+ + + Zahnarzt-Klinik-Pionier will weiter expandieren + + +
Zahnärztliche Tagesklinik Dr. Eichenseer ÜbezBAG betreibt sechs Standorte in Bayern/ Expansion ins Ausland geplant / 37 Zahnärzte und rund 350 Helferinnen haben im Jahr 2009 rund 70.000 Patienten behandelt
SCHMIDMÜHLEN (29.04.10) – Das Konzept der zahnärztlichen Tageskliniken mit kompletter Zahnmedizin zu bezahlbaren Preisen an 365 Tagen geht auf: An den sechs bayerischen Standorten München (2x), Nürnberg, Regensburg, Riedenburg (Lkr. Kelheim) und Schmidmühlen (Lkr. Amberg-Sulzbach) haben im vergangenen Jahr 37 Zahnärzte und rund 350 Helferinnen etwa 70.000 Patienten behandelt. „Wir sind ein gesundes Unternehmen, das etwa 400 Arbeitsplätze geschaffen hat“, sagt Dr. med. dent. Johann Eichenseer, geschäftsführender Gesellschafter der Überbezirklichen Zahnärztlichen Berufsausübungsgemeinschaft Dr. Eichenseer & Kollegen (ÜbezBAG, GbR) und der Zahnärztliche Tagesklinik Dr. Eichenseer MVZ GmbH.
Für 2010 rechnet Eichenseer im Vollbetrieb der bestehenden Praxen mit einer Steigerung der gesamten Patientenzahlen um mehr als 100 Prozent auf monatlich rund 12.500. Eine weitere Expansion strebt Eichenseer im Ausland an: Luxemburg und Österreich seien zwei mögliche Standorte für weitere Zahnärztliche Tageskliniken.
Konzept wegweisend
Der Gründer der Zahnärztlichen Tageskliniken hat 2007 den Sprung weg von der Einzelpraxis gewagt und neben seiner ersten Praxis in Schmidmühlen weitere Tageskliniken in Regensburg, München und Riedenburg eröffnet. „Kurze Wege, Zeitersparnis und ein Hand-in-Hand-Ablauf sprechen für das Tagesklinik-Konzept“, so Eichenseer. „Unser Behandlungsansatz zielt auf eine möglichst ganzheitliche optimale Versorgung des Patienten.“
Der Pionier der überörtlichen und überbezirklichen zahnärztlichen Berufsausübungsgemeinschaften in Bayern hat eine seiner sechs Praxen seit dem 15. Oktober 2008 in der Zahnärztlichen Tagesklinik Dr. Eichenseer MVZ GmbH organisiert. Die für das (Rumpf-)Geschäftsjahr 2008 vorliegende Bilanz verzeichnet eine schwarze Null als Ergebnis.
Das Konzept der Medizinischen Versorgungszentren (MVZ) im zahnmedizinischen Bereich sieht er als wegweisend für Zahnarzt-Kollegen. „Ich kann Kollegen nur ermutigen, diesen Schritt zu gehen“, sagt Eichenseer.
Ein Schwerpunkt der Zahnärztlichen Tageskliniken ist die Implantologie. Rund 10.000 Implantate sind an den sechs Standorten der Zahnärztlichen Tageskliniken im vergangenen Jahr gesetzt worden. Dabei werden künstliche Zahnwurzeln aus Titan als hochwertiger Ersatz für fehlende Zähne und als Träger für Brücken und Prothesen eingesetzt.
Zahnersatz aus Deutschland
Die Diskussion um billigen Zahnersatz aus dem Ausland hält ZT-Gründer Dr. Johann Eichenseer für erledigt. Die zahntechnischen Arbeiten für den Klinikverbund würden inzwischen fast zur Gänze in den angeschlossenen Meister-Zahnlabors erledigt. Der hohe Automatisierungsgrad und damit der geringere Lohnfaktor machten es möglich, dass in Deutschland günstig produziert werde. „Wir treten den Beweis an, dass alle Beteiligten des Gesundheitssystems von den Kassen bis zu den Patienten mit uns sparen können“, sagt Dr. Eichenseer.
Zahnärztliche Tagesklinik Dr. Eichenseer ÜbezBAG (GbR)
Dr. Johann Eichenseer hat sein Konzept der Zahnärztlichen Tageskliniken zuerst 2005 in Schmidmühlen (Lkr. Amberg-Sulzbach) umgesetzt. Mit der Gründung der Zahnärztlichen Tageskliniken Regensburg, München und Riedenburg betrat er 2007 rechtliches Neuland. Zum ersten Mal wurden in Deutschland Zahnkliniken in überörtlicher und überbezirklicher Berufsausübungsgemeinschaft ausgeübt. Im Zuge der letzten Gesundheitsreform wurde es Zahnmedizinern erlaubt, an mehreren Orten auch über die Bezirksgrenzen von Kassenzahnärztlichen Vereinigungen hinaus tätig zu sein.
2008 eröffnete die Zahnärztliche Tagesklinik München II in der Boschetsrieder Straße 72. Seit dem 15. Oktober 2008 ist die Zahnärztliche Tagesklinik Dr. Eichenseer MVZ GmbH in die ÜbezBAG integriert. In der Zahnärztlichen Tagesklinik Nürnberg werden seit Mai 2009 die Patienten auf einer Fläche von 1.500 Quadratmetern mit 23 Behandlungseinheiten betreut.
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FDP-Gesundheitssprecher besucht Zahnärztliche Tagesklinik
29.02.08
Daniel Bahr, MdB, informierte sich über Zahnklinik-Modell der Zukunft / Kritik an geplantem Gesundheitsfonds: Ineffiziente Geldumverteilungsbehörde ...
REGENSBURG - Einblick in die deutschlandweit erste Zahnklinik in überörtlicher Berufsausübungsgemeinschaft: Daniel Bahr, Gesundheitspolitischer Sprecher der FDP-Bundestagsfraktion, und der Regensburger Bundestagsabgeordnete Horst Meierhofer haben kürzlich die Zahnärztliche Tagesklinik Regensburg besucht. Gründer und Betreiber Dr. med. dent. Johann Eichenseer führte die Abgeordneten durch die Modellklinik.
"Ich höre keine Bohrer und sehe kein typisches ´Weiß´", fällt dem 31-jährigen gelernten Banker und Volkswirt Bahr beim Rundgang durch die Zahnärztliche Tagesklinik sofort auf. "Willst Du Dir nicht auf den Zahn fühlen lassen?" fragt Bahr seinen Regensburger Abgeordnetenkollegen Horst Meierhofer mit Blick auf die Behandlungseinheit. Auf den Zahn fühlen lässt sich Dr. Johann Eichenseer. Seine Klinik hat nicht nur in Fachkreisen für Furore gesorgt. "Die Diskussionen hat man in Berlin vernommen", sagt Daniel Bahr. "In Nordrhein-Westfalen habe ich so eine ähnliche Einrichtung noch nicht gesehen." Wir wollten uns deshalb einen Einblick verschaffen", sagt Horst Meierhofer. Der von den Eichenseer-Gegnern erzeugte Eindruck, dass alles nur "billig" sei, habe sich nicht bestätigt, so Meierhofer.
Beim Rundgang erläuterte Dr. Johann Eichenseer den beiden Politikern die Besonderheiten der Zahnärztlichen Tagesklinik von High-Tech-Sicherheitsstandards bis zum Farbkonzept und der Analyse eines digitalen Röntgenbildes. Die Abgeordneten erfuhren, dass 30 Zahnärzte und Zahnärztinnen sowie 140 Helferinnen und Helfer in den vier Kliniken in Schmidmühlen (Lkr. Amberg-Sulzbach), Regensburg, München und Riedenburg (Lkr. Kelheim) beschäftigt sind. Eichenseer hob hervor, dass die Klinik sieben Tage in der Woche geöffnet habe, werktags von 7 bis 21 Uhr.
Unweigerlich kam von den Abgeordneten die Frage nach günstigem Zahnersatz aus dem Ausland. "Wir versuchen die Patienten in Deutschland zu halten", sagt Dr. Eichenseer. Zahntechnische Arbeiten würden inzwischen fast nicht mehr ins Ausland vergeben Der hohe Automatisierungsgrad und damit der geringere Lohnfaktor mache es möglich, dass in Deutschland günstig produziert werde. "Wir treten den Beweis an, dass alle Beteiligten des Gesundheitssystems von den Kassen bis zum Patienten mit uns sparen können", sagt Dr. Eichenseer. "Alle haben etwas davon - bis auf die Zahnarzt-Kollegen." Deshalb sei der Widerstand aus den eigenen Reihen so groß. Obwohl er beschwört, das Marktpotential auszuweiten: "Mein Konkurrent ist nicht der Zahnarzt nebenan, sondern das Reisebüro oder der Elektronikmarkt. Ich setze auf Patienten, die sich statt der dritten Urlaubsreise oder des Flachbildschirms neue Zähne machen lassen", sagt der Oberpfälzer Zahnarzt-Rebell. Nach Ansicht von Eichenseer blockieren die Zahnärztekammern und die Kassenzahnärztlichen Vereinigungen leider den neuen Trend zu größeren Einheiten.
Schwerpunkt des Gesprächs war die Gesundheitsreform: Diese hat nach Ansicht von Daniel Bahr über das Vertragsarztrechtänderungsgesetz mehr Flexibilität gebracht. Bürokratische Hürden bei der An- und Abmeldung von Zahnärzten der Tagesklinik - wie von Dr. Eichenseer moniert - ließ der FDP-Gesundheitssprecher nicht gelten. Es sollten "Scheinpraxen" verhindert werden. Übereinstimmung gab es beim Thema "Festzuschuss". Der Patient sollte seine Wahlfreiheit nutzen. Rabattverträge der Krankenkassen würden dagegen Bahr zufolge die Wahlfreiheit der Patienten einschränken. "Der Patient muss sich über eine Mehrkostenregelung seine Wünsche selbst erfüllen dürfen."
Bahr stimmt zu, dass der Patient in Zukunft mehr Eigenverantwortung in Gesundheitsdingen zeigen sollte. Die FDP sei dagegen, dass der Staat mehr Einfluss in der Gesundheitspolitik bekomme. Den Freistaat Bayern wird es nach Ansicht von Bahr "schwer treffen", wenn der von der schwarz-roten Bundesregierung geplante Gesundheitsfonds kommt. "Noch besteht die Chance, die Entscheidungen auf die Zeit nach der Bundestagswahl 2009 zu schieben. Der Gesundheitsfonds ist eine ineffiziente Geldumverteilungsbehörde."
Mit der Gründung der Zahnärztlichen Tageskliniken Riedenburg, München und Regensburg hat Dr. Johann Eichenseer rechtliches Neuland betreten. Im Zuge der Gesundheitsreform dürfen Zahnmediziner an mehreren Orten auch über die Bezirksgrenzen von Kassenärztlichen Vereinigungen hinaus tätig sein. Der Oberpfälzer hat sein Konzept der Zahnärztlichen Tageskliniken zuerst 2005 in Schmidmühlen (Lkr. Amberg-Sulzbach) umgesetzt. Die Zahnärztliche Tagesklinik öffnete im Juli 2007 in Regensburg, im September 2007 in München (Leopoldstraße 230) und im November 2007 in Riedenburg (Lkr. Kelheim). Weitere Einrichtungen sind in München, Nürnberg, Würzburg und Domaslice (Taus)/CZ geplant.
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Dr. Eichenseer begrüßt 100. Zahnarzthelferin
12.12.07
SCHMIDMÜHLEN - Die Zahnärztlichen Tageskliniken Dr. Eichenseer mit Sitz in Schmidmühlen (Lkr. Amberg-Sulzbach) und Einrichtungen in München, Regensburg und Riedenburg (Lkr. Kelheim) expandieren weiter. Dr. med. dent. Johann Eichenseer hat die 100. Zahnarzthelferin im Klinikverbund begrüßt: Julia Pöppl (20) aus Lupburg (Lkr. Neumarkt in der Oberpfalz) wird die Zahnärztliche Tagesklinik in Riedenburg verstärken. In der bundesweit ersten überbezirklichen Berufsausübungsgemeinschaft (ÜbezBAG) sind 22 Zahnärztinnen und Zahnärzte sowie 100 Zahnarzthelferinnen beschäftigt. "Wir schaffen Arbeitsplätze, neue Strukturen und bieten günstigen Zahnersatz", sagt der als Zahnarzt-Rebell bekannte Klinik-Gründer und Betreiber ...
In der Anfang November 2007 eröffneten 400-qm-Zahnklinik in Riedenburg (Lkr. Kelheim) hat Dr. Johann Eichenseer jetzt mit Julia Pöppl aus Lupburg (Lkr. Neumarkt in der Oberpfalz) die 100. Zahnarzthelferin der Zahnärztlichen Tageskliniken begrüßt. Die 20-jährige hat sich für den Beruf der Zahnarzthelferin entschieden, weil sie gerne mit Menschen umgeht. "Wenn Menschen schmerzfrei oder nach einer Zahnreinigung mit weißen Zähnen nach Hause gehen, ist das ein gutes Gefühl." Während sie in einer Einzelzahnarztpraxis von der Anmeldung bis zum Labor in allen Bereichen tätig war, wird sie in der Zahnärztlichen Tagesklinik im Zwei-Schicht-Betrieb als Assistentin am Behandlungsstuhl tätig sein. "Einfühlungsvermögen für den Patienten ist bei der Arbeit als Assistentin am wichtigsten", weiß sie.
Marktchance: Implantate für Patienten erschwinglich
Der Aufbau der Zahnärztlichen Tageskliniken ist voll im Gange: Monatlich werden an den vier Standorten etwa 3.000 Patienten behandelt. Die Zahl der eingesetzten Implantate ist nach Angaben von Klinik-Betreiber Dr. Johann Eichenseer im Jahr 2007 auf 2.700 (Vorjahr 1000) gesteigert worden. Das Marktpotential sei nicht ausgeschöpft, da viele Patienten wegen der früher hohen Kosten nicht an Implantate denken würden. Experten gehen von einem deutschlandweiten Bedarf von etwa vier bis fünf Millionen Implantate jährlich aus. 600.000 künstliche Zahnwurzeln aus Titan würden jährlich tatsächlich eingesetzt. "Implantate werden für immer mehr Patienten interessant und bezahlbar", so Eichenseer.
Das von Dr. Johann Eichenseer entwickelte inhabergeführte Klinikmodell der Zahnärztlichen Tageskliniken mit mehreren angestellten und teilhabenden Zahnmedizinern ist bundesweit Vorreiter einer so genannten überbezirklichen Berufsausübungsgemeinschaft (ÜBezBAG). Hauptsitz des Klinikverbundes ist Schmidmühlen (Lkr. Amberg-Sulzbach), weitere Standorte befinden sich in München, Regensburg und Riedenburg (Lkr. Kelheim). Dieses Modell ist durch das am 1. Januar 2007 in Kraft getretene Vertragsarztrechtsänderungsgesetz (VÄndG) möglich geworden. Zahnmediziner dürfen nach dem Gesetz an mehreren Orten auch über die Bezirksgrenzen von Kassenzahnärztlichen Vereinigungen hinaus tätig sein. Die Expansion der Zahnärztlichen Tageskliniken geht im Jahr 2008 weiter. Vier bis fünf Einrichtungen seien geplant. Eine 900-qm-Tagesklinik soll nach Plänen Eichenseers im ersten Quartal 2008 in München-Mittersendling eröffnen. Weitere Standorte sind in München-Pasing, Nürnberg, Würzburg und Domaslice (Taus)/CZ geplant.
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