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+ + + Cannabis Verband Bayern + + +

+++ Cannabis als Medizin im Fokus II + + +

Mit den Sorgen und Nöten von Cannabis-Patienten beschäftigt sich Vortrag von Wenzel Cerveny, Vorsitzender des Cannabis Verband Bayern (CVB)/Vortrag am Donnerstag, 2. August 2018, um 19.30 Uhr im Restaurant & Weinbar „Zum Santa“, Max-Josefs-Platz 20, 83022 Rosenheim

ROSENHEIM (27.07.18) – Mit den Sorgen und Nöten von Cannabis-Patienten beschäftigt sich der zweite Vortrag von Wenzeln Cerveny vom Cannabis Verband Bayern (CVB) in Rosenheim. Aufgrund der guten Resonanz auf den ersten Vortrag und vieler offener Fragen nach dem Inkrafttreten des neuen Gesetzes steht Wenzel Cerveny am Donnerstag, 2. August 2018, um 19.30 Uhr im Restaurant & Weinbar „Zum Santa“, Max-Josefs-Platz 20, 83022 Rosenheim, erneut Rede und Antwort. Der Eintritt ist frei.

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Seit dem 10. März 2017 können Ärztinnen und Ärzte Medizinal-Cannabisblüten oder Cannabisextrakt in pharmazeutischer Qualität auf einem Betäubungsmittelrezept verschreiben. CVB-Vorsitzender Wenzel Cerveny gibt einen Überblick, was sich für die Patienten verbessert hat. Nach wie vor seien die Suche nach einem Arzt, die Übernahme der Kosten durch eine Krankenkasse sowie die Bevorratung durch Apotheken die größten Probleme. In Deutschland benötigen bis zu 1,6 Millionen Menschen eine auf Cannabis basierte Medizin.

Cannabis besitzt laut Cerveny eine relativ hohe therapeutische Breite. Es gebe verschiedene Sorten von Cannabisblüten und –extrakten. Die jeweiligen Sorten seien über ihren Namen eindeutig identifizierbar und über ihren (eher berauschenden) Tetrahydrocannabinol (THC) und Cannabidiol (CBD)-Gehalt definiert. Cannabidiol ist ein kaum psychoaktives Cannabinoid aus dem weiblichen Hanf. Medizinisch wirkt es entkrampfend, entzündungshemmend, angstlösend und gegen Übelkeit.


Cannabis-Patienten werden über ihr Leben mit der „neuen“ Medizin berichten. Dabei kommt ihr Kampf mit den Krankenkassen zur Sprache, die sich häufig weigern, die Kosten zu übernehmen. Im Alltag folgt trotz Rezept vom Arzt eine weitere Hürde: Cannabis-Patienten am Steuer eines Autos und die Kontrolle durch die Polizei.

Die Freigabe von Cannabis als Medizin für Schwerkranke auf Krankenschein war für Wenzel Cerveny der erste richtige Schritt, den Rohstoff Hanf aus der „Schmuddelecke“ zu holen. „Das Gesetz nützt allerdings nichts, wenn es Polizeibeamte im Freistaat ignorieren.“ Immer wieder tauchen Patienten beim Cannabis Verband auf und berichten von ihren negativen Erfahrungen, häufig wird den Cannabis-Patienten die Medizin einfach beschlagnahmt, bis die Staatsanwaltschaft die Rezepte oder Bescheinigungen der Ärzte überprüfen. „Dieser Zustand darf nicht länger hingenommen werden“, so Wenzel Cerveny.

Über den CVB
Der Cannabis Verband Bayern (CVB) wurde im Frühjahr 2014 von Vaclav Wenzel Cerveny (57) als Dachorganisation von bayernweit 14 Cannabis Social Clubs (CSC) gegründet. Der Verband hat das bayernweite Volksbegehren „Ja zu Cannabis“ initiiert und rund 27.000 gültige Unterschriften gesammelt. Das Bayerische Verfassungsgericht hat ein Volksbegehren wegen Nichtzuständigkeit (Bundesrecht) abgelehnt. Aus diesem Grund läuft seit Februar 2017 eine bundesweite Petition (www.ja-zu-cannabis.de), bei welcher bereits über 50.000 Personen (34.000 online und 18.000 auf der Straße) unterschrieben haben. Die Übergabe der bundesweiten Petition wird gerade mit der Bundesregierung abgestimmt und soll demnächst nach Bekanntgabe eines Termins übergeben werden.

Im Juli 2015 sowie im Juli 2017 hat der Verband die erste deutsche „CannabisXXL“-Messe in München durchgeführt. Wenzel Cerveny betreibt in München (Einsteinstraße 163) und Rosenheim (Kaiserstraße 12) einen Hanfladen (https://hanf-bioladen.de/).

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+++ „Es muss nicht immer THC sein“ + + +

Wenzel Cerveny, Vorsitzender Cannabis Verband Bayern (CVB), berichtete auf dem Hanffest „Boarischer Hanf“ über den Einsatz von Cannabis in der Medizin/Feldbesichtigung mit Georg Hartinger

St. Wolfgang (21.07.18) – "Es muss nicht immer THC sein", sagte Wenzel Cerveny, Vorsitzender des Cannabis Verbandes Bayern (CVB) in seinem Vortrag "Cannabis als Medizin" beim Fest "Boarischer Hanf" auf dem Hof von Georg Hartinger in St. Wolfgang-Hodersberg..

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Immer mehr Menschen in Deutschland setzen auf eine cannabis-basierte Behandlung. Cannabis besitzt laut Cerveny eine relativ hohe therapeutische Breite. Es gebe verschiedene Sorten von Cannabisblüten und -extrakten. Die jeweiligen Sorten seien über ihren Namen eindeutig identifizierbar und über ihren (eher berauschenden) Tetrahydrocannabinol- (THC) und (nicht berauschen) Cannabidiol-(CBD) Gehalt definiert. Cannabidiol ist ein nicht psychoaktives Cannabinoid aus dem weiblichen Hanf. Medizinisch wirkt es entkrampfend, entzündungshemmend, angstlösend und gegen Übelkeit.

Mehr als ein in Jahr nach Inkrafttreten des neuen „Cannabis als Medizin“-Gesetzes zog Wenzel Cerveny Bilanz: Seit dem 10. März 2017 können Ärztinnen und Ärzte Medizinal-Cannabisblüten oder Cannabisextrakt in pharmazeutischer Qualität auf einem Betäubungsmittelrezept verschreiben. Die Freigabe von Cannabis als Medizin für Schwerkranke auf Krankenschein war für Wenzel Cerveny der erste richtige Schritt, den Rohstoff Hanf/Cannabis aus der "Schmuddelecke" zu holen. Allerdings sei das Ergebnis ein unausgegorenes "Anbauverhinderungsgesetz" geworden. Immer mehr Patienten hätten sich vor Gericht das Recht zum Anbauen der Hanfpflanzen zum Eigenverbrauch erstritten. "Das Gesetz nützt nichts, weil zu wenig Ärzte Cannabis verschreiben, der Medizinische Dienst der Krankenkassen die Anträge unnötig in die Länge zieht oder einfach verweigert, Apotheken das Medikament nicht vorrätig haben und Polizeibeamte Patienten das Leben im Freistaat schwer machen", sagt Cerveny. Es sei eine Schande, wie mit Cannabis-Patienten umgegangen wird. "Wirksame Medizin zu verweigern, grenzt an eine Menschenrechtsverletzung."

Die Freigabe von Cannabis als Medizin für Schwerkranke auf Krankenschein war für Wenzel Cerveny der erste richtige Schritt den Rohstoff Hanf aus der „Schmuddelecke“ zu holen. „Das Gesetz nützt allerdings nichts, wenn Polizeibeamte im Freistaat es ignorieren.“ Cerveny hat den CVB im Frühjahr 2014 gegründet. Im Juli 2015 sowie im Juli 2017 hat der Verband die erste deutsche Hanfmesse „CannabisXXL“ in München durchgeführt. Wenzel Cerveny betreibt in München (Einsteinstraße 163) und Rosenheim (Kaiserstraße 12) einen Hanfladen (hanf-bioladen.de), welcher auch als Anlaufstelle für bayerischen Patienten dient.

Interessante Einblicke in den Hanfanbau gab die Feld-Besichtigung Mit Georg Hartinger (Hofkäserei Hartinger) vom Verein „Natur & Leben“. Der Hanfbauer baut den natürlichen Rohstoff auf einem Hektar seines Hofes in St.-Wolfgang-Hodersberg an. Als Cannabis-Sativa-Samen hat er Uso 31 gewählt, der sich besonders dafür eignet, Fasern und Hanfsamen zu gewinnen. Mit seiner besonderen Frucht hat der Landwirt keine Probleme mit den Nachbarn, die hätten es akzeptiert. Auch die Kripo habe das Feld besichtigt. Nachdem geklärt war, dass es sich um „Nutzhanf“ handelt, war das das Thema nach den Worten von Hartinger „gegessen“. Den Pionier des Hanfanbaus in Bayern beschäftigen ganz andere Fragen. „Wie bekomme ich den Hanf vom Acker?“ Der optimale Erntezeitpunkt von Hanfsorten wie Uso 31 ist die Vollblüte, also ca. in vier bis sechs Wochen. Allerdings seien die Stängel viel schwieriger zu bearbeiten als andere Kulturpflanzen. Ohne spezielle technische Vorkehrungen und gezielte Arbeitsweise mit dem Mähdrescher sind Kornverluste nicht zu vermeiden. Georg Hartinger empfiehlt, eine mindestens Dreschtrommel mit 65 cm Durchmesser sowie ein zweites Schneidwerk, um die Faser besser zu ernten. Die Hanfsamen werden laut Hartinger regional vermarktet, die Faser wird in Österreich weitererarbeitet.

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Die Cannabis-Sativa-Sorte Uso-31, ist besonders geeignet, Hanfsamen und Fasern zu gewinnen (Foto: Josef König).

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+++ CVB auf Bayerntour in Rosenheim: Cannabis als Medizin im Fokus + + +

Mehr als ein Jahr gültig: Cannabis als Medizin beschäftigt Patienten/Wenzel Cerveny, Vorsitzender des Cannabis Verband Bayern (CVB) zieht Bilanz/Vortrag am Mittwoch, 18. Juli 2018, um 19.30 Uhr im Restaurant & Weinbar „Zum Santa“, Max-Josefs-Platz 20, 83022 Rosenheim/Nächster Auftritt beim Hanffest „Boarischer Hanf“ am 21.7.18, um 16.45 Uhr in St. Wolfgang

ROSENHEIM – „Cannabis als Medizin“: Mehr als ein Jahr nach Inkrafttreten des neuen Gesetzes zieht Wenzel Cerveny vom Cannabis Verband Bayern (CVB) in einem Vortrag Bilanz. Der Referent geht der Frage nach, welche positiven und negativen Auswirkungen das Gesetz für die Patienten gebracht hat, aber auch, welchen Nutzen die Kulturpflanze Hanf noch bringt? Die Veranstaltung findet am Mittwoch, 18. Juli 2018, um 19.30 Uhr im Restaurant & Weinbar „Zum Santa“, Max-Josefs-Platz 20, 83022 Rosenheim, statt. Der Eintritt ist frei.

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Seit dem 10. März 2017 können Ärztinnen und Ärzte Medizinal-Cannabisblüten oder Cannabisextrakt in pharmazeutischer Qualität auf einem Betäubungsmittelrezept verschreiben. CVB-Vorsitzender Wenzel Cerveny gibt einen Überblick, was sich für die Patienten verbessert hat. Nach wie vor seien die Suche nach einem Arzt, die Übernahme der Kosten durch eine Krankenkasse sowie die Bevorratung durch Apotheken die größten Probleme. In Deutschland benötigen bis zu 1,6 Millionen Menschen eine auf Cannabis basierte Medizin.

Cannabis besitzt laut Cerveny eine relativ hohe therapeutische Breite. Es gebe verschiedene Sorten von Cannabisblüten und –extrakten. Die jeweiligen Sorten seien über ihren Namen eindeutig identifizierbar und über ihren (eher berauschenden) Tetrahydrocannabinol (THC) und Cannabidiol (CBD)-Gehalt definiert. Cannabidiol ist ein kaum psychoaktives Cannabinoid aus dem weiblichen Hanf. Medizinisch wirkt es entkrampfend, entzündungshemmend, angstlösend und gegen Übelkeit.

„Cannabis hält mich am Leben“
Cannabis-Patienten werden über ihr Leben mit der „neuen“ Medizin berichten. Dabei kommt ihr Kampf mit den Krankenkassen zur Sprache, die sich häufig weigern, die Kosten zu übernehmen. Im Alltag folgt trotz Rezept vom Arzt eine weitere Hürde: Cannabis-Patienten am Steuer eines Autos und die Kontrolle durch die Polizei.

Die Freigabe von Cannabis als Medizin für Schwerkranke auf Krankenschein war für Wenzel Cerveny der erste richtige Schritt, den Rohstoff Hanf aus der „Schmuddelecke“ zu holen. „Das Gesetz nützt allerdings nichts, wenn es Polizeibeamte im Freistaat ignorieren.“ Immer wieder tauchen Patienten beim Cannabis Verband auf und berichten von ihren negativen Erfahrungen, häufig wird den Cannabis-Patienten die Medizin einfach beschlagnahmt, bis die Staatsanwaltschaft die Rezepte oder Bescheinigungen der Ärzte überprüfen. „Dieser Zustand darf nicht länger hingenommen werden“, so Wenzel Cerveny.

Wenzel Cerveny spricht beim Hanffest „Boarischer Hanf“
Der Vorsitzende des Cannabis Verbandes Bayern, Wenzel Cerveny, wird am Samstag, 21. Juli 2018, um 16.45 Uhr auf dem Hanffest „Boarischer Hanf“ (ab 14.00 Uhr) über „Hanf als Medizin“ sprechen. Die Veranstaltung findet in Hodersberg 1, 84427 St. Wolfgang (Lkr. Erding) statt.

Über den CVB
Der Cannabis Verband Bayern (CVB) wurde im Frühjahr 2014 von Vaclav Wenzel Cerveny (57) als Dachorganisation von bayernweit 14 Cannabis Social Clubs (CSC) gegründet. Der Verband hat das bayernweite Volksbegehren „Ja zu Cannabis“ initiiert und rund 27.000 gültige Unterschriften gesammelt. Das Bayerische Verfassungsgericht hat ein Volksbegehren wegen Nichtzuständigkeit (Bundesrecht) abgelehnt. Aus diesem Grund läuft seit Februar 2017 eine bundesweite Petition (www.ja-zu-cannabis.de), bei welcher bereits über 50.000 Personen (34.000 online und 18.000 auf der Straße) unterschrieben haben. Die Übergabe der bundesweiten Petition wird gerade mit der Bundesregierung abgestimmt und soll demnächst nach Bekanntgabe eines Termins übergeben werden.

Im Juli 2015 sowie im Juli 2017 hat der Verband die erste deutsche „CannabisXXL“-Messe in München durchgeführt. Wenzel Cerveny betreibt in München (Einsteinstraße 163) und Rosenheim (Kaiserstraße 12) einen Hanfladen (https://hanf-bioladen.de/).

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Cannabis als Medizin: Wenzel Cerveny vom Cannabis Verband Bayern zieht bei einem Vortrag am 18. Juli 2018, um 19.30 Uhr im Restaurant „Zum Santa“ am Max-Josefs-Platz 20 in Rosenheim nach mehr als einem Jahr des neuen Gesetzes Bilanz. (Foto: Josef König/Abdruck honorarfrei).

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+++ Innenausschuss behandelt Schikane von Cannabis-Patienten durch Polizei + + +

Petition von Franz Wolf am Mittwoch, 4. Juli 2018, zwischen 9.00 und 13.30 Uhr im Konferenzsaal des Maximilianeums auf der Tagesordnung (Az.: KI.0501.17)

MÜNCHEN (02.07.18) – Der Innenausschuss im bayerischen Landtag wird sich mit der Petition des Münchner Cannabis-Patienten Franz Wolf (51) beschäftigen. Mit der Berichterstattung sind Dr. Beate Merk (CSU) und Prof. Dr. Peter Paul Gantzer (SPD) betraut. Das Thema wurde für Mittwoch, 4. Juli 2018, zwischen 9.00 und 13.30 Uhr im Konferenzsaal des Maximilianeums auf die Tagesordnung gesetzt, wie der Leiter des Büros des Ausschusses für Kommunale Fragen, Innere Sicherheit und Sport mitgeteilt hat (Az.: KI.0501.17).

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Die Petition des Münchner Cannabis-Patienten Franz Wolf geht auf mehrere Kontrollen und Zwischenfälle mit der Polizei zurück. Nach Angaben von Wolf, der einen auffälligen Feuerwehr-Oldtimer fährt, war er am 30.12.2017 zunächst in eine allgemeine Verkehrskontrolle geraten. „Der junge Polizeibeamte hat sein auf der Polizeischule gelerntes Programm ohne Rücksicht durchgezogen.“ Es waren neun uniformierte und zwei zivile Beamte sowie ein Drogenhund im Einsatz. Sein legal in der Apotheke erworbenes Cannabis wurde allen Beteuerungen, er habe seine Medizin aus der Apotheke, zum Trotz beschlagnahmt. Der Einsatz dauerte mehr als drei Stunden. Der Cannabis-Patient sieht sich wegen der schikanösen Behandlung in seinen Grundrechten zur Teilhabe am öffentlichen Leben beraubt, wenn er bei jeder Fahrt einem „Durchsuchungszirkus“ ausgesetzt ist. Wolf fordert ein polizeisicheres Identifikationsmerkmal für Cannabis-Patienten.

Dies ist nicht der erste Vorfall: Bereits im September 2017 war der Cannabis-Patient beim Corso Leopold von einem sechsköpfigen Kommando der Münchner Polizei kontrolliert worden. Damals war eine „Verdachtsanzeige“ ist ergangen. Wolf leidet an einer posttraumatischen Belastungsstörung und nach zahlreichen Verkehrsunfällen an chronischen Schmerzen. Seit 30 Jahren hilft sich der Münchner mit Cannabis. Seit September 2015 mit Ausnahmegenehmigung der Bundesopiumstelle – und nun seit dem 13. April 2017 legal mit ärztlichem Rezept und von der AOK bezahlt. Sowohl das Rezept als auch seinen Cannabis-Pass konnte Wolf den Polizeibeamten vorzeigen. Er bekam sein Cannabis wieder, es erging keine Strafanzeige.

Die Münchner Polizei hat laut Wolf immer noch Nachholbedarf, was die neue, seit dem 10. März 2017 bundesweit geltende Cannabis als Medizin-Gesetzgebung angeht. Demnach dürfen Patienten Cannabis aus der Apotheke legal verwenden. „Die Polizei wartet anscheinend immer noch auf Nachschulungsbedarf, es scheint besonders an Instruktionen durch das Innenministerium zu mangeln“, kritisiert Wolf

Eine genaue Uhrzeit für den Aufruf der Petition wurde nicht genannt, da diese vom Umfang und der Abwicklung der Tagesordnung abhängt. Die Sitzung ist grundsätzlich öffentlich.

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+++ Hoffnung auf Länder-Justizminister bei Konferenz in Eisenach:
Cerveny: „Willkür bei Cannabis-Freimengen beenden“ + + +

Cannabis Verband Bayern (CVB) appelliert an die Länder-Justizminister, eine bundesweit einheitliche Obergrenze verbindlich festzulegen/Kritik an Bayerns Justizminister Prof. Winfried Bausback (CSU): Schikane im Freistaat beginnt heute bereits ab 0 Gramm

MÜNCHEN/EISENACH (07.06.18) – Der Cannabis Verband Bayern (CVB) hat an die deutschen Länder-Justizminister appelliert, die Willkür bei den Cannabis-Freimengen zu beenden. „Wir brauchen eine bundesweit verbindlich geltende Obergrenze von 15 Gramm Cannabis, bis zu der keine Strafverfolgung erfolgt“, forderte Wenzel Cerveny (58), Vorsitzender des Cannabis Verbandes Bayern (CVB), am Donnerstag in München.


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Nur eine bundesweit einheitliche Regelung verhindert nach Ansicht von Cerveny die bisher geltende Willkür. Deshalb fordert er eine Obergrenze von 15 Gramm Cannabis „ohne Wenn und Aber“. Diese Obergrenze sieht als sofortige Zwischenlösung bis zu einer endgültigen Legalisierung von Cannabis. Außerdem fordert Cerveny die Justizminister auf, dass den Konsumenten die Menge für den Eigenbedarf nicht abgenommen werden darf. „Es kann nicht hingenommen werden, dass Cannabis am Schwarzmarkt gehandelt wird. Bei einer kontrollierten Abgabe könnte der Staat Millionen Euro an Steuern einnehmen. Derzeit gelten je nach Bundesland zwischen sechs und 15 Gramm als Eigenbedarf, der eine Einstellung von Strafverfahren ermöglicht. Der Freistaat Bayern geht laut Cerveny besonders rigoros gegen Cannabis-Konsumenten vor: Es herrscht eine Null-Toleranz-Grenze von 0 Gramm.

Kritik an Bayerns Justizminister Bausback (CSU)
Deutlich kritisierte der CVB-Vorsitzende den bayerischen Justizminister Winfried Bausback (CSU). Nach Ansicht des Hanfaktivisten versucht Bausback, über einen Gummiparagrafen, nach dem die Strafverfolgung eingestellt werden „könne“, den Betrug an den bayerischen Konsumenten im Vergleich zu bundesweiten Konsumenten fortzusetzen: „Die bestehenden Schikanen von Polizei und Justiz im Freistaat gehen dann wieder weiter!“

Cerveny wird in den nächsten Wochen eine abgeschlossene bundesweite Petition mit etwa 60.000 Unterschriften zur Legalisierung von Cannabis im Bundestag einreichen. Nach den internationalen wissenschaftlichen Erkenntnissen der letzten Jahrzehnte sieht Cerveny die Politik in der Pflicht, den Konsum von Cannabis neu zu regeln. Deshalb soll Hanf (Cannabis) aus dem Betäubungsmittelgesetz (BtMG) herausgenommen werden und §24a BtMG gestrichen werden. Hanf soll als landwirtschaftliches Produkt und Lebensmittel betrachtet werden. Dagegen soll das Jugendschutzgesetz (JuSchuG) wird dahingehend erweitert, dass der Verkauf und Erwerb von Hanfprodukten mit einem THC-Gehalt über 0,2% analog zu §9 Absatz 1 Ziffer 1 JuSchuG erst ab 18 Jahren erlaubt ist.

Über den CVB
Der Cannabis Verband Bayern (CVB) wurde im Frühjahr 2014 von Vaclav Wenzel Cerveny (58) als Dachorganisation von bayernweit 14 Cannabis Social Clubs (CSC) gegründet. Der Verband hat das bayernweite Volksbegehren „Ja zu Cannabis“ initiiert und rund 27.000 gültige Unterschriften gesammelt. Das Bayerische Verfassungsgericht hat ein Volksbegehren wegen Nichtzuständigkeit (Bundesrecht) abgelehnt. Aus diesem Grund läuft seit Februar 2017 eine bundesweite Petition (www.ja-zu-cannabis.de), bei der über 60.000 Personen unterschrieben haben. Im Juli 2015 sowie im Juli 2017 hat der Verband die erste deutsche „CannabisXXL“-Messe in München durchgeführt. Wenzel Cerveny betreibt in München (Einsteinstraße 163) einen Hanfladen (https://hanf-bioladen.de/). Ende Juni 2018 eröffnet in Rosenheim ein weiteres Hanf-Informationszentrum.

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+++ Erster Geburtstag des „Cannabis als Medizin“-Gesetzes:
„Umgang mit Cannabis-Patienten ist menschenunwürdig und katastrophal“+ + +

Wenzel Cerveny vom Cannabis Verband Bayern (CVB) zieht zum Jahrestag durchwachsene Bilanz/Acht Thesen für eine Novellierung vorgestellt/Pressekonferenz am Donnerstag, 8. März 2018, um 10.30 Uhr im Presseclub München/Großkundgebung am 10.03.18 in München/Einreichen einer Petition im Bundestag geplant
[Pressemappe zur PK am 08.03.18 als PDF]



Live-Mitschnitt der PK von LokalFernsehen> MÜNCHEN (08.03.17/pm) – Kein Grund zum Feiern: Der erste Geburtstag des „Cannabis als Medizin“-Gesetzes ist für den Cannabis Verband Bayern (CVB) alles andere als ein Grund zum Feiern. „Der Umgang mit Cannabis-Patienten ist menschenunwürdig und katastrophal“, sagte CVB-Vorsitzender Wenzel Cerveny (57) anlässlich einer Pressekonferenz am Donnerstag in München. Der Verband will mit acht Thesen die Politik zu einer notwendigen Novellierung auffordern. Zum Jahrestag ist am Samstag, 10.03.2018, von 14 bis 17 Uhr in der Münchner Innenstadt, Neuhauserstraße 8, eine Großkundgebung geplant, um auf die Unzulänglichkeiten des Cannabis-Gesetzes hinzuweisen. Über 50.000 Personen haben eine Petition zum Deutschen Bundestag unterschrieben, um eine Legalisierung von Cannabis zu fordern.

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Seit dem 10. März 2017 können Ärztinnen und Ärzte Medizinal-Cannabisblüten oder Cannabisextrakt in pharmazeutischer Qualität auf einem Betäubungsmittelrezept verschreiben. Die Freigabe von Cannabis als Medizin für Schwerkranke auf Krankenschein war für Wenzel Cerveny der erste richtige Schritt, den Rohstoff Hanf/Cannabis aus der „Schmuddelecke“ zu holen. Allerdings sei das Ergebnis ein unausgegorenes „Anbauverhinderungsgesetz“ geworden. Immer mehr Patienten hätten sich vor Gericht das Recht zum Anbauen der Hanfpflanzen zum Eigenverbrauch erstritten. „Das Gesetz nützt nichts, weil zu wenig Ärzte Cannabis verschreiben, der Medizinische Dienst der Krankenkassen die Anträge unnötig in die Länge zieht oder einfach verweigert, Apotheken das Medikament nicht vorrätig haben und Polizeibeamte Patienten das Leben im Freistaat schwer machen“, sagt Cerveny. Es sei eine Schande, wie mit Cannabis-Patienten umgegangen wird. „Wirksame Medizin zu verweigern, grenzt an eine Menschenrechtsverletzung.“

Mit acht Thesen fordert der Cannabis Verband Bayern die Politik zu einer Novellierung der betäubungsmittelrechtlichen Vorschriften auf. „Jeder Bürger hat das Recht, sich Cannabis als Medizin verschreiben zu lassen“, fordert CVB-Vorsitzender Wenzel Cerveny. Rund 800.000 Patienten in Deutschland könnten von Cannabis profitieren und auf Nebenwirkungen herkömmlicher Medikamente verzichten. „Legalisierung ist das Zeichen der Zeit: Cannabis ist aus dem Betäubungsmittelrecht zu streichen und für Personen ab dem 18. Lebensjahr freizugeben“, bilanziert Cerveny. Der Jugendschutz und die Prävention sollen aus den erzielten Steuereinnahmen gestärkt werden.

Die acht Thesen beschreiben laut CVB-Patientensprecher Sascha Heuft (45) aus Eresing (Lkr. Landsberg) die Probleme der Cannabis-Patienten bei der Suche nach einem Arzt, die Übernahme der Kosten durch die Krankenkassen, die mangelnde Bevorratung und hohen Preise in den Apotheken sowie den teilweise schikanösen Umgang der Polizei im Freistaat mit Patienten. Immer wieder tauchten Patienten beim Cannabis Verband auf und berichten von ihren negativen Erfahrungen, häufig werde den Cannabis-Patienten die Medizin einfach beschlagnahmt, bis die Staatsanwaltschaft die Rezepte oder Bescheinigungen der Ärzte überprüft. „Dieser Zustand darf nicht länger hingenommen werden“, so Wenzel Cerveny.

Cannabis besitzt laut Cerveny eine relativ hohe therapeutische Breite. Es gebe verschiedene Sorten von Cannabisblüten und -extrakten. Die jeweiligen Sorten seien über ihren Namen eindeutig identifizierbar und über ihren (eher berauschenden) Tetrahydrocannabinol- (THC) und Cannabidiol (CBD)-Gehalt definiert. Cannabidiol ist ein kaum psychoaktives Cannabinoid aus dem weiblichen Hanf. Medizinisch wirkt es unter anderem leicht schmerzlindernd, entzündungshemmend, heilend, angstlösend und gegen Übelkeit.

Cannabis-Therapie-Zentrum weiter im Blick
Mehr denn je besteht laut Cerveny im Raum München der Bedarf für ein Cannabis-Therapie- und Informationszentrum, eine Art Cannabis/Hanf-Erlebniswelt auf circa 5000 Quadratmetern. Seine Vision einer bundesweit einmaligen Anlaufstation für Cannabis-Patienten hat er weiter im Blick und sucht nach Investoren. In der geplanten Einrichtung soll unter anderem auf über 1.000 Quadratmetern eine Cannabis-Klinik/Arztpraxis mit Schwerpunkt Allgemeinmedizin und Schmerztherapie Cannabis-basierte Medizin anbieten. Außerdem soll die Forschung vorangebracht werden.

Über den CVB
Der Cannabis Verband Bayern (CVB) wurde im Frühjahr 2014 von Vaclav Wenzel Cerveny (57) als Dachorganisation von bayernweit 14 Cannabis Social Clubs (CSC) gegründet. Der Verband hat das bayernweite Volksbegehren „Ja zu Cannabis“ initiiert und rund 27.000 gültige Unterschriften gesammelt. Das Bayerische Verfassungsgericht hat ein Volksbegehren wegen Nichtzuständigkeit (Bundesrecht) abgelehnt. Aus diesem Grund läuft seit Februar 2017 eine bundesweite Petition (www.ja-zu-cannabis.de), bei der bereits über 50.000 Personen (34.000 online und 18.000 auf der Straße) unterschrieben haben. Diese Petition soll im Frühjahr 2018 in Berlin dem Deutschen Bundestag übergeben werden. Im Juli 2015 sowie im Juli 2017 hat der Verband die erste deutsche „CannabisXXL“-Messe in München durchgeführt. Wenzel Cerveny betreibt in München (Einsteinstraße 163) einen Hanfladen.

Bild 1 von PK

Bild 2 von PK

Bild mit Maskottchen "Hanfi" vom Stand an der Max-Joseph-Straße

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+++ Acht THESEN für eine notwendige Novellierung + + +



MÜNCHEN (08.03.17/pm) – Das Gesetz zur Änderung betäubungsmittelrechtlicher und anderer Vorschriften (Cannabis als Medizin-Gesetz) trat am 10.03.2017 in Kraft/Der Cannabis Verband Bayern fordert Politik anlässlich des Jahrestages des Inkrafttretens des Gesetzes zur Neuausrichtung des Gesetzes in Deutschland auf:

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1. Jeder Bürger hat das Recht, sich Cannabis als Medizin verschreiben zu lassen. Über 800.000 Patienten in Deutschland könnten von Cannabis profitieren und auf Nebenwirkungen herkömmlicher Medikamente verzichten!
2. Ärztevertreter und die medizinischen Fakultäten der Universitäten haben die Pflicht, ihre Berufskollegen und ihre Studenten über die Wirkung des (eher berauschenden) Tetrahydrocannabinol (THC) und des (leicht schmerzlindernden und entzündungshemmenden) Cannabidiol (CBD) verstärkt aufzuklären.

3. Das „Cannabis als Medizin“-Gesetz funktioniert derzeit nicht, weil die Arztsuche für einen Patienten wie einem „Sechser im Lotto“ gleicht. Der Antrag auf Kostenübernahme bei der Krankenkasse ist ein bürokratischer Aufwand, der derzeit nicht belohnt wird.

4. Ärzte haben Angst vor juristischer Verfolgung. Die Justiz hat deshalb die Repressalien gegen Ärztinnen und Ärzte bei der Verschreibung von Cannabis einzustellen. Jeder Arzt sollte aus guter Überzeugung Cannabis verschreiben können.

5. Ende der Zweiklassen-Medizin: Privatpatienten erhalten Cannabis-Rezepte auf eigene Kosten, den gesetzlich versicherten Cannabis-Patienten verweigert die Krankenkasse die Übernahme. Häufig hat der medizinische Dienst der Krankenkassen (MDK) die Therapiehoheit an Stelle der Ärzte übernommen.

6. Das „Cannabis als Medizin“-Gesetz hat das Gramm Cannabis für Patienten in Apotheken um zehn Euro verteuert. Oftmals ist Cannabis nicht vorrätig. Apotheken dürfen nur 16 Sorten Cannabis anbieten, obwohl es weit über 500 Sorten gibt.

7. Keine Schikane von Cannabis-Patienten durch die Polizei. Einführung eines polizeisicheren Identifizierungsmerkmals. Cannabis-Patienten sind im Straßenverkehr wie andere Patienten und Medikamenten-Konsumenten zu behandeln!

8. Legalisierung ist das Zeichen der Zeit: Cannabis ist aus dem Betäubungsmittelrecht zu streichen und für Personen ab dem 18. Lebensjahr freizugeben. Aufklärung und der Jugendschutz und die Prävention sollen aus den erzielten Steuereinnahmen gestärkt werden.

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+++ Cannabis-Patienten klagen: „An jeder Ecke im System der medizinischen Versorgung knirscht es“+ + +

CVB-Patientensprecher Sascha Heuft: Patienten haben bis zum ersten Cannabis-Medikament Herausforderungen zu meistern

MÜNCHEN (08.03.17/pm) – Cannabis-Patienten haben an fast jeder Stelle des Systems mit Schwierigkeiten zu kämpfen. „Es knirscht an jeder Ecke im System der medizinischen Versorgung. Das Gesetz ist unausgegoren“, beklagt sich Sascha Heuft (45), Patientensprecher beim Cannabis Verband Bayern.

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Größtes Problem ist für Patienten laut Heuft die Suche nach einem Arzt: Es gebe kaum Mediziner mit Kassenzulassung, so Heuft, die Cannabis verschreiben. Wenn sie doch ein Rezept ausstellen, dann oft unter dem Siegel der Verschwiegenheit. „Die Ärzte haben Angst davor, den Ruf einer Kiffer-Praxis zu bekommen.“ Hausärzte seien zudem zu wenig über die Möglichkeiten aufgeklärt, Cannabis einzusetzen. Viele Mediziner hätten gerade noch vom berauschenden Tetrahydrocannabinol (THC) gehört. Von der heilenden Wirkung von Cannabidiol (CBD) hätten viele Mediziner noch nie gehört. „Manch ein Patient kennt sich besser aus als der Medizin-Profi“, weiß Heuft. Häufig seien auch pharmaindustriegesteuerte Vorurteile zu finden, die nur durch Aufklärung behoben werden könnten.

Ärzte verweigern laut Heuft nach einschlägigen Berichten sogar todkranken Patienten Cannabis. Als Argument dienen „fehlende Langzeitstudien“. Morphium hingegen werde sofort verschrieben. In Krankenhäusern seien Stationsärzte, Notärzte und Krankenschwestern nach Berichten von Patienten positiv zum Einsatz von Cannabis eingestellt. Die leitenden Chefärzte würden eine Behandlung ablehnen.

Wer als Patient ein Rezept ergattert hat, so weiß Heuft, steht vor weiteren Hürden. Zunächst stellt sich die Frage der Kostenübernahme. Die Anzahl der Cannabis-Patienten wurde vor dem Inkrafttreten des Gesetzes mit bundesweit 1.040 angegeben. Im vergangenen Jahr 2017 seien nach dem Gesetz 13.000 Genehmigungsanträge an die Krankenkassen eingereicht worden und nach Insiderschätzungen zu 60 Prozent genehmigt worden. Im Jahr 2018 wurden in den ersten zwei Monaten bereits 13.000 Anträge (9.000 Anträge bei der AOK und 4.000 Anträge bei der Barmer GEK) eingereicht. Insider gehen wieder davon aus, dass fünf Mal so viel Patienten die Kostenübernahme verweigert worden sei, so der Patientensprecher, der unter anderem wegen einer Arthrose in den Fingern und Kalk in der Schulter ein Cannabis-Medikament verwendet.

Mit der Übernahme der Kosten stellt sich für Patienten das nächste Problem, wo sie die Medikamente überhaupt bekommen. Das Rezept sei nach den Statuten des BTM-Gesetzes nur sieben Tagen gültig. Viele Apotheken würden aber keine Cannabis-Medikamente oder aber nur wenige Sorten führen. Von insgesamt 500 Sorten seien in den Apotheken meist nur 16 vorrätig. Dies bedeutet für den Patienten, er muss warten, bis die Lieferung „seines Medikaments“ ankommt. Damit werde aber sein Rezept ungültig. „Es grenzt an Schikane, wenn der Patient nach sieben Tagen erneut zum Arzt muss und sich das Rezept erneut ausstellen lassen muss“, so Heuft. Zudem seien die Preise für Cannabis in den Apotheken nahezu doppelt so teuer wie auf dem Schwarzmarkt, berichten Patienten.

Cannabis am Steuer: vorsichtiger, langsamer und weniger aggressiv
Im Alltag bringt die Cannabis-Medizin besonders Autofahrern ein Problem. Es gibt laut Wenzel Cerveny kein polizeisicheres Identifikationsmerkmal für Cannabis-Patienten. „Geraten Patienten in eine Polizeikontrolle, müssen sie mehrstündige Prozeduren über sich ergehen lassen. Weder ein BTM-Rezept noch ein Cannabis-Ausweis des Arztes schützen den Patienten vor der Kontrolle. Dabei haben Mediziner laut Cerveny längst festgestellt, dass Cannabis-Patienten nach einer Eingewöhnungszeit die besseren Autofahrer seien: „Cannabis-Patienten sitzen vorsichtiger, langsamer und weniger aggressiv am Steuer.“

Über den CVB
Der Cannabis Verband Bayern (CVB) wurde im Frühjahr 2014 von Vaclav Wenzel Cerveny (57) als Dachorganisation von bayernweit 14 Cannabis Social Clubs (CSC) gegründet. Der Verband hat das bayernweite Volksbegehren „Ja zu Cannabis“ initiiert und rund 27.000 gültige Unterschriften gesammelt. Das Bayerische Verfassungsgericht hat ein Volksbegehren wegen Nichtzuständigkeit (Bundesrecht) abgelehnt. Aus diesem Grund läuft seit Februar 2017 eine bundesweite Petition (www.ja-zu-cannabis.de), bei der bereits über 50.000 Personen (34.000 online und 18.000 auf der Straße) unterschrieben haben. Diese Petition soll im Frühjahr 2018 in Berlin übergeben werden. Im Juli 2015 sowie im Juli 2017 hat der Verband die erste deutsche „CannabisXXL“-Messe in München durchgeführt. Wenzel Cerveny betreibt in München (Einsteinstraße 163) einen Hanfladen.

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+++ „Umgang mit Cannabis-Patienten ist menschenunwürdig und katastrophal“ + + +

Einladung für Medienvertreter zur Pressekonferenz: Wenzel Cerveny vom Cannabis Verband Bayern zieht ein Jahr nach Inkrafttreten des „Cannabis als Medizin“-Gesetzes Bilanz/Pressekonferenz am Donnerstag, 08. März 2018, um 10.30 Uhr im Presseclub München (Marienplatz 22/IV)/Großkundgebung am 10.03.18 in München

MÜNCHEN (01.03.18) – Seit dem 10. März 2017 können Ärztinnen und Ärzte Medizinal-Cannabisblüten oder Cannabisextrakt in pharmazeutischer Qualität auf einem Betäubungsmittelrezept verschreiben. Welche positiven und negativen Auswirkungen das „Cannabis als Medizin“-Gesetz für die Patienten gebracht hat, darüber zieht der Cannabis Verband Bayern (CVB) zum Jahrestag des Inkrafttretens Bilanz. „Der Umgang mit Cannabis-Patienten ist menschenunwürdig und katastrophal“, sagt CVB-Vorsitzender Wenzel Cerveny (57). Der Verband will mit einer Großkundgebung am Samstag 10.03.2018 ab 10 Uhr in der Münchner Innenstadt auf die Unzulänglichkeiten des Cannabis-Gesetzes hinweisen.

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Die Freigabe von Cannabis als Medizin für Schwerkranke auf Krankenschein war für Wenzel Cerveny der erste richtige Schritt, den Rohstoff Hanf aus der „Schmuddelecke“ zu holen. „Das Gesetz nützt allerdings nichts, wenn Ärzte kein Cannabis verschreiben, Apotheken das Medikament nicht vorrätig haben und Polizeibeamte es im Freistaat ignorieren“, sagt Cerveny.

Zur Jahresbilanz will der CVB Forderungen für eine Novellierung des Gesetzes aufstellen und lädt Medienvertreter zu einem Pressegespräch
am Donnerstag, 08.03.2018, um 10.30 Uhr
Presseclub München
Marienplatz 22/IV. Stock
80331 München
Tel. 089 26024848
Anfahrt



Als Ansprechpartner stehen zur Verfügung:
- Wenzel Vaclav Cerveny, Vorsitzender des Cannabis Verbandes Bayern
- Sascha Heuft, Cannabis-Patient
- Moderation: Josef König, Pressebüro König

Um Anmeldung unter E-Mail: info@koenig-online.de wird gebeten.

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+++ CVB auf Bayerntour macht Station in Memmingen + + +

Neues Gesetz seit fast einem Jahr gültig: Wenzel Cerveny, Vorsitzender Cannabis Verband Bayern (CVB), und Patienten ziehen Bilanz/Vortrag am Dienstag, 13. März 2018, um 19.00 Uhr im Hotel Rohrbecks am Schrannenplatz 4, 87700 Memmingen

MEMMINGEN – „Cannabis als Medizin“: Ein Jahr nach Inkrafttreten des neuen Gesetzes ziehen Wenzel Cerveny und Patienten vom Cannabis Verband Bayern (CVB) in einem Vortrag Bilanz. Die Referenten gehen der Frage nach, welche positiven und negativen Auswirkungen das Gesetz für die Patienten gebracht hat, aber auch, welchen Nutzen die Kulturpflanze Hanf noch bringt? Die Veranstaltung findet am Dienstag, 13. März 2018 um 19.00 Uhr in Hotel Rohrbecks am Schrannenplatz 4, 87700 Memmingen, statt. Der Eintritt ist frei.

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Seit dem 10. März 2017 können Ärztinnen und Ärzte Medizinal-Cannabisblüten oder Cannabisextrakt in pharmazeutischer Qualität auf einem Betäubungsmittelrezept verschreiben. CVB-Vorsitzender Wenzel Cerveny gibt einen Überblick, was sich für die Patienten verbessert hat. Nach wie vor seien die Suche nach einem Arzt, die Übernahme der Kosten durch eine Krankenkasse sowie die Bevorratung durch Apotheken die größten Probleme. In Deutschland benötigen bis zu 1,6 Millionen Menschen eine auf Cannabis basierte Medizin.

Cannabis besitzt laut Cerveny eine relativ hohe therapeutische Breite. Es gebe verschiedene Sorten von Cannabisblüten und –extrakten. Die jeweiligen Sorten seien über ihren Namen eindeutig identifizierbar und über ihren (eher berauschenden) Tetrahydrocannabinol (THC) und Cannabidiol (CBD)-Gehalt definiert. Cannabidiol ist ein kaum psychoaktives Cannabinoid aus dem weiblichen Hanf. Medizinisch wirkt es entkrampfend, entzündungshemmend, angstlösend und gegen Übelkeit.

Leben mit Cannabis
Cannabis-Patienten werden über ihr Leben mit der „neuen“ Medizin berichten. Dabei kommt ihr Kampf mit den Krankenkassen zur Sprache, die sich häufig weigern, die Kosten zu übernehmen. Im Alltag folgt trotz Rezept vom Arzt eine weitere Hürde: Cannabis-Patienten am Steuer eines Autos und die Kontrolle durch die Polizei.

Die Freigabe von Cannabis als Medizin für Schwerkranke auf Krankenschein war für Wenzel Cerveny der erste richtige Schritt, den Rohstoff Hanf aus der „Schmuddelecke“ zu holen. „Das Gesetz nützt allerdings nichts, wenn es Polizeibeamte im Freistaat ignorieren.“ Immer wieder tauchen Patienten beim Cannabis Verband auf und berichten von ihren negativen Erfahrungen, häufig wird den Cannabis-Patienten die Medizin einfach beschlagnahmt, bis die Staatsanwaltschaft die Rezepte oder Bescheinigungen der Ärzte überprüfen. „Dieser Zustand darf nicht länger hingenommen werden“, so Wenzel Cerveny.

Über den CVB
Der Cannabis Verband Bayern (CVB) wurde im Frühjahr 2014 von Vaclav Wenzel Cerveny (57) als Dachorganisation von bayernweit 14 Cannabis Social Clubs (CSC) gegründet. Der Verband hat das bayernweite Volksbegehren „Ja zu Cannabis“ initiiert und rund 27.000 gültige Unterschriften gesammelt. Das Bayerische Verfassungsgericht hat ein Volksbegehren wegen Nichtzuständigkeit (Bundesrecht) abgelehnt. Aus diesem Grund läuft seit Februar 2017 eine bundesweite Petition (www.ja-zu-cannabis.de), bei welcher bereits über 50.000 Personen (34.000 online und 18.000 auf der Straße) unterschrieben haben. Diese Petition soll im Frühjahr 2018 in Berlin übergeben werden. Im Juli 2015 sowie im Juli 2017 hat der Verband die erste deutsche „CannabisXXL“-Messe in München durchgeführt. Wenzel Cerveny betreibt in München (Einsteinstraße 163) einen Hanfladen (https://hanf-bioladen.de/).

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Cannabis als Medizin: Wenzel Cerveny vom Cannabis Verband Bayern zieht bei einem Vortrag am Dienstag, 13. März 2018, um 19.00 Uhr im Hotel Rohrbecks am Schrannenplatz 4 in Memmingen nach einem Jahr des neuen Gesetzes Bilanz. (Foto: Josef König/Abdruck honorarfrei).


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+++ CVB auf Bayerntour in Landshut: Cannabis als Medizin im Fokus + + +

Neues Gesetz seit fast einem Jahr gültig: Wenzel Cerveny, Vorsitzender Cannabis Verband Bayern (CVB) und Patienten ziehen Bilanz/Vortrag am Mittwoch, 28. Februar 2018, um 19.30 Uhr in der Tafernwirtschaft Hotel Schönbrunn, Schönbrunn 1, 84036 Landshut



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Seit dem 10. März 2017 können Ärztinnen und Ärzte Medizinal-Cannabisblüten oder Cannabisextrakt in pharmazeutischer Qualität auf einem Betäubungsmittelrezept verschreiben. CVB-Vorsitzender Wenzel Cerveny gibt einen Überblick, was sich für die Patienten verbessert hat. Nach wie vor seien die Suche nach einem Arzt, die Übernahme der Kosten durch eine Krankenkasse sowie die Bevorratung durch Apotheken die größten Probleme. In Deutschland benötigen bis zu 1,6 Millionen Menschen eine auf Cannabis basierte Medizin.
Cannabis besitzt laut Cerveny eine relativ hohe therapeutische Breite. Es gebe verschiedene Sorten von Cannabisblüten und –extrakten. Die jeweiligen Sorten seien über ihren Namen eindeutig identifizierbar und über ihren (eher berauschenden) Tetrahydrocannabinol (THC) und Cannabidiol (CBD)-Gehalt definiert. Cannabidiol ist ein kaum psychoaktives Cannabinoid aus dem weiblichen Hanf. Medizinisch wirkt es entkrampfend, entzündungshemmend, angstlösend und gegen Übelkeit.

Leben mit Cannabis
Cannabis-Patienten werden über ihr Leben mit der „neuen“ Medizin berichten. Dabei kommt ihr Kampf mit den Krankenkassen zur Sprache, die sich häufig weigern, die Kosten zu übernehmen. Im Alltag folgt trotz Rezept vom Arzt eine weitere Hürde: Cannabis-Patienten am Steuer eines Autos und die Kontrolle durch die Polizei.

Die Freigabe von Cannabis als Medizin für Schwerkranke auf Krankenschein war für Wenzel Cerveny der erste richtige Schritt, den Rohstoff Hanf aus der „Schmuddelecke“ zu holen. „Das Gesetz nützt allerdings nichts, wenn es Polizeibeamte im Freistaat ignorieren.“ Immer wieder tauchen Patienten beim Cannabis Verband auf und berichten von ihren negativen Erfahrungen, häufig wird den Cannabis-Patienten die Medizin einfach beschlagnahmt, bis die Staatsanwaltschaft die Rezepte oder Bescheinigungen der Ärzte überprüfen. „Dieser Zustand darf nicht länger hingenommen werden“, so Wenzel Cerveny.

Über den CVB
Der Cannabis Verband Bayern (CVB) wurde im Frühjahr 2014 von Vaclav Wenzel Cerveny (57) als Dachorganisation von bayernweit 14 Cannabis Social Clubs (CSC) gegründet. Der Verband hat das bayernweite Volksbegehren „Ja zu Cannabis“ initiiert und rund 27.000 gültige Unterschriften gesammelt. Das Bayerische Verfassungsgericht hat ein Volksbegehren wegen Nichtzuständigkeit (Bundesrecht) abgelehnt. Aus diesem Grund läuft seit Februar 2017 eine bundesweite Petition (www.ja-zu-cannabis.de), bei welcher bereits über 50.000 Personen (34.000 online und 18.000 auf der Straße) unterschrieben haben. Diese Petition soll im Frühjahr 2018 in Berlin übergeben werden. Im Juli 2015 sowie im Juli 2017 hat der Verband die erste deutsche „CannabisXXL“-Messe in München durchgeführt. Wenzel Cerveny betreibt in München (Einsteinstraße 163) einen Hanfladen.

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Cannabis als Medizin: Wenzel Cerveny vom Cannabis Verband Bayern zieht bei einem Vortrag am Mittwoch, 28. Februar 2018, um 19.30 Uhr in der Tafernwirtschaft Schönbrunn in Landshut nach einem Jahr des neuen Gesetzes Bilanz. (Foto: Josef König/Abdruck honorarfrei).

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+++ CVB auf Bayerntour: München Cannabis als Medizin im Fokus + + +

Neues Gesetz seit fast einem Jahr gültig: Wenzel Cerveny, Vorsitzender Cannabis Verband Bayern (CVB) und Patienten ziehen Bilanz/Vortrag am Montag, 12. Februar 2018, um 19.00 Uhr im Festsaal Kolpinghaus, 80336 München

MÜNCHEN (04.02.18) – "Cannabis als Medizin“: Ein Jahr nach Inkrafttreten des neuen Gesetzes ziehen Wenzel Cerveny und Patienten vom Cannabis Verband Bayern (CVB) in einem Vortrag Bilanz. Unter anderem wird auch ein Arzt über seine Erfahrungen mit Cannabis berichten. Die Referenten gehen der Frage nach, welche positiven und negativen Auswirkungen das Gesetz für die Patienten gebracht hat - aber auch welchen Nutzen die Kulturpflanze Hanf noch bringt? Die Veranstaltung findet am Montag, den 12. Februar 2018, um 19.00 Uhr im Festsaal Kolpinghaus, Adolf-Kolping Straße 1, 80336 München statt. Der Eintritt ist frei.

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Seit dem 10. März 2017 können Ärztinnen und Ärzte Medizinal-Cannabisblüten oder Cannabisextrakt in pharmazeutischer Qualität auf einem Betäubungsmittelrezept verschreiben. CVB-Vorsitzender Wenzel Cerveny gibt einen Überblick, was sich für die Patienten verbessert hat. Nach wie vor sind die Suche nach einem Arzt, die Übernahme der Kosten durch eine Krankenkasse sowie die Bevorratung durch Apotheken die größten Probleme.

In Deutschland benötigen bis zu 1,6 Millionen Menschen eine auf Cannabis basierte Behandlung. Cannabis besitzt laut Cerveny eine relativ hohe therapeutische Breite. Es gebe verschiedene Sorten von Cannabisblüten und -extrakten. Die jeweiligen Sorten seien über ihren Namen eindeutig identifizierbar und über ihren (eher berauschenden) Tetrahydrocannabinol- (THC) und (nicht berauschen) Cannabidiol-(CBD) Gehalt definiert. Cannabidiol ist ein nicht psychoaktives Cannabinoid aus dem weiblichen Hanf. Medizinisch wirkt es entkrampfend, entzündungshemmend, angstlösend und gegen Übelkeit.

Leben mit der Medizin „Cannabis“
Cannabis-Patienten werden über ihr Leben mit der ‚neuen‘ Medizin berichten. Dabei kommt ihr Kampf mit den Krankenkassen zur Sprache, die sich häufig weigern, die Kosten zu übernehmen. Im Alltag folgen trotz Rezept vom Arzt weitere Hürden: Cannabis-Patienten am Steuer eines Autos und die häufigen Kontrollen durch die Polizei.

Die Freigabe von Cannabis als Medizin für Schwerkranke auf Krankenschein war für Wenzel Cerveny der erste richtige Schritt den Rohstoff Hanf aus der „Schmuddelecke“ zu holen. „Das Gesetz nützt allerdings nichts, wenn Polizeibeamte im Freistaat es ignorieren.“ Immer wieder tauchen Patienten beim Cannabis Verband auf und berichten von ihren negativen Erfahrungen. Häufig wird den Cannabis-Patienten die Medizin einfach beschlagnahmt, bis die Staatsanwaltschaft die Rezepte oder Bescheinigungen der Ärzte überprüfen. „Dieser Zustand darf nicht länger hingenommen werden“, so Wenzel Cerveny.

Über den CVB
Der Cannabis Verband Bayern (CVB) wurde im Frühjahr 2014 von Vaclav Wenzel Cerveny (57) als Dachorganisation von bayernweit 14 Cannabis Social Clubs (CSC) gegründet. Der Verband hat das bayernweite Volksbegehren „Ja zu Cannabis“ initiiert und rund 27.000 gültige Unterschriften gesammelt. Das Bayerische Verfassungsgericht hat ein Volksbegehren wegen Nichtzuständigkeit (Bundesrecht) abgelehnt. Aus diesem Grund läuft seit Februar 2017 eine bundesweite Petition

(ja-zu-cannabis.de), bei welcher bereits über 50.000 Personen (34.000 online und 18.000 an den CVB-Ständen) unterschrieben haben. Diese Petition soll im Frühjahr 2018 in Berlin übergeben werden. Im Juli 2015 sowie im Juli 2017 hat der Verband die erste deutsche Hanfmesse „CannabisXXL“ in München durchgeführt. Die CannabisXXL 2018 findet vom 27. bis 29. Juli 2018 statt. Wenzel Cerveny betreibt in München (Einsteinstraße 163) einen Hanfladen., welcher auch als Anlaufstelle für bayerischen Patienten dient.

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Cannabis als Medizin: Wenzel Cerveny vom Cannabis Verband Bayern zieht bei einem Vortrag am 12. Februar 2018 um 19 Uhr im Festsaal Kolpinghaus München nach einem Jahr des neuen Gesetzes Bilanz. (Foto: Josef König/Abdruck honorarfrei).

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+++ CVB auf Bayerntour: Rosenheim/Vortrag zu "Cannabis als Medizin" + + +

Neues Gesetz seit fast einem Jahr gültig: Wenzel Cerveny, Vorsitzender Cannabis Verband Bayern (CVB) und Patienten ziehen Bilanz/Vortrag am Montag, 05. Februar 2018, um 19.00 Uhr im OVB Medienforum, Mangfallstraße 33, 83026 Rosenheim

ROSENHEIM (02.02.18) – „Cannabis als Medizin“: Ein Jahr nach Inkrafttreten des neuen Gesetzes ziehen Wenzel Cerveny und Patienten vom Cannabis Verband Bayern (CVB) in einem Vortrag Bilanz. Die Referenten gehen der Frage nach, welche positiven und negativen Auswirkungen das Gesetz für die Patienten gebracht hat, aber auch, welchen Nutzen die Kulturpflanze Hanf noch bringt? Die Veranstaltung findet am Montag, 5. Februar 2018 um 19.00 Uhr im OVB-Medienforum, Mangfallstraße 33, 83026 Rosenheim statt. Der Eintritt ist frei.

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Seit dem 10. März 2017 können Ärztinnen und Ärzte Medizinal-Cannabisblüten oder Cannabisextrakt in pharmazeutischer Qualität auf einem Betäubungsmittelrezept verschreiben. CVB-Vorsitzender Wenzel Cerveny gibt einen Überblick, was sich für die Patienten verbessert hat. Nach wie vor seien die Suche nach einem Arzt, die Übernahme der Kosten durch eine Krankenkasse sowie die Bevorratung durch Apotheken die größten Probleme. In Deutschland benötigen bis zu 1,6 Millionen Menschen eine auf Cannabis basierte Medizin.

Cannabis besitzt laut Cerveny eine relativ hohe therapeutische Breite. Es gebe verschiedene Sorten von Cannabisblüten und –extrakten. Die jeweiligen Sorten seien über ihren Namen eindeutig identifizierbar und über ihren (eher berauschenden) Tetrahydrocannabinol (THC) und Cannabidiol (CBD)-Gehalt definiert. Cannabidiol ist ein kaum psychoaktives Cannabinoid aus dem weiblichen Hanf. Medizinisch wirkt es entkrampfend, entzündungshemmend, angstlösend und gegen Übelkeit.

Cannabis-Patienten werden über ihr Leben mit der „neuen“ Medizin berichten. Dabei kommt ihr Kampf mit den Krankenkassen zur Sprache, die sich häufig weigern, die Kosten zu übernehmen. Im Alltag folgt trotz Rezept vom Arzt eine weitere Hürde: Cannabis-Patienten am Steuer eines Autos und die Kontrolle durch die Polizei.

Die Freigabe von Cannabis als Medizin für Schwerkranke auf Krankenschein war für Wenzel Cerveny der erste richtige Schritt, den Rohstoff Hanf aus der „Schmuddelecke“ zu holen. „Das Gesetz nützt allerdings nichts, wenn es Polizeibeamte im Freistaat ignorieren.“ Immer wieder tauchen Patienten beim Cannabis Verband auf und berichten von ihren negativen Erfahrungen, häufig wird den Cannabis-Patienten die Medizin einfach beschlagnahmt, bis die Staatsanwaltschaft die Rezepte oder Bescheinigungen der Ärzte überprüfen. „Dieser Zustand darf nicht länger hingenommen werden“, so Wenzel Cerveny.

Über den CVB
Der Cannabis Verband Bayern (CVB) wurde im Frühjahr 2014 von Vaclav Wenzel Cerveny (56) als Dachorganisation von bayernweit 14 Cannabis Social Clubs (CSC) gegründet. Der Verband hat das bayernweite Volksbegehren „Ja zu Cannabis“ initiiert und rund 27.000 gültige Unterschriften gesammelt. Das Bayerische Verfassungsgericht hat ein Volksbegehren wegen Nichtzuständigkeit (Bundesrecht) abgelehnt. Aus diesem Grund läuft seit Februar 2017 eine bundesweite Petition (www.ja-zu-cannabis.de), bei welcher bereits über 50.000 Personen (34.000 online und 18.000 auf der Straße) unterschrieben haben. Diese Petition soll im Frühjahr 2018 in Berlin übergeben werden. Im Juli 2015 sowie im Juli 2017 hat der Verband die erste deutsche „CannabisXXL“-Messe in München durchgeführt. Wenzel Cerveny betreibt in München (Einsteinstraße 163) einen Hanfladen..

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+++ Vortrag zu "Cannabis als Medizin"/Nächste Station auf Bayerntour: Weilheim + + +

Neues Gesetz seit fast einem Jahr gültig: Wenzel Cerveny, Vorsitzender Cannabis Verband Bayern (CVB), und Patient Franz Wolf ziehen Bilanz/Vortrag am Mittwoch, 31. Januar 2018, um 19.30 Uhr im Dachsbräu-Bräustüberl, Murnauer Str. 5, 82362 Weilheim

WEILHEIM (23.01.18)– „Cannabis als Medizin“: Ein Jahr nach Inkrafttreten des neuen Gesetzes ziehen Wenzel Cerveny und Patient Franz Wolf vom Cannabis Verband Bayern (CVB) in einem Vortrag Bilanz. Die Referenten gehen der Frage nach, welche positiven und negativen Auswirkungen das Gesetz für die Patienten gebracht hat, aber auch, welchen Nutzen die Kulturpflanze Hanf noch bringt? Die Veranstaltung findet am Mittwoch, 31. Januar 2018 um 19.30 Uhr im Dachsbräu-Bräustüberl, Murnauer Str. 5, 82362 Weilheim statt. Der Eintritt ist frei.

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Seit dem 10. März 2017 können Ärztinnen und Ärzte Medizinal-Cannabisblüten oder Cannabisextrakt in pharmazeutischer Qualität auf einem Betäubungsmittelrezept verschreiben. CVB-Vorsitzender Wenzel Cerveny gibt einen Überblick, was sich für die Patienten verbessert hat. Nach wie vor seien die Suche nach einem Arzt, die Übernahme der Kosten durch eine Krankenkasse sowie die Bevorratung durch Apotheken die größten Probleme. In Deutschland benötigen bis zu 1,6 Millionen Menschen eine auf Cannabis basierte Medizin.

Cannabis besitzt laut Cerveny eine relativ hohe therapeutische Breite. Es gebe verschiedene Sorten von Cannabisblüten und –extrakten. Die jeweiligen Sorten seien über ihren Namen eindeutig identifizierbar und über ihren (eher berauschenden) Tetrahydrocannabinol (THC) und Cannabidiol (CBD)-Gehalt definiert. Cannabidiol ist ein kaum psychoaktives Cannabinoid aus dem weiblichen Hanf. Medizinisch wirkt es entkrampfend, entzündungshemmend, angstlösend und gegen Übelkeit.

„Cannabis hält mich am Leben“
Der Münchner Cannabis-Patient Franz Wolf (50) berichtet über sein Leben mit Cannabis. Er leidet seit 30 Jahren an einer posttraumatischen Belastungsstörung und nach zahlreichen Verkehrsunfällen an chronischen Schmerzen. Seit September 2015 bekommt er Cannabis mit Ausnahmegenehmigung der Bundesopiumstelle – und seit dem 13. April 2017 legal mit ärztlichem Rezept und von der AOK bezahlt. Etwa vier bis fünf Gramm konsumiert er täglich über Joints. Zudem nimmt er ein weiteres Hanf-Extrakt, das den Cannabis-Wirkstoff CBD enthält. „Seitdem geht es mir viel besser“, stellt er klar fest. Er geht noch weiter: „Cannabis hält mich am Leben.“ Im Alltag bringt ihm die Medizin aber auch Schwierigkeiten. So wurde er im letzten Jahr fünf Mal von der Polizei kontrolliert und mehrstündigen Kontrollen unterzogen. Erst letzte Woche berichtete der Bayerische Rundfunk über schikanöse Maßnahmen der Münchner Polizei.

Die Freigabe von Cannabis als Medizin für Schwerkranke auf Krankenschein war für Wenzel Cerveny der erste richtige Schritt, den Rohstoff Hanf aus der „Schmuddelecke“ zu holen. „Das Gesetz nützt allerdings nichts, wenn es Polizeibeamte im Freistaat ignorieren.“ Immer wieder tauchen Patienten beim Cannabis Verband auf und berichten von ihren negativen Erfahrungen, häufig wird den Cannabis-Patienten die Medizin einfach beschlagnahmt, bis die Staatsanwaltschaft die Rezepte oder Bescheinigungen der Ärzte überprüfen. „Dieser Zustand darf nicht länger hingenommen werden“, so Wenzel Cerveny.

Über den CVB
Der Cannabis Verband Bayern (CVB) wurde im Frühjahr 2014 von Vaclav Wenzel Cerveny (56) als Dachorganisation von bayernweit 14 Cannabis Social Clubs (CSC) gegründet. Der Verband hat das bayernweite Volksbegehren „Ja zu Cannabis“ initiiert und rund 27.000 gültige Unterschriften gesammelt. Das Bayerische Verfassungsgericht hat ein Volksbegehren wegen Nichtzuständigkeit (Bundesrecht) abgelehnt. Aus diesem Grund läuft seit Februar 2017 eine bundesweite Petition (www.ja-zu-cannabis.de), bei welcher bereits über 50.000 Personen (34.000 online und 18.000 auf der Straße) unterschrieben haben. Diese Petition soll im Frühjahr 2018 in Berlin übergeben werden. Im Juli 2015 sowie im Juli 2017 hat der Verband die erste deutsche „CannabisXXL“-Messe in München durchgeführt. Wenzel Cerveny betreibt in München (Einsteinstraße 163) einen Hanfladen.<

Bildtext: Cannabis als Medizin: Patient Franz Wolf (links) und CVB-Vorsitzender Wenzel Cerveny ziehen bei einem Vortrag am 31.01.18 (19.30 Uhr) im Dachsbräu-Bräustüberl in Weilheim nach einem Jahr des neuen Gesetzes Bilanz. (Foto: Josef König/Abdruck honorarfrei).

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+++ Vortrag zu "Cannabis als Medizin" + + +

Neues Gesetz seit fast einem Jahr gültig: Wenzel Cerveny, Vorsitzender Cannabis Verband Bayern (CVB), und Patient Franz Wolf ziehen Bilanz/Vortrag am Donnerstag, 01. Februar 2018, um 19.30 Uhr im Gasthof Postbräu, Bruckstraße 7, 84130 Dingolfing

DINGOLFING (21.01.18) – „Cannabis als Medizin“: Ein Jahr nach Inkrafttreten des neuen Gesetzes ziehen Wenzel Cerveny und Patient Franz Wolf vom Cannabis Verband Bayern (CVB) in einem Vortrag Bilanz. Die Referenten gehen der Frage nach, welche positiven und negativen Auswirkungen das Gesetz für die Patienten gebracht hat, aber auch, welchen Nutzen die Kulturpflanze Hanf noch bringt? Die Veranstaltung findet am Donnerstag, 1. Februar 2018 um 19.30 Uhr im Gasthof Postbräu, Bruckstraße 7, 84130 Dingolfing statt. Der Eintritt ist frei.

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Seit dem 10. März 2017 können Ärztinnen und Ärzte Medizinal-Cannabisblüten oder Cannabisextrakt in pharmazeutischer Qualität auf einem Betäubungsmittelrezept verschreiben. CVB-Vorsitzender Wenzel Cerveny gibt einen Überblick, was sich für die Patienten verbessert hat. Nach wie vor seien die Suche nach einem Arzt, die Übernahme der Kosten durch eine Krankenkasse sowie die Bevorratung durch Apotheken die größten Probleme. In Deutschland benötigen bis zu 1,6 Millionen Menschen eine auf Cannabis basierte Medizin.

Cannabis besitzt laut Cerveny eine relativ hohe therapeutische Breite. Es gebe verschiedene Sorten von Cannabisblüten und –extrakten. Die jeweiligen Sorten seien über ihren Namen eindeutig identifizierbar und über ihren (eher berauschenden) Tetrahydrocannabinol (THC) und Cannabidiol (CBD)-Gehalt definiert. Cannabidiol ist ein kaum psychoaktives Cannabinoid aus dem weiblichen Hanf. Medizinisch wirkt es entkrampfend, entzündungshemmend, angstlösend und gegen Übelkeit.

„Cannabis hält mich am Leben“
Der Münchner Cannabis-Patient Franz Wolf (50) berichtet über sein Leben mit Cannabis. Er leidet seit 30 Jahren an einer posttraumatischen Belastungsstörung und nach zahlreichen Verkehrsunfällen an chronischen Schmerzen. Seit September 2015 bekommt er Cannabis mit Ausnahmegenehmigung der Bundesopiumstelle – und seit dem 13. April 2017 legal mit ärztlichem Rezept und von der AOK bezahlt. Etwa vier bis fünf Gramm konsumiert er täglich über Joints. Zudem nimmt er ein weiteres Hanf-Extrakt, das den Cannabis-Wirkstoff CBD enthält. „Seitdem geht es mir viel besser“, stellt er klar fest. Er geht noch weiter: „Cannabis hält mich am Leben.“ Im Alltag bringt ihm die Medizin aber auch Schwierigkeiten. So wurde er im letzten Jahr fünf Mal von der Polizei kontrolliert und mehrstündigen Kontrollen unterzogen. Erst letzte Woche berichtete der Bayerische Rundfunk über schikanöse Maßnahmen der Münchner Polizei.

Die Freigabe von Cannabis als Medizin für Schwerkranke auf Krankenschein war für Wenzel Cerveny der erste richtige Schritt, den Rohstoff Hanf aus der „Schmuddelecke“ zu holen. „Das Gesetz nützt allerdings nichts, wenn es Polizeibeamte im Freistaat ignorieren.“ Immer wieder tauchen Patienten beim Cannabis Verband auf und berichten von ihren negativen Erfahrungen, häufig wird den Cannabis-Patienten die Medizin einfach beschlagnahmt, bis die Staatsanwaltschaft die Rezepte oder Bescheinigungen der Ärzte überprüfen. „Dieser Zustand darf nicht länger hingenommen werden“, so Wenzel Cerveny.

Über den CVB
Der Cannabis Verband Bayern (CVB) wurde im Frühjahr 2014 von Vaclav Wenzel Cerveny (56) als Dachorganisation von bayernweit 14 Cannabis Social Clubs (CSC) gegründet. Der Verband hat das bayernweite Volksbegehren „Ja zu Cannabis“ initiiert und rund 27.000 gültige Unterschriften gesammelt. Das Bayerische Verfassungsgericht hat ein Volksbegehren wegen Nichtzuständigkeit (Bundesrecht) abgelehnt. Aus diesem Grund läuft seit Februar 2017 eine bundesweite Petition (www.ja-zu-cannabis.de), bei welcher bereits über 50.000 Personen (34.000 online und 18.000 auf der Straße) unterschrieben haben. Diese Petition soll im Frühjahr 2018 in Berlin übergeben werden. Im Juli 2015 sowie im Juli 2017 hat der Verband die erste deutsche „CannabisXXL“-Messe in München durchgeführt. Wenzel Cerveny betreibt in München (Einsteinstraße 163) einen Hanfladen.<

Bildtext: Cannabis als Medizin: Patient Franz Wolf (links) und CVB-Vorsitzender Wenzel Cerveny ziehen bei einem Vortrag am 01.02.18 im Gasthof Postbräu in Dingolfing nach einem Jahr des neuen Gesetzes Bilanz. (Foto: Josef König/Abdruck honorarfrei).

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+++ Vortrag zu "Cannabis als Medizin" + + +

Neues Gesetz seit fast einem Jahr gültig: Wenzel Cerveny, Vorsitzender Cannabis Verband Bayern (CVB), und Patient Franz Wolf ziehen Bilanz/Vortrag am Donnerstag, 18. Januar 2018, um 19 Uhr im Eiscafe Dragone, Alte Reichsstrasse 2, 86356 Neusäß-Steppach

Augsburg/Neusäß (15.01.18) – „Cannabis als Medizin“: Nach einem Jahr seit Inkrafttreten des neuen Gesetzes ziehen Wenzel Cerveny und Patient Franz Wolf vom Cannabis Verband Bayern (CVB) in einem Vortrag in einem Jahresrückblick erstmals in Schwaben Bilanz. Die Referenten gehen der Frage nach, welche positiven und negativen Auswirkungen das Gesetz für die Patienten gebracht hat, aber auch, welchen Nutzen die Kulturpflanze Hanf noch bringt? Die Veranstaltung findet am Donnerstag, 18. Januar 2018 um 19 Uhr im Eiscafe Dragone, Alte Reichsstrasse 2, 86356 Augsburg / Neusäß-Steppach statt. Der Eintritt ist frei.

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Seit dem 10. März 2017 können Ärztinnen und Ärzte Medizinal-Cannabisblüten oder Cannabisextrakt in pharmazeutischer Qualität auf einem Betäubungsmittelrezept verschreiben. CVB-Vorsitzender Wenzel Cerveny gibt einen Überblick, was sich für die Patienten verbessert hat. Nach wie vor seien die Suche nach einem Arzt, die Übernahme der Kosten durch eine Krankenkasse sowie die Bevorratung durch Apotheken die größten Probleme. In Deutschland benötigen bis zu 1,6 Millionen Menschen eine auf Cannabis basierte Medizin.

Cannabis besitzt laut Cerveny eine relativ hohe therapeutische Breite. Es gebe verschiedene Sorten von Cannabisblüten und –extrakten. Die jeweiligen Sorten seien über ihren Namen eindeutig identifizierbar und über ihren (eher berauschenden) Tetrahydrocannabinol (THC) und Cannabidiol (CBD)-Gehalt definiert. Cannabidiol ist ein kaum psychoaktives Cannabinoid aus dem weiblichen Hanf. Medizinisch wirkt es entkrampfend, entzündungshemmend, angstlösend und gegen Übelkeit.

„Cannabis hält mich am Leben“
Der Münchner Cannabis-Patient Franz Wolf (50) berichtet über sein Leben mit Cannabis. Er leidet seit 30 Jahren an einer posttraumatischen Belastungsstörung und nach zahlreichen Verkehrsunfällen an chronischen Schmerzen. Seit September 2015 bekommt er Cannabis mit Ausnahmegenehmigung der Bundesopiumstelle – und seit dem 13. April 2017 legal mit ärztlichem Rezept und von der AOK bezahlt. Etwa vier bis fünf Gramm konsumiert er täglich über Joints. Zudem nimmt er ein weiteres Hanf-Extrakt, das den Cannabis-Wirkstoff CBD enthält. „Seitdem geht es mir viel besser“, stellt er klar fest. Er geht noch weiter: „Cannabis hält mich am Leben.“ Im Alltag bringt ihm die Medizin aber auch Schwierigkeiten. So wurde er im letzten Jahr fünf Mal von der Polizei kontrolliert und mehrstündigen Kontrollen unterzogen. Erst letzte Woche berichtete der Bayerische Rundfunk über schikanöse Maßnahmen der Münchner Polizei.

Die Freigabe von Cannabis als Medizin für Schwerkranke auf Krankenschein war für Wenzel Cerveny der erste richtige Schritt, den Rohstoff Hanf aus der „Schmuddelecke“ zu holen. „Das Gesetz nützt allerdings nichts, wenn es Polizeibeamte im Freistaat ignorieren.“ Immer wieder tauchen Patienten beim Cannabis Verband auf und berichten von ihren negativen Erfahrungen, häufig wird den Cannabis-Patienten die Medizin einfach beschlagnahmt, bis die Staatsanwaltschaft die Rezepte oder Bescheinigungen der Ärzte überprüfen. „Dieser Zustand darf nicht länger hingenommen werden“, so Wenzel Cerveny.

Über den CVB
Der Cannabis Verband Bayern (CVB) wurde im Frühjahr 2014 von Vaclav Wenzel Cerveny (56) als Dachorganisation von bayernweit 14 Cannabis Social Clubs (CSC) gegründet. Der Verband hat das bayernweite Volksbegehren „Ja zu Cannabis“ initiiert und rund 27.000 gültige Unterschriften gesammelt. Das Bayerische Verfassungsgericht hat ein Volksbegehren wegen Nichtzuständigkeit (Bundesrecht) abgelehnt. Aus diesem Grund läuft seit Februar 2017 eine bundesweite Petition (www.ja-zu-cannabis.de), bei welcher bereits über 50.000 Personen (34.000 online und 18.000 auf der Straße) unterschrieben haben. Diese Petition soll Anfang Februar 2018 in Berlin übergeben werden. Im Juli 2015 sowie im Juli 2017 hat der Verband die erste deutsche „CannabisXXL“-Messe in München durchgeführt. Wenzel Cerveny betreibt in München (Einsteinstraße 163) einen Hanfladen.

Bildtext:
Cannabis als Medizin: Patient Franz Wolf (links) und CVB-Vorsitzender Wenzel Cerveny ziehen bei einem Vortrag am 18.01.18 im Eiscafe Dragone in Neusäß-Steppach nach einem Jahr des neuen Gesetzes Bilanz. (Foto: Josef König/Abdruck honorarfrei).

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+++ Vortrag zu "Cannabis als Medizin" + + +

Neues Gesetz seit fast einem Jahr gültig: Wenzel Cerveny, Vorsitzender Cannabis Verband Bayern (CVB), und Patient Franz Wolf ziehen Bilanz/Vortrag am Donnerstag, 11. Januar 2018, um 19 Uhr im Gasthof Schachtl, Passauer Str. 28, in Pfarrkirchen

PFARRKIRCHEN (07.01.2018) – „Cannabis als Medizin“: Nach einem Jahr seit Inkrafttreten des neuen Gesetzes ziehen Wenzel Cerveny und Patient Franz Wolf vom Cannabis Verband Bayern (CVB) in einem Vortrag Bilanz. Die Referenten gehen der Frage nach, welche positiven und negativen Auswirkungen das Gesetz für die Patienten gebracht hat, aber auch, welchen Nutzen die Kulturpflanze Hanf noch bringt? Die Veranstaltung (freier Eintritt) findet am Donnerstag, 11. Januar 2018 um 19 Uhr im Gasthof Schachtl (Passauer Str. 28) in Pfarrkirchen statt.

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Seit dem 10. März 2017 können Ärztinnen und Ärzte Medizinal-Cannabisblüten oder Cannabisextrakt in pharmazeutischer Qualität auf einem Betäubungsmittelrezept verschreiben. CVB-Vorsitzender Wenzel Cerveny gibt einen Überblick, was sich für die Patienten verbessert hat. Nach wie vor seien die Suche nach einem Arzt, die Übernahme der Kosten durch eine Krankenkasse sowie die Bevorratung durch Apotheken die größten Probleme. In Deutschland benötigen bis zu 1,6 Millionen Menschen eine auf Cannabis basierte Medizin.

Cannabis besitzt laut Cerveny eine relativ hohe therapeutische Breite. Es gebe verschiedene Sorten von Cannabisblüten und –extrakten. Die jeweiligen Sorten seien über ihren Namen eindeutig identifizierbar und über ihren (eher berauschenden) Tetrahydrocannabinol (THC) und Cannabidiol (CBD)-Gehalt definiert. Cannabidiol ist ein kaum psychoaktives Cannabinoid aus dem weiblichen Hanf. Medizinisch wirkt es entkrampfend, entzündungshemmend, angstlösend und gegen Übelkeit.

„Cannabis hält mich am Leben“ Der Münchner Cannabis-Patient Franz Wolf (50) berichtet über sein Leben mit Cannabis. Er leidet seit 30 Jahren an einer posttraumatischen Belastungsstörung und nach zahlreichen Verkehrsunfällen an chronischen Schmerzen. Seit September 2015 bekommt er Cannabis mit Ausnahmegenehmigung der Bundesopiumstelle – und seit dem 13. April 2017 legal mit ärztlichem Rezept und von der AOK bezahlt. Etwa vier bis fünf Gramm konsumiert er täglich über Joints. Zudem nimmt er ein weiteres Hanf-Extrakt, das den Cannabis-Wirkstoff CBD enthält. „Seitdem geht es mir viel besser“, stellt er klar fest. Er geht noch weiter: „Cannabis hält mich am Leben.“ Im Alltag bringt ihm die Medizin aber auch Schwierigkeiten. So wurde er im letzten Jahr fünf Mal von der Polizei kontrolliert und mehrstündigen Kontrollen unterzogen. Erst letzte Woche berichtete der Bayerische Rundfunk über schikanöse Maßnahmen der Münchner Polizei.

Die Freigabe von Cannabis als Medizin für Schwerkranke auf Krankenschein war für Wenzel Cerveny der erste richtige Schritt, den Rohstoff Hanf aus der „Schmuddelecke“ zu holen. „Das Gesetz nützt allerdings nichts, wenn es Polizeibeamte im Freistaat ignorieren.“ Immer wieder tauchen Patienten beim Cannabis Verband auf und berichten von ihren negativen Erfahrungen, häufig wird den Cannabis-Patienten die Medizin einfach beschlagnahmt, bis die Staatsanwaltschaft die Rezepte oder Bescheinigungen der Ärzte überprüfen. „Dieser Zustand darf nicht länger hingenommen werden“, so Wenzel Cerveny.

Über den CVB
Der Cannabis Verband Bayern (CVB) wurde im Frühjahr 2014 von Vaclav Wenzel Cerveny (56) als Dachorganisation von bayernweit 14 Cannabis Social Clubs (CSC) gegründet. Der Verband hat das bayernweite Volksbegehren „Ja zu Cannabis“ initiiert und rund 27.000 gültige Unterschriften gesammelt. Das Bayerische Verfassungsgericht hat ein Volksbegehren wegen Nichtzuständigkeit (Bundesrecht) abgelehnt. Aus diesem Grund läuft seit Februar 2017 eine bundesweite Petition (www.ja-zu-cannabis.de) bei welcher bereits über 50.000 (über 34.000 online und über 18.000 auf der Straße) unterschrieben haben. Diese soll dann Anfang Februar 2018 in Berlin übergeben werden. Im Juli 2015 sowie im Juli 2017 hat der Verband die erste deutsche „CannabisXXL“-Messe in München durchgeführt. Wenzel Cerveny betreibt in München (Einsteinstraße 163) einen Hanfladen (https://hanf-bioladen.de).

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+++ Cannabis-Verband Bayern: Münchner Polizei schikaniert erneut Cannabis-Patienten + + +

Großeinsatz am 30.12.17 abends gegen einen legalen Konsumenten: Neun uniformierte und zivile Beamte sowie Drogenhund kontrollieren an der Kreuzung Ungererstraße/Frankfurter Ring bereits bekannten Patienten/Polizeisicheres Identifikationsmerkmal für Cannabis-Patienten gefordert

MÜNCHEN (02.01.18) – Der Cannabis-Verband Bayern (CVB) weist erneut auf die schikanöse Behandlung von Cannabis-Patienten durch die Münchner Polizei hin. Am Samstagabend (30.12.2017) kam es an der Kreuzung Ungererstraße/Frankfurter Ring zu einem Großeinsatz gegen einen bereits bekannten legalen Konsumenten. „Die Münchner Polizei schießt mit Kanonen auf Spatzen, wenn sie einen bekannten Cannabis-Patienten wiederholt mit allen Schikanen kontrolliert“, sagt Wenzel Cerveny, Vorsitzender des Cannabis Verbandes Bayern (CVB), der den Vorfall persönlich mitverfolgt hat. Es grenze an Verschwendung von Steuermitteln, wenn die ermittelnden Beamten permanent an einem hilflosen Patienten ihre Such-Leidenschaft auslassen, bei der letztendlich nichts herauskommt.

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Nach Angaben des Cannabis-Patienten Franz Wolf (50), der einen auffälligen Feuerwehr-Oldtimer fährt, war er am Samstagabend zunächst in eine allgemeine Verkehrskontrolle geraten. „Der junge Polizeibeamte hat sein auf der Polizeischule gelerntes Programm ohne Rücksicht durchgezogen.“ Es waren neun uniformierte und zwei zivile Beamte sowie ein Drogenhund im Einsatz. Sein legal in der Apotheke erworbenes Cannabis wurde beschlagnahmt. Der Einsatz dauerte mehr als drei Stunden. „Ich lasse mir das nicht mehr bieten“, sagt Wolf und will Anzeige gegen die schikanöse Behandlung durch die Polizei erstatten. Der Cannabis-Patient sieht sich in seinen Grundrechten zur Teilhabe am öffentlichen Leben beraubt, wenn er bei jeder Fahrt einem „Durchsuchungszirkus“ ausgesetzt ist. Wolf fordert ein polizeisicheres Identifikationsmerkmal für Cannabis-Patienten.

Dies ist nicht der erste Vorfall, sondern bereits das fünfte unangenehme Treffen mit der Staatsgewalt: Bereits am 6. Februar 2017, 9. September, 21. Oktober und 3. November griffen nach seiner Ansicht Polizei und Staatsanwaltschaft in die „Therapiehoheit des behandelnden Arztes“ ein.

Der Cannabis-Patient war am 9. September beim Corso Leopold von einem sechsköpfigen Kommando der Münchner Polizei kontrolliert worden. Damals war eine „Verdachtsanzeige“ ergangen. Wolf leidet an einer posttraumatischen Belastungsstörung und nach zahlreichen Verkehrsunfällen an chronischen Schmerzen. Seit 30 Jahren hilft sich der Münchner mit Cannabis. Seit September 2015 mit Ausnahmegenehmigung der Bundesopiumstelle – und nun seit dem 13. April 2017 legal mit ärztlichem Rezept und von der AOK bezahlt. Sowohl das Rezept als auch seinen Cannabis-Pass konnte Wolf den Polizeibeamten vorzeigen. Er bekam sein Cannabis wieder, es erging keine Strafanzeige.

Nachholbedarf im bayerischen Innenministerium?
Die Münchner Polizei hat nach Ansicht des CVB-Vorsitzenden Wenzel Cerveny immer noch Nachholbedarf, was die neue, seit dem 10. März 2017 bundesweit geltende Cannabis als Medizin-Gesetzgebung angeht. Demnach dürfen Patienten Cannabis aus der Apotheke legal verwenden. „Die Polizei in München wartet anscheinend immer noch auf eine Schulungsmaßnahme. Es scheint besonders an Instruktionen aus dem Innenministerium zu mangeln“, kritisiert Wenzel Vaclav.

Die Freigabe von Cannabis als Medizin für Schwerkranke auf Krankenschein war für Wenzel Cerveny der erste richtige Schritt, den Rohstoff Hanf aus der „Schmuddelecke“ zu holen. „Das Gesetz nützt allerdings nichts, wenn es Polizeibeamte im Freistaat ignorieren.“ Immer wieder tauchen Patienten beim Cannabis Verband auf und erzählen von ihren negativen Erfahrungen, häufig wird den Cannabis-Patienten die Medizin einfach beschlagnahmt, bis die Staatsanwaltschaft die Rezepte oder Bescheinigungen der Ärzte überprüfen. „Dieser Zustand darf nicht länger hingenommen werden“, so Wenzel Cerveny.

Der Cannabis Verband Bayern (CVB) wurde im Frühjahr 2014 von Vaclav Wenzel Cerveny (56) als Dachorganisation von bayernweit 14 Cannabis Social Clubs (CSC) gegründet. Der Verband hat 2014 das bayernweite Volksbegehren „Ja zu Cannabis“ initiiert und rund 27.000 gültige Unterschriften gesammelt. Das Bayerische Verfassungsgericht hat ein Volksbegehren aber wegen Bundesrecht abgelehnt. Aus diesem Grund läuft seit Februar 2017 eine bundesweite Petition (www.ja-zu-cannabis.de) bei welcher bereits über 50.000 (über 34.000 online und über 18.000 auf der Straße) unterschrieben haben. Diese soll dann Anfang Februar 2018 in Berlin übergeben werden.

Im Juli 2015 hat der Verband die erste deutsche „CannabisXXL“-Messe in München durchgeführt. Nach über 80 Jahren der Prohibition sieht Cerveny die Zeit für die Re-Legalisierung von Hanf – einer der ältesten und vielseitigsten Kulturpflanzen der Menschheit – gekommen.

Bildtext: Beklagen zum wiederholten Male Polizei-Schikane (v.l.): Cannabis-Patient Franz Wolf und Wenzel Cerveny, Vorsitzender des Cannabis Verbandes Bayern (CVB) (Foto: Josef König).

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+++ Cannabis-Patienten treffen sich zum Stammtisch + + +

Treffpunkt ist am Freitag, den 27.10.2017, um 19.00 Uhr das Lokal El Espanol am Ostbahnhof (Pariser Str. 46, 81667 München)

MÜNCHEN (24.10.17) – Welche positiven und negativen Auswirkungen hat das „Cannabis als Medizin“-Gesetz für die Patienten? Besonders sind Anwender gefragt, die über ihre Erfahrungen bei der Arztsuche, abgelehnter Kostenübernahme durch die Kassen oder Schwierigkeiten mit der Polizei berichten. Der Cannabis-Verband Bayern (CVB) lädt zu einem Stammtisch für Cannabis-Patienten am Freitag, den 27. Oktober 2017, um 19.00 Uhr im Lokal El Espanol am Ostbahnhof.

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Nach Ansicht von Wenzel Cerveny vom Cannabis-Verband Bayern ist es notwendig, dass der Gesetzgeber ein „polizeisicheres Identifikationsmerkmal“ für Cannabis-Patienten aufstellt. Zahlreiche Patienten, die über ein legales Rezept ihr Cannabis aus der Apotheke holen, werden von der Polizei – meist in schikanöser Weise – über Stunden kontrolliert und festgehalten. Dabei habe es das bayerische Innenministerium versäumt, die bayerische Polizei mit eindeutigen Instruktionen zu versorgen. „Wenn ein Cannabis-Patient Pech hat, werde er alle paar Kilometer von anderen eifrigen Polizeibeamten kontrolliert – das ist Schikane“, so Wenzel Cerveny.

Am Stammtisch sollen die Betroffenen Bilanz ziehen, was seit einem halben Jahr nach Einführung des Gesetztes wirklich tut. Häufig berichten potentielle Cannabis-Patienten über Schwierigkeiten, einen Arzt zu finden. Wenn sich ein Arzt bereit erklärt, Cannabis zu verschreiben, verweigere die Krankenkasse die Kostenübernahme. Nächste Hürde nach einer Verschreibung und Kostenübernahme, sei das Problem, dass die Medizin in der Apotheke nicht lieferbar sei.

Große Hoffnung setzt der CVB auf die Koalitionsverhandlungen und eine mögliche Jamaika-Regierungsbildung in Berlin. Die Grünen und die FDP hätten die Legalisierung von Cannabis auf ihre Fahnen geschrieben. „Ob die Union mitspielt, ist noch ungewiss“, zweifelt Wenzel Cerveny.

Über den Cannabis Verband Bayern
Der Cannabis Verband Bayern (CVB) wurde im Frühjahr 2014 von Vaclav Wenzel Cerveny (56) als Dachorganisation von bayernweit 14 Cannabis Social Clubs (CSC) gegründet. Der Verband hat 2014 das bayernweite Volksbegehren „Ja zu Cannabis“ initiiert und rund 27.000 gültige Unterschriften gesammelt. Das Bayerische Verfassungsgericht hat ein Volksbegehren aber wegen Bundesrecht abgelehnt. Aus diesem Grund läuft seit Februar 2017 eine Bundesweite Petition (www.ja-zu-cannabis.de) bei welcher bereits über 50.000 (über 34.000 online und über 18.000 auf der Straße) unterschrieben haben, diese sollen dann nach erfolgreichen Koalitionsvereinbarungen in Berlin der neuen Regierung eingereicht werden.

Im Juli 2015 hat der Verband die erste deutsche „CannabisXXL“-Messe in München durchgeführt. Nach über 80 Jahren der Prohibition wird es für Cerveny Zeit für die Re-Legalisierung von Hanf, der als eine der ältesten und vielseitigsten Kulturpflanzen der Menschheit gilt.

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+++ Cannabis-Verband Bayern: Polizei schikaniert Cannabis-Patienten + + +



MÜNCHEN (12.09.17/pm) – Der Cannabis-Verband Bayern (CVB) hat sich gegen die schikanöse Behandlung von Cannabis-Patienten durch die Polizei im Freistaat ausgesprochen. Seit dem 10. März 2017 gibt es das Cannabis als Medizin-Gesetz. Demnach dürfen Patienten Cannabis legal verwenden. „Die Polizei in Bayern hat noch Nachschulungsbedarf, es scheint besonders an Instruktionen durch das Innenministerium zu mangeln“, kritisierte Wenzel Vaclav Cerveny, Vorsitzender des Cannabis Verbandes Bayern (CVB) nach einem entsprechenden Vorfall am Wochenende in München.

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„Ich lasse mich nicht als Schwerverbrecher abstempeln“, ist Franz Wolf (50) über den Vorfall am Samstag am Stand des Cannabis-Verbandes auf dem Corso Leopold an der Leopoldstraße noch immer sauer. Der Münchner Cannabis-Patient ist gegen 15 Uhr von sechs Polizisten kontrolliert worden. Eine „Verdachtsanzeige“ ist ergangen.

Wolf leidet an einer posttraumatischen Belastungsstörung und nach zahlreichen Verkehrsunfällen an chronischen Schmerzen. Seit 30 Jahren hilft sich der Münchner mit Cannabis. Seit September 2015 mit Ausnahmegenehmigung der Bundesopiumstelle – und nun seit dem 13. April 2017 legal mit ärztlichem Rezept und von der AOK bezahlt. Sowohl das Rezept als auch seinen Cannabis-Pass konnte Wolf am Samstag auf der Leopoldstraße den Polizeibeamten vorzeigen. Es half alles nichts. Er musste mitkommen und wurde von mehreren Beamten durchsucht, seine Cannabis-Medizin-Dose mit seiner Tagesdosis an Joints beschlagnahmt. „Man hat mir einfach meine Medizin genommen“, sagt er noch immer wütend. Wolf sieht sich in seinen Grundrechten zur Teilhabe am öffentlichen Leben beraubt, wenn er jedesmal so einem „Durchsuchungszirkus“ ausgesetzt ist.

Die Freigabe von Cannabis als Medizin für Schwerkranke auf Krankenschein war für Wenzel Cerveny der erste richtige Schritt, den Rohstoff Hanf aus der „Schmuddelecke“ zu holen. „Das Gesetz nützt allerdings nichts, wenn es Polizeibeamte im Freistaat ignorieren.“ Immer wieder tauchen Patienten beim Cannabis Verband in der Einsteinstrasse 163 auf und erzählen von ihren negativen Erfahrungen, häufig wird den Cannabis-Patienten die Medizin einfach beschlagnahmt, bis die Staatsanwaltschaft die Rezepte oder Bescheinigungen der Ärzte überprüfen. „Dieser Zustand darf nicht länger hingenommen werden“, so Wenzel Cerveny.

Der CVB wurde im Frühjahr 2014 von Vaclav Wenzel Cerveny (56) als Dachorganisation von bayernweit 14 Cannabis Social Clubs (CSC) gegründet. Der Verband hat 2014 das bayernweite Volksbegehren „Ja zu Cannabis“ initiiert und rund 27.000 gültige Unterschriften gesammelt. Das Bayerische Verfassungsgericht hat ein Volksbegehren aber wegen Bundesrecht abgelehnt. Aus diesem Grund läuft seit Februar 2017 eine Bundesweite Petition (www.ja-zu-cannabis.de) bei welcher bereits über 50.000 (über 34.000 online und über 18.000 auf der Straße) unterschrieben haben, diese soll dann im Herbst nach den Bundestagswahlen in Berlin der neuer Regierung eingereicht werden

Im Juli 2015 hat der Verband die erste deutsche „CannabisXXL“-Messe in München durchgeführt. Nach über 80 Jahren der Prohibition wird es für Cerveny Zeit für die Re-Legalisierung von Hanf, der als eine der ältesten und vielseitigsten Kulturpflanzen der Menschheit gilt.

Folgende Medien berichteteten bisher:

Süddeutsche Zeitung, 12.09.2017: "Kiffen erlaubt"

Abendzeitung München, 12.09.2017: "Schikane? Cannabis-Patient erhebt Vorwürfe gegen Polizei"

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+++ „Legalisierung macht Sinn“ + + +

Cannabis-Verband Bayern (CVB) ruft am 6. Mai 2017 zum Global Marijuana March (GMM) in München auf/Kundgebung startet bereits um 11 Uhr am Stachus (neu!)

MÜNCHEN (03.05.17/16.22 Uhr/KORR) – Unter dem bundesweiten Motto „Legalisierung macht Sinn“ ruft der Cannabis-Verband Bayern (CVB) zum Global Marijuana March (GMM) am 6. Mai 2017 durch die Münchner Innenstadt auf. „Wir wollen ein Zeichen setzen, dass Cannabis als Medizin, Rohstoff und Genussmittel konsequent und vorurteilsfrei benutzt werden kann“, sagt Wenzel Cerveny (55), Vorsitzender des Cannabis-Verbandes Bayern. Der Start- und Sammelpunkt zum GMM befindet sich am kommenden Samstag, 6. Mai 2017, bereits um 11 Uhr am Stachus. Wegen der vom Veranstalter erwarteten Zahl von 500 Teilnehmern hat das Kreisverwaltungsreferat (KVR) den ursprünglichen Startpunkt der Kundgebung verlegt.

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Der CVB will mit dem GMM Cerveny zufolge auf die Situation vieler kranker Menschen aufmerksam machen, denen Cannabis-Medikamente verweigert werden. Trotz Cannabis als Medizin-Gesetz habe sich die Versorgung dieser Menschen nicht wesentlich verbessert. Der CVB weist mit dem Aufruf auf die sinnlose, weil den Rechtsstaat aushöhlende Strafverfolgungspraxis in Deutschland und besonders in Bayern hin. Die Politik toleriere unter den jetzigen Schwarzmarkt-Bedingungen den fehlenden Jugendschutz.

Wenzel Cerveny bedankt sich mit dem Aufruf, der an Konsumenten und Nicht-Konsumenten von Cannabis geht, bei den 37.000 Unterstützern des letztjährigen Volksbegehrens („Ja zu Cannabis in Bayern“. Seit Januar 2017 haben erneut 30.000 Unterstützer online und 8000 Unterstützer an den Infoständen die bundesweite Petition „Ja zu Cannabis in Deutschland“ unterschrieben (www.cannabis-verband.de).

Der Global Marijuana March (GMM) geht auf den amerikanischen Hanf-Aktivisten Dana Beal zurück, der seit 1999 eine alljährliche internationale Demonstration für die Legalisierung von Cannabis und Cannabisprodukten ins Leben gerufen hat. Seitdem haben sich Hunderttausende weltweit in über 829 verschiedenen Städten in 72 Ländern daran beteiligt. Mit dem Global Marijuana March will die Cannabis-Szene ihre eigene Subkultur und ihren Lebensstil zeigen. Es sind Konsumenten bzw. Legalisierungs-Befürworter, sowie Nicht-Konsumenten gleichermaßen aufgerufen.



Über den Cannabis Verband Bayern (CVB) Der Cannabis Verband Bayern (CVB) wurde im Frühjahr 2014 von Vaclav Wenzel Cerveny (55) als Dachorganisation von bayernweit 14 Cannabis Social Clubs (CSC) gegründet. Der Verband hat 2014 das bayernweite Volksbegehren „Ja zu Cannabis“ initiiert und rund 37.000 Unterschriften gesammelt. Das Bayerische Verfassungsgericht hat ein Volksbegehren aber abgelehnt. Im Juli 2015 hat der Verband die erste deutsche „CannabisXXL“-Messe in München durchgeführt. Nach über 80 Jahren der Prohibition wird es für Cerveny Zeit für die Re-Legalisierung von Hanf, der als eine der ältesten und vielseitigsten Kulturpflanzen der Menschheit gilt.

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[Cannabis Therapie-Zentrum geplant/DCI Cannabis Institut GmbH startet Crowdinvestment-Kampagne!]



+++ Cannabis-Verband Bayern startet bundesweite Petition zur Legalisierung + + +



MÜNCHEN/BERLIN (26.01.17) – Der Cannabis-Verband Bayern (CBV) hat eine bundesweite Petition zur völligen Legalisierung von Cannabis für Erwachsene ab 18 Jahren gestartet. „Jeder Bürger hat ein Recht auf Cannabis und auf Selbstanbau von Hanf“, forderte CBV-Vorsitzender Wenzel Vaclav Cerveny am Donnerstag in München. Die Petition wird am 1. Februar 2017 um 19 Uhr an der Universität Bayreuth (Raum H18/NW II) vorgestellt.


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Der Petition zufolge soll Hanf aus den Anlagen des Betäubungsmittelgesetzes (§24a BtMG) gestrichen werden und grundsätzlich als landwirtschaftliches Produkt und Lebensmittel betrachtet werden. In einem zweiten Schritt soll das Jugendschutzgesetz (JuSchuG) dahingehend erweitert werden, dass Hanfprodukte mit einem THC-Gehalt über 0,2 % erst ab 18 Jahren erworben und verkauft werden dürfen.

Die Freigabe von Cannabis als Medizin für Schwerkranke auf Krankenschein in der vergangenen Woche ist für den CVB-Vorsitzenden der richtige Schritt, den Rohstoff Hanf aus der „Schmuddelecke“ zu holen. Er sieht den einstimmigen Beschluss des Bundestages in erster Linie als „Anbauverhinderungsgesetz“. Gesundheitsminister Hermann Gröhe (CDU) sei mit dem Gesetz dem Druck von Gerichten ausgewichen, die Schwerkranken den Anbau erlaubt hätten.

Die Petition kann unter folgendem Link unterstützt werden:

Direktzum Unterschreiben der Petition!



Der Cannabis Verband Bayern (CVB) wurde im Frühjahr 2014 von Vaclav Wenzel Cerveny (55) als Dachorganisation von bayernweit 14 Cannabis Social Clubs (CSC) gegründet. Der Verband hat 2014 das bayernweite Volksbegehren „Ja zu Cannabis“ initiiert und rund 27.000 Unterschriften gesammelt. Das Bayerische Verfassungsgericht hat ein Volksbegehren aber abgelehnt. Im Juli 2015 hat der Verband die erste deutsche „CannabisXXL“-Messe in München durchgeführt. Nach über 80 Jahren der Prohibition wird es für Cerveny Zeit für die Re-Legalisierung von Hanf, der als eine der ältesten und vielseitigsten Kulturpflanzen der Menschheit gilt.

Über openPetition.de
openPetition ist eine offene, partizipative Petitionsplattform, ermöglicht digitale Bürgerbeteiligung und eröffnet den Dialog zwischen Bürgern und Politik. Jeden dritten Tag ist eine Petition erfolgreich. 2016 wurden 3 Mio. Unterschriften für rund 2.200 Petitionen geleistet. In 170 Fällen wurde den Anliegen der Petenten entsprochen. openPetition ist eine gemeinnützige GmbH und zu 100% durch Spenden finanziert.

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+++ Demo für Cannabis als Medizin, Rohstoff und Genussmittel
Global Marijuana March in München + + +

Cannabis-Verband Bayern ruft für Samstag, 23. April 2016, ab 12 Uhr zu Kundgebung und Demo mit Paradewagen/Berliner Jugendrichter Andreas Müller spricht am Odeonsplatz

München (19.04.16/pm) – MÜNCHEN – 4-20 in München: Der Cannabis-Verband ruft für Samstag, 23. April 2016, alle Befürworter der Legalisierung von Cannabis zur Teilnahme am „Global Mariajuna March“ auf. Treffpunkt ist um 12.00 Uhr am Odeonsplatz. Es spricht der Berliner Jugendrichter Andreas Müller. Ab 14 Uhr soll der Zug mit Paradewagen durch die Münchner Innenstadt führen. „Wir wollen besonders auf die Situation von Cannabis-Patienten aufmerksam machen, denen der Staat eine günstige Versorgung mit Medizinalhanf verweigert“, sagt Vorsitzender Wenzel Cerveny (54).


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Der 20.April hat sich weltweit als "Tag des Cannabis-Konsums" etabliert. Was in den 1970er-Jahren in Kalifornien als Uhrzeit (16:20 Uhr) für mehr oder weniger spontane "Kiffertreffen" kalifornischer Studenten begann, hat sich mittlerweile als Gedenktag zur Feier des Hanfes weltweit verbreitet. Am 23. April 2016 möchte der Cannabis-Verband Bayern diese weltweite Bewegung aufgreifen, um eine große Demonstration in München zu organisieren. Allerdings soll es in München keinen provozierenden Konsum von Cannabis geben, die Demonstration wird laut Wenzel Cerveny ganz im Zeichen der leidenden Cannabis-Patienten stehen. Der Cannabis-Verband Bayern will mit einem Informationsstand am Odeonsplatz die Bevölkerung über die vielfältigen Einsatzmöglichkeiten von Hanf informieren.

"Deutschlands härteste Jugendrichter" Andreas Müller wird einer der Hauptredner sein. Müller setzt sich seit Jahren vehement für eine Legalisierung von Cannabis ein, weil er als Richter aus erster Hand weiß, dass das strikte Verbot zu mehr Schaden als Nutzen führt. Diese Meinung teilt er mit über 150 Strafrechtsprofessoren, die den Bundestag zur Überprüfung des Betäubungsmittelgesetzes (BtmG) aufgefordert haben. „Wenn Cannabis in Deutschland endlich entkriminalisiert wird, haben viele kranke Menschen weniger Probleme mit der Polizei und den Gerichten.“ Das BtmG in seiner jetzigen Fassung verhindere leider die adäquate Versorgung mit Cannabis-Medizin, so Cerveny.

Der Cannabis-Verband Bayern plant – nach staatlicher Genehmigung – Medizinalhanf für die rund 100 Cannabis-Patienten in Bayern anzubauen. Der Anbau erfolgt nach den Vorstellungen der Initiatoren als Teil eines Forschungsprojektes, das als Cannabis-Therapie-Center Bayern in Forstinning (Lkr. Ebersberg) aufgebaut werden soll. Einen entsprechenden Eilantrag an die Bayerische Staatskanzlei nach §3 des Betäubungsmittelgesetzes (BtMG) hat der Verbands-Vorsitzende Wenzel Cerveny mit einem übergesetzlichen Notstand für die Patienten im Freistaat begründet: „Kein Patient ist dann mehr gezwungen, Hanf selber anzubauen oder sich aus dubiosen Quellen auf dem Schwarzmarkt zu versorgen“, sagt Cerveny.

Über den Cannabis Verband Bayern
Der Cannabis Verband Bayern (CVB) wurde im Frühjahr 2014 von Vaclav Wenzel Cerveny (54) gegründet. Der Verband ist die Dachorganisation von bisher 14 Cannabis Social Clubs (CSC), die sich bayernweit mit jeweils mindestens zehn Mitgliedern gegründet haben. Der Verband hat 2014 das bayernweite Volksbegehren „Ja zu Cannabis“ initiiert und rund 27.000 vom Innenministerium anerkannte Unterschriften gesammelt. Vom 10. bis 12. Juli 2015 hat der Verband die erste deutsche „CannabisXXL“-Messe in München durchgeführt. Die nächste CannabisXXL soll vom 8.bis 10. Juli 2016 stattfinden.

Ziel des Verbands ist es, neben dem medizinischen Nutzen vor allem die Vielseitigkeit des Naturprodukts Hanf aufzuzeigen.

Zum Pressefach des Cannabis-Verbandes Bayern


+++ Cannabis-Verband will Medizinalhanf anbauen

Notstand für Ausnahme-Patienten beenden: Therapie-Zentrum in Forstinning im Landkreis Ebersberg mit 600 qm Anbaufläche geplant/Eilantrag bei der Bayerischen Staatskanzlei auf Anbau-Erlaubnis nach §3 des Betäubungsmittelgesetzes (BtMG) gestellt

München (24.03.16/pm) – Der Cannabis-Verband Bayern will auf 600 qm Fläche Medizinalhanf für die rund 100 Cannabis-Patienten mit behördlicher Ausnahmegenehmigung im Freistaat Bayern anbauen. Der Anbau erfolgt nach den Vorstellungen der Initiatoren als Teil eines Forschungsprojektes, das als Cannabis-Therapie-Center Bayern in Forstinning (Lkr. Ebersberg) aufgebaut werden soll. Einen entsprechenden Eilantrag an die Bayerische Staatskanzlei nach §3 des Betäubungsmittelgesetzes (BtMG) hat der Verbands-Vorsitzende Wenzel Cerveny (54) mit einem übergesetzlichen Notstand für die Patienten im Freistaat begründet: „Kein Patient ist dann mehr gezwungen, Hanf selber anzubauen oder sich aus dubiosen Quellen auf dem Schwarzmarkt zu versorgen“, sagt Cerveny.


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Die Investitionskosten für das Cannabis Therapie Center Bayern“ (CTCB) in Höhe von 1,7 Millionen Euro sollen laut Cerveny über Crowdfunding und Spenden eingesammelt werden. In der rund 2.000 qm großen Immobilie sollen sowohl der Anbau von Medizinalhanf als auch die Forschung über Cannabis für pharmazeutische Zwecke vorangetrieben werden. In Zusammenarbeit mit einem Ärzteteam sollen einwandfreie medizinische Cannabis-Blüten angebaut, getrocknet, getestet und verarbeitet werden.

Sechs Kilogramm Monatsmenge
Der Hanf-Anbau soll in einem etwa 600 Quadratmeter großen, abgesicherten Teil des Obergeschosses im Cannabis Therapie Center erfolgen. Der Medizinalhanf soll nach Genehmigung Cerveny zufolge unter Einhaltung höchster Sicherheitsauflagen in Zusammenarbeit und unter der Aufsicht der bayerischen Landesregierung angebaut werden. Die Anbaumenge soll sich nach Angaben von Cerveny aus der Menge der zu versorgenden Patienten und ihrer monatlichen Höchstbezugsmenge errechnen. Bei anfangs 100 Patienten rechnet Cerveny monatlich mit einem durchschnittlichen Bedarf von 60 Gramm pro Patient. Somit ergebe sich eine benötigte Monatsmenge von etwa sechs Kilogramm reinen, getrockneten Cannabisblüten.

Übergesetzlicher Notstand erfüllt

Alle bisherigen Klagen und Bemühungen um Kostenübernahme von Cannabis-Patienten seien bei den Krankenkassen ergebnislos verlaufen, um diesen Notstand abzuwenden. Jeder Cannabis-Patient hat laut Cerveny nach §34 des Strafgesetzbuches (StGB) einen Anspruch auf medizinische Cannabis-Blüten, da er keinen anderen mit seinem Konsum schädige. Der übergesetzliche Notstand ist für Cerveny erfüllt, wenn Patienten keinen Zugang zu medizinischem Cannabis hätten. Dieser Notstand sei bereits dann erfüllt, wenn es sich die Patienten nicht leisten könnten, die notwendige medizinische Menge zu erwerben. Die meisten Cannabis-Patienten seien über Jahre hinweg ihrer Krankheit zum Opfer gefallen und könnten es sich nicht leisten. Somit müssen sie mit nur einem Bruchteil ihrer Cannabis-Medizin auskommen und unzumutbare Schmerzen erleiden. Dies komme einer unterlassenen Hilfeleistung und Körperverletzung gleich.

„Wir möchten einen wichtigen Beitrag dazu leisten, das vollständige therapeutische Potential von Cannabis zu erschließen, indem wir die wissenschaftliche Forschung vorantreiben und Cannabis für pharmazeutische Zwecke anbauen“, so Wenzel Cerveny. Das Verwaltungsgericht Köln hat nach Angaben des Cannabis-Verbandes am 22. Juli 2014 geurteilt, dass der Eigenanbau von Cannabis für eigene medizinische Zwecke erlaubt werden muss. Das Gericht stellte in seinem Urteil fest, dass die Bundesopiumstellt bei ihren Entscheidungen über die Anträge ihren Ermessensspielraum falsch ausgeübt habe (Aktenzeichen 7K4020/12).

Beratung für Patienten
Ein Ärzteteam soll die Selbsttherapie der bislang hilflosen Patienten mit bereits erteilter Ausnahmegenehmigung begleiten. Eine richtige ärztliche Verschreibung sei nach aktueller Gesetzeslage leider immer noch nicht möglich. Bisher bestellen Patienten mit Ausnahmegenehmigung Cannabis direkt über eine Apotheke.“ Zudem werde sich ein Berater-Team sich um die Patienten kümmern und sie beim Antrag einer Genehmigung für Cannabis nach § 3 (2) BtmG (Betäubungsmittelgesetz) begleiten. Zum Konzept des Therapie-Zentrums gehört auch die Ernährungsberatung. In einem „Hanf-Kochstudio“ soll den Patienten als Hanf als gesundes Lebensmittel vorgestellt werden. Im Zuge des Jugendschutzes sollen Jugendliche und Eltern über die verschiedenen Therapien informiert werden.

Cannabis-Medizin kostenlos
Bis der Bundestag eine Kostenübernahme durch die Krankenkassen beschließt, sollen die Patienten die Cannabis-Medizin kostenlos erhalten. Nach einer Gesetzesänderung könnte Cannabis auf Rezept durch Ärzte verschrieben werden und die Kosten durch die Krankenkassen übernommen werden. Die medizinischen Cannabis-Blüten könnten dann über die Apotheken verteilt werden. „Leider dauert es aber in Berlin zu lange, bis diese Änderungen beschlossen werden. Die Patienten können nicht länger warten“, sagt Cerveny.

Eine Dauerstudie soll durch regelmäßige Zusammenarbeit mit den versorgten Patienten entstehen, um Erfahrungen und Richtlinien für die Zukunft zu sammeln. Bei der Wahl der Hanfsorten für den Anbau soll auf die besonderen medizinischen Bedürfnisse der Patienten Rücksicht genommen werden. Es sollen Sorten verwendet werden, die mit Bezug auf Tetrahydrocannabinol THC und Cannnabidiol (CBD) in israelischen Forschungsarbeiten hervorragend abgeschnitten hätten.

Über den Cannabis Verband Bayern
Der Cannabis Verband Bayern (CVB) wurde im Frühjahr 2014 von Vaclav Wenzel Cerveny (54) gegründet. Der Verband ist die Dachorganisation von bisher 14 Cannabis Social Clubs (CSC), die sich bayernweit mit jeweils mindestens zehn Mitgliedern gegründet haben. Der Verband hat 2014 das bayernweite Volksbegehren „Ja zu Cannabis“ initiiert und rund 27.000 vom Innenministerium anerkannte Unterschriften gesammelt. Vom 10. bis 12. Juli 2015 hat der Verband die erste deutsche „CannabisXXL“-Messe in München durchgeführt. Die nächste CannabisXXL soll vom 8.bis 10. Juli 2016 stattfinden.

Ziel des Verbands ist es, neben dem medizinischen Nutzen vor allem die Vielseitigkeit des Naturprodukts Hanf aufzuzeigen.

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[Volksbegehren/Cannabis]

+++ Die zwei Gesichter der CSU beim Thema „Cannabis“:
„Katze beißt sich in den eigenen Schwanz“


CSU-Innenminister lehnt Volksbegehren wegen mangelnder Gesetzgebungskompetenz ab, CSU-Landtagsfraktion fühlt sich zuständig und stellt Dringlichkeitsantrag „Keine Legalisierung von Cannabis als Genussmittel/ Bayerischer Landtag diskutiert am 28.10.15 ab 13 Uhr über Legalisierung von Cannabis

München (27.10.15/pm) Hat die bayerische CSU-Staatsregierung Angst vor dem Votum der Bürger beim Thema „Cannabis“? Das Innenministerium lehnt das Volksbegehren wegen des Eingriffes in ein Bundesrecht ab, im Bayerischen Landtag fühlt sich die CSU-Fraktion berufen, einen Dringlichkeitsantrag gegen die Legalisierung zu stellen: „Die Katze beißt sich in den eigenen Schwanz“, sagte Wenzel Cerveny (54), Vorsitzendes des Cannabis-Verbandes Bayern und Initiator des bayerischen Volksbegehrens „Ja zur Legalisierung von Cannabis als Rohstoff, Medizin und Genussmittel“ am Dienstag in München. Der Bayerische Landtag debattiert am Mittwoch, 28.10.15, ab 13 Uhr zum Thema Legalisierung.

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Als Steilvorlage für den Verfassungsgerichtshof, das Cannabis-Volksbegehren wirklich dem Volk zur Entscheidung zu überlassen, sieht Wenzel Cerveny das Handeln der CSU-Landtagsfraktion. „Während der Innenminister die Verantwortung weit von sich schiebt, stellt die CSU-Landtagsfraktion sogar einen Dringlichkeitsantrag.“ Unter dem Tagesordnungspunkt 8 haben die CSU-Abgeordneten Thomas Kreuzer, Josef Zellmeier, Kerstin Schrey-Stäblein u. a. für die Fraktion den Antrag an die Staatsregierung gestellt, „sich weiterhin gegen die Legalisierung von Cannabis als Genussmittel einzusetzen“ (Drs 17/5653. 17/8354 (G). Federführend hat sich der Landtagsausschuss für Gesundheit und Pflege mit dem CSU-Landtagsabgeordneten Bernhard Seidenath als Berichterstatter mit der Legalisierung von Cannabis beschäftigt.

„Wenn Landtag und CSU-Fraktion kompetent sind, über die Cannabis-Legalisierung abzustimmen, dann ist es das bayerische Volk allemal“, betont der Volksbegehren-Initiator Wenzel Cerveny. Er und sein Team vom Cannabis-Verband Bayern hatten am 11. September 2015 über 27.000 gültige Unterschriften beim Innenministerium eingereicht. Ob die Bayern über das Volksbegehren abstimmen dürfen, muss laut Entscheidung des Innenministeriums vom 23. Oktober 2015 der bayerische Verfassungsgerichtshof innerhalb von drei Monaten entscheiden.

Der Antrag der CSU wird gemeinsam mit dem Tagesordnungspunkt 7 aufgerufen. Die Fraktion Bündnis/Die Grünen hat den Antrag gestellt, dass auch in Bayern die Straffreigrenze beim Cannabisbesitz verbindlich umgesetzt werden muss. 17/5609 und 17/8322 (A).

Laut Innenministerium fehlt dem Freistaat Bayern die erforderliche Gesetzgebungskompetenz zum Erlass eines bayerischen Hanfgesetzes (BayHanfG), das sich nicht mit dem Betäubungsmittelgesetz (BtMG) auf Bundesebene vereinbaren lasse. Nach Ansicht des Cannabis-Verbandes ist jedoch nicht geklärt, welchen Rechtscharakter das BtMG hat, ob kompetenzgemäß oder kompetenzwidrig.

Von seinem Wesen her sei das BtMG ein „Ermächtigungsgesetz“, das die Bundesregierung bzw. das Bundesgesundheitsministerium ermächtigt, Stoffe mehr oder weniger beliebig in die Anlagen 1 bis 3 des BtMG einzugruppieren, ohne dass der Bundestag als eigentlicher Gesetzgeber dem zustimmen muss (§1 (2) BtMG).

Gesetzgebungskompetenz der Länder
Interessanterweise wird laut Wenzel Cerveny im gesamten Betäubungsmittelgesetz nicht explizit geregelt, ob und wie Stoffe jemals aus einer der Anlagen herausgenommen werden sollen oder können. Prinzipiell könnte dazu ein Erlass des Bundesministeriums für Gesundheit ausreichen, der jährlich einfach wiederholt wird. Zu einer dauerhaften „Eingruppierung“ eines Stoffes in die Anlagen des Betäubungsmittelgesetzes bedarf es aber der Zustimmung des Bundesrates und damit bewertet der Cannabis-Verband die Gesetzgebungskompetenz der Bundeländer (Bundesrat) stärker als die des Bundestages.

Wenzel Cerveny sieht die Länderkompetenz in der bisherigen Haltung des Bayerischen Landtags in Sachen „Cannabis“ bestätigt. Das Thema werde sowohl im Plenum als auch in den Ausschüssen behandelt. Bisher seien alle Petitionen zur Legalisierung (auch die Petition des Cannabis-Verbandes vom 03.02.2014, Az.: VF.0075.17) vom Landtag akzeptiert und ordnungsgemäß bearbeitet. Der Landtag habe die Petitionen bisher nicht mit Verweis auf „Nichtzuständigkeit“ abgewiesen.

Über den Cannabis Verband Bayern
Der Cannabis Verband Bayern (CVB) wurde im Frühjahr 2014 von Vaclav Wenzel Cerveny (54) gegründet. Der Verband ist die Dachorganisation von bisher 14 Cannabis Social Clubs (CSC), die sich bayernweit mit jeweils mindestens zehn Mitgliedern gegründet haben. Der Verband hat 2014 das bayernweite Volksbegehren „Ja zu Cannabis“ initiiert und von 10. bis 12. Juli 2015 die erste deutsche „CannabisXXL“-Messe durchgeführt. Ziel des Verbands ist es, neben dem medizinischem Nutzen vor allem die Vielseitigkeit des Naturprodukts Hanf aufzuzeigen.

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[Volksbegehren/Cannabis]

+++ „Innenminister schiebt unangenehme Verantwortung ab“

Cannabis-Verband Bayern zur Entscheidung des Innenministeriums, das Volksbegehrens „Ja zur Legalisierung von Cannabis“ wegen der gesetzlichen Voraussetzungen nicht anzunehmen: Rechtscharakter des BTM-Gesetzes muss geklärt werden/Bayerns Verfassungsrichter müssen sich ums Kiffen kümmern

MÜNCHEN (23.10.15/pm) - Der bayerische Cannabis-Verband sieht die Entscheidung des bayerischen Innenministeriums gelassen, das Volksbegehren „Ja zur Legalisierung von Cannabis als Rohstoff, Medizin und Genussmittel“ abzulehnen. „Innenminister Joachim Herrmann (CSU) schiebt die unangenehme Verantwortung an die Verfassungsrichter ab“, kontert Wenzel Cerveny 54). „Wir freuen uns, dass der Verfassungsgerichtshof innerhalb von drei Monaten über den Zulassungsantrag entscheiden muss und den Rechtscharakter des Betäubungsmittelgesetzes (BtMG) klären muss.“ Der Cannabis-Verband Bayern hatte 27.033 gültige Unterschriften am 11. September 2015 vorgelegt.

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Laut Innenministerium fehlt dem Freistaat Bayern die erforderliche Gesetzgebungskompetenz zum Erlass eines bayerischen Hanfgesetzes (BHanfG), das sich nicht mit Bundesrecht vereinbaren lasse. Prinzipiell breche laut Artikel 31 Grundgesetz Bundesrecht das Landesrecht, so Wenzel Cerveny. Nach Ansicht des Cannabis-Verbandes ist jedoch nicht geklärt, welchen Rechtscharakter das BtMG hat, ob kompetenzgemäß oder kompetenzwidrig.

Von seinem Wesen her sei das BtMG ein „Ermächtigungsgesetz“, das die Bundesregierung bzw. das Bundesgesundheitsministerium ermächtigt, Stoffe mehr oder weniger beliebig in die Anlagen 1 bis 3 des BtMG einzugruppieren, ohne dass der Bundestag als eigentlicher Gesetzgeber dem zustimmen muss (§1 (2) BtmG).

Gesetzgebungskompetenz der Länder
Interessanterweise wird laut Wenzel Cerveny im gesamten Betäubungsmittelgesetz nicht explizit geregelt, ob und wie Stoffe jemals aus einer der Anlagen herausgenommen werden sollen oder können. Prinzipiell könnte dazu ein Erlass des Bundesministeriums für Gesundheit ausreichen, der jährlich einfach wiederholt wird. Zu einer dauerhaften „Eingruppierung“ eines Stoffes in die Anlagen des Betäubungsmittelgesetzes bedarf es aber der Zustimmung des Bundesrates und damit bewertet der Cannabis-Verband die Gesetzgebungskompetenz der Bundeländer (Bundesrat) stärker als die des Bundestages.

Wenzel Cerveny sieht die Länderkompetenz in der bisherigen Haltung des Bayerischen Landtags in Sachen „Cannabis“ bestätigt. Bisher seien alle Petitionen zur Legalisierung (auch die Petition des Cannabis-Verbandes vom 03.02.2014, Az.: VF.0075.17) vom Landtag akzeptiert und ordnungsgemäß bearbeitet. Der Landtag habe die Petitionen bisher nicht mit Verweis auf „Nichtzuständigkeit“ abgewiesen.

Heißes Eisen vom Tisch des Innenministers
Politisch bewertet, bestätigt sich für Wenzel Cerveny in der Entscheidung des Innenministeriums die harte Prohibitionslinie der CSU-Staatsregierung. „Joachim Herrmann hat ein heißes Eisen vom Tisch.“ Wenzel Cerveny sieht jedoch Parallelen zum Volksbegehren, die Studiengebühren abzuschaffen. Das Innenministerium sei sich hundertprozentig sicher gewesen, sei aber vom Verfassungsgericht eines Besseren belehrt worden. Das Volksbegehren sei zugelassen und erfolgreich durchgeführt worden, die Studiengebühren wurden daraufhin abschafft.

Über den Cannabis Verband Bayern
Der Cannabis Verband Bayern (CVB) wurde im Frühjahr 2014 von Vaclav Wenzel Cerveny (54) gegründet. Der Verband ist die Dachorganisation von bisher 14 Cannabis Social Clubs (CSC), die sich bayernweit mit jeweils mindestens zehn Mitgliedern gegründet haben. Der Verband hat 2014 das bayernweite Volksbegehren „Ja zu Cannabis“ initiiert und von 10. bis 12. Juli 2015 die erste deutsche „CannabisXXL“-Messe durchgeführt.

Ziel des Verbands ist es, neben dem medizinischem Nutzen vor allem die Vielseitigkeit des Naturprodukts Hanf aufzuzeigen. Diese Vielfalt präsentiert er im verbandseigenen Bio-Hanfladen in der Morassistrasse 4, 80469 München.

Seit jeher ist Hanf ein wichtiger Rohstoff für die Menschheit. Die Pflanze liefert vielfältigste Produkte und ist seit Jahrtausenden bei im europäischen Raum heimisch. Hanf wurde wegen seines vielfältigen Nutzens und seiner geistbewegenden Eigenschaften in vielen alten Kulturen als heilige Pflanze verehrt. Hanf ist dreimal ergiebiger als Baumwolle und liefert reißfestere Naturfasern. Weil weder beim Anbau noch bei der Ernte und Verarbeitung schädliche Chemikalien eingesetzt werden, kommen Hanf-Textilien giftfrei auf die Haut. Hanfsamen waren in vielen Gegenden der Welt Grundnahrungsmittel für Menschen und Tiere. Diese Pflanze stellt nach Ansicht des CVB alles bereit, was der Mensch zum Überleben braucht.

Gründer Vaclav Cerveny war 25 Jahre lang selbstständiger Gastronom, ehe ihn das Nichtraucherschutzgesetz in existenzielle Not brachte. Seine Verbrüderungsaktion mit anderen Gastronomen führte zum Entzug der Konzession. Im Zuge seines Kampfes für Raucherclubs machte er sich auch für die Legalisierung von Cannabis stark.

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+++ „Kiffen ist nicht kriminell!“ +++

Plädyoer für die Legalisierung von Cannabis – Lesung und Diskussion mit Jugendrichter Andreas Müller am Samstag, 17. Oktober 2015, um 19.00 Uhr im Kolpinghaus München/Veranstaltung der Thomas-Dehler-Stiftung in Kooperation mit dem Cannabis-Verband Bayern
Einladung

MÜNCHEN (11.10.15/pm) - Zwei bis vier Millionen Menschen in Deutschland konsumieren regelmäßig Cannabis. Diese Konsumenten müssen mit der Angst vor strafrechtlicher Verfolgung und sozialer Stigmatisierung leben. „Wir brauchen eine neue Gesetzgebung“, fordert Andreas Müller, Deutschlands härtester Jugendrichter am Amtsgericht Bernau bei Berlin.

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Den Kampf gegen die Drogen habe die Gesellschaft längst verloren. Nun gelte es, die durch eine veraltete Drogenpolitik geschaffenen Opfer zu schützen. In seinem neuen Buch „Kiffen und Kriminalität“ plädiert er gegen eine veraltete Gesetzgebung und die unsinnige Stigmatisierung harmloser Bürger.

Andreas Müller liest aus seinem Buch auf einer Veranstaltung der Thomas-Dehler-Stiftung/Stiftung für die Freiheit in Kooperation mit dem Cannabis-Verband Bayern:

am Samstag, 17. Oktober 2015, um 19.00 Uhr
Kolpinghaus München, Festsaal
Adolf-Kolping-Straße 1
80336 München

Die Begrüßung übernimmt Wenzel Cerveny, Vorsitzender des Cannabis-Verbandes Bayern und Initiator des Volksbegehrens „Ja zu Cannabis“. Moderiert wird die Veranstaltung von Sebastian Steinmayr, Chefredakteur des BLR. Geleitet wird die Veranstaltung von Michael Lindner, Kommunikationsreferent der Friedrich-Naumann-Stiftung für die Freiheit/Thomas-Dehler-Stiftung.

Im Anschluss diskutieren die Gäste mit Vertretern aus Politik und Gesellschaft.

Haben Sie Interesse an einem Interview mit Richter Andreas Müller im Vorfeld der Veranstaltung? Zur besseren Disposition bitten wir Sie, uns per Mail an presse@koenig-online.de oder per SMS-Nachricht an die Rufnummer 0171/44 59 706 mitzuteilen, ob Sie ein Interview wünschen und an der Veranstaltung teilnehmen.



Einladung

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[Cannabis-Volksbegehren]

+++ 25.505 Unterschriften für die Legalisierung von Cannabis in Bayern +++

Initiator Vaclav Wenzel Cerveny reichte beim bayerischen Innenministerium den Antrag auf ein Volksbegehren ein/Impressionen

MÜNCHEN (11.09.2015) – Es ist geschafft: Initiator Wenzel Vaclav Cerveny und seine Crew haben am Freitag (11.09.15) erfolgreich den Antrag für das Volksbegehren „Ja zur Legalisierung von Cannabis in Bayern als Rohstoff, Medizin und Genussmittel“ gestellt. 25.505 Unterstützer-Unterschriften wurden beim bayerischen Innenministerium am Odeonsplatz eingereicht.

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Das mit Fahnen geschmückte Kampagnen-Mobil hatte die Fracht dabei: Pressesprecher Stefan Frey und Beamte aus dem Ministerium übernahmen die Kisten mit den Unterschriften aus sieben bayerischen Bezirken.

Die 25.505 Unterschriften verteilen sich wie folgt auf die Bezirke:

Oberbayern 19.052
Mittelfranken 2.916
Schwaben 1.810
Niederbayern 812
Oberpfalz 365
Oberfranken 290
Unterfranken 260.
Das Innenministerium prüft nun innerhalb von sechs Wochen die gesetzlichen Voraussetzungen für die Zulassung des Volksbegehrens. Lässt das Innenministerium den Antrag zu, wird das Volksbegehren im Bayerischen Staatsanzeiger bekanntgemacht und zugleich eine zweiwöchige Eintragungsfrist festgelegt. Andernfalls muss der Bayerische Verfassungsgerichtshof über die Zulassung entscheiden.



Impressionen von der Übergabe und der Demo
Video von der Demo

Weitere Infos

[Cannabis-Volksbegehren]

+++ Bayernweites Cannabis-Legalisierungs-Volksbegehren am Ziel +++

Initiator Wenzel Cerveny übergibt am Freitag, 11.09.15, um 10:30 Uhr 25.000 gültige Unterschriften im Innenministerium/Unterstützer-Demo ab 12 Uhr vom Marienhof durch die Innenstadt


MÜNCHEN (09.09.2015/pm) – Das bayerische Volksbegehren zur Legalisierung von Cannabis hat sein Ziel erreicht. 35.000 Unterschriften wurden gesammelt, 25.000 von den Wahlämtern bestätigte Unterschriften liegen vor. „Die etwa 200 Tage Arbeit auf der Straße haben sich gelohnt, die Zeit ist – auch in Bayern - reif für die Freigabe von Hanf als Rohstoff, Medizin und Genussmittel“, sagt Initiator Vaclav Wenzel Cerveny (54).

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Die Übergabe der 25.000 Unterschriften findet statt

am Freitag, 11. September 2015, um 10.30 Uhr
im Bayerischen Staatsministerium des Innern, für Bau und Verkehr
Odeonsplatz 3
80539 München.

Zeitplan:
Eine Demonstration für die Legalisierung von Cannabis findet ab 12 Uhr mit Kundgebungen am Marienhof statt. Von dort bewegt sich ein Unterstützer-Zug mit fünf Paradewagen ab 14:00 Uhr über Dienerstraße (Höhe Marienhof) - Residenzstraße - Max-Joseph-Platz - Maximilianstraße - bei Maximiliansbrücke rechts zur Ludwigsbrücke - Zweibrückenstraße - Isartorplatz - Tal - Viktualienmarkt - Rosental - Oberanger - Sendlinger-Tor-Platz - Sonnenstraße - Karlsplatz - Lenbachplatz - Pacellistraße - Promenadeplatz - Maffeistraße - Schrammerstraße und wieder zurück zum Marienhof. Von 17:00 bis 24:00 Uhr sprechen Vertreter von SPD, Bündnis 90/Die Grünen, FDP sowie Vertreter von Fachverbänden. Informationen zum Rohstoff Hanf gibt es an den verschiedenen Ständen.

50 Prozent der Unterschriften aus München

Die meisten Unterstützer für das Cannabis-Volksbegehren stammen aus der Landeshauptstadt. Etwa die Hälfte der bestätigten 25.000 Unterschriften sei vom Kreisverwaltungsreferat München bestätigt worden, bilanziert Vaclav Wenzel Cerveny. Rund 80 Prozent der Unterstützer kommen aus Oberbayern. Über 1.000 verschiedene Wahlämter waren bayernweit involviert gewesen. Die etwa 10.000 ungültigen Stimmen kamen überwiegend von in Bayern lebenden EU-Bürgern. „Im Gegensatz zu vielen Skeptikern, könnte Bayern doch einen Alleingang in Sache Legalisierung gehen“, so der Volksbegehren-Initiator. Bayern sei schließlich Freistaat und habe somit andere Möglichkeiten.

In Bayern wurden laut Innenministerium seit 1946 erst 20 Volksbegehren durchgeführt. Durch ein Volksbegehren können Gesetzesvorlagen in den Landtag eingebracht und - falls dieser sie nicht annimmt - über sie ein Volksentscheid herbeigeführt werden. Das Innenministerium prüft zunächst das Volksbegehren auf seine Zulässigkeit. Erachtet das Innenministerium die gesetzlichen Voraussetzungen für die Zulassung des Volksbegehrens für nicht gegeben, entscheidet über die Zulassung der Bayerische Verfassungsgerichtshof. Nimmt der Landtag eine so eingereichte Gesetzesvorlage nicht an, wird vom Volk über das Gesetz abgestimmt. Wurde das Volksbegehren zugelassen, müssen sich innerhalb einer Eintragungsfrist von 14 Tagen mindestens 10 Prozent der Stimmberechtigten (ca. 930.000 Bürgerinnen und Bürger aus Bayern) in Listen, die in Amtsräumen ausliegen, eintragen. Beim letzten Volksbegehren, das erfolgreich angenommen worden ist, stimmten die Bayern mit 14,3 Prozent für ein „Nein zu Studiengebühren“.

Volksbegehren-Initiator Wenzel Vaclav Cerveny ist zuversichtlich, die 930.000 erforderlichen Einschreibungen in der „heißen Phase“ zu bekommen. Schließlich gibt es seinen Berechnungen nach rund 2,2 Millionen „Hanffreunde“ samt Familien im Freistaat. Für etwa 1,5 Millionen bayerische Patienten kommt Cannabis als medizinisches Heilmittel in Frage.

Über den Cannabis Verband Bayern
Der Cannabis Verband Bayern (CVB) wurde im Frühjahr 2014 von Vaclav Wenzel Cerveny (54) gegründet. Der Verband ist die Dachorganisation von bisher 14 Cannabis Social Clubs (CSC), die sich bayernweit mit jeweils mindestens zehn Mitgliedern gegründet haben. Der Verband hat 2014 das bayernweite Volksbegehren „Ja zu Cannabis“ initiiert und von 10. bis 12. Juli 2015 die erste deutsche „CannabisXXL“-Messe durchgeführt. Ziel des Verbands ist es, neben dem medizinischem Nutzen vor allem die Vielseitigkeit des Naturprodukts Hanf aufzuzeigen. Diese Vielfalt präsentiert er im verbandseigenen Bio-Hanfladen in der Morassistrasse 4, 80469 München.

Seit jeher ist Hanf ein wichtiger Rohstoff für die Menschheit. Die Pflanze liefert vielfältigste Produkte und ist seit Jahrtausenden bei im europäischen Raum heimisch. Hanf wurde wegen seines vielfältigen Nutzens und seiner geistbewegenden Eigenschaften in vielen alten Kulturen als heilige Pflanze verehrt. Hanf ist dreimal ergiebiger als Baumwolle und liefert reißfestere Naturfasern. Weil weder beim Anbau noch bei der Ernte und Verarbeitung schädliche Chemikalien eingesetzt werden, kommen Hanf-Textilien giftfrei auf die Haut. Hanfsamen waren in vielen Gegenden der Welt Grundnahrungsmittel für Menschen und Tiere. Diese Pflanze stellt nach Ansicht des CVB alles bereit, was der Mensch zum Überleben braucht.

Gründer Vaclav Cerveny war 25 Jahre lang selbstständiger Gastronom, ehe ihn das Nichtraucherschutzgesetz in existenzielle Not brachte. Seine Verbrüderungsaktion mit anderen Gastronomen führte zum Entzug der Konzession. Im Zuge seines Kampfes für Raucherclubs machte er sich auch für die Legalisierung von Cannabis stark.

www.ja-zu-cannabis.de

Weitere Infos

[Pressemappe zur CXXL 2015 als PDF]

Hier finden Sie Fotos und Logos!

[Cannabis-Volksbegehren]

+++ Bayernweites Legalisierungs-Volksbegehren auf Zielgerade:
32.000 Unterschriften für „Ja zu Cannabis“ gesammelt +++

Übergabe im Bayerischen Landtag am 11. September 2015/Unterstützer aus ganz Bayern ziehen im Demonstrationszug vom Marienhof zum Maximilianeum


MÜNCHEN (21.08.15/) – Das bayerische Volksbegehren zur Legalisierung von Cannabis biegt auf die Zielgerade ein: Rund 32.000 Unterstützer haben sich bisher für den Entwurf eines Bayerischen Hanfgesetzes (BayHanfG) ausgesprochen. „Wir schaffen es“, gibt sich Vaclav Wenzel Cerveny (54), Initiator des Volksbegehrens „Ja zu Cannabis“ und Vorsitzender des Cannabis Verbandes Bayern (CVB) zuversichtlich. Er rechnet mit bayernweit rund 3.000 Unterstützer, die am Freitag, 11. September 2015, in einem Demonstrationszug vom Marienhof zur Übergabe der Unterschriften zum Bayerischen Landtag ziehen werden.

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Noch läuft die Unterschriftenaktion: Erfahrungsgemäß sind nicht alle Unterschriften gültig, z. B. die von nicht wahlberechtigten Bürgerinnen und Bürgern. „Wir brauchen etwa 33.000 Unterschriften, um alles in trockene Tücher zu bekommen“, so Vaclav Cerveny. Er ist zuversichtlich, die notwendigen gültigen 25.000 Stimmen am 11. September 2015 einreichen zu können. „schließlich stehen wir bis zum Schluss täglich in der Münchner Fußgängerzone“. Die Frist musste laut Cerveny wegen des Poststreiks und der Ferien verschoben werden.

Entwurf BayHanfG
Im Entwurf des neuen bayerischen Hanfgesetzes (BayHanfG) ist festgeschrieben, dass Hanf (Cannabis) in Bayern nicht mehr dem Betäubungsmittelgesetz (BtmG) unterliegt. Der Verkauf von natürlichen Hanfprodukten mit einem THC-Gehalt über 0,2 vom Hundert soll an Erwachsene über Apotheken erfolgen. Jeder volljährige Bürger soll das Recht haben, bis zu vier Hanfpflanzen im Eigenbau auf geschütztem Privatgrund anzubauen. Hanf mit einem Tetrahydrocannabinol-Gehalt (THC-Gehalt) unter 0,2 vom Hundert wird als Nutzhanf bezeichnet und ist ein gewöhnliches landwirtschaftliches Produkt, wie z. B. Weizen.

Niemand soll wegen des Erwerbs oder Besitzes einer geringen Menge von rechtmäßig angebautem oder rechtmäßig nach Bayern verbrachten Hanfs in Bayern der Strafverfolgung ausgesetzt sein. Diese geringe Menge wird auf zehn Gramm Hanfblüten oder weniger als 1,5 g reines Tetrahydrocannabinol festgelegt.

In Bayern wurden laut Innenministerium seit 1946 erst 20 Volksbegehren durchgeführt. Durch ein Volksbegehren können Gesetzesvorlagen in den Landtag eingebracht und - falls dieser sie nicht annimmt - über sie ein Volksentscheid herbeigeführt werden. Das Innenministerium prüft zunächst das Volksbegehren auf seine Zulässigkeit. Erachtet das Innenministerium die gesetzlichen Voraussetzungen für die Zulassung des Volksbegehrens für nicht gegeben, entscheidet über die Zulassung der Bayerische Verfassungsgerichtshof. Nimmt der Landtag eine so eingereichte Gesetzesvorlage nicht an, wird vom Volk über das Gesetz abgestimmt. Wurde das Volksbegehren zugelassen, müssen sich innerhalb einer Eintragungsfrist von 14 Tagen mindestens 10 Prozent der Stimmberechtigten (ca. 930.000 Bürgerinnen und Bürger aus Bayern) in Listen, die in Amtsräumen ausliegen, eintragen. Beim letzten Volksbegehren, das erfolgreich angenommen worden ist, stimmten die Bayern mit 14,3 Prozent für ein „Nein zu Studiengebühren“.

Volksbegehren-Initiator Wenzel Vaclav Cerveny ist zuversichtlich, die 930.000 erforderlichen Einschreibungen in der „heißen Phase“ zu bekommen. Schließlich gibt es seinen Berechnungen nach rund 1,2 Millionen „Hanffreunde“ samt Familien im Freistaat. Für etwa 1,5 Millionen Patienten kommt Cannabis als medizinisches Heilmittel in Frage

Programm 11. September 2015 „Ja-zu-Cannabis“-Demo
Kundgebung ab 12:00 bis 14:00 Uhr am Marienhof, gleich hinterm Rathaus am Marienplatz in München.

Ab 14:00 Uhr Demo über Dienerstraße (Höhe Marienhof) - Residenzstraße - Max-Joseph-Platz - Maximilianstraße - Maximiliansbrücke - Max-Planck-Straße Bayerischer Landtag)

Gegen 15:00 Uhr findet dann die Abgabe des Bayerischen Volksbegehrens "JA zur Legalisierung von Cannabis in Bayern" im Bayerischem Landtag mit kurzer Ansprache statt.

Ab 15:30 Uhr gehts dann weiter: Innere Wiener Straße - Am Gasteig - Rosenheimer Str. - Ludwigsbrücke - Zweibrückenstraße - Isartorplatz - Tal - Viktualienmarkt - Rosental - Oberanger - Sendlinger-Tor-Platz - Sonnenstraße - Karlsplatz - Lenbachplatz - Pacellistraße - Promenadeplatz - Maffeistraße - Schrammerstraße - Dienerstraße (Höhe Marienhof)

18:00 bis 24:00 Uhr Abschlusskundgebung mit Musikalischer Untermalung

Hinweis: Für Cannabis-Patienten, die sich den Weg nicht zu Fuß zutrauen, ist ein Rikscha-Service geplant. Patienten mögen sich beim Veranstalter bitte vormerken lassen.

Über den Cannabis Verband Bayern
Der Cannabis Verband Bayern (CVB) wurde im Frühjahr 2014 von Vaclav Wenzel Cerveny (54) gegründet. Der Verband ist die Dachorganisation von bisher 14 Cannabis Social Clubs (CSC), die sich bayernweit mit jeweils mindestens zehn Mitgliedern gegründet haben. Der Verband hat 2014 das bayernweite Volksbegehren „Ja zu Cannabis“ initiiert und von 10. bis 12. Juli 2015 die erste deutsche „CannabisXXL“-Messe durchgeführt. Dem Verband ist vor allem die Vielseitigkeit des Naturprodukts Hanf ein besonderes Anliegen. Diese Vielfalt präsentiert er im verbandseigenen Bio-Hanfladen in der Morassistrasse 4, 80469 München.

Seit jeher ist Hanf ein wichtiger Rohstoff für die Menschheit. Die Pflanze liefert vielfältigste Produkte und ist seit Jahrtausenden bei im europäischen Raum heimisch. Hanf wurde wegen seines vielfältigen Nutzens und seiner geistbewegenden Eigenschaften in vielen alten Kulturen als heilige Pflanze verehrt. Hanf ist dreimal ergiebiger als Baumwolle und liefert reißfestere Naturfasern. Weil weder beim Anbau noch bei der Ernte und Verarbeitung schädliche Chemikalien eingesetzt werden, kommen Hanf-Textilien giftfrei auf die Haut. Hanfsamen waren in vielen Gegenden der Welt Grundnahrungsmittel für Menschen und Tiere. Diese Pflanze stellt nach Ansicht des CVB alles bereit, was der Mensch zum Überleben braucht. Gründer Vaclav Cerveny war 25 Jahre lang selbstständiger Gastronom, ehe ihn das Nichtraucherschutzgesetz in existenzielle Not brachte. Seine Verbrüderungsaktion mit anderen Gastronomen führte zum Entzug der Konzession. Im Zuge seines Kampfes für Raucherclubs machte er sich auch für die Legalisierung von Cannabis stark.
www.ja-zu-cannabis.de

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+++ Meilenstein auf dem Weg zur Cannabis-Legalisierung“ +++

Fazit von Veranstalter Vaclav Cerveny: „Gigantische Reaktion von Besuchern und Ausstellern/Besucherzahl blieb unter den Erwartungen: 2.500 statt 15.000/Abschreckungstaktik der Polizei zeigte Wirkung/800 neue Unterschriften für Volksbegehren gesammelt/Höhepunkt: Konzert mit Hans Söllner/ Termin für Neuauflage steht: 8. bis 10. Juli 2016
MÜNCHEN (pm/10.07.15) - Die einzige deutsche Hanfmesse auf dem konservativen Boden der bayerischen Landeshauptstadt hat Wellen geschlagen: Messeveranstalter und Volksbegehren-Initiator Vaclav Wenzel Cerveny (54) ist überwältigt vom gigantischen Interesse der Besucher an einer neuer Bio-Branche rund um den Rohstoff Hanf. Wegen der Abschreckungstaktik der Polizei sei die Zahl der 2.500 Besucher in der Zenith-Kunsthalle erheblich unter den Prognosen geblieben. 800 Besucher haben ihre Unterschrift neu unter das Volksbegehren „Ja zu Cannabis“ gesetzt. „Die Hanfmesse war ein Meilenstein auf dem Weg zur Cannabis-Legalisierung“, sagt Cerveny in seinem Messe-Fazit. Die Legalisierungsaktivitäten gehen weiter, die Planungen für die zweite Auflage der Hanfmesse im nächsten Jahr vom 8. bis 10. Juli 2016 beginnen.



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Der Messeauftakt ist nach Ansicht von Veranstalter Vaclav Wenzel Cerveny angesichts der öffentlichen Widerstände und Bedenken von Brancheninsidern gelungen. „Wir spüren die Aufbruchsstimmung im Markt.“ 2.500 zahlende Besucher sind an den drei Tagen registriert worden. Die Anzahl habe sich im Laufe der Messe Tag für Tag gesteigert. Zahlenmäßig schwächster Tag war erwartungsgemäß der Freitag, der für Fachpublikum und Medienvertreter vorgesehen war. Stärkster Tag war – ebenfalls erwartet – der Sonntag. Allein beim Konzert von Hans Söllner waren 1.300 Zuschauer in der Halle.

Polizei leistet ganze Abschreckungsarbeit
Die Münchner Polizei hat Cerveny zufolge im Vorfeld der Messe ganze Abschreckungsarbeit geleistet. Potentielle Besucher seien aus Angst vor Leibesvisitationen und Drogentests im Umfeld gar nicht erst zur Messe und zum Konzert von Legalisierungslegende Hans Söllner gekommen. „Die Angst, in Handschellen abgeführt zu werden, hat viele abgeschreckt.“ Es habe Gerüchte gegeben, die Polizei hätte das Gelände umzingelt. Dies sei in der Realität nicht der Fall gewesen, so Cerveny. Anreisende Besucher hätten aber von „allgemeinen Verkehrskontrollen im Rahmen der Cannabis XXL“ berichtet. Aus Angst vor Verfolgung im restriktiven Freistaat, hätten sie sogar auf das Klicken von „Gefällt mir“ auf den Messeseiten verzichtet, berichteten Facebook-Nutzer.

Brancheninsider hatten der Messe kaum Chancen auf ein Überleben gegeben, da es im Vergleich zu anderen internationalen Messen in Bayern keinen Hanfsamen und keine Setzlinge zu kaufen gebe. „Wir hatten erfreulicherweise viele Besucher außerhalb der Raucherszene“, stellt der Messeveranstalter fest.

Mit der CannabisXXL ist laut Cerveny ein Fundament für die weitere Legalisierungsarbeit gelegt worden. Über das Wochenende hätten 800 neue Unterstützer unterschrieben. „Der Kampf für die Freigabe geht erst richtig los.“ Am 21. August sollen die 25.000 gültigen Unterschriften im Landtag eingereicht werden.

Bildergalerie zur CannabisXXL:

www.koenig-online.de/bildergalerie_cannabisxxl.html

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+++ Politiker diskutierten auf der Hanfmesse „CannabisXXL“
Cannabis-Freigabe als Turbo für eine neue Bio-Branche +++

MdB Dieter Janecek (B90/ Die Grünen): Erst Legalisierung bringt Durchbruch für andere Naturhanf-Produkte/MdL Prof. Peter Paul Gantzer (SPD) für Neuanfang in der Drogenpolitik/Unterschriften-Übergabe des bayerischen Volksbegehrens „Ja zu Cannabis“ am 21.8.2015


MÜNCHEN (pm/10.07.15) - Das politische Parteienspektrum für die Freigabe von Cannabis wird auch in Deutschland immer breiter, auf der ökonomischen Seite wächst als zartes Pflänzchen eine ganz neue Bio-Branche heran: „Der Durchbruch für Naturhanf-Produkte kommt erst, wenn die ideologische Diskussion um das Rauchen vorbei ist“, sagte der Münchner Bundestagsabgeordnete Dieter Janecek (Bündnis 90/Die Grünen) auf einer Podiumsdiskussion zum Start der Hanfmesse „CannabisXXL“ am Freitag (10. Juli) in der Münchner Zenith-Kunsthalle.



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Hanf ist für Janecek, wirtschaftspolitischer Sprecher seiner Fraktion, ein ökonomisches Thema geworden. Selbst Wirtschaftsforscher verweisen auf mögliche Mehrwert- und Einkommensteuereinnahmen von bis zu 3,5 Milliarden Euro. Hinzu kämen Einsparungen in den Ausgaben der Kriminalitätsbekämpfung. Deshalb plädiert Janecek dafür, einen legal und staatlich regulierten Markt für Cannabis als Genussmittel zu schaffen. „Bayern war einmal ein Hanfland“, erinnert der grüne Bundestagsabgeordnete.

Er ist zuversichtlich, dass sich die Branche entwickeln wird: "Selbst US-Präsident Barack Obama findet die Legalisierung cool." Die Wirksamkeit und Sinnhaftigkeit der bisherigen Verbotspolitik zweifelt Janecek stark an.

Kriminalisierung gescheitert
"Es wird Zeit für einen Neuanfang in der Drogenpolitik. Die jahrzehntelange Kriminalisierung der Kiffer ist gescheitert“, betont Prof. Dr. Peter Paul Gantzer, SPD-Landtagsabgeordneter und Mitglied des Innenausschusses. 95 Prozent der Verfahren würden eingestellt, kosten aber zwei Milliarden Euro. „Wir sollten Cannabis freigeben“, fordert der SPD-MdL. In einem ersten Schritt sollte eine bundesweit einheitliche Menge festlegt werden, die man legal besitzen darf. „Die bayerische Polizei hat besseres zu tun, als Menschen wegen sieben Gramm Cannabis in der Tasche festzunehmen", sagt der Ehrenkommissar der bayerischen Polizei. "Die Legalisierung funktioniert in Holland, warum nicht auch bei uns?"

FDP: CSU muss starre Haltung aufgeben
Eine Lanze für den einfachen Polizisten brach der Münchner FDP-Ortsverbandsvorsitzende Andreas Keck: „Freigabe-Befürworter sollten ihre Wut nicht an der Polizei auslassen. Der Kopf der Polizei ist die Politik.“ Die Union, allen voran die CSU in Bayern, müsse ihre starre Haltung aufgeben. Die FDP sei erst seit Kurzem für die Legalisierung, berichtete Bayerns Hauptgeschäftsführer Martin Hagen. Seit November 2014 sei die bayerische Gliederung, seit Mai 2015 die Bundespartei auf Legalisierungskurs. Es gebe wichtigere Themen als Cannabis, meinten viele Parteifreunde. „Zu Recht, denn es ist Zeit für die Legalisierung“, so Hagen.

"Die Repressionspolitik hat auf ganzer Linie versagt.“, sagt Andreas Vivarelli, Koordinator der Arbeitsgruppe Drogen- und Suchtpolitik der Piratenpartei Deutschlands. Die Kosten der Repressionspolitik liegen seiner Schätzung nach im Verhältnis 7 zu 3 zu den Kosten der Prävention.“ In puncto Versorgung von Patienten ist Deutschland seiner Ansicht nach Entwicklungsland. „Wir haben aktuell rund 400 anerkannte Patienten, die eine Ausnahmegenehmigung besitzen.“ Die Kosten übernehme die Kasse regelmäßig nicht. In Deutschland gebe es aber 15 Mio. Schmerzpatienten, denen dieses Medikament verweigert werde, so Vivarelli.

Keine Kriminalisierung von Schmerz-Patienten
"Cannabis muss Regelleistung der Krankenkassen für Schmerzpatienten werden", forderte Ulrich Leiner, bayerischer Landtagsabgeordneter von B90/Die Grünen. Es sei unerträglich, wie Patienten kriminalisiert werden. Die größten Gegner der Liberalisierung sieht Oliver Janich von der „Partei der Vernunft“ (PdV) nicht nur in der Politik, sondern in der Drogenmafia und Pharmaindustrie. Seine Haltung: „Jeder erwachsene Mensch hat das Recht, zu sich zu nehmen, was er will.

"Die Polizei skandalisiert kleine Eigenbedarfsfälle zu Plantagenbesitzer hoch“, kritisiert Swen Kuboth (Die Piraten). „Polizeiwillkür hat in Bayern nicht nur mit der Prohibition zu tun", meint der Berliner Journalist Michael Knodt. Er ist zuversichtlich: „Die Argumente für Legalisierung bekannt, allmählich werden sie gehört.“

Georg Wurth vom Deutschen Hanfverband (DHV) ist positiv gestimmt, was die Freigabe betrifft: „Es werden immer mehr Länder, die legalisieren, nur die Unionsparteien stehen in Deutschland alleine da." Trotz der harten Bekämpfung durch die Ermittlungsbehörden ist der Mut in Bayern besonders groß", hat der Hanfaktivist festgestellt. Der DHV strebe eine legale, verbraucherfreundliche Marktregelung für das Genussmittel Cannabis an - von der Produktion über den Verkauf unter klaren Jugendschutzauflagen bis zum Eigenanbau. Christoph Rossner, Leiter der DHV-Ortsgruppe Memmingen, setzt sich seit über 25 Jahren für eine „ehrliche und aufklärende Drogenpolitik“ ein, da nur so die Jugend vor Missbrauch geschützt werden könne. Er kritisiert, dass Cannabis in Deutschland verboten sei, obwohl es keine Giftpflanze sei. Im Gegensatz dazu seien aber tödlich giftige Pflanzen legal.

Sternmarsch am 21.8.2015 auf den Landtag
Wenzel Cerveny, Initiator des bayerischen Volksbegehrens "Ja zu Cannabis", kündigte an, die gesammelten 25.000 Unterschriften werden am 21. August 2015 bei einem Sternmarsch auf das Maximilianeum im Landtag eingereicht.

Weitere Infos

Aktualisierte PRESSEMAPPE zum Presse-Rundgang am 10.07.15 um 11.30 Uhr:

Inhalt:
- 1. Hanf-Messe „CannabisXXL“ soll „Rausch der Sinne“ erzeugen
- 2. Hanf als medizinisches Heilmittel
- 3.
Hanf als Rohstoff, kulinarische Zutat oder Genussmittel
- 4.
Zwischenstand „Ja zu Cannabis“-Volksbegehren
- 5. Entwurf des Bayerischen Hanfgesetzes (BayHanfG)
- 6. Vorkämpfer für die Legalisierung von Cannabis in Bayern

[Komplette aktualisierte Presemappe als PDF]

Hier finden Sie Fotos und Logos!

+++ Meilenstein auf dem Weg zur Cannabis-Legalisierung“ +++

Fazit von Veranstalter Vaclav Cerveny: „Gigantische Reaktion von Besuchern und Ausstellern/Besucherzahl blieb unter den Erwartungen: 2.500 statt 15.000/Abschreckungstaktik der Polizei zeigte Wirkung/800 neue Unterschriften für Volksbegehren gesammelt/Höhepunkt: Konzert mit Hans Söllner/ Termin für Neuauflage steht: 8. bis 10. Juli 2016
MÜNCHEN (pm/10.07.15) - Die einzige deutsche Hanfmesse auf dem konservativen Boden der bayerischen Landeshauptstadt hat Wellen geschlagen: Messeveranstalter und Volksbegehren-Initiator Vaclav Wenzel Cerveny (54) ist überwältigt vom gigantischen Interesse der Besucher an einer neuer Bio-Branche rund um den Rohstoff Hanf. Wegen der Abschreckungstaktik der Polizei sei die Zahl der 2.500 Besucher in der Zenith-Kunsthalle erheblich unter den Prognosen geblieben. 800 Besucher haben ihre Unterschrift neu unter das Volksbegehren „Ja zu Cannabis“ gesetzt. „Die Hanfmesse war ein Meilenstein auf dem Weg zur Cannabis-Legalisierung“, sagt Cerveny in seinem Messe-Fazit. Die Legalisierungsaktivitäten gehen weiter, die Planungen für die zweite Auflage der Hanfmesse im nächsten Jahr vom 8. bis 10. Juli 2016 beginnen.



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Der Messeauftakt ist nach Ansicht von Veranstalter Vaclav Wenzel Cerveny angesichts der öffentlichen Widerstände und Bedenken von Brancheninsidern gelungen. „Wir spüren die Aufbruchsstimmung im Markt.“ 2.500 zahlende Besucher sind an den drei Tagen registriert worden. Die Anzahl habe sich im Laufe der Messe Tag für Tag gesteigert. Zahlenmäßig schwächster Tag war erwartungsgemäß der Freitag, der für Fachpublikum und Medienvertreter vorgesehen war. Stärkster Tag war – ebenfalls erwartet – der Sonntag. Allein beim Konzert von Hans Söllner waren 1.300 Zuschauer in der Halle.

Polizei leistet ganze Abschreckungsarbeit
Die Münchner Polizei hat Cerveny zufolge im Vorfeld der Messe ganze Abschreckungsarbeit geleistet. Potentielle Besucher seien aus Angst vor Leibesvisitationen und Drogentests im Umfeld gar nicht erst zur Messe und zum Konzert von Legalisierungslegende Hans Söllner gekommen. „Die Angst, in Handschellen abgeführt zu werden, hat viele abgeschreckt.“ Es habe Gerüchte gegeben, die Polizei hätte das Gelände umzingelt. Dies sei in der Realität nicht der Fall gewesen, so Cerveny. Anreisende Besucher hätten aber von „allgemeinen Verkehrskontrollen im Rahmen der Cannabis XXL“ berichtet. Aus Angst vor Verfolgung im restriktiven Freistaat, hätten sie sogar auf das Klicken von „Gefällt mir“ auf den Messeseiten verzichtet, berichteten Facebook-Nutzer.

Brancheninsider hatten der Messe kaum Chancen auf ein Überleben gegeben, da es im Vergleich zu anderen internationalen Messen in Bayern keinen Hanfsamen und keine Setzlinge zu kaufen gebe. „Wir hatten erfreulicherweise viele Besucher außerhalb der Raucherszene“, stellt der Messeveranstalter fest.

Mit der CannabisXXL ist laut Cerveny ein Fundament für die weitere Legalisierungsarbeit gelegt worden. Über das Wochenende hätten 800 neue Unterstützer unterschrieben. „Der Kampf für die Freigabe geht erst richtig los.“ Am 21. August sollen die 25.000 gültigen Unterschriften im Landtag eingereicht werden.

Bildergalerie zur CannabisXXL:

http://www.koenig-online.de/bildergalerie_cannabisxxl.html

Weitere Infos

[1. Ankündigung Hanfmesse]


+++ Hanf-Messe „Cannabis XXL“ soll „Rausch der Sinne“ erzeugen +++

München wird vom 10. bis 12. Juli 2015 Mekka der Hanffreunde/Cannabis-Verband Bayern will über Rohstoff der Zukunft aufklären und für das Volksbegehren „Ja zur Legalisierung“ werben/Festival mit Urgestein Hans Söllner/50 Aussteller aus sieben Nationen zeigen auf 5.000 Quadratmetern alles rund um das vielseitige Gewächs
[Pressetext als PDF]

München - Mekka für Cannabis-Freunde: Deutschlands einzige Hanf-Messe „Cannabis XXL“ öffnet vom Freitag, 10. Juli, bis Sonntag, 12. Juli 2015, in München ihre Türen. 50 Aussteller aus sieben Nationen zeigen in der Zenith-Messehalle auf rund 5.000 Quadratmetern alle Facetten rund um das vielseitige Gewächs – sei es als Baustoff, Medizinprodukt oder kulinarische Zutat.„Hanf ist der Rohstoff der Zukunft“, sagt Veranstalter Vaclav Wenzel Cerveny (54), Geschäftsführer des Cannabis-Verbandes Bayern (CVB). 15.000 Besucher werden zu dem dreitägigen Messe-, Kongress- und Musikfestival-Event erwartet.

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Die Menschen über die vielfältigen ökologischen und ökonomischen Möglichkeiten des Naturprodukts Hanf aufzuklären, ist laut Veranstalter Vaclav Wenzel Cerveny wichtiges Ziel der „Cannabis XXL“ (www.cannabisxxl.de). Hanf liefere Kleidung, Nahrung, Öl und Energie, Papier, Baustoffe sowie zahlreiche Heilmittel, die zu Unrecht in die „illegale“ Ecke gedrückt werden. Aus diesem Grund sollen die Messebesucher von den 50 Austellern aus sieben Nationen (www.cannabisxxl.de/index.php/de/aussteller-de) die neuesten Trends über den Einsatz des Rohstoffs erfahren. Internationale Referenten werden in Vorträgen über die heilende Wirkung von Hanf in der Medizin berichten.

Werben für Volksbegehren
Die Messe soll nach Intention der Veranstalter eine Werbeplattform für das seit August 2014 laufende bayerische Volksbegehren „Ja zu Cannabis“ sein. „Mit dem Start des Volksbegehrens zur Legalisierung haben wir ein Zeichen gesetzt“, erläutert Vaclav Wenzel Cerveny, „wir spüren eine regelrechte Aufbruchsstimmung in Bayern, was die dringend notwendige Legalisierung von Hanf angeht.“ Inzwischen wurden rund 26.000 Unterstützer-Unterschriften gesammelt. Doch es sind nur Unterschriften von Wahlberechtigten aus Bayern gültig. „Wir brauchen etwa 33.000 Unterschriften, um alles in trockene Tücher zu bekommen“, so Vaclav Cerveny. Er ist zuversichtlich, die notwendigen gültigen 25.000 Stimmen bis zum 21. August 2015 einreichen zu können.

Politiker diskutieren über Legalisierung
Auf einer öffentlichen Podiumsdiskussion stellen am Freitag, 10. Juli 2015, um 13.00 Uhr mehrere Vertreter von politischen Parteien ihre Standpunkte zur „Legalisierung aus Vernunft“ dar. Es diskutieren Bayerns SPD-Generalsekretärin Natascha Kohnen MdL, Prof. Dr. Paul Gantzer MdL (SPD), Dieter Janecek MdB (Bündnis 90/Die Grünen), Ulrich Leiner, MdL (Bündnis 90/Die Grünen), Frank Tempel, MdB (Die Linke), Lukas Lamla, NRW-MdL (Die Piraten), Sven Kuboth (Die Piraten), Andreas Keck (FDP-Stadtverbandsvorsitzender München), Martin Hagen (Hauptgeschäftsführer der FDP Bayern), Oliver Janich, (Partei der Vernunft) und Georg Wurth (Deutschen Hanfverband).

Hanf als Heilmittel Schwerpunkt am zweiten Messetag
Der zweite CannabisXXL-Messetag am Samstag, 11. Juli 2015, steht unter dem Themenschwerpunkt „Hanf als Heilmittel“. Um 12.30 Uhr hält Torsten Hergestell, stellvertretender Beauftragter des Volksbegehrens „Ja zu Cannabis“ und seit zehn Jahren Hanfaktivist, den Fachvortrag „Hanf als Medizin“. Von 13.30 Uhr bis 15.30 Uhr diskutieren Ärzte, Suchtexperten und Patienten mit Cannabis-Ausnahmegenehmigung. Um 15.30 Uhr hält Daniel Cappiello (Endoca) in englischer Sprache einen Fachvortrag über CBD-Öl. Um 16.30 Uhr spricht Christoph Rossner, Suchtexperte der Piratenpartei, über „die Gefahren des Schwarzmarkts/Mischkonsums“.

High ist nur der Nährwert
Kulinarische Vielfalt: Starkoch Danny Wagenfeld zeigt auf der CannabisXXL die Zubereitung leckerer Hanfgerichte. In seiner Showküche gib es nach dem Motto „High ist nur der Nährwert“ die Vielfalt an kulinarischen Möglichkeiten mit den grünen Blättern zu sehen.

Festival mit Hans Söllner & Band
Zum Festival-Charakter trägt das bunte Unterhaltungsprogramm der „Cannabis XXL“ bei: Neben verschiedenen Reggae-Bands wird das bayerische Urgestein Hans Söllner (Foto: Trikont) am Sonntag (12. Juli) ab 20.00 Uhr ein Konzert geben. Der Liedermacher aus Bad Reichenhall ist seit Jahren Verfechter der Hanf-Legalisierung.

Die Messe „Cannabis XXL“ im Zenith München (Lilienthalstraße 29, 80939 München) beginnt am Freitag, 10. Juli 2015, um 11.00 Uhr. Das Tagesticket gibt es für EUR 17,70/3-Tages-Tickets EUR 39,90. Die Karten sind online auf www.cannabisxxl.de oder an den üblichen Vorverkaufsstellen erhältlich.

Über den Cannabis Verband Bayern
Der Cannabis Verband Bayern (CVB) wurde im Frühjahr 2014 von Vaclav Wenzel Cerveny (54) gegründet. Der Verband hat 2014 das bayernweite Volksbegehren „Ja zu Cannabis“ initiiert. Dem Verband ist vor allem die Vielseitigkeit des Naturprodukts Hanf ein besonderes Anliegen. Diese Vielfalt präsentiert er im verbandseigenen Bio-Hanfladen in der Morassistrasse 4, 80469 München.

Seit jeher ist Hanf ein wichtiger Rohstoff für die Menschheit. Die Pflanze liefert vielfältigste Produkte und ist seit Jahrtausenden bei im europäischen Raum heimisch. Hanf wurde wegen seines vielfältigen Nutzens und seiner geistbewegenden Eigenschaften in vielen alten Kulturen als heilige Pflanze verehrt. Hanf ist dreimal ergiebiger als Baumwolle und liefert reißfestere Naturfasern. Weil weder beim Anbau noch bei der Ernte und Verarbeitung schädliche Chemikalien eingesetzt werden, kommen Hanf-Textilien giftfrei auf die Haut. Hanfsamen waren in vielen Gegenden der Welt Grundnahrungsmittel für Menschen und Tiere. Diese Pflanze stellt nach Ansicht des CVB alles bereit, was der Mensch zum Überleben braucht.

Gründer Vaclav Cerveny war 25 Jahre lang selbstständiger Gastronom, ehe ihn das Nichtraucherschutzgesetz in existenzielle Not brachte. Seine Verbrüderungsaktion mit anderen Gastronomen führte zum Entzug der Konzession. Im Zuge seines Kampfes für Raucherclubs machte er sich auch für die Legalisierung von Cannabis stark.
Bildtext:
“Hanf ist der Rohstoff der Zukunft”, sagt Vaclav Wenzel Cerveny, Veranstalter des dreitägigen Events „Cannabis XXL“ vom 10. bis 12. Juli 2015 in der Münchner Zenith-Messehalle- (Foto: Josef König für Cannabis Verband Bayern/honorarfrei)

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[2. Hanf als medizinisches Heilmittel]


+++ Schmerz-Patienten hoffen auf Cannabidiol (CBD)

Behandlungsoption für eine Vielzahl von Krankheitsbildern/400 Patienten bundesweit mit Ausnahmegenehmigung/Themenschwerpunkt „Hanf als medizinisches Heilmittel“ am 11.7.15

MÜNCHEN – Auf Cannabis als medizinisches Heilmittel hoffen viele Schmerz-Patienten: Ein richtiger Hype ist laut Vaclav Wenzel Cerveny vom Cannabis- Verband Bayern um den Stoff Cannabidiol (CBD) entstanden, der je nach Hanfsorte stärker oder schwächer konzentriert vorkommt und Schmerzen lindern soll. „CBD hat Potenzial“, sagt Cerveny, der vom Freitag, 10. Juli, bis Sonntag, 12. Juli 2015 Deutschlands einzige Hanf-Messe veranstaltet. 50 Aussteller aus sieben Nationen zeigen in der Zenith-Messehalle auf rund 5.000 Quadratmetern alle Facetten rund um das vielseitige Gewächs – sei es als Baustoff, Medizinprodukt oder kulinarische Zutat. „Hanf als medizinisches Heilmittel“ ist Themenschwerpunkt am zweiten Messetag. 15.000 Besucher werden zu dem dreitägigen Messe-, Kongress- und Musikfestival-Event erwartet.


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Die Substanzen der Cannabispflanze könnten Millionen von Patienten helfen. Auf die stärkere Nachfrage nach Hanf als Heilmittel hat der Cannabis-Verband Bayern auch eigenen Entwurf des bayerischen Hanfgesetzes (BayHanfG) reagiert. Gemäß Paragraf 2 hat jeder Einwohner des Freistaates „ein Anrecht auf angemessene Versorgung mit Cannabinoid-Medizin aus natürlichen, nicht gentechnisch veränderten Hanfblüten“. Die Entscheidung für die Verschreibung von Hanfprodukten zu medizinischen Zwecken obliege alleine dem betroffenen Patienten und dessen Arzt, so Cerveny.

Cannabidiol ist einer von 70 Bestandteilen der Hanfpflanze und wie Tetrahydrocannabinol (THC) ein psychoaktives Cannabinoid und hauptsächlich rauschbewirkender Bestandteil der Hanfpflanze (Cannabis). Je nach Hanfsorte ist die Konzentration des Stoffes in den weiblichen Blütenständen unterschiedlich. CBD wird ein breites medizinisches Wirkspektrum nachgesagt, ohne dass sich die Anwender „stoned“ oder „high“ fühlen. Medizinisch wirkt es entkrampfend, entzündungshemmend, angstlösend und gegen Übelkeit. Cannabis könnte den Bedarf anderer Schmerzmittel senken. Weitere pharmakologische Effekte werden erforscht.

Klinische Studien sehen CBD als Behandlungsoption für eine Vielzahl von Krankheitsbildern wie Epilepsie, Tourette-Syndrom, Arthritis, Diabetes, Alkoholismus, Multiple Sklerose, chronische Schmerzen, Antibiotika-resistente Infektionen , Schizophrenie, posttraumatische Belastungsstörungen und andere neurologische Erkrankungen. Eine niedrige CBD-Konzentration wirkt nach Ansicht von Medizinern eher anregend, eine hohe CBD-Konzentration wirke dagegen eher beruhigend.

In Israel erhalten nach einem jüngsten SPIEGEL-Bericht mehr als 20.000 Patienten Cannabis-Medikamente. Dort habe sich der Einsatz etabliert. In Deutschland haben laut Bundesgesundheitsministerium 403 Patienten die Erlaubnis, medizinisches Cannabis einzunehmen. Nur ein Medikament auf Hanf-Basis sei zugelassen. Schwerkranke Patienten dürfen mit Ausnahmegenehmigung des Bundesinstituts für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM) auch Cannabisblüten oder Extrakte davon über Apotheken beziehen.

Chronisch kranke Schmerzpatienten, die Cannabis zur Linderung brauchen, können aufgrund der geltenden Gesetzeslage ins Visier von Ermittlern geraten. Cannabis-Präparate in den Apotheken sind teuer. Die Kosten werden in der Regel nicht von den gesetzlichen Krankenkassen übernommen. Entscheiden sich die Patienten für den Eigenanbau von Hanfpflanzen, droht ihnen ein Ermittlungsverfahren. "Die Politik muss hier schnell Klarheit schaffen", sagt Cerveny.

Hanf als Heilmittel Schwerpunkt am zweiten Messetag
Der zweite CannabisXXL-Messetag am Samstag, 11. Juli 2015, steht unter dem Themenschwerpunkt „Hanf als Heilmittel“. Um 12.30 Uhr hält Torsten Hergestell, stellvertretender Beauftragter des Volksbegehrens „Ja zu Cannabis“ und seit zehn Jahren Hanfaktivist, den Fachvortrag „Hanf als Medizin“. Von 13.30 Uhr bis 15.30 Uhr diskutieren Ärzte, Suchtexperten und Patienten mit Cannabis-Ausnahmegenehmigung. Um 15.30 Uhr hält Daniel Cappiello (Endoca) in englischer Sprache einen Fachvortrag über CBD-Öl. Um 16.30 Uhr spricht Christoph Rossner, Suchtexperte der Piratenpartei, über „die Gefahren des Schwarzmarkts/Mischkonsums“.

Über den Cannabis Verband Bayern
Der Cannabis Verband Bayern (CVB) wurde im Frühjahr 2014 von Vaclav Wenzel Cerveny (54) gegründet. Der Verband hat 2014 das bayernweite Volksbegehren „Ja zu Cannabis“ initiiert. Inzwischen sind rund 26.000 Unterschriften gesammelt worden. Dem Verband ist vor allem die Vielseitigkeit des Naturprodukts Hanf ein besonderes Anliegen. Diese Vielfalt präsentiert er im verbandseigenen Bio-Hanfladen in der Morassistrasse 4, 80469 München.

Seit jeher ist Hanf ein wichtiger Rohstoff für die Menschheit. Die Pflanze liefert vielfältigste Produkte und ist seit Jahrtausenden bei im europäischen Raum heimisch. Hanf wurde wegen seines vielfältigen Nutzens und seiner geistbewegenden Eigenschaften in vielen alten Kulturen als heilige Pflanze verehrt. Hanf ist dreimal ergiebiger als Baumwolle und liefert reißfestere Naturfasern. Weil weder beim Anbau noch bei der Ernte und Verarbeitung schädliche Chemikalien eingesetzt werden, kommen Hanf-Textilien giftfrei auf die Haut. Hanfsamen waren in vielen Gegenden der Welt Grundnahrungsmittel für Menschen und Tiere. Diese Pflanze stellt nach Ansicht des CVB alles bereit, was der Mensch zum Überleben braucht.

Gründer Vaclav Cerveny war 25 Jahre lang selbstständiger Gastronom, ehe ihn das Nichtraucherschutzgesetz in existenzielle Not brachte. Seine Verbrüderungsaktion mit anderen Gastronomen führte zum Entzug der Konzession. Im Zuge seines Kampfes für Raucherclubs machte er sich auch für die Legalisierung von Cannabis stark.

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[3. Hanf als Rohstoff, kulinarische Zutat oder Genussmittel]


+++ Hanf – das vielseitige Gewächs +++

50 Aussteller aus sieben Nationen zeigen auf der „CannabisXXL“ vom 10. bis 12. Juli 2015 in der Zenith-Messehalle Produkte aus Hanf: Kosmetik, Baustoff und kulinarische Zutat

München – Aus Hanf lassen sich über 50.000 Produkte herstellen. Ein riesiger Markt tut sich auf: „Hanf ist der Rohstoff der Zukunft“, sagt Vaclav Wenzel Cerveny (54), Vorsitzender des Cannabis-Verbands Bayern. 50 Aussteller aus sieben Nationen zeigen auf Deutschlands einziger Hanfmesse „CannabisXXL“ vom 10. bis 12. Juli 2015 in der Zenith-Messehalle auf rund 5.000 Quadratmetern alle Facetten rund um das vielseitige Gewächs. Rund 15.000 Besucher werden zum dreitägigen Messe-, Kongress- und Musikfestival-Event erwartet.

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Rund 200 bis 400 Tonnen Cannabis werden nach Schätzungen des Deutschen Hanfverbandes (DHV) jährlich in Deutschland konsumiert. Bei einem geschätzten durchschnittlichen Verkaufswert von sechs Euro pro Gramm ergibt das einen Jahresumsatz von 1,2 Milliarden bis 2,4 Milliarden Euro. Bundesweit beziffert der DHV den Bedarf auf 3000 Cannabis-Shops mit durchschnittlich fünf Angestellten. Die Mitarbeiter sollen speziell geschult sein, die auch über Risiken der Droge aufklären können. Kontrollierte Qualität im heimischen Anbau, Lebensmittelkontrollen, die gefährliche Streckmittel identifizieren würden, sogar ein Bio-Siegel wären denkbar. Im US-Bundesstaat Colorado mit seinen fünf Millionen Einwohnern sind seit der Legalisierung angeblich rund 10.000 Arbeitsplätze in der Cannabis-Industrie entstanden.

Cannabis als Nahrungsmittel
Cannabis ist vollwertiger und gesünder als alle anderen Nahrungsmittel. Es enthält alle essentiellen Fettsäuren und alle wichtigen Aminosäuren. Kein anderes Lebensmittel enthält einen so hohen Anteil an Globulin-Proteinen. Es gibt Energy-Drinks und Bier mit Hanf, Kekse, Lutscher usw.

Cannabis als Nutzpflanze
Cannabisfasern sind die stabilsten der ganzen Pflanzenwelt. Es gibt kein hochwertigeres Papier, keine hochwertigeren Textilien als diejenigen aus Cannabis. Es lassen sich über 50.000 Produkte aus Hanf herstellen. Die Pflanze laugt den Boden nicht aus, braucht weniger Dünger und keine Schädlingsbekämpfungsmittel.

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[4. Zwischenstand „Ja zu Cannabis“-Volksbegehren]

+++ Rund 26.000 Unterschriften erreicht:
Bayerisches Volksbegehren „Ja zu Cannabis“ setzt Zeichen +++

Cannabis-Verband Bayern: Unterschriften-Aktion läuft noch weiter/Neue Zielvorgabe: 33.000/Zuversicht für Volksbegehren: Zehn Prozent der Menschen im Freistaat haben Hanf-Erfahrung
MÜNCHEN - Mit dem Start zum bayerischen Volksbegehren „Ja zu Cannabis“ und dem Entwurf eines Bayerischen Hanfgesetzes (BayHanfG) hat der Cannabis-Verband Bayern (CVB) ein Zeichen gesetzt. „Wir spüren eine regelrechte Aufbruchsstimmung an unseren Ständen im ganzen Freistaat“, sagt Verbandsvorsitzender Vaclav Wenzel Cerveny (54). Die Unterschriftensammlung seit August 2014 war erfolgreich: Inzwischen wurden rund 26.000 Unterstützer-Unterschriften gesammelt.

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Noch läuft die Unterschriftenaktion: Erfahrungsgemäß sind nicht alle Unterschriften gültig, z. B. die von nicht wahlberechtigten Bürgerinnen und Bürgern. „Wir brauchen etwa 33.000 Unterschriften, um alles in trockene Tücher zu bekommen“, so Vaclav Cerveny. Er ist zuversichtlich, die notwendigen gültigen 25.000 Stimmen bis zum 21. August 2015 einreichen zu können.

Wie geht es weiter?
Mit 25.000 gültigen Unterschriften von wahlberechtigten Bürgerinnen und Bürgern kann das Volksbegehren offiziell beim Bayerischen Staatsministerium des Inneren (STMI) eingereicht werden. Danach kommt für Cerveny erst die „heiße Phase“: Spätestens sechs Wochen danach muss das Innenministerium den Eintragungstermin für das Volksbegehren bekanntgeben.

Innerhalb von zwei Wochen (Eintragungstermin) müssen mindestens zehn Prozent der Wahlberechtigten in Bayern erklären, dass über die Belange des Volksbegehrens abgestimmt werden soll. Dazu liegen dann in den Gemeinde- und Stadtverwaltungen Listen aus, in die man sich eintragen muss, erklärt Cerveny das Prozedere. Falls auch diese „Hürde“ genommen wird, ist das Volksbegehren „scharf geschaltet“. Nun hat der Landtag die Möglichkeit das „begehrte“ Gesetz zu erlassen, so Cerveny, oder es abzulehnen und/oder einen Gegenvorschlag auszuarbeiten. Bis zum Volksentscheid, der endgültigen Abstimmung durch das Volk, dürfen dann maximal vier Monate vergehen.

Cerveny ist zuversichtlich, die 950.000 erforderlichen Einschreibungen in der „heißen Phase“ zu bekommen. Schließlich gibt es seinen Berechnungen nach rund 1,2 Millionen „Hanffreunde“ samt Familien im Freistaat.

Milliarden-Geschäft für den Freistaat
Der Freistaat Bayern kann bei einer Legalisierung von Hanf laut einer Schätzung des Cannabis-Verbandes mit etwa einer Milliarde Euro zusätzlichen Steuereinnahmen pro Jahr rechnen. Dazu kamen noch Einnahmen aus der Mehrwertsteuer in Höhe von etwa 130 Millionen Euro und etwa 30 Millionen Euro Steuereinnahmen aus Körperschaft- und Gewerbesteuer sowie Solidaritätsbeitrag, schätzt Cerveny.

Die Rechnung geht davon aus, dass zehn Prozent der 12,5 Millionen bayerischen Einwohner mit Hanf mehr oder weniger regelmäßig „Erfahrung machen“. Dazu kämen noch 1,5 bis 3 Millionen Touristen pro Jahr (31 Millionen Gästeankünfte), die auch ein paar Gramm für ihren Urlaub erwerben würden.

Cerveny geht davon aus, dass 2,75 Millionen Konsumenten jährlich mit einem Durchschnittsverbrauch von ca. 97 Gramm ein guter und plausibler Näherungswert ist, da es bedeutet, dass der Durchschnittskonsument etwa 0,26 Gramm pro Tag konsumiert, was ziemlich genau einem „Joint“ pro Tag entspricht. Wenn ein Gramm getrocknete Hanfblüten zwischen 7,75 und 9,00 Euro verkauft wird, betrage der Hanfsteueranteil zwischen 3,54 und 4,11 Euro und der Mehrwertsteueranteil zwischen 67 und 78 Cent.

Nach den Berechnungen des Cannabis-Verbandes erhält der Freistaat rund eine Milliarde Euro direkte Steuereinnahmen und spare gleichzeitig viel Geld für die Strafverfolgung. Jährlich werden über 50.000 Verfahren gegen Cannabis-Konsumenten eröffnet.

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[5. Entwurf des Bayerischen Hanfgesetzes (BayHanfG)]


+++ „Hanf unterliegt nicht mehr dem BtmG“
Cannabis-Verband Bayern hat bayerisches Hanfgesetz ausgearbeitet



München - Der Cannabis-Verband Bayern hat einen Gesetzesvorschlag für das sogenannte „Bayerische Hanfgesetz“ ausgearbeitet und will dafür das Volksbegehren auf den Weg bringen. Entwurf des Bayerischen Hanfgesetzes (BayHanfG).

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Präambel
Da die rechtliche Einordung von Hanf (Cannabis) in der Gesetzgebung der Bundesrepublik Deutschland einen effektiven Einsatz von Hanf-Cannabinoiden zu medizinischen Zwecken verhindert und zudem ansonsten gesetzestreue Bürger unnötig kriminalisiert, gibt sich das Bayerische Volk, in Verantwortung vor Gott, der die Hanfpflanze geschaffen hat, folgendes Gesetz.

§ 1
(1) Hanf (Cannabis) unterliegt in Bayern nicht dem Betäubungsmittelgesetz (BtmG)
(2) In allen Fällen, die nicht im BayHanfG geregelt sind, kann das BtmG zur Anwendung gebracht werden, wobei Hanf dann der Anlage 3 BtmG zugeordnet wird.
(3) Hanf mit einem Tetrahydrocannabinol-Gehalt (THC-Gehalt) unter 0,2 vom Hundert wird als Nutzhanf bezeichnet und ist ein gewöhnliches landwirtschaftliches Produkt, wie z. B. Weizen.

§ 2
(1) Jeder Einwohner des Freistaates Bayern hat ein Anrecht auf angemessene Versorgung mit Cannabinoid-Medizin aus natürlichen, nicht gentechnisch veränderten Hanfblüten.
(2) Die Entscheidung für die Verschreibung von Hanfprodukten zu medizinischen Zwecken obliegt alleine dem betroffenen Patienten und dessen gesetzlich anerkannten Arztes.

§ 3
(1) Der Freistaat Bayern trägt Sorge für den Anbau und die Verteilung natürlicher Hanfprodukte an seine Bürger.
(2) Dazu kann eine Landesbehörde eingerichtet werden, die den Anbau und den Verkauf sowie die Besteuerung koordiniert und kontrolliert. Diese Behörde wird nachfolgend als „Hanfagentur“bezeichnet.
(3) Die Aufgaben der Hanfagentur werden bis zur Einrichtung einer eigenständigen Behörde vom Bayerischen Staatsministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten übernommen.

§ 4
(1) Der Verkauf von natürlichen Hanfprodukten mit einem THC-Gehalt über 0,2 vom Hundert erfolgt über Apotheken.
(2) In Gemeinden mit über 10.000 Einwohnern erfolgt der Verkauf zudem über Fachgeschäfte mit staatlicher Lizenz.

§ 5
(1) Die Hanfagentur vergibt Lizenzen für den Anbau an natürliche oder juristische Personen.
(2) Lizenzen bedürfen der Zustimmung von Gemeinden unter 10 000 Einwohner, auf deren Gebiet eine solche Lizenz wirksam werden soll.
(3) Die Hanfagentur oder lizenzierte Personen können Hanfprodukte aus anderen Ländern importieren.

§ 6
Jeder volljährige Bürger hat das Recht bis zu vier Hanfpflanzen auf geschütztem Privatgrund anzubauen.

§ 7
(1) Eingetragene Vereine zu gemeinschaftlichem privatem Anbau sind möglich.
(2) Die maximale Anbaufläche beträgt einen Quadratmeter pro Vereinsmitglied. Pro Vereinsmitglied dürfen bis zu vier Hanfpflanzen angebaut werden.

§ 8
Der Verkauf von Hanf – ausgenommen Nutzhanf – kann einer gesonderten Besteuerung unterliegen. Die Höhe dieser Besteuerung beträgt maximal 100 vom Hundert.

§ 9
Werbung für Hanfprodukte mit einem THC-Gehalt vom mehr als 0,2 vom Hundert richtet sich nach den Bestimmungen für Arzneimittel.

§ 10
(1) Niemand wird wegen des Erwerbs oder Besitzes einer geringen Menge von rechtmäßig angebautem oder rechtmäßig nach Bayern verbrachten Hanfs in Bayern der Strafverfolgung ausgesetzt.
(2) Diese geringe Menge wird auf 10 Gramm Hanfblüten oder weniger als 1,5 g reines Tetrahydrocannabinol festgelegt.

§ 11
Minderjährigen ohne Genehmigung nach § 3 BtmG ist der Zugang zu Hanfprodukten mit einem THC-Gehalt über 0,2 vom Hundert zu verwehren.

§ 12
Jeder Bürger kann, ohne Furcht vor Strafverfolgung, bis zu 100 g Hanfblüten oder weniger als 15g reines Tetrahydrocannabinol (THC) in seiner Privatwohnung aufbewahren, wenn dieses gegen unbefugten Zugriff hinreichend gesichert ist.

§ 13
(1) Der Konsum von Hanfprodukten mit einem THC-Gehalt über 0,2 vom Hundert zu nicht-medizinischen Zwecken ist in der Öffentlichkeit verboten.
(2) Zuwiderhandlungen werden als Ordnungswidrigkeit mit einer Geldbuße von EUR 200,- geahndet. Falls Minderjährige beim ordnungswidrigen Konsum anwesend waren, verdoppelt sich die Geldbuße.
(3) Der Konsum in speziell gekennzeichneten, gemeldeten Raucherclubs ist erlaubt, dort darf auch Tabak konsumiert bzw. geraucht werden wenn sichergestellt ist, dass keine Minderjährigen anwesend sind (Einlass ab 18 Jahren).

§ 14
(1) Die Teilnahme am Straßenverkehr mit THC-Konzentrationen von bis zu 5 Nanogramm pro Milliliter Blutserum wird verkehrsrechtlich einer Blutalkoholkonzentration von 0,3 Promille gleichgestellt, sofern eine gleichzeitige Blutalkoholkonzentration von weniger als 0,1 Promille festgestellt wird.

(2) Die Teilnahme am Straßenverkehr mit THC-Konzentrationen
von mehr als 5 und weniger als 8 Nanogramm pro Milliliter Blutserum wird verkehrsrechtlich einer Blutalkoholkonzentration von 0,5 Promille gleichgestellt, sofern eine gleichzeitige Blutalkoholkonzentration von weniger als 0,1 Promille festgestellt wird.

§ 15
(1) Der Nachweis von THC-Konzentrationen bis zu 8 Nanogramm pro Milliliter Blutserum mit gleichzeitiger Blutalkoholkonzentration von weniger als 0,1 Promille führt nicht zu einem berechtigten Zweifel an der Fahreignung durch die Fahrerlaubnisbehörden.
(2) Zweifel sind erst dann als berechtigt anzusehen, wenn eine gleichzeitige Blutalkoholkonzentration von mehr als 0,3 Promille vorliegt.

§ 16
(1) Der Besitz und der Konsum von Hanf mit einem THC-Gehalt von mehr als 0,2 vom Hundert auf dem Gebiet von bayerischen Flughäfen ohne Genehmigung ist verboten.
(2) Reisende werden mit Warntafeln darauf aufmerksam gemacht.

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[6. Hintergrund: Vorkämpfer für die Legalisierung von Cannabis in Bayern]


+++ Vorkämpfer für die Legalisierung von Cannabis in Bayern +++

Verbandsgründer Vaclav Wenzel Cerveny verlor nach dem bayerischen Rauchverbot seine Existenz als Wirt/Engagement als Bürgerrechtler

MÜNCHEN - Er ist bekennender Nichtraucher und Nichtkonsument, aber die Umstände haben Vaclav Wenzel Cerveny (54) zum Verfechter für die Legalisierung von Cannabis in Bayern gemacht.

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Er war 25 Jahre lang selbstständiger Gastronom, ehe ihn das Nichtraucherschutzgesetz in existenzielle Not brachte. Seine Verbrüderungsaktion mit anderen Gastronomen führte zum Entzug der Konzession. Im Zuge seines Kampfes für Raucherclubs machte er sich auch für die Legalisierung von Cannabis stark.

Im Frühjahr 2014 gründete Vaclav Wenzel Cerveny den Cannabis Verband Bayern (CVB), der noch im selben Jahr das bayernweite Volksbegehren „Ja zu Cannabis“ initiiert hat. Für das Volksbegehren sind 25.000 Unterschriften von Bürgern aus dem Freistaat notwendig. Dem Verband ist vor allem die Vielseitigkeit des Naturprodukts Hanf ein besonderes Anliegen. Diese Vielfalt präsentiert er im verbandseigenen Bio-Hanfladen in der Morassistraße 4, 80469 München.

Seit jeher ist Hanf ein wichtiger Rohstoff für die Menschheit. Die Pflanze liefert vielfältigste Produkte und ist seit Jahrtausenden im europäischen Raum heimisch. Hanf wurde wegen seines vielfältigen Nutzens und seiner geistbewegenden Eigenschaften in vielen alten Kulturen als heilige Pflanze verehrt. Hanf ist dreimal ergiebiger als Baumwolle und liefert reißfestere Naturfasern. Weil weder beim Anbau noch bei der Ernte und Verarbeitung schädliche Chemikalien eingesetzt werden, kommen Hanf-Textilien giftfrei auf die Haut. Hanfsamen waren in vielen Gegenden der Welt Grundnahrungsmittel für Menschen und Tiere. Diese Pflanze stellt nach Ansicht des CVB alles bereit, was der Mensch zum Überleben braucht.

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+++ Hanf-Messe „Cannabis XXL“ öffnet die Türen +++

Zenith-Kunsthalle München wird vom 10. bis 12. Juli 2015 zum Mekka der Hanffreunde/Presse-Rundgang am Freitag, 10.07. um 11.30 Uhr


MÜNCHEN (pm/08.07.15) - Deutschlands einzige Hanf-Messe „Cannabis XXL“ öffnet vom Freitag, 10. Juli, bis Sonntag, 12. Juli 2015, in München ihre Türen. 50 Aussteller aus sieben Nationen zeigen in der Zenith-Messehalle auf rund 5.000 Quadratmetern alle Facetten rund um das vielseitige Gewächs – sei es als Baustoff, Medizinprodukt oder kulinarische Zutat.

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Wir wollen Sie über das Programm der Hanfmesse „CannabisXXL“ informieren und laden Sie ein

zu einem Rundgang am

Freitag, 10. Juli 2015, um 11.30 Uhr
in der Zenith-Kunsthalle München
Treffpunkt: Haupteingang
Lilienthalallee 29
80939 München
www.zenith-muenchen.de

Es informiert Sie und steht für Fragen zur Verfügung:

Vaclav Wenzel Cerveny
Gründer und Vorsitzender des Cannabis-Verbandes Bayern
Initiator des Volksbegehrens „Ja zu Cannabis“
Programm der Messe: www.cannabisxxl.de/index.php/de/programm


Weitere Infos und Fotos finden Sie im

www.cannabisxxl.de
www.ja-zu-cannabis.de
Pressefach


Wir freuen uns auf Ihr Kommen!

Zur besseren Disposition bitten wir Sie, uns per Mail an presse@koenig-online.de oder per SMS-Nachricht an die Rufnummer 0171/44 59 706 mitzuteilen, ob Sie am Rundgang teilnehmen.

Anfahrt:
ÖPNV: Anfahrt mit der U-Bahn: Linie U6 Richtung Garching-Forschungszentrum. Vom U-Bahnhof Freimann (U6) laufen Sie ca 700m Richtung Westen über die Edmund-Rumpler-Str. zum Zenith (Lilienthalallee 29).

Auto: Von der A9 aus Norden kommend fahren Sie Richtung München Innenstadt. Verlassen Sie die Autobahn an der AS München-Freimann und biegen rechts in die Heidemannstraße ein. Dann biegen Sie links in die Lilienthalallee ein. Aus München Innenstadt kommend nehmen Sie die A9 stadtauswärts bis zur Anschlussstelle München- Freimann. Biegen Sie links in die Heidemannstraße ein. Dann biegen Sie links in die Lilienthalallee ein. Am Zenith (Lilienthalallee 29) stehen ca. 800 Parkplätze zur Verfügung.

Weitere Infos

+++ Schmerz-Patienten hoffen auf Cannabidiol (CBD) +++

Behandlungsoption für eine Vielzahl von Krankheitsbildern /400 Patienten bundesweit mit Ausnahmegenehmigung/Hanfmesse CannabisXXL vom 10. bis 12. Juli 2015/ Themenschwerpunkt „Hanf als medizinisches Heilmittel“ am 11.07.15
MÜNCHEN (pm/03.07.15) - Auf Cannabis als medizinisches Heilmittel hoffen viele Schmerz-Patienten: Ein richtiger Hype ist laut Vaclav Wenzel Cerveny vom Cannabis- Verband Bayern um den Stoff Cannabidiol (CBD) entstanden, der je nach Hanfsorte stärker oder schwächer konzentriert vorkommt und Schmerzen lindern soll. „CBD hat Potenzial“, sagt Cerveny, der vom Freitag, 10. Juli, bis Sonntag, 12. Juli 2015 Deutschlands einzige Hanf-Messe veranstaltet. 50 Aussteller aus sieben Nationen zeigen in der Zenith-Messehalle auf rund 5.000 Quadratmetern alle Facetten rund um das vielseitige Gewächs – sei es als Baustoff, Medizinprodukt oder kulinarische Zutat. „Hanf als medizinisches Heilmittel“ ist Themenschwerpunkt am zweiten Messetag. 15.000 Besucher werden zu dem dreitägigen Messe-, Kongress- und Musikfestival-Event erwartet. .

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Die Substanzen der Cannabispflanze könnten Millionen von Patienten helfen. Auf die stärkere Nachfrage nach Hanf als Heilmittel hat der Cannabis-Verband Bayern auch eigenen Entwurf des bayerischen Hanfgesetzes (BayHanfG) reagiert. Gemäß Paragraf 2 hat jeder Einwohner des Freistaates „ein Anrecht auf angemessene Versorgung mit Cannabinoid-Medizin aus natürlichen, nicht gentechnisch veränderten Hanfblüten“. Die Entscheidung für die Verschreibung von Hanfprodukten zu medizinischen Zwecken obliege alleine dem betroffenen Patienten und dessen Arzt, so Cerveny.

Cannabidiol ist einer von 70 Bestandteilen der Hanfpflanze und wie Tetrahydrocannabinol (THC) ein psychoaktives Cannabinoid und hauptsächlich rauschbewirkender Bestandteil der Hanfpflanze (Cannabis). Je nach Hanfsorte ist die Konzentration des Stoffes in den weiblichen Blütenständen unterschiedlich. CBD wird ein breites medizinisches Wirkspektrum nachgesagt, ohne dass sich die Anwender „stoned“ oder „high“ fühlen. Medizinisch wirkt es entkrampfend, entzündungshemmend, angstlösend und gegen Übelkeit. Cannabis könnte den Bedarf anderer Schmerzmittel senken. Weitere pharmakologische Effekte werden erforscht.

Klinische Studien sehen CBD als Behandlungsoption für eine Vielzahl von Krankheitsbildern wie Epilepsie, Tourette-Syndrom, Arthritis, Diabetes, Alkoholismus, Multiple Sklerose, chronische Schmerzen, Antibiotika-resistente Infektionen , Schizophrenie, posttraumatische Belastungsstörungen und andere neurologische Erkrankungen. Eine niedrige CBD-Konzentration wirkt nach Ansicht von Medizinern eher anregend, eine hohe CBD-Konzentration wirke dagegen eher beruhigend.

In Israel erhalten nach einem jüngsten SPIEGEL-Bericht mehr als 20.000 Patienten Cannabis-Medikamente. Dort habe sich der Einsatz etabliert. In Deutschland haben laut Bundesgesundheitsministerium 403 Patienten die Erlaubnis, medizinisches Cannabis einzunehmen. Nur ein Medikament auf Hanf-Basis sei zugelassen. Schwerkranke Patienten dürfen mit Ausnahmegenehmigung des Bundesinstituts für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM) auch Cannabisblüten oder Extrakte davon über Apotheken beziehen.

Chronisch kranke Schmerzpatienten, die Cannabis zur Linderung brauchen, können aufgrund der geltenden Gesetzeslage ins Visier von Ermittlern geraten. Cannabis-Präparate in den Apotheken sind teuer. Die Kosten werden in der Regel nicht von den gesetzlichen Krankenkassen übernommen. Entscheiden sich die Patienten für den Eigenanbau von Hanfpflanzen, droht ihnen ein Ermittlungsverfahren. "Die Politik muss hier schnell Klarheit schaffen", sagt Cerveny.

Hanf als Heilmittel Schwerpunkt am zweiten Messetag
Der zweite CannabisXXL-Messetag am Samstag, 11. Juli 2015, steht unter dem Themenschwerpunkt „Hanf als Heilmittel“. Um 12.30 Uhr hält Torsten Hergestell, stellvertretender Beauftragter des Volksbegehrens „Ja zu Cannabis“ und seit zehn Jahren Hanfaktivist, den Fachvortrag „Hanf als Medizin“. Von 13.30 Uhr bis 15.30 Uhr diskutieren Ärzte, Suchtexperten und Patienten mit Cannabis-Ausnahmegenehmigung. Um 15.30 Uhr hält Daniel Cappiello (Endoca) in englischer Sprache einen Fachvortrag über CBD-Öl. Um 16.30 Uhr spricht Christoph Rossner, Suchtexperte der Piratenpartei, über „die Gefahren des Schwarzmarkts/Mischkonsums“.

Über den Cannabis Verband Bayern
Der Cannabis Verband Bayern (CVB) wurde im Frühjahr 2014 von Vaclav Wenzel Cerveny (54) gegründet. Der Verband hat 2014 das bayernweite Volksbegehren „Ja zu Cannabis“ initiiert. Inzwischen sind rund 25.000 Unterschriften gesammelt worden. Dem Verband ist vor allem die Vielseitigkeit des Naturprodukts Hanf ein besonderes Anliegen. Diese Vielfalt präsentiert er im verbandseigenen Bio-Hanfladen in der Morassistrasse 4, 80469 München.

Seit jeher ist Hanf ein wichtiger Rohstoff für die Menschheit. Die Pflanze liefert vielfältigste Produkte und ist seit Jahrtausenden bei im europäischen Raum heimisch. Hanf wurde wegen seines vielfältigen Nutzens und seiner geistbewegenden Eigenschaften in vielen alten Kulturen als heilige Pflanze verehrt. Hanf ist dreimal ergiebiger als Baumwolle und liefert reißfestere Naturfasern. Weil weder beim Anbau noch bei der Ernte und Verarbeitung schädliche Chemikalien eingesetzt werden, kommen Hanf-Textilien giftfrei auf die Haut. Hanfsamen waren in vielen Gegenden der Welt Grundnahrungsmittel für Menschen und Tiere. Diese Pflanze stellt nach Ansicht des CVB alles bereit, was der Mensch zum Überleben braucht.

Gründer Vaclav Cerveny war 25 Jahre lang selbstständiger Gastronom, ehe ihn das Nichtraucherschutzgesetz in existenzielle Not brachte. Seine Verbrüderungsaktion mit anderen Gastronomen führte zum Entzug der Konzession. Im Zuge seines Kampfes für Raucherclubs machte er sich auch für die Legalisierung von Cannabis stark.

Bildtext:
“Hanf als medizinisches Heilmittel“ ist Schwerpunktthema am zweiten Messetag der „CannabisXXL“ vom 10. bis 12. Juli 2015 in der Zenith-Messehalle in München. „Schmerz-Patienten hoffen auf Cannabidiol (CBD)”, sagt Vaclav Wenzel Cerveny vom Veranstalter Cannabis-Verband Bayern.

(Foto: Josef König für Cannabis Verband Bayern/honorarfrei)

Zur Messeseite von CannabisXXL

PRESSEMAPPE zum Pressegespräch am 30.06.15:

Inhalt:
- 1. Zwischenstand „Ja zu Cannabis“-Volksbegehren
- 2. Entwurf des Bayerischen Hanfgesetzes (BayHanfG)
- 3. Hanf-Messe „CannabisXXL“ soll „Rausch der Sinne“ erzeugen
- 4. Hanf als medizinisches Heilmittel
- 5.
Hanf als Rohstoff, kulinarische Zutat oder Genussmittel
- 6.
Vorkämpfer für die Legalisierung von Cannabis in Bayern

[Komplette Presemappe als PDF]

[1. Zwischenstand „Ja zu Cannabis“-Volksbegehren]

+++ Rund 25.000 Unterschriften erreicht:
Bayerisches Volksbegehren „Ja zu Cannabis“ setzt Zeichen +++

Cannabis-Verband Bayern: Unterschriften-Aktion läuft noch weiter/Neue Zielvorgabe: 33.000/Zuversicht für Volksbegehren: Zehn Prozent der Menschen im Freistaat haben Hanf-Erfahrung
MÜNCHEN (pm/30.06.15) - Mit dem Start zum bayerischen Volksbegehren „Ja zu Cannabis“ und dem Entwurf eines Bayerischen Hanfgesetzes (BayHanfG) hat der Cannabis-Verband Bayern (CVB) ein Zeichen gesetzt. „Wir spüren eine regelrechte Aufbruchsstimmung an unseren Ständen im ganzen Freistaat“, sagt Verbandsvorsitzender Vaclav Wenzel Cerveny (54). Die Unterschriftensammlung seit August 2014 war erfolgreich: Inzwischen wurden rund 25.000 Unterstützer-Unterschriften gesammelt.

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Noch läuft die Unterschriftenaktion: Erfahrungsgemäß sind nicht alle Unterschriften gültig, z. B. die von nicht wahlberechtigten Bürgerinnen und Bürgern. „Wir brauchen etwa 33.000 Unterschriften, um alles in trockene Tücher zu bekommen“, so Vaclav Cerveny zuversichtlich.

Wie geht es weiter?
Mit 25.000 gültigen Unterschriften von wahlberechtigten Bürgerinnen und Bürgern kann das Volksbegehren offiziell beim Bayerischen Staatsministerium des Inneren (STMI) eingereicht werden. Danach kommt für Cerveny erst die „heiße Phase“: Spätestens sechs Wochen danach muss das Innenministerium den Eintragungstermin für das Volksbegehren bekanntgeben.

Innerhalb von zwei Wochen (Eintragungstermin) müssen mindestens zehn Prozent der Wahlberechtigten in Bayern erklären, dass über die Belange des Volksbegehrens abgestimmt werden soll. Dazu liegen dann in den Gemeinde- und Stadtverwaltungen Listen aus, in die man sich eintragen muss, erklärt Cerveny das Prozedere. Falls auch diese „Hürde“ genommen wird, ist das Volksbegehren „scharf geschaltet“. Nun hat der Landtag die Möglichkeit das „begehrte“ Gesetz zu erlassen, so Cerveny, oder es abzulehnen und/oder einen Gegenvorschlag auszuarbeiten. Bis zum Volksentscheid, der endgültigen Abstimmung durch das Volk, dürfen dann maximal vier Monate vergehen.

Cerveny ist zuversichtlich, die 950.000 erforderlichen Einschreibungen in der „heißen Phase“ zu bekommen. Schließlich gibt es seinen Berechnungen nach rund 1,2 Millionen „Hanffreunde“ samt Familien im Freistaat.

Milliarden-Geschäft für den Freistaat
Der Freistaat Bayern kann bei einer Legalisierung von Hanf laut einer Schätzung des Cannabis-Verbandes mit etwa einer Milliarde Euro zusätzlichen Steuereinnahmen pro Jahr rechnen. Dazu kamen noch Einnahmen aus der Mehrwertsteuer in Höhe von etwa 130 Millionen Euro und etwa 30 Millionen Euro Steuereinnahmen aus Körperschaft- und Gewerbesteuer sowie Solidaritätsbeitrag, schätzt Cerveny.

Die Rechnung geht davon aus, dass zehn Prozent der 12,5 Millionen bayerischen Einwohner mit Hanf mehr oder weniger regelmäßig „Erfahrung machen“. Dazu kämen noch 1,5 bis 3 Millionen Touristen pro Jahr (31 Millionen Gästeankünfte), die auch ein paar Gramm für ihren Urlaub erwerben würden.

Cerveny geht davon aus, dass 2,75 Millionen Konsumenten jährlich mit einem Durchschnittsverbrauch von ca. 97 Gramm ein guter und plausibler Näherungswert ist, da es bedeutet, dass der Durchschnittskonsument etwa 0,26 Gramm pro Tag konsumiert, was ziemlich genau einem „Joint“ pro Tag entspricht. Wenn ein Gramm getrocknete Hanfblüten zwischen 7,75 und 9,00 Euro verkauft wird, betrage der Hanfsteueranteil zwischen 3,54 und 4,11 Euro und der Mehrwertsteueranteil zwischen 67 und 78 Cent.

Nach den Berechnungen des Cannabis-Verbandes erhält der Freistaat rund eine Milliarde Euro direkte Steuereinnahmen und spare gleichzeitig viel Geld für die Strafverfolgung. Jährlich werden über 50.000 Verfahren gegen Cannabis-Konsumenten eröffnet.

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[2. Entwurf des Bayerischen Hanfgesetzes (BayHanfG)]


+++ „Hanf unterliegt nicht mehr dem BtmG“
Cannabis-Verband Bayern hat bayerisches Hanfgesetz ausgearbeitet



München (pm/30.06.15) - Der Cannabis-Verband Bayern hat einen Gesetzesvorschlag für das sogenannte „Bayerische Hanfgesetz“ ausgearbeitet und will dafür das Volksbegehren auf den Weg bringen. Entwurf des Bayerischen Hanfgesetzes (BayHanfG).

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Präambel
Da die rechtliche Einordung von Hanf (Cannabis) in der Gesetzgebung der Bundesrepublik Deutschland einen effektiven Einsatz von Hanf-Cannabinoiden zu medizinischen Zwecken verhindert und zudem ansonsten gesetzestreue Bürger unnötig kriminalisiert, gibt sich das Bayerische Volk, in Verantwortung vor Gott, der die Hanfpflanze geschaffen hat, folgendes Gesetz.

§ 1
(1) Hanf (Cannabis) unterliegt in Bayern nicht dem Betäubungsmittelgesetz (BtmG)
(2) In allen Fällen, die nicht im BayHanfG geregelt sind, kann das BtmG zur Anwendung gebracht werden, wobei Hanf dann der Anlage 3 BtmG zugeordnet wird.
(3) Hanf mit einem Tetrahydrocannabinol-Gehalt (THC-Gehalt) unter 0,2 vom Hundert wird als Nutzhanf bezeichnet und ist ein gewöhnliches landwirtschaftliches Produkt, wie z. B. Weizen.

§ 2
(1) Jeder Einwohner des Freistaates Bayern hat ein Anrecht auf angemessene Versorgung mit Cannabinoid-Medizin aus natürlichen, nicht gentechnisch veränderten Hanfblüten.
(2) Die Entscheidung für die Verschreibung von Hanfprodukten zu medizinischen Zwecken obliegt alleine dem betroffenen Patienten und dessen gesetzlich anerkannten Arztes.

§ 3
(1) Der Freistaat Bayern trägt Sorge für den Anbau und die Verteilung natürlicher Hanfprodukte an seine Bürger.
(2) Dazu kann eine Landesbehörde eingerichtet werden, die den Anbau und den Verkauf sowie die Besteuerung koordiniert und kontrolliert. Diese Behörde wird nachfolgend als „Hanfagentur“bezeichnet.
(3) Die Aufgaben der Hanfagentur werden bis zur Einrichtung einer eigenständigen Behörde vom Bayerischen Staatsministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten übernommen.

§ 4
(1) Der Verkauf von natürlichen Hanfprodukten mit einem THC-Gehalt über 0,2 vom Hundert erfolgt über Apotheken.
(2) In Gemeinden mit über 10.000 Einwohnern erfolgt der Verkauf zudem über Fachgeschäfte mit staatlicher Lizenz.

§ 5
(1) Die Hanfagentur vergibt Lizenzen für den Anbau an natürliche oder juristische Personen.
(2) Lizenzen bedürfen der Zustimmung von Gemeinden unter 10 000 Einwohner, auf deren Gebiet eine solche Lizenz wirksam werden soll.
(3) Die Hanfagentur oder lizenzierte Personen können Hanfprodukte aus anderen Ländern importieren.

§ 6
Jeder volljährige Bürger hat das Recht bis zu vier Hanfpflanzen auf geschütztem Privatgrund anzubauen.

§ 7
(1) Eingetragene Vereine zu gemeinschaftlichem privatem Anbau sind möglich.
(2) Die maximale Anbaufläche beträgt einen Quadratmeter pro Vereinsmitglied. Pro Vereinsmitglied dürfen bis zu vier Hanfpflanzen angebaut werden.

§ 8
Der Verkauf von Hanf – ausgenommen Nutzhanf – kann einer gesonderten Besteuerung unterliegen. Die Höhe dieser Besteuerung beträgt maximal 100 vom Hundert.

§ 9
Werbung für Hanfprodukte mit einem THC-Gehalt vom mehr als 0,2 vom Hundert richtet sich nach den Bestimmungen für Arzneimittel.

§ 10
(1) Niemand wird wegen des Erwerbs oder Besitzes einer geringen Menge von rechtmäßig angebautem oder rechtmäßig nach Bayern verbrachten Hanfs in Bayern der Strafverfolgung ausgesetzt.
(2) Diese geringe Menge wird auf 10 Gramm Hanfblüten oder weniger als 1,5 g reines Tetrahydrocannabinol festgelegt.

§ 11
Minderjährigen ohne Genehmigung nach § 3 BtmG ist der Zugang zu Hanfprodukten mit einem THC-Gehalt über 0,2 vom Hundert zu verwehren.

§ 12
Jeder Bürger kann, ohne Furcht vor Strafverfolgung, bis zu 100 g Hanfblüten oder weniger als 15g reines Tetrahydrocannabinol (THC) in seiner Privatwohnung aufbewahren, wenn dieses gegen unbefugten Zugriff hinreichend gesichert ist.

§ 13
(1) Der Konsum von Hanfprodukten mit einem THC-Gehalt über 0,2 vom Hundert zu nicht-medizinischen Zwecken ist in der Öffentlichkeit verboten.
(2) Zuwiderhandlungen werden als Ordnungswidrigkeit mit einer Geldbuße von EUR 200,- geahndet. Falls Minderjährige beim ordnungswidrigen Konsum anwesend waren, verdoppelt sich die Geldbuße.
(3) Der Konsum in speziell gekennzeichneten, gemeldeten Raucherclubs ist erlaubt, dort darf auch Tabak konsumiert bzw. geraucht werden wenn sichergestellt ist, dass keine Minderjährigen anwesend sind (Einlass ab 18 Jahren).

§ 14
(1) Die Teilnahme am Straßenverkehr mit THC-Konzentrationen von bis zu 5 Nanogramm pro Milliliter Blutserum wird verkehrsrechtlich einer Blutalkoholkonzentration von 0,3 Promille gleichgestellt, sofern eine gleichzeitige Blutalkoholkonzentration von weniger als 0,1 Promille festgestellt wird.

(2) Die Teilnahme am Straßenverkehr mit THC-Konzentrationen
von mehr als 5 und weniger als 8 Nanogramm pro Milliliter Blutserum wird verkehrsrechtlich einer Blutalkoholkonzentration von 0,5 Promille gleichgestellt, sofern eine gleichzeitige Blutalkoholkonzentration von weniger als 0,1 Promille festgestellt wird.

§ 15
(1) Der Nachweis von THC-Konzentrationen bis zu 8 Nanogramm pro Milliliter Blutserum mit gleichzeitiger Blutalkoholkonzentration von weniger als 0,1 Promille führt nicht zu einem berechtigten Zweifel an der Fahreignung durch die Fahrerlaubnisbehörden.
(2) Zweifel sind erst dann als berechtigt anzusehen, wenn eine gleichzeitige Blutalkoholkonzentration von mehr als 0,3 Promille vorliegt.

§ 16
(1) Der Besitz und der Konsum von Hanf mit einem THC-Gehalt von mehr als 0,2 vom Hundert auf dem Gebiet von bayerischen Flughäfen ohne Genehmigung ist verboten.
(2) Reisende werden mit Warntafeln darauf aufmerksam gemacht.

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[3. Ankündigung Hanfmesse]


+++ Hanf-Messe „Cannabis XXL“ soll „Rausch der Sinne“ erzeugen +++

München wird vom 10. bis 12. Juli 2015 Mekka der Hanffreunde/Cannabis-Verband Bayern will über Rohstoff der Zukunft aufklären und für das Volksbegehren „Ja zur Legalisierung“ werben/Festival mit Urgestein Hans Söllner/50 Aussteller aus sieben Nationen zeigen auf 5.000 Quadratmetern alles rund um das vielseitige Gewächs
[Pressetext als PDF]

MÜNCHEN (pm/30.06.15) - Mekka für Cannabis-Freunde: Deutschlands einzige Hanf-Messe „Cannabis XXL“ öffnet in der bayerischen Landeshauptstadt München vom Freitag, 10. Juli, bis Sonntag, 12. Juli 2015, ihre Pforten. 50 Aussteller aus sieben Nationen zeigen in der Zenith-Messehalle auf rund 5.000 Quadratmetern alle Facetten rund um das vielseitige Gewächs – sei es als Baustoff, Medizinprodukt oder kulinarische Zutat. „Hanf ist der Rohstoff der Zukunft“, sagt Veranstalter Vaclav Wenzel Cerveny (54), Geschäftsführer des Cannabis-Verbandes Bayern (CVB). 15.000 Besucher werden zu dem dreitägigen Messe-, Kongress- und Musikfestival-Event erwartet.

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Die Menschen über die vielfältigen ökologischen und ökonomischen Möglichkeiten des Naturprodukts Hanf aufzuklären, ist laut Veranstalter Vaclav Wenzel Cerveny wichtiges Ziel der „Cannabis XXL“. Hanf liefere Kleidung, Nahrung, Öl und Energie, Papier, Baustoffe sowie zahlreiche Heilmittel, die zu Unrecht in die „illegale“ Ecke gedrückt werden. Aus diesem Grund sollen die Messebesucher von den 50 Austellern aus sieben Nationen die neuesten Trends über den Einsatz des Rohstoffs erfahren. Internationale Referenten werden in Vorträgen über die heilende Wirkung von Hanf in der Medizin berichten. Ein Küchenstudio zeigt via Showkochen unter dem Motto „High ist nur der Nährwert“ eine große Auswahl an kulinarischen Hanf-Gerichten. Ebenso wird der Einsatz der Pflanze als Rohstoff oder Baumaterial breitbandig und praxisnah präsentiert.

Werben für Volksbegehren
Die Messe soll nach Intention der Veranstalter eine Werbeplattform für das bayerische Volksbegehren „Ja zu Cannabis“ sein. „Mit dem Start des Volksbegehrens zur Legalisierung haben wir ein Zeichen gesetzt“, erläutert Vaclav Wenzel Cerveny, „wir spüren eine regelrechte Aufbruchsstimmung in Bayern, was die dringend notwendige Legalisierung von Hanf angeht.“ Cerveny ist zuversichtlich, die notwendigen 25.000 Stimmen für ein entsprechendes Volksbegehren pünktlich zum Messebeginn beim Bayerischen Landtag einreichen zu können. Mittlerweile haben schon 22.000 Bürger das Volksbegehren „Ja zu Cannabis“ unterstützt.

Politiker diskutieren über Legalisierung
Auf einer öffentlichen Podiumsdiskussion stellen am Freitag, 10. Juli 2015, um 13.00 Uhr mehrere Vertreter von politischen Parteien ihre Standpunkte zur „Legalisierung aus Vernunft“ dar. Es diskutieren Bayerns SPD-Generalsekretärin Natascha Kohnen MdL, Prof. Dr. Paul Gantzer MdL (SPD), Dieter Janecek MdB (Bündnis 90/Die Grünen), Ulrich Leiner, MdL (Bündnis 90/Die Grünen), Frank Tempel, MdB (Die Linke), Lukas Lamla, NRW-MdL (Die Piraten), Sven Kuboth (Die Piraten), Andreas Keck (FDP-Stadtverbandsvorsitzender München), Oliver Janich (Partei der Vernunft) und Georg Wurth vom Deutschen Hanfverband.

Festival mit Hans Söllner & Band
Zum Festival-Charakter trägt das bunte Unterhaltungsprogramm der „Cannabis XXL“ bei: Neben verschiedenen Reggae-Bands wird das bayerische Urgestein Hans Söllner (Foto: Trikont) am Sonntag (12. Juli) ab 20.00 Uhr ein Konzert geben. Der Liedermacher aus Bad Reichenhall ist seit Jahren Verfechter der Hanf-Legalisierung.

Die Messe „Cannabis XXL“ im Zenith München (Lilienthalstraße 29, 80939 München) beginnt am Freitag, 10. Juli 2015, um 11.00 Uhr. Das Tagesticket gibt es für EUR 17,70/3-Tages-Tickets EUR 39,90. Die Karten sind online auf www.cannabisxxl.de oder an den üblichen Vorverkaufsstellen erhältlich.

Über den Cannabis Verband Bayern
Der Cannabis Verband Bayern (CVB) wurde im Frühjahr 2014 von Vaclav Wenzel Cerveny (54) gegründet. Der Verband hat 2014 das bayernweite Volksbegehren „Ja zu Cannabis“ initiiert. Bislang wurden rund 22.000 Unterschriften gesammelt. Dem Verband ist vor allem die Vielseitigkeit des Naturprodukts Hanf ein besonderes Anliegen. Diese Vielfalt präsentiert er im verbandseigenen Bio-Hanfladen in der Morassistrasse 4, 80469 München. Seit jeher ist Hanf ein wichtiger Rohstoff für die Menschheit. Die Pflanze liefert vielfältigste Produkte und ist seit Jahrtausenden bei im europäischen Raum heimisch. Hanf wurde wegen seines vielfältigen Nutzens und seiner geistbewegenden Eigenschaften in vielen alten Kulturen als heilige Pflanze verehrt. Hanf ist dreimal ergiebiger als Baumwolle und liefert reißfestere Naturfasern. Weil weder beim Anbau noch bei der Ernte und Verarbeitung schädliche Chemikalien eingesetzt werden, kommen Hanf-Textilien giftfrei auf die Haut. Hanfsamen waren in vielen Gegenden der Welt Grundnahrungsmittel für Menschen und Tiere. Diese Pflanze stellt nach Ansicht des CVB alles bereit, was der Mensch zum Überleben braucht.

Gründer Vaclav Cerveny war 25 Jahre lang selbstständiger Gastronom, ehe ihn das Nichtraucherschutzgesetz in existenzielle Not brachte. Seine Verbrüderungsaktion mit anderen Gastronomen führte zum Entzug der Konzession. Im Zuge seines Kampfes für Raucherclubs machte er sich auch für die Legalisierung von Cannabis stark.

Bildtext:
“Hanf ist der Rohstoff der Zukunft”, sagt Vaclav Wenzel Cerveny, Veranstalter des dreitägigen Events „Cannabis XXL“ vom 10. bis 12. Juli 2015 in der Münchner Zenith-Messehalle- (Foto: Josef König für Cannabis Verband Bayern/honorarfrei)

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[4. Hanf als medizinisches Heilmittel]


+++ Schmerz-Patienten hoffen auf Cannabidiol (CBD)

Behandlungsoption für eine Vielzahl von Krankheitsbildern/400 Patienten bundesweit mit Ausnahmgenehmigung
MÜNCHEN (pm/30.06.15) – Auf Cannabis als medizinisches Heilmittel hoffen viele Schmerz-Patienten: Ein richtiger Hype ist laut Vaclav Wenzel Cerveny vom Cannabi- Verband Bayern um den Stoff Cannabidiol (CBD) entstanden, der je nach Hanfsorte stärker oder schwächer konzentriert vorkommt und Schmerzen lindern soll. „CBD hat Potenzial“, sagt Cerveny.


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Die Substanzen der Cannabispflanze könnten Millionen von Patienten helfen. Auf die stärkere Nachfrage nach Hanf als Heilmittel hat der Cannabis-Verband Bayern auch im Entwurf des Hanfgesetzes reagiert. Gemäß Paragraf 2 hat jeder Einwohner des Freistaates „ein Anrecht auf angemessene Versorgung mit Cannabinoid-Medizin aus natürlichen, nicht gentechnisch veränderten Hanfblüten“. Die Entscheidung für die Verschreibung von Hanfprodukten zu medizinischen Zwecken obliege alleine dem betroffenen Patienten und dessen Arzt, so Cerveny.

Cannabidiol ist einer von 70 Bestandteilen der Hanfpflanze und wie Tetrahydrocannabinol (THC) ein psychoaktives Cannabinoid und hauptsächlich rauschbewirkender Bestandteil der Hanfpflanze (Cannabis). Je nach Hanfsorte ist die Konzentration des Stoffes in den weiblichen Blütenständen unterschiedlich.

CBD wird ein breites medizinisches Wirkspektrum nachgesagt, ohne dass sich die Anwender „stoned“ oder „high“ fühlen. Es soll entzündungshemmend wirken. CBD soll den Schwellenwert für Krampfanfälle senken und so bei der Entkrampfung helfen. Es soll präventiv wirken und nicht nur die Symptome lindern. Medizinisch wirkt es entkrampfend, entzündungshemmend, angstlösend und gegen Übelkeit. Cannabis könnte den Bedarf anderer Schmerzmittel senken. Weitere pharmakologische Effekte werden erforscht.

Klinische Studien sehen CBD als Behandlungsoption für eine Vielzahl von Krankheitsbildern wie Epilepsie, Tourette-Syndrom, Arthritis, Diabetes, Alkoholismus, Multiple Sklerose, chronische Schmerzen, Antibiotika-resistente Infektionen , Schizophrenie, posttraumatische Belastungsstörungen und andere neurologische Erkrankungen. Eine niedrige CBD-Konzentration wirkt nach Ansicht von Medizinern eher anregend, eine hohe CBD-Konzentration wirke dagegen eher beruhigend.

In Israel erhalten nach einem jüngsten SPIEGEL-Bericht mehr als 20.000 Patienten Cannabis-Medikamente. Dort habe sich der Einsatz etabliert. In Deutschland haben laut Bundesgesundheitsministerium 403 Patienten die Erlaubnis, medizinisches Cannabis einzunehmen. Nur ein Medikament auf Hanf-Basis sei zugelassen. Schwerkranke Patienten dürfen mit Ausnahmegenehmigung des Bundesinstituts für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM) auch Cannabisblüten oder Extrakte davon über Apotheken beziehen.

Chronisch kranke Schmerzpatienten, die Cannabis zur Linderung brauchen, können aufgrund der geltenden Gesetzeslage ins Visier von Ermittlern geraten. Cannabis-Präparate in den Apotheken sind teuer. Die Kosten werden in der Regel nicht von den gesetzlichen Krankenkassen übernommen. Bei der Versorgung schwer chronisch kranker Menschen, die cannabishaltige Medikamente zur Schmerzlinderung benötigen, sieht Marlene Mortler (CSU), Drogenbeauftragte der Bundesregierung, jedoch Verbesserungsmöglichkeiten: „Mein Ziel ist, dass in Zukunft mehr Menschen als bisher Cannabis als Medizin bekommen können." Das Gesetz soll noch 2015 durch den Bundestag und ab 2016 greifen.

Entscheiden die Patienten sich für den Eigenanbau von Hanfpflanzen, droht ihnen unter Umständen ein Ermittlungsverfahren. "Die Politik muss hier schnell Klarheit schaffen", sagte Mortler. Die Drogenbeauftragte gestand aber ein, dass es "nicht ganz einfach" sei, abzugrenzen, wer Cannabis tatsächlich dringend als Medikament benötige. In Deutschland ist der Anbau und Besitz von Hanf illegal.

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[5. Hanf als Rohstoff, kulinarische Zutat oder Genussmittel]


+++ Hanf – das vielseitige Gewächs +++

50 Aussteller aus sieben Nationen zeigen auf der „CannabisXXL“ vom 10. bis 12. Juli 2015 in der Zenith-Messehalle Produkte aus Hanf: Kosmetik, Baustoff und kulinarische Zutat

München (pm/30.06.15) – Aus Hanf lassen sich über 50.000 Produkte herstellen. Ein riesiger Markt tut sich auf: „Hanf ist der Rohstoff der Zukunft“, sagt Vaclav Wenzel Cerveny (54), Vorsitzender des Cannabis-Verbands Bayern. 50 Aussteller aus sieben Nationen zeigen auf Deutschlands einziger Hanfmesse „CannabisXXL“ vom 10. bis 12. Juli 2015 in der Zenith-Messehalle auf rund 5.000 Quadratmetern alle Facetten rund um das vielseitige Gewächs. Rund 15.000 Besucher werden zum dreitägigen Messe-, Kongress- und Musikfestival-Event erwartet.

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Rund 200 bis 400 Tonnen Cannabis werden nach Schätzungen des Deutschen Hanfverbandes (DHV) jährlich in Deutschland konsumiert. Bei einem geschätzten durchschnittlichen Verkaufswert von sechs Euro pro Gramm ergibt das einen Jahresumsatz von 1,2 Milliarden bis 2,4 Milliarden Euro. Bundesweit beziffert der DHV den Bedarf auf 3000 Cannabis-Shops mit durchschnittlich fünf Angestellten. Die Mitarbeiter sollen speziell geschult sein, die auch über Risiken der Droge aufklären können. Kontrollierte Qualität im heimischen Anbau, Lebensmittelkontrollen, die gefährliche Streckmittel identifizieren würden, sogar ein Bio-Siegel wären denkbar. Im US-Bundesstaat Colorado mit seinen fünf Millionen Einwohnern sind seit der Legalisierung angeblich rund 10.000 Arbeitsplätze in der Cannabis-Industrie entstanden.

Cannabis als Nahrungsmittel
Cannabis ist vollwertiger und gesünder als alle anderen Nahrungsmittel. Es enthält alle essentiellen Fettsäuren und alle wichtigen Aminosäuren. Kein anderes Lebensmittel enthält einen so hohen Anteil an Globulin-Proteinen. Es gibt Energy-Drinks und Bier mit Hanf, Kekse, Lutscher usw.

Cannabis als Nutzpflanze
Cannabisfasern sind die stabilsten der ganzen Pflanzenwelt. Es gibt kein hochwertigeres Papier, keine hochwertigeren Textilien als diejenigen aus Cannabis. Es lassen sich über 50.000 Produkte aus Hanf herstellen. Die Pflanze laugt den Boden nicht aus, braucht weniger Dünger und keine Schädlingsbekämpfungsmittel.

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[6. Hintergrund: Vorkämpfer für die Legalisierung von Cannabis in Bayern]


+++ Vorkämpfer für die Legalisierung von Cannabis in Bayern +++

Verbandsgründer Vaclav Wenzel Cerveny verlor nach dem bayerischen Rauchverbot seine Existenz als Wirt/Engagement als Bürgerrechtler

MÜNCHEN - Er ist bekennender Nichtraucher und Nichtkonsument, aber die Umstände haben Vaclav Wenzel Cerveny (54) zum Verfechter für die Legalisierung von Cannabis in Bayern gemacht.

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Er war 25 Jahre lang selbstständiger Gastronom, ehe ihn das Nichtraucherschutzgesetz in existenzielle Not brachte. Seine Verbrüderungsaktion mit anderen Gastronomen führte zum Entzug der Konzession. Im Zuge seines Kampfes für Raucherclubs machte er sich auch für die Legalisierung von Cannabis stark.

Im Frühjahr 2014 gründete Vaclav Wenzel Cerveny den Cannabis Verband Bayern (CVB), der noch im selben Jahr das bayernweite Volksbegehren „Ja zu Cannabis“ initiiert hat. Für das Volksbegehren sind 25.000 Unterschriften von Bürgern aus dem Freistaat notwendig. Dem Verband ist vor allem die Vielseitigkeit des Naturprodukts Hanf ein besonderes Anliegen. Diese Vielfalt präsentiert er im verbandseigenen Bio-Hanfladen in der Morassistraße 4, 80469 München.

Seit jeher ist Hanf ein wichtiger Rohstoff für die Menschheit. Die Pflanze liefert vielfältigste Produkte und ist seit Jahrtausenden im europäischen Raum heimisch. Hanf wurde wegen seines vielfältigen Nutzens und seiner geistbewegenden Eigenschaften in vielen alten Kulturen als heilige Pflanze verehrt. Hanf ist dreimal ergiebiger als Baumwolle und liefert reißfestere Naturfasern. Weil weder beim Anbau noch bei der Ernte und Verarbeitung schädliche Chemikalien eingesetzt werden, kommen Hanf-Textilien giftfrei auf die Haut. Hanfsamen waren in vielen Gegenden der Welt Grundnahrungsmittel für Menschen und Tiere. Diese Pflanze stellt nach Ansicht des CVB alles bereit, was der Mensch zum Überleben braucht.

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+++ Einladung zum Pressegespräch am 30.06.15 in München
Bayerisches Volksbegehren „Ja zu Cannabis“ setzt Zeichen+++


Information zum Stand der Unterschriftensammlung/Programm zur Hanfmesse „CannabisXXL“ vom 10. bis 12. Juli 2015
MÜNCHEN (pm/25.06.15) - Mit dem Start zum bayerischen Volksbegehren „Ja zu Cannabis“ und dem Entwurf eines Bayerischen Hanfgesetzes (BayHanfG) hat der Cannabis-Verband Bayern (CVB) ein Zeichen gesetzt. „Wir spüren eine regelrechte Aufbruchsstimmung an unseren Ständen im ganzen Freistaat“, sagt Verbandsvorsitzender Vaclav Wenzel Cerveny (54). Cerveny ist zuversichtlich, die notwendigen 25.000 Stimmen für ein entsprechendes Volksbegehren pünktlich zu Beginn der Münchner Hanfmesse „CannabisXXL“ vom 10. bis 12. Juli 2015 in der Zenith-Messehalle zu erreichen. .

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Wir wollen Sie über die Ziele und den aktuellen Stand des Volksbegehrens sowie das Programm der Hanfmesse „CannabisXXL“ informieren und laden Sie ein

zu einem Pressegespräch am Dienstag, 30. Juni 2015, um 10.30 Uhr in der
Verbandsgeschäftsstelle, Morassistraße 4, 80469 München (Haltestelle Isartor).

Es informiert Sie und steht für Fragen zur Verfügung:
Vaclav Wenzel Cerveny,
Gründer und Vorsitzender des Cannabis-Verbandes Bayern
Initiator des Volksbegehrens „Ja zu Cannabis“

Wir freuen uns auf Ihr Kommen!

Bitte teilen Sie uns per Mail an presse@koenig-online.de oder per SMS-Nachricht an die Rufnummer 0171/44 59 706 mit, ob Sie am Pressegespräch teilnehmen werden.

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+++ Hanf-Messe „Cannabis XXL“ soll „Rausch der Sinne“ erzeugen +++

München wird vom 10. bis 12. Juli 2015 Mekka der Hanffreunde/Cannabis-Verband Bayern will über Rohstoff der Zukunft aufklären und für das Volksbegehren „Ja zur Legalisierung“ werben/Festival mit Urgestein Hans Söllner/50 Aussteller aus sieben Nationen zeigen auf 5.000 Quadratmetern alles rund um das vielseitige Gewächs
[Pressetext als PDF]

MÜNCHEN (pm/19.06.15) - Mekka für Cannabis-Freunde: Deutschlands einzige Hanf-Messe „Cannabis XXL“ öffnet in der bayerischen Landeshauptstadt München vom Freitag, 10. Juli, bis Sonntag, 12. Juli 2015, ihre Pforten. 50 Aussteller aus sieben Nationen zeigen in der Zenith-Messehalle auf rund 5.000 Quadratmetern alle Facetten rund um das vielseitige Gewächs – sei es als Baustoff, Medizinprodukt oder kulinarische Zutat. „Hanf ist der Rohstoff der Zukunft“, sagt Veranstalter Vaclav Wenzel Cerveny (54), Geschäftsführer des Cannabis-Verbandes Bayern (CVB). 15.000 Besucher werden zu dem dreitägigen Messe-, Kongress- und Musikfestival-Event erwartet.

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Die Menschen über die vielfältigen ökologischen und ökonomischen Möglichkeiten des Naturprodukts Hanf aufzuklären, ist laut Veranstalter Vaclav Wenzel Cerveny wichtiges Ziel der „Cannabis XXL“. Hanf liefere Kleidung, Nahrung, Öl und Energie, Papier, Baustoffe sowie zahlreiche Heilmittel, die zu Unrecht in die „illegale“ Ecke gedrückt werden. Aus diesem Grund sollen die Messebesucher von den 50 Austellern aus sieben Nationen die neuesten Trends über den Einsatz des Rohstoffs erfahren. Internationale Referenten werden in Vorträgen über die heilende Wirkung von Hanf in der Medizin berichten. Ein Küchenstudio zeigt via Showkochen unter dem Motto „High ist nur der Nährwert“ eine große Auswahl an kulinarischen Hanf-Gerichten. Ebenso wird der Einsatz der Pflanze als Rohstoff oder Baumaterial breitbandig und praxisnah präsentiert.

Werben für Volksbegehren
Die Messe soll nach Intention der Veranstalter eine Werbeplattform für das bayerische Volksbegehren „Ja zu Cannabis“ sein. „Mit dem Start des Volksbegehrens zur Legalisierung haben wir ein Zeichen gesetzt“, erläutert Vaclav Wenzel Cerveny, „wir spüren eine regelrechte Aufbruchsstimmung in Bayern, was die dringend notwendige Legalisierung von Hanf angeht.“ Cerveny ist zuversichtlich, die notwendigen 25.000 Stimmen für ein entsprechendes Volksbegehren pünktlich zum Messebeginn beim Bayerischen Landtag einreichen zu können. Mittlerweile haben schon 22.000 Bürger das Volksbegehren „Ja zu Cannabis“ unterstützt.

Politiker diskutieren über Legalisierung
Auf einer öffentlichen Podiumsdiskussion stellen am Freitag, 10. Juli 2015, um 13.00 Uhr mehrere Vertreter von politischen Parteien ihre Standpunkte zur „Legalisierung aus Vernunft“ dar. Es diskutieren Dieter Janecek, MbB (Bündnis 90/Die Grünen), Ulrich Leiner, MdL (Bündnis 90/Die Grünen), Frank Tempel, MdB (Die Linke), Ex-Bundesjustizministerin Sabine Leutheusser-Schnarrenberger (FDP), Albert Duin (FDP-Landesvorsitzender Bayern), Lukas Lamla, NRW-MdL (Die Piraten), Sven Kuboth (Die Piraten) mit Georg Wurth vom Deutschen Hanfverband.

Festival mit Hans Söllner & Band
Zum Festival-Charakter trägt das bunte Unterhaltungsprogramm der „Cannabis XXL“ bei: Neben verschiedenen Reggae-Bands wird das bayerische Urgestein Hans Söllner am Sonntag (12. Juli) ab 20.00 Uhr ein Konzert geben. Der Liedermacher aus Bad Reichenhall ist seit Jahren Verfechter der Hanf-Legalisierung.

Die Messe „Cannabis XXL“ im Zenith München (Lilienthalstraße 29, 80939 München) beginnt am Freitag, 10. Juli 2015, um 11.00 Uhr. Das Tagesticket gibt es für EUR 17,70/3-Tages-Tickets EUR 39,90. Die Karten sind online auf www.cannabisxxl.de oder an den üblichen Vorverkaufsstellen erhältlich.

Über den Cannabis Verband Bayern
Der Cannabis Verband Bayern (CVB) wurde im Frühjahr 2014 von Vaclav Wenzel Cerveny (54) gegründet. Der Verband hat 2014 das bayernweite Volksbegehren „Ja zu Cannabis“ initiiert. Bislang wurden rund 22.000 Unterschriften gesammelt. Dem Verband ist vor allem die Vielseitigkeit des Naturprodukts Hanf ein besonderes Anliegen. Diese Vielfalt präsentiert er im verbandseigenen Bio-Hanfladen in der Morassistrasse 4, 80469 München. Seit jeher ist Hanf ein wichtiger Rohstoff für die Menschheit. Die Pflanze liefert vielfältigste Produkte und ist seit Jahrtausenden bei im europäischen Raum heimisch. Hanf wurde wegen seines vielfältigen Nutzens und seiner geistbewegenden Eigenschaften in vielen alten Kulturen als heilige Pflanze verehrt. Hanf ist dreimal ergiebiger als Baumwolle und liefert reißfestere Naturfasern. Weil weder beim Anbau noch bei der Ernte und Verarbeitung schädliche Chemikalien eingesetzt werden, kommen Hanf-Textilien giftfrei auf die Haut. Hanfsamen waren in vielen Gegenden der Welt Grundnahrungsmittel für Menschen und Tiere. Diese Pflanze stellt nach Ansicht des CVB alles bereit, was der Mensch zum Überleben braucht.

Gründer Vaclav Cerveny war 25 Jahre lang selbstständiger Gastronom, ehe ihn das Nichtraucherschutzgesetz in existenzielle Not brachte. Seine Verbrüderungsaktion mit anderen Gastronomen führte zum Entzug der Konzession. Im Zuge seines Kampfes für Raucherclubs machte er sich auch für die Legalisierung von Cannabis stark.

Bildtext:
“Hanf ist der Rohstoff der Zukunft”, sagt Vaclav Wenzel Cerveny, Veranstalter des dreitägigen Events „Cannabis XXL“ vom 10. bis 12. Juli 2015 in der Münchner Zenith-Messehalle- (Foto: Josef König für Cannabis Verband Bayern/honorarfrei)

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