+ + + Josef Heiduczek holt Titel ins Rottal + + +
MAMMING / PFARRKIRCHEN (16.06.10/jk) – (jk) Mit sieben Siegen aus sieben Partien ließ Josef Heiduczek (Schachclub Rottal) keine Chance. Der 32-jährige Informatiker siegte unangefochten mit zwei Punkten Vorsprung bei den niederbayerischen Titelkämpfen im Turnierschach in Mamming (Lkr. Dingolfing-Landau).
Auf den Plätzen folgten Tobias Schindlbeck (FC Ergolding) und Uwe Kleibel (SC Ortenburg). Insgesamt nahmen 34 Denksportler bei den Bezirkskämpfen teil. Noch ein Erfolg für die Rottaler Brettstrategen: Gerhard Angermeier siegte in der Kategorie mit einer Deutschen Wertungszahl DWZ von 1700. Er erreichte mit 3,5 Punkten den 18. Platz. Die weiteren Platzierungen Rottaler Spielern: 10. Thomas Zankl (4,5 Punkte), 11. Dominic Wisnet (4 Punkte), 23. Josef Staller (3 Punkte), 32. Corneliu Grigore-Nikolitsch (1,5 Punkte).
Wisnet gewinnt Blitz-Titel des SC Rottal
Bei den Vereinsmeisterschaften des Schachclub setzte sich Dominic Wisnet mit 12,5 Punkten durch. Auf den Plätzen folgten Josef Heiduczek 11,0 Pkt und Thomas Zankl 10,5 Pkt. Es beteiligten sich 15 Spieler.
Bildtext (v.l.): Niederbayerns Schachpräsident Klaus Kreuzer, Meister Josef Heiduczek und Turnierleiter Werner Schubert
+ + + Schachclub Rottal steigt in die Oberliga auf + + +
PFARRKIRCHEN (11.04.10/jk) – Der Schachclub Rottal hat seine Meisterpartie vollendet: Mit einem 6:2-Auswärtserfolg gegen Sendling München machten die Rottaler Denksportler den Aufstieg in die bayerische Oberliga, der dritthöchsten deutschen Liga, perfekt. Das Team um Mannschaftsführer Patrick Bensch schaffte damit den größten Erfolg in der Vereinsgeschichte der beiden Ursprungsvereine SC Pfarrkirchen und SC Eggenfelden. Zusammen mit Bundesliga-Absteiger SK Passau spielen die Rottaler die erste Geige an Niederbayerns Schachbrettern. Die zweite Mannschaft des SC Rottal wurde Vize-Meister in der Niederbayernliga.
Beim letzten Kampf in der Landesliga Süd ließ die Mannschaft gegen Sendling nichts mehr anbrennen. Josef Heiduczek (Brett 8) und sein Gegner lieferten sich einen Kampf auf Messers Schneide. In der Folge verlor Heiduczek einen Bauern, willigte einer dreifachen Stellungswiederholung und damit einem Remis zu (0,5:0,5). Am dritten Brett spielte Dominic Wisnet eine sehr originelle Eröffnung und erreichte schnell eine aussichtsreiche Angriffsposition. Nach einem sehr überraschenden, aber auch sehr schlechten Verteidigungszug seines Gegenübers stand Wisnet auf Gewinn und eroberte sogar die gegnerische Dame (1,5:0,5). Ingo Walch (Brett 7) verfügte eine lange Zeit über die bessere Stellung, die er jedoch nicht in einen Sieg verwandeln konnte. So blieb ein remis (2,0:1,0). In einer sehr positionell gestalteten Partie an Brett 4 versäumte Josef Ager eine Gewinnfortsetzung, wonach die Partie ins Unentschieden mündete (2,5:1,5).
Rekordvereinsmeister Hans Wagner hatte eine vogelwilde Partie in der er mutig einen Springer opferte und den generischen König aus seiner gesicherten Rochadestellung treiben konnte. In einer sehr komplexen Situation entschied er sich für einen schnellen Figurenrückgewinn. Das erlaubte seinem Gegner eine Gegenattacke mit Dauerschach und remis (3,0:2,0). Am zweiten Brett gelang es Johann Webersbergers, einen lange schlecht stehenden Springer zu aktivieren, Druck zu entfalten – mit Partiegewinn (4,0:2,0). Fidemeister Patrick Bensch machte vor, wie man von Anfang an auf Gewinn spielt, indem er in einer sizilianischen Eröffnung frühzeitig einen Läufer für zwei Bauern und Initiative opferte. Der Gewinn eines dritten Bauern erwies sich als sehr riskant, im Endspiel mit Turm und zwei Bauern gegen zwei Springer des Gegners zeigte Bensch dann seine sehr gute Endspieltechnik und gewann (5,0:2,0). Die Begegnung am Spitzenbrett verlief lange Zeit recht ereignislos, aber die starke Zeitnot von Fidemeister Martin Riediger und seinem Gegner hauchte der Partie Leben ein. Nachdem der Rauch der Zeitnotschlacht verflogen war, hatte Riediger zwei Bauern mehr in einem ungleichfarbigen Läuferendspiel und gewann (6,0:2,0).
In der Geschlossenheit sehen Kibitze die große Stärke des Landesliga-Meisters. Die Rottaler spielten meist in der besten Aufstellung, wobei der nominell stärkste Spieler, der ungarische Großmeister Ivan Farago, nur für einen Einsatz gebucht wurde – dabei aber verlor. Alle anderen Spieler erreichten eine positive Bilanz von gleich oder über 50 Prozent der möglichen Punkte. Hervorzuheben sind Dominik Wisnets (ELO 2090) schaffte 6 Punkte aus acht Partien, die einer Rating-Leistung von 2380 entsprechen. Rekordvereinsmeister Hans Wagner spielte alle 9 Runden und blieb mit den erreichten 6,0 Punkten ungeschlagen.
Alle Einzelergebnisse der Meistermannschaft: GM Ivan Farago (0 Punkte / 1 Partie), FM Martin Riediger (5,0/9), Johann Webersberger (1,5/3), Dominik Wisnet (6,0/8), Josef Ager (4,0/7), FM Patrick Bensch (6,5/9), Hans Wagner (6,0/9), Ingo Walch (5,0/9), Josef Heiduczek (6,0/9), Wolfgang Hackbarth (1,0/2), Klaus Schwarzmeier (3,5/5), Gerhard Spießberger (1,5/2).
Sportlich sehr erfolgreich war auch die zweite Mannschaft des SC Rottal: Gegen den uneinholbaren Meister SC Straubing verlor das Team zwar mit 2:6, die Vize-Meisterschaft in der Niederbayernliga war dennoch sicher: SC Straubing - SC Rottal II 6 – 2: Walter Huwa – Dr. Rainer Hartl ½ - ½ , Wolfgang Ströher - Andreas. Siemens ½ - ½, FM Ralf Scheipl – Edgar Brückl 1- 0, Markus Grimm – Reinhard Rund ½ - ½, Dr. Marinko Jurasic – Klaus Wiedmann ½ - ½, Martin Pissinger – Thomas Zankl 1 – 0, Robert Griesbeck – Dr. Hans Eichinger 1 – 0, Daniel Schied - Alois Höchtl1 – 0. Mit 13:5 Mannschaftspunkten und 42,5 Brettpunkten belegt der SC Rottal in der Abschlusstabelle Rang 2.
In der Bezirksliga West gewann der SC Rottal III gegen SC Straubing II mit 5,5:2,5: Gerhard Angermeier - Sergej Afanasev 0 – 1, Cornelius Grigore-Nikolitsch – Max Holzmann 1 – 0, Robert Bachheibl - Hans-Peter Gerl 0 – 1, Siegfried Schmidt- Igor Lomasov + - - , Dr. Hermann Post – Christian Reich ½ - ½, Helmut Maier- Jan Walentukiewicz 1 – 0, Josef Staller – Dr. Erhard Schramm 1 – 0, Bernd Aster – Tobias Maier + - -. Die dritte Mannschaft des SC Rottal belegt in der Abschlusstabelle der Bezirksliga West mit 12:6 Mannschaftspunkten und 40,5 Brettpunkten den dritten Platz.
+ + + Schachclub Rottal mit einem Bein in der Oberliga + + +
PFARRKIRCHEN (22.03.10/jk) – Der Schachclub Rottal steht mit einem Bein in der Oberliga. Nach einem 5,5:2,5-Sieg über den SK Passau II führen die Rottaler mit einem Punkt Vorsprung die Tabelle der Landesliga Süd an. Die zweite Garnitur gewann in der Niederbayernliga gegen Bayerwald Regen mit 4,5:3,5 und liegt auf Rang zwei. Das dritte Team bezwang Aham mit 5,5:2,5.
Die Begegnung der ersten Mannschaft begann mit einem leichten Vorteil: Am dritten Brett stellten die Gäste aus Passau keinen Spieler auf, so dass Josef Ager kampflos den Sieg zugesprochen bekam (1,0:0,0). Nachdem sich einige Partien der Rottaler gut zu verlaufen schienen, sah Martin Riediger in geringfügig schlechterer Stellung die Gelegenheit ein Remisgebot zu unterbreiten (1,5:0,5). An Brett 8 ließ Klaus Schwarzmeier eine dreimalige Zugwiederholung zu, um nicht in eine schlechtere Position zu geraten (2,0:1,0). Hans Wagner (Brett 5) musste einige bange Momente überstehen, nachdem eine scheinbar gute Abwicklung sich als schlecht herausgestellt hatte. Wagners Gegner tauschte voreilig alle Gefahr bringenden Schwerfiguren ab, so dass auch diese Partie Remis endete. (2,5:1,5). Mannschaftsführer Patrick Bensch (Brett 4) erlangte bereits aus der Eröffnung eine überlegene Stellung. Sein Gegner opferte eine Figur, die er hoffte wieder zu gewinnen. Dabei übersah er jedoch einen Verteidigungszug Benschs und musste aufgeben (3,5:1,5). Josef Heiduczek verlor frühzeitig einen Bauern, für den er allerdings einige Kompensation erhielt. Er opferte in der Folge noch eine Qualität und nach einer Unachtsamkeit seines Gegners erlangte er entscheidenden Materialvorteil (4,5:1,5). An Brett 2 akzeptierte Dominik Wisnet ein Bauernopfer seines Gegners und konnte schrittweise die Initiative neutralisieren. Trotz Mehrbauern und Läuferpaar gelang es Wisnets Gegenüber mit Hilfe eines Springers eine Blockadestellung zu erreichen. Die darauf folgende Abwicklung in ein Bauernendspiel führte zum Unentschieden (5,0:2,0). Auch Ingo Walch hatte lange Zeit eine aussichtsreiche Stellung. Allerdings erwies sich das resultierende Turmendspiel als nicht gewinnbar, und die Partie endete ebenso remis (5,5:2,5).
In der alles entscheidenden letzten Runde tritt der SC Rottal am 10. April 2010 gegen Sendling an. Nur mit einem Sieg ist der erste Platz und damit der Aufstieg in die Oberliga gesichert. Die bisherigen Begegnungen mit Sendling waren immer hart umkämpft. Deshalb darf auch diesmal ein spannendes Match erwartet werden.
Niederbayernliga: SC Rottal II - SC Bayerwald/Regen 4½ - 3½: Andreas Siemens - 2. Herbert Palmi ½ - ½, Reinhard Rund- Armin Zepke 0 – 1, Klaus Wiedmann – Michael Müller 0 – 1, Thomas Zankl – Reiner Bergmann 1 – 0, Dr. Hans Eichinger - Bernd Benicke 1 – 0, Alois Höchtl – Hannes Schwarz ½ - ½, Andreas Nöhbauer – Ludwig Haydn ½ - ½, Peter Knoll - Omar Hedzic 1 – 0. Rottal II liegt mit 13-3 Mannschaftspunkten und 40,5 Brettpunkten auf Rang 2.
Bezirksliga Wes: SV Aham – SC Rottal III 2½ - 5½: Pragash Sriskandarajah - Gerhard Angermeier ½ - ½ , Stefan Stumpf - Cornelius Grigore-Nikolitsch 1 – 0, Guiseppe Valenza - Robert Bachheibl 0 – 1, Hans-Jürgen Lichtmannecker – Siegfried Schmidt 0 – 1, Bernd Poppe – Dr. Hermann Post 0 – 1, Andreas Haider – Helmut Maier 0 – 1, Oliver Wöstmann - Josef 0 – 1, Dumitru Tirnovan – Harald Seelentag,Harald 1 – 0.
Der SC Rottal III liegt mit 10:6 Punkten und 35,0 Bretttpunkten auf Platz 3.
+ + + Schachclub Rottal klopft an die Tür der Oberliga + + +
Mit 5,0:3,0-Auswärtserfolg gegen Haunstetten an die Tabellenspitze
PFARRKIRCHEN/EGGENFELDEN (03.03.10) – (jk) Der Schachclub Rottal klopft an die Tür des höchsten bayerischen Liga: Nach einem 5,0:3,0-Auswärtserfolg gegen Haunstetten Augsburg steht die erste Mannschaft nach sieben von neun auf dem ersten Tabellenplatz der Landesliga Süd. Damit haben es die Rottaler Brettstrategen in der Hand, aus eigener Kraft – mit zwei Siegen – den Aufstieg zu schaffen. Der Erfolg steckt an: Die zweite Mannschaft gewann mit 5:3 in der Niederbayernliga gegen Geiselhöring, das dritte Team besiegt in der Bezirksliga West Ergoldsbach mit 4,5:3,5.
Mit einem derart mühelosen Sieg gegen den Mitfavoriten Haunstetten hatten die Denksportler nicht gerechnet, es lief gut: Josef Ager (Brett 3) konnte mit den weißen Figuren keinen Vorteil erlangen und nahm ein Remisgebot an (0,5:0,5). An Brett 6 präsentierte Ingo Walch seinem Gegner eine seltener gespielte Eröffnungsvariante. Im Mittelspiel konnte Walch entscheidend eine Qualität erobern (1,5:0,5). Dominic Wisnet (Brett 2) konnte aufgrund guter eröffnungstheoretischer Vorbereitung auf seinen ELO-starken Gegner sehr gut mithalten. In der möglicherweise etwas vorteilhafteren Schlussstellung nahm Wisnet ein Remis an, da sich auf anderen Brettern bereits positive Ergebnisse anbahnten (2,0:1,0). Mannschaftsführer Patrick Bensch schien nach der Eröffnungsphase keine größeren Probleme zu haben. Er wickelte in der Folge jedoch in ein Endspiel ab, in dem sein Gegner die besseren Karten hatte (2,0:2,0). An Brett 8 opferte Klaus Schwarzmeiers Gegenüber etwas spekulativ einen Läufer für Initiative und Angriff. Die Kompensation für den Materialverlust erwies sich als nicht ausreichend und Schwarzmeier gewann auf gewohnt routinierte Weise (3,0:2,0). Auch Josef Heiduczek (Brett 7) lieferte wieder eine überzeugende Vorstellung und überspielte seinen Gegner nach allen Regeln der Kunst. Im Endspiel gelang es ihm seinen weit vorgedrungen Freibauern mit taktischen Mitteln zu verteidigen (4,0:2,0). In den Reigen der stark spielenden Rottaler fügte sich an Brett 5 nahtlos auch Hans Wagner ein, der nach gut verlaufener Eröffnung eine Qualität erobern konnte (5,0:2,0). Mit dem internationalen Meister und ehemaligen Fernschachweltmeister Mikhail Umansky hatte Martin Riediger an Brett eins ein hartes Brot. Obwohl Riediger sich zäh verteidigen und in ein scheinbar haltbares Endspiel retten konnte, positionierte er in der Folge seine Springer ungünstig, woraus Umansky entscheidend Kapital heraus schlug (5,0:3,0).
Liga-Mitkonkurrent SC Tarrasch München 2 hatte sein Match verloren, wodurch Rottal 1 nun mit einem Mannschaftspunkt Vorsprung vor zwei Verfolgern die Tabelle anführt. Mit den derzeitigen Tabellensiebten und Tabellenletzten hat Rottal 1 ein leichteres Restprogramm. In der nächsten Runde erwartet die Mannschaft zuhause die Spieler des SK Passau 2, welche noch ohne Punkte sind. „Wir werden weiterhin sehr konzentriert zu Werke gehen, um den Traum vom Aufstieg nicht zu gefährden“, sagt Spitzenmann Fide-Meister Martin Riediger.
In der Niederbayernliga liegt der SC Rottal II hinter Top-Aufstiegskandidat SC Straubing auf Platz zwei. Die Einzelergebnisse von TV Geiselhöring - SC Rottal 2 3 – 5: Michael Popp – Dr. Rainer Hartl ½ - ½, Werner Schubert – Andreas Siemens ½ - ½ , Erich Kreilinger – Edgar Brückl 0 – 1, Dr. Joachim Demmer – Reinhard Rund 1 – 0, Thomas Kiendl - Klaus Wiedmann 0 – 1, Johann Niedermeier- Dr. Hans Eichinger ½ - ½ , Siegfried Foierl – Alois Höchtl ½ - ½, Georg Pfäffinger - Andreas Nöhbauer,Andreas 0 – 1
In der Bezirksliga West liegt der SC Rottal 3 auf Platz drei. Die Rottaler siegten gegen Ergoldsbach: 4,5:3,5: Josef König,Josef - Roman Apfel 0 – 1, Gerhard Angermeier – Dr. Karl Gschwendner 1 – 0, Corneliu Grigore-Nikolitsch – Georg Graf 1 – 0, Robert Bachheibl- Anton Kosinoga ½ - ½, Siegfried Schmidt- Michael Ruhland ½ - ½, Dr. Hermann Post – Franz Goderbauer ½ - ½ , Helmut Maier- Christoph Hartl 0 – 1, Josef Staller – Richard Westermeier 1 – 0.
+ + + Schachclub Rottal gewinnt im Schnelldurchlauf + + +
(jk) Die erste Mannschaft des Schachclub Rottal hat in der zweiten Runde der Landesliga Süd 5,0:3,0-Auswärtssieg gegen Tegernsee I einfahren. Das zweite Team erreichte in der Niederbayernliga gegen Röhrnbach ein 4:4 Unentschieden. Die dritte Mannschaft verlor in der Bezirksliga West gegen die JVA Straubing mit 2,5:5,5.
Einen guten Eindruck hinterließen die Rottaler Brettstrategen bei ihrem Gastspiel in Tegernsee. Vor allem die die Kürze des Mannschaftskampfes hatte es in sich: In dreieinhalb Stunden war die Begegnung erfolgreich überstanden, während reguläre Partien bis zu fünf Stunden dauern können. Alles begann sehr friedlich. Wolfgang Hackbarth spielte am achten Brett schnell remis (0,5:0,5). Am sechsten Brett legte sich der Rauch ebenfalls schnell: Ingo Walch steuerte einen weiteren halben Punkt bei (1,0:1,0). Josef Heiduczek (Brett 7) konnte seinen Gegner in der Eröffnung überrumpeln und gewann bereits nach 13 Zügen (2,0:1,0). Fidemeister Patrick Bensch (Brett 4) erreichte mit den schwarzen Steinen bald große positionelle Vorteile, die sein Gegenüber veranlassten, eine Qualität zu opfern. Bensch verwertete diesen Vorsprung sehr genau und krönte die Partie mit einem abschließenden Turmopfer (3,0:1,0). Auf Geheiß des Mannschaftsführers hatte Hans Wagner in zumindest nicht besserer Stellung ein Remis abgelehnt. Nach dem zweiten Sieg durch Patrick Bensch konnte er nunmehr getrost in ein Remis einwilligen (3,5:1,5). Johann Webersberger opferte am zweiten Brett nach origineller Eröffnungsbehandlung die Dame gegen Turm und Leichtfigur. In der Folge musste er sich gegen seinen starken Gegner erfolglos einer starken Initiative erwehren (3,5:2,5).
An Brett 1 spielte Martin Riediger mit den weißen Steinen gegen Schachgroßmeister Valeri Beim eine recht komplizierte Variante, die beiden viel Bedenkzeit abverlangte. Nachdem Riediger möglicherweise nicht das Maximale aus der Stellung raus holte, konnte Beim einen Bauern opfern und erhielt dafür das Läuferpaar und konnte zudem in der Figurenentwicklung wieder aufholen. In unklarer Endspielstellung einigten sich die Kontrahenten auf ein Unentschieden (4,0:3,0). Josef Ager hatte am dritten Brett alles unter Kontrolle und seine Position war deutlich vorzuziehen. Sein Gegner versuchte verzweifelt das Spiel mit einem Figurenopfer noch zu verkomplizieren und übersah einen Kniff Agers, der das Spiel zügig entschied (5,0:3,0).
Nach zwei Siegen liegt der SC Rottal auf Platz drei. Am 29. November kommt es im CLG-Gebäude zum Spitzenspiel gegen die Tabellenzweiten aus Kriegshaber (Augsburg). Dieses Spiel kann bereits aufzeigen, in welche Richtung es für die Rottaler weiter geht.
In der Niederbayernliga holte das zweite Team de SC Rottal auswärts ein 4:4-Unentschieden gegen den SV Röhrnbach.
Röhrnbach – SC Rottal II 4: 4: Peter Schmidt – Rainer Hartl 1:0, Roland Knechtel – Andreas Siemens 1:0, Anton Ottt – Edgar Brückl 1:0, Karlheinz Binder – Klaus Wiedmann½:½; Regjep Berisha – Thomas Zankl 0:1, Anton Eberle – Dr. Hans Eichinger 0:1, Reinhard Gibis ½: ½, Rainer Pöschl – Andreas Nöhbauer 0:1. Mit 3:1-Mannschaftspunkten liegt der SC Rottal II an Platz vier.
In der Kreisliga West verlor der SC Rottal III gegen JVA Straubing I 2,5: 5,5 (Cornelius Grigore-Nikolitsch – Günter G. 0:1, Dr. Hermann Post – Anthony H. 0:1, Helmut Maier – Andreas R. ½: ½, Josef Staller – Marcel K. 1:0, Konrad Maier – Wolfgang G. ½:1/2, Bernd Aster – Firat H. 0:1, Dr. Hans-Ulrich Rueß – Marcel H. 0:1, Johann Merz – Ismet A. ½:1/2. Mit ausgeglichenem Punktekonto liegt der SC Rottal II an Platz 5.
+ + + Schachclub Rottal holt Blitz-Titel + + +
Das Quartett des Schachclub Rottal hat den niederbayerischen Blitztitel im Fünf-Minuten-Schach verteidigt.
Klaus Schwarzmeier, Dominic Wisnet, Martin Riediger und Thomas Zankl holten ungeschlagen den Titel vor dem SK Passau und Bayerwald Regen. Bester Einzelscorer war Fide-Meister Martin Riediger, der auf Brett drei 8,0 Punkte aus acht Partien einspielte.
Patrick Bensch gewinnt Pokal-Turnier
Fidemeister Patrick Bensch hat das 7. Schnellschach-Turnier um den Wanderpokal des SC Rottal gewonnen. Bensch setzte sich im Finale gegen seinen Vereinskollegen Martin Riediger. Johann Maierhofer (SC Simbach) holte sich den dritten Platz. 32 Spieler aus Niederbayern und Oberösterreich spielten im gemischten K.o-System und Schweizer Rundensystem mit einer Bedenkzeit von 15 Minuten. Nach 2003 und 2005 gewann Patrick Bensch das Turnier bereits zum dritten Mal. Beim fünften Sieg geht der Wanderpokal in seinen Besitz über.
Endstand Pokalturnier: Finale: 1. FM Patrick Bensch 4,5 Punkte/5 Partien; 2. FM Martin Riediger (beide SC Rottal) 4,0; Trostrunde: 3. Johann Maierhofer (SC Simbach) 4,5; 4. Helmut Kurz (SC Adlkofen) 4,0; 5. Dominic Wisnet, Klaus Wiedmann, Andreas Siemens (alle SC Rottal), Uwe Kleibel (SC Ortenburg) alle 3,5 Punkte; 9. Franz Schmid (SK Passau) Gerhard Spiesberger (ATSV Ranshofen), Hans Theiß (SC Adlkofen), Alois Höchtl (SC Rottal), Julian Salletmeier (ATSV Ranshofen) alle 3,0 Punkte, 14. Norbert Frühauf (ATSV Ranshofen), Erich Kreilinger (TV Geiselhöring), Dr. Hans Eichinger (SC Rottal), Stefan Stumpf (SV Aham), Michael Faltlhauser (SC Adlkofen), Hans Merz (SC Rottal) alle 2,5 Punkte; 20. Gerhard Angermeier, Robert Bachheibl, Corneliu Grigore-Nikolitsch, Siegfried Schmidt, Dr. Hermann Post (alle SC Rottal), Franz Stromer (ATSV Ranshofen) 2,0 Punkte , 26. Albert Huber, Stefan Pöllner (beide ATSV Ranshofen) 1,5 Punkte, 28. Stefan Ramsbacher, Josip Cvitan (beide ATSV Ranshofen), Richard Zingler (vereinslos), Tobias Klawon (SC Adlkofen) 1,0,
32. Markus Friedl (ATSV Ranshofen) 0,0.
Patrick Bensch auch vereinsintern erfolgreich
Das vereinsinterne Pokalturnier, das an den Spielabenden in den Sommerferien ausgetragen wurde, sah ebenfalls Patrick Bensch als Sieger. Im Finale setzte er sich gegen Hans Wagner nach spannendem Kampf mit 2,5:1,5 durch.. Das Turnier begann mit vier Vorrundengruppen zu je 5 Spielern, wobei sich die beiden Erstplatzierten für die K.o.-Runde qualifizierten. Sowohl in der Vor- als auch in der K.o.-Runde wurden jeweils zwei Partien mit vertauschten Farben im Bronstein-Modus (25 Minuten + 10 Sekunden) gespielt. Bei einem Unentschieden wurde die Bedenkzeit auf 10 Minuten plus drei Sekunden verkürzt. Im Finale entschied die vierte Partie nach drei Unentschieden.
Hier die Ergebnisse der K.o.-Runde/Viertelfinale: Andreas Siemens - Andreas Nöhbauer 2:0,
Hans Wagner - Klaus Wiedmann 1,5:0,5; Josef Staller - Dr. Hans Eichinger 1,5:0,5; Patrick Bensch - Gerhard Angermeier 2:0; Halbfinale: Hans Wagner - Andreas Siemens 1:1, 2:0;
Patrick Bensch - Josef Staller 2:0; Finale: Patrick Bensch 2,5:1,5.
FM Patrick Bensch gewinnt Braunauer Schach-Open
Turniersieg mit 6,0 Punkten aus sieben Runden / Doppelsieg für SC Rottal: Thomas Zankl auf Platz zwei
PFARRKIRCHEN/BRAUNAU (09.08.09/jk) - Patrick Bensch ist neuer Braunauer Bezirksmeister im Schach. Der 41jährige Pfarrkirchner Fide-Meister, der für den SC Ranshofen und den SC Rottal beiderseits der Inngrenze spielt, setzte sich mit 6,0 Punkten aus sieben Partien durch.
Favorit Patrick Bensch gab im Lauf des Turniers nur zwei Unentschieden ab und konnte sich mit einem halben Punkt Vorsprung durch. Wild umkämpft waren die Folgeplätze 2 bis 4, die alle punktegleich mit 5,5 Punkten, lediglich durch die Zweitwertung, entschieden wurden. Thomas Zankl vom SC Rottal hatte das bessere Ende für sich und erreichte den zweiten Gesamtrang, knapp vor dem punktegleichen Wolfgang Kücher (SC Ranshofen), der sich damit den Titel Braunauer Stadtmeister sicherte, vor dem nationalen Meister Wolfgang Hackbarth (ebenfalls SC Ranshofen), der den vierten Gesamtrang belegte und zugleich Seniorenmeister wurde.
Vom 3. bis 9. August haben bei dem Schach-Event in der Hauptschule Neukirchen 46 Spieler im Hauptturnier und 17 Spieler im Jugendturnier teilgenommen. Bei der Siegerehrung überreichten Bürgermeister Alois Leimer (Neukirchen), Stadtrat Harry Buchmayr (Braunau) und Landtagsabgeordneter Bürgermeister Franz Weinberger den Siegern die Ehrenpreise.

Neuer Braunauer Bezirksmeister im Schach: Fide-Meister Patrick Bensch (Foto: König).