Beate Pohlus macht wichtigsten akademischen Schritt
Erfolgreiche Promotion / Doktorarbeit über Bildhauer Georg Brenninger ...
STARNBERG/MÜNCHEN – Die Starnberger Kunsthistorikerin Beate Pohlus hat einen wichtigen akademischen Schritt gemacht. Mit einer 300-seitigen Arbeit über den Münchner Bildhauer und Architekten Professor Georg Brenninger wurde Pohlus an der Münchner Ludwigs-Maximilans-Universität (LMU) im Juli 2009 promoviert.
Gut drei Jahre lang hat sich Beate Pohlus auf den akademischen Titel „Dr. phil.“ vorbereitet. In der Promotionsarbeit – betreut von Doktorvater Prof. Dr. Frank Büttner - befasst sie sich mit dem Bildhauer Georg Brenninger (1909-1988), der aus dem niederbayerischen Velden an der Vils stammt. Er hat unter anderem die Monumentalplastik „Apoll und die neun Musen“ für den Giebel des Nationaltheaters München entworfen. „Brenninger zählt zu den wichtigsten bayerischen Bildhauern“, sagt die frischgebackene Frau Doktor.
Beate Pohlus hatte Bildhauerei an der Akademie der Bildenden Künste München bei Prof. Leo Kornbrust – dem Nachfolger auf dem Lehrstuhl von Georg Brenninger - studiert. 1990 machte sie ihr Diplom in Bildhauerei. Nach Staatsexamina in Kunsterziehung 1998 und 2001 unterrichtet Beate Pohlus am Münchner Wilhelms-Gymnasium und hat Lehraufträge an der Fachhochschule für Gestaltung Augsburg. Nach der Magisterprüfung mit der Note 1 folgte 2002 bis 2006 das Promotionsstudium.
Ein erstes Exemplar der Doktorarbeit bekam Oliver Schmidt, Vorstandsmitglied der Margarete Ammon-Stiftung. Die nach der Ehefrau von Georg Brenninger benannte Stiftung pflegt das Gesamtwerk und den Nachlass des Münchner Bildhauers und Architekts.
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