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[Landwirtschaft/Spargel]

+++ Gleichmäßige Wärme macht Gäuboden-Spargel zart und intensiv +++


Riesenheizung für das Weiße Gold/Saisonanstich bereits Mitte März: Deutschlandweit größtes Verfrühungssystem bringt das schmackhafte Edelgemüse auf 27 Hektar Fläche mit industrieller Abwärme der MD-Papierfabrik Plattling schneller zum Wachsen

STEPHANSPOSCHING (17.03.16/pm) – Deutschlands größte Verfrühungsanlage hat den Gäuboden-Spargel schneller aus der Winterruhe erweckt. Mit umweltfreundlicher Abwärme von stündlich bis zu zehn Megawatt aus der nahen MD-Papierfabrik Plattling wird warmes Wasser in einem 285 km langen Rohrleitungssystem unter die Dämme eines 27 Hektar großen Spargel-Feldes geleitet. Die konstant zwischen 17 und 19 Grad Celsius gehaltenen Spargel-Spitzen sprießen, das „Weiße Gold“ kommt vier Wochen früher auf die heimischen Teller. „Die gleichmäßige und kontrollierte Erwärmung macht den Gäuboden-Spargel noch zarter und intensiver im Geschmack“, sagte Karl Baumann (54), geschäftsführender Gesellschafter von Spargel + Beeren Baumann (Geiselhöring), beim symbolischen Anstich der Spargel-Saison 2016 im niederbayerischen Stephansposching (Lkr. Deggendorf).

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Seit 25 Jahren produziert das Unternehmen Spargel + Beeren Baumann im größten Lössgebiet Süddeutschlands das schmackhafte Edelgemüse. Bereits 2006 hatten die Heizspargel-Pioniere den Schritt gewagt, am Standort Straubing-Alburg mit einer Hackschnitzelanlage den Boden zu erwärmen. Seit 2013 testen sie in Stephansposching die deutschlandweit größte Vegetationsheizung zur „Verfrühung“ von Spargel. „Das bisherige Rohrsystem hat überzeugt, das Wärmesystem wurde für eine größere Anbaufläche entscheidend modifiziert“, erläutert Karl Baumann. Es gebe keine vergleichbare Anlage dieser Größenordnung mit einem 27 Hektar großen Feld im deutschsprachigen Raum. Ebenfalls einmalig sei es, dass kein Energieproduzent Partner sei, sondern die Abwärme von stündlich bis zu zehn Megawatt eines Industriebetriebs ökologisch sinnvoll genutzt werde, so Baumann. Es flossen Investitionskosten in Höhe von rund 3,4 Mio. Euro in die innovative Anlage.

Rohrsystem zehn Zentimeter unter dem Spargel
Vom nahe gelegenen holzverarbeitenden Industriebetrieb wurde laut Projektleiter Christoph Neumeier von Spargel + Beeren Baumann ein 285 Kilometer langes Rohrleitungssystem in die vier Spargelflächen verlegt, u. a. wurde dabei auch die Autobahn A 92 (München-Deggendorf) unterquert. Auf die Felder führen jeweils zwei unterirdisch verlegte Polyethylen (PE)-Schläuche pro Damm für Vor- und Rücklauf – für Heizrohre und Wasserschläuche. Diese 25 mm Durchmesser starken Rohre befinden sich direkt links und rechts neben der Spargelkrone. Durch ein ausgeklügeltes System wird laut Neumeier eine optimale Wärmeverteilung im Damm mit einer durchschnittlichen Temperatur zwischen 17 und 19°C erreicht. Die Leistung der Anlage beträgt 10 MW und es wird eine Gesamtjahresmenge von 19.000 MWh benötigt. Durch das Rohrleitungssystem werden nach Angaben des Agraringenieurs pro Stunde 800 bis 900 Kubikmeter warmes Wasser gepumpt: „Die Wärme kommt mit einer Temperatur von 90°C und 2,5 bar an der Feldübergabestation an und wird mit 30 bis 35°C über die Hauptleitungen zu den einzelnen Heizschläuchen weitergeleitet.“

Der Wachstumsimpuls erfolge bereits ab 11°C im Damm. Große Plattenwärmetauscher trennen das Fernwärmespeise-Wassersystem der MD-Papierfabrik von dem Heizungssystem der Spargelanlage, so Projektleiter Neumeier. Zum Messen der Wärme werden nach Angaben des Agraringenieurs Bodentemperatursensoren direkt über der Pflanzenkrone im Damm fixiert. Frequenzgesteuerte Kreiselpumpen können so flexibel an den aktuellen Wärmebedarf angepasst werden. Dank eines Fernwartungssystems seien eine ständige Überwachung und ein schnelles Reagieren auf kleinste Störungen vom 40 Kilometer entfernten Hauptsitz des Betriebes möglich, so Neumeier. Auch die Wetterstation mit Parametern von Niederschlag, Windgeschwindigkeit, relativer Feuchte und Außentemperatur dient als Steuerungs- und Überwachungsgrundlage.

Folien steuern Spargel-Wachstum
Bereits in den Anfangsjahren des Heizspargels sei mit einer schwarz-weißen Folie auf den Dämmen gearbeitet und so das Wachstum gesteuert worden. Die dunkle Seite diente Karl Baumann zufolge zum Treiben des Spargels, die weiße Seite hat die Pflanze noch etwas länger im Winterschlaf gehalten bzw. bei Phasen großer Sonneneinstrahlung den Damm gekühlt.

Die Dreifachabdeckung (Vlies, Doppelfolie und Folientunnel) sei ein zeitraubender Faktor bei der Ernte, da immer nur der zu stechende Bereich aufgedeckt und anschließend sofort wieder geschlossen werden müsse. Dieses Prozedere sei notwendig, so Unternehmer Karl Baumann, um nur geringe Energieverluste zuzulassen. Trotz des aufwändigen Foliensystems ernte ein Spargelstecher bis zu 10 Kilogramm des königlichen Gemüses pro Stunde. Durch eine adäquate Temperatursteuerung kann laut Baumann mit Vorausblick auf die Marktlage reagiert werden: „Der Erntezeitpunkt ist regulierbar und eine lange Saison gewährleistet.“

Startvorteil für regionalen Spargel
Ein großer Vorteil der ausgeklügelten Verfrühungsmethode liegt für Karl Baumann auf der Hand: „Der Gäuboden-Spargel kann bereits einige Wochen vor dem traditionellen Anstich geerntet und auf dem heimischen Teller serviert werden.“ Oft lege der Spargel weite Distanzen aus dem Ausland zurück, um in den deutschen Märkten das ganze Jahr seinen Platz zu finden. „Durch das innovative Abwärme-Verfrühungssystem kann bereits ab März der heimische Markt mit einem starken regionalen Produkt bedient werden.“ Sinkende Importanteile des Gemüses stehen einem stetigen Anstieg des Selbstversorgungsgrades gegenüber, freut sich der Landwirt über den Erfolg am Markt. Erstmalig peilt der niederbayerische Spargelerzeuger einen Bruttoertrag von 2.000 Tonnen Gäuboden-Spargel (nach 1.620 Tonnen im Jahr 2015) an. Qualität, Innovation und Spitzenniveau stehen für Karl Baumann ganz oben: „Spargel liebt und braucht Wärme – schließlich bringt das weiße Gold auch den Frühling mit sich. Das kulinarische Frühlingserwachen kann beginnen.“

Geschmackserlebnis Gäuboden-Spargel
Der gehaltvolle, mineralhaltige Lössboden verleiht dem Gäuboden-Spargel laut Rose-Marie Baumann, geschäftsführende Gesellschafterin bei Spargel + Beeren Baumann, seinen unverwechselbaren Charakter und einen außergewöhnlich milden Geschmack. Die Ernte des Edelgemüses erfolge klassisch von Hand, jede Stange werde einzeln gestochen. Die Spargelspitzen werden frisch vom Feld im Hauptbetrieb gewaschen, sortiert, verpackt und gehen dann auf direktem Weg zum Kunden. Freunde des Gäuboden-Spargels schätzen vor allem die Top Frische, die gleichmäßige Sortierung der Stangen und die lückenlose Qualitätskontrolle vom Feld bis zum Endverbraucher. Frischen Spargel erkennt Rose-Marie Baumann an seiner knackigen, glänzenden Schale und an der Schnittfläche, die glatt und saftig sein muss. Auch der aromatische Geruch ist ein entscheidendes Kriterium zur Frischebeurteilung.

Spargel schmeckt nicht nur köstlich, sondern ist für Rose-Marie Baumann ein echtes Wundergemüse. Spargel sei sehr kalorienarm (500 g nur ca. 100 kcal), ist blutzuckerfreundlich und habe eine entgiftende Wirkung, z. B. bei Nierensteinen. Spargel enthält Asparaginsäure, eine Aminosäure, die zur Harnbildung benötigt wird. Sie unterstützt die Ausscheidung von Stoffwechselendprodukten. Durch das reichlich enthaltene Kalium wird der Wasserhaushalt reguliert, die enthaltenen Ballaststoffe fördern die Darmtätigkeit und bei fast 95 % Wassergehalt wird nach jeder Spargelmahlzeit die Nierentätigkeit kräftig angeregt. Kurz gesagt, der Nahrungswert des Spargels ist nicht bedeutend, doch gehört er wohl zu den gesündesten, leicht verdaulichen Gemüsen. Er gilt auch als diätisches Heilmittel und ist ideal für die individuelle Frühjahrskur, zur Entgiftung und Entschlackung. Deshalb der heiße Tipp an alle Spargel-Liebhaber: „Spargel Dich fit“.

Spargel klassisch mit Sauce Hollandaise
Das klassische Rezept ist für Rose-Marie Baumann der gekochte Spargel mit Sauce Hollandaise und Kartoffeln: Den Spargel waschen, schälen und in leicht gesalzenem Wasser mit etwas Butter und einer Prise Zucker für zehn Minuten kochen. Die Kartoffeln schälen, vierteln und ebenfalls in Salzwasser garkochen. Butter in einem Topf zerlassen. Eigelb mit Zitronensaft, Wasser und Salz in einen Topf geben und diesen ins heiße Wasserbad stellen. Mit einem Mixer solange rühren, bis die Masse cremig ist. Den Topf aus dem Wasserbad nehmen (wichtig, sonst gerinnt die Soße) und nach und nach zuerst teelöffelweise, dann esslöffelweise unter ständigem Rühren die flüssige Butter zugeben, mit Salz und Pfeffer abschmecken und sofort servieren. Spargel und Kartoffeln auf einem Teller anrichten und die Sauce Hollandaise darüber verteilen. Schmackhafte Alternative zur klassischen Sauce oder als zweite Variante ist zerlassene Butter.

Über das Agrarunternehmen Baumann (Geiselhöring)
Im Vordergrund des Agrarunternehmens Baumann stehen die Unternehmen Spargel + Beeren Agrar KG und die Vermarktungsgesellschaft Spargel + Beeren Baumann GmbH. Mit rund 80 ganzjährig beschäftigten Mitarbeitern, 360 Saisonkräften als Erntehelfer und 400 selbstständigen Landarbeitern bewirtschaftet das Agrarunternehmen Baumann etwa 1.000 Hektar landwirtschaftliche Fläche, davon 970 ha gepachtet, mit Schwerpunkt Labertal/Gäuboden. Im Jahr 2015 wurden 1.620 Tonnen Spargel (plus 15 % zu 2014) geerntet. Der Absatz von Erdbeeren stieg auf 1.290 Tonnen (plus 7 % gegenüber 2014). An der Spitze steht der unternehmerische Landwirt Dipl.-Ing. agr. Karl Baumann (54).

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[HOTEL/STRAUBING]

+++ „Hotel Heimer“ schließt nach 46 Jahren +++


Geschäftsführende Gesellschafter: „Haus nicht zukunfts- und entwicklungsfähig“/ 63-Betten-Haus gut ausgelastet, aber wirtschaftlich ohne Perspektive

STRAUBING (17.09.15/pm) – Das „Hotel Heimer“ im niederbayerischen Straubing schließt nach 46 Jahren. Das 63-Betten-Haus in der Schlesischen Straße 131 beherbergt bis 4. Oktober 2015 die letzten Gäste. „Das Haus ist ökonomisch nicht zukunfts- und entwicklungsfähig“, begründen Rosa Maria und Karl Baumann, geschäftsführende Gesellschafter der Hotel Heimer GmbH & Co. KG, die unternehmerische Entscheidung.

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Viel Herzblut und Investitionen haben die Unternehmer aus Geiselhöring (Lkr. Straubing-Bogen) in den letzten neun Jahren in das 3-Sterne-Haus gesteckt: Neues Mobiliar, Lobby-Konzept mit offenem Kamin, neuer Frühstücksraum und neue Rezeption. Das Wohlfühl-Konzept nach dem Motto „Der Gast ist unser Maßstab“ sei gut angekommen. Die Auslastung sei mit 60 Prozent entsprechend positiv gewesen. „Wir haben das Hotel zu neuer Blüte geführt.“

Wirtschaftlichkeit ab 72 Zimmer
Die technischen Anforderungen der Gäste werden laut Rosa-Maria Baumann immer anspruchsvoller. WLAN-Empfang, Multifunktionalität der Zimmer und Tagungsräume sowie die Energieeffizienz oder Zimmerzugänge. Die Lage des Hauses erlaube keinen weiteren Ausbau. Das Hotel Heimer verfügt über 25 Doppelzimmer, neun Einzelzimmer und sechs längerfristig vermietbare Boardingrooms. „Die Wirtschaftlichkeit beginnt bei 72 Zimmern“, so die Unternehmerin.

Die Betriebsaufgabe bedeutet den Verlust von zwölf Arbeitsplätzen. Den sechs Voll- und Teilzeitmitarbeitern sowie den sechs 450-Euro-Kräften sei ordentlich betriebsbedingt gekündigt worden. Ein Großteil der Mitarbeiter sei bereits in anderen Arbeitsverhältnissen untergekommen. Über Partnerhotels werde versucht, für die Mitarbeiter neue Jobs zu finden.

Das Haus wird am 11. Oktober 2015 an den neuen Eigentümer übergeben. Das Gebäude übernimmt ein Unternehmen der Straubinger Immobilienfirma Gerl & Vilsmeier. Über den Verkaufspreis wurde Stillschweigen vereinbart.

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[ERDBEEREN]

+++ Start in die ostbayerische Erdbeer-Saison: Beerige Zeiten stehen vor der Tür +++


Erdbeerland Baumann öffnet ostbayernweit 20 Plantagen/Dammkulturen erleichtern das „Pflücken ohne Bücken“

GEISELHÖRING (22.05.15/pm) – Ostbayern stehen beerige Zeiten bevor: 20 Selbstpflück-Plantagen auf rund 65 Hektar Fläche zwischen Regensburg über das Rottal bis nach Passau-Hacklberg öffnen ihre Pforten. Die leuchtend roten Früchte im Erdbeerland Baumann haben allerdings wegen des kälteren Wetters rund eine Woche Verzug. „Der Regen in den letzten Tagen hat den süßen Früchte noch einmal gut für das Wachstum getan“, sagt Veronika Zitzelsberger, leitende Mitarbeiterin des Erdbeerlandes Baumann (Geiselhöring/Lkr. Straubing-Bogen).

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Das Wetter spielt laut Tobias Siebert, Chef der Erdbeerproduktion, in der Landwirtschaft immer die entscheidende Rolle: „Wärmere Temperaturen beschleunigen das Wachstum der Erdbeerpflanzen.“ Süß werden die Früchte auf alle Fälle - dafür seien nicht nur die Sonne, sondern auch die Sortenauswahl und die gezielte Nährstoffzufuhr für die Pflanzen verantwortlich. Die Anbauplanung der Selbstpflückfelder sei sehr anspruchsvoll, so Siebert. „Während bei der Marktpflücke für den Handel jedes Feld lediglich mit einer einzigen Sorte bepflanzt wird, bepflanzen wir die Felder mit bis zu sechs verschiedenen Sorten.“ Dies gewährleiste den Kunden erntereife Früchte von Ende Mai bis August.

Neben den Selbstpflücker-Plantagen bewirtschaftet das Erdbeerland Baumann rund 105 Hektar als sogenannte Marktpflücke zur Belieferung des Lebensmitteleinzelhandels, der hohe Anforderungen an Qualität, Transparenz und Frische stellt. Das Erdbeerland Baumann ist in den letzten Jahren stark gewachsen: Im Jahr 2013 hat das Agrarunternehmen Baumann 80 Hektar Erdbeerfelder des Obstbaubetriebes Gögl in Ganacker (Lkr. Dingolfing-Landau) übernommen. Seit 2002 gehören etwa 35 Hektar von Erdbeeren Krinner aus Straßkirchen (Lkr. Straubing-Bogen) dazu. Karl Baumann rechnet heuer wieder mit rund 1.200 Tonnen Erdbeeren Ernte.

Pflücken ohne Bücken
Als besonderen Service für große und kleine Selbstpflücker gibt es im Erdbeerland Baumann Dammkulturen, die das Pflücken erleichtern. Die 50 Zentimeter hohen Dämme werden dabei doppelreihig mit Erdbeeren bepflanzt „Das war bereits im letzten Jahr der große Renner“, weiß Veronika Zitzelsberger. Das Motto „Pflücken ohne Bücken“ sei bei den Fans der roten Früchte sehr gut angekommen.

Das Erdbeerland Baumann praktiziert den Anbau nach dem System des kontrollierten integrierten Pflanzenbaus. „Wir achten jedes Jahr auf den fachgerechten und umweltschonenden Einsatz von Düngern und Pflanzenschutzmitteln. Damit ist eine besonders naturnahe Erdbeerproduktion garantiert“, sagt Produktionschef Tobias Siebert. Vor der Ernte werden die Beeren laut Siebert in einem unabhängigen Labor auf Rückstände untersucht. „Erst nach Freigabe werden unsere Felder zum Pflücken und Verkaufen zugelassen.“ Gepflückt werde täglich, da dies einwandfreie Qualität und Frische der Früchte garantiere. In den Dämmen sind Tropfschläuche verlegt, womit die Erdbeeren exakt bewässert werden können. „Somit verschwenden wir kein Wasser, können aber garantieren, dass unsere Erdbeeren nicht auf dem Trockenen sitzen.“

So finden Selberpflücker zur Plantage
Die Plantagen des Erdbeerlandes Baumann finden sich in: Bad Birnbach, Bad Griesbach, Bad Füssing, Bogen/Oberalteich, Cham (bei Aldi), Deggendorf-Oberkandelbach, Dingolfing, Geiselhöring-Greißing, Passau-Hacklberg (Gärtnerei Luther), Hengersberg-Buch, Landau (Straubinger Str.), Neutraubling, Parkstetten, Plattling-Rohr, Straubing (Geisehöringer Str.), Tiefenbach, Vilshofen-Albersdorf, Zeitlarn. Die Plantagen sind täglich von 9 bis 19 Uhr geöffnet.

Wissenswertes über die Erdbeere
Drei Kilo Erdbeeren nascht jeder Deutsche durchschnittlich im Jahr. Die karminroten Früchte werden gerne roh verzehrt, wer es mag mit Zucker oder einer Portion Schlagsahne. Erdbeeren werden im Obstsalat verarbeitet oder dienen als Belag von Torten. Sie werden für Konfitüre verwendet oder als Zugabe zu Eiscreme oder Fruchtjoghurt. Gerne landen die Früchte auch in Bowle oder Rumtopf. Erdbeeren haben nicht nur weniger Kalorien als die meisten heimischen Obstsorten, laut Ernährungswissenschaftlern enthalten sie auch mehr Vitamine, Ballaststoffe und Mineralien. Der Vitamin-C-Gehalt ist höher als bei Zitronen und Orangen. Entgegen ihrem Namen zählt die Erdbeere aus botanischer Sicht nicht zu den Beeren, sondern zu den Sammelnussfrüchten. Die Erdbeere bildet bei wärmeren Temperaturen ihre weißen Blüten aus. Die Beere wächst, bis sie ihren Reifegrad erreicht hat. Auf der Oberfläche werden die kleinen Nüsschen sichtbar, die sich über die gesamte Fläche der Erdbeere ziehen. Erdbeeren spielen bereits seit der Steinzeit eine Rolle in der menschlichen Ernährung, erst im 18. Jahrhundert entwickelte sich jedoch die Gartenerdbeere.

Über das Agrarunternehmen Baumann (Geiselhöring)
Im Vordergrund des Agrarunternehmens Baumann stehen die Unternehmen Karl Baumann Landwirtschaft und die 2006 gegründete Vermarktungsgesellschaft Spargel + Beeren Baumann GmbH. Mit rund 80 Mitarbeitern, 360 Saisonkräften als Erntehelfer und 400 selbstständigen Landarbeitern bewirtschaftet das Agrarunternehmen Baumann etwa 1.000 Hektar landwirtschaftliche Fläche, davon 970 ha gepachtet, mit Schwerpunkt Labertal/Gäuboden. An der Spitze steht der unternehmerische Landwirt Dipl.-Ing. agrar. Karl Baumann (52).

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Beerige Zeiten: Ostbayernweit öffnen die 20 Erdbeer-Plantagen im Erdbeerland Baumann zum Selberpflücken. (Foto: S+B Baumann GmbH)

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PRESSE-INFO +++ Spargel + Beeren Baumann GmbH +++ PRESSE-INFO
Erfolgreiche Spargel- und Beerensaison 2014: Rote Früchte sind der Renner

Erdbeer-Absatz in Ostbayern um 41 Prozent auf 1.200 Tonnen gestiegen/1.400 Tonnen Bruttoertrag Spargel unverändert/Innovatives Obstbau-Projekt: Brombeeren wachsen im Folientunnel termingenau und wetterunabhängig

GEISELHÖRING (14.11.14/pm) – Die Spargel + Beeren Baumann GmbH (Geiselhöring/Lkr. Straubing-Bogen) ist mit der Ernte 2014 mehr als zufrieden. Der Absatz von Erdbeeren aus dem Erdbeerland Baumann im Städtedreieck zwischen Regensburg, Landshut und Passau stieg im Vergleich zum Vorjahr um 41 Prozent von 850 Tonnen auf 1.200 Tonnen. Die Spargel-Produktion blieb mit 1.400 Tonnen Bruttoertrag unverändert gegenüber dem Vorjahr. Neuerdings setzt das landwirtschaftliche Unternehmen auf eine gärtnerische Nischenkultur: Brombeeren werden in einem innovativen Obstbau-Projekt in Folientunneln angebaut. „Wir können termingenau und wetterunabhängig Brombeeren in bester Qualität liefern“, sagt der geschäftsführende Gesellschafter Dr. Karl Baumann (52). Mit rund 80 Mitarbeitern, 360 Saisonkräften als Erntehelfer und 400 selbstständigen Landarbeitern bewirtschaftet das Agrarunternehmen Baumann etwa 1.000 Hektar landwirtschaftliche Fläche mit Schwerpunkt Labertal/Gäuboden.

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Besonders starkes Wachstum weist Dr. Karl Baumann zufolge der Sektor Erdbeeren auf: 175 Hektar werden als Marktpflücke zur Belieferung des Lebensmitteleinzelhandels bewirtschaftet. Auf 70 Hektar Fläche mit 26 Selbstpflück-Plantagen durchzieht das Erdbeerland Baumann ganz Ostbayern von Regensburg über das Rottal bis hin zu den Hochlagen des Bayerischen Waldes.

„Pflücken ohne Bücken“
Großer Renner der Saison waren Erdbeerfelder auf Dämmen, die doppelreihig mit 50 Zentimeter hohen Stauden bepflanzt waren. Das Motto „Pflücken ohne Bücken“ kam bei den Kunden sehr gut an. Von Anfang Mai bis August wurden in dieser Saison rund 1.200 Tonnen der roten Frucht auf den Feldern des Agrarunternehmens geerntet.

Das starke Wachstum basiert auf einer Expansionsstrategie: Im letzten Jahr hat das Agrarunternehmen Baumann 80 Hektar Erdbeerfelder des Obstbaubetriebes Gögl in Ganacker (Lkr. Dingolfing-Landau) übernommen. Seit 2002 gehören etwa 35 Hektar von Erdbeeren Krinner aus Straßkirchen (Lkr. Straubing-Bogen) zum „Erdbeerland Baumann“.

König des Gemüses stabil
Stabil im Absatz bleibt der König des Gemüses: Auf rund 230 Hektar, davon 6 Hektar Grünspargel, haben rund 250 Erntehelfer 1.400 Tonnen Spargel geerntet. Aus dem Bruttoertrag ergeben sich rund 1.000 Tonnen marktfähiges Stangengemüse. Die Erträge sind gegenüber dem Vorjahr stabil geblieben. Witterungsbedingt seien sogar 20 Prozent Mehrertrag möglich gewesen. „Wir mussten wegen der Hochwasser- und Hagelschäden im Sommer 2013 viele Anlagen schonen“, erläutert Dr. Karl Baumann.

Rund 250 Saisonkräfte ernten in der Zeit von Anfang März bis Ende Juni. 20 Hektar Spargel wachsen auf Feldern mit Bodenheizung. „Mit der Spitzenqualität des Gäuboden-Spargels gehören wir zu den Marktführern in Bayern“, bekennt Dr. Karl Baumann nicht ohne Stolz. Zu den Stärken gehören „absolute Feldfrische“, „unverwechselbarer Charakter“, zarter, hervorragender und milder Geschmack“ sowie besonders ausgewählte Top-Sortierung. Kein Wunder, dass der Gäuboden-Spargel auch im Ausland begehrt ist: Rund 25 Prozent der Produktion gehen nach Italien, Österreich und in die Schweiz.

Neues Highlight Brombeeren
Auf eine gärtnerische Nischenkultur setzt der landwirtschaftliche Unternehmer mit der Brombeere. Mit 123 Hektar bundesweit spielt sie eine untergeordnete Rolle. Die Nachfrage am Markt und die gute Vermarktbarkeit hat Dr. Karl Baumann bereits 2009 erkannt und auf seinem Betrieb Freilandware kultiviert. Im März 2014 hat er ein neues innovatives Obstbau-Projekt gestartet. Nach monatelanger intensiver Planungsphase begann der Aufbau von 21 Folientunneln, etwa 100 Meter lange und neun Meter breite Gewächshäuser. In sieben Tunneln gedeihen Brombeeren der schottischen Züchtung „Loch Ness“. Durch Investitionen in Höhe von etwa 300.000 Euro in Folienhochtunnelanlagen sei es möglich, den Markt termingenau und wetterunabhängig mit Brombeeren bester Qualität zu beliefern, wie es der Verbraucher wünscht.

„Ab dem Ausstellen der Pflanzentöpfe bis zur Ernte vergehen etwa 120 Tage“, beschreibt der innovative Landwirt den gut planbaren Erntezeitpunkt. Die Projektleitung lag in den Händen des angehenden Gärtnermeisters Volker Feiser, der bereits auf seinem elterlichen Betrieb in der Nähe von Köln erste Erfahrungen mit den Tunnel-Kulturen gemacht hatte. Als Betriebsleiter erfüllte sich Feiser einen gärtnerischen Traum. Brombeeren aus der Pflanzenfamilie der Rosengewächse werden bereits seit der Antike hohe Heilkräfte nachgesagt. Besonders ein hoher Gehalt an Vitaminen und ein großer Anteil an Antioxidantien zeichnet sie aus. In den verbleibenden 14 Tunneln werden Sommer-Himbeeren kultiviert. Die Folientunnel sind mit hochmoderner Bewässerungs- und Düngungstechnik ausgestattet.

Himbeeren & Co.
Auf 62 Hektar erntet die Spargel + Beeren Baumann GmbH Himbeeren in verschiedenen Kultursystemen von Ende Juni bis Ende Oktober. Kulturheidelbeeren, Stachelbeeren und Johannisbeeren runden das Sortiment ab. Im konventionellen Ackerbau baut die Unternehmensgruppe Zuckerrüben, Weizen, Triticale, Mais und Zuckerhirse an.

Über das Agrarunternehmen Baumann, Geiselhöring
Im ökonomischen Vordergrund des Agrarunternehmens Baumann stehen die Unternehmen Dr. Karl Baumann Landwirtschaft und die 2006 gegründete Vermarktungsgesellschaft Spargel + Beeren Baumann GmbH. Mit rund 80 Mitarbeitern, 360 Saisonkräften als Erntehelfer und 400 selbstständigen Landarbeitern bewirtschaftet das Agrarunternehmen Baumann etwa 1.000 Hektar landwirtschaftliche Fläche, davon 970 ha gepachtet, mit Schwerpunkt Labertal/Gäuboden. An der Spitze steht der unternehmerische Landwirt Dr. Dipl.-Ing. agrar. Karl Baumann (52).



Bildtext: Herr der Himbeeren: Auf 62 Hektar produziert der landwirtschaftliche Unternehmer Dr. Karl Baumann (Spargel + Beeren Baumann GmbH) die leckeren roten Früchte. (Foto: Josef König für S+B/honorarfrei)