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[Immobilien]

+++ LBS: Anschluss fast geschafft +++

Wohneigentumsquote bei den 30- bis 50-jährigen Ostdeutschen fast auf Westniveau - Enormer Aufholprozess



BERLIN (ots) - Auf den ersten Blick liegen die neuen Bundesländer mit einer Wohneigentumsquote von nur 36 Prozent auch ein Vierteljahrhundert nach der Wiedervereinigung deutlich hinter dem Westen zurück, wo 46 Prozent der Haushalte in den eigenen vier Wänden leben. Tatsächlich verdeckt diese "grobe" Statistik die tatsächlichen Erfolge bei der Annäherung des Ostens, wie eine Analyse des Immobilienforschungsinstituts empirica in Zusammenarbeit mit LBS Research ergibt.

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Die Forscher auf Basis der aktuellen Einkommens- und Verbrauchsstichprobe (EVS) des Statistischen Bundesamtes untersucht, wie sich die Wohneigentumsbildung in verschiedenen Altersklassen entwickelt. Hier zeigt sich: Bei den 30- bis 50-Jährigen, also der Gruppe, in der in Deutschland typischerweise Wohneigentum erworben wird, unterscheidet sich die Wohneigentumsquote in den neuen Länder kaum noch vom Westen. Bei den 30- bis 39-Jährigen beträgt der Abstand zwischen Ost (28 Prozent) und West (32 Prozent) nur noch 4-Prozentpunkte. Bei den 40- bis 50-Jährigen sind es 7 Prozentpunkte (vgl. Grafik). Die amtlich ausgewiesene niedrige Wohneigentumsquote für die neuen Länder verschleiert damit die tatsächlich stattfindende Annäherung, so die Analyse. Dies wird laut LBS Research auch noch eine Reihe von Jahren so bleiben, denn bei den Haushalten über 60 Jahren liegt die Wohneigentumsquote in den neuen Ländern deutlich hinter dem Westen zurück. Hier wirke die systematische Benachteiligung zu von privaten Wohneigentümern zu DDR-Zeiten immer noch nach. Bei den 70- bis 79-Jährigen beträgt deshalb der Abstand zwischen Ost (32 Prozent) und West (58 Prozent) sogar 26 Prozentpunkte. Auf längere Sicht werde es aber aufgrund der Erfolge bei den jüngeren Generationen zu einer weiteren Angleichung kommen.

Ein weiteres - überraschendes - Ergebnis der Untersuchung: Während im Osten auch in den zurückliegenden 10 Jahren die Wohneigentumsquote weiter gestiegen ist, stagniert sie im Westen. Gegenüber 2003 haben sich die neuen Länder immerhin von 34,8 Prozent auf 36,4 Prozent verbessert; im Westen hingegen verharrte die Quote bei rund 46 Prozent. Gerade auch in der längerfristigen Betrachtung sei die Dynamik des Aufholprozesses im Osten beachtlich, so LBS Research: Vor 20 Jahren betrug der Anteil der Haushalte, die in eigenen vier Wänden lebten, mit 18,9 Prozent nur halb so viel wie heute. Auch in Berlin, traditionell "Mieter-Stadt", ist der Zuwachs der Wohneigentümer deutlich: Hier stieg die Quote von 10 auf 16 Prozent.

Bildtext: Wohneigentumsquote bei den 30- bis 50-jährigen Ostdeutschen fast auf Westniveau - Enormer Aufholprozess. Eine Sonderauswertung der Einkommens- und Verbrauchsstichprobe (EVS) des Statistischen Bundesamtes im Auftrag der LBS zeigt, dass die neuen Bundesländer bei der Wohneigentumsbildung stark aufgeholt haben. In den maßgeblichen Altersklassen liegen sie mittlerweile fast gleichauf mit den alten Bundesländern.
Foto: obs/Bundesgeschäftsstelle Landesbausparkassen (LBS)/LBS Research/Bundesgeschäftsstelle

[Essen]

+++ Lamm einfach und unkompliziert zubereiten +++



HEILBRONN (ots) - Bei Lammfleisch sind deutsche Verbraucher nach wie vor zurückhaltend. Oft fehlt den Verbrauchern das Wissen, wie Lamm richtig zubereitet wird. Das wollen die Wirtschaftsverbände für Lammfleisch AHDB aus England, Bord Bia aus Irland und Interbev aus Frankreich ändern. In einer von der Europäischen Union unterstützten Aufklärungs- und Werbekampagne wollen die Verbände Verbraucher im Alter von 25 bis 45 Jahren in Belgien, Großbritannien, Frankreich, Irland, Dänemark und Deutschland für Lamm begeistern und ihnen den unkomplizierten Umgang mit dem Fleisch näherbringen. Dazu haben sie viele einfach nachzukochende Rezepte und hilfreiche Tipps und Tricks zusammengestellt, die das Kochen mit Lammfleisch erleichtern.

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In der Ruhe liegt die Kraft
"Lammfleisch ist von Natur aus zart und lässt sich schnell und einfach zubereiten" ist die Botschaft der Kampagne. Damit ein Lammgericht gelingt, sind nur ein paar Grundregeln zu beachten. So sollte Lammfleisch nach der Entnahme aus dem Kühlschrank erst einmal bei Raumtemperatur etwa eine halbe Stunde, bei größeren Stücken bis zu einer Stunde ruhen, damit der Temperaturunterschied bei der Zubereitung nicht zu groß ist. Auch nach der Zubereitung sollte Lammfleisch unbedingt noch ruhen, damit sich der Saft gleichmäßig verteilt. Als Faustregel gilt: kleinere, gegrillte Fleischstücke ruhen unter einer Aluminiumfolie so lange wie die Grillzeit. Größeren Stücken, wie Haxe oder Schulter, sollte man eine Ruhezeit von rund 15 Minuten gönnen. Dabei sollte das Fleisch einmal gewendet werden, damit es seinen vollen Geschmack entfaltet und eine schöne gleichmäßige Farbe annimmt. Außerdem empfiehlt sich, Lammfleisch nicht zu lange zu braten, zu grillen oder zu schmoren. Es verliert sonst seinen aromatischen Geschmack und kann trocken werden.

Heißbegehrt: Gegrilltes
Lammfleisch kann auf ganz unterschiedliche Art zubereitet werden. Richtig gegrillt beispielsweise ist Lammfleisch eine Köstlichkeit. Am besten eignen sich dazu Koteletts aus dem Rücken, Rippenfleisch aus der Lammbrust oder Beinscheiben aus der Haxe. Dicke Stücke sollten beim Grillen nicht zu nah an der Hitzequelle gegart werden. Hier besteht das Risiko, dass sie an der Oberfläche verbrennen, ohne im Innern gar zu werden. Wichtig ist, dass das Fleisch gleichmäßig mit Fett durchzogen ist. So bleibt es beim Grillen schön saftig.

Gebraten aromatisch und zart
Ob Lammfilet, Keule, Lammlachs oder Koteletts - richtig gebraten wird Lammfleisch aromatisch und zart. Wie beim Grillen gilt: Nicht zu lange braten, sonst verliert das Fleisch an Geschmack und es kann trocken werden. Koteletts brauchen 2 - 3 Minuten je Seite, Filets 3 - 5 Minuten, Lammlachse oder Medaillons 2 - 4 Minuten pro Seite. Koteletts werden zunächst mit Öl bestrichen und dann auf höchster Stufe scharf angebraten. Oder man lässt das Öl weg, bestreut dafür die Pfanne mit grobem Salz und brät das Fleisch dann scharf an. Anschließend kann die Temperatur reduziert werden. So bleibt das Fleisch schön saftig. Es empfiehlt sich, die Lendenkoteletts des Lamms mit dem Knochen zuzubereiten. Das Fleisch bleibt kompakt und lässt sich leichter aufschneiden. Beim Wenden des Fleisches in der Pfanne - oder auch auf dem Grill - auf keinen Fall eine Gabel verwenden, sondern einen Pfannenwender. So behält das Fleisch seinen Saft. Wok und Steingrill eignen sich ideal für Lammgeschnetzeltes, mit etwas Öl beträufelt und passend gewürzt. Für Geschnetzeltes, Gulasch oder Ragout das Fleisch immer gegen die Fasern schneiden. So zerfällt es nicht beim Garen.

Schonend gekocht ein Genuss
Ein deftiger Lammeintopf oder ein würzig-aromatisches Ragout - Lammfleisch ist auch gekocht ein Genuss. Zum Kochen eignen sich besonders Nacken- und Halsfleisch. Wichtig ist, das Fleisch bei geringer Hitze schonend zu kochen und gleichmäßig zu garen. So entfaltet es sein volles Aroma. Für gekochtes Lammfleisch sollte man sich Zeit nehmen. Es gart bei niedriger Hitze und braucht dabei keine besondere Aufmerksamkeit. Die Kochdauer hängt von der Größe des Stückes ab und kann für ein Festessen für mehr als zehn Personen bis zu drei Stunden dauern.

Leckerbissen aus dem Ofen
Schmor- oder Rollbraten sind ideale Begleiter für besondere Anlässe, Fest- und Feiertage. Zum Schmoren eignen sich Lammrücken, Halsfleisch, Lammhaxe oder Lammschulter besonders gut. Für den unverfälschten Genuss von gegartem Lammfleisch im Ofen sollte das Fleisch nach der Hälfte der Garzeit mit Knoblauch eingerieben und mit Essig beträufelt werden. Zur Verfeinerung können ungeschälte Knoblauchzehen um das Fleisch herum gelegt werden. Besondere Noten ergeben sich, wenn im Ofen gegartes Lammfleisch mit Knoblauch und Zitronenzesten gespickt und von einem mit Olivenöl verfeinerten Kräutermantel umhüllt ist. Das Fleisch sollte innen immer leicht rosa und "auf den Punkt gegart" serviert werden. Das Fleisch ist gar, wenn es sich leicht vom Knochen lösen lässt. Das volle Aroma entfaltet Lammfleisch, wenn es schonend geschmort und so gleichmäßig gegart wird. Pro Kilogramm Lammkeule ist eine Garzeit von circa 1 Stunde bei 200 C° einzuplanen, ebenso lange bei einem Lammrollbraten bei 175 C°. Bei gleicher Temperatur benötigt eine Lammhaxe zum Garen 1,5 bis 2 Stunden.

Deftige Suppen und fettarmes Hackfleisch
Suppen mit Lammfleisch sind würzig und aromatisch. Am besten eignet sich dazu Lammbrust und durchwachsener Lammnacken. Durch den höheren Fettanteil eignet sich das Fleisch hervorragend für Suppen und Eintöpfe. Das Fleisch ist sehr saftig und verleiht Suppengerichten ein einzigartiges Aroma. Lammhackfleisch ist vergleichsweise mager. Es harmoniert besonders gut mit orientalischen Gewürzen, wie Kreuzkümmel, Koriander oder Ingwer.

Die richtige Würze
Bei allen Zubereitungsarten sollte sparsam mit Salz umgegangen werden. Es empfiehlt sich, Lammfleisch erst unmittelbar vor dem Servieren zu salzen. Damit Grillfleisch zart und saftig bleibt, wird empfohlen, es vorher mehrere Stunden in Öl-, Buttermilch- oder Weinmarinade einzulegen. Das Fleisch bekommt dann einen besonders würzigen Geschmack. Je länger Lammfleisch mariniert wird, desto zarter und aromatischer wird es. Noch besser ist es, das Fleisch bereits am Vortag einzulegen und die Marinade von Zeit zu Zeit umzurühren. Für die Marinade eignen sich Kräuter wie Basilikum, Thymian, Salbei, Rosmarin, Estragon sowie glatte Petersilie oder feinblättriger Koriander. Aber auch Ingwer-, Zitronen- oder Minzmarinade können Lammfleisch ein perfektes Aroma verleihen. Der Vielfalt sind keine Grenzen gesetzt.

Schmackhafte Füllungen und kulinarische Begleiter
Füllungen sind exzellente Begleiter von Lammfleisch. Die Bandbreite reicht dabei von Füllungen mit Reis, Pistazien und Pinienkernen über Spinat mit Wurstbrät und Zwiebeln bis hin zu Rauchfleisch mit Lauchzwiebeln, Champignons und feinen Kräutern. Hier sind die Geschmäcker so unterschiedlich wie bei den Beilagen. Während hierzulande im Ofen gebackene Kartoffeln und zartes Gemüse beliebt sind, kombinieren andere kulinarische Kulturen Lamm auch mit süßen Zutaten, wie Honig, Pflaumen oder Aprikosen.

Fett entfaltet das Aroma
Die Fettschicht bei Lammrücken, Halsfleisch, Lammhaxe oder -schulter wird vor der Zubereitung rautenförmig eingeschnitten. So können Gewürze und der Geschmack von Kräutern besser in das Fleisch eindringen und es wird aromatischer. Grundsätzlich ist darauf zu achten, dass vor der Zubereitung von Lammfleisch nicht das ganze Fett im Fleisch entfernt wird, da es als wichtiger Geschmacksträger dient. Damit sich Lammkoteletts in der Pfanne nicht wölben, wird der Fettrand in Abständen von zwei Zentimetern eingeschnitten.

Lange haltbar
Frisches Lammfleisch vom Metzger hält sich im Kühlschrank 2 - 5 Tage. Tiefgekühltes Fleisch hält sich bei -18 C° im 3-Sterne-Fach bis zu zwei Jahre. Vakuumverpacktes Lammfleisch sollte weit unten in der Gefriertruhe gelagert werden. Zum Auftauen sollte das Fleisch über Nacht aus der Verpackung genommen und langsam aufgetaut werden. Nach dem Auftauen sollte Lammfleisch schnellstmöglich verarbeitet werden.

Umfangreiche Website mit vielen Rezepten und Informationen
Wer mit dem Umgang mit Lammfleisch noch ungeübt ist, findet auf der Website lammleckerlos.de einfache, leicht nachzukochende Gerichte. Ergänzend dazu gibt es viele Informationen zu Herkunft, Qualität und nachhaltiger Schafzucht.

Weitere Informationen finden Sie auf unserer Website unter www.lammleckerlos.de
Foto: obs/LAMM. EINFACH LECKER LOS/Melanie Bauer Photodesign

www.lammleckerlos.de


+ + + Normalverdiener finden in München nur noch schwer bezahlbare Immobilien + + +

Baufinanzierer www.baufi24.de hat den Immobilienmarkt der bayerischen Landeshauptstadt unter die Lupe genommen

MÜNCHEN (02.02.2016/ots) – Das Webportal www.baufi24.de für private Baufinanzierungen hat den Immobilienmarkt der bayerischen Landeshauptstadt München unter die Lupe genommen.

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München zählt wohl zu den wohlhabendsten Städten in der gesamten EU. Ausschlaggebend hierfür ist die Vielzahl an wirtschaftlich starken Unternehmen, die in München ansässig und in unterschiedlichen Branchen tätig sind. Von BMW über Siemens und Linde bis hin zu Allianz und Burda; dies ist nur eine kleine Auswahl namhafter Unternehmen in München. Daher ist es auch nicht verwunderlich, dass die Miet- und Kaufpreise für Immobilien sehr hoch sind.

In München leben rund 1,4 Millionen (Stand: März 2015) Menschen auf 310,4 Quadratkilometern. Für diese standen Ende 2012 knapp 763.000 Wohnungen zur Verfügung. Die durchschnittliche Wohnungsgröße liegt bei etwa 68 Quadratmeter Wohnfläche, wobei die Wohnungsgröße je Einwohner 37,6 Quadratmeter beträgt und seit Jahren rückläufig ist. "Das Angebot an Wohnungen oder Häusern zur Selbstnutzung ist in München insgesamt als knapp zu bezeichnen. Ausnahmen sind Wohnungen, Einfamilienhäuser und Villen im eher gehobenen Segment", weiß Stephan Scharfenorth, Geschäftsführer des Baufinanzierungsportals Baufi24 www.baufi24.de

Hier besteht meist noch ein gutes Angebot in der Stadt, auch wenn es in den beliebtesten Vierteln wie Lehel, Altstadt, Bogenhausen, Schwabing oder Grünwald vergleichsweise wenige freie Wohnimmobilien auf dem Markt gibt. Normalverdiener finden in der Landeshauptstadt nur noch schwer bezahlbare Immobilien. In der Regel eilen die Wohnraumpreise von Rekord zu Rekord. Wohneigentum in Toplagen kosten bis zu 16.000 Euro, in einfacher Lage bis zu 4.500 Euro.

Wer also nach erschwinglichem Wohnraum sucht, kann in bestimmten Stadtvierteln kaum noch fündig werden. Das heißt: in München ist eine große Flexibilität bei der Immobiliensuche erforderlich. Relativ günstig für Eigentumswohnungen sind noch Teile von Giesing, Westend oder Trudering, bei Einfamilienhäusern Allach. Besonders teuer sind neben Bogenhausen auch Lehel, Grünwald, Nymphenburg oder Schwabing, hier sollte man für ein Einfamilienhaus mit einem Preis von mehr als einer Million Euro kalkulieren. Teilweise werden in den In-Stadtteilen auch Liebhaberpreise gezahlt, wie beispielsweise am Herzogpark.

"Wer als Normalverdiener in der Landeshauptstadt Wohnraum zum Kauf sucht, der findet nur noch schwer bezahlbare Immobilien. In der Regel steigen die Wohnraumpreise stetig an", erklärt Scharfenorth. Alle Informationen und Quellen finden Interessierte im E-Book unter E-Book

Die Standortprofile auf www.baufi24.de geben den derzeitigen Zustand des Wohnimmobilienmarktes einer oder mehrerer Städte und ihrer Region wieder sowie einen Ausblick auf zukünftige Entwicklungen. Durch Auswertungen gewährleisten sie ein möglichst breites und aktuelles Bild des jeweiligen Wohnimmobilienmarktes. Die Auswertungen basieren auf wissenschaftlichen Studien, Studien von privaten Forschungsinstituten, Beurteilungen von etablierten Immobiliendienstleistern, Bewertungen von Gutachterausschüssen, Befragungen von Immobilienmaklern und städtischen Behörden.

Über Baufi24
Baufi24.de ist mit mehr als drei Millionen Besuchern pro Jahr eines der bekanntesten Webportale für private Baufinanzierungen. Zukünftige Hausbesitzer bekommen hier weitreichende Informationen rund um das Thema Baufinanzierung und Immobilienkauf/-bau zur Verfügung gestellt. In seinem Leistungsportfolio vergleicht das Unternehmen die Angebote von mehr als 300 Banken. Mehr als 1.000 zertifizierte Berater stehen den Kunden in einem Partnernetzwerk mit Beratung und Expertise zur Seite. Weitere Informationen unter www.baufi24.de


+++ IBAN ersetzt die Bankkontonummer +++

Ab 1. Februar 2016 gelten für Verbraucher ausschließlich die europäischen SEPA-Zahlverfahren

BERLIN (05.01.16/jk) – IBAN statt Bankkontonummer: Der bargeldlose Zahlungsverkehr erfolgt ab 1. Februar 2016 vollständig nach den europaweit einheitlichen Zahlverfahren der Single Euro Payments Area (SEPA). An diesem Tag enden die bisherigen, vom europäischen Gesetzgeber gewährten Übergangsfristen für Verbraucher, die während der letzten beiden Jahre neben den SEPA-Zahlverfahren auch noch die alten nationalen Verfahren anwenden konnten. Somit gilt bei Überweisungen und Lastschriften ab 1. Februar dieses Jahres ausschließlich die internationale Bankkontonummer IBAN (International Bank Account Number).

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Ab Stichtag tritt zudem eine Vereinfachung in Kraft: Die internationale Bankleitzahl BIC (Business Identifier Code) ist nur noch bei grenzüberschreitenden Zahlungen in Länder außerhalb der Europäischen Union beziehungsweise außerhalb des Europäischen Wirtschaftsraums, zum Beispiel in die Türkei, anzugeben.

Die IBAN setzt sich in Deutschland aus bekannten Bestandteilen, die insgesamt 22 Zeichen umfassen, zusammen. Sie besteht aus einem internationalen Teil, dem zweistelligen Länderkennzeichen (in Deutschland "DE") und einer zweistelligen Prüfziffer, sowie den ehemaligen nationalen Komponenten, der bisherigen nationalen Kontonummer und Bankleitzahl. Die Prüfziffer dient dazu, eventuelle Zahlendreher zu erkennen, um Fehlüberweisungen zu verhindern, und schafft so noch mehr Sicherheit für die Bankkunden. Ihre IBAN finden Verbraucher beispielsweise auf ihrer girocard oder ihren Kontoauszügen. Wer eine Rechnung begleichen muss, entnimmt die IBAN der Rechnung oder dem Briefbogen des Vertragspartners. Findet man diese Angaben dort nicht, sollte man den Vertragspartner danach fragen.

Unternehmen und Vereine setzen bereits seit 2014 ausschließlich die SEPA-Verfahren ein. "Die Umstellung unserer Firmenkunden auf die SEPA-Verfahren ist seinerzeit reibungslos verlaufen. Seitdem ist SEPA für Unternehmen gelebter Alltag und damit haben sich auch die Verbraucher bereits an die IBAN gewöhnt. Wir gehen auch aufgrund der seit Jahren laufenden intensiven Kundeninformationen aller an SEPA Beteiligten davon aus, dass nun auch dieser letzte Schritt der Umstellung auf SEPA erfolgreich verlaufen wird", so Ralf-Christoph Arnoldt, Abteilungsleiter Zahlungsverkehr beim Bundesverband der Deutschen Volksbanken und Raiffeisenbanken (BVR).

Die Volksbanken und Raiffeisenbanken haben die Kontodaten aller Kunden längst auf die SEPA-Zahlverfahren umgestellt. Dies erfolgte für die Daueraufträge sowie für die gespeicherten Überweisungsvorlagen im Onlinebanking bereits Ende 2013 automatisch. Wer noch eine nicht SEPA-fähige Banking-Software zu Hause verwendet, dem helfen die Bankberaterinnen und -berater dieser Institute gerne. Alle Softwareprodukte der genossenschaftlichen FinanzGruppe sind seit Jahren fit für SEPA.

Kunden, die Onlinebanking auf Smartphone oder Tablet betreiben, können mobile Banking-Apps wie etwa "VR-Banking" oder "Online-Filiale+" der Volksbanken und Raiffeisenbanken bequem nutzen. Seit Ende 2014 sind zudem sogenannte QR-Codes bei Überweisungen nutzbar. Diese Codes werden künftig immer häufiger auf Rechnungen oder Zahlscheinvordrucken zu finden sein. Sie enthalten analog zum Überweisungsbeleg relevante Zahlungsdaten wie Empfängername, IBAN, Zahlbetrag und Verwendungszweck. Die Nutzung des QR-Codes ist schnell, bequem und reduziert die Gefahr von Fehleingaben. Um eine Überweisung so zu tätigen, scannt man den QR-Code der Rechnung oder des Überweisungszahlscheines mit der entsprechenden Funktion in der Banking-App ein.

[Lebensmittel/Rückruf]

+++ Firma CURTI ruft Langkorn-Naturreis zurück +++


Bundesamt für Lebensmittelsicherheit und Verbraucherschutz (BLV) warnt vor erhöhten Werten an Mineralölbestandsteilen

Neckarsulm (23.11.15/jk) – Das italienische Unternehmen CURTI S.r.l. hat aus Gründen des vorbeugenden Verbraucherschutzes den Artikel „Curtiriso Langkorn-Naturreis Kochbeutel 4 x 125 g" (GTIN 8017759644142) zurückgerufen. Bei einer Foodwatch-Studie seien erhöhte Werte an Mineralölbestandteilen nachgewiesen worden, warnte das Bundesamt für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit (BVL) am Montag. Das Produkt wurde in Deutschland über die Kaufland Warenhandel GmbH & Co. KG (Neckarsulm) vertrieben.

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Kaufland hat das Produkt nach eigenen Angaben sofort aus dem Verkauf genommen. Verbraucher könnten das Produkt in jeder Kaufland-Filiale gegen Erstattung des Kaufpreises zurückgeben, selbstverständlich auch ohne Vorlage des Kassenbons. Für Verbraucheranfragen stehe unter der Nummer 08 00-1 52 83 52 eine kostenlose Hotline zur Verfügung.

Quelle: Bundesamt für Lebensmittelsicherheit und Verbraucherschutz

[Lebensmittel/Rückruf]

+++ Marziale Coolinaria ruft "Pesto alla Genovese" zurück +++


Bundesamt für Lebensmittelsicherheit und Verbraucherschutz (BLV): Stichproben weisen bakterielle Probleme auf

Nürtingen(03.11.15/jk) – Marziale Coolinaria (Nürtingen), schwäbischer Hersteller von italienischen Lebensmitteln, hat das "Pesto alla Genovese" aus dem Einzelhandel zurückgerufen. Bei Stichproben seien die bakteriellen Probleme festgestellt worden, warnte das Bundesamt für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit (BVL) am Montag.

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Laut der Webseite lebensmittelwarnung.de handelt es sich um das Bakterium "Listeria monocytogenes", das unter anderem Durchfall und Erbrechen verursacht. Im runden 100gr.-Plastikbecher (Art.Nr.10163) - Basilikumsauce mit Pinienkernen und Parmesankäse/EAN 4260154101633 - sind die Probleme bakterieller Art aufgetreten.

Daher fordert das Unternehmen Verbraucher auf, diese Ware zu entsorgen. Bei Verzehr des Artikels könnten gesundheitliche Beschwerden auftreten. Die Ware kann laut Hersteller gegen Erstattung des Kaufpreises im jeweiligen Markt zurückgegeben werden.

Die Marziale Coolinaria bedauert den Vorfall sehr und bittet für die Unannehmlichkeiten um Entschuldigung.

Quelle: Bundesamt für Lebensmittelsicherheit und Verbraucherschutz

Bundesamt für Lebensmittelsicherheit und Verbraucherschutz

[Lebensmittel/Rückruf]

+++ Blauschimmelkäse „Grand Maitre Roquefort“ (100g) wegen Ecoli zurückgerufen +++


Bundesamt für Lebensmittelsicherheit und Verbraucherschutz (BLV) warnt vor dem Verzehr

Braunschweig (03.10.15/jk) – Der Hersteller Vernieres Freres hat den Blauschimmelkäse „Grand Maitre Roquefort“ (100g) mit dem Mindesthaltbarkeitsdatum 23.12.2015 wegen des Nachweises von gesundheitsgefährdenden Bakterien (E.coli, Stx1-Gen) zurückgerufen. „Schon gekaufter Käse sollte nicht verzehrt werden“, warnte das Bundesamt für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit (BVL) am Freitag in Braunschweig.

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Das Produkt mit EAN-Nr. 4002156042084 LOS- Kennzeichnung 362.212 wurde bundesweit über unterschiedliche Vertriebswege in den Verkehr gebracht. In dem Käse dieser Charge sei bei einer Untersuchung verotoxinbildende E.coli (Stx1-Gen) festgestellt, die beim Verzehr des Artikels wahrscheinlich gesundheitliche Beschwerden hervorrufen können.

Quelle: Bundesamt für Lebensmittelsicherheit und Verbraucherschutz

Bundesamt für Lebensmittelsicherheit und Verbraucherschutz

[Lebensmittel/Rückruf]

+++ Rückruf: Glasteilchen in Napoli Nudelsauce +++


Maxhütte-Haidhof (29.09.15/jk) – Aus Gründen des vorbeugenden Verbraucherschutzes hat die Imex Handelsgesellschaft m.b.H. die Nudelsauce Napoli der Marke „Mondo Italiano“ im 400-ml-Glas zurückgerufen. Das Produkt wurde bei Netto Marken-Discount angeboten. „Es ist nicht auszuschließen, dass sich kleine Glasteilchen in einzelnen Produkten befinden können“, teilte das Unternehmen mit.

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Die Imex Handelsgesellschaft m.b.H. und das Handelsunternehmen haben umgehend reagiert und die Ware mit dem Mindesthaltbarkeitsdatum 07/2018 aus dem Verkauf genommen. Es handelt sich ausschließlich um das oben genannte Produkt mit dem Mindesthaltbarkeitsdatum 07/2018. Verbraucher finden diese Information auf dem Deckelrand.

Weitere Mindesthaltbarkeitsdaten oder andere „Mondo Italiano“-Produkte sind nicht betroffen. Kunden, die das entsprechende Produkt gekauft haben, können dieses gegen Erstattung des Kaufpreises auch ohne Vorlage des Kassenbons in ihren Einkaufsstätten zurückgeben.

Verbraucheranfragen beantwortet der Kundenservice unter der kostenlosen Hotline 0800 -2000015 (Montag bis Sonntag, 24-Stunden-Erreichbarkeit).

Homepage des Herstellers

[Gesundheit]

+++ Ein guter Tag für zehn Mio. Patienten und 10.000 Zahnärzte +++

Kassenzahnärztliche Vereinigung Bayerns (KZVB) begrüßt Einigung mit der AOK Bayern

München (07.09.15/jk) - Als „echten Durchbruch“ wertet die Kassenzahnärztliche Vereinigung Bayerns (KZVB) in einer Pressemitteilung die Einigung mit der AOK Bayern bezüglich der zahnärztlichen Vergütung für rund 10.000 bayerische Zahnärzte für die Jahre 2014, 2015 und 2016. Vorausgegangen waren dem Verhandlungserfolg monatelange Auseinandersetzungen vor dem Landesschiedsamt und ein Verfahren vor dem Landessozialgericht.

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Die Gesamtvergütung für die bayerischen Vertragszahnärzte steigt laut KZVB für das Jahr 2014 rückwirkend um 3,23 Prozent und für das laufende Jahr 2015 um 2,53 Prozent. 2016 wird sich die Vergütung um die sogenannte Grundlohnsummensteigerung, die am 15. September 2015 durch das Bundesgesundheitsministerium bekanntgegeben wird, erhöhen. Mit dem Vertrag für 2016 wurde erstmals ein Vergütungsvertrag mit der AOK Bayern bereits vor Beginn eines Kalenderjahres abgeschlossen. Außerdem haben die KZVB und die AOK Bayern vereinbart, die Budgetüberschreitungen, die seit Jahren Puffertage auslösen, bei der AOK Bayern nach und nach abzubauen.

„Es freut mich, dass die AOK Bayern zu einer Verhandlungslösung bereit war. Das ist ein guter Tag für alle AOK-Versicherten und die bayerischen Zahnärzte. Wir haben nun endlich Planungssicherheit. Das ist auch ein wichtiger Beitrag für den Erhalt einer wohnortnahen zahnmedizinischen Versorgung in allen Teilen Bayerns“, kommentiert der KZVB-Vorsitzende Dr. Janusz Rat das Ergebnis.

„Die Vereinbarung zeigt auch, dass die Selbstverwaltung im Gesundheitswesen doch funktioniert. Nach zahlreichen Aufforderungen war die AOK Bayern bereit, an den Verhandlungstisch zurückzukehren", ergänzte der stellvertretende KZVB-Vorsitzende Dr. Stefan Böhm.

„Erfreulich ist, dass die AOK ihre Bereitschaft erklärt hat, Budgetüberschreitungen mittelfristig sukzessive abzubauen. So könnten in einigen Jahren Puffertage, an denen der vertraglich vereinbarte Punktwert ausgesetzt wird, der Vergangenheit angehören“, hofft Rat.

Einen ersten Schritt sagte die AOK Bayern dahingehend zu, dass sie bei einer Budgetüberschreitung im Jahr 2015 bis zu drei Millionen Euro zusätzlich für die Patientenversorgung bereitstellen würde.

Die KZVB stellt die flächendeckende zahnmedizinische Versorgung für die mehr als zehn Millionen gesetzlich Krankenversicherten in Bayern sicher, organisiert den zahnärztlichen Notdienst und rechnet die zahnärztlichen Leistungen mit den gesetzlichen Krankenkassen ab.

Weitere Nachrichten

[Immobilien]

+++ Bestellerprinzip: 56 Prozent der Makler haben ihr Geschäft strategisch angepasst +++


Nürnberg (24.08.15/ots) - Seit dem 1. Juni gilt in Deutschland das Bestellerprinzip. 56 Prozent der Makler haben ihr Geschäft bereits an die neuen Bedingungen angepasst. Das zeigt eine repräsentative Ad-hoc-Umfrage von immowelt.de, einem der führenden Immobilienportale, unter mehr als 500 deutschen Maklern.

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Eine wesentliche Rolle spielt dabei die Präsentation der eigenen Leistungen: Durch transparente Angebote und stärkere Kommunikation wollen die Makler zeigen, dass die Provision gerechtfertigt und kein leicht verdientes Geld ist. Von der Erstellung eines Exposés über die Koordination der Besichtigungstermine bis hin zur Kommunikation mit den Interessenten - die Leistungen der Makler sind vielfältig, weiß Immowelt-CEO Carsten Schlabritz. Er erklärt: "Makler machen Vermietern das Leben leichter: In beliebten Großstädten sichtet der Makler mit großem Aufwand teils mehr als 100 Bewerbungen, um den richtigen Mieter auszuwählen. In Regionen mit hohem Leerstand spürt der Makler durch gezielte Vermarktung den einen passenden Mieter auf. So oder so ist der richtige Makler ein Gewinn für den Vermieter."

Zwei Drittel der Vermieter übernehmen Provision
Häufig wird das Leistungsspektrum der Makler bereits erkannt: 66 Prozent der Vermieter übernehmen nach Einschätzung der befragten Immobilienprofis die Kosten für die Vermittlung - die bislang in der Regel vom Mieter gezahlt wurden. Viele würden dafür allerdings mehr Service erwarten oder versuchen, die Kosten auf den Mieter umzulegen. Nur 34 Prozent der Vermieter sind nach Angaben der Makler nicht bereit, die Provision zu übernehmen und würden die Wohnungen im Augenblick selbst vermarkten. Immowelt-CEO Carsten Schlabritz ist überzeugt, dass sich dieser Anteil in Zukunft wieder reduzieren wird: "Private Vermieter werden auf lange Sicht nicht auf Makler verzichten wollen und können. Der Mietmarkt braucht Profis!"

Die Beauftragung eines Maklers hat für den Vermieter viele Vorteile:
- Makler kennen den Immobilienmarkt
- Makler sind Profis bei der Vermarktung
- Makler entlasten die Vermieter
- Makler übernehmen die Vorauswahl der Mieter in Regionen mit angespanntem Wohnungsmarkt
- Makler übernehmen in Regionen mit hohem Leerstand gezielt die Suche nach dem einen passenden Mieter
- Makler haben rechtliches Know-how
- Vermieter können Maklercourtage von der Steuer absetzen
Die Ad-hoc-Umfrage zum Bestellerprinzip wurde innerhalb des Immobilien-Professional-Panels (IPP) der Immowelt AG durchgeführt, dem ersten deutschen Profi-Panel für Marktforschung in der Immobilienbranche. Am IPP nehmen ausschließlich Fachleute aus der Immobilienwirtschaft teil. An der Ad-hoc-Umfrage beteiligten sich 519 Immobilienprofis.

Über immowelt.de:
Das Immobilienportal www.immowelt.de ist mit monatlich 41 Millionen Visits einer der führenden Online-Marktplätze für Wohnungen, Häuser und Gewerbeimmobilien. Immowelt.de wird von der Nürnberger Immowelt AG betrieben, zu deren Portfolio auch die Portale bauen.de und ferienwohnung.com gehören. Zweites Hauptgeschäftsfeld des Unternehmens ist die Entwicklung von Softwarelösungen für die Immobilienbranche. Die Immowelt AG ist Teil der Immowelt Gruppe, zu der auch die Immonet GmbH mit deren Immobilienportal immonet.de sowie das Portal Umzugsauktion.de und der CRM-Softwareanbieter ImmoSolve gehören.

www.immowelt.de

[Gastronomie/Rottal]

+++ Neue Adresse für Liebhaber der kulinarischen Vielfalt Asiens:
Frische und grüne Küche Vietnams für Rottaler Feinschmecker +++

Das „MyMy Cuisine“ hat in Bad Birnbach am Neuen Marktplatz 20 eröffnet/Traditionelle vietnamesische Garküche kombiniert mit thailändischen Suppen und Sushi stehen auf der panasiatischen Speisenkarte

Bad Birnbach (16.08.15/jk) - Für Liebhaber der kulinarischen Vielfalt Asiens gibt es im Rottaler Bäderdreieck eine neue Adresse: Das „MyMy Cuisine“ am Neuen Marktplatz in Bad Birnbach (Lkr. Rottal-Inn) verwöhnt die Gäste mit Spezialitäten der vietnamesischen, thailändischen und japanischen Küche. Davon haben Inhaber Quoc Trieu Nguyen (33) und sein Team bei der Eröffnungsfeier am Freitag die Ehrengäste überzeugt.

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Feinschmeckern wird im MyMy Cuisine [ausgesprochen: mi mi kɥiˈzin] eine traditionelle vietnamesische Garküche angeboten. Die Küche Vietnams gilt als frischeste und grünste Küche Asiens. „Die vielfältigen Speisen kochen wir nach traditionellen Rezepten aus Klöstern und verfeinern sie mit frischen Kräutern“, sagt Inhaber Quoc Trieu Nguyen, der seit 27 Jahren in Deutschland lebt und als Meister der thailändischen und japanischen Küche die Speisen kreiert.

Von den raffiniert, landestypisch-vietnamesischen Speisen konnten sich bei der Eröffnungsfeier Bad Birnbachs Bürgermeister Josef Hasenberger, Graf-Arco-Brauerei-Direktor Walter Edmaier und Vermieter Franz Oswald überzeugen. Zum Essen empfiehlt Gastwirt und Koch Quoc Trieu Nguyen eine Fülle ausgefallener Teekreationen, mit dem Essen harmonierende Weine oder einen frischen Shake. Zum Abschluss darf man auch mit einem Bambusschnaps „Dzô!“ (Prost) trinken.

Balance zwischen den Zutaten
„Wir stellen die Balance zwischen frischem Gemüse, Fleisch, Kräutern und Garzeiten her und vereinen diese Zutaten in Perfektion zu köstlichen Speisen.“ Um die Speisen authentisch zu präsentieren, werden verschiedenste Arten von Nudeln selbst hergestellt. „Wir legen Wert auf eine qualitativ hochwertige Zubereitung. Unsere Gewürze enthalten daher auch kein Glutamat (Geschmacksverstärker)“, betont Quoc Trieu Nguyen.

Einrichtung im Feng-Shui-Stil
Das "My My Cuisine" -Restaurant liegt direkt am Marktplatztor von Bad Birnbach. Die Gewölbestruktur mit der modernen Beleuchtung lädt zu einem gemütlichen und entspannten Essen ein. „Wir haben die Räumlichkeit zum Wohlbefinden unserer Gäste "Feng-Shui" -Stil eingerichtet“, beschreibt der Gastronom sein Konzept. Bei Sonnenschein werden die Speisen auch auf der Terrasse serviert.

Das „MyMy Cuisine“ ist ein Familienbetrieb. Die Nguyens sind bereits seit drei Generationen in der Gastronomie tätig. Auch der Name ist Programm: My und My heißen seine Töchter. Als Referenz bringt der Meister der thailändischen und japanischen Küche seine dreijährige Zeit im „Mangustin Asia“ am Münchner Flughafen mit. Seine kulinarischen Sinne hat er auf Reisen durch ganz Asien geschärft. Wegen seines bayerischen Dialekts haben ihn seine Landsleute als „asiatischen Bayern“ bezeichnet.

An Samstag- und Sonntagsabenden sowie an Feiertagen gibt es das große „MyMy Cuisine“-„All you can eat“-Buffet. Wer eine Party feiert, kann gerne auf den Cateringservice zurückgreifen.

Kontakt und Info zur Reservierung: MyMy Cuisine, Neuer Marktplatz 20, 84364 Bad Birnbach, Telefon: 08563 – 9774688, Faxnummer: 08563 – 9774689, Mobile: 015152319999, E-Mail: Email: mymy@mymycuisine.de, Internet: www.mymycuisine.de, Öffnungszeiten: Dienstag bis Freitag: 11:00 Uhr - 14:00 Uhr und 17:00 Uhr - 22:00 Uhr, Samstag: 16:00 Uhr - 22:00 Uhr, Sonntag: 11:30 Uhr - 14:00 Uhr und 17:00 Uhr - 22:00 Uhr, Montag Ruhetag (Feiertags geöffnet)

Bildtext:
Die kulinarische Vielfalt Asiens in Bad Birnbach auf dem Teller im neu eröffneten „MyMy Cuisine“ am Neuen Marktplatz hat die Ehrengäste überzeugt (v.l.): Vermieter Franz Oswald, Graf-Arco-Brauereidirektor Walter Edmaier, Gastronom und Sushi-Meister Quoc Trieu Nguyen sowie Bad Birnbachs Bürgermeister Josef Hasenberger. (Foto: Josef König )

Zur Homepage von MyMy Cuisine

[Lebensmittel/Rückruf]

+++ Aprikose und Walnuss verwechselt: Lidl-Rückruf für "Eridanous Trinkjoghurt" +++


Molkerei Gropper GmbH & Co. KG informiert über einen Warenrückruf des Produktes "Eridanous Trinkjoghurt mild griechischer Art 3,5 %, 330 g Flasche"

Bissingen (08.08.15/ots) - Die Molkerei Gropper GmbH & Co. KG habe über einen Warenrückruf des Produktes "Eridanous Trinkjoghurt mild griechischer Art 3,5 %, 330 g Flasche" informiert, teilte Lidl Deutschland mit.

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Betroffen ist laut Lidl das Produkt "Eridanous Trinkjoghurt mild griechischer Art" mit folgenden Angaben über Mindesthaltbarkeitsdatum und Losnummer: MHD 29.08.2015 OB, MHD 29.08.2015 OC, MHD 29.08.2015 OD, MHD 29.08.2015 PA, MHD 29.08.2015 PB.

Durch einen kurzzeitigen Fehler während der Produktion seien die Etiketten der Sorten "Walnuss-Honig" und "Aprikose" vertauscht worden, d.h. in Flaschen mit der Deklaration der Sorte "Aprikose" ist die Sorte "Walnuss-Honig" enthalten und umgekehrt.

Im Gegensatz zu der Sorte "Aprikose" sind in der Sorte "Walnuss-Honig" die Zutaten Walnuss und Sojalecithin enthalten. Aus diesem Grund sind Flaschen, die die Deklaration der Sorte "Aprikose" tragen, jedoch die Sorte "Walnuss-Honig" enthalten, für Menschen mit einer Walnuss- oder Soja-Allergie für den Verzehr nicht geeignet. Aufgrund der möglichen allergischen Reaktionen durch den Verzehr sollten Kunden mit einer Walnuss- oder Soja-Allergie den Rückruf unbedingt beachten und das Produkt keinesfalls konsumieren. Für Personen ohne Walnuss- oder Soja-Allergie ist das Produkt uneingeschränkt zum Verzehr geeignet.

Bei Flaschen, die die Deklaration des Trinkjoghurts "Walnuss-Honig" tragen, jedoch den Trinkjoghurt "Aprikose" enthalten, besteht keine Gefahr durch nicht deklarierte Allergene.

Die falsch etikettierten Flaschen des Produktes "Eridanous Trinkjoghurt mild griechischer Art" verkaufte Lidl Deutschland nur in den Bundesländern Hamburg, Schleswig-Holstein und in Teilen von Niedersachsen. Flaschen, die in anderen Bundesländern verkauft wurden, sind von dem Rückruf nicht betroffen. Aus Gründen des konsequenten Verbraucherschutzes hat Lidl Deutschland sofort reagiert und das betroffene Produkt aus dem Verkauf genommen. Das Produkt kann in allen Lidl-Filialen zurückgegeben werden. Der Kaufpreis wird selbstverständlich erstattet, auch ohne Vorlage des Kassenbons.

Von dem Rückruf ist ausschließlich das Produkt "Eridanous Trinkjoghurt mild griechischer Art" mit den oben genannten Angaben über Mindesthaltbarkeitsdatum und Losnummer betroffen. Andere bei Lidl Deutschland verkaufte Produkte, insbesondere weitere Produkte der Molkerei Gropper GmbH & Co. KG, sind von dem Rückruf nicht betroffen.

Die Molkerei Gropper GmbH & Co. KG entschuldigt sich bei allen Betroffenen für die entstandenen Unannehmlichkeiten.

[GELD/ONLINE]

+++ Postbank-Studie: Deutsche sind 40 Stunden pro Woche im Internet +++


Großangelegte Studie zeigt wachsende Beliebtheit digitaler Kommunikation / Berliner am längsten im Netz, Bayern eher Online-Muffel

BONN (07.08.15/ots) - Die Deutschen sind aktuell 40 Stunden in der Woche im World Wide Web unterwegs - eine durchschnittliche Arbeitswoche. Besonders online-affine Bundesbürger surfen sogar noch 14 Stunden mehr. Die meiste Zeit verbringen die Berliner im Netz (50,6 Stunden), verhältnismäßig wenig dagegen die Bayern: Sie sind durchschnittlich nur knapp 36 Stunden wöchentlich online. Deutschlandweit ist die Kommunikation über Online-Kanäle in den vergangenen zwölf Monaten gestiegen. Dies sind Ergebnisse der Postbank Studie "Der digitale Deutsche und das Geld". Dafür wurden mehr als 6.000 Bundesbürger befragt; darunter 3.000 Vertreter von besonders digital-affinen Zielgruppen.

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Mit knapp 52 Stunden surfen die 18- bis 24-Jährigen am längsten im Netz. Doch auch die Altersgruppe 60plus kommt auf fast 30 Stunden. Männer und Frauen verbringen dabei etwa gleich viel Zeit online. Das meistgenutzte Gerät zum Surfen ist der Laptop, den 68 Prozent der Befragten verwenden. Der Siegeszug des Smartphones scheint jedoch unaufhaltsam: 57 Prozent aller Deutschen gehen damit bereits mobil online, insgesamt 18 Stunden pro Woche. Bei den besonders technik-affinen Deutschen, den so genannten Digital Natives und den Early Adopters, ist das Smartphone mit 84 Prozent Nutzung bereits die erste Wahl. Auch Tablet-PCs sind auf dem Vormarsch: 32 Prozent der Deutschen und 44 Prozent der digitalen Trendsetter nutzen sie regelmäßig, so die Studie. "Die Untersuchung von digitalen Trends hat für die Postbank als führende Online-Bank Deutschlands große Bedeutung", sagt Philip Laucks, Bereichsvorstand Direktbank der Postbank. "Wir beobachten eine stetige Veränderung bei den Bedürfnissen unserer Kunden, speziell hinsichtlich digitaler Kommunikation und Dienstleistungen."

Auch privat kommunizieren die Deutschen über mehrere digitale Kanäle. Überraschendes Ergebnis der Studie: Die klassische SMS ist als privater Kommunikationskanal weiter beliebt, fast zwei Drittel der digitalen Deutschen nutzen sie zum Austausch mit Familie und Freunden. Am häufigsten wird aber per Instant Messenger wie z.B. WhatsApp (73 Prozent) kommuniziert, gefolgt von E-Mail (67 Prozent) und Social Media (65 Prozent).

Digitale Kommunikation auf dem Vormarsch
34 Prozent aller Bundesbürger geben an, heute öfter online zu kommunizieren als noch vor einem Jahr. Bei den digitalen Trendsettern ist das sogar bei jedem Zweiten der Fall. "Ein Ende dieser Entwicklung ist hier noch nicht in Sicht, aber der Trend wird sich wahrscheinlich verlangsamen", sagt Laucks. Die Postbank Studie zeigt nämlich noch eine andere Entwicklung: Bei vielen Deutschen steigt der Wunsch nach persönlichem Kontakt. So sind 64 Prozent der Meinung, dass durch die steigende Online-kommunikation die Qualität persönlicher Beziehungen leidet. 53 Prozent lehnen es ab, ständig erreichbar zu sein. Auch die technik-affinen Bundesbürger sehen nicht nur Vorteile in der digitalen Kommunikation: 61 Prozent von ihnen befürchten, dass persönliche Beziehungen beeinträchtigt werden könnten.

"Die Studienergebnisse verdeutlichen, dass die Menschen in Deutschland noch dabei sind, das für sie subjektiv passende Maß an digitaler Kommunikation zu definieren. In Bezug auf ihre Bankgeschäfte ist aber heute schon klar, dass Menschen ein durchdachtes Multikanal-Angebot erwarten. Dieser Trend wird sich fortsetzen", so Laucks.

Hintergrundinformationen zur Postbank Studie
Mit der Studie "Der digitale Deutsche und das Geld" untersucht die Postbank, wie sich die Bedürfnisse und das Verhalten moderner Bankkunden verändern und was die Bank der Zukunft leisten muss. Das zugrunde liegende Studiensetting ist einzigartig: Insgesamt wurden über 6.000 Bundesbürger befragt, die in zwei Gruppen aufgeteilt sind: 1. Digitale Vorreiter, die für den Bankkunden der Zukunft stehen; 2. die Gesamtbevölkerung, die den Bundesdurchschnitt repräsentiert.

1. Die digitalen Vorreiter: Sie bestehen aus 3.000 Menschen, die besonders onlineaffin sind. 2.000 Personen dieser Zielgruppe gehören den so genannten Digital Natives an. Das sind die heute 18 bis 34-Jährigen, die mit dem Internet und Handys aufgewachsen sind. Dazu wurden 1.000 sogenannte Early Adopters gefragt, die altersunabhängig besonders technikaffin sind und sich immer die neuste Technik anschaffen.

2. Der Bundesdurchschnitt: Um die Ergebnisse der digitalen Zielgruppe bewerten zu können, wurde eine Vergleichsbefragung unter über 3.000 Bundesbürgern ab 18 Jahren durchgeführt, die den Bundesdurchschnitt repräsentieren. Diese Gruppe ist nach statistischen Merkmalen wie Alter, Geschlecht, Bundesland, Familienstand, Haushaltsnettoeinkommen etc. repräsentativ.

www.postbank.de

[Immobilien]

+++ Seit zehn Jahren stagniert die Vermögensbildung in Deutschland +++


Vermögensaufbau kommt nicht voran. Eine Sonderauswertung der Einkommens- und Verbrauchsstichprobe (EVS) des Statistischen Bundesamtes im Auftrag der LBS

Berlin (04.08.15/ots) - Berlin (ots) - Gut zwei Jahre ist es her, dass die Bundesbank mit einer Studie zur Vermögenssituation privater Haushalte in Deutschland großes Aufsehen erregte: sie zeigte, dass die Menschen in so manchen Euro-Krisenländern "reicher" sind als die Bundesbürger. Die jetzt vom Forschungsinstitut empirica in Zusammenarbeit mit LBS Research vorgelegte Analyse der jüngsten Daten der Einkommens- und Verbrauchsstichprobe (EVS)* des Statistischen Bundesamtes dürfte erneut so manche Vorurteile korrigieren, denn sie macht deutlich: die Vermögenssituation der Deutschen hat sich in den letzten zehn Jahren nicht mehr verbessert.

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Den Auswertungen zufolge besitzt der durchschnittliche Haushalt im früheren Bundesgebiet ein Gesamtvermögen von 170.000 Euro. Abzüglich der Schulden in Höhe von im Schnitt 31.000 Euro (überwiegend Immobilienkredite) verbleibt ein Nettovermögen von durchschnittlich 139.000 Euro, exakt so viel wie im Jahr 2008 und 5.000 Euro weniger als vor zehn Jahren, so LBS Research. In den neuen Ländern liegt das Nettovermögen mit im Schnitt 60.000 Euro um mehr als die Hälfte niedriger als im Westen. Auch im Osten sind die Menschen in den zurückliegenden zehn Jahren nicht reicher geworden. Vor zehn Jahren betrug das Durchschnittsvermögen hier 61.000 Euro (vgl. Grafik).

Der mit Abstand größte Vermögenswert der privaten Haushalte ist laut Analyse unverändert die selbstgenutzte Immobilie. 66 Prozent (im Osten 55 Prozent) des Haushaltsnettovermögens entfallen darauf. Der Anteil an Geldvermögen (Sparguthaben, Lebensversicherungen und Wertpapiere) beträgt 34 Prozent (im Osten 45 Prozent). Dabei haben sich die Gewichte im Zeitablauf zugunsten des Geldvermögens verschoben, so LBS Research: 1993 betrug der Anteil des Immobilienvermögens am Gesamtvermögen eines Haushalts noch annähernd 70 Prozent (in den neuen Ländern 60 Prozent).

Die Stagnation bei der Vermögensbildung in den letzten zehn Jahren geht nach der Analyse auf zwei Entwicklungen zurück, nämlich auf niedrige Immobilienpreise in den Jahren zwischen 2003 und 2008 und auf sinkende Geldvermögen zwischen 2008 und 2013. Die Vermögensverluste durch den lange Zeit "schwächelnden" Immobilienmarkt in Deutschland wurden zunächst kompensiert durch eine erhöhte Geldvermögensbildung. Seit 2008 sinken hingegen die Geldvermögen, während sich die Immobilienpreise wieder erholen. Unter dem Strich hat sich nach Auskunft der LBS-Immobilienexperten an der Vermögenssituation der Haushalte aber fast nichts verändert.

Die in den Jahren vor 2013 zu beobachtende Schrumpfung der Geldvermögen dürfte, so die Forscher, unmittelbare Folge der niedrigen Kapitalmarktzinsen sein. Niedrige Zinsen bilden kaum Anreiz zum Sparen und verleiten zu Konsum und erhöhter Kreditaufnahme. Für die künftigen Erwerber von Wohneigentum ist dieser Mix durchaus problematisch, so LBS Research. Denn die niedrigen Zinsen gehen seit 2013 einher mit steigenden Immobilienpreisen, insbesondere verursacht durch den "Run" auf deutsche Immobilien als Kapitalanlage, aber auch durch eine über viele Jahre zu geringe Neubautätigkeit bei wachsenden Haushaltszahlen und erhöhter Zuwanderung. Während Immobilienbesitzer steigende Immobilienpreise als - zumindest vorübergehenden - Vermögenszuwachs verbuchen könnten, erschwerten sie Ersterwerbern den Einstieg ins Wohneigentum. Sie müssten mehr Eigenkapital aufbringen und höhere Darlehen schneller tilgen, um spätestens bis zum Rentenalter schuldenfrei zu sein.

Für die künftige Vermögensbildung und Alterssicherung wäre es jedoch fatal, wenn junge Haushalte an der Wohneigentumsbildung scheitern, so die Bewertung der Forscher. Denn die Erfahrungen auch in anderen Ländern zeigten: Der entscheidende Schlüssel für den erfolgreichen Vermögensaufbau sei das selbstgenutzte Wohneigentum. Dies sei auch an der seinerzeitigen Bundesbank-Untersuchung abzulesen gewesen: Länder mit hohen Wohneigentumsquoten hatten entsprechend höhere Vermögen aufzuweisen. Deutschland, das mit einer Wohneigentumsquote von 43 Prozent im EU-Vergleich immer noch am Tabellenende liegt, schnitt hingegen schwach ab.

* Im Rahmen der Einkommens- und Verbrauchsstichprobe (EVS) befragt das Statistische Bundesamt alle fünf Jahre private Haushalte zu ihren Einnahmen und Ausgaben, zur Vermögensbildung, zur Ausstattung mit Gebrauchsgütern und zur Wohnsituation. Die jüngste EVS wurde im Jahr 2013 erhoben.

www.lbs.de

[Bier]

+++ Die Welt der Biere: Was bevorzugen die Gäste? +++


Aktuelle Bookatable-Umfrage zeigt: Die Deutschen und Österreicher trinken am liebsten Pils, in der Schweiz liegt das Spezialbier vorne

Hamburg (24.07.15/ots) - Traditionell gehört Bier zu den beliebtesten Getränken im deutschsprachigen Raum. Insbesondere kleine und unabhängige Brauereien punkten mit einer großen Vielfalt an unterschiedlichen Craft Bieren. Aber welches Bier trinkt man wo? Bookatable, das Online-Reservierungsportal für Restaurants, ging dem nach und fragte 822 Gäste nach ihren Vorlieben. Mehr als ein Drittel der Deutschen (36 Prozent) favorisieren ganz klar das Pils. Auch bei 29 Prozent der Österreicher liegt das Pils auf Platz eins. Die Schweizer hingegen bevorzugen das Besondere; 16 Prozent greifen daher lieber zum Spezialbier.

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Pils, Weizen, Ale, Lager, Zwickl, Helles - die Liste ist lang. Biersorten sind so unterschiedlich, wie die Menschen, die sie trinken. Die Mehrheit der Deutschen schwört aber auf das Pils. An zweiter Stelle trinken 19 Prozent am liebsten das Weizen und 16 Prozent der Befragten das Helle. Bei einer genaueren Betrachtung der einzelnen Bundesländer fallen jedoch eindeutige Vorlieben ins Auge. In Bayern ist das Helle mit 41 Prozent der Stimmen klarer Favorit. Ein Viertel greift am liebsten zum Weizen und das Pils kommt erst auf dem dritten Platz mit knapp 18 Prozent.

Der Norden hingegen mag es gerne ein wenig extravaganter, weshalb das Craft Bier in Hamburg mit 16 Prozent auf dem zweiten Platz nach dem Pils landet. Craft Bier wird in kleinen Mengen von verschiedenen regionalen Brauereien hergestellt und weist in der Regel einen würzigeren Geschmack auf als Pils. Es darf also auch gerne regional sein und das gewisse Extra haben. "Die Umfrageergebnisse zeigen, dass Gäste durchaus eine Vielfalt an Bieren schätzen", sagt Thomas Bergmann, Sales Director bei Bookatable. "Eine gewisse Auswahl bietet den Gästen die Möglichkeit zu experimentieren und neue Geschmäcker kennenzulernen."

Das Kölsch mischt natürlich in Nordrhein-Westfalen ganz oben mit. Es kommt mit 22 Prozent direkt nach dem beliebten Pils. Die Hessen reihen sich typisch mittig ein und je etwa ein Viertel bevorzugen Pils, Weizen oder Helles. Der Rest entfällt auf andere Biere wie Craft Bier oder Helles.

Schweizer mögen es speziell: Das Spezialbier landet auf Platz eins

Ähnlich wie der Norden Deutschlands, bevorzugen die Schweizer auch ein besonderes Bier. Gut jeder sechste Schweizer gönnt sich am liebsten ein Spezialbier. Dieses ist dem Craft Bier ähnlich und wird von verschiedenen Kleinbrauereien des Landes hergestellt. Es ist oft etwas stärker gehopft, kräftiger eingebraut und meist untergärig, mit einem ausgeprägten und intensiven Geschmack. Auf Platz zwei und drei folgen Helles (16 Prozent) und Weizen (15 Prozent).

In Österreich darf es auch gerne mal ein Zwickl sein

Die Österreicher stimmen den Deutschen zu und bevorzugen mit 29 Prozent auch das klassische Pils. 18 Prozent der Befragten ist dies allerdings zu profan. Ein Zwickel muss es dann schon sein. Das ungefilterte, naturtrübe Bier zeichnet sich durch einen geringen Kohlensäuregehalt aus und einen würzigen Geschmack. Auf Platz drei folgt in Österreich mit zehn Prozent das Craft Bier.

Bildtext: Deutsche und Österreicher schwören auf Pils, Schweizer auf Spezialbier. Foto: "obs/Bookatable GmbH & Co.KG"

[Immobilien]

+++ Energetische Sanierung:
Immer mehr Immobilienprofis zweifeln an Wirtschaftlichkeit +++


Nürnberg (23.07.15/ots) - Nie zuvor haben so viele Makler von einer energetischen Sanierung abgeraten, das zeigt der Marktmonitor "Immobilien 2015" des Immobilienportals immowelt.de und Prof. Dr. Stephan Kippes von der Hochschule für Wirtschaft und Umwelt Nürtingen-Geislingen. Vor dem Verkauf einer Immobilie raten Makler ihren Kunden vor allem zu einer Dämmung des Daches, vor der Neuvermietung zu einer Wärmeschutzverglasung. Jeder zweite Immobilienprofi empfiehlt den Einbau einer Brennwertheizung.

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Die Skepsis steigt: Immer mehr Makler raten ihren Kunden von energetischen Sanierungen vor dem Verkauf oder der Neuvermietung ab. Dabei ist die Zurückhaltung vor dem Verkauf (25 Prozent) noch größer als vor der Vermietung (17 Prozent). Das ist ein Ergebnis des aktuellen Marktmonitors Immobilien 2015 von immowelt.de, einem der führenden Immobilienportale, und Prof. Dr. Stephan Kippes von der Hochschule für Wirtschaft und Umwelt Nürtingen-Geislingen. Seit der Durchführung des ersten Marktmonitors Immobilien im Jahre 2010 zeigten sich die Makler noch nie so zurückhaltend mit ihren Empfehlungen. Damals rieten jeweils nur 12 Prozent der Immobilienprofis gänzlich von energetischen Sanierungen vor dem Verkauf oder der Neuvermietung ab. Als Grund wird von der Mehrheit die zweifelhafte finanzielle Rentabilität angegeben. 3 von 4 Maklern glauben außerdem, dass sich die Sanierung für Verkäufer nicht lohnt, da die späteren Käufer lieber ihre eigenen Vorstellungen umsetzen wollen.

Top-Empfehlung vor dem Verkauf: Dämmung des Daches
Trotz der steigenden Skepsis: Vor dem Verkauf raten 63 Prozent der deutschen Makler zu einer Dämmung des Daches. Neben den energetischen Einsparungen bietet die Dachdämmung einen weiteren Vorteil: In Verbindung mit dem Ausbau des Dachgeschosses kann häufig auch neuer Wohnraum geschaffen werden. Jeweils 48 Prozent der Immobilienprofis sind auch der Meinung, dass sich bei einem späteren Verkauf der Einbau einer Brennwertheizung und einer Wärmeschutzverglasung auszahlt.

Makler empfehlen: vor der Neuvermietung neue Fenster
Vermieter brauchen einen längeren Atem, bis sich Investitionen auszahlen. Für sie lohnt sich aus Sicht der Makler (58 Prozent) am ehesten der verhältnismäßig günstige Einbau von Wärmeschutzfenstern. Die Installation einer Brennwertheizung zahlt sich ebenfalls aus, gibt jeder 2. Makler (51 Prozent) an. Die häufig in der Kritik stehende Fassadendämmung hat eine Abwertung hinnehmen müssen: Nur noch 30 Prozent der Immobilienprofis empfehlen Vermietern die Dämmung der Fassade - 2010 waren es noch 62 Prozent.

Über den Marktmonitor "Immobilien 2015"
Der Marktmonitor "Immobilen 2015" ist eine repräsentative Studie von immowelt.de und Prof. Dr. Stephan Kippes, Inhaber der Professur für Immobilienmarketing und Maklerwesen an der Hochschule für Wirtschaft und Umwelt Nürtingen-Geislingen. Die Daten für die Studie wurden innerhalb des Immobilien-Professional-Panels (IPP) der Immowelt AG erhoben, an dem ausschließlich Fachleute aus der Immobilienwirtschaft teilnehmen. Befragt wurden 604 zufällig ausgewählte Makler, Bauträger und andere Immobilienspezialisten in ganz Deutschland.

Weitere News zum Thema energetische Sanierung finden Sie auf news.immowelt.de. Teil 1 der Studie Marktmonitor Immobilien 2015 zum Thema "Energie und Umwelt" kann ab sofort kostenfrei hier heruntergeladen werden: www.marktmonitor-immobilien.de

. Über immowelt.de
Das Immobilienportal www.immowelt.de ist mit monatlich 5,3 Millionen eindeutigen Besuchern (comScore Media Metrix; Stand: Januar 2015) und mehreren Hunderttausend Immobilienangeboten pro Monat einer der führenden Online-Marktplätze für Wohnungen, Häuser und Gewerbeimmobilien. Betrieben wird das Portal von der Nürnberger Immowelt AG, zu deren Portfolio auch die Special-Interest-Portale bauen.de, ferienwohnung.com, wohngemeinschaft.de und dreamflat.de gehören. Zweites Hauptgeschäftsfeld des Unternehmens ist die Entwicklung von Softwarelösungen für die Immobilienbranche.

www.immowelt.de

[Verbraucherschutz]

+++ Metallteilchen: Forster ruft „ST. ALPINE Germknödel“ zurück +++



Schwandorf (14.07.15) – Der zur Wolf-Gruppe gehörende Convenience-Food-Hersteller Forster (Schwandorf) ruft vorsorglich 300g-Packungen der „St. Alpine Germknödel" mit Heidelbeerfüllung und Vanillesosse zurück. Die betroffenen Packungen haben folgende Mindesthaltbarkeitsdaten: 06.08.2015, 07.08.2015, 10.08.15 und 12.08.15. „Möglicherweise befinden sich Rückstände von Metallteilchen in einzelnen Packungen“, teilte das Bundesamt für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit am Dienstag (14.07.2015) mit.

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Kunden, die „ST. ALPINE GERMKNÖDEL“ bei NORMA in Bayern oder Mecklenburg-Vorpommern gekauft haben, können nach Unternehmensangaben dieses in der Filiale (auch ohne Kassenbon) zurückgeben und bekommen den Kaufpreis erstattet.
„Es entspricht der Unternehmenspolitik der Firma Forster“, heißt es in einer Mitteilung, „nur Lebensmittel zu vertreiben, die aus besten Rohstoffen und unter sorgfältigsten Produktionsverfahren hergestellt werden.“ Aus Gründen des vorbeugenden Verbraucherschutzes sei umgehend reagiert worden und die Ware vorsorglich aus dem Verkauf genommen worden. Quelle: Bundesamt für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit

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Hersteller Forster

[Verbraucherschutz]

+++ Glasscherben im Honig? Rückruf für "Mein Bayern "Blütenhonig cremig"" +++


Gaimersheim (07.07.15) - Aus Gründen des vorbeugenden Verbraucherschutzes hat EDEKA Südbayern den Artikel „Blütenhonig cremig“ im 500g Glas der Marke „Mein Bayern" zurückgerufen. Das Produkt stamme von der Breitsamer + Ulrich GmbH & Co KG. Betroffen sei ausschließlich die Ware mit der auf dem Deckel aufgedruckten Losnummer L7043612 und dem darunter vermerkten Mindesthaltbarkeitsdatum „09/2016“, teilte das Bundesamt für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit am Dienstag mit.

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Das Produkt wurde ausschließlich in Bayern und angrenzenden Teilen von Baden-Württemberg angeboten. Es ist nicht auszuschließen, so Edeka, dass sich Glasscherben in einzelnen Gläsern des Produktes mit der Losnummer L7043612 und dem Mindesthaltbarkeitsdatum „09/2016“ befinden können. Die EDEKA Südbayern hat aus Gründen des vorbeugenden Verbraucherschutzes umgehend reagiert und die Ware vorsorglich aus dem Handel genommen.

Bereits gekaufte Produkte können in jedem EDEKA- und Marktkauf-Markt auch ohne Vorlage des Kassenbons gegen Erstattung des Kaufpreises zurückgegeben werden. Verbraucherfragen beantwortet der EDEKA Kundenservice unter der kostenfreien Rufnummer 0800 / 333 5211 von Montag bis Sonntag von 8 bis 20 Uhr oder unter der E-Mail-Adresse info@edeka.de.

[Immobilien]

+++ Postbank-Studie: Wo sich der Immobilienkauf langfristig auszahlt +++


In drei von vier deutschen Kreisen und Städten stabile Wertentwicklung bis mindestens 2030

Bonn (06.07.15/ots) - Wer in Deutschland den Traum von den eigenen vier Wänden realisiert, darf sich freuen. Denn in der Regel zahlt sich ein Immobilienkauf langfristig fast überall aus. Das ist das Ergebnis einer aktuellen Postbank-Studie. In etwa der Hälfte der 402 deutschen Kreise und Städte können Haus- oder Wohnungsbesitzer davon ausgehen, die eigene Immobilie später mit Gewinn verkaufen zu können. In einem weiteren Viertel finden Immobilieneigentümer gute Bedingungen für eine stabile Wertentwicklung.

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Im Vergleich der Städte mit den besten Zukunftschancen für Immobilien hat Hamburg die Nase vorn - dicht gefolgt von München. "Hamburg hat in den letzten Jahren immer weiter an Attraktivität gewonnen", erläutert Dieter Pfeiffenberger, Bereichsvorstand der Postbank und zuständig für die Immobilienfinanzierung. Hinter den zwei Metropolen folgen Oldenburg, Stuttgart, Bonn und Ingolstadt. Berlin belegt dagegen nur den 26. Platz.

Städte mit dem größten Wertsteigerungspotenzial:

1. Hamburg
2. München
3. Oldenburg
4. Stuttgart
5. Bonn
6. Ingolstadt
7. Ludwigshafen
8. Regensburg
9. Köln
10. Heilbronn


Strukturstarker Süden im Landkreisvergleich vorn
Den Landkreisvergleich führt das Bundesland Bayern souverän an. Gleich neun bayerische Kreise schaffen es im Ranking der besten Wertsteigerungsprognosen in die Top Ten. Ganz oben steht der Landkreis München, der die Landeshauptstadt im Norden, Osten und Süden umschließt. Käufer von Eigentumswohnungen und Häusern haben hier sehr gute Chancen, dass ihre Immobilie bis 2030 erheblich an Wert gewinnt. "Deshalb kann sich der Kauf eines Eigenheims also selbst im vergleichsweise teuren Landkreis München rechnen", sagt Dieter Pfeiffenberger.

Ähnliche gute Rahmenbedingungen für Wohnimmobilien finden Käufer vor allem in den bayerischen Landkreisen Ebersberg, Freising und Erding. Erst auf Platz zehn der Regionen mit besonders werthaltigen Immobilien rangiert mit Breisgau-Hochschwarzwald ein Kreis in Baden-Württemberg. Nach fünf weiteren bayerischen Landkreisen folgt auf Platz 16 Vechta in Niedersachsen. Alle Top-Landkreise haben eins gemeinsam: Die Bevölkerungsprognose ist deutlich positiv. Das lässt einen stabilen beziehungsweise steigenden Bedarf an Wohnimmobilien erwarten. Natürlich fließen auch weitere Faktoren, wie die Zahl der Studenten und die langfristige Wohlstandsentwicklung in die Werthaltigkeitsprognose ein.

Landkreis-Top-Ten:
Regionen mit dem größten Wertsteigerungspotenzial

1. Landkreis München (Bayern)
2. Landkreis Ebersberg (Bayern)
3. Landkreis Freising (Bayern)
4. Landkreis Erding (Bayern)
5. Landkreis Landsberg am Lech (Bayern)
6. Landkreis Dachau (Bayern)
7. Landkreis Starnberg (Bayern)
8. Landkreis Fürstenfeldbruck (Bayern)
9. Landkreis Rosenheim (Bayern)
10. Landkreis Breisgau-Hochschwarzwald (Baden-Württemberg)

Lukrative Immobilienstandorte im Westen und Norden Deutschlands

Auch wer im Westen und Norden Immobilien mit Wertsteigerungschancen sucht, wird in aller Regel fündig. Das zeigt die Auswertung der Postbank-Studie. Dank einer positiven Bevölkerungsentwicklung glänzen einige ländliche Regionen mit besonders interessanten Entwicklungsperspektiven: Dazu gehören Cloppenburg, Lüneburg und Harburg in Niedersachsen, Trier in Rheinland-Pfalz, Segeberg in Schleswig-Holstein sowie Havelland und Barnim in Brandenburg.

In Ostdeutschland sollten Käufer genau hinsehen
Deutlich angespannter ist die Situation dagegen in den neuen Bundesländern. Zwar gibt es durchaus Städte wie Jena oder Weimar, in denen Käufer viele werthaltige Immobilien finden. Aber in Teilen Brandenburgs, Sachsen-Anhalts, Thüringens und Mecklenburg-Vorpommerns sind die Bevölkerungszahlen deutlich rückläufig. Damit wächst die Gefahr, dass Immobilien künftig an Wert verlieren. "Wer an Wohneigentum in diesen Regionen interessiert ist, sollte seine Kaufpläne aber nicht verwerfen", so Dieter Pfeiffenberger. "Wichtig ist, die lokalen Gegebenheiten wie etwa die Lage genau auf Werthaltigkeit zu prüfen und gegebenenfalls einen Experten zu Rate ziehen. Dann gibt es auch hier die Chance, Häuser oder Wohnungen mit Potenzial zu entdecken."

70-Quadratmeter-Wohnungen sind heiß begehrt
Einen maßgeblichen Einfluss auf die Werthaltigkeitsprognose hat die Entwicklung der Wohnflächennachfrage. Diese lässt sich für einzelne Immobilientypen ausweisen, was interessante Trends offenbart. So wird die Nachfrage nach Wohnungen mit einer Durchschnittsgröße von rund 70 Quadratmetern in vielen Teilen Deutschlands konstant steigen. "Grund ist vor allem der Trend zu mehr Singlewohnungen und kleineren Haushalten", sagt Pfeiffenberger. In diesem Immobiliensegment liegen gleich zwei niedersächsische Landkreise an der Spitze: Auf die Grafschaft Bentheim folgt der Landkreis Emsland.

Bei den 110-Quadratmeter-Wohnungen profitieren vor allem Bayern und die Region Weser-Ems von einer wachsenden Nachfrage. Anders in Teilen Ostdeutschlands oder im Ruhrgebiet und dem Saarland: Hier stagniert die Entwicklung oder ist sogar rückläufig.

Für große Einfamilienhäuser mit rund 195 Quadratmetern Wohnfläche bedeutet der Trend zu kleiner werdenden Haushalten in vielen Teilen Deutschlands eine deutlich sinkende Nachfrage. Dazu gehören zum Beispiel das Ruhrgebiet, der Bayerischen Wald und das Saarland. In Landkreisen, die an Metropolen wie München oder Berlin grenzen, wächst allerdings auch in diesem Immobiliensegment die Nachfrage deutlich.

Hintergrundinformationen zur Postbank-Studie "Wohneigentum 2015"
Das Wirtschaftsforschungsinstitut Prognos hat für die Postbank die künftige Wertentwicklung von Privatimmobilien in den 402 deutschen Kreisen prognostiziert und in einem "Werthaltigkeits-Index Prognose 2030" abgebildet. Der Index basiert auf makro- und sozioökonomischen Indikatoren zur Bevölkerungsentwicklung, Altersstruktur, Haushaltsentwicklung, Bruttowertschöpfung und Wohnflächennachfrage in den jeweiligen Regionen.

www.postbank.de

[Lebensmittel]

+++ Aluminium aus Folien kann in bedenklicher Menge in Lebensmittel übergehen +++



Hamburg(28.06.15/ots) - Alufolie aus dem Supermarkt und vom Discounter kann Aluminium in bedenklicher Menge an darin eingewickelte und zubereitete Lebensmittel abgeben. Dies hat eine Laboruntersuchung im Auftrag des NDR Wirtschafts- und Verbrauchermagazins "Markt" ergeben. Wer solche Lebensmittel verzehrt, nimmt unter Umständen eine Aluminium-Menge auf, die zum Teil weit über der von der Europäischen Behörde für Lebensmittelsicherheit (EFSA) als tolerabel eingestuften Dosis liegt. Untersucht wurden das Markenprodukt eines namhaften Herstellers sowie jeweils eine Supermarkt- und Discounter-Eigenmarke.

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Die höchste Menge an Aluminium hat das Labor in Spargel gefunden, der in einer Marken-Alufolie eingewickelt im Ofen zubereitet wurde: hochgerechnet 27 Milligramm pro Kilogramm. Beim Spargel, der in der Supermarkt-Eigenmarken-Folie zubereitet wurde, wies das Labor 22,7 Milligramm Aluminium nach. Beim Spargel aus der Discounter-Alufolie waren es noch 15 Milligramm pro Kilogramm Lebensmittel. Die EFSA hat eine tolerierbare Aufnahmemenge von einem Milligramm pro Kilogramm Körpergewicht pro Woche festgelegt. Daraus abgeleitet ergibt sich für einen 60 Kilogramm schweren Erwachsenen eine tolerierbare Tageshöchstdosis von 8,6 Milligramm Aluminium. Somit wäre mit einem halben Kilo des untersuchten Spargels die abgeleitete tolerierbare Tageshöchstdosis bereits erreicht beziehungsweise fast erreicht.

"Der Mensch nimmt Aluminium aus verschiedenen Quellen auf", so der Toxikologe Prof. Edmund Maser von der Christian-Albrechts-Universität zu Kiel. "Allen voran sind dabei Nahrungsmittel und Antitranspirantien zu nennen, durch deren Gebrauch allein man unter Umständen schon den vorgeschlagenen Wert der EFSA überschreitet. Es ist deshalb empfehlenswert, die Aluminium-Aufnahme, dort wo man es selbst in der Hand hat, zu minimieren."

Laut Bundesinstitut für Risikobewertung (BfR) stehen bei der Betrachtung des Gefährdungspotenzials von Aluminium "Wirkungen auf das Nervensystem und reproduktionstoxische Wirkungen (Wirkungen auf Fruchtbarkeit und ungeborenes Leben) sowie Effekte auf die Knochenentwicklung im Vordergrund".

Zwar warnen die Hersteller der untersuchten Aluminiumfolien auf den Produkt-Verpackungen ausdrücklich vor der Verwendung mit salz- und säurehaltigen Lebensmitteln. Gleichzeitig betonen sie jedoch, dass an Lebensmittel abgegebene Aluminiumbestandteile nicht gesundheitsschädlich seien.

Dazu Prof. Edmund Maser: "Dieser Warnhinweis ist missverständlich und so nicht korrekt. Es ist begrüßenswert, dass der Hinweis auf Säure und Salz dort draufsteht. Dass an die Lebensmittel abgegebene Bestandteile nicht gesundheitsschädlich sind, ist nach dem heutigen Stand der Forschung aber mit dieser pauschalen Aussage nicht richtig. Dieser Zusatz in den Warnhinweisen sollte gestrichen werden."

Ungeachtet der Warnhinweise auf den Produkt-Verpackungen fanden sich auf den Internetseiten aller drei Unternehmen Kochrezepte, die eine Zubereitung salz- oder säurehaltiger Lebensmittel in Alufolie vorsehen. Dies ergaben weitere Recherchen der "Markt"-Redaktion. Markenhersteller und Supermarkt haben nach der Anfrage des NDR inzwischen einen Teil der Rezepte mit Alufolie von den Internetseiten entfernt beziehungsweise überarbeitet.

Weiter äußerten alle drei Unternehmen gegenüber dem NDR, ihre Produkte entsprächen geltenden Verordnungen und seien nicht gesundheitsschädlich.

Mehr dazu am Montag, 29. Juni, um 20.15 Uhr in der Sendung "Markt" im NDR Fernsehen.

www.NDR.de/markt

[Verbraucherschutz]

+++ Maggi ruft vorsorglich als "Geflügelfond" etikettierten "Gemüsefond" zurück +++


SINGEN (ots/15.06.15) - Die Maggi GmbH, Singen, warnt Allergiker vorsorglich vor dem Verzehr von fälschlicherweise als "Geflügelfond" etikettierten "Gemüsefond" und ruft das Produkt zurück.

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Von dem Rückruf betroffen sind die flüssigen Fonds im Glas (380 ml) mit einem Mindesthaltbarkeitsdatum (MHD) 03 2016 sowie dem Herstellcode L50720753. Diese sind ausschließlich auf dem Deckel der Gläser richtig als "Gemüsefond" etikettiert.

Der "Gemüsefond" ist für Nichtallergiker absolut unbedenklich, kann aber laut Maggi bei Allergikern durch den enthaltenen Sellerie allergische Reaktionen auslösen. Verbraucher, die den "Gemüsefond" mit dem entsprechenden Mindesthaltbarkeitsdatum sowie dem Code gekauft haben, könnten diesen über den Handel oder direkt an Maggi, Singen, zurückgeben. Sie erhalten den Kaufpreis erstattet.

Im Falle der Rücksendung an die Firma Maggi senden die Verbraucher den Deckeln des Produkts sowie ihre Bankverbindung an die folgende Adresse: Maggi GmbH, 78221 Singen Weitere Informationen zum Rücknahmeverfahren erhält man auf der Maggi-Webseite www.maggi.de sowie über die Verbraucherhotline 0800 5891 263. "Die Qualität unserer Produkte hat für uns höchste Priorität. Maggi bedauert den Vorfall und entschuldigt sich bei seinen Verbrauchern und Kunden für die entstandenen Unannehmlichkeiten", heisst es bei Maggi.

Foto: "obs/Maggi GmbH/MAGGI GmbH"

[Verbraucher]

+++ Der Architekt als Freund und Helfer des Bauherrn +++



BERLIN (04.06.15/jk) –Der Architekt kann auch bei Neu- und Altbauten zum Freund und Helfer für den Bauherrn werden. Darauf weist der Bauherren Schutzbund e. V.hin.

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Bauen mit dem Architekten? Das gilt doch nur für Großprojekte? „Keinesfalls, ein Architekt kann immer eingeschaltet werden - sowohl für den Neu- als auch für den Altbau.“ Das Bauen mit einem Architekten schließen viele für den Bau der eigenen vier Wände von vornherein aus. „Doch Verbraucher können ihr Vorhaben sowohl mit einem Unternehmer realisieren oder einen Architekten für Planung und Bauüberwachung einbeziehen und Unternehmen mit den Bauleistungen beauftragen.“ Auch bei einem Komplettanbieter wie Generalunternehmer oder Bauträger sei in aller Regel ein Architekt beteiligt, allerdings beauftragt durch den Unternehmer.

Ist eine Baugenehmigung einzuholen, bedarf es in jedem Fall eines bauvorlageberechtigten Architekten, der eine Genehmigungsplanung einreicht und mit seiner Unterschrift gegenüber der Genehmigungsbehörde verantwortlich zeichnet.
Worauf kommt es an? Verbraucher schätzen laut BSB den Vorteil, bei einem Komplettanbieter alles aus einer Hand zu einem Festpreis zu erhalten. Allerdings hätten sie relativ wenig Einfluss auf die Gestaltungsmöglichkeiten des Hauses und bezahlen auch hier den für die Abwicklung des Bauvorhabens eingeschalteten Architekten mit den Baukosten mit. Beauftragen sie dagegen selbst einen Architekten, könnten sie sich in technischer und gestalterischer Hinsicht beraten lassen, umfassend Einfluss nehmen und bekommen eine maßgeschneiderte Lösung.

Wichtig: Günstiges Preisgefüge durch Ausschreibung
„Ein Architekt hat die Möglichkeit, durch technische Optimierungen bereits in der Planungsphase die Weichen für Kosteneinsparmaßnahmen zu stellen.“ Gleiches gelte für das Realisieren des Baus durch die zu beauftragenden Unternehmen. Hier kann und muss der Architekt durch Ausschreibung der notwendigen Bauleistungen und das Einholen entsprechender Angebote ein möglichst kostengünstiges Preisgefüge erzielen.“

Vorteil: Qualitätsmanagement durch Bauüberwachung
Wird das Bauvorhaben über einen Architekten realisiert, überwacht dieser die Arbeit der Bauunternehmen in gestalterischer wie technischer Hinsicht. Damit werde das Risiko von Baumängeln erheblich reduziert. „Wird ein Mangel vom Architekten übersehen, haftet er neben dem Bauunternehmer in voller Höhe des Schadens.“ Dafür sei er über seine Berufshaftpflichtversicherung versichert. „Im Ergebnis ist so auch der Bauherr gegen das Insolvenzrisiko des Bauunternehmens und etwaige Schäden durch Baumängel abgesichert.“

HOAI regelt Honorar

Die Kosten für Architektenleistungen sind gesetzlich in der seit Juli 2013 novellierten Fassung der Honorarordnung für Architekten und Ingenieure (HOAI 2013) geregelt. Diese erweitert die durch den Architekten geschuldeten Leistungen. Dazu gehört u.a. das Prüfen von Bauinhaltsnachträgen mit geänderten oder zusätzlichen Leistungen. Der Architekt schuldet dem Bauherrn zudem eine intensive Kosten- und Terminkontrolle über das gesamte Bauvorhaben hinweg. Er muss die zwischen ihm und dem Bauherrn vorgenommenen Abstimmungen zu technischen und gestalterischen Aspekten des Bauvorhabens dokumentieren und erläutern. BSB-Tipp von Vertrauensanwalt Dr. Florian Krause-Allenstein, Fachanwalt für Bau- und Architektenrecht, Hamburg: „Den richtigen Architekten finden Verbraucher am besten über Empfehlungen anderer Bauherren, die mit diesem Planer bereits erfolgreich ein Bauvorhaben verwirklicht haben. Sollten solche Informationsquellen nicht zur Verfügung stehen, geben die Architektenkammern Auskünfte oder Interessenten werden im Internet fündig.“

Foto: Bauherren-Schutzbund e. V.



Bauherren Schutzbund e. V.



[Verbraucherschutz]

+++ Antersdorfer Mühle ruft Maisgrieß und Minuten-Polenta zurück +++

Gesundheitliches Risiko nicht auszuschließen: Tropanalkaloiden nachgewiesen/Bayern und Saarland betroffen

SIMBACH AM INN (03.06.15) – Die Antersdorfer Mühle GmbH & Co. Vertriebs KG (Simbach am Inn/Lkr. Rottal-Inn) hat 500g-Maisgrieß (bis Mindesthaltbarkeitsdatum 17.12.15) und 500g-Minuten-Polenta (bis MHD 14.01.16) zurückgerufen. Im Rahmen einer amtlichen Routinekontrolle seien in einer Charge Antersdorfer Mühle Maisgrieß Tropan-Alkaloide nachgewiesen worden, teilte das Bundesamt für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit mit.

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Ein gesundheitliches Risiko ist nach Unternehmensangaben für den vorhersehbaren Gebrauch des Produktes nicht mit der erforderlichen Sicherheit auszuschließen. Daher werde „aus Sicherheitsgründen“ Antersdorfer Mühle Maisgrieß (500g-Packung) mit Mindesthaltbarkeitsdatum 17.12.15 und zusätzlich Antersdorfer Mühle Minuten-Polenta (500g) bis einschließlich des Mindesthaltbarkeitsdatums 14.01.16 zurückgerufen.

Die Kunden in Bayern und im Saarland werden vom Unternehmen gebeten, diese Produkte nicht zu konsumieren. Die entsprechenden Packungen sollen im Naturkost-Fachgeschäft vor Ort zurückgegeben werden. Der Kaufpreis werde dort selbstverständlich erstattet.

Alkaloide kommen nach Unternehmensangaben natürlicherweise in verschiedenen Pflanzen, insbesondere Nachtschattengewächsen, wie z.B. in Bilsenkraut oder Stechapfel, vor. Vereinzelt wachsen diese Pflanzen auf Bio-Getreideanbauflächen und ihre Samen werden bei der Getreideernte miterfasst. In der konventionellen Landwirtschaft werde ein Wachstum solcher „Beikräuter“ mittels Herbizideinsatz verhindert, so Antersdorfer Mühle.

Diese „Fremdsamen“ können in der Bio-Landwirtschaft, so das Unternehmen weiter, in der Regel nach der Ernte gut aussortiert werden. „Leider ist nicht gesichert auszuschließen, dass die Pflanzen die Alkaloide auch im Stengel und in den Blättern enthalten, und über den Dreschvorgang die Alkaloide auf die Maiskörner übergehen.“



Quelle: Bundesamt für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit

Homepage des Herstellers www.antersdorfer-muehle.de



+++ PENNY Markt GmbH ruft „Choco´la Ganze Nuss Schokolade 100g“ zurück +++



KÖLN (01.06.15) - Die PENNY Markt GmbH hat „Choco´la Ganze Nuss Schokolade 100g“ zurückgerufen. Grund seien mögliche Kunststoffpartikel, teilte das Bundesamt für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit am Montag (01.06.2015) mit.

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Betroffen sind Artikel mit dem Mindesthaltbarkeitsdatum 18.01.2016 und dem EAN-Code: 23755536. „Es ist nicht auszuschließen, dass sich vereinzelte Kunststoffpartikel in einzelnen Tafeln befinden können, teilte das Unternehmen im Sinne des vorbeugenden Verbraucherschutzes mit.

Daher werde vom Verzehr des betroffenen Produktes dringend abgeraten. „Andere Mindesthaltbarkeitsdaten und/ oder EAN- Codes sind nicht betroffen.“
Das Unternehmen habe umgehend reagiert und den betroffenen Artikel in den belieferten Märkten sofort aus dem Verkauf nehmen lassen. „Kunden können den Artikel im jeweiligen Markt zurückgeben und bekommen den Kaufpreis erstattet.“

Quelle: Bundesamt für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit .



[Handel]

+ + + Direktvertrieb setzt auf Frauen als Führungskräfte + + +

Berlin (19.05.15/ots/jk) - Im Direktvertrieb liegt der Anteil von Frauen im Außendienst in der Führungsebene mit 83 Prozent deutlich über dem Bundesdurchschnitt, der laut einer Studie des Familienministeriums gerade einmal 31 Prozent beträgt. Insgesamt liegt die Frauenquote in der Direktvertriebsbranche bei knapp 90 Prozent. Das hat die jährliche Umfrage des Bundesverbands Direktvertrieb Deutschland e.V. unter seinen 36 Mitgliedsunternehmen ergeben.

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Als Führungskraft im Außendienst gilt, wer Führungsverantwortung für mindestens zehn weitere Vertriebspartnerinnen und Vertriebspartner trägt. Diese sind in der Regel nebenberuflich tätig. Die flexiblen und familienfreundlichen Arbeitszeiten im Direktvertrieb sind maßgeblich für den hohen Frauenanteil verantwortlich. Die Tätigkeit für ein Direktvertriebsunternehmen ist vor allem für Frauen mit kleinen Kindern oder einem kranken Elternteil eine gute Möglichkeit, ohne Präsenzpflicht ein attraktives Zusatzeinkommen zu beziehen. "Die Vereinbarkeit von Familie und Beruf ist heutzutage für Frauen, die sich ihre Unabhängigkeit bewahren wollen, wichtiger denn je. Unternehmen im Direktvertrieb bieten hier seit jeher ein tolles Angebot", konstatiert Jochen Acker, Vorstandsvorsitzender des BDD. "Die Beraterinnen können sich ihre Arbeitszeiten frei einteilen und trotzdem im Beruf erfolgreich sein."

Insgesamt ist die Anzahl der Vertriebspartnerinnen und Vertriebspartner im Vergleich zum Vorjahr in 2014 von 180.000 auf 185.000 leicht angestiegen. Vor allem im Segment der Haushaltswaren wurden in 2014 deutlich mehr Vertriebspartnerinnen und Vertriebspartner als 2013 eingestellt. "Der Erfolg des Direktvertriebs ist den professionellen Vertriebspartnerinnen und Vertriebspartnern zu verdanken, die ihre Begeisterung für die Produkte, die sie vertreiben, auf den Kunden übertragen können", sagt Jochen Acker.

Über den Bundesverband Direktvertrieb Deutschland e.V.
Seit über 45 Jahren setzt sich der Bundesverband Direktvertrieb Deutschland e.V. (BDD) für die Interessen der Direktver-triebsunternehmen des privaten Konsumgüter- und Dienstleistungsbereichs ein. 1967 als Arbeitskreis "Gut beraten - zu Hause gekauft" gegründet, haben sich die BDD-Mitglieder zur Einhaltung von Verhaltensstandards verpflichtet, die für ein faires Miteinander im Direktvertrieb sorgen. Im BDD sind mehr als 35 Unternehmen organisiert, die ganz unterschiedliche Produkte bzw. Dienstleistungen verkaufen. Dazu gehören z.B. Haushaltswaren, Reinigungsmittel, Bauelemente, Getränke, Nahrungsergänzungsmittel, Kosmetik- und Schönheitsartikel, Schmuck, Heimtiernahrung sowie Energiedienstleistungen.

www.direktvertrieb.de
Foto: Tupperware


+++ Ziegenkäse mit Salmonellen kontaminiert +++



BRAUNSCHWEIG (11.05.15) - Die französische Firma SCEA FROMAGERIE CABRIOULET, deren Produkte von der FA. SARL FROMAGERIE COL DEL FACH vertrieben werden, hat den Ziegenkäse der Handelsmarke "Cabrioulet" (Le Petit Fiancé des Pyrénées und Le Vacherin de chèvre) zurückgerufen. In einer amtlichen Probe seien Salmonellen nachgewiesen worden, teilte das Bundesamt für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit am Montag (11.05.2015). Es sind Produkte mit den Mindeshaltbarkeitsdaten 02.05.15, 05.05.15, 15.05.15, 22.05.15 und 07.06.15 betroffen.

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Die Produkte mit der Chargennummer/Los-Kennzeichnung FR 09 174 001 CE seien aus dem Verkauf genommen worden. Verbraucher, die die oben genannten Produkte bereits erworben haben, werden gebeten, diese zu vernichten oder gegen Erstattung des Kaufpreises in die Verkaufsstätte zurückzubringen.

Durch Lebensmittel verursachte Salmonellen-Infektionen führen oft zu Magen-Darm-Erkrankungen, die häufig innerhalb von 24 Stunden nach dem Verzehr der Produkte auftreten und auch fieberhaft verlaufen können. Diese Symptome können bei Kindern, immungeschwächten und älteren Menschen verschärft werden.

"Verbraucher, die diese Käse konsumiert haben und entsprechende Symptome feststellen, werden gebeten, umgehend einen Arzt aufzusuchen und auf den Verzehr des Produktes hinzuweisen", rät das Bundesamt für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit.

Quelle: Bundesamt für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit .



+++ ALDI SÜD führt umfangreiche Rückverfolgbarkeit bei Fleischprodukten ein +++

Chargengenaue Rückverfolgbarkeit per QR-Code bei rund 60 Fisch- und Meerestier sowie 40 Frischfleischsorten und acht Produkten mit verarbeitetem Fleisch möglich

obs/Unternehmensgruppe ALDI SÜD/ALDI SÜDMülheim an der Ruhr (04.09.14/ots/jk) - Woher kommt das Fleisch im Supermarkt? Beim Discounter ALDI SÜD kann sich der Verbraucher künftig über die Herkunft des Fleischs in verarbeiteten Produkten informieren. "Damit bietet ALDI SÜD seinen Kundinnen und Kunden einen Service an, der ein absolutes Novum im deutschen Lebensmitteleinzelhandel darstellt", teilte der Discounter am Donnerstag in Mühlheim mit.

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Mit einem QR-Code oder über herkunft.aldi-sued.de können interessierte Verbraucher erfahren, aus welchem Land die Tiere stammen, wo die Schlachtung stattfindet und wo das Fleisch verarbeitet wird. Damit komme die ALDI SÜD dem Wunsch ihrer Kundinnen und Kunden nach "mehr transparenter Information bei der Herkunft von Produkten nach und zeigt", dass Qualität und Verantwortung bei dem Discounter elementare Grundsätze seien.

Bei Frischfleisch-Produkten können Kundinnen und Kunden von ALDI SÜD bereits seit rund drei Jahren nähere Informationen zur Herkunft über einen QR-Code abrufen. Im vergangenen Jahr führte ALDI SÜD eine eigene Plattform zur Rückverfolgbarkeit für Fisch- und Meerestierprodukte ein. Jetzt sei sie auch für Fleischprodukte erweitert worden.

Aktuell sei die chargengenaue Rückverfolgbarkeit per QR-Code damit nicht nur bei rund 60 Fisch- und Meerestier - sowie 40 Frischfleischsorten möglich, sondern jetzt auch bei acht ALDI SÜD Produkten mit verarbeitetem Fleisch. Dazu gehören beispielsweise das Chili con Carne, die Lasagne Bolognese, die Penne Bolognese und die Chicken Nuggets. Die Anzahl der bereits gekennzeichneten Produkte kann aktuell noch je nach ALDI SÜD Region variieren. Künftig sollen aber flächendeckend immer mehr Produkte aus den Bereichen Wurstwaren, Feinkost, Tiefkühlung und Konserven hinzukommen. Eine Ausweitung auf alle ALDI SÜD Produkte mit Fleisch ist geplant.

Ob Informationen zu einem bestimmten Produkt bereits auf der Plattform zu finden sind, verrät das Logo "Fleischherkunft" auf der Verpackungsvorderseite. Die Plattform zur Rückverfolgbarkeit von Fisch- und Fleischprodukten bei ALDI SÜD ist über den Link http://herkunft.aldi-sued.de erreichbar.

Bildtext: ALDI SÜD führt umfangreiche Rückverfolgbarkeit auch bei Fleischprodukten ein
Foto: obs/Unternehmensgruppe ALDI SÜD/ALDI SÜD



+++ „Mont de Joux“ ruft „Morbier la tradition“-Käse zurück +++



obs/E.I.S. Eis Info Service/Peter BernikaltBraunschweig (25.08.14/jk) - Der französische Käsehersteller „MONT DE JOUX“ hat den „Morbier la tradition“ (Laib und ½ Laib) zurückgerufen. Es bestehe der Verdacht auf Kontamination mit unerwünschten Bakterien (Escherichia coli),teilte das Bundesamt für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit am Montag mit.

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Der Käse der Handelsmarke „Tradition“ wurde von der Fa. Fromi in Verkehr gebracht. Es handelt sich um die Chargennummer 77/ Los-Kennzeichnung: Fr 25.041.001 CE. Als Mindesthaltbarkeitsdatum ist der Zeitraum zwischen 31. August und 14. September 2014 angegeben. Die Produkte sind seit dem 28. Juli bis 4. August 2014 auf dem Markt gewesen.
Es besteht nach Angaben der Behörden der Verdacht auf Kontamination mit unerwünschten Bakterien (Escherichia coli). Diese können innerhalb weniger Tage (2-7) nach dem Verzehr von kontaminierten Produkten zu teils fieberhaften Magen-Darmstörungen, möglicherweise mit Blutungen, führen. Schwere Nierenkomplikationen insbesondere bei Kindern seien möglich. „Verbraucher, die dieses Produkt gekauft haben, werden gebeten, es nicht zu verzehren und es an das Einkaufsgeschäft zurückzubringen“, heißt es in der Warnung. Menschen, die den Käse verzehrt haben und an den beschriebenen Symptomen leiden, werden gebeten, ihren Arzt zu konsultieren und auf den Verzehr des Produkts hinzuweisen.
Betroffen sind laut Behördenangaben die deutschen Bundesländer Baden-Württemberg, Bayern, Berlin, Hessen, Niedersachsen, Nordrhein-Westfalen und Schleswig-Holstein.

Quelle: www.lebensmittelwarnung.de/bvl-lmw-de/app/process/warnung/detail17/14567

Weitere Infos



+++ Die Eistypen 2014: Eisschlecker vor Eislöffler +++



obs/E.I.S. Eis Info Service/Peter BernikaltBonn (24.08.14/jk) - Der Sommer ist vorbei, jetzt stehen die Eistypen 2014 fest: Beim Eis-Essen sind die Deutschen Genussmenschen, sie verzehren die kalte Köstlichkeit am liebsten schleckend oder bedächtig aus dem Becher, wie der Eis Info Service (E.I.S.) des Bundesverbandes der Deutschen Süßwarenindustrie e.V. in einer repräsentativen Umfrage ermitteln ließ.

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In einer immer hektischer werdenden Welt verschafft sich der Verbraucher mit dem Eisgenuss offenbar nicht nur ein Stück Lebensfreude im Alltag, sondern gleichzeitig auch eine kleine Auszeit. Die meiste Freude hat der Eisgeniesser offenbar beim Schlecken.

Das sind die Eistypen 2014:
Schleckermaul: Eis wird geschleckt 38 %

Eislöffler: Eis wird nur aus dem Becher gegessen 21 %

Eisbeißer: Eis wird abgebissen und das Schmelzen nur im Mund genossen 18 %

Dynamiker: Eis wird abwechselnd verzehrt von oben nach unten sowie von links nach rechts und umgekehrt 18 %

Wühler: Eis wird cremig im Becher verrührt 5 %.

Fotonachweis: obs/E.I.S. Eis Info Service/Peter Bernikalt

Weitere Infos



+++ Mars ruft Milchgetränke wegen Bakterienbefall zurück +++



BRAUNSCHWEIG (19.08.14) - Der Süsswarenkonzern Mars hat Milchgetränke wegen Bakterienfall zurückgerufen. Betroffen sind Flaschen mit Sportverschluss, die von der Milchwerke Mittelelbe GmbH für Mars Chocolate Drinks mit Mindesthaltbarkeitsdatum zwischen dem 19.12.2014 und 11.04.2015 hergestellt wurden. Grund dafür ist nach Herstellerangaben das Bakterium "Bacillus", das in einigen Produkten vorhanden sein könnte, teilte das Bundesamt für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit am Dienstag (19.08.2014). Betroffene Produkte: Mars Milk (350 ml), Bounty Drink (350 ml), Snickers Shake (350 ml), Milky Way Milk (350 ml) mit Mindesthaltbarkeitsdatum: 19.12.2014 bis 11.04.2015.

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Andere Verpackungsformate und Flaschengrößen dieser Milchgetränke-Markenprodukte sind laut Mars nicht betroffen.

Mars rät allen, die eines der oben genannten Getränke-Markenprodukte mit Mindesthaltbarkeitsdatum zwischen 19.12.2014 und 11.04.2015 erworben haben, dieses nicht zu konsumieren und sich für weitere Informationen an das "Consumer Care Team" zu wenden: Telefon: 0800-8118111 oder e-mail: kontakt@de.mars.com

Weitere Kontaktmöglichkeit: Online-Kontaktformular

Mars Chocolate Drinks hat laut eigenen Angaben bereits Gespräche mit der UK Food Standards Agency (FSA) geführt. Weitere Behörden würden kontaktiert, um alle Anforderungen einzuhalten. "Wir bei Mars sowie unsere Lieferanten nehmen Qualität und Lebensmittelsicherheit sehr ernst und entschuldigen uns für etwaige Unannehmlichkeiten", heißt es beim Süsswarenkonzern.

Quelle: Bundesamt für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit .



+++ Verbrauchertäuschung bei Edeka-Marke "Gutfleisch" +++



HAMBURG (06.08.14/ots) - Verbraucherschützer werfen Edeka Verbrauchertäuschung vor und sprechen von Betrug. Anlass dafür sind Recherchen von NDR 1 Welle Nord und Schleswig-Holstein Magazin zur Edeka-Marke "Gutfleisch". Danach können Kunden nicht immer nachvollziehen, woher das Fleisch kommt. Bei Testkäufen des NDR war Rindfleisch aus Uruguay als "Gutfleisch"-Produkt angeboten worden, obwohl Edeka die Marke als Produkt aus der Region bewirbt. So würden Kunden getäuscht, die bereit seien für solche regionalen Produkte mehr zu bezahlen, klagt der Bundesverband der Verbraucherzentralen.

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Ein ehemaliger Edeka-Mitarbeiter, der die Marke "Gutfleisch" mit entwickelt hat, sagt im Interview mit NDR 1 Welle Nord und Schleswig-Holstein Magazin, die Mängel bei der Transparenz ließen "Gutfleisch" nicht mehr als Qualitätsmarke, sondern eher als Hülle erscheinen. Edeka verspricht, dass Kunden den Weg von Rind- und Schweinefleisch von der Ladentheke bis zum Stall zurückverfolgen können. Doch in der Online-Datenbank finden sich nach NDR Recherche Lücken. Im Netz sind Fleisch-Lieferungen zum Teil nicht nachzuvollziehen. Darüber hinaus finden sich fehlende oder abgelaufene Lizenzen für Futtermittellieferanten.

Laut Homepage setzt "Gutfleisch" auf Familienbetriebe. Zu den sogenannten Familienbetrieben zählt der Liste der Lieferanten zufolge jedoch auch ein Betrieb aus Mecklenburg-Vorpommern mit 25.000 Mastplätzen. Edeka-Nord teilte auf NDR Anfrage mit, für das Unternehmen sei nicht die Größe des Unternehmens entscheidend, sondern dass der Betrieb inhabergeführt sei.

Darüber hinaus verteidigt Edeka-Nord das Gutfleisch-Transparenz-Programm, das eine einzigartige Informationsleistung darstelle. Fehlende Informationen wolle man ergänzen. Außerdem schreibt das Unternehmen, die Ware verlasse das Fleischwerk richtig gekennzeichnet: "Wir werden mit dem heutigen Anschreiben unsere Märkte nochmals auf eine korrekte Auslobung der Ware hinweisen. Eine falsche Kennzeichnung der Ware ist nicht in Ordnung und ohne Diskussion ein Fehler."

"Quelle: NDR 1 Welle Nord und NDR Schleswig-Holstein Magazin".



+++ TV-Tipp: Schummel mit Wasser im Fleisch +++



HAMBURG (04.08.14/ots) - Bei Kochschinken, Geflügelgrillsteaks und Geflügelbrustfilets aus dem Supermarkt und vom Discounter wird das Gewicht mit zugesetztem Wasser oft über das erlaubte Maß hinaus erhöht. Dies haben Recherchen für die Sendung "Die Tricks mit Fleisch und Wurst - Was wir wirklich essen" (Montag, 4. August, 21.00 Uhr, NDR Fernsehen) ergeben. Eine Laboranalyse im Auftrag des Norddeutschen Rundfunks kam zu dem Ergebnis, dass fünf von 29 Produkten zu viel Fremdwasser enthalten. Die Ware stammt von namhaften Herstellern und Händlern. Der Wasserzusatz ermöglicht es, das Fleisch teurer zu verkaufen.

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"Das ist Verbrauchertäuschung", so Prof. Guido Ritter, Ernährungswissenschaftler an der Fachhochschule Münster. "Der Wert des Fleisches macht sich am Eiweiß fest und nicht am Wassergehalt. Und wenn ich den Wassergehalt erhöhe, dann verkaufe ich im Prinzip schnittfestes Wasser." Möglich ist der Zusatz von Flüssigkeit bei Fleisch mit sogenannten Injektionsapparaten.

Eine Probe Kochschinken enthielt laut Untersuchung 1,8 Prozent Fremdwasser - in diesem Fall dürfte eigentlich gar kein zusätzliches Wasser enthalten sein. Bei Geflügelgrillsteaks wurden in der Probe 7,4 Prozent Fremdwasser gemessen; erlaubt sind höchstens fünf Prozent. Am auffälligsten war Tiefkühlware: Eine Probe Hähnchenbrustfilet in Streifen enthielt 5,4 Prozent Fremdwasseranteil, obwohl auf der Verpackung kein Zusatz von Wasser angegeben war. Zwei Produktproben mit ganzen Hähnchenbrustfilets fielen wegen ihres Wasseranteils von 10,4 beziehungsweise 11,5 Prozent auf. Auf der Verpackung waren dagegen nur acht Prozent Fremdwasser deklariert.

Zwei Hersteller bestreiten dem NDR gegenüber den Einsatz von Fremdwasser. Ein Produzent räumt die Zugabe von Fremdwasser ein, dies geschehe jedoch entsprechend den lebensmittelrechtlichen Vorschriften. Ein Hersteller teilt mit, es handele sich um Abweichungen einzelner Teilstücke und herstellungsbedingte Schwankungen. Ein Händler schreibt, das Wasser sei vermutlich durch Eiskristallbildung ins Fleisch gelangt.

Quelle http://www.presseportal.de/pm/6561



+++ Klebefleisch ohne Kennzeichnung bei Aldi Nord +++


HAMBURG (ots) - Der Discounter Aldi Nord hat sogenanntes Klebefleisch verkauft, ohne dies für den Verbraucher zu kennzeichnen. Das haben Recherchen für die Sendung "Die Tricks mit Fleisch und Wurst - Was wir wirklich essen" (Montag, 4. August, 21.00 Uhr, NDR Fernsehen) ergeben. Es handelt sich um das Produkt "Freihofer Gourmet Vitello tonnato" - in feine Scheiben geschnittenes Kalbfleisch mit einer Thunfischsoße. Ein auf DNA-Analysen spezialisiertes Labor hat in der untersuchten Scheibe Fleisch-Teile von mindestens drei Tieren entdeckt.

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Auf Anfrage räumte Aldi Nord dem Norddeutschen Rundfunk gegenüber ein, dass es sich beim Produkt "Freihofer Gourmet Vitello tonnato" um zusammengefügtes Fleisch handele - also um Klebefleisch. Das Unternehmen schreibt, die einzelnen Scheiben Kalbfleisch bestünden aus mehreren Teilstücken, die zusammen verarbeitet würden. Hierbei handele es sich jedoch keinesfalls um Formfleisch, so Aldi Nord in der Stellungnahme weiter. Deshalb müsse es auch nicht dementsprechend gekennzeichnet werden.

Dieser Aussage widerspricht Dr. Detlef Horn, Leiter des Chemischen und Veterinäruntersuchungsamtes Rhein-Ruhr-Wupper in Krefeld: "Wenn man ein Fleischerzeugnis aus vielen kleinen Teilen zusammensetzt, so dass es den Eindruck erweckt, es ist ein gewachsenes Stück, dann löst es eine Kennzeichnungspflicht aus." Das "Freihofer Gourmet Vitello tonnato" von Aldi Nord genüge damit nicht den Anforderungen des Deutschen Lebensmittelbuches.

Quelle http://www.presseportal.de/pm/6561

+++ Wirksamer Schutz gegen Kanülen im Grillfleisch +++

Mesutronic-Geschäftsführer Karl-Heinz Dürrmeier: Metalldetektoren als elektronischer Sicherheitsdienst im Qualitätsmanagement unverzichtbar/Imageschäden und Regressforderungen abwenden


KIRCHBERG (22.05.14) - „Hamburger findet Metallröhre in Grillfleisch vom Discounter“, lautete die Schlagzeile, die Verbraucher aufhorchen lässt. „Reste von Impfaktionen dürfen nicht im Fleisch auftauchen. Metalldetektoren sind das wirksamste Instrument für metallfreie Produkte“, sagt Karl-Heinz Dürrmeier, geschäftsführender Gesellschafter der Mesutronic Gerätebau GmbH (Kirchberg im Wald/Lkr. Regen).

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Lebensmittelproduzenten stehen Dürrmeier zufolge generell vor einer großen Herausforderung: Die Produkte verkaufen sich wirklich gut, bis zu dem Tag, an dem Berichte über metallische Verunreinigungen in den Medien veröffentlicht werden. Eine 2,6 Zentimeter lange und 1,5 Millimeter dicke Spritzenkanüle, so berichtete das „Hamburger Abendblatt“, hat Mitte Mai ein Mann in einer 600-Gramm-Packung Schweinenackensteaks gefunden. Die metallene Röhre steckte kaum sichtbar in einem Steak, das er in Hamburg-Wandsbek gekauft hatte und das aus einem Fleischbetrieb in Nordrhein-Westfalen stammte. „Der Verbraucher hätte sich beim Verzehr des Fleisches mit der Kanüle tödlich verletzen können“, heißt es. Das Verbraucherschutzamt stuft den Fall nach Medienberichten als ernst ein, weiteres Fleisch wurde im betreffenden Discounter-Markt untersucht.

Injektionsnadel bleibt im Nacken
Mehr als 58 Millionen Schweine kommen bundesweit jährlich zum Schlachter, 46 ganze Schweine verzehrt nach Angaben des "Fleischatlas 2014" ein Deutscher in seinem Leben. Beim Zuchtbetrieb gibt es eine viel größere Gefahr für ungewollte Metallrückstände: „Für Injektionen bei Mast- und Zuchttieren steht dem Tierarzt nur der Nacken zur Verfügung. Gleichzeitig ist der Schweinenacken eines der wertvollsten Teilstücke des Schlachtkörpers.“ Dort kann schon mal eine Nadel abbrechen und im Fleisch steckenbleiben, weiß Dürrmeier aus der Praxis. Je nach Veterinär variieren beim Impfeinsatz die Nadeln nach Größe und Edelstahl-Zusammensetzung.

Intelligenter Magnetflächensenor
Das macht die Detektion von Injektionskanülen auch so schwierig. Mit herkömmlicher Inspektionstechnik oder Röntgengeräten seien die Reste von Impfaktionen nur schwer zu orten. Die Entwickler von Mesutronic haben eher durch Zufall eine Lösung gefunden. Mit einem Scanner, der ursprünglich zum Überprüfen von Produkten in stabiler Aluminium-Verpackung entwickelt worden war, sei es gelungen, Nadelfragmente in jeder Orientierung besonders sicher zu detektieren. Der intelligente, passive Magnetflächensensor des ALUSCAN arbeite verschleißfrei und verursache praktisch keinen Bedienungsaufwand. Die Lage des Metalls im Schweinenacken – fast an der Oberfläche oder tief im Fleisch – beeinflusst die Detektionsgenauigkeit des Gerätes nicht.

Der ALUSCAN kennt Dürrmeier zufolge keinen störenden Produkteffekt, den frisches Fleisch beispielsweise bei herkömmlichen Metalldetektoren verursacht. Deshalb gebe es bei diesem Sensor-System auch keine produktbedingte Beeinträchtigung der Detektionsleistung. Die zu untersuchenden Produkte werden am Bandeinlauf des ALUSCAN vormagnetisiert und über den Metallsensor geführt. Mit Eisen- und Edelstahlteilchen verunreinigte Produkte werden vom Metallsensor erkannt und über eine Ausscheideklappe vollautomatisch aus dem Produktstrom entfernt.

Für Produkte mit einer Höhe über 50 mm gibt es optional einen Metallsensor in „Sandwich“-Bauweise. Das aus Metallsensor, Förderband und Ausscheidemechanismus bestehende Inspektionssystem lässt sich schnell und einfach in nahezu jede Produktionslinie integrieren und aufgrund seiner kompakten Abmessungen auch leicht nachrüsten.

Über die Mesutronic Gerätebau GmbH
Die Mesutronic Gerätebau GmbH zählt zu den weltweit führenden Entwicklern und Herstellern von innovativen Metallerkennungssystemen. Mit 138 Mitarbeitern, davon 13 Auszubildende, erwirtschaftete Mesutronic am Standort Kirchberg im Wald (Lkr. Regen) 2013 einen Umsatz in Höhe von 14,4 Millionen Euro. Metallerkennungssysteme von Mesutronic sind in den Branchen Food/Pharma, Kunststoff, Textilien und Holz zum Verbraucher- und Maschinenschutz eingesetzt. Mesutronic startete 1993 mit fünf Mitarbeitern auf einer Fläche von 250 qm. Seit 2005 produzieren die niederbayerischen Metalldetektor-Hersteller in einem Firmengebäude mit 2.500 qm Produktions- und 800 qm Bürofläche. 2008 kam eine 300 qm große Lagerhalle hinzu, 2013 eine weitere Lagerfläche von 300 qm. In mehr als 40 Ländern der Welt ist Mesutronic mit Service- und Vertriebsbüros vertreten.

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Findet auch Injektionsnadeln im Schweinenacken: der intelligente Magnetflächensensor „ALUSCAN“ der Mesutronic Geräte GmbH. "Metalldetektoren sind das wirksamste Instrument für metallfreie Produkte“, sagen Mesutronic-Geschäftsführer Karl-Heinz Dürrmeier (Bild links) und Entwicklungsleiter Manfred Artinger.Innovativ im Aufspüren von Fremdkörpern in Lebensmitteln: Mesutronic-Geschäftsführer Karl-Heinz Dürrmeier (links) und Entwicklungsleiter Manfred Artinger mit dem „ALUSCAN“. Der intelligente Magnetflächensensor findet kleinste Injektionsnadelfragmente im Schweinenacken. (Foto: Mesutronic/honorarfrei)

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Innovativ im Aufspüren von Fremdkörpern in Lebensmitteln: Mesutronic-Geschäftsführer Karl-Heinz Dürrmeier (links) und Entwicklungsleiter Manfred Artinger mit dem „ALUSCAN“. Der intelligente Magnetflächensensor findet kleinste Injektionsnadelfragmente im Schweinenacken. (Foto: Mesutronic)


Weitere Infos

+++ Ohne Flüssigrauch geht´s auch: „Räuchern ohne Holz täuscht die Verbraucher“ +++

Chemie statt Buchenholz: Industrie „räuchert“ Wurst, Fleisch und Käse künstlich/Metzgermeister: Flüssigaromen haben nichts mit Handwerk zu tun/ Verbraucherzentrale Niedersachsen: „Legale Verbrauchertäuschung“

MÜNCHEN (03.12.13/jk) – Analogkäse, Klebefleisch oder Fischimitat – der Verbraucher reibt sich schon lange verwundert die Augen, was alles im Regal landet. Mit dem Segen der EU dürfen sich jetzt Fleisch-, Wurst- und Käse-Produzenten das aufwändige Räuchern mit Holz sparen. Flüssige Aromen verleihen künstlichen Rauchgeschmack.

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Was sagen die großen deutschen Discounter wie ALDI und METRO zu Raucharomen in Fleisch und Wurst? Comming soon. Info für Redakteure unter Tel. 0171/4459706 oder info@koenig-online.de!

Mit künstlichen Raucharomen will Metzgermeister Erwin Kettl aus dem niederbayerischen Roßbach (Lkr. Rottal-Inn) nichts zu tun haben. Er räuchert Surfleisch traditionell mit Buchenholz-Pellets im Räucherofen. Fotos: Josef König