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+ + + Fusion der Brettstrategen vollzogen + + +

Neuer Schachclub Rottal-Inn zählt zu den mitgliederstärksten Vereinen Niederbayerns

Eggenfelden (17.04.16/jk) – Die Denksportler aus dem Landkreis Rottal-Inn sind künftig in einem Verein organisiert. „Unser Ziel ist es, den Schachsport mit vereinten Kräften voranzubringen“, sagte der Vorsitzende Patrick Bensch des neuen Schachclub Rottal-Inn.

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Mit einem einstimmigen Votum haben die Mitglieder des bisherigen SC Rottal auf einer außerordentlichen Versammlung am Freitag in den Bacchus-Stubn in Eggenfelden offiziell den Weg freigemacht. Nach der Satzungsänderung spielen die Brettstrategen für den neuen Schachclub Rottal-Inn, dem sich die Spieler des im Mai 2016 aufgelösten SC Simbach anschließen an. Mit 68 Denksportlern zählt der neue Club zu den mitgliederstärksten Vereinen in Niederbayern.

Der Schachclub Simbach am Inn hat sich durch einen Beschluss der Mitgliederversammlung am 10. Mai 2016 aufgelöst. „Es hätten sich keine Funktionsträger mehr gefunden“, begründete der Ernst Putz den Schritt. Die erste Mannschaft belegte in der abgelaufenen Saison den fünften Rang in der Bezirksliga West. Der Schachclub Rottal e. V. entstand 2007 aus der Fusion der beiden Schachclubs Eggenfelden und Pfarrkirchen. Aushängeschild ist die erste Mannschaft in der bayerischen Landesliga Süd, zwei weitere Teams sind am Start. Im Zuge der Fusion wird erwogen, eine vierte Mannschaft ins Rennen zu schicken.

Vereinsvorsitzender Patrick Bensch berichtete den Mitgliedern von einer durchwachsenen Saison der ersten Mannschaft in der Landesliga Süd. Das Aushängeschild des Vereins kam nach hartem Abstiegskampf auf den rettenden 7. Platz. Für die kommende Saison rechnet Bensch wieder mit einer schweren Aufgabe, da es personell keine Verstärkung gibt. Die zweite Mannschaft erreichte unter Leitung von Klaus Wiedmann den vierten Platz in der Niederbayernliga. Die dritte Mannschaft unter Leitung von Konrad Maier belegte den achten Platz in der Bezirksliga West.

Erfreulich ist für Bensch die Nachwuchsarbeit: Insgesamt neun Jugendliche seien gemeldet. Die erste Jugendmannschaft unter der Mannschaftsführung von Jugendleiter Gerhard Angermeier sei in diesem Jahr als Meister der Bezirksliga West in die Niederbayernliga aufgestiegen. Beim diesjährigen Mannschaftspokal hat der SC Rottal den Wettbewerb als Dritter abgeschlossen. Im Kleinen Finale der Halbfinal-Verlierer wurde die JVA Straubing deutlich mit 4:0 geschlagen. Die Einzelergebnisse: FM Martin Riediger - Jürgen H. 1:0, Günter G. - FM Patrick Bensch 0:1, Sergej C. - Andreas Siemens 0:1, Andreas Erhardsberger - Frank W. 1:0. Der SC Rottal vertritt den BV Niederbayern nun auf bayerischer Ebene, weil der Final-Verlierer SC Sonnen auf die Teilnahme verzichtet hat.

Vereinsmeister im Turnierschach wurde Fide-Meister Patrick Bensch mit 7,0 Punkten aus sieben Partien, vor Gerhard Angermeier 5,0 und Andreas Nöhbauer mit 4,5 Punkten (29,0 Feinwertung). Auf den weiteren Plätzen folgten 4. Cornelius Grigore-Nikolitsch 4,5/19,0; 5. Josef Staller 4,0; 6. Dr. Hermann Post 3,5/27,5; 7. Dr. Hans-Ulrich Rueß 3,5/27,0; 8. Konrad Maier 3,5/26,5; 9. Andreas Erhardsberger 3,5/25,5; 10. Thomas Danner 3,5/22,5; 11. Josef Hofer 3,0/20,5; 12. Harald Seelentag 3,0/20,5; 13. Martin Metodiev 2,5; 14. Simon Rueß 2,0/20; 15. Alberto Fuentes-Perez 2,0/19; 16. Herbert Baumert 1,0.

Nach der Hauptversammlung haben die Mitglieder den Vereinsmeister 2016 im Blitz-Spiel (5 Min. pro Partie und Gegner) ermittelt: Bester Schnelldenker wurde Martin Riediger mit 8,5 Punkten aus 9 Partien. Es folgten als 2. Andreas Siemens mit 7,5 Pkt.; 3. Patrick Bensch 7,0; 4. Andreas Nöhbauer 5,0; 5. Hans Wagner 4,5; 6. Josef König 4,0; 7. Klaus Wiedmann 3,5; 8. Josef Staller 2,5; 9. Wolfgang Söder 1,5 und 10. Corneliu Grigore-Nikolitsch 1,0.

Spielabende des neuen Schachclub Rottal-Inn: donnerstags ab 19.30 Uhr im Gasthof Plank, Moosecker Str. 56, Simbach am Inn und freitags ab 19.30 Uhr im Restaurant Bacchus Stubn, Landshuter Str. 54, in Eggenfelden.

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Mit vereinten Kräften für den Denksport im Landkreis: (v.l.): SC Simbach-Ex-Vorsitzender Ernst Putz, 2. SC-Rottal-Vorsitzender Klaus Wiedmann, SC-Rottal-Inn-Vorsitzender und Vereinsmeister Patrick Bensch, Andreas Nöhbauer (Dritter) und Gerhard Angermeier (Zweiter der Vereinsmeisterschaft). Foto: Josef König


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+ + + Fusion der Brettstrategen im Landkreis Rottal-Inn + + +

Schachclub Simbach am Inn löste sich auf und schließt sich Schachclub Rottal an/Umbenennung in Schachclub-Rottal-Inn geplant/Außerordentliche Hauptversammlung am 17. Juni um 19.30 Uhr im Restaurant Bacchus Stubn“

Rottal-Inn(04.06.16/jk) - Fusion der Brettstrategen: Die Denksportler aus dem Landkreis sind bald nur noch im Schachclub Rottal organisiert. Nach der Vereinsauflösung schließen sich die Mitglieder des Schachclub Simbach am Inn dem bisherigen Großverein mit Spielern aus Pfarrkirchen und Eggenlden an.

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Matt nach 32 Jahren: Der Schachclub Simbach am Inn hat sich durch einen Beschluss der Mitgliederversammlung am 10. Mai 2016 aufgelöst. Damit soll der Weg frei werden für den Zusammenschluss mit dem Schachclub Rottal. In der aktuellen Liste des Deutschen Schachbundes sind noch 22 Spieler gemeldet. Josef Strasser und Erich Neumeier hatten den Verein im Frühjahr 1984 gegründet. 36 Spieler waren damals zu einer Simultanpartie mit Großmeister Ludek Pachmann gekommen. Als niederbayerischer Meister stieg Simbach 1994 in die Regionalliga Süd-Ost auf. Zu den größten Erfolgen gehörte des SC Simbach gehört 1996 der Titel als bayerischer Meister im Schnellschach. Als südostbayerischer Meister in der Regionalliga Süd-Ost folgte 1997 der Aufstieg in die Landesliga Süd. Die erste Mannschaft belegte in der abgelaufenen Saison den fünften Rang in der Bezirksliga West.

Der Schachclub Rottal e. V. entstand 2007 aus der Fusion der beiden Schachclubs Eggenfelden und Pfarrkirchen. Der Verein hat laut Liste des Deutschen Schachbunds bisher 55 Spieler gemeldet. Aushängeschild ist die erste Mannschaft in der bayerischen Landesliga Süd, die zweite Mannschaft spielt in der Niederbayernliga, das dritte Team in der Bezirksliga West. Die Jugendmannschaft schafft kürzlich den Aufstieg in die Niederbayernliga.

Auf einer außerordentlichen Mitgliederversammlung am Freitag, 17. Juni 2016, um 19.30 Uhr im Restaurant Baccus Stubn in Eggenfelden sollen die Weichen für den Beitritt gestellt werden. Der Verein soll nach Vorschlag der Vereinsspitze in Schachclub Rottal-Inn umbenannt werden. Über diese Satzungsänderung müssen die Mitglieder abstimmen. Dafür ist eine Zwei-Drittel-Mehrheit erforderlich. Auf der Tagesordnung stehen weiter die Siegerehrung der Vereinsmeisterschaft 2015/2016 sowie die Mannschaftsplanung für die Saison 2016/2017. Im Anschluss an die Versammlung wird die Vereinsblitzmeisterschaft (5-Min. pro Partie und Spieler) durchgeführt.


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+ + + Schachclub Rottal bleibt in der Landesliga + + +

4,5:3,5-Erfolg in der letzten Runde gegen Garching II sichert Platz 7/Zweite auf Rang vier in der Niederbayernliga

Pfarrkirchen/Eggenfelden (19.04.16/jk) - Mit einem knappen 4,5:3,5-Erfolg gegen Garching II in der letzten Runde haben die Denksportler des Schachclub Rottal auf Platz sieben den Klassenerhalt in der Landesliga Süd geschafft. Die zweite Mannschaft gewinnt in der Niederbayernliga 5,5:2,5 gegen Röhrnbach II und belegt den vierten Platz.

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In der letzten Runde der Landesliga Süd lief es auf heimischen Brettern gegen Garching II noch einmal richtig gut: Im Duell der Fidemeister am ersten Brett bot Martin Riediger nach einem radikalen Abtauschen des Material das Unentschieden an (0,5:0,5). Am zweiten Brett hatte Alexander Müller Glück: Sein Gegner stellte in schlechterer Stellung eine Figur ein (1,5:0,5).

Der Gegner von Patrick Bensch (Brett 4) war eröffnungstheoretisch sehr gut vorbereitet. Der Rottaler Mannschaftsführer musste die Dame für Turm und Springer opfern – allerdings ohne Kompensation, so dass er auf die Verliererstraße kam (1,5:1,5). Wolfgang Kücher (Brett 7) erlangte mit Schwarz eine angenehme Stellung. Sein Gegner brachte in der Zeitnotphase ein interessantes Figurenopfer für einen weit vorgerückten Freibauern und die Initiative. Kücher konnte jedoch einen Schnitzer des Gegners ausnutzen und einen Turm zum Gewinn der Partie erobern (2,5:1,5).

Hans Wagner (Brett 5) war mit den schwarzen Steinen immer etwas in der Defensive. Im Leichtfigurenendspiel übersah leider Wagner den rettenden Plan, so dass die Partie verloren ging (2,5:2,5). Auch Gerhard Spiesberger (Brett 6) musste in einem Leichtfigurenendspiel gegen das Läuferpaar und um das Remis kämpfen. Spiesberger gelang jedoch ein Figurentausch, so dass nur mehr ungleichfarbige Läufer übrigblieben (3,0:3,0).

Josef Ager hatte am dritten Brett eine aufregende Partie, in der er lange mit einem Minusbauern spielen musste. In weiteren Komplikationen eroberte er jedoch einen Springer und gewann sicher (4,0:3,0). In Jonas Mayers (Brett 8) verzwickter Partie ging es lange Zeit hin und her. Eine schlechtere Stellung mit Minusbauern verwandelte sich zwischendrin in eine Gewinnstellung, und später in ein ausgeglichenes Turmendspiel. Das Unentschieden sicherte den Gesamtsieg (4,5:3,5).

Der SC Rottal hat mit vier Siegen und fünf Niederlagen einen guten siebten Platz erreicht. „Die Kämpfe verliefen in der Regel sehr ausgeglichen, so dass der Mittelplatz gerechtfertigt ist“, bilanziert Mannschaftsführer Patrick Bensch. Mit dem Aufstieg hatte in dieser Saison nichts zu tun, dafür seien der SK Weilheim und der Münchener SC zu dominant gewesen. „Grundstein für den Klassenhalt waren die drei Siege aus den letzten vier Kämpfen.“

In der Einzelstatistik sticht Wolfgang Kücher heraus, der in allen drei Einsätzen seine Partie gewann. Mit 3,0 Punkten aus drei Partien war er der einzige Rottaler, der über 50 Prozent gekommen ist. 50 Prozent holten Patrick Bensch (4,5/9), Gerhard Spiesberger (4,5/9), Alexander Müller (4,0/8), Josef Ager (3,5/7) und Klaus Schwarzmeier (3,0/6). Martin Riediger erspielte am Spitzenbrett stabile 4,0/9 und holte zwei Großmeisterskalps. Jonas Mayer spielte eine solide Saison mit 2,0/5. Hans Wagner schien bei sieben Remisen mit 50 Prozent einzulaufen, zog aber in den letzten beiden Partien gegen starke Gegner den Kürzeren (3,5/9). Ingo Walch holte 1,5/4 und die Ersatzspieler Dr. Rainer Hartl, Norbert Frühauf und Andreas Nöbauer jeweils 0,5/1.

Die zweite Mannschaft kam mit einem 5,5:2,5-Erfolg gegem Röhrnbach II in der letzten Runde der Niederbayernliga auf einen vierten Platz. Beim Auswärtsspiel holten Klaus Wiedmann (Brett 1), Reinhard Runde, Josef Staller und Harald Seelentag auf den Brettern sechs bis acht einen vollen Punkt. Andreas Nöhbauer (Brett zwei) sowie Norbert Frühauf und Wolfgang Söder (Brett vier und fünf) remisierten ihre Partien. Mit 6,0 Punkten aus neun Partien zählte Klaus Wiedmann zum sechstbesten Spieler der Liga, an Brett vier zum besten Spieler. Andreas Nöhbauer wurde mit 4,5 Punkten aus acht Partien bester Spieler an Brett fünf. Norbert Frühauf kam mit 4,5 Punkten aus sieben Partien auf Platz zwei an Brett sieben.

Die dritte Mannschaft musste in dieser Saison Spieler an die vorderen Mannschaften abgeben und oder – wie in der letzten Runde - sogar zwei Bretter freilassen. So kam es gegen den SV Aham zu einer 2:6-Niederlage. Cornelius Grigore-Nikolitsch an Brett zwei holte einen ganzen Punkt. Thomas Danner (Brett fünf) und Johann Merz (Brett sieben) remisierten. In der Endabrechnung bleibt nur der achte Platz.

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Topp-Saisonergebnis: Wolfgang Kücher (SC Rottal) holte 3 Punkte aus drei Partien. Foto: Josef König


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+ + + Schachclub Rottal stolpert im Abstiegskampf + + +

Knappe 3,5:4,5-Niederlage in der Landesliga Süd gegen Kriegshaber/Zweite remisiert gegen Landau/Dritte gewinnt 5:3 gegen SC Straubing II

Pfarrkirchen/Eggenfelden (23.03.16/jk) - Die Rottaler Denksportler haben sich nach einer 3,5:4,5-Niederlage in der achten Runde der Landesliga Süd wieder in den Abstiegskampf manövriert. Sie liegen vor der letzten Runde auf Rang 8 von zehn Mannschaften. Die zweite Mannschaft holte in der Niederbayernliga ein 4:4-Unentschieden gegen die Spielgemeinschaft Landau/Dingolfing. Die dritte Mannschaft gewann in der Bezirksliga West mit 5:3.

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Für die erste Mannschaft ging es auswärts beim SK Kriegshaber ruck-zuck zurück in den Abstiegskampf: Martin Riediger (Brett 1) konnte den Holländischen „Stonewall“ nicht knacken und bot nach Damentausch in ausgeglichener Stellung das Unentschieden an (0,5:0,5). An Brett 2 wurde Alexander Müller mit einer ihm unbekannten Variante konfrontiert und fand nicht zu seinem Spiel. In schlechterer Stellung unterlief ihm ein Fehler, und sein Gegner konnte die Partie mit einem Scheinopfer der Qualität entscheiden (0,5:1,5).

Gerhard Spiesberger (Brett 7) gewann nach einem schrecklichen Patzer seines Gegners die Qualität bei überlegener Stellung (1,5:1,5). Josef Ager (Brett 3) spielte eine ganz ausgezeichnete Partie und opferte zwei Bauern in der Eröffnung. Durch den Entwicklungsvorsprung und aktiveren Figuren eroberte er das Material zurück. Nach einer unparierbaren Mattdrohung gab sein Gegenüber auf (2,5:1,5).

Hans Wagner (Brett 5) kämpfte nach einem ungenauen Eröffnungszug mit dem Rücken zur Wand und verlor (2,5:2,5). Patrick Bensch (Brett 4) verfügte lange Zeit über die Initiative. In einem etwas schlechteren Turmendspiel überschritt er die Bedenkzeit (2,5:3,5).

Klaus Schwarzmeier (Brett 6) erreichte mit den schwarzen Steinen bequemen Ausgleich, und musste lediglich im Endspiel noch etwas Genauigkeit walten lassen, um zu remisieren (3,0:4,0). Norbert Frühauf (Brett 8) brachte ein interessantes, aber vermutlich nicht ganz ausreichendes Figurenopfer, um einen Angriff auf den weißen König zu starten. Um den Gesamtsieg zu sichern, bot sein Gegner ein Remis an, was Frühauf nicht ablehnen konnte. (3,5:4,5).

Nach dieser unnötigen Niederlage befindet sich der SC Rottal auf dem achten Platz gefährlich nahe der Abstiegszone. Im letzten Heimkampf am 10. April gegen SC Garching II muss etwas Zählbares her.

In der Niederbayernliga remisierte die zweite Mannschaft gegen den SK Landau-Dingolfing mit 4:4: Reinhard Rund an Brett gelang der einzige Partiegewinn. Unentschieden holten Dr. Rainer Hartl, Klaus Wiedmann, Andreas Nöhbauer, Wolfgang Söder, Andreas Klinge und Josef Staller. Andreas Siemens musste sich seinem Gegner beugen. Mit zehn Mannschaftspunkten und 36 Brettpunkten liegt die Mannschaft auf Rang vier.

Das dritte Team holte in der Bezirksliga West einen 5:3-Erfolg gegen SC Straubing II. Cornelius Grigore-Nikolitsch, Harald Seelentag und Dr. Hermann Post auf den Brettern vier bis sechs gewannen ihre Partien. Wolfgang Wächter, Avdi Arifi, Konrad Maier und Johann Merz remisierten ihren Partien. Gerhard Angermeier verlor am Spitzenbrett. Mit sechs Mannschaftspunkten und 25 Brettpunkten liegt die dritte Mannschaft auf Platz sieben.


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+ + + Schachclub Rottal verscheucht Abstiegsgespenst + + +

4,5:3,5-Erfolg in der Landesliga Süd über Tarrasch München /Zweite verliert gegen FC Ergolding mit 3:5

Pfarrkirchen (28.02.16/jk) - Die erste Mannschaft des Schachclub Rottal hat sich in der siebten Runde der Landesliga Süd durch einen glücklichen 4,5:3,5-Erfolg über den SC Tarrasch München Luft im Abstiegskampf verschafft. Auf Platz sechs reicht in der vorletzten Runde bereits ein Remis zum Klassenerhalt. Die zweite Mannschaft verlor in der Niederbayernliga beim FC Ergolding 1 3:5 und rutschte auf den 4. Platz ab.

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Zeitnotdramen haben die Landesliga-Partie entschieden: Im wichtigen Match gegen den Tabellenzweiten Tarrasch München gelang Jonas Mayer am achten Brett sein erster Sieg. Der Youngster hatte leichte Vorteile aus der Eröffnung und ging zum Königsangriff über. Nach einem groben Fehler seines Gegners konnte er einen Turm für ein nicht mehr abzuwendendes Matt opfern (1,0:0,0).

Hans Wagners (Brett 5) erreichte nach ausgeglichener Eröffnung schnell Remis (1,5:0,5). Ingo Walch (Brett 7) konnte sich frei entfalten, da sein Gegner die Eröffnung mit Weiß sehr anspruchslos spielte. Nach einer Schwächung des Damenflügels konnte Letzterer jedoch einen entscheidenden Freibauern bilden (1,5:1,5).

Gerhard Spiesberger (Brett 6) spielte die Abtausch-Variante im Franzosen. Es entstand ein Endspiel mit jeweils Turm und Springer, in dem Spiesberger einen gegnerischen Freibauern zum Unentschieden unschädlich machen konnte (2,0:2,0).

Martin Riediger (Brett 1) geriet gegen den Internationalen Großmeister Andrei Maksimenko (Elo 2465) nach der Eröffnung in die Defensive. Nach einigen Verrenkungen musste er viel Zeit investieren, um den unmittelbaren Zusammenbruch der Stellung zu vermeiden. Just als es wieder Hoffnung am Horizont auftauchte, stellte er einen Bauern ein und überschritt die Bedenkzeit (2,0:3,0).

Zeitnot war auch in den restlichen Partien ein Thema: Nachdem Alexander Müller (Brett 2) eine Gewinnstellung in ein eher mageres Turmendspiel mit Mehrbauern abgewickelt hatte, durfte sich sein Gegner wieder Hoffnungen auf ein Remis machen. Er vergaß jedoch die Schachuhr und überschritt ebenfalls die Bedenkzeit (3,0:3,0).

Patrick Bensch war lange Zeit am Drücker und übersah aber eine Bauerngabel, die ihn einen Bauern kostete. Seine Figurenaktivität hätte wahrscheinlich noch zum Unentschieden gereicht, aber so weit kam es nicht. Benschs Gegenüber hatte ebenso Probleme seine Bedenkzeit einzuteilen und verlor „auf Zeit“ (4,0:3,0). Nun lag es an Josef Ager (Brett 3) die Entscheidung herbeizuführen. Mit einem Mehrbauern hatte Ager jedoch eher die Herausforderung, wie er das Endspiel gewinnen kann. Die gegnerische Figurenaktivität erlaubte jedoch keine Gewinnversuche, und Ager willigte in die Zugwiederholung ein (4,5:3,5).

Am 13. März tritt die erste Mannschaft des Schachclub Rottal beim SK Kriegshaber 1 in Augsburg an. Ein Remis in der vorletzten Runde reicht zum Klassenerhalt ein.

In der Niederbayernliga gab es für den SC Rottal II eine 3:5-Niederlage gegen den FC Ergolding. Norbert Frühauf an Brett fünf holte den einzigen ganzen Punkt. Unentschieden spielten Dr. Rainer Hartl, Klaus Wiedmann, Andreas Nöhbauer und Gerhard Angermeier. Die dritte Mannschaft hatte am siebte Spieltag spielfrei.

Mit einem klaren 4:0 über den TSV Langquaid hat die Jugendmannschaft des SC Rottal ihre Führung in der Jugend-Bezirksliga West ausgebaut. Martin Metodiev setzte dabei seine Erfolgsserie fort, Leon Dietrich war bei seinem ersten Einsatz in dieser Spielzeit gleich erfolgreich. In der nächsten Runde kommt es zum Duell mit dem Tabellenzweiten FC Ergolding IV.

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Erster Sieg in der Landesliga: Nachwuchsspieler Jonas Mayer holte an Brett 8 einen ganzen Punkt für den Schachclub Rottal.


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[Schach]

+++ Schachgöttin war Rottaler Denksportlern hold +++


Glücklicher 4,5:3,5-Erfolg in der Landesliga Süd gegen den TSV Trostberg/Zweite gewinnt 6:2 gegen Dingolfing-Landau II, Dritte verliert gegen JVA Straubing mit 2,5:5,5

Pfarrkirchen (07.02.16/jk) - (jk) Der Schachclub Rottal hat in der sechsten Runde der Landesliga Süd mit einem knappen 4,5:3,5-Erfolg beim TSV Trostberg seine Chance auf den Klassenerhalt gesteigert. Die Zweite gewann in der Niederbayernliga mit 6:2 gegen Dingolfing-Landau, während das dritte Team gegen JVA Straubing mit 2,5:5,5 verlor..

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Während beim letzten Auswärtskampf alles schieflief, was schiefgehen kann, gab es diesmal ausgleichende Gerechtigkeit: Schachgöttin Caissa war den Rottalern im Abstiegskampf hold: An Brett 5 war Hans Wagner und seinem Gegenüber die entstandene Stellung aus der Grünfeld-indischen Verteidigung heraus nicht ganz geheuer, so einigten sie sich auf ein Unentschieden (0,5:0,5). Gerhard Spiesberger (Brett 7) steuerte nach interessantem Mittelspiel in ein ebenso ungewöhnliches Bauernendspiel, das nicht zu gewinnen war (1,0:1,0).

Alexander Müller (Brett 2) kam in der Damenindischen Verteidigung diesmal nicht auf einen grünen Zweig. Nach Bauernverlust gab es gegen das gegnerische Läuferpaar nichts mehr zu gewinnen. (1,0:2,0). An Brett 3 geriet Josef Agers König in arge Bedrängnis. Sein Gegner verlor den Faden und übersah ein Matt in zwei Zügen, und Ager konnte im darauffolgenden Endspiel remisieren (1,5:2,5).

Fide-Meister Martin Riediger (Elo 2310) besiegte an Brett eins den ungarischen Großmeister Tibor Fogarasi (Elo 2381) und brachte so die Mannschaft wieder auf Kurs. Der Rottaler verdichtete positionelle Vorteile aus der Eröffnung und wickelte später in ein leicht gewonnenes Turmendspiel ab (2,5:2,5). Bei diesem Zwischenstand waren alle drei möglichen Ergebnisse möglich, die Spannung dementsprechend hoch.

Wolfgang Kücher besaß an Brett 8 im Springerendspiel die aktivere Leichtfigur und die bessere Bauernstruktur, das laut Analyse bei bester Verteidigung nicht zum Gewinn gereicht hätte. In Zeitnot machte sein Gegner ungenaue Züge, so konnte Kücher einen Gewinn bringenden entfernten Freibauern erzeugen (3,5:2,5).

Patrick Bensch (Brett 4) musste sich in der Sizilianischen Verteidigung einer starken Initiative erwehren. Nachdem sein Gegner nicht das Maximale aus der Stellung herausgeholt hatte, konnte Bensch im Endspiel mit Dame gegen Turm und Läufer Zugwiederholung erzwingen (4,0:3,0). Damit war das rettende Remis-Ufer erreicht.

Es war aber noch mehr drin: Klaus Schwarzmeier (Brett 6) stand nach einem sehr turbulenten Zeitnot-Gemetzel und ausgelassener Gewinnchance im Endspiel Turm und Läufer gegen Dame auf Verlust. Sein Gegner versuchte, seinen König so nahe wie möglich heranzuführen. Dies nutzte Schwarzmeier aus, um eine uneinnehmbare Festung zu errichten und das entscheidende Remis zum Mannschaftssieg zu sichern (4,5:3,5).

Mit 4:8 Punkten und dem siebten Platz in der Tabelle der Landesliga Süd haben die Rottaler die Schäfchen aber noch nicht im Trockenen. Die siebte Spieltag findet am 21. Februar im CLG-Gebäude in Pfarrkirchen gegen die Gäste des SC Tarrasch München 45 statt.

Die zweite Mannschaft liegt nach einem 6:2 gegen die Reserve von Dingolfing-Landau in der Niederbayernliga sicher auf Rang drei. Klaus Widmann, Andreas Nöhbauer, Norbert Frühauf, Reinhard Rund und Andreas Klinge gewannen ihre Partien am Brett, Josef Staller gewann kampflos, da die Gäste mit einem Spieler weniger antreten. Andreas Siemens und Wolfgang Söder verloren ihre Partien.

Die dritte Mannschaft reiste mit nur sechs Mann zum Auswärtsspiel in der Bezirksliga West hinter Gittern gegen JVA Straubing. Einzig Johann Merz gewann einen vollen Punkt. Corneliu Grigore-Nikolitsch, Bernd Aster und Herbert Baumert remisierten. Dr. Hermann Post und Thomas Danner verloren ihre Partien. Nach dem 2,5:5,5 liegt SC Rottal III mit 4:10 Punkten auf Platz sechs.

Bildtext: GM-Killer Martin Riediger brachte den SC Rottal gegen Trostberg auf die Siegerstraße. (Foto: König)

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+ + + Drei bittere Dramen am Schachbrett + + +

SC Rottal verliert 3,5:4,5 in der Landesliga Süd gegen Dillingen/Zweite gewinnt in der Niederbayernliga 6:2 gegen Grafenau/Dritte verliert 2,5:5,5 gegen Ergoldsbach

Pfarrkirchen (18.01.16/jk) - Die Denksportler des Schachclub Rottal haben in der fünften Runde der Landesliga Süd gegen Dillingen eine bittere 3,5:4,5-Niederlage einstecken müssen. Die zweite Mannschaft war in der Niederbayernliga mit 6:2 gegen Grafenau erfolgreich. Die „Dritte“ verlor in der Bezirksliga West mit 2,5:5,5 gegen Ergoldsbach.

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Die erste Mannschaft reiste mit nur sieben Mann bei winterlichen Bedingungen drei Stunden nach Dillingen. Trotz der Vorgabe – Brett 2 wurde kampflos frei gelassen - boten sich noch sehr gute Chancen, die aber nicht genutzt wurden (0,0:1,0). An Brett 8 tauschte Ingo Walch schnell die Damen und akzeptierte ein Unentschieden (0,5:1,5).

Alexander Müller (Brett 3) konnte mit den weißen Steinen keine Vorteile erreichen, die Partie mündete schnell in einem Remis (1,0:2,0). Gerhard Spiesberger (Brett 6) erging es ebenso. Allerdings weigerte sich sein Gegner beharrlich, seinen König mit einer Rochade in Sicherheit zu bringen. Spiesberger holte zu einem Überraschungsangriff aus und den Sieg (2,0:2,0).

Patrick Bensch (Brett 4) gelang es, seinen Gegner mit einem interessanten Figurenopfer zu überrumpeln. Als sich der Rauch gelegt hatte, blieben Bensch drei Mehrbauern zum Gewinn (3,0:2,0).

In den verbleibenden Partien schienen mindestens 1,5 Punkte möglich, aber stattdessen spielten sich drei Dramen ab. Am Spitzenbrett sah es lange Zeit nach einem friedlichen Ausgang aus. Kurz vor der Ziellinie wich Martin Riediger im Leichtfigurenendspiel mit bis dahin erfolgreicher Verteidigung von der geplanten Zugfolge ab, wonach die Partie plötzlich verloren war (3,0:3,0)

Klaus Schwarzmeier (Brett 6) besaß im Mittelspiel die bessere Stellung, die sich im Endspiel verflüchtigte. In ausgeglichener Stellung übersah Schwarzmeier eine gegnerische Mattkombination (3,0:4,0). Auch Hans Wagner (Brett 5) war mit einem Mehrbauern lange Zeit am Drücker. Nachdem er eine Gewinnkombination übersehen hatte, musste er sich mit dem Remis im Doppelturmendspiel zufriedengeben (3,5:4,5).

„Alle vier ausstehenden Begegnungen werden zu Schicksalskämpfen“, analysierte Mannschaftskapitän Patrick Bensch. Mit 2:8 Mannschaftspunkten stehen die Rottaler Brettstrategen auf Rang8. Beim nächsten Auswärtskampf am 31. Januar in Trostberg gelte es daher, wieder alle Kräfte zu mobilisieren.

Die zweite Mannschaft hat in der fünften Runde der Niederbayernliga den SC Grafenau mit 6:2 bezwungen und liegt mit 7:3 Mannschaftspunkten und 23 Brettpunkten auf Rang vier. Volle Punkte holten Wolfgang Kücher (Brett 1), Wolfgang Söder (Brett 6) und Andreas Klinge (Brett 7). Kampflos siegte Harald Seelentag an Brett acht. Unentschieden erreichten Klaus Wiedmann, Andreas Nöhbauer, Andreas Siemens und Norbert Frühauf.

Das dritte Team hat in der fünften Runde der Bezirksliga West mit 2,5:5,5 gegen den TSV Ergoldsbach verloren und liegt mit 4:6 Mannschaftspunkten und 17,5 Brettpunkten auf Rang sechs. Bernd Aster (Brett 4) und Helmut Maier (Brett fünf) gewannen ihre Partien. Das einzige Remis holte Johann Merz auf Brett acht.

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+ + + Unentschieden gegen Senioren-Weltmeister
Rottaler Schach-Nachwuchs glänzt + + +

Alexander Müller kommt beim Braunauer Open auf den 5. Platz

Neukirchen (28.12.15/jk) –Alexander Müller (Schachclub Rottal) hat mit einer tollen Leistung beim 10. Braunauer Open 2015 geglänzt. Der 20-jährge Denksport-Youngster belegte mit 3,5 Punkten aus fünf Turnierpartien ungeschlagen den fünften Platz. 33 Denksportler waren im A-Turnier vom 18. bis 20.12.2015 in Neukirchen an der Enknach am Start.

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Müller war mit einer internationalen Wertungszahl ELO von 2113 an Rang zwölf gesetzt und machte einen enormen Sprung nach vorne. Er remisierte in der zweiten Runde gegen den slowenischen Großmeister Marko Tratar. In der Schlussrunde verpasste er gegen den amtierenden Senioren-Weltmeister Wladimir Okhotnik (Frankreich) den Partiegewinn. Damit hätte Müller auch das Turnier für sich entschieden.

Von den anderen Spielern des Schachclub Rottal holten Klaus Schwarzmeier und FM Patrick Bensch jeweils 2,5 Punkte und landeten auf den Plätzen 17 bzw. 20. Wolfgang Söder und Andreas Siemens erreichten zwei Punkte und kamen auf den Rängen 24 bzw. 25 ins Ziel. Im C-Turnier (39 Teilnehmer) kam Corneliu Grigore-Nikolitsch mit 3,5 Punkten auf Platz 8.

Gelang Remis gegen Senioren-Weltmeister: Der Rottaler Denksport-Youngster Alexander Müller kam beim Braunauer Open auf Rang fünf. (Foto: König)


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+ + + Malheur in letzter Minute am Schachbrett + + +

Rabenschwarze Runde für Schachclub Rottal/3:5 in der Landesliga Süd;2,5:5,5 gegen SK Passau II in der Niederbayernliga, 0,5:7,5 gegen SC Straubing in der Bezirksliga

Pfarrkirchen/Eggenfelden (14.12.15/jk) - Rabenschwarze vierte Runde: Alle drei Denksport-Teams des Schachclub Rottal haben verloren. 3:5 unterlag die erste Mannschaft in der Landesliga Süd gegen Weilheim, die Zweite zog mit 2,5:5,5 gegen den SK Passau II den Kürzeren und das dritte Team kam mit 0,5:7,5 beim SC Straubing unter die Räder.

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Die Begegnung in der Landesliga Süd blieb lange spannend, ging zum Schluss unglücklich aus: Nach wenigen Zügen glich Hans Wagner aus und einigte sich mit seinem Gegner auf Remis (0,5:0,5). Am dritten Brett lief Josef Ager in die gegnerische Eröffnungsvorbereitung. Während er erfolglos nach einer Verteidigung suchen musste, konnte sein Gegner sozusagen mit Autopilot die Züge kredenzen (0,5:1,5).

Patrick Bensch (Brett 4) spielte mit den weißen Steinen eine souveräne spanische Partie. Nach einem starken Läuferopfer brach die gegnerische Stellung wie ein Kartenhaus zusammen und der Mannschaftsführer holte einen ganzen Punkt (1,5:1,5).

Die Luft an Brett eins ist dünn: Das musste der letztmalige Großmeisterbezwinger Martin Riediger erkennen: Diesmal erwischte er einen schwarzen Tag, der Internationale Meister Bernhard Bayer überspielte ihn einfach (1,5:2,5).

Alexander Müller (Brett 3) eroberte im Mittelspiel einen Bauern, aber der jeweils verbliebene Turm und ungleichfarbige Läufer ermöglichten nur ein Remis (2,0:3,0).

Ingo Walchs (Brett 8) Gegner spielte taktisch geschickt und manövrierte ihn am Damenflügel in die Defensive. Nach einer Ungenauigkeit in Zeitnot musste er die Dame gegen Turm und Leichtfigur geben bei anhaltendem gegnerischem Angriff. Die Partie war nicht mehr zu halten (2,0:4,0).

Die zwei verbliebenen Partien sahen sehr aussichtsreich aus, ein Mannschaftsremis schien noch in greifbarer Nähe, doch es kam anders: Gerhard Spiesberger (Brett 6) spielte eine ganz ausgezeichnete Partie und hatte einen Mehrbauern bei überlegener Stellung. In Zeitnot passierte ihm ein schreckliches Malheur. Spiesberger spielte ein Schein-Damenopfer, um nach dessen Annahme mit einer Springergabel selbst die gegnerische Dame zu schlagen. Zu spät sah er, dass der Springer durch die selbige Dame an den König gefesselt war (2,0:5,0).

Wolfgang Kücher lieferte eine interessante Partie mit vielen originellen positionellen Entscheidungen. Deren Folge war ein Bauerngewinn im Doppelturmendspiel, in dem Kücher eine sehr gute Technik zeigte und mühelos gewann (3,0:5,0).

Die Rottaler Brettstrategen haben bis zum 17. Januar 2016 „Winterpause“, um sich von diesem bitteren Punktverlust zu erholen. Dann geht es auswärts gegen den Mitabstiegskandidaten SC Dillingen.

Die zweite Mannschaft reiste nur mit sechs Mann zum Spitzenreiter der Niederbayernliga nach Passau. Die Oberliga-Reserve machte kurzen Prozess und schickte die Rottaler mit 2,5:5,5 nach Hause. Positiv stachen die Partiegewinner Klaus Wiedmann (Brett drei) und Josef Staller (Brett acht) heraus. Andreas Nöhbaur holte an Brett vier ein Remis. Mit fünf Mannschaftpunkten liegt Rottal II auf Platz vier.

Wenig zu holen gab es für die dritte Mannschaft des Schachclub Rottal in der Bezirksliga West beim niederbayerischen Traditionsverein SC Straubing. Gerhard Angermeier an Brett zwei holte den einzigen halben Punkt. Mit vier Punkten liegt SC Rottal III jetzt auf Platz vier.

Bildtext: Mannschaftsführer Patrick Bensch holte an Brett vier einen ganzen Punkt für das Rottaler Landesliga-Team (Foto: König).

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[Schach]

+++ Listige Parade sorgt für Sensation am Spitzenbrett +++


Rottaler Martin Riediger besiegt Großmeister Aleksander Delchev/Dennoch 3,5:4,5-Niederlage gegen Deggendorf/Reserve rächte sich in der Niederbayern-Liga mit 5,5:2,5

PFARRKIRCHEN (02.11.15/jk)- (jk) Trotz Sensation am Spitzenbrett: Der Schachclub Rottal musste sich in der dritten Runde der Landesliga Süd mit 3,5:4,5 dem SV Deggendorf geschlagen geben. Die zweite Mannschaft revanchierte sich in der Niederbayernliga gegen Deggendorf II mit 5,5:2,5. Der SC Rottal III gewann in der Bezirksliga West mit 6:2 gegen den SK Landshut II.

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In einem spannenden Kampf musste sich die erste Mannschaft des SC Rottal in der Landesliga Süd beim SV Deggendorf 1 knapp dem Gastgeber beugen. Andreas Nöhbauer (Brett 8) hatte mit Schwarz keine Probleme, einigte sich mit seinem Kontrahenten friedlich (0,5:0,5). Ingo Walch (Brett 6) konnte nach einem Fehler seines Gegners einen wichtigen Bauern erobern, wonach dessen Stellung zusammenbrach (1,5:0,5).

Jonas Meier (Brett 7) opferte im Mittelspiel einen Bauern für das Läuferpaar und etwas Kompensation. Nach einigen Komplikationen versäumte sein Gegenüber eine Gewinnmöglichkeit und verlor stattdessen eine Figur. Letzter konnte dank gut postierter Dame allerdings ein Dauerschach zum Remis erzwingen (2,0:1,0).

Gerhard Spiesberger (Brett 6) blies gleich nach der Eröffnung zum Angriff, indem er zwei Leichtfiguren gegen Turm und Bauern opferte. Nach verpassten Chancen erwiesen sich Spinger und Läufer im Endspiel seinem Turm überlegen (2,0:2,0).

Eine turbulente Angriffspartie hatte Patrick Bensch an Brett 3. Er opferte einen Turm und erhielt nach ungenauer Verteidigung seines Gegners selbst Gewinnaussichten. Gegen die Mehrfigur blieb er chancenlos (2,0:3,0).

Hans Wagner hatte diesmal hart im Mittelspiel zu kämpfen und musste kniffelige Momente überstehen. Im komplizierten Endspiel einigten sich die Opponenten auf Remis (2,5:3,5).

Josef Ager (Brett 2) hatte mit Schwarz einen schweren Stand gegen den Deggendorfer Top-Scorer Petar Kristic (Elo 2327), der die Bauernschwächen in Agers Stellung gut auszunutzen wusste. Im Endspiel eroberte Kristic einen entscheidenden Flügelbauern, und in aussichtloser Lage gegen zwei verbundene Freibauern musste Ager aufgeben (2,5:4,5).

Eine Sensation gelang Martin Riediger, der am Spitzenbrett den Internationalen Großmeister Aleksander Delchev (Elo 2591) in einer komplizierten Positionspartie besiegte. Riediger konnte mit dem Läuferpaar Raumvorteil erlangen und damit Delchevs Gegenchancen im Mittelspiel im Keime ersticken. In Zeitnot gewann Riediger einen Bauern. Ein listiges Figurenopfer von Delchev, das auf ein Dauerschach abzielte, konnte Riediger zum eigenen Gewinn parieren. (3,5:4,5).

In der vierten Runde am 29. November erwartet die Rottaler zuhause mit dem Tabellenführer SK Weilheim ein weiterer harter Brocken.

In der Niederbayernliga rächte sich die Rottaler Reserve – wie es der Spielplan zufällig wollte - für die Niederlage der ersten Mannschaft an Deggendorf mit 5,5:2,5. und rückte auf den zweiten Platz in der Tabelle vor. In der vierten Runde kommt es zu Hause zum Gipfeltreffen mit dem verlustpunktfreien Tabellenführer SK Passau II.

SC Rottal II - SV Deggendorf II 5,5:2,5: Klaus Wiedmann - Franz Haselbeck 0.5 - 0.5, Andreas Siemens – Michael Bacholke 1 – 0, Norbert Frühauf – Peter Roth 1:0 kl., Wolfgang Söder – Franz Schmidbauer 1 - 0, Josef König – Christian Stutzke 1 - 0, Dr. Hans Eichinger – Hans Feichtinger 0.5 - 0.5, Gerhard Angermeier – Helmut Ertl 0 – 1, Harald Seelentag – Lothar Rader 0.5 - 0.5

Das dritte Team des SC Rottal hat beim 6:2 über den SK Landshut 2 doppelt gepunktet sich auf dem zweiten Rang in der Bezirksliga West behauptet. In der vierten Runde fordern die Rottaler den Tabellenführer SC Straubing 1 heraus.

SC Rottal III – SK Landshut II 6:2: Josef Staller – Philipp Sadlo 0,5:0,5; Wolfgang Wächter – Herbert Schuster 1:0 kl., Avdi Arifi – Robert Weindl 0,5:0,5, Cornelius Grigore Nikolisch – Josef Grünhager 1:0 kl., Helmut Maier – Maximilian Hovorka 1:0, Andreas Erhardsberger – Dominik Düsel 1:0, Hans-Dr. Ulrich Rueß – Reiner Huber 0:1, Johann Merz – Franz-Xaver Westenthanner 1:0.

Nach dem 1:3 gegen den FC Ergolding 4 ist die Jugendmannschaft jetzt Tabellendritter in der Jugend-Bezirksliga West. SC Rottal – FC Ergolding IV 1:3 ( Vladislav Sharin – Simon Pusl 0:1, Jonas Dietrich – Anni Zhang 0:1, Simon Rueß – Lukas Stessun 0:1, Martin Metodiev – Dimitri Alexandrov 1:0.

Bildtext: Sensation am Spitzenbrett: Fidemeister Martin Riediger (links) bezwingt GM Alexander Delchev, der für Deggendorf spielt. (Foto: Hubert Firlbeck)

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[Schach]

+++ Keine Chance gegen Super-Großmeister +++


Schachclub Rottal verliert in der zweiten Runde der Landesliga mit 2:6 gegen Münchner SC 1836/Zweite spielt 4:4, Dritte verliert knapp mit 3,5:4,5 gegen Ergolding II

PFARRKIRCHEN (02.11.15/jk) Auf Sonne folgt Regen: Nach der erfolgreichen Auftaktrunde haben die Denksportler des Schachclub Rottal am zweiten Spieltag der Landesliga Süd wieder den Boden der Tatsachen erreicht: Sie verloren 2:6 beim Münchner SC 1836. Einzig die zweite Mannschaft erreichte mit einem 4:4 beim SK Landshut in der Niederbayernliga etwas Zählbares. Das dritte Team verlor knapp gegen den FC Ergolding II mit 3,5:4,5.

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Mit Großmeister und drei internationalen Meistern an den Brettern gingen die Münchner als klarer Favorit in die Partie. Dementsprechend klar war der Ausgang an den Spitzenbrettern.

Hans Wagner und sein Gegner einigten sich kurz nach der Eröffnung auf ein Remis (0,5:0,5). Alexander Müller (Brett 2) schien keine größeren Schwierigkeiten zu haben. Dann übersah er jedoch eine Springergabel, welche die Qualität (Turm gegen Springer) kostete (0,5:1,5). Gerhard Spiesberger (Brett 7) willigte nach dem Generalabtausch aller Schwerfiguren in ein Remis ein (1,0:2,0).

Obwohl nach kompliziertem Mittelspiel bereits viele Figuren getauscht waren, blieb die Stellung auf Brett vier von Patrick Benschs kompliziert. Kurz vor der Zeitkontrolle unterlief ihm ein entscheidender Fehler (1,0:3,0).

Am Spitzenbrett war der englische Großmeister Gawain Jones (Elo 2619) eine Nummer zu groß für Fide-Meister Martin Riediger. Der Rottaler opferte eine Figur vorerst für zwei Bauern und eine unklare Stellung. In Zeitnot versäumte er den dritten Bauern aufzusammeln, und dann setzte sich die Technik des Großmeisters durch (1,0:4,0).

Josef Ager (Brett 3) musste mit Schwarz sich einer leichten Initiative erwehren und verteidigte sich umsichtig. Trotz Bauerngewinn seitens Agers war das Leichtfigurenendspiel wohl ausgeglichen aufgrund der besseren gegnerischen Leichtfigur (1,5:4,5).

Jonas Meier (Brett 8) versuchte unter Figurenopfer einen Königsangriff anzuzetteln. Sein Gegner konnte das Material jedoch ungestraft einstecken, und erfolgreich zum Gegenangriff übergehen (1,5:5,5).

Klaus Schwarzmeier (Brett 6) hatte aus der Eröffnung eine aussichtsreiche Stellung und konnte einen Bauern erobern. Kurz vor der Zeitkontrolle agierte Schwarzmeier im Damenendspiel zu übervorsichtig und verlor seinen Mehrbauern, wonach das Remis unausweichlich war (2,0:6,0).

Diese Niederlage gegen das Spitzenteam der Landesliga Süd hat Mannschaftskapitän Patrick Bensch auf der Rechnung gehabt. Die Rottaler haben sich aber etwas unter Wert verkauft, mehr Brettpunkte waren aber drinnen. Am 15. November reist die erste Mannschaft zum Niederbayernderby nach Deggendorf. Mit ihren beiden Großmeistern stellt Titelaspirant SV Deggendorf keine geringere Herausforderung dar.

In der Niederbayernliga kam die zweite Garnitur der Rottaler auswärts beim SK Landshut I zu einem achtbaren 4:4: Andreas Siemens (Brett fünf) und Wolfgang Söder (Brett sieben) holten einen Partiegewinn. Remis spielten Wolfgang Kücher (Brett eins), Klaus Wiedmann (Brett drei), Andreas Nöhbauer (vier), Norbert Frühauf (sechs) Keine Punkte gabe es für Dr. Rainer Hartl (zwei) und Cornelius Grigore-Nikolitsch.

Der SC Rottal III verlor in der Bezirksliga West knapp mit 3,5:4,5 gegen den FC Ergolding II. Josef Staller (Brett eins), Harald Seelentag (Brett drei) gewannen ihre Partien, Remis spielten Konrad Maier (vier), Andreas Erhardsberger (sieben) und Simon Rueß (acht).

In der Jugend-Bezirksliga West glückte der Jugendmannschaft mit dem 2,5:1,5 über den TSV Langquaid der Start in die neue Spielzeit.
Bildtext: Eine Nummer zu groß war der englische Großmeister Gawain Jones am Spitzenbrett des Münchner SC für Martin Riediger vom Schachclub Rottal. (Foto: privat)

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[Schach]

+++ Dreifacher Auftakt-Erfolg für Teams des Schachclub Rottal +++


5,5:2,5 gegen SK Freising in der Landesliga Süd, 5:3-Sieg gegen Bayerwald Regen in der Niederbayernliga, 5,0:3,0 gegen Simbach in der Bezirksliga West

Pfarrkirchen (16.10.15/jk) - Furios mit drei klaren Siegen sind die Denksportler des Schachclub Rottal in neue Saison gestartet: Zum Auftakt gab es in der Landesliga Süd ein 5,5:2,5 gegen den SK Freising mit Sprung an die Tabellenspitze, ein 5,0:3,0 gegen Bayerwald Regen in der Niederbayernliga und ein 5,0:3,0 gegen Simbach in der Bezirksliga West.

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Zum Auftakt der Landesliga Süd legte die erste Mannschaft des SC Rottal mit einem Paukenschlag los. Die Gastgeber des SK Freising erwischten einen rabenschwarzen Tag und servierten reihenweise "Gastgeschenke".

Am vierten Brett tauschte Hans Wagner schnell alle möglichen Figuren, so dass das Endspiel keine Gewinnchancen bot (0,5:0,5). Rainer Hartl (Brett 7) rechnete sich nach der Eröffnung nicht mehr viele Chancen aus und akzeptierte ein Remisangebot (1,0:1,0).

Klaus Schwarzmeier (Brett 5) war der erste Nutznießer der freundlichen Freisinger". In etwa ausgeglichener Stellung attackierte sein Gegner eine von Schwarzmeiers Leichtfiguren. Mit einem Zwischenschach opferte er diese, erhielt aber dafür selbst zwei Stück am anderen Flügel (2,0:1,0).

Aus der Eröffnung heraus hatte Alexander Müller (Brett 2) bereits strukturelle Vorteile herausgearbeitet. Sein Gegner ließ absichtlich eine Figur stehen, um im Gegenzug ein Dauerschach zu erreichen. Derartige Ideen konnte Müller leicht neutralisieren (3,0:1,0).

Martin Riediger hatte seine kleine Durststrecke mit zuletzt drei Niederlagen an Brett eins vergessen und setzte sich durch. Nach harmloser Eröffnung und dem Mittelspiel, nahm die Partie im Endspiel Fahrt auf. Riediger hatte leichte Vorteile, als sein Gegenüber Fidemeister Christoph Zill in Zeitnot eine kleine Kombination übersah, die eine Qualität und damit die Partie kostete (4,0:1,0).

Den Sack zum Mannschaftserfolg machte Gerhard Spiesberger am sechsten Brett zu. Über weite Strecken war er am Drücker und hatte die flexiblere Stellung. Die gegnerische Stellung hatte jedoch keine größeren Schwächen, weshalb Spiesberger sich mit Remis begnügte. (4,5:1,5).

Sein Landesliga-Debut bei Rottal feierte Jonas Meier am achten Brett. Auch wenn er diesmal noch Lehrgeld zahlen musste, zeigten sein Gegner und er eine aufregende Partie (4,5:2,5).

Patrick Bensch hatte sich in der spanischen Eröffnung auf Brett 3 leichte Vorteile herausgespielt. Seinem Gegner gelang nach Umschiffen der Fallstricke die Partie nahezu auszugleichen. Kurz vor der Zeitkontrolle nutze Bensch eine taktische Möglichkeit, entscheidend Matt zu drohen. Diese Drohung ließ sich nur durch größeren Materialverlust abwehren (5,5:2,5).

Besser hätte der Saisonstart nicht laufen können als mit einem deutlichen Sieg gegen einen Mitkonkurrenten um den Klassenerhalt. Bis zum nächsten Spieltag dürfen sich die Rottaler sogar an der Tabellenspitze sonnen. Sicherlich wird am 25. Oktober im CLG-Gebäude die Gastmannschaft des Münchner SC 1836 die Patrick Benschs Mannschaft vor ernstere Probleme stellen.

Einen absoluten Topfavoriten um den Meistertitel in der Niederbayernliga hat die zweite Mannschaft des Schachclub Rottal mit 5,0:3,0 geschlagen: Die Papierform sprach mit 150 DWZ-Punkten für den Regionalliga-Absteiger. Am Ende der Runde hatten die Rottaler keine einzige Partie verloren. Wolfgang Hackbarth (DWZ 2015) am Spitzenbrett gewann gegen Jan Miesbauer (DWZ 2180), Josef Staller an Brett 8 holte einen Sieg gegen Hannes Schwarz. Die Partien an den anderen Brettern endeten Unentschieden, wobei besonders Klaus Wiedmann (DWZ 1957) gegen Michael Müller (2146) und Andreas Nöhbauer (1890) gegen den niederbayerischen Schachverbandsvorsitzenden Klaus Kreuzer ((2015) hervorzuheben sind.

SC Rottal II – SC Bayerwald Regen: Wolfgang Hackbarth – Jan Miesbauer 1:0, Klaus Wiedmann – Michael Müller remis, Andreas Nöhbauer – Klaus Kreuzer remis, Norbert Frühauf – Armin Zepke remis, Wolfgang Söder – Stanislav Gschwendtner remis, Reinhard Rund – Christoph Heiduk remis, Christa Hackbarth – Robert Hamberger remis, Josef Staller – Hannes Schwarz 1:0.

Kein Unentschieden: Sieg oder Niederlage hieß es beim Kreis-Derby zwischen SC Rottal III gegen SC Simbach in der Bezirksliga West: Mit 5.0:3,0 behielt die dritte Mannschaft der Kreisstädter klar die Oberhand. SC Rottal III – SC Simbach: Gerhard Angermeier – Ernst Putz 0:1, Wolfgang Wächter – Georg Putz 1:0, Avdi Arifi – Andreas Putz 0:1, Cornelius Grigore-Nikolitsch – Stefan Jungwirth 1:0, Konrad Maier – Franz Gisnapp 1:0, Helmut Maier – Christian Putz 0:1, Thomas Danner –Jakob Schäfer 1:0, Andreas Erhardsberger – Andreas Jungwirth 1:0.


Bildtext: Fand zum Saisonauftakt seine Form am Spitzenbrett des Schachclub Rottal: Martin Riediger holte beim 5,5:2,5 gegen den SK Freising einen vollen Punkt (Foto: König).

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+++ Schachclub Rottal stellt Figuren zum Kampf um Ligaerhalt auf +++


Vor dem Saisonstart in der Landesliga Süd: Erneut stärkere Konkurrenz/“Zweite“ in der Niederbayernliga

Pfarrkirchen (04.10.15/jk) Die drei Teams des Schachclub Rottal starten am 11. Oktober in die neue Schach-Saison 2015/16. Jeweils acht Spieler und Spielerinnen treten in der Landesliga Süd, Niederbayernliga und in der Bezirksliga West an die Bretter. Neun Runden sind bis April 2016 zu spielen.

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„Es geht klar um den Klassenerhalt“, bleibt Patrick Bensch, Vorsitzender des Schachclub Rottal, realistisch. Die Landesliga Süd ist in der neuen Saison 2015/16 erneut stärker geworden. Der Blick nach oben verbietet sich fast. „Die Oberliga können wir erst wieder anpeilen, wenn intensive Nachwuchsarbeit und Talentförderung funktionieren - ein ziemlich langfristiges Unterfangen“, meint der Vereinsvorsitzende.

„Mit dem SC Dillingen und Kriegshaber Augsburg sind zwei Oberliga-Absteiger hinzugekommen, mit denen wir uns in früheren Jahren erbitterte und sehr enge Kämpfe geliefert haben.“ Aus den Regionalliga und der TSV Trostberg und der SC Garching 2 aufgestiegen – Mannschaften, die man ebenfalls sehr ernst nehmen muss. Die Konkurrenz rüstet kräftig auf. An den vorderen Brettern sind vereinzelt sogar Großmeister gemeldet. Die heißesten Anwärter auf den Aufstieg dürften der Münchener SC und der SV Deggendorf sein, die mehrere Großmeister bzw. Internationale Meister in ihren Reihen haben. Der niederbayerische Mitbewerber tritt sogar mit zwei Großmeistern an die Bretter.

Mit Josef Heiduczek verließ ein zugkräftiger Spieler die Mannschaft, er steht der ersten Mannschaft berufsbedingt nach 20 Jahren nicht mehr in der Aufstellung. „Das bedeutet eine herbe Schwächung für unser Team“, so Patrick Bensch. Mit Jonas Mayer kommt ein 18-jähriger vielversprechender Nachwuchsspieler aus Julbach neu in das erste Oktett. „Er wird wohl regelmäßig zum Einsatz kommen“, plant der Mannschaftsführer. Seine DWZ-Wertungszahl sei zwar noch vergleichsweise niedrig, aber er machte bereits von sich reden. Beim Braunauer Open im letzten Jahr schlug er einige Spieler mit deutlich höheren Zahlen und kam auf Anhieb auf Platz zwölf. „Ich trainiere regelmäßig mit ihm, dabei zeigt er sehr gute Anlagen“, so der Fide-Meister.

In der Niederbayernliga stellt sich die zweite Mannschaft auf den Kampf gegen den Abstieg ein. Für Mannschaftsführer Klaus Wiedmann kommt es darauf an, wie viele Ersatzleute er an die erste Mannschaft abgeben muss. Das dritte Team, in der letzten Saison Zweiter in der Bezirksliga West, wird sich wieder nach oben orientieren. Konrad Maier hat hier die Mannschaftsführung übernommen.

Im Jugendbereich ist bereits ein Team in die Bezirksliga West gestartet. Wie im Vorjahr wird es vor allem darum gehen, Spielpraxis zu sammeln. Jugendleiter Gerhard Angermeier begleitet den Nachwuchs zu den Spielen.

Zum Auftakt müssen die Rottaler auswärts am 11. Oktober in Freising antreten. Die „Zweite“ empfängt Bayerwald Regen und die „Dritte“ erwartetet den SC Simbach.

Bild: Die Youngster am Schachbrett müssen es für den Schachclub Rottal richten: Alexander Müller (links) und Jonas Mayer zählen zu den Punktehoffnungen in der Landesliga Süd. (Foto: König).

Schachclub Rottal

[Schach]

+++ K.-O.-Sieger am Schachbrett: Dominic Wisnet (SV Röhrnbach) wiederholt Pokal-Erfolg des Vorjahres +++


Pfarrkirchen (19.09.15/jk) - Zweiter K.O-Sieg in Folge: Dominic Wisnet (SV Röhrnbach) hat das Pokalturnier des SC Rottal für sich entschieden. Er schlug im Finale – wie im Vorjahr – Lokalmatador Alexander Müller und holte 5 Punkte aus fünf Partien. 30 Denksportler hatten sich für das traditionelle Meeting (15-Min.-Partien) in der Rottaler Kreisstadt im Knock-Out-Modus mit Trostrunde gemeldet.

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Im Halbfinale hatten die beiden Finalisten zuvor Andreas Siemens bzw. Gerhard Spiesberger (beide SC Rottal) ausgeschaltet. Johann Maierhofer (SC Waldkraiburg) und Franz Schmid (SV Röhrnbach) sammelten in der Trostrunde die meisten Punkte und belegten damit den geteilten dritten Platz. Die beiden Rottaler Fide-Meister Patrick Bensch und Martin Riediger starteten mit einer Niederlage in den Pokalwettbewerb und belegten die geteilte Plätze 5 bzw. 9. Wenn Dominc Wisnet im kommenden Jahr das Triple gelingt, darf er den Wanderpokal behalten.

Rangliste:
Pokalsieger Dominic Wisnet (SV Röhrnbach/DWZ 2255) 5,0 Punkte/5 Partien; 2. Alexander Müller (SC Rottal/2228) 4,0; 3. Johann Maierhofer (SC Waldkraiburg/2124); Franz Schmid (SV Röhrnbach/2084) beide 4,0 Punkte, 5. FM Patrick Bensch (SC Rottal/2130), Martin Christlmaier (2004), Florian Huber (beide SK Landau-Dingolfing/1629), Andreas Siemens (SC Rottal/1956) alle 3,5; 9. Alberto Fuentes (Neuhofen/1630), FM Martin Riediger (SC Rottal/2219), Roland Schneider (SK Passau) , Dr. Christoph Schultes (Landau-Dingolfing/1945) und Gerhard Spiesberger (ATSV Ranshofen/2008) alle 3,0. 14. Manuel Albrecht (SK Landau-Dingolfing/1627), Reiner Bergmann (SC Bayerwald/1675), Alois Höchtl (1757), Hans Merz (beide SC Rottal/1375), Herbert Palmi (SC Bayerwald/1941) und Frank Schirra (SC Ortenburg/1653) alle 2,5 Punkte; 20. Norbert Frühauf (ATSV Ranshofen/1891), Andreas Haider (SV Aham/1529), Matthias Kronschnabl (SC Bayerwald/1473), Eberhard Lang (Simbach/1630) und Martin Schneeweis (ATSV Ranshofen/1271) alle 2,0 PUnkte; 25. Fabian Falk (ATSV Ranshofen/1258), Konrad Maier (SC Rottal/1497) beide 1,5, 27. Gerhard Angermeier (SC Rottal/1710), Walter Feichtenschlager (ATSV Ranshofen/1630), Simon Rueß (SC Rottal/1630) alle 1,0; 30. Franz Stromer (ATSV RAnshofen/1144) 0 Pkt.

Bildtext (v.l.): K.-O.-Sieger am Schachbrett: Dominic Wisnet (SV Röhrnbach) gewann zum zweiten Mal das Rottaler Schnellschachturnier, SC Rottal-Vorsitzender Patrick Bensch und Organisator Josef Staller gratulierten. Foto: privat


+ + + Kontinuität beim Rottaler Schachclub e. V. + + +

Patrick Bensch bleibt Vorsitzender/Führungsspitze für vier Jahre im Amt bestätigt/52 Mitglieder spielen in vier Mannschaften/Rottaler Schach-Open geplant

Pfarrkirchen/Eggenfelden (17.07.15/jk) - Kontinuität beim Königlichen Spiel: Die Führungskräfte des zur niederbayerischen Spitze zählenden Schachclub Rottal bleiben auch die nächsten vier Jahre im Amt. Der Vorsitzende Patrick Bensch (Pfarrkirchen) wurde am Freitag bei der Hauptversammlung in den Eggenfeldener Bacchus Stubn einstimmig bestätigt.

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In seinem Rückblick bedankte sich Vorsitzender Patrick Bensch bei den Mannschaftsführern Klaus Wiedmann und Josef Staller. In der Saison 2015/16 werde der Schachclub Rottal mit 52 Mitgliedern mit drei Achter-Mannschaften im normalen Ligabetrieb sowie eine Jugendmannschaft melden. Das Aushängeschild des Vereins, die erste Mannschaft in der bayerischen Landesliga Süd, habe nach einer harten Saison bereits zwei Spieltage vor Schluss den Klassenerhalt gesichert und war mit 9:9 Punkten auf Rang sechs gekommen. Ebenfalls Platz sechs erzielte die zweite Mannschaft in der höchsten niederbayerischen Liga. Die dritte Mannschaft holte den Vize-Titel in der Bezirksliga West. Die Jugendmannschaft habe in der Jugend-Bezirksliga West Spielpraxis gesammelt. „Wir haben heuer noch Lehrgeld gezahlt“, meinte Jugendleiter Gerhard Angermeier. Das gesamte Jugendteam gebe aber zu Hoffnung Anlass.

Kassier Hans Wagner ging in seinem Bericht auf die letzten vier Jahre. Diese Periode sei mit einem leichten Plus abgeschlossen worden. Kassenprüfer Josef Staller bescheinigte eine ordnungsgemäße Kassenführung. Einstimmig wurde der Vorstand von der Versammlung entlastet.

Wahlleiter Konrad Meier wickelte die Regularien, unterstützt von Dr. Hermann Post, zügig und reibungslos ab. Ohne Gegenkandidaten und einstimmig bei eigener Enthaltung wurden gewählt und im Amt bestätigt: Patrick Bensch (Vorsitzender), Klaus Wiedmann (2. Vorsitzender), Hans Wagner (Kassier), Josef Staller/Andreas Nöhbauer (Kassenprüfer), Gerhard Angermeier (Jugendleiter) und Josef König (Pressearbeit).

Der Vereinstitel im Turnierschach ging in dieser Saison an Patrick Bensch: Mit dem siebten Sieg in der siebten Runde stellte er die Titelverteidigung sicher. Über die Silbermedaille kann sich Youngster Alexander Müller freuen, der in der Schlussrunde nichts mehr anbrennen ließ und insgesamt auf 5,5 Punkte kam. Hans Wagner riskierte in der letzten Runde nichts, um den angestrebten Bronzeplatz mit 4,5 Punkten nach Hause zu bringen.

Mit einem Rottaler Schach-Open will Patrick Bensch eine Lücke im bayerischen Turnierkalender füllen. Die Veranstaltung soll vom 25. bis 28. März 2016 im Pfarrkirchner Kolpinghaus über die Bühne gehen. Nächster Termin ist das Sommerfest bei Dr. Hans-Ulrich Rueß am 24. Juli in Pfarrkirchen) ab 18.00 Uhr.

Nach Abschluss der Hauptversammlung ermittelten zwölf Spieler den Vereinsblitzmeister im 5-Minuten-Schach: Alexander Müller setzte sich mit 7,0 Punkten aus sieben Partien ohne Punktverlust durch. Auf den zweiten Platz kam Klaus Wiedmann mit 5,5 Punkten vor Andreas Siemens 5,0; auf den weiteren Plätzen folgten 4. Josef König 4,0/22,5; 5. Gerhard Spiesberger 4,0/20,5; 6. Andreas Nöhbauer 3,5/28,5; 7. Norbert Frühauf 3,0/32; 8. Jonas Mayer 3,0/25; 9. Josef Staller 3,0/19; 10. Wolfgang Söder 2,0/23,5; 11. Alois Höchtl 1,0/22; 12. Corneliu Grigore-NIkolitsch 1,0/20,5

Bildtext:

Der neue Blitzmeister und Hoffnungsträger Alexander Müller (v. l. sitzend) mit dem wiedergewählten Vorsitzenden Patrick Bensch, Klaus Wiedmann und Hans Wagner (stehend v. l.) wurden als 2. Vorsitzender und Kassier bestätigt. (Foto: König)

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+ + + Platz sechs für Schachclub Rottal in der Landesliga Süd + + +

Durchwachsene Saison mit 3,5:4,5-Niederlage gegen Münchener SC beendet/ /Zweite auf Rang sechs in der Niederbayernliga/Dritte auf Platz zwei der Bezirksliga West

Pfarrkirchen/Eggenfelden (19.04.15/jk) - (jk) Der Schachclub Rottal hat in der neunten Rund der Landesliga Süd knapp gegen den Münchener SC mit 3,5:4,5 verloren. Nach einer durchwachsenen Saison kam die Rottaler auf Platz sechs von zehn Teams. Die „Zweite“ kam in der Niederbayernliga ebenfalls auf Rang 6, die „Dritte“ sicherte sich in der Bezirksliga West Platz zwei.

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Die erste Mannschaft des SC Rottal musste in der neunten damit letzten Runde der Landesliga Süd auswärts gegen den Münchener SC an die Bretter. Beide Mannschaften hatten ihre Schäflein bereits im Trockenen und mussten weder Auf- noch Abstieg fürchten.

Hans Wagner (Brett 6) und Gerhard Spiesberger (Brett 7) einigten sich bereits nach 10 Zügen friedlich mit ihren Gegnern (1,0:1,0). Josef Ager (Brett 4) besaß lange Zeit die aktivere Stellung. In der Zeitnotphase unterlief ihm der entscheidende Fehler, sein Gegner konnte einen zentralen Freibauern gewinnbringend in Szene setzen(1,0:2,0). Patrick Benschs (Brett 5) Gegner stellte eine Qualität ein ohne irgendeine Kompensation zu erhalten. Bensch holte zum Schluss gar zum erfolgreichen Mattangriff aus (2,0:2,0).

Alexander Müller hatte mit den weißen Steinen mit Hilfe des Läuferpaares leichte Vorteile. Nach der Zeitkontrolle endete die Partie remis durch Zugwiederholung (2,5:2,5). Der internationale Meister Edin Pezerovic ließ einen Bauern weit in die Stellung von Josef Heiduczek (Brett 2) vorpreschen. Dieser Raumvorteil erwies sich im Doppelturmendspiel entscheidend (2,5:3,5).

Wolfgang Kücher (Brett 8) eroberte mit einem einfachen taktischen Trick eine Qualität, aber die Gewinnführung erwies sich als nicht so einfach. Letztlich setzte sich Kücher durch (3,5:3,5). Martin Riediger (Brett 1) hielt seine Partie gegen

den englischen Super-Großmeister Gawain Jones (Elo-Zahl 2641) über lange Zeit im Gleichgewicht. Auch das spätere Turmendspiel dürfte ausgeglichen gewesen sein, aber ein kleiner Fehler reichte dem Großmeister, um die Partie für sich zu entscheiden (3,5:4,5). Durchwachsene Saison
Das Team um Mannschaftsführer Patrick Bensch hat eine durchwachsene Saison hinter sich. Nach einem schwachen Erstrundenstart gegen vermeintliche Mitabstiegskonkurrenten schwante schon Böses. Nach einem starken Zwischenspurt und vier Mannschaftssiegen harrte das ehemalige Oberliga-Team sogar zwei Runden auf Platz zwei aus. Nach zwei Niederlagen zum Schluss blieb mit einem ausgeglichenen Punktekonto von 9:9 der sechste Platz von zehn Mannschaften. Zu den Stützen der Mannschaft zählen Alexander Müller und Hans Wagner mit jeweils 5,5 aus neun Partien, Patrick Bensch 5,0 aus neun Partien und Klaus Schwarzmeier 4,5 aus sieben Partien zählen zu den Stammspielern mit mehr als 50 Prozent-Punkte-Ausbeute. Dies gelang im letzten Jahr nur einem Spieler. „Wir haben uns in der Landesliga festgesetzt, so Patrick Bensch. Für Martin Riediger (2,0/9) und Josef Heiduczek (2,0/6) wehte diese Saison ein scharfer Wind an den Spitzenbretterrn. Fidemeister Martin Riediger musste am Spitenbrett gegen drei Großmeister und zwei internationale Titelträger antreten. Die österreichischen Gastspieler Josef Ager (4,0/9 Partien) und Gerhard Spiesberger (3,0/7) spielten solide. Auf die Reservisten Wolfgang Kücher (1,0/1), Ingo Walch 1,5/4) und Dr. Rainer Hartl (1,5/4) und Rainer Hartl (0,5/1) konnte sich das Team verlassen.

In der Niederbayernliga versetzte die zweite Mannschaft mit einem 4:4-Unentschieden gegen den SC Straubing dem Traditionsclub aus der Gäubodenstadt den Todesstoß in die Bezirksliga West. Die Rottaler Reserve belegt in der Schlussrechnung sechsten Platz.

SC Straubing – SC Rottal II Walter Huwa- Klaus Wiedmann 0,5:0,5; Wolfgang Ströher – Andreas Siemens 0,5:0,5; FM Ralf Scheipl – Norbert Frühauf 1:0, Markus Grimm – Andreas Nöhbauer 0:1, Robert Griesback – Dr. Hans Eichinger 0,5:0,5; Stefan Grimm – Andreas Klinge 0,5:0,5; Martin Pissinger – Reinhard Rund 0:1, Christian Reich – Gerhard Angermeier 1:0 Die besten Einzelergebnisse der Saison erzielten für die Rottaler Andreas Siemens und Andreas Nöhbauer mit jeweils 5,5 Punkten aus neun Runden.

Die dritte Mannschaft bezwang in der letzten Runde den SC Straubing II mit 4,5:3,5. Das Team errang in der Bezirksliga West den Vize-Meistertitel.
SC Rottal III – SC Straubing 4,5:3,5: Josef Staller – Max Holzmann kl.1:0, Dr. Hermann Post – Albert Genau 0,5:0,5; Cornelius Grigore-Nikolitsch – Jan Walentukiewicz 0:1, Dr. Hans-Ulrich Rueß – Rainer Kutheil 0,5:0,5; Thomas Danner – Daniel Schied 1:0, Johann Merz – Johann Feldmayer 0,5:0,5, Herbert Baumert – Guenter Bromberger 0,5:0,5; Andreas Erhardsberger – Josef Reiseck 0,5:0,5. Bester Einzelspieler der Dritten war Konrad Maier mit 3,5 aus vier Partien, gefolgt von Andreas Erhardsberger mit 6,0 Punkten aus sieben Partien.

Bild: Stütze des Schachclubs Rottal in der Landesliga Süd: Alexander Müller erzielte an Brett drei mit 5,5 Punkten aus neuen Partien die beste Ausbeute der Saison. (Foto: König)

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+ + + Jürgen Bichlmeier holt Vizetitel im Schnellschach + + +



Pfarrkirchen (31.03.15/jk) - Schneller Brettstratege: Jürgen Bichlmeier vom Schachclub Rottal hat bei den niederbayerischen Schnellschach-Titelkämpfen in Gotteszell den Vizetitel geholt. Der 44-Jährige kam mit 5,0 Punkten aus sieben Partien hinter Turniersieger Herbert Palmi (Bayerwald Regen) auf den zweiten Platz.

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Dank besserer Feinwertung rangiert er vor Dr. Christoph Schultes (SK Landau-Dingolfing) und Josef Schubert (SK Landshut), die auf ebenfalls fünf Punkte kamen. 20 Spieler hatten sich am Turnier beteiligt, das nach Schweizer System mit 30 Minuten Bedenkzeit pro Partie und Spieler ausgetragen wurde. Der zweite Platz berechtigt Jürgen Bichlmeier zur Teilnahme an den bayerischen Titelkämpfen vom 20. bis 21. Juni in Ebersberg.

Spielte stark auf: Jürgen Bichlmeier (SC Rottal) wurde Vizemeister bei den niederbayerischen Schnellschach-Titelkämpfen. Foto: König

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+ + + Aufstiegstraum für Schachclub Rottal verflogen + + +

2,5:5,5-Niederlage in der Landesliga Süd/Zweite schafft mit 4,5:3,5-Erfolg über Ergolding Klassenerhalt in der Niederbayernliga/Dritte verliert 3,5:4,5 gegen Ergoldsbach

Pfarrkirchen/Eggenfelden (22.03.15/jk) - Der Schachclub Rottal hat seine Aufstiegsambitionen in der Landesliga Süd begraben müssen. Nach der 2,5:5,5-Niederlage gegen Schlusslicht Unterhaching in der achten Runde bleibt ein sicherer Mittelplatz. Die Zweite hat mit einem 4,5:3,5 gegen FC Ergolding den Klassenerhalt in der Niederbayernliga gesichert. Das dritte Team bleibt nach einem 3,5:4,5-Verlust gegen Ergoldsbach Tabellenzweiter der Bezirksliga West.

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Es war ein Wechselbad der Gefühle: Zu Saisonbeginn drohte ein harter Abstiegskampf, zwei Runden vor Schluss spielten die Rottaler Brettstrategen auf heimischen Brettern im CLG-Schulungsraum plötzlich wieder um den Aufstieg in die Oberliga mit. Die Gäste aus Unterhaching machten einen Strich durch die Rechnung.

Patrick Bensch tauschte an Brett 5 schnell viele Figuren, somit gab es keine große Gewinnhoffnung mehr und die Partie endete Remis (0,5:0,5). Josef Ager (Brett 4) spielte mit Weiß eine sehr zurückhaltende Eröffnung. Er verlor die Initiative und die Partie (0,5:1,5).

Auch Gerhard Spiesberger (Brett 8) konnte keinen Druck mit den weißen Steinen aufbauen. Nach frühzeitigem Damentausch postierte er seinen König zentral fürs Endspiel. In diesem Fall konnte sein Gegner die exponierte Stellung entscheidend für einen Königsangriff ausnutzen (0,5:2,5).

Alexander Müller (Brett 3) eroberte in der Eröffnung einen Bauern und konnte seine Stellung konsolidieren. In der Folge übersah er ein taktisches Scharmützel im Zentrum, was einen Bauern kostete und dem Gegner gute Angriffschancen gab (0,5:3,5). Josef Heiduczeks (Brett 2) vielversprechende Initiative am Königsflügel geriet durch eine Gegenoffensive am Damenflügel ins Stocken. Die Partie war im dynamischen Gleichgewicht und die Spieler ließen eine Zugwiederholung zu (1,0:4,0).

Martin Riediger (Brett 1) hatte aus der Eröffnung heraus eine passive Stellung. Sein Gegner konnte den Vorteil des Raumvorteils und die aktiveren Figuren zum Sieg verdichten (1,0:5,0).

Am siebten Brett schien Klaus Schwarzmeier immer leichte Vorteile zu besitzen, ohne aber wirkliche Siegchancen zu erlangen. Im Läuferendspiel schien das Remis für beide schon in trockenen Tüchern zu sein, bis Schwarzmeiers Gegner in ein verlorenes Bauernendspiel abwickelte. Schwarzmeier wählte eine von zwei auf den ersten Blick gleichwertigen Alternativen, diejenige, die nur zum Remis reichte (1,5:5,5).

Hans Wagner (Brett 6) sorgte mit dem einzigen Rottaler Sieg in einer astreinen Positionspartie für etwas Ergebniskosmetik. Im Leichtfigurenendspiel musste er große Sorgfalt walten lassen, um einem remisträchtigen ungleichfarbige Läuferendspiel aus dem Weg zu gehen (2,5:5,5).

Am 12. April geht es in der letzten Runde für den Schachclub Rottal gegen den Münchener SC nur noch um die Ehre, da weder Aufstieg noch Abstieg mehr möglich sind für beide Teams.

In der Niederbayernliga hat die zweite Mannschaft im Heimspiel gegen den FC Ergolding alles klar gemacht: Der knappe 4,5:3,5-Erfolg befreit die Rottaler von allen Abstiegssorgen. Mit 8,0 Punkten und 32 Mannschaftspunkten liegt man an Platz von 6.

SC Rottal II – FC Ergolding 4,5:3,5: Dr. Rainer Hartl – Vladimir Simin 0:1, Klaus Wiedmann – Borys Bilayvskyy 0,5:05,; Andreas Siemens – Paul Gehann 0:1, Norbert Frühauf – Ronald Kühne 0,5:0,5; Andreas Nöhbauer – Anton Königl 0,5:0,5; Dr. Hans Eichinger – Daniel Lichtmannecker 1:0, Josef König – Johann Kollmeder 1:0, Gerhard Angermeier – Günter Zorn 1:0.

Es ändert sich nichts: Die dritte Mannschaft bleibt trotz einer 3,5:4,5-Niederlage auf Platz zwei der Bezirksliga West. Spitzenreiter Landau-Dingolfing II ist bereits als Meister durch.

TSV Ergoldsbach – SC Rottal III 4,5:3,5: Roman Apfel – Avdi Arifi 0,5:0,5; Karl Gschwendner – Harald Seelentag 0:1, Georg Graf – Dr. Hermann Post 0,5:0,5; Richard Westermeier – Cornelius Grigore-Nikolitsch 0,5:0,5; Michael Beck – Konrad Maier 0,5:0,5; Michael Ruhland – Dr. Hans-Ulrich Rueß 1:0, Günter Jenner – Helmut Maier 1:0, Volker Mayer – Johann Merz 0,5:0,5.


Bildtext: Wichtiger Partiegewinn: Gerhard Angermeier (links) holte an Brett acht den vollen Punkt zum knappen Mannschaftserfolg des Schachclub Rottal II in der Niederbayernliga.
Foto: König

Schachclub Rottal




[SPORT/SCHACH]

+ + + Topp am Brett: Drei Siege für Rottaler Schach-Teams + + +

Landesliga Süd: 5:3 gegen München-Südost, Niederbayernliga: 6:2 gegen JVA Straubing, Bezirksliga West: 5,5:2,5 gegen Aham

Pfarrkirchen/Eggenfelden (23.01.15/jk) - Erfolgreiche Schach-Runde: Mit einem 5:3-Auswärtserfolg gegen den SK München Südost hat sich der SC Rottal in der Landesliga Süd auf den punktgleichen zweiten Platz der Liga katapultiert. Das zweite Team gewann in der Niederbayernliga klar mit 6:2 gegen die JVA Straubing und die dritte Mannschaft bezwang in der Bezirksliga West Aham mit 5,5:2,5.

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Statt um dramatischen Abstiegskampf geht es für die Rottaler Brettstrategen beim Auswärtsspiel gegen München Südost plötzlich wieder um den Titel: Josef Ager (Brett 4) spielte wie immer mutig auf Sieg und tauschte seine Dame gegen zwei Türme, konnte jedoch wenig später eine Stellungswiederholung nicht vermeiden (0,5:0,5). Gerhard Spiesberger (Brett 8) hatte nach Figurenabtausch bereits eine überlegene Stellung mit besserer Leichfigur und zentral postiertem König. Mit einem Springeropfer wickelte er zum Gewinn ab (1,5:0,5).

Alexander Müller (Brett 3) opferte einen Springer in die schwarze Königsstellung, und da es nach nicht mehr als Remis aussah, akzeptierte er dieses (2,0:1,0). Hans Wagner (Brett 5) entfachte mit den schwarzen Steinen einen Königsangriff. Nach der Annahme eines Baueropfers schaltete Wagner auf Positionsspiel-Autopilot und verwertete den Vorteil souverän (3,0:1,0).

Am zweiten Brett agierte Josef Heiduczeks Gegner Schachgroßmeister Vladimir Kostic sehr aggressiv und opferte einen Springer. Heiduczek reagierte cool, und als sich die Wogen wieder glätteten hatte er eine Mehrfigur. Allerdings erwies sich die Realisierung des Vorteils als kompliziert, und man einigte sich auf ein Remis (3,5:1,5). Im Grunde erreichte Martin Riediger am Spitzenbrett gegen Dragan Kosic eine vorzuziehende Stellung mit leichten positionellen Vorteilen. In Zeitnot verlor er aber den Faden in Form eines Bauern – einen Nachteil, den er trotz langer Verteidigung im Turmendspiel gegen den Profi nicht mehr wettmachen konnte (3,5:2,5).

Patrick Bensch (Brett 5) eroberte im Endspiel einen wichtigen Bauern, übersah in der Folge ein starkes Springermanöver des Gegners. Benschs Stellung schien oberflächlich betrachtet sogar etwas schlechter, aber mit einem routinierten Springeropfer führte er sicher das Unentschieden herbei (4,0:3,0).

Klaus Schwarzmeier brachte die Rottaler Schäflein mit einem Endspielsieg an Brett 7 ins Trockene. Sein Gegenüber konnte lange Zeit taktisch Schritt halten und erst gegen Ende brachte ein Springerschach Schwarzmeiers die Entscheidung (5,0:3,0).

Als Zweitplatzierter empfängt der SC Rottal in der Landesliga Süd die Schachfreunde des SC Unterhaching am 15. März im CLG-Gebäude zur vorletzten Runde. Der Tabellenletzte hat bisher immer nur sehr knappe Niederlagen hinnehmen müssen, aber jeweils mindestens drei Brettpunkte erreicht. Spitzenreiter Weilheim (1,5 Brettpunkte Vorsprung) und der drittplatzierte Deggendorf müssen ihre letzten zwei Partien erst gewinnen. Noch ist alles drin für die Rottaler: Die Liga ist sehr ausgeglichen, Tabellenführer und Siebtplatzierten trennen nur zwei Mannschaftspunkte.

In der Niederbayernliga holte die zweite einen klaren 6:2-Auswärtserfolg in der JVA Straubing und liegt auf Platz 7 von zehn Mannschaften. JVA Straubing – SC Rottal II 2,0:6,0: Jürgen H. – Dr. Rainer Hartl 0,5:0,5; Günter G. – Klaus Wiedmann 0,5:0,5; Marcel K. – Andreas Siemens 0:1, Sergej C. – Norbert Frühauf 0,5:0,5; Wolfgang C. – Andreas Nöhbauer 0:1, Firat H. – Josef König 0:1, Karlheinz G. – Reinhard Rund 0:1, Werner N. – Konrad Maier 0,5.0,5.

In der Bezirksliga West holte der SC Rottal III einen 5,5:2,5-Heimsieg gegen den SV Aham und steht an der zweiten Tabellenstelle. SC Rottal III – SV Aham: Gerhard Angermeier – Guiseppe Valenza 0,5:0,5; Josef Staller – Hans-Jürgen Lichtmannecker 0,5:0,5; Harald Seelentag – Andreas Haider 0,5:0,5; Dr. Hermann Post – Oliver Wöstmann 0,5:0,5; Cornelius Grigore-Nikolitsch – Bernd Poppe 1:0, Helmut Maier – Dumitru Tirnovan 1:0, Thomas Danner – Hans-Joachim Huber 1:0, Andreas Erhardsberger – Siegfried Schmidt 0,5:0,5.

Bildtext: Brachte den Sieg des Schachclub Rottal ins Trockene: Klaus Schwarzmeier an Brett 7. (Foto: König)

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+ + + Wenn die Freibauern Füße bekommen… + + +

Schachclub Rottal gewinnt in der Landesliga Süd mit 5:3 gegen SK Ingolstadt/Zweite remisiert gegen Deggendorf II/7:1-Kantersieg für Dritte

Pfarrkirchen/Eggenfelden (10.02.15/jk) - Der Schachclub Rottal hat sich in der sechsten Runde der Landesliga Süd mit einem wichtigen 5:3-Heimsieg gegen den SK Ingolstadt im Mittelfeld etabliert. Die zweite Garnitur kam in der Niederbayernliga zu einem 4:4 Unentschieden gegen Deggendorf II. Die Dritte gewann auswärts beim SK Landshut II mit 7:1.

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Das Abstiegsgespenst ist gebannt, die Rottaler können befreit aufspielen. So gelang ein relativ klarer Sieg gegen den Tabellenletzten aus Ingolstadt:

Josef Ager (Brett 4) versuchte mit den schwarzen Steinen, in seiner Königsindischen Verteidigung zu verkomplizieren. Dies schwächte in der Folge die Bauernstruktur, kostete zwei Bauern und die Partie (0,0:1,0). Die Schwarzpartie von Gerhard Spiesberger an Brett 7 war einer der entscheidenden Knackpunkte des Matches. Mit zwei Minusbauern und schwächerer Stellung war die Niederlage vorprogrammiert. Plötzlich stellte sein Gegner eine Dame gegen Turm ein, und Spiesberger konnte den Spieß umdrehen (1,0:1,0). Alexander Müller (Brett 2) eroberte frühzeitig einen Bauern, ließ aber seinem Gegner als Kompensation Entwicklungsvorsprung und einen starken Läufer. Als die dadurch resultierende Initiative zu stark werden drohte, gab Müller weitere Gewinnversuche auf und gab Dauerschach (1,5:1,5).

Sehr solide spielte Hans Wagner (Brett 5) mit den schwarzen Steinen. Im remis-trächtigen Mittelspiel bot er Unentschieden. Sein Gegner lehnte ab und trug einen verpflichtenden Angriff am Königsflügel vor, der seine eigene Stellung ruinierte. Wagner nutzte die Gunst der Stunde gnadenlos zum Punktgewinn aus (2,5:1,5).

Patrick Bensch (Brett 4) übersah eine scharfe Spielmöglichkeit seines Gegners. Letztlich stand er jedoch ungefährdet, das resultierende Endspiel endete Remis (3,0:2,0).

In eine ruhige, relativ ereignislose Positionspartie hatten sich Klaus Schwarzmeier und sein Spielpartner auf Brett sechs begeben. Schwarzmeier übersah im Mittelspiel dreimal hintereinander ein kompliziertes taktisches Motiv. Erstaunlicherweise passierte seinem Gegner haargenau dasselbe Missgeschick einige Züge später bis beide Spieler ein Remis durch Zugwiederholung anstrebten (3,5:2,5).

Den Sack zu machte Martin Riediger mit seinem ersten Erfolg am Spitzenbrett. Im Endspiel hatte er die besseren Leichtfiguren und konnte mit seinem König ins gegnerische Lager eindringen. Während Riedigers starker Springer die feindlichen Freibauern erfolgreich blockierte, bekamen seine Freibauern dagegen Füße (4,5:2,5).

Ingo Walch konnte in einer geschlossenen Partie keine Gewinnchancen generieren. Als sein Gegner Linien am Damenflügel öffnete, wickelte Walch in ein Endspiel mit Türmen und ungleichfarbig en Läufern ab, das er sicher hielt (5,0:3,0).

Der SC Rottal etabliert sich damit im Mittelfeld auf Platz fünf vorerst mit Abstand zu den Abstiegsplätzen. In der siebten Runde am 22. Februar reisen die Rottaler zum Zweitplatzierten SK München Südost, die mit zwei Großmeister antreten.

In der Niederbayernliga trennten sich die zweiten Garnituren von Rottal und Deggendorf mit 4:4. Mit 4 Mannschaftspunkten und 21,5 Brettpunkten liegen Die Rottaler auf Rang acht der Niederbayernliga. SC Rottal II – SV Deggendorf II 4:4: Wolfgang Kücher – Franz Haselbeck 0,5:0,5; Dr. Rainer Hartl – Michael Bacholke 0:1, Klaus Wiedmann – Prof. Johannes Grabmeier 0:1, Andreas Siemens – Christian Stutzke 0,5:0,5; Norbert Frühauf – Franz Schmidbauer 1:0,Andreas Nöhbauer – Lothar Rader 0,5:0,5 Andreas Klinge – Helmut Ertl 0,5:0,5, Avdi Arifi – Georg Reisinger 0:1 (Handy).

Die Dritte holte beim SK Landshut II einen 7:1-Kantersieg und belegt mit 8 Punkten und 26 Mannschaftspunkten den zweiten Platz. SK Landshut II – SC Rottal III 1:7 (Philipp Sadlo – Josef Staller 0:1, Herbert Schuster – Cornelius Grigore-Nikolitsch 0:1, Johann Vogl – Dr. Hans-Ulrich Rueß 0:1 kl., Josef Grünhager – Helmut Maier 0:1 (kl.) Markus Englberger – Thomas Danner 0:1, Robert Weindl – Paul Schirra 1:0, Reiner Huber – Johann Merz 0:1, Peter Renner – Andreas Erhardsberger 0:1.

Bildtext:
Am Spitzenbrett machte Martin Riediger den Sack zum Erfolg des SC Rottal gegen Ingolstadt zu.

Foto: König


[SPORT/SCHACH]

+ + + Schwarze Runde für Schachclub Rottal + + +

Landesliga-Team verliert mit 3,0:5:0 in Weilheim/2,5:5,5-Auswärtsniederlage der Zweiten in Geiselhöring/Dritte verliert 3,5:4,5 gegen Landau

Pfarrkirchen/Eggenfelden (25.01.15/jk) - Ein schwarzes Wochenende haben die drei Teams des Schachclub Rottal in der fünften Runde hinter sich: Das Landesliga-Süd-Team verlor mit 3,0:5,0 in Weilhei Das zweite Team zieht in der Niederbayernliga mit 2,5:5,5 den Kürzeren und die Dritte verliert in der Bezirksliga West 3,5:4,5 gegen Tabellenführer Landau.

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Die erste Mannschaft reiste mit nur sieben Mann nach Weilheim und gab das zweite Brett kampflos auf (0,0:1,0). Die sieben verbliebenen wackeren Denksportler zeigten wenige glanzvolle Partien, somit war die 3,0:5,0-Niederlage konsequent. Gerhard Spiesberger (Brett 8) hatte mit den schwarzen Figuren einen schweren Stand und stand positionell bereits schlechter als er einen Bauern einstellte (0,0:2,0). Auch Klaus Schwarzmeier (Brett 7) hatte nicht seinen besten Tag erwischt. Nach Vorteilen in der Eröffnung und einem interessanten Bauernopfer setzte er nicht genügend nach. Die Partie wurde sehr unklar und in Zeitnot verlor Schwarzmeier eine Figur (0,0:3,0).

Hans Wagner (Brett 6) agierte im Vergleich zum letzten Heimkampf wieder gewohnt solide und hatte keine Eröffnungsprobleme. Sein Remisgebot in ausgeglichener Stellung wurde akzeptiert (0,5:3,5).

Alexander Müller spielt weiterhin sehr erfolgreich am dritten Brett, auch wenn ihm diesmal das Glück beim Punktgewinn hold war. Nachdem sein Gegner einen korrekten Angriff mit einem Springeropfer eingeleitet hatte, gab er im Angriffstaumel ein „Racheschach“ zu viel anstatt mit einem stillen Zug in ein Remis abzuwickeln. Müller nutzte die Gunst der Stunde und konnte seinen König am Damenflügel in Sicherheit bringen (1,5:3,5).

Patrick Bensch (Brett 5) trumpfte in der berüchtigt scharfen Najdorf-Variante der Sizilianischen Verteidigung auf und opferte frühzeitig einen Springer. Wenig später opferte sein Gegner eine Figur zurück und konnte Benschs Ansturm abschwächen, so dass die Partie ins Remis mündete (2,0:4,0).

Josef Ager (Brett 4) kam mit etwas schlechterer Stellung aus den Startlöchern, verteidigte sich jedoch dann sehr sorgfältig und exakt. Im Endspiel musste aufgrund der etwas schlechteren Bauernstruktur bereits Weiß vorsichtig agieren, um das Remis zu sichern (2,5:4,5). Martin Riediger versuchte am Spitzenbrett nach Niederlagen in den letzten beiden Begegnungen gegen den internationalen Meister Bernhard Bayer (ELO Rating 2445) nichts anbrennen zu lassen. Daher legte er die Partie sehr ruhig an, um die taktischen Fähigkeiten des Gegners nicht zur Entfaltung kommen zu lassen. Bayer gelang es trotz alledem im Endspiel Verwicklungen herbeizuführen, doch Riediger zeigte sich diesen gewachsen, und Bayer gab ein Dauerschach (3,0:5,0).

In der sechsten Runde empfangen die Rottaler Schachfreunde den Tabellenletzten SK Ingolstadt. Hier erhofft sich Mannschaftskapitän Patrick Bensch eine deutliche Steigerung und natürlich eine komplette Mannschaft. Mit fünf Punkten liegen die Rottaler auf Platz sechs. In den letzten drei Runden werden sich noch von zwei Titelaspiranten empfangen.

In der Niederbayernliga trat die zweite Mannschaft des Schachclub Rottal mit nur sechs Mann ans Brett. Brett 1 und 2 waren nicht besetzt, so dass der TV 1862 Geiselhöring diese Bretter kampflos gewann.

TV Geiselhöring – SC Rottal II 2,5: 5,5::Michael Popp – Wolfgang Kücher 1:0 kl., Steffen Woitylak – Dr. Rainer Hartl 1:0 (kl.), Werner Schubert – Klaus Wiedmann 0,5:0,5; Erich Kreilinger – Andreas Siemens 0:1, Eric Gabler – Andreas Nöhbauer 0,5:0,5; Bernhard Zinner – Harald Seelentag 1:0, Johann Niedermeier – Cornelius Grigore-Nikolitsch 0,5:0,5; Georg Pfäffinger – Helmut Maier 1:0.

In der Bezirksliga West hat es die dritte Mannschaft versäumt, den Tabellenführer SK Landau/Dingolfing abzufangen. In der bis zur letzten Partie spannenden Begegnung blieben unterlagen die Rottaler knapp. SC Rottal III – SK Landau-Dingolfing II 3,5:4,5: Josef König – Gottlieb Kutschera 0,5:0,5; Reinhard Rund – Niklas Rohne 0,5:0,5; Gerhard Angermeier – Felix Durmaier 0:1, Avdi Arifi – Krystian Ofierzynski 0:1, Josef Staller – Florian Huber 0,5:0,5; Konrad Maier – Manuel Albrecht 1:0, Bernd Aster – Fabian Reidl 0:1, Andreas Erhardsberger – Hermann Stadler 1:0.

Bildtext: Die Schachgöttin Caissa war ihm hold: Alexander Müller holte an Brett drei den einzigen ganzen Punkt für das Landesliga-Team des SC Rottal bei der 3:5-Niederlage.
Foto: König



[SPORT/SCHACH]

+ + + Kleine Revanche für letztjährige Prügel am Schachbrett + + +

SC Rottal gewinnt gegen SC Röhrnbach in der Landesliga/ Zweite verliert 2,5:5,5 gegen Grafenau/Dritte gewinnt auswärts 6:2 beim SC Simbach

Pfarrkirchen/Eggenfelden (15.12.14/jk) - Die Revanche für die letztjähre Schmach ist gelungen: Überraschend und mit etwas Glück hat der Rottaler Schachclub in der vierten Runde der Landesliga Süd den SV Röhrnbach mit 5,0-3,0 besiegt. Die zweite Mannschaft verlor in der Niederbayernliga gegen den SC Grafenau, die dritte gewann auswärts beim 6:2 in Simbach am Inn.

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Die Rottaler Brettstrategen wissen um die Stärke der Röhrnbacher, setzte es doch im vergangenen Jahr eine schmerzhafte 1,5:6,5-Niederlage. Heuer kam es zu einer kleinen Wiedergutmachung. Alexander Müller wurde am dritten Brett zwar überspielt und verlor eine Figur. Allerdings blieb die Stellung noch hinreichend kompliziert, und Müllers Gegner übersah ein Zwischenschach und stellte dadurch plötzlich die Dame ein (1,0:0,0). Josef Heiduczek (Brett 2) war gut vorbereitet und willigte in einen frühzeitigen Damentausch ein. Nach einem mutigen Bauernvorstoß im Zentrum konnte er entscheidend zwei Figuren für den Turm erobern (2,0:0,0).

Patrick Bensch (Brett 5) hatte keinerlei Probleme und schien eher besser zu stehen. Im Bestreben den ganzen Punkt mitzunehmen wich Bensch einer Zugwiederholung aus. Das nutzte Fidemeister-Kollege Roland Knechtel durch ein Qualitätsopfer und anschließendem Doppelangriff auf König und Turm geschickt aus (2,0:1,0).

Hans Wagner (Brett 6) fand diesmal mit den weißen Steinen nicht zu seinem Spiel. Sein Gegenüber konnte ungehindert einen starken Königsangriff entfalten. Als Wagner seinen König im Zentrum in Sicherheit bringen konnte, opferte sein Gegner verfrüht einen Springer und so gewann Hans Wagner die Partie sogar noch (3,0:1,0).

Am Spitzenbrett hatte Martin Riediger gegen den internationalen Meister Peter Schmidt keine Chance, aus deutlich nachteiliger Stellung eine verteidigungsfähige Festung zu errichten. In Zeitnot übersah er die Möglichkeit einer zum Remis führenden Zugwiederholung und verlor (3,0:2,0).

Klaus Schwarzmeier (Brett 7) wurde regelrecht durch zwei spekulative Figurenopfer überrumpelt. Er ließ einen Gewinnzug aus und musste fortan mit einer ungünstigen Konstellation (Springer und Läufer gegen Turm und vier Bauern) selbst um das Unentschieden kämpfen. Nach einigen bangen Momenten und gegnerischer Mithilfe gelang es Schwarzmeier, das Remis herbeizuführen (3,5:2,5).

Gerhard Spiesberger (Brett 8) gelangte in ein Turmendspiel mit Minusbauern. Mit aktiver Verteidigung konnte er die Partie im Remis-Gleichgewicht halten (4,0:3,0). Josef Ager (Brett 4) hatte leichte Vorteile in einem Leichtfigurenendspiel und knetete seinen Gegner unerbittlich. Dieser musste immer die genauesten Defensivzüge finden. Letztendlich konnte Ager beide Figuren seines Gegners für seine zwei Freibauern eintauschen und den Mannschaftssieg sichern (5,0:3,0).

Der SC Rottal rückt mit diesem wichtigen Sieg auf den vierten Rang vor. In Sicherheit wiegen darf man sich jedoch nicht, denn die zehn Teams stehen dicht an dicht in der Tabelle. So trennen den neunten vom zweiten Platz nur zwei Punkte. Am 18. Januar tritt die erste Mannschaft in Weilheim an.

Die zweite Mannschaft verlor in der vierten Runde der Niederbayernliga auf heimischen Brettern gegen den SC Grafenau mit 2,5:5,5: Dr. Rainer Hartl – Thomas Bernauer 0:1, Klaus Wiedmann – Theodor Grum 0,5:0,5; Andreas Siemens – Andreas Wolf 0,5:0,5; Norbert Frühauf – Gregor Wolf 0,5:0,5; Dr. Hans Eichinger – Martin Hartmann 0:1, Andreas Klinge – Erwin Hartmann 0,5:0,5; Josef König – Amani Obaidullah 0:1.

Die dritte Mannschaft gewann in der vierten Runde der Bezirksliga West 6: 2 auf auswärtigen Brettern und steht mit 6:0 Mannschaftspunkten und 15,5 Brettpunkten verlustpunktfrei auf Platz zwei der Tabelle.

SC Simbach – SC Rottal III 2:6: Ernst Putz – Gerhard Angermeier 0,5:0,5; Georg Putz – Josef Staller 0:1, Andreas Putz – Dr. Hermann Post 1:0, Christian Putz – Cornelius Grigore-Nikolitsch 0:1, Jakob Schäfer – Konrad Maier 0:1, Stefan Jungwirth – Dr. Hans-Ulrich Rueß 0,5:0,5; Andreas Jungwirth – Helmut Maier 0:1, Christian Hiefinger – Andreas Erhardsberger 0:1

Bildtext: Josef Heiduczek (links) war an Brett zwei gegen den Röhrnbacher Alexander Stadler gut vorbereitet und gewann. Auch Alexander Müller am Nachbarbrett verließ als Sieger das Brett (Foto: König)



+ + + Schachclub Rottal verliert Niederbayern-Derby + + +

3,0:5,0 gegen SV Deggendorf mit zwei Großmeistern/Zweite gewinnt 5,5:2,5 gegen DJK Schaibing

Pfarrkirchen/Eggenfelden (23.11.14/jk) - Klare Niederlage: Die Denksportler des Schachclub Rottal haben sich im Niederbayern-Derby der dritten Runde der Schach-Landesliga Süd eine 3,0:5,0-Niederlage gegen den SV Deggendorf eingefangen. Die Zweite gewann in der Niederbayernliga 5,5:2,5 gegen DJK Schaibing.

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Mit zwei Großmeistern an den ersten beiden Brettern der Deggendorfer war die Niederlage von der Papierform her für die heimischen Brettstrategen nicht gänzlich unerwartet. Mit optimaler Chancenverwertung wäre eine Unentschieden in greifbarer Nähe gewesen.

Ersatzmann Dr. Rainer Hartl (Brett 8) wurde mit den weißen Steinen auf dem falschen Fuß erwischt und willigte ohne Aussicht auf Vorteil in ein Salon-Remis ein (0,5:0,5). Hans Wagner (Brett 5) verspeiste einen vergifteten Bauern. Den kleinen Materialverlust konnte sein Gegner schnell wieder ausgleichen und behielt einen gewinnbringenden Entwicklungsvorsprung (0,5:1,5).

Patrick Bensch (Brett 4) opferte nach der Eröffnung einen Zentralbauern. Nach der Opferannahme konnte Bensch einen zum Matt führenden Zwischenzug anbringen (1,5:1,5).

Josef Ager (Brett 3) erreichte zwar eine aktive Stellung aus der Eröffnung, aber aufgrund eines Doppelbauers und einer Bauernmehrheit am Königsflügel war sein Gegenüber Petar Krstic (Elo 2329) immer etwas am Drücker. Diese Überlegenheit mündete in einem Mattangriff gegen den Rottaler (1,5:2,5). Alexander Müller unterliefen am zweiten Brett keine offensichtlichen Fehler, aber am Ende fruchtete die immense Erfahrung und Technik des Schachgroßmeisters Aleksander Delchev (Elo 2633). Letzterer vermochte kleineste positionelle Vorteile anzusammeln und zum Sieg zu verwerten (1,5:3,5).

Dank einer sauberen Positionspartie seitens von Klaus Schwarzmeier (Brett 6), die er mit einem kurzen Mattangriff krönen konnte, witterten die Rottaler noch einmal Morgenluft (2,5:

3,5). Leider konnte auch Martin Riediger (Brett 1) dem großmeisterlichen Pressing nicht standhalten. Ein Positionsfehler in Zeitnot reichte Schachgroßmeister Nikola Sedlak (Elo 2561) bereits, um Riedigers „Kartenhaus“ zum Einsturz zu bringen (2,5:4,5).

Ingo Walch (Brett 7) erreichte einen vorteilhaften Qualitätsgewinn (Turm gegen Springer und zwei Bauern). Durch einige Ungenauigkeiten schwammen ihm die Felle davon, und er musste sich mit einem Remis verdächtigen Turmendspiel mit Mehrbauern begnügen. Walchs Gegner

verteidigte sich exakt und nach genau 100(!) Zügen legten die Spieler friedlich „die Waffen“ nieder (3,0:5,0). Der SC Rottal 1 liegt nach diesem Rückschritt zusammen mit dem SV Röhrnbach auf dem geteilten 6.-7. Tabellenplatz. Beide Mannschaften haben exakt gleiche Anzahl von Mannschafts- und Brettpunkten und treten am 7. Dezember im CLG-Gebäude gegeneinander an. In Bestaufstellung sind die Röhrnbacher Schachfreunde zu favorisieren, aber die Rottaler werden sicher versuchen, sich für das 1,5:6,5-Debakel in der letzten Saison revanchieren.

Die zweite Mannschaft gewann gegen DJK Schaibing, das nur mit sechs Spielern angetreten war, mit 5,5:2,5: Klaus Wiedmann – Martin Heyne 0.5 - 0.5; Andreas Siemens – Martin Wimmer 1:0 kl., Norbert Frühauf – Erwin Küspert 1:0, Andreas Nöhbauer – Patrick Fodor 1:0 kl., Dr. Hans Eichinger – Josef Fenzl 0:1, Andreas Klinge – Lothar Leyerseder 0.5 : 0.5, Josef König – Avdullah Avdijaj 0.5: 0.5; Gerhard Angermeier – Albert Schneidhuber 1 – 0. Mit 3:3 Mannschaftspunkten und 12,5 Brettpunkten liegen die Rottaler an Platz 5.

Bildtext:
SC Rottal-Kapitän Patrick Bensch (Brett 4) setzte erfolgreich einen Matt führenden Zwischenzug, das Team verlor 3:5 gegen den SV Deggendorf.


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+ + + Denksportler punkten im Abstiegskampf gegen Mitbewerber + + +

Knapper 4,5:3,5-Erfolg bei Tarrasch München / Zweite verliert 3:5 gegen Passau/Dritte gewinnt 4,5:3,5 gegen JVA Straubing II

Pfarrkirchen/Eggenfelden (17.11.14/jk) - Mit einem knappen 4,5:3,5 Sieg beim SC Tarrasch München ist den Denksportlern des Schachclub Rottal in der zweiten Runde der Landesliga Süd ein wichtiger Sieg im Kampf um den Klassenerhalt gelungen. Die zweite Mannschaft verlor gegen SK Passau II in der Niederbayernliga mit 3:5, während das dritte Team sich mit einem 4,5:3,5 an die Spitze der Bezirksliga West setzte.

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Obwohl die Saison noch jung ist, laufen für die erste Garnitur des SC Rottal schon Endspiele: Tarrasch München ist ein wichtiger Mitbewerber beim Überleben der Landesliga-Saison. Josef Ager (Brett 4) konnte mit seinem zweiten Sieg seine bislang ausgezeichnete Form wieder unter Beweis stellen. Nachdem der Ausgang der Eröffnung eher leicht zum Nachteil Agers gereichte, konnte er nach Fehlern seines Gegners einen wichtigen Bauern erobern und die Initiative erlangen (1,0:0,0). Hans Wagner (Brett 6) spielte die Eröffnung sehr passiv, konnte jedoch mit einem Bauernopfer kurzfristig selbst aktiv werden. In der Folge stellten sich die stark postierten Schwerfiguren seines Gegners als entscheidender Faktor heraus (1,0:1,0).

Auch Alexander Müller konnte mit einem Sieg seine „weiße Weste“ am dritten Brett behalten, und legte eine tolle Angriffspartie hin. Kurz vor dem Matt musste sich sein Gegenüber geschlagen geben (2,0:1,0). Am achten Brett verlor Ingo Walchs eine Qualität für volle Kompensation in Form eines weit vorgerückten Freibauern und aktiven Figurenspiels. Kurz vor Ende der Zeitnot schlich sich noch ein Fehler ein, der eine Figur kostete (2,0:2,0).

Josef Heiduczek (Brett 2) eroberte zwei Figuren gegen Turm, musste sich jedoch einem sehr starken Angriff erwehren. Heiduczeks Verteidigung hielt lange, in Zeitnot unterlief der entscheidende Fehler (2,0:3,0). Viele Zuschauer vermuteten bereits einen sicheren Sieg von Martin Riediger (Brett 1) im Turmendspiel mit Mehrbauern. Umso überraschter waren alle Beteiligten, als Riediger schweren Herzens selbst das Unentschieden anbot. Tatsächlich handelte es sich um eine theoretische Remis-Endspielstellung (2,5:3,5). Klaus Schwarzmeier (Brett 7) hatte mit den weißen Steinen leichte positionelle Vorteile aus der Eröffnung. Durch die Annahme eines sehr interessanten Bauernopfers fand er sich später in einem nachteiligen Turmendspiel wieder. Da sein Gegner nicht energisch nachsetzte, konnte Schwarzmeier seine Endspielroutine ausspielen und die Partie drehen (3,5:3,5).

Patrick Bensch (Brett 5) rettete mit einem Partiegewinn den Mannschaftserfolg über die Ziellinie. Es war der Tag der Turmendspiele und auch Bensch erreichte eines mit Mehrbauern, den er zum Sieg verwerten konnte. Damit sicherte der Kapitän seiner Mannschaft den glücklichen, aber insgesamt gesehen sicherlich nicht unverdienten Sieg (4,5:3,5), der im Abstiegskampf gefühlt doppelt zählt. Damit steht der SC Rottal 1 zumindest bis zur nächsten Runde sogar auf dem zweiten Platz.

In der dritten Runde am 23. November werden die Deggendorfer Schachfreunde im CLG- Gebäude antreten. Wenn die niederbayerischen Nachbarn mit den äußerst starken Großmeistern Nikola Sedlak (ELo 2577) und Aleksander Delchev (ELo 2660) an den ersten Brettern kommen, müssen sich die Rottaler warm anziehen und eher an den hinteren Brettern ihr Glück versuchen.

Das zweite Team liegt nach einer 3:5-Niederlage gegen SK II Passau auf Platz 8 der Niederbayernliga. Reinhard Rund an Brett sechs holte einen vollen Punkt, Norbert Frühauf, Andreas Nöhbauer, Gerhard Angermeier und Harald Seelentag spielten unentschieden.

Die dritte Mannschaft hat mit einem 4:5:3,5 gegen JVA Straubing II in der Bezirksliga West mit 4:0 Punkten und 9,5 Brettpunkten die Tabellenführung übernommen. Gewonnen haben Josef Staller, Dr. Hans-Ulrich Rueß, Helmut Maier und Andreas Erhardsberger. Remis spielte Johann Merz.

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Hervorragend in Form: Josef Ager vom Schachclub Rottal holte bereits den zweiten Punkt aus zwei Runden in der Landesliga Süd.


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+ + + Schachclub Rottal-Team holt Blitz-Bronze + + +

Dominc Wisnet (SV Röhrnbach) gewinnt Rottaler Pokalturnier

Pfarrkirchen (03.11.14/jk) - Das erste Team des Schachclub Rottal hat bei den niederbayerischen Titelkämpfen im Blitzschach (5 Min. pro Partie und Spieler) in Regen den dritten Platz belegt. Alexander Müller, Klaus Schwarzmeier, Andreas Siemens und Josef Staller holten aus den 16 Begegnungen neun Siege und zwei Unentschieden. Nur Meister SV Röhrnbach und TV Geiselhöring waren in der Endabrechnung stärker. Alexander Müller und Klaus Schwarzmeier belegten in der Einzelwertung an den Brettern 1 und 2 jeweils den zweiten Platz.

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Endstand: 1. SV Röhrnbach 29:3 Mannschaftspunkte/49,5 Brettpunkte; 2. TV Geiselhöring 21:11, 41,5; 3. SC Rottal 20:12/40,0 (Alexander Müller 12,5/16; Klaus Schwarzmeier 11,5; Andreas Siemens 10,0; Josef Staller 6,0); 4. SK Passau 19:13/40,0; 5. Bayerwald Regen 19:13/36,5; 6. DJK-SV Schaibing 18:14/34,0; 7. SV Deggendorf 13:19/28,5; 8. SV Deggendorf II 4:28/11,5; 9. Bayerwald Regen II 1:31/6,5.
Dominic Wisnet (SV Röhrnbach) gewinnt Pokalturnier
Der Wanderpokal des SC Rottal e.V. ist in diesem Jahr an Dominic Wisnet vom SV Röhrnbach gegangen: Er besiegte im Finale Lokalmatador Alexander Müller und schrieb sich zum ersten Mal in die Siegerliste ein. Die beiden Finalisten hatten zuvor im Halbfinale Alexander Stadler (SV Röhrnbach) bzw. Andreas Siemens (SC Rottal) ausgeschaltet. In der Trostrunde des Pokalturniers, an dessen zwölfter Auflage 24 Spieler teilnahmen, sammelte FM Patrick Bensch (SC Rottal) die meisten Punkte und belegte damit den dritten Platz. Auf den Plätzen vier bis acht folgten punktgleich FM Martin Riediger (SC Rottal), Alexander Stadler (SV Röhrnbach), Johann Theiss (SK Landau-Dingolfing), Andreas Siemens und Sebastian Goller (beide SC Rottal).
Bildtext: Sieger beim Pokalturnier: (v. l.) Turnierorganisator Josef Staller, Pokalsieger Dominic Wisnet (SV Röhrnbach), Dritter FM Patrick Bensch und Zweiter Alexander Müller (beide SC Rottal) - (Foto: privat)


+ + + Souveränes Endspiel: Denksport-Youngster rettete den Tag + + +

SC Rottal spielt zum Landesliga-Saisonauftakt 4:4 gegen SK Freising / Zweite remisiert 4:4 gegen Landau/Dingolfing / Dritte gewinnt 5:3 gegen Ergolding II

Pfarrkirchen (20.10.14/jk) - Die Denksportler des Schachclub Rottal haben zum Saisonauftakt in der Landesliga Süd ein 4:4-Unentschieden erreicht. Die zweite Mannschaft remisierte in der Niederbayernliga ebenfalls, das dritte Team gewann in der Bezirksliga West mit 5:3 gegen Ergolding II.

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Für die erste Mannschaft hieß die Marschroute in der ersten Runde der Landesliga eigentlich, zwei Punkte zu holen. Das Vorhaben sah günstig aus, da der Mitkonkurrent im Abstiegskampf mit nur sieben Mann angereist war. Josef Heiduczek kam so am zweiten Brett zu einem kampflosen Punkt (1,0:0,0). Ingo Walch (Brett 8) einigte sich in einem etwa ausgeglichenen ruhigen Mittelspiel auf ein Remis (1,5:0,5). Patrick Bensch (Brett 5) wurde mit einer seltenen Nebenvariante in der sizilianischen Verteidigung konfrontiert. Nachdem er einen vorpreschenden Bauern eroberte, erhielt sein Gegner einen zu starken Mattangriff (1,5:1,5).

Josef Ager (Brett 4) erlangte aus der Eröffnung ein vorteilhaftes Mittelspiel. Aufgrund seines Springers erhielt er gegen einen „schlechten“ Läufer erheblichen Raumvorteil. Ager verwertete diese Vorgaben souverän (2,5:1,5). Am siebten Brett opferte Gerhard Spiesberger einen Bauern in der Eröffnung, erhielt dafür jedoch keine Kompensation (2,5:2,5).

Martin Riediger (Brett 1) hatte eigentlich keine größeren Probleme in der Eröffnung. Im Mittelspiel geriet er durch das originelle und positionell starke Spiel seines Gegners, FM Jiri Gregor, in die Defensive. Kurz vor der Zeitkontrolle ließ er einen sofort den Verlust bringenden Zwischenzug zu (2,5:3,5).

Hans Wagner (Brett 6) war immer etwas am Drücker, ohne jedoch einen konkreten Vorteil herauszukitzeln. Im Turmendspiel blieb ihm – trotz des nachteiligen Match-Zwischenstandes - nichts anderes übrig als in ein Unentschieden abzuwickeln (3,0:4,0).

Den Tag rettete Alexander Müller mit einer ausgezeichneten Partie an Brett drei gegen den Freisinger Fidemeister Christoph Zill. Dieser hatte in einem wilden Mittelspiel einen Springer geopfert. Der Rottaler Youngster konnte sich befreien und verwertete souverän das Endspiel mit einem Mehrläufer gegen zwei Bauern. (4,0:4,0).

In der nächsten Runde (9. November) wartet auswärts mit dem SC Tarrasch München ein weiterer vermeintlicher Mitaspirant um einen Abstiegsplatz auf. Allerdings haben die Münchner überraschenderweise mit einem Sieg gegen den SV Deggendorf – immerhin mit zwei Großmeistern bestückt - vorgelegt.

In der Niederbayernliga kam die zweite Mannschaft auf heimischen Brettern gegen den SK Landau-Dingolfing zu einem leistungsgerechten 4:4: Wolfgang Kücher – Johann Theiß 0,5:0,5, Dr. Rainer Hartl – Dr. Christoph Schultes 0,5:0,5; Klaus Wiedmann – Martin Christlmaier 0,5:0,5; Andreas Siemens – Alexander Hirtreiter 1:0, Norbert Frühauf – Kurz Hähnlein 0,5:0,5; Andreas Nöhbauer – Helmut Fuchsgruber 0:1, Dr. Hans Eichinger – Helmut Kurz 0:1, Sebastian Goller – Gottlieb Kutschera 1:0.

Erfolgreich verlief der Saisonauftakt für das dritte Rottaler Team. Es gewann mit 5,0:3,0 beim FC Ergolding II. Dr. Hermann Post, Konrad und Helmut Maier sowie Andreas Ehrhardsberger holten einen ganzen Punkt, Harald Seelentag und Cornelius Grigore-Nikolitsch remisierten mit ihren Brettkontrahenten.

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Rettete den Tag: Alexander Müller an Brett drei verwertete eine Mehrfigur gegen den Freisinger Fidemeister Christoph Zill. Foto: König



+ + + Saisonauftakt im Schach:
Kampf gegen das Matt in der Landesliga Süd + + +

Rottaler Denksportler starten ohne personelle Veränderung in die neue Saison/Großkampftag: Erstes und zweites Team spielen am Sonntag, 19.10.14, um 10 Uhr in Pfarrkirchen (CLG-Gebäude

Pfarrkirchen/Eggenfelden (14.10.14/jk) - Kampf um den Klassenerhalt: Die Denksportler des Schachclub Rottal stehen in der Landesliga Süd vor einer harten Saison. In der ersten Runde am kommenden Sonntag geht es gegen den SK Freising bereits ums Überleben.

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Nach Platz sechs in der letzten Landesliga-Saison hat sich laut Mannschaftsführer Patrick Bensch das Umfeld erheblich zu Lasten der Rottaler verändert. Aus den Regionalligen kommen Aufsteiger-Teams mit zahlreichen Titelträgern, aus der Oberliga spielstarke Absteiger. „Es geht nur um den Klassenerhalt“, beschreibt Bensch die Herausforderung.

Unverändert bleibt Fide-Meister Martin Riediger mit einer internationalen Wertungszahl Elo von 2256 das Brett Nummer eins der Rottaler. Mit sechs Unentschieden am Spitzenbrett sei er ein wirksames Bollwerk und immer für ein solides Ergebnis gut. An Brett zwei kommt Josef Heiduczek (Elo 2160) zum Einsatz. Nachwuchstalent Alexander Müller (Elo 2083) erhält die Chance auf Brett drei. Er soll laut Bensch mit den Gegnern wachsen. Mit Josef Ager (Elo 2125), Gastspieler des österreichischen Nachbarvereins Ranshofen, sitzt ein Routinier an Brett vier. In der Pfarrkirchner Stamm-Acht sind weiters vertreten: Fide-Meister Patrick Bensch (2204), Hans Wagner (2183), Gerhard Spiesberger (2093) und Ingo Walch (2109).

Die zweite Mannschaft tritt in der Niederbayernliga an die Bretter, Ziel obere Tabellenhälfte. Das Heimoktett setzt sich zusammen aus: Wolfgang Kücher, Dr. Rainer Hartl, Klaus Wiedmann, Andreas Siemens, Norbert Frühauf, Andreas Nöhbauer, Dr. Hans Eichinger und Sebastian Goller. Erster Gegner ist am Sonntag SK Landau/Dingolfing.

Der Großkampftag zum Saisonauftakt beginnt am kommenden Sonntag, 19.10.14, um 10 Uhr im CLG-Gebäude (2. Stock), Rennbahnstraße 7, in Pfarrkirchen. Zuschauer sind willkommen.

Die dritte Mannschaft tritt in der Bezirksliga West auswärts beim FC Ergolding 2 an. Das Team soll sich ebenfalls nach oben orientieren.

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Rottaler Bollwerk an Brett 1: Martin Riediger (rechts) hielt gegen stärkere Gegner locker mit, wie beim Remis gegen IM Zbigniew Ksieski (SK Germering).
Foto: König


+ + + „Schwere Saison steht bevor“+ + +

Schachclub Rottal zog Bilanz / Patrick Bensch wurde Vereinsmeister im Turnierschach/Andreas Siemens gewann Blitz-Wettbewerb

Pfarrkirchen/Eggenfelden (20.06.14/jk) - Patrick Bensch (Turnierschach) und Andreas Siemens (Blitzschach) heißen die Meister des Schachclubs Rottal in den internen Wettkämpfen, die im Rahmen der Jahreshauptversammlung in den Eggenfeldner Bacchusstub´n geehrt wurden.

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Fidemeister Patrick Bensch beherrschte die Vereinsmeisterschaft im Turnierschach klar: Mit 7,0 Punkten aus neun Partien gelang im der Erfolg. Auf den Plätzen folgten Hans Wagner mit 6,0 Punkten (38,5 Feinwertungspunkten) und Klaus Wiedmann mit 6,0 und 35,5 Punkten. Das aktivste Turnier spielte Josef Staller auf Rang vier, der von der DWZ-Wertung den höchsten Sprung machte. 15 Spieler nahmen teil.

Das Blitzturnier gewann Andreas Siemens mit 6,5 Punkten aus neun Partien (27,25 Feinwertungspunkten) vor Patrick Bensch mit 6,5 (27,0). Auf Platz drei folgte Andreas Nöhbauer mit 5,5 Punkten. Auf den Plätzen 4-6 rangierten Klaus Wiedmann (5,0/18,75), Martin Riediger 5,0/17,75 und Hans Wagner (5,0/17,25); 7. Dr. Hans Eichinger 4,5; 8. Alois Höchtl 3,0; 9. Josef Staller 2,0/8,75 und 10. Josef König 2,0/8,5.

Das Aushängeschild des Rottaler Schachclubs gelang es alles in Allem zufriedenstellend die Saison zu beenden. Die erste Mannschaft kam in der Landesliga Süd mit einem ausgeglichenen Punktekonto auf den sechsten Platz. Nach einem guten Start, einer längeren Durststrecke blieb das Ende versöhnlich. „Ein schwere Saison steht bevor“, weiß Vereinspräsident Patrick Bensch. Zwei Absteiger aus der Oberliga und zwei ehrgeizige Aufsteiger aus den Landesligen werden die Spielstärke in der Liga erneut steigern und damit auch der Überlebenskampf um den Klassenerhalt. Ebenfalls im Mittelfeld platziert waren die zweite Mannschaft in der Niederbayernliga und die dritte Mannschaft in der Bezirksliga West. Die vierte Mannschaft war wegen Reservecharakters sehr von personellen Ausfällen zugunsten der vorderen Mannschaften geprägt. Der Spielbetrieb mit vier Mannschaften sei nur schwierig zu koordinieren, so Patrick Bensch. Deshalb werde noch überlegt, in der kommenden Saison 2014/15 ein viertes Team zu melden.

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Siegerehrung für die Meister der Saison 2013/2014: Patrick Bensch (sitzend) ist Vereinsmeister im Turnierschach, Andreas Siemens (rechts) gewann das Blitzturnier, Hans Wagner (l.) und Klaus Wiedmann landeten auf den Plätzen zwei und drei.
Foto: König





+ + + Versöhnliches Saisonende für Schachclub Rottal + + +

5,5:2,5-Erfolg gegen SK Freising sichert Klassenerhalt in der Landesliga Süd/Gerhard Spiesberger als einziger über 50 Prozent

Pfarrkirchen (24.04.14/jk) - Der Schachclub Rottal hat mit einem 5,5:2,5-Erfolg gegen den SK Freising in der letzten Runde der Landesliga Süd den sechsten Platz gefestigt. Durch einen 6,5:1,5-Sieg über den TSV Aidenbach behauptete SC Rottal II den fünften Platz in der Niederbayernliga.

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Die erste Mannschaft des SC Rottal musste in der neunten Runde gegen die Gäste vom SK Freising gewinnen, um aus eigener Kraft den Klassenerhalt zu schaffen. Das gelang in Bestaufstellung überzeugend mit einem nie gefährdeten Sieg. Hans Wagner (Brett 6) und sein Gegner verabschiedeten sich frühzeitig und friedlich in den „Schach-Feierabend“ (0,5:0,5).

Josef Ager (Brett 4) musste in der Eröffnung ein positionelles Zugeständnis in Form eines isolierten Doppelbauerns eingehen. Er machte aus der Not eine Tugend und brachte ein interessantes Turmopfer. Nach beiderseitigen Fehlern gaben die Kontrahenten ein ausgeglichenes Turmendspiel remis (1,0:1,0).

Patrick Bensch (Brett 5) erreichte schnell eine bessere Stellung. Durch das Einstellen der Qualität verkürzte sein Gegner die Leidenszeit (2,0:1,0). Vom Kampfverlauf ähnlich war die Partie von Alexander Müller an Brett 3. Mit den schwarzen Steinen konnte er in der sizilianischen Verteidigung einen zentralen Bauernvorstoß durchsetzen, der zum Bauerngewinn führte. Das resultierende Endspiel gewann Müller mühelos (3,0:1,0).

Gerhard Spiesberger (Brett 8) und sein Gegner lieferten sich ein inhaltsreiches Duell, wobei ersterer immer etwas die Oberhand hatte. Nach der Zeitkontrolle gelang es Spiesberger zum Angriff mit den Schwerfiguren überzugehen wonach er entscheidend eine Figur eroberte (4,0:1,0).

Martin Riediger (Brett 1) spielte die sehr solide slawische Verteidigung des Damengambits und hatte keine Schwierigkeiten. Im Bestreben das Remis im Leichtfiguren-Endspiel zu forcieren, machte er einen unvorsichtigen Bauernzug, der bei richtiger Handhabung durch Riedigers Gegner den Kampf ums Unentschieden deutlich erschwert hätte (4,5:1,5).

Josef Heiduczek (Brett 2) tischte seinem Gegner eine aggressivere Variante der ansonsten als harmlos geltenden französischen Abtausch-Variante auf. Trotz kleiner Vorteile ließen sich diese nicht in einen Sieg ummünzen (5,0:2,0).

Klaus Schwarzmeier (Brett 7) konnte nach langem Ringen einen Mehrbauern verbuchen und in ein gewonnenes Damenendspiel überleiten. Aufgrund seiner geringen Restbedenkzeit zog Schwarzmeier jedoch die Reißleine und willigte in ein Remis ein (5,5:2,5).

Mit diesem Mannschaftssieg rückten die Rottaler auf den sechsten Platz vor – lockerer Klassenerhalt. „Wir können mit der Saison zufrieden sein“, bilanzierte Mannschaftskapitän Patrick Bensch. Nicht immer konnten die Rottaler in Bestaufstellung antreten, während die Gegner mit namhaften Titelträgern antraten.

Hervorzuheben ist das Resultat von 5,0 Punkten aus acht Partien von Gerhard Spiesberger, der als einziger die 50 Prozent-Marke überschritt. Nachwuchshoffnung Alexander Müller führte sich mit vier Punkten aus acht Partien gut in der ersten Garnitur ein. Ebenfalls auf 50 Prozent der Punkte kamen Josef Heiduczek (3 Punkte / 6 Partien) und Josef Ager (2,5/5).

Bei den Einzelergebnissen gibt es für die meisten Spieler sicher Luft nach oben: Martin Riediger (3,0/9), Josef Heiduczek (3,0/6), Alexander Müller (3,5/7), Josef Ager (2,5/5), Patrick Bensch (3,0/8), Hans Wagner (4,0/9), Klaus Schwarzmeier (2,5/6), Gerhard Spiesberger (5,0/8), Ingo Walch (2,5/7), Wolfgang Kücher (0,5/1), Wolfgang Hackbarth (0,5/1), Rainer Hartl (0,5/1), Andreas Siemens (0,0/2), Andreas Nöhbauer (1,0/2).
Niederbayernliga: Durch einen 6,5:1,5-Sieg über den TSV Aidenbach hat der SC Rottal II den fünften Platz in der Niederbayernliga behauptet. Wolfgang Söder gelang mit sechs Punkten aus sechs Partien ein sensationelles Einzelergebnis, das in der Vereinsgeschichte seinesgleichen sucht und mit einem hohen DWZ-Zugewinn belohnt werden wird. Mit einem Plus schlossen auch Mannschaftsführer Klaus Wiedmann (5/9), Andreas Nöhbauer (4,5/7), Gerhard Angermeier (2/3), Sebastian Goller und Reinhard Rund (beide 2/2) die Saison ab.

Josef Ager Co-Sieger
Beim Albert-Huber-Gedenkturnier in Braunau gelang gleich zwei Spielern des SC Rottal der Sprung auf das Siegertreppchen. Josef "Peppi" Ager holte genau so viele Punkte wie Turniersieger Juro Ljubic (SV Schwarzach) und musste diesem nur aufgrund schlechterer Wertung die Siegestrophäe überlassen. Alexander Müller gewann mit einem halben Punkt weniger die Bronzemedaille. Wolfgang Kücher platzierte sich mit 4,5 Punkten als Zehnter ebenfalls im Vorderfeld. Ein positives Ergebnis erreichte auch Wolfgang Söder mit vier Punkten (Platz 28). Insgesamt 67 Spieler nahmen an der Gedenkveranstaltung für den langjährigen Kassier des WSV ATSV Ranshofen teil, der im November letzten Jahres verstorben war.

Bildtext: Bester und einziger Spieler über 50 Prozent: Gerhard Spiesberger (Foto: König)

Bildtext: Co-Sieger beim Albert-Huber-Gedenkturnier: Josef Ager vom Schachclub Rottal. (Foto: König)




+ + + Göggingen spielt Papierform am Brett gnadenlos aus + + +

Schachclub Rottal verliert 1,5:6,5 beim Landesliga-Tabellenführer/2,5:5,5-Niederlage der Zweiten gegen Passau II

Pfarrkirchen (16.03.14/jk) - (jk) Keine Chance gegen Großmeister-Truppe: Die Denksportler des Schachclub Rottal kamen in der achten Runde der Landesliga Süd beim Tabellenführer SK 1908 Göggingen mit 1,5:6,5 unter die Räder. Die zweite Mannschaft verlor in der Niederbayernliga mit 2,5:5,5 gegen Passau II.

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Schon aufgrund der deutlichen Ratingüberlegenheit des dominanten Tabellenführers an den vorderen vier Brettern war die Niederlage nicht unerwartet. Dabei fing alles noch ganz gut an. Am Spitzenbrett tappte Martin Riediger gegen Großmeister Petar Arnaudov in eine mehrzügige vorbereitete Variante. Riediger agierte unbeirrt und solide. Arnaudov bot selbst das Remis in ausgeglichener Endspielstellung (0,5:0,5).

Alexander Müller hatte es am zweiten Brett mit einem „schweren Kaliber“ in Form des Internationalen Meister Ivan Hausner zu tun. Letzterer konnte nach Eröffnungsvorteilen Müller im Läuferendspiel niederringen (0,5:1,5). Ingo Walch (Brett 8) konnte die Dame plus zwei Bauern für den Preis von drei Figuren erobern. Allerdings waren die Leichtfiguren viel aktiver und nach einem übereilten Bauernvorstoß Walchs konnte sein Gegner einen mühelosen Angriff inszenieren (0,5:2,5).

In einem sehr turbulenten und komplizierten Mittelspiel verlor Josef Ager (Brett 3) einen Bauern. Nach dem Abtausch des letzten Turmpaares hatte Agers Gegner einen Freibauern mehr im Leichtfigurenendspiel (0,5:3,5). Hans Wagners (Brett 5) Position nach der Eröffnung erschien aussichtsreich. In der Folge übersah er jedoch ein sehr starkes Qualitätsopfer seines Gegners. Letzterer konnte nicht nur umgehend selbst wieder die Qualität erobern, sondern es wurden sämtliche Bauern in Wagners Stellung schwach (0,5:4,5).

Patrick Benschs (Brett 3) akzeptierte ein Bauernopfer seines Gegners wodurch letzterer überwältigende Kompensation erhielt, die im weiteren Verlauf kaum einzudämmen war (0,5:5,5).

Klaus Schwarzmeiers (Brett 6) verteidigte sich aufmerksam gegen die Angriffsversuche seines Kontrahenten und konnte dann selbst zum Gegenangriff übergehen, der ihm einen Mehrbauern einbrachte. Zur Verwertung dessen kam es jedoch nicht mehr, da Schwarzmeier die Bedenkzeit überschritt (0,5:6,5).

Gerhard Spiesberger (Brett 7) holte gegen Fidemeister Werner Müller den einzigen ganzen Punkt. Die Partie verlief sehr lange ausgeglichen, aber im Doppelspringerendspiel konnte Spiesberger seine gute Technik ausspielen und letztlich seinen Gegner überspielen (1,5:6,5).

Damit liegen die Rottaler vor der letzten Runde auf Platz sieben und müssen in der letzten Runde gegen den Tabellensechsten SK Freising zuhause noch einmal strampeln. Eine Niederlage könnte bei einem Sieg des unteren Tabellennachbars Krumbach zu einem Abrutschen auf den „gefährlichen“ achten Platz führen. Das Saisonfinale findet am 6. April im CLG Gebäude statt.

Die zweite Mannschaft liegt nach einem 2,5: 5,5 gegen SK Passau II mit 8:8 Mannschaftspunkten auf dem fünften Platz der Niederbayernliga: Dr. Rainer Hartl - Richard Holzer 0:1, Norbert Frühauf – Gehard Heyne 0:1, Klaus Wiedmann – Roland Schneider 0:1, Andreas Siemens – Dr. Apard Geller 0:1, Andreas Nöhbauer – Bernhard Stark½:½, Wolfgang Söder – Wilfried Kuran 1:0, Andreas Klinge – Hubert Beutel 0:1, Gerhard Angermeier – Josef Zboril 1:0.

Bildtext: Gerhard Spiesberger an Brett 7 der Rottaler Landesliga-Schachmannschaft holte als einziger einen Sieg (Foto: König)



+ + + Rottaler kassierten 1,5:6,5-Klatsche am Schachbrett + + +

Keine Chance gegen Unterhaching in der Landesliga Süd/Zweite erreichte Remis gegen Geiselhöring in der Niederbayernliga

Pfarrkirchen (02.03.14/jk) - Der Schachclub Rottal hat in der siebten Runde der Landesliga Süd gegen die Gäste aus Unterhaching eine 1,5:6,5-Klatsche kassiert. Die Zweite erreichte in der Niederbayernliga ein 4:4-Unentschieden in Geiselhöring.

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Aus der erwarteten Begegnung auf Augenhöhe wurde es für die heimischen Brettstrategen nichts. Als Josef Ager (Brett 3) sehr schnell eine Qualität und wenig später eine Figur mehr hatte und damit leicht siegte, deutete noch alles auf einen erfolgreichen Nachmittag hin (1,0:0,0). Gerhard Spiesberger, dem Matchwinner vom Ingolstadt-Kampf (Brett 7) unterlief ein für ihn nicht charakteristischer Lapsus, als er ein typisches Läuferopfer auf h7 zuließ. Sein Gegner erhielt neben einem Bauern zudem einen Königsangriff, der sich wie von selbst spielte (1,0:1,0).

Hans Wagner (Brett 5) hatte eine scheinbar bequeme Stellung in „seiner“ sizilianischen Verteidigung. Ein angedachter Damentausch im Mittelspiel erwies sich als fehlerhaft, da sein Gegner dem aus dem Weg gehen konnte und seinerseits ein starkes entscheidendes Damenmanöver ausführte (1,0:2,0). Auch Martin Riediger (Brett 1) hatte wenig Freude mit den schwarzen Steinen. Nachdem er einen zentral postierten Läufer nicht zum Abtausch zwang, entpuppte sich dieser als entscheidende Spielfigur (1,0:3,0).

Klaus Schwarzmeiers (Brett 6) Gegner tauschte seine Dame gegen drei Leichtfiguren und konnte in der Folge alle Figuren gut postieren und eine Festung errichten. Schwarzmeier versuchte am Damenflügel aktiv zu werden, wonach es seinem Gegenüber gelang, das Zentrum auszuhebeln. In der Folge erwies sich die Aktivität der Leichtfiguren als überwältigend (1,0:4,0).

An Brett 2 hatte Alexander Müller keine Mühe die Partie ausgeglichen zu halten. Sein Gegner probierte noch einige Zeit vergebens etwas Greifbares zu erreichen (1,5:4,5). Ingo Walch (Brett 8) hatte eine turbulente Partie, in deren Verlauf sein Gegner einen weit vorgerückten Freibauern bilden konnte. Für diesen Trumpf musste Walch eine Figur opfern (1,5:5,5). Patrick Bensch (Brett 3) übersah bereits in der Eröffnung einen Doppelangriff der zum Bauernverlust und Damentausch führte. Obwohl sich Bensch noch lange und zäh verteidigte, blieb die Niederlage unvermeidbar (1,5:6,5).

Diese deutliche Niederlage gegen den Tabellennachbarn hatte Mannschaftsführer Patrick Bensch nicht auf der Rechnung. Mit 7:7-Punkten liegen die Rottaler auf Platz 6. Wenig Hoffnung bietet beim Ausblick der nächste Spieltag, wenn die Rottaler in Göggingen antreten müssen. Beim verlustpunktfreien und dominant aufspielenden Tabellenführer sei eher „Schadensbegrenzung“ angesagt, so Bensch. Die Gögginger seien mit vier Punkten Vorsprung vor den Verfolgern schon so gut wie aufgestiegen, so dass ihnen im Zweifelsfall ein Remis im Match reichen würde.

Die zweite Mannschaft liegt nach einem 4:4 gegen Geiselhöring in der siebten Runde mit 8:6-Punkten auf dem vierten Platz.

TV Geiselhöring – SC Rottal II 4:4 (Lutz Kampmann – Wolfgang Kücher ½:½,Michael Popp – Jürgen Bichlmeier 1:0 kl., Werner Schubert – Norbert Frühauf ½:½, Erich Kreilinger – Klaus Wiedmann ½:½, Steffen Woitylak – Andreas Siemens ½:½, Bernhard Zinner – Andreas Nöhbauer ½:½, Johann Niedermeier – Wolfgang Söder 0:1, Erich Gabler – Andreas Klinge ½:½.

Die dritte Garnitur kam in der Bezirksliga West gegen den SV Aham zu einem 4:4 und schloss die Saison als Dritter ab. Topscorer ist Mannschaftsführer Josef Staller, der in sieben Einsätzen viermal siegte und einmal remisierte. Thomas Danner erspielte in sieben Einsätzen 3,5 Punkte. Ebenfalls 50 % der Punkte erzielte Konrad Maier in fünf Spielen.

SV Aham – SC Rottal III 4:4: Guiseppe – Valenza – Reinhard Rund½:½, Hans Lichtmannecker – Josef Staller 0:1, Andreas Haider – Cornelius Grigore-Nikolitsch 0:1, Oliver Wöstmann – Helmut Maier ½:½, Bernd Poppe – Dr. Hans-Ulrich Rueß 1:0, Dumitru Tirnovan – Harald Seelentag 0:1, Siegfried Schmidt – Paul Schirra 1:0, Hans Meier – Thomas Danner 1:0.

Die vierte Mannschaft 2 blieb auch in der Schlussrunde der Kreisliga Ost ohne Punktgewinn. Gegen den SC Sonnen II spielte lediglich Oliver Jungsberger unentschieden, alle anderen Partien gingen verloren. Johannes Schuster erreichte mit drei Punkten aus fünf Partien ein positives Ergebnis. Dr. Hans-Ulrich Rueß holte in drei Einsätzen am ersten Brett 1,5 Punkte.

SC Rottal IV – SC Sonnen II 0,5:5,5: Johann Merz – Dieter Angerer 0:1, Markus Brunwieser – Lukas Angerer 0:1, Oliver Jungsberger – Wolfgang Hauer ½:½, Michael Haslinger – Rudolf Raab 0:1, Johannes Schuster – Simon Staudinger 0:1, Jonas Dietrich – Alina Angerer 0:1.




+ + + Rottaler Denksportler knackten den Ingolstädter König + + +

5,0:3,0-Erfolg in der Landesliga Süd/Zweite schlägt Landshut II mit 6,5:1,5

Pfarrkirchen (09.02-14/jk) Die Denksportler des Schachclub Rottal haben in der sechsten Runde der Landesliga Süd den Tabellendritten SK Ingolstadt mit 5,0:3,0 bezwungen. Die zweite Mannschaft ließ in der Niederbayernliga dem SK Landshut II mit 6,5:1,5 keine Chance.

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SC-Rottal-Spitzenmann Martin Riediger ließ nichts anbrennen und einigte sich mit dem Internationalen Meister Alexander Maier im ausgeglichenen Endspiel auf eine Punkteteilung (0,5:0,5). Rainer Hartl, normalerweise das Spitzenbrett der zweiten Mannschaft, sprang diesmal für die erste Mannschaft ein. Er verteidigte sich mit einer soliden Variante des abgelehnten Damengambits. Nachdem er die Eröffnungsprobleme gemeistert hatte, einigte er sich auf Remis (1,0:1,0).

Ingo Walch (Brett 7) lief seinem Gegner sozusagen ins Messer. In einer mehrzügig vorbereiteten Variante der Grünfeldindischen Verteidigung verlor Walch nach einem positionellen Qualitätsopfer des Gegners den Faden und musste sich bald geschlagen geben (1,0:2,0). Josef Ager hatte mit einem Minusbauern zu kämpfen, es gelang aber ausreichend Gegenspiel zu erzeugen und die Partie in den Remishafen zu steuern (1,5:2,5).

Patrick Bensch (Brett 3) eroberte eine Qualität für einen Bauern und konnte nach einigen Verwicklungen den vollen Punkt einheimsen (2,5:2,5). Klaus Schwarzmeier hatte eine recht verzwickte Partie, die er mit einem starken Qualitätsopfer seinerseits siegreich gestalten konnte (3,5:2,5).

Obwohl Hans Wagner (Brett 4) einen Mehrbauern im Turmendspiel verzeichnen konnte, war aufgrund der aktiven Stellung des gegnerischen Königs und Turms kein Fortschritt zu erzielen (4,0:3,0). Matchwinner war, wie schon öfters Gerhard Spiesberger (Brett 6), obwohl seine Stellung nach der Eröffnung nicht vertrauenswürdig aussah. In einem komplizierten Mittelspiel gelang es Spiesberger, die gegnerische Königsstellung zu knacken. Das anschließende Damenendspiel mit zwei Mehrbauern war nur noch eine Sache der Technik, die Spiesberger vollendet demonstrierte.

Mit dem unerwarteten Erfolg gegen Ingolstadt entspannt sich die Lage der Rottaler Denksportler deutlich. Mannschaftskapitän Patrick Bensch rechnet damit, dass mit einem Punkt aus den verbleibenden drei Kämpfen der Klassenerhalt in trockenen Tüchern sein dürfte. Vielleicht gelingt dies bereits am 23. Februar (im CLG-Gebäude) gegen die erste Mannschaft des Schachclubs Unterhaching. Die Begegnung verspricht spannend zu werden, da beide Mannschaften in dieser Saison ziemlich genau auf Augenhöhe spielen.

Die zweite Mannschaft hat in der Niederbayernliga im Kampf der Reserven Landshut mit 6,5:1,5 geschlagen und steht in der Tabelle mit 7:5-Punkten auf Rang 5.

SC Rottal II – SK Landshut II 6,5:1,5: Norbert Frühauf – Ivan Zahov ½:½, Klaus Wiedmann – Andreas Strangmüller 1:0, Andreas Siemens – Johannes Sadlo ½:½, Andreas Nöhbauer – Herbert Schuster 1:0, Dr. Hans Eichinger – Enno Uhl 1:0, Wolfgang Söder – Philipp Sadlo 1:0, Wolfgang Wächter – Johann Vogl ½:½, Dr. Hermann Post – Gerald Gerlich 1:0 kl.

In der Bezirksliga West hat der SC Rottal III den FC Ergolding II mit 5:3 besiegt und liegt mit 7:5-Punkten auf Rang drei. SC Rottal III – FC Ergolding II 5:3 (Josef Staller – Henrik Fesl 1:0, Cornelius Grigore-Nikolitsch – Günter Zorn 0:1, Helmut Maier – Rafael Sowka 1:0, Dr. Hans-Ulrich Rueß – Christoph Fronhöfer 1:0, Harald Seelentag – Daniel Lichtmannecker ½:½, Konrad Maier – Sebastian Astner½:½, Paul Schirra – Maria Kühne ½:½, Thomas Danner – Patrick Sowka ½:½.

Kreisliga Ost: TSV Aidenbach II – SC Rottal IV 4,5:1,5: (Marco Hermann – Bernd Aster 1:0 kl., Erhard Pilz – Johann Merz ½:½,Manfred Matzelsberger – Markus Brunwieser 1:0, Jakob Leberfinger – Oliver Jungsberger 1:0, Armin Stocker – Michael Haslinger 1:0, Rudolf Stubner – Johannes Schuster 0:1. Die Rottaler liegen mit 0:12-Punkten auf Rang 8.



+ + + Druckvolles Spiel am Schachbrett nicht belohnt + + +

Landesliga: Knappe 3,5:4,5-Niederlage gegen Weilheim / Zweite gewinnt mit 5,5:2,5 gegen SC Straubing in der Niederbayernliga

Pfarrkirchen (19.01.14/jk) - Die Denksportler des Schachclub Rottal haben in der fünften Runde der Landesliga Süd unglücklich gegen Titelaspiranten SK Weilheim mit 3,5:4,5 verloren. Das zweite Team in der Niederbayernliga gewann mit 5,5:2,5 gegen SC Straubing.

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Die Rottaler waren in der Landesliga-Begegnung gegen Weilheim stark am Drücker, dennoch ging die Partie knapp verloren. Klaus Schwarzmeier (Brett 5) wurde mit einer unkonventionellen aggressiven Eröffnungsvariante konfrontiert. Beim Versuch den Druck abzuschütteln, übersah Schwarzmeier bei einer Tauschabwicklung den Zwischenzug seines Gegners, was eine Figur und damit die Partie kostete (0,0:1,0).

Daraufhin folgten Remis-Angebote und Annahmen: Am achten Brett einigten sich Wolfgang Hackbarth und sein junger Gegner auf ein Unentschieden 0,5:1,5). Ingo Walch (Brett 6) konnte der "Versuchung" in etwas ausgeglichener Stellung nicht widerstehen (1,0:2,0). Bei Gerhard Spiesberger war in der Französisch-Abtauschvariante nicht mehr viel geboten (1,5:2,5).

Die Partie des Tages lieferte Josef Heiduczek, der mit den weißen Steinen seinen starken Gegner Fidemeister Ludwig Deglmann an die Wand spielte. Heiduczek opferte einen Springer und anstelle später "natürlich" eine Qualität zurück zu erobern hielt er den Druck aufrecht und erhielt sehr starken Angriff. Als sich der Rauch verflogen hatte verblieben Heiduczek mit zwei Mehrbauern im Doppelturmendspiel, die er technisch einwandfrei umsetzte (2,5:2,5).

Die verbliebenen drei Partien waren allesamt Verteidigungsschlachten seitens der Rottaler und es ging letztlich nur um die Frage, ob Unentschieden möglich sind oder nicht. Nachdem sein Gegner die Dame gegen Turm und Figur geopfert hatte und dafür sehr starke Kompensation verbuchen konnte, erkannte Hans Wagner (Brett 4) die „praktische“ Lage und opferte seine Dame im Gegenzug zurück. Im resultierenden Turmendspiel hatte Wagner zwar einen Bauern weniger, aber mit aufmerksamer Verteidigung erreichte er das Unentschieden (3,0:3,0).

Am Spitzenbrett konnte Martin Riediger gegen den Internationalen Meister Bernhard Bayer lange Zeit gefährliche Klippen umschiffen. In der Zeitnotphase unterlief ihm jedoch ein großer Fehler der den Positionsvorteil entscheidend werden ließ (3,0:4,0). Wäre der Kampf unentschieden geendet wäre Mannschaftskapitän Patrick Bensch (Brett 3) mit seiner bravourösen Verteidigungsleistung wohl der zweite Held des Tages gewesen. Im Turmendspiel mit einem Minusbauern, das viele Zuschauer als verloren oder schwierig einschätzten, kamen Bensch seine vorzüglichen Endspielkenntnisse zugute und er erreichte das Remis (3,0:4,0).

Nach dieser Niederlage bleibt der Schachclub Rottal auf einem stabilen sechsten Platz. Am 9. Februar tritt die Mannschaft beim Tabellendritten in Ingolstadt an.

Zweite gewinnt in Straubing
Durch den überraschend klaren Erfolg in der fünften Runde belegt SC Rottal II in der Niederbayernliga den fünften Platz mit 5:5 Mannschaftspunkten.

SC Straubing – SC Rottal II 2,5:5,5: Walter Huwa – Dr. Rainer Hartl ½:½, Wolfgang Ströher – Klaus Wiedmann½:½, Robert Griesbeck – Andreas Siemens 0:1, Markus Grimm – Andreas Nöhbauer ½:½, David Swierzy – Dr. Hans Eichinger ½:½, Stefan Grimm – Andreas Klinge½:½, Christian Reich – Sebastian Goller 0:1, Dr. Marinko Jurasic – Gerhard Angermeier 0:1.

Bezirksliga West: SK Landau-Dingolfing II – SC Rottal III 5:3: Dietmar Weidlich – Wolfgang Söder 0:1, Gottlieb Kutschera – Josef Staller ½:½, Felix Durmaier – Wolfgang Wächter 0:1, Manuel Albrecht – Cornelius Grigore-Nikolitsch 1:0, Florian Huber – Dr. Hermann Post 1:0, Niklas Rohne – Dr. Hans-Ulrich Rueß 1:0, Karl-Heinz Krause – Harald Seelentag ½:½,Fabian Reidl – Thomas Danner 1:0.

Mit 5:5 Mannschaftspunkten belegt die „Dritte“ ebenfalls Platz 5.

Kreisliga Ost: SC Rottal IV – Spgm. Regen/Viechtach II 2:4: Paul Schirra – Erhard Bauernfeind 0:1, Markus Brunwieser – Heinrich Lerch ½:½, Oliver Jungsberger – Jonas Kopp ½:½, Michael Haslinger – Peter Görl ½:½, Erik Bauer – Helmut Mühlbauer ½:½, Jonas Dietrich – Daniel Dolesik 0:1.Mit 0:10 Mannschaftspunkten liegt SC Rottal IV auf Platz 8.



+ + + Deutliche 1,5:6,5-Klatsche für Denksportler + + +

SC Rottal verliert in der Landesliga Süd gegen Niederbayern-Rivalen Röhrnbach/Zweite verliert in der Niederbayernliga mit 3:5 gegen Ergolding

Pfarrkirchen (24.11.13/jk) - (jk) Ersatzgeschwächt haben die Denksportler des Schachclub Rottal in der dritten Runde der Landesliga Süd nur an Erfahrung gewonnen: Gegen den Niederbayern-Rivalen SC Röhrnbach fuhren sie eine deutliche 1,5:6,5-Klatsche ein. Die Zweite verlor in der Niederbayernliga mit 3:5 gegen den FC Ergolding.

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Einziger Partiegewinner des Tages war Alexander Müller, der seinen ersten Sieg bei einem Landesliga-Einsatz an Brett drei holte. Nach Bauernverlust in der Eröffnung versuchte sein Gegner, einen Königsflügelangriff zu inszenieren und Gegenspiel zu erlangen. Müller war jedoch schneller beim gegnerischen König und erzwang die Aufgabe (1,0:0,0).

Als Hans Wagner (Brett 5) nach einem übereilten Angriffsversuch in wenigen Zügen scheiterte (1,0:1,0) wurde klar, dass - die verbliebenen Partien betrachtend – mit viel Glück maximal ein Unentschieden zu erreichen war.

Ingo Walch (Brett 7) hatte mit einem besseren Springer gegenüber einem schlechten gegnerischen Läufer zumindest optische Vorteile. Durch einen optimistischen, jedoch schwächenden Bauernzug lockerte Walch seine Königsstellung zu sehr auf und sein Gegner nutzte die schwachen Felder um entscheidend einzudringen (1,0:2,0). Auch Gerhard Spiesberger (Brett 6) kam diesmal auf keinen grünen Zweig und musste nach dem Verlust zweier Bauern aufgeben (1,0:3,0).

Ereignislos verlief dagegen die Partie am ersten Brett zwischen dem internationalen Meister Peter Schmidt und Martin Riediger. Nach einer soliden, aber harmlosen Eröffnungsvariante strebte Riediger mit den weißen Steinen nur danach die Stellung im Gleichgewicht zu halten (1,5:3,5).

Wieder einmal eine sehr scharfe und unklare „sizilianische“ Partie brachte Josef Heiduczek aufs Brett (Nr. 2), in der er Vorteile besaß. Der junge Fidemeister Jan Havlik behielt den Überblick und konnte nach Zeitnotfehlern von Heiduczek sogar die Partie noch für sich entscheiden (1,5:4,5). Patrick Bensch (Brett 4) hatte aus der Eröffnung heraus eine bequeme Stellung, wurde jedoch in der Folge von seinem Gegner überspielt (1,5:5,5).

Da Andreas Siemens (Brett 8) bereits in der Eröffnung eine Figur gegen lediglich zwei Bauern geben musste, schien es als, ob diese Partie besonders schnell enden würde. Durch beharrliche und zähe Verteidigung von Siemens entwickelte sich jedoch die längste Partie des Kampfes. Die Niederlage ließ sich allerdings nicht mehr abwehren (1,5:6,5).
Mit diesem Ausrutscher fällt der SC Rottal auf den vierten Platz der Landesliga Süd ab. Am 15. Dezember muss das Oktett beim derzeitigen Tabellenletzten in SC Krumbach antreten.
Die zweite Mannschaft unterlag in der dritten Runde der Niederbayernliga beim FC Ergolding mit 3: 5 und liegt nur auf dem neunten Platz von zehn Teams. FC Ergolding – SC Rottal II 5:3: Vladimir Simin – Dr. Rainer Hartl 1:0, Tobias Schoepe – Klaus Wiedmann½:½, Waldemar Golder – Andreas Nöhbauer ½:½, Borys Bilyaskyy – Dr. Hans Eichinger ½:½, Paul Gehann – Wolfgang Söder 0:1, Tobias Denk – Andreas Klinge ½:½, Dieter Wist – Helmut Maier 1:0, Ronald Kühne – Harald Seelentag 1:0.
In der Bezirksliga West liegt der SC Rottal III mit 3:3 Mannschaftspunkten auf Platz 4. In der dritten Runde gab es ein 4:4-Unentschieden zwischen dem SC Simbach und SC Rottal III: Christa Hackbarth – Gerhard Angermeier ½:½, Ernst Putz – Josef Staller 0:1, Georg Putz – Wolfgang Wächer 1:0 kl., Andreas Putz – Cornelius Grigore-Nikolitsch 1:0, Hermann Wimmer – Dr. Hermann Post 1:0, Sylvia Backensfeld – Konrad Maier ½:½, Jakob Schäfer – Paul Schirra 0:1, Christian Putz – Thomas Danner 0:1.

In der Kreisliga Ost verlor SC Rottal IV auf heimischen Brettern mit 2:4 gegen die Schachfreunde Gotteszell: Dr. Hans-Ulrich Rueß – Harald Würz 1:0, Johann Merz – Marita Bauer 0:1, Herbert Baumert – Dr. Michael Schäfer 0:1 kl. Markus Brunwieser – Dr. Michael Kessler 0:1 kl. Oliver Jungsberger – Alexander Karl 0:1, Johannes Schuster – Peter Bauer 1:0.


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+ + + Heimischer Sieg am Schachbrett: Hans Wagner holt erstmals Pokal + + +

Pfarrkirchner gewinnt 11. Schnellschach-Turnier des SC Rottal

Pfarrkirchen (30.10.13/jk) - Heimischer Sieg: Hans Wagner aus Pfarrkirchen holte sich zum ersten Mal den Sieger-Pokal beim 11. Schnellschach-Turnier des Schachclub Rottal. Er bezwang im Finale Vorjahressieger Josef Ager (ATSV Ranshofen). 28 Denksportler traten in einem kombinierten K-o- und Schweizer-System-Turnier an.

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Die beiden Finalisten hatten sich in den vorangegangenen vier Runden nach dem K-o-System keine Blöße gegeben. Im Halbfinale bezwang Hans Wagner Reiner Bergmann (SC Bayerwald Regen), während Josef Ager mit Fidemeister M Patrick Bensch einen Mitfavoriten ausschaltete. Im entscheidenden Duell der beiden Rottaler Landesliga-Spieler behielt Wagner mit etwas Fortune die Oberhand. In der Trostrunde sammelten Gerhard Angermeier vom ausrichtenden Verein sowie Martin Christlmaier und Johann Theiß (beide SK Landau-Dingolfing) die meisten Punkte, sodass sich das Trio den dritten Platz teilte. Beide Spieler hatten jeweils 15 Minuten Bedenkzeit pro Partie. Bei Remis gab es einen Rückkampf mit vertauschten Farben und verkürzter Bedenkzeit von acht Minuten. Turnierleiter Josef Staller, der das Schweizer-System reibungslos per Hand ausloste, überreichte den von Helmut Stranzinger (SH GmbH & Co. Projektentwicklungs KG) gestifteten Pokal.

Endstand: Pokalsieger: Hans Wagner (SC Rottal/ELO 2147) 5,0 aus fünf Partien; Finalist: ÖM Josef Ager (ATSV Ranshofen/2146) 3,5 Pkt.; 3. Gerhard Angermeier (SC Rottal), Martin Christlmaier und Johann Theiss (beide SK Landau-Dingolfing) alle 4,0 Pkt., 6. Reiner Bergmann (SC Bayerwald Regen), Klaus Wiedmann (SC Rottal) 3,5; 8. Manuel Albrecht (SK Landau-Dingolfing), FM Patrick Bensch (SC Rottal), Norbert Frühauf (ATSV Ranshofen), Herbert Palmi (SC Bayerwald Regen), Andreas Siemens (SC Rottal), Gerhard Spiesberger (ATSV Ranshofen) 3,0; 14. Dr. Hans Eichinger (SC Rottal), Helmut Kurz (SK Landau-Dingolfing), Dr. Hermann Post (SC Rottal) 2,5; 17. Alois Höchtl (SC Rottal), Florian Huber (SK Landau-Dingolfing), Jürgen Lichtmannecker (SV Aham), Elias Schneeweis, Martin Schneeweis (beide ATSV Ranshofen), Dr. Christoph Schultes (SK Landau-Dingolfing), Franz Stromer (ATSV Ranshofen) 2,0; 24. Cornelius Grigore-Nikolitsch, Konrad Maier (beide SC Rottal) 1,5; 26. Rupert Fersterer (ATSV Ranshofen), Omer Hedzic (SC Bayerwald) 1,0, 28. Josef König (SC Rottal) 0.

Bildtext: Holte erstmals den Wanderpokal beim 11. Schnellschach-Pokalturnier des SC Rottal: Hans Wagner aus Pfarrkirchen (Foto: König)

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+++ Schach-Einzel-Titel für Josef Heiduczek +++



Rottaler Denksportler punktgleich mit Michael Müller (Regen) an der Spitze

PFARRKIRCHEN (14.04.2013/jk) - Josef Heiduczek (SC Rottal) hat sich bei den niederbayerischen Einzelmeisterschaften im Turnier-Schach den Titel geholt. Der 35-jährige Informatiker teilte sich mit 5,5 Punkten aus sieben Partien die Krone mit Michael Müller (SC Bayerwald Regen). Sowohl Feinwertung als auch direkter Vergleich endeten Unentschieden.

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20 Denksportler traten bei den Titelkämpfen in Untergriesbach (Lkr. Passau) an. Der Rottaler Landesliga-Spieler war bereits zum vierten Mal erfolgreich. Die beiden niederbayerischen Spitzen qualifizierten sich für die bayerischen Einzelmeisterschaften, die Ende August in Rosenheim ausgetragen werden. Jürgen Bichlmeier (SC Rottal) kam mit 4,5 Punkten auf den fünften Rang.

Bildtext: Holte vierten niederbayerischen Schach-Titel: Josef Heiduczek (SC Rottal) Foto: König

+++ Schachclub Rottal sichert Klassenerhalt +++



6:2-Erfolg gegen Tarrasch München in der Landesliga Süd/Zweite nach 4:4 weiter auf Erfolgskurs

PFARRKIRCHEN/EGGENFELDEN (18.03.2013/jk) - Der Schachclub Rottal hat mit einem klaren 6:2-Erfolg gegen den Tabellenletzten Tarrasch München II in der Landesliga Süd den Klassenerhalt gesichert. Mit 10:6 liegen die Denksportler auf Platz 3. Die zweite Mannschaft hat nach einem 4:4-Remis gegen SK Landau-Dingolfing in der Niederbayernliga alle Chancen in der Hand, mit einem Erfolg in der letzten Runde aufzusteigen.

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Das klare Endergebnis der ersten Mannschaft täuscht über Chancenverteilung etwas hinweg. Lange Zeit sah nach einem Unentschieden oder einem knappen Sieg aus. Der Kampf begann sehr Erfolg versprechend als Josef Heiduczek in einer Spanischen Partie bereits nach wenigen Zügen auf Gewinn stand. Heiduczeks Gegner übersah zu guter Letzt noch eine Fesselung, die einen Bauern verlor und die Königstellung entscheidend schwächte (1,0:0,0).

Am vierten Brett hatte Josef Ager keine Schwierigkeiten und ließ in der Folge sogar Chancen ungenutzt. Ungeachtet dessen verbrauchte sein Gegner extrem viel Bedenkzeit und nachdem er das schlimmste überstanden hatte, stellte er eine Figur ein (2,0:0,0).

Hans Wagner (Brett 4) musste in Richtung Damenflügel lange rochieren. Sein Gegner konnte starken Druck ausüben und nach einem taktischen Kniff, verlor Wagner einen Bauern. Weiterer Materialverlust war zu erwarten (2,0:1,0).

Ingo Walch erging es nicht besser. In einer passiven Variante der halbslawischen Verteidigung fand er keinen guten Plan. Die Initiative des Gegners am Königsflügel wurde schließlich zu stark und kostete reichlich Material (2,0:2,0).

Martin Riediger musste sich am Spitzenbrett der Orang-Utan-Eröffnung (1. b4) erwehren. Die Partie verflachte sehr schnell und verlief ereignislos bis ins Leichtfigurenendspiel. In beiderseitiger Zeitnot verlegte Riediger erfolgreich einen letzten Fallstrick und konnte in ein gewonnenes Bauernendspiel abwickeln (3,0:2,0).

Klaus Schwarzmeier (Brett 6) ließ zu, dass sein Gegner einen Freibauern am Damenflügel bilden konnte. Er erlangte dafür eine Bauernmehrheit und starken Angriff am Königsflügel. Kurz nach dem Erreichen der Zeitkontrolle übersah Schwarzmeiers Gegner eine zweizügige Mattkombination (4,0:2,0).

In den verbliebenen beiden Partien schien maximal ein halber Punkt möglich was zum Matchsieg gereicht hätte. Aber es lief besser als gedacht. Jürgen Bichlmeier (Brett 8) hatte zu diesem Zeitpunkt König und drei verbundene Freibauern gegen König und Turm und das wahrscheinliche Ergebnis sollte ein Remis sein. Bichlmeiers Gegner gab ein Schach zu viel und das resultierende Mehrtempo führte zu einer erfolgreichen Bauernumwandlung (5,0:2,0).

Die Kiebitze warteten, wie lange Gerhard Spiesberger (Brett 5) seine schlechte Stellung verteidigen könnte. Seine Zähigkeit zahlte sich aus, als sein Gegner in Gewinnstellung einen vergifteten Bauern mit dem Turm „verspeiste“. Mit einem Doppelangriff auf König und Turm konnte Spiesberger letzteren erobern und damit das Blatt wenden (6,0:2,0).

In der neunten und letzten Runde am 14. April erwarten die Rottaler auswärts den Tabellenführer Schachklub München Südost. Bei einem guten Abschneiden können die Rottaler Zünglein an der Waage um den umkämpften Aufstieg sein.
In der Niederbayernliga hat der Schachclub Rottal II mit einem 4:4-Unentschieden gegen den Tabellenzweiten SK Landau-Dingolfing die Tabellenspitze abgesichert. In der letzten Runde haben die Rottaler Heimrecht gegen den Tabellensiebten SC Grafenau. Die Chance auf den Meistertitel und den Aufstieg in die Regionalliga Süd-Ost stehen nicht schlecht. Der Zug abgefahren ist hingegen für die dritte Mannschaft, die nach dem 3,5:4,5 gegen den SC Straubing aussichtslos am Tabellenende liegt.

SK Landau-Dingolfing – SC Rottal II 4:4: Johann Theiß – Wolfang Kücher 0:1, Martin Christlmaier – Norbert Frühauf½:½, Dr. Christoph Schultes – Klaus Wiedmann ½:½, Mirko Adrovic – Andreas Siemens 1:0, Alexander Hirteiter – Andreas Nöhbauer ½:½, Kurt Hähnlein – Dr. Hans Eichinger 1:0, Helmut Fuchsgruber – Alois Höchtl 0:1, Rudolf Senff – Reinhard Rund ½:½.

SC Rottal III – SC Straubing 3,5: 4,5: Wolfgang Söder – Walter Huwa ½:½, Gerhard Angermeier – Wolfgang Ströher 1:0, Josef Staller – Markus Grimm 0:1, Wolfgang Wächter – Christian Reich 1:0, Andreas Klinge – Igor Lomasov 0:1, Robert Bachheibl – Hans-Peter Gerl ½:½, Dr. Hermann Post – Franz Plachi ½:½, Helmut Maier – David Swierzy 0:1.

+ + + Matt im Pokalfinale + + +

Josef König Zweiter im ndb. Pokal-Wettbewerb/Weiß-Niederlage gegen Michael Müller (SC Bayerwald Regen)

Pfarrkirchen (03.08.12/jk) – Matt im Pokal: Josef König (Schachclub Rottal) hat das Finale um den niederbayerischen Schach-Einzelpokalturnier gegen Michael Müller (Schachclub Bayerwald Regen) verloren.

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Mit den weißen Steinen wurde der 46-jährige Pfarrkirchner (Wertungszahl DWZ 1822) im 34. Zug matt gesetzt. Pokalsieger Michael Müller (DWZ 2008) darf im Oktober 2012 auf bayerischer Ebene weiterspielen. Josef König hatte im Halbfinale mit den schwarzen Steinen gegen Andreas Wolf (SC Grafenau/DWZ 1954) gewonnen.

Die Spielzeit beträgt für die ersten 40 Züge zwei Stunden, dann für den Rest der Partie eine Stunde. Endet die Turnierpartie Remis, wird die Entscheidung durch drei Blitzpartien entschieden. Der Sieger des niederbayerischen Dähne-Pokals darf auf bayerischer Ebene weiterspielen.

Das Turnier für die bundesweite Schach-Pokal-Einzelmeisterschaft ist nach Emil Dähne benannt, der als Präsident des Deutschen Schachbundes 1951 den Pokal zum ersten Mal stiftete.

+++ SC Rottal: Dr. Hans Eichinger neuer Vereinsmeister +++



Jahreshauptversammlung beim Schachclub Rottal / Wiederaufstieg in die Oberliga angestrebt / Martin Riediger gewinnt Blitz-Disziplin

EGGENFELDEN (13.07.2012/jk) - Mit Dr. Hans Eichinger (Simbach bei Landau) im Turnierschach (zwei Stunden pro Partie und Spieler) und Martin Riediger (Pfarrkirchen) im Blitzschach (fünf Minuten) stehen die Vereinsmeister des Schachclub Rottal fest. Sie wurden im Rahmen der Jahreshauptversammlung von Vereinsvorsitzenden Patrick Bensch am Freitag im Restaurant Bacchusstub´n in Eggenfelden geehrt..

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Die über mehrere Monate laufende Vereinsmeisterschaft im Turnierschach fand in der spannenden Schlussrunde ihren Meister: Dr. Hans Eichinger zeigte einmal mehr, dass erfolgreiches Schach keine Frage des Alters ist. „Es waren schöne Partien dabei“, sagt der 72-jährige pensionierte Tierarzt, der im zweiten Hobby dem Golfsport frönt.

Zum ersten Mal seit der Fusion der beiden Vereine hat ein früherer Eggenfeldener das Rennen gemacht, wie Vereinsvorsitzender Patrick Bensch erklärte. Dr. Hans Eichinger, der im Vorgängerverein schon 13 mal Vereinsmeister war, sicherte sich den Titel mit hauchdünnem Vorsprung vor Andreas Nöhbauer, der erst in der Drittwertung das Nachsehen hatte.

Die beiden Erstplatzierten spielten ein hervorragendes Turnier, wofür sie mit ansehnlichen DWZ-Zugewinnen belohnt werden. Mit ebenfalls 6,5 Punkten, aber schlechterer Buchholzwertung, landete Titelverteidiger Patrick Bensch auf dem dritten Platz. Während Andreas Siemens als Vierter im Rahmen seiner Möglichkeiten blieb, stellt Gerhard Angermeiers fünfter Platz eine weitere positive Überraschung dar. Er machte nominell höher eingestuften Spielern immer wieder das Leben schwer und kann sich über ein sattes DWZ-Plus freuen. Auch der 73-jährige Robert Bachheibl entpuppte sich als Favoritenschreck und ließ als Siebter einige Spieler mit höherer Wertungszahl hinter sich.

Eine gemischte Saison mit zwei Abstiegen und einem Aufstieg geht für die Rottaler Brettstrategen zu Ende. Der Klassenerhalt des Aushängeschilds erste Mannschaft in der bayerischen Oberliga, der dritthöchsten Liga Deutschlands, sei nur knapp misslungen. Spielerausfälle und das eine oder andere Mal Pech waren trotz harter Kämpfe für den Abstieg mitverantwortlich. Auch die zweite Mannschaft konnte die Regionalliga Süd-Ost nicht halten. Beide Mannschaften haben durchaus Chancen auf den Wiederaufstieg, so Bensch. Die dritte Mannschaft unter der Führung von Josef Staller darf sich nach dem Meistertitel in der Bezirksliga West ebenfalls in der Niederbayernliga bewähren. Gleich in der ersten Runde kommt es zum Duell „Zweite“ gegen „Dritte“.

Der Nachwuchs ließ in diesem Jahr ebenfalls aufhorchen: Die Jugendmannschaft des SC Rottal, die von Gerhard Angermeier betreut wird, errang den Titel des Vizemeisters in der Jugend-Bezirksliga West und verbuchte damit ihren bisher größten Erfolg. Topscorer des Nachwuchsteams ist Markus Brunwieser, der an Brett 2 großartige 5,5 Punkte aus 6 Partien erzielte. Erfreuliche Ergebnisse erreichten auch Johannes Schuster (Brett 4) mit 4 Punkten aus 5 Partien und Oliver Jungsberger (Brett 3) mit 4/6 sowie Michael Haslinger (Brett 1) mit 3,5/5.

In der am Freitag nach der Versammlung ausgetragenen Blitzmeisterschaft gewann Fide-Meister Martin Riediger mit 12,0 Punkten aus 13 Partien; 2. FM Patrick Bensch 10,0/58,5 Feinwertung; 3. Andreas Siemens 10.0/55.75; 4. Josef Heiduczek 10.0/51.00; 5. Josef. König 8.0/42.75; 6. Klaus Wiedmann 7.5/36.50; 7. Hans Wagner 7.0/26.50; 8. Alois Höchtl 6.0/27.00; 9. Andreas Nöhbauer 4.5/24.50; 10. Dr. Hans Eichinger 4.5/13.75; 11. Wolfgang Wächter 3.5/16.25; 12. Corneliu Grigore-Nikolitscch 3.5/14.75; 13. Josef Staller 3.5 /13.25; 14. Gerhard Angermeier 1.0/6.00.

Bildtext:
Knapp die Nase vorne: Dr. Hans Eichinger gewann mit 6,5 Punkten aus neun Runden die Vereinsmeisterschaft des Schachclub Rottal.

+++ Schnelle Züge in historischer Bahnhofskulisse +++



Josef König kam mit Politiker-Team auf Rang 6 / Mit 4,0 Punkten aus sechs Partien bester des eigenen Teams / Traumhaftes Spiellokal in restaurierten historischen Zügen in der Gleishalle des Kaiserbahnhof Potsdam / Erfolg gegen Frauen-Nationalspielerin Melanie Ohme (Elo 2387)

POTSDAM/PFARRKIRCHEN (24.06.2012) - Der stellvertretende FDP-Bezirksvorsitzende Josef König (Pfarrkirchen) hat beim Schach-Event „Schauspiel des Geistes“ am Sonntag im Kaiserbahnhof Potsdam in einer Politiker-/Diplomatenmannschaft den sechsten Platz von acht „Berufsgruppen“-Teams erreicht. Persönlicher Erfolg: Der 45-jährige Diplom-Kaufmann und Journalist war mit 4,0 Punkten aus sechs Partien bester Mann des Politiker-Teams, u. a. gewann er gegen Frauen-Nationalspielerin Melanie Ohme.

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Angesichts des schachlichen Staraufgebots in den anderen Teams haben sich die Politiker (verstärkt um Diplomaten) beachtlich geschlagen. In der Endabrechung blieben die Politiker vor den „Zahnärzten“ sowie einer Eisenbahner-Mannschaft auf Platz 6 ins Ziel. Im Team des Pfarrkirchners spielten Mannschaftsführer Thomas Delling (SPD), Bürgermeister von Hoyerswerda/Sachsen, 2,0 Punkte / 6 Partien; Dr. Heinz Wirth, Vortragender Legationsrat im Auswärtigen Amt (Berlin) 0,0/5; Holger Lothar Seubert (Auswärtiges Amt, Berlin) 1,5/5; Rainer Dambach, Bürgermeister Pasewalk (Mecklenburg-Vorpommern) 3,0/5, Josef König, Stv. FDP-Bezirksvorsitzender 4,0/6; Dirk Sander, Pressereferent im deutschen Generalkonsulat in Istanbul, 1,5/5; Dr. Udo Haase, Bürgermeister der Gemeinde Schönefeld,1,0/5; Thomas Pfanne (Vortragender Legationsrat im Auswärtigen Amt, Berlin) 2,0/4. Besonderer Coup der Politiker: Sie gewannen mit 3,5: 2,5 gegen die punktgleichen Zweiten, das Team der Lasker-Gesellschaft, mit dem 81-jährigen Vizeweltmeister und Seniorenweltmeister Viktor Kortschnoi in den ersten vier Runden am Spitzenbrett. Eine der Begegnungen wurden in historischen Bahnwagen ausgetragen. Jeder Spieler hatte 15 Minuten pro Partie Bedenkzeit.

Erfolg gegen Frauen-Nationalspielerin
Die Politiker starteten erfolgreich mit 3,5:2,5 gegen die Zahnärzte. Josef König gewann gegen den Kieferorthopäden Mathias Kresse aus dem sachsen-anhaltinischen Tangerhütte. In der zweiten Runde gewann König gegen den Dresdner Bahntechnik-Professor Dr.-Ing. Peter Strauß, in der dritten Runde gegen Ralf Seibicke, Präsident des Landesrechnungshofes Sachsen-Anhalt (Magdeburg). Größter sportlicher Erfolg des Rottalers war der Sieg gegen die 21-jährige Frauen-Großmeisterin und Nationalspielerin Melanie Ohme mit einer Wertungszahl von beachtlichen 2387. Der Rottaler hatte gegen die Psychologie-Studentin, die im Team der Schachfunktionäre antrat, in der Eröffnung einen Bauern verloren. Später bekam er ihn wieder zurück und dazu einen entfernten Freibauern auf der siebten Linie. Nach dem Tausch der Türme blieben König zwei Bauern im Endspiel über, Melanie Ohme musste aufgeben. In der vierten Runde verlor König gegen den Internationalen Meister Dr. Manfred Glienke (Berlin/DWZ 2260), in der letzten Runde gegen den starken Fernschachspieler Andreas Hassler (Eisenbahner I).

„Der Kaiserbahnhof bot eine einmalige Kulisse für diesen Schach-Event. Es war ein tolles Erlebnis, dabei zu sein“, freute sich Josef König nach seiner Rückkehr aus der brandenburgischen Hauptstadt. Als Teil des Bahnhofs Potsdam „Park Sanssouci“ liegt der Kaiserbahnhof in der Nähe des Neuen Palais und am Rande des großen Schlossparks. Im Laufe der Geschichte empfing man im Kaiserbahnhof allerlei wichtige Persönlichkeiten. So wurde beispielsweise der amerikanische Präsident dort empfangen so wie Zar Nikolaus II. im Jahr 1910 mit einem Hofzug. Von diesem Bahnhof aus reiste die Gattin des letzten deutschen Monarchen, Kaiserin Auguste Viktoria, am 27. November 1918 ihrem Mann ins holländische Exil nach.

Der liberale Rottaler FDP-Bezirksvorsitzende war von Raj Tischbierek, Großmeister und Chefredakteur der renommierten deutschen Denksport-Zeitschrift „Schach“, zum Event eingeladen worden. Bereits fünfmal hat König, der für den heimischen Schachclub Rottal spielt, beim traditionellen Politiker-Schachturnier in Berlin mitgemacht.

Eine der Hauptattraktionen des Schach-Events war ein Blindsimultan mit Großmeister Vlastimil Hort, Blindsimultan-Weltrekordler Marc Lang und dem Jungtalent Rasmus Svane gegen sechs viel versprechende Talente aus der Kaderschmiede des Deutschen Schachbunds.

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+++ Schachclub Rottal steigt aus der Oberliga ab +++



Nur 4:4 gegen Bad Königshofen im Kellerderby/ Nach verpassten Chancen nur Platz 9 / Zweite steigt aus der Regionalliga Süd-Ost ab

PFARRKIRCHEN/EGGENFELDEN (19.04.2012/jk) - Nach zwei Jahren in der Schach-Oberliga hat sich der Schachclub Rottal mit einem mageren 4:4-Remis gegen Bad Königshofen auf Platz 9 verabschiedet. Die zweite Mannschaft steigt nach einem 3,5:4,5 gegen den SK Ingolstadt II aus der Regionalliga Süd-Ost.

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„Beide Teams haben das Saisonziel des Klassenerhalts leider nicht geschafft“, konstatierte Schachclub Rottal-Vorsitzender Patrick Bensch. Der neunte Platz reiche nicht, da zwei bayerische Vereine aus der 2. Bundesliga absteigen müssen. Dabei hatten es die Rottaler Brettstrategen selbst in der Hand.

Die Gäste aus Unterfranken reisten mit nur sieben Spielern an, dafür aber mit einigen tschechischen Titelträgern. Wolfgang Hackbarth (Brett 8) konnte so den Sieg kampflos verbuchen (1,0:0,0). Hans Wagners Gegner (Brett 5) tauschte alles, was sich auf dem Brett bewegte ab und schließlich einigten sich die Kontrahenten frühzeitig auf ein Unentschieden (1,5:0,5).

Mannschaftsführer Patrick Bensch (Brett 4) machte es mustergültig vor, wie man in einem Abstiegskampf aufspielt. Mit den weißen Steinen erzielte er aus der Eröffnung Raumvorteil und Entwicklungsvorsprung. Bensch gewann einige Bauern und die Partie (2,5:0,5).

Gerhard Spiesberger (Brett 7) erlangte mit den weißen Steinen in einer Englischen Partie eine angenehme Position. Im Eifer des Gefechts übersah er jedoch ein fantastisches Turmopfer des Schwarzspielers (2,5:1,5).

Josef Heiduczek stand am ersten Brett gegen Großmeister Milo Jirovsky unter Druck. Nach einem unvorsichtigen Bauernzug konnte der Großmeister in Zeitnot mit dem Turm entscheidend auf die berüchtigte siebte Reihe eindringen. Das Matt ließ sich nur unter schwerem Materialverlust vermeiden (2,5:2,5).

Martin Riediger (Brett 2) zeigte sich gut aufgelegt mit den weißen Figuren und konnte nach einigen Ungenauigkeiten seines Gegners einen Bauern erobern, den er sich nicht mehr nehmen ließ. Kurz vor dessen Umwandlung zur Dame gab Fidemeister Tomas Studnickaauf (3,5:2,5).

Wieder einmal hatte Josef Ager (Brett 3) eine gute Eröffnung und Mittelspiel abgeliefert und in ein besseres Endspiel abgewickelt. Hier spielte er einen zu hastigen und unüberlegten Zug, der statt zum Gewinn Ager zum Verlust von zwei Bauern führte (3,5:3,5).

Jürgen Bichlmeier sprang sehr kurzfristig und unvorbereitet als Krankheitsvertretung ein. Nachdem sein Gegner in Gewinnstellung nicht energisch nachgesetzt hatte, konnte Bichlmeier mit seinem König entwischen. Leider musste er einem Remis durch dreimalige Stellungswiederholung zustimmen, um nicht matt gesetzt zu werden (4,0:4,0).

Das Oberliga-Team des Schachclub Rottal ließ sich einige Chancen in den Matches aus. „Das Spieler-Potential reicht nicht für das bayerische Oberhaus“, resümierte Patrick Bensch. Von der Papierform war der Gegner in der letzten Runde um rund 100 Wertungspunkte besser. „In entscheidenden Situationen hätten die Rottaler zu wenig abgebrüht reagiert. „Wir wollen den sofortigen Wiederaufstieg schaffen“, gibt Bensch das Ziel für die Landesliga Süd vor. In der Sommerpause werde man auch nach Verstärkung suchen.

Internationales Meisterniveau
Bei den Einzelergebnissen ragten die beiden Spitzenbretter Josef Heiduczek und Martin Riediger mit Rating-Performances von 2401 bzw. 2391 heraus. Dies entspricht internationalem Meisterniveau. Saisonhighlight war der Sieg Josef Heiduczeks gegen Grossmeister Gerald Hertneck (Zugzwang München). Beim Rest des Kaders verlief die Saison leider eher durchwachsen. Die Einzelergebnisse: Josef Heiduczek (4,5 Punkte aus 8 Partien), Martin Riediger (5,5/9), Johann Webersberger (0,5/1), Josef Ager (2,5/8), Patrick Bensch (3,5/9), Hans Wagner (3,5/9), Ingo Walch (1,5/8), Klaus Schwarzmeier (2,0/7), Gerhard Spiesberger (2,5/7), Jürgen Bichlmeier (1,0/3), Wolfgang Kücher (1,5/2) und Wolfgang Hackbarth (1,0/1).

Eine Hausnummer zu groß war die Regionalliga Süd-Ost für die zweite Mannschaft: Mit nur zwei Mannschaftsremis blieb der Abstiegsplatz 10. Selbst gegen die mit sechs Spielern antretenden Gäste der Zweiten aus Ingolstadt setzte es eine knappe 3,5:4,5-Niederlage.

SC Rottal II - SK Ingolstadt II 3½ - 4½: Dr. Rainer Hartl Alexander 0 – 1, Andreas Siemens – Thomas Zeindlmeier ½ - ½, Norbert Frühauf – Lothar Michaelis 0 – 1, Klaus Wiedmann – Ewald Appel 1:0 kl., Dr. Hans Eichinger - Prof. Dr. Udo Rimmelspacher 1:0 kl.,. Andreas Nöhbauer - Emin Duraku ½ - ½, Josef König - Dr. Ralf Hartmann ½ - ½, Alois Höchtl – Christina Winterholler 0:1.


+++ FC Bayern München triumphiert beim Blitzschach +++



Quartett um Großmeister Michael Bezold (ELO 2523) holte 39:1 Mannschaftspunkte / 7 Punkte Vorsprung auf Verfolger NT Nürnberg/ SK Passau auf Platz acht, Ausrichter Rottal auf Rang zehn

PFARRKIRCHEN (31.03.2012/jk) - Bayerns Blitzschach-Elite zu Gast im Rottal: Der FC Bayern München hat bei den bayerischen Meisterschaften im Blitzschach (5 Minuten pro Partie und Spieler) triumphiert. Das Quartett mit Großmeister Michael Bezold, Internationaler Meister Christoph Renner, Fidemeister Ludwig Denglmann und Dr. Ferdinand Unzicker holte sich mit 39:1 Mannschaftpunkten und 64,5 Brettpunkten die Schach-Krone. Auf den Plätzen zwei und drei folgten mit gehörigem Punkteabstand der SC Noris Tarrasch Nürnberg 32:8/55,0 und der SC Forchheim 30:10/55,0. Rund 90 Denksportlerinnen und Denksportler aus ganz Bayern brüteten am Samstag im Kolpinghaus Pfarrkirchen über dem Schachbrett.

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Der FC Bayern München setzte die Papierform eindrucksvoll auf dem Brett um: Großmeister Michael Bezold mit einer internationalen Wertungszahl von 2523) wies am ersten Brett 18,5 Punkte aus 20 Partien aus und sicherte sich den Brettpreis. Bernhard König vom SK Freising war mit 15,5 Punkten bester Mann am zweiten Brett. Johannes Zwanzger (SC Forchheim) gewann mit 15,0 Punkten die Wertung an Brett drei. Dr. Ferdinand Unzicker (Bayern München) gewann die Brettwertung an Brett vier mit 17,0 Punkten.

Da das Turnier im Rahmen des 150-jährigen Stadtjubiläums der Rottaler Kreisstadt ausgetragen wurde, gab Schirmherr Bürgermeister Georg Riedl den Denksportlern einen kurzen historischen Überblick über die Gründung Pfarrkirchens. Anschließend eröffnete der Schirmherr mit der Freigabe der Uhren das Turnier.

Schachclub-Rottal Vereinsvorsitzender Patrick Bensch wies in seiner Begrüßung darauf hin, dass die heimischen Denksportler in der höchsten bayerischen Oberliga und damit zu den sportlichen Aushängeschildern der Stadt Pfarrkirchen zählten. Darum hätte sich der Schachclub gerne um die Ausrichtung des Turniers im Rahmen der 150-Jahr-Feier beworben und den Zuschlag vom bayerischen Schachbund bekommen.

Schachkultur von anderem Planeten
„Fingerfertigkeit, Geschick und schnelle Auffassungsgabe“ sind laut SC-Rottal-Vorsitzender Patrick Bensch die wichtigsten Eigenschaften bei der Blitzschach-Disziplin. Dabei schlugen sich die heimischen Akteure beachtlich. Punktgenau kamen sie – wie von der Papierform eingereiht – auf Platz 10. Gegen die „Schachkultur von einem anderen Planeten“, wie SC-Rottal-Vereinsblitzmeister Martin Riediger die Spielleistung der Bayern-Brettstrategen einordnete, war kein Kraut gewachsen. Der SC Rottal beugte sich mit 0:4. Die Vorherrschaft in Niederbayern entschied der SK Passau mit Platz 8.

Das Turnier mit rund 840 Blitz-Partien (jeder Spieler hat fünf Minuten auf der elektronischen Schachuhr) ging reibungslos über die Bühne. Turnierleiter Christian Ostermeier, 1. Bundesspielleiter des Bayerischen Schachbundes aus Bad Aibling, hatte keine größeren Streitfälle der Denksportler zu bewältigen. „Ich bin zufrieden“, sagte er. Ein paar kleinere Reklamationen konnten einvernehmlich gelöst werden. Für das Blitz-Turnier auf bayerischer Ebene sind die ersten sieben Teams des Vorjahres sowie je zwei Teams aus den Bezirken sowie der Ausrichter qualifiziert.

Endstand: 1. FC Bayern München 39 : 1 Mannschaftspunkte/ 64,5 Brettpunkte (GM Michael Bezold 18,5 Pkt., IM Christoph Renner 15,0; FM Ludwig Deglmann 14,0; Dr. Ferdinand Unzicker 14,0); 2. SC NT Nürnberg 32:8, 55,0 (FM Thomas Martin 16,0; FM Florian Wagner 10,0; FM Oskar Hirn 13,5; Vit. Promyshlyanskyy 15,5); 3. SC Forchheim 30:10/55,0 (FM Leon Mons 11,5; FM Manfred Heidrich 13,0, Johannes Zwanzger 15,0; Andreas Kräußling 15,5); 4. SK Freising 30:10/53,5; 5. SG Pang/Rosenheim 27:13/47,5; 6. SC Gröbenzell 24:16/42; 7. SK Ingolstadt 24:16/41,5; 8. SK Passau 23:17/44,5 (Ernst Schüller 11,0; FM Dietmar Hiermann 10,0; Wolfgang Linhart 9,0; Richard Holzer 14,5); 9. TSV Haunstetten 23:17/40,5; 10. Schachclub Rottal 20:20 / 38,0 (Josef Heiduczek 5,0; FM Martin Riediger 13,0; Klaus Schwarzmeier 10,0; FM Patrick Bensch 4,5; Andreas Siemens 5,5); 11. SK Kriegshaber 19:21/38,5; 12. SC Bamberg 18:22/37,5; 13. SC Obernau 18:22/36,0; 14. SK Mering 16:24/34,5; 15. FC Marktleuthen 16:24/32,5; 16. SC 48/88 Erlangen 13:27/35,5; 17. SK Klingenberg 13:27/32,5; 18. MSC 1836 München 12:28/31,0; 19. SK Kelheim 11:29/28,5; 20. Regensburger Turnerschaft 7:33/25,5; 21. SC Sendling 5:35.


Bildtext:
Der FC Bayern München triumphierte am Schachbrett (v. l.): Großmeister Michael Bezold, IM Christoph Renner, FM Ludwig Deglmann und Dr. Ferdinand Unzicker. (Foto: König)

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+++ Oberliga: Keine Chance für SC Rottal aus +++



2,5:5,5-Auswärtsschlappe gegen Gröbenzell / Zweite nach 2,5:5,5 gegen Tegernsee am Tabellenende der Regionalliga Süd-Ost

PFARRKIRCHEN/EGGENFELDEN (18.03.2012/jk) - Keine Chance: Der Schachclub Rottal hat in der achten Runde der Schachoberliga Bayern gegen den SC Gröbenzell mit 2,5:5,5 verloren. Die „Zweite“ verlor ihr Match gegen den TV Tegernsee in der Regionalliga Süd-Ost ebenfalls mit 2,5:5,5.

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Aus dem erhofften Befreiungsschlag beim SC Gröbenzell wurde für die Rottaler Denksportler nichts. Das Match war eine klare Sache: Nach der Eröffnung ging die Koordination der weißen Figuren von Klaus Schwarzmeier (Brett 7) verloren, was sein Gegner auszunutzen wusste (0,0:1,0). Martin Riediger (Brett 2) akzeptierte aufgrund der geringeren Bedenkzeit in unklarer, aber ausgeglichener Stellung ein Remisgebot (0,5:1,5). Am 4. Brett lieferte Patrick Bensch eine sehr gute Partie. Er verrechnete sich bei einer Endspielabwicklung, und die ursprüngliche Gewinnstellung mündete in einem Remis (1,0:2,0).

Nach der letztmaligen eher unglücklich verlaufenden Partie zeigte sich Josef Heiduzek am Spitzenbrett diesmal sehr gut aufgelegt und vorbereitet. Gegen den starken Fidemeister Andreas Zach gelang es ihm, den Eröffnungsvorteil in einen Punkt umzumünzen (2,0:2,0).

Gerhard Spiesberger (Brett 8) stand von Beginn an mit den schwarzen Steinen unter Druck. Seinem Gegner gelang es diesen Vorteil in einen Bauern- und damit Partiegewinn umzuwandeln (2,0:3,0). Ingo Walch (Brett 6) war in einer ähnlichen Situation. Er konnte zwar die Position langsam ausgleichen, aber just in dem Moment unterlief ihm ein entscheidender Fehler (2,0:4,0).

Josef Ager (Brett 3) hatte zumindest optisch eine sehr aussichtsreiche Ausgangslage. Nachdem er jedoch eine Qualität opfern musste, war er mit einem Remis durch Dauerschach mehr als zufrieden (2,5:4,5).

An Brett 5 erhielt Hans Wagner im Tausch für eine verschlechterte Bauernstruktur den Vorteil des Läuferpaares. In der geschlossenen Stellung spielte jenes kaum eine Rolle. Nachdem sein Gegner zwei Figuren gegen einen Turm eroberte hatte, erwies sich das resultierende Endspiel als nicht zu halten (2,5:5,5).

Abhängig von der Tabellensituation bayerischer Vereine in der zweiten Bundesliga Ost bietet nur ein Sieg in der letzten Runde noch Chancen auf den Klassenerhalt in der Oberliga. Die letzte Runde findet am 15. April im Pfarrkirchner CLG-Gebäude (Rennbahnstraße 7) statt. Im direkten Abstiegskampf muss der SC Rottal gegen den SC Bad Königshofen gewinnen, der nur einen Tabellenplatz Vorsprung hat.

In der Regionalliga Süd-Ost haben sich die rund 200 DWZ-Punkte auf dem Papier auf dem Schachbrett bestätigt: TV Tegernsee gewann mit 5,5:2,5: Klaus Wiedmann holte an Brett vier einen Sieg. Dr. Hans Eichinger, Andreas Nöhbauer und Alois Höchtl remisierten an den Brettern fünf, sechs und sieben. Die Zweite liegt abgeschlagen am Tabellenende. Selbst ein Sieg in der letzten Runde verheißt noch nicht den Sprung auf Platz neun. Rettung verheißt aber nur Rang acht.


+++ Oberliga: Jetzt wird´s eng für den Schachclub Rottal +++



3:5-Niederlage gegen Neutraubling / Zweite verliert 3,5:4,5 gegen Ebersberg/Grafing / Dritte sichert sich mit 6:2-Sieg Aufstieg in die Niederbayernliga

PFARRKIRCHEN/EGGENFELDEN (27.02.2012/jk) - In der Oberliga wird es für den Schachclub Rottal eng: Nach einer 3:5-Heimniederlage gegen Neutraubling stehen die Denksportler auf dem vorletzten neunten Rang. Für die zweite Mannschaft ist nach der 3,5:4,5-Niederlage der Klassenerhalt in der Regionalliga Süd-Ost kaum mehr zu schaffen. Die dritte Mannschaft steigt mit einem 6:2 gegen Straubing II als Tabellenerster der Bezirksliga West in die Niederbayernliga auf..

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Im Oberliga-Heimkampf gegen Neutraubling hatten die Rottaler einen erwartet schweren Stand. Aufgrund der vergebenen Chancen ging die Niederlage in Ordnung: Am siebten Brett akzeptierte Gerhard Spiesberger mit den schwarzen Steinen spielend ein frühes Remisgebot in etwa ausgeglichener Stellung (0,5:0,5). Josef Ager (Brett 3) spielte die Eröffnung sehr schnell und verlor einen Bauern ohne jegliche Kompensation (0,5:1,5). Am Spitzenbrett konnte Josef Heiduczek sehr gut mithalten, ließ jedoch in beiderseitiger starker Zeitnot einen elementaren Gabeltrick zu, der die Dame und damit die Partie kostete (0,5:2,5). Patrick Bensch besaß aus der Eröffnung eine schöne Stellung mit leichten Vorteilen. Im Laufe der Partie bei immer weniger werdender Bedenkzeit verlor er jedoch den Faden und entscheidende Bauern (0,5:3,5).

An Brett 5 musste Hans Wagner in einer etwas schlechteren Stellung Genauigkeit walten lassen. Er verteidigte sich aktiv und konnte dadurch ohne Mühen ausgleichen (1,0:4,0). Wolfgang Kücher (Brett 8) opferte einen Bauern und hatte dafür im Endspiel einen sehr zentralen und aktiven König, der im das Remis sichern sollte. Sein Gegner wollte die Situation am Königsflügel durch Bauerntausch klären, und Kücher konnte einen vorteilhaften Bauerndurchbruch anbringen (2,0:4,0).

Die verbleibenden zwei Partien hätten die Rottaler nun gewinnen müssen, allerdings wurde diese Eventualität sofort im Keime erstickt als Ingo Walch Dauerschach geben musste, um nicht selbst Matt werden (2,5:4,5).

An Brett 2 konnte Martin Riediger kleine Stellungsvorteile ansammeln. Durch einen strategisch unbegründeten Figurentausch musste er in der Folge genau spielen, um die Position in Zeitnot im Gleichgewicht zu halten (3,0:5,0).

Nach dieser erneuten Niederlage heißt es beim nächsten Kampf im März in Gröbenzell bereits "Alles oder Nichts". Nur ein Mannschaftssieg, der aufgrund vergangener Ergebnisse durchaus möglich ist, bringt die Hoffnung auf den Klassenerhalt wieder.

In der Regionalliga Süd-Ost scheint der Abstieg unausweichlich: Im Abstiegsduell zog Schachclub Rottal II mit einer knappen 3,5:4,5-Niederlage den Kürzeren. Es bleiben noch zwei Runden gegen nominell stärkere Gegner, um sich vom Tabellenende wegzustoßen.

Die Einzelergebnisse: Schachclub Rottal II – SU Ebersberg-Grafing 3½ - 4½: Dr. Rainer Hartl – Ulrich Zenker 0:1, Thomas Zankl- Georg Schweiger ½ - ½, Andreas Siemens - Christian Krause ½ - ½, Norbert Frühauf – Arthur Gil ½ - ½, Klaus Wiedmann – Stephan Brem, ½ - ½, Dr. Hans Eichinger – Frank Bauer ½ - ½, Andreas Nöhbauer – Melik Kramer 0 – 1, Alois Höchtl – Georg Kislinger 1 – 0.

In der Bezirksliga West hat der Schachclub Rottal III sein Meisterstück geschafft: Der 6:2-Erfolg gegen SC Straubing II sicherte den Titel und damit den Aufstieg ins niederbayerische Oberhaus. Einzelergebnisse: SC Rottal III – SC Straubing II 6 – 2: Josef König – Hans-Peter Gerl 0:1, Corneliu Grigore-Nikolitsch - Igor Lomasov 1:0 kl, , Gerhard Angermeier – Franz Plachi 1 – 0, Josef Staller – Jan Walentukiewicz 1:0 kl., Wolfgang Waechter – Daniel Schied ½ - ½ , Andreas Klinge – Johann Feldmayer ½ - ½, Robert Bachheibl – Rainer Kutheil 1 – 0, Dr. Hermann Post- Guenter Bromberger 1 – 0.


+++ SC Rottal lässt in der Oberliga Chancen aus +++



3:5-Niederlage gegen Zugzwang München / Sensation an Brett 1: Josef Heiduczek besiegt Großmeister Gerald Hertneck

PFARRKIRCHEN/EGGENFELDEN - (jk) Die Rottaler Denksportler haben in der sechsten Runde der Schach-Oberliga bei der 3,0:5,0-Niederlage gegen Zugzwang München zahlreichen Chancen nicht genutzt. Die zweite Mannschaft kam in der Regionalliga Süd-Ost mit 1:7 unter die Räder. Das dritte Team verlor in der Bezirksliga West gegen Ergoldsbach mit 2:6, bleibt aber Tabellenführer.

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Erstaunlich viele Chancen haben sich den Rottaler Figurenkünstlern auswärts bei den nominell überlegenen Schachfreunden von Zugzwang München geboten. Nach dem massenhaften Auslassen dieser Möglichkeiten kam es zur "erwarteten" Schlappe. Gerhard Spiesberger (Brett 8) erlangte mit den schwarzen Steinen und seiner Boguljow-Indischen Variante mühelosen Ausgleich. Er übersah jedoch ein Manöver des Weißen, das ihm einen Bauern kostete (0,0:1,0).

Sensationell besiegte Josef Heiduzek den internationalen Schachgroßmeister Gerald Hertneck (Elo 2550) am Spitzenbrett. In der Eröffnung opferte Heiduczek einen Bauern und erlangte starkes Angriffspiel. Hertneck musste bereits eine Qualität, opfern um den Angriff abzuschwächen. Im Endspiel bewies Heiduczek den Überblick und gewann (1,0:1,0).

Patrick Bensch (Brett 4) spielte die Eröffnung sehr gut und eroberte einen Bauern. In der Folge erlaubte er sich Ungenauigkeiten wodurch sein Gegner das materielle und positionelle Gleichgewicht wieder herstellen konnte (1,5:1,5). An Brett 7 zauberte Klaus Schwarzmeier einmal mehr eine Englische Eröffnung aufs Brett. Leichte Positionsvorteile konnte sein Gegner jedoch ausgleichen. Die Partie endete mit Remis durch dreimalige Stellungswiederholung (2,0:2,0).

Endlich schien das Schach-Glück Ingo Walch an Brett 6 wieder hold. Mit den schwarzen Figuren erspielte er sich eine klare Gewinnstellung. In Zeitnot gelang es seinem Gegner, noch den Spieß umzudrehen (2,0:3,0).

Auch bei Josef Ager (Brett 3) schien es zumindest für ein Remis zu reichen. Doch im Leichtfiguren-Endspiel Springer gegen Läufer stellte er einen Bauern ein, wodurch die Partie unhaltbar wurde (2,0:4,0).

Und selbst Rekordvereinsmeister Hans Wagner (Brett 3) hatte einen rabenschwarzen Tag erwischt. Nachdem er scheinbar gefahrlos einen Bauern erobern konnte, übersah er einen tückischen Doppelangriff seines Gegners, worauf dieser seinen Bauern mit Zinsen zurück bekam (2,0:5,0).

Nach einer sieglosen letzten Saison gelang es Martin Riediger (Brett 2) die nunmehr dritte Schwarzpartie in Folge zu gewinnen - diesmal gegen den jungen internationalen Meister Markus Lammers (Elo 2397). Mittels eines Bauernopfers erreichte Riediger eine aktive Stellung, die er nicht verwerten konnte. So musste er sich in einem unklaren Endspiel mit zwei Leichtfiguren gegen Turm und zwei Bauern seiner Haut erwehren. Lammers überzog das ausgeglichene Endspiel und Riediger gelang es nach 98 Zügen mit Springer und Läufer matt zu setzen (Endstand 3:5).

Statt mit einem klaren Sieg und zwei Mannschaftspunkten mussten die Rottaler aufgrund der vertändelten Chancen die Heimreise mit leeren Händen antreten. Die Chancen auf den Klassenerhalt sind jedoch intakt. In der siebten Runde empfängt das Oberliga-Team am 4. März im CLG-Gebäude Pfarrkirchen den starken Aufsteiger aus Neutraubling.

Keine Chance hatte die zweite Mannschaft in der Regionalliga Süd-Ost beim 1:7 gegen SV Deggendorf. Nur Andreas Nöhbauer und Edgar Brückl holten halbe Punkte.
Kaum besser erging es SC Rottal III bei der 2:6-Niederlage gegen den TSV Ergoldsbach. Der einzige Sieg gelang Thomas Danner; Andreas Klinge und Harald Seelentag teilten mit ihren Gegnern die Punkte. Trost nach der Niederlage war die behauptete Tabellenführung.

+++ Überraschung im Prestigeduell: SC Rottal bezwingt SK Passau mit 4,5:3,5 +++



Hoffnung auf Oberliga-Klassenerhalt / Zweite verliert 3,5:4,5 gegen Trostberg/ Dritte ist Tabellenführer in der Bezirksliga West

PFARRKIRCHEN/EGGENFELDEN (15.01.2012/jk) - Das Prestigeduell in der Schach-Oberliga fand einen überraschenden Ausgang: Der Schachclub Rottal hat das Niederbayern-Derby gegen SK Passau mit 4,5:3,5 für sich entschieden. Damit erhöhen sich die Chancen auf den Klassenerhalt. Der SC Rottal II zog sich in der Regionalliga Süd-Ost bei der 3,5:4,5-Niederlage gegen den TSV Trostberg achtbar aus der Affäre.

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Ausschlaggebend für den Rottaler Erfolg war das Ergebnis an den Spitzenbrettern, an denen 2,5 von 3 möglichen Punkten gelangen. Josef Ager an Brett 3 legte die Partie gewohnt solide an und erreichte nach Figurenabtäuschen mühelos ein Remis (0,5:0,5). An Brett 5 übte Hans Wagner von Beginn an starken Druck aus. Nur unter Bauernopfer gelang es seinem Gegner, die Entwicklung der Figuren zu beenden. In den folgenden angezettelten Verwicklungen behielt Wagner jedoch die taktische Übersicht und gewann (1,5:0,5).

Patrick Bensch (Brett 4) hatte es mit einer ungeliebten "anti-sizilianischen" Spezialvariante zu tun. Bensch fand kein befriedigendes Rezept, stand aber nur geringfügig schlechter. Unter Druck stehend übersah er einen taktischen Kniff und verlor eine Figur und damit die Partie (1,5:1,5).

Ingo Walch (Brett 6) sah sich mit einer ungeliebten Variante konfrontiert. Für die Eroberung des Läuferpaars musste er eine Bauernschwäche in Kauf nehmen. Ein überhasteter Königsangriff Walchs unter Bauern- und Qualitätsopfer schlug allerdings nicht durch, somit ging die Partie verloren (1,5:2,5).
Gerhard Spiesberger (Brett 8) entfachte in der Holländischen Verteidigung einen starken Angriff am Damenflügel. Der Gewinn eines Bauern und die zusätzlich damit verbundenen Springergabeldrohungen zwangen seinen Gegner zur Aufgabe (2,5:2,5).
Am Spitzenbrett hatte auch Josef Heiduzek ein Wiedersehen mit einer bekannten Eröffnungsvariante. Gut vorbereitet erreichte er gegen den internationalen Meister Christian Weiss positionellen Vorteil. Statt abzuwarten, setzte Weiss auf aktiven Gegenangriff mit Bauernopfer: Heiduczek verteidigte sich ausgezeichnet und konnte seinerseits durch ein Qualitätsopfer einen unhaltbaren Freibauern zum Partiegewinn in Gang setzen (3,5:2,5).
Klaus Schwarzmeier verfügte an Brett 7 mit den weißen Steinen lange Zeit über deutliche positionelle Vorteile. Als sich der Wind nach ein paar Ungenauigkeiten drehte, konnte er das Gleichgewicht wieder herstellen. Nach einem unbedachten Bauernraub setze sein Gegner einen Freibauern erfolgreich in Bewegung und das resultierende Bauernendspiel erwies sich als verloren (3,5:3,5).
An Brett 2 erreichte Martin Riediger mit den schwarzen Figuren eine bequeme und leicht vorteilhafte Stellung. Im Mittelspiel schaffte er einen entscheidenden weit vorgerückten Freibauern, den sein Gegenüber nur unter Figurenopfer zu beseitigen vermochte. Durch ein elegantes Turmmanöver erzwang Riediger den Tausch des letzten Turmpaares, wodurch das Bauernendspiel mit Mehrfigur leicht gewonnen war (4,5:3,5).
Nach diesem unerwarteten Erfolgserlebnis stehen die Rottaler an Platz 7 (von zehn Mannschaften). „Die Lage sieht wieder besser aus“, zeigte sich Mannschaftsführer Patrick Bensch zufrieden. Der Klassenerhalt sei aus eigener Kraft zu schaffen. Mit einer geschlossenen Mannschaftsleistung wie gegen Passau sei ein Sieg zum Ligaerhalt in den nächsten Runden zu schaffen. Nächster Prüfstein ist in der sechsten Runde am 5. Februar der Tabellenzweite München Zugzwang.

Die zweite Mannschaft hat sich in der Regionalliga Süd-Ost gegen den TSV Trostberg achtbar aus der Affäre gezogen.Am Ende war aber die knappe 3,5-4,5-Niederlage nicht zu vermeiden, weil ein Brett frei gelassen werden musste und damit ein Punkt kampflos verloren ging. Ganze Punkte holten Norbert Frühauf und Andreas Nöhbauer; Klaus Wiedmann, Alois Höchtl und Gerhard Angermeier remisierten.
Die dritte Garnitur besiegte den SV Aham mit 5,5:2,5 und baute ihre Tabellenführung in der Bezirksliga West aus. Robert Bachheibl, Dr. Hermann Post, Helmut Maier, Dr. Hans-Ulrich Rueß und Berndt Aster gewannen ihre Partien; Josef Staller steuerte ein Unentschieden bei.

Josef Staller siegt bei Donau-Open in Aschach
Zum Jahresauftakt ist Josef Staller vom Schachclub Rottal ein Paukenschlag gelungen: Beim 20. Donau-Open in Aschach gewann er mit 6,0 Punkten aus sieben Runden das C-Turnier. Er konnte sich über eine ansehnliche Siegesprämie freuen. Während des gesamten Wettbewerbs lag er an der Spitze des 61-köpfigen Feldes, in der Schlussrunde sicherte er sich mit einem halben Punkt Vorsprung den letztlich verdienten Turniersieg. Norbert Frühauf belegte im A-Turnier den 74. Platz mit 2,5 Punkten.

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+++Schachclub Rottal chancenlos gegen FC Bayern München II +++



2,5:5,5 in der Oberliga / Zweite verliert gegen Gräfelfing / „Dritte“ ist Tabellenführer in der Bezirksliga West

PFARRKIRCHEN/EGGENFELDEN (02.12.2011/jk) - Chancenlos sind die Denksportler des Schachclub Pfarrkirchen in der Oberliga mit 2,5:5,5 vom Gastspiel beim FC Bayern München II zurückgekehrt. Die zweite Garnitur verlor in der Regionalliga Süd-Ost mit 2,5:5,5 gegen Gräfeling. In der Bezirksliga West setzte sich die dritte Mannschaft des Schachclub Rottal mit einem 5:3 über Simbach am Inn an die Tabellenspitze.

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Noch relativ glimpflich ging das Oberliga-Duell mit 2,5:5,5 verloren, obwohl die nominelle Überlegenheit noch erdrückender war. Bayern trat mit einem ELO-Schnitt von 2334 an die Bretter, während sich der Schnitt der Rottaler bei 2139 bewegt. Zumindest waren die 2,5 Brettpunkte wichtig für den Abstiegskampf.

Ingo Walch (Brett 5) hatte es mit dem Internationalen Meister Klaus Wockenfuß zu, der aber in ausgeglichener Stellung mit einem frühen Remis einverstanden war (0,5:0,5). Am 4. Brett gab Hans Wagner in der Eröffnung das Läuferpaar und konnte dafür aktiv mit der Dame in die gegnerische Stellung eindringen. Mit den schwarzen Steinen spielend nahm der das Remisgebot seines Gegenübers an (1,0:1,0).

An Brett 2 wurde Josef Ager trotz zäher Verteidigung von seinem Gegner mit den weißen Steinen überspielt (1,0:2,0). Klaus Schwarzmeier (Brett 6) konnte sich lange Zeit mit zwei Springern gegen das Läuferpaar gut halten. Im Endspiel gelang es seinem erfahrenen Gegner, jedoch ein Schlupfloch zu finden und die Partie zu gewinnen (1,0:3,0).

Martin Riediger (Brett 1) setzte in einer unklaren Mittelspielposition ungenau fort, worauf er dem Gegner das Läuferpaar überlassen musste. Damit jeglichen Gegenspiels beraubt ließ sich die Niederlage nur noch hinauszögern (1,0:4,0).

Nicht mehr viel dürfte der Oberliga-Neuling Wolfgang Kücher (Brett 8) auf seine Stellung mit Minusbauern gegeben haben. Im Endspiel gelang es ihm jedoch mit einem Kniff noch das rettende Ufer zu erreichen (1,5:4,5). Auch Gerhard Spiesberger (Brett 7) hatte mit derselben Ausgangslage zu kämpfen, aber durch zähe Verteidigung holte er noch den halben Punkt (2,0:5,0).
Mannschaftsführer Patrick Bensch (Brett 3) übte lange Zeit Druck aus und verfügte über kleine Vorteile, die sich jedoch nicht verwerten ließen (2,5:5,5).

Abstiegskampf am Sonntag, 11. Dezember
Mit 1-5 Mannschaftspunkten bleibt der SC Rottal derzeit auf dem 9. und vorletzten Platz in der Oberliga. Am 11. Dezember treffen dann im CLG-Gebäude mit Rottal und dem Tabellenletzten SV Würzburg die beiden "Kellerkinder" aufeinander. Im Fußball bezeichnet man so ein Match gerne als 6-Punkte-Spiel. Um reale Chancen auf den Klassenerhalt zu wahren, muss ein Sieg her. Im Falle einer Niederlage stünden die Chancen sehr schlecht, da die Gegner in den folgenden Runden nicht einfacher werden.
Regionalliga Süd-Ost
Nach der 2,5:5,5-Auswärtsniederlage gegen Gräfelfing liegt der SC Rottal II .mit 1:5-Mannschaftspunkten und 75, Brettpunkten auf dem 10. und letzten Platz. SK Gräfelfing – SC Rottal 5,5:2,5: Wolfgang Riedel – Dr. Rainer Hartl ½ - ½, Oliver Gesing – Andreas Siemens ½ - ½, Jürgen Hofmann – Klaus Wiedmann ½ - ½, Helge Uhlmann- Dr. Hans Eichinger 1 – 0, Alexander Würdinger – Andreas Nöhbauer ½ - ½, Joachim Olbrich – Edgar Brückl 1:0 kl., Desiderius Meier – Alois Höchtl ½ - ½ , Thomas Sörgel – Gerhard Angermeier1 – 0.

Bezirksliga West:
In der Bezirksliga West setzte sich die dritte Mannschaft des Schachclub Rottal mit einem 5:3 über Simbach am Inn an die Tabellenspitze. SC Rottal III - SC Simbach 5 – 3: Corneliu Grigore-Nikolitsch – Johann Maierhofer0 – 1, Josef Staller- Ernst Putz 1 – 0, Wolfgang Wächter – Georg Putz 0 – 1, Andreas Klinge - Hermann Wimmer 1 – 0, Robert Bachheibl 0 – 1, Dr. Hermann Post – Andreas Putz 1 – 0, Helmut Maier – Albert Huber 1 – 0, Harald Seelentag -Christian Putz 1 - 0.


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+++ Oberliga: Schachclub Rottal kämpft wieder um Klassenerhalt +++



Auftaktrunde gegen Augsburg-Kriegshaber/ Zweite in der Regionalliga Süd-Ost ebenfalls auf bayerischer Ebene

PFARRKIRCHEN/EGGENFELDEN (26.09.11/jk) - Das Oberliga-Team des Schachclub Rottal reist zum Saisonauftakt am 2. Oktober an die Schachbretter von Kriegshaber-Augsburg. Auf die Denksportler, die sich in der letzten Saison als Aufsteiger den Klassenerhalt geschafft haben, wartet eine schwere, aber lösbare Aufgabe im Alten Zollhaus.

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Die dritthöchste deutsche Liga ist laut Mannschaftsführer Patrick Bensch nominell stärker geworden. Die Auf- und Absteiger seien mit internationalen Titelträgern gespickt. „Wir werden schwer zu kämpfen haben“, prophezeit der 43-jährige Vereinsmeister. Dennoch sieht er den Kampf nicht als aussichtslos. „Wir setzen auf ein erfahrenes Team, das sich gegen nominell stärkere Gegner durchsetzen kann“, schwört Bensch seine Mannen ein.

Außerdem werden die Rottaler Brettstrategen von den Gegnern ernster genommen, da sie die Klasse gehalten haben. „Der Nimbus als unterschätzter Aufsteiger ist weg“, sagt der Teamkapitän. Vielmehr müssten die Rottaler aufpassen Aufsteiger wie Kriegshaber nicht zu unterschätzen. Ein gutes Vorzeichen sei die letzte erfolgreich endende Begegnung in der Landesliga.

Auf Brett eins wird Josef Heiduczek die Rottaler mit den weißen Steinen anführen. Der zweifache niederbayerische Meister bekomme die Chance, sich am Spitzenbrett zu bewähren. Dort müsse er auch gegen Titelträger antreten. Zum Kernteam zählen Fide-Meister Martin Riediger, Patrick Bensch, Johann Wagner und Ingo Walch. Drei Bretter werden kurzfristig besetzt, so der Mannschaftsführer.

Nach der bisher erfolgreichsten Saison mit dem Klassenerhalt in der Oberliga und dem Aufstieg der zweiten Mannschaft in die bayerische Regionalliga Süd-Ost stellen sich heuer ganz neue Herausforderungen. „Die Aufstellung von zwei Teams auf bayerischer Ebene wird zum Balance-Akt“, so Bensch. Spieler, die dreimal oben gespielt haben, würden unten gesperrt. Somit müsse der Einsatz taktisch ausgewogen sein, sonst habe die zweite Mannschaft keine Spieler mehr. Für das zweite Rottaler Team sei der Klassenerhalt oberste Priorität. Die dritte Mannschaft trete in der Bezirksliga West an.

Patrick Bensch ließ der Konkurrenz beim 9. Wanderpokal-Turnier des Schachclub Rottal am letzten Freitag keine Chance und darf nach fünfmaligem Erfolg den Wanderpokal behalten. Er setzte sich im Finale gegen Alois Höchtl durch. Der hatte zuvor im Halbfinale des K.O.-Wettbewerbs überraschend Hans Wagner (Platz 3) ausgeschaltet. 21 Denksportler nahmen teil.

+++ Patrick Bensch führt weiter den Schachclub Rottal+++



Denksportler bestätigen Führungsriege/ Oberliga-Mannschaft ist Aushängeschild / Zweite steigt als Niederbayern-Meister in Regionalliga auf / Doppel-Kämpfe als Schmankerl der neuen Saison

PFARRKIRCHEN/EGGENFELDEN (05.08.11/jk) - Patrick Bensch steht als Vereinsmeister nicht nur sportlich an der Spitze des Schachclub Rottal: Die Mitglieder wählten den 43-jährigen Reallschullehrer aus Pfarrkirchen kürzlich bei der Jahreshauptversammlung in den Eggenfeldener Bacchus-Stub´n einstimmig für weitere vier Jahre zu ihrem Vorsitzenden.

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Eine positive Bilanz zog Patrick Bensch nach der ersten Wahlperiode des aus den beiden Nachbarvereinen Eggenfelden und Pfarrkirchen fusionierten Schachclubs Rottal. Mit 60 Mitgliedern und zwei Mannschaften auf der bayerischen Ebene zählen die Rottaler Denksportler zu den führenden Vereinen Niederbayerns. Aushängeschild sei die erste Mannschaft, die als Neuling den Klassenerhalt in der Oberliga, der dritthöchsten Liga in Deutschland und höchsten in Bayern geschafft habe. Der große Einzugsbereich und die Nähe zur österreichischen Schach-Hochburg Ranshofen sei für das kleine Wunder in der Schach-Provinz verantwortlich.

Eingespielt und kampferprobt
Nach dem Klassenerhalt wird sich im Gefüge der erfolgreichen Oberliga-Mannschaft wenig tun: „Der Kern spielt seit 20 Jahren zusammen im Team. Wir sind eingespielt und kampferprobt“, sagt Bensch. Ziel der kommenden Saison sei erneut der Klassenerhalt. Mit dem ungarischen Großmeister Ivan Farago sei weiterhin ein ausländischer Spitzenspieler auf Brett eins nominiert, der für den Fall der Fälle eingesetzt werden könne. Zu den Spitzenleuten zählen der Österreicher Hans Webersberger, der aktuelle niederbayerische Meister Josef Heiduczek sowie Martin Riediger. Die Aufstellung werde leicht modifiziert, da bei fünf Auswärtsspielen die Farben anders verteilt sind und auf die Vorlieben der Spieler Rücksicht genommen wird.

Die zweite Mannschaft stieg als Niederbayern-Meister in die Regionaliga Süd-Ost auf. „Die zwei Teams sind das Pfund, mit dem wir wuchern“, sagt Bensch. Die Vorbereitungen für den Saisonstart am 2. Oktober laufen. Rottal I tritt bei Königshaber an, Rottal II muss nach Tegernsee. Für 23. Oktober kündigt der Vorsitzende mit einem Doppelkampf im Pfarrkirchner CLG-Gebäude (Bahnhofstraße 7) einen Schach-Leckerbissen an: Rottal I empfängt in der Oberliga die Spielgemeinschaft Pang/Rosenheim, Rottal II in der Regionalliga Süd-Ost den SC Waldkraiburg. Die dritte Mannschaft wird in der Bezirksliga West antreten.

Die weitere Vorstandschaft der Denksportler wurde ebenfalls einstimmig bestätigt: Klaus Wiedmann als stellvertretender Vorsitzender, Hans Wagner als Kassenwart, Josef König als Pressewart und Gerhard Angermeier als Jugendwart. Josef Staller und Walter Ulrich übernehmen die Prüfung der Vereinskasse. Kassier Hans Wagner musste wegen höherer Schiedsrichter- und Fahrtkosten eine Erhöhung der Beiträge beantragen, die gewährt wurde.

Weiterhin herrschte Einigkeit über den hohen Stellenwert der Jugendarbeit für die Zukunft des Vereins. In den nächsten Jahren soll die Zusammenarbeit mit den Schulen in Eggenfelden und Pfarrkirchen intensiviert werden. Im Anschluss an die Jahreshauptversammlung hatte Fide-Meister Martin Riediger die besten Geistesblitze bei der Vereinsmeisterschaft im Blitzschach (5 Minuten pro Partie und Spieler). Er sicherte sich überlegen den Titel.

Bildttext: Vordenker am Schachbrett und im Verein: Patrick Bensch lenkt weitere vier Jahre die Geschicke des Schachclub Rottal.
Foto: König


Weitere Infos

+++ Schachclub Rottal: Patrick Bensch entthront Hans Wagner+++



PFARRKIRCHEN/EGGENFELDEN (25.06.11/jk) - Der neue Meister an den Rottaler Schachbrettern ist gefunden: Patrick Bensch holte nach neun spannenden Partien mit 7,5 Punkten den Titel. 20 Denksportler haben im letzten halben Jahr am Brett mit den 64 Feldern den besten Rottaler Spieler ermittelt.

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Patrick Bensch stoppte damit die dreijährige Siegesserie von Hans Wagner. Der 43-jährige Pfarrkirchner Realschullehrer, seines Zeichens „Fide-Meister“ des Weltschachverbandes und Präsident der Rottaler Figurenkünstler, hatte am Ende einen halben Punkt mehr auf dem Konto. Entscheidung war der Partiegewinn von Bensch in der sechsten Runde mit den weißen Steinen gegen Wagner. Der Vorjahresmeister musste mit 7,0 Punkten auf dem Konto diesmal mit dem Vizemeistertitel Vorlieb nehmen.

Die Bronzemedaille ging an Klaus Wiedmann, der ein ganz starkes Turnier spielte und sich über einen satten Zuwachs von 32 DWZ-Punkten freuen kann. Eine hervorragende Leistung zeigte Dr. Hans Eichinger, der mit sechs Punkten Platz vier belegte und 21 DWZ-Punkte zulegte. Einen halben Punkt weniger erreichte Andreas Siemens, der damit Fünfter wurde. Auf den Plätzen sechs und sieben liegen Alois Höchtl, der den neuen Vereinsmeister als einziger besiegte, und Corneliu Grigore-Nikolitisch, die gegen eine starke Gegnerschaft jeweils fünf Punkte und damit ein ansehnliches DWZ-Plus erzielten. Mit ihrem Abschneiden können auch Gerhard Angermeier, Helmut Maier (+31 DWZ-Punkte), Robert Bachheibl und Dr. Hans-Ulrich Ruess (+38 DWZ-Punkte) zufrieden sein, die jeweils auf fünfzig Prozent der Punkte kamen und die Plätze acht bis elf einnehmen.

1. FM Patrick Bensch 7.5 Punkte aus neun Partien / 44.5 Buchholz-Wertung; 2. Hans Wagner 7.0, 44.5; 3. Klaus Wiedmann 7.0 /44.0; 4. Dr. Hans Eichinger 6.0/44.5; 5. Andreas Siemens 5.5/46.0; 6. Alois Höchtl 5.0 / 45.0; 7. Corneliu Grigore-Nikolitsch 5.0 / 44.0; 8. Gerhard Angermeier 4.5/42.5; 9. Helmut Maier 4.5/34.0; 10. Robert Bachheibl 4.5/33.5; 11. Dr. Hans-Ulrich Rueß 4.5/31.5; 12. Josef Staller 4.0 / 43.0; 13. Josef Hofer 4.0 / 40.0; 14. Wolfgang Wächter 4.0 / 37.5; 15. Harald Seelentag 4.0 / 34.5; 16. Thomas Danner 4.0 / 29.5; 17. Paul Schirra 3.0 / 35.5; 18. Dr. Hermann Post 3.0 /35.0; 19. Konrad Maier 3.0 /32.0; 20. Herbert Baumert 0.0 32.0.

Am 15. Juli 2011 findet die Jahreshauptversammlung des Schachclub Rottal e.V. statt. Die Vereinsmitglieder treffen sich um 20.15 Uhr in den Bacchus-Stub'n in Eggenfelden, Landshuter Str. 54. Auf der Tagesordnung stehen die Berichte und die Entlastung der Vorstandschaft, Neuwahlen sowie Anträge und Verschiedenes. Im Anschluss wird der Vereinsblitzmeister ermittelt.

Der Schachclub Rottal ist 2007 aus den beiden Schachvereinen Eggenfelden (gegründet 1910) und Pfarrkirchen (gegründet 1972) hervorgegangen. Mit drei Mannschaften und einem Jugendteam nimmt einer der größten Vereine Niederbayerns am Spielbetrieb teil. Die erste Mannschaft schaffte als Aufsteiger in der Saison 2010/2011 den Klassenerhalt in der bayerischen Oberliga, die zweite Mannschaft wurde niederbayerischer Meister und steigt in die Regionalliga auf. Die dritte Mannschaft landete im Mittelfeld der Bezirksliga West.


+ + + Aufsteiger Schachclub Rottal glückt Oberliga-Klassenerhalt + + +

5,5:2,5-Erfolg gegen Fortuna Regensburg / Zweite steigt mit großem Vorsprung ins bayerische Lager auf

Pfarrkirchen (10.04.11/jk) - Glücklicher Zug zum Saisonende: Die Denksportler des Schachclub Rottal haben in der Oberliga gegen Fortuna Regensburg mit 5,5:2,5 einen – nachträglich betrachtet – wichtigen Erfolg gesetzt. Die Aufsteiger schafften mit dem rettenden siebten Platz auf alle Fälle den Klassenerhalt. Die „Zweite“ steigt mit einem deutlichem Vorsprung als Niederbayern-Meister in die Regionalliga Süd-Ost auf.

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In der dritthöchsten deutschen Schachliga war vor der letzten Runde der Klassenerhalt für die beide Teams Schachclub Rottal und Fortuna Regensburg gesichert, dachten sich zumindest die Kontrahenten. Es ging allerdings nicht nur um Tabellenkosmetik, sondern um die Wurst, wie sich erst im Nachhinein herausstellte. Die Zweitbundesligisten Krumbach und Bad Königshofen sowie Bundesligaabsteiger Bayern München haben nach aktuellem Stand das Spielrecht für die Oberliga. Damit würden auch drei Mannschaften nach unten gereicht.

„Es war gut, dass wir nichts wussten“, sagt der Rottaler Spitzenmann Martin Riediger. Denn die Regensburger leisteten ersatzgeschwächt relativ wenig Gegenwehr. Die Donaustädter sind nach aktuell der dritte Absteiger aus der Oberliga. Zu den Einzelergebnissen: Jürgen Bichlmeier (Brett 8) erspielte eine bessere Stellung, übersah einen taktischen Gewinnzug führte die Partie aber ungefährdete in den Remis-Hafen (0,5:0,5). An Brett 4 hatte es Josef Ager mit einem starken Kaliber in Form von Fidemeister Robert Mandl zu tun. Aus der Eröffnung konnte Ager eine gewisse Initiative erhalten, die durch einen Gegenangriff am Königsflügel ausgeglichen wurde. Nach einem taktischen Scharmützel wurde die Partie remis gegeben (1,0:1,0).

Josef Heiduczek (Brett 3) kam diesmal in der von ihm ansonsten meisterhaft beherrschten Holländischen Verteidigung nicht auf die Füße. Eine Stellung mit etwas schlechterer Bauernstruktur erwies sich in der Praxis als schwer zu verteidigen (1,0:2,0). Am siebten Brett hatte sich Gerhard Spiesberger offene Linien für eine schlechte Bauernstellung eingehandelt. Er wusste diesen Vorteil gekonnt zu nutzen: Im Endspiel mit jeweils Turm und Leichtfigur opferte er seinen Springer und erhielt einen unhaltbaren Freibauern (2,0:2,0).
Patrick Bensch (Brett 5) zeigte sich meisterlich aufgelegt und konnte mit einer souveränen Positionspartie aufwarten. Ein vermeintlich unbedeutender Mehrbauer stellte sich im Turmendspiel als entscheidender Faktor heraus (3,0:2,0). Am zweiten Brett ging Dominik Wisnet für seine Verhältnisse sehr zahm und solide zu Werke. Nach einer taktischen Abwicklung konnte er eine Mehrqualität verbuchen, die er mustergültig zum Sieg verwertete (4,0:2,0).

Bei den verbleibenden Partien schien die Stellung bei Hans Wagner (Brett 6) unklar und Martin Riedigers Position (Brett 1) war eigentlich keinen Pfifferling mehr wert. Hans Wagner konnte einen äußerst originellen Positionskampf für sich entscheiden. Dabei marschierte sein König ganz kühn um das ganze Brett und um das Bauernzentrum herum in die gegnerische Stellung (5,0:2,0). Am Spitzenbrett parierte Martin Riediger einen gegnerischen Königsangriff sehr schlampig mit dem Springer. Der fehlte am Damenflügel und kostete einen Bauern. In beiderseitiger Zeitnot gelang es seinem Mitspieler Martin Heikam, den Mehrbauern zu festigen und obendrein die klar bessere Stellung zu erhalten. Sein aktiver König und ein wieder zum Leben erwachter Läufer ermöglichten den Rückgewinn des Bauern und damit ein Unentschieden (5,5:2,5).

Der SC Rottal erreichte somit einen siebten Platz von zehn Mannschaften und den erhofften Klassenerhalt. „Wir sind mehr als zufrieden mit dem Saisonverlauf“, sagt Mannschaftsführer Patrick Bensch. Der Blick richtet sich bereits in die nächste Saison, in der die Rottaler nicht mehr als Aufsteiger unterschätzt werden dürften. „Die Liga wird stärker“, befürchtet der Vorsitzende des erfolgreichen Schachclubs. Die nominell schwächeren Absteiger werden durch zwei starke Landesliga-Aufsteiger und Bundesliga-Absteiger ersetzt. Top-Scorer wie Hans Wagner, Gerhard Spiesberger und Webersberger werden es schwer haben ihr Ergebnis zu übertreffen bzw. wieder zu erreichen. Dafür haben Martin Riediger und Dominik Wisnet noch Potential - auch wenn an den Spitzenbrettern ein rauer Wind weht.

Einzelergebnisse: Hans Wagner 6.0 Punkte aus 9 Partien, Josef Heiduczek 4,5 / 9, Patrick Bensch 3,5 / 9, Gerhard Spiesberger 3,0 / 3, Josef Ager 3,0 / 7, Johann Webersberger 2,5 / 3, Ingo Walch 2,5 / 8, Jürgen Bichlmeier 2,0 / 3, Klaus Schwarzmeier 2,0 / 5, Martin Riediger 2,0 / 9, Wolfgang Hackbarth 1,5 / 2, Dominik Wisnet 1,0 / 5.

Niederbayernliga: SV Röhrnbach - SC Rottal II 1½ - 6½: Anton Ott – Dr. Rainer Hartl 0 – 1, Roland Knechtel – Andreas Siemens ½ - ½, Erik Lipok – Norbert Frühauf ½ - ½, Rainer Pöschl – Klaus Wiedmann 0 – 1, Thomas Stockinger - Dr. Hans Eichinger 0:1 kl., Franz Schuster – Alois Höchtl 0 – 1, Patrick Bessinger – Wolfgang Waechter ½ - ½, kampflos (0) - Corneliu Grigore-Nikolitsch 0:1.
Endstand: 1. Schachclub Rottal 16 – 2 Mannschaftspunkte, 48.0 - 24.0 Brettpunkte; 2. Spgem. Landau/Adlkofen 12 – 6, 43.0 - 29.0; 3. DJK SV Schaibing 12 – 6, 39.0 - 33.0;
Bezirksliga West/ Endstand: 1. SK Landshut 11 – 1 MP, 30.5 - 17.5 BP, 2. TSV Ergoldsbach 8 – 4, 23.5 - 24.5; 3. FC Ergolding II 6 – 6, 27.0 - 21.0, 4. JVA Straubing 6 – 6, 27.0 - 21.0; 5. Schachclub Rottal III 5 – 7, 22.5 - 25.5;.
Bildtext: Stütze des Schachclub Rottal: Hans Wagner holte 6,0 Punkten aus neun Partien der Schach-Oberliga. (Foto: König)

+ + + SC Rottal kassiert knappe 3,0:5,0-Niederlage in Würzburg + + +

Klassenerhalt noch nicht gesichert / Meistertitel in der Niederbayernliga sicher: Zweite steigt in die Regionalliga Süd-Ost auf

Pfarrkirchen (20.03.11/jk) - Für die Rottaler Schachfreunde ist nach einer knappen 3,0:5,0-Niederlage in der achten Runde der Schach-Oberliga gegen den SK Würzburg 1865 der Klassenerhalt noch nicht gesichert. Die zweite Mannschaft steht bereits eine Runde vor Abschluss als Sieger der Niederbayernliga und Aufsteiger in die Regionalliga Süd-Ost fest.

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Trotz guter Chancen verloren die Rottaler Brettstrategen an den fränkischen Schachbrettern erst im Finish der Begegnung. Hans Wagner (Brett 6) erreichte nach einer ihm gut bekannten Eröffnungs-Variante mühelos ein Remis. (0,5:0,5). Mannschaftskapitän Patrick Bensch machte es an Brett 5 vor, wie es geht: Er fegte seinen Gegner im Angriff vom Brett (1,5:0,5). An Brett 8 hatte Klaus Schwarzmeier eine aussichtsreiche Stellung. Durch ein sehr starkes Qualitätsopfer gelang es seinem fränkischen Kontrahenten, noch in den Remishafen zu gelangen (2,0:1,0).
Als dann Ingo Walch (Brett 7) auch noch ein Remis beisteuerte, schien zumindest ein Unentschieden im Mannschaftskampf greifbar nahe (2,5:1,5). Martin Riediger hatte an Brett eins eine solide Stellung erreicht, wickelte jedoch in eine schlechte Version eines Leichtfigurenendspiels ab. Sein Gegenüber, IM Pavel Vavra, nahm dieses Geschenk dankend an und verwertete den Vorteil souverän (2,5:2,5). Eine ähnliche Geschichte spielte sich an Brett 2 ab. Auch Dominik Wisnet hatte zu Beginn eine ordentliche Position erspielt, wurde aber in der Folge überspielt (2,5:3,5). Josef Ager hatte in einer sehr turbulenten Partie auf Brett 4 mit Turm und einer Mehrfigur gegen Turm und zwei Bauern zwar mehr Material, jedoch ließ sich dieser kleine Vorsprung nicht in einen Sieg ummünzen (3,0:4,0).
Der frischgebackene niederbayerische Meister Josef Heiduczek (Brett 3) musste eigentlich mit einem Remis in schlechterer Stellung zufrieden sein. Als mustergültiger Mannschaftsspieler setzte er den äußerst riskanten Kampf um den Sieg fort. Leider wurde der Mut nicht belohnt (3,0:5,0).
Für den Schachclub Rottal ist in der Oberliga der Kampf um den Klassenerhalt noch nicht beendet. Die direkten Konkurrenten Dillingen und Puschendorf haben beide ihre Matches verloren, so dass für die Rottaler der achte Platz in der dritthöchsten Liga bereits perfekt ist. Entscheidend für die Anzahl der Absteiger der bayerischen Oberliga wird sein, wie viele Mannschaften aus der 2. Bundesliga absteigen.
Die Rottaler können noch aus eigener Kraft alles klar machen: Mit einem Sieg gegen Fortuna Regensburg in der Schlussrunde am 10. April in Pfarrkirchen (CLG-Gebäude) ist der Klassenerhalt sicher, ansonsten heißt es hoffen.
Bereits eine Runde vor Schluss ist der zweiten Mannschaft der Aufstieg ins bayerische Lager nicht mehr zu nehmen: Mit einem 5,5:2,5 gegen DJK Schaibing steht der niederbayerische Meister fest. Der SC Rottal II führt mit 14:2 Punkten/41,5:22,5 Brettpunkten uneinholbar vor dem SV Röhrnbach (11:5/38,5:25,5). Niederbayernliga: SC Rottal II – DJK Schaibing 5,5:2,5: Gerhard Spiesberger – Martin Heyne 0 - 1 2, Dr. Rainer Hartl – Martin Wimmer 0:1, Andreas Siemens – Erwin Küspert 1 - 0, Norbert Frühauf – Josef Fenzl 1 – 0, Klaus Wiedmann – Michael Fesl 1 – 0, Dr. Hans Eichinger – Avdullah Avdijaj ½ - ½, Alois Höchtl – David Bauer 1 - 0 8, Andreas Nöhbauer – Werner Heyne 1 – 0.

+ + + Josef Heiduczek (Schachclub Rottal) dominiert + + +

Mit zwei Vorsprung niederbayerischer Meister + + +

Pfarrkirchen (19.03.11/jk) - Klarer kann der Erfolg am Schachbrett nicht aussehen: Josef Heiduczek vom Schachclub Rottal hat die niederbayerischen Meisterschaften im Turnierschach in Mamming (Lkr. Dingolfing-Landau) bereits zum zweiten Mal in Folge eindeutig dominiert. Mit sieben Punkten aus sieben Partien wiederholte der 33-jährige Informatiker seinen Vorjahrestriumph.

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Der Rottaler Oberliga-Spieler mit einer internationalen Wertungszahl ELO von 2234 ließ der Konkurrenz keine Chance. Er erteilte der ganzen niederbayerischen Spitze eine Lehrstunde. Auf den Plätzen folgten Richard Holzer (SK Passau) mit 5,0 Punkten und Michael Müller (SC Bayerwald Regen) mit 4,5 Punkten. Josef Heiduczek wird sein Können auf der Bayerischen Meisterschaft im August in Regensburg unter Beweis stellen.
Mit Josef Staller (3,0 Punkte/Platz 18) und Corneliu Grigore-Nikolitisch (2,0 Punkte/27. Platz) haben zwei weitere Teilnehmer den Schachclub Rottal in der Meisterklasse vertreten.

+ + + Niederbayern-Derby in der Schach-Oberliga: SC Rottal – SK Passau 3,5:4,5 + + +

Pfarrkirchen (27.02.11/jk) - Knappe Entscheidung im Niederbayern-Derby: Der Schachclub Rottal musste sich in der siebten Runde der Schach-Oberliga am Sonntag mit 3,5: 4,5 dem SK Passau beugen. Die zweite Mannschaft erreichte gegen Geiselhöring ein 4:4-Unentschieden und bleibt an der Tabellenspitze. SC Rottal III gewann in der Bezirksliga West gegen SC Straubing II mit 5 – 3.

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Das Niederbayern-Derby unter der Leitung von Schiedsrichter Axel Sauerwald (Bad Aibling) lief für die Rottaler gut an: Zunächst hatte Johann Webersberger auf Brett zwei gegen Jan Suran bereits nach 18 Zügen remisiert (0,5:0,5). Josef Ager an Brett vier holte den ersten ganzen Punkt für die Rottaler. In der Eröffnung, die sein Passauer Gegenüber ungenau spielte, gewann er die Qualität. Die Realisierung war nicht mehr schwierig (1,5:0,5).

Passaus Mannschaftsmanager Josef Zboril sah die Entwicklung für die nach der Papierform favorisierten Bundesliga-Absteiger noch skeptisch: „Die Wahrheit liegt auf dem Brett.“ Nach etwa drei Stunden Spielzeit gab Ingo Walch an Brett 7 auf. (1,5:1,5), aber der Rottaler Vereinsmeister Hans Wagner verwandelte gegen Richard Holzer an Brett sechs ein vorteilhaftes Mittelspiel. Er hatte zwei Türme gegen Dame und Läufer getauscht, die Partie zur Führung der Rottaler gewonnen (2,5:1,5).

Das Blatt wendete sich mit der Niederlage von Josef Heiduczek auf Brett drei, der in gedrückter Stellung Material verlor und nach 27 Zügen aufgabe (2,5:2,5). In den letzten drei laufenden Partien wurde heftig in den Zeitnotgefechten „gezuckt“, sprich die Züge wurden fast im Blitztempo auf das Brett gezaubert. An Brett acht gelangt Jürgen Bichlmeier ein Unentschieden, sein Passauer Spielpartner hatte in beiderseitiger Zeitnot einen Bauern nicht genommen (3,0:3,0). An Brett eins hatte Martin Riediger mit IM Christian Weiss den größten Brocken. Im Turmendspiel hatte der noch mal versucht zu gewinnen, die Partie endete im Remishafen (3,5:3,5). Erst die letzte Partie zwischen Patrick Bensch und Dietmar Hiermann an Brett fünf gab den Ausschlag zugunsten der Dreiflüssestädter. Im Turmendspiel hatte der Passauer den längeren Atem (3,5:4,5). „Man darf gegen Passau verlieren“, sagte Spitzenspieler Martin Riediger. Nach der Niederlage im Derby ist der Schachclub Rottal immer noch auf Platz sieben – mit 6:8-Mannschaftspunkten und 25:31 Brettpunkten. Da die direkten Konkurrenten um den Abstieg ebenfalls verloren haben, ist die Ausgangslage zwei Runden vor Schluss mit drei Punkten Vorsprung vor den Abstiegsplätzen günstig. Ein Punkt aus zwei Partien sollte für das Projekt Klassenerhalt reichen.
SC Rottal - SK Passau 1869: FM Martin Riediger – IM Christan Weiss½:½, FM Johann Webersberger – FM Jan Suran½:½, Josef Heiduczek – FM Sebastian Testor 0:1, Josef Ager – FM Alois Hellmayr 1:0, FM Patrick Bensch – FM Dietmar Hiermann 0:1, Johann Wagner – Richard Holzer 1:0, Ingo Walch – Ernst Schüller 0:1, Jürgen Bichlmeier ½:½.
Niederbayernliga: TV Geiselhöring - SC Rottal II (11) 4 – 4: Werner Schubert – Gerhard Spiesberger ½ - ½, Michael Popp – Dr. Rainer Hartl ½ - ½, Erich Kreilinger – Andreas Siemens 1 – 0, Dr. Joachim Demmer – Norbert Frühauf 1 – 0, Thomas Kiendl – Klaus Wiedmann 0 – 1, Johann Niedermeier – Thomas Zankl 0 – 1, Georg Pfäffinger – Alois Höchtl 1 - 0 8, Heinz Schubert – Andreas Nöhbauer 0 – 1. Der SC Rottal II liegt mit 12:2 Punkten und 36,0-20,0 Brettpunkten weiter an der Spitze der Niederbayernliga.
Bezirksliga West: SC Rottal III - SC Straubing II 5 – 3: Wolfgang Wächter – Max Holzmann 1:0, Corneliu Grigore-Nikolitsch – Christian Reich ½ - ½, Gerhard Angermeier - Hans-Peter Gerl ½ - ½, Josef Staller – Franz Plachi 0 – 1, Robert Bachheibl – Jan Walentukiewicz ½ - ½, Dr. Hans-Ulrich Rueß – Daniel Schied ½ - ½, Harald Seelentag – Rainer Kutheil1 – 0, Bernd Aster – Günter Bromberger,Guenter 1 – 0.

Bildtext: Angestrengtes Nachdenken an Brett 1: Die Partie zwischen dem Rottaler FM Martin Riediger (links) und dem Passauer IM Christian Weiss endete unentschieden.


+ + + Oberliga: Schachclub Rottal verliert gegen Pang-Rosenheim 2,5:5,5 + + +

Zweite mit 7,5:0,5 gegen Simbach am Inn weiter an der Tabellenspitze der Niederbayernliga/ Bezirksliga West: JVA Straubing - SC Rottal III 4½ : 3½

Pfarrkirchen (06.02.11/jk)) - Oberliga-Schachbretter sind ein hartes Pflaster: Der Schachclub Rottal verlor in der sechsten Runde gegen die favorisierte Spielgemeinschaft Pang-Rosenheim mit 2,5:5,5. Die zweite Mannschaft behielt mit 7,5:0,5 in der Niederbayernliga die Oberhand und bleibt an der Tabellenspitze.

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Nach dem überraschenden Sieg gegen Garching in der fünften Runden wurden die Rottaler Schachspieler wieder auf den Boden der Tatsachen zurückgeholt. Es blieb im Oberliga-Kampf gegen Pang-Rosenheim fast nur eine Statistenrolle: Hans Wagner (Brett 5) holte mit den weißen Steinen keinen Vorteil und einigte sich schnell mit seinem Gegner auf ein Remis (0,5:0,5). Am benachbarten Brett 6 geriet Ingo Walch unter starken Druck und musste die Segel streichen (0,5:1,5). Martin Riediger (Brett 1) hatte eine aussichtsreiche Stellung, verlor den Faden, was sein Gegner sehr routiniert ausnutzte (0,5:2,5). Josef Heiduczek an Brett 2 fühlte sich nicht sehr sattelfest in der Eröffnung. Durch genaue Verteidigung konnte er improvisieren und sich nach einer erzwungenen dreimaligen Zugwiederholung zu einem Unentschieden aus der Affäre ziehen (1,0:3,0). Nachdem Josef Ager (Brett 3) es ausgelassen hatte, eine gute Möglichkeit zum positionellen Vorteil zu nutzen, ergriff sein Gegner sofort die Initiative. Im anschließenden Leichtfigurenendspiel musste Ager mit einem Remis zufrieden sein (1,5:3,5). Mit dem Besitz des Läuferpaares hatte Wolfgang Hackbarth (Brett 8) zwar einen Gegenwert für die schlechtere Bauernstruktur, aber auch nicht mehr als Unentschieden (2,0:4,0). Klaus Schwarzmeier (Brett 7) wickelte in ein scheinbar materiell vorteilhaftes Endspiel ab. Es stellte sich heraus, dass die Stellung seiner Springer so ungünstig war, dass er passen musste (2,0:5,0). Damit war der Käse gegessen und der Mannschaftskampf verloren. Mannschaftsführer Patrick Bensch (Brett 4) versuchte noch ein leicht vorteilhaftes Turmendspiel zum Sieg zu führen. Sein Gegnerr bewies jedoch Übersicht und konnte das Remis sichern (2,5:5,0).

Auch wenn die Niederlage bei einem Punktestand von 6:6 nicht als Beinbruch zu bezeichnen ist, kann es im Abstiegskampf eng werden. In der siebten Runde empfängt der SC Rottal die Schachfreunde des SK Passau 1869 zum Kampf um die niederbayerische Vorherrschaft.
Die zweite Mannschaft zieht in der Niederbayernliga ihre Kreise: Mit 7,5:0,5 wurde der SC Simbach bezwungen: Dr. Rainer Hartl – Ernst Putz 1 – 0, Andreas Siemens – Georg Putz 1 – 0, Klaus Wiedmann – Fabian Danzer remis, Thomas Zankl – Andreas Putz 1:0, Dr. Hans Eichinger – Walter Danzer 1:0, Alois Höchtl – Franz Gisnapp 1:0, Andreas Nöhbauer – Jakob Schäfer 1 – 0, Gerhard Angermeier – Christian Putz 1:0.
Der SC Rottal II führt mit 11:1 Mannschaftspunkten und 32,0 Brettpunkten vor DJK Schaibing (10:2, 28,5) und SV Röhrnbach (9:3, 29,5).
Die dritte Mannschaft musste sich in der Bezirksliga West beim Gastspiel in der JVA Straubing mit 3,5:4,5 geschlagen geben: Günter G. – Corneliu Grigore-Nikolitsch 1 – 0, Anthony H.. Josef Staller 0 – 1, Andreas R. – Robert Bachheibl remis, Wolfgang G. - Dr. Hermann Post 0 – 1, Firat H. – Helmut Maier remis, Ismet A. – Konrad Maier remis, Karl Heinz G. – Thomas Danner 1:0, Alfon B. – Johann Merz 1:0. Der SC Rottal III liegt mit 3:7 Punkten auf Platz sechs.

+ + + Überraschende Mattkombination brachte den Sieg + + +

Oberliga: Knapper 4,5:3,5-SC-Rottal-Erfolg gegen Garching / Platz sechs gefestigt / Zweites Team verteidigt mit 4,5:3,5 gegen Ergolding die Tabellenführung

PFARRKIRCHEN (19.01.11/jk) - Erfolgreicher Großkampftag an den Schachbrettern: SC Rottal I hat in der fünften Runde der Oberliga den SC Garching mit 4,5:3,5 bezwungen. Tabellenführer SC Rottal II gewinnt in der Niederbayernliga gegen FC Ergolding mit 4,5:3,5.

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Mit gemischten Erwartungen waren die Rottaler Brettstrategen in die Partien gegen den Oberliga-Zweiten SC Garching gegangen. Einerseits ließen die Ergebnissen in den Landesliga-Vorjahren hoffen, anders zeigten die Gäste in dieser Saison bisher eine hervorragende Performance. Mannschaftskapitän Patrick Bensch gelang es, die Bestaufstellung - ohne den an Nummer eins gesetzten Großmeister Farago - für diesen Kampf zu mobilisieren.

Es ging in der von Schiedsrichter Axel Sauerwald (Bad Aibling) überwachten Begegnung auch gut los: Überraschenderweise konnte Josef Heiduczek seinen erfahrenen Gegner an Brett vier gleich in der Eröffnung mit einem Königsangriff überrumpeln. Um den Königsangriff vorerst abzuwehren, musste er eine Qualität ohne ausreichenden Gegenwert opfern (1,0:0,0). An Brett drei hatte Dominik Wisnet diesmal von Beginn an mit einem Figurenentwicklungsrückstand zu kämpfen. Die daraus resultierende Initiative konnte sein Gegner in der Folge zum Vorteil nutzen (1,0:1,0). Obwohl Martin Riediger (Brett 1) in der Schlussstellung über einen geringen Vorteil verfügte, akzeptierte er aufgrund der schlechteren Bedenkzeit ein Remisgebot (1,5:1,5).
An Brett fünf musste sich Josef Ager von Beginn an einem starken Druck erwehren. Der Versuch mit einem Qualitätsopfer noch im Trüben zu fischen, war trotz zäher Verteidigung nicht von Erfolg gekrönt (1,5:2,5). Hans Wagner (Brett sieben) zeigte sich optimal vorbereitet und konnte sehr schnell mit Schwarz ausgleichen und dann selbst zum Gegenschlag ausholen. Den Vorteil einer Mehrqualität und eines starken Freibauern verwertete Wagner routiniert zum ganzen Punkt (2,5:2,5).
Am sechsten Brett erzwang Patrick Bensch (Brett 6) seinen ersten und für diesen Kampf ausgesprochen wichtigen kompletten Punkterfolg. Die Partie verlief einer Sizilianischen Eröffnung entsprechend in komplizierten, aber positionellen Fahrwassern. Bensch verfügte über die Initiative. Als sich die Partie im Endspiel ins Unentschieden zu verabschieden drohte, konnte Bensch mit einer völlig überraschenden Mattkombination Gegner und Kibitze vom Hocker reißen (3,5:2,5).
Johann Webersbergers Gegner opferte im Mittelspiel einen Flügel- gegen einen Zentrumsbauern und erhielt Gegenspiel. Er zeigte sich taktisch auf der Höhe und konnte Dank eines weit vorgerückten Freibauerns die Partie entscheiden und den Gesamtsieg perfekt machen (4,5:2,5).
An Brett 8 schien Ingo Walchs Partie einem unvermeidlichen Remis entgegen zu steuern. Da der Matchausgang zu einem früheren Zeitpunkt noch ungewiss war, schlug er ein Remisgebot aus. Im Läuferendspiel unterlief ihm jedoch ein Fehler, der seinem Gegner noch den Anschlusstreffer ermöglichte (4,5:3,5).
Mit dem nicht einkalkulierten Sieg und 6:4 Mannschaftspunkten stehen die Chancen auf den Klassenerhalt in der Oberliga ganz ausgezeichnet. Der SC Rottal nimmt mit 6: 4-Mannschaftspunkten und 19:21 Brettpunkten den sechsten Platz von zehn Mannschaften ein. „Ein Punkt in den vier ausstehenden Runden müsste reichen“, kalkuliert Mannschaftsführer Patrick Bensch vorsichtig.

Einzelergebnisse Oberliga: SC Rottal - Garching 1980 (DWZ/ELO) 4½ - 3½: FM (=Fidemeister) Martin Riediger (2200/2252) – FM Harald Bredl (2348/2363) ½ - ½, FM Johann Webersberger (2348/2368) – FM Roland Lötscher Roland (2356) 1 – 0, Dominic Wisnet (2155 / 2133) – FM Thorsten Schmitz (2304/2320) 0 – 1, Josef Heiduczek (2137/2234) – FM Claus Pitschka (2236/2272) 1 - 0 5 6, Josef Ager (2160/2213), - Markus Schleich (2204/2251) 0 – 1, FM Patrick Bensch (2130/2213) – Johannes Rusche (2217/2234) 1 – 0, Hans Wagner (2144/2159) - FM Jochen Schöllmann (2194/2258) 1 – 0, Ingo Walch (2031/2130) – Karsten Schlinkmeier (2140/2190) 0 – 1.

In der Niederbayernliga hat die zweite Mannschaft die Tabellenführung gegen den FC Ergolding mit 4,5:3,5 verteidigt. Dr. Rainer Hartl an Brett zwei und Josef König an Brett acht sorgten für volle Punkte, Andreas Siemens, Norbert Frühauf, Thomas Zankl, Dr. Hans Eichinger holten ein Remis, ehe Klaus Wiedmann an Brett fünf mit seinem Remis den Sack zum Mannschaftserfolg zu machen konnte. Gerhard Spiesberger konnte seine Partie an Brett nicht mehr zum Remis halten.

Niederbayernliga: SC Rottal II - FC Ergolding 4½ - 3½ : Gerhard Spiesberger – Tobias Schindlbeck 0 – 1, Dr. Rainer Hartl- Vladimir Simin 1 – 0, Andreas Siemens - Steffen Woitylak ½ - ½, Ing. Norbert Frühauf – Johannes Oberpriller ½ - ½, Klaus Wiedmann – Anton Königl ½ - ½, Thomas Zankl- Tobias Denk ½ - ½, Dr. Hans Eichinger – Borys Bilyavskyy ½ - ½, Josef König – Paul Hofmann 1:0. Der SC Rottal II bleibt mit 9:1 Mannschaftspunkten Tabellenführer vor dem DJK-SV Schaibing mit 8:2 und SV Röhrnbach mit 7:3.

Bezirksliga West: TSV Ergoldsbach – SC Rottal III 5: 3: Skender Gjinovci –Andreas Nöhbauer 1 – 0, Roman Apfel- Wolfgang Waechter ½ - ½ , Dr. Karl Gschwendner - Corneliu Grigore-Nikolitsch,Corneliu 1 – 0, Georg Graf – Gerhard Angermeier 0 – 1, Michael Ruhland – Josef Staller ½ - ½, Anton Kosinoga – Dr. Hermann Post 0 – 1, Christoph Hartl – Helmut Maier 1 – 0, Richard Westermeier – Paul Schirra 1 – 0. Der SC Rottal III liegt mit 3 - 5 Mannschaftspunkten und 14.0 Brettpunkten auf Platz fünf der Bezirksliga West.

Bildtext:
Überraschte mit einer Mattkombination Gegner und Kibitze: SC-Rottal-Mannschaftsführer Patrick Bensch (Bild rechts) gewann an Brett sechs gegen den Garchinger Johannes Rusche. Schiedsrichter Axel Sauerwald (stehend rechts) überwachte die Oberliga-Partie. Foto: König

+ + + Entscheidende Partien an Oberliga-Brettern + + +

Schachclub Rottal spielt am Sonntag (16.1.11) gegen SC Garching 1980

Pfarrkirchen (15.01.11/jk)) - Schach in der dritthöchsten deutschen Liga ist am kommenden Sonntag (16.Januar) in Pfarrkirchen geboten:

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Der Schachclub Rottal empfängt in der 5. Runde der Oberliga den Tabellenzweiten SC Garching. Die zweite Mannschaft des Schachclub Rottal geht als Tabellenführer der Niederbayernliga in die 5. Runde gegen den Tabellenvierten FC Ergolding. Die Denksportler gehen im CLG-Gebäude in der Rennbahnstraße 7 auf Punktejagd.

Bereits erfolgreich am Schachbrett war der Nachwuchs des Schachclub Rottal: In der 2. Runde der Jugend-Bezirksliga West feierte die Jugendmannschaft einen klaren 4:0-Sieg über den FC Ergolding und übernahm damit die Tabellenführung. Markus Brunwieser, Alexander Dorner, Johannes Schuster und Erik Bauer gewannen ihre Partien.

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Autohaus Solcher unterstützt SC Rottal mit Schachuhren

Digitale Zeitmesser für die Oberliga-Einsätze der erfolgreichen Brettstrategen

Pfarrkirchen (05.11.10/jk)) - Neue Zeiten kommen auf die Denksportler des Schachclub Rottal e. V. zu: Das Rottaler Autohaus Solcher mit Standorten in Pfarrkirchen, Eggenfelden und Bad Griesbach hat der Oberliga-Mannschaft zehn digitale Schachuhren für den Einsatz in der dritthöchsten Liga Deutschlands gesponsert. Geschäftsführer Franz Solcher übergab die digitalen Zeitmesser an den Schachlub-Vorsitzenden und Teamkapitän Patrick Bensch, der sich über die Förderung aus der Wirtschaft für den Schachsport freute. „Wir unterstützen mit dem Sponsoring Spitzensport in unserer Region“, sagt Franz Solcher.

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In der bayerischen Oberliga müssen die Rottaler Schachspieler laut Patrick Bensch neben den Schachbrettern und den 32 Figuren auch elektronische Schachuhren stellen. Die digitale Schachuhr ist in ihrem Aufbau und ihren Funktionen der analogen Schachuhr nachempfunden. Hat ein Spieler gezogen, drückt er mit dem Finger die Uhr und setzt damit die Uhr des Gegners in Gang. Statt zweier Federuhrwerke verwendet die digitale Schachuhr ein einzelnes digitales elektronisches Uhrwerk. Die Energieversorgung der Uhr erfolgt nicht durch Spannen einer Uhrfeder über einen Aufziehmechanismus, sondern durch Batterien. Die Anzeige der vergangenen Zeit erfolgt auf einem Flüssigkristallbildschirm.Ein Fallblättchen gibt es bei einer digitalen Schachuhr nicht, eine Zeitüberschreitung wird stattdessen durch ein zusätzliches Symbol auf dem Bildschirm angezeigt (bei dem hier abgebildeten Modell ist es beispielsweise ein blinkendes Minuszeichen vor der Uhrzeit) oder modellabhängig auch durch ein akustisches Signal.
Der Schachclub Rottal ist 2007 aus den beiden Schachvereinen Eggenfelden (gegründet 1910) und Pfarrkirchen (gegründet 1972) hervorgegangen. Mit drei Mannschaften und einem Jugendteam nimmt einer der größten Vereine Niederbayerns am Spielbetrieb teil.
Die neuen digitalen Zeitmesser kommen beim nächsten Oberliga-Kampf der Denksportler am 14. November 2010 gegen Gröbenzell im CLG-Saal in Pfarrkirchen statt.
Bildtext:
Neue digitale Uhren für die dritthöchste Liga: Autohaus-Solcher-Geschäftsführer Franz Solcher (rechts) übergab an Vereinspräsident Patrick Bensch (l.) einen Satz neuer digitaler Zeitmesser. Es freuen sich SchatzHans Wagner (2.vl.) und Josef Staller (3. v.l).
Foto: König

+ + + Auftakt in der Schach Oberliga: Herbe Schlappe für Schachclub Rottal + + +



Hans WagnerPFARRKIRCHEN/EGGENFELDEN (10.10.10) – Auftakt-Niederlage für Rottaler Denksportler in der Oberliga: Das Oktett des Schachclub Rottal kassierte am Sonntag in der Schach-Oberliga eine herbe 1,5:6,5-Niederlage gegen Zweit-Bundesliga-Absteiger Noris Tarrasch Nürnberg. Für die Rottaler Aufsteiger gewann Wolfgang Hackbart an Brett acht, Josef Ager remisierte an Brett drei.

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Die Rottaler Brettstrategen merkten schnell die dünnere Luft der Oberliga. Unter den Augen von Schiedsrichter Axel Sauerwald (SK Bad Aibling), der keine Vorkommnisse zu verzeichnen hatte, war schnell klar, wer das Heft oder besser gesagt die Figuren in der Hand hielt. Sang- und klanglos gingen Patrick Bensch und Routinier Hans Wagner auf den Brettern vier und fünf ein. Fast ohne Gegenwehr gaben sie ihre Punkte ab. Spitzenmann Martin Riediger (ELO 2252) kam gegen den Nürnberger Internationalen Meister Leonid Milov (ELO 2562) ebenfalls nicht auf die Füße. Josef Heiduzcek an Brett zwei kam in komplizierter Stellung in arge Zeitnot, im Endspiel blieb keine Zeit mehr, die Partie umzudrehen.

Erfreulich traten die österreichischen Gastspieler der Rottaler auf: Wolfgang Hackbarth behielt an Brett acht gegen Rene Ederer die Übersicht in einer von beiden Seiten kompliziert gestalteten Partie. Nach einem Bauernopfer von Hackbarth blieb dem Nürnberger nur mehr ein Figurenverlust oder das Matt. Josef Ager hatte an Brett drei gegen Michael Mischustov durchaus Gewinnabsichten. Der Gegner hingegen fand immer den richtigen Abwehrzug, so dass am Ende ein Remis feststand.

In den letzten laufenden Partien von Ingo Walch (Brett 6) und Klaus Schwarzmeier (Brett 7) bot sich keine Chance, das Ergebnis noch kosmetisch zu verbessern. Beide verloren. „Der Klassenunterschied ist enorm“, stellte Teamkapitän Patrick Bensch fest. Es sei eine andere Spielkultur festzustellen. In der Landesliga habe man eine Partie nach einem kleinen Fehler noch herumreißen können. „Ein Schnitzer bedeutet hier das Ende der Partie.“ Bundesliga-Absteiger Nürnberg sei ein „großer Brocken“ für den Aufsteiger gewesen, so Bensch. „Entscheidend für den Klassenerhalt war der erste Auftritt noch nicht“, so das Fazit aus der Niederlage.

Schach-Oberliga: SC Rottal – NT Nürnberg 1,5: 6,5: FM Martin Riediger – IM Leonid Milov 0:1, Josef Heiduczek – Florian Wagner 0:1, Josef Ager – Michael Mischustov 0,5:0,5, Patrick Bensch – Thomas Kirchner 0:1, Hans Wagner - Thomas Martin 0:1, Ingo Walch – Reiner Heimrath 0:1, Klaus Schwarzmeier – Olaf Epding 0:1, Wolfgang Hackbarth – Rene Ederer 1:0.

Bildtext: Hartes Pflaster Oberliga: Schachclub Rottal - NT Nürnberg 1,5:6,5.
Foto: König

+ + + Premiere in der Oberliga: Schachclub Rottal empfängt NT Nürnberg + + +

Aufsteiger ist optimistisch, die Klasse zu erhalten / Derby mit SK Passau um Spitzenstellung in Niederbayern

Hans WagnerPFARRKIRCHEN/EGGENFELDEN (07.10.10) – Dame, König und Bauern stehen in den Startlöchern: Der Schachclub Rottal geht erstmals in der Oberliga an die Bretter. Der Aufsteiger in die höchste bayerische Schachliga empfängt am kommenden Sonntag die Denksportler von Noris Tarrasch Nürnberg.

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Es klingt wie ein Märchen in der Schachwelt: Die Rottaler Schachstrategen, der Kern der Mannschaft besteht seit fast 30 Jahren, hat es weit nach oben gebracht. Die Gegner in dieser Saison kommen aus Nürnberg, Würzburg, Regensburg und dem Großraum München. Mit dem SK Passau, der nach Ausflügen in den Bundesligen wieder in der dritthöchsten Liga gelandet ist, kämpfen die Rottaler in der 7. Runde sogar um die Vorherrschaft im niederbayerischen Schach.

„Wir sind stark genug, um uns in der Oberliga zu halten“, meint Mannschaftsführer Patrick Bensch. Der 42-jährige Realschullehrer ist zuversichtlich, ohne Neuzugänge den Klassenerhalt zu schaffen. „Halten ist leichter als aufsteigen.“ So werden die Rottaler den an Nummer eins gesetzten ungarischen Großmeister Ivan Farago (internationale Wertungszahl ELO 2420), wie auch im Aufstiegsjahr, nur sporadisch einsetzen. Er ist der einzige Profi, die anderen Routiniers in der Mannschaft hoffen laut Bensch mit der Aufgabe zu wachsen. Sie gehen normalen Berufen nach und sind Mathematiker, Physiker oder Steuerberater.

Sie arbeiten alle in der Freitzeit an ihrer Spielstärke, verfolgen die Schachereignisse oder trainieren mit dem Computer Eröffnungsvarianten.

Die Top-Mannschaft besteht neben GM Farago aus Martin Riediger (ELO 2252), Johann Webersberger (2368), Dominic Wisnet (2133), Josef Heiduczek (2234), Josef Ager (2213), Patrick Bensch (2213), Hans Wagner (2159) und Ingo Walch (2130). Ersatzleute sind Gerhard Spiesberger (2127), Klaus Schwarzmeier (2019) und Norbert Frühauf (2066).

Die Premiere der Rottaler Denksportler an den Oberliga-Brettern steigt gegen Noris Tarrasch Nürnberg am Sonntag, 10.10.10, ab 10 Uhr beim CLG-Computerdienst, Rennbahnstraße 7, Pfarrkirchen. Zuschauer sind willkommen – Eintritt frei.

Die zweite Mannschaft tritt in der Niederbayernliga an heimischen Brettern gegen den SV Aham am Sonntag, 10.10.10, in den Bacchus-Stubn in Eggenfelden an. Der Vize-Meister des Vorjahres zählt zum erweiterten Favoritenkreis. Das dritte Rottaler Team tritt auswärts bei der Spielgemeinschaft Landau/Adlkofen II an.

SC Rottal steigt auch im Schnellschach in Oberliga auf
Einen Erfolg hat der Schachclub Rottal in der neuen Saison bereits erzielt: Bei den bayerischen Meisterschaften im Schnellschach setzten sich die Rottaler Brettstrategen mit Martin Riediger, Gerhard Spiesberger, Klaus Schwarzmeier und Andreas Siemens in der Landesliga Süd die Krone auf. Insgesamt elf Mannschaften kämpften in Hohenbrunn bei München um den Titel. Nach sieben Runden im Schweizer System verwies das Team den SC Unterhaching mit einem Punkt Vorsprung auf Platz zwei. Mit dem Titelgewinn ist Qualifikation für die Oberliga Bayern 2011 verbunden. Die besten Einzelergebnisse erzielten Klaus Schwarzmeier und Andreas Siemens mit 5,5 Punkten aus sieben Partien.
Bildtext:Bildtext: Premiere in der Oberliga: Vereinsmeister Hans Wagner zählt zu den soliden Routiniers im Team des Schachclub Rottal. Foto: König

+ + + Josef Heiduczek holt Titel ins Rottal + + +





MAMMING / PFARRKIRCHEN (16.06.10/jk) – (jk) Mit sieben Siegen aus sieben Partien ließ Josef Heiduczek (Schachclub Rottal) keine Chance. Der 32-jährige Informatiker siegte unangefochten mit zwei Punkten Vorsprung bei den niederbayerischen Titelkämpfen im Turnierschach in Mamming (Lkr. Dingolfing-Landau).

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Auf den Plätzen folgten Tobias Schindlbeck (FC Ergolding) und Uwe Kleibel (SC Ortenburg). Insgesamt nahmen 34 Denksportler bei den Bezirkskämpfen teil. Noch ein Erfolg für die Rottaler Brettstrategen: Gerhard Angermeier siegte in der Kategorie mit einer Deutschen Wertungszahl DWZ von 1700. Er erreichte mit 3,5 Punkten den 18. Platz. Die weiteren Platzierungen Rottaler Spielern: 10. Thomas Zankl (4,5 Punkte), 11. Dominic Wisnet (4 Punkte), 23. Josef Staller (3 Punkte), 32. Corneliu Grigore-Nikolitsch (1,5 Punkte).
Wisnet gewinnt Blitz-Titel des SC Rottal
Bei den Vereinsmeisterschaften des Schachclub setzte sich Dominic Wisnet mit 12,5 Punkten durch. Auf den Plätzen folgten Josef Heiduczek 11,0 Pkt und Thomas Zankl 10,5 Pkt. Es beteiligten sich 15 Spieler.

Bildtext (v.l.): Niederbayerns Schachpräsident Klaus Kreuzer, Meister Josef Heiduczek und Turnierleiter Werner Schubert

+ + + Schachclub Rottal steigt in die Oberliga auf + + +





Dominic Wisnet PFARRKIRCHEN (11.04.10/jk) – Der Schachclub Rottal hat seine Meisterpartie vollendet: Mit einem 6:2-Auswärtserfolg gegen Sendling München machten die Rottaler Denksportler den Aufstieg in die bayerische Oberliga, der dritthöchsten deutschen Liga, perfekt. Das Team um Mannschaftsführer Patrick Bensch schaffte damit den größten Erfolg in der Vereinsgeschichte der beiden Ursprungsvereine SC Pfarrkirchen und SC Eggenfelden. Zusammen mit Bundesliga-Absteiger SK Passau spielen die Rottaler die erste Geige an Niederbayerns Schachbrettern. Die zweite Mannschaft des SC Rottal wurde Vize-Meister in der Niederbayernliga.

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Beim letzten Kampf in der Landesliga Süd ließ die Mannschaft gegen Sendling nichts mehr anbrennen. Josef Heiduczek (Brett 8) und sein Gegner lieferten sich einen Kampf auf Messers Schneide. In der Folge verlor Heiduczek einen Bauern, willigte einer dreifachen Stellungswiederholung und damit einem Remis zu (0,5:0,5). Am dritten Brett spielte Dominic Wisnet eine sehr originelle Eröffnung und erreichte schnell eine aussichtsreiche Angriffsposition. Nach einem sehr überraschenden, aber auch sehr schlechten Verteidigungszug seines Gegenübers stand Wisnet auf Gewinn und eroberte sogar die gegnerische Dame (1,5:0,5). Ingo Walch (Brett 7) verfügte eine lange Zeit über die bessere Stellung, die er jedoch nicht in einen Sieg verwandeln konnte. So blieb ein remis (2,0:1,0). In einer sehr positionell gestalteten Partie an Brett 4 versäumte Josef Ager eine Gewinnfortsetzung, wonach die Partie ins Unentschieden mündete (2,5:1,5).

Rekordvereinsmeister Hans Wagner hatte eine vogelwilde Partie in der er mutig einen Springer opferte und den generischen König aus seiner gesicherten Rochadestellung treiben konnte. In einer sehr komplexen Situation entschied er sich für einen schnellen Figurenrückgewinn. Das erlaubte seinem Gegner eine Gegenattacke mit Dauerschach und remis (3,0:2,0). Am zweiten Brett gelang es Johann Webersbergers, einen lange schlecht stehenden Springer zu aktivieren, Druck zu entfalten – mit Partiegewinn (4,0:2,0). Fidemeister Patrick Bensch machte vor, wie man von Anfang an auf Gewinn spielt, indem er in einer sizilianischen Eröffnung frühzeitig einen Läufer für zwei Bauern und Initiative opferte. Der Gewinn eines dritten Bauern erwies sich als sehr riskant, im Endspiel mit Turm und zwei Bauern gegen zwei Springer des Gegners zeigte Bensch dann seine sehr gute Endspieltechnik und gewann (5,0:2,0). Die Begegnung am Spitzenbrett verlief lange Zeit recht ereignislos, aber die starke Zeitnot von Fidemeister Martin Riediger und seinem Gegner hauchte der Partie Leben ein. Nachdem der Rauch der Zeitnotschlacht verflogen war, hatte Riediger zwei Bauern mehr in einem ungleichfarbigen Läuferendspiel und gewann (6,0:2,0).

In der Geschlossenheit sehen Kibitze die große Stärke des Landesliga-Meisters. Die Rottaler spielten meist in der besten Aufstellung, wobei der nominell stärkste Spieler, der ungarische Großmeister Ivan Farago, nur für einen Einsatz gebucht wurde – dabei aber verlor. Alle anderen Spieler erreichten eine positive Bilanz von gleich oder über 50 Prozent der möglichen Punkte. Hervorzuheben sind Dominik Wisnets (ELO 2090) schaffte 6 Punkte aus acht Partien, die einer Rating-Leistung von 2380 entsprechen. Rekordvereinsmeister Hans Wagner spielte alle 9 Runden und blieb mit den erreichten 6,0 Punkten ungeschlagen.

Alle Einzelergebnisse der Meistermannschaft: GM Ivan Farago (0 Punkte / 1 Partie), FM Martin Riediger (5,0/9), Johann Webersberger (1,5/3), Dominik Wisnet (6,0/8), Josef Ager (4,0/7), FM Patrick Bensch (6,5/9), Hans Wagner (6,0/9), Ingo Walch (5,0/9), Josef Heiduczek (6,0/9), Wolfgang Hackbarth (1,0/2), Klaus Schwarzmeier (3,5/5), Gerhard Spießberger (1,5/2).

Sportlich sehr erfolgreich war auch die zweite Mannschaft des SC Rottal: Gegen den uneinholbaren Meister SC Straubing verlor das Team zwar mit 2:6, die Vize-Meisterschaft in der Niederbayernliga war dennoch sicher: SC Straubing - SC Rottal II 6 – 2: Walter Huwa – Dr. Rainer Hartl ½ - ½ , Wolfgang Ströher - Andreas. Siemens ½ - ½, FM Ralf Scheipl – Edgar Brückl 1- 0, Markus Grimm – Reinhard Rund ½ - ½, Dr. Marinko Jurasic – Klaus Wiedmann ½ - ½, Martin Pissinger – Thomas Zankl 1 – 0, Robert Griesbeck – Dr. Hans Eichinger 1 – 0, Daniel Schied - Alois Höchtl1 – 0. Mit 13:5 Mannschaftspunkten und 42,5 Brettpunkten belegt der SC Rottal in der Abschlusstabelle Rang 2.

In der Bezirksliga West gewann der SC Rottal III gegen SC Straubing II mit 5,5:2,5: Gerhard Angermeier - Sergej Afanasev 0 – 1, Cornelius Grigore-Nikolitsch – Max Holzmann 1 – 0, Robert Bachheibl - Hans-Peter Gerl 0 – 1, Siegfried Schmidt- Igor Lomasov + - - , Dr. Hermann Post – Christian Reich ½ - ½, Helmut Maier- Jan Walentukiewicz 1 – 0, Josef Staller – Dr. Erhard Schramm 1 – 0, Bernd Aster – Tobias Maier + - -. Die dritte Mannschaft des SC Rottal belegt in der Abschlusstabelle der Bezirksliga West mit 12:6 Mannschaftspunkten und 40,5 Brettpunkten den dritten Platz.



+ + + Schachclub Rottal mit einem Bein in der Oberliga + + +





Patrick Bensch PFARRKIRCHEN (22.03.10/jk) – Der Schachclub Rottal steht mit einem Bein in der Oberliga. Nach einem 5,5:2,5-Sieg über den SK Passau II führen die Rottaler mit einem Punkt Vorsprung die Tabelle der Landesliga Süd an. Die zweite Garnitur gewann in der Niederbayernliga gegen Bayerwald Regen mit 4,5:3,5 und liegt auf Rang zwei. Das dritte Team bezwang Aham mit 5,5:2,5.

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Die Begegnung der ersten Mannschaft begann mit einem leichten Vorteil: Am dritten Brett stellten die Gäste aus Passau keinen Spieler auf, so dass Josef Ager kampflos den Sieg zugesprochen bekam (1,0:0,0). Nachdem sich einige Partien der Rottaler gut zu verlaufen schienen, sah Martin Riediger in geringfügig schlechterer Stellung die Gelegenheit ein Remisgebot zu unterbreiten (1,5:0,5). An Brett 8 ließ Klaus Schwarzmeier eine dreimalige Zugwiederholung zu, um nicht in eine schlechtere Position zu geraten (2,0:1,0). Hans Wagner (Brett 5) musste einige bange Momente überstehen, nachdem eine scheinbar gute Abwicklung sich als schlecht herausgestellt hatte. Wagners Gegner tauschte voreilig alle Gefahr bringenden Schwerfiguren ab, so dass auch diese Partie Remis endete. (2,5:1,5). Mannschaftsführer Patrick Bensch (Brett 4) erlangte bereits aus der Eröffnung eine überlegene Stellung. Sein Gegner opferte eine Figur, die er hoffte wieder zu gewinnen. Dabei übersah er jedoch einen Verteidigungszug Benschs und musste aufgeben (3,5:1,5). Josef Heiduczek verlor frühzeitig einen Bauern, für den er allerdings einige Kompensation erhielt. Er opferte in der Folge noch eine Qualität und nach einer Unachtsamkeit seines Gegners erlangte er entscheidenden Materialvorteil (4,5:1,5). An Brett 2 akzeptierte Dominik Wisnet ein Bauernopfer seines Gegners und konnte schrittweise die Initiative neutralisieren. Trotz Mehrbauern und Läuferpaar gelang es Wisnets Gegenüber mit Hilfe eines Springers eine Blockadestellung zu erreichen. Die darauf folgende Abwicklung in ein Bauernendspiel führte zum Unentschieden (5,0:2,0). Auch Ingo Walch hatte lange Zeit eine aussichtsreiche Stellung. Allerdings erwies sich das resultierende Turmendspiel als nicht gewinnbar, und die Partie endete ebenso remis (5,5:2,5).
In der alles entscheidenden letzten Runde tritt der SC Rottal am 10. April 2010 gegen Sendling an. Nur mit einem Sieg ist der erste Platz und damit der Aufstieg in die Oberliga gesichert. Die bisherigen Begegnungen mit Sendling waren immer hart umkämpft. Deshalb darf auch diesmal ein spannendes Match erwartet werden.
Niederbayernliga: SC Rottal II - SC Bayerwald/Regen 4½ - 3½: Andreas Siemens - 2. Herbert Palmi ½ - ½, Reinhard Rund- Armin Zepke 0 – 1, Klaus Wiedmann – Michael Müller 0 – 1, Thomas Zankl – Reiner Bergmann 1 – 0, Dr. Hans Eichinger - Bernd Benicke 1 – 0, Alois Höchtl – Hannes Schwarz ½ - ½, Andreas Nöhbauer – Ludwig Haydn ½ - ½, Peter Knoll - Omar Hedzic 1 – 0. Rottal II liegt mit 13-3 Mannschaftspunkten und 40,5 Brettpunkten auf Rang 2.
Bezirksliga Wes: SV Aham – SC Rottal III 2½ - 5½: Pragash Sriskandarajah - Gerhard Angermeier ½ - ½ , Stefan Stumpf - Cornelius Grigore-Nikolitsch 1 – 0, Guiseppe Valenza - Robert Bachheibl 0 – 1, Hans-Jürgen Lichtmannecker – Siegfried Schmidt 0 – 1, Bernd Poppe – Dr. Hermann Post 0 – 1, Andreas Haider – Helmut Maier 0 – 1, Oliver Wöstmann - Josef 0 – 1, Dumitru Tirnovan – Harald Seelentag,Harald 1 – 0.
Der SC Rottal III liegt mit 10:6 Punkten und 35,0 Bretttpunkten auf Platz 3.


+ + + Schachclub Rottal klopft an die Tür der Oberliga + + +

Mit 5,0:3,0-Auswärtserfolg gegen Haunstetten an die Tabellenspitze

PFARRKIRCHEN/EGGENFELDEN (03.03.10) – (jk) Der Schachclub Rottal klopft an die Tür des höchsten bayerischen Liga: Nach einem 5,0:3,0-Auswärtserfolg gegen Haunstetten Augsburg steht die erste Mannschaft nach sieben von neun auf dem ersten Tabellenplatz der Landesliga Süd. Damit haben es die Rottaler Brettstrategen in der Hand, aus eigener Kraft – mit zwei Siegen – den Aufstieg zu schaffen. Der Erfolg steckt an: Die zweite Mannschaft gewann mit 5:3 in der Niederbayernliga gegen Geiselhöring, das dritte Team besiegt in der Bezirksliga West Ergoldsbach mit 4,5:3,5.

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Mit einem derart mühelosen Sieg gegen den Mitfavoriten Haunstetten hatten die Denksportler nicht gerechnet, es lief gut: Josef Ager (Brett 3) konnte mit den weißen Figuren keinen Vorteil erlangen und nahm ein Remisgebot an (0,5:0,5). An Brett 6 präsentierte Ingo Walch seinem Gegner eine seltener gespielte Eröffnungsvariante. Im Mittelspiel konnte Walch entscheidend eine Qualität erobern (1,5:0,5). Dominic Wisnet (Brett 2) konnte aufgrund guter eröffnungstheoretischer Vorbereitung auf seinen ELO-starken Gegner sehr gut mithalten. In der möglicherweise etwas vorteilhafteren Schlussstellung nahm Wisnet ein Remis an, da sich auf anderen Brettern bereits positive Ergebnisse anbahnten (2,0:1,0). Mannschaftsführer Patrick Bensch schien nach der Eröffnungsphase keine größeren Probleme zu haben. Er wickelte in der Folge jedoch in ein Endspiel ab, in dem sein Gegner die besseren Karten hatte (2,0:2,0). An Brett 8 opferte Klaus Schwarzmeiers Gegenüber etwas spekulativ einen Läufer für Initiative und Angriff. Die Kompensation für den Materialverlust erwies sich als nicht ausreichend und Schwarzmeier gewann auf gewohnt routinierte Weise (3,0:2,0). Auch Josef Heiduczek (Brett 7) lieferte wieder eine überzeugende Vorstellung und überspielte seinen Gegner nach allen Regeln der Kunst. Im Endspiel gelang es ihm seinen weit vorgedrungen Freibauern mit taktischen Mitteln zu verteidigen (4,0:2,0). In den Reigen der stark spielenden Rottaler fügte sich an Brett 5 nahtlos auch Hans Wagner ein, der nach gut verlaufener Eröffnung eine Qualität erobern konnte (5,0:2,0). Mit dem internationalen Meister und ehemaligen Fernschachweltmeister Mikhail Umansky hatte Martin Riediger an Brett eins ein hartes Brot. Obwohl Riediger sich zäh verteidigen und in ein scheinbar haltbares Endspiel retten konnte, positionierte er in der Folge seine Springer ungünstig, woraus Umansky entscheidend Kapital heraus schlug (5,0:3,0).
Liga-Mitkonkurrent SC Tarrasch München 2 hatte sein Match verloren, wodurch Rottal 1 nun mit einem Mannschaftspunkt Vorsprung vor zwei Verfolgern die Tabelle anführt. Mit den derzeitigen Tabellensiebten und Tabellenletzten hat Rottal 1 ein leichteres Restprogramm. In der nächsten Runde erwartet die Mannschaft zuhause die Spieler des SK Passau 2, welche noch ohne Punkte sind. „Wir werden weiterhin sehr konzentriert zu Werke gehen, um den Traum vom Aufstieg nicht zu gefährden“, sagt Spitzenmann Fide-Meister Martin Riediger.
In der Niederbayernliga liegt der SC Rottal II hinter Top-Aufstiegskandidat SC Straubing auf Platz zwei. Die Einzelergebnisse von TV Geiselhöring - SC Rottal 2 3 – 5: Michael Popp – Dr. Rainer Hartl ½ - ½, Werner Schubert – Andreas Siemens ½ - ½ , Erich Kreilinger – Edgar Brückl 0 – 1, Dr. Joachim Demmer – Reinhard Rund 1 – 0, Thomas Kiendl - Klaus Wiedmann 0 – 1, Johann Niedermeier- Dr. Hans Eichinger ½ - ½ , Siegfried Foierl – Alois Höchtl ½ - ½, Georg Pfäffinger - Andreas Nöhbauer,Andreas 0 – 1
In der Bezirksliga West liegt der SC Rottal 3 auf Platz drei. Die Rottaler siegten gegen Ergoldsbach: 4,5:3,5: Josef König,Josef - Roman Apfel 0 – 1, Gerhard Angermeier – Dr. Karl Gschwendner 1 – 0, Corneliu Grigore-Nikolitsch – Georg Graf 1 – 0, Robert Bachheibl- Anton Kosinoga ½ - ½, Siegfried Schmidt- Michael Ruhland ½ - ½, Dr. Hermann Post – Franz Goderbauer ½ - ½ , Helmut Maier- Christoph Hartl 0 – 1, Josef Staller – Richard Westermeier 1 – 0.

Zum Pressefach des Schachclub Rottal

+ + + Schachclub Rottal gewinnt im Schnelldurchlauf + + +

(jk) Die erste Mannschaft des Schachclub Rottal hat in der zweiten Runde der Landesliga Süd 5,0:3,0-Auswärtssieg gegen Tegernsee I einfahren. Das zweite Team erreichte in der Niederbayernliga gegen Röhrnbach ein 4:4 Unentschieden. Die dritte Mannschaft verlor in der Bezirksliga West gegen die JVA Straubing mit 2,5:5,5.

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Einen guten Eindruck hinterließen die Rottaler Brettstrategen bei ihrem Gastspiel in Tegernsee. Vor allem die die Kürze des Mannschaftskampfes hatte es in sich: In dreieinhalb Stunden war die Begegnung erfolgreich überstanden, während reguläre Partien bis zu fünf Stunden dauern können. Alles begann sehr friedlich. Wolfgang Hackbarth spielte am achten Brett schnell remis (0,5:0,5). Am sechsten Brett legte sich der Rauch ebenfalls schnell: Ingo Walch steuerte einen weiteren halben Punkt bei (1,0:1,0). Josef Heiduczek (Brett 7) konnte seinen Gegner in der Eröffnung überrumpeln und gewann bereits nach 13 Zügen (2,0:1,0). Fidemeister Patrick Bensch (Brett 4) erreichte mit den schwarzen Steinen bald große positionelle Vorteile, die sein Gegenüber veranlassten, eine Qualität zu opfern. Bensch verwertete diesen Vorsprung sehr genau und krönte die Partie mit einem abschließenden Turmopfer (3,0:1,0). Auf Geheiß des Mannschaftsführers hatte Hans Wagner in zumindest nicht besserer Stellung ein Remis abgelehnt. Nach dem zweiten Sieg durch Patrick Bensch konnte er nunmehr getrost in ein Remis einwilligen (3,5:1,5). Johann Webersberger opferte am zweiten Brett nach origineller Eröffnungsbehandlung die Dame gegen Turm und Leichtfigur. In der Folge musste er sich gegen seinen starken Gegner erfolglos einer starken Initiative erwehren (3,5:2,5). An Brett 1 spielte Martin Riediger mit den weißen Steinen gegen Schachgroßmeister Valeri Beim eine recht komplizierte Variante, die beiden viel Bedenkzeit abverlangte. Nachdem Riediger möglicherweise nicht das Maximale aus der Stellung raus holte, konnte Beim einen Bauern opfern und erhielt dafür das Läuferpaar und konnte zudem in der Figurenentwicklung wieder aufholen. In unklarer Endspielstellung einigten sich die Kontrahenten auf ein Unentschieden (4,0:3,0). Josef Ager hatte am dritten Brett alles unter Kontrolle und seine Position war deutlich vorzuziehen. Sein Gegner versuchte verzweifelt das Spiel mit einem Figurenopfer noch zu verkomplizieren und übersah einen Kniff Agers, der das Spiel zügig entschied (5,0:3,0). Nach zwei Siegen liegt der SC Rottal auf Platz drei. Am 29. November kommt es im CLG-Gebäude zum Spitzenspiel gegen die Tabellenzweiten aus Kriegshaber (Augsburg). Dieses Spiel kann bereits aufzeigen, in welche Richtung es für die Rottaler weiter geht.

In der Niederbayernliga holte das zweite Team de SC Rottal auswärts ein 4:4-Unentschieden gegen den SV Röhrnbach. Röhrnbach – SC Rottal II 4: 4: Peter Schmidt – Rainer Hartl 1:0, Roland Knechtel – Andreas Siemens 1:0, Anton Ottt – Edgar Brückl 1:0, Karlheinz Binder – Klaus Wiedmann½:½; Regjep Berisha – Thomas Zankl 0:1, Anton Eberle – Dr. Hans Eichinger 0:1, Reinhard Gibis ½: ½, Rainer Pöschl – Andreas Nöhbauer 0:1. Mit 3:1-Mannschaftspunkten liegt der SC Rottal II an Platz vier.

In der Kreisliga West verlor der SC Rottal III gegen JVA Straubing I 2,5: 5,5 (Cornelius Grigore-Nikolitsch – Günter G. 0:1, Dr. Hermann Post – Anthony H. 0:1, Helmut Maier – Andreas R. ½: ½, Josef Staller – Marcel K. 1:0, Konrad Maier – Wolfgang G. ½:1/2, Bernd Aster – Firat H. 0:1, Dr. Hans-Ulrich Rueß – Marcel H. 0:1, Johann Merz – Ismet A. ½:1/2. Mit ausgeglichenem Punktekonto liegt der SC Rottal II an Platz 5.

+ + + Schachclub Rottal holt Blitz-Titel + + +

Das Quartett des Schachclub Rottal hat den niederbayerischen Blitztitel im Fünf-Minuten-Schach verteidigt.

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Klaus Schwarzmeier, Dominic Wisnet, Martin Riediger und Thomas Zankl holten ungeschlagen den Titel vor dem SK Passau und Bayerwald Regen. Bester Einzelscorer war Fide-Meister Martin Riediger, der auf Brett drei 8,0 Punkte aus acht Partien einspielte.

Patrick Bensch gewinnt Pokal-Turnier

Fidemeister Patrick Bensch hat das 7. Schnellschach-Turnier um den Wanderpokal des SC Rottal gewonnen. Bensch setzte sich im Finale gegen seinen Vereinskollegen Martin Riediger. Johann Maierhofer (SC Simbach) holte sich den dritten Platz. 32 Spieler aus Niederbayern und Oberösterreich spielten im gemischten K.o-System und Schweizer Rundensystem mit einer Bedenkzeit von 15 Minuten. Nach 2003 und 2005 gewann Patrick Bensch das Turnier bereits zum dritten Mal. Beim fünften Sieg geht der Wanderpokal in seinen Besitz über.

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Endstand Pokalturnier: Finale: 1. FM Patrick Bensch 4,5 Punkte/5 Partien; 2. FM Martin Riediger (beide SC Rottal) 4,0; Trostrunde: 3. Johann Maierhofer (SC Simbach) 4,5; 4. Helmut Kurz (SC Adlkofen) 4,0; 5. Dominic Wisnet, Klaus Wiedmann, Andreas Siemens (alle SC Rottal), Uwe Kleibel (SC Ortenburg) alle 3,5 Punkte; 9. Franz Schmid (SK Passau) Gerhard Spiesberger (ATSV Ranshofen), Hans Theiß (SC Adlkofen), Alois Höchtl (SC Rottal), Julian Salletmeier (ATSV Ranshofen) alle 3,0 Punkte, 14. Norbert Frühauf (ATSV Ranshofen), Erich Kreilinger (TV Geiselhöring), Dr. Hans Eichinger (SC Rottal), Stefan Stumpf (SV Aham), Michael Faltlhauser (SC Adlkofen), Hans Merz (SC Rottal) alle 2,5 Punkte; 20. Gerhard Angermeier, Robert Bachheibl, Corneliu Grigore-Nikolitsch, Siegfried Schmidt, Dr. Hermann Post (alle SC Rottal), Franz Stromer (ATSV Ranshofen) 2,0 Punkte , 26. Albert Huber, Stefan Pöllner (beide ATSV Ranshofen) 1,5 Punkte, 28. Stefan Ramsbacher, Josip Cvitan (beide ATSV Ranshofen), Richard Zingler (vereinslos), Tobias Klawon (SC Adlkofen) 1,0, 32. Markus Friedl (ATSV Ranshofen) 0,0.

Patrick Bensch auch vereinsintern erfolgreich
Das vereinsinterne Pokalturnier, das an den Spielabenden in den Sommerferien ausgetragen wurde, sah ebenfalls Patrick Bensch als Sieger. Im Finale setzte er sich gegen Hans Wagner nach spannendem Kampf mit 2,5:1,5 durch.. Das Turnier begann mit vier Vorrundengruppen zu je 5 Spielern, wobei sich die beiden Erstplatzierten für die K.o.-Runde qualifizierten. Sowohl in der Vor- als auch in der K.o.-Runde wurden jeweils zwei Partien mit vertauschten Farben im Bronstein-Modus (25 Minuten + 10 Sekunden) gespielt. Bei einem Unentschieden wurde die Bedenkzeit auf 10 Minuten plus drei Sekunden verkürzt. Im Finale entschied die vierte Partie nach drei Unentschieden. Hier die Ergebnisse der K.o.-Runde/Viertelfinale: Andreas Siemens - Andreas Nöhbauer 2:0, Hans Wagner - Klaus Wiedmann 1,5:0,5; Josef Staller - Dr. Hans Eichinger 1,5:0,5; Patrick Bensch - Gerhard Angermeier 2:0; Halbfinale: Hans Wagner - Andreas Siemens 1:1, 2:0; Patrick Bensch - Josef Staller 2:0; Finale: Patrick Bensch 2,5:1,5.

FM Patrick Bensch gewinnt Braunauer Schach-Open

Turniersieg mit 6,0 Punkten aus sieben Runden / Doppelsieg für SC Rottal: Thomas Zankl auf Platz zwei

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PFARRKIRCHEN/BRAUNAU (09.08.09/jk) - Patrick Bensch ist neuer Braunauer Bezirksmeister im Schach. Der 41jährige Pfarrkirchner Fide-Meister, der für den SC Ranshofen und den SC Rottal beiderseits der Inngrenze spielt, setzte sich mit 6,0 Punkten aus sieben Partien durch.

Favorit Patrick Bensch gab im Lauf des Turniers nur zwei Unentschieden ab und konnte sich mit einem halben Punkt Vorsprung durch. Wild umkämpft waren die Folgeplätze 2 bis 4, die alle punktegleich mit 5,5 Punkten, lediglich durch die Zweitwertung, entschieden wurden. Thomas Zankl vom SC Rottal hatte das bessere Ende für sich und erreichte den zweiten Gesamtrang, knapp vor dem punktegleichen Wolfgang Kücher (SC Ranshofen), der sich damit den Titel Braunauer Stadtmeister sicherte, vor dem nationalen Meister Wolfgang Hackbarth (ebenfalls SC Ranshofen), der den vierten Gesamtrang belegte und zugleich Seniorenmeister wurde.


Vom 3. bis 9. August haben bei dem Schach-Event in der Hauptschule Neukirchen 46 Spieler im Hauptturnier und 17 Spieler im Jugendturnier teilgenommen. Bei der Siegerehrung überreichten Bürgermeister Alois Leimer (Neukirchen), Stadtrat Harry Buchmayr (Braunau) und Landtagsabgeordneter Bürgermeister Franz Weinberger den Siegern die Ehrenpreise.


Patrick Bensch

Neuer Braunauer Bezirksmeister im Schach: Fide-Meister Patrick Bensch (Foto: König).