzulenken.

Die Inszenierung begann mit einem tragischen Konflikt: Die bayerische Landwirtschaftsministerin jongliert nach Ansicht von Bubendorfer-Licht mit falschen Zahlen. Die Ministerin spricht von zuletzt 14,7 Schülern zum Schulstart. In den letzten zehn Jahren hätten im Schnitt 20,9 Schüler das erste Semester in Töging besucht. In den Nachbarstandorten Erding und Pfarrkirchen liegen die Zahlen mit 19,5 und 18,2 Schülern darunter. Das Ministerium hatte fälschlicherweise eine 20-jährige Berechnungsgrundlage gewählt. Die Schule in Töging besteht aber erste seit 15 Jahren.

Die CSU führt nach Ansicht von Bubendorfer-Licht eine fast übliche Rettungstheatralik auf: „Eine Seite der CSU-Verantwortlichen entscheidet und nimmt einen harten, unverständlichen Einschnitt vor. Die andere Seite bereitet die Rettungsaktion vor.“

Die Landwirtschaftsschule in Töging ist für die Ampfinger FDP-Abgeordnete ein bewährter Baustein der regionalen Bildungslandschaft. Sie vermittelt angehenden Unternehmern Handlungs- und Entscheidungskompetenz sowie Grundlagen der Mitarbeiterführung. Wichtige Schwerpunkte liegen in der umwelt- und tiergerechten Produktions- und Verfahrenstechnik. „Eine bewährte Einrichtung kann und soll weiterlaufen“, setzt sich Bubendorfer-Licht für den Fortbestand der Landwirtschaftsschule und einem starken „Grünen Zentrum“ in Töging ein.

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+++ Erstmals in Ostbayern: Neue Anlaufstation für Hanffreunde in Landshut +++

„Hanf – der etwas andere Bioladen“ eröffnet bayernweit achtes Geschäft in der Theaterstraße 61/500 Produkte aus dem vielseitigen Rohstoff Hanf/Bundesweit 50 Filialen in den nächsten zwei Jahren geplant/MdB Nicole Bauer (FDP) kam zur Eröffnung


LANDSHUT/MÜNCHEN (09.07.2020) – Alles rund um den legalen Hanf: Mit allen Sinnen kommen Freunde des vielseitigen Rohstoffs in der niederbayerischen Bezirkshauptstadt auf ihre Kosten. „Hanf, der etwas andere Bioladen“ hat am Donnerstag (9. Juli 2020) die bayernweit achte Filiale in der Dreihelmstadt eröffnet. Rund 500 Produkte auf Basis der grünen Pflanze finden Hanffreunde in der 80 qm-großen Filiale in der Theaterstraße 61 (vormals TUI). Zudem ist der Hanfladen in der Landshuter Fußgängerzone als Anlaufstation für Patienten gedacht, die sich über die Auswirkungen des Cannabis als Medizin-Gesetz austauschen wollen. „Cannabis kommt in der Mitte der Gesellschaft an, die Expansion läuft Zug um Zug weiter“, kündigte Wenzel Cerveny (59), Geschäftsführer der DCI Cannabis Institut GmbH, an. Zum Start in Landshut kam die FDP-Bundestagsabgeordnete Nicole Bauer (Velden). Sie sieht im nachhaltigen Rohstoff Hanf eine enorme Chance für die Landwirtschaft.



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Das neue Landshuter Einzelhandelsgeschäft basiert auf dem erfolgreichen Konzept des Cannabis Start-up-Unternehmens DCI Cannabis-Institut GmbH (München). Der Hanf-Legalisierungsaktivist und Vorsitzende des Cannabis Verbandes Bayern (CVB), Wenzel Vaclav Cerveny, hat das Unternehmen 2016 gegründet. Inzwischen gibt es bayernweit sieben weitere Geschäfte (München 2x, Augsburg 2x, Ingolstadt, Rosenheim, Baldham) und ein weiteres Geschäft in Esch-sur-Alzette (Luxembourg). Die neue Filiale in Landshut sei der natürliche nächste Standort-Schritt in der Expansionsplanung gewesen, so Cerveny. Alle bisherigen bayerischen Filialen liegen rund um München. In den nächsten zwei Jahren sollen bundesweit 50 weitere Filialen in 1a-Lagen größerer deutscher Städte eröffnen. Zudem ist der Hanfladen in der Landshuter Fußgängerzone als Anlaufstation für Patienten gedacht, die sich über die Auswirkungen des Cannabis als Medizin-Gesetz austauschen wollen.

Von Hanfsamen bis zu CBD-Öl
Rund 500 Produkte aus dem vielseitigen natürlichen Rohstoff gibt es ab dem 9. Juli 2020 im neuen Landshuter Hanfladen: Kulinarische Zutaten wie Nudeln, Käse, Mehl oder Pesto oder Kaffee dazu Hanfsamen, Hanfproteine, Hanftee und Öle. „Vom Hanffeld in den Laden“, lautet das Credo: Viele Produkte kommen aus eigener Herstellung, dazu gehören unter anderem die Cannabidiol-(CBD)-Öle in der Vollspektrum-Extraktion mit 3,2 Prozent als Freilandprodukt sowie 10 Prozent und 15 Prozent Anteil an CBD aus dem Gewächshaus, wie Jiri Cerveny (55), Geschäftsführer der DCI-Tochter CWE Trading UG und Verantwortlicher der beiden Filialen Landshut und Ingolstadt, betont. Für Tierfreunde gebe es Hanföl und Trockennahrung, die Hunde, Katzen oder Pferden schmecken und gut tun. Zum Sortiment gehören auch Textilien aus Hanf von Hemden bis zur Unterwäsche. Kosmetik von Gesichtscreme bis Badesalz, sowie CBD-Liquid für E-Zigaretten, Souvenirs und Schmuck runden das Sortiment ab, so Cerveny. Der Landshuter Hanfladen hat von Montag bis Freitag von 11 bis 18 Uhr und samstags von 11 bis 16 Uhr geöffnet.

Über die DCI Cannabis Institut GmbH
DCI-Gründer und Geschäftsführer Wenzel Vaclav Cerveny (59) hat sich seit Anfang 2014 einen Namen in der deutschen Legalisierungsbewegung gemacht. Unter dem Dach der im Dezember 2016 gegründeten DCI Cannabis Institut GmbH hat er seine Aktivitäten gebündelt. Er war Veranstalter der zwei Münchner Cannabis XXL-Messen 2015 und 2017. Seit Mai 2017 läuft der Einzelhandel „Hanf der etwas andere Bioladen“ in der Münchner Einsteinstraße 163. Online sind die Produkte unter https://hanf-bioladen.de zu bestellen.

Die DCI Cannabis Institut GmbH mit bisher sieben Einzelhandelsgeschäften in Bayern (Umsatz 2019: 3 Mio. CAD/2 Mio. Euro/18 Mitarbeiter) gehört zum nicht-börsennotierten kanadischen Unternehmen CWE European Holding Inc. (Toronto). Ziel ist der Aufbau des größten Hanf- und CBD-Einzelhandels in Zentraleuropa. Langfristig wird der Börsengang in Canada angestrebt.

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Erstmals in Ostbayern: Das bayernweit achte Geschäft „Hanf – der etwas andere Bioladen“ hat am Donnerstag in der Landshuter Theaterstraße 61 eröffnet (v.l.: Gründer Silke und Wenzel Cerveny, Maskottchen „Hanfi“, FDP-Bundestagsabgeordnete Nicole Bauer (Velden) und Business-Angel Jörn Follmer (Foto: Josef König für DCI Cannabis Institut GmbH/honorarfrei)

Pressefach der DCI Cannabis-Institut GmbH





+++ „Einladung zum Pressegespräch: Neue Anlaufstation für Hanffreunde in Landshut +++

„Hanf – der etwas andere Bioladen“ eröffnet bayernweit achtes Geschäft in der Landshuter Theaterstraße 61/500 Produkte aus dem gesunden Rohstoff Hanf/ Pressegespräch zur Neueröffnung am Donnerstag, 9. Juli 2020, um 11 Uhr

LANDSHUT/MÜNCHEN (05.07.20) – Alles rund um legalen Hanf: Landshuter Freunde des vielseitigen Rohstoffs sparen sich in Zukunft den Weg in die Landeshauptstadt München. „Hanf, der etwas andere Bioladen“ eröffnet am Donnerstag, 9. Juli 2020, um 11 Uhr offiziell die bayernweit achte Filiale in der niederbayerischen Bezirkshauptstadt. Rund 500 Produkte auf Basis der grünen Pflanze gibt es in der 80 qm-großen Filiale in der Theaterstraße 61 (vormals TUI). Zudem ist der Hanfladen in der Landshuter Fußgängerzone als Anlaufstation für Patienten gedacht, die sich über die Auswirkungen des Cannabis als Medizin-Gesetz austauschen wollen. Um Anmeldung zum Pressegespräch am 09.07.20 um 11 Uhr in Landshut wird gebeten!



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Das neue Landshuter Einzelhandelsgeschäft basiert auf dem erfolgreichen Konzept des Cannabis Start-up-Unternehmens DCI Cannabis-Institut GmbH (München). Der Hanf-Legalisierungsaktivist und Vorsitzende des Cannabis Verbandes Bayern (CVB), Wenzel Vaclav Cerveny (59), hat das Unternehmen 2016 gegründet. Inzwischen gibt es bayernweit sieben Geschäfte (München 2x, Augsburg 2x, Ingolstadt, Rosenheim, Baldham) und ein weiteres Geschäft in Esch-sur-Alzette (Luxembourg).

Von Hanfsamen bis zu CBD-Öl
Rund 500 Produkte aus dem vielseitigen natürlichen Rohstoff gibt es ab dem 9. Juli 2020 im neuen Landshuter Hanfladen: Kulinarische Zutaten wie Nudeln, Käse, Mehl oder Pesto oder Kaffee dazu Hanfsamen, Hanfproteine, Hanftee und Öle. „Vom Hanffeld in den Laden“, lautet das Credo: Viele Produkte kommen aus eigener Herstellung, dazu gehören unter anderem die Cannabidiol-(CBD)-Öle in der Vollspektrum-Extraktion mit 3,2 Prozent als Freilandprodukt sowie 10 Prozent und 15 Prozent Anteil an CBD aus dem Gewächshaus. Für Tierfreunde gibt es Hanföl und Trockennahrung, die Hunde, Katzen oder Pferden schmecken und gut tun. Zum Sortiment gehören auch Textilien aus Hanf von Hemden bis zur Unterwäsche. Kosmetik von Gesichtscreme bis Badesalz, sowie CBD-Liquid für E-Zigaretten, Souvenirs und Schmuck runden das Sortiment ab. Der Landshuter Laden hat von Montag bis Freitag von 11 bis 18 Uhr und samstags von 11 bis 16 Uhr geöffnet.



Gerne laden wir MedienvertreterInnen zum Pressegespräch anlässlich der Eröffnung des neuen Hanfladens ein

am Donnerstag, 9. Juli 2020, um 11.00 Uhr
im „Hanf der etwas andere Bioladen“
Theaterstraße 61
D-84028 Landshut
Tel. 0178/90 67 294

Als Ansprechpartner stehen zur Verfügung:

- Wenzel Vaclav Cerveny (59), Geschäftsführer der DCI Cannabis-Institut GmbH und Gründer von „Hanf – der etwas andere Bioladen“

- Jiri Cerveny (55), Geschäftsführer der CWE Trading UG und Verantwortlicher der Ingolstädter und Landshuter Filialen von „Hanf – der etwas andere Bioladen“

Über die DCI Cannabis Institut GmbH DCI-Gründer und Geschäftsführer Wenzel Vaclav Cerveny (59) hat sich seit Anfang 2014 einen Namen in der deutschen Legalisierungsbewegung gemacht. Unter dem Dach der im Dezember 2016 gegründeten DCI Cannabis Institut GmbH hat er seine Aktivitäten gebündelt. Er war Veranstalter der zwei Münchner Cannabis XXL-Messen 2015 und 2017. Seit Mai 2017 läuft der Einzelhandel „Hanf der etwas andere Bioladen“ in der Münchner Einsteinstraße 163. Online sind die Produkte unter https://hanf-bioladen.de zu bestellen. Die DCI Cannabis Institut GmbH mit bisher sieben Einzelhandelsgeschäften in Bayern (Umsatz 2019: 3 Mio. CAD/2 Mio. Euro/18 Mitarbeiter) gehört zum nicht-börsennotierten kanadischen Unternehmen CWE European Holding Inc. (Toronto). Ziel ist der Aufbau des größten Hanf- und CBD-Einzelhandels in Zentraleuropa. Langfristig wird der Börsengang in Canada angestrebt.

Um Anmeldung zum Pressegespräch am 09.07.20 um 11 Uhr in Landshut wird gebeten!

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+++ Immer mehr Hanf blüht auf bayerischen Feldern +++


Rottaler baut das besondere Kraut auf einem halben Hektar an/Anbaufläche im Freistaat hat sich innerhalb eines Jahres auf 359 Hektar verdoppelt
KÖSSLARN (24.06.2020/jk) – Auf bayerischen Feldern blüht immer mehr Nutzhanf: Die Anbaufläche des besonderen grünen Krautes hat sich nach Angaben des Bayerischen Bauernverbandes im vergangenen Jahr um 181 Hektar auf 359 Hektar verdoppelt (2018: 178 ha).

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Auf einem halben Hektar baut Kräuterbauer Paul Joseph Stoiber (62) aus dem niederbayerischen Kößlarn (Lkr. Passau) die über 2.500 Jahre alte Kulturpflanze im Rottal an. Derzeit begutachtet er das Wachstum der zwischen 40 und 160 cm hohen Pflanzen an einem Südhang eines Rottaler Höhenzugs. „Ich bin sehr zufrieden“, sagt der gelernte Gärtner und Florist. „Hanf wächst sehr schnell und ist sehr widerstandsfähig“, so seine über zehnjährige Erfahrung. Er verwendet die Blätter der Hanfpflanze für seine Kräuterpestos und sein Salatöl „Canabiss-Salatino“. (https://www.der-kraeuterbauer.de/). Stoiber verzichtet darauf, die Pflanze zu dreschen oder den Samen zu verwenden. „Der Rest der Pflanze ist für die Vögel“, sagt er.

Stoiber hat Mitte April die EU-zertifizierte Hanf-Sorte USO 31 ausgesät. Sie wurde 1997 in den Niederlanden in die Sortenliste für den europäischen Markt eingetragen. Stoiber sieht besonders die Kältewiderstandsfähigkeit als besonderen Nutzen an. Die zuverlässige und frühe Reife erlaube wegen der Wuchshöhe bis zu vier Meter und einer guten Stängelstabilität einen guten Ertrag. Seit zehn Jahren gewinnt Stoiber mehr oder weniger intensiv seinen Hanf-Rohstoff. Außerdem ist der Gehalt an berauschendem Tetrahydrocannabinol (THC) immer unter 0,2 Prozent. Bis 1995 war der Anbau komplett verboten. Seither darf Nutzhanf unter strengen Auflagen angebaut werden. Obwohl kein berauschendes Cannabis gerntet werden kann, muss der Anbau beim Bundesamt für Ernährung angezeigt werden.

Bildtext: Im Rottal wächst ein besonderes Kraut: Kräuterbauer Paul Joseph Stoiber (62) aus dem niederbayerischen Kößlarn (Lkr. Passau) baut Nutzhanf als Basis seiner Pestos an. (Foto: Josef König)

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+++ Stein des Anstosses „neutralisieren“? +++


Eine politisch heikle Immobilie: Das Geburtshaus von Adolf Hitler (1889 – 1945) in der oberösterreichischen Grenzstadt Braunau am Inn soll zur Polizeistation umgewandelt werden
BRAUNAU am Inn (20.06.20209/jk) – Diktator Adolf Hitler ist hier geboren und hat als Kleinkind hier gelebt: 75 Jahre nach seinem Selbstmord in der Berliner Reichskanzlei diskutieren die Bürger in seiner Geburtsstadt Braunau über das „Hitlerhaus“. Das heruntergekommene Gebäude in der oberösterreichischen Grenzstadt am Inn soll jetzt in eine Bundespolizeistation umgewandelt werden. Jegliche Erinnerung soll nach den Plänen der Politik „neutralisiert“ werden, also eliminiert werden.

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Schon immer hatte das Haus in der Salzburger Vorstadt 15 für Besucher eine besondere Anziehung. Mit Gästen unterwegs kam man nicht umhin, hinter vorgehaltener Hand auf das Objekt hinzuweisen. Es bestand und besteht immer noch eine schaurige Vorstellung, dass einer der größten Massenmörder der Geschichte hier geboren wurde, der brüllende Mann mit dem Bärtchen in der Wiege lag. Nicht zuletzt fanden am seinem Geburtstag Leute mit rechter Gesinnung den Weg nach Braunau, auch Doppelgänger wurden gesichtet.

Adolf Hitler wurde am 20. April 1889 in der oberösterreichischen Provinz am Inn geboren, sogar das Geburtszimmer soll es noch geben. Er lebte nur drei Jahre in Braunau. Mit der Beförderung seines Vaters, von Beruf Zöllner, zog die Familie 1892 nach Passau, von dort 1895 ins oberösterreichische Lambach. 1938 hat der Hitler-Vertraute Martin Bormann das Haus erstanden. Später ging es wieder an die früheren Eigentümer zurück.

Nach langem juristischem Hin und Her mit der Besitzerin hat die Republik Österreich das Hitlerhaus schließlich enteignet. Das Haus soll nach den Plänen des Vorarlberger Architekturbüros Marte.Marte, das als Sieger aus dem Architekturwettbewerb hervorgegangen war, in eine Polizeistation umgewandelt werden.

NS-Umtriebe unterbinden „Das Siegerprojekt sieht die Rückführung des Gebäudes auf die historische Fassade mit zwei Giebeln vor“, beschreibt Braunaus Bürgermeister Mag. Johannes Waidbacher (ÖVP) das Projekt. Diese Maßnahme sei von Vertretern des Denkmalschutzes bzw. vom Stadtverein Braunau stets angeregt worden. Es diene der „Neutralisierung des Objekts“ und sei von der Jury als zielführend erachtet worden. Nach der eingehaltenen Empfehlung einer interdisziplinären Kommission sollte sich das Objekt nach der architektonischen Umgestaltung künftig in das historische Ensemble der Salzburger Vorstadt eingliedern. Mit der Enteignung, so betont der Braunauer Bürgermeister, sei sichergestellt, dass „jegliche Form nationalsozialistischer Umtriebe“ unterbunden werde.

Der Umbau soll nach den Plänen des österreichischen Innenministeriums gegen Ende 2022 abgeschlossen sein. Etwa 800.000 Euro hat die Republik Österreich der langjährigen Hauseigentümerin nach einem Gerichtsstreit bezahlt, der Umbau wird etwa fünf Millionen Euro kosten. Die Nutzung der politisch heiklen Immobilie durch ein Bezirkspolizeikommando und einer Polizeiinspektion sieht der österreichische Innenminister Karl Nehammer (ÖVP) als am besten geeignet an: Die Polizei sei Hüterin der Grund- und Freiheitsrechte. Lange Zeit war das Gebäude als Schule und von der Sozialeinrichtung „Lebenshilfe“ genutzt worden.

Der Innsbrucker Politikwissenschaftlicher Andreas Maislinger hatte seit längerer Zeit schon dafür plädiert, ein historisches Zeichen zu setzen und das Geburtshaus Hitlers als ein „Haus der Verantwortung“ zu gestalten. Damit setzte er sich nicht durch.

Die Frage der Verwendung des „Hitlerhauses“ ist geklärt. Es bleibt noch ein Stein vor dem Haus – ein Mahnstein, der auf gemeindlichem Grund steht. „Für Frieden, Freiheit und Demokratie – Nie wieder Faschismus – Millionen Tote mahnen.“ Der Stein aus Mauthausner Granit mit dieser Inschrift steht vor dem in der Salzburger Vorstadt. Der verstorbene ehemalige Bürgermeister Gerhard Skiba (SPÖ) hatten den Mahnstein 1989 – zwei Wochen vor dem 100. Geburtstag Hitlers – aufstellen lassen.

Umzug ins Haus der Geschichte? Was mit ihm geschehen soll, darüber diskutieren die Braunauer Bürger intensiv an den Stammtischen. Wie damit zu verfahren ist, muss noch „politisch“ abgestimmt werden, sagt Bürgermeister Waidbacher. Die Stadt soll den Stein „neutralisieren“, also entfernen, sagen die einen. Hermann Feiner, Sektionschef im Innenministerium betont bei der Vorstellung des Projekts, mit dem Umbau soll der gesamte Ort „neutralisiert“ werden. Eine zeitgenössische Kommentierung soll untersagt werden. Der Gedenkstein vor dem Objekt soll nach Ansicht Feiners in das „Haus der Geschichte“ nach Wien gebracht werden. Der Stein soll weiter als Mahnmal stehen bleiben, sagen die anderen. Der Ort könne nicht neutralisiert werden, er werde immer der Geburtsort von Adolf Hitler bleiben. Deshalb sollte der Stein erinnern.

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Stein des Anstoßes neutralisieren? Der Gedenkstein am Geburtshaus von Adolf Hitler in der Salzburger Vorstadt von Braunau am Inn. (Fotos: Josef König) Weitere Infos





+++ FDP-Innenexpertin: Chaos-Tage an der bayerisch-österreichischen Grenze +++


Sandra Bubendorfer-Licht: Anstatt das Grenzregime für die Menschen zu lockern, kommen die CSU-Katastrophen-Touristen Seehofer, Söder und Herrmann zur PR-Show/Fehlende Abstimmung mit Österreich


BERLIN/FREILASSING (17.05.20) – Die FDP-Innenexpertin Sandra Bubendorfer-Licht hat das Chaos bei der Lockerung der Kontrollen an der bayerisch-österreichischen Grenze kritisiert. „Eine Seite wusste offenbar nicht, was die andere Seite macht. Die Bürger in der Grenzregion, die seit zwei Monaten abgeschnitten sind, erwarten Lösungen und keine Chaos-Tage“, sagte Bubendorfer-Licht am Sonntag. „Die geplante PR-Show der Katastrophen-Touristen bringt den Menschen in Südostbayern die verlorene Freizügigkeit nicht zurück“, so die FDP-Bundestagsabgeordnete aus Ampfing (Lkr. Mühldorf) zum Treffen des CSU-Trios Seehofer, Söder und Herrmann am Montag in Freilassing.

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Die FDP-Innenpolitikerin verweist auf Medienberichte, wonach sich die Lockerungen der Grenzkontrollen nicht überall herumgesprochen haben. Die Grenzpolizei hat auf deutscher Seite über Nacht zum Samstag die Grenzsperren in Burghausen und an der alten Innbrücke zwischen Simbach und Braunau entfernt. Noch am Samstagmittag hielten aber zwei Soldaten des österreichischen Bundesheeres mit Maschinenpistole im Anschlag Stellung und blockierten die Durchfahrt nach Braunau. „Hier hat es offensichtlich an einer Abstimmung mit den österreichischen Nachbarn gefehlt“, stellt Bubendorfer-Licht fest. Während an einen Grenzübergang Pendlern und Familienmitgliedern die Durchfahrt verwehrt werde, hätten laut anderen Berichten aus Passau Autofahrer dort die österreichische Grenze zum Tanken passieren dürfen.

Seit Wochen Willkür an der Grenze
Prinzipiell sind nach Ansicht von Bubendorfer-Licht die Lockerungen für die Menschen im südostbayerischen Grenzland zu spät erfolgt. Schon seit einigen Wochen gebe es im grenznahen Bereich Willkür und Unverständnis darüber, dass etwa am Muttertag Mütter auf der anderen Seite der Grenze nicht besucht werden konnten. „Die Bundesregierung und die bayerische Staatsregierung haben es versäumt, flexible Lösungen für den grenznahen Bereich zu suchen.“

Nach den sinkenden Corona-Infektionen in den letzten Wochen ist es nicht hinnehmbar, dass die Innenminister Grenzkontrollen länger laufen lassen als unbedingt notwendig. Inzwischen brüsten sich die Innenminister noch damit, dass sich Nebeneffekte durch die Grenzkontrollen erzielen lassen. „Freie Grenzen sind aus sozialen, politischen und wirtschaftlichen Gründen im Interesse der Menschen“, betont Bubendorfer-Licht. Industrie und Handwerk hatten über Umwege und lange Staus an den wenigen Grenzübergangsstellen nach Tschechien und Österreich geklagt.

Europa kommuniziert nicht
Ein schlechtes Bild gibt die Bundesregierung und Bayern in der Kommunikation mit den österreichischen Nachbarn ab. Am Anfang der Corona-Krise habe die Europäische Union nicht zusammengestanden. „Mit einer gemeinsamen Kommunikation zur Lockerung der Grenzkontrollen hätten die CSU-Politiker zeigen können, dass sie in der Lage sind, die Spaltung zu überwinden.“

Die geplante PR-Show am Montag an der Grenze in Freilassing bringt laut Bubendorfer-Licht die Menschen nicht weiter: Bundesinnenminister Horst Seehofer, Bayerns Ministerpräsident Markus Söder und Innenminister Joachim Herrmann hätten sich bereits früher absprechen können und die Details an allen südostbayerischen Grenzübergängen umsetzen können.

Foto: Deutscher Bundestag/Inga Haar
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+++ Einseitige Angelegenheit: Simbach offen, aber Bundesheer verteidigt Braunau +++


Grenzübergang über die alte Innbrücke bleibt als Lebensader der Menschen beidseits des Inns weiter zu

Simbach/Braunau am Inn (16.05.20/jk) – Grenze paradox: Als etwas einseitig stellt sich die Situation am Samstagvormittag am alten Grenzübergang zwischen dem niederbayerischen Simbach und dem oberösterreichischen Braunau am Inn dar. Während die deutsche Polizei die Sperranlagen abgebaut und den Posten verlassen hat, bildet das österreichische Bundesheer mit zwei Soldaten – bewaffnet mit MP – ein Bollwerk für die Menschen, die auf der alten Innbrücke die Ländergrenzen wechseln wollen.

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Bayerns Innenminister Joachim Herrmann (CSU) hatte am Mittwoch noch verkündet: „ "Unser Ziel ist, den grenzüberschreitenden Alltag zwischen Bayern und Österreich bestmöglich wiederherzustellen, soweit das aus Sicht des Infektionsschutzes vertretbar ist." Daher hat sich Herrmann in den vergangenen Tagen und Wochen dafür eingesetzt, geschlossene Grenzübergänge wieder zu öffnen. "Das ist eine große Erleichterung gerade für die Bevölkerung und Wirtschaft im grenznahen Raum", erklärte Herrmann laut einer Pressemitteilung.

Bundesinnenminister Horst Seehofer (CSU) erklärte, die im Zuge der Corona-Krise am 15. März eingeführten Binnengrenzkontrollen zu Österreich, der Schweiz und Frankreich würden zwar grundsätzlich bis zum 15. Juni verlängert. Allerdings solle ab Samstag (16.05) an allen deutschen Grenzen nur noch stichprobenartig und nicht mehr systematisch kontrolliert werden.

Offensichtlich hat sich das bayerische Innenministerium nicht mit Österreich abgestimmt. Bildtext:

Grenze paradox: Die deutsche Polizei hat die Sperranlagen abgebaut, das österreichische Bundesheer verteidigt Braunau (Fotos: Josef König)
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+++ Acht Wochen-Fitnessprogramm mit CBD-Öl und Hanfproteine +++


Dan Miller hat für Kannaway das "Evolve"-Programm entwickelt


(jk/08.05.20) – Der Sommer steht vor der Tür, nach der Coronoa-Krise muss der Speck runter: Kannaway hat für Sie ein 8-Wochen-Programm namens Evolve aufgelegt, damit Sie Ihre Fitnessziele erreichen. Kannaway hat zusammen mit Dan Miller, internationaler Gesundheits- und Wellness-Experte, Autor und zertifizierter Ernährungstrainer, zusammengetan, der das 8-Wochen-Fitnessprogramm "Evolve" speziell für Sie entworfen hat!

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Evolve Acht-Wochen-Paket besteht aus:

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· 1 x Tracking Sheet (digitale Kopie)

Das Evolve 8-Wochen-Bundle ist nur für einen begrenzten Zeitraum erhältlich und enthält alles, was Sie für die Teilnahme am 8-Wochen-Programm Evolve benötigen.
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+++ FDP-Innenexpertin im Gemeinderat Ampfing vereidigt +++


Bundestagsabgeordnete Sandra Bubendorfer-Licht zog erstmals in das Kommunalparlament ein


AMPFING (jk/06.05.20) – Die FDP-Bundestagsabgeordnete Sandra Bubendorfer-Licht (50) hat den Amtseid als Gemeinderätin in der oberbayerischen Gemeinde Ampfing (Lkr. Mühldorf) geleistet. Bürgermeister Josef Grundner (CSU) nahm sechs weitere Gemeinderatsmitglieder neu in das 20-köpfige Gremium auf. Mit der Formel „So wahr mir Gott helfe“ bekräftigte die FDP-Innenexpertin den Amtseid am Dienstagabend in der Schweppermannhalle.

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Wegen der Corona-Pandemie hatte die Verwaltung die Gemeinderäte in einem gehörigen Abstand in der Halle verteilt. Jeweils an einem eigenen Tisch sitzend, wurde vorne die Polit-Prominenz platziert: Erstmals nahm mit der FDP-Politikerin Sandra Bubendorfer-Licht eine Bundestagsabgeordnete im Kommunalparlament der 6.000-Einwohner-Gemeinde Platz. In der konstituierenden Sitzung saß sie neben dem CSU-Landtagsabgeordneten Dr. Marcel Huber, ehemaliger Leiter der bayerischen Staatskanzlei und Ex-Umweltminister.

Als erster Tagesordnungspunkt stand die Vereidigung der neu gewählten Gemeinderatsmitglieder auf dem Programm. Gemäß Artikel 31 Abs. 4 der Gemeindeordnung für den Freistaat Bayern werden alle neuen Gemeinderatsmitglieder in der ersten öffentlichen Sitzung vereidigt. Bürgermeister Josef Grundner bat, die neuen Gemeinderäte sich zu erheben, und sprach die Eidesformel vor: „Ich schwöre Treue dem Grundgesetz für die Bundesrepublik Deutschland und der Verfassung des Freistaates Bayern. Ich schwöre, den Gesetzen gehorsam zu sein und meine Amtspflichten gewissenhaft zu erfüllen. Ich schwöre, die Rechte der Selbstverwaltung zu wahren und ihren Pflichten nachzukommen, so wahr mir Gott helfe.“

Sandra Bubendorfer-Licht freut sich auf ihre neue politische Aufgabe im Gemeinderat Ampfing: „Die Kommunen sorgen für gute Schulen und Kinderbetreuung, Straßen und Internetanschlüsse, aber auch für soziale Hilfen und kulturelle Angebote vor Ort.“ Daher sei es bundespolitisch von zentralem Interesse, die kommunale Selbstverwaltung zu stärken und deren Finanzausstattung zu sichern. „Kommunen sind die Basis einer funktionierenden Gesellschaft“, so die FDP-Innenpolitikerin.

Sandra Bubendorfer-Licht vertritt seit dem 9. Dezember 2019 den Wahlkreis Mühldorf-Altötting im Deutschen Bundestag. Die gelernte Dolmetscherin für Italienisch und Englisch war nach dem Tod von Jimmy Schulz (München) nachgerückt. Sie ist Mitglied im Ausschuss für Inneres und Heimat und im Petitionsausschuss. Die Kreisvorsitzende der FDP Mühldorf war bei der Bundestagswahl 2017 nur knapp nicht in das Parlament gekommen. Die FDP Ampfing war bei den Kommunalwahlen am 15. März 2020 erstmals in Ampfing mit einer Liste angetreten. Erst im Dezember 2019 war der Ortsverband gegründet worden. „Nichts ist so gut wie ein Ampfing, das noch besser werden will!“, lautete die Devise von Sandra Bubendorfer-Licht im Wahlkampf. Die Freien Demokraten möchten neuen Wind nach Ampfing bringen und liberale Ideen einbringen.

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Erste Sitzung des Gemeinderates Ampfing in der Schweppermannhalle: Bürgermeister Josef Grundner (CSU) nahm die Vereidigung der FDP-Bundestagsabgeordneten Sandra Bubendorfer-Licht vor
(Foto: Josef König/Abdruck honorarfrei). Weitere Infos



+++ Handwerk klagt über Zeitverlust an der Grenze +++


Lange Staus und große Umwege belasten die heimische Wirtschaft

Simbach am Inn/Braunau (090420/jk) - Wegen der Corona-Pandemie sind seit drei Wochen die deutsch-österreichischen Grenzen nur unter großen Umständen zu überwinden. Heimische Handwerker müssen große Umwege in Kauf nehmen und stehen lange im Stau an den offenen Übergängen. „Das kostet immens viel Zeit“, klagt Jürgen Kilger, Hauptgeschäftsführer der Handwerkskammer Niederbayern-Oberpfalz auf Anfrage.

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Als positiv sieht Kilger die Tatsache an, dass die grenzüberschreitenden Arbeiten sowohl im Pendelverkehr oder auch im Güter- und Dienstleistungsverkehr noch funktionieren. Das sei für die Wirtschaftslage dringend nötig, im Vergleich zu anderen Ländergrenzen aber nicht selbstverständlich. „Wir sind dankbar, dass pragmatische Lösungen angewendet werden und zusammen an Hilfestellungen gearbeitet wird.“ Kilger erwähnt, dass die Handwerkskammer zusammen mit der Wirtschaftskammer Oberösterreich, der Wirtschaftskammer Südböhmen sowie der IHK Passau an einer Webseite für die Betriebe in der gemeinsamen Grenzregion arbeiten, die passgenaue Infos zum Arbeiten im anderen Land liefert. Die Onlineschaltung sei für Ende der Osterferien geplant: www.hallonachbar.eu. 30 Berater der Handwerkskammer Niederbayern-Oberpfalz unterstützen laut Kilger die Betriebe mit einem umfassenden Informations- und Beratungsangebot. Zentrale und laufend aktualisierte Informationen gibt es unter www.hwkno.de/corona, für den Bereich Außenwirtschaft auch unter www.hwkno.de/international.

Große Belastung
Die Corona-Krise bedeutet laut Kilger eine große Belastung für die über Jahrzehnte zusammengewachsene Wirtschaftsregion. „Wirtschaft und Bewohner sind eng verzahnt und fest zusammengewachsen. Wir gehen zwar davon aus, dass das nur temporär ist, denn hier sind in den vergangenen Jahren viel Vertrauen und gute Verbindungen entstanden. Aber auch eine zeitlich begrenzte Trennung hinterlässt natürlich Spuren.“

Pendler müssen laut deutscher Bundespolizei eine Pendlerbescheinigung vorlegen, die täglich oder regelmäßig zwischen Wohnung und Arbeitsstätte über die deutsche Bundesgrenze pendeln müssen. Selbstständige können die Bescheinigung ebenfalls nutzen. Weitere Beweise wie ein Arbeitsvertrag, Auftrag, Lohnabrechnung, Gewerbeanmeldung oder Steuerbescheinigung soll die Grenzgänger dabeihaben. Die Bundespolizei weist darauf hin, dass „grundsätzlich der direkte Weg von der Grenzübergangsstelle zum Arbeitsplatz oder Einsatzort zu nutzen“ ist. „Die Unterbrechung der Fahrt, insbesondere zu Einkaufs- oder Besuchszwecken ist untersagt.“

Die Kontrollen an den Außengrenzen zu Deutschland, Italien und der Schweiz werden laut Innenministerium in Wien bis mindestens 27. April fortgesetzt.

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Kleinere Grenzübergänge wie die alte Grenze über den Inn zwischen Simbach am Inn und Braunau sind komplett geschlossen. Auf deutscher Seite kontrolliert eine Polizeistreife, dass niemand über die Innbrücke ins Nachbarland kommt. (Foto: Josef König) Weitere Infos



+++ Neue Ölscheichs im Gäuboden +++

LX-Demonstrationsanlage in Aholfing bei Straubing in Betrieb genommen: Thermo-chemisches Verfahren steigert Effizienz von Biogasanlagen/Lignin aus der grünen Raffinerie soll Rohöl ersetzen
[siehe Bericht in "Die Wirtschaftszeitung (Regenburg) Ausgabe April 2020, S. 26]


AHOLFING (20.03.20/Von Josef König) – Sieben Milliarden Tonnen Biomasse bleiben weltweit zur Produktion von Energie und nachhaltigen Produkten ungenutzt. Diese Lücke hat der Chemiker Dr. Friedrich Streffer erkannt: Mit seiner Idee der thermo-chemischen LX-Technologie soll grüner Rohstoff in Zukunft Rohöl ersetzen. „Das Erdölzeitalter ist vorbei. Die Ölscheichs von morgen kommen aus dem Gäuboden“, sagte Aiwanger zum Start der bundesweit ersten Demonstrationsanlage im niederbayerischen Aholfing (Lkr. Straubing-Bogen).

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„Es ist keine Zauberei, es ist einfach Chemie“, beschreibt Jeroen van Campen, Geschäftsführer der LXP-Group mit Sitz im brandenburgischen Teltow, die Anlage. Die erste industrielle Demonstrationsanlage verarbeitet einen Durchlauf von 500 Tonnen trockener Biomasse. Die Anlage dient laut van Campen als Vorschaltstufe einer bestehenden Biogasanlage und soll deren Effizienz steigern. Bisher ungenutzte Biomassereststoffe mit einem hohen Holzanteil sollen für den Biogasmarkt als hochwertige Substitut zu Getreidesilage nutzbar gemacht werden und mit einem Zusatznutzen Lignin abgetrennt werden, so van Campen. Die Einsatzmöglichkeiten sind vielfältig: Aus den Kohlenhydraten können Biogas, Ethanol, Butanol, Milchsäure und Bernsteinsäure erzeugt werden. Mit dem Lignin werden Kosmetika, Vanilin, Carbonfasern, Klebstoffe oder 3D-Druckertinte erzeugt.

"In Biogasanlagen verwendete Biomasse besteht zu 95 Prozent aus Lignocellulose, die Ligninhülle verwehrt den Zugang zur Cellulose". so Dr. Katrin Streffer, Chief Operating Officer (COO) der LXP-Group. Das LX-Verfahren kann nach den Worten der promovierten Chemikerin sämtliches pflanzliches Strukturmaterial wie Äste, Blätter, Halme oder Stroh verwenden. Diese Pflanzenteile bestehen aus einem Verbund von drei Biopolymeren. Dazu gehört Cellulose, die man aus Baumwolle oder Papier kennt. Zweitens Hemicellulose, die ebenso wie die Cellulose aus aneinandergereihten Zuckern aufgebaut ist sowie drittens Lignin, welches die anderen beiden Biopolymere umhüllt und vor mikrobiellem Abbau schützt. „Für gewöhnlich bestehen pflanzliche Abfall- und Reststoffe der Land- und Forstwirtschaft sowie der Kommunen überwiegend aus diesen Komponenten“, so Dr. Katrin Streffer.

Das Geheimnis hinter LX
In einer herkömmlichen Biogasanlage wird als Substrat vor allem Gras- und Maissilage verwendet. Im Fermenter erzeugen Bakterien unter sauerstofffreiher Umgebung daraus Biogas, das in Strom und Wärme umgewandelt wird. Übrig bleibt ein energiehaltiger Gärrest, der größtenteils aus Lignocellulose besteht. „Bisher war es nicht möglich, Lignocellulose weiter aufzuspalten“, umreißt Dr. Friedrich Streffer, Chief Technology Officer (CTO), die Herausforderung. Diese Aufspaltung sei aus ökologischer und ökonomischer Sicht aber notwendig. Hier setzt das LX-Verfahren an. „Der energiereiche Gärrest wird in einem Rührkessel mit einem Lösemittel gemischt und gelöst. Bei 70 Grad Celsius dauert der Vorgang etwa eine Stunde. Anschließend wird ein Flockungsmittel zugegeben.“ Die LX-Cellulose flocke aus und werde über einen Filter abgetrennt und aufgefangen. Mit Hilfe des Flockungsmittels werde danach das LX-Lignin ausgeflockt und zur späteren Verwendung aufgefangen, so der Technische Direktor der LXP-Group. In einem Verdampfer werden nun das Löse- und Flockungsmittel wieder getrennt, die bei einem neuen Zyklus erneut eingesetzt werden können. Der promovierte Chemiker weist darauf hin, dass für den Verdampfungsprozess die Abwärme der Biogasanlage verwendet werden kann. Die im ersten Schritt gewonnene Cellulose werde in den Fermenter der Biogasanlage geschickt und Biogas erzeugt. „Die Effizienz der Biogasanlage steigt damit deutlich.“ Mit dem LX-Verfahren kann laut Streffer nicht nur die Energie im vorhandenen Gärrest besser genutzt, sondern auch die Substrat-Palette deutlich erweitert werden. In Zukunft können in einer Biogasanlage Reststoffe mit einem hohen Grünschnittanteil verarbeitet werden. „Holz, Laub und Stroh sind für die LX-Anlage kein Problem.“

Zukunftsträchtige Bioökonomie
Die Politik glaubt an die Bioökonomie. Sowohl das Land Brandenburg als auch der Freistaat Bayern unterstützen die Technologie. „Die Bioökonomie ist für die landwirtschaftlich geprägte Region um Straubing eine passgenaue Lösung“, sagte Bayerns Wirtschaftsminister Hubert Aiwanger beim Start der LX-Anlage. Der Gäuboden könnte zur Heimat der Ölscheichs von morgen werden. „Dinge, die bisher aus Erdöl produziert worden sind, sollen am Ende aus biologischen Materialien wie Holz produziert werden.“ Mit einer bayernweiten Bioökonomiestrategie unter dem Motto „Zukunft.Bioökonomie.Bayern“ will die Politik noch in diesem Jahr den Bereich vorantreiben. Die bayerische Staatsregierung unterstützt Straubing mit rund 40 Millionen Euro. Praktiker und Wissenschaftler sollen eine dementsprechende Strategie entwickeln. Die Bioökonomie sieht Produkte aus biologischen, nachhaltigen und umweltfreundlichen Materialien aus Land- und Forstwirtschaft vor. Dieser Wirtschaftszweig, der weniger CO2-Emissionen produziert, soll vorangetrieben werden. Praktiker und Wissenschaftler sollen eine Bioökonomiestrategie entwickeln. Ziel sei es zu zeigen, so Prof. Dr. Volker Sieber, Sprecher des Sachverständigenrat Bioökonomie Bayern und Rektor des TUM-Campus Straubing, dass der Einsatz fossiler Rohstoffe und die Emission von CO2 in Bayern signifikant reduziert werden kann. Dazu gehört es, im Labor getestete Verfahren in einem größeren Maßstab aufzubauen: „Junge Unternehmen müssen das Tal des Todes überspringen und zeigen, wie sie am Markt Geld verdienen können.“ Häufig seien biobasierte Verbindungen in der Herstellung deutlich teurer. Sie müssten sich am Markt gegenüber Erdölprodukten erst durchsetzen. Dies gelinge besonders dann, wenn bestimmte positive Eigenschaften damit verbunden sind, die auf Erdöl basierende Rohstoffe nicht bieten könnten.

Die brandenburgische LXP-Group (Marienwerder) war 2017 über einen Gründerwettbewerb auf die BioCampus Straubing GmbH aufmerksam geworden. Die LXP-Group hatte zwar nur den zweiten Platz erreicht, aber der Standort in Niederbayern hat das Start-up durch die gebündelte Bioökonimie-Kompetenz in der Region überzeugt und andere Standorte ausgestochen. Die 100-prozentige Tochtergesellschaft maxbiogas GmbH (Straubing) soll in Zukunft die Technologie im Biogasmarkt vermarkten.

Stichwort „Lignin“
Lignine (lat. lignum „Holz“) bilden eine Gruppe von formalen Grundbausteinen, die für die biologischen Prozesse verantwortlich sind. Das Material ist in der pflanzlichen Zellwand eingelagert. Über diese Verholzung (Lignifizierung) wird die Pflanze vor Wind und Schädlingen geschützt. Lignocellulose verleiht den Pflanzen ihre Form und Stabilität. Etwa 20 bis 30 Prozent der Trockenmasse verholzter Pflanzen besteht aus Ligninen, die neben Cellulose und Chitin zu den häufigsten organischen Verbindungen auf der Erde zählen. Jährlich entstehen auf dem Planeten schätzungsweise etwa 20 Milliarden Tonnen.


Die LX-Demonstrationsanlage soll Biogasanlagen effizienter machen und mit Lignin den Rohstoff Erdöl ersetzen. (Foto: LXP-Group).


Innenleben der LX-Demonstrationsanlage im niederbayerischen Aholfing (Foto: LXP-Group).

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Effiziente und effektive Weiterbildung:

+++ Von zu Hause aus BWL und Sprachen lernen +++


Fernlehrgang „Betriebswirtschaft“ startet am 15. April 2020 zum 43. Mal/ Auftakt zu den Crashkursen „Rechnungswesen & Controlling“, „Marketing & Strategie“ und Unternehmensgründung jederzeit flexibel/Sprachkurse Englisch, Französisch, Italienisch und Spanisch als Einzeltraining face-to-face online möglich [Pressemitteilung vom 17.03.2020 als PDF]

BWL-InstitutBASEL (17.03.20/pm) – BASEL (17.03.20) – Das Studium zu Hause ermöglicht eine effiziente und effektive Weiterbildung: In der digitalisierten Welt dienen EBook, Laptop, Tablet und Smartphone als ideale Helfer, neues Fachwissen zu lernen. Wer sich weiterbilden will, kann den modular aufgebauten Intensivstudiengang Betriebswirtschaft, Crashkurse zu betriebswirtschaftlichen Schwerpunktthemen oder auch Sprachen belegen. „Fernlehrgänge sind das ideale Instrument, um unabhängig von Ort und Zeit selbstbestimmt, seine beruflichen Aufstiegschancen zu verbessern“, sagt Studienleiter Dr. Ralf Andreas Thoma vom Betriebswirtschaftlichen Institut & Seminar Basel. Das Institut verfügt über mehr als 20 Jahre Erfahrung als Distance-Learning-Anbieter.

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Wer gerne den nächsten Schritt auf der Karriereleiter nehmen möchte, kann sich mit Hilfe von Fortbildungen und themenbezogenen Schulungen qualifizieren. Das Betriebswirtschaftliche Institut & Seminar Basel bietet unterschiedliche Weiterbildungen an, die in einer Auszeit, im Homeoffice oder neben dem Hauptberuf am Abend oder an Wochenenden absolviert werden können.

Der modular aufgebaute Fernlehrgang „Betriebswirtschaft“ startet am 15. April 2020. Das neun- bis zwölfmonatige Intensivstudium ist auf die Bedürfnisse von Führungs- und Führungsnachwuchskräften zugeschnitten, die sich zur Ergänzung ihres Fachwissens umfassende betriebswirtschaftliche Kenntnisse aneignen möchten. Der in zehn Module unterteilte Studiengang, der bereits zum 43. Mal aufgelegt wird, schließt als Dipl.-Betriebsökonom (BI) ab. Praxisrelevante Kenntnisse in „Betriebswirtschaft“ stehen im Fokus des Fernlehrgangs: Neben einer Einführung geht es um das Rechnungswesen (Bilanz und GuV, Kosten- und Leistungsrechnung), um Controlling, Marketing, Finanzierung, Investitionsrechnung sowie zwei Kapitel der Unternehmensführung und einen Abstecher in die Volkswirtschaftslehre. Das Intensivstudium Betriebswirtschaftslehre ist auch in einer englischsprachigen Version als „Intensive Course in Business Administration“ möglich. Wer sich einen Eindruck von den Lehrgängen verschaffen will, kann Auszüge aus den Lehrgangsunterlagen kostenlos und unverbindlich unter www.bwl-institut.ch einsehen. Gerade für Ingenieure und Techniker, die in BWL fit werden wollen, ist das berufsbegleitende Fernstudienangebot des Betriebswirtschaftlichen Instituts & Seminar Basel zugeschnitten. „Nur wer eine Bilanz lesen kann und Einblick ins Controlling hat, macht in der digitalisierten Welt als Nicht-Ökonom die wichtigen Schritte auf der Karriereleiter“, so der Studienleiter. Das Institut konzentriert sich auf die wesentlichen Themenfelder der Betriebswirtschaftslehre, die in der digitalen Welt wichtig sind. Dazu bietet das Fernstudium große Flexibilität: Der Studierende kann sich den Lernstoff einteilen und je nach Belastung durch den Job mehr oder weniger büffeln.

Crash-Kurse „Rechnungswesen“ und „Marketing“
Zu den betriebswirtschaftlichen Schwerpunktthemen „Rechnungswesen & Controlling“, „Marketing & Strategie“ und Unternehmensgründung bietet das BWL-Institut drei spezielle Lehrgänge an, die jederzeit gestartet werden können. Die ein bis zwei Monate dauernden berufsbegleitenden Crashkurse sind besonders auf Bedürfnisse von Fach- und Führungskräften aus nicht-wirtschaftswissenschaftlichen Disziplinen zugeschnitten. Die Crashkurse vermitteln kurz und kompakt das wichtigste BWL-Wissen zu den Kernthemen Rechnungswesen, Marketing oder Unternehmensgründung. Der Crash-Kurs Rechnungswesen und Controlling vermittelt kurz und kompakt das wichtigste Wissen zu Bilanzen, Gewinn- und Verlustrechnung, Kostenrechnung und Controlling. Der Crash-Kurs Marketing und Strategie richtet sich an Teilnehmer, die ihr Know-how in Marketing und strategischem Management gezielt vertiefen möchten. Der Crash-Kurs Unternehmensgründung bereitet gezielt auf die ersten Schritte in die Selbstständigkeit vor.

Face-to-face-Sprachtraining
Sprachkompetenz im Umgang mit internationalen Kunden wird immer wichtiger. Die Atlas Business Language GmbH (Basel), ein Schwesterunternehmen der Betriebswirtschaftliches Institut & Seminar Basel AG, bietet Sprachkurse in Deutsch, Englisch, Französisch, Italienisch und Spanisch an. Die Sprachkurse richten sich laut Dr. Ralf Andreas Thoma an Teilnehmer auf allen Sprachstufen. Vor Kursbeginn kann der Teilnehmer – unverbindlich und kostenlos – einen Einstufungstest absolvieren. ABL nutzt innovative Webinarlösung, die sehr hochwertigen Online-Sprachunterricht bis hin zum Einzeltraining face-to-face ermöglicht (www.atlas-business-language.ch).

Betriebswirtschaftliche Institut & Seminar Basel AG/Atlas Business Language ABL GmbH

Die Betriebswirtschaftliche Institut & Seminar Basel AG bietet seit 1999 als privates Weiterbildungsinstitut ein praxisorientiertes effizientes Studienangebot. Das Institut hat im März 2007 das eduQua-Zertifikat erhalten. Das Schweizerische Qualitätszertifikat für Weiterbildungsinstitutionen wurde im März 2020 erneut bestätigt. Außerdem ist das Institut Mitglied im Schweizerischen Verband für Erwachsenenbildung (SVEB) und der European Association of Distance Learning (EADL). Weitere Infos unter www.bwl-institut.ch. Die Atlas Business Language ABL GmbH als Schwesterunternehmen der Betriebswirtschaftliches Institut & Seminar Basel AG hat sich seit 2001 auf Sprachkurse, insbesondere für Firmenkunden, in allen Geschäftssprachen spezialisiert. Zu den Kunden zählen internationale Konzerne wie Canon, Sunrise, Würth, MAN oder Credit Suisse. Alle ABL-Trainer sind diplomierte Sprachlehrer mit mindestens drei Jahren Berufserfahrung. Dies garantiert einen lebendig gestalteten, auf die individuellen Bedürfnisse der Teilnehmer zugeschnittenen Unterricht. Weitere Infos unter Atlas Business Language ABL GmbH.

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+++ Harte Strafen für Handel mit Hanftees und CBD-Blüten + + +


Amtsgericht Passau verurteilt Betreiber eines Hanfladens zu neun bzw. sechs Monate Haft auf Bewährung

PASSAU (09.03.20/jk eklusiv) - Die bayerische Justiz greift hart gegen die Betreiber eines Passauer Hanfladens durch: Wegen gewerbsmäßigen, vorsätzlichen unerlaubten Handeltreibens mit Betäubungsmitteln hat das Amtsgericht Passau am Montag einen 54-jährigen Mann und seinen 29-jährigen Sohn zu neun bzw. sechs Monate Haft auf Bewährung und 2.000 Euro Geldstrafe verurteilt, berichtet der Internetdienst Koenig-online. 69 Hanfteeartikel und CBD-Blüten im Wert von 5.000 Euro werden eingezogen. Das Urteil ist noch nicht rechtskräftig. Die beiden Männer werden mit ihren Anwälten beraten, ob sie in Berufung/Revision gehen werden. Dafür haben sie eine Woche Zeit.

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Die bei einer Razzia im Jahr 2018 entdeckten Produkte haben nach dem Urteil der Richterin Tetrahydrocannabinol (THC) enthalten. Damit seien sie „schlicht und einfach“ Betäubungsmittel gewesen. Es seien keine Ausnahmen wie der gewerbliche Zweck oder der Ausschluss von Missbrauch zu Rauschzwecken erfüllt gewesen. Diese Tatsache hätten die Betreiber des Hanfladens billigend in Kauf genommen. Die Betreiber hätten sich besser informieren sollen, ob die Hanftees und CBD-Blüten den gesetzlichen Regeln entsprechen. Es reiche nicht aus, sich auf die Lieferanten und eine Auskunft des Deutschen Hanfverbandes (DHV) zu verlassen, so das Urteil. Die Richterin ging aber von keinem „besonders schwerem Fall“ aus. Wegen des offenen Verkaufs liege nur eine „geringe kriminelle Energie“ vor. Die Angeklagten seien zudem geständig, hätten mit den Ermittlungsbehörden kooperiert und seien bisher noch nicht in Erscheinung getreten.

Die Anwälte der Hanfladen-Betreiber betonten, die Mandanten hätten den Zertifikaten der Lieferanten geglaubt. Diese hätten für Nutzhanf unter 0,2 Prozent THC gelegen. Den gewerblichen Zweck sahen sie im Verkauf über die Ladentheke erfüllt. Einen Missbrauch der Hanftees und CBD-Blüten hätten die Betreiber ausgeschlossen. Eine Extraktion sei real nur schwer durchführbar. CBD-Blüten würden inzwischen in vielen Städten Deutschlands angeboten. Im hessischen Darmstadt gebe es einen CBD-Automaten. Der Verteidiger wies darauf hin, dass die Rechtslage 2018 noch unklarer gewesen sei, während heute jede Drogeriekette Hanftees verkaufe.

Ein Polizeibeamter hatte im Zeugenstand betont, die CBD-Blüten ließen sich „leicht mit Haarspray“ extrahieren. In vielen Proben seien hingegen keine Spuren von THC bzw. unterhalb der für Lebensmittel geltenden Grenzwertes von 0,05 Prozent festgestellt worden. In einer Art Beschäftigungstherapie hatte die Richterin über mehrere Seiten die Gutachten-Werte über das „grün-braun getrocknete pflanzliche Material“ vorgelesen. So hatte etwa eine Sorte der CBD-Blüten „Jupiter“ einen THC-Gehalt von 0,13 Prozent. Die CBD-Blüten „Sonne“ enthielten 0,10 Prozent THC-Gehalt. Ein Kräutergewürz enthielt laut Gutachten unter 0,05 Prozent THC.

Die Staatsanwaltschaft sah die Anklage in der Beweisaufnahme bestätigt. Es seien THC-Werte von 0,06 bis 0,55 Prozent mit einem Gesamtwert von 123 mg THC gefunden worden. Ein Verkauf an normale Endkunden stufte die Anklage nicht als gewerblichen Zweck ein. Die Anklage ging von Vorsatz aus, der Verkauf sei wissentlich erfolgt. „Wer im Dunstkreis von Betäubungsmitteln agiert, hat eine gesteigerte Prüfpflicht.“ Die Anklage ging weiter von einem „nicht besonders schweren Fall“ aus. Die Wirkstoffe seien gering gewesen, „aber dennoch ausreichend“. Die Anklage hatte neun Monate Freiheitsstrafe für den 54-jährigen Betreiber und sechs Monate Freiheitsstraße für den 29-jährigen Mitgesellschafter, der wegen Auslandsaufenthalts nicht in das operative Geschäft involviert war. Die Richterin schloss sich der Forderung der Staatsanwältin an. Beide Verteidiger hatten eine Geldstrafe als ausreichend erachtet.

+++ „Die Vielseitigkeit ist berauschend“ + + +

Hanf-Info-Abend am Montag in der Passauer Peschl-Terrasse: Wenzel Cerveny vom Cannabis Verband Bayern (CVB) aus München, Landwirtschaftsmeister Heinrich Hobelsberger (Passau) und Monika Stockenhuber vom Verein Xundis(s) aus Engelhartszell sprechen über die Möglichkeiten der vielseitigen grünen Pflanze/Kostenlose Veranstaltung am Montag, 10. Februar 2020, um 19 Uhr im Gasthof „Bayerischer Löwe“ in Passau



PASSAU (02.03.20) - Neuer Termin nach Absage wegen Orkan Sabine: Hanf - der vielseitige grüne Rohstoff steht im Mittelpunkt eines Hanf-Informationsabends in der Dreiflüssestadt: Wenzel Cerveny (München) vom Cannabis Verband Bayern (CVB) stellt das Volksbegehren „Ja zu Hanf als Rohstoff“ vor. Landwirtschaftsmeister Heinrich Hobelsberger (Passau) spricht über lokalen Hanfanbau oder die Urkraft vom Feld. “Fluch oder Segen“, lautet das Thema des Referats von Monika Stockenhuber, Präsidentin des Vereins Xundis(s) aus dem oberösterreichischen Engelhartszell, zu den vielseitigen Einsatzmöglichkeiten der Hanfpflanze. Die kostenlose Veranstaltung findet am Montag, 02. März 2020, um 19 Uhr im Gasthaus „Bayerischer Löwe“ in der Dr.-Hans-Kapfinger-Str. 3, 94032 Passau statt (www.wirtshaus-passau.de). Der Cannabis Verband Bayern veranstaltet zum Volksbegehren „Ja zu Hanf als Rohstoff“ am 02./03. März 2020 jeweils von 11 bis 18 Uhr eine Kundgebung in der Passauer Innenstadt.

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Hanf ist in der Mitte der Gesellschaft angekommen: Laut einer aktuellen Studie sind 84,1 Prozent der Deutschen für eine teilweise oder vollständige Legalisierung von Cannabis, so der lateinische Name von Hanf. Im Gegenzug zur immer liberalen Bevölkerung greifen die Ermittlungsbehörden besonders im Freistaat zur Hexenjagd gegen die junge, aufstrebende Hanfbranche. „Die Leute nutzen die positiven Eigenschaften von Hanf. Keine Razzia wird den Siegeszug stoppen. Die Menschen lassen sich nicht länger belügen“, sagte Wenzel Cerveny (58), Vorsitzender des Cannabis Verbandes Bayern (CVB) und Betreiber von sechs bayerischen Hanfläden. Der Legalisierungsaktivist will vor allem Klarheit für die Branche, welche Hanfprodukte verkauft werden dürfen. Hanfpflanzen und -pflanzenteile sind laut EU-Verordnung nur dann als legales Produkt anzusehen, wenn sie aus dem Anbau in Ländern der Europäischen Union mit zertifiziertem Saatgut von einer der 52 Sorten stammen. Ihr Gehalt an Tetrahydrocannabinol (THC) darf 0,2 Prozent nicht übersteigen und der Verkehr mit ihnen ausschließlich gewerblichen oder wissenschaftlichen Zwecken dienen, die einen Missbrauch zu Rauschzwecken ausschließen. Damit scheidet für Cerveny jeder legale Verkauf an private Endkunden aus, sofern es sich nicht um Produkte aus Hanfsamen oder Hanfsamen selbst handelt. „Das Gesetz versteht kein Mensch“, so der CVB-Vorsitzende. Samen selbst unterliegt nicht dem Betäubungsmittelgesetz. Für Hanfaroma-Extrakte aus Blüten (Geschmacksstoff bei Eistee) und andere Hanfblüten-Extrakte (CBD-Öl) gibt es laut Cerveny keine klaren Vorgaben. Deshalb fordert er Klarheit. In den Razzien habe die Polizei – auch bei einer Razzia im Passauer Hanfladen „ELLA – Hanf & Genuss“ auch harmlosen, weil THC-freien Hanftee beschlagnahmt. Dies soll sich ändern. Bis zum März 2020 will er mehr als 25.000 Unterschriften sammeln (www.rettet-den-Hanftee.de)

Hanf – Fluch oder Segen
Über die vielfältigen Einsatzmöglichkeiten der Jahrtausende alten Heilpflanze berichtete Monika Stockenhuber (50), „Vielseitigkeitsgärtnerin“ und Präsidentin des Vereines Xundis(s) aus Engelhartszell. Der Verein mit 130 Mitgliedern beschäftigt sich mit Informations- und Wissensvermittlung rund um gesunde Ernährung. Es geht um alte Getreide- oder Tomatensorten, die wieder zurück auf den Speiseplan kommen. Auch Hanf helfe, das Wohlbefinden von Mensch und Tier zu verbessern. Verschiedenste Cannabidiol (CBD)-Sorten, Blüten, Blütenmischungen, Aromaöle und Salben tragen laut Stockenhuber zur Vitalität bei. Der menschliche Organismus produziere selbst Cannabinoide, die für verschiedenste Prozesse benötigt werden. Das körpereigene Endocannabinoidsystem (ECS) beeinflusse das zentrale Nervensystem, Schlaf, Appetit oder Konzentrationsfähigkeit. Ist es aus dem Gleichgewicht, können von außen zugeführte Cannabinoide einen positiven Einfluss haben. „Ziel ist es, hochqualitative Bio-Hanflebens- und gesundheitsmittel zu einem fairen Preis den Menschen zugänglich zu machen“, erklärte die Biogärtnerin.

Hanf – Urkraft vom Feld
Über den lokalen Hanfanbau referierte Landwirtschaftsmeister Heinrich Hobelsberger aus Passau, der als Nebenerwerbslandwirt zehn Hektar mit dem grünen Rohstoff bewirtschaftet. Der aktive Nutzhanfanbauer sieht im Hanf die „Urkraft vom Feld“. Die Menschen von heute sollten dort weitermachen, wo die Vorfahren aufhören mussten, so seine Devise. Die jahrhundertelange alte Pflanze sei eine ausgezeichnete Vorfrucht. Hanf benötige keine Unkrautbekämpfung und keinen Pflanzenschutz. Durch sein weitverzweigtes und tiefes Wurzelsystem verbessere Hanf die Böden und deren Wasserhaushalt. Auch finde die Hanfpflanze immer mehr Aufmerksamkeit als Baustoff für Niedrigenergiebauten. Die Hanfpflanze könnte der Rohstofflieferant der Zukunft sein und zur Lösung in vielen Bereichen beitragen, so Heinrich Hobelsberger. Hanf – zu 100 Prozent ökologisch abbaubar - eigne sich ideal, den Rohstoff Erdöl abzulösen und in einer Kreislaufwirtschaft zum Erhalt der Natur und der Erde beizutragen. Über den Cannabis Verband Bayern (CVB)
Der
Cannabis Verband Bayern (CVB) wurde im Frühjahr 2014 als Dachorganisation von bayernweit 14 Cannabis Social Clubs (CSC) gegründet. Der Verband hatte 2015 das bayernweite Volksbegehren „Ja zu Cannabis“ initiiert und rund 27.000 gültige Unterschriften gesammelt. Das Bayerische Verfassungsgericht hat ein Volksbegehren wegen Nichtzuständigkeit (Bundesrecht) abgelehnt. Seit 11. Dezember 2019 läuft das neue Volksbegehren „Ja zum Hanf als Rohstoff“ (www.rettet-den-hanftee.de).

Bildtext:
Berauschende Vielseitigkeit von Hanf beim Infoabend in der Peschl-Terrasse (v. l): Nutzhanf-Landwirt Heinrich Hobelsberger (Passau), Biogärtnerin Monika Stockenhuber (Engelhartszell) und Wenzel Cerveny (München) vom Cannabis Verband Bayern (Foto: Josef König für CVB/honorarfrei).

Zur Homepage des Volksbegehrens "Ja zum Hanf als Rohstoff"

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