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+++ Spanischer Salbei liefert Extraportion Vitalstoffe +++

Apotheker Jochen Bischoff vertraut auf die Supernahrung der Mayas / Zwei Esslöffel voll Samen in Wasser eingeweicht, stärken eine Person für 24 Stunden / Kleine sättigende Mahlzeiten für Sportler und Diabetiker

GRABENSTÄTT (01.02.12) – Spanischer Salbei (Salvia hispanica) – die Supernahrung der Mayas, Inkas und Azteken – liefert den Menschen eine Extraportion Vitalstoffe. „Nur zwei Esslöffel voll Salbei-Samen in Wasser eingeweicht, stärken eine Person für 24 Stunden“, rät Apotheker Jochen Bischoff aus dem oberbayerischen Grabenstätt (Lkr. Traunstein). Mehr Informationen zum neuen Super-Samen sind unter www.apothekerbischoff.de
zu finden.

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Die Renaissance des „Spanischen Salbei“ kommt nicht von ungefähr: Die Extraportion Power stammt laut Apotheker Bischoff aus den Samen der einjährigen Lippenblütengewächse der Salbei-Gattung. Schon die alten Mayas seien, so Überlieferungen, durch die Einnahme des Salbei-Samens körperlich ausdauernder gewesen. Salbei galt als die „Nahrung“ der Nachrichtenläufer der alten Maya-Kultur. „Mit wenigen dieser kleinen Körner können Menschen den ganzen Tag rennen.“

Quelle für sportlichen Erfolg
Das Geheimnis des spanischen Salbeis liegt laut Apotheker Jochen Bischoff im extrem hohen Gehalt an Omega-3-Fettsäuren (optimales Verhältnis zu Omega-6), einem hohen Anteil an Proteinen und Vitaminen, Mineralien und Antioxidantien sowie stark quellfähigen Ballaststoffen. Omega-3-Fettsäuren senken den Cholesterinspiegel und die Triglyceride, lindern Gelenkentzündungen, wirken als Gehirnnahrung, sind Stimmung aufhellend, beugen Depressionen vor, steigern Konzentration und Wohlbefinden, regulieren die Blutgerinnung. „Mit Spanischem Salbei nimmt man eine weitaus geringere Menge Omega-6-Fettsäuren und die höchstmögliche Menge an Omega-3-Fettsäuren auf“, sagt Bischoff.

Hochwertige Proteine, Vitamine und Mineralstoffe
Hochwertige Proteine unterstützen die Zellerneuerung und Zellregeneration und helfen Sportlern beim schnellen Muskelaufbau bei gleichzeitiger Gewichtsreduktion. Vitamin A schützt Haut und Schleimhaut, stärkt das Auge, fördert Wachstum und gesunde Knochen. Vitamine der B-Gruppe haben im Körper sehr vielfältige Aufgaben, u. a. zur Gesunderhaltung von Nerven, Haut und Schleimhaut, und sind an vielen Stoffwechselvorgängen beteiligt. Mineralstoffe (Kalium, Calcium, Phosphor, Zink, Kupfer) helfen, das Säure-Basen-Gleichgewicht aufrecht zu erhalten, etwa bei Sodbrennen. Stressgeplagte, Sportler und Raucher benötigen eine deutlich erhöhte Mineralstoffzufuhr, mit salvia hispanica erhalten sie einen Teil davon. „Die verschiedenen Aminosäuren und ihre jeweiligen Anteile machen den spanischen Salbei zu einer qualitativen Proteinquelle, die den Sojabohnen mehr als gleichwertig ist.“

Enthaltene Antioxidantien dienen der Pflanze, selbst die Inhaltsstoffe des Samens frisch zu halten. Dadurch ist die hochwertige Omega-3-Fettsäure im Samen lange frisch, während sie in Ölen durch Zutritt von Sauerstoff in wenigen Wochen abgebaut wird. Antioxidantien helfen dem menschlichen Körper, den Zerstörungen, die freie Radikale in unseren Zellen anrichten (Alterungsprozess), entgegen zu wirken. Sie helfen beim Abbau von Entzündungsprozessen (Gelenkentzündungen).

Langanhaltende Sättigung durch Ballaststoffe
Ballaststoffe helfen bei Verstopfung, weil sie den Stuhl durch Wassereinlagerung (Quellung) formbar halten; vorausgesetzt, der Mensch trinkt genug. Ballaststoffe helfen bei Durchfall, weil sie etwa die neunfache Menge ihres Eigengewichtes an Wasser aufsaugen und dadurch den Stuhl eindicken. Sie wirken darmreinigend und verdauungsfördend. Sie regulieren den Insulinhaushalt, wirken – bereits vorgequollen – als Appetitzügler, da sie dem Magen Masse signalisieren und durch langanhaltende Sättigung kein Hungergefühl (vor allem keine Heißhungerattacken) aufkommen lassen. Die lang anhaltende Freisetzung von Zucker ans Blut hat nicht nur diesen konstanten Insulinspiegel zur Folge, sondern - und das ist besonders für Ausdauersportler interessant - stellt langfristig Energie zur Verfügung: Power ohne Ende!

Die verdickenden Polysaccharidschichten (Mehrfachzucker) und Faserstoffe dieses Samens bilden ein Gel, welches den enzymatischen Abbau der Kohlenhydrate im Magen hemmt. „Dadurch wird der Körper konstant über längere Zeit mit Energie versorgt. Zusätzlich wird die Darmtätigkeit stimuliert und die Verdauung reguliert. Diese Eigenschaft können sich speziell Sportler und Diabetiker zunutze machen“, weiß Apotheker Bischoff.

Anwendung als „Pinole“
Der spanische Salbei wird Bischoff zufolge traditionell als „Pinole“ getrunken. Dazu werden zwei Esslöffel der Samen in 300 ml Frucht- oder Gemüsesaft eingerührt. Die Mischung etwa zehn Minuten stehen lassen und mehrmals umrühren. „Fertig ist die sättigende und für Diabetiker und Sportler hervorragend geeignete kleine Mahlzeit“, rät der Apotheker.

Der Salbei-Samen ist in der Küche sowohl roh als auch erhitzt einsetzbar. Salbei lässt sich als schmackhafter Zusatz einer Salatsoße verwenden, Salbei-Samen können in Suppen oder Omeletts verwendet werden. Mit Mehl gemischt, kann man Brot, Gebäck, Pizza, Mehlspeisen und Kuchen machen.

Woher kommt der Spanische Salbei (Salvia hispanica)?
Salvia hispanica kommt ursprünglich aus Mittel- und Süd-Amerika und wird dort auch als Chia-Samen bezeichnet. Das Wort „Chia“ ist abgeleitet aus der Aztekensprache Nahuatl von „Chian“ und bedeutet „ölig“. Damals wurde der Samen zu religiösen Zwecken, als Nahrungsmittel und als Rohstoff von Medizin und Farben verwendet. Eroberer Hernando Cortez soll bereits im Jahr 1519 festgestellt haben, dass der Salbei Kern der aztekischen Ernährungsgrundlage war.

Der Samen war wesentlicher Bestandteil geheimnisvoller Zeremonien, die für die fromme und geistige Kultur lebenswichtig waren. Die Azteken glaubten, so ist überliefert, der Salbei versorge sie mystisch mit übernatürlichen Kräften. Nach der spanischen Eroberung von Mexiko wurde die Salbei-Saat vermutlich um 1521 nach Spanien eingeführt. Es war der berühmte Botaniker Karl Linnaeus (1707-1778), der Salbei den botanischen Namen „Salvia hispanica L.“ gab.

Heutzutage stammt der Spanische Salbei nach Angaben von Bischoff aus kontrolliert biologischem Anbau. „Die cholesterinfreien Samenkörner sind für eine kalorienbewusste Ernährungsweise besonders geeignet“, sagt der Apotheker. Die Ernährung sei für Sportler und Menschen ideal, die auf ihren Blutzuckerspiegel achten müssten. Die glutenfreien und ohne Gentechnik hergestellten Samen seien verdauungsfördernd.
Über die Apotheke Bischoff
Apotheker Jochen Bischoff (62) betreibt seit 1979 in Grabenstätt (Lkr. Traunstein) eine klassische Apotheke, in der Patienten jedes Rezept einlösen können. Nach dem Studium der Pharmazie in Kiel, London und München war er in verschiedenen Apotheken tätig, die sich auf Eigenproduktionen spezialisiert hatten. Inzwischen hat sich Jochen Bischoff ein umfangreiches Sortiment aus solider eigener Manufaktur mit teilweise sehr ungewöhnlichen, aber hocheffizienten Rezepturen aufgebaut. „Die Spezialitäten werden nach altbewährten Rezepturen alter Formularien und amtlicher Arzneibücher, aber nach pharmazeutisch modernen Standards in Handarbeit wieder hergestellt.“ Bei der manuellen Herstellung legt er größten Wert auf die Reinheit der Ausgangssubstanzen. „Ich weiß, wie die Ausgangsstoffe gewonnen, verarbeitet, gelagert und transportiert werden“, sagt der Fachapotheker für Ernährung und Offizinpharmazie. Dieser Begriff kommt von Offizin, dem Arbeits- und Verkaufsraum einer Apotheke. Im Onlineshop www.apothekerbischoff.de sind weitere Arznei- und Nahrungsergänzungsmittel, Kosmetik und Wohlfühlmittel erhältlich.

Bildtext:
Extraportion Power „Spanischer Salbei“: Zwei Esslöffel voll Samen in Wasser eingeweicht, stärken eine Person für 24 Stunden (Foto: Christoph Werr für Apotheke Grabenstätt)

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+++ Liberale Wirtschaftspolitik kommt gut an +++

VLM-Landesvorsitzende Jutta Herzner-Tomei: Niedrigste Arbeitslosenquote im Januar von 4,2 Prozent ist gutes Vorzeichen für Mittelstand

MÜNCHEN / INGOLSTADT (01.02.12) – Liberale Wirtschaftspolitik wirkt: Die mit 4,2 Prozent Arbeitslosenquote im Freistaat im Januar 2012 ist für den bayerischen Mittelstand ein gutes Vorzeichen. „Die aktuelle Arbeitsmarktzahlen bestätigen die Arbeit der Liberalen in verantwortlicher Position“, sagte Jutta Herzner-Tomei, Landesvorsitzende des bayerischen liberalen Mittelstandes (VLM), am Mittwoch in Ingolstadt.

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Liberale Wirtschaftspolitik setze die richtigen Rahmenbedingungen, so Herzner-Tomei. „Aus Forschung und Entwicklung kommen die richtigen Impulse für den Mittelstand“, so die VLM-Landesvorsitzende. Dies bewiesen die aktuellen Arbeitsmarktzahlen in Bayern im Januar 2012. In 17 der 96 Kreisen und kreisfreien Städte sei eine „2“ oder eine „1“ vor dem Komma der Arbeitslosenquote. Damit bewegt sich die Zahl weit unter dem Bundesdurchschnitt von 7,3 Prozent.

Die Entwicklung am Arbeitsmarkt im Januar 2012 sei ausschließlich auf den Wintereinbruch zurückzuführen. Wenn einzelne größere Industrieunternehmen in Schwierigkeiten kommen, sei der Mittelstand noch stark genug, die Beschäftigten aufzunehmen. Der Bestand an offenen Stellen sei weiter hoch. Immerhin seien rund 80 Prozent der Erwerbstätigen im Mittelstand beschäftigt.

Die erfreulichen Zahlen am Arbeitsmarkt in Richtung Vollbeschäftigung muss die Politik richtig interpretieren, fordert die VLM-Landesvorsitzende. Die Nachfrage nach Arbeitskräften basierte im Januar 2012 auf 452.000 der gemeldeten Arbeitsstellen, das sind 77.000 Stellen mehr als im Vorjahr. Fachleute sind besonders in den Bereichen Mechatronik, Elektro, Metall, Maschinenbau, Logistik und Gesundheit gesucht. Die Lücke an Fachkräften sollte zunächst durch Qualifizierung von Arbeitslosen, Weiterbildung von älteren Arbeitnehmern und in den Beruf wieder einsteigenden Frauen aufgefangen werden, so Herzner-Tomei. Bayern ist laut der aktuellen Zahlen für ausländische Fachkräfte das attraktivste Bundesland. Der Freistaat sei geradezu eine Modellregion. Die Chancen für die Menschen sind gut.

Der bayerische Wirtschaftsminister Martin Zeil könne eine erfreuliche Bilanz aufmachen, freut sich die VLM-Landesvorsitzende. Binnen Jahresfrist seien rund 150.000 neue sozialversicherungspflichtige Jobs in Bayern entstanden. Damit liege Bayern an der Spitze der Bundesländer. „Der Aufschwung kommt bei den Menschen an.“
Über den Liberalen Mittelstand
Der Liberale Mittelstand ist ein Zusammenschluss von mittelständischen Unternehmern, Handwerkern, Freiberuflern sowie Angestellten aus diesen Bereichen, die sich dem liberalen Gedankengut verpflichtet fühlen und dem Mittelstand eine politische Stimme geben wollen.

Die Vereinigung für Liberale Mittelstandspolitik in Bayern e.V. (VLM) wurde 1981 gegründet. Die VLM ist Motor für eine Politik, die Freiheit, unternehmerische Eigeninitiative und Wohlstand für alle zum Ziel hat. Als unabhängige Wirtschafts- und Mittelstandsorganisation steht die liberale Mittelstandsvereinigung der FDP nahe, vertritt aber ihre eigenen Positionen zu aktuellen gesellschaftlichen und politischen Themen.

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+++ Crashkurs Kommunalfinanzen: Kommunales Handeln in Euro und Cent+++

Hermann Forster, Kämmerer der Stadt Bad Tölz, referierte bei Seminar „Crashkurs Kommunalfinanzen“ der Friedrich-Naumann-Stiftung für die Freiheit/Thomas-Dehler-Stiftung am Samstag vor Kommunalpolitikern im Eggenfeldener Gasthaus „Unser Wirtshaus“

EGGENFELDEN (22.01.12/jk) - Hermann Forster, Kämmerer der Stadt Bad Tölz, hat bei einem Tagesseminar „Crashkurs Kommunalfinanzen“ des liberalen Bildungswerks Friedrich-Naumann-Stiftung für die Freiheit/Thomas-Dehler-Stiftung Licht in den Dschungel des Haushaltsrechts gebracht: „Das kommunale Handeln wird im Haushalt in Euro und Cent niedergelegt“, sagte Forster vor 20 Kommunalpolitikern aus Nieder-und Oberbayern im Gasthaus „Unser Wirtshaus“ am Samstag in Eggenfelden.

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Haushaltsplanung sei für Gemeinde- und Stadträte eine spannende Herausforderung, findet der Kämmerer, der von seiner Stellvertreterin Silke Furmanek unterstützt wurde. Der Kommunalpolitiker müsse dabei kein Experte im Kommunal- und Steuerrecht sein. Vielmehr reiche der „gesunde Sachverstand und die Orientierung am Gemeinwohl, so Forster, der seit 2009 berufsmäßiger Stadtrat der 18000-Einwohner-Stadt Bad Tölz ist. „Was können wir uns leisten?“, sollten sich die kommunalen Vertreter fragen. Der ausgabenorientierte Ansatz „Wie können wir unsere Wünsche finanzieren?“ führe häufig zu überschuldeten Kommunen.

Der Referent zeigte den Katalog an Pflicht- und freiwilligen Aufgaben der Kommune von der Abwasserbeseitigung über die Friedhofsverwaltung bis zum Öffentlichen Nahverkehr auf, die sich letztlich im Haushalt als Ausgaben wiederfinden. Dabei gebe es fast immer Interessenskonflikte zwischen verschiedensten Für- und Widersprechern, die abzuwägen seien. „Alles kann man nicht haben.“

Bei der Aufstellung des Haushalts sei es sinnvoll, die Einnahmen vorsichtig am unteren Ende und die Ausgaben am oberen Ende hoch zu schätzen. Damit bleibe noch ein Spielraum. Es sei am besten, „einnahmeorientiert“ heranzugehen, rät der Praktiker, der seit 20 Jahren bei der Stadt Bad Tölz beschäftigt ist und vorher elf Jahre am Finanzamt Miesbach tätig war. Das Zahlenwerk finde sich nach der Kameralistik mit Verwaltungs- und Vermögenshaushalt in einer Einnahme- und Ausgaben-Rechnung, die unter dem Strich ausgeglichen ist. Die kaufmännische Buchführung (Doppik) mit Gewinn- und Verlust-Rechnung und Bilanzen ist nach Ansicht von Forster für die Kommunen wenig geeignet. „Eine Kommune muss nicht gewinnorientiert arbeiten.“ Die Euphorie der letzten Jahre sei zum Stillstand gekommen. Nur 100 von 2100 Gemeinden in Bayern vertrauten nach Einschätzung von Forster auf die Doppik.

Der Referent erläuterte anhand des Haushalts von Bad Tölz mit einem Volumen von 39 Millionen Euro und rund 2000 Buchungsstellen die Posten. Der Vermögenshaushalt verfüge über ein Volumen von 9,4 Millionen Euro.

Auf der Einnahmenseite der Kommune bekommt der Bürger Park-, Abwasser- oder Friedhofsgebühren sowie Fremdenverkehrs- und Kurbeitrag mit Zu den wichtigsten Einnahmen gehören aber Grund- und Gewerbesteuer.

Einnahmepotential für Kommune
Immer wieder für Diskussionsstoff sorgt der Hebesatz bei der Gewerbesteuer. Forster plädiert für einen Hebesatz deutlich über dem Durchschnittssatz von 300, etwa 380 wie in Bad Tölz. Nur so bleibe das Geld in der Gemeinde. Von 3.800 Euro Gewerbesteuereinnahmen blieben 1.097 Euro in der Gemeinde. Bei einem Hebesatz von 340 blieben von 3.400 Euro nur 694 Euro in der Gemeinde, rechnet Forster vor. Von Bagatellsteuern wie Zweitwohnsteuer oder Hundesteuern rät der Kämmerer ab, weil sie der Verwaltung häufig mehr Ärger als Einnahmen brächten. Einnahmequellen von Bund und Land, die nach komplizierten Schlüsseln berechnet werden, können von der Kommune nicht beeinflusst werden, stellte Forster klar. Kommunen erhalten einen Anteil von 2,2 Prozent der Umsatzsteuer sowie 15 Prozent der Lohn- und Einkommensteuer vom Bund sowie aufgrund der eigenen Steuerkraft Schlüsselzuweisungen vom Land Bayern. Der Verteilungskampf unter den Kommunen werde härter. Das Land Bayern verteile über die nachgewiesene oder nicht vorhandene Steuerkraft rund 2,68 Milliarden Euro an die Gemeinde.
Zweckbau oder goldener Palast
Die Entscheidungsfreiheit sei, so Forster, Aufgabe der kommunalen Mandatsträger. Ob Zweckbau oder „goldener Palast“ spiegele sich in den Zahlen des Haushalts wider. Es zeige sich auch, ob die Kommune „gesunde“ oder „ungesunde“ Schulden habe. In den 80er Jahren hätten viele Gemeinden in Hallenbäder investiert, ohne die Folgekosten in schlechten Zeiten zu bedenken. „Das dicke Ende kommt zum Schluss.“ Es sei nach wie vor sinnvoll, so Forster, dass sich Kommunen antizyklisch verhalten. Der Spruch „Spare in der Zeit, dann hast du in der Not zu halten“ gelte besonders für Kommunen. In wirtschaftlich harten Zeiten könnten die Gemeinden mit Maßnahmen vor Ort investieren.

Angehende und gewählte Kommunalpolitiker sollten die Chancen und Erfordernisse des Haushaltsrechts kennen, sagte Josef König, Forenleiter Niederbayern der Friedrich-Naumann-Stiftung für die Freiheit/Thomas-Dehler-Stiftung. Ziel des Seminars war es, die Begriffe des kommunalen Haushalts und des Finanzausgleichs zu erklären und die Zusammenhänge aufzuzeigen. König freute sich über die gute Resonanz mit der Teilnahme von sieben Mandatsträgern, darunter Bürgermeister Franz Josef Weber (Malgersdorf) und Anna Nagl, 2. Bürgermeisterin aus Falkenberg, sowie Stadt- und Gemeinderäte. König bedankte sich beim Referenten Hermann Forster und seiner Assistentin Silke Furmanek für die spannende Aufbereitung des Themas.

Thomas-Dehler-Stiftung/Friedrich-Naumann-Stiftung für die Freiheit
Die Thomas-Dehler-Stiftung ist das liberale Bildungswerk in Bayern. Es handelt sich um eine politische Stiftung, wobei das Wort „liberal“ den politischen wie geistigen Standpunkt kennzeichnet. Sie steht der Freien Demokratischen Partei Deutschlands (FDP) nahe. Die gesellschaftspolitische und demokratische Bildungsarbeit der Friedrich-Naumann-Stiftung für die Freiheit zielt auf Information und Politikberatung im In- und Ausland, die auf den Prinzipien der freiheitlich-demokratischen Grundordnung aufbaut und den Grundsätzen der Solidarität, Subsidiarität und gegenseitigen Toleranz verpflichtet ist. Grundaxiom des Liberalismus ist der aus der Aufklärung gewachsene Wertebezug zu Freiheit, Recht, Frieden, Toleranz, Selbstbestimmung, verantwortlichem Individualismus und zu kritischem Rationalismus. Das freie Wort ist ebenso zentral wie der friedliche Austausch der Argumente; ein liberales Bildungswerk wird sich daher immer bemühen, dem „audiatur et altera pars“ („man höre auch die andere Seite“) in der Diskussion in seinen Veranstaltungen breitesten Raum zu geben, gerade um die geistige Auseinandersetzung zu suchen.
Bildtexte:

Referent Hermann Forster, Kämmerer der Stadt Bad Tölz, brachte Licht in den Dschungel des kommunalen Haushalt. Fortbildung für angehende und gewählte Kommunalpolitiker (v. l): Referent Hermann Forster, Kämmerer der Stadt Bad Tölz, Bürgermeister Franz Josef Weber (Malgersdorf), Stv. FDP-Kreisvorsitzender Siegfried H. Seidl (Eggenfelden), Seminarleiter Josef König, Forenleiter des liberalen Bildungswerks Thomas-Dehler-Stiftung (Pfarrkirchen), JuLis-Kreisvorsitzender Dominik Heuwieser (Eggenfelden), FDP-Kreisvorsitzender und Gemeinderat Florian Wassermann (Bayerbach), Regens FDP-Kreisvorsitzender Gerhard Glockner und Anna Nagl, 2. Bürgermeisterin Falkenberg.

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+++ Überraschung im Prestigeduell: SC Rottal bezwingt SK Passau mit 4,5:3,5 +++



Hoffnung auf Oberliga-Klassenerhalt / Zweite verliert 3,5:4,5 gegen Trostberg/ Dritte ist Tabellenführer in der Bezirksliga West

PFARRKIRCHEN/EGGENFELDEN (15.01.2012/jk) - Das Prestigeduell in der Schach-Oberliga fand einen überraschenden Ausgang: Der Schachclub Rottal hat das Niederbayern-Derby gegen SK Passau mit 4,5:3,5 für sich entschieden. Damit erhöhen sich die Chancen auf den Klassenerhalt. Der SC Rottal II zog sich in der Regionalliga Süd-Ost bei der 3,5:4,5-Niederlage gegen den TSV Trostberg achtbar aus der Affäre.

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Ausschlaggebend für den Rottaler Erfolg war das Ergebnis an den Spitzenbrettern, an denen 2,5 von 3 möglichen Punkten gelangen. Josef Ager an Brett 3 legte die Partie gewohnt solide an und erreichte nach Figurenabtäuschen mühelos ein Remis (0,5:0,5). An Brett 5 übte Hans Wagner von Beginn an starken Druck aus. Nur unter Bauernopfer gelang es seinem Gegner, die Entwicklung der Figuren zu beenden. In den folgenden angezettelten Verwicklungen behielt Wagner jedoch die taktische Übersicht und gewann (1,5:0,5).

Patrick Bensch (Brett 4) hatte es mit einer ungeliebten "anti-sizilianischen" Spezialvariante zu tun. Bensch fand kein befriedigendes Rezept, stand aber nur geringfügig schlechter. Unter Druck stehend übersah er einen taktischen Kniff und verlor eine Figur und damit die Partie (1,5:1,5).

Ingo Walch (Brett 6) sah sich mit einer ungeliebten Variante konfrontiert. Für die Eroberung des Läuferpaars musste er eine Bauernschwäche in Kauf nehmen. Ein überhasteter Königsangriff Walchs unter Bauern- und Qualitätsopfer schlug allerdings nicht durch, somit ging die Partie verloren (1,5:2,5).
Gerhard Spiesberger (Brett 8) entfachte in der Holländischen Verteidigung einen starken Angriff am Damenflügel. Der Gewinn eines Bauern und die zusätzlich damit verbundenen Springergabeldrohungen zwangen seinen Gegner zur Aufgabe (2,5:2,5).
Am Spitzenbrett hatte auch Josef Heiduzek ein Wiedersehen mit einer bekannten Eröffnungsvariante. Gut vorbereitet erreichte er gegen den internationalen Meister Christian Weiss positionellen Vorteil. Statt abzuwarten, setzte Weiss auf aktiven Gegenangriff mit Bauernopfer: Heiduczek verteidigte sich ausgezeichnet und konnte seinerseits durch ein Qualitätsopfer einen unhaltbaren Freibauern zum Partiegewinn in Gang setzen (3,5:2,5).
Klaus Schwarzmeier verfügte an Brett 7 mit den weißen Steinen lange Zeit über deutliche positionelle Vorteile. Als sich der Wind nach ein paar Ungenauigkeiten drehte, konnte er das Gleichgewicht wieder herstellen. Nach einem unbedachten Bauernraub setze sein Gegner einen Freibauern erfolgreich in Bewegung und das resultierende Bauernendspiel erwies sich als verloren (3,5:3,5).
An Brett 2 erreichte Martin Riediger mit den schwarzen Figuren eine bequeme und leicht vorteilhafte Stellung. Im Mittelspiel schaffte er einen entscheidenden weit vorgerückten Freibauern, den sein Gegenüber nur unter Figurenopfer zu beseitigen vermochte. Durch ein elegantes Turmmanöver erzwang Riediger den Tausch des letzten Turmpaares, wodurch das Bauernendspiel mit Mehrfigur leicht gewonnen war (4,5:3,5).
Nach diesem unerwarteten Erfolgserlebnis stehen die Rottaler an Platz 7 (von zehn Mannschaften). „Die Lage sieht wieder besser aus“, zeigte sich Mannschaftsführer Patrick Bensch zufrieden. Der Klassenerhalt sei aus eigener Kraft zu schaffen. Mit einer geschlossenen Mannschaftsleistung wie gegen Passau sei ein Sieg zum Ligaerhalt in den nächsten Runden zu schaffen. Nächster Prüfstein ist in der sechsten Runde am 5. Februar der Tabellenzweite München Zugzwang.

Die zweite Mannschaft hat sich in der Regionalliga Süd-Ost gegen den TSV Trostberg achtbar aus der Affäre gezogen.Am Ende war aber die knappe 3,5-4,5-Niederlage nicht zu vermeiden, weil ein Brett frei gelassen werden musste und damit ein Punkt kampflos verloren ging. Ganze Punkte holten Norbert Frühauf und Andreas Nöhbauer; Klaus Wiedmann, Alois Höchtl und Gerhard Angermeier remisierten.
Die dritte Garnitur besiegte den SV Aham mit 5,5:2,5 und baute ihre Tabellenführung in der Bezirksliga West aus. Robert Bachheibl, Dr. Hermann Post, Helmut Maier, Dr. Hans-Ulrich Rueß und Berndt Aster gewannen ihre Partien; Josef Staller steuerte ein Unentschieden bei.

Josef Staller siegt bei Donau-Open in Aschach
Zum Jahresauftakt ist Josef Staller vom Schachclub Rottal ein Paukenschlag gelungen: Beim 20. Donau-Open in Aschach gewann er mit 6,0 Punkten aus sieben Runden das C-Turnier. Er konnte sich über eine ansehnliche Siegesprämie freuen. Während des gesamten Wettbewerbs lag er an der Spitze des 61-köpfigen Feldes, in der Schlussrunde sicherte er sich mit einem halben Punkt Vorsprung den letztlich verdienten Turniersieg. Norbert Frühauf belegte im A-Turnier den 74. Platz mit 2,5 Punkten.

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+++ Altes Hausmittel: Lippenbalsam macht spröde Lippen weich und zart +++

GRABENSTÄTT (04.01.2012/jk) – Lippen brauchen bei extremen Temperaturen eine besondere Pflege. Apotheker Jochen Bischoff rät deshalb, bei Kälte im Winter und bei Hitze im Sommer strapazierte Lippen von Zeit zu Zeit mit einem Balsam einzucremen. „Lippenbalsam macht spröde Lippen weich und zart“, empfiehlt Apotheker Jochen Bischoff im oberbayerischen Grabenstätt (Lkr. Traunstein).

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Die Haut der menschlichen Lippen besitzt Bischoff zufolge kaum Talgdrüsen, die einen schützenden Fettfilm produzieren und sie geschmeidig machen. Deshalb trocknen die Lippen sehr schnell aus, werden spröde und reißen ein. Die ein- bis zweimalige Anwendung genüge, um die Lippen wieder geschmeidig zu machen, so Bischoff. Anwender hätten mit dem Lippenbalsam drei bis vier Wochen Ruhe vor spröden Lippen. Ein stündliches – fast ritualisiertes - Eincremen sei nicht mehr notwendig, so der Apotheker.

Für die neue Kreation nach alten Naturrezepturen verwendet Jochen Bischoff eine Mischung aus hochwertigen Naturölen, natürlichen Fetten wie Schafwollfette, Bienenwachs und Baumharzen sowie einem kleinen Anteil an Vaseline. „Das macht die Lippen besonders geschmeidig“, sagt der Fachapotheker für Ernährung und Offizinpharmazie. Das Ergebnis erfüllte selbst unter härtesten Naturtests bis 40 Grad minus Außentemperaturen die hohen Anforderungen. „Die Lippen blieben intakt.“

Das alte Hausmittel aus der Apotheke hilft auch bei einem unliebsamen Krankheitserreger auf den Lippen des Menschen: Der Lippenbalsam beugt Herpesbläschen vor. Rund 30 Prozent der Menschen in Deutschland sind mit Herpes infiziert, nicht immer bricht er auch aus. „Mit Balsam behandelte Lippen werden nicht spröde. Viren können so nicht so leicht eindringen“, sagt Bischoff.

Der Lippenbalsam aus eigener Manufaktur im 5-g-Tiegel ist im Online-Shop unter www.apothekerbischoff.de für 5,95 Euro erhältlich.
Über die Apotheke Bischoff
Apotheker Jochen Bischoff (62) betreibt seit 1979 in Grabenstätt (Lkr. Traunstein) eine klassische Apotheke, in der Patienten jedes Rezept einlösen können. Nach dem Studium der Pharmazie in Kiel, London und München war er in verschiedenen Apotheken tätig, die sich auf Eigenproduktionen spezialisiert hatten. Inzwischen hat sich Jochen Bischoff ein umfangreiches Sortiment aus solider eigener Manufaktur mit teilweise sehr ungewöhnlichen, aber hocheffizienten Rezepturen aufgebaut. „Die Spezialitäten werden nach altbewährten Rezepturen alter Formularien und amtlicher Arzneibücher, aber nach pharmazeutisch modernen Standards in Handarbeit wieder hergestellt.“ Bei der manuellen Herstellung legt er größten Wert auf die Reinheit der Ausgangssubstanzen. „Ich weiß, wie die Ausgangsstoffe gewonnen, verarbeitet, gelagert und transportiert werden“, sagt der Fachapotheker für Ernährung und Offizinpharmazie. Dieser Begriff kommt von Offizin, dem Arbeits- und Verkaufsraum einer Apotheke. Im Onlineshop www.apothekerbischoff.de sind weitere Arznei- und Nahrungsergänzungsmittel, Kosmetik und Wohlfühlmittel erhältlich.

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+++ Liberaler Mittelstand: „Berufsgenossenschaften reformieren“ +++

VLM-Landesvorsitzende Jutta Herzner-Tomei (Ingolstadt) plädiert für freie Wahl unter den neun Berufsgenossenschaften und für mehr Transparenz

INGOLSTADT/MÜNCHEN (04.01.12/jk) – Unternehmen sollen nach dem Willen des Liberalen Mittelstandes künftig Arbeitsunfälle frei bei einer der neun gesetzlichen Berufsgenossenschaften versichern können. „Eine Reform der Berufsgenossenschaften ist überfällig“, erklärte Jutta Herzner-Tomei, Landesvorsitzende der Vereinigung für Liberale Mittelstandspolitik in Bayern e. V. (VLM), am Mittwoch in Ingolstadt.

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Mit mehr Wettbewerb und Transparenz soll die gesetzliche Unfallversicherung Herzner-Tomei zufolge auf Dauer effizienter und zukunftsfester gemacht werden. Die von den gewerblichen Berufsgenossenschaften getragene Versicherung sei nicht effizient genug und für die Unternehmen zu teuer. Eine Versicherung zum Schutz der Arbeitnehmer gegen Unfälle sei für die Arbeitgeber weiter bindend, so Herzner-Tomei, allerdings plädiert sie für eine freie Wahl der Berufsgenossenschaft.

Das Sozialgesetzbuch schreibt bisher vor, dass Unternehmen automatisch der Berufsgenossenschaft angehören, die für ihre Branche zuständig ist. Mehr Wettbewerb unter den einzelnen Berufsgenossenschaften bringt nach Ansicht der Mittelstandsvertreterin für die Unternehmen niedrigere Beiträge. „Unternehmen könnten entlastet werden, ohne den Schutz der Arbeitnehmer zu verschlechtern.“
Die Berufsgenossenschaften finanzieren sich - mit Ausnahme der landwirtschaftlichen Berufsgenossenschaften - ausschließlich über die Beiträge der Unternehmen. Die Versicherten selbst zahlen keinen Beitrag. Darin liegt ein wesentlicher Unterschied zu den anderen Zweigen der deutschen Sozialversicherung, in denen die Beiträge von Arbeitgebern und Arbeitnehmern erhoben werden. Für viele Unternehmen sei der Unfallversicherungsbeitrag von bis zu 7 Prozent ein erheblicher Bestandteil der Lohnnebenkosten. Seit 1991 seien die Unfallzahlen aufgrund des technischen Fortschritts um fast 50 Prozent gesunken. Aufgrund mangelnden Wettbewerbs in der Unfallversicherung sind die Beiträge im gleichen Zeitraum aber nur um 6 Prozent gesunken, kritisiert Herzner-Tomei.

Mit dem Ende der branchenbezogenen Monopolstellung der Berufsgenossenschaften sieht Herzner-Tomei eine Reform des ganzen Systems als notwendig an. Die neun gewerblichen Berufsgenossenschaften könnten nach Ansicht des liberalen Mittelstandes zusammengelegt werden. Die als Körperschaften des öffentlichen Rechts organisierten Sozialversicherungsträger finanzieren sich im Wesentlichen aus Beiträgen der ihnen durch Pflichtmitgliedschaft zugewiesenen rund 3,3 Millionen Unternehmen. Im Jahr 2010 betrug das gesamte der Beitragsberechnung zu Grunde gelegte Entgelt aller Unternehmen der gewerblichen Berufsgenossenschaften 743 Mrd. Euro und lag damit um 2,9 % höher als im Vorjahr. Die gewerblichen Berufsgenossenschaften beschäftigen etwa 19.000 Personen, davon etwa 2.200 als Aufsichtspersonen im Außendienst.

Eine Umstellung auf ein Kapitaldeckungsverfahren macht die Versicherung nach Ansicht von Herzner-Tomei zukunftsfester. Die Berufsgenossenschaften erheben die Beiträge bisher im Umlaufverfahren. Unternehmer müssen jeweils zu Beginn eines Jahres für die im vergangenen Jahr entstandene Lohnsumme Beiträge bezahlen. Die Berufsgenossenschaften erheben allerdings einen Beitragsvorschuss zur Zwischenfinanzierung. „Die Beiträge können kaum kalkuliert werden, weil sie jedes Jahr neu festgesetzt werden“, so Herzner-Tomei.
Die Höhe der Beiträge richtet sich dabei unter anderem nach der durchschnittlichen Unfallgefahr in der jeweiligen Branche, in der ein Unternehmer dem Schwerpunkt nach tätig ist. Es sei klar, dass die Gefahrklasse für Dachdecker höher als die für Büroangestellte ist, so Herzner-Tomei. Ein weiterer Faktor bei der Beitragsberechnung sei die so genannte Lohnsumme, das heißt die Summe der vom Unternehmer an seine Beschäftigten gezahlten Arbeitsentgelte. „Unternehmen in lohnintensiven Gewerbezweigen werden durch höhere Beiträge bestraft“, kritisiert die VLM-Landesvorsitzende.
Über den Liberalen Mittelstand
Der Liberale Mittelstand ist ein Zusammenschluss von mittelständischen Unternehmern, Handwerkern, Freiberuflern sowie Angestellten aus diesen Bereichen, die sich dem liberalen Gedankengut verpflichtet fühlen und dem Mittelstand eine politische Stimme geben wollen.

Die Vereinigung für Liberale Mittelstandspolitik in Bayern e.V. (VLM) wurde 1981 gegründet. Die VLM ist Motor für eine Politik, die Freiheit, unternehmerische Eigeninitiative und Wohlstand für alle zum Ziel hat. Als unabhängige Wirtschafts- und Mittelstandsorganisation steht die liberale Mittelstandsvereinigung der FDP nahe, vertritt aber ihre eigenen Positionen zu aktuellen gesellschaftlichen und politischen Themen.

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+++ Liberaler Mittelstand blickt vorsichtig optimistisch ins Jahr 2012 +++

VLM-Landesvorsitzende Jutta Herzner-Tomei: Abschwingende Konjunktur, europäische Schuldenkrise und Energiewende als Unsicherheitsfaktor / Wirtschaftspolitik in guten liberalen Händen/ VLM-Forderung: GWG-Abschreibung erleichtern

INGOLSTADT/MÜNCHEN (22.12.11/jk) – Der Liberale Mittelstand blickt vorsichtig optimistisch ins Jahr 2012. Die Konjunktur wird nach den Prognosen an Schwung verlieren. Noch unklar seien die Auswirkungen der europäische Schulden- und Währungskrise für den Mittelstand, sagte Jutta Herzner-Tomei, Landesvorsitzende des bayerischen liberalen Mittelstandes (VLM) am Donnerstag in Ingolstadt bei einem Ausblick auf das kommende Jahr.

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Die Kennzahlen für das abgelaufene Jahr sind laut Herzner-Tomei hervorragend. „Der Mittelstand kann nicht klagen.“ Das Krisenjahr 2009 sei überwunden, die Motoren des Mittelstandes laufen wieder rund. „In Bayern habe der Mittelstand die besten Perspektiven“, so Herzner-Tomei. Sie dankte besonders dem liberalen Wirtschaftsminister Martin Zeil, der sich aktiv für den Mittelstand einsetze. Zeil habe mit seinem Mittelstandsschirm in Bayern rund 77.000 Arbeitsplätze in der Krise gerettet.

Die Rahmendaten sind hervorragend: Die Zahl der sozialversicherungspflichtigen Beschäftigten hat Herzner-Tomei zufolge mit 4,8 Millionen Menschen den Höchststand erreicht. Die erfreuliche Entwicklung zeige sich besonders auf dem Arbeitsmarkt, so die VLM-Landesvorsitzende. Bayernweit sei die Arbeitslosenquote auf 3,3 Prozent gesunken. In 52 von 96 Landkreisen und kreisfreien Städten herrsche bei Arbeitslosenquoten unter drei Prozent Vollbeschäftigung. Der Mittelstand habe beste Chancen. „Die liberale Wirtschaftspolitik im Freistaat in guten Händen“, sagt Jutta Herzner-Tomei.

Die Vollbeschäftigung bringt nach den vorliegenden Studien eine neue Herausforderung: Bis zum Jahr 2015 werden über eine halbe Million Fachkräfte in Bayern fehlen. „Wenn die Lücke nicht geschlossen wird, droht enormer Umsatzverlust“, klagt die Mittelstandsvertreterin. Allein mit Weiterbildungsmaßnahmen werde der Personalengpass nicht zu beheben sein. Es sei eine Willkommenskultur für ausländische Fachkräfte nötig, um die Lücke zu schließen. Mit der „Blue Card“ sei ein erster Schritt zu einem international wettbewerbsfähigen Zuwanderungssystem getan. Ausländische Hochschulabsolventen können demnach nach zwei Jahren ein Daueraufenthaltsrecht in Deutschland bekommen. Die Einkommensschwellen in wichtigen Mangelberufen Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik sowie für Ärzte werde auf 33.000 Euro gesenkt, wie der bayerische Wirtschaftsminister in seiner jüngsten Regierungserklärung angekündigt hat.

Für die mittelständische Wirtschaft wichtig ist Herzner-Tomei zufolge der Ausbau der Straßen- und Eisenbahn-Infrastruktur in Bayern. Aber auch der Neubau der dritten Startbahn am Flughafen München sei für ein modernes Bayern wichtig. Der Ausbau der schnellen Internetverbindungen sei mit 99 Prozent abgeschlossen, die zweite Generation an schnellen Datenverbindungen soll möglichst schnell geplant werden.

VLM-Forderung: GWG-Abschreibung erleichtern
Aus Sicht des Mittelstands fordert Herzner-Tomei leichtere Abschreibungsmöglichkeiten für Geringwertige Wirtschaftsgüter, die sich Unternehmer und Selbständige wie Handwerker, kleine Gewerbetreibende und Freiberufler anschaffen. Nach dem Willen des Liberalen Mittelstandes sollen die Grenzwerte von 410 Euro auf 1.000 Euro erhöht werden. Mit den höheren Grenzwerten für Selbstständige und Unternehmer werden die Abschreibungsregeln generell übersichtlicher: „Der Dschungel m muss endlich gelichtet werden“, fordert die VLM-Landesvorsitzende.

Über den Liberalen Mittelstand
Der Liberale Mittelstand ist ein Zusammenschluss von mittelständischen Unternehmern, Handwerkern, Freiberuflern sowie Angestellten aus diesen Bereichen, die sich dem liberalen Gedankengut verpflichtet fühlen und dem Mittelstand eine politische Stimme geben wollen.

Die Vereinigung für Liberale Mittelstandspolitik in Bayern e.V. (VLM) wurde 1981 gegründet. Die VLM ist Motor für eine Politik, die Freiheit, unternehmerische Eigeninitiative und Wohlstand für alle zum Ziel hat. Als unabhängige Wirtschafts- und Mittelstandsorganisation steht die liberale Mittelstandsvereinigung der FDP nahe, vertritt aber ihre eigenen Positionen zu aktuellen gesellschaftlichen und politischen Themen.

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+++ Natürliches Nasenreflexöl macht die Nase frei +++

Nasenreflexzonen-Therapiekonzept der Apotheke Grabenstätt: Ätherische Öle reizen die Schleimhäute / Nasensekret läuft ab / Durchatmen ist wieder möglich

GRABENSTÄTT (22.12.11/jk)) – Die Nase ist verstopft, Kiefer-, Neben- und Stirnhöhlen sind verschleimt. Mit der natürlichen Nasenreflexzonen-Therapie lassen sich erstaunliche Ergebnisse für eine unbeschwerte Nasenatmung erzielen. „Das extramilde Nasenreflexöl macht die Nase frei“, empfiehlt Apotheker Jochen Bischoff (62) aus dem oberbayerischen Grabenstätt (Lkr. Traunstein).

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Der Anwender führt ein mit Nasenreflexöl getränktes Wattestäbchen vorsichtig durch ein Nasenloch in die Neben- oder Kieferhöhle. Mit leicht drehenden Bewegungen werden die Nasengänge massiert. „Die ätherischen Öle reizen die Schleimhäute leicht“, weiß der Apotheker. Beim Anwender kommt es zum Niesen: Das Nasensekret verflüssige sich und laufe ab. „Die Druck- und Kopfschmerzen verschwinden schnell. Gutes Durchatmen ist möglich, die verschiedenen Höhlen des Nasenraumes werden bis zum erneuten Zuschwellen gut belüftet“, so Apotheker Jochen Bischoff. Die Dauer der Linderung ist laut Bischoff abhängig von der Aktualität der Schleimbildungsphase. „Das kann von zehn Minuten bis zu mehreren Stunden andauern.“ Wer häufiger Probleme mit den Schleimhäuten hat, sollte den Ursachen nachgehen und diese beheben, rät Bischoff.

Eine freie Nase ist Bischoff zufolge für die Atmung von enormer Bedeutung. „Das menschliche Riechorgan reinigt und befeuchtet die Luft, wärmt sie vor ihrem Weg in die Lunge an.“ Die Schleimhäute innerhalb der Atemwege übernehmen mit mikroskopisch feinen Härchen diese Aufgabe. Wenn diese Schleimhäute verstopft sind, habe dies Auswirkungen auf die Nasennebenhöhlen genauso wie auf den Tränenkanal und den Mittelohrkanal, der die Sinnesorgane im Kopf miteinander verbindet und für vier der fünf menschlichen Sinne verantwortlich ist. „Wenn die Nase frei ist, geht es dem Menschen gut.“

Das von der Apotheke Grabenstätt entwickelte Therapiekonzept führt laut Bischoff von der kurzfristigen Symptombehandlung zum Auffinden der Krankheitsursachen und deren dauerhaften Beseitigung. Das extramilde Nasenreflexöl sei von den Inhaltsstoffen her so zusammengestellt, dass es den Körper anregt, sich selbst zu heilen.

Die in Apotheker Bischoffs natürlichem Nasenreflexöl enthaltenen ätherischen Öle bewirken ein schnelles Abschwellen der Schleimhäute und das Ablaufen des Nasensekretes. Sie durchlüften die Höhlen des Nasenraumes und wirken desinfizierend.

Inhalt: 100 ml Nasenreflexöl extramild enthalten Ol. Citri 10,0 ml, Ol. Eucalypti 10,0 ml, Ol. Menthae pip. 7,5 ml und Ol. Jojobae 72,5 ml. Das Nasenreflexöl sollte nur bei akuten Entzündungen und Verschleimungen mehrmals täglich angewendet werden. Das Öl kann auch für Inhalationen verwendet werden. Gegenanzeigen und Nebenwirkungen seien nicht bekannt. Der Kontakt mit den Augen sollte vermieden werden, da es zu einer leichten Reizung der Augen führen kann.

Über die Apotheke Bischoff
Apotheker Jochen Bischoff (62) betreibt seit 1979 in Grabenstätt (Lkr. Traunstein) eine klassische Apotheke, in der Patienten jedes Rezept einlösen können. Nach dem Studium der Pharmazie in Kiel, London und München war er in verschiedenen Apotheken tätig, die sich auf Eigenproduktionen spezialisiert hatten. Inzwischen hat sich Jochen Bischoff ein umfangreiches Sortiment aus solider eigener Manufaktur mit teilweise sehr ungewöhnlichen, aber hocheffizienten Rezepturen aufgebaut. „Die Spezialitäten werden nach altbewährten Rezepturen alter Formularien und amtlicher Arzneibücher, aber nach pharmazeutisch modernen Standards in Handarbeit wieder hergestellt.“ Bei der manuellen Herstellung legt er größten Wert auf die Reinheit der Ausgangssubstanzen. „Ich weiß, wie die Ausgangsstoffe gewonnen, verarbeitet, gelagert und transportiert werden“, sagt der Fachapotheker für Ernährung und Offizinpharmazie. Dieser Begriff kommt von Offizin, dem Arbeits- und Verkaufsraum einer Apotheke. Im Onlineshop www.apothekerbischoff.de sind weitere Arznei- und Nahrungsergänzungsmittel, Kosmetik und Wohlfühlmittel erhältlich.
Bilder (Foto: Christoph Werr/Apotheke Grabenstätt):

Produktbild mit Wattestäbchen
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+++ Unbürokratische Liquiditätsbrücke zwischen den Jahren +++

K-D Handels- und Pfandhaus GmbH (Dietenhofen) vergibt auch zwischen Weihnachten und Dreikönig Pfandkredite / Schnelle Zwischenfinanzierung für alte Meister, Antiquitäten und Waffen als Pfand

DIETENHOFEN (21.12.11/jk) - Für viele Handwerker, Gewerbetreibende oder Selbstständige ist die Zeit zwischen Weihnachten und Heilig-Dreikönig nicht einfach. Der Umsatz bricht ein, die Zahlungen für Versicherungen, Strom und Steuer werden trotzdem fällig. Wer noch Wertgegenstände wie einen alten Meister, Antiquitäten oder Waffen besitzt, bekommt in einem Pfandhaus unbürokratisch ohne Bank und Schufa-Auskunft die gewünschte Zwischenfinanzierung. „Zum Jahreswechsel boomt das Pfandgeschäft“, sagt Geschäftsführer Thomas Dachsbacher vom K-D Handels- und Pfandhaus GmbH (www.pfandleihhaus-bayern.de) im mittelfränkischen Dietenhofen (Lkr. Ansbach).

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Kurz vor Weihnachten herrscht Hochbetrieb: Die Pfandleiher schieben Sonderschichten, um oft als letzte Anlaufstation eine unbürokratische Liquiditätsbrücke zu bauen. Vor den Festtagen ist es der dringende Bedarf nach Geld am höchsten, um sich noch etwas zu gönnen. Es gebe keine bürokratischen Hürden und Nachfragen wie die Schufa-Auskunft, eine Bilanz oder einen Einkommensteuernachweis. Nach den Festtagen setzt ein umgekehrter Strom ein: „Die Kunden bringen Schmückstücke vorbei, die sie beleihen oder verkaufen wollen“, erzählt Dachsbacher. Nach der Weihnachtsbescherung seien die Schmuck- und Edelstein-Schatullen voll. Wenn der Ring nicht gefallen will und der Beschenkte dringend Geld braucht, führt der Weg schon mal direkt ins Pfandhaus. Es falle nicht auf, wenn aus der Schatulle ein Schmuckstück fehlt, das vorübergehend beliehen werde, so der Pfandleiher. „Wenn ein Bild an der Wand fehlt, kommt der Kreditsuchende in Erklärungsnot“, weiß Dachsbacher.

Bis zu 50 Prozent des Marktwerts
Dafür bringen alte Meister oder wertvolle Antiquitäten bei größeren Finanzlücken eine höhere Liquidität. „Wer ein teures Gemälde nicht sofort verkaufen möchte, kann mit einem Pfandkredit einen kurzfristigen Finanzengpass überbrücken“, sagt Thomas Dachsbacher. Zeichnungen und Gemälde vom zeitgenössischen Maler bis zum international gehandelten Klassiker werden laut Dachsbacher als Pfand angenommen. Das Kunstwerk werde anhand von Gutachten und zuletzt erzielten Auktionswerten eingeschätzt. Üblicherweise kann das Pfand mit 20 bis 50 Prozent des Marktwertes beliehen werden, so Dachsbacher. „Gänzlich unbekannte Meisterwerke kann man schlecht beleihen.“

Direkt oder per Fernpfandleihe
Zwei Varianten der Pfandleihe stehen bei der K-D Handels- und Pfandhaus GmbH zur Auswahl: Entweder bringt der Pfandkreditkunde das Pfand direkt in Dietenhofen vorbei. „Wir prüfen und bewerten die Gemälde und Antiquitäten, dann erhält der Kreditnehmer sofort Bargeld und den Pfandschein. Der Kreditnehmer legt beim Abschluss des Pfandkreditvertrags lediglich den Personalausweis oder Reisepass vor. Die Auszahlung des Kredits erfolgt dann innerhalb von Minuten. Oder in der zweiten Variante lässt der Kreditkunde die Gemälde und Möbel bequem und sicher von seiner Wohnung oder dem Geschäft von einem der führenden Kunsttransporteure Deutschlands abholen. Die Gemälde werden bei K-D bewertet, der Kunde erhält schnellstmöglich Nachricht. „Der Kreditbetrag wird per Überweisung ausbezahlt und der Pfandschein zugesandt.“ Sollte der Kunde mit dem Angebot nicht zufrieden sein, erhält er die Bilder frei und versichert zurück.

Gebühren von vornherein vorgegeben
Die Gebühren sind nach der Pfandleihverordnung (§10) vom Gesetzgeber festgelegt. Für beliehene Bilder werden die Gebühren für den vollen Monat berechnet. Ein angebrochener Monat zählt immer als voller Monat. „Kreditsumme, Zinsen und Gebühren werden erst bei der Abholung der Pfandsache fällig“, sagt Dachsbacher. Es fallen 1 Prozent Kreditzinsen pro Monat an. Die Gebührenvergütung ist bis zu einem Kredit von 300 Euro vom Gesetzgeber vorgegeben. Bei einem Kreditbetrag über 300 Euro liegt die Vergütung bei 2,5 Prozent.

Auf ein mit 1.000 Euro bewertetes Bild erhält der Kreditnehmer 500 Euro ausbezahlt. Für eine Laufzeit von 90 Tagen entstehen 15 Euro Zinsen und 37,50 Euro Gebühren. Der Kreditnehmer zahlt nach drei Monaten 552,50 Euro und erhält im Gegenzug sein Bild wieder zurück. Es sei selbstverständlich möglich, den Kreditzeitraum nach Absprache zu verlängern. Der Pfandkreditnehmer muss sich keine Sorgen um sein Pfand machen. „Er hat jederzeit das Recht, es auszulösen“, erklärt Thomas Dachsbacher. Der Pfandschein diene als Nachweis des Eigentums.

Der Standard-Pfandkredit läuft Dachsbacher zufolge 90 Tage. Rund 60 bis 70 Prozent der Kunden würden verlängern, sie zahlen Zinsen und Gebühren nach. Nur zehn Prozent der Pfänder gehen nach der Erfahrung des mittelfränkischen Pfandleihers in die Versteigerung, wenn Kunden das Pfand nicht mehr auslösen können. Mehrmals im Jahr werden diese nicht ausgelösten Pfänder öffentlich versteigert.

Über die K-D Handels- und Pfandhaus GmbH
Die K-D Handels- und Pfandhaus GmbH wurde 2007 als bundesweit erstes Pfandleihhaus für Waffen gegründet. Inzwischen wurde das Spektrum um Kunst und Antiquitäten erweitert. Das fränkische „Fort Knox“ bietet zudem einen langfristigen Einlager-Service für Waffen, Kunst und Antiquitäten. Seit 1989 ist das Familienunternehmen, das von Edith Krafft-Dachsbacher gegründet wurde, im Handel mit neuen und gebrauchten Sport- und Jagdwaffen tätig. Geschäftsführer Thomas Dachsbacher (30) ist seit 2001 im Unternehmen. Prokurist Gerhard Dachsbacher (58) ist als Waffen- und Kunstexperte tätig. Sieben Mitarbeiter sind bei K-D beschäftigt. Das Unternehmen verfügt über die Waffenhandelsgenehmigung sowie die Pfandleihhausgenehmigung. Die K-D Handels- und Pfandhaus GmbH ist Mitglied im Zentralverband des Deutschen Pfandkreditgewerbes e. V. (ZDP) und Verband Deutscher Büchsenmacher und Waffenfachhändler (VDB). Mehr als eine Million Menschen nutzen in Deutschland den Pfandkredit, um Finanzengpässe zu überbrücken. Der Umsatz der Pfandkreditbetriebe erreichte nach Angaben des Zentralverbandes des Deutschen Pfandgewerbes (ZdP) im Jahr 2010 mit über 580 Millionen Euro ein neues Rekordhoch. Die ersten Leihhäuser wurden vor rund 360 Jahren in Hamburg und Regensburg eröffnet.
Bildtext: Der Pfandkredit als unbürokratische Liquiditätsbrücke zwischen den Jahren. Thomas Dachsbacher von der K-D Handels- und Pfandhaus GmbH schätzt den Wert eines eingelieferten Gemäldes.

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+++ ZDF berichtet über K-D-Versteigerung +++

Sendung der Drehscheibe Deutschland vom 12.12.11



DIETENHOFEN (12.12.11/jk) - ZDF-Drehscheibe Deutschland hat am 12. Dezember 2011 über die Pfandversteigerung am 24.11.11 berichtet.
Link:
ZDF Drehscheibe Deutschland vom 12.12.11

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+ + + Schachkalender „Schach-Träume 2012“ erschienen + + +

Satirische Zeichnungen von Johannes A. M. Dreylung

MÜNCHEN (12.12.11/jk) – Der künstlerische Schachkalender „Schach-Träume 2012“ mit satirischen Zeichnungen von Johannes A. M. Dreyling ist in der Waltraud Walddherr Edition (München) erschienen.

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Bei den festen Regeln des Schachspiels erweckt der Künstler Johannes A. M. Dreyling die Figuren mit dem ihm eigenen Humor zum Leben. Während den Spielern beim Königlichen Spiel die Köpfe rauchen, und sie mit den Figuren ihr Gefecht austragen, machen diese sich ihren eigenen Reim auf die Gesellschaft. Sie finden in ihrer Schwarz/Weiß-Polarität immer neue feine Zwischentöne. Mit Hintersinn versieht der Künstler wie kein anderer seine Strichzeichnungen.

Info: Schach-Träume 2012 - Kunstkalender, ISBN 978-3-939840-09-1, 13 Blatt – Spiralbindung, Euro 17,90.
Über den Verlag
Die Waltraud Waldherr Edition wurde 2005 in München gegründet. Kunstpostkarten und Kalender (Zeichnungen) gehören zum Schwerpunkt des Verlagsprogramms.

Waltraud Waldherr ist seit über zwei Jahrzehnten in den Bereichen Bildende Kunst, Galerie und Kulturmanagement tätig. Bestellungen über den stationären Buchhandel, www.amazon.de oder direkt beim Verlag:

Waltraud Waldherr Edition
Joseph-Seifried-Straße 18
80995 München
Tel: (089) 55 29 18 07
Mobil: (0170) 6 52 84 03
Fax: (089) 55 29 18 08
E-Mail: info@edition-ww.com


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+++ Tschechischer Doppelsieg an Rottaler Schachbrettern +++

IM Josef Pribyl vor Emil Macura und Dr. Wolfgang Weinwurm (AUT) / Turnierwoche mit 39 Denksportlern aus vier Nationen ging am Samstag zu Ende

Bad GRIESBACH (10.12.11/jk) – Er hat es wieder geschafft: Zum fünften Mal hat der Prager Schach-Professor Josef Pribyl das 14. Senioren-Schach-Open Bad Griesbach für sich entschieden. Der 64-jährige Internationale Meister holte ungeschlagen 5,5 Punkten aus sieben Partien. Auf Platz zwei folgte der 77-jährige Emil Macura aus Zlin (Tschechien) mit ebenfalls 5,5 Punkten. Mit einem halben Punkt Rückstand kam Dr. Wolfgang Weinwurm (Österreich) mit 5,0 Punkten auf Rang drei. 39 Denksportler im Alter über 50 Jahre aus vier Nationen waren im Aktiv & Vital Hotel Residenz im niederbayerischen Bad Griesbach vom 4. bis 10. Dezember 2011 am Schachbrett aktiv.

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Nur drei Unentschieden hat Josef Pribyl auf dem Weg zu seinem fünften Erfolg an Rottaler Schachbrettern abgegeben und das Turnier geführt. Die Überraschung des Opens war der tscheschische Meisterkandidat Emil Macura, der in der vorletzten Runde mit einem Sieg gegen Gunnar Johnsen seinen Anspruch auf einen Platz ganz vorne dokumentierte. Der Norweger aus dem 3.000 Kilometer entfernten Tromsö musste mit Platz vier Vorlieb nehmen. Sehr solide spielte Dr. Wolfgang Weinwurm, der nur vier Unentschieden abgab. Der Sieger aus dem Jahr 2006 blieb ungeschlagen bei seinem Weg auf Rang vier. Ein furioses Turnier spielte Ludwig Wawrinsky, der als bester deutscher Teilnehmer auf Platz fünf kam. Der Münchner machte über 70 DWZ-Punkte mit 5,0 Punkten (darunter ein Remis gegen den Sieger) wett. Vorjahressieger Werner Kugelmann kam nach einer Niederlage gegen den späteren Sieger Pribyl in der fünften Runde nicht mehr ins Spiel und landete auf Platz 11. Der Damenpreis ging an Brigitte Jurgan aus Bad Reichenhall.

Zur „Stunde der Wahrheit“ nach dem Ende der letzten Partie begrüßte Hotelier Otto Wunsch das Feld der Brettstrategen. Alle Spieler hätten in einem spannenden Turnier an Erfahrung an den 64 schwarz-weißen Feldern gewonnen. Der Hotelier will in der Kurstadt die Freunde des „Königlichen Spiels“ sammeln und einen Schachclub gründen. Dass die Denksportler in der Kurstadt willkommen sind, unterstrich Schirmherr Bürgermeister Jürgen Fundke. Er hoffte, dass das Turnier auch im nächsten Jahr wieder treue Anhänger findet.

Als Turnierleiter hatte Werner Schubert, Bezirksspielleiter des niederbayerischen Schachverbandes, das Schach-Open ohne Probleme und Streitfälle über die Bühne gebracht. Er überwachte die 133 Partien und loste nach dem Ende der Partien die Paarungen der neuen Runde am Computer aus. Über eine gelungene und reibungslose Turnierwoche freute sich Organisator Josef König (Pfarrkirchen). Über 90 Prozent der Denksportler seien schon einmal dabei gewesen. Fast 95 Prozent der Spieler kommen wieder. Dies sei ein erfreuliches Ergebnis, dass das Turnier bei der Schachfamilie ankomme, so der Organisator. Er dankte Schirmherr Bürgermeister Jürgen Fundke und Sponsoren für ihre Unterstützung: Allianz Generalvertretung Randolf Gänger (Erding), Wohlfühl-Therme Bad Griesbach, Wunsch-Hotels, die Volksbank Vilshofen, die Rottaler Raiffeisenbank und Arco Bräu.

Endstand beim 14. Senioren-Schach-Open Bad Griesbach im Rottal:
1. IM Josef Pribyl (Holdia DP Praha/CZ) 5,5 Punkte/7 Partien/30,5 Buchholz-Punkte; 2. Emil Macura (SK Zlin) 5,5/25,5; 3. Dr. Wolfgang Weinwurm (Spg. Ternitz-Gloggnitz/AUT) 5,0/32,5; 4. Gunnar Johnsen (Tromsö/NOR) 5,0/32,0; 5. Ludwig Wawrinsky (SK Neuperlach) 5,0/30,0; 6. Günter Leuschner (SK Nürnberg 1911) 4,5/29,5; 7. Georg Aigner (TSV Dietfurt) 4,5/28,0; 8. Heinrich Boldt (TSV Kareth-Lappersdorf) 4,5/26; 9. Herbert Kiefer (SC Ansbach) 4,5/23,5; 10. Anton Königl (FC Ergolding) 4,5/23,0; 11. Werner Kugelmann (TSV Wertingen) 4,0/29,5; 12. Ortwin Bock (SK Landshut) 4,0/26,5; 13. Siegfried Klimpel (TSV Kareth-Lappersdorf) 4,0/26,5; 14. Heinz Alefs (SC Eichenau) 4,0/25,0; 15. Rudolf Lamprecht (SV Höhenkirchen) 4,0/24,0; 16. Karl Ruf (SK Neuperlach) 4,0/23,5; 17. Peter-Axel Krase (TSV Kareth-Lappersdorf) 3,5/26,5; 18. Reinhard Klein (RTA München) 3,5/26,0; 19. Herbert Schuster (SK Landshut) 3,5/26,0; 20. Rudolf Kammel (Bavaria Regensburg) 3,5/25,5; 21. Ulrich Huhn (Siemensstadt Berlin) 3,5/25,0; 22. Tomas Strakos (Praga Praha/CZ) 3,5/24,5; 23. Peter Sierian (TSV Aidenbach) 3,5/24,0; 24. Borys Bilyavskyy (FC Ergolding) 3,5/23,0; 25. Gottfried Eglseder (SC Unterpfaffenhofen) 3,5/23,0; 26. Frank Zeiger (FSV Spremberg) 3,5/21,5; 27. Johann Slacik (Westbahn Linz / AUT) 3,0/24,0; 28. Gerhard Dallmeier (Roland Weißenfels) 3,0/23,5; 29. Heinz Ulmer (SC Adlkofen) 3,0/21; 30. Reinhold Fritz (TSV Kößlarn) 3,0/20,5; 31. Alfred Rösch (Schwabing München) 2,5/26,5; 32. Dr. Hans Mahrla (SC Eichenau) 2,5/25,0; 33. Dr. Hermann Post (SC Rottal) 2,5/24,0; 34. Norbert Simmon (Schwabing München) 2,5/22,5; 35. Dietrich Laber (Botvinnik Steinsfurt) 2,5/20,5; 36. Walter Erhard sen. (Bavaria Regensburg) 2,5/18,0; 37. Brigitte Jurgan (Bad Reichenhall) 2,0/20,0 38. Günter Zorn (FC Ergolding) 2,0/17,0; 39. Denis Mlinar (SC Salburg-Süd/AUT) 1,5/17,5. Sonderpreise: Damenpreis: Brigitte Jurgan; Bester über 60 Jahren: Gunnar Johnsen, bester über 70 Jahren: Ludwig Wawrinsky, Rating-Preise: Bester unter 1800 DWZ: Günter Leuschner, bester unter 1700: Anton Königl, bester unter 1600: Karl Ruf, bester unter 1500: Frank Zeiger (Spremberg).


Bildtext: Nach der letzten Partie: Hotelier Otto Wunsch, Dritter Dr. Wolfgang Weinwurm (Österreich), Sieger Josef Pribyl, Emil Macura (beide Tschechien), Schirmherr Bürgermeister Jürgen Fundke und Turnierleiter Werner Schubert. (Foto: König)

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+++ Dschungel bei GWG lichten: „Sofort-Abschreibung auf 1.000 Euro erhöhen“ +++

VLM-Landesvorsitzende Jutta Herzner-Tomei (Ingolstadt): Abschreibungssystem vereinfachen / Liquiditätsvorteil und günstiger Zinseffekt / Normale Abschreibung erst ab 1.000 Euro

INGOLSTADT/MÜNCHEN (08.12.11/jk) – Geringwertige Wirtschaftsgüter (GWG), die sich Unternehmer und Selbständige wie Handwerker, kleine Gewerbetreibende und Freiberufler anschaffen, sollen nach dem Willen des Liberalen Mittelstands einfacher abgesetzt werden können. „Der Grenzwert muss von 410 Euro auf 1.000 Euro erhöht werden“, forderte Jutta Herzner-Tomei, Landesvorsitzende der Vereinigung für Liberale Mittelstandspolitik in Bayern e.V. (VLM), am Donnerstag in Ingolstadt.

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Mit den höheren Grenzwerten für Selbstständige und Unternehmer werden nach Ansicht von Herzner-Tomei die Abschreibungsregeln generell übersichtlicher: „Der Dschungel wird gelichtet“, sagte die VLM-Landesvorsitzende. Dadurch entstehe weniger bürokratischer Aufwand für den Mittelstand. Die bisherigen Abgrenzungswerte würden überflüssig.

Zu den geringwertigen Wirtschaftsgütern (GWG) zählen alle abnutzbaren, beweglichen Güter, die schneller an Wert verlieren, als die übliche Abschreibung dauern würde. Ein Computer werde heute nicht mehr die normale zehnjährige Abschreibungsdauer genutzt. Die Anschaffungen müssen selbstständig nutzbar sein und dürfen bisher nicht mehr als 410 Euro zuzüglich Mehrwertsteuer kosten. Dieser Gegenstand kann im Jahr der Anschaffung voll abgeschrieben werden. Bei einem Verzicht auf die Vollabschreibung muss der Gegenstand über die betriebsgewöhnliche Nutzungsdauer abgeschrieben werden.

In einer zweiten Variante können die Anschaffungskosten eines Wirtschaftsgutes von 150,01 Euro bis 1.000 Euro über einen Sammelposten des entsprechenden Jahres aufgenommen und gleichmäßig über fünf Jahre abgeschrieben werden. „Mit erhöhten Grenzwerten wird das ganze Abschreibungssystem vereinfacht“, erläutert Herzner-Tomei die Vorzüge einer Anpassung der Sätze.

Liquiditätsvorteil und günstiger Zinseffekt
Diese neuen Steuerregeln sind nach Ansicht der Mittelstandssprecherin in einer sich abschwächenden Konjunktur sinnvoll. Bei gleich bleibender Gewinnsituation biete die Sofortabschreibung für die Unternehmen und Selbstständigen mehr Vorteile. Durch die Abschreibung entstünden mehr Liquidität und günstige Zinseffekte. Besonders spürbar ist dies laut Steuerexperten bei Büro- oder anderen Einrichtungsgegenständen, die standardmäßig erst nach 13 Jahren komplett abgeschrieben sind. Die klassische Abschreibung über die betriebsgewöhnliche Nutzungsdauer soll erst bei Anschaffungskosten ab 1000 Euro aufwärts gelten, so Herzner-Tomei.

Über den VLM
Der Liberale Mittelstand ist ein Zusammenschluss von mittelständischen Unternehmern, Handwerkern, Freiberuflern sowie Angestellten aus diesen Bereichen, die sich dem liberalen Gedankengut verpflichtet fühlen und dem Mittelstand eine politische Stimme geben wollen.

Die Vereinigung für Liberale Mittelstandspolitik in Bayern e.V. (VLM) wurde 1981 gegründet. Die VLM ist Motor für eine Politik, die Freiheit, unternehmerische Eigeninitiative und Wohlstand für alle zum Ziel hat. Als unabhängige Wirtschafts- und Mittelstandsorganisation steht die liberale Mittelstandsvereinigung der FDP nahe, vertritt aber ihre eigenen Positionen zu aktuellen gesellschaftlichen und politischen Themen.

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+++ Kirchanschöring setzt beim Ehrenamt aufs Internet +++

Deutschlandweit erste Gemeinde beteiligt sich bei www.doogood.org, dem bundesweiten Netzwerk für soziale Verantwortung/ Bürgermeister Hans-Jörg Birner: Wichtiges Werkzeug, ehrenamtliche Helfer und Aufgaben zusammenzubringen

KIRCHANSCHÖRING (02.12.11) - Gegenseitige Hilfe der Menschen und bürgerschaftliches Engagement zählt hier noch viel: Beim Vermitteln von sozialen Aufgaben und ehrenamtlichen Mitarbeitern setzt der 3.200-Seelen-Ort Kirchanschöring (Lkr. Traunstein) als erste Gemeinde Deutschlands auf www.doogood.org. „Wir müssen beim Ehrenamt die Zeichen der Zeit erkennen“, sagte der 44-jährige Bürgermeister Hans-Jörg Birner (CSU) anlässlich des Beitritts zum neuen bundesweiten Internet-Netzwerk für soziale Verantwortung.

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Im oberbayerischen Rupertiwinkel zwischen Waginger See und österreichischer Grenze ist die Welt noch in Ordnung: Etwas mehr als ein Drittel der Kirchanschöringer Bevölkerung ist laut Bürgermeister Birner ehrenamtlich tätig. Birner: „Allein 60 Vereine sind aktiv im Dorfleben. Die Vereinsstrukturen sind noch in Ordnung, aber der Nachwuchs bricht uns weg.“ Zudem steigen laut dem Gemeindeoberhaupt die beruflichen Herausforderungen für die Dorfbewohner. Die höhere Berufstätigkeit von Frauen ist auch ausschlaggebend für knappe Zeitbudgets: „Nur wenige haben noch Zeit für ehrenamtliche Aufgaben, deshalb setzen wir jetzt auf die Auswahlfunktion der Ehrenamts-Plattform DOOGOOD“, sagt der Rathaus-Chef.

Internet statt Karteikarten
Um Helfer für diese Aufgaben zu koordinieren, hat die Gemeinde vor einiger Zeit ein „Sozialbüro“ als Knotenpunkt des sozialen Engagements – quasi auf analoger Ebene - eingerichtet. Die Vermittlung auf Basis von Karteikarten ist mühsam, die zunehmenden Daten mit Angebot und Nachfragen manuell kaum zu handeln. Mit Hilfe der neuen Internet-Plattform soll das treffsichere Finden von ehrenamtlichen Helfern leichter gehen.

Großes Angebot an ehrenamtlichen Aufgaben

Hilfe zur Selbsthilfe hat Tradition in Kirchanschöring. Seit 1991 gibt es einen Sozialfonds, aus dem unbürokratisch geholfen wird. „Wir wollen nicht nur auf den Staat vertrauen“, sagt Michaela Stockhammer, im Rathaus für Sozialwesen zuständig. Rund 15.000 Euro sind immer im Topf. 80 bis 100 Dorfbewohner kommen so jedes Jahr durch schlimme Krisen. Nachbarschaftshilfe wird groß geschrieben. Bei einem Ort mit 45 Weilern ist dies unbedingt notwendig. Die Palette an zu vergebenden ehrenamtlichen Tätigkeiten der Gemeinde, aus den Vereinen und kirchlichen Institutionen ist ebenfalls groß: Vorlesen, Begleiten, Spazieren gehen, Gartenhilfe, aber auch die Unterstützung von Familienangehörigen, die einen pflegebedürftigen Menschen betreuen. „Mit DOOGOOD wollen wir auch den Bedarf in der Bevölkerung abfragen“, sagt Michaela Stockhammer.

Ansprache einer neuer Generation von Helfern
Bürgermeister Hans-Jörg Birner war sofort von der neuen Internet-Plattform www.doogood.org begeistert, die ihm ein Mitarbeiter vorstellte. „Es schlummern noch viele freiwillige Helfer in unserer Gemeinde, von denen wir noch gar nichts wissen“, ist sich Birner sicher. Dieses Potential will er mit Hilfe des Internets wecken. Doogood ist für ihn eine gute Lösung, „weil Generationen über das Internet angesprochen werden, die bisher nicht erreicht worden sind.“ Diese Lücke schließe DOOGOOD“, so Birner.

Ehrenamtliche Leistung lohnt sich
In dem Netzwerk für soziale Verantwortung, das am 1. Dezember 2011 offiziell in Berlin vorgestellt wird, melden sich sowohl hilfswillige Ehrenamtliche als auch hilfesuchende Sozialinstitutionen oder Vereine kostenlos an und werden dann zusammen gebracht. „Wer sich gegen eine geringe Gebühr als Premiumnutzer registriert, nimmt zusätzlich an einem attraktiven Geschenk- bzw. Förderungssystem teil“, erläutert Jeanine von Stehlik, Gründerin der bundesweiten Plattform im oberbayerischen Oberhaching. Für jede ehrenamtlich geleistete Stunde wird jeweils ein DOOGOOD-Punkt gut geschrieben, den man dann in unterschiedlichste Prämien eintauschen kann. „Damit wird ehrenamtliche Leistung auch belohnt“, freut sich Bürgermeister Hans-Jörg Birner.

„Kleines Dankeschön“ für ehrenamtliche Arbeit
Anerkennung gab es für verdiente Gemeindemitglieder bisher nur über einen Titel. Die Vereine im Ort stimmten darüber ab. Ehrenamtler des Jahres 2011 sind Georg Roitner jun., der ein großes Musikfest organisiert und eine Typisierungsaktion ins Leben gerufen hat, und Elfriede Allerberger, die als gemeindliche Seniorenbeauftragte rund 800 Stunden im Jahr geleistet hat. In Zukunft soll es nicht nur beim Titel bleiben. DOOGOOD ist laut Bürgermeister Birner ein sehr gutes Werkzeug, über das Prämiensystem „ein kleines Dankeschön“ zu sagen.

Vier Millionen Arbeitsstunden täglich fehlen
„Wir wollen im sozialen Bereich den Bedarf an ehrenamtlicher Mitarbeit decken“, hofft DOOGOOD-Gründerin von Stehlik. In Deutschland besteht allein im sozialen Sektor ein Manko an Arbeitsstunden freiwilliger Helfer von vier Millionen Stunden pro Tag. Das willen man mit DOOGOOD ändern.“ Zusätzlich soll die Mitarbeit der jetzt schon bundesweit rund 30 Millionen ehrenamtlich Tätigen besser anerkannt werden“, sagt die 35-jährige Juristin, die selbst über ein Ehrenamt zur Portalgründung kam.

Für Bürgermeister Birner steht fest: „Jeder einzelne Kirchanschöringer kann jetzt mit seinen individuellen Fähigkeiten in seiner unmittelbaren Umgebung helfen.“ Das gehört für ihn zur Lebensqualität in einer lebendigen Gemeinde. Die Jugend wachse in das Ehrenamt geradezu hinein. „Mit DOOGOOD haben wir das Koordinationsinstrument gefunden. Jeder weiß in Zukunft, wo er helfen kann und wo Hilfe dringend gebraucht wird.“ Mit der Vorreiterrolle im sozialen Engagement wird auch das Credo des Bürgermeisters mit Leben erfüllt, das er sich für seine Gemeinde wünscht: „Do lost se guat leben.“

Über DOOGOOD
Hinter dem Netzwerk DOOGOOD steht die DOOGOOD-Stiftung für soziale Verantwortung mit Sitz in Oberhaching bei München. Sie sichert als beherrschende Gesellschafterin der DOOGOOD Dienstleistungs- GmbH die auf den bürgerschaftlichen “Dritten Sektor“ ausgerichtete Unternehmensstrategie dieser als wirtschaftlicher Geschäftsbetrieb tätigen GmbH. Die Erlöse dieser GmbH gehen entsprechend dem Mehrheitsanteil von 70 Prozent an die DOOGOOD-Stiftung. Das Stiftungsvermögen beträgt 300.000 Euro. Seit 2009 laufen die Vorbereitungen zum Start der Internet-Plattform.

Prominent besetzter Stiftungsrat
Mitglieder im Stiftungsrat sind Susanne Auwärter-Brodbeck (Stuttgart), Achim Beck (London), Oliver Hagedorn (Berlin), Dr. Holger Karsten (Königstein), Prof. Dr. Rüdiger von Rosen (Frankfurt), Dipl.-Kfm. Johannes Wedding (Frankfurt), Nikolaus Turner (Leiter des Arbeitskreises Bürgerstiftungen im Bundesverband Deutscher Stiftungen) und Andreas Westerfellhaus (Präsident des Deutschen Pflegerates). Dem Stiftungskuratorium gehört Elisabeth Hahnke (Mitgründerin der Initiative Rock Your Life) an. Stiftungsrat und Kuratorium entscheiden über die unbürokratische Verwendung der eingehenden Mittel für soziale Zwecke. Sozialinstitutionen, denen dringend erforderliche finanzielle Mittel fehlen, werden von DOOGOOD unterstützt.

Der Stiftungszweck ist auf folgende gemeinnützige und mildtätige Zwecke ausgerichtet: das öffentliche Gesundheitswesen, Kinder-, Jugend- und Altenhilfe und das bürgerschaftliche Engagement zugunsten gemeinnütziger, mildtätiger und kirchlicher Zwecke in Deutschland und darüber hinaus in Europa nachhaltig zu fördern.


Weitere Infos zu Doogood - Netzwerk für soziale Verantwortung



Internationaler Tag des Ehrenamtes am 5.12.2011

+++ Klinik Prof. Schedel setzt beim Ehrenamt aufs Internet +++

Rehabilitationsklinik beteiligt sich als niederbayernweit erste Einrichtung am bundesweiten Netzwerk www.doogood.org / Prof. Dr. Hannes Schedel: Wichtiges Werkzeug, ehrenamtliche Helfer für zusätzliche Betreuung der Patienten zu finden / Menschen gesucht, die kommunikativ sind / Dankeschön über Prämiensystem

Thyrnau-Kellberg/Oberhaching (02.12.11) – Krebspatienten brauchen in ihrer psychischen Not eine größere Ansprache, um die Zeit in der Rehabilitation zu überstehen. Bei der Suche nach ehrenamtlich tätigen Menschen setzt die Rehabilitationsklinik Prof. Schedel in Thyrnau-Kellberg (Lkr. Passau) niederbayernweit als erste soziale Einrichtung auf das bundesweite Online-Netzwerk www.doogood.org. „Wir suchen Menschen, die kommunikativ sind und Patienten ihre Zeit schenken - zum Spazierengehen, um Vorträge zu besuchen oder Gedächtnisspiele mit ihnen machen“, erklärt Prof. Dr. Hannes Schedel, Leiter der onkologischen Rehabilitationsklinik Prof. Schedel (www.klinik-prof-schedel.de), im bayerischen Thyrnau-Kellberg bei Passau. Die angesehene 205-Betten-Klinik zählt mit jährlich rund 3.000 Patienten zu den größten Rehabilitationseinrichtungen für Krebspatienten im ostbayerischen Raum.

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Die ehrenamtlichen Betreuer sollen die hauptamtlichen Mitarbeiter nicht ersetzen, sondern ergänzen. Ehrenamtliche sollen am Wochenende oder am Abend mit den Patienten reden, spielen oder spazierengehen. Gesucht seien kommunikative Menschen, die mit einzelnen Patienten sprechen oder mit einer Gruppe Gedächtnistraining machen.

„Nur wenige Menschen haben noch Zeit für ehrenamtliche Aufgaben, ihre Einsatzzeit wird immer kürzer. Deshalb setzen wir jetzt auf die Auswahlfunktion der Ehrenamts-Plattform DOOGOOD“, sagt der Klinikchef. „Es schlummern noch viele freiwillige Helfer in unserer Umgebung, von denen wir noch gar nichts wissen“, so Prof. Dr. Schedel. Dieses Potential will er mit Hilfe der neuen Internet-Plattform wecken. DOOGOOD sei eine gute Lösung, „weil Generationen über das Internet angesprochen werden, die bisher nicht erreicht worden sind“. Diese Lücke schließt DOOGOOD, so der Klinikchef.

Ehrenamtliche Leistung lohnt sich In dem Netzwerk für soziale Verantwortung, das am 1. Dezember 2011 offiziell in Berlin vorgestellt wurde, melden sich sowohl hilfswillige Ehrenamtliche als auch Hilfe suchende Sozialinstitutionen oder Vereine kostenlos an und werden dann ähnlich einer Partnerbörse zusammengebracht. Ausgewählt werden können die genauen Tage und Zeiten, an denen freiwillige Engagements benötigt werden. „Wer sich gegen eine geringe Gebühr als Premiumnutzer registriert, nimmt zusätzlich an einem attraktiven Geschenk- bzw. Förderungssystem teil“, erläutert Jeanine von Stehlik, Gründerin der bundesweiten Plattform im oberbayerischen Oberhaching. Für jede ehrenamtlich geleistete Stunde wird jeweils ein DOOGOOD-Punkt gut geschrieben, den man dann in unterschiedlichste Prämien eintauschen kann. „Damit wird ehrenamtliche Leistung auch belohnt“, freut sich Klinikchef Prof. Dr. Hannes Schedel.

„Kleines Dankeschön“ für ehrenamtliche Arbeit
Wer sich in seiner Freizeit unentgeltlich für andere engagiert, tut etwas für die Gesellschaft und beweist aktive Solidarität. Ehrenamtliches Engagement ist ein unverzichtbares Element einer Gesellschaft. Eine Anerkennung gab es für verdiente ehrenamtliche Patientenbetreuer bisher nicht. DOOGOOD ist ein sehr gutes Werkzeug, über das Prämiensystem „ein zusätzliches Dankeschön“ zu sagen, so Prof. Schedel.

Vier Millionen Arbeitsstunden täglich fehlen bundesweit
„Wir wollen im sozialen Bereich den Bedarf an ehrenamtlicher Mitarbeit decken“, hofft DOOGOOD-Gründerin von Stehlik. In Deutschland fehlen laut eigenen Berechnungen allein im sozialen Sektor freiwillige Helfer für vier Millionen Arbeitsstunden pro Tag. Das will man mit DOOGOOD ändern. „Zusätzlich soll die Mitarbeit der jetzt schon bundesweit rund 30 Millionen ehrenamtlich Tätigen besser anerkannt werden“, sagt die 35-jährige Juristin, die selbst über ein Ehrenamt zur Portalgründung kam.

So funktioniert DOOGOOD
Ähnlich einer klassischen Partnerbörse füllt die Klinik ein Suchprofil aus. Dort legt sie fest, welche Art von Helfern sie zu einem bestimmten Zeitpunkt in ihrer Institution benötigt. Auf der anderen Seite erstellen die Ehrenamtsuchenden ein Angebotsprofil, in welchem Bereich, wann und wie lange sie tätig sein möchten. Das DOOGOOD-Matching gleicht darauf Angebote und Nachfragen ab und schlägt freiwilligen Helfern Sozialinstitutionen vor, die ihren Wünschen am besten entsprechen. „Schnell, effizient und mit nur wenigen Klicks werden freiwillige Helfer angeboten“, erläutert Jeanine von Stehlik. DOOGOOD ist in seiner Basisnutzung für alle Teilnehmer kostenfrei. „Wir wollen so viel freiwilliges Engagement wie möglich in die Gesellschaft bringen“, erklärt die Portal-Gründerin.

Über die Klinik Prof. Schedel GmbH
Die Klinik Prof. Schedel GmbH in Thyrnau-Kellberg (Landkreis Passau) ist seit 50 Jahren im Rehabereich tätig. Mit zwölf Ärzten und 125 Mitarbeitern ist das 205-Zimmer-Haus eine der größten Einrichtungen für die Versorgung onkologischer Patienten im südostbayerischen Raum. Die auf einem 30 Hektar großen Areal mit Parkumfeld befindliche Klinik hat die Akzeptanz nahezu aller großen Akutkrankenhäuser und der Universitätskliniken in Bayern für Anschlussbehandlungen. Mit größtmöglicher Transparenz und hoher Qualität werden die Patienten individuell, aber auch leitliniengemäß behandelt.

Über DOOGOOD
Hinter dem Netzwerk DOOGOOD steht die DOOGOOD-Stiftung für soziale Verantwortung mit Sitz in Oberhaching bei München. Sie sichert als beherrschende Gesellschafterin der DOOGOOD Dienstleistungs- GmbH die auf den bürgerschaftlichen “Dritten Sektor“ ausgerichtete Unternehmensstrategie dieser als wirtschaftlicher Geschäftsbetrieb tätigen GmbH. Die Erlöse dieser GmbH gehen entsprechend dem Mehrheitsanteil von 70 Prozent an die DOOGOOD-Stiftung. Das Stiftungsvermögen beträgt 300.000 Euro. Seit 2009 laufen die Vorbereitungen zum Start der Internet-Plattform.

Prominent besetzter Stiftungsrat
Mitglieder im Stiftungsrat sind Susanne Auwärter-Brodbeck (Stuttgart), Achim Beck (London), Oliver Hagedorn (Berlin), Dr. Holger Karsten (Königstein), Prof. Dr. Rüdiger von Rosen (Frankfurt), Dipl.-Kfm. Johannes Wedding (Frankfurt), Nikolaus Turner (Leiter des Arbeitskreises Bürgerstiftungen im Bundesverband Deutscher Stiftungen) und Andreas Westerfellhaus (Präsident des Deutschen Pflegerates). Dem Stiftungskuratorium gehört Elisabeth Hahnke (Mitgründerin der Initiative Rock Your Life) an. Stiftungsrat und Kuratorium entscheiden über die unbürokratische Verwendung der eingehenden Mittel für soziale Zwecke. Sozialinstitutionen, denen dringend erforderliche finanzielle Mittel fehlen, werden von DOOGOOD unterstützt.

Der Stiftungszweck ist auf folgende gemeinnützige und mildtätige Zwecke ausgerichtet: das öffentliche Gesundheitswesen, Kinder-, Jugend- und Altenhilfe und das bürgerschaftliche Engagement zugunsten gemeinnütziger, mildtätiger und kirchlicher Zwecke in Deutschland und darüber hinaus in Europa nachhaltig zu fördern.

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+++Schachclub Rottal chancenlos gegen FC Bayern München II +++



2,5:5,5 in der Oberliga / Zweite verliert gegen Gräfelfing / „Dritte“ ist Tabellenführer in der Bezirksliga West

PFARRKIRCHEN/EGGENFELDEN (02.12.2011/jk) - Chancenlos sind die Denksportler des Schachclub Pfarrkirchen in der Oberliga mit 2,5:5,5 vom Gastspiel beim FC Bayern München II zurückgekehrt. Die zweite Garnitur verlor in der Regionalliga Süd-Ost mit 2,5:5,5 gegen Gräfeling. In der Bezirksliga West setzte sich die dritte Mannschaft des Schachclub Rottal mit einem 5:3 über Simbach am Inn an die Tabellenspitze.

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Noch relativ glimpflich ging das Oberliga-Duell mit 2,5:5,5 verloren, obwohl die nominelle Überlegenheit noch erdrückender war. Bayern trat mit einem ELO-Schnitt von 2334 an die Bretter, während sich der Schnitt der Rottaler bei 2139 bewegt. Zumindest waren die 2,5 Brettpunkte wichtig für den Abstiegskampf.

Ingo Walch (Brett 5) hatte es mit dem Internationalen Meister Klaus Wockenfuß zu, der aber in ausgeglichener Stellung mit einem frühen Remis einverstanden war (0,5:0,5). Am 4. Brett gab Hans Wagner in der Eröffnung das Läuferpaar und konnte dafür aktiv mit der Dame in die gegnerische Stellung eindringen. Mit den schwarzen Steinen spielend nahm der das Remisgebot seines Gegenübers an (1,0:1,0).

An Brett 2 wurde Josef Ager trotz zäher Verteidigung von seinem Gegner mit den weißen Steinen überspielt (1,0:2,0). Klaus Schwarzmeier (Brett 6) konnte sich lange Zeit mit zwei Springern gegen das Läuferpaar gut halten. Im Endspiel gelang es seinem erfahrenen Gegner, jedoch ein Schlupfloch zu finden und die Partie zu gewinnen (1,0:3,0).

Martin Riediger (Brett 1) setzte in einer unklaren Mittelspielposition ungenau fort, worauf er dem Gegner das Läuferpaar überlassen musste. Damit jeglichen Gegenspiels beraubt ließ sich die Niederlage nur noch hinauszögern (1,0:4,0).

Nicht mehr viel dürfte der Oberliga-Neuling Wolfgang Kücher (Brett 8) auf seine Stellung mit Minusbauern gegeben haben. Im Endspiel gelang es ihm jedoch mit einem Kniff noch das rettende Ufer zu erreichen (1,5:4,5). Auch Gerhard Spiesberger (Brett 7) hatte mit derselben Ausgangslage zu kämpfen, aber durch zähe Verteidigung holte er noch den halben Punkt (2,0:5,0).
Mannschaftsführer Patrick Bensch (Brett 3) übte lange Zeit Druck aus und verfügte über kleine Vorteile, die sich jedoch nicht verwerten ließen (2,5:5,5).

Abstiegskampf am Sonntag, 11. Dezember
Mit 1-5 Mannschaftspunkten bleibt der SC Rottal derzeit auf dem 9. und vorletzten Platz in der Oberliga. Am 11. Dezember treffen dann im CLG-Gebäude mit Rottal und dem Tabellenletzten SV Würzburg die beiden "Kellerkinder" aufeinander. Im Fußball bezeichnet man so ein Match gerne als 6-Punkte-Spiel. Um reale Chancen auf den Klassenerhalt zu wahren, muss ein Sieg her. Im Falle einer Niederlage stünden die Chancen sehr schlecht, da die Gegner in den folgenden Runden nicht einfacher werden.
Regionalliga Süd-Ost
Nach der 2,5:5,5-Auswärtsniederlage gegen Gräfelfing liegt der SC Rottal II .mit 1:5-Mannschaftspunkten und 75, Brettpunkten auf dem 10. und letzten Platz. SK Gräfelfing – SC Rottal 5,5:2,5: Wolfgang Riedel – Dr. Rainer Hartl ½ - ½, Oliver Gesing – Andreas Siemens ½ - ½, Jürgen Hofmann – Klaus Wiedmann ½ - ½, Helge Uhlmann- Dr. Hans Eichinger 1 – 0, Alexander Würdinger – Andreas Nöhbauer ½ - ½, Joachim Olbrich – Edgar Brückl 1:0 kl., Desiderius Meier – Alois Höchtl ½ - ½ , Thomas Sörgel – Gerhard Angermeier1 – 0.

Bezirksliga West:
In der Bezirksliga West setzte sich die dritte Mannschaft des Schachclub Rottal mit einem 5:3 über Simbach am Inn an die Tabellenspitze. SC Rottal III - SC Simbach 5 – 3: Corneliu Grigore-Nikolitsch – Johann Maierhofer0 – 1, Josef Staller- Ernst Putz 1 – 0, Wolfgang Wächter – Georg Putz 0 – 1, Andreas Klinge - Hermann Wimmer 1 – 0, Robert Bachheibl 0 – 1, Dr. Hermann Post – Andreas Putz 1 – 0, Helmut Maier – Albert Huber 1 – 0, Harald Seelentag -Christian Putz 1 - 0.


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+++ DOOGOOD vermittelt und belohnt ehrenamtliche Helfer +++

Netzwerk für soziale Verantwortung startet bundesweite Ehrenamtsbörse / Basisnutzung kostenfrei / Prämien-Anerkennung für geleistete Tätigkeiten BERLIN/OBERHACHING (01.12.11) - Tue Gutes und werde dafür belohnt: www.doogood.org – das neue bundesweite Netzwerk für soziale Verantwortung – ist am 1. Dezember 2011 offiziell online gegangen. „Wir schaffen per Mausklick Transparenz am Markt für ehrenamtliche Tätigkeiten und honorieren dieses Engagement mit Sachprämien“, sagte Jeanine von Stehlik, Gründerin und Vorsitzende der DOOGOOD-Stiftung (Oberhaching bei München), bei der Vorstellung des Internetportals im Tagungszentrum im Haus der Bundespressekonferenz (BPK) am Donnerstag in Berlin.

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Das neu gegründete Netzwerk für soziale Verantwortung hat zum Ziel, Notstände im sozialen Bereich durch ehrenamtlich Tätige abzubauen. Bundesweit sind rund 60.000 Sozialinstitutionen, Vereine oder Gemeinden nach Angaben von Jeanine von Stehlik auf www.doogood.org bereits erfasst. DOOGOOD möchte Engpässe und Probleme in sozialen Einrichtungen durch freiwillig Engagierte und mit einem interessanten Belohnungssystem (800 verschiedene Prämien) beheben. „Wir vermitteln freiwillige Helfer effizient, bedarfsgerecht und individuell“, erklärte die 35-jährige Initiatorin.

In Deutschland besteht einer Analyse zufolge alleine im sozialen Bereich jeden Tag ein zusätzlicher Bedarf an freiwilliger Hilfe von rund vier Millionen Stunden. Durch den Wegfall der Zivildienstleistenden steigt diese Zahl dramatisch an. Zusätzlich soll die Mitarbeit der jetzt schon bundesweit rund 30 Millionen ehrenamtlich Tätigen besser anerkannt werden, so die 35-jährige Juristin, die selbst über ein Ehrenamt zur Portalgründung kam.

Dem einschneidenden Personalmangel in sozialen Institutionen stehe auf der anderen Seite eine Vielzahl von Menschen mit viel Freizeit gegenüber. Von Stehlik: „Jeder Einzelne kann mit seinen individuellen Fähigkeiten in seiner unmittelbaren Umgebung helfen. Was fehlte, war bisher eine einfache Koordination. Mit DOOGOOD weiß nun in Zukunft jeder, wo er helfen kann und wo Hilfe dringend gebraucht wird.“ Freiwillige Helfer werden aktiv informiert, wenn in ihrer Nähe Hilfe benötigt wird.

So funktioniert DOOGOOD
Ähnlich einer klassischen Partnerbörse füllen Sozialinstitutionen, gemeinnützige Vereine oder Gemeinden ein Suchprofil aus. Dort legen sie fest, welche Art von Helfern sie zu einem bestimmten Zeitpunkt in ihrer Institution benötigen. Auf der anderen Seite erstellen die Ehrenamtsuchenden ein Angebotsprofil, in welchem Bereich, wann und wie lange sie tätig sein möchten. Das DOOGOOD-Matching gleicht darauf Angebote und Nachfragen ab und schlägt freiwilligen Helfern Sozialinstitutionen vor, die ihren Wünschen am besten entsprechen. „Schnell, effizient und mit nur wenigen Klicks werden freiwillige Helfer angeboten“, erläutert Jeanine von Stehlik. DOOGOOD ist in seiner Basisnutzung für alle Teilnehmer kostenfrei. „Wir wollen so viel freiwilliges Engagement wie möglich in die Gesellschaft bringen“, erklärt die Portal-Gründerin.

Ehrenamt besser organisieren
„Die Gesellschaft kann besser zusammenwirken, wenn es vielerlei Möglichkeiten für ein engagiertes Ehrenamt gibt“, erhofft sich Prof. Dr. Rüdiger von Rosen, DOOGOOD-Stiftungsrat und Vorstandsvorsitzender des Deutschen Aktieninstituts (DAI). Er sieht in DOOGOOD die große Chance, das Ehrenamt besser zu organisieren.

Die zukünftige Versorgung von Menschen mit Pflegeleistungen liegt Andreas Westerfellhaus, Präsident des Deutschen Pflegerats, besonders am Herzen. „Eine bundesweite Ehrenamtsbörse hilft mit, diese große gesellschaftliche Herausforderung zu meistern“, so der DOOGOOD-Stiftungsrat. Der Stiftungsrat entscheidet über die unbürokratische Verwendung der eingehenden Mittel für soziale Zwecke.

"DOOGOOD ist eine fantastische und unkomplizierte Möglichkeit für engagierte Menschen und soziale Organisationen, gewinnbringend zusammen zu kommen“, sagt Elisabeth Hahnke, Mitbegründerin der Bildungsinitiative „ROCK YOUR LIFE!“ und Mitglied im Kuratorium der DOOGOOD-Stiftung. „DOOGOOD wird das Ehrenamt revolutionieren und vielen Menschen die Möglichkeit bieten, genau ihre Talente in genau der Organisation einzubringen, deren Werte und Visionen sie teilen. Bravo!", so Elisabeth Hahnke.
Zusatznutzen für Premium-Anwender
Darüber hinaus bietet DOOGOOD gegen eine geringe Gebühr zusätzliche Serviceleistungen für Premiumnutzer an. Dabei handelt es sich um Serviceleistungen sowohl für Sozialinstitutionen als auch für die Ehrenamtlichen, die sich für einen Prämienempfang registrieren. Für jede ehrenamtlich geleistete Stunde wird jeweils ein DOOGOOD-Punkt gut geschrieben. Die so erworbenen Punkte können dann in einem Prämienbereich, ähnlich wie bei den Meilenprogrammen von Fluglinien, in attraktive Sachprämien – die Palette reicht vom Handy bis zum Auto – oder Bildungsangebote eingetauscht werden. Die Prämien werden von Wirtschaft und Industrie gegen entsprechende Spendenbelege und Bewerbung auf dem Portal zur Verfügung gestellt. Premiumnutzer auf der Seite der suchenden Institutionen können zudem Förderanträge bei DOOGOOD stellen.

Über DOOGOOD
Hinter dem Netzwerk DOOGOOD steht die DOOGOOD-Stiftung für soziale Verantwortung mit Sitz in Oberhaching bei München. Sie sichert als beherrschende Gesellschafterin der DOOGOOD Dienstleistungs- GmbH die auf den bürgerschaftlichen “Dritten Sektor“ ausgerichtete Unternehmensstrategie dieser als wirtschaftlicher Geschäftsbetrieb tätigen GmbH. Die Erlöse dieser GmbH gehen entsprechend dem Mehrheitsanteil von 70 Prozent an die DOOGOOD-Stiftung. Das Stiftungsvermögen beträgt 300.000 Euro. Seit 2009 laufen die Vorbereitungen zum Start der Internet-Plattform.

Prominent besetzter Stiftungsrat
Mitglieder im Stiftungsrat sind Susanne Auwärter-Brodbeck (Stuttgart), Achim Beck (London), Oliver Hagedorn (Berlin), Dr. Holger Karsten (Königstein), Prof. Dr. Rüdiger von Rosen (Frankfurt), Dipl.-Kfm. Johannes Wedding (Frankfurt), Nikolaus Turner (Leiter des Arbeitskreises Bürgerstiftungen im Bundesverband Deutscher Stiftungen) und Andreas Westerfellhaus (Präsident des Deutschen Pflegerates). Dem Stiftungskuratorium gehört Elisabeth Hahnke (Mitgründerin der Initiative Rock Your Life) an. Stiftungsrat und Kuratorium entscheiden über die unbürokratische Verwendung der eingehenden Mittel für soziale Zwecke. Sozialinstitutionen, denen dringend erforderliche finanzielle Mittel fehlen, werden von DOOGOOD unterstützt.

Der Stiftungszweck ist auf folgende gemeinnützige und mildtätige Zwecke ausgerichtet: das öffentliche Gesundheitswesen, Kinder-, Jugend- und Altenhilfe und das bürgerschaftliche Engagement zugunsten gemeinnütziger, mildtätiger und kirchlicher Zwecke in Deutschland und darüber hinaus in Europa nachhaltig zu fördern.
Foto:


Bildtext: DOOGOOD – das neue Netzwerk für soziale Verantwortung – vermittelt bundesweit Sozialinstitutionen mit freiwilligen Helfern. Foto: Arnulf Stoffel für Doogood

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Ansprechpartner für Redaktionen:
DOOGOOD-Stiftung, Jeanine von Stehlik, Telefon 089.55052230, E-Mail: jeanine.vonstehlik@doogood.org, www.doogood.org/press.php Pressebüro König, Dipl.-Kfm. Josef König, Telefon 0171.4459706, E-Mail: info@koenig-online.de

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[Soziales/Ehrenamt/Internet]

+++ www.doogood.org vermittelt und belohnt ehrenamtliche Helfer +++

BERLIN/OBERHACHING (01.12.11) - www.doogood.org – das neue bundesweite Netzwerk für soziale Verantwortung – ist am 1. Dezember 2011 offiziell online gegangen. „Wir schaffen per Mausklick Transparenz am Markt für ehrenamtliche Tätigkeiten und honorieren dieses Engagement mit Sachprämien“, sagte Jeanine von Stehlik, Gründerin und Vorstandsvorsitzende der DOOGOOD-Stiftung (Oberhaching bei München), bei der Vorstellung des Internetportals am Donnerstag in Berlin.

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Bundesweit rund 60.000 Sozialinstitutionen, Vereine oder Gemeinden sind bereits erfasst. Ähnlich einer klassischen Partnerbörse erstellen auf der anderen Seite die Ehrenamtsuchenden ein Angebotsprofil. Das DOOGOOD-Matching gleicht darauf Angebote und Nachfragen ab und schlägt die entsprechenden Tätigkeiten vor.

In Deutschland besteht einer Analyse zufolge alleine im sozialen Bereich jeden Tag ein zusätzlicher Bedarf an freiwilliger Hilfe von rund vier Millionen Stunden. DOOGOOD möchte diese Engpässe durch freiwillig Engagierte und mit einem interessanten Belohnungssystem beheben. „Wir vermitteln freiwillige Helfer effizient, bedarfsgerecht und individuell“, so Jeanine von Stehlik.

Für Premiumnutzer bietet DOOGOOD gegen eine geringe Gebühr zusätzliche Serviceleistungen an. Für geleistete Stunden werden die Ehrenamtlichen jeweils DOOGOOD-Punkte gut geschrieben, die in über 800 verschiedene, attraktive Prämien eingetauscht werden können. Die Prämien werden von Wirtschaft und Industrie gespendet.

Hinter dem Netzwerk steht die DOOGOOD-Stiftung mit Sitz in Oberhaching. Gründerin und Stiftungsvorsitzende Jeanine von Stehlik (35) hat seit 2009 die Plattform mit einem Team entwickelt.

Mitglieder im Stiftungsrat sind u. a. Susanne Auwärter-Brodbeck (Stuttgart), Oliver Hagedorn (Berlin), Prof. Dr. Rüdiger von Rosen (Frankfurt), Andreas Westerfellhaus (Präsident Deutscher Pflegerat) und Nikolaus Turner (Leiter des Arbeitskreises Bürgerstiftungen im Bundesverband Deutscher Stiftungen). Dieser Stiftungsrat entscheidet über die unbürokratische Verwendung der eingehenden Mittel für soziale Zwecke. Elisabeth Hahnke (Rock Your Life) gehört dem Kuratorium der Stiftung an.

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DOOGOOD-Stiftung, Jeanine von Stehlik, Telefon 089.55052230, E-Mail: jeanine.vonstehlik@doogood.org, www.doogood.org/press.php Pressebüro König, Dipl.-Kfm. Josef König, Telefon 0171.4459706, E-Mail: info@koenig-online.de

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