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+++ Schach-Einzel-Titel für Josef Heiduczek +++



Rottaler Denksportler punktgleich mit Michael Müller (Regen) an der Spitze

PFARRKIRCHEN (14.04.2013/jk) - Josef Heiduczek (SC Rottal) hat sich bei den niederbayerischen Einzelmeisterschaften im Turnier-Schach den Titel geholt. Der 35-jährige Informatiker teilte sich mit 5,5 Punkten aus sieben Partien die Krone mit Michael Müller (SC Bayerwald Regen). Sowohl Feinwertung als auch direkter Vergleich endeten Unentschieden.

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20 Denksportler traten bei den Titelkämpfen in Untergriesbach (Lkr. Passau) an. Der Rottaler Landesliga-Spieler war bereits zum vierten Mal erfolgreich. Die beiden niederbayerischen Spitzen qualifizierten sich für die bayerischen Einzelmeisterschaften, die Ende August in Rosenheim ausgetragen werden. Jürgen Bichlmeier (SC Rottal) kam mit 4,5 Punkten auf den fünften Rang.

Bildtext: Holte vierten niederbayerischen Schach-Titel: Josef Heiduczek (SC Rottal) Foto: König

+++ Schachclub Rottal sichert Klassenerhalt +++



6:2-Erfolg gegen Tarrasch München in der Landesliga Süd/Zweite nach 4:4 weiter auf Erfolgskurs

PFARRKIRCHEN/EGGENFELDEN (18.03.2013/jk) - Der Schachclub Rottal hat mit einem klaren 6:2-Erfolg gegen den Tabellenletzten Tarrasch München II in der Landesliga Süd den Klassenerhalt gesichert. Mit 10:6 liegen die Denksportler auf Platz 3. Die zweite Mannschaft hat nach einem 4:4-Remis gegen SK Landau-Dingolfing in der Niederbayernliga alle Chancen in der Hand, mit einem Erfolg in der letzten Runde aufzusteigen.

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Das klare Endergebnis der ersten Mannschaft täuscht über Chancenverteilung etwas hinweg. Lange Zeit sah nach einem Unentschieden oder einem knappen Sieg aus. Der Kampf begann sehr Erfolg versprechend als Josef Heiduczek in einer Spanischen Partie bereits nach wenigen Zügen auf Gewinn stand. Heiduczeks Gegner übersah zu guter Letzt noch eine Fesselung, die einen Bauern verlor und die Königstellung entscheidend schwächte (1,0:0,0).

Am vierten Brett hatte Josef Ager keine Schwierigkeiten und ließ in der Folge sogar Chancen ungenutzt. Ungeachtet dessen verbrauchte sein Gegner extrem viel Bedenkzeit und nachdem er das schlimmste überstanden hatte, stellte er eine Figur ein (2,0:0,0).

Hans Wagner (Brett 4) musste in Richtung Damenflügel lange rochieren. Sein Gegner konnte starken Druck ausüben und nach einem taktischen Kniff, verlor Wagner einen Bauern. Weiterer Materialverlust war zu erwarten (2,0:1,0).

Ingo Walch erging es nicht besser. In einer passiven Variante der halbslawischen Verteidigung fand er keinen guten Plan. Die Initiative des Gegners am Königsflügel wurde schließlich zu stark und kostete reichlich Material (2,0:2,0).

Martin Riediger musste sich am Spitzenbrett der Orang-Utan-Eröffnung (1. b4) erwehren. Die Partie verflachte sehr schnell und verlief ereignislos bis ins Leichtfigurenendspiel. In beiderseitiger Zeitnot verlegte Riediger erfolgreich einen letzten Fallstrick und konnte in ein gewonnenes Bauernendspiel abwickeln (3,0:2,0).

Klaus Schwarzmeier (Brett 6) ließ zu, dass sein Gegner einen Freibauern am Damenflügel bilden konnte. Er erlangte dafür eine Bauernmehrheit und starken Angriff am Königsflügel. Kurz nach dem Erreichen der Zeitkontrolle übersah Schwarzmeiers Gegner eine zweizügige Mattkombination (4,0:2,0).

In den verbliebenen beiden Partien schien maximal ein halber Punkt möglich was zum Matchsieg gereicht hätte. Aber es lief besser als gedacht. Jürgen Bichlmeier (Brett 8) hatte zu diesem Zeitpunkt König und drei verbundene Freibauern gegen König und Turm und das wahrscheinliche Ergebnis sollte ein Remis sein. Bichlmeiers Gegner gab ein Schach zu viel und das resultierende Mehrtempo führte zu einer erfolgreichen Bauernumwandlung (5,0:2,0).

Die Kiebitze warteten, wie lange Gerhard Spiesberger (Brett 5) seine schlechte Stellung verteidigen könnte. Seine Zähigkeit zahlte sich aus, als sein Gegner in Gewinnstellung einen vergifteten Bauern mit dem Turm „verspeiste“. Mit einem Doppelangriff auf König und Turm konnte Spiesberger letzteren erobern und damit das Blatt wenden (6,0:2,0).

In der neunten und letzten Runde am 14. April erwarten die Rottaler auswärts den Tabellenführer Schachklub München Südost. Bei einem guten Abschneiden können die Rottaler Zünglein an der Waage um den umkämpften Aufstieg sein.
In der Niederbayernliga hat der Schachclub Rottal II mit einem 4:4-Unentschieden gegen den Tabellenzweiten SK Landau-Dingolfing die Tabellenspitze abgesichert. In der letzten Runde haben die Rottaler Heimrecht gegen den Tabellensiebten SC Grafenau. Die Chance auf den Meistertitel und den Aufstieg in die Regionalliga Süd-Ost stehen nicht schlecht. Der Zug abgefahren ist hingegen für die dritte Mannschaft, die nach dem 3,5:4,5 gegen den SC Straubing aussichtslos am Tabellenende liegt.

SK Landau-Dingolfing – SC Rottal II 4:4: Johann Theiß – Wolfang Kücher 0:1, Martin Christlmaier – Norbert Frühauf½:½, Dr. Christoph Schultes – Klaus Wiedmann ½:½, Mirko Adrovic – Andreas Siemens 1:0, Alexander Hirteiter – Andreas Nöhbauer ½:½, Kurt Hähnlein – Dr. Hans Eichinger 1:0, Helmut Fuchsgruber – Alois Höchtl 0:1, Rudolf Senff – Reinhard Rund ½:½.

SC Rottal III – SC Straubing 3,5: 4,5: Wolfgang Söder – Walter Huwa ½:½, Gerhard Angermeier – Wolfgang Ströher 1:0, Josef Staller – Markus Grimm 0:1, Wolfgang Wächter – Christian Reich 1:0, Andreas Klinge – Igor Lomasov 0:1, Robert Bachheibl – Hans-Peter Gerl ½:½, Dr. Hermann Post – Franz Plachi ½:½, Helmut Maier – David Swierzy 0:1.

+ + + Matt im Pokalfinale + + +

Josef König Zweiter im ndb. Pokal-Wettbewerb/Weiß-Niederlage gegen Michael Müller (SC Bayerwald Regen)

Pfarrkirchen (03.08.12/jk) – Matt im Pokal: Josef König (Schachclub Rottal) hat das Finale um den niederbayerischen Schach-Einzelpokalturnier gegen Michael Müller (Schachclub Bayerwald Regen) verloren.

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Mit den weißen Steinen wurde der 46-jährige Pfarrkirchner (Wertungszahl DWZ 1822) im 34. Zug matt gesetzt. Pokalsieger Michael Müller (DWZ 2008) darf im Oktober 2012 auf bayerischer Ebene weiterspielen. Josef König hatte im Halbfinale mit den schwarzen Steinen gegen Andreas Wolf (SC Grafenau/DWZ 1954) gewonnen.

Die Spielzeit beträgt für die ersten 40 Züge zwei Stunden, dann für den Rest der Partie eine Stunde. Endet die Turnierpartie Remis, wird die Entscheidung durch drei Blitzpartien entschieden. Der Sieger des niederbayerischen Dähne-Pokals darf auf bayerischer Ebene weiterspielen.

Das Turnier für die bundesweite Schach-Pokal-Einzelmeisterschaft ist nach Emil Dähne benannt, der als Präsident des Deutschen Schachbundes 1951 den Pokal zum ersten Mal stiftete.

+++ SC Rottal: Dr. Hans Eichinger neuer Vereinsmeister +++



Jahreshauptversammlung beim Schachclub Rottal / Wiederaufstieg in die Oberliga angestrebt / Martin Riediger gewinnt Blitz-Disziplin

EGGENFELDEN (13.07.2012/jk) - Mit Dr. Hans Eichinger (Simbach bei Landau) im Turnierschach (zwei Stunden pro Partie und Spieler) und Martin Riediger (Pfarrkirchen) im Blitzschach (fünf Minuten) stehen die Vereinsmeister des Schachclub Rottal fest. Sie wurden im Rahmen der Jahreshauptversammlung von Vereinsvorsitzenden Patrick Bensch am Freitag im Restaurant Bacchusstub´n in Eggenfelden geehrt..

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Die über mehrere Monate laufende Vereinsmeisterschaft im Turnierschach fand in der spannenden Schlussrunde ihren Meister: Dr. Hans Eichinger zeigte einmal mehr, dass erfolgreiches Schach keine Frage des Alters ist. „Es waren schöne Partien dabei“, sagt der 72-jährige pensionierte Tierarzt, der im zweiten Hobby dem Golfsport frönt.

Zum ersten Mal seit der Fusion der beiden Vereine hat ein früherer Eggenfeldener das Rennen gemacht, wie Vereinsvorsitzender Patrick Bensch erklärte. Dr. Hans Eichinger, der im Vorgängerverein schon 13 mal Vereinsmeister war, sicherte sich den Titel mit hauchdünnem Vorsprung vor Andreas Nöhbauer, der erst in der Drittwertung das Nachsehen hatte.

Die beiden Erstplatzierten spielten ein hervorragendes Turnier, wofür sie mit ansehnlichen DWZ-Zugewinnen belohnt werden. Mit ebenfalls 6,5 Punkten, aber schlechterer Buchholzwertung, landete Titelverteidiger Patrick Bensch auf dem dritten Platz. Während Andreas Siemens als Vierter im Rahmen seiner Möglichkeiten blieb, stellt Gerhard Angermeiers fünfter Platz eine weitere positive Überraschung dar. Er machte nominell höher eingestuften Spielern immer wieder das Leben schwer und kann sich über ein sattes DWZ-Plus freuen. Auch der 73-jährige Robert Bachheibl entpuppte sich als Favoritenschreck und ließ als Siebter einige Spieler mit höherer Wertungszahl hinter sich.

Eine gemischte Saison mit zwei Abstiegen und einem Aufstieg geht für die Rottaler Brettstrategen zu Ende. Der Klassenerhalt des Aushängeschilds erste Mannschaft in der bayerischen Oberliga, der dritthöchsten Liga Deutschlands, sei nur knapp misslungen. Spielerausfälle und das eine oder andere Mal Pech waren trotz harter Kämpfe für den Abstieg mitverantwortlich. Auch die zweite Mannschaft konnte die Regionalliga Süd-Ost nicht halten. Beide Mannschaften haben durchaus Chancen auf den Wiederaufstieg, so Bensch. Die dritte Mannschaft unter der Führung von Josef Staller darf sich nach dem Meistertitel in der Bezirksliga West ebenfalls in der Niederbayernliga bewähren. Gleich in der ersten Runde kommt es zum Duell „Zweite“ gegen „Dritte“.

Der Nachwuchs ließ in diesem Jahr ebenfalls aufhorchen: Die Jugendmannschaft des SC Rottal, die von Gerhard Angermeier betreut wird, errang den Titel des Vizemeisters in der Jugend-Bezirksliga West und verbuchte damit ihren bisher größten Erfolg. Topscorer des Nachwuchsteams ist Markus Brunwieser, der an Brett 2 großartige 5,5 Punkte aus 6 Partien erzielte. Erfreuliche Ergebnisse erreichten auch Johannes Schuster (Brett 4) mit 4 Punkten aus 5 Partien und Oliver Jungsberger (Brett 3) mit 4/6 sowie Michael Haslinger (Brett 1) mit 3,5/5.

In der am Freitag nach der Versammlung ausgetragenen Blitzmeisterschaft gewann Fide-Meister Martin Riediger mit 12,0 Punkten aus 13 Partien; 2. FM Patrick Bensch 10,0/58,5 Feinwertung; 3. Andreas Siemens 10.0/55.75; 4. Josef Heiduczek 10.0/51.00; 5. Josef. König 8.0/42.75; 6. Klaus Wiedmann 7.5/36.50; 7. Hans Wagner 7.0/26.50; 8. Alois Höchtl 6.0/27.00; 9. Andreas Nöhbauer 4.5/24.50; 10. Dr. Hans Eichinger 4.5/13.75; 11. Wolfgang Wächter 3.5/16.25; 12. Corneliu Grigore-Nikolitscch 3.5/14.75; 13. Josef Staller 3.5 /13.25; 14. Gerhard Angermeier 1.0/6.00.

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Knapp die Nase vorne: Dr. Hans Eichinger gewann mit 6,5 Punkten aus neun Runden die Vereinsmeisterschaft des Schachclub Rottal.

+++ Schnelle Züge in historischer Bahnhofskulisse +++



Josef König kam mit Politiker-Team auf Rang 6 / Mit 4,0 Punkten aus sechs Partien bester des eigenen Teams / Traumhaftes Spiellokal in restaurierten historischen Zügen in der Gleishalle des Kaiserbahnhof Potsdam / Erfolg gegen Frauen-Nationalspielerin Melanie Ohme (Elo 2387)

POTSDAM/PFARRKIRCHEN (24.06.2012) - Der stellvertretende FDP-Bezirksvorsitzende Josef König (Pfarrkirchen) hat beim Schach-Event „Schauspiel des Geistes“ am Sonntag im Kaiserbahnhof Potsdam in einer Politiker-/Diplomatenmannschaft den sechsten Platz von acht „Berufsgruppen“-Teams erreicht. Persönlicher Erfolg: Der 45-jährige Diplom-Kaufmann und Journalist war mit 4,0 Punkten aus sechs Partien bester Mann des Politiker-Teams, u. a. gewann er gegen Frauen-Nationalspielerin Melanie Ohme.

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Angesichts des schachlichen Staraufgebots in den anderen Teams haben sich die Politiker (verstärkt um Diplomaten) beachtlich geschlagen. In der Endabrechung blieben die Politiker vor den „Zahnärzten“ sowie einer Eisenbahner-Mannschaft auf Platz 6 ins Ziel. Im Team des Pfarrkirchners spielten Mannschaftsführer Thomas Delling (SPD), Bürgermeister von Hoyerswerda/Sachsen, 2,0 Punkte / 6 Partien; Dr. Heinz Wirth, Vortragender Legationsrat im Auswärtigen Amt (Berlin) 0,0/5; Holger Lothar Seubert (Auswärtiges Amt, Berlin) 1,5/5; Rainer Dambach, Bürgermeister Pasewalk (Mecklenburg-Vorpommern) 3,0/5, Josef König, Stv. FDP-Bezirksvorsitzender 4,0/6; Dirk Sander, Pressereferent im deutschen Generalkonsulat in Istanbul, 1,5/5; Dr. Udo Haase, Bürgermeister der Gemeinde Schönefeld,1,0/5; Thomas Pfanne (Vortragender Legationsrat im Auswärtigen Amt, Berlin) 2,0/4. Besonderer Coup der Politiker: Sie gewannen mit 3,5: 2,5 gegen die punktgleichen Zweiten, das Team der Lasker-Gesellschaft, mit dem 81-jährigen Vizeweltmeister und Seniorenweltmeister Viktor Kortschnoi in den ersten vier Runden am Spitzenbrett. Eine der Begegnungen wurden in historischen Bahnwagen ausgetragen. Jeder Spieler hatte 15 Minuten pro Partie Bedenkzeit.

Erfolg gegen Frauen-Nationalspielerin
Die Politiker starteten erfolgreich mit 3,5:2,5 gegen die Zahnärzte. Josef König gewann gegen den Kieferorthopäden Mathias Kresse aus dem sachsen-anhaltinischen Tangerhütte. In der zweiten Runde gewann König gegen den Dresdner Bahntechnik-Professor Dr.-Ing. Peter Strauß, in der dritten Runde gegen Ralf Seibicke, Präsident des Landesrechnungshofes Sachsen-Anhalt (Magdeburg). Größter sportlicher Erfolg des Rottalers war der Sieg gegen die 21-jährige Frauen-Großmeisterin und Nationalspielerin Melanie Ohme mit einer Wertungszahl von beachtlichen 2387. Der Rottaler hatte gegen die Psychologie-Studentin, die im Team der Schachfunktionäre antrat, in der Eröffnung einen Bauern verloren. Später bekam er ihn wieder zurück und dazu einen entfernten Freibauern auf der siebten Linie. Nach dem Tausch der Türme blieben König zwei Bauern im Endspiel über, Melanie Ohme musste aufgeben. In der vierten Runde verlor König gegen den Internationalen Meister Dr. Manfred Glienke (Berlin/DWZ 2260), in der letzten Runde gegen den starken Fernschachspieler Andreas Hassler (Eisenbahner I).

„Der Kaiserbahnhof bot eine einmalige Kulisse für diesen Schach-Event. Es war ein tolles Erlebnis, dabei zu sein“, freute sich Josef König nach seiner Rückkehr aus der brandenburgischen Hauptstadt. Als Teil des Bahnhofs Potsdam „Park Sanssouci“ liegt der Kaiserbahnhof in der Nähe des Neuen Palais und am Rande des großen Schlossparks. Im Laufe der Geschichte empfing man im Kaiserbahnhof allerlei wichtige Persönlichkeiten. So wurde beispielsweise der amerikanische Präsident dort empfangen so wie Zar Nikolaus II. im Jahr 1910 mit einem Hofzug. Von diesem Bahnhof aus reiste die Gattin des letzten deutschen Monarchen, Kaiserin Auguste Viktoria, am 27. November 1918 ihrem Mann ins holländische Exil nach.

Der liberale Rottaler FDP-Bezirksvorsitzende war von Raj Tischbierek, Großmeister und Chefredakteur der renommierten deutschen Denksport-Zeitschrift „Schach“, zum Event eingeladen worden. Bereits fünfmal hat König, der für den heimischen Schachclub Rottal spielt, beim traditionellen Politiker-Schachturnier in Berlin mitgemacht.

Eine der Hauptattraktionen des Schach-Events war ein Blindsimultan mit Großmeister Vlastimil Hort, Blindsimultan-Weltrekordler Marc Lang und dem Jungtalent Rasmus Svane gegen sechs viel versprechende Talente aus der Kaderschmiede des Deutschen Schachbunds.

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+++ Schachclub Rottal steigt aus der Oberliga ab +++



Nur 4:4 gegen Bad Königshofen im Kellerderby/ Nach verpassten Chancen nur Platz 9 / Zweite steigt aus der Regionalliga Süd-Ost ab

PFARRKIRCHEN/EGGENFELDEN (19.04.2012/jk) - Nach zwei Jahren in der Schach-Oberliga hat sich der Schachclub Rottal mit einem mageren 4:4-Remis gegen Bad Königshofen auf Platz 9 verabschiedet. Die zweite Mannschaft steigt nach einem 3,5:4,5 gegen den SK Ingolstadt II aus der Regionalliga Süd-Ost.

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„Beide Teams haben das Saisonziel des Klassenerhalts leider nicht geschafft“, konstatierte Schachclub Rottal-Vorsitzender Patrick Bensch. Der neunte Platz reiche nicht, da zwei bayerische Vereine aus der 2. Bundesliga absteigen müssen. Dabei hatten es die Rottaler Brettstrategen selbst in der Hand.

Die Gäste aus Unterfranken reisten mit nur sieben Spielern an, dafür aber mit einigen tschechischen Titelträgern. Wolfgang Hackbarth (Brett 8) konnte so den Sieg kampflos verbuchen (1,0:0,0). Hans Wagners Gegner (Brett 5) tauschte alles, was sich auf dem Brett bewegte ab und schließlich einigten sich die Kontrahenten frühzeitig auf ein Unentschieden (1,5:0,5).

Mannschaftsführer Patrick Bensch (Brett 4) machte es mustergültig vor, wie man in einem Abstiegskampf aufspielt. Mit den weißen Steinen erzielte er aus der Eröffnung Raumvorteil und Entwicklungsvorsprung. Bensch gewann einige Bauern und die Partie (2,5:0,5).

Gerhard Spiesberger (Brett 7) erlangte mit den weißen Steinen in einer Englischen Partie eine angenehme Position. Im Eifer des Gefechts übersah er jedoch ein fantastisches Turmopfer des Schwarzspielers (2,5:1,5).

Josef Heiduczek stand am ersten Brett gegen Großmeister Milo Jirovsky unter Druck. Nach einem unvorsichtigen Bauernzug konnte der Großmeister in Zeitnot mit dem Turm entscheidend auf die berüchtigte siebte Reihe eindringen. Das Matt ließ sich nur unter schwerem Materialverlust vermeiden (2,5:2,5).

Martin Riediger (Brett 2) zeigte sich gut aufgelegt mit den weißen Figuren und konnte nach einigen Ungenauigkeiten seines Gegners einen Bauern erobern, den er sich nicht mehr nehmen ließ. Kurz vor dessen Umwandlung zur Dame gab Fidemeister Tomas Studnickaauf (3,5:2,5).

Wieder einmal hatte Josef Ager (Brett 3) eine gute Eröffnung und Mittelspiel abgeliefert und in ein besseres Endspiel abgewickelt. Hier spielte er einen zu hastigen und unüberlegten Zug, der statt zum Gewinn Ager zum Verlust von zwei Bauern führte (3,5:3,5).

Jürgen Bichlmeier sprang sehr kurzfristig und unvorbereitet als Krankheitsvertretung ein. Nachdem sein Gegner in Gewinnstellung nicht energisch nachgesetzt hatte, konnte Bichlmeier mit seinem König entwischen. Leider musste er einem Remis durch dreimalige Stellungswiederholung zustimmen, um nicht matt gesetzt zu werden (4,0:4,0).

Das Oberliga-Team des Schachclub Rottal ließ sich einige Chancen in den Matches aus. „Das Spieler-Potential reicht nicht für das bayerische Oberhaus“, resümierte Patrick Bensch. Von der Papierform war der Gegner in der letzten Runde um rund 100 Wertungspunkte besser. „In entscheidenden Situationen hätten die Rottaler zu wenig abgebrüht reagiert. „Wir wollen den sofortigen Wiederaufstieg schaffen“, gibt Bensch das Ziel für die Landesliga Süd vor. In der Sommerpause werde man auch nach Verstärkung suchen.

Internationales Meisterniveau
Bei den Einzelergebnissen ragten die beiden Spitzenbretter Josef Heiduczek und Martin Riediger mit Rating-Performances von 2401 bzw. 2391 heraus. Dies entspricht internationalem Meisterniveau. Saisonhighlight war der Sieg Josef Heiduczeks gegen Grossmeister Gerald Hertneck (Zugzwang München). Beim Rest des Kaders verlief die Saison leider eher durchwachsen. Die Einzelergebnisse: Josef Heiduczek (4,5 Punkte aus 8 Partien), Martin Riediger (5,5/9), Johann Webersberger (0,5/1), Josef Ager (2,5/8), Patrick Bensch (3,5/9), Hans Wagner (3,5/9), Ingo Walch (1,5/8), Klaus Schwarzmeier (2,0/7), Gerhard Spiesberger (2,5/7), Jürgen Bichlmeier (1,0/3), Wolfgang Kücher (1,5/2) und Wolfgang Hackbarth (1,0/1).

Eine Hausnummer zu groß war die Regionalliga Süd-Ost für die zweite Mannschaft: Mit nur zwei Mannschaftsremis blieb der Abstiegsplatz 10. Selbst gegen die mit sechs Spielern antretenden Gäste der Zweiten aus Ingolstadt setzte es eine knappe 3,5:4,5-Niederlage.

SC Rottal II - SK Ingolstadt II 3½ - 4½: Dr. Rainer Hartl Alexander 0 – 1, Andreas Siemens – Thomas Zeindlmeier ½ - ½, Norbert Frühauf – Lothar Michaelis 0 – 1, Klaus Wiedmann – Ewald Appel 1:0 kl., Dr. Hans Eichinger - Prof. Dr. Udo Rimmelspacher 1:0 kl.,. Andreas Nöhbauer - Emin Duraku ½ - ½, Josef König - Dr. Ralf Hartmann ½ - ½, Alois Höchtl – Christina Winterholler 0:1.


+++ FC Bayern München triumphiert beim Blitzschach +++



Quartett um Großmeister Michael Bezold (ELO 2523) holte 39:1 Mannschaftspunkte / 7 Punkte Vorsprung auf Verfolger NT Nürnberg/ SK Passau auf Platz acht, Ausrichter Rottal auf Rang zehn

PFARRKIRCHEN (31.03.2012/jk) - Bayerns Blitzschach-Elite zu Gast im Rottal: Der FC Bayern München hat bei den bayerischen Meisterschaften im Blitzschach (5 Minuten pro Partie und Spieler) triumphiert. Das Quartett mit Großmeister Michael Bezold, Internationaler Meister Christoph Renner, Fidemeister Ludwig Denglmann und Dr. Ferdinand Unzicker holte sich mit 39:1 Mannschaftpunkten und 64,5 Brettpunkten die Schach-Krone. Auf den Plätzen zwei und drei folgten mit gehörigem Punkteabstand der SC Noris Tarrasch Nürnberg 32:8/55,0 und der SC Forchheim 30:10/55,0. Rund 90 Denksportlerinnen und Denksportler aus ganz Bayern brüteten am Samstag im Kolpinghaus Pfarrkirchen über dem Schachbrett.

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Der FC Bayern München setzte die Papierform eindrucksvoll auf dem Brett um: Großmeister Michael Bezold mit einer internationalen Wertungszahl von 2523) wies am ersten Brett 18,5 Punkte aus 20 Partien aus und sicherte sich den Brettpreis. Bernhard König vom SK Freising war mit 15,5 Punkten bester Mann am zweiten Brett. Johannes Zwanzger (SC Forchheim) gewann mit 15,0 Punkten die Wertung an Brett drei. Dr. Ferdinand Unzicker (Bayern München) gewann die Brettwertung an Brett vier mit 17,0 Punkten.

Da das Turnier im Rahmen des 150-jährigen Stadtjubiläums der Rottaler Kreisstadt ausgetragen wurde, gab Schirmherr Bürgermeister Georg Riedl den Denksportlern einen kurzen historischen Überblick über die Gründung Pfarrkirchens. Anschließend eröffnete der Schirmherr mit der Freigabe der Uhren das Turnier.

Schachclub-Rottal Vereinsvorsitzender Patrick Bensch wies in seiner Begrüßung darauf hin, dass die heimischen Denksportler in der höchsten bayerischen Oberliga und damit zu den sportlichen Aushängeschildern der Stadt Pfarrkirchen zählten. Darum hätte sich der Schachclub gerne um die Ausrichtung des Turniers im Rahmen der 150-Jahr-Feier beworben und den Zuschlag vom bayerischen Schachbund bekommen.

Schachkultur von anderem Planeten
„Fingerfertigkeit, Geschick und schnelle Auffassungsgabe“ sind laut SC-Rottal-Vorsitzender Patrick Bensch die wichtigsten Eigenschaften bei der Blitzschach-Disziplin. Dabei schlugen sich die heimischen Akteure beachtlich. Punktgenau kamen sie – wie von der Papierform eingereiht – auf Platz 10. Gegen die „Schachkultur von einem anderen Planeten“, wie SC-Rottal-Vereinsblitzmeister Martin Riediger die Spielleistung der Bayern-Brettstrategen einordnete, war kein Kraut gewachsen. Der SC Rottal beugte sich mit 0:4. Die Vorherrschaft in Niederbayern entschied der SK Passau mit Platz 8.

Das Turnier mit rund 840 Blitz-Partien (jeder Spieler hat fünf Minuten auf der elektronischen Schachuhr) ging reibungslos über die Bühne. Turnierleiter Christian Ostermeier, 1. Bundesspielleiter des Bayerischen Schachbundes aus Bad Aibling, hatte keine größeren Streitfälle der Denksportler zu bewältigen. „Ich bin zufrieden“, sagte er. Ein paar kleinere Reklamationen konnten einvernehmlich gelöst werden. Für das Blitz-Turnier auf bayerischer Ebene sind die ersten sieben Teams des Vorjahres sowie je zwei Teams aus den Bezirken sowie der Ausrichter qualifiziert.

Endstand: 1. FC Bayern München 39 : 1 Mannschaftspunkte/ 64,5 Brettpunkte (GM Michael Bezold 18,5 Pkt., IM Christoph Renner 15,0; FM Ludwig Deglmann 14,0; Dr. Ferdinand Unzicker 14,0); 2. SC NT Nürnberg 32:8, 55,0 (FM Thomas Martin 16,0; FM Florian Wagner 10,0; FM Oskar Hirn 13,5; Vit. Promyshlyanskyy 15,5); 3. SC Forchheim 30:10/55,0 (FM Leon Mons 11,5; FM Manfred Heidrich 13,0, Johannes Zwanzger 15,0; Andreas Kräußling 15,5); 4. SK Freising 30:10/53,5; 5. SG Pang/Rosenheim 27:13/47,5; 6. SC Gröbenzell 24:16/42; 7. SK Ingolstadt 24:16/41,5; 8. SK Passau 23:17/44,5 (Ernst Schüller 11,0; FM Dietmar Hiermann 10,0; Wolfgang Linhart 9,0; Richard Holzer 14,5); 9. TSV Haunstetten 23:17/40,5; 10. Schachclub Rottal 20:20 / 38,0 (Josef Heiduczek 5,0; FM Martin Riediger 13,0; Klaus Schwarzmeier 10,0; FM Patrick Bensch 4,5; Andreas Siemens 5,5); 11. SK Kriegshaber 19:21/38,5; 12. SC Bamberg 18:22/37,5; 13. SC Obernau 18:22/36,0; 14. SK Mering 16:24/34,5; 15. FC Marktleuthen 16:24/32,5; 16. SC 48/88 Erlangen 13:27/35,5; 17. SK Klingenberg 13:27/32,5; 18. MSC 1836 München 12:28/31,0; 19. SK Kelheim 11:29/28,5; 20. Regensburger Turnerschaft 7:33/25,5; 21. SC Sendling 5:35.


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Der FC Bayern München triumphierte am Schachbrett (v. l.): Großmeister Michael Bezold, IM Christoph Renner, FM Ludwig Deglmann und Dr. Ferdinand Unzicker. (Foto: König)

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+++ Oberliga: Keine Chance für SC Rottal aus +++



2,5:5,5-Auswärtsschlappe gegen Gröbenzell / Zweite nach 2,5:5,5 gegen Tegernsee am Tabellenende der Regionalliga Süd-Ost

PFARRKIRCHEN/EGGENFELDEN (18.03.2012/jk) - Keine Chance: Der Schachclub Rottal hat in der achten Runde der Schachoberliga Bayern gegen den SC Gröbenzell mit 2,5:5,5 verloren. Die „Zweite“ verlor ihr Match gegen den TV Tegernsee in der Regionalliga Süd-Ost ebenfalls mit 2,5:5,5.

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Aus dem erhofften Befreiungsschlag beim SC Gröbenzell wurde für die Rottaler Denksportler nichts. Das Match war eine klare Sache: Nach der Eröffnung ging die Koordination der weißen Figuren von Klaus Schwarzmeier (Brett 7) verloren, was sein Gegner auszunutzen wusste (0,0:1,0). Martin Riediger (Brett 2) akzeptierte aufgrund der geringeren Bedenkzeit in unklarer, aber ausgeglichener Stellung ein Remisgebot (0,5:1,5). Am 4. Brett lieferte Patrick Bensch eine sehr gute Partie. Er verrechnete sich bei einer Endspielabwicklung, und die ursprüngliche Gewinnstellung mündete in einem Remis (1,0:2,0).

Nach der letztmaligen eher unglücklich verlaufenden Partie zeigte sich Josef Heiduzek am Spitzenbrett diesmal sehr gut aufgelegt und vorbereitet. Gegen den starken Fidemeister Andreas Zach gelang es ihm, den Eröffnungsvorteil in einen Punkt umzumünzen (2,0:2,0).

Gerhard Spiesberger (Brett 8) stand von Beginn an mit den schwarzen Steinen unter Druck. Seinem Gegner gelang es diesen Vorteil in einen Bauern- und damit Partiegewinn umzuwandeln (2,0:3,0). Ingo Walch (Brett 6) war in einer ähnlichen Situation. Er konnte zwar die Position langsam ausgleichen, aber just in dem Moment unterlief ihm ein entscheidender Fehler (2,0:4,0).

Josef Ager (Brett 3) hatte zumindest optisch eine sehr aussichtsreiche Ausgangslage. Nachdem er jedoch eine Qualität opfern musste, war er mit einem Remis durch Dauerschach mehr als zufrieden (2,5:4,5).

An Brett 5 erhielt Hans Wagner im Tausch für eine verschlechterte Bauernstruktur den Vorteil des Läuferpaares. In der geschlossenen Stellung spielte jenes kaum eine Rolle. Nachdem sein Gegner zwei Figuren gegen einen Turm eroberte hatte, erwies sich das resultierende Endspiel als nicht zu halten (2,5:5,5).

Abhängig von der Tabellensituation bayerischer Vereine in der zweiten Bundesliga Ost bietet nur ein Sieg in der letzten Runde noch Chancen auf den Klassenerhalt in der Oberliga. Die letzte Runde findet am 15. April im Pfarrkirchner CLG-Gebäude (Rennbahnstraße 7) statt. Im direkten Abstiegskampf muss der SC Rottal gegen den SC Bad Königshofen gewinnen, der nur einen Tabellenplatz Vorsprung hat.

In der Regionalliga Süd-Ost haben sich die rund 200 DWZ-Punkte auf dem Papier auf dem Schachbrett bestätigt: TV Tegernsee gewann mit 5,5:2,5: Klaus Wiedmann holte an Brett vier einen Sieg. Dr. Hans Eichinger, Andreas Nöhbauer und Alois Höchtl remisierten an den Brettern fünf, sechs und sieben. Die Zweite liegt abgeschlagen am Tabellenende. Selbst ein Sieg in der letzten Runde verheißt noch nicht den Sprung auf Platz neun. Rettung verheißt aber nur Rang acht.


+++ Oberliga: Jetzt wird´s eng für den Schachclub Rottal +++



3:5-Niederlage gegen Neutraubling / Zweite verliert 3,5:4,5 gegen Ebersberg/Grafing / Dritte sichert sich mit 6:2-Sieg Aufstieg in die Niederbayernliga

PFARRKIRCHEN/EGGENFELDEN (27.02.2012/jk) - In der Oberliga wird es für den Schachclub Rottal eng: Nach einer 3:5-Heimniederlage gegen Neutraubling stehen die Denksportler auf dem vorletzten neunten Rang. Für die zweite Mannschaft ist nach der 3,5:4,5-Niederlage der Klassenerhalt in der Regionalliga Süd-Ost kaum mehr zu schaffen. Die dritte Mannschaft steigt mit einem 6:2 gegen Straubing II als Tabellenerster der Bezirksliga West in die Niederbayernliga auf..

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Im Oberliga-Heimkampf gegen Neutraubling hatten die Rottaler einen erwartet schweren Stand. Aufgrund der vergebenen Chancen ging die Niederlage in Ordnung: Am siebten Brett akzeptierte Gerhard Spiesberger mit den schwarzen Steinen spielend ein frühes Remisgebot in etwa ausgeglichener Stellung (0,5:0,5). Josef Ager (Brett 3) spielte die Eröffnung sehr schnell und verlor einen Bauern ohne jegliche Kompensation (0,5:1,5). Am Spitzenbrett konnte Josef Heiduczek sehr gut mithalten, ließ jedoch in beiderseitiger starker Zeitnot einen elementaren Gabeltrick zu, der die Dame und damit die Partie kostete (0,5:2,5). Patrick Bensch besaß aus der Eröffnung eine schöne Stellung mit leichten Vorteilen. Im Laufe der Partie bei immer weniger werdender Bedenkzeit verlor er jedoch den Faden und entscheidende Bauern (0,5:3,5).

An Brett 5 musste Hans Wagner in einer etwas schlechteren Stellung Genauigkeit walten lassen. Er verteidigte sich aktiv und konnte dadurch ohne Mühen ausgleichen (1,0:4,0). Wolfgang Kücher (Brett 8) opferte einen Bauern und hatte dafür im Endspiel einen sehr zentralen und aktiven König, der im das Remis sichern sollte. Sein Gegner wollte die Situation am Königsflügel durch Bauerntausch klären, und Kücher konnte einen vorteilhaften Bauerndurchbruch anbringen (2,0:4,0).

Die verbleibenden zwei Partien hätten die Rottaler nun gewinnen müssen, allerdings wurde diese Eventualität sofort im Keime erstickt als Ingo Walch Dauerschach geben musste, um nicht selbst Matt werden (2,5:4,5).

An Brett 2 konnte Martin Riediger kleine Stellungsvorteile ansammeln. Durch einen strategisch unbegründeten Figurentausch musste er in der Folge genau spielen, um die Position in Zeitnot im Gleichgewicht zu halten (3,0:5,0).

Nach dieser erneuten Niederlage heißt es beim nächsten Kampf im März in Gröbenzell bereits "Alles oder Nichts". Nur ein Mannschaftssieg, der aufgrund vergangener Ergebnisse durchaus möglich ist, bringt die Hoffnung auf den Klassenerhalt wieder.

In der Regionalliga Süd-Ost scheint der Abstieg unausweichlich: Im Abstiegsduell zog Schachclub Rottal II mit einer knappen 3,5:4,5-Niederlage den Kürzeren. Es bleiben noch zwei Runden gegen nominell stärkere Gegner, um sich vom Tabellenende wegzustoßen.

Die Einzelergebnisse: Schachclub Rottal II – SU Ebersberg-Grafing 3½ - 4½: Dr. Rainer Hartl – Ulrich Zenker 0:1, Thomas Zankl- Georg Schweiger ½ - ½, Andreas Siemens - Christian Krause ½ - ½, Norbert Frühauf – Arthur Gil ½ - ½, Klaus Wiedmann – Stephan Brem, ½ - ½, Dr. Hans Eichinger – Frank Bauer ½ - ½, Andreas Nöhbauer – Melik Kramer 0 – 1, Alois Höchtl – Georg Kislinger 1 – 0.

In der Bezirksliga West hat der Schachclub Rottal III sein Meisterstück geschafft: Der 6:2-Erfolg gegen SC Straubing II sicherte den Titel und damit den Aufstieg ins niederbayerische Oberhaus. Einzelergebnisse: SC Rottal III – SC Straubing II 6 – 2: Josef König – Hans-Peter Gerl 0:1, Corneliu Grigore-Nikolitsch - Igor Lomasov 1:0 kl, , Gerhard Angermeier – Franz Plachi 1 – 0, Josef Staller – Jan Walentukiewicz 1:0 kl., Wolfgang Waechter – Daniel Schied ½ - ½ , Andreas Klinge – Johann Feldmayer ½ - ½, Robert Bachheibl – Rainer Kutheil 1 – 0, Dr. Hermann Post- Guenter Bromberger 1 – 0.


+++ SC Rottal lässt in der Oberliga Chancen aus +++



3:5-Niederlage gegen Zugzwang München / Sensation an Brett 1: Josef Heiduczek besiegt Großmeister Gerald Hertneck

PFARRKIRCHEN/EGGENFELDEN - (jk) Die Rottaler Denksportler haben in der sechsten Runde der Schach-Oberliga bei der 3,0:5,0-Niederlage gegen Zugzwang München zahlreichen Chancen nicht genutzt. Die zweite Mannschaft kam in der Regionalliga Süd-Ost mit 1:7 unter die Räder. Das dritte Team verlor in der Bezirksliga West gegen Ergoldsbach mit 2:6, bleibt aber Tabellenführer.

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Erstaunlich viele Chancen haben sich den Rottaler Figurenkünstlern auswärts bei den nominell überlegenen Schachfreunden von Zugzwang München geboten. Nach dem massenhaften Auslassen dieser Möglichkeiten kam es zur "erwarteten" Schlappe. Gerhard Spiesberger (Brett 8) erlangte mit den schwarzen Steinen und seiner Boguljow-Indischen Variante mühelosen Ausgleich. Er übersah jedoch ein Manöver des Weißen, das ihm einen Bauern kostete (0,0:1,0).

Sensationell besiegte Josef Heiduzek den internationalen Schachgroßmeister Gerald Hertneck (Elo 2550) am Spitzenbrett. In der Eröffnung opferte Heiduczek einen Bauern und erlangte starkes Angriffspiel. Hertneck musste bereits eine Qualität, opfern um den Angriff abzuschwächen. Im Endspiel bewies Heiduczek den Überblick und gewann (1,0:1,0).

Patrick Bensch (Brett 4) spielte die Eröffnung sehr gut und eroberte einen Bauern. In der Folge erlaubte er sich Ungenauigkeiten wodurch sein Gegner das materielle und positionelle Gleichgewicht wieder herstellen konnte (1,5:1,5). An Brett 7 zauberte Klaus Schwarzmeier einmal mehr eine Englische Eröffnung aufs Brett. Leichte Positionsvorteile konnte sein Gegner jedoch ausgleichen. Die Partie endete mit Remis durch dreimalige Stellungswiederholung (2,0:2,0).

Endlich schien das Schach-Glück Ingo Walch an Brett 6 wieder hold. Mit den schwarzen Figuren erspielte er sich eine klare Gewinnstellung. In Zeitnot gelang es seinem Gegner, noch den Spieß umzudrehen (2,0:3,0).

Auch bei Josef Ager (Brett 3) schien es zumindest für ein Remis zu reichen. Doch im Leichtfiguren-Endspiel Springer gegen Läufer stellte er einen Bauern ein, wodurch die Partie unhaltbar wurde (2,0:4,0).

Und selbst Rekordvereinsmeister Hans Wagner (Brett 3) hatte einen rabenschwarzen Tag erwischt. Nachdem er scheinbar gefahrlos einen Bauern erobern konnte, übersah er einen tückischen Doppelangriff seines Gegners, worauf dieser seinen Bauern mit Zinsen zurück bekam (2,0:5,0).

Nach einer sieglosen letzten Saison gelang es Martin Riediger (Brett 2) die nunmehr dritte Schwarzpartie in Folge zu gewinnen - diesmal gegen den jungen internationalen Meister Markus Lammers (Elo 2397). Mittels eines Bauernopfers erreichte Riediger eine aktive Stellung, die er nicht verwerten konnte. So musste er sich in einem unklaren Endspiel mit zwei Leichtfiguren gegen Turm und zwei Bauern seiner Haut erwehren. Lammers überzog das ausgeglichene Endspiel und Riediger gelang es nach 98 Zügen mit Springer und Läufer matt zu setzen (Endstand 3:5).

Statt mit einem klaren Sieg und zwei Mannschaftspunkten mussten die Rottaler aufgrund der vertändelten Chancen die Heimreise mit leeren Händen antreten. Die Chancen auf den Klassenerhalt sind jedoch intakt. In der siebten Runde empfängt das Oberliga-Team am 4. März im CLG-Gebäude Pfarrkirchen den starken Aufsteiger aus Neutraubling.

Keine Chance hatte die zweite Mannschaft in der Regionalliga Süd-Ost beim 1:7 gegen SV Deggendorf. Nur Andreas Nöhbauer und Edgar Brückl holten halbe Punkte.
Kaum besser erging es SC Rottal III bei der 2:6-Niederlage gegen den TSV Ergoldsbach. Der einzige Sieg gelang Thomas Danner; Andreas Klinge und Harald Seelentag teilten mit ihren Gegnern die Punkte. Trost nach der Niederlage war die behauptete Tabellenführung.

+++ Überraschung im Prestigeduell: SC Rottal bezwingt SK Passau mit 4,5:3,5 +++



Hoffnung auf Oberliga-Klassenerhalt / Zweite verliert 3,5:4,5 gegen Trostberg/ Dritte ist Tabellenführer in der Bezirksliga West

PFARRKIRCHEN/EGGENFELDEN (15.01.2012/jk) - Das Prestigeduell in der Schach-Oberliga fand einen überraschenden Ausgang: Der Schachclub Rottal hat das Niederbayern-Derby gegen SK Passau mit 4,5:3,5 für sich entschieden. Damit erhöhen sich die Chancen auf den Klassenerhalt. Der SC Rottal II zog sich in der Regionalliga Süd-Ost bei der 3,5:4,5-Niederlage gegen den TSV Trostberg achtbar aus der Affäre.

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Ausschlaggebend für den Rottaler Erfolg war das Ergebnis an den Spitzenbrettern, an denen 2,5 von 3 möglichen Punkten gelangen. Josef Ager an Brett 3 legte die Partie gewohnt solide an und erreichte nach Figurenabtäuschen mühelos ein Remis (0,5:0,5). An Brett 5 übte Hans Wagner von Beginn an starken Druck aus. Nur unter Bauernopfer gelang es seinem Gegner, die Entwicklung der Figuren zu beenden. In den folgenden angezettelten Verwicklungen behielt Wagner jedoch die taktische Übersicht und gewann (1,5:0,5).

Patrick Bensch (Brett 4) hatte es mit einer ungeliebten "anti-sizilianischen" Spezialvariante zu tun. Bensch fand kein befriedigendes Rezept, stand aber nur geringfügig schlechter. Unter Druck stehend übersah er einen taktischen Kniff und verlor eine Figur und damit die Partie (1,5:1,5).

Ingo Walch (Brett 6) sah sich mit einer ungeliebten Variante konfrontiert. Für die Eroberung des Läuferpaars musste er eine Bauernschwäche in Kauf nehmen. Ein überhasteter Königsangriff Walchs unter Bauern- und Qualitätsopfer schlug allerdings nicht durch, somit ging die Partie verloren (1,5:2,5).
Gerhard Spiesberger (Brett 8) entfachte in der Holländischen Verteidigung einen starken Angriff am Damenflügel. Der Gewinn eines Bauern und die zusätzlich damit verbundenen Springergabeldrohungen zwangen seinen Gegner zur Aufgabe (2,5:2,5).
Am Spitzenbrett hatte auch Josef Heiduzek ein Wiedersehen mit einer bekannten Eröffnungsvariante. Gut vorbereitet erreichte er gegen den internationalen Meister Christian Weiss positionellen Vorteil. Statt abzuwarten, setzte Weiss auf aktiven Gegenangriff mit Bauernopfer: Heiduczek verteidigte sich ausgezeichnet und konnte seinerseits durch ein Qualitätsopfer einen unhaltbaren Freibauern zum Partiegewinn in Gang setzen (3,5:2,5).
Klaus Schwarzmeier verfügte an Brett 7 mit den weißen Steinen lange Zeit über deutliche positionelle Vorteile. Als sich der Wind nach ein paar Ungenauigkeiten drehte, konnte er das Gleichgewicht wieder herstellen. Nach einem unbedachten Bauernraub setze sein Gegner einen Freibauern erfolgreich in Bewegung und das resultierende Bauernendspiel erwies sich als verloren (3,5:3,5).
An Brett 2 erreichte Martin Riediger mit den schwarzen Figuren eine bequeme und leicht vorteilhafte Stellung. Im Mittelspiel schaffte er einen entscheidenden weit vorgerückten Freibauern, den sein Gegenüber nur unter Figurenopfer zu beseitigen vermochte. Durch ein elegantes Turmmanöver erzwang Riediger den Tausch des letzten Turmpaares, wodurch das Bauernendspiel mit Mehrfigur leicht gewonnen war (4,5:3,5).
Nach diesem unerwarteten Erfolgserlebnis stehen die Rottaler an Platz 7 (von zehn Mannschaften). „Die Lage sieht wieder besser aus“, zeigte sich Mannschaftsführer Patrick Bensch zufrieden. Der Klassenerhalt sei aus eigener Kraft zu schaffen. Mit einer geschlossenen Mannschaftsleistung wie gegen Passau sei ein Sieg zum Ligaerhalt in den nächsten Runden zu schaffen. Nächster Prüfstein ist in der sechsten Runde am 5. Februar der Tabellenzweite München Zugzwang.

Die zweite Mannschaft hat sich in der Regionalliga Süd-Ost gegen den TSV Trostberg achtbar aus der Affäre gezogen.Am Ende war aber die knappe 3,5-4,5-Niederlage nicht zu vermeiden, weil ein Brett frei gelassen werden musste und damit ein Punkt kampflos verloren ging. Ganze Punkte holten Norbert Frühauf und Andreas Nöhbauer; Klaus Wiedmann, Alois Höchtl und Gerhard Angermeier remisierten.
Die dritte Garnitur besiegte den SV Aham mit 5,5:2,5 und baute ihre Tabellenführung in der Bezirksliga West aus. Robert Bachheibl, Dr. Hermann Post, Helmut Maier, Dr. Hans-Ulrich Rueß und Berndt Aster gewannen ihre Partien; Josef Staller steuerte ein Unentschieden bei.

Josef Staller siegt bei Donau-Open in Aschach
Zum Jahresauftakt ist Josef Staller vom Schachclub Rottal ein Paukenschlag gelungen: Beim 20. Donau-Open in Aschach gewann er mit 6,0 Punkten aus sieben Runden das C-Turnier. Er konnte sich über eine ansehnliche Siegesprämie freuen. Während des gesamten Wettbewerbs lag er an der Spitze des 61-köpfigen Feldes, in der Schlussrunde sicherte er sich mit einem halben Punkt Vorsprung den letztlich verdienten Turniersieg. Norbert Frühauf belegte im A-Turnier den 74. Platz mit 2,5 Punkten.

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+++Schachclub Rottal chancenlos gegen FC Bayern München II +++



2,5:5,5 in der Oberliga / Zweite verliert gegen Gräfelfing / „Dritte“ ist Tabellenführer in der Bezirksliga West

PFARRKIRCHEN/EGGENFELDEN (02.12.2011/jk) - Chancenlos sind die Denksportler des Schachclub Pfarrkirchen in der Oberliga mit 2,5:5,5 vom Gastspiel beim FC Bayern München II zurückgekehrt. Die zweite Garnitur verlor in der Regionalliga Süd-Ost mit 2,5:5,5 gegen Gräfeling. In der Bezirksliga West setzte sich die dritte Mannschaft des Schachclub Rottal mit einem 5:3 über Simbach am Inn an die Tabellenspitze.

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Noch relativ glimpflich ging das Oberliga-Duell mit 2,5:5,5 verloren, obwohl die nominelle Überlegenheit noch erdrückender war. Bayern trat mit einem ELO-Schnitt von 2334 an die Bretter, während sich der Schnitt der Rottaler bei 2139 bewegt. Zumindest waren die 2,5 Brettpunkte wichtig für den Abstiegskampf.

Ingo Walch (Brett 5) hatte es mit dem Internationalen Meister Klaus Wockenfuß zu, der aber in ausgeglichener Stellung mit einem frühen Remis einverstanden war (0,5:0,5). Am 4. Brett gab Hans Wagner in der Eröffnung das Läuferpaar und konnte dafür aktiv mit der Dame in die gegnerische Stellung eindringen. Mit den schwarzen Steinen spielend nahm der das Remisgebot seines Gegenübers an (1,0:1,0).

An Brett 2 wurde Josef Ager trotz zäher Verteidigung von seinem Gegner mit den weißen Steinen überspielt (1,0:2,0). Klaus Schwarzmeier (Brett 6) konnte sich lange Zeit mit zwei Springern gegen das Läuferpaar gut halten. Im Endspiel gelang es seinem erfahrenen Gegner, jedoch ein Schlupfloch zu finden und die Partie zu gewinnen (1,0:3,0).

Martin Riediger (Brett 1) setzte in einer unklaren Mittelspielposition ungenau fort, worauf er dem Gegner das Läuferpaar überlassen musste. Damit jeglichen Gegenspiels beraubt ließ sich die Niederlage nur noch hinauszögern (1,0:4,0).

Nicht mehr viel dürfte der Oberliga-Neuling Wolfgang Kücher (Brett 8) auf seine Stellung mit Minusbauern gegeben haben. Im Endspiel gelang es ihm jedoch mit einem Kniff noch das rettende Ufer zu erreichen (1,5:4,5). Auch Gerhard Spiesberger (Brett 7) hatte mit derselben Ausgangslage zu kämpfen, aber durch zähe Verteidigung holte er noch den halben Punkt (2,0:5,0).
Mannschaftsführer Patrick Bensch (Brett 3) übte lange Zeit Druck aus und verfügte über kleine Vorteile, die sich jedoch nicht verwerten ließen (2,5:5,5).

Abstiegskampf am Sonntag, 11. Dezember
Mit 1-5 Mannschaftspunkten bleibt der SC Rottal derzeit auf dem 9. und vorletzten Platz in der Oberliga. Am 11. Dezember treffen dann im CLG-Gebäude mit Rottal und dem Tabellenletzten SV Würzburg die beiden "Kellerkinder" aufeinander. Im Fußball bezeichnet man so ein Match gerne als 6-Punkte-Spiel. Um reale Chancen auf den Klassenerhalt zu wahren, muss ein Sieg her. Im Falle einer Niederlage stünden die Chancen sehr schlecht, da die Gegner in den folgenden Runden nicht einfacher werden.
Regionalliga Süd-Ost
Nach der 2,5:5,5-Auswärtsniederlage gegen Gräfelfing liegt der SC Rottal II .mit 1:5-Mannschaftspunkten und 75, Brettpunkten auf dem 10. und letzten Platz. SK Gräfelfing – SC Rottal 5,5:2,5: Wolfgang Riedel – Dr. Rainer Hartl ½ - ½, Oliver Gesing – Andreas Siemens ½ - ½, Jürgen Hofmann – Klaus Wiedmann ½ - ½, Helge Uhlmann- Dr. Hans Eichinger 1 – 0, Alexander Würdinger – Andreas Nöhbauer ½ - ½, Joachim Olbrich – Edgar Brückl 1:0 kl., Desiderius Meier – Alois Höchtl ½ - ½ , Thomas Sörgel – Gerhard Angermeier1 – 0.

Bezirksliga West:
In der Bezirksliga West setzte sich die dritte Mannschaft des Schachclub Rottal mit einem 5:3 über Simbach am Inn an die Tabellenspitze. SC Rottal III - SC Simbach 5 – 3: Corneliu Grigore-Nikolitsch – Johann Maierhofer0 – 1, Josef Staller- Ernst Putz 1 – 0, Wolfgang Wächter – Georg Putz 0 – 1, Andreas Klinge - Hermann Wimmer 1 – 0, Robert Bachheibl 0 – 1, Dr. Hermann Post – Andreas Putz 1 – 0, Helmut Maier – Albert Huber 1 – 0, Harald Seelentag -Christian Putz 1 - 0.


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+++ Oberliga: Schachclub Rottal kämpft wieder um Klassenerhalt +++



Auftaktrunde gegen Augsburg-Kriegshaber/ Zweite in der Regionalliga Süd-Ost ebenfalls auf bayerischer Ebene

PFARRKIRCHEN/EGGENFELDEN (26.09.11/jk) - Das Oberliga-Team des Schachclub Rottal reist zum Saisonauftakt am 2. Oktober an die Schachbretter von Kriegshaber-Augsburg. Auf die Denksportler, die sich in der letzten Saison als Aufsteiger den Klassenerhalt geschafft haben, wartet eine schwere, aber lösbare Aufgabe im Alten Zollhaus.

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Die dritthöchste deutsche Liga ist laut Mannschaftsführer Patrick Bensch nominell stärker geworden. Die Auf- und Absteiger seien mit internationalen Titelträgern gespickt. „Wir werden schwer zu kämpfen haben“, prophezeit der 43-jährige Vereinsmeister. Dennoch sieht er den Kampf nicht als aussichtslos. „Wir setzen auf ein erfahrenes Team, das sich gegen nominell stärkere Gegner durchsetzen kann“, schwört Bensch seine Mannen ein.

Außerdem werden die Rottaler Brettstrategen von den Gegnern ernster genommen, da sie die Klasse gehalten haben. „Der Nimbus als unterschätzter Aufsteiger ist weg“, sagt der Teamkapitän. Vielmehr müssten die Rottaler aufpassen Aufsteiger wie Kriegshaber nicht zu unterschätzen. Ein gutes Vorzeichen sei die letzte erfolgreich endende Begegnung in der Landesliga.

Auf Brett eins wird Josef Heiduczek die Rottaler mit den weißen Steinen anführen. Der zweifache niederbayerische Meister bekomme die Chance, sich am Spitzenbrett zu bewähren. Dort müsse er auch gegen Titelträger antreten. Zum Kernteam zählen Fide-Meister Martin Riediger, Patrick Bensch, Johann Wagner und Ingo Walch. Drei Bretter werden kurzfristig besetzt, so der Mannschaftsführer.

Nach der bisher erfolgreichsten Saison mit dem Klassenerhalt in der Oberliga und dem Aufstieg der zweiten Mannschaft in die bayerische Regionalliga Süd-Ost stellen sich heuer ganz neue Herausforderungen. „Die Aufstellung von zwei Teams auf bayerischer Ebene wird zum Balance-Akt“, so Bensch. Spieler, die dreimal oben gespielt haben, würden unten gesperrt. Somit müsse der Einsatz taktisch ausgewogen sein, sonst habe die zweite Mannschaft keine Spieler mehr. Für das zweite Rottaler Team sei der Klassenerhalt oberste Priorität. Die dritte Mannschaft trete in der Bezirksliga West an.

Patrick Bensch ließ der Konkurrenz beim 9. Wanderpokal-Turnier des Schachclub Rottal am letzten Freitag keine Chance und darf nach fünfmaligem Erfolg den Wanderpokal behalten. Er setzte sich im Finale gegen Alois Höchtl durch. Der hatte zuvor im Halbfinale des K.O.-Wettbewerbs überraschend Hans Wagner (Platz 3) ausgeschaltet. 21 Denksportler nahmen teil.

+++ Patrick Bensch führt weiter den Schachclub Rottal+++



Denksportler bestätigen Führungsriege/ Oberliga-Mannschaft ist Aushängeschild / Zweite steigt als Niederbayern-Meister in Regionalliga auf / Doppel-Kämpfe als Schmankerl der neuen Saison

PFARRKIRCHEN/EGGENFELDEN (05.08.11/jk) - Patrick Bensch steht als Vereinsmeister nicht nur sportlich an der Spitze des Schachclub Rottal: Die Mitglieder wählten den 43-jährigen Reallschullehrer aus Pfarrkirchen kürzlich bei der Jahreshauptversammlung in den Eggenfeldener Bacchus-Stub´n einstimmig für weitere vier Jahre zu ihrem Vorsitzenden.

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Eine positive Bilanz zog Patrick Bensch nach der ersten Wahlperiode des aus den beiden Nachbarvereinen Eggenfelden und Pfarrkirchen fusionierten Schachclubs Rottal. Mit 60 Mitgliedern und zwei Mannschaften auf der bayerischen Ebene zählen die Rottaler Denksportler zu den führenden Vereinen Niederbayerns. Aushängeschild sei die erste Mannschaft, die als Neuling den Klassenerhalt in der Oberliga, der dritthöchsten Liga in Deutschland und höchsten in Bayern geschafft habe. Der große Einzugsbereich und die Nähe zur österreichischen Schach-Hochburg Ranshofen sei für das kleine Wunder in der Schach-Provinz verantwortlich.

Eingespielt und kampferprobt
Nach dem Klassenerhalt wird sich im Gefüge der erfolgreichen Oberliga-Mannschaft wenig tun: „Der Kern spielt seit 20 Jahren zusammen im Team. Wir sind eingespielt und kampferprobt“, sagt Bensch. Ziel der kommenden Saison sei erneut der Klassenerhalt. Mit dem ungarischen Großmeister Ivan Farago sei weiterhin ein ausländischer Spitzenspieler auf Brett eins nominiert, der für den Fall der Fälle eingesetzt werden könne. Zu den Spitzenleuten zählen der Österreicher Hans Webersberger, der aktuelle niederbayerische Meister Josef Heiduczek sowie Martin Riediger. Die Aufstellung werde leicht modifiziert, da bei fünf Auswärtsspielen die Farben anders verteilt sind und auf die Vorlieben der Spieler Rücksicht genommen wird.

Die zweite Mannschaft stieg als Niederbayern-Meister in die Regionaliga Süd-Ost auf. „Die zwei Teams sind das Pfund, mit dem wir wuchern“, sagt Bensch. Die Vorbereitungen für den Saisonstart am 2. Oktober laufen. Rottal I tritt bei Königshaber an, Rottal II muss nach Tegernsee. Für 23. Oktober kündigt der Vorsitzende mit einem Doppelkampf im Pfarrkirchner CLG-Gebäude (Bahnhofstraße 7) einen Schach-Leckerbissen an: Rottal I empfängt in der Oberliga die Spielgemeinschaft Pang/Rosenheim, Rottal II in der Regionalliga Süd-Ost den SC Waldkraiburg. Die dritte Mannschaft wird in der Bezirksliga West antreten.

Die weitere Vorstandschaft der Denksportler wurde ebenfalls einstimmig bestätigt: Klaus Wiedmann als stellvertretender Vorsitzender, Hans Wagner als Kassenwart, Josef König als Pressewart und Gerhard Angermeier als Jugendwart. Josef Staller und Walter Ulrich übernehmen die Prüfung der Vereinskasse. Kassier Hans Wagner musste wegen höherer Schiedsrichter- und Fahrtkosten eine Erhöhung der Beiträge beantragen, die gewährt wurde.

Weiterhin herrschte Einigkeit über den hohen Stellenwert der Jugendarbeit für die Zukunft des Vereins. In den nächsten Jahren soll die Zusammenarbeit mit den Schulen in Eggenfelden und Pfarrkirchen intensiviert werden. Im Anschluss an die Jahreshauptversammlung hatte Fide-Meister Martin Riediger die besten Geistesblitze bei der Vereinsmeisterschaft im Blitzschach (5 Minuten pro Partie und Spieler). Er sicherte sich überlegen den Titel.

Bildttext: Vordenker am Schachbrett und im Verein: Patrick Bensch lenkt weitere vier Jahre die Geschicke des Schachclub Rottal.
Foto: König


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+++ Schachclub Rottal: Patrick Bensch entthront Hans Wagner+++



PFARRKIRCHEN/EGGENFELDEN (25.06.11/jk) - Der neue Meister an den Rottaler Schachbrettern ist gefunden: Patrick Bensch holte nach neun spannenden Partien mit 7,5 Punkten den Titel. 20 Denksportler haben im letzten halben Jahr am Brett mit den 64 Feldern den besten Rottaler Spieler ermittelt.

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Patrick Bensch stoppte damit die dreijährige Siegesserie von Hans Wagner. Der 43-jährige Pfarrkirchner Realschullehrer, seines Zeichens „Fide-Meister“ des Weltschachverbandes und Präsident der Rottaler Figurenkünstler, hatte am Ende einen halben Punkt mehr auf dem Konto. Entscheidung war der Partiegewinn von Bensch in der sechsten Runde mit den weißen Steinen gegen Wagner. Der Vorjahresmeister musste mit 7,0 Punkten auf dem Konto diesmal mit dem Vizemeistertitel Vorlieb nehmen.

Die Bronzemedaille ging an Klaus Wiedmann, der ein ganz starkes Turnier spielte und sich über einen satten Zuwachs von 32 DWZ-Punkten freuen kann. Eine hervorragende Leistung zeigte Dr. Hans Eichinger, der mit sechs Punkten Platz vier belegte und 21 DWZ-Punkte zulegte. Einen halben Punkt weniger erreichte Andreas Siemens, der damit Fünfter wurde. Auf den Plätzen sechs und sieben liegen Alois Höchtl, der den neuen Vereinsmeister als einziger besiegte, und Corneliu Grigore-Nikolitisch, die gegen eine starke Gegnerschaft jeweils fünf Punkte und damit ein ansehnliches DWZ-Plus erzielten. Mit ihrem Abschneiden können auch Gerhard Angermeier, Helmut Maier (+31 DWZ-Punkte), Robert Bachheibl und Dr. Hans-Ulrich Ruess (+38 DWZ-Punkte) zufrieden sein, die jeweils auf fünfzig Prozent der Punkte kamen und die Plätze acht bis elf einnehmen.

1. FM Patrick Bensch 7.5 Punkte aus neun Partien / 44.5 Buchholz-Wertung; 2. Hans Wagner 7.0, 44.5; 3. Klaus Wiedmann 7.0 /44.0; 4. Dr. Hans Eichinger 6.0/44.5; 5. Andreas Siemens 5.5/46.0; 6. Alois Höchtl 5.0 / 45.0; 7. Corneliu Grigore-Nikolitsch 5.0 / 44.0; 8. Gerhard Angermeier 4.5/42.5; 9. Helmut Maier 4.5/34.0; 10. Robert Bachheibl 4.5/33.5; 11. Dr. Hans-Ulrich Rueß 4.5/31.5; 12. Josef Staller 4.0 / 43.0; 13. Josef Hofer 4.0 / 40.0; 14. Wolfgang Wächter 4.0 / 37.5; 15. Harald Seelentag 4.0 / 34.5; 16. Thomas Danner 4.0 / 29.5; 17. Paul Schirra 3.0 / 35.5; 18. Dr. Hermann Post 3.0 /35.0; 19. Konrad Maier 3.0 /32.0; 20. Herbert Baumert 0.0 32.0.

Am 15. Juli 2011 findet die Jahreshauptversammlung des Schachclub Rottal e.V. statt. Die Vereinsmitglieder treffen sich um 20.15 Uhr in den Bacchus-Stub'n in Eggenfelden, Landshuter Str. 54. Auf der Tagesordnung stehen die Berichte und die Entlastung der Vorstandschaft, Neuwahlen sowie Anträge und Verschiedenes. Im Anschluss wird der Vereinsblitzmeister ermittelt.

Der Schachclub Rottal ist 2007 aus den beiden Schachvereinen Eggenfelden (gegründet 1910) und Pfarrkirchen (gegründet 1972) hervorgegangen. Mit drei Mannschaften und einem Jugendteam nimmt einer der größten Vereine Niederbayerns am Spielbetrieb teil. Die erste Mannschaft schaffte als Aufsteiger in der Saison 2010/2011 den Klassenerhalt in der bayerischen Oberliga, die zweite Mannschaft wurde niederbayerischer Meister und steigt in die Regionalliga auf. Die dritte Mannschaft landete im Mittelfeld der Bezirksliga West.


+ + + Aufsteiger Schachclub Rottal glückt Oberliga-Klassenerhalt + + +

5,5:2,5-Erfolg gegen Fortuna Regensburg / Zweite steigt mit großem Vorsprung ins bayerische Lager auf

Pfarrkirchen (10.04.11/jk) - Glücklicher Zug zum Saisonende: Die Denksportler des Schachclub Rottal haben in der Oberliga gegen Fortuna Regensburg mit 5,5:2,5 einen – nachträglich betrachtet – wichtigen Erfolg gesetzt. Die Aufsteiger schafften mit dem rettenden siebten Platz auf alle Fälle den Klassenerhalt. Die „Zweite“ steigt mit einem deutlichem Vorsprung als Niederbayern-Meister in die Regionalliga Süd-Ost auf.

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In der dritthöchsten deutschen Schachliga war vor der letzten Runde der Klassenerhalt für die beide Teams Schachclub Rottal und Fortuna Regensburg gesichert, dachten sich zumindest die Kontrahenten. Es ging allerdings nicht nur um Tabellenkosmetik, sondern um die Wurst, wie sich erst im Nachhinein herausstellte. Die Zweitbundesligisten Krumbach und Bad Königshofen sowie Bundesligaabsteiger Bayern München haben nach aktuellem Stand das Spielrecht für die Oberliga. Damit würden auch drei Mannschaften nach unten gereicht.

„Es war gut, dass wir nichts wussten“, sagt der Rottaler Spitzenmann Martin Riediger. Denn die Regensburger leisteten ersatzgeschwächt relativ wenig Gegenwehr. Die Donaustädter sind nach aktuell der dritte Absteiger aus der Oberliga. Zu den Einzelergebnissen: Jürgen Bichlmeier (Brett 8) erspielte eine bessere Stellung, übersah einen taktischen Gewinnzug führte die Partie aber ungefährdete in den Remis-Hafen (0,5:0,5). An Brett 4 hatte es Josef Ager mit einem starken Kaliber in Form von Fidemeister Robert Mandl zu tun. Aus der Eröffnung konnte Ager eine gewisse Initiative erhalten, die durch einen Gegenangriff am Königsflügel ausgeglichen wurde. Nach einem taktischen Scharmützel wurde die Partie remis gegeben (1,0:1,0).

Josef Heiduczek (Brett 3) kam diesmal in der von ihm ansonsten meisterhaft beherrschten Holländischen Verteidigung nicht auf die Füße. Eine Stellung mit etwas schlechterer Bauernstruktur erwies sich in der Praxis als schwer zu verteidigen (1,0:2,0). Am siebten Brett hatte sich Gerhard Spiesberger offene Linien für eine schlechte Bauernstellung eingehandelt. Er wusste diesen Vorteil gekonnt zu nutzen: Im Endspiel mit jeweils Turm und Leichtfigur opferte er seinen Springer und erhielt einen unhaltbaren Freibauern (2,0:2,0).
Patrick Bensch (Brett 5) zeigte sich meisterlich aufgelegt und konnte mit einer souveränen Positionspartie aufwarten. Ein vermeintlich unbedeutender Mehrbauer stellte sich im Turmendspiel als entscheidender Faktor heraus (3,0:2,0). Am zweiten Brett ging Dominik Wisnet für seine Verhältnisse sehr zahm und solide zu Werke. Nach einer taktischen Abwicklung konnte er eine Mehrqualität verbuchen, die er mustergültig zum Sieg verwertete (4,0:2,0).

Bei den verbleibenden Partien schien die Stellung bei Hans Wagner (Brett 6) unklar und Martin Riedigers Position (Brett 1) war eigentlich keinen Pfifferling mehr wert. Hans Wagner konnte einen äußerst originellen Positionskampf für sich entscheiden. Dabei marschierte sein König ganz kühn um das ganze Brett und um das Bauernzentrum herum in die gegnerische Stellung (5,0:2,0). Am Spitzenbrett parierte Martin Riediger einen gegnerischen Königsangriff sehr schlampig mit dem Springer. Der fehlte am Damenflügel und kostete einen Bauern. In beiderseitiger Zeitnot gelang es seinem Mitspieler Martin Heikam, den Mehrbauern zu festigen und obendrein die klar bessere Stellung zu erhalten. Sein aktiver König und ein wieder zum Leben erwachter Läufer ermöglichten den Rückgewinn des Bauern und damit ein Unentschieden (5,5:2,5).

Der SC Rottal erreichte somit einen siebten Platz von zehn Mannschaften und den erhofften Klassenerhalt. „Wir sind mehr als zufrieden mit dem Saisonverlauf“, sagt Mannschaftsführer Patrick Bensch. Der Blick richtet sich bereits in die nächste Saison, in der die Rottaler nicht mehr als Aufsteiger unterschätzt werden dürften. „Die Liga wird stärker“, befürchtet der Vorsitzende des erfolgreichen Schachclubs. Die nominell schwächeren Absteiger werden durch zwei starke Landesliga-Aufsteiger und Bundesliga-Absteiger ersetzt. Top-Scorer wie Hans Wagner, Gerhard Spiesberger und Webersberger werden es schwer haben ihr Ergebnis zu übertreffen bzw. wieder zu erreichen. Dafür haben Martin Riediger und Dominik Wisnet noch Potential - auch wenn an den Spitzenbrettern ein rauher Wind weht.

Einzelergebnisse: Hans Wagner 6.0 Punkte aus 9 Partien, Josef Heiduczek 4,5 / 9, Patrick Bensch 3,5 / 9, Gerhard Spiesberger 3,0 / 3, Josef Ager 3,0 / 7, Johann Webersberger 2,5 / 3, Ingo Walch 2,5 / 8, Jürgen Bichlmeier 2,0 / 3, Klaus Schwarzmeier 2,0 / 5, Martin Riediger 2,0 / 9, Wolfgang Hackbarth 1,5 / 2, Dominik Wisnet 1,0 / 5.

Niederbayernliga: SV Röhrnbach - SC Rottal II 1½ - 6½: Anton Ott – Dr. Rainer Hartl 0 – 1, Roland Knechtel – Andreas Siemens ½ - ½, Erik Lipok – Norbert Frühauf ½ - ½, Rainer Pöschl – Klaus Wiedmann 0 – 1, Thomas Stockinger - Dr. Hans Eichinger 0:1 kl., Franz Schuster – Alois Höchtl 0 – 1, Patrick Bessinger – Wolfgang Waechter ½ - ½, kampflos (0) - Corneliu Grigore-Nikolitsch 0:1.
Endstand: 1. Schachclub Rottal 16 – 2 Mannschaftspunkte, 48.0 - 24.0 Brettpunkte; 2. Spgem. Landau/Adlkofen 12 – 6, 43.0 - 29.0; 3. DJK SV Schaibing 12 – 6, 39.0 - 33.0;
Bezirksliga West/ Endstand: 1. SK Landshut 11 – 1 MP, 30.5 - 17.5 BP, 2. TSV Ergoldsbach 8 – 4, 23.5 - 24.5; 3. FC Ergolding II 6 – 6, 27.0 - 21.0, 4. JVA Straubing 6 – 6, 27.0 - 21.0; 5. Schachclub Rottal III 5 – 7, 22.5 - 25.5;.
Bildtext: Stütze des Schachclub Rottal: Hans Wagner holte 6,0 Punkten aus neun Partien der Schach-Oberliga. (Foto: König)

+ + + SC Rottal kassiert knappe 3,0:5,0-Niederlage in Würzburg + + +

Klassenerhalt noch nicht gesichert / Meistertitel in der Niederbayernliga sicher: Zweite steigt in die Regionalliga Süd-Ost auf

Pfarrkirchen (20.03.11/jk) - Für die Rottaler Schachfreunde ist nach einer knappen 3,0:5,0-Niederlage in der achten Runde der Schach-Oberliga gegen den SK Würzburg 1865 der Klassenerhalt noch nicht gesichert. Die zweite Mannschaft steht bereits eine Runde vor Abschluss als Sieger der Niederbayernliga und Aufsteiger in die Regionalliga Süd-Ost fest.

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Trotz guter Chancen verloren die Rottaler Brettstrategen an den fränkischen Schachbrettern erst im Finish der Begegnung. Hans Wagner (Brett 6) erreichte nach einer ihm gut bekannten Eröffnungs-Variante mühelos ein Remis. (0,5:0,5). Mannschaftskapitän Patrick Bensch machte es an Brett 5 vor, wie es geht: Er fegte seinen Gegner im Angriff vom Brett (1,5:0,5). An Brett 8 hatte Klaus Schwarzmeier eine aussichtsreiche Stellung. Durch ein sehr starkes Qualitätsopfer gelang es seinem fränkischen Kontrahenten, noch in den Remishafen zu gelangen (2,0:1,0).
Als dann Ingo Walch (Brett 7) auch noch ein Remis beisteuerte, schien zumindest ein Unentschieden im Mannschaftskampf greifbar nahe (2,5:1,5). Martin Riediger hatte an Brett eins eine solide Stellung erreicht, wickelte jedoch in eine schlechte Version eines Leichtfigurenendspiels ab. Sein Gegenüber, IM Pavel Vavra, nahm dieses Geschenk dankend an und verwertete den Vorteil souverän (2,5:2,5). Eine ähnliche Geschichte spielte sich an Brett 2 ab. Auch Dominik Wisnet hatte zu Beginn eine ordentliche Position erspielt, wurde aber in der Folge überspielt (2,5:3,5). Josef Ager hatte in einer sehr turbulenten Partie auf Brett 4 mit Turm und einer Mehrfigur gegen Turm und zwei Bauern zwar mehr Material, jedoch ließ sich dieser kleine Vorsprung nicht in einen Sieg ummünzen (3,0:4,0).
Der frischgebackene niederbayerische Meister Josef Heiduczek (Brett 3) musste eigentlich mit einem Remis in schlechterer Stellung zufrieden sein. Als mustergültiger Mannschaftsspieler setzte er den äußerst riskanten Kampf um den Sieg fort. Leider wurde der Mut nicht belohnt (3,0:5,0).
Für den Schachclub Rottal ist in der Oberliga der Kampf um den Klassenerhalt noch nicht beendet. Die direkten Konkurrenten Dillingen und Puschendorf haben beide ihre Matches verloren, so dass für die Rottaler der achte Platz in der dritthöchsten Liga bereits perfekt ist. Entscheidend für die Anzahl der Absteiger der bayerischen Oberliga wird sein, wie viele Mannschaften aus der 2. Bundesliga absteigen.
Die Rottaler können noch aus eigener Kraft alles klar machen: Mit einem Sieg gegen Fortuna Regensburg in der Schlussrunde am 10. April in Pfarrkirchen (CLG-Gebäude) ist der Klassenerhalt sicher, ansonsten heißt es hoffen.
Bereits eine Runde vor Schluss ist der zweiten Mannschaft der Aufstieg ins bayerische Lager nicht mehr zu nehmen: Mit einem 5,5:2,5 gegen DJK Schaibing steht der niederbayerische Meister fest. Der SC Rottal II führt mit 14:2 Punkten/41,5:22,5 Brettpunkten uneinholbar vor dem SV Röhrnbach (11:5/38,5:25,5). Niederbayernliga: SC Rottal II – DJK Schaibing 5,5:2,5: Gerhard Spiesberger – Martin Heyne 0 - 1 2, Dr. Rainer Hartl – Martin Wimmer 0:1, Andreas Siemens – Erwin Küspert 1 - 0, Norbert Frühauf – Josef Fenzl 1 – 0, Klaus Wiedmann – Michael Fesl 1 – 0, Dr. Hans Eichinger – Avdullah Avdijaj ½ - ½, Alois Höchtl – David Bauer 1 - 0 8, Andreas Nöhbauer – Werner Heyne 1 – 0.

+ + + Josef Heiduczek (Schachclub Rottal) dominiert + + +

Mit zwei Vorsprung niederbayerischer Meister + + +

Pfarrkirchen (19.03.11/jk) - Klarer kann der Erfolg am Schachbrett nicht aussehen: Josef Heiduczek vom Schachclub Rottal hat die niederbayerischen Meisterschaften im Turnierschach in Mamming (Lkr. Dingolfing-Landau) bereits zum zweiten Mal in Folge eindeutig dominiert. Mit sieben Punkten aus sieben Partien wiederholte der 33-jährige Informatiker seinen Vorjahrestriumph.

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Der Rottaler Oberliga-Spieler mit einer internationalen Wertungszahl ELO von 2234 ließ der Konkurrenz keine Chance. Er erteilte der ganzen niederbayerischen Spitze eine Lehrstunde. Auf den Plätzen folgten Richard Holzer (SK Passau) mit 5,0 Punkten und Michael Müller (SC Bayerwald Regen) mit 4,5 Punkten. Josef Heiduczek wird sein Können auf der Bayerischen Meisterschaft im August in Regensburg unter Beweis stellen.
Mit Josef Staller (3,0 Punkte/Platz 18) und Corneliu Grigore-Nikolitisch (2,0 Punkte/27. Platz) haben zwei weitere Teilnehmer den Schachclub Rottal in der Meisterklasse vertreten.

+ + + Niederbayern-Derby in der Schach-Oberliga: SC Rottal – SK Passau 3,5:4,5 + + +

Pfarrkirchen (27.02.11/jk) - Knappe Entscheidung im Niederbayern-Derby: Der Schachclub Rottal musste sich in der siebten Runde der Schach-Oberliga am Sonntag mit 3,5: 4,5 dem SK Passau beugen. Die zweite Mannschaft erreichte gegen Geiselhöring ein 4:4-Unentschieden und bleibt an der Tabellenspitze. SC Rottal III gewann in der Bezirksliga West gegen SC Straubing II mit 5 – 3.

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Das Niederbayern-Derby unter der Leitung von Schiedsrichter Axel Sauerwald (Bad Aibling) lief für die Rottaler gut an: Zunächst hatte Johann Webersberger auf Brett zwei gegen Jan Suran bereits nach 18 Zügen remisiert (0,5:0,5). Josef Ager an Brett vier holte den ersten ganzen Punkt für die Rottaler. In der Eröffnung, die sein Passauer Gegenüber ungenau spielte, gewann er die Qualität. Die Realisierung war nicht mehr schwierig (1,5:0,5).

Passaus Mannschaftsmanager Josef Zboril sah die Entwicklung für die nach der Papierform favorisierten Bundesliga-Absteiger noch skeptisch: „Die Wahrheit liegt auf dem Brett.“ Nach etwa drei Stunden Spielzeit gab Ingo Walch an Brett 7 auf. (1,5:1,5), aber der Rottaler Vereinsmeister Hans Wagner verwandelte gegen Richard Holzer an Brett sechs ein vorteilhaftes Mittelspiel. Er hatte zwei Türme gegen Dame und Läufer getauscht, die Partie zur Führung der Rottaler gewonnen (2,5:1,5).

Das Blatt wendete sich mit der Niederlage von Josef Heiduczek auf Brett drei, der in gedrückter Stellung Material verlor und nach 27 Zügen aufgabe (2,5:2,5). In den letzten drei laufenden Partien wurde heftig in den Zeitnotgefechten „gezuckt“, sprich die Züge wurden fast im Blitztempo auf das Brett gezaubert. An Brett acht gelangt Jürgen Bichlmeier ein Unentschieden, sein Passauer Spielpartner hatte in beiderseitiger Zeitnot einen Bauern nicht genommen (3,0:3,0). An Brett eins hatte Martin Riediger mit IM Christian Weiss den größten Brocken. Im Turmendspiel hatte der noch mal versucht zu gewinnen, die Partie endete im Remishafen (3,5:3,5). Erst die letzte Partie zwischen Patrick Bensch und Dietmar Hiermann an Brett fünf gab den Ausschlag zugunsten der Dreiflüssestädter. Im Turmendspiel hatte der Passauer den längeren Atem (3,5:4,5). „Man darf gegen Passau verlieren“, sagte Spitzenspieler Martin Riediger. Nach der Niederlage im Derby ist der Schachclub Rottal immer noch auf Platz sieben – mit 6:8-Mannschaftspunkten und 25:31 Brettpunkten. Da die direkten Konkurrenten um den Abstieg ebenfalls verloren haben, ist die Ausgangslage zwei Runden vor Schluss mit drei Punkten Vorsprung vor den Abstiegsplätzen günstig. Ein Punkt aus zwei Partien sollte für das Projekt Klassenerhalt reichen.
SC Rottal - SK Passau 1869: FM Martin Riediger – IM Christan Weiss½:½, FM Johann Webersberger – FM Jan Suran½:½, Josef Heiduczek – FM Sebastian Testor 0:1, Josef Ager – FM Alois Hellmayr 1:0, FM Patrick Bensch – FM Dietmar Hiermann 0:1, Johann Wagner – Richard Holzer 1:0, Ingo Walch – Ernst Schüller 0:1, Jürgen Bichlmeier ½:½.
Niederbayernliga: TV Geiselhöring - SC Rottal II (11) 4 – 4: Werner Schubert – Gerhard Spiesberger ½ - ½, Michael Popp – Dr. Rainer Hartl ½ - ½, Erich Kreilinger – Andreas Siemens 1 – 0, Dr. Joachim Demmer – Norbert Frühauf 1 – 0, Thomas Kiendl – Klaus Wiedmann 0 – 1, Johann Niedermeier – Thomas Zankl 0 – 1, Georg Pfäffinger – Alois Höchtl 1 - 0 8, Heinz Schubert – Andreas Nöhbauer 0 – 1. Der SC Rottal II liegt mit 12:2 Punkten und 36,0-20,0 Brettpunkten weiter an der Spitze der Niederbayernliga.
Bezirksliga West: SC Rottal III - SC Straubing II 5 – 3: Wolfgang Wächter – Max Holzmann 1:0, Corneliu Grigore-Nikolitsch – Christian Reich ½ - ½, Gerhard Angermeier - Hans-Peter Gerl ½ - ½, Josef Staller – Franz Plachi 0 – 1, Robert Bachheibl – Jan Walentukiewicz ½ - ½, Dr. Hans-Ulrich Rueß – Daniel Schied ½ - ½, Harald Seelentag – Rainer Kutheil1 – 0, Bernd Aster – Günter Bromberger,Guenter 1 – 0.

Bildtext: Angestrengtes Nachdenken an Brett 1: Die Partie zwischen dem Rottaler FM Martin Riediger (links) und dem Passauer IM Christian Weiss endete unentschieden.


+ + + Oberliga: Schachclub Rottal verliert gegen Pang-Rosenheim 2,5:5,5 + + +

Zweite mit 7,5:0,5 gegen Simbach am Inn weiter an der Tabellenspitze der Niederbayernliga/ Bezirksliga West: JVA Straubing - SC Rottal III 4½ : 3½

Pfarrkirchen (06.02.11/jk)) - Oberliga-Schachbretter sind ein hartes Pflaster: Der Schachclub Rottal verlor in der sechsten Runde gegen die favorisierte Spielgemeinschaft Pang-Rosenheim mit 2,5:5,5. Die zweite Mannschaft behielt mit 7,5:0,5 in der Niederbayernliga die Oberhand und bleibt an der Tabellenspitze.

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Nach dem überraschenden Sieg gegen Garching in der fünften Runden wurden die Rottaler Schachspieler wieder auf den Boden der Tatsachen zurückgeholt. Es blieb im Oberliga-Kampf gegen Pang-Rosenheim fast nur eine Statistenrolle: Hans Wagner (Brett 5) holte mit den weißen Steinen keinen Vorteil und einigte sich schnell mit seinem Gegner auf ein Remis (0,5:0,5). Am benachbarten Brett 6 geriet Ingo Walch unter starken Druck und musste die Segel streichen (0,5:1,5). Martin Riediger (Brett 1) hatte eine aussichtsreiche Stellung, verlor den Faden, was sein Gegner sehr routiniert ausnutzte (0,5:2,5). Josef Heiduczek an Brett 2 fühlte sich nicht sehr sattelfest in der Eröffnung. Durch genaue Verteidigung konnte er improvisieren und sich nach einer erzwungenen dreimaligen Zugwiederholung zu einem Unentschieden aus der Affäre ziehen (1,0:3,0). Nachdem Josef Ager (Brett 3) es ausgelassen hatte, eine gute Möglichkeit zum positionellen Vorteil zu nutzen, ergriff sein Gegner sofort die Initiative. Im anschließenden Leichtfigurenendspiel musste Ager mit einem Remis zufrieden sein (1,5:3,5). Mit dem Besitz des Läuferpaares hatte Wolfgang Hackbarth (Brett 8) zwar einen Gegenwert für die schlechtere Bauernstruktur, aber auch nicht mehr als Unentschieden (2,0:4,0). Klaus Schwarzmeier (Brett 7) wickelte in ein scheinbar materiell vorteilhaftes Endspiel ab. Es stellte sich heraus, dass die Stellung seiner Springer so ungünstig war, dass er passen musste (2,0:5,0). Damit war der Käse gegessen und der Mannschaftskampf verloren. Mannschaftsführer Patrick Bensch (Brett 4) versuchte noch ein leicht vorteilhaftes Turmendspiel zum Sieg zu führen. Sein Gegnerr bewies jedoch Übersicht und konnte das Remis sichern (2,5:5,0).

Auch wenn die Niederlage bei einem Punktestand von 6:6 nicht als Beinbruch zu bezeichnen ist, kann es im Abstiegskampf eng werden. In der siebten Runde empfängt der SC Rottal die Schachfreunde des SK Passau 1869 zum Kampf um die niederbayerische Vorherrschaft.
Die zweite Mannschaft zieht in der Niederbayernliga ihre Kreise: Mit 7,5:0,5 wurde der SC Simbach bezwungen: Dr. Rainer Hartl – Ernst Putz 1 – 0, Andreas Siemens – Georg Putz 1 – 0, Klaus Wiedmann – Fabian Danzer remis, Thomas Zankl – Andreas Putz 1:0, Dr. Hans Eichinger – Walter Danzer 1:0, Alois Höchtl – Franz Gisnapp 1:0, Andreas Nöhbauer – Jakob Schäfer 1 – 0, Gerhard Angermeier – Christian Putz 1:0.
Der SC Rottal II führt mit 11:1 Mannschaftspunkten und 32,0 Brettpunkten vor DJK Schaibing (10:2, 28,5) und SV Röhrnbach (9:3, 29,5).
Die dritte Mannschaft musste sich in der Bezirksliga West beim Gastspiel in der JVA Straubing mit 3,5:4,5 geschlagen geben: Günter G. – Corneliu Grigore-Nikolitsch 1 – 0, Anthony H.. Josef Staller 0 – 1, Andreas R. – Robert Bachheibl remis, Wolfgang G. - Dr. Hermann Post 0 – 1, Firat H. – Helmut Maier remis, Ismet A. – Konrad Maier remis, Karl Heinz G. – Thomas Danner 1:0, Alfon B. – Johann Merz 1:0. Der SC Rottal III liegt mit 3:7 Punkten auf Platz sechs.

+ + + Überraschende Mattkombination brachte den Sieg + + +

Oberliga: Knapper 4,5:3,5-SC-Rottal-Erfolg gegen Garching / Platz sechs gefestigt / Zweites Team verteidigt mit 4,5:3,5 gegen Ergolding die Tabellenführung

PFARRKIRCHEN (19.01.11/jk) - Erfolgreicher Großkampftag an den Schachbrettern: SC Rottal I hat in der fünften Runde der Oberliga den SC Garching mit 4,5:3,5 bezwungen. Tabellenführer SC Rottal II gewinnt in der Niederbayernliga gegen FC Ergolding mit 4,5:3,5.

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Mit gemischten Erwartungen waren die Rottaler Brettstrategen in die Partien gegen den Oberliga-Zweiten SC Garching gegangen. Einerseits ließen die Ergebnissen in den Landesliga-Vorjahren hoffen, anders zeigten die Gäste in dieser Saison bisher eine hervorragende Performance. Mannschaftskapitän Patrick Bensch gelang es, die Bestaufstellung - ohne den an Nummer eins gesetzten Großmeister Farago - für diesen Kampf zu mobilisieren.

Es ging in der von Schiedsrichter Axel Sauerwald (Bad Aibling) überwachten Begegnung auch gut los: Überraschenderweise konnte Josef Heiduczek seinen erfahrenen Gegner an Brett vier gleich in der Eröffnung mit einem Königsangriff überrumpeln. Um den Königsangriff vorerst abzuwehren, musste er eine Qualität ohne ausreichenden Gegenwert opfern (1,0:0,0). An Brett drei hatte Dominik Wisnet diesmal von Beginn an mit einem Figurenentwicklungsrückstand zu kämpfen. Die daraus resultierende Initiative konnte sein Gegner in der Folge zum Vorteil nutzen (1,0:1,0). Obwohl Martin Riediger (Brett 1) in der Schlussstellung über einen geringen Vorteil verfügte, akzeptierte er aufgrund der schlechteren Bedenkzeit ein Remisgebot (1,5:1,5).
An Brett fünf musste sich Josef Ager von Beginn an einem starken Druck erwehren. Der Versuch mit einem Qualitätsopfer noch im Trüben zu fischen, war trotz zäher Verteidigung nicht von Erfolg gekrönt (1,5:2,5). Hans Wagner (Brett sieben) zeigte sich optimal vorbereitet und konnte sehr schnell mit Schwarz ausgleichen und dann selbst zum Gegenschlag ausholen. Den Vorteil einer Mehrqualität und eines starken Freibauern verwertete Wagner routiniert zum ganzen Punkt (2,5:2,5).
Am sechsten Brett erzwang Patrick Bensch (Brett 6) seinen ersten und für diesen Kampf ausgesprochen wichtigen kompletten Punkterfolg. Die Partie verlief einer Sizilianischen Eröffnung entsprechend in komplizierten, aber positionellen Fahrwassern. Bensch verfügte über die Initiative. Als sich die Partie im Endspiel ins Unentschieden zu verabschieden drohte, konnte Bensch mit einer völlig überraschenden Mattkombination Gegner und Kibitze vom Hocker reißen (3,5:2,5).
Johann Webersbergers Gegner opferte im Mittelspiel einen Flügel- gegen einen Zentrumsbauern und erhielt Gegenspiel. Er zeigte sich taktisch auf der Höhe und konnte Dank eines weit vorgerückten Freibauerns die Partie entscheiden und den Gesamtsieg perfekt machen (4,5:2,5).
An Brett 8 schien Ingo Walchs Partie einem unvermeidlichen Remis entgegen zu steuern. Da der Matchausgang zu einem früheren Zeitpunkt noch ungewiss war, schlug er ein Remisgebot aus. Im Läuferendspiel unterlief ihm jedoch ein Fehler, der seinem Gegner noch den Anschlusstreffer ermöglichte (4,5:3,5).
Mit dem nicht einkalkulierten Sieg und 6:4 Mannschaftspunkten stehen die Chancen auf den Klassenerhalt in der Oberliga ganz ausgezeichnet. Der SC Rottal nimmt mit 6: 4-Mannschaftspunkten und 19:21 Brettpunkten den sechsten Platz von zehn Mannschaften ein. „Ein Punkt in den vier ausstehenden Runden müsste reichen“, kalkuliert Mannschaftsführer Patrick Bensch vorsichtig.

Einzelergebnisse Oberliga: SC Rottal - Garching 1980 (DWZ/ELO) 4½ - 3½: FM (=Fidemeister) Martin Riediger (2200/2252) – FM Harald Bredl (2348/2363) ½ - ½, FM Johann Webersberger (2348/2368) – FM Roland Lötscher Roland (2356) 1 – 0, Dominic Wisnet (2155 / 2133) – FM Thorsten Schmitz (2304/2320) 0 – 1, Josef Heiduczek (2137/2234) – FM Claus Pitschka (2236/2272) 1 - 0 5 6, Josef Ager (2160/2213), - Markus Schleich (2204/2251) 0 – 1, FM Patrick Bensch (2130/2213) – Johannes Rusche (2217/2234) 1 – 0, Hans Wagner (2144/2159) - FM Jochen Schöllmann (2194/2258) 1 – 0, Ingo Walch (2031/2130) – Karsten Schlinkmeier (2140/2190) 0 – 1.

In der Niederbayernliga hat die zweite Mannschaft die Tabellenführung gegen den FC Ergolding mit 4,5:3,5 verteidigt. Dr. Rainer Hartl an Brett zwei und Josef König an Brett acht sorgten für volle Punkte, Andreas Siemens, Norbert Frühauf, Thomas Zankl, Dr. Hans Eichinger holten ein Remis, ehe Klaus Wiedmann an Brett fünf mit seinem Remis den Sack zum Mannschaftserfolg zu machen konnte. Gerhard Spiesberger konnte seine Partie an Brett nicht mehr zum Remis halten.

Niederbayernliga: SC Rottal II - FC Ergolding 4½ - 3½ : Gerhard Spiesberger – Tobias Schindlbeck 0 – 1, Dr. Rainer Hartl- Vladimir Simin 1 – 0, Andreas Siemens - Steffen Woitylak ½ - ½, Ing. Norbert Frühauf – Johannes Oberpriller ½ - ½, Klaus Wiedmann – Anton Königl ½ - ½, Thomas Zankl- Tobias Denk ½ - ½, Dr. Hans Eichinger – Borys Bilyavskyy ½ - ½, Josef König – Paul Hofmann 1:0. Der SC Rottal II bleibt mit 9:1 Mannschaftspunkten Tabellenführer vor dem DJK-SV Schaibing mit 8:2 und SV Röhrnbach mit 7:3.

Bezirksliga West: TSV Ergoldsbach – SC Rottal III 5: 3: Skender Gjinovci –Andreas Nöhbauer 1 – 0, Roman Apfel- Wolfgang Waechter ½ - ½ , Dr. Karl Gschwendner - Corneliu Grigore-Nikolitsch,Corneliu 1 – 0, Georg Graf – Gerhard Angermeier 0 – 1, Michael Ruhland – Josef Staller ½ - ½, Anton Kosinoga – Dr. Hermann Post 0 – 1, Christoph Hartl – Helmut Maier 1 – 0, Richard Westermeier – Paul Schirra 1 – 0. Der SC Rottal III liegt mit 3 - 5 Mannschaftspunkten und 14.0 Brettpunkten auf Platz fünf der Bezirksliga West.

Bildtext:
Überraschte mit einer Mattkombination Gegner und Kibitze: SC-Rottal-Mannschaftsführer Patrick Bensch (Bild rechts) gewann an Brett sechs gegen den Garchinger Johannes Rusche. Schiedsrichter Axel Sauerwald (stehend rechts) überwachte die Oberliga-Partie. Foto: König

+ + + Entscheidende Partien an Oberliga-Brettern + + +

Schachclub Rottal spielt am Sonntag (16.1.11) gegen SC Garching 1980

Pfarrkirchen (15.01.11/jk)) - Schach in der dritthöchsten deutschen Liga ist am kommenden Sonntag (16.Januar) in Pfarrkirchen geboten:

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Der Schachclub Rottal empfängt in der 5. Runde der Oberliga den Tabellenzweiten SC Garching. Die zweite Mannschaft des Schachclub Rottal geht als Tabellenführer der Niederbayernliga in die 5. Runde gegen den Tabellenvierten FC Ergolding. Die Denksportler gehen im CLG-Gebäude in der Rennbahnstraße 7 auf Punktejagd.

Bereits erfolgreich am Schachbrett war der Nachwuchs des Schachclub Rottal: In der 2. Runde der Jugend-Bezirksliga West feierte die Jugendmannschaft einen klaren 4:0-Sieg über den FC Ergolding und übernahm damit die Tabellenführung. Markus Brunwieser, Alexander Dorner, Johannes Schuster und Erik Bauer gewannen ihre Partien.

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Autohaus Solcher unterstützt SC Rottal mit Schachuhren

Digitale Zeitmesser für die Oberliga-Einsätze der erfolgreichen Brettstrategen

Pfarrkirchen (05.11.10/jk)) - Neue Zeiten kommen auf die Denksportler des Schachclub Rottal e. V. zu: Das Rottaler Autohaus Solcher mit Standorten in Pfarrkirchen, Eggenfelden und Bad Griesbach hat der Oberliga-Mannschaft zehn digitale Schachuhren für den Einsatz in der dritthöchsten Liga Deutschlands gesponsert. Geschäftsführer Franz Solcher übergab die digitalen Zeitmesser an den Schachlub-Vorsitzenden und Teamkapitän Patrick Bensch, der sich über die Förderung aus der Wirtschaft für den Schachsport freute. „Wir unterstützen mit dem Sponsoring Spitzensport in unserer Region“, sagt Franz Solcher.

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In der bayerischen Oberliga müssen die Rottaler Schachspieler laut Patrick Bensch neben den Schachbrettern und den 32 Figuren auch elektronische Schachuhren stellen. Die digitale Schachuhr ist in ihrem Aufbau und ihren Funktionen der analogen Schachuhr nachempfunden. Hat ein Spieler gezogen, drückt er mit dem Finger die Uhr und setzt damit die Uhr des Gegners in Gang. Statt zweier Federuhrwerke verwendet die digitale Schachuhr ein einzelnes digitales elektronisches Uhrwerk. Die Energieversorgung der Uhr erfolgt nicht durch Spannen einer Uhrfeder über einen Aufziehmechanismus, sondern durch Batterien. Die Anzeige der vergangenen Zeit erfolgt auf einem Flüssigkristallbildschirm.Ein Fallblättchen gibt es bei einer digitalen Schachuhr nicht, eine Zeitüberschreitung wird stattdessen durch ein zusätzliches Symbol auf dem Bildschirm angezeigt (bei dem hier abgebildeten Modell ist es beispielsweise ein blinkendes Minuszeichen vor der Uhrzeit) oder modellabhängig auch durch ein akustisches Signal.
Der Schachclub Rottal ist 2007 aus den beiden Schachvereinen Eggenfelden (gegründet 1910) und Pfarrkirchen (gegründet 1972) hervorgegangen. Mit drei Mannschaften und einem Jugendteam nimmt einer der größten Vereine Niederbayerns am Spielbetrieb teil.
Die neuen digitalen Zeitmesser kommen beim nächsten Oberliga-Kampf der Denksportler am 14. November 2010 gegen Gröbenzell im CLG-Saal in Pfarrkirchen statt.
Bildtext:
Neue digitale Uhren für die dritthöchste Liga: Autohaus-Solcher-Geschäftsführer Franz Solcher (rechts) übergab an Vereinspräsident Patrick Bensch (l.) einen Satz neuer digitaler Zeitmesser. Es freuen sich SchatzHans Wagner (2.vl.) und Josef Staller (3. v.l).
Foto: König

+ + + Auftakt in der Schach Oberliga: Herbe Schlappe für Schachclub Rottal + + +



Hans WagnerPFARRKIRCHEN/EGGENFELDEN (10.10.10) – Auftakt-Niederlage für Rottaler Denksportler in der Oberliga: Das Oktett des Schachclub Rottal kassierte am Sonntag in der Schach-Oberliga eine herbe 1,5:6,5-Niederlage gegen Zweit-Bundesliga-Absteiger Noris Tarrasch Nürnberg. Für die Rottaler Aufsteiger gewann Wolfgang Hackbart an Brett acht, Josef Ager remisierte an Brett drei.

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Die Rottaler Brettstrategen merkten schnell die dünnere Luft der Oberliga. Unter den Augen von Schiedsrichter Axel Sauerwald (SK Bad Aibling), der keine Vorkommnisse zu verzeichnen hatte, war schnell klar, wer das Heft oder besser gesagt die Figuren in der Hand hielt. Sang- und klanglos gingen Patrick Bensch und Routinier Hans Wagner auf den Brettern vier und fünf ein. Fast ohne Gegenwehr gaben sie ihre Punkte ab. Spitzenmann Martin Riediger (ELO 2252) kam gegen den Nürnberger Internationalen Meister Leonid Milov (ELO 2562) ebenfalls nicht auf die Füße. Josef Heiduzcek an Brett zwei kam in komplizierter Stellung in arge Zeitnot, im Endspiel blieb keine Zeit mehr, die Partie umzudrehen.

Erfreulich traten die österreichischen Gastspieler der Rottaler auf: Wolfgang Hackbarth behielt an Brett acht gegen Rene Ederer die Übersicht in einer von beiden Seiten kompliziert gestalteten Partie. Nach einem Bauernopfer von Hackbarth blieb dem Nürnberger nur mehr ein Figurenverlust oder das Matt. Josef Ager hatte an Brett drei gegen Michael Mischustov durchaus Gewinnabsichten. Der Gegner hingegen fand immer den richtigen Abwehrzug, so dass am Ende ein Remis feststand.

In den letzten laufenden Partien von Ingo Walch (Brett 6) und Klaus Schwarzmeier (Brett 7) bot sich keine Chance, das Ergebnis noch kosmetisch zu verbessern. Beide verloren. „Der Klassenunterschied ist enorm“, stellte Teamkapitän Patrick Bensch fest. Es sei eine andere Spielkultur festzustellen. In der Landesliga habe man eine Partie nach einem kleinen Fehler noch herumreißen können. „Ein Schnitzer bedeutet hier das Ende der Partie.“ Bundesliga-Absteiger Nürnberg sei ein „großer Brocken“ für den Aufsteiger gewesen, so Bensch. „Entscheidend für den Klassenerhalt war der erste Auftritt noch nicht“, so das Fazit aus der Niederlage.

Schach-Oberliga: SC Rottal – NT Nürnberg 1,5: 6,5: FM Martin Riediger – IM Leonid Milov 0:1, Josef Heiduczek – Florian Wagner 0:1, Josef Ager – Michael Mischustov 0,5:0,5, Patrick Bensch – Thomas Kirchner 0:1, Hans Wagner - Thomas Martin 0:1, Ingo Walch – Reiner Heimrath 0:1, Klaus Schwarzmeier – Olaf Epding 0:1, Wolfgang Hackbarth – Rene Ederer 1:0.

Bildtext: Hartes Pflaster Oberliga: Schachclub Rottal - NT Nürnberg 1,5:6,5.
Foto: König

+ + + Premiere in der Oberliga: Schachclub Rottal empfängt NT Nürnberg + + +

Aufsteiger ist optimistisch, die Klasse zu erhalten / Derby mit SK Passau um Spitzenstellung in Niederbayern

Hans WagnerPFARRKIRCHEN/EGGENFELDEN (07.10.10) – Dame, König und Bauern stehen in den Startlöchern: Der Schachclub Rottal geht erstmals in der Oberliga an die Bretter. Der Aufsteiger in die höchste bayerische Schachliga empfängt am kommenden Sonntag die Denksportler von Noris Tarrasch Nürnberg.

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Es klingt wie ein Märchen in der Schachwelt: Die Rottaler Schachstrategen, der Kern der Mannschaft besteht seit fast 30 Jahren, hat es weit nach oben gebracht. Die Gegner in dieser Saison kommen aus Nürnberg, Würzburg, Regensburg und dem Großraum München. Mit dem SK Passau, der nach Ausflügen in den Bundesligen wieder in der dritthöchsten Liga gelandet ist, kämpfen die Rottaler in der 7. Runde sogar um die Vorherrschaft im niederbayerischen Schach.

„Wir sind stark genug, um uns in der Oberliga zu halten“, meint Mannschaftsführer Patrick Bensch. Der 42-jährige Realschullehrer ist zuversichtlich, ohne Neuzugänge den Klassenerhalt zu schaffen. „Halten ist leichter als aufsteigen.“ So werden die Rottaler den an Nummer eins gesetzten ungarischen Großmeister Ivan Farago (internationale Wertungszahl ELO 2420), wie auch im Aufstiegsjahr, nur sporadisch einsetzen. Er ist der einzige Profi, die anderen Routiniers in der Mannschaft hoffen laut Bensch mit der Aufgabe zu wachsen. Sie gehen normalen Berufen nach und sind Mathematiker, Physiker oder Steuerberater.

Sie arbeiten alle in der Freitzeit an ihrer Spielstärke, verfolgen die Schachereignisse oder trainieren mit dem Computer Eröffnungsvarianten.

Die Top-Mannschaft besteht neben GM Farago aus Martin Riediger (ELO 2252), Johann Webersberger (2368), Dominic Wisnet (2133), Josef Heiduczek (2234), Josef Ager (2213), Patrick Bensch (2213), Hans Wagner (2159) und Ingo Walch (2130). Ersatzleute sind Gerhard Spiesberger (2127), Klaus Schwarzmeier (2019) und Norbert Frühauf (2066).

Die Premiere der Rottaler Denksportler an den Oberliga-Brettern steigt gegen Noris Tarrasch Nürnberg am Sonntag, 10.10.10, ab 10 Uhr beim CLG-Computerdienst, Rennbahnstraße 7, Pfarrkirchen. Zuschauer sind willkommen – Eintritt frei.

Die zweite Mannschaft tritt in der Niederbayernliga an heimischen Brettern gegen den SV Aham am Sonntag, 10.10.10, in den Bacchus-Stubn in Eggenfelden an. Der Vize-Meister des Vorjahres zählt zum erweiterten Favoritenkreis. Das dritte Rottaler Team tritt auswärts bei der Spielgemeinschaft Landau/Adlkofen II an.

SC Rottal steigt auch im Schnellschach in Oberliga auf
Einen Erfolg hat der Schachclub Rottal in der neuen Saison bereits erzielt: Bei den bayerischen Meisterschaften im Schnellschach setzten sich die Rottaler Brettstrategen mit Martin Riediger, Gerhard Spiesberger, Klaus Schwarzmeier und Andreas Siemens in der Landesliga Süd die Krone auf. Insgesamt elf Mannschaften kämpften in Hohenbrunn bei München um den Titel. Nach sieben Runden im Schweizer System verwies das Team den SC Unterhaching mit einem Punkt Vorsprung auf Platz zwei. Mit dem Titelgewinn ist Qualifikation für die Oberliga Bayern 2011 verbunden. Die besten Einzelergebnisse erzielten Klaus Schwarzmeier und Andreas Siemens mit 5,5 Punkten aus sieben Partien.
Bildtext:Bildtext: Premiere in der Oberliga: Vereinsmeister Hans Wagner zählt zu den soliden Routiniers im Team des Schachclub Rottal. Foto: König

+ + + Josef Heiduczek holt Titel ins Rottal + + +





MAMMING / PFARRKIRCHEN (16.06.10/jk) – (jk) Mit sieben Siegen aus sieben Partien ließ Josef Heiduczek (Schachclub Rottal) keine Chance. Der 32-jährige Informatiker siegte unangefochten mit zwei Punkten Vorsprung bei den niederbayerischen Titelkämpfen im Turnierschach in Mamming (Lkr. Dingolfing-Landau).

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Auf den Plätzen folgten Tobias Schindlbeck (FC Ergolding) und Uwe Kleibel (SC Ortenburg). Insgesamt nahmen 34 Denksportler bei den Bezirkskämpfen teil. Noch ein Erfolg für die Rottaler Brettstrategen: Gerhard Angermeier siegte in der Kategorie mit einer Deutschen Wertungszahl DWZ von 1700. Er erreichte mit 3,5 Punkten den 18. Platz. Die weiteren Platzierungen Rottaler Spielern: 10. Thomas Zankl (4,5 Punkte), 11. Dominic Wisnet (4 Punkte), 23. Josef Staller (3 Punkte), 32. Corneliu Grigore-Nikolitsch (1,5 Punkte).
Wisnet gewinnt Blitz-Titel des SC Rottal
Bei den Vereinsmeisterschaften des Schachclub setzte sich Dominic Wisnet mit 12,5 Punkten durch. Auf den Plätzen folgten Josef Heiduczek 11,0 Pkt und Thomas Zankl 10,5 Pkt. Es beteiligten sich 15 Spieler.

Bildtext (v.l.): Niederbayerns Schachpräsident Klaus Kreuzer, Meister Josef Heiduczek und Turnierleiter Werner Schubert

+ + + Schachclub Rottal steigt in die Oberliga auf + + +





Dominic Wisnet PFARRKIRCHEN (11.04.10/jk) – Der Schachclub Rottal hat seine Meisterpartie vollendet: Mit einem 6:2-Auswärtserfolg gegen Sendling München machten die Rottaler Denksportler den Aufstieg in die bayerische Oberliga, der dritthöchsten deutschen Liga, perfekt. Das Team um Mannschaftsführer Patrick Bensch schaffte damit den größten Erfolg in der Vereinsgeschichte der beiden Ursprungsvereine SC Pfarrkirchen und SC Eggenfelden. Zusammen mit Bundesliga-Absteiger SK Passau spielen die Rottaler die erste Geige an Niederbayerns Schachbrettern. Die zweite Mannschaft des SC Rottal wurde Vize-Meister in der Niederbayernliga.

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Beim letzten Kampf in der Landesliga Süd ließ die Mannschaft gegen Sendling nichts mehr anbrennen. Josef Heiduczek (Brett 8) und sein Gegner lieferten sich einen Kampf auf Messers Schneide. In der Folge verlor Heiduczek einen Bauern, willigte einer dreifachen Stellungswiederholung und damit einem Remis zu (0,5:0,5). Am dritten Brett spielte Dominic Wisnet eine sehr originelle Eröffnung und erreichte schnell eine aussichtsreiche Angriffsposition. Nach einem sehr überraschenden, aber auch sehr schlechten Verteidigungszug seines Gegenübers stand Wisnet auf Gewinn und eroberte sogar die gegnerische Dame (1,5:0,5). Ingo Walch (Brett 7) verfügte eine lange Zeit über die bessere Stellung, die er jedoch nicht in einen Sieg verwandeln konnte. So blieb ein remis (2,0:1,0). In einer sehr positionell gestalteten Partie an Brett 4 versäumte Josef Ager eine Gewinnfortsetzung, wonach die Partie ins Unentschieden mündete (2,5:1,5).

Rekordvereinsmeister Hans Wagner hatte eine vogelwilde Partie in der er mutig einen Springer opferte und den generischen König aus seiner gesicherten Rochadestellung treiben konnte. In einer sehr komplexen Situation entschied er sich für einen schnellen Figurenrückgewinn. Das erlaubte seinem Gegner eine Gegenattacke mit Dauerschach und remis (3,0:2,0). Am zweiten Brett gelang es Johann Webersbergers, einen lange schlecht stehenden Springer zu aktivieren, Druck zu entfalten – mit Partiegewinn (4,0:2,0). Fidemeister Patrick Bensch machte vor, wie man von Anfang an auf Gewinn spielt, indem er in einer sizilianischen Eröffnung frühzeitig einen Läufer für zwei Bauern und Initiative opferte. Der Gewinn eines dritten Bauern erwies sich als sehr riskant, im Endspiel mit Turm und zwei Bauern gegen zwei Springer des Gegners zeigte Bensch dann seine sehr gute Endspieltechnik und gewann (5,0:2,0). Die Begegnung am Spitzenbrett verlief lange Zeit recht ereignislos, aber die starke Zeitnot von Fidemeister Martin Riediger und seinem Gegner hauchte der Partie Leben ein. Nachdem der Rauch der Zeitnotschlacht verflogen war, hatte Riediger zwei Bauern mehr in einem ungleichfarbigen Läuferendspiel und gewann (6,0:2,0).

In der Geschlossenheit sehen Kibitze die große Stärke des Landesliga-Meisters. Die Rottaler spielten meist in der besten Aufstellung, wobei der nominell stärkste Spieler, der ungarische Großmeister Ivan Farago, nur für einen Einsatz gebucht wurde – dabei aber verlor. Alle anderen Spieler erreichten eine positive Bilanz von gleich oder über 50 Prozent der möglichen Punkte. Hervorzuheben sind Dominik Wisnets (ELO 2090) schaffte 6 Punkte aus acht Partien, die einer Rating-Leistung von 2380 entsprechen. Rekordvereinsmeister Hans Wagner spielte alle 9 Runden und blieb mit den erreichten 6,0 Punkten ungeschlagen.

Alle Einzelergebnisse der Meistermannschaft: GM Ivan Farago (0 Punkte / 1 Partie), FM Martin Riediger (5,0/9), Johann Webersberger (1,5/3), Dominik Wisnet (6,0/8), Josef Ager (4,0/7), FM Patrick Bensch (6,5/9), Hans Wagner (6,0/9), Ingo Walch (5,0/9), Josef Heiduczek (6,0/9), Wolfgang Hackbarth (1,0/2), Klaus Schwarzmeier (3,5/5), Gerhard Spießberger (1,5/2).

Sportlich sehr erfolgreich war auch die zweite Mannschaft des SC Rottal: Gegen den uneinholbaren Meister SC Straubing verlor das Team zwar mit 2:6, die Vize-Meisterschaft in der Niederbayernliga war dennoch sicher: SC Straubing - SC Rottal II 6 – 2: Walter Huwa – Dr. Rainer Hartl ½ - ½ , Wolfgang Ströher - Andreas. Siemens ½ - ½, FM Ralf Scheipl – Edgar Brückl 1- 0, Markus Grimm – Reinhard Rund ½ - ½, Dr. Marinko Jurasic – Klaus Wiedmann ½ - ½, Martin Pissinger – Thomas Zankl 1 – 0, Robert Griesbeck – Dr. Hans Eichinger 1 – 0, Daniel Schied - Alois Höchtl1 – 0. Mit 13:5 Mannschaftspunkten und 42,5 Brettpunkten belegt der SC Rottal in der Abschlusstabelle Rang 2.

In der Bezirksliga West gewann der SC Rottal III gegen SC Straubing II mit 5,5:2,5: Gerhard Angermeier - Sergej Afanasev 0 – 1, Cornelius Grigore-Nikolitsch – Max Holzmann 1 – 0, Robert Bachheibl - Hans-Peter Gerl 0 – 1, Siegfried Schmidt- Igor Lomasov + - - , Dr. Hermann Post – Christian Reich ½ - ½, Helmut Maier- Jan Walentukiewicz 1 – 0, Josef Staller – Dr. Erhard Schramm 1 – 0, Bernd Aster – Tobias Maier + - -. Die dritte Mannschaft des SC Rottal belegt in der Abschlusstabelle der Bezirksliga West mit 12:6 Mannschaftspunkten und 40,5 Brettpunkten den dritten Platz.



+ + + Schachclub Rottal mit einem Bein in der Oberliga + + +





Patrick Bensch PFARRKIRCHEN (22.03.10/jk) – Der Schachclub Rottal steht mit einem Bein in der Oberliga. Nach einem 5,5:2,5-Sieg über den SK Passau II führen die Rottaler mit einem Punkt Vorsprung die Tabelle der Landesliga Süd an. Die zweite Garnitur gewann in der Niederbayernliga gegen Bayerwald Regen mit 4,5:3,5 und liegt auf Rang zwei. Das dritte Team bezwang Aham mit 5,5:2,5.

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Die Begegnung der ersten Mannschaft begann mit einem leichten Vorteil: Am dritten Brett stellten die Gäste aus Passau keinen Spieler auf, so dass Josef Ager kampflos den Sieg zugesprochen bekam (1,0:0,0). Nachdem sich einige Partien der Rottaler gut zu verlaufen schienen, sah Martin Riediger in geringfügig schlechterer Stellung die Gelegenheit ein Remisgebot zu unterbreiten (1,5:0,5). An Brett 8 ließ Klaus Schwarzmeier eine dreimalige Zugwiederholung zu, um nicht in eine schlechtere Position zu geraten (2,0:1,0). Hans Wagner (Brett 5) musste einige bange Momente überstehen, nachdem eine scheinbar gute Abwicklung sich als schlecht herausgestellt hatte. Wagners Gegner tauschte voreilig alle Gefahr bringenden Schwerfiguren ab, so dass auch diese Partie Remis endete. (2,5:1,5). Mannschaftsführer Patrick Bensch (Brett 4) erlangte bereits aus der Eröffnung eine überlegene Stellung. Sein Gegner opferte eine Figur, die er hoffte wieder zu gewinnen. Dabei übersah er jedoch einen Verteidigungszug Benschs und musste aufgeben (3,5:1,5). Josef Heiduczek verlor frühzeitig einen Bauern, für den er allerdings einige Kompensation erhielt. Er opferte in der Folge noch eine Qualität und nach einer Unachtsamkeit seines Gegners erlangte er entscheidenden Materialvorteil (4,5:1,5). An Brett 2 akzeptierte Dominik Wisnet ein Bauernopfer seines Gegners und konnte schrittweise die Initiative neutralisieren. Trotz Mehrbauern und Läuferpaar gelang es Wisnets Gegenüber mit Hilfe eines Springers eine Blockadestellung zu erreichen. Die darauf folgende Abwicklung in ein Bauernendspiel führte zum Unentschieden (5,0:2,0). Auch Ingo Walch hatte lange Zeit eine aussichtsreiche Stellung. Allerdings erwies sich das resultierende Turmendspiel als nicht gewinnbar, und die Partie endete ebenso remis (5,5:2,5).
In der alles entscheidenden letzten Runde tritt der SC Rottal am 10. April 2010 gegen Sendling an. Nur mit einem Sieg ist der erste Platz und damit der Aufstieg in die Oberliga gesichert. Die bisherigen Begegnungen mit Sendling waren immer hart umkämpft. Deshalb darf auch diesmal ein spannendes Match erwartet werden.
Niederbayernliga: SC Rottal II - SC Bayerwald/Regen 4½ - 3½: Andreas Siemens - 2. Herbert Palmi ½ - ½, Reinhard Rund- Armin Zepke 0 – 1, Klaus Wiedmann – Michael Müller 0 – 1, Thomas Zankl – Reiner Bergmann 1 – 0, Dr. Hans Eichinger - Bernd Benicke 1 – 0, Alois Höchtl – Hannes Schwarz ½ - ½, Andreas Nöhbauer – Ludwig Haydn ½ - ½, Peter Knoll - Omar Hedzic 1 – 0. Rottal II liegt mit 13-3 Mannschaftspunkten und 40,5 Brettpunkten auf Rang 2.
Bezirksliga Wes: SV Aham – SC Rottal III 2½ - 5½: Pragash Sriskandarajah - Gerhard Angermeier ½ - ½ , Stefan Stumpf - Cornelius Grigore-Nikolitsch 1 – 0, Guiseppe Valenza - Robert Bachheibl 0 – 1, Hans-Jürgen Lichtmannecker – Siegfried Schmidt 0 – 1, Bernd Poppe – Dr. Hermann Post 0 – 1, Andreas Haider – Helmut Maier 0 – 1, Oliver Wöstmann - Josef 0 – 1, Dumitru Tirnovan – Harald Seelentag,Harald 1 – 0.
Der SC Rottal III liegt mit 10:6 Punkten und 35,0 Bretttpunkten auf Platz 3.


+ + + Schachclub Rottal klopft an die Tür der Oberliga + + +

Mit 5,0:3,0-Auswärtserfolg gegen Haunstetten an die Tabellenspitze

PFARRKIRCHEN/EGGENFELDEN (03.03.10) – (jk) Der Schachclub Rottal klopft an die Tür des höchsten bayerischen Liga: Nach einem 5,0:3,0-Auswärtserfolg gegen Haunstetten Augsburg steht die erste Mannschaft nach sieben von neun auf dem ersten Tabellenplatz der Landesliga Süd. Damit haben es die Rottaler Brettstrategen in der Hand, aus eigener Kraft – mit zwei Siegen – den Aufstieg zu schaffen. Der Erfolg steckt an: Die zweite Mannschaft gewann mit 5:3 in der Niederbayernliga gegen Geiselhöring, das dritte Team besiegt in der Bezirksliga West Ergoldsbach mit 4,5:3,5.

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Mit einem derart mühelosen Sieg gegen den Mitfavoriten Haunstetten hatten die Denksportler nicht gerechnet, es lief gut: Josef Ager (Brett 3) konnte mit den weißen Figuren keinen Vorteil erlangen und nahm ein Remisgebot an (0,5:0,5). An Brett 6 präsentierte Ingo Walch seinem Gegner eine seltener gespielte Eröffnungsvariante. Im Mittelspiel konnte Walch entscheidend eine Qualität erobern (1,5:0,5). Dominic Wisnet (Brett 2) konnte aufgrund guter eröffnungstheoretischer Vorbereitung auf seinen ELO-starken Gegner sehr gut mithalten. In der möglicherweise etwas vorteilhafteren Schlussstellung nahm Wisnet ein Remis an, da sich auf anderen Brettern bereits positive Ergebnisse anbahnten (2,0:1,0). Mannschaftsführer Patrick Bensch schien nach der Eröffnungsphase keine größeren Probleme zu haben. Er wickelte in der Folge jedoch in ein Endspiel ab, in dem sein Gegner die besseren Karten hatte (2,0:2,0). An Brett 8 opferte Klaus Schwarzmeiers Gegenüber etwas spekulativ einen Läufer für Initiative und Angriff. Die Kompensation für den Materialverlust erwies sich als nicht ausreichend und Schwarzmeier gewann auf gewohnt routinierte Weise (3,0:2,0). Auch Josef Heiduczek (Brett 7) lieferte wieder eine überzeugende Vorstellung und überspielte seinen Gegner nach allen Regeln der Kunst. Im Endspiel gelang es ihm seinen weit vorgedrungen Freibauern mit taktischen Mitteln zu verteidigen (4,0:2,0). In den Reigen der stark spielenden Rottaler fügte sich an Brett 5 nahtlos auch Hans Wagner ein, der nach gut verlaufener Eröffnung eine Qualität erobern konnte (5,0:2,0). Mit dem internationalen Meister und ehemaligen Fernschachweltmeister Mikhail Umansky hatte Martin Riediger an Brett eins ein hartes Brot. Obwohl Riediger sich zäh verteidigen und in ein scheinbar haltbares Endspiel retten konnte, positionierte er in der Folge seine Springer ungünstig, woraus Umansky entscheidend Kapital heraus schlug (5,0:3,0).
Liga-Mitkonkurrent SC Tarrasch München 2 hatte sein Match verloren, wodurch Rottal 1 nun mit einem Mannschaftspunkt Vorsprung vor zwei Verfolgern die Tabelle anführt. Mit den derzeitigen Tabellensiebten und Tabellenletzten hat Rottal 1 ein leichteres Restprogramm. In der nächsten Runde erwartet die Mannschaft zuhause die Spieler des SK Passau 2, welche noch ohne Punkte sind. „Wir werden weiterhin sehr konzentriert zu Werke gehen, um den Traum vom Aufstieg nicht zu gefährden“, sagt Spitzenmann Fide-Meister Martin Riediger.
In der Niederbayernliga liegt der SC Rottal II hinter Top-Aufstiegskandidat SC Straubing auf Platz zwei. Die Einzelergebnisse von TV Geiselhöring - SC Rottal 2 3 – 5: Michael Popp – Dr. Rainer Hartl ½ - ½, Werner Schubert – Andreas Siemens ½ - ½ , Erich Kreilinger – Edgar Brückl 0 – 1, Dr. Joachim Demmer – Reinhard Rund 1 – 0, Thomas Kiendl - Klaus Wiedmann 0 – 1, Johann Niedermeier- Dr. Hans Eichinger ½ - ½ , Siegfried Foierl – Alois Höchtl ½ - ½, Georg Pfäffinger - Andreas Nöhbauer,Andreas 0 – 1
In der Bezirksliga West liegt der SC Rottal 3 auf Platz drei. Die Rottaler siegten gegen Ergoldsbach: 4,5:3,5: Josef König,Josef - Roman Apfel 0 – 1, Gerhard Angermeier – Dr. Karl Gschwendner 1 – 0, Corneliu Grigore-Nikolitsch – Georg Graf 1 – 0, Robert Bachheibl- Anton Kosinoga ½ - ½, Siegfried Schmidt- Michael Ruhland ½ - ½, Dr. Hermann Post – Franz Goderbauer ½ - ½ , Helmut Maier- Christoph Hartl 0 – 1, Josef Staller – Richard Westermeier 1 – 0.

Zum Pressefach des Schachclub Rottal

+ + + Schachclub Rottal gewinnt im Schnelldurchlauf + + +

(jk) Die erste Mannschaft des Schachclub Rottal hat in der zweiten Runde der Landesliga Süd 5,0:3,0-Auswärtssieg gegen Tegernsee I einfahren. Das zweite Team erreichte in der Niederbayernliga gegen Röhrnbach ein 4:4 Unentschieden. Die dritte Mannschaft verlor in der Bezirksliga West gegen die JVA Straubing mit 2,5:5,5.

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Einen guten Eindruck hinterließen die Rottaler Brettstrategen bei ihrem Gastspiel in Tegernsee. Vor allem die die Kürze des Mannschaftskampfes hatte es in sich: In dreieinhalb Stunden war die Begegnung erfolgreich überstanden, während reguläre Partien bis zu fünf Stunden dauern können. Alles begann sehr friedlich. Wolfgang Hackbarth spielte am achten Brett schnell remis (0,5:0,5). Am sechsten Brett legte sich der Rauch ebenfalls schnell: Ingo Walch steuerte einen weiteren halben Punkt bei (1,0:1,0). Josef Heiduczek (Brett 7) konnte seinen Gegner in der Eröffnung überrumpeln und gewann bereits nach 13 Zügen (2,0:1,0). Fidemeister Patrick Bensch (Brett 4) erreichte mit den schwarzen Steinen bald große positionelle Vorteile, die sein Gegenüber veranlassten, eine Qualität zu opfern. Bensch verwertete diesen Vorsprung sehr genau und krönte die Partie mit einem abschließenden Turmopfer (3,0:1,0). Auf Geheiß des Mannschaftsführers hatte Hans Wagner in zumindest nicht besserer Stellung ein Remis abgelehnt. Nach dem zweiten Sieg durch Patrick Bensch konnte er nunmehr getrost in ein Remis einwilligen (3,5:1,5). Johann Webersberger opferte am zweiten Brett nach origineller Eröffnungsbehandlung die Dame gegen Turm und Leichtfigur. In der Folge musste er sich gegen seinen starken Gegner erfolglos einer starken Initiative erwehren (3,5:2,5). An Brett 1 spielte Martin Riediger mit den weißen Steinen gegen Schachgroßmeister Valeri Beim eine recht komplizierte Variante, die beiden viel Bedenkzeit abverlangte. Nachdem Riediger möglicherweise nicht das Maximale aus der Stellung raus holte, konnte Beim einen Bauern opfern und erhielt dafür das Läuferpaar und konnte zudem in der Figurenentwicklung wieder aufholen. In unklarer Endspielstellung einigten sich die Kontrahenten auf ein Unentschieden (4,0:3,0). Josef Ager hatte am dritten Brett alles unter Kontrolle und seine Position war deutlich vorzuziehen. Sein Gegner versuchte verzweifelt das Spiel mit einem Figurenopfer noch zu verkomplizieren und übersah einen Kniff Agers, der das Spiel zügig entschied (5,0:3,0). Nach zwei Siegen liegt der SC Rottal auf Platz drei. Am 29. November kommt es im CLG-Gebäude zum Spitzenspiel gegen die Tabellenzweiten aus Kriegshaber (Augsburg). Dieses Spiel kann bereits aufzeigen, in welche Richtung es für die Rottaler weiter geht.

In der Niederbayernliga holte das zweite Team de SC Rottal auswärts ein 4:4-Unentschieden gegen den SV Röhrnbach. Röhrnbach – SC Rottal II 4: 4: Peter Schmidt – Rainer Hartl 1:0, Roland Knechtel – Andreas Siemens 1:0, Anton Ottt – Edgar Brückl 1:0, Karlheinz Binder – Klaus Wiedmann½:½; Regjep Berisha – Thomas Zankl 0:1, Anton Eberle – Dr. Hans Eichinger 0:1, Reinhard Gibis ½: ½, Rainer Pöschl – Andreas Nöhbauer 0:1. Mit 3:1-Mannschaftspunkten liegt der SC Rottal II an Platz vier.

In der Kreisliga West verlor der SC Rottal III gegen JVA Straubing I 2,5: 5,5 (Cornelius Grigore-Nikolitsch – Günter G. 0:1, Dr. Hermann Post – Anthony H. 0:1, Helmut Maier – Andreas R. ½: ½, Josef Staller – Marcel K. 1:0, Konrad Maier – Wolfgang G. ½:1/2, Bernd Aster – Firat H. 0:1, Dr. Hans-Ulrich Rueß – Marcel H. 0:1, Johann Merz – Ismet A. ½:1/2. Mit ausgeglichenem Punktekonto liegt der SC Rottal II an Platz 5.

+ + + Schachclub Rottal holt Blitz-Titel + + +

Das Quartett des Schachclub Rottal hat den niederbayerischen Blitztitel im Fünf-Minuten-Schach verteidigt.

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Klaus Schwarzmeier, Dominic Wisnet, Martin Riediger und Thomas Zankl holten ungeschlagen den Titel vor dem SK Passau und Bayerwald Regen. Bester Einzelscorer war Fide-Meister Martin Riediger, der auf Brett drei 8,0 Punkte aus acht Partien einspielte.

Patrick Bensch gewinnt Pokal-Turnier

Fidemeister Patrick Bensch hat das 7. Schnellschach-Turnier um den Wanderpokal des SC Rottal gewonnen. Bensch setzte sich im Finale gegen seinen Vereinskollegen Martin Riediger. Johann Maierhofer (SC Simbach) holte sich den dritten Platz. 32 Spieler aus Niederbayern und Oberösterreich spielten im gemischten K.o-System und Schweizer Rundensystem mit einer Bedenkzeit von 15 Minuten. Nach 2003 und 2005 gewann Patrick Bensch das Turnier bereits zum dritten Mal. Beim fünften Sieg geht der Wanderpokal in seinen Besitz über.

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Endstand Pokalturnier: Finale: 1. FM Patrick Bensch 4,5 Punkte/5 Partien; 2. FM Martin Riediger (beide SC Rottal) 4,0; Trostrunde: 3. Johann Maierhofer (SC Simbach) 4,5; 4. Helmut Kurz (SC Adlkofen) 4,0; 5. Dominic Wisnet, Klaus Wiedmann, Andreas Siemens (alle SC Rottal), Uwe Kleibel (SC Ortenburg) alle 3,5 Punkte; 9. Franz Schmid (SK Passau) Gerhard Spiesberger (ATSV Ranshofen), Hans Theiß (SC Adlkofen), Alois Höchtl (SC Rottal), Julian Salletmeier (ATSV Ranshofen) alle 3,0 Punkte, 14. Norbert Frühauf (ATSV Ranshofen), Erich Kreilinger (TV Geiselhöring), Dr. Hans Eichinger (SC Rottal), Stefan Stumpf (SV Aham), Michael Faltlhauser (SC Adlkofen), Hans Merz (SC Rottal) alle 2,5 Punkte; 20. Gerhard Angermeier, Robert Bachheibl, Corneliu Grigore-Nikolitsch, Siegfried Schmidt, Dr. Hermann Post (alle SC Rottal), Franz Stromer (ATSV Ranshofen) 2,0 Punkte , 26. Albert Huber, Stefan Pöllner (beide ATSV Ranshofen) 1,5 Punkte, 28. Stefan Ramsbacher, Josip Cvitan (beide ATSV Ranshofen), Richard Zingler (vereinslos), Tobias Klawon (SC Adlkofen) 1,0, 32. Markus Friedl (ATSV Ranshofen) 0,0.

Patrick Bensch auch vereinsintern erfolgreich
Das vereinsinterne Pokalturnier, das an den Spielabenden in den Sommerferien ausgetragen wurde, sah ebenfalls Patrick Bensch als Sieger. Im Finale setzte er sich gegen Hans Wagner nach spannendem Kampf mit 2,5:1,5 durch.. Das Turnier begann mit vier Vorrundengruppen zu je 5 Spielern, wobei sich die beiden Erstplatzierten für die K.o.-Runde qualifizierten. Sowohl in der Vor- als auch in der K.o.-Runde wurden jeweils zwei Partien mit vertauschten Farben im Bronstein-Modus (25 Minuten + 10 Sekunden) gespielt. Bei einem Unentschieden wurde die Bedenkzeit auf 10 Minuten plus drei Sekunden verkürzt. Im Finale entschied die vierte Partie nach drei Unentschieden. Hier die Ergebnisse der K.o.-Runde/Viertelfinale: Andreas Siemens - Andreas Nöhbauer 2:0, Hans Wagner - Klaus Wiedmann 1,5:0,5; Josef Staller - Dr. Hans Eichinger 1,5:0,5; Patrick Bensch - Gerhard Angermeier 2:0; Halbfinale: Hans Wagner - Andreas Siemens 1:1, 2:0; Patrick Bensch - Josef Staller 2:0; Finale: Patrick Bensch 2,5:1,5.

FM Patrick Bensch gewinnt Braunauer Schach-Open

Turniersieg mit 6,0 Punkten aus sieben Runden / Doppelsieg für SC Rottal: Thomas Zankl auf Platz zwei

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PFARRKIRCHEN/BRAUNAU (09.08.09/jk) - Patrick Bensch ist neuer Braunauer Bezirksmeister im Schach. Der 41jährige Pfarrkirchner Fide-Meister, der für den SC Ranshofen und den SC Rottal beiderseits der Inngrenze spielt, setzte sich mit 6,0 Punkten aus sieben Partien durch.

Favorit Patrick Bensch gab im Lauf des Turniers nur zwei Unentschieden ab und konnte sich mit einem halben Punkt Vorsprung durch. Wild umkämpft waren die Folgeplätze 2 bis 4, die alle punktegleich mit 5,5 Punkten, lediglich durch die Zweitwertung, entschieden wurden. Thomas Zankl vom SC Rottal hatte das bessere Ende für sich und erreichte den zweiten Gesamtrang, knapp vor dem punktegleichen Wolfgang Kücher (SC Ranshofen), der sich damit den Titel Braunauer Stadtmeister sicherte, vor dem nationalen Meister Wolfgang Hackbarth (ebenfalls SC Ranshofen), der den vierten Gesamtrang belegte und zugleich Seniorenmeister wurde.


Vom 3. bis 9. August haben bei dem Schach-Event in der Hauptschule Neukirchen 46 Spieler im Hauptturnier und 17 Spieler im Jugendturnier teilgenommen. Bei der Siegerehrung überreichten Bürgermeister Alois Leimer (Neukirchen), Stadtrat Harry Buchmayr (Braunau) und Landtagsabgeordneter Bürgermeister Franz Weinberger den Siegern die Ehrenpreise.


Patrick Bensch

Neuer Braunauer Bezirksmeister im Schach: Fide-Meister Patrick Bensch (Foto: König).